Landfotografie






Kochen 2 - die Fortsetzung.



Billige Koch-Ideen - oder besser Vorschlaege.

Spaghetti Bolognese.
Huehnchen auf Reis.
Blitzpuffer mit Mus
Spiegelei-Brote
als 2. Rezept: Derb-Nudelsalat
Weisse Bohnensuppe mit Speck
als 2. Rezept: Pizza-Omelette(n)!
Kirmesbratwurst mit Broetchen
Hacksteak mit Kartoffelstampf
Bauernbratkartoffeln
Fusilli Pomodoro
Landbrote mit Gurke
als 2. Rezept: Brockelbohnensuppe.
Moehrentopf
Fleischsalat mit Broetchen
als 2. Rezept: "Downtown" , ein bunter Restesalat
Erbsenpueree mit Kassler
Ruehrei mit Tomaten
Bratklopse und Nudeln
Salat Miramar
als 2. Rezept: Wuerstchen im Schlafrock
Russische Eier
Reis Asia
Falsches Kotelett mit Kohlrabi
Blumenkohl-Kartoffel-Hickhack
Chinakohl mit Kaese und Mandarinen
Wurst-Kesselgulasch
Kartoffelgratin einfach
Handkaes` mit Musik mit Variante.
Rote Bete Apfel Salat mit Spargelcreme-Suppe
Spaghetti mit Pilz-Haschee
Gemuesesuppe

***

Im Web gibt es viele Koettbullar - Rezepte, die ganz anders schmecken, als beim grossen schwedischen Moebelhaus.
Die Sahne wuerde ich durch saure Sahne ersetzen, ein wenig mehr Piment zerstossen,
etwas mehr Salz, einen halben Fette-Bruehe-Wuerfel und ein klein wenig mehr schwarzen Pfeffer zugeben.
Die Beilagen sind manigfaltig- man kann Moehren- oder rote Bete-Salat zugeben,
Kartoffelstuecke oder Kartoffelpueree, ich habe suess-sauer eingelegte Kuerbisstuecke bevorzugt.
Als zweite Beilage geht auch eine grobe Marmelade (Klecks) oder etwas Heidelbeere statt Preiselbeere.
(Ich hatte nur grobe schwarze Johannisbeermarmelade da, die mit etwas Aprikosenmarmelade verfeinert wurde)
Manche arbeiten mit Gurkensalat bei diesem Essen -
Eine feste Regel gibt es wohl nicht.
Die Semmelbroesel sind mir auch nicht das Wahre- ein in Milch eingeweichtes Broetchen kommt immer besser.
Ingwer kann man getrost weglassen.
Zwei Eier statt einem ist sicherer fuer die Bindung der Hackmasse,
die langsam, aber laenger brutzeln -in guter Butter- sollte, damit das Fleisch sicher durch ist.
(Mit Deckel garen)
Die Zwiebel brauchen auf keinen Fall zuvor angeduenstet werden, wie das Originalrezept meint,
sondern koennen gleich in die Hackmasse eingearbeitet werden, wenn sie fein gehackt worden sind.
Wenn die Hackbaellchen fertig sind, kommen sie in eine Schuessel-
die Pfanne mit dem Sud wird mit Mehl abgestreut und mit etwas Milch aufgefuellt
und dann mit einem Schuss saure Sahne verfeinert.
(bei der Sahne wird die Platte gleich ausgeschaltet, damit die Sahne nicht gerinnt)
Nun noch etwas mit Salz abschmecken und fertig.
Fuer 3 Personen nimmt man 500gr gemischtes Hackfleisch, eine Zwiebel,
ein fette Bruehe Wuerfel, ein Ei, 2 Tassen Milch, etwas gute Butter,
100gr Saure Sahne, 1 flacher TL Piment, ein EL Salz (fuer alles)
Mein Sohn hat dort wohl zuletzt Koettbullar gegessen und er meint:
"Schmeckt genau wie im Moebelhaus, prima!"
Also doch besser Ingwer beibehalten..
(Wir "rezensieren" neue Kochversuche immer zu dritt, das gibt mehr Sicherheit)

***

Alte Rezepte aus unserer Region.
Geheimtipp: "no knead bread" -ein leckeres Weissbrot ohne Chemie.
Das "3-Minuten-Brot" ein solides Alltagsbrot, praxistauglich umgesetzt..!
Sauer Brueh- ein echtes Taunus-Urrezept.
Der rote Kartoffelsalat ist immer ein kleines Fest:
Die Grundversion ist diese: Frankfurter roter Kartoffelsalat

Wem die Petersilie zu zickig ist, kann auf "Ligusticum scoticum -
Schottischer Liebstoeckel, Mutterwurz, Staudensilie" zurueckgreifen,
was wohl aehnliche Wirkung/Geschmack haben soll. (Habe ich noch nicht ausgetestet)

Rote Bete Saft schuette ich nicht einfach weg:
Den kann man im Kuehlschrank mind. eine Woche aufheben und fuer Verbesserungen bei Tomatensaucen-
oder Suppen einsetzen. Ein gesunder Geschmacksverbesserer !
Russisch Borschtsch oder gefaerbte Eier sind damit gut machbar. (Gepellte, hartgekochte Eier)

Das Geheimnis der Kuechenchefs scheint mir der dauernd blubbernde Fond zu sein,
bestehend aus Knochen und Suppengemuese, Zwiebeln, der kraeftig "reduziert", dh. eingedampft wird.
Dann wird dieser portionsweise eingefroren und neuen angesetzt.
Butter ist das zweite Geheimnis- Butter in Mengen, ueberall dran gegeben,
verfeinert man so den Geschmack, rundet ab.
(Das kommt bei meiner Kueche nur aeusserst selten vor!)

Gemuesebruehe - egal ob vom Abkochen oder aus Glaesern und Dosen -
hebe ich in abgedeckten Behaeltnissen im Kuehlschrank auf,
um davon (innerhalb einer Woche) ein schnelles Sueppchen zu machen
oder um Saucen oder Auflaeufen Fluessigkeit zugeben zu koennen.
Auch mit ein paar Nudeln, ein paar Kraeutern darin, lassen sich fix Suppen machen,
die gut waermen und praktisch nichts kosten.

An dieser Stelle darf ich das alte Hausfrauenrezept fuer selbstgemachte Kartoffel- Salat- Maionaise nennen:
1 Ei, 2TL Senf, 1EL Essig, 1TL Zucker, etwas Salz, alles schaumig ruehren,
waehrend des Ruehrens nach und nach Disteloel dazu geben,
(ca 1/4ltr) bis die Maionaise fester geworden ist.
Mit etwas Wasser von eingelegten Gurken (die im Salat sowieso verwendet werden)
auflockern, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Fuer 4 Personen 4 hartgekochte Eier hinein geben,
einen in kleine Wuerfel geschnittenen Apfel,
sowie 3-4 saure Gurken ebenfalls in Stueckchen geschnitten.

Nach meinem Kraeuterbuch soll Portulak ein schmackhaftes Kraut sein - ich habe es noch nie probiert.
Wer die Eier beim Diskounter kauft, wird immer einen enormen Preisdruck unterstuetzen,
das gilt in aehnlicher Form auch fuer die Supermarktketten.
Die Enttaeuschung kommt, wenn man sich die Haltung mal direkt beim Erzeuger anschaut -
wozu auch die "Bodenhaltung" gehoert.
Mir kommt es vor, als ob so mancher "Bio-Bauer" 30 Huehner haelt und 100 Eier am Tag verkauft?
Das gute Gewissen als "Verbraucher" ist durch das teuere Bioprodukt allemal eher gehalten.
Wir machen einen Spagat, indem der nahe Hof Eier ins Haus liefert,
die mit eigenem Getreide gefuettert wurden.
(Oder von einem Hof im nahen Westerwald, inzwischen liefern beide an Supermaerkte der Naehe)
Nun muss man bei solchen Angaben bedenken, dass man zwischen den Zeilen argumentiert:
"Mit eigenem Getreide gefuettert" ist nicht das Gleiche, wie dieser Satz:
"Ausschliesslich mit eigenem Getreide gefuettert"!
(Den Unterschied kann man schmecken, riechen und sehen)

An dieser Stelle moechte ich nochmal kurz anraten, moeglichst viel frisches Obst
und Gemuese in der Ernaehrung zu halten,
dessen Wahl nicht teuer sein muss, wenn man heimisch oder preisbewusst kauft!
(Bananen und Apfelsinen sind auch nicht teuer)

Zu den Bananen faellt mir ein, dass meine Frau daraus Marmelade kocht-
eine gute Abwechslung, die richtig schmackhaft ist.
Und nun kommt der Hammer: Damit kann man Salatsaucen verfeinern -
ein ungeahnter Erfolg des exotischen Geschmacks stellt sich ein!
Einfache Salatmaionaise mit einem guten Schuss dieser Bananenmarmelade,
etwas Salz und etwas Curry - mit Gurkenwasser oder Milch aufgefuellt
und geschuettelt- gibt eine ganz wundervolle Sache!

Kalt abgespuelte Brenn-Nesseln und zarte Loewenzahn-Blaetter UND Blueten
(nur den harten unteren Kelch abschneiden, die zarten gelben Blaetter nehmen)
harmonieren vorzueglich, die koennen mit Zitronenmelisse und Petersilie etc . kombiniert werden.
Ein echter Tipp, der Abwechslung bringt!

Eine Sonderseite fuer Sonntagsessen, die ganz einfach und guenstig zu machen sind!

Selbstgemachte Marmeladen aus vollreifen Fruechten sind im 1:2 Verhaeltnis
einfach herzustellen und schmecken zigmal besser als die teuerste gekaufte Sorte !
(Die Glaeser bekomme ich durch die Oliven- gleich umfuellen und gut spuelen, warm zudrehen und bereit halten)

Champignons kaufe ich bevorzugt zum halben Preis, am Ablauftag der Abpackung.
Zuhause werden die gleich von sichtbaren Erdkruemelchen befreit,
den Schnittansatz des Stieles entfernt,
sonst nur in Scheiben geschnitten, portionsweise eingefroren.
Auf diese Weise hat man geschwind etwas im Haus, um gute Saucen zu machen:
Gute Butter in den Topf, eine klein geschnittene Zwiebel hinein,
anduensten bis anbraeunen, je nach Geschmack, die Pilze hinzu, etwas Salz und Currypulver,
unter Wenden heiss und kurz duensten.
Die Pilze duerfen gerne noch deutlich fleischig bleiben, dann ist der Pilzgenuss nochmal anders als durchgegart.
Angedickt mit etwas dunklem oder hellem Saucenbinder oder
auch nur mit etwas eingestreutem Mehl (nach der Anbrat-Phase der Zwiebel),
aber auch mit einem einfachen Tuetchen Pilzsuppe, das geschwind untergehoben werden muss.
Innerhalb kuerzester Zeit entsteht so eine treffliche Sauce,
die man zu Spaghetti oder anderen Nudeln,
aber auch die Kloesen oder Braten reichen kann.
(Genau so gut wie im Restaurant)

Mein spanischer Diskounter schickt aus dem Sueden 20 Dosen Calamares en Salsa Americana,
wie jedes Jahr.. (Darauf verzichte ich nicht gerne)

***

Zu Diogenes, dem Philosophen in der Tonne- sagte mal jemand, Athen sei eine schrecklich teure Stadt:
Eine Metzelsuppe in einem Gasthaus koste drei Drachmen,
ein ganze Schaf gar eine Mine!
Diesen Mann fuehrte Diogenes auf den Markt zu einem Stand Lupinen.
Was kostet der Scheffel? "Zwei Obolus" sagte man ihm.
Wahrhaftig, eine billige Stadt rief Diogenes aus.
Dann ging er zu dem Stand mit Feigen:
"Vier Obolus!" Und was kosten die Myrtenbeeren? "vier Obolus"-
Eine billige Stadt !
So berichtete es Teles, ( http://de.wikipedia.org/wiki/Teles_von_Megara ) und zog den Schluss,
nicht eine Stadt sei billig oder teuer,
sondern die jeweilige Lebensweise seiner Bewohner...

***

Kuemmel gab es wohl schon sehr lange in Europa, in einheimischer Form -
im Moerser zerstoßen kommt sein Aroma nochmal feiner und besser zu Geltung.

Das gilt auch fuer den Knoblauch, der schon frueh Freunde gefunden hat-
er soll aus dem Kaukasischen stammen.
(Norddeutsche moegen ihn wohl nicht, sonderbarerweise die Wikinger um so mehr,
die jene Knollen auf Reisen mitnahmen, wie schon die roem. Legionaere)

Gewuerzgurken oder sauer eingelegte Gemuese und milchsaeurevergorene
(Sauerkraut, saure Bohnen) machten haltbar und halfen der Verdauung.

***
Im 15. Jhd. wurden Gewuerzfaelscher verurteilt - aber auch die Mehlschwitze erfunden.

Nun wirft sich fuer viele Kochneulinge die Frage auf:
Welche Gewuerze sind in der modernen Kueche noetig?
Ich moechte es mal so beantworten:
Im Blumentoepfchen kann man immer frische krause oder glatte Petersilie und Schnittlauch haben.
Dill gibt es am besten in gefriergetrockneter Form im Glas zu kaufen.
Thymian und Maioran halte ich fuer sinnvoll,
groben schwarzen Pfeffer aus der Muehle, Salz und fette Bruehewuerfel,
Mehl und Weissweinessig besserer Qualitaet.
Einfaches Olivenoel, Disteloel und Rapskernoel, Lorbeerblaetter.
Damit kann man schon eine Menge machen.
Currypulver und Tomatenwuerzer im Glas sind gute Helfer, die vielseitig einsetzbar sind.
Zwiebeln und Knoblauch und gute Butter (keine Irische, die schmeckt wie Margarine!) gehoeren dazu.
Einfachen Senf sollte man daheim haben - Milch und Quark sind ebenfalls universell einsetzbar.
(Fortgeschrittene koennen sich gerne weiter einlesen, - aber keine Angst:
"Große Kueche" gibt es auf meinen Seiten bestimmt nicht- alles
ist so einfach wie denkbar gehalten und so preiswert wie moeglich.)

Ich rate gerne, zuerst im Web nachzuforschen,
ob das gesuchte Kraeutlein oder Gewuerz gesund ist oder es evtl. Nebenwirkungen hat,
die nicht so toll sind;
manches ist karzogen oder schaedigt die Nieren etc.
Deshalb habe ich nur ganz bestimmte Sachen in Gebrauch oder verwende
das fragliche Gewuerz/Kraut selten oder sehr sparsam !

Weniger ist sowieso "mehr":
Lieber erst einmal weniger wuerzen, abschmecken und kurz vor dem Ende der Garzeit nochmal testen !
Pfusch entsteht, wenn nach dem Wuerzen der Geschmack kompensiert
werden muss oder wenn eine falsche Wuerzung den Grundgeschmack des Gemueses oder
des Fleisches uebertuencht oder verfaelscht hat !
Wie erkennt man das "richtige" Gewuerz?
Einfach dran riechen! Mit ein wenig Uebung ist das passende Gewuerz
zum Braten oder zur Ei-Speise oder zum Gemuese oder Salat gefunden.
Immer mit wenig anfangen, gut verruehren, nochmal abschmecken.

Achtung: Getrocknete Kraeuter wuerzen staerker als frische !

Die Sauce und die Wuerzung darf niemals den Grundgeschmack verfaelschen,
sie soll diesen begleiten, eher noch als hervorheben.

Manchmal gelingt der Braten besser, wenn er nicht gewuerzt in der Folie gegart wird-
eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe und ein Lorbeerblatt
und eine eingelegte Gurke dazu..
dann wird nach einer Stunde (ohne Vorheizen auf 200 Grad Umluft) ausgeschaltet,
eine Stunde entspannen lassen.
Im kleinen Topf eine Zwiebel in Butter gut anbraeunen, mit 3 Essloeffel Mehl abstreuen,
mit dem Bratensaft aus der Folie abloeschen, gut verruehren,
abschmecken ggf. mit etwas Pfeffer aus der Muehle.

(Manche moegen einen Schuss Wein in der Sauce, am besten schon beim Abloeschen,
sonst wird die Sauce leicht zu duenn. Saucenbinder ist nur fuer Notfaelle,
der bildet gerne unangenehme Klumpen, deshalb mag ich sowas nicht:
Glaubt mir, ALLE Gaeste merken das sofort!)

Ihr werdet euch wundern, wie gut das schmeckt.
Dazu gibt es fertiges Kartoffelpueree aus des etwas besseren Herstellers
oder selbstgemachten Kartoffelstampf oder Knoedel oder Nudeln -
ein wenig Nachtisch (geeiste Melone oder eine Ananasscheibe
aus der Dose mit etwas Kirschkonfituere mitten drin)
und schon ist ein kleines "Sonntagsessen" fertig, das auch vor Gaesten standhaelt.

PS: Den Braten kann man Abends schon fertig machen, am naechsten Tag aufschneiden
und in der Sauce langsam warm werden lassen, die fertige Sauce nicht mehr kochen lassen.
So ist "am Tag des Gastes" sehr viel weniger Arbeit -
es werden sich somit weniger Fehler und Nachlaessigkeiten einschleichen.

***
Essen macht froh, Kochen kann ebenso zufrieden machen,
wenn man sich nicht ueberschaetzt und "klein" anfaengt.
Ich moechte lediglich zum Selbstmachen anregen- weiter nichts!

Aus der Buecherei habe ich ein Buch mitgebracht, das ich regelrecht "verschlungen" habe:
"Unterm Dom", ein Buch zum Schmunzeln und Kochen von Hartmut "Hardy" Goetzen.
ISN3-933746-08-6 von 2002, 1. Band (auf den 2. freue ich mich schon)
Mit einigen heimischen Rezepten und aufklaerenden Worten versehen, findet hier jeder etwas!
Auf Seite 30 hat er die "Frankfurter Linsensuppe" rezeptiert, die mir sofort aufgefallen ist:
Zutaten: 500gr Linsen, 2Ltr Fleischbruehe, 150gr Doerrfleisch, 1kg Lauch,
200gr Karotten, 1kl. Selleriekopf, 80gr Zwiebeln,
2EL Essig, Salz, schwarzer Pfeffer..
Die Zubereitung: Alle Zutaten in Wuerfel schneiden, Linsen waschen, mit Lauch,
Sellerie- und Karottenwuerfeln in 2 Ltr kochende Bruehe geben,
aufkochen lassen, Suppe bei geringer Hitze ziehen lassen, Linsen muessen weich werden,
aber ihre Form behalten (kau-fest) Doerrfleisch und Zwiebeln
in einer Pfanne braeunen und in die Suppe geben, mit Mettwurst oder Bockwurst servieren.
Nun kommt sein "Tipp am Rande":
Je nach Geschmack anstatt Essig 2 EL Tomatenmark verwenden!

***
Ein Tipp zum Grillfest: Gaeste essen mal viel, mal wenig-
niemand moechte sich blamieren und zu wenig eingekauft haben.
Soweit gehen wir, geneigte Leser, bestimmt konform..
Nun bleibt also Grillfleisch uebrig- ich wickele das umgehend in Frischhaltefolie
und lege es in den Kuehlschrank.
Am naechsten Tag wird es gewuerfelt und kommt in den Nudelsalat/Reissalat.
Ein wunderbarer Grundstock, der bis jetzt immer bestens angekommen ist.
Das Verlaengern von Nudelsalaten geht mit Gemuesekonserven (abtropfen lassen) recht problemlos.

In einer guten Kueche wird NICHTS weggeworfen - ausser es ist verdorben.

Dicke Suppen brauchen immer einige Vorbereitungszeit, zuerst mal muss Wasser aufgesetzt werden
und die Wuerzung hinein- was liegt also naeher, als eine guenstig erstandene Schweinenuss
oder einen kl. Schweinebraten zuvor in diesem Ansatz - nur koechelnd - zu garen?
Das kann man morgens gleich machen, bevor das Bad besucht wird-
so gart das Fleisch schonend, bis es zum "entspannen" in Folie gepackt im Kuehlschrank aufbewahrt wird:
Daraus schneide ich duenne Scheiben als Brotbelag oder wuerfele Reste
davon fuer einen zuenftigen Nudelsalat oder schneide dickere Scheiben (alles kalt belassen),
um diese mit Dipp und Beilagen zu servieren:
Zu Kartoffel/Erbsenpueree oder zu Salzkartoffeln
und frischem Wirsinggemuese etc. der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Der Vorteil ist die energiesparende Art der Essenszubereitung und der sinnvolle Einsatz
wertvoller Eiweisstraeger, guenstig im Preis sind die so gemachten Essen allemal.

Tipp: Tomatensaucen und -Suppen werden besonders fruchtig, wenn man Apfelpueree zugibt..
Wem das bei Saucen zu suess wird, kann mit etwas -frischem- Thymian nachbessern.

***
Tipp meiner Frau:
Eine Mehlschwitze darf nur mit kaltem Wasser aufgefuellt werden
und wenn man mit Bratenfond oder Bruehe gearbeitet werden soll,
muss zuvor mit kaltem Wasser abgeloescht werden, dann mit der noch warmen Bruehe aufgefuellt.
Alles kein Hexenwerk!
Zur Erinnerung:
In Butter Zwiebelstueckchen anroesten, staendig ruehren-
dann Mehl einstreuen, ruehren bis es leicht Farbe nimmt, dann mit kaltem Wasser
(1-2 Tassen) auffuellen und sofort gruendlich verruehren..
(Die Wuerzung kommt danach)

Die einfachste Art eine Jaegersauce zu machen ist folgende:
Etwas weniger als die gewuenschte Saucenmenge an Wasser in den Topf geben,
dazu ein Haendchen eingefrorene, geschnittene Champignons,
kurz aufkochen, dann ein Paeckchen Jaegersaucen-Pulver zugeben,
ein paar Minuten koecheln lassen, mit ganz wenig Salz und Nelkenpulver
(vorsichtig dosieren) abschmecken, vor dem Servieren etwas gute Butter zugeben..

***
Salatsaucen sind kein Geheimnis:
Eine Tasse gute Milch, etwas Salz etwas Zucker, etwas frische gehackte Kraeuter,
etwas Zwiebelpulver, einen Schuss neutrales Speiseoel und etwas Weissweinessig-
mit dem Schneebesen verruehren. Fertig.
Nun den Salat putzen, waschen, abtropfen und in der Seihe parat stellen..

Geliermittel Pektin wird aus harten Zellstrukturen von z.B. Trester-Resten gewonnen,
dh. auch fuer Vegetarier bedenkenlos zu nutzen.

***
Konfituere 1a!
Mit dem 2:1 Gelierzucker kann man Konfitueren und Gelees erster Guete selbst herstellen:
2:1 Verhaeltnis Zucker zu Frucht.
Die sind um Klassen besser, als alles, was man im Laden kaufen kann.
(Teuere Marken eingeschlossen)
Die Zubereitung ist eigentlich immer gleich: Fruechte waschen putzen und abtropfen, zerkleinern.
Mit 500gr Gelierzucker 2:1 mischen, Unter Ruehren aufkochen, 3 Min sprudeln lassen, dabei immer weiter ruehren.
Den heissen Topfinhalt in Glaeser fuellen, sofort den Schraubdeckel schliessen
und nach 5 Min. auf den Deckel stellen.
Nach 5 Minuten kuehl in aufrechter Lage lagern..

***
Das exzellente Gelee, koenigliches zum Fruehstueck:
100gr frische Pfefferminzblaetter mit Staengel mit einem 1/4 Ltr kochendem Wasser aufgiessen,
eine Stunde ziehen lassen.
Bis zu einer Menge von einem 3/4ltr mit Apfelwein auffuellen,
1 Paeckchen 500gr Gelierzucker 2:1 zugeben, etwas Zitronensaeure,
dann 3 Min sprudelnd kochen lassen und weiter wie mit der Marmelade verfahren.

(Wir haben 3 Sorten Pfefferminze im Kraeutergarten)

Bitte dran denken: Gelees und Marmeladen mit dem 2:1 Zucker brauchen
etwas laenger im Kuehlschrank, bis sie richtig fest werden !

***
Das kleine Rezept fuer die 1000W Elektropfanne mit Deckel:
Die in kleine Wuerfel geschnittenen roh - geroesteten Kartoffel punkten
mit einer gehackten Zwiebel besonders gut, das ist klar: Die Wuerzung
fuer 2kg waeren 1 TL Jodsalz, einen TL Curry, 1 TL scharfes Paprikapulver,
1 TL Selleriesalz und einen TL Knoblauchsalz.
Angebraten bei geschlossenem Deckel und Rapskernoel.
In der Haelfte der Garzeit ohne Deckel. (10Min)
Gesamtgarzeit ca 20 Min. Alle 3-5 Min. muss rundum gewenden werden.
Besonders lecker mit ein oder zwei Scheiben Press-Sack oder Schwartenmagen als Suelze-Ersatz !
Viel frische krause Petersilie dazu reichen !

Versucht doch einmal folgendes:
500gr Gruene ital. Nudeln mit Thymian und einem Lorbeerblatt kochen,
in der Seihe abschuetten, mit dem Deckel zudecken, damit sie schoen warm bleiben.
Nun im leeren Nudeltopf gut Olivenoel eingeben, 3 EL Rosmarin,
eine gehackte Zwiebel- kurz anduensten, dann 2 Dosen Russische, geraeucherte Silt
(ganz, mit dem Oel) zugeben, kurz verruehren - die Nudeln zugeben
und alles sehr gruendlich unterheben. Guten Appetit !
(Serviert auf flachen Tellern: 3,60 Euro fuer 4 Personen !

120gr Nudeln (ungekocht gewogen) sind fuer eine Frau fast zuviel, fuer einen Mann waeren 140gr richtig.

***
Man kann auch aus Bananen eine 2:1 Marmelade machen - schmeckt sehr gut !

Der Gorgonzola dolce (blau verpackt) ist der beste.( I gor)
Teuer ist dieser Kaese auch nicht- was heute schon verwundert..
Er ist bestens geeignet um auf der Pasta gegessen zu werden.

***
Der Unterschied zwischen dem Sommer- und dem Winterkohl (Weisskraut)
ist beachtlich- mit der Sommer-Version kann man keinen schmackhaften Eintopf bauen..

***
"Lassen sie es mal so richtig krachen, mit Schaeumen kochen, dann staunen ihre Gaeste"
Haha, die meisten werden das nicht moegen, "Sternekoeche" sind nicht so beliebt,
wie die das die Medien-Macher denken!

***
Auch Kuechenkraeuter koennen unerwuenschte Nebenwirkungen haben, das ist nicht unbekannt.
Eigentlich braucht man fuer meine Kueche nur Schnittlauch, Petersilie, Thymian, Rosmarin,
Maioran, Dillspitzen, Pfeffer, Salz, Lorbeerblaetter, Oliven, Olivenoel,
Rapskernoel ab und zu mal Nelken, Zucker, Paprikapulver, Currypowder, Holunderbeeren, Kapern,
Weisswein-Essig, Piment und Muskatnuss.
Damit kann man die allermeisten Essen machen.
Alles andere ist Zugabe oder Kuer und darauf kann man als Anfaenger locker verzichten.

***
Fuer dunkle Saucen kann man die Mehlschwitze auch dunkler einbrennen lassen-
Butter, Mehl- immer feste ruehren und schrittweise kaltes Wasser einruehren.

*** Wie mache ich Gulasch richtig, so dass es schmeckt? ***
Meine Frau steuert gerne ihr Rezept bei: (4 Personen, 1Kg Fleisch)
Zuerst kauft man am besten Schweine- und Rindergulasch getrennt verpackt.
(Das Rindergulasch braucht viel laenger, die Stuecke sind auch zu grob geschnitten,
deshalb wird die Hausfrau diese immer kleiner schneiden wollen.)
Uebrigens nimmt sie genau so viele Zwiebeln wie Fleisch !
In Rapsoel wird angebraten bei hoher Hitze.
Erst ruehren, wenn es angebraeunt ist.
Mit dem Schweinefleisch,das spaeter zukommt, die Zwiebelwuerfel und 3-4 Zehen Knoblauch anbraten.
Nun Tomatenmark 140gr (ca) zugeben, nochmal kurz mit anroesten..
Mit Wasser auffuellen, 1-2 M aggiwuerfel zugeben, salzen, pfeffern
und eine ordentliche Menge edelsuessen Paprika (Pulver) zugeben.
2,5-3Std koecheln lassen.
Ggf. danach noch mit Saucenbinder nachbinden, nach Geschmack nachwuerzen.
Das schmeckt richtig klasse- wetten?
(Ob zu Bandnudeln, Fusilli oder Salzkartoffeln- immer sehr fein)

***
Wunderbar! Selbstgemachte Kiwi-Marmelade- wie Stachelbeere, ganz ausgezeichnet..
Es lohnt sich allemal nach dem neuen 2:1 Rezept mit Gelierzucker
die Marmelade oder Konfituere selbst zu machen.
Damit kommen die allerteuersten Marken nicht mit.
Sorten, wie Birne und Kiwi oder echte Minze kann man nicht kaufen -
das waere doch mal ein tolles und sehr persoenliches Geschenk..

Wenn Obst nicht gerade Saison hat, lohnt es sich eher nicht,
Kirschen oder Mirabellen oder gar gemischte Beerenfruechte frisch zu kaufen-
so kamen wir auf tiefgekuehlte Ware, die schon fuer 1,99-2,49 Euro (750gr) zu haben ist.
Damit kann man prima 2:1 Marmelade kochen..

***
Nudeln, Wiki.
Nudeln selber herstellen, ein Thema, das schon lange brennt.
Die Nudelmaschine mit der beruehmten Kurbel an der Seite ist nicht alles-
es muss das richtige Mehl sein, das genuegend Kleber hat.
405er Weizenmehl ja, bei 550er geraet man vermutlich bereits ueber die Grenzen des Zusammenhalts.
Der Teig muss geknetet und ausgerollt werden, gleichmaessig dick, was schon nicht so einfach ist.
Man braucht ein Brett, worauf diese Sache stattfinden kann-
der Kuechtisch oder die Arbeitsplatte der Kueche werden das nicht danken !
Soll man die Nudeln trocknen oder gleich kochen ? Wer reinigt das alles ?
Nee, ich kaufe die Nudeln lieber und gehe dabei in die mittlere Preisklasse,
da sind Enttaeuschungen praktisch ausgeschlossen.
Die Sache mit der italienischen Pasta, wo die Sauce nicht mehr so haften will wie frueher,
ist im Wiki-Beitrag gut erklaert.
(Das betrifft nur hoeherpreisige original italienische Nudeln,
mit der Wahl heimischer Marken gab es bisher noch keine Probleme)

*** TIPP ***
Diese Blitz-Pasta-Gerichte, von denen ich einige auf meinen Rezeptseiten zeige,
kann man noch gefahrloser (Abloeschen) herstellen:
Nachdem die Nudeln in die Seihe abgeschuettet worden sind und im gleichen Topf in Oel
die Zutaten (meistens Tomaten) angebrutzelt wurden-
kommen die Nudeln VOR DEM ABLOESCHEN mit etwas Wasser oder Wein
in den Topf auf dieses Braet- dann abloeschen, die Platte ausschalten
und alles zusammen gut unterheben. So spritzt nicht mehr..

***
Ich lach' mich krumm, hoer ich Berichte in Radio und Fernsehen
(oeffi sagt man wohl heute) - wenn es um die Kartoffel geht.
Man soll aeltere Kartoffeln wegwerfen, wenn sie suesslich schmecken.
(Dabei ist das nur ein normaler Staerke-Umwandlungsprozess und ganz natuerlich)
Zeitgleich kauft man Suesskartoffeln- aus Uebersee,
dann ist diese Frucht gleich nocheinmal so toll..
Selbst die suesseren Kartoffeln aus Aegypten werden nicht verschmaeht,
gleich wie alt die sind und wie auch immer geduengt oder gar mit Guelle gewaessert..
Manche Profis profilieren sich regelmaessig mit solchen Shows- Hauptsache, die Sendungen werden voll.

***
Pecorino - schon bei den roem. Legionaeren bekannt

***
Herings-Stip und Handkaes mit Musik geraten am besten, wenn man die gehackten Zwiebeln etwas ankocht.

***
Ein Tipp: Eingesiegelte Bratwuerstchen haben zuweilen eine Art Suelze drumherum-
diese sollte man abwaschen, dann die Wuerstchen abtupfen.
So ist der typische, zuweilen gemeine Geschmack weg !

***
Uebergewicht und Fettleber kommt von zu wenig Bewegung und zu fetten und zu suessen Dingen -
nicht von Alkohol - zumindest nicht von normalem Konsum.

***
MRSA Keime sollen verstaerkt
in den Staellen gefunden worden sein - bereits das Beruehren von Fleisch kann zur Infektion fuehren !
(Gruendliches Durchgaren und Haendewaschen ist bitter noetig)
Woher kommt das?
Nun von der Gier der Zuechter, die Antibiotika als Wachstumsbeschleuniger einsetzen..
die Sendung Markt hat aufgedeckt, dass davon auch Veganer oder Vegetarier
betroffen sind, da die Guelle flaechig auf die Felder ausgebracht wird
und das vernebelt auf alle Felder rundherum.. geht auch in die Oberflaechengewaesser.
Wer einen Salatkopf isst und meint sich gesund zu ernaehren, hat mehr davon intus,
als jemand, der eine gut durchgebratene Frikadelle mag.
Besonders dramatisch wird das in Laendern, die mit Guelle und Faekalien waessern,-
weil sauberes Nutzwasser viel zu knapp fuer die grossen Anbaugebiete geworden ist.
(z.B. Spanien - vermutlich passiert das in anderen trockeneren Laendern ebenso)

***
Grillen: Ich werde die naechsten Jahre nur noch fertig eingelegte Grillsteaks
vom Diskounter L idl und grobe und feine Bratwuerste kaufen, die haben sich am besten bewaehrt.
(Die Bratwuerste aus dem kleine Supermarkt von B randenburg.)
Anderes Grillgut wird nicht mehr gekauft.
Bei anderen Anbietern sind die Qualitaeten zu wechselhaft, was sehr unangenehm sein kann,
falls Gaeste sich zum Grilling angemeldet haben.
(Hickory, Holzkohle, Kugelgrill)
Bei Gemuesen nehme ich die Elektro-Grillpfanne,
die ist bestens fuer die Garkueche geeignet -
die ich uebrigens dem Holzkohlegrill vorziehe, der nur die Ausnahme sein soll.

Ein Hammer:
"Der Hunger nach billigem Fleisch wird in Deutschland und der Welt noch viel Schaden anrichten" -
derjenige Knisterminister ist so dick wie ein Fesselballon und auch so gross wie ein Kleiderschrank -
was vermutlich von zu viel Fleisch kommt.
Dabei fliegen diese Leute staendig mit dem Flugzeug - das macht keine Schaeden?!

Inzwischen hoert man davon, dass in abgepacktem Fleisch
"MRSA" - in recht hohen Populationsraten vorhanden zu sein scheint.
Vegetarier werden wohl davon auch nicht verschont, weil das Ansteckungsrisiko ueberall lauert,
an Verpackungen, Regalen, beim Arzt etc.
Ob die Guelle-Duengung auf den Feldern damit zu tun hat?
Ich packe die Lebensmittel beim Servieren oder Anrichten nicht wie die Fernsehkoeche
mit den Fingern an, sondern nehme Besteck und gare -
im Gegensatz zu diesen Profis - gut durch.
Oregano und Knoblauch und Orange sollen recht gut gegen diese Keime arbeiten.
Auf alle Faelle ist dieses Thema spannend wie ein Mords-Krimi.
Es koennte sogar sein, dass der Saeurehaushalt der Haut durch zu arge Desinfektion anfaellig wird-
aber das ist nur eine Vermutung von mir, ich bin ja kein Mediziner.

*** Die "notleidenden Bauern" sollen in Hessen Soforthilfe bekommen,
als "Bekenntnis zur Landwirtschaft", weil die Milchpreise zusammen gebrochen sind.
Die wahren Ursachen nennt freilich niemand.
Wir zahlen fuer einen halben Liter Milch bereits 10 Cents mehr
als fuer einen ganzen Liter des J A-Produktes.
Dh. wir unterstuetzen bereits die teuerste Molkerei - es liegt nicht an den "Verbrauchern",
sondern an den Bauern. Wenn die ihre Milch fuer den Dumpingpreis nicht mehr abgeben wuerden,
waeren schnell Schicht im Schacht.
Die Marktwirtschaft funktioniert nicht, sie braucht endlich eine umfassende Reform mit Kontrolle,
mit der EU ist das nicht machbar - oder man geht den anderen Weg
und laesst jede Gaengelei sein und den freien Markt sich selbst entfalten und entwickeln.
Wir haben inzwischen ueberall ganze Horden von Studierten und trotzdem klappt es nicht.

***
Meine Frau fuehlte sich zu dick, Falten kommen und ueberhaupt..
ich troestete sie mit den Worten:
Wenn du mir nicht mehr attraktiv bist, sage ich es dir schon, dann suchen wir eben neue Klamotten.
Glaubst du, dass ich das mit der Glatze und dem Bauch extra oder absichtlich mache?
Nee. Das ist eben bei den meisten Menschen so, dass sie im Alter zulegen
und das muss nicht unbedingt huebsch sein:
Selbst Baeume werden dicker und setzen Moos an ;)
Das darf dem Humor aber nicht schaden, sonst runzelt man noch schneller durch Sorgenfalten ;)
Lieber Lachfalten !
Nuhr, unser Kabarettist meinte:
"Die Leute stellen sogar ihr Essen ins Web und jeden Schritt den sie tun!"
Gut, manche uebertreiben dabei, weil dieses Spielzeug "Smartphone und Internet"
eben noch neu ist- das wird sich alles legen.
Dabei faellt mir auf, dass ich einige Bilder von meinen Rezepten im Web habe -hups!
Ich werde die Kritik eines Kabarettisten ueberleben, der nur andere Leute nachaefft,
die etwas bewegen, denn die nichts bewegen, die wird er kaum kommentieren wollen ;)
Ach ja- darf ich euch mal eine der 1-2 taeglichen Erdbeer - Ernten zeigen?



( Rundes Beet mit 2 mtr Durchmesser )



(Die Dinger kann man auch auf dem Balkon ziehen- richtig gute Blumenerde,
ein Topf mit Loechern und etwas Lehmerde unten drin. Gut feucht halten und fertig..)

Solche Chargen friere ich auf der Schale ein und gebe die dann in einen Gefrierbeutel.
So kann man nach und nach Marmelade davon machen oder Tortenboeden
belegen oder Nachtisch zaubern,- den ganzen Winter hindurch.

Oregano wurde im Hr4 als "spicy" und mit "Pepp" angepriesen,
mit dem man sogar Chili con Carne wuerzen koenne- 09.45 Uhr am 26.6.2016
(Aus meiner Kueche kann ich das keinesfalls als sonderliches Wuerzkraut erkennen,
weder frisch noch gerebelt, man muss schon genau aufpassen
und auf ein Blaettchen beissen, wenn die Wirkung kommen soll.
Frisch genommen habe ich noch keine Wirkung entdeckt)

Muskatnuss (wiki) ist nicht ohne - ob man das verwenden sollte?

Bei den angegebenen Salz - Mengen in meinen Rezepten beziehe ich mich ausdruecklich darauf,
dass gesunde Menschen diese nachkochen;
ansonsten empfehle ich die halbe Menge Salz oder Jodsalz.
Salz, das muss gesagt sein, erhoeht ganz grundsaetzlich den Blutdruck,
besonders wenn regelmaessig mehr davon zu sich nimmt.
Zu bedenken waere noch, dass in Konserven oder Convenience -
Products sowieso schon Salz enthalten ist.
Das trifft auch auf eingelegte Oliven zu, die wohl besonders salzig sind.
Besser als Salz sind frische Kraeuter oder Pfeffer etc.

Juni 2016: 2 Saeckchen neue Kartoffeln gekauft und festgestellt,
dass statt 2kg in einem 100 und im anderen 150gr zuwenig enthalten waren.
(R ewe Nahkauf und Ed eka) Ich kam erst auf den Gedanken nachzuwiegen,
als ein Kilo abgewogen werden sollte
und nur noch wenige Kartoffeln (so schien es mir) in der Tuete waren..
deshalb werde ich nunmehr alles nachwiegen, auch Obst und wenn es passt, auch andere Lebensmittel..
..damit niemand sagen kann, meine gute Soe hnle-Waage (neu) waere ungenau,
wird auf der geeichten Waage des jeweiligen Ladens nachgewogen.

Ich bin sonst eher ein Typ, der "mal Fuenfe gerade sein laesst" -
wenn das aber immer Mindermengen sind und niemals etwas mehr,
dann schaut das doch nach Absicht aus.
Oder wie ein Mitmacher in einem Selbstversorger und Biodiversifikatoren - Forum meinte:
"etwas gemogelt wird ja immer".
Paepstlicher als der Papst soll diese Seite nicht werden, versprochen!

Vermutlich wird diese Seite auch Erfahrungen an den Frisch-Theken offenbaren,
die zum Zeitpunkt der "Drucklegung" noch rein fiktiv sind.
Wobei man kleine Metzgereien nur Zuhause kontrollieren kann, auf der eigenen Waage,
die Supermaerkte jedoch im Laden selbst:
Wenn ich eine Wurst kaufe, wo 211gr und der Preis auf dem Klebezettel steht,
der die Tuete verschliesst und die Obst- oder Kundenkasse dann nur 198gr anzeigt,
obwohl ein Packpapier und die Plastiktuete aussen rum ist,
werde ich demnaechst wohl was sagen.
Ca 4 Gramm wird das Papier wiegen, also 6 Gr. zu wenig gekauft -
Bei 2 Wurstkaeufen die Woche sind das gut 100 x 6gr, also 600gr im Jahr,
in den gut 60 Jahren, die man einkaufen wird, waeren das 36 Kilo teure Wurst weniger..
(Gut, das ist nun etwas zu doll getrieben, so mancher Fuchs hat so seinen Daumen vergoldet-
die Metzger rechnen aber ganz genau so - wetten?)
Gerade bei Wurst- und Kaesetheken kommen mir die Preise recht gesalzen vor, -
und wenn dann das kleine Paeckchen ueber die Kasse geht, gruebele ich zuweilen.

Spaeter, wenn dieses Thema fertig ist, koennte mancher den Link zu dieser Seite ganz interessant finden!

Der Einkauf war am 4.7.2016, bei L idl und Edek a (Herk ulesmarkt Weilburg).
Jeweils Kartoffeln und Zwiebeln:
Bei L idl waren alle Kartoffeln etwas uebergewichtig, es gab mehr fuers Geld,- desgleichen bei den Zwiebeln.
Im E deka waren die folierten Kartoffel exakt bemessen,
die in den Saeckchen von 50-88gr zu wenig (2kg Packungen)
bei den 5kg Saeckchen bis zu 150gr zu wenig bemessen.

***

"Online-Handel bedraengt Shopping-Center, Einkaufsmeilen werden abgeloest" -
Die Meldungen beziehen sich nicht um Sorge um den "Konsumenten" auf
das geaenderte Kaufverhalten der Kunden,
als vielmehr aus der Sicht der weltweiten Investoren dieser Kauf-Giganten.
"Flagship-Stores" grosser Firmen sind staerker auf dem Vormarsch.
(Vermutlich in diesen grossen Konsumtempeln, diesen ueberheizten und nervigen Glitzerburgen)
Der Kaeufer wird zur Randfigur, ab und an gescholten, weil er immer haeufiger im Internet nachsucht und ..
dort auch kaufen will, weil die Auswahl leichter und schneller zu finden ist,
besser erklaert wird und sogar ins Haus kommt, ohne Schlepperei vom Laden ins Auto.
Denke ich an den Supermarkt in Weilburg, der auch eine groessere Elektroabteilung hat,
wird die Sache schon klarer:
Vor dem Kauf eines Kuehlschrankes sind wir zuerst dort gewesen und haben unsere Wuensche geaeussert-
es war nur unwillig formuliert zu erfahren:
Wir haben nur das, was hier steht.
Wir liefern nicht, sie muessen die Waren schon mitnehmen..
Also habe ich im Internet geforscht und nach kurzer Zeit ein farblich passendes Geraet gefunden.
Mit viel niedrigerem Energieverbrauch als bei den Geraeten des Supermarktes- gratis ins Haus geliefert.
Bald musste ein neuer Fernseher her (spueren die Geraete,
dass sie unbedingt noch ein 2. Dings nachziehen muessen?
Warum gehen immer 2 Stuecke kaputt?) -
Wir hoeren uns in besagtem Supermarkt um -
"Nein, wir liefern nicht aus, auch gegen Aufpreis nicht"
(Meine Eselsbruecke hat nicht geholfen) Was habe ich gemacht?
Im Internet einen neuen Fernseher mit Soundsystem bestellt, das dann noch guenster zusammen war,
als das Fernsehgeraet alleine im Supermarkt.
(ohne Frachtkosten bezahlen zu muessen)
Nach jedem dieser Kaeufe habe ich am Infocenter kurz Bescheid gesagt:
"Erinnern sie sich an unsere Anfrage?
Wir haben im Internet bestellt, weil sie so wenig entgegenkommend waren!"
Auch nach der 2. dieser Bemerkungen, die auch bei der Marktleitung vorgetragen wurde,
hat sich NICHTS verbessert.
So geht es jemandem, der sich um die heimischen Arbeitsplaetze sorgt..
Desgleichen habe ich erlebt, als ich einen teueren Food-Artikel
in groesseren Mengen kaufen wollte- der nicht mehr im Regal war:
" Wir haben nur das, was hier steht, wir koennen nichts extra beordern"
Irgendwie klingt das nach DDR- oder?
Das ist der Nachteil grosser Ketten.
Wenig freundliche Gesellen gibt es auch im Sportgeschaeft-
also haben wir die neuen Wanderschuhe im Web bestellt und 65 Euro pro Paar gespart.

***
Doch nun zum Buch "Die Essensvernichter" (s.o.)
Der Autor beginnt mit einem Irrtum:
Der weltweite Hunger wird garantiert nicht durch unser Kaufverhalten verhindert noch reduziert-
im Gegenteil, je weniger wir kaufen oder .. "wegwerfen" -
um so schlimmer werden die Zustaende in der 3. Welt,
weil deren Export leiden wuerde.
Weggeworfene oder nicht mehr marktfaehige Lebensmittel kann man auch nicht zur Linderung
des Hungers nutzen- wer sollte den Flug dorthin finanzieren?
Die Luftverschmutzung durch die Fliegerei ist sowieso viel schlimmer,
als alles, was an CO2 und Stickoxyde durch die zuviel produzierende
heimische Landwirtschaft verdrecken kann.
Nur sieht man das nicht so sehr, wie abgepackte Lebensmittel im Container der Supermaerkte.
Es wird von "intelligentem Konsum" geschrieben, was man aber wohl am wenigsten
von der Schicht der Akademiker lernen kann, besonders dann nicht,
wenn diese von Wirtschaft oder Volkswirtschaft oder Lebensmittelindustrie
nur als Journalist "Ahnung" erlangt haben, wie das bei den beiden Autoren
der Fall ist, die "politische Wissenschaft" oder Geologie studiert haben.
Ihr Vorhaben der Verschwendung durch das hohe Angebot der bis zur letzten Oeffnungsstunde
der Laeden vorgehaltenen Lebensmittel und das seltsame Treiben
um die Haltbarkeitsaufdrucke kann ich aber gut nachvollziehen.
Das gut geschriebene Buch hat noch mehr Anrisse, die interessant sind.
Der Hinweis auf "Kooperative oder Biolaeden",
die direkt beim Bauern kaufen, kann ich entkraeftigen:
Diskounter kaufen ebenso direkt beim Erzeuger.
Das Problem ist eher im zeitnahen Vertrieb,
der saionalen Vermarktung und im Transport der Waren zu sehen.
Der naechste Knackpunkt sind die Vorgaben, wie Lebensmittel auszusehen haben,
um "marktfaehig" zu sein.
Auf jeden Fall kann man englische und amerikanische Kunden nicht mit den europ. oder deutschen vergleichen,
auch wenn sich Pauschalitaeten journalistisch gut machen!
Wir sind keine Briten und kaufen ganz anders ein.
Ich kenne niemanden, der Lebensmittel wegwirft oder planlos einkauft.
Seite 37: "Kohlrabi-Koepfe" -
entweder ist das schlecht uebersetzt oder der Autor hat da was verwechselt.
"Das Mindesthaltbarkeitsdatum, so ein Psychologe, hat die Funktion
das schlechte Gewissen zu mindern, wenn in der Welt Hunger herrscht"
- Soso, na, der wird es ja wissen muessen - aber haette wissen koennen,
dass die mangelnde Ernaehrung in vielen Laendern eher mentale Gruende hat,
als Armut oder Duerre.
Ich lese im Buch von einem "Oekobauern", der sich "vorbildlich verhalte" -
dann aber davon, dass er die Haelfte der angebauten Kartoffeln nicht vermarkten koenne,
weil es nur um die Optik, das Aussehen der Fruechte ging.
(Herzfoermige, zu kleine oder zu grosse Kartoffeln werden vom Handel nicht abgenommen)
So wuerde er schaufelladerweise Kartoffeln zum Nachbarn fahren,
der diese seinen Kuehen unter das Futter geben wuerde -
dafuer gaebe es wunderbare Wurst und Fleisch im Gegenzug.
Gut, ich zweifele jetzt mal daran, dass Kuehen diese Kost bekommt - der Biobauer haette auch Schweine,
die er aber nicht mit den Kartoffeln fuettern koenne,
weil er "keine so grossen Toepfe zum Abkochen haette,
weil die Tiere das roh nicht verdauen koennen".
Das stimmt schon, aber:
Frueher haben die Bauern die "Saeu-Kartoffeln" immer kochen koennen
und dann entweder eingemietet oder gleich verfuettert -
der "Kartoffel-Daempfer" kam auf den Hof gefahren
und hat grosse Mengen Kartoffeln auf einmal gekocht,
wir Kinder haben das begleitet und standen mit dem Salzstreuer dabei um zu naschen..
Das "logistische Problem" des obigen Bauern war wohl zu voreilig
haette er nur mal etwas nachgeforscht !
Ich denke also, dass es sich einer leicht gemacht hat und zu schnell mit Vorwuerfen
der Verschwendung durch die Verbraucher bereit war..
Es geht viel verloren im Lebensmittel-Bereich, der auf dem Acker beginnt
und im Kuehlschrank des "Verbrauchers" endet- keine Frage.
Das Buch reizt mit der Thematik schon, weil die Ernaehrung eine Frage der Zukunft
der Menschheit sein wird - die des unkontrollierten Wachstums der Weltbevoelkerung,
besonders in den aermsten Regionen - ist ein Thema, das weit mehr Brisanz hat.
Dazu schweigt man, wie zum Flugbetrieb und der vielzitierten "Flugmango".
Als die EU die Gurkennorm abschaffte, meinte Ilse A igner,
die Landwirtschaftsministerin (die fuer die Beibehaltung dieser Norm war):
"Es muss Unterschiede geben, aber der Verbraucher muss diese nachfragen".
Gut, das habe ich nicht verstanden..
Ich weiss auch nicht, ob ich nun lieber Biomoehren kaufe, die verzweigte Wurzeln haben -
wo die Fadenwuermer ihren Anteil hatten - weshalb sich die Pflanze derart verzweigt,
oder doch lieber die geraden Moehren, die gespritzt sind, aber eben ohne Fadenwuermer ;)
Wer Wuermer hat, ist nie allein !
Auf Seite 50 (mitte) schreibt der Autor von 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmitteln,
die weltweit vernichtet wuerden- aber dann von 222 Millionen Tonnen,
die in den Industrienationen weggeworfen werden.. verstehe ich da was falsch,
wenn also 1,078 Milliarden Tonnen in der sogenannten 3. Welt
oder in armen Laendern oder in Agrarlaendern weggeworfen werden?
Warum dann der Druck auf die "Verbraucher und Verbraucherinnen" der Industrie-Laender?
Irgendwie beisst sich da der Hund selbst in den Schwanz und macht das Buch ueberfluessig?
Ist es ein Druckfehler gewesen?
Woher stammen diese Zahlen, wo doch angeblich, glaubt man den Autoren,
darueber kein Buch gefuehrt wird? Was bleibt, ist der fahle Nachgeschmack
bei Biolaeden, die fuer hutzelige Ware horrendes Geld verlangen -
auf diese Weise wird sich "Bio" nicht durchsetzen- eher im Diskounter oder Supermarkt,
die inzwischen ebensolche Ware sehr viel probater anbieten.
(Bei Fleisch schaut die Qualitaet der Bioware in den Maerkten nicht ueberzeugend aus,
zumindest beim jetzigen Stand unserer Verkostungen - bis zum Tag der Korrekturlesung im Dez. 2018)
In dem Buch ist die Rede davon, dass "Steigenweise Obst und Gemuese
weggeworfen wuerden, wenn nur ein Stueck vergammelt ist" -
das kann ich nicht bestaetigen:
Das Personal sortiert sehr wohl aus und stellt neu zusammen, auch bei Salatkoepfen.
Es wird wirklich nur das entsorgt, was faulig oder verschimmelt ist.
Vermutlich sind die Erfahrungen der Autoren irgendwo in England gemacht worden -
hier in Hessen bestimmt nicht.

***
Nach einem spontanen Besuch in einem ganz grossen Moebelhaus
oder in einem der neuen "Shoppingcenter" wird mir immer klarer:
Lieber gebe ich 50 Euro als "Suehne", als dort nochmal mit- oder hinfahren zu muessen.
Diese Dinge koennen mir gestohlen bleiben - desgleichen die Gastronomie - Amen!

***
Uns faellt auf, dass an Autobahn Auf- und Abfahrten sehr viel Unrat liegt.
Seit den offenen Grenzen ist das deutlich schlimmer geworden.
Dieser Trend ist zwar inzwischen auch auf vielen kleineren Strassen zu bemerken,
dort aber nicht so drastisch wie an den Autobahnen.
Meine Bemerkungen auf den Vorseiten werden durch die letzten Nachrichtenmeldungen eindrucksvoll bestaetigt-
mir waere es lieber, wenn ich Unrecht gehabt haette.
Ehrlich!

Der automobile Wahnsinn und Urlaubsirrsinn wird immer umweltfeindlicher und versponnener -oder?

***
Heute wird alles angegrabscht und betastet, alles ist eine willfaehige "Ware",
wenn ethnische Gruppen auftauchen - ich will auf diesen Seiten im Supermarkt
bleiben und nicht tiefer gehen:
Es ist einfach nur eklig, wenn alles angegrabbelt und wieder ins Regal geflankt wird-
ohne Ruecksicht auf Verluste, wenn einfach so "Kostproben" genommen werden, -
was so total unserer modernen Kultur entgegen steht.

***
Weiter gehts im Buch "Die Essensvernichter":
Seite 53 geht vollkommen daneben, wenn die Autoren weggeworfene Lebensmittel
mit dem Inhalt der grauen Tonne (Restmuell) in Zusammenhang bringen und dabei darauf hinweisen:
"ohne Essensreste" . Seltsam.
Mir ist der erhoehte Wegwerfdruck in Holland nicht wunderlich,
weil das Land die meisten Gemuese produziert- die Schreiber haben das wohl nicht gewusst.
Man koennte genau so gut die Mondumlaufbahn in Verbindung mit der "Lebensmittelvernichtung" bringen,
weil die Biodiesel- und Industriealkoholgewinnung nicht mit beruecksichtigt oder ausgeklammert worden ist.
Desgleichen der Verbrauch fuer Obstbrennereien und Spirituosenbrennereien
bis zum Korn und Whisk(e)y in anderen Laendern.
Aber auch die vielen grossen Bierbrauereien sollten erwaehnt sein!
Das kann man doch nicht weglassen - als aus dem Verkehr genommene Lebensmittel!
(Obst, Raps, Mais, Weizen, Gerste, Roggen)
Was soll denn eine Statistik taugen, wenn sie so falsch anlaeuft?

Sushi- Happen wuerden gleich weggeworfen, wenn sie nicht gleich verzehrt wuerden - hallo?
Was ist mit einer Fischvergiftung, die man sich sehr schnell einfangen kann,
davon haben die Schreiberlinge noch nichts gehoert?

Auf Seite 55 gehts noch seltsamer weiter:
1Kg Weizen wuerde 1100 Liter Wasser "verschlucken" - hallo?
Was ist mit dem Regen, der sowieso faellt?
Seit wann nimmt der Bauer Wasser aus der Tiefe fuer den Weizen??
2700 Liter Wasser wuerde "verschluckt" fuer 1kg Reis.
Desgleichen Bloedsinn macht noch keine Wahrheit- deshalb ist auch die nachfolgede Berechnung,
dass 16.000 Liter Wasser fuer 1kg Rindfleisch benoetigt waere- schon im Ansatz falsch.
Wenngleich der "Braten aus artgerechter Haltung" gelobt wurde in diesem Buch-
die Menge Wasser waere dabei aber gleich -oder saufen deren Kuehe nichts?
Desgleichen ist auch die Futtermenge die gleiche -
die Haltung selbst kann man als Konsument sowieso niemals kontrollieren -
hier ist der Glaube gefragt und der gehoert eher in die Kirche.
Phantastische Vorstellungen ebenso.
Die Grafik auf Seite 59 outet sich selbst als schiere Auslassung -
seit wann kommen biologische Abfaelle in die schwarze Tonne zum Restmuell?
Auf Seite 60 gehts haarstraeubend weiter:
"Nur eine Stunde Kuehlungsausfall laesst den ganzen Lastzug voller
Tomaten aus Almeria auf den Muell wandern" -
sowas!
Seit wann wachsen Tomaten im Kuehlhaus? Das passiert nie und nimmer
und ist ein reines Hirngespinnst, dass die Ladung "weggeworfen" wird.
Seite 61 spielt Supermaerkte gegen Diskounter aus- aber sowas von billig:
Bei Letzten soll "welkes, vergammeltes, schimmeliges in der Gemueseecke" sein-
haha, sehr lustig- vermutlich waren die Autoren noch nie in einem Diskount-Markt
oder sie lassen einkaufen und schicken Mutti vor.
So wird auf Seite 62 Statistik zum Statistenprodukt.

Seite 69 - nein, im Diskounter gibt es nicht nur "genormte" Gemuese,
ich kaufe dort auch Bio - in wirklich guter Qualitaet und zu einem Preis,
der wirklich guenstig ist.
Seite 71 - ich glaube hier keinen Ton vom dem, was behauptet wird.
Seite 79 - alles macht nur einen Sinn, wenn regional gekauft wird- siehe CO2.
Auf Seite 80 ist wohl das Komma verruscht ;)
Seite 82/83 wer ein hoeheres Einkommen hat, wirft wohl mehr weg?
Auf Seite 84 behauptet Aig ner, dass wir schliesslich in einer Ueberflussgesellschaft leben -
"wir" bestimmt nicht, aber aus der Sicht (riesiges Gehalt) eines Parlamentariers mag das schon sein.
Auf Seite 85 eine feine Mogelstatistik, auf Seite 86 wird
vom "Tierische Nebenprodukte Beseitungsgesetz" gesprochen -
damit hat man auch Kuechenabfaelle gemeint, die weder verfuettert werden duerfen,
noch in Biotonne noch in die scharze Restmuelltonne verbracht werden duerfen.
Der Grund:
Die Gastronomie gart nicht gut durch und so koennen Tierseuchen uebertragen werden -
zusammen mit altem Fett und Frittenoel ist das schier unzersetzbar
und bringt auch noch Dioxine ein.
Deshalb duerfen diese Reste nur gesondert eingesammelt und zur Herstellung von Biogas verwendet werden.
(Seite86)
Dann bringt wieder eine Statistik "Forschungsergebnisse" aus anderen Laendern vor,
wo organische Abfaelle als Lebensmittelreste,
nicht aber als Essensreste- betrachtet werden; Gartenabfaelle wuerden
aber nicht unterschieden, so heisst es.
Was ist denn das fuer eine Aussage?

Was ist eine "chinesische Stachelbeere"? Der Zusammenhang wird klarer, wenn man liest:
Diese Fruechte werden in grossen Mengen in Neuseeland angebaut und weltweit exportiert: Kiwi !

Einige Sachen des Buches sind durchaus stimmig, lesenswert ist es allemal:
Auf Seite 94 werden die Konserven gelobt, die der Frischware nicht nachstehen.
(Nach wenigen Tagen ist die Halbwertzeit von wertvollen Inhaltsstoffen schon weg-
bei Konserven geht die Verarbeitung dagegen schonend und schnell)
Die Crux ist eher im Umgang mit dem Inhalt, wenn der Kunde den Inhalt zubereitet.
(Das habe ich auf meinen Rezeptseiten genuegend ausgefuehrt)

***
1961 kam der erste Tiefkuehlspinat, 1970 die erster Tiefkuehlpizza
auf den deutschen Markt- interessante Zahlen..
Seite 97/98 hat wieder sehr seltsame Zahlen ueber das Essverhalten,
die vom Verhalten der Einkommensschichten ausgehen - schraeg!
(Ich denke, dass niemand zur "Unterschicht" gezaehlt wird,
der im elterlichen Betrieb Prospekte oder Produktproben sortiert
und dabei 5000 Euro "verdient" - als "Salespromoter"
oder "Businessdirector" etc. - stimmts oder habe ich recht?!

Seite 101 erzaehlt sehr richtig vom verrueckten Konsum vieler Kinder -
was nicht zuletzt vom Trick mit Sammelpunkten und falscher Werbung kommt.
Zuviel Fett und Zucker in den Schnitten fuer Kinder.. gesund ist was anderes,
da haben die Autoren sehr recht.

Seite 102 spricht von "psychischer Hungersnot" wenn der Kunde nicht mehr weiss,
worauf er gerade Appetit hat, wie die "Entsinnlichung" von Lebensmitteln,
wo man die tierische Herkunft nicht mehr sieht.
Hier denke ich nicht so sehr an die Forelle ohne Kopf, sondern eher an das "Haehnchen-Nugget".

Es begab sich zu meiner Arbeitszeit in einem Frankfurter Hochhaus- die Kantine war so "clever",
dass sie an allen Ecken und Enden sparte und dabei auch vor -fuer Maenner-
absoluten Mindermengen nicht zurueck schreckte- kurz,
es wurde kein Mann davon satt, nicht mal ansatzweise.
Was habe ich gemacht? Von zuhause ordentliche Stullen mitgebracht und eine Thermoskanne
mit ordentlichem Tee, der nicht nach Frankfurter Wasser schmeckte:
Wenn man sich mit diesem Wasser die Haende ohne Seife gewaschen hat,
(Der Seifenspender war leer) dann rochen die Haende nach .. Urin, Pisse.
(Kein Witz, ich habe damals ab und an mal die kl. Tochter in den Ferien mitgenommen,
wenn eine kurze Schicht anstand - ihr fiel das auch auf.)
Das Wasser in dieser Stadt soll 7x durch den menschlichen Koerper gelaufen sein
und immer wieder aufbereitet und gereinigt, verpresst und wieder hochgepumpt werden..
Dort also war ein Pausenraum, in dem eine Kollegin mit einem Joghurt hockte
und den "Genuss" sorgfaeltig vorbereitete, mit Serviette, Loeffelchen
und einer Kerze zur Dekoration.
Joghurt ohne Geschmack, dh. nackt, ohne Frucht, ohne Zucker.
Nun kam also ich, mit meiner doppelten Brotscheibe, die durchgeschnitten und einzel verpackt war.
Ein handliches und durchaus immer recht massives Ding.
Und jung, wie ich damals war, wurden die beiden Paeckchen auch geschwind gefuttert.
(Diesmal waren kalte Kartoffelpuffer vom Vorabend darauf- jeweils 2,
also 4 Stueck, ordentlich dicke Dinger, so dass man das gerade so in den Mund bekam.
Ein richtig gutes Maenneressen)
Wenige Minuten spaeter war alles weg-
kurz vor meinem letzten Bissen ging die Kollegen schnell aus dem Pausenraum,
der nur durch Spinte vom Betrieb abgetrennt war- deshalb durfte ich hoeren,
was sie dahinter sagte:
Ich halte das nicht mehr aus, mit diesem Mann kann ich die Pause nicht verbringen!
Warum denn nicht, sagte die Andere- hat er was..... nein, das ist es nicht,
aber er isst so schnell so riesige Mengen, dass es mir Angst und Bange wird.
Ich muehe mich ab, dass dieser Magerjoghurt so langsam wie denkbar geloeffelt wird.. ;)
Spaeter hatte ich das Vernuegen meinem Sohn, der damals regelmaessig ein Sportstudio besuchte
und Enduro fuhr, das Essen zu bereiten:
3 Steaks und eine ganze Vorlageschuessel voll Beilagen ..
(Meine Frau bekam schon vom Zusehen Kringel unter die Augen und schluckte nur noch still..)

***
Zurueck zum Buch, wo auf Seite 105 die Diskounter durch ihre reduzierte Produktauswahl
und den abendlich leeren Frischeregalen gelobt werden.
Auf Seite 106 schlaegt der Akademiker wieder mal zu-
Adipositas hat aber so ganz und gar nichts mit der "Konsumverpflichtung durch den Kapitalismus"
zu tun, das kann er als "Kulturwissenschaftler" so gut einschaetzen,
wie ein Schlosser oder Maurer oder Pfarrer. Seite 113 berichtet,
dass lange vor dem Verfallsdatum in den Laeden aussortiert und weggeworfen wuerde-
das stimmt total nicht.
Zumindest nicht in den europ. Laeden, die wir jemals besucht haben.
Seite 119, nein, wir haben die "Wertschaetzung" der Lebensmittel nicht verloren,
auch wenn man Beispiel aus Frankreich auffuehrt.
Deutschland ist nicht Frankreich - die Laender und Mentalitaeten unterscheiden sich doch erheblich.

Auch woanders wird viel Mist verzapft - "wir ueberfressen uns taeglich"
halte ich fuer eine ziemliche duemmliche Aussage der Quotenpresse,
zumal die effektive Kalorienzufuhr sehr individuell ist, das weiss heute jedes Kind.
Wer sich nicht bewegt und wer eine Frau ist, braucht freilich weniger Kalorien
als ein Wanderer, Sportler oder Waldarbeiter etc.
Wer mehr isst, wenn ordentlich koerperlich gearbeitet wird,
kann kaum davon zunehmen.
Selbst kochen ist nochmal besser, als in die Brutzelbude fahren !

Ab der Seite 121 des Buches sind die Schieflagen durch die Krakenarme der Grosskonzerne angerissen -
die aber nur durch korrumpierbare politische Mitwirkende denkbar waren.
Da nuetzt auch der Seitenhieb auf den Konsumenten nichts,
den man im Buch als "nuetzliche Idioten" bezeichnet.
(Das trifft wohl leider auf die Waehler zu, die mal dort mal hier in den Mist gegriffen haben)
Seite 124- Fisch!
Ein wirklich schlimmes Thema, dem niemand auskommt- auch wenn wir in der "1. Welt"
keinen Fisch mehr kaufen, wird in Asien trotzdem weiter gemacht und noch mehr abgefischt.
Seite 136 - vermutlich verbraucht so manche -eigentlich nutzlose- Behoerde
mehr Resourcen und Energie, als mancher Ort.
Seite 138 Zahlen ueber Zahlen, aber keine echten Fakten- nur Mutmassungen und Annahmen,
Hochrechnungen und Pauschalen, statt die eigentliche Taeter beim Namen zu nennen.
Seite 140 Lachgas, Wiki .
Seite 144 versucht den "Esser-Typ" zu bestimmen - ein rein akademischen Vorhaben (Nonsens),
was sich auf Seite 147 noch steigert:
Lebensmittel seien treibhausschaedlicher als der ganze Verkehr.
Ich sehe noch immer keinen bewiesenen Zusammenhang von der Wegwerfkultur,
die so gerne pauschal unterstellt wird, damit sich jeder schuldig fuehlt-
zu dem Hunger in der Welt.
Fuer mich sind die Spekulanten das Problem.
Seite 163 liegt richtig, Seite 168 behauptet,
dass 20 Milliarden laufende Kosten im Jahreshaushalt fuer die "Krise" eingeplant werden-
die Fluechtlinge im Jahr 2015 kosten allerdings ebensoviel-
3 Jahre spaeter haben von diesen Leuten eine so geringe Menge
Arbeit und Anstellung gefunden, dass man von einer ewigen Alimentation
ausgehen kann: Das Produkt des Landes geht buchstaeblich durch die Kloschuessel weg.

Seite 168 - die schimmste Seuche der Menschheit ist die Gier der Spekulaten.
Seite 170 - sogar auf Broetchentueten soll fuer DB Spektulationsfonds
im Agrarbereich geworben worden sein.
Seite 173 - selbst wenn die Nahrungsmittelproduktion bis 2030 verdoppelt wird,
um die Bevoelkerung der Welt zu ernaehren, was waere, wenn das gelaenge?
Nun, die Bevoelkerung wuerde nochmal weiter sprunghaft zulegen -
mit dem naechsten Problem. Zivilisation ist etwas anderes.

***
Der Autor haut sich von Artikel zu Artikel einmal mehr selbst auf den Mund.
Seite 173/174 - nein, durch mehr Sparsamkeit in den wohlhabenden Laendern
wird der Hunger in der Welt NICHT bekaempft, das ist einmal mal
wieder so eine alternative These, die in den Raum geworfen wird.
Ich haette gerne mal gesehen, wie diese guten Menschen ihr Geld angelegt haben
und wie die mit den Lebensmitteln umgehen - ob sie gar fliegen
und damit die Welt noch staerker verdrecken als jeder andere?
Diese Artikel haben mich bislang nicht ueberzeugen koennen..
solange noch immer Subventionen an die Landwirtschaft gegeben
und Auslandseinsaetze stattfinden oder Entwicklungshilfe geleistet wird
(Bevormundung, die nicht gut ankommt),
wird sich auf der Welt nichts verbessern lassen.

Weiter gehts im Buch "Die Essensvernichter" - wo auf Seite 178
auf die "Trinkwasserverschwendung" bei Biosprit eingegangen wird.
Die Autoren rechnen einfach das Regenwasser, das auf die Felder faellt als Trinkwasser ein.
Auf Seite 208 ist eine aehnlich "tolle Studie".
Dafuer punkten sie auf Seite 220, wo man sehr richtig meint:
Wer Gemuese selbst angebaut hat oder Tiere selbst gross gezogen hat
und es ernten oder schlachten muss,
wird garantiert nichts wegwerfen.
Das kann man voll unterschreiben.
Die Entfremdung der Kunden von der Produktion ist schon heftig geworden.
Seite 221 findet, dass eine Unterrichtung in den Schulen nicht schlecht waere.
Ganz genau, frueher hatte man Kochunterricht -zumindet fuer Maedchen, leider nicht fuer Buben-
gehalten, wo auch Haushaltslehre angesiedelt war.
Bei uns ist es so, dass die Produkte im Kuehlschrank immer auf Ablaufdaten untersucht werden-
ist z.B. eine Kaesepackung am Ablauftag, aendere ich eben den Speiseplan
fuer diesen Tag und verarbeite den Kaese zu Wuerfelchen -
damit kann man Salate sehr gut aufpeppen. Alles kein Problem.
Wegwerfen gibt es bei uns nicht, das gab es noch nie in unserem Haus.
Seite 229/230 will, dass man die "Wertschaetzung" von Lebensmitteln erhoeht-
dem kann ich mich gerne anschliessen.
Kinder sollten statt mit dem Flieger irgendwo ihre Ferien zu verleben,
lieber auf dem Bauernhof in Erfahrung bringen, woher unsere Lebensmittel kommen
und vor allen Dingen, wie diese erzeugt werden.
Heute weiss bald niemand mehr, woher die Eier kommen - selbst Erwachsene denken,
dass diese so frisch wie moeglich sein muessen.
(Nee, erst nach ein paar Wochen werden diese schmackhaft-
zuvor sind frische Eier eher geschmacksneutral, das weiss kaum noch einer)
Seite 223 meint, dass heute kaum noch jemand Gemuese garen oder zubereiten kann,
die Leute haben das noch nie lernen koennen, weil schon ihre Eltern "keinen Plan davon haben".
Wie schade! Dabei ist eine gesunde Gemuesekueche so wunderbar und auch schnell zu bereiten-
schneller als die Fahrt zur Brutzelbude allemal.
(Garkueche )

Das Buch ist voller Widersprueche und Stimmigkeiten, Wahrheiten und .. Glauben,
glauben heisst aber "nichts wissen".
Seite 245 raet zu regionalem Kauf, meint "ethische Gruende" in kleineren Betrieben erkannt zu haben.
Seite 252 befasst sich gut mit der Lagerung von Gemuesen.
Seite 254 mit Religion und Essen, was immer ein spannendes Thema ist,
voller Annahmen und Vermutungen, seltsamen Vorschriften usw.
aber auch mit dem Lebensmittel "Eier", Kartoffeln und Aepfeln.
(letztere soll man zusammen lagern, wegen des Aethylengases, das nach unten faellt
und Kartoffeln vor dem fruehen Keimen bewahrt.)
Seite 259 "Punker und Obdachlose freuen sich ueber Reste" - neeeeeiiiiinnnnn..
wer das probiert, wird uebel beschimpft, da bin ich mir sicher.
Seite 262 raet zu "alternativen Vermarktungen" in Genossenschaftsgruppen -
wo einer mehr, der andere weniger zahlungskraeftig ist, aber keiner kontrolliert,
wer wie viel dabei heraus holt- das kann nur in die Hose gehen.
Eine schier linke Illusion und Weltfremdheit wird durch tausendfache Wiederholung nicht stimmiger,
wie so manche Behauptung in dem Buch.

Seite 265 spricht von mueden deutschen Schrebergaerten,
wo nun ein frischer Wind durch junge Paar und Migrantinnen und Migranten
eingezogen sei, wo man gemeinsam anbauen und feiern koenne
- nnnnneeeeiiiiiinnnn - jeder, der schon das Vernuegen hatte, mit Auslaendern
beieinander wohnen zu duerfen, wird dem widersprechen.
Man kann nicht - oder nur in den seltensten Faellen - gemeinsame Sache machen.
Die Ablehnung kommt immer zuerst von den Neubuergern !
(Die in ihrer Kultur verbleiben und nichts dazu lernen wollen)
Nie im Leben ist ein solches gemeinsames Konstrukt machbar, da bin ich mir ganz sicher.

Immer und immer wieder ist die Rede von der "Ueberflussgesellschaft"
der mittleren und oberen Schicht- wo aber beginnt die ?
Ich kann das nur aus meiner Sicht sagen:
Etwa ab einem Lehrer gehobener Schulen oder einem Richter,
Anwalt, - die hoehere Schicht ist selbststaendig oder in Regierungsverantwortung.
Darunter kann man beim besten Willen nicht von der "Ueberflussgesellschaft" reden
und auch nicht schreiben !
(Auf die allermeisten Menschen im Land trifft diese Pauschalplattituede nicht zu -
Seite 271 die "Verbraucher" sind laengst viel vernuenftiger
als die Vorschriftenmacher und akademischen Bevormunder)

***
Einen "Veggiday" gibt es schon seit Urzeiten - das kenne ich zuweilen andersherum !
Dazu muss man keine ausl. Beispiele und seltsamen Schlagworte erfinden,
die letztlich gerne falsch verstanden oder fehlgedeutet werden.

Seite 274- "Carrotmob" - das kann nur aus Studentenhirnen entsprungen sein,
kurz vor dem Durchdrehen bei der Examensarbeit ?

Seite 278 "Slowfood- Fastfood" so ein Bloedsinn, dass Fastfood billiger Mist ist,
duerfte sich herum gesprochen haben - und der andere dusselige Ausdruck "Slowfood" ist das,
was Ur-ur-Urgrossmutter schon getan hat.. sie kochte fuer die Familie.
Von ihr koennen alle Studierten noch sehr viel lernen:
Damals wurde NICHTS weggeworfen.
Um Vernunft walten zu lassen, braucht man keine pseudoenglischen Ausdruecke.

Seite 280 schliesse ich mich gerne an - aber ohne gekauften Sekt und ohne gekauften Wein -
den kann man viel besser und billiger und sauberer selbst machen.
Dann gibt es auch keinen dicken Kopf.
Ur, mein Wein Ein Bericht schreibt:
"Die Kinder machen mir im Vorhaben weniger Fleisch zu kaufen einen Strich durch die Rechnung,
ich finde, dass 500gr Hackfleisch fuer eine 5 koepfige Familie zu viel ist-
ich nehme die Haelfte!"
haha, gut gebruellt.
Ich haette gerne mal in den Kuehlschrank diese Frau geschaut.
(Ob die wirklich noch selbst kocht oder ob diese Mengenangabe aus den hohlen Bauch heraus kam?..
Vermutlich hat sie nicht mal gewusst, wieviel Gramm Hack in der Packung war. )

Seite 283 "sogar die serioese ARD" - wieder ein netter Witz.
Der NDR Kantinenkoch haette sich geweigert, die Lebensmittel aus der Tonne zuzubereiten,
weil sie gegen das Lebensmittelrecht gehen- neeeeeiiiiiiinnnnn -
er sollte mal das Buch lesen:
"Gestaendnisse eines Kuechenchefs."
Was da alles Verwendung findet, glaubt man nicht.
Vermutlich wusste er es nicht besser, so ein Kantinenkoch ist nun wirklich kein Einstein.
Das Buch zeigt aber auch vernuenftige Wege auf und vernuenftige Koeche, die mit Eifer dabei sind.

"Einer von 30 Berliner Schuelern kannte die Sellerieknolle" -
so weit sind wir gekommen - aber vermutlich waere das bei anderen Dingen
auch nicht besser gewesen, bei Knoblauch, Rosenkohl, Gruenkohl,
Eisbein, Beinscheibe, Stachelbeere u.s.w. mit wachsender Bildung
werden die Menschen wohl nicht lebenstuechtiger.
Die vielen vielen Kommissionen und Ueberwachungsstellen und Verbraucherverbaende und Umweltschutz-
und Transfair- Organisationen haben letztlich nicht viel gebracht.
Den Hunger in der Welt kann man von hier aus nicht bekaempfen,
das ist eine Kopfsache, das ist mental bedingt.
Selbst wenn es gelingen wuerde, saemtliche Ueberschuesse aus der 1. in die 3. Welt zu schaffen,
waere das Problem des Hungers erst einmal weg,
aber durch die dann explodierenden dortigen Bevoelkerungszahlen kaeme
das Problem sehr sehr bald und um so schlimmer wieder.
Das duerfte den Verantwortlichen klar sein, auch solchen,
die Buecher schreiben oder 3.Weltlaeden betreiben.
Wie aber kann man das Wegwerfen von Lebensmitteln verhindern?
Nun, durch Lockerung der Fuetterungsvorschriften - wobei man immer bedenken muss:
Wiederkaeuer duerfen keine tierische Nahrung haben.
Ansonsten kann man Huehner und Schweine durchaus mit Lebensmittelresten
und uebrig gebliebenen Lebensmitteln aus dem Supermarkt etc. fuettern.
Es braucht nur ein Unternehmen einsammeln und erhitzen -
dann kann das Produkt als hochwertiges Futter verkauft werden.
Wieder sind die Lebensmittelkontrollstellen gefragt, das dann zu kontrollieren,
was irgendwo in "Gesetze gegossen" wurde.
Ohne staendige Gaengelei und Verordnungen und Paragraphen
funktionierte diese Marktwirtschaft nicht, das muesste endlich mal eingesehen
oder zugegeben werden.
Es handelt sich z.Zt. eher um riesige Vorschriftenkataloge,
die durch die EU nochmal doller geworden sind -
alles ist haarklein geregelt und doch funktioniert es nicht:
Immer wieder muessen nach Kontrollen reihenweise Gaststaetten geschlossen werden,
immer wieder tauchen Tierseuchen auf, immer wieder entdecken findige Koepfe
Luecken in den Gesetzen, die dann schamlos ausgenutzt werden,
immer wieder werden Lebensmittel weggeworfen und vernichtet.
(Ich frage mich immer wieder, wie in einem Land von Goethe und Schiller
eindeutige, klare und lesbare Gesetze noch immer nicht gepackt werden!)
Der "Verbraucher" , der ueber den "Konsumenten" vom "Koenig Kunden"
immer weiter herab gestuft wurde, hat letztlich nichts zu melden und auch der Vorschlag
der Autoren des Buches "Die Essensvernichter" ist garantiert nur fuer andere Leute gedacht,
wenn sie raten, die Lebensmittelverpackungen mit dem geringeren Haltbarkeitsdatum
zuerst kaufen zu wollen - statt jene mit dem laengeren Haltbarkeitsdatum.
Sowie Obst mit leichten Druckstellen zu bevorzugen,
"weil das sonst keiner kauft und Abends wegeworfen wuerde" -
das macht niemand.
Man muss die Kirche schon ein wenig im Dorf lassen !

Jeder kann eine wenig dazu beitragen, dass es ein wenig besser wird auf der Welt-
mit mir kann man keinen Krieg gewinnen und das ist gut so.
Ich koche noch richtig selbst- wenn auch mit einfachen Mitteln- und das ist gut so.
Ich oder wir fahren nur ein einziges winziges Auto- und das auch nicht haeufig-
und das ist gut so.
Wir fliegen niemals in Urlaub, weil das die Umwelt schont - gut so.
Ich betreibe diese Schreibereien, damit andere Leute
ebenso den Mut fassen zu sagen was zu sagen ist - gut so?
Ich finde ja.

Ich habe viel ueber Umweltschutz lernen muessen und wollen, aber vereimern lassen,
das geht mir aber doch zu weit.
Wir hier heizen die Wohnung nur auf 20 Grad,
behandeln regelmaessig die Gummidichtungen der Fenster, haben eine Brennwertheizung (Gas)
die 108% Effizienz hat, fahren nur cruisend, dh. vorausschauend und sparsam
und nicht sinnlos oder gar jeden Tag.
Fliegen nicht, werfen keine Lebensmittel weg, kochen mit Resten,
verwenden Energiespargeraete und -Lampen.
Sammeln Regenwasser, kochen Marmelade aus eigenen Fruechten, backen Brot noch selbst,
machen auch den Wein und Sekt noch selbst.. tragen am liebensten selbstgestrickte Struempfe
und wandern statt zu Pauschaltouristen zu werden.
Bei uns wird gekocht und nicht in Gaststaetten oder Fastfoodlaeden gegessen.
Bei uns sind nicht mal die Wegplatten in Beton gelegt, sondern lassen Wasser in den Boden einsickern -
und trotzdem werden wir zur Regenwasserabgabe herangezogen,
weil man eben pauschal ein Gesetz abgekippt hat.
(Wie in der Schule, wenn sich der Missetaeter nicht meldet
und die ganze Klasse pauschal betraft wird-
das ist eben typisch akademisch!)
Solche Beispiele koennte ich noch laenger anfuehren -an dieser Stelle soll es mal gut sein.
Danke fuer die Aufmerksamkeit, liebe Leserin, lieber Leser !

*** Selbst Bauern schimpfen darueber, dass Wurst immer weniger schmeckt -
egal wo man diese gekauft hat, ob im Diskounter, Supermarkt oder beim "kleinen Metzger".
Immer die selbe Einheitsklasse.
(Nur noch ganz wenige kleine Metzger sind noch Willens und in der Lage selbst zu wuerzen!)
Warum das?
Nun, daran ist die EU mit ihrer krassen Deklarationspflicht schuld, -
die jede Gewuerzzutat und jede dieser einzelnen Unterscheidungen in den Gewuerzen,
die bekanntlich zuweilen aus Einzelkomponenten bestehen.
(Irgend ein Allergiker wird sich schon finden, der "es kann spuren von Nuessen enthalten",
sofort mit einem Anfall beantwortet - nur, weil in der gleichen Muehle
ggf. vom vorangegangenen Mahlgang noch ein wenig zu finden war..)
Deshalb wird nur noch aus dem Eimer gewuerzt, die Gewuerzmischungen sind aus der Fabrik.
Allesamt. Nun wundert mich nichts mehr.
(Diese Info stammt von einer Lebensmittelchemikerin:
Die haben laengst vorgefertigte Banderolen mit kompletter Zutatenliste,
von der dann freilich nicht mehr abgewichen werden darf)
Muss man nun auch noch die Wurst selbst machen? Fast.
In unserer Gegend ist einer der grossen Metzger wach geworden und siehe da- die Wurst schmeckt wieder..

"Jede 5. Wurst ist Hepatitis E belastet"!
Gefahr durch Hepatitis aus dem Schweinestall- Mett und Rohwurstarten wie Blockwurst
/ Salami koennen gefaehrliche Varianten dieser Krankheit bei Menschen ausloesen.
90% der Schweine haetten Antikoerper im Blut, so der Bericht.
Man empfielt gut durchgegarte Fleisch- und Wurstsorten, 1500 Erkrankungen im Jahr 2015 sind ein Alarmzeichen.
Leberversagen ist kein Spass.

Der Einsatz von Glyphosat auf Kinderspielplaetzen soll verboten werden,
weil es unter Krebsverdacht steht- die EU will das nicht einsehen und
die Verwendung dieses Unkrautvernichtungsmittels weiter erlauben..

Ich lese im "Hessischen Hausbuch":
Seite 466 nennt ein Seifenrezept von Goethes Grossmutter (Anno 1724) :
"Hundsfett",
Seite 470 hat ein Rezept fuer Schepperlinge (duenn ausgebackene Fladen)
Seite 471 erzaehlt auf lustige Art den Unterschied zwischen Marburg und Goettingen als Studienort.
Seite 479 Rathaus Herborn, hier sind die Zahlen sehr interessant-
welche Werte damals im Jahr 1589 galten:
600 Wagen Holz und 123 Wagen Kalk als Bezahlung fuer dieses Rathaus.
Seite 490 erzaehlt die Zustaende in Wetzlar,
die nicht sonderlich gut waren und in deutlicher Art von den Juristerei - Leuten.
Seite 492 erdichtet den Nachtwaechter.

Meine Generation ist die des Nachkriegs, wo die Muetter noch regelmaessig mittags gekocht haben.
Meine Generation hat das leider nicht mehr so recht "verinnerlicht",
sondern isst "wenn wir gerade Hunger haben"-
nun ist das so eine Sache, denn der Mensch ist ein "Gewohnheitstier",
der "kleine Hunger" kommt doch recht regelmaessig..
Man kann das Hungergefuehl uebergehen oder unterdruecken, -
was aber zu Unwohlsein bis zu Kopfschmerzen oder gar
(in fortgeschrittenem Alter) zum Zuckerschock fuehren kann.
Deshalb rate ich: Fangt das Kochen an, probiert es einfach mal aus:
Fertiggerichte muessen nicht sein, sie sind viel zu fett und mit zu viel
undefinierbaren Zusatzstoffen ausgestattet.
Mit sagte mal ein alter Mann im Laden: Ich esse nix, was ich nicht aussprechen kann ;)
Meine einfachen und einfachsten Rezeptvorschlaege richten sich an Anfaenger jeden Alters-
sie sollen ganz einfach die Freude am Selbstgemachten finden helfen.
Aepfel und Bananen -anderes Obst freilich auch- sind gut zu verwerten,
indem man Marmelade daraus macht.
NICHTS muss weggeworfen werden, nur weil eben die Gaeste nicht kamen oder zuviel gekauft wurde.
So bin ich auf meinen Seiten mit einer Vielzahl an Tipps und Tricks dabei,
um das Internet mit weiteren Dingen zu fuellen.

Der Wurst - und - Kaese - Platten - Trick:
Man kauft an der Frischtheke nach Herzenslust Kaese und Wurstsorten, die gerade im Angebot sind.
Flache Portionsdosen nehmen jeweils gerade so viele Scheiben Wurst plus Kaese auf,
wie man sicher an einem Tag verbrauchen kann.
Das laesst Angebote nutzen und stellt eine grosse Vielfalt auf dem Fruehstuecks- oder Abendbrottisch sicher.
Auf diese Weise muss niemand mehr "Angst haben" vor einem fast unueberwindlichen 200gr Kaesestueck,
wenn man alleine oder zu zweit davon isst..
Alles huebsch bunt sortieren und einfrieren.

Gemuese-Trick:
OHNE BLANCHIEREN wird Gemuese im Gefrierbeutel in der Kuehltruhe verbracht-
ob das Lauch, Champignons oder Blumenkohl - was auch immer - ist,
man kann auf diese Weise immer aus div. Beuteln kombinieren oder pur zu Gemuesen
oder Suppen oder Saucen verarbeiten.
(Niemand muss extra deshalb zum Laden fahren)

Zum Thema Haushalt: Es ist schon eine Weile her,
als eine Kollegin ihr Erlebnis im nahen kleinen Lebensmittelmarkt erzaehlte:
"Ich musste etwas warten, bis am Freitagmittag die Fleischtheke bereit war, wo gerade aufgefuellt wurde.
Die Verkaeuferin fragte den Fleischer- warum hast du so viel von dem Fleisch gekauft?
Die Antwort kam in der Art, dass er das als Bratenstuecke oder Schnitzel,
am naechsten Tag als Gulasch verkaufen will und was uebrig bleibt,
am Montag in die Bratwuerste machen will, die kaemen dann ins Angebot."
Das erklaert auch den zuweilen und nicht selten vorhandenen seltsamen Geschmack,
irgendwie "gemein", wie wir finden.
Desgleichen "duftet" es entgegen, wenn man beim Wandern an Gastronomien vorbei kommt..

Olivenoel im Test !
Das Ausrufezeichen ist durchaus berechtigt,
denn hier wird nach wie vor gemogelt, gefaelscht, getrickst und gepanscht.
Reste von moeglicherweise krebserregenden Erdoelprodukten und chemische Rueckstaende,
falsche Deklarationen und sogar Herkuenfte sind die Regel,
nicht die Ausnahme.
Das ist ein Skandal erster Guete, der zeigt, dass die staatlichen Kontrollen
nicht funktionieren und die private Verantwortung der Hersteller nicht mehr vorhanden ist.
Jedes 2. Olivenoel bekam lt. Warentest die Note "mangelhaft" - das kann doch nicht sein,
wie konnte das durch die strengen Lebensmittelkontrollen rutschen?
Fehlt es an Pruefern oder Kontrolleuren?
Ich wuerde ja nichts sagen, wenn dieser Skandal das erste Mal vorgekommen waere-
diese Dinge wiederholen sich, ohne dass etwas dagegen getan wird.
Selbst Bio-Oele mit 10-14 Euro pro Liter sind nur mit "befriedigend" getestet,
obwohl Bio und Nativ auf der Flasche stand.
13 von 26 Oelen bekam die Note "mangelhaft"..
Nur ein einziges Olivenoel, das auch nur im Feinkosthandel oder online zu beziehen ist,
erzielte die Note "gut".
(Aus Spanien, zu 40 EURO der LITER !!)
Hallo? 40 Euro? 80 DM? Gehts noch?
Deshalb nehme ich bevorzugt Rapskernoel oder Disteloel und kaufe KEIN Olivenoel mehr,
oder nur das fuer 3,99 Euro (2018) der billigen Sorte aus dem Supermarkt,
das wenigstens noch nach Oliven schmeckt und nicht nach Pfeffer ohne Geschmack,
wie das bei den ganz edlen Sorten ist.
Ich habe 5 ltr Kanister vom Hersteller aus dem Ausland schicken lassen,
bis die Qualitaet immer ranziger wurde, die Preise aber immer hoeher.
Die Crux bei Olivenoel ist, dass das nur 3-4 Jahre gut ist.
Die Ware, die zum oeffentlichen Verkauf ansteht, ist schon 3 Jahre alt..
selbst die teuerste Ware aus Spanien hat uns nicht ueberzeugt,
die angeblich mit "Eigendruck" abgelaufenes, sehr natives,
absolut erstes Oel sein soll
(vor der Pressung und vor der Nachpressung oder gar chemischer Auslaugung das beste Produkt)
hat nicht ueberzeugt.
Es war flach, fade im Oliventouch aber extrem scharf auf der Zunge
und hat im Gaumen gebrannt wie Feuer.
Alles in allem ein seltsames Oel, das wir nicht mehr nachbestellt haben.
(Damit konnte man sich das Essen hoechstens verhunzen)




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