Landfotografie






Kochen 3 .


Auf dieser Seite fange ich mal mit dem Bodymass-Index an, einem typischen akademischen Konstrukt, das die schrumpfende Koerpergroesse im Alter nicht beruecksichtigt. So ein Unfug - ein wenig schief ist englisch und das Englisch ist modern.

Inhalte folgen !

Der "Verbraucher" (zur Erinnerung - frueher mal als "Koenig Kunde" hofiert, dann degradiert zum "Konsument") ist das Zuenglein an der Waage, das ueber den Markt entscheidet. Die "Abstimmung mit den Fuessen" ist wichtig, damit die Preise nicht ins Uferlose gehen und die Inflation bekaempft wird.

Rapskernoel: Ein schweres und qualitativ sehr hochstehendes Lebensmittel, das kaltgepresst gewonnen wird. Allemal besser, als jedes mir bekannte Olivenoel, wenn es um Echtheit und den Preis geht: 1,99 Euro die Flasche.. Dieses Oel ist fuer Salate viel zu schwer, es eigent sich fuer Bratgut und fuer Kartoffelpuffer jedoch bestens.

Disteloel: Ein leichtes Universal-Oel fuer alle Faelle, sehr gut in Salaten aller Art. Kaltgepresst und trotzdem guenstig.

Olivenoel: Sehr stark schwankende Qualitaeten mit zu hinterfragenden Etiketten, denen ich nicht mal das Mindesthaltbarkeitsdatum glaube. Diese Oele sind - wie eigentlich alle anderen - nur begrenzt haltbar: Ca 2-3 Jahre, dann werden sie ranzig. Alle in den Maerkten erhaeltliche Olivenoele sind bereits im letzten Drittel der Haltbarkeit angekommen.. Diese Oele sind sehr unterschiedlich im Geschmack und vor allem im Preis! Dauerhaft gleiche Qualitaeten gibts nur bei den standarisierten Angeboten, die nicht teuer sein muessen. Der Kauf bei diversen Anbauern direkt oder vom Gross- oder Fachhandel hat sich als teuerer Trugschluss erwiesen, die Oele haben bei mir nicht punkten koennen. Die beste von mir getestete Qualitaet war jene von einem Hobby-Olivenbauern in Cervo Ligure, der alles selbst gemacht hat. (interessanterweise mit Trub-Anteil) Das ist eine heillose Arbeit, die ganz exakt den richtigen Zeitpunkt der Lese beruecksichten muss, um 1a zu werden. Selbst allerbeste Qualitaeten, die nur unter dem Eigendruck den ersten Saft abgeben, sind im Geschmackstest durchgefallen - weil der flache und scharfe Geschmack nicht gegen den vollmundigen des Diskounteroels ankamen..



Taunus-Kraeuter-Dipp:
Mit Magerquark, Dill, Salz, Zucker, Pfeffer, Petersilie und Borretsch kann man eine wunderbare Salat- oder Grillsauce machen:
Einfach mit dem "Zauberstab" zerkleinern - ggf. ein wenig gute Milch zugeben, bis die Konsistenz stimmt..

Umweltschutz betreibt nur der, der sich Verschwendung nicht leisten kann! (Egal ob in der Wohnung, im Haus oder auf der Strasse)

Grill-Tipp: Eine Dose einfachstes billigstes Sauerkraut (850ml fuer 69 Cents) das ist bei weitem nicht so furchtbar sauer wie teuere Produkte) - oeffnen und den Inhalt (ohne Saft) mittig auf dem Teller platzieren. Darauf kommt dann das Grillsteak (div. Sorten, gerne mit roter Marinade). Das schmeckt erstaunlich gut und ist ideal bei hoeheren Temperaturen, sehr gesund und bekoemlich..

Die Grill-Saison ist ploetzlich da und die Lust auf Nudeln oder Kartoffeln fehlt, Salate hatten wir erst - was also an Beilagen nehmen?
Eine reife Banane schaelen und auf den Teller legen, mit ein paar Loeffeln "baked beans" (weisse kl. Bohnen in Tomatensauce) bedecken, gibt eine wunderbare und fruchtige Beilage, die maennertypische Herzhaftigkeit trotzdem nicht vermissen laesst.
Nicht unbedingt zu Bratwurst, sonst eignet sich diese Beilagenkonstruktion sich fuer alles, was man auf den Grill werfen kann..

Die billigen Grillsaucen aus dem Supermarkt "guenstig und gut" zu 45 Cents sind oft besser als die teueren amerikanischen zu 4-5 Euro ! (Die "Blindverkostung" lohnt sich zuweilen)

Fertig eingelegte Grillscheiben kann man durchaus eingefroren bereit halten- Morgens frueh im Kuehlen auftauen lassen, sind sie Mittags bereit und koennen -ohne spuerbaren Qualitaetseinbrueche- gegrillt werden. (Einfach in der Verpackungsfolie in die Kuehltruhe legen- das Gefrierfach des Kuehlschranks laesst laengere Lagerzeiten nicht zu!)
Auf diese Weise koennen ueberraschende Gaeste nicht schocken- fix im gefrorenen Zustand in die geschlossene Elektropfanne mit Deckel legen, die zuvor auf volle Kraft ein paar Minuten vorgeheizt wurde.

Matjesfilets in Oel und in der Folienverpackung koennen ebenso in die Kuehltruhe, wo sie leicht fuer Herings Stip oaehl. zur Verfuegung stehen.

Gruene Tomaten reifen schneller nach, wenn eine Banane und ein Apfel zugelegt wird.

An dieser Stelle moechte ich dringend darauf hinweisen, dass Fette und Oele NICHT in den Ausguss gehoeren- weder in der Kueche noch in die Toilette ! Fettige Sachen bitte immer mit Kuechenpapier abwischen, BEVOR sie in die Spuele oder Spuelmaschine kommen, sonst wird es bald sehr teuer: Hunderte Euro kann so ein Einsatz eines Rohrreinigers am Wochenende kosten ! (Die Fette setzen sich an den Abwasserrohren fest und verklumpen mit Speiseresten und Haaren zu einer handfesten Rohrverstopfung.)

Wurst in groesseren Abpackungen kann man portionieren und in Plastikbeuteln einfrieren- die Sorten verlieren zwar etwas an Geschmack, was aber kaum jemand merkt, wenn der Wurstbeutel Abends aus der Truhe zum langsamen Auftauen in den Kuehlschrank gelegt wird: Morgens abgetupft und angerichtet, ist alles frisch auf dem Tisch!

Die Hackfleisch-Qualitaeten beim Metzger oder Supermarkt waren bis jetzt noch nie besser als die aus dem Frische- oder CO2-Pack des Diskounters - im Gegenteil, sie enthielten durchweg weniger oder keine dieser winzigen Knochenanteile..

Kaffeemaschinen:
Nach zig und zig Kaffeemaschinen verschiedenster Marken und Preisen kann ich vermelden, dass wir auf eine Glaskanne mit Aufsatz-Filter umgestiegen sind- wie zu Omas Zeiten!
Warum? Weil Algen (gesundheitsschaedlich) und techn. Versagen zu staendigen Neukaeufen gefuehrt haben.. (Der Geschmack war auch nur zufriedenstellend, keinesfalls gut)
Wie auch immer, diese Dinger sind absichtlich so konstruiert, dass man keine Chance hat etwas zu reparieren,- inzwischen sogar so, dass jeder Versuch einen abgegangenen Schlauch wieder in die Aufnahme zu schieben fehlschlagen muss.. nicht mal die Schrauben sind DIN- gerecht!
Fuer etwas ueber zwei Euro gibt's den Plastik-Kaffeefilter - was will man mehr?

Lavendel !
Wer Lavendel im Garten oder Blumentopf hat, sollte in der Bluetezeit ein paar Staengel abschneiden und mit einem Faden am Stiel zusammenbinden und zum trocknen aufhaengen- das gibt einen sehr interessanten Geschmack bei Braten oder Gefluegel, aber auch bei Eintoepfen!
(Einfach zwei Staengel mitkochen, dann entfernen)

Kunststoff-Rohre jeder Groesse kann man leichter zusammenstecken, wenn die Dichtungen mit Spuelmittel eingerieben worden sind !

Mir fiel auf, dass im Fernsehen und in Filmen die Leute ihre Pasta (Spaghetti) nur mit der Gabel essen und dabei ziemlich sauen- als fruehe Italien-Touristen haben wir gelernt, dass das nur ganz ganz einfache Leute machen - die besseren nehmen Gabel und Loeffel, heben die Sauce unter die Spaghetti, gabeln nur 2-3 Nudel auf, drehen diese sorgsam (nicht zu viel) in den Loeffel, der in der linken Hand gehalten wird) und fuehren dann die kleine Rolle mit der Gabel in den Mund. Wir essen unsere Spaghetti selbstverstaendlich ausschliesslich mit der Gabel UND dem Loeffel, auch wenn sich der Gebrauch von der Gabel alleine durchzusetzen scheint - was nicht sonderlich appetitlich aussieht, selbst dann nicht, wenn das Gegenueber geschickt ist.
Fuer uns wuerde es unschicklich und proletarisch sein, waere nur die Gabel vorhanden!

Perfekte Spiegeleier sind auf dem Induktionsherd am besten zu machen:
Olivenoel in die beschichtete Pfanne geben - NICHT zuvor erhitzen - die Eier einschlagen, die Platte auf halbe Kraft stellen, mit Dillspitzen wuerzen, ein klein wenig Salz auf die Dotter, ein wenig frisch gemahlenen Pfeffer auf die Eier geben.
Die Eier mit dem Holzpfannenheber vorsichtig im Eiweiss voneinander loesen, damit sie nachher leicht zu heben sind.
Das Eigelb muss noch leicht fluessig sein - dann herausheben und auf dem Teller anrichten.

Eine einfache Salatsauce:
40% igen Speisequark 250gr als Grundlage in die Schuessel geben, die gleiche Menge an Gurkenwasser (Aus einem Glas einfache krumme Gurken), Dillspitzen und etwas Salz und /oder Schnittlauch, alles gut mit dem Schneebesen verruehren und schon hat man eine wirklich gute Sauce fuer jede Art frischen Salat, ob Eisberg- Kopfsalat oder Chinakohl !

Mehr als hochpreisige Zutaten macht die Art der Zubereitung aus:
Mediterran kochen heisst nicht, dass immer nur die allerteuersten Olivenoele oder Fische oder auch nur "frische" Zutaten Verwendung finden:
Mit getrockneten Kraeutern (Oregano, ein wenig Basilikum, ein wenig Estragon) und doppelt konzentrierten Tomatenmark in Verbindung mit einfachem Olivenoel vom Diskounter, etwas kleingehackten Zwiebeln und Knoblauchzehen, ein Haendchen Oliven aus dem Glas, laesst sich fix eine wunderbare Sauce zaubern, in die dann nur noch die Nudeln untergehoben werden brauchen.. Zweckmaessigerweise kocht man die Nudeln (zuvor) in Wasser mit einem Lorbeerblatt und einem EL Thymian- dann wird's nochmal so gut- mit dem Deckel warm gehalten und im GLEICHEN Topf obige Sauce gemacht..
Unzaehlige Varianten sind denkbar- mit Sardinen, mit Schinkenstueckchen, - alles schmeckt prima und geht weg, wie die warmen Semmeln.

Pflaumen im Glas, die man guenstig in jedem Supermarkt bekommt, in ein Sektglas loeffeln, dann mit einem Schuss US-Bourbon-Whiskey bedenken- ist eine feine Sache, ein ganz und gar harmonischer, edler Geschmack !

Bratkartoffeln werden besonders gut, wenn sie auf mittlerer Hitze und mit Griebenschmalz oder Zwiebelschmalz gemacht werden. Das ist nicht kalorienreicher als mit Oel, schmeckt aber deutlich besser.
Noch besser: Das Schmalz und eine gewuerfelte Zwiebel zuerst in die beschichtete Pfanne tun, dann nach und nach die in kleine Wuerfel geschnittenen (rohe) Kartoffeln auflegen und erst umheben, wenn die untere Schicht schon gebraeunt ist.
Wenn zum zweiten Mal alles gewendet wurde, mit Maioran und etwas Salz, eine duenne Bestaeubung aus Chiliflocken, ebenfalls getrocknet- ueberstreuen.
Verschiedene Varianten sind denkbar- z.B. mit eingeschlagenem Ei. (Pro Person 3-4 Eier, die erst ganz kurz vor dem Anrichten hinzu kommen- nicht sparen)
Dazu passt Schlangengurken-Salat prima.

Getrocknete Kraeuter sind mir persoenlich sehr viel lieber zum wuerzen, weil sie besser dosierbar und bevorratbar sind. (Ausnahmen sind natuerlich Petersilie, Brenn-Nessel, Borretsch und Schnittlauch)

Chili con Carne schmeckt am besten, wenn Chiligranulat -und auch gleich die Zwiebelwuerfelchen!- in gemischtes Hackfleisch eingeknetet wird. Dieses in Rapskernoel anbraten, ordentlich Zwiebeln und Knoblauch zugeben, nochmal kurz und kraeftig anroesten, gut Tomatenmark zutun, mit einem dicken Becher kraeftigem Kaffee abloeschen, mit Salz und Oregano wuerzen. Nun rote Bohnen und Mais aus der Dose zugeben und erhitzen. (mit dem Gemuesesaft) Naeheres unter: Chili con Carne Ein Renner, allemal !

Nudelwasser wird truebe, kurz bevor die Nudeln bissfest gegart sind.
Tipp: Kein Oel in's Nudel-Kochwasser geben, sondern etwas Thymian, bei manchen Nudelsorten kann Salz vorteilhafter binden lassen.

Tipp:

2 EL Salz in das sprudelnde Kochwasser fuer Kloese geben, dann auf halbe Kraft schalten und die Kloese einlegen. Nicht ruehren, sondern warten, bis die einzelnen Knoedel von selbst nach oben schwimmen und sich langsam zu drehen beginnen. Dann sind sie gar.

Tipp:

Wem fertiger Knoedelteig zu fade ist, kann einen EL Salz zugeben und / oder etwas gerebelte oder gehackte Kraeuter.
Tipp:

(Nur fuer ganz junge Anfaenger) Mit einem scharfen Kuechenmesserchen kann man die sogenannte "Gar-Probe" machen, indem kurz in das Gar-Gut gestochen wird: Wenn das Messer leicht hinein geht und kein deutlicher Widerstand zu spueren ist, sind die Kartoffeln oder ist das grobe Suppengemuese gar.

Tipp:

NICHT rostfreie Kuechenmesser gibt es mit kurzer gebogener Klinge zum Schaelen von Kartoffeln, die gerade Ausfuehrung mit laengerer Klingen ist universell einsetzbar. Die Reinungung bitte mit fluessigen Topfreiniger- einfach ein paar Tropfen davon auf die Schneideflaechen und einen Moment wirken lassen, dann mit dem Topfschwamm abwaschen. Die Holzgriffe nicht im Wasser liegen lassen !

Tipp:

Desinfizieren mit Essig-Essenz ist sinnvoll und billig- Schneidebrettchen, Messer mit Holzgriffen und die Spuele sollte regelmaessig damit abgewischt werden. Kuehlschraenke und Kuehltruhen werden damit - nach dem Abtauen - ausgewischt. Das ist viel billiger und gesuender als Desinfektionsspray, welches in einem Haushalt nichts zu suchen hat. (Ausser es ist gerade eine ansteckende Krankheit im Haus) Essig Essenz taugt auch -wenige Tropfen auf den Topfschwamm geben- zum Reinigen von Toepfen und Eierkochern. (Die Edelstahl-Mittel sind recht teuer geworden)

Tipp:

Gegen hartnaeckige Erkaeltung der oberen Atemwege helfen Gelatine-Kapseln mit reinem Eukalyptusoel gefuellt. (Andere Inhaltsstoffe halte ich fuer wirkungslos, bitte darauf achten, dass reines Eukalyptusoel drin ist)

Nasentropfen aus einer selbstgemachten Salzloesung sind gut. (leeres Nasentropfen-Flaeschchen gut spuelen und wiederverwenden)

Tipp:

Besen, Schaufeln, Kochloeffel und anderer Hausrat ist viel billger in den sogenannten Billigmaerkten zu bekommen- oft in richtig guter und alter handwerklicher Qualitaet- im krassen Gegensatz zu den doppelt so teuereren Plaste-Sachen aus dem Super- oder Baumarkt, die von elf bis es laeutet halten.

Tipp:

Wenn Pellkartoffeln angesagt sind, kann man gleich eine groessere Menge kochen -mit fast der gleichen Energie und Zeitaufwand- und hat so fuer den naechsten oder uebernaechsten Tag den Grundstock fuer einen Kartoffelsalat (geschaelt und mit Folie abgedeckt im Kuehlschrank lagern)

Tipp:

Mit Griebenschmalz und Zwiebeln kann man leicht eine deftige helle Sauce machen- einfach fix kurz anduensten , mit Mehl abstreuen, etwas KALTES Wasser auffuellen und umruehren, dass es gut emulgiert. Etwas Pfeffer und Salz zugeben und fertig.

Tipp:

Gemuese nur im Angebot kaufen, putzen und in kleineren Portionen - fertig geschnitten - einfrieren, ohne zuvor zu blanchieren. So hat man immer einen bunten Mix an Suppeneinlagen zur Verfuegung, was auch noch sehr guenstig zu haben war. Die Beutelchen nehmen nicht viel Platz in der Truhe ein. Ohne aufzutauen gleich in die heisse Bruehe geben..

Tipp:

In die Gemuesebeutelchen kann man -gleich oder spaeter- recht klein geschnittenes (Garzeiten!) Doerrfleisch tun, das -ebenfalls gerade guenstig war- einen wunderbaren Geschmackstraeger abgibt.

Tipp:

Fetter Speck haelt sich lange, wenn er in Butterbrotpapier eingewickelt im Kuehlschrank gelagert wird. Dh. sollte er im Markt gekauft worden sein, vorher aus der Plastikhuelle nehmen. Fetter Speck eigent sich sehr gut als Geschmackstraeger fuer Bratkartoffeln und so manches Gemuese- man schneidet diesen von der schmalen Seite laengs ein paarmal ein, um dann ein paarmal quer zu schneiden, bis auf die Schwarte. So entstehen feine Wuerfelchen, von denen man nicht so viel braucht: Das spart enorm viel Kalorien, weil anderes Bratfett- wie Butter, Margarine oder Oel kaum mehr gebraucht wird. Manchmal ist das "Fleisch" genug.

Tipp;

"Prager Braten", fertig gegart und die Folie ist im Supermarkt zu haben- der ist so gut, dass dieses Ergebnis nicht zu toppen ist. Einfach duenn aufschneiden, kalt oder heiss servieren, mit oder ohne Sauce ein Genuss. (Reste kann man gut einfrieren, entweder als Scheiben oder gewuerfelt fuer Nudel/Reis-Salate. (Der Preis ist sehr guenstig!)



* Zuerst mit einem Leitungstester absuchen, ob nicht evtl. eine Leitung unter dem Putz ist, dann den Duebel mit der passenden Nutzlast aussuchen- die Millimeterangabe steht auf dem (Stein)Bohrer- z.B. 8mm, der Duebel sollte genau passen. Vor dem Einsetzen des Duebels bitte mit einem feinen Schraubendreher den Stein-Staub aus dem Loch holen und dann den Duebel mit einem Hammer vorsichtig einklopfen.(Wenn's beim ersten Mal nicht geht oder der Duebel krumm wird, einfach mit der Zange ziehen, wegwerfen und das Loch mit der Bohrmaschine ein klein wenig weiter machen, ausraeumen und das Prozedere mit neuem Duebel wiederholen. Der Duebel sollte buendig in der Wand sitzen, BEVOR der Heisskleber an die Reihe kommt.

An dieser Stelle moechte ich nochmal dringend darauf hinweisen, dass Salate -ganz grundsaetzlich und immer aus optischen Gruenden- nach dem Anmachen in eine frische und schoene Schuessel umgefuellt werden sollten!

Die roten Zwiebeln schauen schoen aus, sind aber genau so bissig wie die weissen Verwandten- ggf. die weissen ganz kurz blanchieren, um sie roh im Salat zu essen- den Preisaufschlag der Roten halte ich fuer viel zu hoch.

Die neuen Verpackungsverordnungen greifen- nun wird aus der 500gr Packung eine 400 und auch einer 400 eine 350gr Packung... fast unbemerkt wurde so einer grossangelegten Verbrauchertaeuschung den Boden bereitet - wer nicht staendig ganz genau aufpasst und den Kilopreis im Kopf behaelt, hat das Nachsehen.
Nie war die Zahl der Prospekte im Briefkasten groesser als heute - immer wieder neue Produkte, immer wieder Angebote - die nicht immer so aussehen, wie im Prospekt. Greift man sich ein solches Lockvogelangebot, werden zumeist noch div. andere Sachen mitgenommen, "weil man halt schon mal da ist.." - und das kostet richtig Geld! Bei uns ist ein grosser Markt, der immer wieder sehr gute Wurstwaren im Angebot hat- der aber bei fast allen anderen Artikeln ein klein wenig teuerer ist als anderswo.. mit Speck faengt man Maeuse !

Ein kleiner Trost ist folgender Satz "Die EU-Verordnung fuer Oeko-Lebensmittel laesst in der Verarbeitung nur ein Zehntel der ueblichen Zusatzstoffe zu" - noch immer viel zu viel der "E-Nummern", deren Bedeutung nicht ohne Grund verschleiert ist und nur mit Hilfe eines Handblattes beim Einkaufen entschluesselt werden k o e n n t e, haette der "Verbraucher" eine Ausbildung als Chemiker.. (Bei Aelteren nur mit guter Lesebrille oder Lupe zu lesen, wenn das Licht gut ist) Wenn selbst in D em eterlebensmitteln E170,330,331,335,336,406,410,412,440a,500,501,524,525 zugelassen sind, klumpt es mir im Hals - mal davon abgesehen, dass deren Produkte horrorteuer sind. (Frueher waren ALLE Lebensmittel natuerlich und nicht mit chemisch erzeugten "naturidenischen" oder kuenstlichen Stoffen behandelt- und dennoch bezahlbar, nur nicht so haltbar..) Es gab nur die "biologische Landwirtschaft", weil die Chemie noch nicht zum Zuge kam.. Heute ist man so frech, zu behaupten, die herkoemliche Landwirtschaft sei konventionell, dabei handelt es sich um die Chemie-Landwirtschaft: Die uralte Art ist schon lange ausgestorben. Die Bio-Industrie heftet sich nur geschickt ein Label an, den sie eigentlich nicht wirklich verdient hat.

Weniger ist manchmal mehr... Ich sehe einen "Ausweg" aus obigem Treiben erwachsen, der Mut gibt: Einfach weniger essen, geschickt kombinieren und nichts wegwerfen, Preise vergleichen und selbstbewusst wie der "Koenig Kunde" -ueberlegt und genau pruefend - einholen und sich nicht durch mehr oder weniger geschickte Manipulationen oder "Vorschriften" zum "Verbraucher" degradieren zu lassen! (Dazu gehoert auch, dass man sich an die eigene Nase packt und sich nicht von der Werbung beeinflussen laesst, sofort und gierig ein Produkt kaufen zu wollen..) Weniger ist manchmal mehr...

Zum Thema Oele habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich "wertvolles" Oel oft ueber den Preis definiert, die Verifizierbarkeit im Gaumen bleibt leider (fast immer) auf der Strecke - schon, weil es zu alt verkauft wird und im Markt falsch gelagert: Zu warm und zu hell und zu lange..
Nach vielen Tests ist Disteloel das universellste Oel, wie Sonnenblumenoel und Rapsoel.
Oele mit ausgepraegtem Eigengeschmack sind zum Kochen eher ungeeignet, oder nur fuer spezielle Speisen geeignet, die nur durch diese Beizung Geschmack erhalten. Ich verwende lieber cholesterinfreies Oel als Butterfette. Luxusoele konnten sich bei uns nicht durchsetzen.
Teueres Salz ist nicht besser als billiges, desgleichen ist Rohr- oder brauner Zucker nicht besser, als Raffinadezucker aus Rueben.
Ein "gesundes Muesli" wird eher problematisch sein, was Haltbarkeitsstoffe und vor allem Kalorien anbelangt- als ein Brot mit Butter und Marmelade.
Mit "Bio"-Produkten unterstuetzt man heute Fernreisen fuer Gemuese und Fleisch.
Roggenbrot ist NICHT braun, sondern grau ! Dh. bei braunem Brot sind Zuckerglukoer, Zuckercouleur (E150) enthalten. Brot und Broetchen vom Baecker konnten bei uns nicht punkten.
Vollkonserven (Dosen) enthalten oft Natriumsalze (Haltbarkeitsmacher) - sie simulieren zusammen mit Glutamat Geschmack und sind fuer die Haltbarkeit nicht noetig.

Der "Fremdwasseranteil" im Fleisch, besonders im Hackfleisch ist erlaubt- ob die Menge tatsaechlich auch kontrolliert wird? Ich habe meine Zweifel. Desgleichen bei Kassler oder aehnlichen Fleischsorten,die eigentlich in Salzlauge eingelegt worden sind- heute geht das mit Hochdruck und Spritzen. So wird das Fleisch schwerer und .. der Gewinn groesser.
Das eigentliche Problem - so soll das mal ein Metzger -kein Diskounter!- formuliert haben, sei es "Wasser schnittfest zu bekommen"!

Backhefewuerfel zur Weinbereitung?
Diese hart umkaempfte These ist fuer mich eine Lachnummer und Farce der "Spezialisten", die "meine" Art der Weinbereitung in Abrede stellen:
Wer Wiki bemueht, sieht, dass auch die Hefewuerfel, die Mutti zum Backen nimmt, mit "Reinzuchthefe" geimpft wurden und so wird auch die "Hefenaehrsalztablette" und der "kuenstliche Trub" ueberfluessig- weil beim Backhefewuerfel von allem genug vorhanden ist, um auf Chemie verzichten zu koennen !
Der direkte Vergleich von gekauften Weinen aus dem Laden zu den selbstgemachten ist immer wieder beeindruckend: Die neuen Verordnungen lassen eine Unzahl an "erlaubten" Zusatzstoffen zu, die zuweilen gesundheitlich bedenklich sind. (Die Suchmaschine findet viel dazu)

Bratkartoffeln kann man aus gekochten und aus rohen Kartoffeln machen, ob in Scheiben oder in Wuerfelchen geschnitten- Rapskernoel ist wunderbar geeignet, weil es sehr heiss werden kann. Mit Salz und Paprika und ggf. etwas Curry hat man schon eine dufte Sache, die jeder machen kann. Ich traue mich nicht zu sagen, wieviele dieser Varianten auf meinen Seiten sind- sehr viele!

Kochen als Hobby und als "ganzheitliche Erfahrung" - in einer Wohnkueche geht das am besten - ist eine feine Sache, weil daran auch andere teilhaben koennen: Wellness durch Miterleben vor dem eigentlichen Essen.
(Dazu sollten die Ablaeufe rationalisiert und harmonisiert sein, damit nichts hektisch wirkt)
Wie frueher bei Uroma in der grossen Kueche, wo die abgedeckten Schuesseln schon bereit standen und "nur noch das Wasser aufgesetzt" wurde. Der Braten war schon am Vortag gemacht- deshalb hat er besser geschmeckt als heute! Zudem: Fleisch wurde in der Suppe gekocht, herausgenommen und am naechten Tag entweder in Scheiben geschnitten als Beilage fuer ein Gemuese oder als Ragout mit Sauce gemacht oder angebraten und als Braten gereicht:
Sparsam portioniert!

Wo ich nicht mit klar komme ist, dass die Landwirtschaft Subvenstionen erhaelt, wenn ein Produkt "nicht marktfaehig", dh. wegen der Witterung nicht so gut oder nur billiger zu vermarkten gewesen waere: Lieber laesst man es verrotten und graebt es unter, vernichtet wertvolle LEBENS-Mittel ! Fuer dieses Sakrileg werden wir alle mal bitter zahlen muessen.

An dieser Stelle darf ich einmal eine Warnung aussprechen: Vorsicht vor Limonade, egal ob bei Wanderungen mitgenommen oder als dauerhaftes Getraenk fuer die Kinder - die unglaubliche Kalorienmenge von 2000 !! bei 1,5ltr ist gigantisch.. Das setzt so schnell an, dass geschwind 1-2Kilo mehr auf den Rippen sind, selbst bei gelegentlichem Genuss.

US Spareribs (Wiki fragen) kann man viel billiger als "Schaelrippchen" an der Metzger-Theke des Supermarkts kaufen -am besten, wenn sie gerade im Angebot sind, einfrieren ist kein Problem- kaufen, die dann nur noch laengst geschnitten und ueber Nacht eingelegt zu werden brauchen.. (Zum Drittel des Spareribs-Preises) Die Wuerzung ist reine Geschmacksache -ich bevorzuge ein Mix aus 3/4 scharfem Paprika-Pulver, einem Viertel Curry und Salz..
Man kann auch mit Honig einreiben und dann BBQ Wuerzer aufstreuen.
Spare-Ripps haben schon frueher die schwaebischen Hausfrauen gemacht!
Desgleichen Nepp geschieht mit dem "Bacon" engl. und amerik. Zutatenlisten - der deutsche "Schinkenspeck" ist mindestens genau so gut und sehr viel guenstiger zu haben. Wie dick dieser geschnitten wird, liegt am Kunden- einfach mal die Wursttheke fragen. Noch viel besser sind die grossen Bauchfleisch Angebote, die zuweilen von einem anbieter im Kuehlregal versiegelt zu Kilopackungen liegen: Die lassen sich auf der Brotschneide-Maschine in Scheiben gewuenschter Staerke schneiden und .. portionsweise einfrieren. Die haben den Vorteil, dass sie nicht so gesalzen sind, wie z.B. Bacon oder Schinkenspeck. (100gr ca 50-60 Cents)
Mit der weiteren Zutat dieser Ecke - die "baked Beans" kann man sein blaues Wunder erleben, was die Preisunterschiede anbelangt! Einfache weisse Suppenbohnen in der 850ml Dose zu 70 Cents braucht man nur in der Seihe abtropfen lassen, mit ein wenig billigem Ketchup mischen und hat.. "baked Beans". Wer es weniger saftig mag, kann statt Ketchup auch Tomatenmark nehmen und ein wenig Zucker zutun. Gut, die Menge ist eine Sache, die fuer viele zu viel sein wird- im Schuesselchen, das mit Frischhaltefolie abgedeckt ist, lassen sich die Bohnen ein paar Tage im Kuehlschrank ganz gut aufheben. Sollten dennoch kleine Dosen "baked Beans" gewuenscht werden, ist ein Preisvergleich immer lohnend - 50% Differenz ist immer drin..

Fuer schmackhafte Gemuesesuppen empfehle ich -nach guter alter Hausfrauen-Sitte- nur Gemuese aus dem Angebot zu kaufen: Ein Kilo Moehren, kleingeschnitten und OHNE zu blanchieren in eine groessere Gefriertuete packen, die Luft raus druecken, verschliessen und einfrieren. Wenn ein anderes Gemuese- z.B. Lauch oder Sellerie erbeutet wurde, kommt das zu den Moehren -usw. bis nach und nach ein paar Beutel vorraetig sind. So kommen wilde- aber sehr schmackhafte Mischungen zustande, die man nach Belieben mit Kartoffelstueckchen oder Erbsen oder roten Bohnen aus der Dose verlaengern kann. Fette Bruehe-Wuerfel, Salz, etwas Pfeffer aus der Muehle und ordentlich Maioran schaffen im Handumdrehen eine wunderbare Suppe, bei der das Gemuese noch leicht bissfest sein sollte. Eine Dose Rindfleisch -klein geschnitten- oder noch besser geraeucherter, ziemlich kleingeschnittener Bauchspeck (damit das Fleisch zeitgleich gart) bringen noch mehr Kraft und Geschmack auf den Tisch. Bei ein paar Suppengemuese-Beuteln habe ich den Bauchspeck gleich mit zugegeben, das hat sich als praktisch herausgestellt. Selbstverstaendlich kann man auch erst einmal eine gute Fleischbruehe kochen und das Gemuese spaeter zugeben, es braucht nicht so lange- 15-20Min. Mir geht es um die Preiswuerdigkeit und Schnelligkeit, aber auch um die wesentlich bessere Qualitaet als fertig tiefgefrorenes Suppengemuese, das fast immer aus Abfallstueckchen besteht.

Der verantwortliche Umgang mit Lebensmitteln, ganz besonders mit Schlachttieren, ist bei meinen Rezepten hohes Gebot. Deshalb gibt es bei mir kein "Stubenkueken" und kein Kalbsfleisch - ganz einfach, weil zu jung geschlachtete Tiere mit Sicherheit kein lebenswertes Leben hatten. Wuerde ich schlachten muessen, kaeme Fleisch noch sehr viel seltener auf den Tisch. Die Tiere wuerden artgerecht gehalten (nicht wie in Biohoefen) und vermutlich ur-uralt werden. Die Crux der Infektionsgefahr der Tiere beginnt dort, wo sie mit dem Kot von Wildtieren und frei fliegenden Voegeln in Kontakt kommen und wenn dann noch viele Schweine oder Rinder auf dem Wiesenstueck stehen, ist die Ansteckungsgefahr nahe. Pragmatisch gesehen erzaehlt der Gefluegelfarm-Betreiber: "Den Huehnern geht es nicht besser, wenn sie in zu grossen Gruppen oder draussen gehalten werden!" Je zaeher das Fleisch, um so beruhigter bin ich also, weil dieses Tier ein wenig aelter werden durfte.

Noch ein Saucen-Tipp auf die Schnelle:
Die alten Hausfrauen wussten zu kochen - von denen habe ich diesen Hinweis: Zwiebeln und Knoblauch anbraten, bis sie schoen braun sind, dann Weizenmehl einstreuen, mit dem Schneebesen ruehren- dann KALTES Wasser auffuellen, bis die gewuenschte Saucen-Menge erreicht ist. Das emulgiert wunderbar und ist auch noch billig! Die weitergehende Wuerzung folgt dann..

Zum Thema "Kochen" moechte ich noch anmerken, dass bitte immer abgeschmeckt werden sollte: Lieber erst einmal weniger zugeben und nachwuerzen, als umgekehrt ! Zusaetzlich kommt noch dazu, dass die persoenlichen Geschmaecker doch noch ein wenig anders sind, als der Verfasser eines Rezeptes die Wuerzung empfunden hat - oder maekelige Familienmitglieder, die manchmal keine Zwiebeln oder Knoblauch oder Pfeffer oder was auch immer - grundsaetzlich ablehnen, muss man beruecksichtigen, soll sinnloser Aerger vermieden werden. (Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass die -nicht nachvollziehbaren- meistenteils rein emotionalen Gruende bestimmte Dinge nicht essen zu wollen, den Burgfrieden empfindlich stoeren koennen. Deshalb ist der leichtere Weg der, darauf einzugehen und Ruecksicht zu nehmen. (Hackfleisch oder Gemuese laesst sich leicht in zwei Chargen aufteilen - mal mit und mal ohne Zwiebeln etc.) Ein bekannter Koch sagte mal: "So manches Essen wuerde besser schmecken, wenn sich der Koch die Muehe gegeben haette, wenigstens mal abzuschmecken." Dem ist nicht mehr viel hinzuzufuegen ausser: Es hilft schon, wenn man an den Gewuerzen riecht um deren Tauglichkeit fuer dies oder das Essen zu testen. Bei Kraeutern geht das am besten auszutesten ..
Zum Thema frische Kraeuter: Selbst im November kann man im Garten noch Kraeuter finden, die eine feine Wuerzkraft haben. Die Zusammenstellung ist dabei nicht so wichtig, wie man denken sollte. Bei mir kamen heute Salbei, Petersilie, Rosmarin, Maioran, Bohnenkraut und Zitronenmelisse zusammen in gehackter Form in die Bratkartoffeln- der Thymian war schon im Winterschlaf- genauso gut haette ich daraus eine Sauce oder eine Suppe machen koennen. Wer wagt, gewinnt: Loewenzahn, Brenn-Nesseln und Schnittlauch oder Knoblauch-Schloten passen auch gut zusammen.

Ein Hausfrauen-Tipp: Den Bratschlauch nur dort einschneiden, wo er zusammengeschweisst ist, diese Stelle nach oben legen, damit er nicht reisst.. kein Wasser zugeben, nur ein paar trockene Gewuerze oder ein Guerkchen oder eine kl. Zwiebel.

30. November: Die krause Petersilie gibt auf, die glatte dagegen waechst nach und ist noch immer gut zu gebrauchen ! Dh. Naechstes Jahr werden also wieder beide Sorten ausgesaeht..

Die teuere Wurst vom Metzger war nicht besser, als die abgepackte Qualitaet- aber doppelt so teuer und schneller angelaufen allemal. Das Geld fuer die schlapp schmeckende Metzger-Wurst kann ich mir also schenken. Diese Idee konsequent durchgesetzt, spart bei einem Mehrpersonenhaushalt schon einige Euro im Monat ! Besonders drastisch merkt man die Preiserhoehung in der Qualitaetsreduzierung bei der Franzoesischen Ringsalami und in der Hartwurst- allgemein, bis zur "Ahlen Worscht", die nur in den Spitzenqualitaeten besser ist, als von der Frischtheke - zu horrenden Preisen. Nur mit Pfeffer und Salz kommt kein typischer Geschmack zustande, der wohl durch die Zuchten oder dadurch abhanden kam, dass die Tiere viel zu jung geschlachtet werden.

Wenn Fischkonserven verarbeitet werden, rate ich immer dazu, das Oel mitzuverwenden: Wertvolle Fettsaeuren und Jod, die Vitamine A, B, C und D - www.fischinfo.de/index.php?1=1&page=ernaehrung&link=b1&id=205 sind besonders im Oel geloest und wuerden verloren gehen, wenn sie abgeschuettet werden. Bei mir werden die Essen mit Fisch immer mit dem Oel gemacht.

Aus Holland haben wir einen grossen Zopf Knoblauch mitgebracht und daheim gelesen, was auf dem Etikett stand: Gepackt in Kerkrade, Made in China!

Tofu soll inzwischen nur noch aus China und Rumaenien kommen.. (Nur dort wird Soja in groesseren Mengen angebaut)

Tipp: Hackfleisch immer durchkneten, dann sind sie haesslichen Faeden weg, die eine gute Optik stoeren.

Spare in der Not, denn dann hast du Zeit dazu :
6,80 Euro habe ich fuer den bunten Nudelsalat
(Fuer ca 6 Personen, den restl. Salat kann man auch am naechsten Tag bequem mit zur Arbeit nehmen)
ausgegeben, der aus einer einfachen 650gr Fleischwurst, einer Dose Mango,
500gr kurze Maccaroni, einem Glas Paprikastreifen, etwas Knoblauchpulver,
Olivenoel, Oregano, Salz, schw. Pfeffer, 1 kl. Dose Kichererbsen
und einer mit Kidneybohnen besteht. 3700gr wog der Salat..
Im Supermarkt kostet ein wesentlich duerftiger ausgestatteter bunter Nudelsalat 99 Cents / 100gr. Gut 30 Euro Aufpreis fuer die eigene Faulheit..
Einmal alle zwei Wochen einen solchen Salat selbstgemacht bedeutet also 26x30 Euro = 780 Euro in das Familiensparschwein geben zu koennen !
(Das kann sich natuerlich kaum jemand leisten, den Salat in der Supermarkt-Bar kaufen)
Pro Person kostet mich der Salat also ca etwas ueber einen Euro zehn, ein billiges Vernuegen und soooo schnell gemacht !

Die Pfanne ist fettig, das Fett laesst sich mit dem Kuechenpapier nicht gut auswischen? Kein Problem- einfach auf dem Herd etwas anwaermen und dann auswischen..

Fett und Oele bitte niemals in den Ausguss oder in die Toilette schuetten- auch das Wischpapier gehoert in die Bio-Tonne!

Fertiges Kartoffelpueree vom Diskounter, "gut getestet, mit Kartoffeln aus deutschen Landen" mit 3 Beuteln a 4 Portionen ist schon recht denkwuerdig bemessen - jeder Beutel reicht gerade mal fuer 2 Erwachsene.. mit Salz (empfohlen) und mit Milch (ebenfalls vorgeschlagen) alleine reicht die Zubereitung eher nicht, es sollte schon noch ein Stueckchen Butter dazu und .. etwas weniger Wasser nehmen. (Gegen den selbstgemachten Kartoffelstampf ist kaum Saettigungsgefuehl vorhanden - es wurden 25 Minuten Zubereitungszeit - die Kartoffeln muessen auch noch geschaelt werden - durch das Fertigprodukt gespart. Der Preis duerfte bei der Haelfte des Frischprodukts liegen.. in dem obigen Link wird noch deutlicher darauf eingegangen, dass man damit effektiv sparen kann. Noch besser war das mit der Pfanne, das bei einer Ausfuehrung sogar Muskatnuss enthaelt.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, fuer den lohnt sich der Kauf in drei Laeden (nur beim groesseren Wocheneinkauf)- jeder Laden hat spezielle Produkte guenstiger als im anderen - das spart bei 3 Personen durchaus 50-60 Euro im Monat, ohne dass man sich gross anstrengen muss! Reduzierte Waren kann man durchaus kaufen, das habe ich ausprobiert- das spart nochmal ganz ordentlich.



Ach ja, die Lasagne (1Kg zu 2,99 vom gelb blauen Diskounter) hat vorzueglich geschmeckt, trotz des Pferdefleisch-Skandals. Besser bekomme ich das auch nicht hin- zumal niemand weiss, was im Hackfleisch vom Metzger -deren Transporter kurven ueberall herum- oder Supermarkt so alles drin ist..

Tipp: Es lohnt sich, Petersile in kleinen Plastiktoepfchen einzufrieren, das waermt so richtig das Herz, wenn es draussen kalt und windig ist: Die Suppen und Salat werden einfach viel viel besser.

Tipp: Suppenhuehner vom Gefluegelhof werden einmal im Jahr geschlachtet- die schmecken sehr viel besser als die tiefgekuehlte Ware, weil sie schon mehrere Jahr alt geworden.
Noch eins: Ich komme zuweilen mit anderen Kunden in den Geschaeften spontan in kein kurzes Gespraech- wenn irgend was gesucht wird oder einer die Brille nicht dabei hat etc. So fiel mir auf, dass erklaerte "Vegetarier" immer irgendwie durch den Wind waren - nicht so ausgeglichen wie andere, die beherzt zu Fleisch- und Wurstwaren griffen.. vermutlich fehlt in der fleischlosen Ernaehrung doch was- evtl. Selen oder Spurenelemente wie Zink oder ein B - Vitamin?

Stevia ist ein Zuckerersatzprodukt (Wiki weiss viel darueber)

Cholesterinsenkende Margarinen sind wohl doch nicht so gesund, wenn hinterher Ablagerungen an den Gefaesswaenden zu finden sind..
Omega3 Fettsaeuren durch Lebensmittelbeigaben bis zur Ueberdosierung? Das koennte riskant sein.
Saitan und Soja - Brocken mit kuenstlichen Aromen sind nicht gerade appetitlich, fuer Normalesser eher eklig, wenn Fleischprodukte dadurch imitiert werden und die Vegetarier oder Veganer somit doch zum "Fleischesser" werden. (Auch wenn es sich nur optisch um Fleisch handelt oder das Ding nur fleischaehnlich ist oder riecht oder schmeckt) Das ist so heuchlerisch wie ein religioeses Fasten bis zu einer bestimmten Uhrzeit, wo dann um so mehr gefressen wird..

Die seit ein paar Jahren ansteigenden Tbc-Infektionsfaelle sind eine Mischung aus den vermehrten Reisen zu und aus fernen Laendern und antibiotikahaltigen Fleischsorten im Essen, die fuer die multiresistenten Tbc - Keime verantwortlich sind. Nichts ist so ganz und gar zu trennen !

Mit dem Durchsieben der Brat-Folien-Fluessigkeit werden durch die Zwiebel/Knoblauch/Sellerie/Moehren Saucenbinder und Co ueberfluessig- eine kleine Muehe, die belohnt wird.

"Umamihafte Lebensmittel intensivieren Aromen" - Wieder eine Quotenwutz? Aus dem Japanischen als verstaerkend fuer schwach wuerzende Speisen, - und heisst nichts anderes als angeroestete Pilze, Zwiebeln, Fleisch als "Geschmacksverstaerker" - Hauptsache, der Artikel wird gelesen!

Xylitol ist neben Sorbitol als natuerlicher Zuckeralkohol in vielen Gemuesesorten wie Blumenkohl und Fruechten; Pflaumen, Erdbeeren, Himbeeren usw. http://de.wikipedia.org/wiki/Xylitol Wiki weiss -wie immer- alles darueber.. Ob gesund oder ungesund kann ich nicht beurteilen, dazu fehlt mir die entsprechende Ausbildung.
Ich finde, das Zeug hoert sich irgendwie nach Schuh-Wichse an ;)

Rapskernoel ist bestimmt genau so gut, wie hochwertigstes Olivenoel- ganz ohne Frage, man kann es aber nur fuer bestimmte Sachen verwenden. Disteloel ist das am meisten gebrauchte Oel in unserer Kueche - ein feines und bekoemliches Oel, das auch fuer Maionaise zu gebrauchen ist und fuer milde und zarte Fleischsorten, wo das Oel nicht im Vordergrund stehen darf.

Tipp:
Zur Unterstuetzung bei schweren Erkaeltungen rate ich zu Thymian-Tee. (Ganz einfacher Gewuerz-Thymian 10 Minuten im Tee-Ei -abgedeckt- ziehen lassen) Das entschleimt und laesst leicher abhusten. Abwechselnd mit Husten- und Bronchialtee und mit Kamillentee geht das ganz gut.



Exkurs zum Thema Kochen und der gesundheitlichen Bedenklichkeit von Kraeutern oder Kuechengewuerz :

Grieh Soss:
Schon Goethe und Gesellen kannten diese regionale Spezialitaet, eine kalte Sauce, die mit 1/4Ltr kraeftiger Fleischbruehe, Suppengruen, einer Zehe Knoblauch, 2 Eiern, 125ml Oel, 1Tl Senf, Salz und Pfeffer, je 25gr Dill, Kresse, Borretsch, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer, Schnittlauch, Estragon und 200gr saurer Sahne gemacht wird. (http://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Wiesenknopf) Die Zubereitung: Die Fleischbruehe wird mit dem Knoblauch und dem Suppengruen aufgekocht. Kalt werden lassen und absieben. Die 2 Eier hart kochen, die Dotter entnehmen und mit Pflanzenoel, Senf, Salz und Pfeffer zu einer Mayonnaise verruehren. Die Kraeuter werden gewaschen und fein gehackt, dann mit der Sahne und dem Fleisch/Gemuesefond unter die Maynonnaise gehoben. Das Eiweiss in Wuerfeln schneiden - zum Dekorieren. Die Frankfurter essen diese Sauce zu warmem und kalten Rinderbraten, zu Fisch, Pellkartoffeln oder Eiern. Statt Sahne kann man wohl auch Joghurt nehmen.

Anmerkung: Borretsch werden wir nicht anbauen - da es lebertoxisch wirkt und nicht als Kuechenkraut empfohlen wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Borretsch
Das Estragon ist wegen dem Estragol als erbgutschaedigend und krebsfoerdernd bekannt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Estragon
Sauerampfer beguenstigt Nieren und Blasensteine, Oxalatvergiftung bei Kindern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wiesen-Sauerampfer
Gartenkresse ist besser als Brunnenkresse:
http://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Brunnenkresse
Oxalat ist auch in Kapuzinerkresse:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kapuzinerkressen
Brunnenkresse, Winterkresse und Bitterkresse sind unbedenklich, genau wie Pimpernelle, Petersilie und Schnittlauch.
Da ALLE Zutaten zur gruenen Sosse "gurkenaehnlichen" Geschmack haben oder daran erinnern und diesen foerdern, wird man diese Frankfurter Spezialitaet auch ohne die gefaehrlichen Kraeuter machen koennen, ohne etwas zu vermissen - ich werde das austesten und statt deren lieber Loewenzahn und Brenn-Nessel zugeben, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe.
Giersch ist noch eine Alternative, die aber fix zum Unkraut wird, dem man kaum noch Herr zu werden scheint:
http://de.wikipedia.org/wiki/Giersch
Immerhin ist das Podagrakraut oder Zipperleinskraut (Giersch) gesund und ohne Nebenwirkungen.

1 Euro Leberkaesebroetchen: "Darf es das Endstueck sein?" JAAAA!

Tipp: Kartoffelsalat mit einfacher Maionaise und einem oder zwei Loeffel Senf schmeckt besonders gut, wenn auch gefriergetrockneter Dill -gerne in Mengen- Verwendung findet und alles gut durchziehen kann..

Tipp: Unreife Tomaten reifen besser nach, wenn sie in einem Stueckchen Zeitungspapier eingewickelt auf die Fensterbank (innen) gelegt werden.

Brenn-Nessel-Tee:
Appetit- und stoffwechselanregend, reinigend, entgiftend und entwaessernd.
Entschlackungskur:
Seine entwaessernden und entgiftenden Stoffe, spuelen mit harntreibender Wirkung angesammelte Giftstoffe aus dem Koerper.
Blutreinigende, blutstillende, blutbildungsfoerdernde und blutzuckersenkende Wirkung kommt dazu.
Bei Erkaeltungen werden Euch seine schleimloesenden und entzuendungshemmenden Wirkstoffe sehr zugute kommen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hagebutte
In alten Buechern stosse ich zuweilen auf die Hagebutte, die gegen Blasen- und Nierenleiden und Arthrose, Gicht und Rheuma genommen wird
leicht harntreibend, sehr Vitamin C reich, gut gegen Erkaeltungen zudem.
Man kann sie sammeln, wenn die Fruechte richtig rot geworden sind - September waere da die richtige Zeit, spaeter werdn die Fruechte suesser,
lassen sich aber schlecht trocknen, heisst es.
Fertige Teemischungen haben noch Malve- und Hibiskus, weil die Hagebutte den Tee nicht sonderlich faerbt.
Ab naechstem Jahr werde ich anfangen zu sammeln, diese Frucht verkommt in unheimlichen Mengen.
Zusammen mit Brenn-Nesseln, Thymian, Spitz- und Breitwegerich ein Gratisangebot der Mutter Natur!
Ein Baum spart (1972) 250.000 Mark (heute wohl in Euro) -
eine Buche von 25m Hoehe hat eine Krone von 15m und eine Blattoberflaeche von 1600qm.
Sie produziert pro Stunde 1,7kg Sauerstoff.
Soviel benoetigen drei Menschen taeglich zum Leben!
Wird nun dieser Baum gefaellt, muesste man 2500 junge Buchen nachpflanzen,
um den gleichen Sauerstoff-Ausstoss zu erhalten, das waere eben 250.000 Mark teuer..



Durch das Buch "Gestaendnisse eines Kuechenchefs" von Antony Bourdain, 2001, finde ich meine Einstellung zur Gastronomie mehr als nur bestaetigt. Deshalb koche ich selbst, mache meinen Wein grundsaetzlich nur noch selbst, gehe auf Wanderungen nie in Gaststaetten, sondern nehme die Brotzeit immer mit..

Admiral - Schmetterling am Bauwald.. gesehen am 17.Jan.2014 !

http://www.zeit.de/2014/02/teneriffa-wein-anbau-vulkan
.. wie die Strausswirtschaften in Frankfurt - Sachsenhausen oder wie bei mir im Keller ..

http://de.wikipedia.org/wiki/Seitan

Oliven-Exkurs:
http://de.wikipedia.org/wiki/Olivenbaum
Demnach sind rohe Oliven, die nicht laenger in Wasser eingelegt waren, nicht geniessbar, weil zu bitter.
Schwarze oder violette, also reife Oliven betrifft das ebenso.
Die Oliven im Glas sind kuenstlich geschwaerzt und dann wurde die Farbe fixiert..
Schwarze Oliven haben fast dreimal so viele Kalorien.
Frueher nahm nur Salz die Bitterstoffe, heute faerbt http://www.lebensmittelklarheit.de/cps/rde/xchg/lebensmittelklarheit/hs.xsl/2538.htm Eisen II Gluconat die Oliven schwarz..

Erschreckend ist, dass mir -oder uns- die Oliven vom Diskounter eindeutig besser schmecken, als die teueren Sorten.

Mir ist aufgefallen, dass die Lorbeerblaetter, die ich von unserem kleinen Baeumchen geerntet habe, noch nach 3 Jahre (in der Plastikbox) sehr viel besser duften, als die gekaufte Ware. Vermutlich sind diese irgendwie anders behandelt oder viel zu alt. (Ich trockne die Blaetter einfach auf der Fensterbank)

Gute Hausfrauen haben schon immer alles verwertet, was uebrig geblieben ist. Wegwerfen war da noch ein "no go" und so will ich das auch halten.
Aus uebrigen Grillsaucen mixe ich mit etwas Oel und Salz eine ganz neue Sauce, - ideal um geschwind mal einen Chinakohlsalat zu machen.
Ob mit Bananen, Aepfeln oder Champignons als kleine Dreingabe im Salat- ist egal. So kann der Salatkopf geteilt und im Kuehlschrank (in Folie verpackt) bis zum uebernachsten Tag bequem aufgehoben werden.
Diese Sauce drueber und servieren. Fertig ist eine ganz neue Beilage, die bisher immer frohe Abnehmer gefunden hat.
Aus restlichen Salzkartoffeln kann man Bratkartoffeln machen - mit etwas einfachen Hering in Sahnesauce (gibt es fertig, schon fuer 1,39 Euro- wobei die billige Sorte nicht so bissig ist, wie die von Edelmarken) - ein gutes und fixes Essen.

Eier. An Eiern spare ich nicht und nehme die groessten, die mir der Eierhof liefert. So kosten 30 Stueck 7,20 Euro - was sich in mehrfacher Hinsicht lohnt: 1. So grosse Eier legen nur sehr viel aeltere Huehner, kaufen zu viele Leute kleinere -und billigere- Eier, kann es sein, dass diese Tiere nicht so alt werden.. 2. Die grossen Eier schmecken sehr viel besser, intensiver und sind meist sogar von dunkelerer Dotter. Suppenhuehner beziehe ich auch von diesem nahen Hof- gerade die alten Huehner, die lange, lange kochen muessen, bringen die beste Suppe, die noch richtig Kraft hat.

Der Einkauf von Suppengemuese lohnt sich immer im Vorrat, wenn es gerade im Angebot ist: Putzen und portionsgerecht einfrieren- so hat man immer was fuer Saucen und Braten und auch fuer Suppen, ohne extra dafuer losfahren zu muessen. Geputzt ist das TK Gemuese auch schon..

Desgleichen mache ich mit Champignons, die nur selten im Angebot sind: Portionsbeutel geoeffnet bereitstellen und die Pilze einfach hinein schneiden. (Ab und an ist etwas abwischen noetig) Beutel schliessen und einfrieren ohne sonst eine Behandlung.

Ab und an sollte man eine Analyse machen, welche Kraeuter am liebsten und haeufigsten verwendet werden - so lohnt sich der Kauf einer groesseren Gewuerz-Dose im Supermarkt. Wer einen Garten oder Balkon hat, kann sich -speziell- diese Kraeuter selbst ziehen.

Mein Tipp: Macht euch das Kochen zum Hobby, werft alles ueber Board, was daran immer genervt hatte- versucht was ganz Neues- nicht beirren lassen: Zu guter Letzt schmeckt es doch - und nach und nach wird man immer ein wenig besser, die Uebung kommt von ganz alleine..
Exakt dazu sollen meine Seiten anhalten - perfekt bin ich ganz sicher nicht, in keinem Gewerk!

***

Kochen ist die wichtigste Sache meiner Homepage-
Ein paar Beispiele:
Sauer Brüh
Das Würz-Büchlein
Spaghetti nach Strassenmädchenart
Wilde Putenkeulen
Erbsensuppe klassisch hessisch
Chili con Carne
Ananas-Gurken-Nudel-Salat
Hausfrauenart Frikadellen
Pasta Rosata
Zwiebelrollbraten in Folie

Wer eine wirklich gute Pastasauce "Pomodoro" sucht, wird Tomatenmark in genug Olivenöl,
ein wenig eingestreutem Estragon, Thymian und Basilikum, sowie einem Hauch gemahlenen Nelken anbraten,
mit passierten Tomaten abloeschen, ein wenig köcheln lassen und anschließend mit Salz und Zucker abschmecken.

Mit großzügig frisch geriebenem Parmesan und noch etwas bißfesten Spaghetti,
die mit einem Lorbeerblatt und etwas Thymian gekocht wurden, als Grundlage..
(Kein Salz oder Oel im Wasser, nicht abschrecken)

***

Brot selber backen macht Freude:
Ohne Geh-Zeiten, ohne Brotback-Automat, ohne teueres Rührwerk, ohne Chemie.
Das kann jeder sofort selbst machen, ein Brot das vorhält, von dem man nicht gleich wieder Hunger bekommt..
Zum Beispiel unser Brot Nummer2, aber mit 150gr Röstzwiebeln..
Die Grundrezepte stehen, sie sind bestens ausprobiert.

Vatertag 2014:
Gute Resultate habe ich mit "Tomatenwuerzer" und Knoblauchgranulat bei Grillsteaks aller Art erhalten, das ist sehr viel preiswerter als professionelle Loesungen und besser als jede Marinade.

Noch eine Idee mit diesem obigen Tomatenwuerzer: 250gr 40% Quark in eine groessere Salatschuessel geben, eine klein wenig Milch - ca 1/3 Tasse, eine halbe Tasse frisch geriebenen Pecorino (Schafs-Parmesan), etwas Tomatenwuerzer und etwas Knoblauchsalz, ein wenig Speisesalz. Gut verruehren. Ganz kurz vor dem servieren 2 Schlangengurken in Scheiben hinein schneiden und unterheben. Das reicht fuer ca 4 Personen, wenn die Grillsteaks gut sind, ansonsten fuer 3 Personen. Das harmoniert sehr gut, zumal beide Gewuerze fast uebereinstimmen.

Erschreckend finde ich, wie wenig selbst gestandene Koeche mit Kartoffelsalat umgehen koennen und das auch noch im Fernsehen kund tun:
Neulich hat einer geraten, die gekochten Kartoffeln warm zu pellen, weil das leichter gehen wuerde- gar nicht wahr.
Auch braucht man keine speziellen Kartoffeln dafuer - einfach "ueberwiegend festkochende" Sorten nehmen, fuer 5-6 Personen 2,5kg kochen, ueber Nacht kuehl werden lassen. Ein 3/4 Glas (480ml Inhalt) einfachste Salatmaionaise zu 79 Cents mit ein wenig Gurkenwasser und einer handvoll frischer Kraeuter, einem EL Jodsalz, einem TL schwarzen Pfeffer gut mit dem Schneebesen vermengen. Dann 4 eingelegte mittelgrosse Gurken in Scheiben unterheben. Die Kartoffeln werden vorsichtig gepellt, in Lagen sorgfaeltig eingelegt und nur EINMAL untergehoben, bis alle Kartoffeln verarbeitet sind. Dann wird der Salat in eine Glasschuessel umgefuellt, etwas dekoriert und mit Frischhaltefolie sorgfaeltig abgeschlossen.

Ohne Spritzen geht in der Landwirtschaft und oft genug auch zuhause nichts- es finden sich Pflanzenkrankheiten ein, schneller als man denkt!
http://de.wikipedia.org/wiki/Rostpilze aber auch Mehltau.
Brenn-Nessel-Sud kann da helfen, manchmal geht es nicht ohne Chemie.

Grill-Tipp: Ein kleines BBQ - Fest entsteht, wenn zu dem Steak eine halbe Schlangengurke -laengs aufgeschnitten- und eine leicht angegrillte grosse Banane und Curry- und BBQ-Sauce serviert wird..

Manchmal wundere ich mich doch noch: Die CO2 Diskussion ist in vollem Gang und trotzdem wird mehr geflogen denn je, so viele SUVs und Wohnmobile hat es noch nie gegeben.. (Habe ich da was verpasst?)

Panscheien in Sachen Olivenoel sind nichts neues: https://de.nachrichten.yahoo.com/gepanschtes-oliven%C3%B6l-wom%C3%B6glich-rewe-135119506.html
Das geht schon seit Jahr und Tag so, wird gerne vertuscht, desgleichen glaenzen die Spanier- wer weiss, welche Kreise das noch zieht.

Hoeherpreisige ital. Spaghetti haben ein festes Mundgefuehl, aber die Rezensur "lassen sich schlecht beissen, liegen deshalb schnell unverdaut wie ein Stein im Magen" - werde ich ernst nehmen und lieber wieder die billigen Sorten nehmen, die sowieso schneller auf den Teller gebracht werden, als dass sie kleben koennen..
Der Trick mit dem Salz im Wasser koennte aehnlich wie bei Kloesen funktionieren. (Zusaetzlich nehme ich ein Lorbeerblatt und etwas Thymian ins Nudelwasser, - ein wenig wallen lassen, bevor die Nudeln dazu kommen, damit sich die Aromen gut entfalten koennen..



Ein besonderes Thema waere die Nudel, die in sehr unterschiedlichen Qualitaeten im Handel ist:

Ganz stolz hat man Reklame fuer eine "App" gemacht, wo man auf dem smartphone Bilder und Merkzettel fuer "ausgeliehene Sachen" setzen kann, damit nichts vergessen wird. Auch die Pins fuer das Onlinebanking soll man dort ablegen. Fuer wie dumm halten die unsere User? (Kopfrechnen ist allemal besser um das Gedaechnis zu trainieren, das braucht keinen Accu und kann auch- ganz im Gegensatz zum Handy- nicht abgehoert und geortet werden)

C02 (Kohlensaeure) haltiges Mineralwasser, auch wenn es schon reduziert, medium ist, braucht keine Bestrahlung umhaltbar zu sein (denkmal ein Denkmal!)

Wir kaufen auf einer Tour immer in drei Laeden ein- was seinen Grund in Preis- und Qualitaeten hat, die ziemlich unterschiedlich sind. Bei manchem Diskounter ist selbst Hausmacher Wurst besser als beim Metzger, bei manchem kleineren nahen Kauf die Fleischqualitaet ebenso. Das gilt auch fuer den Kaese, wo man auf den Milch-Code achten muss. Der Geschmack ist nochmal ein Punkt, der eben Ansichtssache ist - man muss probieren und austesten. Das ging mir bei meinem großangelegten Nudel-Test so, wo zuweilen bis zu 20 Sorten der unterschiedlichsten Hersteller und zu unterschiedlichsten Preisen zu finden waren. Bis jetzt kann ich sagen: Im kleinen nahen Kauf und im grossen Supermarkt sind guenstige Sorten nicht so gut wie die gleichpreisigen beim Diskounter, die Edelmarken Italiens konnten nicht wirklich punkten, die feinen Marken aus unserem Land waren zuweilen noch teurer, aber besser, was die Kombination von Konsistenz und Geschmack anbelangte. Die Stabilitaet der Nudeln ist nochmal eine Sache, die nur bei ganz billigen Supermarktnudeln schlecht war. (Egal was auf der Packung zu lesen war, was die verwendeten Materialien betrifft) Mittelpreisige Nudeln aus Deutschland waren ausnahmslos gut und empfehlenswert, egal ob Eiernudeln oder reine Hartweizengriesnudeln.
Fazit: Wer Nudeln kocht, sollte dabei nicht spazieren gehen, sondern dabei bleiben und aufpassen, dass der Gargrad exakt auf noch eben "bissfest" liegt. Nicht zu weich und nicht zu hart. Dabei muss man bedenken, dass die Nudeln noch ein klein wenig nachweichen- es sei denn, man schreckt sie kurz kalt ab. Aber in der Seihe, nicht im Wasser stehen lassen. (Das halte ich fuer die beste Methode) Das Wasser truebt sich ein wenn die Nudel gar zu werden.. Waehrend der Kochzeit sollte ab und an umgeruehrt werden, damit alle Nudeln gleich gar werden. (Tipp fuer Anfaenger)



Fisch: Die Meere werden bald total leer gefischt sein - deshalb habe ich meine Fisch-Rezepte arg reduziert und kaufe nur noch Sorten, die "nachhaltig" genug sind- ganz unabhaengig von gefakten Labels, die in ihrer Zahl und Bedeutung sowieso niemand mehr versteht oder gar nachvollziehen kann:
Sardinen, Muscheln, Calamares oder Octupus und sogar Heringe wird es noch genug geben, auch Sardellen und Silt. Nicht jedoch die Kabeljau, Seelachs und Thunfische, wie viele andere Arten quasi im Galopp der Ausrottung entgegen gehen. Die Raubfischerei (Hochseefischer) haben mit ihren Schleppnetzen mehr Beifang als den gesuchten Fisch an Deck, - der dann einfach -inzwischen freilich tot- ueber Board geworfen wird.. Wie lange wir uns diese extreme Verschwendung noch leisten koennen, kann ich nicht sagen. Forellen werden in Teichen gezuechtet- wie manche Barsche auch- nur mit dem Unterschied, dass bei uns das Wasser sauber gehalten wird. Bei Lachs schaut es auch nicht gut aus- Wildlachs sollte ganz verboten werden, Zuchtlachs schwimmt in Massen in dreckiger Bruehe im eigenen Kot. Bei Flussfischen bin ich sehr gespaltener Meinung- einesteils von den Vereinen eingesetzt und "nachhaltig" gemacht, andererseits chemisch belastet und nach Grund schmeckend. Die Aale werden als Babyaal in der Saragossasee zu Buendeln als kleine weisse Wuermer in Dosen verpackt und als "Delikatesse" verkauft.

Ueberhaupt halte ich die Schlachtung und den Verzehr von zu jungen Tieren fuer ein Sakrileg, das unverzeihlich ist. Prassen und Schlemmen gehoert dazu!

Was koennen wir heute noch guten Gewissens verspeisen, ohne gleich auf Vegetarismus umschwenken zu muessen?
Ich denke, dass man inzwischen schon auf aussterbende Wildtierarten verzichten soll, ob Fisch oder Fleisch, was auch fuer bedrohte Wildpflanzen gilt.
Deshalb werde ich mein Vorratsregal nicht mehr mit Fischkonserven - ausser Miesmuscheln - auffuellen, die frisch freilich viel besser schmecken.
Weder Backfisch, "Schlemmerfilets" in der Aluschachtel (doppelt bedenklich), kein Heringsfilets, ob in der Dose oder als Sahnefilets oder Matjes (oje, meine geliebten Matjes!), keine geraeucherte Makrele, kein Hering in Gelee, keine Fischstaebchen, keine frischen Sardinen mit Zitrone aus der Pfanne, aber auch keine mehr aus den Dosen, weder mit noch ohne Haut und Graeten, keine Sardellen oder Anchovis- ob eingelegt oder frisch oder in den Oliven als Fuellung, eine geraeucherten russischen Silt, keine Sardellen oder Kaviarcreme,- es ist, als ob die Haelfte der -gesunden- Ernaehrung wegbrechen und die Schweine- und Rinderfresserei zunehmen wuerde! (Wer mag schon Schafe oder Ziegen? Hunde und Pferde haetten wir genug, die aber aus kulturellen Gruenden nicht in Betracht kommen, genau wie fuer es zivilisierten Menschen geziemt - keinerlei Jungtier zum Verzehr gelangen sollte.) Nun bleiben nur noch Huehner, Gaense, Enten, Puten -also die Gruppe der Gefluegel, wo auch wieder die Tradition Kraniche, Stoerche, Drossel usw. als Tabu kennt. Tauben sind auch Zuchttiere und sind allemal nicht so fett und tranig wie Gaense und Enten. Puten sind wohl am gesuendesten, wenn- und schon haben wir wieder die Crux der Massentierhaltung- ohne enge Kaefig und vor allen Dingen ohne Antibiotika als Wachstumsbeschleuniger gearbeitet werden wuerde ! Fleisch ist zu billig, das muesste eigentlich nicht sein: Etwas Fleisch ja, aber in Massen? Die Alten hielten es so, dass Fleisch niemals Hauptbestandteil des Essens war, sondern immer nur Beilage. Die Argumente, dass man "beim kleinen Metzger" oder beim "Biobauern" kaufen soll, ueberzeugen micht nicht, wenn ich die naeheren Umstaende beleuchte, die nicht viel anders sind, als woanders. (So sorgt man mit dem Kaufverhalten eigentlich nur fuer hoehere Gewinne, fuer die Edelwagendichte dieser Produzenten und Verarbeiter)
quid nunc?
Nun habe ich drei Wege aus der Krise:
1. Ich mache weiter wie bisher und die Meere werden leer, bis sich -zuerst unentdeckt- neue Spezies entwickeln, die diesen Lebensraum besiedeln..
2. Ich kaufe das Gleiche wie bisher, verwende diese Zutaten nur noch sehr sparsam..
3. Ich verzichte auf die aussterbenden Arten und lasse diese wieder regenerieren..
4. Ich werde Veganer und futtere nur noch vegetarische Dinge und tierische Nebenprodukte..
5. Ich werde Vegetarier, was Huehner, Schweine und Kuehe und viele andere Arten aussterben lassen wird..
Vegan, Wiki
Ob man mit "Vegan" zur "Befreiung der Tiere" beitragen wird, wage ich doch sehr zu bezweifeln- ich lebe auf dem Land und betrachte solches studentische Tun eher als Kinderei, als halbgare, wenn auch gut gemeinte Lebenseinstellungen. (Die leider verbal mit Gewalt durchgedrueckt werden)
Der 2. Weg liegt mir nahe, ich tendiere aber doch zum 3. Weg und kompensiere liebgewonnene Rezepte durch Alternativen.. (Auch so ein Wort aus der Studentenszene)
Nun fahren wir nur noch mit dem - sehr kleinen und umweltfreundlichen - Auto, wenn Fahrten sinnvoll zusammengelegt werden koennen, verzichten seit Jahren auf Urlaubsreisen (auf Fluege schon mal ganz und gar), heizen vorsichtig und reduzieren den Stromverbrauch wo es sinnvoll ist. Wir bewaessern die Gartenpflanzen nur mit aufgefangenem Regenwasser, verzichten auf den -vorgesehenen- Einbau einer Badewanne und belassen es bei der Dusche. Wir kochen auf einem sparsamen Induktionsherd, kaufen so ein, dass die Preise durch den Handel nicht in gewinntraechtigere Hoehen gejubelt werden, fahren das Autochen bis es auseinanderfaellt oder nicht mehr vernuenftig zu reparieren ist. Viele kleine haushaltstechn. Dinge ergeben eine bessere Energiebilanz, was sich auszahlt. Mit viel Gruen auf dem Grundstueck und am Haus wird fuer nachwachsenden Sauerstoff gesorgt. Das sind alles Massnahmen, die jeder ganz leicht bei sich ebenso schaffen kann, wie die Grundidee meiner Koch- und Weinrezepte schon immer gewesen ist. (Ob und wie weit sich andere Laender an unserem kleinen Land, an unseren Ideen orientieren werden, kann man sich leicht ausrechnen)
Wie weit sich diese Idee der ruecksichtsvollen Haushaltsfuehrung durchsetzen wird, ist auch eine Sache der Publikation: Das ist inzwischen laengst der Hauptgrund fuer meine Seiten geworden, nachdem der Hund schon gut 2 Jahre nicht mehr unter uns weilt: Plaetzchenwolf, der graue Schaeferhund war eine sehr interessante Lebenserfahrung, nicht nur fuer mich, sondern auch fuer die Mitglieder meiner Familie und wie ich an den Besucherzahlen seiner speziellen Seite Peter sehen kann, fuer andere Leute wohl auch. ( bis zu 100 per ID im Monat) Ich hoffe, dass sich wieder mehr junge Leute oder "Singles" an die Kocherei heran trauen um dem Gastronepp ein Schnippchen zu schlagen und zu mehr innerer Ruhe und Zufriedenheit zu gelagen durch dieses gute Hobby.
Meine Seiten werden weltweit angeklickt- evtl. und darin liegt meine grosse Hoffnung, stecken ein paar gute Ideen an und verbreiten sich auf diese Weise: Nicht wegen mir, sondern der "Nachhaltigkeit" wegen... Kleinvieh macht auch Mist oder steter Tropfen hoehlt den Stein!
(Ich verdiene keinen Cent daran, im Gegenteil, der Betrieb kostet Geld, das ich gerne ausgebe in einer Art ehrenamtl. Taetigkeit zum Allgemeinwohl)

Zum Thema "Fischverzehr" haette ich noch eine Bemerkung: Was ist bitteschoen mit den vielen Zoos und Tiergaerten, wo Pinguine und Ottern, Krokodile und Delphinarien/Aquarien/Terrarien mit Fischen -in rauhen Mengen und das jeden Tag- gefuettert werden?
Wie schaut es hier mit "Nachhaltigkeit" und Ueberfischung aus?
Ich meine, hier muss noch viel umgedacht werden!

Mit Forellenfilets, die man fertig kaufen kann, waeren meine Fisch-Rezepte zu kompensieren- ich werde sehen, wie das klappt..
Der Preis ist auch in Ordnung, wenn versiegelte Diskounterware gekauft wird.
(Aus heimischen Teichen sind die trotzdem)

Ich koennte platzen vor Wut, wenn Kueken "aussortiert" werden, nur weil sie als maennliche Tiere weniger schnell Fett ansetzen!
Warum soll ein Huhn mit 1300gr (erwachsen) fuer 4-6 Euro verkauft werden und nicht fuer das Doppelte?
(Wenn das Tier dafuer ein artgerechtes Leben fuehren durfte)
Ohne Vorschriften und staendigen -nicht angemeldeten- Kontrollen wird sich in der Sparte der "Fleischerzeuger" nichts verbessern, da bin ich mir sicher:
Der Wettbewerb zwingt uns dazu, bekommt man zu hoeren. Der Kunde kann so teuer kaufen wie er will- "erzeugt" wird das Tier zuvor gleich, die Haltungsbedingungen werden sich nur minimal unterscheiden.

Noch ein Tipp zum Thema Nudeln: Hohle Nudeln saugen die Salatsauce besser auf, das ist jedem klar - aber: Besonders bei Salaten mit Schlangengurke, die nachher noch Wasser ziehen, ist das ganz gut zu wissen. Die Konsistenz der Nudelsalate ist nach vielen Stunden noch wunderbar!

Eine Wildpflanze,die antiseptisch und antiasthmatisch wirkt, ist schon seit uralten Zeiten bekannt: Knoblauchsrauke , geeignet fuer Salate und Kraeuterquark.

Ein Tipp fuer die Lebensgeister: Pflaumen- ob aus dem Glas oder eingefroren- mit etwas Zucker ueberstreuen und mit einem kraeftigen Schuss Kentucky Whiskey uebergiessen.. ca 2 Stunden ziehen lassen, ab und an mal umheben. Das harmoniert aufs trefflichste..

Es ist die erste Verbrauchersendung nicht, die aufdeckt, was hinter "den Weissen, Ja und Diskounter" - Waren steckt: Es sind die gleichen Hersteller, die bei ihren markeneigenen Produkten doppelpreisig zulangen. Nach meinen Erfahrungen sind diese hauseigenen Plagiate frischer als das Original. (Der Warenumschlag bei den Diskountern ist schneller) Meine Produktempfehlungen kamen nur aus dem Versuch, nicht aus Ueberzeugung oder Markentreue: So manches "Billigprodukt" wird von mir favorisiert- so konnten sich teuere Nudelmarken nicht behaupten, zumindest nicht bei Spaghetti, Spaetzle, Penne und Fusilli, nur bei etwas "exotischeren" Formen, die bei Gabelspaghetti anfangen, die es in zwei Staerken gibt und die sehr gut fuer Salate zu brauchen sind. Wir haben immer ueber 12 Sorten im Haus, Abwechslung tut not. Fleischsalat und Doppelkekse sind klar frischer und besser, wenn sie von L idl kommen.. Mir fiel auf, dass preiswerte oder besser diskounterpreisige Konserven in den grossen Supermaerkten in der Qualitaet nicht an die beim Diskounter gekauften Produkte heran kommen. Ob das beim Quark oder bei Gemuese-Konserven ist - immer das gleiche obige Ergebnis. Wer hier aufpasst, kann locker 50 Euro (3 koepfiger Haushalt) im Monat sparen. Blindverkostungen in TV Sendungen geben mir dabei recht - zwischen billig und preiswert klafft eine Luecke, damals wie heute ! Man kann auch sagen, dass wir von den Herstellern an der Nase herum gefuehrt werden.. Der Test von hoeherpreisigen Eiernudeln, die bis dottergelb waren, hat kein besseres Ergebnis gebracht, als die preiswerteren Sorten, der Ausbrecher war die grosse italienische Marke, die sich prima essen lies, aber stundenlang wie ein Stein im Magen lag.. Nudel ist nicht gleich Nudel- wie man dabei sehen kann.

Wurstwaren kann man heute besser abgepackt kaufen- die frischen Aufschnitte und Pasteten oder Kraenze sind so schnell glitschig und unappetitlich, dass ich davon abraten kann. Die abgepackten Waren sind laenger haltbar, was ein besseres Koordinieren im Haushalt bringt und keine Wegwerf-Verluste. Die hausmacher Sorten an Wurst -Krakauer, Blut- und Leberwurst, Schwartenmagen sind besser als vom "kleinen Metzger", zumindest stehen sie diesen Anbietern nicht nach und das zu einem Preis, der bei den 3 erstgenannten 50 Cents pro 100gr liegt! Auch die Fleischwurst,- mit und ohne Knoblauch- ist einwandfrei und auch warm prima, was man bei vielen Metzgern nicht sagen kann, wo Fleischwurst warm gerne "gemein" schmeckt. Die "glaesere Produktion" und aehnlich grosse Hersteller bieten mit Tee/Mett/Zwiebelwurst gute Alternativen, die vollkommen ausreichend sind - ebenfalls nicht teuer und recht ergiebig und haltbar. Warentests und Blindverkostungen brachten es an den Tag: Die Schinken-Abpackungen kamen von wenigen Herstellern, egal ob Billigsorte oder Marke!

Bei Kaese sind die 3-400gr Packungen geschnittener Sorten so ein zwiespaltiges Ding- ich denke nicht, dass es sich um "richtigen" Kaese handelt, auch wenn diese inzwischen recht gut geworden sind: Es fehlt aber an dem sortentypischen Geschmack und die Scheiben kleben NICHT aneinander, was ein Unding ist, wenn man an Tilsitter oder Butterkaese denkt, die frueher zu kaufen waren. Diese Kunstprodukte sind wohl durch neue Techniken entstanden, die "Reife" findet inzwischen in der Folie statt. Das boese Wort vom "Analogkaese" gab den Anfang, heute scheint dieses neues Produkt wenigstens aus Milch zu bestehen. Gut, ich bin kein Chemiker und kein Kaesemacher! Die Blauschimmelkaese und Romadur, Harzer und Handkaese, aber auch Camembert sind noch natuerlich gereift, wenn auch viel zu kurz. Selbst bei teueren Hartkaese - Produkten von der Kaesetheke bin ich mir nicht mehr sicher, ob das noch ein natuerlich gereiftes Produkt ist. Selbstgemachter Kraeuterquark ist eine Alternative, aber auch hier heisst es aufpassen, weil auch hierbei total unterschiedliche Qualitaeten bei angeblich gleicher Fettstufe im Handel sind. Die "J a" Produkte haben hier positiv abgeschnitten. Ein Haendchen voll frischer Kraeuter aus dem Garten, eine Prise Salz, ggf. Zwiebel- oder Knoblauchpulver und schon sind zig Varianten selbst gemacht. (Nie mit dem Mixer hacken, immer schoen mit dem grossen Wiegemesser!)



Inzwischen finde ich die "Koeche" in der Hessenschau ganz witzig (6.Sept.2014)- die Ketchup in die Frikadellen schmieren und mit dem Loeffel kneten.. (Als wenn sie ihr Handwerk nie erlernt haetten)

Nach dem "Genuss" von Wein in einer feinen Gastronomie in Hochheim trinken wir hier unseren eigenen und selbstgemachten Wein nochmal sehr viel lieber, denn der beisst nicht im Magen!

Ende Oktober 2014: Nach meiner Einschaetzung sind auch die Kaese zu 1 Euro fuer 100gr Fakes oder Faelschungen oder Imitate oder Kunst- oder Analogkaese. Es gibt sie aber noch, die richtig gereiften Kaese, die sowohl mit kuenstlichem als auch mit natuerlichem Lab und Rinde, selbst in abgepackter Form kaeuflich sind, ohne dass man gleich dem Biohof den neuen SUV finanzieren helfen muss.. der gelb-blaue Diskounter hat alten Edamer mit Rinde in Scheiben im Dauerangebot, den man bedenkenlos empfehlen kann. Blauschimmelkaese von eben dem selben Diskounter und von Nahkauf den Pecorino-Parmesan und den preiswerten Handkaese zu 1,09 Euro fuer 200gr ist noch echt und recht. Das restliche Angebot, auch das von der Frischtheke, betrachte ich mit einiger Skepsis: Wenn Kaese meistenteils nach nichts mehr schmeckt, geschmacks- und geruchsneutral und gummiartig wirkt, ist das alles andere als natuerlich. (Obwohl der Begriff "Kaese" auf viele Produkte angewendet werden koennte)

Wiki ueber Kaese, lesenswert! (Ich darf den Link setzen, bin Sponsor bei WIKIPEDIA)

Demnach ist praktisch alles aus pasteurisierter Milch gemacht, nur aus der Normandie und ein paar anderen Ecken kommen Rohmilchkaese, die nicht waermebehandelt worden sind. Wie gross das Risiko einer Erkrankung ist, kann ich nicht sagen.

Kunst- oder Analogkaese

Nun weiss man gar nichts mehr. Woher kommt also das Produkt, das unter der Bezeichnung "Kaese" verkauft wird und nach nichts schmeckt, das wie Gummi ist und nach nichts riecht, das nicht nachreifen will?

Inzwischen sind beim Diskounter die besseren und echteren Kaesesorten zu finden, wenn man mal vom Pecorino oder Parmesan am Stueck absieht, den man inzwischen ueberall bekommt. Eben beim Diskounter sind heute Verbindungen zu den klassischen Kaeselaendern des benachbarten Auslands zu erwarten, was sich positiv niederschlaegt auf das Angebot. So habe ich einen sehr guten Klosterkaese in Scheiben erwischt- 200gr zu 1,99 Euro, ein gerechter Preis, wie ich finde. Selbst an den Frischtheken ist richtiger Kaese selten oder extrem teuer, man kann fuer den gleichen Kaese glatt das Doppelte dafuer hinlegen. Unter diesem Preis von knapp einem Euro fuer 100gr ist Kaese nur noch Plagiat. Uebrigens ist der oben erwaehnte Kaese im micobiellem Lab und aus pastorisierter Milch gemacht, die Belgier haben daraus etwas Leckeres gemacht. Die Crux vom oft fehlenden Kaesegeschmack liegt also nicht daran, dass ein Lab aus Kaelbermaegen und Rohmilch ersetzt wurde! Diese Erkenntnis halte ich fuer recht interessant. Viele Leute muessen heute noch -oder schon wieder?- hart rechnen, so ging es uns auch, als die Kinder noch im Haushalt waren: Der Kauf von Kaese auf dem Markt war undenkbar, viel zu teuer: Das Zeug war schneller weg als man sehen konnte, am naechsten Tag war schon nicht mehr genug fuer die Pausenbrote da.. deshalb habe ich im Supermarkt gekauft, Kaseaufschnitt von der Frischtheke, was auch noch teuer genug war. Seit dieser Zeit achte ich verstaerkt auf Nepp und kaufe mit Bedacht.

Wir stellen immer wieder fest, dass eigene, selbst angebaute Pfefferminz- und Salbei-Tees sehr viel besser sind, als das was man so kaufen kann. (Nur noch Rest, Kruemel- einmal war der Salbeitee aus der Apotheke zwar mit gesalzenem Preis, aber auch noch mit irgendwelchen Heu-Haechsel gestreckt) Es lohnt sich - und ist in Blumenkaesten auf dem Balkon durchaus realisierbar - Salbei und Pfefferminze selbst zu ziehen, Morgens bei trockenem Wetter zu ernten und zu trocknen. Dann etwas zerrieben und in Dosen eingesperrt zu lagern.

Angebrannte Toepfe oder Pfannen kann man mit etwas Wasser und Spuelmittel kurz auf dem Herd anwallen lassen, wennn es etwas abgekaltet ist, in den Bio-Eimer damit (nicht in den Ausguss!)- auswischen mit Kuechenpapier und ggf. etwas Essig-Essenz. Das spart teueren Reiniger und muehsames Scheuern.

Auch Kuechenkraeuter koennen unerwuenschte Nebenwirkungen haben, das ist nicht unbekannt. Eigentlich braucht man fuer meine Kueche nur Schnittlauch, Petersilie, Thymian, Rosmarin, Maioran, Dillspitzen, Pfeffer, Salz, Lorbeerblaetter, Oliven, Olivenoel, Rapskernoel ab und zu mal Nelken, Zucker, Paprikapulver, Currypowder, Holunderbeeren, Kapern, Weisswein-Essig, Piment und Muskatnuss. Damit kann man die allermeisten Essen machen. Alles andere ist Zugabe oder Kuer und darauf kann man als Anfaenger locker verzichten.

Oktober/Novermber 2014: Inzwischen sind im Supermarkt und Diskounter richtige Kaesesorten eingetroffen. Das fuehre ich auf die internationale Zusammenarbeit der Diskounter zurueck: Geschnittener Kaese aus Holland, wo die Reifezeit und der Inhalt klar ersichtlich ist- desgleichen aus Irland, Oesterreich und aus der Schweiz. Wenn man aufpasst, kosten 100gr 99 Cents. (Fuer ein richtig verkaestes Produkt ein gerechter Preis)



Versucht mal den Test: Ja-Wuerstel im Glas, mal als "Delikatess Schinkenwuerstchen" gegen die "8 Bockwuerstchen" - die letztern schmecken deutlich besser, die ersteren haben einen leicht "gemeinen" Geschmack. (Bockwuerstchen haben einen Rindfleischanteil, die anderen nicht) Die beiden Sorten sind ausgesprochen guenstig und die besten, die ich bisher an "Wuerstchen in Eigenhaut" getestet habe. Frueher kamen nur echte Sauerlaender in Frage- irgendwie mag ich keine Schafsdaerme, die dafuer gebraucht werden- aus aller Herren Laender importiert.. da verzichte ich gerne auf die "Knackigkeit" ) Die echten Sauerlaender sind aber klar besser..

Fleisch sollte man immer gut durchgaren - als einfachste Massnahme.

http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Fleisch-Fisch-Gemuese--was-sollte-durchgegart-sein-210821.html
Garen !

https://de.lifestyle.yahoo.com/video/fehler-die-wir-jeden-tag-080000371.html?vp=1
Das stimmt schon. Man kann versuchen gesuender zu leben.

Wer sich fuer die Gastronomie interessiert, sollte man nach "Gestaendnisse eines Kuechenchefs" suchen.. ein ungeheuer spannendes und aufschlussreiches Werk!

Sparen mit dem Schnaeppchenkalender - so der Titel eines Beitrags, in dem u.a. empfohlen wird, Gartenmoebel im Februar zu kaufen.. das wird schon mal nicht gehen, weil das kein Haendler anbietet. So etwas gab es frueher mal -heute ist alles anders. Grundsaetzlich wird man mit Schnaeppchen garantiert kein Schnaeppchen mehr machen, weil billige Angebote fast nur noch Container-Ware aus Fernost ist, die nur fuer diesen Zweck oder eigens billig produziert wurde und von Elf bis es laeut' haelt.. So zumindest unsere Erfahrung hier in Hessen. Silvestergala, ein Reporter wagt sich aufs Eis, ein "Prinzenpaar" bekam ein Baby und Erinnerungen als Elvis - so bekommt man das Blatt voll...

Richtige Sonderangebote dagegen gibt es in jedem Supermarkt, man muss halt ein wenig aufpassen und nicht nur die Preise, sondern auch die Fuellmengen und Inhalte vergleichen - sonst kauft man vor lauter Begeisterung gleich einen ganzen Satz und aergert sich hinterher, weil es doch wieder nur billiges Zeugs gewesen ist.



Diese Frischkaesezubereitungen sind sehr interessant- die Packung verspricht "balance, fettreduziert" mit Raeucherlachs. Der Geschmack- blind verkostet, ist ein ganz anderer, als wenn man beim Essen die Packung vor sich hat und den huebschen Aufdruck sieht. Das Produkt schmeckt meistens nach nichts, feucht, etwas Gurkenwasseranteil - dann kommt nichts mehr. Dafuer sind die Produkte viel zu teuer.. Ein richtig dickes Lachsfilet ziert den Deckel- was ich Angesichts des Inhaltes als blanken Hohn empfinde. Der Anbieter ist ein ganz grosser Name im Kaesegeschaeft - wobei ich hier mit dem Wort "Kaese" arge Zweifel habe. Teuer und nutzlos, viel Verpackung und viel Frust.

Die Wurstdosen im Vorratsregal habe ich regelmaessig ausgetauscht, nun waren 5 Dosen eines hochpreisigen "kleinen Metzgers" dran, der fuer 100 Jahre Qualitaet steht, wie auf seinen Dosen steht. Wie bei allen diesen kleinen Metzgern ist die Tendenz nach Filialen immer mit argen Qualitaetseinbuechen einher gegangen.. Ich kann es mir nicht verkneifen, seiner Mailadresse die Rezensionen zukommen zu lassen, die ich sorgfaeltig bei jeder Dose der Verkostung aufgeschrieben habe.

Folgende Mail ging an Metzgerei S..... Wolfenhausen.
5 Dosen a 200gr habe ich von Nah-Kauf-Weinbach erstanden, als Testkauf zur Bevorratung.
In der Vergangenheit habe ich oefter die "Hundewurst" gekauft und gelegentlich auch schon andere Waren, so war mir Ihr Geschaeft in guter Erinnerung - der Grund meiner heutigen "Rezension", die als postitive Kritik verstanden werden moechte. Die Benotung ist nach den Schulnoten gemacht.
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Zuerst haben wir die Blutwurst verkostet. (1-12-16) zu 2,20 Euro. Das Aussehen aehnelt alter gegendtypischen Arten, ist aber farblich zu dunkel mit sehr dunklen, glatten Ausschwemmungen. Die Konsistenz stimmt, der Salzgehalt ist zu niedrig, der Pfeffer-Eindruck zu viel. (Bei geschlossenen Augen ist der Geschmack nicht als Blutwurst erkennbar)
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Note 4-
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Dann kam die Leberwurst dran. (1-12-16) zu 2,20 Euro Der Geruch erinnert mich an die der "Rehm-Wurst" oder an billige Kalbsleberwurst. Die zu schaumige Konsistenz ist zudem noch mit Hohlraeumen. Der Pfeffer laesst jeden anderen Geschmack danach verstummen - egal was man isst oder trinkt - die Zunge brennt. Meine Frau: "Bloeder Nachgeschmack"
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Note 4
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Presskopf, 2,45 Euro (1-12-16) war die naechste Dose, die verkostet wurde. Wir wuerden den Inhalt eher als Suelzwurst oder Wurstsuelze bezeichnen, so war auch der Geschmack der einer einfachen, billigen Wurst dieser Art. Ein wenig zu salzig, - meine Frau meint: "Im Nachgeschmack zu fettig".
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Note 3- (Eine Note Abwertung, weil der typische Presskopfgeschmack total fehlte.)
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Jagdwurst, 2,55 Euro (1-12-16) Ausreichend in der Konsistenz, der Geruch lies nicht mehr einwandfreies Fleisch erahnen, wie bei einer ganz billigen Wurstkonserve. Es juckten die reichlich in er Dose verarbeiteten E-Nummern auf der Zunge, die ein seltsames Glutamat-Erlebnis brachten. Die "Abrundung" kam durch den typisch niedrigpreisigen Milcheiweiss-Geschmack.
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Note 4 (von meiner Frau) Note 5 von mir.
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(Ein Genuss war die bis her verkostete Wurst wahrlich nicht- hier nascht garantiert niemand!)
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Bauernmettwurst, 2,50 Euro !, (15-12-16) Selbst hier sind chemische Stoffe verbaut worden, was ich seltsam finde: Vollkonserven benoetigen keine Konservierungsstoffe, es sei denn, man trimmt damit den Geschmack. Die Rezension: Kein oder kaum Duftstoffe, feste Konsistenz, gut schnittfest, schaut eigentlich gut aus- hat aber keinen fleischtypischen Geschmack, sondern ergibt nur salzige und bizzelnde Noten auf der Zunge,die klar dominant sind. Auch diese Wurst wird niemand naschen wollen !
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Ich setze die Note auf 3 , meine Frau auf 4 an.
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Zusammenfassung: Die Wurstdosen sind alles in allem unterdurchschnittlich, selbst wenn ich die Supermarkt-Ware von Billiganbietern mit ins Boot hole. Die Haelfte des Preises waere die Obergrenze dafuer. Wir sind froh, dass diese Verkostung vorbei ist !
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Die Metzgerei hat eine Mail als Antwort geschickt !
"Sehr geehrter Herr Muessig,
vielen Dank fuer ihre konstruktive Kritik an unseren Dosenprodukten. Ihre Meinung ist uns wichtig. Da wir im Jahr ca. 20.000 Dosen herstellen und verkaufen, bedauern wir sehr, dass wir ihren Geschmack nicht getroffen haben.
Mit freundlichen Gruessen
Ihre Metzgerei xx Sxxx

Aha, auch nur noch Fabrikware, das dachte ich mir schon.

http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Wie-gesund-ist-Wildfleisch-182103.html?showPollResult=1427#poll1427
Nicht unbedenklich - Wild.

Im Gespraech mit Fachleuten, in dem immer wieder die Crux der Fleischerzeugung in den Betriebsgroessen und ganz besonders in den fehlenden, zu seltenen oder gar zuvor angemeldeten Besuchen durch die Gesundheits/Ordnungsaemter eingegangen wird, kommt klar zum Ausdruck: Kleine Metzger oder Direktvermarkter sind nicht besser als die abgepackten Waren in den Diskountern und Supermaerkten, weil sie meistens aus einer Herkunft sind. (Keiner kann solche Mengen selbst auf seinem Hof halten, wie dort verkauft wird, es wird sich bei der Vermarktung mehr um einen Dekorationsvorschlag handeln, als um die Wahrheit: So mancher Huehnerhof verkauft 1000 Eier am Tag und hat nur 30 Huehner - die wohl besonders fleissig sein muessen..)
Es gibt fuer uns Kunden nur die Zurueckhaltung, weniger Fleisch, - aber keinen echten Einfluss auf die Tierhaltung !
(Die Lobby ist wohl staerker als alle "Verbraucherinnen und Verbraucher" zusammen, die frueher mal der Koenig Kunde waren..)

Fragt doch mal nach "aaler Worscht" an der Wursttheke- es gibt eine Hartwurst, gerade oder im Ring und Leberwurst, Blutwurst dieser Verarbeitungsmethode. (Die Wuerste kennzeichnen sich dadurch, dass ihr Volumen im Reifeprozess auf die Haelfte schrumpft) Gut geraeuchert erinnert der Geschmack an "die gute alte Zeit", als Schweinefleisch noch richtig Geschmack hatte. Sicher, diese Wurst ist nicht billig, - was schon an der langen Raeucherung und Reifung liegt.. Mein Tipp in dieser Sache steht! (Weg vom fabrikmaessigen Einheitsfutter)

Irgendwie beschleicht uns immer das Gefuehl "Bittsteller" zu sein, wenn man Fachgeschaefte, Direktvermarkter oder Regionalkauf-Laeden betritt.
Irgendwie beschleicht uns immer das Gefuehl, dass "MRE", multiresistente Keime, derentwegen kein Antibiotika mehr hilft, durch die moderne Tiermast-Methoden kommen.
(nee, es gibt keine Alternative, alle Lieferanten werden von den gleichen Zuechtern und von den gleichen Aufzuchtbetrieben nach gleichen Vorgaben beliefert; ein Schelm, dem man etwas anderes vormachen kann. Und wenn es den seltenen Fall eines wirklich "alternativen" oder urtuemlich orientierten Hof noch geben sollte, ist dieser mit den Preisen total abgehoben, weil die extremen Luxusansprueche der Inhaber befriedigt werden wollen.)

Asiaten werden weiterhin Fisch essen, unvermindert und ohne auf die Bestaende zu achten, soviel muesste jedem klar sein, der fuer Artenschutz und neuerdings fuer den Verzicht auf jedes Fisch-Gericht aufruft. Schwertfisch aus dem Ostpazifik sei noch "empfehlenswert": Hering NO-Atlantik, Karpfen, Miesmuschel aus europ. Haengekulturen,
Sprotte Ostsee und Wels kann man kaufen.
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Einkaufsratgeber_Fische_und_Meeresfruechte.pdf
Deshalb kaufe ich nur noch Hering, Forellen, Miesmuscheln und Rigasprotten, keinen anderen Fisch mehr.
(Den tranigen oder grundigen Wels und Karpfen oder Zander kann essen wer will- wir wohnen an der Lahn und haben diesen Fisch oft genug gegessen) Octopus oder Tintenfisch und meine geliebte Sardine ist leider auch total ueberfischt.

Heute gab es guenstiges Gemuese im Supermarkt! Ein Kilo Mischgemuese aus Pastinaken, Petersilienwurzeln, Moehren und Rote Bete. Dann ein schoenes Stueck Brokkoli, 2 grosse Stangen Lauch fuer je 39 Cents (!) und ein Beutel Rosenkohl. Alles wird gewissenhaft geputzt und in gleicher Art wie es kam in Gefiertueten portioniert, also gleich pfannenfertig gemacht. (Ohne Blanchieren einfrieren) So habe ich immer etwas da, um geschwind mal eine leckere Gemuesepfanne machen zu koennen -drinnen oder draussen auf der Terrasse. Ein paar Schinkenwuerfelchen dazu und fertig. Eine kluge Hausfrau hat das schon immer so gemacht, der Hausmann macht das noch nicht so lange .. mein Part ist es, der jungen Generation Mut fuer solche Sachen zu machen. So kann jeder vor der Familie oder Freunden punkten!
Wenn bei mir einer zu Besuch ist und richtig Hunger hat, steht eine solche duftende, dampfende Gemuesepfanne in 20 Minuten auf dem Tisch - keine Hexerei !



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