Landfotografie






Kochen 3 .


Auf dieser Seite fange ich mal mit dem Bodymass-Index an,
einem typischen akademischen Konstrukt, das die schrumpfende Koerpergroesse im Alter nicht beruecksichtigt.
So ein Unfug - ein wenig schief ist englisch und das Englisch ist modern.

Der "Verbraucher" (zur Erinnerung - frueher mal als "Koenig Kunde" hofiert, dann degradiert zum "Konsument")
ist das Zuenglein an der Waage, das ueber den Markt entscheidet.
Die "Abstimmung mit den Fuessen" ist wichtig, damit die Preise nicht ins Uferlose gehen
und die Inflation bekaempft wird.

Rapskernoel: Ein schweres und qualitativ sehr hochstehendes Lebensmittel,
das kaltgepresst gewonnen wird.
Allemal besser, als jedes mir bekannte Olivenoel, wenn es um Echtheit und den Preis geht:
1,99 Euro die Flasche..
Dieses Oel ist fuer Salate viel zu schwer,
es eigent sich fuer Bratgut und fuer Kartoffelpuffer jedoch bestens,
es kann sehr heiss werden, ohne dabei zu verdampfen.

Disteloel: Ein leichtes Universal-Oel fuer alle Faelle, sehr gut in Salaten aller Art.
Kaltgepresst und trotzdem guenstig.

Olivenoel: Sehr stark schwankende Qualitaeten mit zu hinterfragenden Etiketten,
denen ich nicht mal das Mindesthaltbarkeitsdatum glaube.
Diese Oele sind - wie eigentlich alle anderen - nur begrenzt haltbar:
Ca 2-3 Jahre, dann werden sie ranzig.
Alle in den Maerkten erhaeltliche Olivenoele sind bereits im letzten Drittel der Haltbarkeit angekommen..
Diese Oele sind sehr unterschiedlich im Geschmack und vor allem im Preis!
Dauerhaft gleiche Qualitaeten gibts nur bei den standarisierten Angeboten,
die nicht teuer sein muessen.
Der Kauf bei diversen Anbauern direkt oder vom Gross- oder Fachhandel
hat sich als teuerer Trugschluss erwiesen, die Oele haben bei mir nicht punkten koennen.
Die beste von mir getestete Qualitaet war jene von einem Hobby-Olivenbauern in Cervo Ligure,
der alles selbst gemacht hat. (interessanterweise mit Trub-Anteil)
Das ist eine heillose Arbeit, die ganz exakt den richtigen Zeitpunkt
der Lese beruecksichten muss, um 1a zu werden.
Selbst allerbeste Qualitaeten, die nur unter dem Eigendruck den ersten Saft abgeben,
sind im Geschmackstest durchgefallen - weil der flache und scharfe Geschmack
nicht gegen den vollmundigen des Diskounteroels ankamen..



Taunus-Kraeuter-Dipp:
Mit Magerquark, Dill, Salz, Zucker, Pfeffer, Petersilie und Borretsch
kann man eine wunderbare Salat- oder Grillsauce machen:
Einfach mit dem "Zauberstab" zerkleinern - ggf. ein wenig gute Milch zugeben, bis die Konsistenz stimmt..

Umweltschutz betreibt nur der, der sich Verschwendung nicht leisten kann!
(Egal ob in der Wohnung, im Haus oder auf der Strasse)

Grill-Tipp: Eine Dose einfachstes billigstes Sauerkraut (850ml fuer 69 Cents)
das ist bei weitem nicht so furchtbar sauer wie teuere Produkte) -
oeffnen und den Inhalt (ohne Saft) mittig auf dem Teller platzieren.
Darauf kommt dann das Grillsteak (div. Sorten, gerne mit roter Marinade).
Das schmeckt erstaunlich gut und ist ideal bei hoeheren Temperaturen, sehr gesund und bekoemlich..

Die Grill-Saison ist ploetzlich da und die Lust auf Nudeln oder Kartoffeln fehlt,
Salate hatten wir erst - was also an Beilagen nehmen?
Eine reife Banane schaelen und auf den Teller legen, mit ein paar Loeffeln "baked beans"
(weisse kl. Bohnen in Tomatensauce) bedecken, gibt eine wunderbare und fruchtige Beilage,
die maennertypische Herzhaftigkeit trotzdem nicht vermissen laesst.
Nicht unbedingt zu Bratwurst, sonst eignet sich diese Beilagenkonstruktion sich fuer alles,
was man auf den Grill werfen kann..

Die billigen Grillsaucen aus dem Supermarkt "guenstig und gut" zu 45 Cents
sind oft besser als die teueren amerikanischen zu 4-5 Euro !
(Die "Blindverkostung" lohnt sich zuweilen)

Fertig eingelegte Grillscheiben kann man durchaus eingefroren bereit halten-
Morgens frueh im Kuehlen auftauen lassen, sind sie Mittags bereit und koennen
-ohne spuerbaren Qualitaetseinbrueche- gegrillt werden.
(Einfach in der Verpackungsfolie in die Kuehltruhe legen-
das Gefrierfach des Kuehlschranks laesst laengere Lagerzeiten nicht zu!)
Auf diese Weise koennen ueberraschende Gaeste nicht schocken-
fix im gefrorenen Zustand in die geschlossene Elektropfanne mit Deckel legen,
die zuvor auf volle Kraft ein paar Minuten vorgeheizt wurde.

Matjesfilets in Oel und in der Folienverpackung koennen ebenso in die Kuehltruhe,
wo sie leicht fuer Herings Stip oaehl. zur Verfuegung stehen.

Gruene Tomaten reifen schneller nach, wenn eine Banane und ein Apfel zugelegt wird.

An dieser Stelle moechte ich dringend darauf hinweisen, dass Fette und Oele NICHT
in den Ausguss gehoeren- weder in der Kueche noch in die Toilette !
Fettige Sachen bitte immer mit Kuechenpapier abwischen,
BEVOR sie in die Spuele oder Spuelmaschine kommen, sonst wird es bald sehr teuer:
Hunderte Euro kann so ein Einsatz eines Rohrreinigers am Wochenende kosten !
(Die Fette setzen sich an den Abwasserrohren fest und verklumpen mit Speiseresten
und Haaren zu einer handfesten Rohrverstopfung.)

Wurst in groesseren Abpackungen kann man portionieren und in Plastikbeuteln einfrieren-
die Sorten verlieren zwar etwas an Geschmack, was aber kaum jemand merkt,
wenn der Wurstbeutel Abends aus der Truhe zum langsamen Auftauen in den Kuehlschrank gelegt wird:
Morgens abgetupft und angerichtet, ist alles frisch auf dem Tisch!

Die Hackfleisch-Qualitaeten beim Metzger oder Supermarkt
waren bis jetzt noch nie besser als die aus dem Frische- oder CO2-Pack des Diskounters -
im Gegenteil, sie enthielten durchweg weniger oder keine dieser winzigen Knochenanteile
oder zu viel Fett oder zu viel Fremdwasseranteile. (Spritzt!)

Kaffeemaschinen:
Nach zig und zig Kaffeemaschinen verschiedenster Marken und Preisen kann ich vermelden,
dass wir auf eine Glaskanne mit Aufsatz-Filter umgestiegen sind- wie zu Omas Zeiten!
Warum?
Weil Algen (gesundheitsschaedlich) und techn. Versagen zu staendigen Neukaeufen gefuehrt haben..
(Der Geschmack war auch nur zufriedenstellend, keinesfalls gut)
Wie auch immer, diese Dinger sind absichtlich so konstruiert,
dass man keine Chance hat etwas zu reparieren,- inzwischen sogar so,
dass jeder Versuch einen abgegangenen Schlauch wieder in die Aufnahme zu schieben fehlschlagen muss..
nicht mal die Schrauben sind DIN- gerecht!
Fuer etwas ueber zwei Euro gibt's den Plastik-Kaffeefilter - was will man mehr?

***
Lavendel !
Wer Lavendel im Garten oder Blumentopf hat, sollte in der Bluetezeit
ein paar Staengel abschneiden und mit einem Faden am Stiel zusammenbinden
und zum trocknen aufhaengen- das gibt einen sehr interessanten Geschmack bei Braten oder Gefluegel,
aber auch bei Eintoepfen!
(Einfach zwei Staengel mitkochen, dann entfernen)

***
Kunststoff-Rohre jeder Groesse kann man leichter zusammenstecken,
wenn die Dichtungen mit Spuelmittel eingerieben worden sind !

Mir fiel auf, dass im Fernsehen und in Filmen die Leute ihre Pasta (Spaghetti)
nur mit der Gabel essen und dabei ziemlich sauen-
als fruehe Italien-Touristen haben wir gelernt, dass das nur ganz ganz einfache Leute machen
- die besseren nehmen Gabel und Loeffel, heben die Sauce unter die Spaghetti,
gabeln nur 2-3 Nudel auf, drehen diese sorgsam (nicht zu viel) in den Loeffel,
( der in der linken Hand gehalten wird)
und fuehren dann die kleine Rolle mit der Gabel in den Mund.
Wir essen unsere Spaghetti selbstverstaendlich ausschliesslich mit der Gabel UND dem Loeffel,
auch wenn sich der Gebrauch von der Gabel alleine durchzusetzen scheint -
was nicht sonderlich appetitlich aussieht, selbst dann nicht, wenn das Gegenueber geschickt ist.
Fuer uns wuerde es unschicklich und proletarisch sein, waere nur die Gabel vorhanden!

***
Perfekte Spiegeleier sind auf dem Induktionsherd am besten zu machen:
Olivenoel in die beschichtete Pfanne geben - NICHT zuvor erhitzen -
die Eier einschlagen, die Platte auf halbe Kraft stellen, mit Dillspitzen wuerzen,
ein klein wenig Salz auf die Dotter, ein wenig frisch gemahlenen Pfeffer auf die Eier geben.
Die Eier mit dem Holzpfannenheber vorsichtig im Eiweiss voneinander loesen,
damit sie nachher leicht zu heben sind.
Das Eigelb muss noch leicht fluessig sein - dann herausheben und auf dem Teller anrichten.

***
Eine einfache Salatsauce:
40% igen Speisequark 250gr als Grundlage in die Schuessel geben,
die gleiche Menge an Gurkenwasser (Aus einem Glas einfache krumme Gurken),
Dillspitzen und etwas Salz und /oder Schnittlauch, alles gut mit dem Schneebesen verruehren
und schon hat man eine wirklich gute Sauce fuer jede Art frischen Salat, ob Eisberg- Kopfsalat oder Chinakohl !

Mehr als hochpreisige Zutaten macht die Art der Zubereitung aus:
Mediterran kochen heisst nicht, dass immer nur die allerteuersten Olivenoele
oder Fische oder auch nur "frische" Zutaten Verwendung finden:
Mit getrockneten Kraeutern (Oregano, ein wenig Basilikum, ein wenig Estragon)
und doppelt konzentrierten Tomatenmark in Verbindung mit einfachem Olivenoel vom Diskounter,
etwas kleingehackten Zwiebeln und Knoblauchzehen, ein Haendchen Oliven aus dem Glas,
laesst sich fix eine wunderbare Sauce zaubern,
in die dann nur noch die Nudeln untergehoben werden brauchen..
Zweckmaessigerweise kocht man die Nudeln (zuvor) in Wasser mit einem Lorbeerblatt
und einem EL Thymian- dann wird's nochmal so gut- mit dem Deckel warm gehalten
und im GLEICHEN Topf obige Sauce gemacht..
Unzaehlige Varianten sind denkbar- mit Sardinen, mit Schinkenstueckchen, -
alles schmeckt prima und geht weg, wie die warmen Semmeln.

***
Pflaumen im Glas, die man guenstig in jedem Supermarkt bekommt, in ein Sektglas loeffeln,
dann mit einem Schuss US-Bourbon-Whiskey bedenken- ist eine feine Sache,
ein ganz und gar harmonischer, edler Geschmack !

***
Bratkartoffeln werden besonders gut, wenn sie auf mittlerer Hitze und mit Griebenschmalz
oder Zwiebelschmalz gemacht werden.
Das ist nicht kalorienreicher als mit Oel, schmeckt aber deutlich besser.
Noch besser: Das Schmalz und eine gewuerfelte Zwiebel zuerst in die beschichtete Pfanne tun,
dann nach und nach die in kleine Wuerfel geschnittenen (rohe) Kartoffeln auflegen und erst umheben,
wenn die untere Schicht schon gebraeunt ist.
Wenn zum zweiten Mal alles gewendet wurde, mit Maioran und etwas Salz,
eine duenne Bestaeubung aus Chiliflocken, ebenfalls getrocknet- ueberstreuen.
(Schwarzer Pfeffer aus der Muehle ist bekoemlicher und harmonischer)
Verschiedene Varianten sind denkbar- z.B. mit eingeschlagenem Ei.
(Pro Person 3-4 Eier, die erst ganz kurz vor dem Anrichten hinzu kommen- nicht sparen)
Dazu passt Schlangengurken-Salat prima.

***
Getrocknete Kraeuter sind mir persoenlich sehr viel lieber zum wuerzen,
weil sie besser dosierbar und bevorratbar sind.
(Ausnahmen sind natuerlich Petersilie, Brenn-Nessel, Borretsch und Schnittlauch)

Chili con Carne schmeckt am besten, wenn Chiligranulat -und auch gleich die Zwiebelwuerfelchen!-
in gemischtes Hackfleisch eingeknetet wird.
Dieses in Rapskernoel anbraten, ordentlich Zwiebeln und Knoblauch zugeben,
nochmal kurz und kraeftig anroesten, gut Tomatenmark zutun,
mit einem dicken Becher kraeftigem Kaffee abloeschen, mit Salz und Oregano wuerzen.
Nun rote Bohnen und Mais aus der Dose zugeben und erhitzen.
(mit dem Gemuesesaft) Naeheres unter: Chili con Carne Ein Renner, allemal !

***
Nudelwasser wird truebe, kurz bevor die Nudeln bissfest gegart sind.
Tipp: Kein Oel in's Nudel-Kochwasser geben, (sonst haftet die Sauce nicht gut) sondern etwas Thymian,
bei manchen Nudelsorten kann Salz vorteilhafter binden lassen.

Tipp:

Mind. 2 EL Salz in das sprudelnde Kochwasser fuer Kloese geben, dann auf halbe Kraft schalten
und die Kloese einlegen.
Nicht ruehren, sondern warten, bis die einzelnen Knoedel von selbst nach oben schwimmen
und sich langsam zu drehen beginnen. Dann sind sie gar.

Tipp:

Wem fertiger Knoedelteig zu fade ist, kann einen EL Salz zugeben und / oder etwas gerebelte
oder gehackte Kraeuter.
Tipp:

(Nur fuer ganz junge Anfaenger)
Mit einem scharfen Kuechenmesserchen kann man die sogenannte "Gar-Probe" machen,
indem kurz in das Gar-Gut gestochen wird:
Wenn das Messer leicht hinein geht und kein deutlicher Widerstand zu spueren ist,
sind die Kartoffeln oder ist das grobe Suppengemuese gar.

Tipp:

NICHT rostfreie Kuechenmesser gibt es mit kurzer gebogener Klinge zum Schaelen von Kartoffeln,
die gerade Ausfuehrung mit laengerer Klingen ist universell einsetzbar.
Die Reinungung bitte mit fluessigen Topfreiniger- einfach ein paar Tropfen davon
auf die Schneideflaechen und einen Moment wirken lassen, dann mit dem Topfschwamm abwaschen.
Die Holzgriffe nicht im Wasser liegen lassen !
Alternativ kann man auch ein wenig Essig Essenz nehmen, das geht ebenso gut -
einfach ein paar Minuten einwirken lassen und trocken abwischen.

Tipp:

Desinfizieren mit Essig-Essenz ist sinnvoll und billig- Schneidebrettchen,
Messer mit Holzgriffen und die Spuele sollte regelmaessig damit abgewischt werden.
Kuehlschraenke und Kuehltruhen werden damit - nach dem Abtauen - ausgewischt.
Das ist viel billiger und gesuender als Desinfektionsspray,
welches in einem Haushalt nichts zu suchen hat.
(Ausser es ist gerade eine ansteckende Krankheit im Haus)
Essig Essenz taugt auch -wenige Tropfen auf den Topfschwamm geben-
zum Reinigen von Toepfen und Eierkochern.
(Die Edelstahl-Mittel sind recht teuer geworden)

Tipp:

Gegen hartnaeckige Erkaeltung der oberen Atemwege helfen Gelatine-Kapseln
mit reinem Eukalyptusoel gefuellt.
(Andere Inhaltsstoffe halte ich fuer wirkungslos, bitte darauf achten, dass reines Eukalyptusoel drin ist)

Nasentropfen aus einer selbstgemachten Salzloesung sind gut.
(leeres Nasentropfen-Flaeschchen gut spuelen und wiederverwenden)

Tipp:

Besen, Schaufeln, Kochloeffel und anderer Hausrat ist viel billger
in den sogenannten Billigmaerkten zu bekommen-
oft in richtig guter und alter handwerklicher Qualitaet- im krassen Gegensatz
zu den doppelt so teuereren Plaste-Sachen aus dem Super- oder Baumarkt, die von elf bis es laeutet halten.

***
Tipp:

Wenn Pellkartoffeln angesagt sind, kann man gleich eine groessere Menge kochen
-mit fast der gleichen Energie und Zeitaufwand-
und hat so fuer den naechsten oder uebernaechsten Tag den Grundstock fuer einen Kartoffelsalat
(geschaelt und mit Folie abgedeckt im Kuehlschrank lagern)

Tipp:

Mit Griebenschmalz und Zwiebeln kann man leicht eine deftige helle Sauce machen-
einfach fix kurz anduensten , mit Mehl abstreuen, etwas KALTES Wasser auffuellen und umruehren,
dass es gut emulgiert.
Etwas Pfeffer und Salz zugeben und fertig.

Tipp:

Gemuese nur im Angebot kaufen, putzen und in kleineren Portionen - fertig geschnitten - einfrieren,
ohne zuvor zu blanchieren.
So hat man immer einen bunten Mix an Suppeneinlagen zur Verfuegung,
was auch noch sehr guenstig zu haben war.
Die Beutelchen nehmen nicht viel Platz in der Truhe ein.
Ohne aufzutauen gleich in die heisse Bruehe geben..

Tipp:

In die Gemuesebeutelchen kann man -gleich oder spaeter- recht klein geschnittenes (Garzeiten!)
Doerrfleisch tun, das -ebenfalls gerade guenstig war- einen wunderbaren Geschmackstraeger abgibt.

Tipp:

Fetter Speck haelt sich lange, wenn er in Butterbrotpapier eingewickelt im Kuehlschrank gelagert wird.
Dh. sollte er im Markt gekauft worden sein, vorher aus der Plastikhuelle nehmen.
Fetter Speck eigent sich sehr gut als Geschmackstraeger fuer Bratkartoffeln
und so manches Gemuese- man schneidet diesen von der schmalen Seite laengs ein paarmal ein,
um dann ein paarmal quer zu schneiden, bis auf die Schwarte.
So entstehen feine Wuerfelchen, von denen man nicht so viel braucht:
Das spart enorm viel Kalorien, weil anderes Bratfett- wie Butter,
Margarine oder Oel kaum mehr gebraucht wird.
Manchmal ist das "Fleisch" genug.

Tipp;

"Prager Braten", fertig gegart und die Folie ist im Supermarkt zu haben- der ist so gut,
dass dieses Ergebnis nicht zu toppen ist.
Einfach duenn aufschneiden, kalt oder heiss servieren, mit oder ohne Sauce ein Genuss.
(Reste kann man gut einfrieren, entweder als Scheiben oder gewuerfelt fuer Nudel/Reis-Salate.
(Der Preis ist sehr guenstig!)

*** Wir duebeln ***

Zuerst mit einem Leitungstester absuchen, ob nicht evtl. eine Leitung unter dem Putz ist,
dann den Duebel mit der passenden Nutzlast aussuchen-
die Millimeterangabe steht auf dem (Stein)Bohrer- z.B. 8mm, der Duebel sollte genau passen.
Vor dem Einsetzen des Duebels bitte mit einem feinen Schraubendreher den Stein-Staub aus dem Loch holen
und dann den Duebel mit einem Hammer vorsichtig einklopfen.
(Wenn's beim ersten Mal nicht geht oder der Duebel krumm wird, einfach mit der Zange ziehen,
wegwerfen und das Loch mit der Bohrmaschine ein klein wenig weiter machen,
ausraeumen und das Prozedere mit neuem Duebel wiederholen.
Der Duebel sollte buendig in der Wand sitzen, BEVOR der Heisskleber an die Reihe kommt.
Man kann auch in das Duebeloch - wenn dieses gross genug ist, Heisskleber oder Montagekleber
aus der Kartusche druecken, wenn besonders schwere Lasten an die Schraube kommen oder
die Wand broeselig ist.

***
An dieser Stelle moechte ich nochmal dringend darauf hinweisen,
dass Salate -ganz grundsaetzlich und immer aus optischen Gruenden-
nach dem Anmachen in eine frische und schoene Schuessel umgefuellt werden sollten!

Die roten Zwiebeln schauen schoen aus, sind aber genau so bissig wie die weissen Verwandten-
ggf. die weissen ganz kurz blanchieren, um sie roh im Salat zu essen-
den Preisaufschlag der Roten halte ich fuer viel zu hoch.

***
Die neuen Verpackungsverordnungen greifen- nun wird aus der 500gr Packung
eine 400 und auch einer 400 eine 350gr Packung...
fast unbemerkt wurde so einer grossangelegten Verbrauchertaeuschung den Boden bereitet -
wer nicht staendig ganz genau aufpasst und den Kilopreis im Kopf behaelt, hat das Nachsehen.

***
Nie war die Zahl der Prospekte im Briefkasten groesser als heute - immer wieder neue Produkte,
immer wieder Angebote - die nicht immer so aussehen, wie im Prospekt.
Greift man sich ein solches Lockvogelangebot, werden zumeist noch div. andere Sachen mitgenommen,
"weil man halt schon mal da ist.." - und das kostet richtig Geld!
Bei uns ist ein grosser Markt, der immer wieder sehr gute Wurstwaren im Angebot hat-
der aber bei fast allen anderen Artikeln ein klein wenig teuerer ist als anderswo..
mit Speck faengt man Maeuse !

Ein kleiner Trost ist folgender Satz
"Die EU-Verordnung fuer Oeko-Lebensmittel laesst in der Verarbeitung nur ein Zehntel
der ueblichen Zusatzstoffe zu" -
noch immer viel zu viel der "E-Nummern", deren Bedeutung nicht ohne Grund verschleiert ist
und nur mit Hilfe eines Handblattes beim Einkaufen entschluesselt werden k o e n n t e,
haette der "Verbraucher" eine Ausbildung als Chemiker..
(Bei Aelteren nur mit guter Lesebrille oder Lupe zu lesen, wenn das Licht gut ist)
Wenn selbst in D em eterlebensmitteln E170,330,331,335,336,406,410,412,440a,500,501,524,525 zugelassen sind,
klumpt es mir im Hals - mal davon abgesehen, dass deren Produkte horrorteuer sind.
(Frueher waren ALLE Lebensmittel natuerlich und nicht mit chemisch erzeugten "naturidenischen"
oder kuenstlichen Stoffen behandelt- und dennoch bezahlbar, nur nicht so haltbar..)
Es gab nur die "biologische Landwirtschaft", weil die Chemie noch nicht zum Zuge kam..
Heute ist man so frech, zu behaupten, die herkoemliche Landwirtschaft sei konventionell,
dabei handelt es sich um die Chemie-Landwirtschaft:
Die uralte Art ist schon lange ausgestorben.
Die Bio-Industrie heftet sich nur geschickt ein Label an, den sie eigentlich nicht wirklich verdient hat.

Weniger ist manchmal mehr...
Ich sehe einen "Ausweg" aus obigem Treiben erwachsen, der Mut gibt:
Einfach weniger essen, geschickt kombinieren und nichts wegwerfen,
Preise vergleichen und selbstbewusst wie der "Koenig Kunde" -ueberlegt und genau pruefend
- einholen und sich nicht durch mehr oder weniger geschickte Manipulationen oder
"Vorschriften" zum "Verbraucher" degradieren zu lassen!
(Dazu gehoert auch, dass man sich an die eigene Nase packt
und sich nicht von der Werbung beeinflussen laesst, sofort und gierig ein Produkt kaufen zu wollen..)
Weniger ist manchmal mehr...

***
Zum Thema Oele habe ich die Erfahrung gemacht,
dass sich "wertvolles" Oel oft ueber den Preis definiert,
die Verifizierbarkeit im Gaumen bleibt leider (fast immer) auf der Strecke -
schon, weil es zu alt verkauft wird und im Markt falsch gelagert:
Zu warm und zu hell und zu lange..
Nach vielen Tests ist Disteloel das universellste Oel, wie Sonnenblumenoel und Rapsoel.
Oele mit ausgepraegtem Eigengeschmack sind zum Kochen eher ungeeignet,
oder nur fuer spezielle Speisen geeignet, die nur durch diese Beizung Geschmack erhalten.
Ich verwende lieber cholesterinfreies Oel als Butterfette.
Luxusoele konnten sich bei uns nicht durchsetzen.
Teueres Salz ist nicht besser als billiges,
desgleichen ist Rohr- oder brauner Zucker nicht besser, als Raffinadezucker aus Rueben.
Ein "gesundes Muesli" wird eher problematisch sein,
was Haltbarkeitsstoffe und vor allem Kalorien anbelangt- als ein Brot mit Butter und Marmelade.
Mit "Bio"-Produkten unterstuetzt man heute Fernreisen fuer Gemuese und Fleisch.
Roggenbrot ist NICHT braun, sondern grau !
Dh. bei braunem Brot sind Zuckerglukoer, Zuckercouleur (E150) enthalten.
Brot und Broetchen vom Baecker konnten bei uns nicht punkten.
Vollkonserven (Dosen) enthalten oft Natriumsalze (Haltbarkeitsmacher) -
sie simulieren zusammen mit Glutamat Geschmack und sind fuer die Haltbarkeit nicht noetig.

Der "Fremdwasseranteil" im Fleisch, besonders im Hackfleisch ist erlaubt-
ob die Menge tatsaechlich auch kontrolliert wird?
Ich habe meine Zweifel.
Desgleichen bei Kassler oder aehnlichen Fleischsorten,
die eigentlich in Salzlauge eingelegt worden sind-
heute geht das mit Hochdruck und Salzwasser - Spritzen.
So wird das Fleisch schwerer und .. der Gewinn groesser.
Das eigentliche Problem - so soll das mal ein Metzger -kein Diskounter!- formuliert haben,
sei es "Wasser schnittfest zu bekommen"!

***
Backhefewuerfel zur Weinbereitung?
Diese hart umkaempfte These ist fuer mich eine Lachnummer und Farce der "Spezialisten",
die "meine" Art der Weinbereitung in Abrede stellen:
Wer Wiki bemueht, sieht, dass auch die Hefewuerfel, die Mutti zum Backen nimmt,
mit "Reinzuchthefe" geimpft wurden und so wird auch die "Hefenaehrsalztablette"
und der "kuenstliche Trub" ueberfluessig-
weil beim Backhefewuerfel von allem genug vorhanden ist, um auf Chemie verzichten zu koennen !
Der direkte Vergleich von gekauften Weinen aus dem Laden
zu den selbstgemachten ist immer wieder beeindruckend:
Die neuen Verordnungen lassen eine Unzahl an "erlaubten" Zusatzstoffen zu,
die zuweilen gesundheitlich bedenklich sind.
(Die Suchmaschine findet viel dazu)

2018: Heute nehme ich zur Weinbereitung gute Trockenhefe,
ca 1/4 eines Tuetchens fuer die 5Ltr Flasche.

Nachtrag 2019: Heute nehme ich nur noch Eigenhefe, d.h. vom vorherigen Weinansatz etwas in das leere Gärgefäß geben, dann wie gewohnt weitermachen. Das geht wunderbar, wenn man immer den Gärverschluß auf die Flasche macht, damit keine Fremdhefen eindringen können.

***
Bratkartoffeln kann man aus gekochten und aus rohen Kartoffeln machen,
ob in Scheiben oder in Wuerfelchen geschnitten- Rapskernoel ist wunderbar geeignet,
weil es sehr heiss werden kann - es faerbt auch ein wenig appetitlicher ein.
Mit Salz und Paprika und ggf. etwas Curry hat man schon eine dufte Sache, die jeder machen kann.
Ich traue mich nicht zu sagen, wieviele dieser Varianten auf meinen Seiten sind- sehr viele!

Kochen als Hobby und als "ganzheitliche Erfahrung" - in einer Wohnkueche geht das am besten -
ist eine feine Sache, weil daran auch andere teilhaben koennen:
Wellness durch Miterleben vor dem eigentlichen Essen.
(Dazu sollten die Ablaeufe rationalisiert und harmonisiert sein, damit nichts hektisch wirkt)
Wie frueher bei Uroma in der grossen Kueche, wo die abgedeckten Schuesseln schon bereit standen
und "nur noch das Wasser aufgesetzt" wurde.
Der Braten war schon am Vortag gemacht- deshalb hat er besser geschmeckt als heute!
Zudem: Fleisch wurde in der Suppe gekocht, herausgenommen und am naechten Tag
entweder in Scheiben geschnitten als Beilage fuer ein Gemuese
oder als Ragout mit Sauce gemacht oder angebraten und als Braten gereicht:
Sparsam portioniert!

***
Wo ich nicht mit klar komme ist, dass die Landwirtschaft Subvenstionen erhaelt,
wenn ein Produkt "nicht marktfaehig", dh. wegen der Witterung nicht so gut
oder nur billiger zu vermarkten gewesen waere durch aeussere Einfluesse:
Lieber laesst man es verrotten und graebt es unter, vernichtet wertvolle LEBENS-Mittel !
Fuer dieses Sakrileg werden wir alle mal bitter zahlen muessen.

***
An dieser Stelle darf ich einmal eine Warnung aussprechen:
Vorsicht vor Limonade, egal ob bei Wanderungen mitgenommen
oder als dauerhaftes Getraenk fuer die Kinder -
die unglaubliche Kalorienmenge von 2000 !
! bei 1,5ltr ist gigantisch..
Das setzt so schnell an, dass geschwind 1-2Kilo mehr auf den Rippen sind,
selbst bei gelegentlichem Genuss.

US Spareribs (Wiki fragen) kann man viel billiger als "Schaelrippchen"
an der Metzger-Theke des Supermarkts kaufen -am besten, wenn sie gerade im Angebot sind,
einfrieren ist kein Problem- kaufen, die dann nur noch laengst geschnitten
und ueber Nacht eingelegt zu werden brauchen..
(Zum Drittel des Spareribs-Preises)
Die Wuerzung ist reine Geschmacksache -ich bevorzuge ein Mix aus 3/4 scharfem Paprika-Pulver,
einem Viertel Curry und Salz..
Man kann auch mit Honig einreiben und dann BBQ Wuerzer aufstreuen.
Spare-Ripps haben schon frueher die schwaebischen Hausfrauen gemacht!
Desgleichen Nepp geschieht mit dem "Bacon" engl. und amerik. Zutatenlisten
- der deutsche "Schinkenspeck" ist mindestens genau so gut und sehr viel guenstiger zu haben.
Wie dick dieser geschnitten wird, liegt am Kunden- einfach mal die Wursttheke fragen.
Noch viel besser sind die grossen (gegarten oder geraeucherten) Bauchfleisch Angebote,
die zuweilen von einem anbieter im Kuehlregal versiegelt zu Kilopackungen liegen:
Die lassen sich auf der Brotschneide-Maschine in Scheiben gewuenschter Staerke schneiden und ..
portionsweise einfrieren.
Die haben den Vorteil, dass sie nicht so gesalzen sind, wie z.B. Bacon oder Schinkenspeck.
(100gr ca 50-60 Cents)
Mit der weiteren Zutat dieser Ecke - die "baked Beans" kann man sein blaues Wunder erleben,
was die Preisunterschiede anbelangt!
Einfache weisse Suppenbohnen in der 850ml Dose zu 70 Cents braucht man nur in der Seihe abtropfen lassen,
mit ein wenig billigem Ketchup mischen und hat.. "baked Beans".
Wer es weniger saftig mag, kann statt Ketchup auch Tomatenmark nehmen und ein wenig Zucker zutun.
Gut, die Menge ist eine Sache, die fuer viele zu viel sein wird- im Schuesselchen,
das mit Frischhaltefolie abgedeckt ist, lassen sich die Bohnen ein paar Tage im Kuehlschrank ganz gut aufheben.
Sollten dennoch kleine Dosen "baked Beans" gewuenscht werden,
ist ein Preisvergleich immer lohnend - 50% Differenz ist immer drin..

***
Fuer schmackhafte Gemuesesuppen empfehle ich -nach guter alter Hausfrauen-Sitte-
nur Gemuese aus dem Angebot zu kaufen:
Ein Kilo Moehren, kleingeschnitten und OHNE zu blanchieren in eine groessere Gefriertuete packen,
die Luft raus druecken, verschliessen und einfrieren.
Wenn ein anderes Gemuese- z.B. Lauch oder Sellerie erbeutet wurde,
kommt das zu den Moehren -usw. bis nach und nach ein paar Beutel vorraetig sind.
So kommen wilde- aber sehr schmackhafte Mischungen zustande,
die man nach Belieben mit Kartoffelstueckchen oder Erbsen oder roten Bohnen aus der Dose verlaengern kann.
Fette Bruehe-Wuerfel, Salz, etwas Pfeffer aus der Muehle und ordentlich Maioran schaffen
im Handumdrehen eine wunderbare Suppe, bei der das Gemuese noch leicht bissfest sein sollte.
Eine Dose Rindfleisch -klein geschnitten- oder noch besser geraeucherter,
ziemlich kleingeschnittener Bauchspeck (damit das Fleisch zeitgleich gart)
bringen noch mehr Kraft und Geschmack auf den Tisch.
Bei ein paar Suppengemuese-Beuteln habe ich den Bauchspeck gleich mit zugegeben,
das hat sich als praktisch herausgestellt.
Selbstverstaendlich kann man auch erst einmal eine gute Fleischbruehe kochen und das Gemuese spaeter zugeben,
es braucht nicht so lange- 15-20Min.
Mir geht es um die Preiswuerdigkeit und Schnelligkeit,
aber auch um die wesentlich bessere Qualitaet als fertig tiefgefrorenes Suppengemuese,
das fast immer aus Abfallstueckchen besteht.

Der verantwortliche Umgang mit Lebensmitteln, ganz besonders mit Schlachttieren,
ist bei meinen Rezepten hohes Gebot.
Deshalb gibt es bei mir kein "Stubenkueken" und kein Kalbsfleisch - ganz einfach,
weil zu jung geschlachtete Tiere mit Sicherheit kein lebenswertes Leben hatten.
Wuerde ich schlachten muessen, kaeme Fleisch noch sehr viel seltener auf den Tisch.
Die Tiere wuerden artgerecht gehalten (nicht wie in Biohoefen) und vermutlich ur-uralt werden.
Die Crux der Infektionsgefahr der Tiere beginnt dort,
wo sie mit dem Kot von Wildtieren und frei fliegenden Voegeln in Kontakt kommen
und wenn dann noch viele Schweine oder Rinder auf dem Wiesenstueck stehen,
ist die Ansteckungsgefahr nahe.
Pragmatisch gesehen erzaehlt der Gefluegelfarm-Betreiber:
"Den Huehnern geht es nicht besser, wenn sie in zu grossen Gruppen oder draussen gehalten werden!"
Je zaeher das Fleisch, um so beruhigter bin ich also, weil dieses Tier ein wenig aelter werden durfte.

***
Noch ein Saucen-Tipp auf die Schnelle:
Die alten Hausfrauen wussten zu kochen - von denen habe ich diesen Hinweis:
Zwiebeln und Knoblauch anbraten, bis sie schoen braun sind, dann Weizenmehl einstreuen,
mit dem Schneebesen ruehren- dann KALTES Wasser auffuellen, bis die gewuenschte Saucen-Menge erreicht ist.
Das emulgiert wunderbar und ist auch noch billig!
Die weitergehende Wuerzung folgt dann..

Zum Thema "Kochen" moechte ich noch anmerken, dass bitte immer abgeschmeckt werden sollte:
Lieber erst einmal weniger zugeben und nachwuerzen, als umgekehrt !
Zusaetzlich kommt noch dazu, dass die persoenlichen Geschmaecker doch noch ein wenig anders sind,
als der Verfasser eines Rezeptes die Wuerzung empfunden hat -
oder maekelige Familienmitglieder, die manchmal keine Zwiebeln oder Knoblauch
oder Pfeffer oder was auch immer - grundsaetzlich ablehnen, muss man beruecksichtigen,
soll sinnloser Aerger vermieden werden.
(Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass die -nicht nachvollziehbaren-
meistenteils rein emotionalen Gruende bestimmte Dinge nicht essen zu wollen,
den Burgfrieden empfindlich stoeren koennen.
Deshalb ist der leichtere Weg der, darauf einzugehen und Ruecksicht zu nehmen.
(Hackfleisch oder Gemuese laesst sich leicht in zwei Chargen aufteilen -
mal mit und mal ohne Zwiebeln etc.)
Ein bekannter Koch sagte mal:
"So manches Essen wuerde besser schmecken, wenn sich der Koch die Muehe gegeben haette,
wenigstens mal abzuschmecken."
Dem ist nicht mehr viel hinzuzufuegen ausser:
Es hilft schon, wenn man an den Gewuerzen riecht um deren Tauglichkeit
fuer dies oder das Essen zu testen.
Bei Kraeutern geht das am besten auszutesten ..
Zum Thema frische Kraeuter:
Selbst im November kann man im Garten noch Kraeuter finden, die eine feine Wuerzkraft haben.
Die Zusammenstellung ist dabei nicht so wichtig, wie man denken sollte.
Bei mir kamen heute Salbei, Petersilie, Rosmarin, Maioran, Bohnenkraut
und Zitronenmelisse zusammen in gehackter Form in die Bratkartoffeln-
der Thymian war schon im Winterschlaf-
genauso gut haette ich daraus eine Sauce oder eine Suppe machen koennen.
Wer wagt, gewinnt:
Loewenzahn, Brenn-Nesseln und Schnittlauch oder Knoblauch-Schloten passen auch gut zusammen.

30. November:
Die krause Petersilie gibt auf, die glatte dagegen waechst nach und ist noch immer gut zu gebrauchen !
Dh. Naechstes Jahr werden also wieder beide Sorten ausgesaeht..

Zurueck zur Seite 1 Kochen

Zurueck zur Seite 2 Kochen

Weiter zur Seite 4

Zum Impressum und Mailkontakt oder zurück zur Startseite


Logo







***



Was gibt es hier zu sehen?

Nun, es ist heiß in diesem Sommer und so wollte ich meinen Taunustopf machen, der auch gut bekommen ist.
3 gute Esser
6 Kartoffeln schälen, 6 Zwiebeln ebenso, aber die Stücke nicht zerkleinern, sondern in den Topf damit..
..wo schon ein Liter Wasser und 2 Lorbeerblätter und ein Fette Brühe-Würfel drin schwamm, sowie 500gr geputzte und in grobe Stücke geschnittene Möhren.
Nun einfaches gemischtes Hackfleisch (500gr) in der Schale kneten,
wobei das Einlegepapier zuvor entnommen wird.
Die Würzung des Hackfleisches: 1 knapper EL Salz, ein EL Maioran, einen TL Curry, zwei knappe TL scharfes Paprikapulver. (Ich hätte auch - statt Maioran - etwas geriebenen Ingwer nehmen können)
Nun also gut verkneten und in Hackbällchen formen, gleich in den Topf geben.
Alles vorsichtig aufkochen lassen, damit nichts übergeht, mit dem Kochlöffel einmal vorsichtig umrühren und die Platte auf halbe Kraft schalten (mit Deckel)

Das Essen braucht gut eine halbe Stunde, manchmal auch etwas mehr. (Garprobe mit dem scharfen Küchenmesser an einer dickeren Kartoffel) Vermutlich wird noch etwas nachgesalzen werden müssen.

Guten Appetit !

***

Die Möhrenstücke habe ich gerne eingefroren parat, da kann man geschwind mal etwas abnehmen, weil die nicht so zusammen frieren.

Serviert wird mit Löffel und Gabel an den Suppen - Tellern.

Das Essen schaut immer gut aus und wird gerne genommen.

*** Eine der vielen Sonderthemen Kartuschen, die nichts mit dem eigentlichen Seitenthema zu tun haben müssen.. Lektuere ..einfach zur Untermalung der Rezept-Seiten gedacht !





***