Landfotografie

Ruehrei mit Tomaten



Ein "Camping"-Essen erwartet euch nun:
Ein wenig Oel in die beschichtete Pfanne, eine kleingehackte Zwiebel,
ein Teeloeffel Oregano, etwas Salz, etwas Pfeffer aus der Muehle, drei Eier
und drei Tomaten bilden die Grundlage.
Die Zwiebel glasig anduensten, dann die Eier in die Pfanne schlagen,
die Gewuerze darauf, ein wenig anstocken lassen- (nicht sofort ruehren)
dann die klein geschnittenen Tomaten hinzu,
einmal umgehoben und fertig ist das Essen,
das man schoen auf einer Scheibe Brot essen kann...
Guten Appetit !

Eine gute

Variante:


(2 Personen) 100gr Salami klein geschnitten mit Olivenoel in die Pfanne geben,
leicht anbraeunen, 2 EL Oregano und 1 EL Salz dazu, 6 Eier einschlagen,
leicht anstocken lassen, zwei Stueck 425gr Dosen "geschaelte Tomaten-ganz" dazugeben,
bei voller Flamme kurz unter Ruehren garen und auf Brotscheiben servieren..


underconstruction

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Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.



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Die Version am Schluss hat mir am besten gefallen - alles reine Geschmacksache..

Kartuschen - Thema: Wuschelkraut, gut fuer 3 Personen

Heute soll es ein Winteressen sein, ein Wuschel-Kraut.
Dazu schaele ich 3 groessere Zwiebeln, die grob geschnitten werden, 2 Knoblauch Zehen geht es ebenso kommt in den hoeheren Topf, dessen Boden gut mit Rapskernoel bedeckt wird.
Nun 500gr gemischtes Hackfleisch mit einem EL Salz, etwas Pfeffer durchkneten und grob in den Topf einbroeseln.
Das wird nun bei voller Hitze und geschlossenem Deckel (einmal wenden reicht) gut 1/4 Std angebraten.
Nun 5 mittlere Kartoffeln schaelen, in groebere Wuerfeln schneiden und zutun.
Nun eine Dose (850ml) billigstes Sauerkraut (das ist seltsamerweise immer das Beste) zugeben,
eine Tasse Wasser darauf, 1 Dose einfachstes (850ml) Sauerkraut
(mehr als 69-79 Cents gebe ich dabei nicht aus, nicht weil ich geizig waere;
je teurer, um so mieser und weniger gut gefuellt ist die Dose)
wieder kurz aufkochen und bei halber Hitze ca 20 Min garen.

Guten Appetit !

Dieses Essen kam sehr gut an -
man kann gut 2 EL Maioran dazu geben, gerne auch einen halben M aggiwuerfel -
irgendwie faellt mir dazu der Spruch ein:
Was ich uns eingebrockt habe, duerfen alle zusammen ausloeffeln

***

VARIANTE:
Man kann -das gleiche Prozedere- OHNE KARTOFFELN arbeiten,
einfach nur das Hackfleisch, Zwiebeln, Knoblauch und Sauerkraut.
(Auch das war fuer 3 Personen genug)
Essen sollen bei mir satt und zufrieden machen, man soll gerne futtern,
nicht mit sektiererisch - ernstem Gesicht "vergustieren"..
..um dann buttermilchsauer zu kommentieren!

***

Noch eine Variante, wieder ohne Kartoffeln, fuer 3 Personen:
Man kann auch das Sauerkraut mit Wein gar bringen,- so ist weniger Fett noetig - manches Mal ist das Sauerkraut noch recht fest.
Diese Version des Wuschelkraut ging so: 4 kleinere Zwiebeln, 500gr Hackfleisch, einen EL Maioran, Pfeffer, einen Fette-Bruehe-Wuerfel, 850gr Sauerkraut, 1/2 Ltr einfachen Wein, der nach dem Anduensten des Fleisches und der Zwiebeln aufgefuellt wurde, dann das Kraut, welches darin gut 20 Min kochen durfte. (Ohne Salz)
Mit einer oder zwei Knoblauchzehen schmeckt das nochmal besser.

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Kartuschen-End-Thema: Unter dem Thema Heimat




Unter dem Thema "Neue Freude am Thema Heimat" sind heute einige aufgewacht und haben sich an meine Gedanken dazu -ganz offenbar- angeschlossen, aber -wie nicht anders zu erwarten, wenn "Wissenschaftler" ins Spiel kommen- unter dem Aspekt Wirtschaft..

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/deutschland-studie-heimat-100.html

"In der Stadt ist wohnen zu teuer und auf dem Land gibt es keine Arbeit!"
Man spricht von der daraus resultierenden Finanzlage der Doerfer, so das Fazit der Meldung:
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/deutschland-studie-stadt-oder-land-100.html
Dabei haben die guten Leute uebersehen, dass die Lohnsteuer dem Wohnort zugute kommt, die Pendler einen wertvollen Beitrag zur Sanierung leisten. Allerdings beklage ich die Verschwendung durch ueberbordende und viel zu hoch dotierte Kommunal-Dienstposten, deren Besatz sich eher als Entscheider fuehlen, denn als Mitbuerger.

Die Sache mit der Statistik ist schon von jeher ein zweischneidiges Ding gewesen, das nicht nur fadenscheinig nach "Darseinsberechtigung" riecht, als nach sinnvoller Aktion.



Es ist wohl so, dass einer dieser Leute recht hat, wo er meint:
"Die Ortskerne werden heute so gut hergerichtet, wie sie damals wohl nie gewesen sind- bestimmt kannte man keine Blumenkuebel mit Geranien darin vor den Haeusern.."

Er resuemiert, dass man sich seine Heimat heute so schoen wie moeglich gestalten will - und da hat er recht: Nicht die Speckguertel, die am Ende des Reports so hoch gelobt werden sind das Ziel der Dinge, sondern vielmehr die vielen kleinen Orte, die eben sinniger an die Fernverkehrsstrecken eingebunden werden muessen und da habe ich bei "Hessenmobil" keinen guten Eindruck. (Das Weglassen alter Ortsnamen durch die Zusammenlegung in Grossgemeinden ist so ein Aberwitz.)

Viel besser waere der systematische Ausbau des oeffentlichen Nahverkehrs mit sicheren Parkplaetzen fuer die Pendler oder die Bildung von Fahrgemeinschaften zum Bahnhof oder noch besser mit einer Pendelbus-Anbindung. Dazu muss man Erhebungen machen - wer arbeitet wo und wer muss zu welchen Zeiten fahren? Dazu muessten die Dienstzeiten der Pendler von der Arbeitgeberseite etwas flexibler werden, wovon beide profitieren: Motivierte und ausgeruhte Mitarbeiter sind besser als durch Stau's gestresste ! Bezahlt werden kann das locker von den eingesparten Kosten fuer das Pendel-Fahrzeug. Flankierend koennte ich mir eine Staugebuehr fuer alle Fahrzeuge vorstellen, aehlich wie eine Strassenmaut, was aber die letzte Finanzierungsmassnahme sein kann. Einsparungen in der Landesverwaltung und in den Ministerien waeren ein sinnvollerer Anfang.



Platz ist hier nicht das Problem, eher die Anbindung an die Arbeitsstellen.

Fazit: Auf dem Land ist noch viel Raum zum Wohnen, zur Entfaltung und fuer die Familie - mit sehr hohem Freizeitwert, der die "kulturellen" Dinge* der Stadt spielend toppen kann -packen wir's an !

*Ich habe an 5 Stellen in Frankfurt gewohnt oder gearbeitet- danke nein, die Stadt brauche ich nicht!



Es gibt noch viele Leerstaende, die durch Ueberalterung kamen - nicht nur Bauernhaeuser, sondern gerade die Haeuser aus den 1950-1970iger Jahren, die bautechnisch wenig problematisch sind, bieten lohnenswerte Alternativen zum Neubau. Eingewachsene Grundstuecke mit Ambiente und dem Zuhause-Gefuehl sind immer wieder das (muehsame) Pendeln wert. Die Kinder wachsen sicherer und freier auf als in der Stadt:
"Es braucht ein Dorf um ein Kind gross zu ziehen"

Wie waer's mit der laendlichen Art der "Selbstverwirklichung" durch einen eigenen Kraeutergarten, einen Pool, Wintergarten oder ein Gewaechshaus? Unmittelbar beim Hauseingang frische Petersilie fuer den Salat holen? Die Kinder gut beaufsichtigen koennen, wenn sie gefahrlos auf dem eigenen Grundstueck spielen? Ich finde, dass das Leben auf dem Land fuer eine gesunde Familie unerlaesslich ist - mit Vogelgesang am Morgen als Weckdienst und den ganzen Tag hindurch bis die Amsel das Nachtlied singt..

Geschickt eingerichtet, reicht ein Auto fuer die Familie, wenn der Hauptverdiener mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann und ausgeruhter oder entspannter ankommt. Unterwegs in der Bahn kann man lesen der etwas auf dem Tablet vorbereiten- alles kein Problem. Gut, die Fahrten dauern laenger als mit dem Auto, dafuer faellt auch das Unfallrisiko weg, der Tuev, die Steuer, die langen Wartezeiten der Inspektion, die hohen Anschaffungs- und Unterhaltskosten. Das gibt Luft fuer neue Dinge.

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