plaetzchenwolf - Kartoffelgratin einfach / Gemüsesuppe mit Gulasch-Fleisch /
Landfotografie

Kartoffelgratin einfach



In der Auflaufschale kann man sich fix ein Kartoffelgratin bereiten,
indem ca 200gr Kartoffeln geschält und in Scheiben geschnitten eingeschichtet werden-
zuvor die Schale mit etwas Öl auswischen, damit nichts anhängt.
Nun im Meßbecher 1/4 Liter Fertigsuppe nach Vorschrift
mit dem Schneebesen angerührt wird - Gemüsesuppe oder Blumenkohlsuppe,
Champignon-Suppe oder Spargelcremesuppe ist gut, die Diskounterqualität reicht.
Nun noch ein wenig Pfeffer aus der Mühle und ggf. einen Teelöffel Salz zugeben.
Die kalt angerührte Suppe über die Kartoffeln geben-
die ganz bedeckt sein sollten.
In die Röhre damit und den Umluftherd auf 200Grad bei 40 Min. einstellen
(ohne vorheizen)- die letzten Minuten bekommt das Essen noch eine Scheibe Käse aufgelegt
- fertig.
(Sollte zum Ende der Garzeit der Rand zu braun werden, kann man die Temperatur auf 180 Grad absenken)

Guten Appetit !

Eine Alternative gefällig?

Gemüsesuppe mit Gulasch?


Eine 500gr gemisches Gulasch ist eingefroren und sollte eigentlich "weg"
- so habe ich daraus eine Gemüsesuppe gemacht.
Die Garzeit des Fleisches ist freilich bei mind. 1,5-2Std,
dann kommt das Suppengemüse und ein paar Kartoffelstückchen dazu.
Etwas Liebstöckel und etwas Maioran, einen EL Salz.
Noch mal 20 Min leicht kochen und abschmecken..
Das Fleisch hat sehr gut dazu gepaßt, es war sauber, fast fettfrei
und ohne Sehnen, also nicht wie Suppenfleisch, deutlich besser und appetitlicher.
(Deshalb setze ich diese Idee als Rezept ein)

Das Suppengemüse kaufe ich nur im Angebot, schneide es portionsgerecht
und friere es ein. Das kann man nicht nur für Gemüsesuppe,
sondern auch für leckere Folien-Braten gebrauchen!



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Wer sich für weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.







*** Nachgetragen ***

Weine sind heute wohl ausnahmslos gepanscht und billiges Immitat mit klingenden Namen, das gilt auch für Sekt(e). Inzwischen bezweifele ich fast, daß es sich um vergorene Produkte handelt. Wein macht man besser selbst: Wein selber machen ist leicht Dieser Link führt durch etliche Seiten hindurch, bis man alles verstanden hat. Keine Angst, ich habe alles so einfach wie möglich erklärt. Mir war immer wichtig, daß Rezepte gut zu verstehen sind.

***








Das Jahr 2020 daheim.

"Kochen und Leben im Alter" Teil 11

Wir schreiben den 11. Mai 2020 - ein Montag.

Nach dem furiosen Scheitern der Low Carb Umsetzung habe ich - in Sehnsucht - endlich wieder eine gute Pasta gemacht, so richtig schön mit in Olivenöl angebratenem Tomatenmark und viiieeel Knoblauch und dazu den besten Parmesan gereicht, den es zu kaufen gibt (Pecorino, aber nicht den billigen aus dem Supermarkt) und ebensolche schwarze Oliven aus dem 500gr Glas.

Man muß nicht groß raten - das mundet immer, besonders in dieser Ausstattung gereicht:





Man kann es nicht oft genug sagen: Mineral-Wasser trinken vor dem Essen hilft und KEINEN Nachschlag und KEINEN Nachtisch, keinen Kuchen zum Kaffee am Nachmittag und möglichst nicht mehr am Abend naschen, "F.d.H." .. das Leben im Alter ist eben so, daß einfach nicht mehr so viele Kalorien verbrannt werden. Und wenn sich etwas ansammelt- weil das Körperfett nachweislich schwindet, genau wie die Muskulatur langsam, aber sicher abbaut, lagert sich Wasser ein. Und dieses bekommt man mit Tees und mit der Kartoffeldiät in den Griff. Ab und zu ein reiner gekochte Kartoffel-Tag ohne Süßigkeiten, ohne Salz und ohne Alkohol.










Bei uns zuhause. Nach Weihnachten 2021

Bei mir ist die Ruhe vor den allgegenwärtigen Nachrichten nun auch durch das Windows-Mail (Imap - POP3 oder Post Office Protocol) vom eigentlichen Mail-Anbieter G mx weitergeleitet.

Das klingt unspektakulär, ist mir aber sehr wichtig, da beim Einloggen des Mailaccounts immer tausend kleine Werbeblöcke und noch schlimmer- Politik und tägliche Meldungen aufgetaucht sind.

Nachrichten machen schleichend krank, weil man nichts, aber auch rein gar nichts ändern kann.

Ich oder wir hier fühlten uns systematisch benutzt und kaputt gemacht.

Weg damit und Ruhe ist!

Haste gedacht- der Mailer war offen und die Browser haben sich das Passwort geschnappt und den Account geknackt. Super.

Das gab sehr viel Aufwand und Aufstand, Passkontrolle und Rückrufe, bis alles wieder stand. Nun also doch wieder ohne Pop.

Diese Erfahrung hatten wir vor 20 Jahren schon mal, damals schoben wir das Hacken des Mailaccounts auf das nicht ausgereifte Programm innerhalb des Betriebssystems.

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Nachtrags-Kartusche

Was ist das, der Glaube?


Man weiß es nicht definitiv, erhofft aber, daß etwas sein kann oder sein muß, sonst wüßte man davon ja nichts, nicht?!
Der Glaube selbst, das Glauben an sich ist eine Erfindung der Religion, denn etwas zu verkaufen, was nicht konkret greifbar vorhanden ist -der elektrische Strom mal ausgenommen, den man aber messen kann-, ist eine hohe Kunst. Mit eben diesem Kunstprodukt Glauben läßt sich gutes Geld verdienen und ganze Dynastien an hierarchischen Strukturen existieren. Feudal, versteht sich, denn Armut predigen ist das eine Ding, es selbst zu leben, ein anderes Ding.

Unser gläubiger Nachbar sagte mal beim Straßenkehren - "ich bin verliebt"! Schön, meinte ich, dann wird sich Jula bestimmt freuen. Nee- meinte er, ich bin verliebt in Jesus! Uff. Später kamen noch zwei Damen der "Zeugen J ehovas vorbei, die in dieses Gespräch sofort Einzug hielten. Anschließend wurde die Diskussion so laut, daß meine Frau aus dem Fenster schaute, wer denn da so einen Tumult mache.. der Nachbar ist evangelisch - ich bin dort schon lange ausgetreten - die Diskrepanzen waren deftig. (Ich hätte das noch verstanden, wenn ein Muslim oder Buddist oder Hinduist oder Jude oder Kathole dabei gewesen wäre..) Also: Dieser Nachbar frage mich einmal, ob ich denn überhaupt wisse, was Glauben heißt.. Ja, sagte ich: Nix wissen!

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..froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König..




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Teil 1 Nebelland


Der Nebel hängt in den Bäumen, in der großen Wiese davor sieht man den feinen Überzug der Gespinste, in denen der Tau steht.
Langsam beginnen die Blätter sich zu verfärben und es wird deutlich kühler.
Aus einer der Hütten hört man ein Kind nach seiner Mutter Brust schreien, im Stall blöckt eines der Jungschafe.
Die Stallungen sind mit Vorrat gut gefüllt, die Schnitter waren fleißig und die Ernte gut, die kleine Gemeinschaft hatte die Sicherheit, die sie benötigt.
Kurt -der Name entstammt dem Dorfältesten und Rat- bildete zusammen mit der Heilerin die Dorfmitte.
Hella sah Dinge und half allen, die in Not oder Siechtum sind, die entband und verband, lehrte zwei junge Leute schon seit Jahren heran.
Sie lebten mit und im Kreis der Natur, gehen mit der Gemeinschaft und verhalten sich brüderlich.
Friedfertig und ohne jeden Ergeiz, der über das Notwendige hinaus geht, sie kennen keine Zahlungsmittel.
Man gibt und nimmt, ohne Völlerei und Sexismus, ohne Religion und ohne Waffen,
wenn man von dem Jagdbogen und der Saufeder oder Messer absieht.
In den Felsenkellern war der Wein in Schläuchen, den Sura jedes Jahr bereitete.
Die Zucht der Feigen ist in diesem Jahr zum ersten Mal gut gelungen, der Ertrag ist nun getrocknet und an Schnüren aufgehängt worden.
Die Felswand von geringer Höhe ist in Südlage, der kleine Bach im Tal versorgt alle mit gesundem Wasser,
auf dem Felsplateau sind die Felder ordentlich angelegt.
Die Reihen sind mit dem Ochsen und dem einfachen Pflug sauber gezogen, die letzten Weidenkörbe voller guter Kartoffeln werden in die Keller gebracht.
Die Ölmühle verarbeitet die Bucheckern und die Rapssaat, nichts wird verschwendet oder weggeworfen.
Man züchtet Nutzvieh und geht sorgsam damit um.
Die Halbwüchsigen gehen auf Erkundung, sie sind - wie die Generationen davor - erdfarben und im Wald und Feld praktisch unsichtbar, Knaben und Mädchen in Gleichberechtigung.
Jeden Abend treffen sie sich bei Kurt, er hat die größte Hütte in der Ortsmitte.
Hier werden am Feuer die Erlebnisse mitgeteilt und jeder kommt mit dem Erzählen dran.
Die mündliche Weitergabe ist die Schule, die für alle Bewohner gilt. Besonders aufmerksam lauscht man den Erzählungen der Alten und von Ro, dem Erzähler.
Die Halbwüchsigen berichteten, daß sie zwei Männer mit Streitäxten im Wald sahen und diesen einen ihre dünnen Pfeile einjagen konnten. Diese Pfeile erinnerten eher an länger Dornen, als an einen Pfeil, weil nur dieser Dorn in der Haut stecken blieb.
Diese Dornen sind mit einem Mittel versehen, das Sura erfunden hat- es macht die Menschen friedfertig, man wird dieses Mittel nicht mehr los, wenn der Schuß saß.
Die Halbwüchsigen haben diese Technik gründlich erlernt und waren stolz darauf, eine wichtige Arbeit getan zu haben.
Ro erzählt die Fabeln gerne, die er in unglaublicher Fülle in sich trug, Überlieferungen aus alten Zeiten und aus fernen Gegenden,
die Erzähler gingen von Siedlung zu Siedlung und blieben dort immer für ein paar Tage, sie brachten ihr Wissen ein und neues Wissen zurück.

Man nannte sich "Nebelland", das voller Geheimnisse ist und Abenteuer..



Nebelland Teil 2