plaetzchenwolf - Schlußlicht - Private Unterhaltungsseite mit vielen Themen.

Die Seite "Schlußlicht" der Homepage Plaetzchenwolf .eu und / .de


*** Der Hund war bei jedem Spaziergang mit dabei - mehr als 20.000 Kilometer sind wir zusammen gegangen - heute ist er leider nur noch "virtuell".. aber bei allen Familienmitgliedern unvergessen!



Meine Ideen-Welten sind schmackhafte Essen, die nochmal und nochmal vereinfacht wurden -
das zeigt meine Art des "Minimalismus", nach welchem eben nicht
nur auf simple und schnelle Zubereitung, sondern auch auf die Kosten geschaut worden ist !
(Was auf keinen Fall bedeutet, daß einfach und günstig weniger schmackhaft wäre,
als das, was die Gastronomie so bietet..)
Und da ist noch unser Wandern, was deutlich kürzere, aber häufigere Touren brachte,
sowie die vielen kleinen Themen, die uns so umfluten.
Wir leben nicht auf einer Hallig, aber wir tun so ,,
und aus diesem Gefühl heraus werden wir die Ruhe bewahren,
egal was kommt.

Buschfotografie

Das Gefühl von echter Freiheit:
Von den Taunus- oder Westerwaldhöhen herab schauen die Orte nicht mehr so bedeutend aus,
die Menschen nicht mehr so wichtig, eher kritzeklein mitsamt ihren Sorgen und Nöten.
Das Gefühl der Freiheit ist uns viel wichtiger als ein Prestige-Objekt
oder diese Zwänge von Urlaubermengen und den Dreck der Flug-Reise-Bakschisch-Industrie.
Untenstehend sieht man den typisch hessischen "Quetschekuche",
den Pflaumenkuchen aus gutem Hefeteig und wilden Pflaumen, guter süßer Sahne
und einem feinen Kännchen Kaffee..
..was könnte edler sein?
(Einige gute Cafes sind inzwischen tot - es blieb uns das Cafe M öller in Weilmünster -
die anderen kann ich erst einmal nicht empfehlen,
bis wir zufällig ein ähnlich gutes Haus gefunden haben.
Die Einkehr ist bei uns sehr selten, denn normalerweise meiden wir die Gastronomie)
Man kann sich inzwischen aber gut mit tiefgekühlten Kuchen in entsprechender Qualität behelfen.
Und vor allen Dingen mit einem wirklich hochwertigem Kaffee, der nicht im Magen beißt:
Tassensticks von 1a Marken: J acobs und C ellini.
Wer billig kauft, kauft zweimal!



Es gibt nur noch sehr wenige private Homepages im Web,
die meisten User sind zu den Social Networks abgedriftet,
die so ganz und gar nicht mein Ding sind.
(Ich trete dort von einem Fettnäpfchen ins nächste -bei meinen Wander - Stiefeln auch kein Wunder..)
Was man nicht mehr braucht kann weg, also weg damit.
Genau wie mit dem öffentlich-rechtlichen und den privaten Sendern aller Art, ob Radio oder Fernsehen.
Weg mit Journalen, Zeitschriften, Tageszeitung, weg mit den Nachrichten und Panikmachern.
Das spart nicht nur ordentlich Geld, sondern auch Nerven:
Ein Teil des "Burnout-Syndroms" kommt daher!



Meine Buschfotografie
Bildthema alte Meister
Die alte Fotovitrine

***



Das Bild zeigt den Namenspatron meiner Homepage, den DSH Peter,
der im hohen Alter von über 14 Jahren im Juli 2012 ganz natürlich verstorben ist.
Der Hund war sehr folgsam, 65cm Risthöhe und 38 Kilo schwer, muskulös und drahtig,
sehr selbstbewußt, perfekt im Umgang mit Kindern.
Man soll es nicht glauben, aber gerade diese Sorte Schäferhund (der Graue) macht am wenigsten Probleme
im Zusammenleben mit der Familie, solange keine "fraulichen oder hundevereinsmäßigen" Erziehungsversuche
daran ausprobiert und der Hund dadurch in seiner typischen Neigung zum harten Gehorsam verhindert oder verkorkst wird..
(Ich halte ALLE Hundeflüsterer, Jäger und deren Helfer, sowie Tierärzte für schräge Füchse,
wir mögen es nicht, wenn ein Hund auf dem Sofa oder gar im Bett liegt - ein Hund sollte ein Hund bleiben und kein Kindersatz sein.)
Wie auch immer:
Auch wenn wir keinen neuen Hund mehr haben wollten,
kam dennoch einer ins Haus..

Es kam wie immer unvermutet - unser Sohn zieht zurück ins Elternhaus und mit ihm ein Frauchen mit..
Schäferhund - Husky - Mix und beide Staubsauger haben seit diesem Einzug Asthma.
Nach nur etwas über einem Jahr war auch Malou im Sterbealter und ging von uns.
Krebs am Herzen.
Bis dahin hat Malou locker 2.000 Kilometer mit uns an Spaziergängen genossen.





Nicht lange hin und bald wird der nächste Hund kommen, dessen ursprüngliches Frauchen leider krank ist.
..es ist gerade eine "Planstelle" frei.
Dieser Hund wird irgendwie von unserem Haus gerettet werden
und nicht ins Tierheim müssen.
(Auch wenn für uns persönlich nur ein Deutscher Schäferhund ein richtiger Hund ist - in der Not fri0t der Teufel Fliegen, wie man so schön bei den Gläubigen zu sagen pflegt)
Harry oder Haribo wird bei uns bleiben..



wir gehen jeden Tag unsere Runde, der Hund geht mit,
was denn auch sonst?

***


Bild: Rainfarn-Phazelie (Phacelia tanacetifolia)
ist gegen Nematoden und Unkraut, gut für krümelige, gare Böden.
Zwischenfrucht








2020 Kartusche: Veganes Fleisch ist die Zukunft oder "Lebensmittel-Ethiker"

An dieser Stelle möchte ich mich nicht dem Trend enthalten, daß sich die Ernährung der Menschheit nicht länger traditionell mit Fleisch gestalten lassen wird. Die Erklärung ist einfach, wenn man sich die Massentierhaltung so anschaut und die Probleme mit der Entsorgung der Gülle, der Schlachtabfälle z.T. auch, wenn diese nicht wieder in die Wertstoffkette (Seife und Fette, Kalk, Hornspäne etc.) geht. Wer sich den Schlachtvorgang mit offenen Augen anschaut, dem wird nicht wohl, der maschinelle Tötungsvorgang ist auch nicht schön, wenn das Tier noch länger zuckt und festgebunden werden muß. Die Nerven spielen dabei verrückt, auch wenn das Hirn betäubt ist. In meiner Kindheit habe ich hin und wieder die Hof-Schlachtung von Schweinen gesehen, die auf der Dorfseite genau geschildert wird. Desgleich auf der Seite Alte Rezepte. Es ist auch nicht lustig, wenn fermentierte Geflügelschlachtabfälle in der Aufschnittwurst eingebaut werden (dürfen), da gruselt es mir schon. (Trocken-Stabilat) Die Haltungsbedingungen haben uns als Wanderer selbst in Vorzeigehöfen oder Staatsdomainen nicht gefallen, wo die Tiere viel zu dicht stehen und nicht mal mehr auf die Weide kommen. Unsauber waren die Betriebe allemal. Wie die allermeisten Bauern und alternativen Höfe.. Die Tiere sind meistens angebunden und im Dunkeln. (Jungbullen oder Fersen - Haltung mal ausgenommen) Mit Sicherheit wird durch diese Fabrikware "Veganes Fleisch" viel Tierelend vermieden. Nun sind die Tierschützer dran, die das wertvolle Zuchtvieh erhalten müssen, das ein Stück unserer Kultur und der "Biodiversität" ist. (Ein Kunstwort studentischer Einfalt)

Nachtrag März 2022:
Man bekommt das Gefühl, als hätte die Welt "Burnout" zur Volkskrankheit erklärt !



Hand auf's Herz: Durch die oben erwähnte Massentierhaltung und das Einkreuzen der Gene (ich denke dabei auch an das "Hybridschwein", das so viele Rippen hat wie der Mensch, was eben nicht schweinetypisch ist) ist schon viel kaputt gemacht und überzüchtet worden. Die Tiere sind auch viel zu schnell auf viel Fleischproduktion ausgerichtet, was dieses schlapp und fade schmecken lässt. (Ohne entsprechende Gewürzbatterien würde keine Wurst munden - ganz im Gegensatz zu früher. In meinem Alter kenne ich den Unterschied ganz genau und der ist -früher zu heute- wirklich gewaltig!) Wer sieht und hört, wie kurz das Leben eines Huhnes ist, das mit Wachstumshormonen oder Antibiotika (nicht für den Krankheitsfall, sondern zur schnelleren Mast) blitzefix wächst, dem treibt es die Tränen in die Augen. Von geschredderten männl. Küken will ich nicht mal anfangen zu reden! (hier tut sich langsam was) Holländische Großbetriebe haben in Norddeutschland riesige Flächen gepachtet, dort verklappen sie kaum vorstellbare Mengen an Jauche oder Gülle, die das Trinkwasser verseuchen und zu noch nicht erahnbaren Problemen führen werden.. das Elend in den gigantischen "Freiland- oder Bodenhaltungen" von Geflügel muß dabei genannt werden. Der Gouda bleibt im Regal, denn so schmeckt uns das nicht mehr.

Ich denke, daß ich mich beim nächsten Einkauf in dieser Richtung mal ganz langsam hin orientieren werde. Sicherlich ist das Kunstprodukt noch viel teurer, was aber durch die Massenproduktion in der Fabrik bald anders werden wird. Aus Tierzüchtern und Bauern werden eben Zulieferer von Rohstoffen an die Fabrik, pflanzliche Rohstoffe. Und wenn wir lernen, wie man bestimmt Insekten mit in das Boot nehmen kann, dann geht es mit der weltweiten Ernährung aufwärts und niemand muß hungern oder mangelernährt sein. Nun ist nur noch das Problem mit der ethischen, mentalen und religiösen URSACHE der weltweiten Bevölkerungsexplosion noch zu lösen:
Es macht wenig Sinn, wenn sich die zivilisierte Welt der Kinder enthält und woanders kommt ein Kind nach dem anderen ins Elendviertel hinein..

Ethnische und religiöse Bedenkenträger werden veganes Fleisch, bei richtiger Publizierung der Vorteile- zu schätzen wissen, weil dieses automatisch "halal" oder "koscher" ist. Die grauenhafte, weil beträubungsfreie- Schlachtmethoden der Juden und Muslime sollte damit der Vergangenheit angehören, diese brutalen Schlachtmethoden sind alttestamentarisch und nicht mehr zeitgemäß. Die Zeit geht weiter, die Menschen haben sich explosionsartig vermehrt, gerade dort, wo Religion wieder Auferstehung feiert!

Wir sollten darauf dringen, daß aus Rohstoffen in nachhaltigem, heimischen Anbau zurückgegriffen wird, oder daß neue Pflanzen bei uns angebaut werden, die man für dieses "vegane Meat" verwenden kann. Wenn die Erderwärmung so weiter geht, könnten bei uns wohl bald Erdnüsse auf den Feldern reifen - noch ein Grundstock mehr.

Sicherlich wird es weiter Fleisch zu kaufen geben, das von Tieren stammt, ganz ohne Frage, aber es wird viel teurer werden, schon weil seltener Nutztiere gehalten werden. Zur Freihaltung von Naturschutzflächen werden Schafe und Ziegen eingesetzt und Kühe und Schweine dann wohl nur noch in artgerechter Haltung auf Vorzeigehöfen, die mit den jetzigen Bauern oder Landwirten nicht mehr viel gemein haben, eher mit Freiluft-Heimatmuseen. Die Metzgereien werden der Vergangenheit angehören, das echte Fleisch wird vorbestellt werden müssen. Wenige Höfe werden einen Metzger und entsprechendes Equipment vorhalten, das dann auch die erlegten Waldtiere anbieten wird. (Bauern und Jäger sind gemeinsam -heute schon- in der Jagdgenossenschaft) Die Tiere des Waldes sind eigentlich auch "Nutztiere", weil sie sich recht heftig durch ganzjährige Anfütterungen vermehren. Ganz besonders viele Wildschweine wären da zu nennen, die auf den Äckern Probleme machen. Wie auch immer, ich denke, daß ein Kilo Braten dann eben keine 10 Euro sondern 100 Euro kosten wird, während die Massenproduktion des veganen Fleisches in den Sorten Geflügel, Rind, Schwein und Schaf bei 10 Euro das Kilo landen wird. Fleischtheken in den Supermärkten sind dafür nicht nötig, es wird alles abgepackt im Kühl-Regal liegen. Die Verpackung stelle ich mir so vor, daß eine dünne Folie luftdicht verschließt, evtl. in Lake, außen herum etwas Pappe mit Sichtfenster. Die traditionellen Essen werden etwas umgestrickt, dann paßt das wieder- ich sehe hier kein Problem. Arbeitnehmer werden das Fleisch gerne kaufen, Krankenkassen werden entsprechend darauf reagieren und nur noch zu Festtagen besonderer Art wird richtiges Fleisch serviert werden. (Die -echten- Steaks kosten heute schon ein kleines Vermögen, später wird dieses Luxussegment nochmal sehr viel exklusiver: Es gibt sehr viel Kunden mit sehr viel Geld, denen das nichts ausmacht.

Heute, 2019/2020 sind schon so viele Fake-Produkte im Handel, z.B. Käse und Wurst und Fertiggerichte, Brötchen und Plätzchen, daß man die Inhaltsstoffe und Würzungen unter zig Bezeichnungen verschleiern muß.. und? Der Kram wird gekauft, weil er billig ist.

Früher schon hat man Erdbeeren in Jogurt gefaked, Aromen künstlich hergestellt, Lebensmittel gestreckt, Gewinne maximiert und so stellen sich für die Zukünfte eben Fragen, die das Thema Milch sehr berühren: Wo immer mehr Kranke nach Ersatzprodukten forschen und immer weniger Kühe im Stall stehen, wird der Gang zum Fake-Käse unausweichlich werden. Der echte oder natürliche Käse aus Sahne und Milch wird zum wertvollen Mitbringsel oder Gastgeschenk werden, wie handgemachte Pralinen. Einen anderen Weg hat die Sektindustrie eingeschlagen, die nur noch Fakeprodukte liefert, die eben nicht traditionell aus vergorenen Weinen versektet worden sind, sondern aus "Couvee's" oder Verschnitten einen verlängerten und aromatisierten "Wein" bauen und diesen einfach aufschäumen und in Sektflaschen füllen. Billig bis teuer, den Unterschied schmeckt man nicht mehr. (Wir haben noch zwei Ausnahme-Winzer entdeckt - die Preise sind freilich entsprechend.) Die Aufschnittwurst der Sorten Lyoner mit ihren Derivaten ist schon seit zig und zig Jahren mit Inhalten dabei, die man besser nicht kennt. Warum also nicht gleich ein Kunstprodukt kaufen? Diese Problematiken habe ich auf meinen Seiten oft und -nicht gerne- thematisiert, weil heute alles flach und nach "schnell schnell" schmeckt, ziemlich unabhängig vom Kaufpreis. Hier versetzt beim Kunde der Glaube schon Berge: Ein teurer Herstellername, ein Krönchen da und etwas "wertige" Aufmachung, ein "V" für Vegan und "Bio" und schon hat sich der Verkaufspreis des Produktes verdoppelt ! Ein Positivbeispiel wär der Fake-Kaviar aus Russland, wo wohl nur noch ein Gourmet den Unterschied zu echtem Kaviar heraus schmecken wird. Dar Fake ist mit 1,99 Euro günstig und dekoriert ganz genau so den Kartoffelsalat oder das Ei. Und schon wären wir beim nächsten Problem - dem Ei! (Hier lade ich jeden Leser zur Diskussion ein - wie weit wollen wir gehen? Ohne Legebatterien wird wohl kein Frühstücksei auf dem Tisch landen - es sei denn, man hält sich (zur Freude der Nachbarn) ein paar Hühner im Hinterhof.. Eier könnte man mit Agaragar etc. einer aus Algen gewonnenen Substanz -zumindest im Kochbereich- ersetzen, wie Blattgelatine, die aber aus tierischen Produkten gewonnen wird. Ob uns das Essen auf diese Weise noch munden wird, wage ich zu bezweifeln - ganz sicher werden wir schlanker werden, wenn die Zutatenliste so stark wie eine Broschüre wird, sollten endlich alle E-Nummern und chemischen Dinge allgemeinverständlich erklärt werden (müssen) oder durch allgemeine Hinweise auf "aus wertvollen Bio-Rohmaterial kunstfertig produziert", statt E-Nummern, Bedeutungen, die kein Mensch auswändig lernen wird.

Die Kriterien für eine Akzeptanz des künstlichen Fleisches ist wohl weniger die "Stammzelle", sondern im Aussehen, Geschmack, Konsistenz und Verwendbarkeit als Ersatz zu suchen. Wenn dann noch Zusatznutzen, wie Mineralien und Vitamine verbaut werden, steht dem Rollbraten oder der Haschee-Soße nichts mehr im Wege. (Der Preis ist auch sehr wichtig, denn viele Familien müssen sparen, auch bei uns wird gerechnet: 2020 ist meine Krankenkasse um 40 Euro pro Monat teurer geworden, so viel wie wir an Fleisch und Wurst zusammen ausgeben - ich kann das kompensieren, aber andere Leute auch?!) Uns hier bleibt die Gnade der frühen Geburt, so viele Jahre haben wir nicht mehr !

2021 und 22 sind die Preise für viele Lebensmittel um 20% teurer geworden.

Von rein gesundheitlichen Indikationen abgesehen, wird auch die seltsame Glaubensgemeinschaft der Veganer, Flexitarier oder Vegarier zerfallen. Diese Leute, da bin ich mir sicher, werden andere Standbeine ihrer sektiererischen Andersartigkeit erfinden! Worte sind geduldig; ich brauche nur an die falsche Bezeichnung "alternativer Landbau" erinnern, der nicht anderes ist, als Landwirtschaft vor der Erfindung der Chemie und Motorenbewirtschaftung ist. Die Chemie-Bauern hat man als "traditionell" bezeichnet, (was aber nicht stimmt, rechnet man die zigtausend Jahre zuvor mit, man müßte eigentlich "moderne Chemielandwirtschaft" dazu sagen.) um diese "ökologische" oder "alternative" Methodik zu verifizieren. Worte sind geduldig wie Papier und so soll der "Veggi" - Burger vor der Würzung-Beize-Batterie ebenfalls nach ..Pappe - schmecken. (Invitro-Fleisch-Burger sind etwas anderes, es erinnert aber arg an Invitrovertilisationen, was ich für ein ekliges Thema halte: Vielleicht habe ich ja Glück und es setzt sich eine Fliege auf meinen Kunst-Burger?)

Schon immer haben die da oben uns kleine Leute als "Reaktionäre" bezeichnet, wobei diese Eigenschaft eigentlich nichts anderes als sich ducken und nach den Umständen leben war und heute noch ist. Und so wird vermutlich wieder genau das Produkt in den Wagen gelegt, das günstig erscheint.. so fällt uns nicht mehr auf, daß wir Fakes kaufen, weil der Käse und die Wurst, die man bezahlen kann, schon lange Zeit Plagiate sind. (Zumindest in Teilen) Wer weiß, das künftig darin verbaut werden wird, wo das gemeine Fußvolk sowieso schon viel zu alt wird ..

Man setzt dabei wohl auch auf den "Premiumkunden", der jeden Preis bezahlt um echte Produkte auf dem Tisch zu haben: Zeige mir deinen Einkaufswagen und ich sage wer du bist.

"Der Mensch ist was er ißt" (Ludwig Feuerbach)

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Dazu passen die verschiedenen Meldungen aus dem Allgäu, wo immer wieder böse Mißstände in den Ställen gemeldet werden. Im Januar 2020 mußten einige Kühe "notgetötet" werden, so wird berichtet. Die Haltungsbedingungen sind alles andere als tiergerecht und sind bereits Quälerei. Das trifft wohl schon auf die Zucht zu, mit den zu großen Eutern, daß sich die Kühe kaum mehr bewegen können, sie stehen den ganzen Tag dicht an dicht im eigenen Dreck. Die geforderten Mengen an Milch, die oft ins Ausland geliefert werden, sind nicht gut für die Tiere und nicht gut für die Böden. Den Landwirten müßte sowieso viel öfter und - unangemeldet - Kontrollen ins Haus stehen. (Wir wohnen auf dem Land und sehen einiges)

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Sehe ich mir die "vegane" Wurst mal genauer an, kommen mir arge Zweifel ob der Inhaltsstoffe, irgendwie klumpt es im Hals, wenn ich an Chemie und Überseetransporte der Rohstoffe, wie Soja denke. (Was tut man während der wochenlangen Transporte gegen Schimmel, Ungeziffer und Co? Was essen wir alles mit ?) Das heute so schlapp gezüchtete Nutzvieh bringt -logisch- nur schlappes Fleisch und schlappe Wurst und schlappen Käse.
Muß man deshalb tierische Produkte nachahmen mit Kunst oder sollte man besser "ganzheitlich" umstellen auf reine Pflanzenkost? Letzteres geht aus gesundheitlichen Gründen nur schwierig, denn selbst in Margarine ist Kunstkram und überseeische Fette/Öle enthalten. Wirklich gesunde Ernährung sehe ich nirgendwo mehr, besonders nicht im Kontext zum Massenkonsum. Wir backen das Brot schon selbst und auch die Brötchen, kochen selbst herrliche Marmeladen, wie man auf meinen Seiten sehen kann - aber beim Frühstücksei fängt es schon an seltsam zu werden. Wer da meint, daß Biohöfe nur bio verkaufen, ist dem Begriff des "Glaubens" schon recht nahe, der ja bekanntlich den Kirchgänger ehren soll. Obst und Gemüse bringen inzwischen bei Kindern Mangelerscheinungen in div. Vitaminen, weil das Zeug zu lange "vorgehalten" werden muß. Jeder Kunde verlangt volle Regale bis zum Ladenschluß und das geht eben nur mit Haltbarkeitsstoffen: Wenn ich am Morgen Radieschen aus dem Garten hole, sind die Mittags schon verrunzelt- wie kommt es also, daß diese Dinger noch nach Tagen wie frisch geerntet im Supermarktregal liegen? Es gibt noch so viel zu klären und vielleicht sollten wir über einen "Lebensmittelethiker" nachdenken, der Empfehlungen geben kann?

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Daß nicht viel öfter unangemeldete Kontrollen in der gesamten Nahrungsmittelerzeugung gemacht werden, halte ich für eine unglaubliche Nachlässigkeit - für jeden Pups gibt es "bindende Gesetze" und in solchen wichtigen Bereichen wird kaum etwas getan. Gesetze sind nur so gut wie die Kontrollen, das kann man im Straßenverkehr jeden Tag erleben. Es darf keine Mehrklassengesetze geben, keine Gewogenheiten und auch keine "Immunitäten", denn da fängt der Mißbrauch und die persönliche Vorteilsnahme bereits an. Ich -das ist freilich nur meine persönliche Meinung- empfinde solche Nachlässigkeiten passend zum heutigen Täterschutz.. so denke ich an den Lobbyismus in Brüssel, der direkt an der Gesetzgebung beteiligt ist. (Und so jede Form der Mitbestimmung der Massen aushebelt: Diese Leute basteln einengende Gesetze und nehmen für sich jeden nur denkbaren Vorteil- ohne Skrupel.)

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Spinne ich nun mal den fiktiven Beruf des Lebensmittel-Ethikers fort, dann kommt mir in den Sinn:

1. Dieser müßte absolut unabhängig sein, etwa in der Art der techn. Überwachungsvereine für Kraftfahrzeuge.
2. Dieser sollte staatlich bestellt sein, unter dem Beamtenrecht arbeiten. (Verbot von Nebentätigkeiten oder Annahme von Belohnungen oder Geschenken, frei von Lobbyarbeiten etc.)
3. Das muß kein Chemiker oder Biologe sein, sondern eine unabhängige Instanz, anonym arbeitend, die regelmäßig wechselnde Fachleute und Labore nutzt, um Angaben überprüfen zu können.
4. Dieses Amt des Lebensmittelethikers muß auf freie Publikationen setzen, mit denen man schnell das Publikum erreichen kann - ich denke da an die Zusammenarbeit mit Lebensmittelwarnung.de und ähnlichen staatl. Einrichtungen, die mit privaten Organisationen nichts zu tun haben dürfen.
5. Dieses Amt wäre ein Gegenpol zur Industrie, Landwirtschaft, Lebensmittelerzeugung und Werbung.
6. Der Verbraucherschutz und der Gesundheitsschutz im Vordergrund, würden Produkte empfohlen, die heute noch ethisch haltbar sind.

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Die Hochschule Hamm-Lippstadt fördert ein Projekt in welchem ein Fleischersatz aus regionalen Reststoffen der Getränke- und Lebensmittelproduktion hergestellt werden. (Z.B. Apfel-, Zwiebel- und Karottenresten) Dieses Produkt wird die nötigen Vitamine enthalten und grundsätzlioh mit tierischen Produkten mithalten können, auch was Proteine anbelangt. Frau Dr. Susanne Wi ese-Will maring, die Referentin für Lebensmittel bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt erklärt, daß dieses Vorhaben aber nicht völlig unproblematisch sei, denn die veganen Produkte, die heute auf dem Markt sind, seien aus Soja hergestellt, für dessen Anbau Regenwald gerodet werde und das Allergien auslösen könne. Bei dem neuen Projekt wolle man die bei Veganern typischen Unterversorgungen an bestimmten Vitaminen verhindern. Das Projekt der Hochschule Hamm-Lippstadt soll nun ein Fleischersatz aus regionalen Reststoffen der Getränke- und Lebensmittelproduktion entwickeln und fördern, welcher mit tierischen Produkten konkurrieren können soll.. Die DBU fördert das Projekt fachlich und finanziell mit 425.000 Euro und liegt so voll im Trend zur Alternative: „Die Produktion und der Konsum tierischer Produkte werden besonders unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zunehmend kritisch betrachtet", so Projektleiter Prof. Dr. Thom as Kir ner. Zudem berge der übermäßige Verzehr, insbesondere von Fleisch, gesundheitliche Risiken. In Deutschland sei inzwischen ein neues Bewußtsein für den Konsum tierischer Produkte zu beobachten. Viele Menschen verringern ihren Fleischverbrauch. Ein Regal voller Möglichkeiten Auch diverse Lebensmittelhersteller hätten diesen Trend erkannt und vegane oder vegetarische Ersatzprodukte von der Nische in den Massenmarkt gebracht. „Die Auswahl ist inzwischen sehr groß. Aber viele dieser Lebensmittel werden aus Soja hergestellt, für das in den Anbauländern Regenwald gerodet und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Außerdem enthalten sie kein Vitamin B12, denn das steckt nur in tierischen Produkten", erläutert Wi ese-Wil lmaring. B12 spiele in vielen Vorgängen im menschlichen Körper eine wichtige Rolle und müsse bei veganer Ernährung über Ergänzungsmittel wie Tabletten aufgenommen werden. Auch mit Vitamin D seien viele Menschen unterversorgt, da es mit dem Essen nur über tierische Lebensmittel, wie bestimmte Fischarten, aufgenommen werden könne. „Wir planen, mit Hilfe bestimmter Pilze Obst- und Gemüsereste, zum Beispiel aus der Saftproduktion, zu fermentieren. Mit ultraviolettem Licht wird eine in den Pilzen enthaltene natürliche Substanz zu Vitamin D2 umgewandelt. Darüber hinaus reichern Mikroorganismen das Produkt auf natürliche Weise mit B12 an und machen so die Zugabe künstlicher Vitamine überflüssig", so Dr. Kir ner. Es entstehe eine protein- und vitaminreiche vegane Biomasse, die man zu Fleischersatz weiterverarbeiten könne.

Ende März lese ich, daß man nun aus Blumenkohl, Bohnen und anderes weißes Gemüse, sowie Hanfprotein und Omega3-Träger Leinöl. Vegane Fischprodukte auf Gemüsebasis auf der Fachmesse fish international in Bremen vorgestellt hat. Die Überfischung der Meere und auch ein wachsendes Umweltbewusstsein der Verbraucher beschäftigen die Fischbranche. Es gibt erste fischfreie Produkte, so testet in Bremen, wo Fischfrikadellen und Backfisch aus Gemüse bei Gastwirten vorgestellt worden sind. Der Geschmack muß aber nicht sonderlich gewesen sein, wie ich lese. "Ziel war, ein weißes Produkt zu haben, das an Seelachs oder Alaska-Seelachs erinnert" Man wird es sehen. Die veganen Ersatz-Brotaufstriche sind bei und teils/teils angekommen - die Hälfte waren Fehlkäufe und die andere Hälfte waren wir bald leid. (zudem war die bessere Sorte ohne Palmfette bald ausverkauft und lange nicht mehr lieferbar) Mir kommen diese "alternativen" Brotaufstriche letztlich wie ein billiger Fake vor, der teuer gekauft wird. (Babygläschen halbiert und doppelt so teuer verkauft oder chaotische Mischungen)

7.3.2021: Aus Pflanzen gemacht, "täuschend echtes Fleisch", das sogenannte "Re defi ne Me at" kommt bald auch nach Deutschland. Vegane Dinge dem 3D-Drucker hat das Start-up Unternehmen aus Israel in Blindtests überzeugt, wie ich lese. Bald dieses Produkt auch in hiesigen Restaurants zu haben sein... na denn Mahlzeit!

Wieso man versucht Fleisch und Fisch zu imittieren, erschließt sich mir nicht so ganz - vielleicht sollte man es einmal mit einem Produkt versuchen, das etwas ganz Neues ist?
Mit Hefen zu arbeiten kam bei einem Produkt gar nicht gut an, das ich als wabbeligen Fensterkitt rezensieren mußte. (Eine Champignonpastete von einem ganz bekannten Bio-Hersteller.)
Ich denke wir werden noch einige seltsame Dinge erleben. Ich habe gut 30 Sorten in der Vertestung gehabt und bis jetzt nur 6 Stück für halbwegs gut befunden, die erneut bestellt werden. Immerhin, besser als nichts - oder?

Vielleicht könnte man auf der Basis von Halloumi Fleischsorten plagiieren?

Wenn ich einmal einen konstruktiven Vorschlag machen dürfte, dann wären das verschiedene Gemüse-Mus-Arten, gerne mit Stückchen- in der Art eines reingeschmacklichen "Smootie", aber viel fester oder konzentrierter, damit man das aufs Brot streichen kann. Das müßte hochwertig und wirklich inhaltlich in Bestform sein und nicht aus abgelagerten Gemüsesorten gemacht, sondern aus feldfrischen. Die Würzung bitte nicht exotisch, denn das geht allen sehr schnell "auf den Zeiger". Desgleichen könnte man endlich einmal eine vernünftige Käsekreme bauen, die den Namen auch verdient - ohne künstliche Aromastoffe und anderen Chemiekram.

Nachtrag Juli 2021: "Wissenschaftler zersetzen Plastikabfall mithilfe von Mikroorganismen und erzeugen anschließend aus den Abbauprodukten Protein als Nahrungsbausteine" Mahlzeit!

Wir waren gewillt den geforderten und deutlich höheren Preis für alternativ erzeugte Ware zu zahlen und sind dabei mit div. Produkten auf die Nase gefallen: Auch hier wird gemogelt, weil es schier um den Gewinn geht: Fleisch war fade, wurde beim Garen hart, weil es wohl schon mal eingefroren war. Vieles schmeckte einfach nicht mehr typisch und hinterließ einen seltsamen Eindruck. Nach dem ersten wurde auch der zweite Biohof zu den Akten gelegt und nun kaufen wir wieder an der Supermarkt-Frischtheke. Alternativ und Bio erwies sich als Flopp, der das Haushaltsgeld schnell in doppelte Höhe trieb - auch noch mit oftmals negativen Rezensionen! Nach vielen weiteren Versuchen dieser Erfahrung im Internet zu entkommen, geht es in tätiger Reue zurück zum Supermarkt und Diskounter..

Den Käse bestellen wir in der Bucht oder bei a mazon, 1kg Laib Schnittkäse div. Sorten zum Preis von 20-25 Euro. Dieser Käse ist deutlich besser als aus dem Supermarkt, wo nur noch Frischkäse nachgekauft wird und Scheibenschmelzkäse für den Toast und Camembert (hier muß man aufpassen, es gibt schon längst Camembert-Fakes, die niemals reifen), sowie Handkäse.

Weiterhin geht die Statistik Irrwege, was den Fleischkonsum anbelangt, der rückläufig sein soll: Wenn inzwischen gut 25-30% Fremde im Land sind, die in ihren eigenen "ethnischen" Läden kaufen, ist dieser Konsum außerhalb der staatlichen Kontrolle und Überwachung. Sollten Plagiate nicht lieber anders genannt werden, als das Original?
Z.B. Camembert, Camember, Camembär, Camemberg?

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Kartuschen - Thema: Kritiken



Den "Beruf" des Kritikers kennt man, aber was ist der Unterschied -bei Laien-, wenn am Frühstückstisch die Bemerkung fällt: "Gegen die neuen Brötchen kann man nichts sagen"? Das ist typisch deutsch, der Franzose würde "Bon" oder "tres bon" sagen, also ein Lob geben. Ob das deutsche Verhalten evtl. auch ein Lob ist oder sein könnte, ist jedem selbst einzuschätzen- ich sage, es ist ein Lob und kein Tadel, nur eine Feststellung der Tauglichkeit des Gebäcks. Diese verbalen Randbemerkungen sind wie das erste Zeugenis in der Grundschule, das schriftliche Beurteilungen enthält, keine Zahlen als Schulnoten. Man kann praktisch alles hinein und wieder heraus lesen - je nach Einstellung. Immer wieder höre ich von "postitiver Kritik", wobei Kritik klar und eindeutig eine mehr oder weniger harte Beurteilung, niemals ein Lob sein kann. Überhaupt ist man in Deutschland mit einem Lob sehr sehr zurückhaltend, was ich sehr schade finde. Deshalb ist es mein Bestreben zu loben, gerade dort, wo man viel zu selbstverständlich des Anderen Leistung in Anspruch nimmt und jener sein Werk gut tat. (Wie das praktisch überall und immer der Fall ist) Die neuen Brötchen sind von einem anderen Hersteller gewesen und ich hatte mich dabei erwischt "Gegen die neuen Brötchen kann man nichts sagen" zu meiner Frau zu bemerken, die mir gegenüber saß. Ihre Antwort war ein undeutliches "mhpf".. dann mit einiger Verzögerung ein einfaches "ja". Dazu fällt mir noch mehr ein: Ein Personalchef sagte einmal zu dem Mitarbeiter, dem sein Zeugnis nicht gefiel: "Ich gebe niemals ein Sehr gut, das wäre nicht richtig, weil keine Steigerung mehr sein kann - ich hatte auch nie mehr als ein Gut!" Da schlägt man doch gleich lang hin - oder? Aber es geht noch besser zu, in diesem unserem Land. Keiner der neuen Studierten hält Lob und Kritik auseinander, wie man nicht mehr zu wissen scheint oder wissen will, daß jemand das andere Geschlecht in der Anrede zuerst nennt, aus reiner Höflichkeit. So hält auch niemand mehr die Tür auf- weder der Herr der Dame, noch die Bediensten dem Kunden und wenn dieser noch so schwer beladen ist. Man wird sich auch diesen Ruf "Maaaaahlzeit" abtrainieren müssen, nach dem immer ein zigfaches Echo - meist mit vollem Munde - folgte. Wenn die Servierkraft fragt "hat es ihnen geschmeckt?", erwartet sie nur ein Kopfnicken oder Trinkgeld (das gibt es wohl immer noch), nie wird sie die moderne Art der Kunden (früher Gast genannt, obwohl dieser zahlen mußte) mögen, die auf folgende Art antworten können: (Das habe ich einmal gemacht, das muß ich gestehen) "Die Brokkolikremsuppe sah gut aus, die Farce oder der Fond aus Hühnersud paßte in keinster Weise dazu, die den Grundstock gebildet haben muß. Der Koch hat wohl nicht abgeschmeckt, sondern entsorgt." Dann passierte erst einmal nichts, wir warteten und warteten - dann kam das Rindergulasch und das war das Beste, das wir in der Gastronomie bisher hatten. In dieser Wartezeit wurden wir von zwei jungen Männern mit Kochschürzen von der Straße aus beobachtet.. Szenenwechsel: Ich kaufe das Fleisch ein und erlebe somit oft genug, wie -besonders ältere Frauen sind so- der Fachverkäuferin gesagt wird: "Ich bekomme" von diesem oder jenem so und so viel. Keinen "Guten Tag" oder ein kurzes, freundliches "Hallo". Geht man durch die Stadt, kann man froh sein, nicht weggerempelt zu werden, wenn der Gang mit den Einkaufstaschen durch die wild parkenden Wagen und Reklamereitern oder Sitzgruppen geht, die den ganzen Bürgersteig besetzen. Höflichkeit ist wohl früher mal gewesen, heute muß das nicht mehr sein, wie mir scheint. Das Rindergulasch wurde übrigens gebührend gelobt und auch mit Trinkgeld bedacht - Ehrensache.




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