Die Plaetzchenwolf - Story.



Rekord! Im April 2016 waren 891 Besucher auf Peter's Seite, die ca 15 Buchseiten ergeben haette..

Schopenhauer: "Der Hund bleibt im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!"

Ein paar Bemerkungen ueber die Hunde und Hundehaltung:
Damit bin ich aufgewachsen, sie praegten ein ganzes Stueck mein Leben, damit habe ich Tag und Nacht verbracht,
in den Zeiten voller Kraft und in Krankheiten, wir atmeten zusammen
und lebten zusammen, die Hunde erhielten ihren Teil an der "Beute",
wie sich das im "Rudel" gehoert. Unverkrampft und ehrlich,
ohne moderne Gefuehlsdusseleien -
ein Hund blieb dabei immer ein Hund, auch wenn wir uns stets sehr nah waren !

Es ging in erster Linie um das "Urvertrauen", nicht um Dressur.

Peter - Bilder I.
Peter - Bilder II.
Peter - Bilder III.

Die Revision dieser Seite dauert besonders lange - nicht weil sie so lang geworden ist, als vielmehr, dass mir dieses Thema noch immer nahe geht.

Am 17.Juli 2012 ist er, von selbst eingeschlafen-
im Alter von 14 Jahren und 5 Monaten,
die Geschichte waere nun eigentlich abgeschlossen..

Eine ausgepraegte Rudelgerechtigkeit machte den Welpen zum "Plaetzchenwolf",
dem Namensgeber dieser Hobbyseite, die eine Art Tagebuch sein soll;
seinen Spitznamen hatte dieser Hund nicht zu unrecht ;)

Rueckblende:
Unser alter Boomer, der Hund, den wir im Alter von 12 Jahren
aus dem Tierheim holten und der langsam aber sicher Altersschwaechen, Umfallen und Demenz zeigte,
sollte seinen "Nachfolger" erziehen helfen - der Grundgedanke einen Welpen auszusuchen war geboren.
Es muss erwaehnt werden, dass Boomer, ein weisser Schlittenhund-Samojede-Spitzmix mit schwarzen Flecken war,
wovon einer mitten auf einem Auge war- er lief im Passgang wie ein Kamel
und hatte unter seinem Fell eine schwarze Haut !
Dieser seltsame Koeter ist mir, ja der ganzen Familie stark an's Herz gewachsen,
weil er sonderbare Marotten hatte- und eine Lieblingsspeise, die etwas untypisch fuer Hunde ist:
Spaghetti mit Tomatensauce, die er perfekt mit den Fangzaehnen aufnahm und ... einsog !
Er ging keinem Streit aus dem Weg und erteilte jedem sofort eine Lektion,
wenn ihm auch nur etwas gegen den Strich ging.
Er wurde 15,5 Jahre alt und musste wegen div. Alterskrankeiten eingeschlaefert werden,
was -ganz grundsaetzlich- ein ganz mieses Kapitel ist-
aber ihm konkret viel Leid erspart hat.
Der Boomer kuemmerte sich liebevoller um "seinen" Welpen "Peter",
als das selbst dessen Mutter gemacht haette - doch nun weiter zum eigentlichen Thema,
dem Plaetzchenwolf Peter, der so oft auf div. Links und Bildern meiner Homepage zu sehen ist:

Die Idee einen Welpen auszusuchen war geboren - so kam die Kleinanzeige im Sonntagsblatt gerade richtig,
die einen "Retriever/Schaeferhund-Mix" fuer 250 DM anpries..
Nach dem Anruf beim Inserenten folgte unser erster Besuch:
Wir fanden einen tyischen kleinen Schaeferhundezuechter vor,
der im Urlaub seine Huendin der Tochter anvertraute,
die dann wohl irgendwie nicht so richtig aufgepasst haben muss...
Die graue DSH - Zuchthuendin Farah wurde traechtig und gebar eine handvoll netter Welpen,
die schnell unter die Leut' gekommen sind- wir haben den kleinsten davon erwischt,
der sich sofort und unbeirrt auf meinen Schuh setzte, obwohl in diesem Garten allerlei Hunde-Leben war.
"Der Kleine hat immer kaempfen muessen um an die Milch zu kommen und hat sich einmal so satt getrunken,
dass er mit den Beinen nicht mehr auf den Boden kam.."
So erzaehlte die Tochter des Zuechters.
Wie- Mix?
Die Hunde sehen doch exakt wie ihre Mutter und wie deren Schwester aus,
die ebenfalls in dem Zwinger lebte?
Der Zuechter wider Willen (Der Vater der unaufmerksamen Tochter) wusste nichts von dem Hund, vom dem Peters Mutter Farah traechtig wurde-
die Tochter war ebenso ahnungslos, welcher Rasse der Hundevater war oder angehoerte.
Uns war die "Rasse-Reinheit" sowieso egal- es zaehlt das Individuum-
und das war von Anfang an deutlich zu spueren.
Nach mehrmaligen Besuchen und zig Anrufen war es soweit, dass der Kleine alt genug war und abgegeben werden konnte.
Inzwischen war uns das Muttertier bereits vertraut,
das zu Anfangs wie eine Lokomotive erschien und gehoerig Respekt einfloesste:
"Mit einem Deutschen Schaeferhund spasst man nicht, der langt sofort hart zu-"
so der Zuechter, der stolz darauf war, dass seine Hunde (mit denen er im Schaeferhunde-Verein war,
wo wohl auch Polizeihunde ausgebildet wurden)
"wie die Krokodile beissen".
So waren seine Hunde erzogen - hart und absolut gehorsam.
Viel spaeter trafen wir einen Polizisten mit Diensthund,
der von "der S-Klasse unter den Hunden" sprach - exakt das traf spaeter zu.
Unser Peter, der nach meinem pfiffigen Schulkollegen benannt wurde,
hat seinen Namen zu Recht- er zeigte sich gelehrig und helle.
Zum Zuechter nach Waldgirmes sind wir noch ein paarmal gefahren und so konnten die Hunde noch lange Zeit Kontakt halten,
auch gemeinsam ein wenig laufen und ueben:
Mutter, Schwester und der #Peter waren zum verwechseln aehnlich,
nur Peter's Ohren standen nicht so steif wie bei den beiden, was aber div. Ursachen haben konnte...
(Hochstellen, arretieren in jungen Jahren waere eine davon gewesen)
Es ging ueber Huerden und Graeben- in rasanten Spruengen, auf hohe Strohrollen etc.
Der Besuch in diesem Hundeverein lies uns gruseln- dazu spaeter mehr unter "allgemeinen Hundeplatz-Erfahrungen".
Der Kontakt schlief spaeter ein, als Peters Mutter im Alter von nur 8 Jahren verstarb-
der Zuechter haette damals den 1,5 j. Junghund Peter gerne wieder zu sich genommen,
der ein Vertreter des sogenannten leichten Hundes ist, der keine Probleme mit den Gelenken hat.
Mit 2 Jahren wog er 34kg, heute 39kg.
Nun sind wir erst einmal beim Welpen Peter, der sein neues Zuhause und seinen Ziehvater traf,
der bis dahin vollkommen ahnungslos war...
Wuff !
Vor Schreck viel der Kleine rueckwaerts um, was den Bann brach und er von Boomer liebevoll abgeleckt wurde...
Der alte Hund war ein prima "Ziehvater" - so schliefen beide fortan direkt beieinander-
beide auf der Seite liegend, der Kleine unter zwischen Vorder- und Hinterbeinen Boomer's
(in gleicher Richtung - wie auf der 2. Galerieseite gut zu sehen ist)
So wie wir uns das vorgestellt haben, kam es nicht:
Der Welpe wuselte so schnell zwischen unseren Beinen durch in's Schlafzimmer,
dass so manches Mal ein echtes Fang-Spiel daraus wurde:
Er wollte auf keinen Fall -trotz Kollegen- "alleine" im Hundekoerbchen bleiben,
das durch eine Tuer von uns getrennt war...
Was war das Ende des Lied's?
Der Kleine schlief auf der alten Babydecke neben meinem Bett...
Von nun an atmeten wir zu dritt in diesem Zimmer, im gleichen Takt.
Peter's Ruepelalter und der Tod Boomers fielen eng zusammen.
Vergessen haben wir den alten Hund nie -
und raten Angesichts seines nicht leichten Todes auf keinen Fall Herztabletten zu verabreichen:
Hier irrt der Tierarzt, weil dieses Organ praktisch unzerstoerbar lief,
obwohl er ein Jahr zuvor ein "geschwaechtes Altersherz" diagnostiziert worden hat-
waehrend der ganze Rest des Tieres total abgenutzt war und kaum mehr eine Futteraufnahme oder Stehen moeglich machte:
Fix sind die Fliegen da und legen ihre Eier in das absterbende Tier.
Die Spritze (Doppelte Ausfuehrung) war eine echte Erloesung,
bis auf die Tatsache, dass unser Tierarzt geheult hat..

Nun wieder zum lustigen Teil der Hundehaltung!
Der Peter wuchs und frass so viel, dass wir scherzhalber von einem "Gleisanschluss" sprachen-
so fix gingen die 10 Kilo-Saecke an Welpenfutter weg.
Bei 65cm Risthoehe war das Wachstum abgeschlossen und von nun an ging es nur noch etwas in die Breite.
Ab einem Jahr haben wir mit einem Kraft- und Ausdauertaining angefangen,
das bis zum 8. Lebensjahr fortgefuehrt wurde.
Gehorsamkeitsuebungen, die mit unnachgiebigem Nachdruck gemacht worden sind, waren das taeglich Brot:
Der Hund wollte von Anfang an hoeren (von sich aus) und arbeiten.
Wie es zu dem Spitznamen "Plaetzchenwolf" kam, wollt' ihr wissen?
Nun, mit Speck faengt man Maeuse und mit Plaetzchen ...
Selbstverstaendlich gibt's davon nur sehr wenig, deshalb sind sie so begehrt vom Hund -
der hauptsaechlich Speisen "vom Tisch" bekommt und trotzdem -auch im heutigen Alter von ueber zwoelf Jahren-
noch prima Zaehne hat und keinerlei Mangelerscheinungen.
Je besser ein Essen gewuerzt ist, um so lieber frisst er es !
Er fordert Gerechtigkeit bei allen Dingen, weil er von Anfang an mit Gerechtigkeit erzogen wurde:
In einem Rudel wird immer geteilt !
Vollkommen schnurz, ob es sich um Streicheleinheiten oder um ein Fruehstuecksei handelt,
der Hund bekommt seinen Teil an der "Beute" und begutachtet das, was eingekauft worden ist:
Er hatte in dieser Zeit -waerend wir einkaufen waren- stets Wachdienst im Haus und erwartet nun seine Belohnung.

Wir hatten uns einen smart fortwo im Autohaus angesehen und so kam es zu einem Probesitzen
- mit Hund, versteht sich:
Die Punktlandung im Kofferraum mit dieser typischen Ladeklappe hat gut funktioniert-
auch wenn zuerst Skepsis aus den Hundeaugen zu lesen war.
Die unglaubliche Naehe zu meinem Ohr hat ihn zufrieden gemacht!
Die Aussicht ist toll - welcher Hund hat schon einen so tollen Rundblick?
Die erste Fahrt war lustig, weil der Motor unter dem Kofferraum installiert ist
und Peter zurueckknurrte, bis er verstand, dass dieses Geraeusch nicht ihm galt!
Ab und an hockt er im geoeffneten Kofferraum auf dem Parkplatz,
auf seinem neuen Stammplatz, der rollenden Hundehuette sozusagen - und wartet geduldig,
bis wir mit den halben Haehnchen aus dem Laden zurueck kommen.
Er wuerde sich niemals an den Tueten zu schaffen machen, auch wenn wir nochmal in den Markt muessen,
weil etwas vergessen worden ist oder Flaschen abgegeben werden sollen...
Er bekommt seinen Teil, dem ist er sicher - rausspringen wuerde er ebenso wenig, egal was draussen los ist -
das Auto wollte noch keiner klauen, wenn der Hund wacht - 3,5cm Fangzaehne koennen richtig weh tun.
Durchtrainiert sein kommt nicht vom Autofahren, sondern von langen Spaziergaengen
und von staendigen Balluebungen, vom Stockziehen und aehnlichen Dingen-
das Futter wurde immer nach diesen Anforderungen gegeben, nie zuviel und nie zuwenig.
Sehr schnell und in jungen Jahren bildete sich ein Gehorsam heraus,
der wichtige Grundbegriffe staendig voraussetzt und der seine Eindruecke bei Ordnungshuetern aller Art,
ob Polizisten in gruen und die blau,
aber auch Jaeger und Forstleute hinterlassen hat:
Der Hund hat seine kurze Stadtleine mit "Lederwuerger" nur umgehaengt-
wie eine Krawatte- die ich selten in die Hand nehmen muss-
trotzdem gab es keinen Aerger und keine Massregelungen meinerseits als Hundehalter.
Ein verantwortlicher Hundefuehrer weiss, wann der Hund angeleint werden muss und reagiert immer im Vorfeld!
Kinder durften den Hund immer anfassen, der ein wirklich umfassendes Training hatte,
das in der belebten Stadt alle denkbaren Situation hatte und im Feld und Wald den Weg zeigte:
In's Gebuesch ausbuechsen oder gar dem Wild nachstellen kam nicht in Frage,
sein Gehorsam geht so weit, dass er immer hoert
und sich ggf. mitten im Lauf ablegen laesst und ueber gut 500 mtr abzulegen ist.
Dieser Gehorsam wurde bei jedem Befehl mit Nachdruck gefordert,
so lange bis alles stimmte.
Gerade fuer den Hund hat sich die Muehe gelohnt:
Er schaut hochnaesig auf die anderen Kollegen herab, die an der Kordel gezerrt werden muessen,
waehrend er hoch erhobenen Hauptes vorbeitrabt, selbstverstaendlich frei laufend.
Das ist von Anfang an gewesen und bis heute so geblieben - gewisse Ausrutscher habe ich damit beantwortet,
dass er sofort angeleint wurde, bis die Lektion begriffen war.
Auf diese Weise erwarb der Hund einen enormen Respekt beim "Publikum",
wo er sich immer aeussert strapazierfaehig zeigt,
wenn Nervenkostuem gefragt ist.. neulich stand er unvermutet beim TA in einem Wurf weisser Schaeferhunde,
die gerade mal 2 Wochen alt waren:
Ganz vorsichtig hob er Bein fuer Bein ueber die Kleinen weg,
vorsichtiger haette die Hundemutter nicht sein koennen!
Die kl. Maedels, die sich beim Tierarzt tummeln und die Tiere versorgen helfen, sind immer vom Peter begeistert,
den Versuch ihn an der Leine ausfuehren zu wollen, haben sie aufgegeben:
Die Kraft eines ausgewachsen Rueden ist schon recht ordentlich-
wir hatten zu dritt alle Muehe ihn bei einer Krallen-OP auf dem Tisch zu halten.
(Eine Kralle war abgerissen, weil er nur ein Tempo kennt: Voll drauf)
Bis auf ein paar Kleinigkeiten waren bis jetzt keine nennenswerten Krankheiten,- zum Glueck.
Mit Hundeforen im Web habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, mit Hundeplaetzen ebenso wenig:
Zickenkrieg und menschliche Verweichlichung oder so.
Der Plaetzchenwolf ist der Namenspatron meiner Webseite,
weil er immer irgendwie vor der Fotolinse steht oder immer irgendwie in's Bild kommt...
Hier noch ein paar Marotten:
Der Hund erkennt sich im Spiegel.
Er frisst ein rohes Ei nur, wenn ein Schuss Fluessig-Wuerze untergekleppert wird.
Er fordert sein eigenes Fruehstuecksei, bitte nicht zu weich und nicht zu hart.
Das Endstueck eines Bratens ist ihm.
Kartoffel und Nudeln bitte nur mit Sauce, mit ausreichend Sauce.
Bratkartoffel gerne mit Speck und Ei.
Bitte nur selbstgemachten Kartoffelsalat, keinen fertigen und keine fertige Salatsauce.
Er hoert mitten aus den Saetzen heraus:
"Will noch jemand eine halbe Frikadelle?"
Er hoert mittem im Feld beim Spaziergang, wenn wir ueber bestimmte Speisen reden:
Soll ich morgen mal wieder was mit Eiern machen?
Den merkwuerdigen Befehl:
"toter Hund" konnte er wohl gleich, das fand meine Tochter zufaellig heraus- obwohl das niemand mit ihm geuebt hat:
" noch toeterer Hund " laesst ihn eine Rolle seitwaerts ausfuehren...
Typisches Hundeverhalten, wie das Erkennen bestimmter Formulierungen "wollen wir mal ne Runde drehn?"
sind sowieso klar..
Besonders aengstliche Hunde aus Tierheimen, die nichts Gutes erlebt haben oder Hunde,
die mal gebissen worden sind, koennen mit unserem Peter wieder zu einem Grundvertrauen herangefuehrt,
ja sogar richtig therapiert werden.
(Das haben wir oft gemacht)
Besonders gerne sind Rollstuhlfahrer und Altenheiminsassen mit ihm zugange,
weil der Hund ruhig und geduldig ist.
(Freilich muesste hier die Vergangenheitsform stehen, - diese Story ist jedoch zu seinen Lebzeiten gemacht worden)

Manche Hundhalter meinen, dass diese strikte Art des Gehorsams uebertrieben sei und dass der Hund "seinen eigenen Kopf" haben darf-
dabei sind Befehle, auf deren sofortige Ausfuehrung man sich verlassen kann,
die Grundvoraussetzung einen Hund ueberhaupt frei laufen lassen zu koennen:
So manchesmal ist eben das fuer das Tier lebensrettend, wenn sich schnell und unerwartet ein Fahrzeug naehert etc.:
"Steh!"
Passanten, die um eine Weg-Kurve oder Treppe im Parkhaus kommen und unvermutet vor dem Hund stehen,
werden leicht beruhigt, wenn sich das Tier auf ein leises Kommando sicher dirigieren laesst.
Wohlwissend, dass auch ein Hund im Alter seine Probleme mit den Ohren haben kann
habe ich den Peter IMMER mit Handzeichen und sprachlichem Befehlen zugleich erzogen-
so wird er "hoeren" koennen, auch wenn die Hoerfaehigkeit abnimmt.
Der Aufbau der Befehle ist einfach und kann aus einer kleinen Befehlskette bestehen:
Aufmerksamkeit, Anruf, Befehl.
Ein solcher Befehl darf nur vom HF aufgehoben werden.
Heute ist er so erfahren, dass alle Wege bekannt sind,
sogar aus dem Auto heraus erkennt er Orte und Plaetze wo er schon mal war:
Er wird dann unruhig und hechelt mir von seinem Eckchen im Auto aus in's Ohr..
Einige Leute schauen etwas verstoert,
wenn der Peter bei unserer Lieblings-Pommesbude seine "Extra-Wurst" auf dem Pappteller serviert bekommt...
Er weiss genau - Verhalten = Entlohnung, die zeitlich ziemlich versetzt kommen kann:
Futter als Belohnung hat es bei uns noch nie gegeben-
das ist mit Sicherheit der falsche Weg einen Hund zu erziehen.
Deshalb habe ich unterwegs niemals "Leckerlis" dabei.
(Ein anerkennendes Wort oder fluechtiges Beruehren reicht vollkommen aus)
Problematische Hundebegegnungen sollte man immer meiden
-deshalb wird notfalls in den Hang ausgewichen- gut, wenn man den Hund vorschicken kann!
Diese Story geht ein wenig querbeet,
weil in diesen Jahren doch recht viele Eindruecke der unterschiedlichsten Art haften geblieben sind- so dieser:
Eine Verneinung (des Hundes) kann ich nicht bestaetigen, wohl aber die Tatsache,
dass "ja" ein beidseitiges Augenzukneifen ist -
das kann man jederzeit verifizieren, er antwortet!
Wie oft wollte ich dieses Scherengebiss fotografieren- was er irgendwie nicht mag und nicht will:
Nur ein einziges Mal in den ganzen Jahren habe ich sein "Drohgesicht" gesehen,
fuer nicht mal eine Sekunde- es wirkt unheimlich und hat den anderen Hund zur Seite springen lassen.
Im Regelfall zeigt er nur oder besser demonstrativ seine Breitseite bei Hundebegegnungen und zeigt sich ziemlich wenig am Geschlechtlichen interessiert,
viel eher am allgemeinen Geschnuffel.
Wenn die Situation unklar ist, stellt er die Haare und wenn andere Hund aufdringlich werden,
wird einseitig ganz kurz mal ein Reisszahn gezeigt.
Die arttypischen Kampfspiele unter Rueden hat er immer gemocht-
anrempeln, nebeneinander herrennen, knurren- fangen, jagen, taktische Verteidigung etc.
Das (leider) seltene Schauspiel des typischen Wolfsheulens:
Eine feine Singstimme, die viel zu selten zu hoeren ist, schaurig schoen,
im Gegensatz zu einem unglaublich tiefen Bass, den er ebenfalls ganz selten bringt.
Heute ist er nicht mehr so kampfbereit wie frueher, wird ruhig und gesetzt, reagiert nicht mehr so flott-
ein aelterer gesetzter Koeter, der seine Ruhe haben will:
Mal sieben wuerde ich die Hundejahre im Vergleich zu den Menschenjahren nicht ganz rechnen,
eher mal 6 - somit waeren es 12 x 6 = 72 Jahre - das kann stimmen.

Wir machen des oefteren Ausfluege im Taunus und Umgebung-
(der Hund war immer schon eine Ausrede
keine Urlaubsfahrten mehr machen zu muessen, der Nepp und der Stress war uns zuviel)
und so fanden wir in einer kl. Stadt keinen anderen Parkplatz als beim "Fressnapf"-
ganz ohne irgendetwas zu kaufen gehoert sich das nicht:
Ich habe den Peter mitgenommen, wobei er sich das Futter ganz alleine aussucht- wie in dem Muehlenbetrieb bei uns zuhause-
zielstrebig Richtung Pferdefutter, schnuffeln- zum Katzenfutter- schnuffeln und schmatzen-
zum Premium-Hundefutter und dort pendelt er unschluessig zwischen zwei, drei Sorten hin und her-
wie wir das im Laden zuweilen ebenso tun...
Die Haltung der Rute zeigt ebenfalls Unschluessigkeit- so lese ich vor:
Mit Huehnchen, mit Fisch, mit Rind- der Ausschlag kommt immer bei Huehnchen, seiner Leibspeise:
Willst du Huehnchen?
Blinzel..
Wir traben zur Kasse - er stutzt, geht zurueck und betrachtet sich die neuen Liegekissen und grossen Koerbchen.
(Konnte ich nicht mitnehmen, weil die fast so gross wie unser smart waren ;)
Die einzigen Unsicherheiten in der Stadt entstehen,
wenn kleine aggressive Hunde und ihre ueberdrehten Frauchen
(in dreiviertel aller Faelle)
verrueckt spielen - dann heisst es fuer mich reagieren und gut festhalten:
Zuweilen muss ich einen guten Stand haben.
Fuer die narrischen Kid's dieser hypermotorischen jungen Frauen, die staendig gaengeln und draengeln
ist ein ruhiger Hund oft der letzte Draht zur Natur,
weil sie sonst nur kreischende und keifernde Verbote und elektronische Ablenkung kennen:
Man sollte nicht glauben, wieviele der "coolen" Halbwuechsigen nunmehr vertraeumt mit dem Hund spielen,
wenn keine "Freunde" dabei sind, vor denen sie sich aufspielen muessen.
Mit dem Zuzug der neuen Menschen aus dem Sueden ist das Machotum zurueck gekehrt;
statt dass diese von uns lernen wie man hier lebt, muessen sich wohl unsere Kinder anpassen um Aerger zu vermeiden.

Auf unseren Touren kehren wir gerne mal ein und so kommt's, dass der Peter ganz still neben dem Tisch liegt
und oft unbemerkt von anderen Gaesten mal ein Stueckchen abgekommt-
was er nur in Ausnahmefaellen mag: Futter gibts sonst nur Zuhause.
Diese Einkehr ist vielmals Grund fuer laengere Gespraeche mit den unterschiedlichsten Menschen,
die sich verwundert zeigen und dann von ihren Erlebnissen erzaehlen - negativen und positiven.
Kurz- der Peter ist ein recht dezenter Vertreter seiner Art und immer gerne gesehen,
eine echt gute "Reklame" fuer den Schaeferhund,
der im Prinzip eine unglaublich gute Resonanz oder Akzeptanz unterwegs aufweisen kann.
Wer mit einem Schaeferhund unterwegs ist, der hat seinen Hund im Griff,
was man von Haltern anderer Rassen leider seltener sagen kann.- wenn dieser DSH dann noch unangeleint laeuft,
erntete ich bislang immer nur Begeisterung, nie Ablehnung.
(Bis auf einen Fall platter Pauschalverurteilung; man muss als HF lernen und bei kritischen Personen und Tieren sofort anleinen)
Auf kleinen Wandertouren in unberuehrter Natur bleiben wir-
auch der Hund- selbstverstaendlich auf den Wegen,
sollte ein Jagdmann mit seinem Wagen kommen, lege ich den Hund neben dem Weg ab-
wo er so lange bleibt, bis der Befehl aufgehoben wird.
Inzwischen kommt es vor, dass schon mal eine Jagdgesellschaft aus 5-6 Autos mitten im Feld
zu "Einzelgespraechen" bei geoeffneter Seitenscheibe anhalten - nach und nach,
die anderen warten geduldig, bis sie "an der Reihe" sind.
Wir kennen einander bereits und freuen uns immer auf ein kurzes nettes Gespraech.
Der Hund des Jagdpaechters ist Peter's Freund-
ein bissiger Drahthaar- den der Peter mal zurueck gebracht hatte:
Ausgebuechst.
Der Peter war noch ein Welpe, als wir auf dem Campingplatz unseres Dorfes, wo der Leinpfad durchfuehrt
(man muss durch den Platz gehen),
eine schraege Begegnung hatten, die ueber gut 2 Jahre haltende Hundefreundschaft brachte:
Der Troll, ein gelb-brauner riesiger DSH-Ruede, gut 50kg,
der schon viel Aerger durch Beissereien hatte- stuerzte sich auf unseren Junghund,
der eher noch ein Welpe war:
Der Kleine konnte nicht davonrennen und reagierte mit stehenbleiben und... schnappen,
dass die Zaehne aufeinander schlugen!
Der Grosse war derart verdutzt, dass auf diese Weise eine echte Freundschaft bekann,
mit Fangspielen in der Art:
Ich beiss' dir in den Hintern, du mir- fang mich!
Wir unterhielten uns inzwischen mit seinem Herrchen bis dieser sagte:
Schau' mal was die beiden "Bloedmusiker" dort treiben..
Irgendwann lagen beide nebeneinander im Gras und lauerten gemeinsam auf einen zufaellig vorbeikommenden Hund,
den sie gemeinsam anfallen wollten...
(Das war schon recht sonderbar)
In diesen zwoelf Jahren macht man schon mal Fehler in der Einschaetzung,
was aengstliche Hunde oder sich selbst ueberschaetzende kleine Rueden anbelangt-
zwangsweise darf man freundliches Verhalten nicht herbeifuehren!
Hunden geht es wie uns Menschen -
Manche mag man, andere wiederum auf Anhieb nicht.
Wieder ein Ausflug- wo es auf den Soeller einer alten Burg geht,
wo die Sicht fuer mich als Fotofreund so gut ist..
schmale ausgelatschte Treppen, dunkel, muffig und zugig- gut, wenn man den Hund vorschicken kann
und nicht immer die Leine in der Hand halten muss, zumal ein Nebeneinander viel zu eng waere,
zumal auch mal "Gegenverkehr" entsteht.
Der Blick dieser Begegnungen ist immer koestlich anzusehen, wenn der Hund -wie selbstverstaendlich-
die Treppen hochstelzt und misstrauig in den Abgrund schielt...

Ein Hund kann sehr wohl traeumen und sich im Schlaf bewegen,
strampeln, laufen, schmatzen und auch knurren - somit denkt ein Hund,
auch wenn die Wissenschaft etwas anderes behauptet.
Er nimmt sein Fruehstuecksei vorsichtig auf, setzt es ab, rollt es, knabbert das Eiweiss ab- rollt die Dotter,
schaut sie sich an, frisst mit Genuss.
Desgleichen liebt er knackige Wuerstchen, besteht auf Wurstzipfeln,
die alle ihm "zustehen", wenn es Wurstgoulasch oaehnl. gibt.
(Mein Hobby ist die Kocherei)
Sein Fest sind die Knochen (bei mir bleibt immer genug Fleisch fuer ihn dran) von der dicken Brustspitze
oder Schaelrippchen aus der Graupensuppe...
aber auch das Eisbein aus der Erbsensuppe ist sehr fein.
(In meinen Rezeptseiten sind sehr feine Anregungen hierzu)
Jedes Hunde - Haar ist dreifarbig, der Gang ist immer so,
dass nur zwei Drittsiegel entstehen, keine vier-
was ihn als noch recht wolfsaehnlich kennzeichnet - was auch auf den Geruch zutrifft.
(Unser Sohn hat den Hundegeruch als "schmutzigen Pfirsisch" bezeichnet- stimmt!)
Von der Schwanzspitzen-Faerbung bis zur typischen Warze an der Wange.
Als Peter ein Junghund war und wir angeleint mit ihm durch die Wohngebiete gingen,
heulten alle Hunde weit und breit, das war noch bei keinem anderen Hund zuvor erlebbar !
Kein Individuum ohne Unarten:
Passe ich nicht auf, versucht er wuetend bellende Hunde durch den eigenen Zaun zu beissen-
er hasst alles was laut ist !
Peter hat auch eine "Lebenseinstellung":
Wer ihn aergern oder necken will, muss einen langen Atem haben- er baut darauf,
dass der Neck auch wieder aufhoert - und... hat Erfolg !
Die Hundeerziehung ist von mir absichtlich total anders gemacht worden,
als das in den Hundevereinen zu erleben ist,
wo boesartige alte Maenner die Hunde scharf machen und stolz darauf sind- aber auch anders,
als zickige Frauen mit ihrem "Dogdancing" und "Agility" und aehnlichen Laecherlichkeiten:
Mir war der unkomplizierte Umgang unterwegs viel wichtiger als Sinnlosigkeiten wie Vereinsregeln und deren Verhaltenstipps,
die wir hier durch die jahrzehntelange Erfahrung mit Hunden total nicht brauchen:
Von Kindesbeinen an bin ich mit Hunden gross geworden -
meine erste Hundeerfahrung war mit einem Deutschen Vorstehhund,
der als Wach- und Schutzhund beim "Feldschuetz" eingesetzt wurde,
ein eher gefaehrlicher Hund, den niemand anfassen sollte.
Meine Eltern hielten nacheinander einige CockerSpaniel,
die auch nicht harmlos waren, unser Teckel war wohl der bissigste aller Koeter,
die ich bislang getroffen habe.

Nach und nach fallen mir immer neue Dinge ein, den den Peter betreffen:
Er niest, wenn jemand seine Barthaare beruehrt.
Er dreht (wie viele Hunde) den Kopf schief nach beiden Seiten,
schaut verwundert, wenn er was Neues sieht oder ein neues Geraeusch hoert.
Er legt den Kopf am liebsten hoch- wie ich- um zu ruhen.
Er schlaegt die Beine uebereinander- vorne und hinten...
In jungen Jahren ist er quer durch die Lahn geschwommen
um einen Stock zu fangen und lief sofort zu irgendwelchen Personen,
die umeinand' standen um sich zu schuetteln- erst mit dem Kopf,
dann mit dem Koerper und zum Schluss mit dem Schwanz-
wer nicht fix wegrannte, wurde geduscht!
Er konnte steilste Haenge hochgejagen- in extrem kurzer Zeit,
das hat sich im Alter gelegt- wie bei uns allen.
Heute nimmt er gerne mal eine Magnesium-Tablette,
wenn die gut trainierten Muskeln sperren und klemmen.
Sein Sportlerherz wird vom TA gelobt.
Heute geht er gerne am hellichten Tag in sein Bettchen um schon mal eine Runde vorzuschlafen...
Der Hund kennt unsere Schlafphasen und weckt, - einen Wecker brauchen wir eigentlich nicht!
Zuweilen werde ich in der Nacht angestupst, wenn mal wieder Atemaussetzer sind...
Der Hund schaut die Treppe hinab, so lange, bis die Haustuer wieder geschlossen ist.
Er rennt um's Haus und bellt erst in letzter Sekunde- ein netter Schreck fuer evtl. Gaeste,
denen das Blut in den Adern stockt-
zumal dieser ohnehin nicht kleine Hund dann auf einer der Treppen -erhoeht- steht.
Ein fester Freundes-Stamm an Hunden geht regelmaessig auf unser Grundstueck bis zum Tuerchen um "guten Tag" zu sagen..
Befreundete Hunde sind es ein Leben lang und gehen nie an einander vorbei, ohne sich richtig zu begruessen.
Gute Hunde freuen sich aufrichtig, sie luegen nicht.
(Auch bei dieser Spezies haben wir schon "falsche Hunde" erlebt!)
Das vorlaeufige Fazit:
Ein grauer Schaeferhund ist wohl gesuender als ein gelber.
Ein DSH ist leichter zu halten als ein anderer Hund, weil er von sich aus hoeren will.
(Eine feste Hand und Gerechtigkeit in der Erziehung und Haltung ist dringend noetig,
sonst richtet sich der Hund gegen uns-
das Grundvertrauen darf niemals erschuettert werden !)
Die Erziehung muss immer ruhig und gleichmaessig sein,
niemals kreischend und / oder mit wechselnden Ausdruecken in den Befehlen.
Man sollte dem Tierarzt nicht alles glauben, ganz grundsaetzlich nicht, denn er will eigentlich nur Geld verdienen..
Man sollte so oft wie moeglich "vom Tisch" fuettern, weil im fertigen Futter (aller Art) viel Dreck und Abfaelle,
Haltbarkeitsstoffe, Farb- und Geruchs- und Lockstoffe
(deshalb fressen die Tiere solche Produkte bis sie brechen),
Zuckerstoffe und Stabilisatoren enthalten sind, die schnell Allergien und schlimmere Krankheiten ausloesen !
(Das haben wir bei unserer Katze erleben muessen, die das Premium-
Futter aus der kleinen Alu-Schale bekam)

Einen Hund sollte man nie in fremde Haende geben und nur halten,
wenn man genug Zeit fuer ihn hat!
(Auch kurze Aufenthalte in einer Tierpension etc. sind schieres Gift)
Einen Hund sollte man nie schlagen.
(Ich wuerde keinen Hund laenger als 2 Stunden alleine lassen, er leidet schlimm bei laengerer Abwesenheit -
alte Hunde mal ausgenommen, die schlafen mal eben so 3-4 Stunden durch!)
Peter schleckt sich ueber die Schnautze, wenn er aergerlich ist.
Bei Missfallen oder Ablehnung kommt die Zunge etwas heraus und die Lefzen werden ganz leicht angezogen.
Vor dem Einschlafen schmatzt er dreimal...
Der Hund lacht, wenn wir alle zusammen sitzen und er unter uns ist.
(ja, das koennen Hunde durchaus)
Randbemerkungen:
Teletakt, Trillerpfeifen, Kastrierer, Vereinsmeier, Halti, Flexi und Hundefluesterer
stossen bei uns auf erbitterten Widerstand, ebenso die Verhaetscheler und Verniedlicher-
ein Hund muss immer ein Hund bleiben,
ein Tier ist kein Sportgeraet und kein Prestige-Ding.
In diesen Jahren kamen viele viele Begegnungen mit anderen Hundehaltern zustande,
von denen die freiesten im staedtischen Umfeld waren und die sonderbarsten eher auf dem Land zu finden sind:
In der Stadt ist nicht viel Platz, die Halter und die Hunde muessen miteinander auskommen- so gut es eben geht.
Hardcore-Hundehalter auf dem Lande sind manchmal ueberaengstlich, manchmal wollen sie keinen Kontakt,
aus Angst, dass sich ihr Hund als nicht so "gefaehrlich" erweist, wie sie das gerne sehen wuerden-
um ihr Ego damit aufzupolieren.
(Nachtrag im Jahr 2016: Heute sieht man fast nur noch Leute mit winzigen Hundchen, oft mit mehreren davon)
Wer genau beobachtet sieht martialische Hundekaefige mit Wimpeln und Aufklebern von Vereinen in den Autos-
die wie Hochsicherheits- Zellen anmuten und bei einem Unfall eher die Rettung des Hundes verhindern.
Manche Gesellen fahren eine Querstrasse weiter zum Hundeplatz, lassen den Hund im Auto sitzen-
egal ob im Winter oder in sengender Sommerhitze- und "trinken sich erst mal einen", das kann dauern,
bis das Tier mal eben fix fuer eine Viertelstunde ueber den Platz gejagt wird-
mit gebruellten Kommandos, als ob die Hunde schwerhoerig waeren.
Dann kommt der Hund wieder zurueck in den rollenden Zwinger-
ohne mit den anderen Hunden in Kontakt zu kommen.
Das Herrchen trinkt sich wieder einen und faehrt dann -rechtzeitig zum Mittagessen- nach Hause zu Muttern.
Es gibt Leute, die einen Hund "mit Potential" aufkaufen,
ihm "den Willen brechen" um diesen dann "wieder aufzubauen" -
in dem Sinne, wie der kuenftige "potentielle" Kaeufer das erwartet von einem Schaeferhund, fuer den er bereitwillig Tausende zahlt..
Es gibt Leute, die gehen zu zweit arbeiten und lassen mehrere Hunde ueber viele Stunden alleine heulen...
Es gibt Leute, die kaufen sich moeglichst seltene und teuere Hunde - als Statussymbol.
Bislang ist mir noch kein Hund untergekommen, den man mittels kurzem Befehl von der Aufnahme von Futter,
ja selbst von ausgesprochenen Leckerbissen abhalten kann- bei unserem Hund geht das ganz leicht.
Vor dem Einkaufstag "bespreche" ich den Tag mit ihm- in kurzen Worten und er weiss, dass er zwei Stunden alleine bleiben
und Wache halten muss- und.. evtl. sogar die "Beute", den spaeteren Spaziergang etc.
Im Keller haengen ein paar Wuerste in seiner Reichweite im Vorratseck, im Wohnzimmer sind unten auf dem Bar-Wagen
immer etwas Suessigkeiten, wie Plaetzchen und manchmal auch Schokolade-
er koennte wenn er wollte- tut es aber nicht!
Ab und an kommt per Post ein Paeckchen, das herrlich duftet:
Der Online-Metzger hat wieder mal was geschickt, das wir gemeinsam auspacken.
Der Hund ist immer dabei und rollt ganz merkwuerdig mit den Augen und schaut zu,
wo dieser- fuer ihn- "ungeheuere Reichtum" verstaut wird.
Er weiss ganz genau, dass sein Anteil sicher ist- stehlen wird ein Schaeferhund nicht.
Kleine abendliche Naschanfaelle werfen selbstverstaendlich auch immer etwas fuer den Hund ab- es wird geteilt!
(meistens nimmt er solche Absichten im Halbschlaf auf und trabt bereits zum Kuehlschrank)
Der "Aufmerksamkeitsbefehl Achtung" laeutet unterwegs den Wechsel auf die andere Strassenseite ein,
dieser Befehl steht am Anfang einer Befehlskette, wenn eine andere Situation kommt.
Die wichtigsten Kommandos, die sehr strikt sind:
Steh, bleib, voraus, aus, nein.

Fuer jede Art der Scharfmacherei von Hunden in Verbindung mit Menschen habe ich
(hier wird nur vom Hobbyhund und nicht vom echten Schutzhundedienst gesprochen)
nur Verachtung uebrig:
Ein Schaeferhund weiss, wann er was zu beschuetzen hat und ist bereits von "Hause aus"
in dieser Disziplin mehr als heftig angelegt- wer das forciert, hat einen boesen Komplex !
Es gibt alte Maenner, die den Hund bewusst "mannscharf" machen - vermutlich fehlts irgendwo und sie suchen einen Waffenersatz.

Gestern stand er vor dem Barwagen, wo die Plaetzchen liegen und schnaufte hoerbar-
ging zu mir, hob die Pfote, ging zurueck zum Barwagen und wartete..
Ein Hund ist ein Rudeltier, es muss seinen Platz finden und darf nicht ungerecht behandelt werden.
Nach dem Peter (Ersetzen kann man ihn sowieso nicht) werden wir keinen Hund mehr bekommen,
weil die Verantwortung fuer weitere 12-16 Jahre auch die Faehigkeit beinhaltet,
den Hund sicher festhalten zu koennen-
was im Alter nur noch bedingt der Fall ist.
(Zudem kann jeder mal ins Krankenhaus muessen, dabei wird ein Hund stoeren, der ja weiterhin auf seiner Aufmerksamkeit besteht)

Eine kleine Hunderasse halte ich (wie eine zu grosse)
eher als eine Verhoehnung des Wolfes,
den Urvater unserer heutigen Zimmergenossen.

9.4.2010
Der Peter hat sich in eine winzige Terrier-Huendin verliebt und war nur noch mit der Leine von dort wegzubekommen-
unglaublich, dabei war ihm bis jetzt die Weiblichkeit ziemlich egal.
Im hohen Alter noch eine Torheit? Lieber nicht.
Die Mischung waere auch kaum vorzustellen.
Seine Ohrentzuendung dauert nun schon viele Wochen,
die Narkose war ein Trauma, das wir lieber nicht wiederholen wollen:
Nach drei Spritzen musste zusaetzlich die Atemmaske angezogen werden-
trotzdem die Augen verdreht waren, baeumte er sich immer wieder auf.
Der TA hatte schon Angst um den Kreislauf- mehr Ruhe war in den Koerper nicht zu bringen,
das Hunde - Hirn hat sich nicht geschlagen geben wollen.
Wochen zuvor war mit div. Antibiotika versucht worden der Sache Herr zu werden, was klaeglich versagt hat.
Nun therapieren wir mit einem schmerzstillenden Mittel (Enrotap),
damit ich dreimal am Tag mit einem Toiletten-Feuchttuch das Ohr auswischen kann. -
Ohne dieses Mittel bislang ein Ding der Unmoeglichkeit.
Dieser Koeter schafft es sich vom OP-Tisch zu waelzen, auch wenn drei Erwachsene ihn festhalten wollen..
Am 10. April 10 ganz spaet Abends, inmitten eines Gruselfilms:
Oooooouuuuuuuuuhhhhhhhhhhhhhh......
Ein langgezogenes und unglaublich echt klingelndes Geheul-
ein Geraeusch wie aus den Urzeit der Erinnerung, wie aus fernen Welten, in die wir irgendwann mal alle eintauchen,
erscholl - unueberhoerbar - durch die Wohnung.
Der Peter traeumte auf der Badezimmermatte und rief wohl seine Ahnen... von denen einige sehr aehnlich ausschauten und deren Nachkommen, die ganz eindeutig seine Vettern sind.
In Weilburg ist ein grosses Wolfsgehege,
wo man diese Tiere gut sehen kann, wir hatten schon die Gelegenheit, die Fuetterung zu sehen.

Die Aehnlichkeit zum Wolf spuerten von Anfang an alle Hunde des Ortes und auch unterwegs, die sich immer ganz eigentuemlich verhalten haben- wenn wir mit dem Peter gingen..
bis auf total mutierte Zuechtungen, wie Moepse, Pekinesen oder Boxer,
die noch verzuechteter sind als ein Pudel, die wir nicht fuer voll nehmen.

Im Alter bekommt unser Hund, dem diese Seite gewidmet ist, doch schon so seine Allueren und Marotten-
er besinnt sich auf seine Maennlichkeit, tut ab und an "schwerhoerig"- wenn es um seinen eigenen Kopf geht,
entwickelt Vorlieben beim Futter staerker als zuvor, geht seiner Wege deutlicher als zuvor
und zeigt anderen (Leuten oder Hunden), dass sie ihm egal sind...
Manchmal steht er im Garten, die Nase im Wind- und ist verbunden mit der Ewigkeit..
Meine Mutter erzaehlt zuweilen, dass er "ganz schauerlich heult",
wenn wir (ausnahmsweise) mal ohne ihn weggefahren sind, "richtig gruselig", wie sie sagte..
"richtig lange Phasen, die auch durch Zurufen oder Weglocken nicht abzustellen sind".
Dieses wolfstypische und ganz souveraene Verhalten merkt man auch auf dem Spaziergang,
wo der Peter ganz leise folgt - je laenger, je besser - seine Nase ist wie eine Kompassnadel zu uns gerichtet,
vom Weg abirren wuerde er nicht tun, weil er es nicht noetig hat:
Die Leine ist etwas fuer andere - das hat er sich "erarbeitet", die "Beute" kommt "elektrisch" nach Hause und wird geteilt,
das weiss er ganz genau -
warum also wildern?
Heute am 26.4.10 kann ich sagen, dass des TA's Kunst -zumindest ein "Stueckweit" versagt hat -
Peter's Ohr noch immer entzuendet und eitrig.
(Ich habe die Grannen im Verdacht)
Inzwischen kann ich wenigstens 3x am Tag feucht auswischen-
ein enormer Fortschritt, der durch meine eigene Idee entstanden ist.
Das geht nur durch das ungeheuere Grundvertrauen, das unerschuetterlich zu sein scheint-
so ein Ohr kann ganz heftig weh tun und verwischt gern Freund und Feind.
Ein wenig kurzatmiger und schlaefriger als frueher ist der Peter noch immer ein stolzer Ruede mit gesunden Zaehnen,
was so manchen Besucher des Hauses auf Distanz haelt:
Zu spassen ist mit ihm nicht unbedingt- er sortiert ganz gut aus!
30.4.10
Nun gibt's nur noch Kurzbesuche beim TA- um seine Tabletten zu kaufen, diese Schnellbesuche sind dem Peter auch deutlich lieber.
Meine Hoffnung liegt auf der Heilungskraft der Sonne, wenn wir wieder den ganzen Tag draussen sind...
Selbstverstaendlich kann ein Hund lachen!
Laengere Spaziergaenge von bis zu zwei Stunden machen ihm noch immer nichts aus, das ist sein Element:
Die Leine lose umgehaengt (die er selbst traegt) geht's durch Wald, Feld und Orte.
Der Unterschied zu juengeren Jahren ist der, dass er sich gerne "festschnuffelt"
und dabei weder links noch rechts sieht und auf keine Geraeusche oder Zurufe reagiert:
Das betrifft aber nur diese typischen "Hundezeitungs-Ecken".

Das typische "Traber-Gangwerk"
der gesunden "Leistungslinie" macht sich jetzt positiv bemerkbar,
wie sein gutes Sportlerherz, wie der TA gerne sagt.
Aus heutiger Sicht (Mai2010) wuerde ich sagen, dass der Peter wohl 15 Jahre alt werden wird.
Gestern waren wir in Odersbach, wo er wieder einmal auf ein bestimmtes Grundstueck ging und als die Haustuer geoeffnet wurde-
schnurstracks in die Kueche ging um sich ein Leckerli abzuholen und etwas Wasser zu trinken:
Die Leute hatten mal einen ebensolchen Schaeferhund und freuen sich immer wieder,
wenn dieses Tier bei den nun hundelosen Alten auftaucht um "hallo" zu sagen:
Die Verwunderung ist immer gross, auch in der Nachbarschaft dieser - nicht nur dem Peter - sympathischen Menschen !

Im neuen Forum (Vieh) habe ich den Tipp bekommen, das entzuendete Ohr mit Quarzoel aus der Apotheke zu behandeln-
das werde ich sofort ausprobieren und darueber berichten.
Bei dem Song Cottoneyes Joe lacht Peter.
"So, nun gehe ich mal zu Mutter (wohnt unter uns, ist 80 Jahre und gibt dem Hund immer etwas Wurst)-
mal schauen was die macht..." - kaum habe ich den Satz ausgesprochen,
erhebt sich Peter und trottet zur Tuer...
Einen kraeftigen Hund dazu zu bringen ruhig zu bleiben, wenn er nicht will, ist so ein Ding-
auch wenn er nicht aggressiv ist oder gar ein Misstrauen haette;
Ohrenschmerzen koennen arg druecken und die Erziehung vergessen lassen.
Manchmal muss ich mit Tricks arbeiten, damit das Ohr (5x am Tag) ausgewischt werden kann,
weil man den Hund nicht festhalten kann, auch zu zweit nicht!
"Hoer auf mit dem Bloedsinn und halte still, sonst gibts keinen Wurstzipfel..."
Und schon ist Ruhe, das Vieh bleibt stehen und ergibt sich in sein Schicksal.
Die Bio/Oeko-Tropfen mit Quarzoel scheinen besser zu helfen als alles andere bisher...
Die Tropfen sind auch fuer uns Menschen geeignet- das merke ich mir auf alle Faelle.
Nun ist der Hund schon 12,5 Jahre alt und geht doch deutlich behaebiger,
die Pfoten schleifen schon mal derbe die Treppen hoch,
Morgens gehts langsam voran, wenn wir zu laut sind, brummt er schon mal unwillig... ;)
Heute (22.5.) waren wir in Bad Nauheim, haben einige Bilder mitgebracht und einen langen langen Spaziergang gemacht-
auf dem Rueckweg zum Auto hat sich der Peter in einer engen Altstadtgasse auf den Bauch gelegt
und verweigerte jeden weiteren Gehorsam.
(Noch nie vorgekommen)
Wie das? Zusammengeklappt? Kreislauf? Alt?
Es war etwas ganz anderes, was mich den Hund anleinen und wie eine Ziege weiterziehen lies:
Wir standen zwischen zwei Trakten einer grossen Metzgerei,
wo wohl gerade die Garkueche einen Spalt aufstand und die Duefte zogen...
eine Verkaeuferin kam mit einer grossen Schuessel heraus um zum Verkaufsraum zu gehen.
Sie lachte verstaendnisvoll- vermutlich reagieren einige Hunde in der Art!

Bei dieser Gelegenheit faellt mir noch eine Story ein:
Bei einem Termin auf der Polizei Wache legte ich den Peter direkt vor dem Eingang ab-
die Leine wieder einmal nur lose umgehaengt- den Regenschirm an's Gelaender.
Der Hund lag also draussen - nicht festgemacht - und so verschwand ich fuer gut 20 Minuten um mit dem Diensthabenden -
ein paar Raeume weiter - ein Protokoll auszufuellen.
Inzwischen gingen boese Buben mit Polizisten in's Gebaeude, gute Leute kamen wieder raus-
immer ziemlich nah am Peter vorbei.
Die Polizisten in der Pforte beim Funkgeraet konnten den Hund sehen.
Kein Mensch bemerkte mit auch nur einer einzigen Silbe die Situation...
(Stichwort Anleinpflicht)
Niemand sagte etwas dazu, - und so hockte der Hund genauso wie zuvor befohlen an seiner Stelle vor der Polizeiwache.
Auf ein Kommando erhob er sich und wir gingen durch den Hof zum Parkplatz.
Folgende beiden Bilder sind neuesten Datums (02.Juni10) und sind doch schon recht denkwuerdig
und charakterisieren den Hund recht gut,
der auf keinen Fall ein "Wolfshund" ist
(die werden nur nach dem Aussehen in diese Richtung getrimmt, die aber nicht gut folgen) und erst recht kein irischer Wolfshund,
der bekanntlich zur Wolfsbekaempfung eingesetzt wurde- irgendwann war in dieser Sorte DSH mal ein Wolf-
was aber wohl schon lange her ist und heute dennnoch verdaechtig durchschlaegt:
Nicht zum Schaden, wie man an der psychischen Stabiltaet merken kann, die richtig begreifbar wird:
Aggression hat er schlicht nicht noetig !
Sein Zuechter, mit dem wir noch oefter zusammengetroffen sind - mit und ohne seine Hunde - war stolz darf,
dass seine Tiere "wie die Krokodile beissen" und dass "Tschechenwoelfe"
in dieser Zucht waeren - "selbstverstaendlich nicht bei ihm, weil das ja verboten ist."
Nun gut, mit Hunderassenvorschriften hab' ich's nicht und wenn nur das Wort "Vereine"
oder "Vorschriften" kommt, lauf' ich weg so weit wie es nur geht...
Es war wunderschoen, als Peters Mutter und seine Stiefschwester noch lebten- und gemeinsam um uns waren -
die drei waren zum Verwechseln!
02.6.: Nachdem er vom Barwagen die Tennessee Cookies gestupst hatte-
(erfolglos, weil die Packung noch verschlossen war)
lauerte er irgendwie immer mit einem Auge darauf, dass jemand sich daran zu schaffen macht - und wenn es um Mitternach ist.
Der Sohn hockte im Schneidersitz also im Wohnzimmer vor dem Barwagen, oeffente die Cookie-Packung gaaaanz leise-
exakt darauf hat der Hund seit Stunden gelauert und trabte prompt an, mit schlurfigem Schritt,
weil er aus dem Tiefschlaf kam.
Das Cookie wurde zum Spiel hinter den Ruecken, auf dem Kopf -
usw. gehalten um zu sehen was der Hund macht...
Zuerst ganz ruhig - schnellte er vor und zog die Zuge fix ueber das Plaetzchen, das der Sohn im wegziehen begriffen war-
als der Koeter umdrehte und auf dem Couchtisch das Cookie nahm,
das sich der Sohnemann -fuer nach dem Spiel- dort hingelegt hatte!
Schmatzend und ohne Hemmungen ging der Peter zum Sohn um...
das angeleckte Cookie abzustauben,
welches er sich durch das unverschaemte Ablecken "gesichert" hatte!
Ein uebler Typ so ein alter Koeter... :)

Im Autohaus ist der jaehrliche Inspektionstermin angesagt- wieder so ein Event fuer unseren Hund:
Zuerst im Kofferraum - um den Monteur zu erschrecken,indem von hinten direkt am Ohr geruesselt wird...
dann im Foyer, wo er mitten auf dem Fussabtrete-Teppich "seinen" Platz auswaehlt-
egal wieviel Leute aussen rum und ueber ihn drueber steigen muessen..
bis alle Formalitaeten erledigt sind und ein langer Spaziergang gemacht wird.
(2,5Std. dauert die Inspektion)
Der Hund hat dort echte Narrenfreiheit und das weiss er auch.
Leider sind die beiden Bilder in der alten Gasse nichts geworden, wo -wieder neben einer Metzgerei-
unvermutet hinter einem recht offengitterigen Eisentor der gleiche Anblick zu sehen war, den wir -
wieder nur mit umgehaengter Leine- mit uns fuehrten!
Nase an Nase, Auge in Auge sahen sich die beiden gleichen Hunde an, sie starrten nicht, sie blickten sich an,
ohne jede Aggression, Angst oder ein Zeichen von "Dominanz" - sie schwiegen geradezu und man spuerte,
dass sie Gedanken uebermittelten, die so alt sind wie die Welt:
Ein Hauch "ewiger Jagdverbundenheit" und ganz eindeutigem Zusammengehoerigkeitsgefuehl,
das auch meine Frau bestaetigen kann, die dabei war.
Mit ein wenig Glueck koennte dieses mittelalte praechtige Weibchen die Tochter von Peter`s Stiefschwester gewesen sein.
(Peters Stamm ist von dort ca 15km Luftlinie weg)
Andere Hunde, die gerade vorbei gefuehrt wurden, hat dieser Hofhund recht scharf angebellt...

Heute- am 7.6.10 haben wir im freien Feld einen "Diensthunde-Trainer" mit angeleintem DSH getroffen,
der seinen Hund staendig am Kordel zog- hin und her- zupfte und zog...
Peter war abgelegt, zeigte aber auf dem engen Feldweg im Begegnungsverkehr die Neigung den fremden Hund ein wenig anzubellen,
weshalb ich ihn -sicherheitshalber- festhielt.
"Passen sie auf!" rief der Mann, warum? hob ich an,
"der zerreisst den!" kam es zurueck.
Och jo, meinte ich- das ist doch auch ein Schaeferhund, welchen Grund sollten die beiden haben sich zu "zerreissen"?
Es kam wie es kommen musste- Peter stand auf und wollte den anderen Hund "zurechtweisen",
weil er angeleint laufen muss,
in seinen Augen ist das eine Schande fuer einen Schaeferhund.
(Kein Witz)
Der "Fachmann" pfiff boese durch die Zaehne: "Der Hund ist ja gestoert" !
So kam ich nicht umhin und wir "unterhielten" uns - mir gruselt es noch jetzt..
Der Fremde erzaehlte von Diensthunden und wie man denen -nach dem sich festbeissen- mit speziellem Werkzeug
(den Namen habe ich vor Schreck vergessen) oeffnen muss, sonst lassen die nicht mehr los.
"Der Belgische und der Rottweiler, besonders der Riesenschnautzer ist zehnmal besser als der Deutsche Schaeferhund,
die beissen viel sicherer"
Solche und aehnliche Sprueche lassen den Schluss zu, dass die Typen in den SV's nicht kapiert haben,
was ein "Schaeferhund" eigentlich ist oder sein sollte.
Gewalttaetiges Treiben alter Maenner und affiges Getue der Maedels in den Agility-Clubs sind schon so ein Thema,
das ich stundenlang -schaudernd- beschreiben koennte..
Inzwischen kam es wie es immer kommt:
Die Hunde verstehen sich, die Halter kloppen sich -gerade noch so eben nur verbal..
Der Peter zeigte keine Regung, kein Schwanz hochstellen etc,
sondern stand fest und halb in Breitseite zu dem "boesen" DSH,
der pfiepte und schwaenzelte, was dem Halter wohl nicht recht war...
Ich weiss ganz genau, dass Hundevereine ein sonderbares Ding sind, das mehr in Richtung "Sportgeraet" funktioniert,
als dass ein Hund herangefuehrt wird, den man ueberall (normalerweise) frei mit sich laufen lassen kann,
ohne staendig wie eine Ziege hin und her gezerrt zu werden.
Nee, das ist nichts fuer mich und nichts fuer uns !
Nun weiss ich wenigstens, dass mein Hund ein "gestoertes Sozialverhalten" hat- vermutlich habe ich ihn angesteckt...
Kuenftig wird von uns ein Weg gesucht, wo man solche Typen nicht trifft,
denen man am besten in grossem Bogen aus der Spur gehen sollte:
Hundevereinsmenschen sind wie alle Vereinsmenschen, absolut nicht unser Ding!
Man kann die Welt nicht aendern, aber gewisse Dinge darf man oder sollte man hinterfragen ob die noch ganz knusper sind -
allmaehlich sind nicht nur die Nachrichten im TV total verrueckt, sondern auch schon die Leute unterwegs.
Wie "gestoert" der Peter ist, meinte meine Frau, sieht man an der Begegnung mit der Kuh auf der Weide..
(Peter nahm eine kleine Abkuerzung - unter dem Stromdraht her -
den der Bauer wieder einmal ueber den ganzen Wiesen - Weg gezogen hatte-
so kamen sich Kuh und Hund naeher.
Der Hund blieb stur stehen, zeigte die Breitseite-
die Kuh roch vorsichtig am Hund - und das war's.
Beide gingen ruhig weg.

8.6.:
Dank meiner Disteloel-Nelkenpulver-Therapie (selbsterfunden) geht es Peter's Ohr langsam wieder besser,
das jeden Tag 4-5x damit ausgewischt wird.
Das Glueck soll man nicht herausfordern - deshalb ist er unser letzter Hund.

***

Willkommen auf Weiterfuehrung meiner Hundestory, die unsere ganz persoenlichen Erfahrungen
mit dem Hund schildern soll, der ganz selbstverstaendlich in der Familie,
in Haus und Wohnung lebt- nicht im Zwinger.
Gitterbox und "Halti" oder Maulkorb etc. lehnen wir ab, der Hund ist bei uns einfach nur Hund und kein Kind,
kein Sportgeraet und kein Prestigeobjekt !
Ein gut erzogener Hund, der vieles erlebt hat, ist immer verlaesslich und wird nicht zur Gefahr,
auch wenn er das Grundstueck eindrucksvoll bewacht- was selbst im fortgeschrittenen Alter kein Problem ist.
(Die Zaehne sind noch prima)
Die Hundefan's haben wir laengst abgehakt und gehen am liebsten die Wege,
wo man am wenigsten davon trifft.
Wir koennen Vereine und ihre Gepflogenheiten und sonderbaren Vorschriften absolut nicht leiden-
das wurde immer wieder klar und klarer, wenn mit solchen Leuten in's Gespraech gekommen war, was nicht mehr passieren wird.
Wie ein alter Wolf geht der Peter lieber seine eigenen Wege, wo er in aller Ruhe schnueffeln kann,
ohne "spielen" zu muessen oder irgendwelche Grabenkaempfe austragen muss-
die ihm laengst mehr als laestig geworden sind.
Hund und Herrchen werden sich bekanntlich immer aehnlicher ...

Zum Thema:
Wieso Pferdehalter keine Steuer bezahlen muessen, ist mir nicht begreiflich
und bestenfalls mit der latenten Lobby-Herrschaft in Einklang zu bringen.
Gestern hat er selbst etwas gegen sein Ohrproblem unternommen- er legte sich in den Bach,
wusch sein Ohr regelrecht und schuettelte das Wasser danach aus.
Auf diese Idee haette ich auch kommen koennen!
Heute am 12.6. 10 hat er zum allerersten Mal den Haufen nicht halten koennen und sich dabei nicht mal richtig gemeldet-
die Spur ging die Treppe runter...
Mir ist schon seit ein paar Monaten aufgefallen, dass er in Etappen macht,
dh. er verliert schon mal ein paar Brocken und macht sein Geschaeft nicht mehr nur an einer Stelle.
(Aufsammeln ist schwieriger geworden)
Auch ein Hund wird alt- so ist das Leben!

***

Der Hund ist -virtuell ueberall zu finden- in div. Foren und ueberall im Web..

Der Hund
Wer hat die Pantoffeln zu Fetzen zerkaut?
Der Hund!
Wer hat aus der Pfanne den Braten geklaut?
Der Hund!
Wer hat die seidene Decke zerrissen,
den Brieftraeger und Nachbars Kater gebissen?
Raus, raus, raus!
Raus mit dem Hund
Aus dem Haus!
Wer liegt auf dem Sofa,
obwohl er es nicht soll?
Der Hund!
Wer kratzt an den Betten und graebt da wie toll?
Der Hund!
Wer rannte den Radfahrer zwischen die Speichen
Und jault auf der Treppe zum Steine erweichen?
Raus, raus, raus!
Raus mit dem Hund
Aus dem Haus!
Wer hat immer zu geklaefft und gebellt?
Der Hund!
Wer sitzt steht stets im Wege,
bis man drueber faellt:
Der Hund!
Wer hat seine ganze Erziehung vergessen
Und aus der Dose Pralinen gefressen?
Raus, raus, raus!
Raus mit dem Hund
Aus dem Haus!
Wer haelt den Kopf schief
Und guckt einen an?
Der Hund!
So das ihn kein Mensch ernsthaft boese sein kann.
Wer hebt seine Pfote und bittet:
Verzeih!
Und schleppt die zerkauten Pantoffeln herbei?
Unser lieber, guter, goldiger, einziger, suesser, entzueckender Hund!

Dieses Gedicht (unbekannter Verfasser) hatte unser Sohn aus der Grundschule mitgebracht- ich habe es gut aufgehoben!

Dem Ohr geht es auch wieder besser, er laesst es sich mind. 5 x am Tag mit einem Feuchttuch auswischen,
das mit etwas selbstgemixtem Nelkenpulver/Disteloel betraeufelt wird.
Die Sache mit dem Haufen-Halten ist wohl nur ein Ausrutscher gewesen,
vermutlich durch die Ohrenschmerzen, die alles ueberlagerten.
Nun scheint alles wieder im Lot, wenn er seinen taeglichen Gang von mind. einer Stunde hat.
Ihm geht's wie allen Alten- ab und an schlaeft er lang, dann wieder mal eine halb Nacht nicht,
wo er herumgeistert.. trapp trapp...
Ein echtes Fusselschaf, das bei jedem Fellwechsel enorme Mengen an Haare laesst..
Es ist heute noch eine Freude, mit einem solchen Hund durch Wald und Flur zu gehen, keinen Aerger befuerchten
zu muessen- die Waldtiere haben ihre Ruhe vor ihm, die sind dem Peter sowas von wurscht.
Die Nase im Wind, den er sehr liebt- wie ein alter Wolf, der mit seinen Ahnen -ganz wortlos- kommuniziert
und dabei richtig laechelt und vollkommen im Einklang mit der Natur zu sein scheint,
die wir durch ihn ein ganzes Stueck plastischer erfahren koennen.
Ein unbeirrtes Bestandteil des Lebensablaufs, das auf die ewigen Jagdgruende wartet.

***

Den Umgang mit Hunden unterscheidet die Halter sehr, die Klientel ist nicht leicht zu nehmen,
die sich mit Hunden so im allgemeinen befasst- besonders schwierig wird's wenn Frauen dabei sind:
Im Verein und in Foren aller Art.
(meine persoenliche Erfahrung ueber viele Jahre, meine Frau urteilt sehr aehnlich)
Z.T. sind es eben diese Erfahrungen, dass wir mit Hundehaltern lieber nichts zu tun haben wollen
und nach dem Peter auf einen Hunde-Nachfolger verzichten.
26.Juni:
Mit je einer halben Filmtablette Dolo rmin Extra, Morgens und Abends, doppeltes Auswischen mit Feuchttuch, dann jeweils 4x mit Disteloel,
wo mind. 4 Messerspitzen Nelkenpulver eingemischt wurden, ist die Entzuendung endlich -fast- weg;
Der Hund schuettelt sich wieder ganz normal und macht auch sonst einen guten Eindruck.
28.6.:
Gestern Abend kam er in's Wohnzimmer, baute sich vor dem Couchtisch auf und brummte grollend wie ein Baer,
mit ebensolchen nach unten haengenden Lippen- wir wussten erst einmal nicht was er wollte,
denn draussen war er schon gewesen, es war Schlafenszeit..
brumm, knurr... aha!
Sein Blick zur Hausbar, wo sonst die Plaetzchentuete liegt, erklaerte alles !
Enttaeuscht zog er wieder ab, nicht ohne unwillig mit den Pfoten zu schlurfen.
Ab und an was Suesses gefaellt wohl auch dem Tier - tja, frische Tennessee-Cookies sind ja auch was ganz feines.
Mehr als ein einziges bekommt keiner von uns, weil wir alle ein wenig auf die Linie achten -
jedes Kilo ist zuviel wenn man aelter wird.
Das gilt fuer Mensch und Hund.
Unser "Fitnessprogramm" sind die vielen Treppen im Haus, der Garten und der taegliche Spaziergang,
der mindestens eine flott gegangene Stunde ausmacht.
Peter's Alter merkt man nun doch, besonders bei dieser Hitze - er geht merklich langsamer und troedelt laenger an den Ecken,
ist vertieft in irgendwelches Geschnuffel und muss erst sehr deutlich auf ein Kommando angestossen werden, sonst hoert er es nicht.
Das Gehoer klappt aber noch, es scheint sich mehr im Kopf abzuspielen, wo er seinen Tagtraeumen nachhaengt.
Bei uns hat er sein "Auskommen", wo auch beim Grilling geteilt wird- egal was es gerade gibt...
Am heutigen Sonntag gibt es Fruehstueckseier, selbstredend bekommt auch der Hund eines
- wobei es mir vollkommen wurscht ist,
was Hundevereinsfritzen und Fluesterer davon halten - haha.
Genau wie den Rest Ochenschwanzsuppe, die der Peter mit Genuss verzehrt hat.

***

Willkommen auf meiner Hundestory, die unsere ganz persoenlichen Erfahrungen mit dem Hund schildern soll,
der ganz selbstverstaendlich in der Familie, in Haus und Wohnung lebt- nicht im Zwinger, ohne sonderbares Hundegeschirr,
ohne Hundefluesterer, ohne rollenden Knast, ohne "Leinenzwang".

Sein Lieblingsplatz ist zwischen dem Wasserbassin und dem Grill, kuehl und duftig, im Schatten des Waldbeetes!

Neulich kam wieder ein Postpaket vom "Online-Metzger" an- mit feinen Raeucherwaren und Wurst in Glaesern.
Das packen wir immer gemeinsam aus- der Hund rollt dabei immer ganz verrueckt mit den Augen.
Die Raeucherwuerste werden im Vorratsraum aufgehaengt-
eigentlich koennte der Peter dort mit Leichtigkeit dran- was er aber noch nie getan hat...
Den Anteil an der "Beute" hat er sicher, das ist Vertrauen!
Dieses Tier scheint jedes Wort zu verstehen- besonders solche, die irgendwie mit Essen zu tun haben..
Ach ja:
Die Plaetzchen hat er durchgesetzt und welche mitgebracht bekommen.
1-2 reichen ihm, dann ist er zufrieden.
Ungesund? Quatsch. Zaehne? Sind noch prima !
Heute habe ich die Tasche mit der schmutzigen Waesche von Mutter,
die im Krankenhaus ist- vor die Waschmaschine gestellt:
Der Hund riecht daran, schaute besorgt und schien Bescheid zu wissen.

Auf dem Spaziergang trafen wir eine Frau mit ihrem Hund, welcher gerade erst von zwei Artgenossen gebissen worden war
-ein "Nachbarschaftskonflikt", wo die Wunden noch frisch vernaeht waren;
Wieder zeigte der Peter das gleiche Verhalten, schnueffeln, betroffen schauen.
An dieser Stelle darf ich anmerken, dass Hund UND Kinder,
um die sich nicht genug gekuemmert wird, ziemlich gestoertes Verhalten zeigen.
An dieser Stelle moechte ich anmerken, dass die Maulkorb-
und Leinenverordnungen ihre Wurzeln nicht nur in der falschen oder mangelnden Erziehung haben, sondern nicht selten in Hundevereinen,
wo "auf den Mann" trainiert wird.
(Das schreibe ich wohl wissend, dass diese Leute geradezu militant gegen meine geaeusserten persoenlichen Eindruecke wettern..)
Hier sehe ich Handlungsbearf, ggf. Verbot einer solchen "Erziehung",
die im Abschluss frueher "Schutzhundepruefung" - heute "Vielseitigkeitspruefung" genannt wird.
Ich bin der Meinung, dass ein klarer und deutlicher Unterschied zwischen der privaten Hundehaltung
und einer echten DIENSTHUNDE - Ausbildung sein sollte:
Privatleute, die Hunde "scharf machen" - gehoeren dringend zum Arzt.

Typisch:
Der Hund liegt auf der Badezimmermatte (die hat deshalb nur eine kurze Lebensdauer) -steht auf, kommt zu uns in's Zimmer getrabt,
wo wir lesen oder diese Homepage machen und schaut, grinst, legt sich zu uns..
Die Countrysongs dudeln leise dazu.
Peter hat die Laute, die unser Sohn manchmal von sich gibt, wenn er spaet nach Hause kommt um Anwesenheit anzukuendigen
-z.B.- im Treppenhaus - imitiert- wir dachten gerade der Manuel kommt die Treppe hoch!
(Er ist aber in England, kann also nicht sein)
Heute gab es fuer meine Frau und mich Spaghetti Ligurisches Rezept -
wo Peter sonderbar gierte, obwohl er eine Frikadelle hatte.. am Abend blieb ein halber Teller dieser Pasta uebrig,
die er mit grossem Genuss verspeiste.
Er schlingt nie.
Kein Kruemel blieb uebrig, keine Erbse, keine Olive, keines der vielen -noch bissfesten- Knoblauchstuecke.
Ein sonderbares Vieh, merkwuerdige Vorlieben: Wenn ein Essen deutlich gewuerzt ist, hat er es besonders gern.
Die extreme Sommerhitze heute am 10.7.10 bei 34-35 Grad im Schatten und 27 Grad in der Wohnung
vertraegt der Hund ueberraschend gut- es geht halt alles ein wenig langsamer.
Hier zeigt sich der Vorteil seines Sportlerherzens, das nur ausreichend Wasser haben muss.
Spaziergaenge machen wir Morgens, wo es noch einigermassen kuehl ist.
Die Nacht war drueckend heiss, der Morgen laesst bei rundum offenen Fenstern ein wenig Kuehle herein:
Noch immer 23 Grad !
Der Hund hat seine knochenfoermigen Bisquits (ab und an mag er das) vertilgt und liegt grinsend neben mir im Teezimmer,
wo mein PC steht und hoert ganz offenbar zufrieden die Country-Musik.
Herrchen hat nun viel Zeit, keine Foren mehr, kein Zeitklau: So sind wir noch oefter draussen zugange!
Nebenbei bemerkt ist "den eigenen Stil zu portieren" ein ziemlich schweres Unterfangen,
wo offenbar viele Leute dran scheitern, die eine eigene Internetseite machen.
Meine "plaetzchenwolf" - Seite duerfte ein seltenes Ding sein;
Perfekt ist was anderes, dafuer ist sie auch weit vom Gewoehnlichen weg... was bereits am Namen anfaengt,
mit dem man keinen "Staat machen" kann.

Uns kuemmern keine dusseligen Hundeadelstitel und keine Auszeichnungen, keine "Papiere" und keine "Ausbildungsnachweise" !
(Der Hund hoert, ist gesund, das reicht.)
Leberwurst-Brote gibts endlich auch wieder fuer's Hundchen...
Heute am 15.7. hat er wieder einmal genau hingehoert als wir uns ueber das Essen des naechsten Tages abgesprochen haben:
Bei dem Wort "Wurzelgemuese" hat er wieder einmal -erkennbar im Zusammenhang- den Kopf zu uns gedreht
und die Zunge ein Stueck herausgesteckt...
(Das macht er immer, wenn er etwas im Rachen spuert, was er nicht sonderlich mag..)
"Fleischchen kaufen, Wurstchen kaufen" ist das Codewort,
das den Koeter ruhig im Keller Wacht halten laesst, wenn wir einholen fahren.
Selbstverstaendlich faellt fuer den Peter immer was ab- Ehrensache.
Ich kenne keinen zweiten Hund, der neben der Wurst - oder was noch haerter ist -
neben der Grill-Haehnchen-Tuete unbeaufsichtigt hocken bleibt,
ohne diese auch nur anzuruehren oder anzusabbern..

Sein Wachdienst nimmt er ernst und kann noch immer beeindrucken, wenn er von oben die Treppen nimmt,
wenn sich um's Haus etwas ruehrt.
Die dreieinhalb Zentimeter-Hauer sind immer bereit zuzulangen, woran keiner zweifelt, der ihn kennen lernen durfte.

Einige Hunde des Ortes machen Abstecher zum Tuerchen, wo der Peter seinen Dienst tut- und sagen mal kurz "hallo" !
Der junge Ruede in der Nachbarschaft hat Peter's tpyischen Anschlag-Ton nachgebaut- richtig perfekt,
was ihm ganz offenbar Anerkennung einbrachte und so manchem Besucher gehoerig den Schreck in die Glieder fahren laesst..
Ebendieser Ruede ist besonders vernarrt in den Peter, den er als "Vater" begruesst.
Unser "Leberwurst-Tester" - also, hat ein komfortabeles Auskommen, wo es div. Liegestellen mit alten Badezimmerteppichen hat,
sogar einen echten kleinen dicken Perser im Keller zwischen dem Vorratsraum und der Fotovitrine.
PS: Die Leberwurst der Firma Diez gefaellt ihm am besten - von bestimmt hunderten, die in Jahren ausprobiert worden sind:
Wie jeder Hundefreund weiss, kann man Leberwurst -verschieden dick, je nach Kalorienbedarf-
auf's Brot streichen und dieses gut zusammendruecken- deshalb sagen unser Kinder "Kleberwurst" dazu..
Wenn der Peter keine Reste von diesem Brot laesst, dann war die Wurst verdammt gut- ein Grund fuer mich,
diese auch zu essen- allerdings mit einem halben Guerkchen drauf..
Es wird Zeit mal zur Metzgerei nach Wolfenhausen (wie passend!) zu fahren,
denn dort gibt es die gute Hundewurst, ein richtig riesiges Ding fuer billiges Geld:
"Nur eine dickere Scheibe am Tag, sonst hat er zu viel Eiweiss!" -
So der Metzger, der Deutsche Doggen hat und seinen eigenen Wurstsorten nachheult, wenn er mit der Familie mal laenger irgendwo Urlaub macht.
Gut, der Abfall landet natuerlich in dieser fuer die Dogs- und schon mal nicht in der anderen Wurst, was ich beruhigend finde.

Im Hochsommer sind Hunde schlapp, ganz besonders aeltere und groessere, besonders groessere Aeltere!
Deshalb sollte man Morgens gleich gehen, dann ist die Welt noch in Ordnung
und der Hund kann sich anschliessend in den Keller zurueckziehen, wo es immer gleichbleibend temperiert ist:
Dort lagert mein selbstgemachter Wein, der zuviel Waerme nicht vertraegt.

Unser Lieblingsweg, den wir Sommers und Winters nehmen, ist ca. 4Km langer Rundweg um die Kompostanlage Graeveneck:
Die Bahnhofstrasse bis zum Ortsausgang Richtung Weilburg,
dann rechts zum alten Steinbruch hoch, den rechten Weg durch die Felder,
etwas versetzt ueber die L3323 am Wald entlang bis zur Abzweigung nach links,
wieder zwischen Felder und Wald entlang in einem weiteren Rund bis zur Kompostanlage,
eine moderne und sinnvolle Einrichtung der Neuzeit, (Dort kann man Mulch und Erde holen)
- danach gehts wieder rechtwinklig nach rechts geradeaus am Hochwald und Feld entlang bis zum Hochsitz,
dort nach links etwas hochwaerts um vor der L3323 wieder nach rechts in den Buchenwald zu verschwinden,
wo noch die alte Tanzflaeche vom Waldfest zu sehen ist, das schon lange nicht mehr gehalten wird.
Dieser Trampelpfad ist gut zu erkennen und wird am Ende von mir immer wieder freigeschnitten,
damit die Brennesseln und Dornen fern bleiben.
Dieser Trampelpfad also geht ueber dicke alte Baumwurzeln, auf und ab- eine prima Abkuehlung im Sommer,
er fuehrt zu einem Waldweg, der links zur Landesstrasse geht,
ueber die wir zum Feldweg gehen, der oberhalb einer Apfelbaumreihe geradeaus zum gruenen Plan-Weg zum Sportplatz fuehrt,
den wir abwaerts (links) die "hell Hohl" (Eingeschnittener Hohlweg) zurueck zum Dorf nehmen.
(Vorbei am mittleren Hochbehaelter, mit einem Ueberlauf, wo Hunde eine willkommene Gelegenheit haben um etwas zu trinken)
Den freien Blick, das Gefuehl von Wald und Feld ist eine prima Mischung,
bei der man gut entspannen und ueber alles reden kann, weil nur wenige Leute diesen (doch etwas laengeren) Weg gehen,
den wir selbst bei hohem Schneematsch nehmen, was anstrengend ist und nach einem heissen Tee verlangt:
Nicht umsonst haben wir einen Raum der Wohnung als "Teezimmer" eingerichtet,
wo gelesen und computert oder Musik gehoert werden kann.
(Zwei "Hochsicherheitsessel" ergaenzen die sonst spaerliche Bemoebelung-
Ohrenbackensessel mit dahinterliegendem Heizkoerper) ;)

Mit einem Hund in dieser Groesse Wange an Wange, dh. in der Wohnung zu leben,
ist mal was ganz anderes als wenn dieser im Zwinger untergebracht waere:
Man atmet praktisch zusammen und teilt die Beute !
Besonders schoen ist das Zusammentreffen mit anderen Hunden auf diesem Lieblings-Rundweg- verschiedenste Rassen,
vom winzigen Yorkshire, Hunde aus Spanien, Pudel, Retriever bis zum Wachtelhund des Jagdpaechters ist alles dabei.
Die Hunde trifft man allerdings nur auf dem letzten Stueck des Weges, nahe des Hohlweges:
Die Hunde geniesen die Zusammenkunft und verhalten sich freundlich und zivilisiert -
waehrend die Halter ueber dies und das reden und manchmal auch tratschen, das gehoert im Dorf dazu!
Dabei erfaehrt man auch so manchen nuetzlichen Tipp, von Wassergeld bis zu Hinweisen zur Pflegeversicherung ist alles dabei.
Waehrenddessen ist Schnuffeln und Markieren angesagt..
Diesen Weg gehen wir fast jeden Tag, was bei gut 300 Tagen im Jahr 1300km ausmacht.
(Ohne die laengeren Ausflugstouren zu rechnen, die auch nochmal 100km bringen,
ohne gezielt darauf zu schielen oder Streckenlaengen zu forcieren)
Der Hund ist nicht mehr so gelenkig wie frueher, er steht auf wie ein aelterer Mensch- ruhig und behaebig:
Der Holz-Fussboden muss dabei mehr aushalten, weil er die Krallen zur Hilfe nimmt, damit die sproeden, trockenen Ballen nicht rutschen.
Er wartet also geduldig, bis wir vom Einkauf wieder zurueck sind - und weiss ganz genau: Es faellt immer was ab.
Diesmal hat Herrchen eine groessere Menge hausmacher Leber- und Blutwurst erbeutet...

Peter ist ab heute (20.7.10) ein "Therapiehund":
Meine achtzigjaehrige Mutter kam gerade aus der Geriatrie nach Hause und hat sich sehr ueber den Hund gefreut,
der sie freudig begruesste- ganz vorsichtig!
Er schaut zigmal am Tag nach ihr..
Eben kommt er zu mir in's Teezimmer an den PC und schaut bedrueppelt- ich frage:
Na, das Frauchen ist wieder mal sehr laut mit ihrem Staubsauger- gell?
Er rollt mit den Augen und stoesst einen tiefen Seufzer aus...
Jetzt sag' mir mal einer, dass Hunde nichts verstehen!
Oma ist bettlaegerig und erzaehlt:
Auf einmal kam eine nasse Hundeschnautze - ganz vorsichtig -
durch die Gitterstaebe, und stupste mich an..
Gestern hatte Peter "seinen Tag" - ich habe mich im Nudelsalat total verschaetzt und wieder einmal viel zu viel gemacht;
Evtl. zu erwartende Gaeste kamen denn doch nicht..
Die Basis waren Gabelspaghetti, 5 fein geduenstete Schollen,
eine Dose Thunfisch, eine Dose Sardinen mit Chili,
eine kl. Dose feine Erbsen, eine Sauce aus etwas Maionaise, etwas guten Ketchup, mit Saft von feinen Erbsen
und den Fluessigkeiten der Dosen mit dem Schneebesen aufgeschlagen, mit etwas Salz, Pfeffer
und frischem gehackten Thymian, Rosmarin und Majoran - Kraeutern verfeinert.
Alle haben gut reingeschlagen, besonders Peter...
Na, hat's geschmeckt? (Meine Standardfrage- auch an den Hund)
Er blinzelte -kurz aber deutlich- mit beiden Augen, formte den Ruessel wie eine Trompete und.. ruelpste!
Wie ein Braunbaer im Zoo, unglaublich.
Danach hat er sich in den Keller - auf seinen (echten alten 0,9x1,2mtr) Perser zurueckgezogen
und wurde laenger nicht mehr in der Wohnung gesehen..

Peter macht zig "Krankenvisiten" am Tag, wo er am Pflegebett oder Rollstuhl auftaucht und nach dem rechten sieht-
er lacht richtig, wenn alles in Ordnung ist.
Diese hartnaeckige Ohrentzuendung ist wohl im Griff- mit Kamille-Extrakt,
das mit gleichem Anteil Wasser dosiert auf ein Feuchttuch aufgetragen wird um fast nass - 4 mal am Tag - auszuwaschen-
das moegen die Bakterien wohl nicht..
Nach seinem eigenen Bekunden scheint der Schmerz nicht mehr vorhanden zu sein,
eher ein leichtes Druckgefuehl durch diese Feuchtigkeit, die er rausschuetteln kann.
Den -mindestens 1 Std- Spaziergang macht er taeglich mit, ohne Murren, in flotter Gangart. (4,5km)
Auf diesem Weg kann ich einige Bilder machen, weil Felder mit Aussicht und Wald in guter Abwechslung sind.
Durch Oma's Pflege ist an laengere Ausfluege nicht zu denken, weil sie 24 Std - Betreuung braucht,
incl. aller Toilettengaenge, weil sie nichts mehr selber kann.
Unser Lieblingsweg bleibt erhalten und ersetzt so manches, haelt fit und munter, blaest den Kopf frei und gibt Kraft.

Wir sind uns sicher:
Dieser Hund wird spaeter mal nicht beim TA abgegeben,
in der Kuehltruhe auf den Abdecker warten,
das verspreche ich.. weil wir uns irgendwann in den "ewigen Jagdgruenden" wiedersehen werden.

Hundchen moechte beim Aufwachen zuerst ruhig durchgekrault werden,
dann ist er besser drauf, wenn anschliessend das Ohr gereinigt wird.

Leises aber eindringliches Grollen signalisiert, dass sich jemand am Tuerchen befindet, der Bekanntheitsstatus hat.
Der Hund kommt dann zu mir- egal wo ich gerade am arbeiten bin..
so weiss ich immer was los ist und kuemmere mich um den Besucher.
Bellen waere, wenn sich ein Unbekannter naehert, da bleibt er direkt am Eingang und verwehrt den Zutritt.

Sollte der Hund sich etwas aussuchen, waere Schokolade und Plaetzchen die erste Wahl, gefolgt von Haehnchen, Wurst,
gegrilltes und gut gewuerztes Fleisch - Hundefutter ist unter "ferner liefen" eingestuft.
Selbstverstaendlich muss man beim Hund darauf achten, dass Suesskram die Ausnahme bleibt und streng limitiert bleiben muss!
Ich denke, dass das "klassische" Leberwurstbrot die allerbeste Loesung ist,
wenn man das Brot selbst gebacken hat- aus gutem Schrot und Korn, kein billiges Zeugs.

Der "plaetzchenwolf" hat in vielen Foren seinen Pfotenabdruck hinterlassen- ich hoffe, er ist mir nicht boese,
dass ich seinen Spitznamen dazu gebraucht habe ;) Geburtstagsglueckwuensche per Mail waren mir der Anlass,
wieder einmal in div. Foren zu schauen:
Sinnlos, rechthaberisch und zaenkisch, es hat sich nichts zum Besseren gewendet. (Ohne Beitrag fix wieder ausgeloggt)
Also lieber weiter "ohne" - nur auf der eigenen Seite im Web praesent!

Peter's Ohr ist immer noch nicht spuerbar besser, trotz 4-5x Ohrensaeuberung am Tag mit Kamille-Loesung.
Wenn ein wenig Ruhe eingekehrt ist (Das Badezimmer wird neu gemacht, die Handwerker sind im Haus) wird ein neuer TA aufgesucht..
Der Hund wird steifer und weniger flott, er hoert wohl schlechter und ist auch deutlich schwerer dirigierbar-
das Alter ist bei Mensch und Tier gleich.

Als "Therapiehund" leistet er dennoch wertvolle Dienste, wenn meine Mutter im Rollstuhl an der Sonne sitzt,
mit ihm spricht und er wohl jedes Wort versteht..

Der Online-Metzger hat wieder ein Paket geschickt, das verfuehrerisch duftete:
Ausgepackt wird- wie immer- auf dem Boden der Waschkueche, damit der Hund teilhaben kann:
Wurst in Glaesern und versiegelt in Folie, manche koennen ausgepackt und im Vorrats-Raeumchen aufgehaengt werden:
"Stracke" und Bratwurst und Pess-Saeckchen.
(Der Hund koennte leicht dran- was er noch nie gemacht hat..
auch dann nicht, wenn er einsam wacht, bis wir von den Besorgungen zurueck sind)

Interessant ist, dass seine Zaehne noch immer tadellos sind
und somit zum noch immer guten Respekt beitragen, den er aufrecht halten konnte:
Ab und an kommen wir an einem Zaun vorbei, wo ein -inzwischen erwachsener- Shelti-Ruede "Zorro"
seinen Wachdienst schiebt- und eifrig bellt, was er schliesslich auch muss..
Der Peter bleibt stehen, schaut den Zorro an und uns - und ruehrt sich nicht,
kein Zeichen von "Dominanz" oder irgendeinem anderen Verhalten- er steht und grinst.
Der Zorro versucht dann seinen Wachdienstbellen als Spielaufforderung zu "tarnen", indem er sich vorne beugt und hinten stehen bleibt.
(Fuer Frauchen im Haus hoert es sich an, als ob er ein "Eindringling" verjagt haette)

Hunde sind seltsame Wesen:
Kaum aus dem Haus, beginnt irgendwo eine "Nachricht" an einer Hausecke oder Busch,
die umgehend ein Pumpen ausloest und ein Haufen kommt.. (Die Tuete sollte man griffbereit haben)
Im Alter bleibt er dabei nicht stehen, sondern trottet ein wenig im Kreis herum, was ein lustiges Eiersuchen bedeutet.

Im Grossen und Ganzen kommen die Hunde des Dorfes besser miteinander aus, als die menschlichen Bewohner- evtl.
liegt das daran, dass sich Problemfaelle aus dem Weg gehen - sinnlosen Aerger will jeder vermeiden.

Wenn Peter's Alters-Schwerhoerigkeit zunimmt, werde ich ihn wohl anleinen muessen,
weil der Aufmerksamkeitsbefehl nur schlecht durchdringt, dem er -nach wie vor- sofort folgt:
Seine Welt ist eher der Boden mit seinen Geruechen, nicht so sehr der Strassenverkehr!
Rehe und anderes Wild interessieren ihn nur am Rande- ab und an zeigt er wo was steht- das war`s auch schon.
Einen "Killer-Instinkt" habe ich in den ganzen Jahren noch nie feststellen koennen- so manchen Jungvogel,
(notgelandet) der verzweifelt versucht sich zu wehren, schaut er nur sorgevoll an..
Die Amseln fliegen direkt ueber Peters Kopf zum Wasser um zu baden!
(Die wissen wohl, dass keine Katze es wagen wuerde auf das Grundstueck zu kommen)

Der Hund wird immer schrulliger und fordert seine Ration "vom Tisch", wenn ich sie mal weggelassen habe oder fuer ungeeignet ansehe-
er will ganz offenbar selbst entscheiden was fuer ihn gut ist und was nicht !
Gestern wollte er unbedingt Kloesse und Zwiebelsauce haben.
Offenbar haben diese gut geschmeckt und sind wohl auch gut bekommen..
Inzwischen kommt der Hund schon in's Bad und will regelmaessig die Ohren ausgewischt bekommen, weil er gemerkt hat: Das hilft!
Eine kleine Unsitte:
Er will wohl die Autos ein wenig aergern- und trottet gerne besonders langsam ueber die Strasse..

Bei uns sind noch immer die Handwerker und das geniest er, indem zig zusaetzliche Streicheleinheiten kommen,
obwohl Peter grundsaetzlich immer irgendwie im Weg steht oder liegt und jeder drueber steigen muss.
(Wie in der Empfangshalle des Autohauses)

Bei uns im Ort sind nun einige alte und sehr alte Hunde unterwegs, die sich ab und an mal begegnen
und dabei nie vergessen sich wenigstens fluechtig- zu begruessen.
Wir Menschen koennten davon einiges lernen.
Ueberalterung ist auf dem Land noch immer leichter zu ertragen als in der Stadt- zumal wieder viele Kinder hinzugekommen sind,
die sich alle vertragen und gemeinsam auf dem Bolzplatz spielen- egal welcher Herkunft und Hautfarbe.
"Slum" ist hier ein Fremdwort, das gibt es wohl nur in "Multikulturellen Staedten"
So ist das auch im Umgang der Hundehalter und ihrer Tiere untereinander- es geht locker ab,
die Hardcore-Spinner sind zum Glueck ganz selten geworden.
Bei uns ist ein Kind ein Kind und ein Hund ein Hund- mehr nicht -
beide gehoeren untrennbar zusammen, genau wie das Angeqake auf den Strassen,
der Tratsch und das Ignorieren von Verkehrsregeln und "Vorschriften von oben":
So ist das im Dorf, das ist Landleben - ohne die "Oekofreaks" der Stadt.

Zurueck zu dem Plaetzchenwolf:
Im Alter gibt's auch mal ein Extra, z.B. eine kl. Dose Wurst - heute Blutwurst aus Thueringen..
(Ich mache nur den Deckel ab, den Rest "erledigt" er so, dass die Dose ausschaut, als waere sie vom Krieg uebrig geblieben:
Voller Loecher !)
Seine Zaehne sind noch immer (deswegen?) 1a.
05.10.10: Zwei Stunden strammer Spaziergang ist fuer ihn noch immer kein Problem- ein steiler Hang inzwischen aber schon:
Der Bach lockte - und so trabte er fix mal die Boeschung hinab um sich im Wasser zu suhlen... hoch ging es nur sehr sehr langsam. -
Im Februar wird er 13 - das merkt man nun doch schon.
In's Auto springen ist nicht mehr, vorne ja, hinten wird der Hund hochgehoben.

Heute am 10.9. sind wir wieder einmal in der Stadt spazieren gewesen und anschliessend im kleinen versteckten Cafe
in der Limburger Strasse (Hoehe Kirmesplatz) eingekehrt - die selbstgemachten Torten und besonders der Kaffee sind dort erwaehnenswert!
Der Peter liegt also wieder unter dem Tisch "unseres" Stamm-Tisches und futtert sein Plaetzchen, das extra gereicht wird..
Nun ist die Tuer auf und der Haushund kommt in das Cafe getrabt- schnurstracks auf unseren Hund zu:
Kein Ton, kein Mucks, Peter bleibt liegen und schaut interessiert auf,
die Hunde schnuffeln kurz- als wenn sich zwei alte Bekannte besuchen und begruessen.
Nun muss man sagen, dass der andere Hund ebenfalls ein aelterer Ruede war..
Sozialverhalten koennen eher wir Menschen von den Hunden lernen, nicht umgekehrt !
Ein kleines aber feines Cafe', das ich sehr an's Herz legen kann, solltet ihr mal in Weilburg Station machen.
(In Braunfels ist auch eines, mit alten Backofen-Klappen, die in die Giebelwand eingelassen sind - in Weilmuenster das Cafe Moeller)

Der Plaetzchen-Trick:
Die Plaetzchen und etwas Schokolade liegt in 20cm Hoehe offen auf dem Barwagen, er, der Hund,
koennte das Zeugs jederzeit erhaschen und die Packungen aufreissen,
den Inhalt verschlingen- was aber fuer einen Schaeferhund ein sehr unwuerdiges Verhalten waere...
So stolzt er nur drumherum, schaut auffaellig unauffaellig zu seinen Lieblingsplaetzchen, den preisguenstigen Doppelkeksen vom Diskounter.
(Die sind frischer als das Markenprodukt und besser gefuellt)
Irgendwann legt er sich vor den Wagen und brummt wie ein Baer- bis endlich sein Plaetzchen zugeteilt wird,
was er genuesslich zelebriert und nie herunterschlingt.
( Man sollte meinen, dass diese "Erzwingung" haeufig von ihm gemacht werden wuerde - nee, weit gefehlt! )
19.9.10:
Zu frueh gejubelt- gestern Abend war er nur mit sanfter Gewalt von der Schokolade wegzuhalten-
obwohl sein Stueckchen davon gereicht wurde- fast waere die ganze Tafel zum Opfer geworden.

Das Ohr wird besser, leider faengt nun das andere an:
Er pult sich mit den Krallen der Hinterlaeufe darin herum, was kaum abzugewoehnen ist.
Tagsueber drei Mal auswischen, Abends gibt es starke Heilsalbe hinein- dann ist Ruhe.
Bis zu seinem 10. Lebensjahr hat dieser Hund immer die Begegnung mit seinen Artgenossen bestimmt- heute wehrt er sich nicht mehr-
der Koerper wird steif und unflexibel, haelt aber noch laengere Spaziergaenge gut durch.
Die Ohrgeschichte laesst zuweilen schwer hoeren,
so dass die akustische Steuerung eher weniger moeglich ist- wie bei einer alten Lokomotive..
Also gut, dann wird er -wie alle Hunde- innerorts besser angeleint, sicher ist sicher.

Ueberhaupt war gestern sein Glueckstag, weil ich versehentlich die Dose "Mettwurst mit Schnautze" geoeffnet habe,
die eigentlich sein Weihnachtsgeschenk sein sollte- vom Bentheimer Schwein.

Die Ohrentzuendung ist nun beidseitig, weil er sich heimlich immer wieder kratzt- erst markieren und urinieren, dann kratzen..
Zum Glueck laesst er sich den Schmodder auswischen - wenn auch etwas widerspenstig, weil es schmerzt.

Auch wir werden aelter- deshalb ist Peter unser letzter Hund:
13-15 Jahre sind eine lange Zeit.
04.Oktober10:
Ab und zu traeumt der Hund - besonders bei schlechtem Wetter,
wenn ausnahmsweise kein Spaziergang gemacht wurde und drueckt seine Wurst ab..
oder er kann den Haufen nicht mehr halten, bis er die Treppe hinunter bis in den Garten kam..
Dieses Verhalten war beim alten Boomer ebenso zu bemerken- der Hund wird alt!
Die Treppen schafft er nur noch langsam - irgendwann wird er wohl im Keller sein Lager bekommen muessen:
Einen Schaeferhund wuchtet man nicht so gut zwei Treppen hoch!

Heute habe ich den Tipp bekommen, es mal mit Cortisonsalbe zu versuchen- irgendwann muss dieses Ohr mal besser werden.
Den Juckreiz zu beseitigen ist der erste Schritt, weil sich der Hund immer wieder aufkratzt..
15.10.10:
Die Ohren des Koeters sind -ganz langsam und ohne Tierarzt- besser geworden, weil das Kratzen mit anschliessendem Ablecken keinen Spass mehr macht:
Schmeckt nicht !

Ganz lange Gaenge und Springen ist nichts mehr fuer ihn- aber eine bis zwei Stunden haelt er noch gut durch..
Heute habe ich endlich auch mal einen Anpfiff vom Jagdpaechter erhalten!
(Andere Hundehalter haben mir seit Jahren von diesem extrem strengen Mann erzaehlt- bis heute konnte ich nicht glauben,
dass dieser mein recht haeufiger Gespraechspartner des unterwegs so unnahbar sein soll...)
Wie kam das?
Ich war alleine unterwegs, Frauchen war beim Friseur- deshalb kam eine andere "Route" in Betracht, auch aus fotografischen Gruenden:
Den alten Weg in der Senke bei der Quelle vor dem Ort endete - wieder einmal von den Bauern absichtlich "vergessen" und mitbenutzt -
endete ploetzlich in einer Wiese, statt -wie frueher- weiter zu fuehren.
Diese habe ich geradewegs durchquert um auf den naechsten Feldweg zu kommen.
(Die Wiese war laengst abgemaeht und das Krummet eingefahren).
Da sah der Jagdpaechter, der einen grossen Umweg gefahren ist, um - ueber eine andere Wiese - zu mir zu fahren:
Das muss doch nicht sein, denken sie denn nicht an die kleinen Hasen?!
Was ist wenn der Hund einen faengt?
Waas? Der Peter? Wozu sollte der das machen?
Er fuhr fix weiter, schon um sich die evtl. folgende Diskussion zu sparen und zischte:
Gut, der hoert ja..
(Seltsam, der kennt unseren Hund ganz genau- wieso ein solcher Ausfall sein musste, ist mir bis heute nicht klar)
Nun muss ich sagen, dass dem Peter von jeher Wild ziemlich egal war- heute, wo er nur noch stolpernd holprige Pfade nimmt
und selbst bei glattem Asphalt schlurft- wird er wohl kaum einem winzigen Vieh
nachrennen wollen um dieses zu erwischen!
(er ekelt sich vor frischem Blut- das kommt erschwerend hinzu- wo er einen Schluckauf bekommt)
Frueher hat er des Jaegers Drahthaar zurueckgebracht, der ab und an schon mal ausbuechst-
ohne zu hoeren- und hat mit diesem Hund gerne gebalgt.
Irgendwann sehe ich den "Jagdser" wieder mal und frage ihn, was denn die "kleinen Haeschen" machen, ob er die schon abgeballert hat...
Manche Leute glauben wohl, dass sie mit Geld alles kaufen koennen, die ganze Natur und alles was sich darin bewegt!

Diese Dinge sind mir ein weiterer Grund, nach diesem keinen neuen Hund mehr zu nehmen:
Mir sind diese Auseinandersetzungen zuviel und laestig.
Inzwischen ist die Zahl der Leute, denen ich Montezumas Rache goenne, sprunghaft angestiegen- alles Grosskopferte!
Junge Studierte gehen bei Regen nicht raus - es wuerde in deren Nase regnen, so hoch tragen sie die.
(Ein altes lat. Sprichwort sagt:
Am gerechtesten ist doch das Hirn verteilt, wo jeder denkt am meisten davon zu besitzen...)

22.10.10:
Peter hat starke Schmerzen im rechten Handgelenk- kann aber den grossen Spaziergang machen, ohne sich irgendwie zu melden..
Vermutlich ist das Gelenk mal angestossen worden und bereitet sporadisch Schmerzen,
evtl. wird der Schmerz in Ruhestellung/Aufstehen eingeklemmt?
Immerhin kann ich ein paarmal am Tag mit Franzbranntwein einreiben, das laesst er sich gefallen.
27.10.
Peter hoert zeitweilig schwer, besonders wenn er ein ganzes Stueck hinter uns her trottet-
heute hat er den Kopf auf den Feldweg gesenkt und ist stur abgebogen, ohne nach links oder rechts zu sehen-
sein Fell war aufgestellt, was er im Zusammenhang in einer Faehrte oder Zusammentreffen mit Wild noch nie getan hat.
(Dachs, Fuchs, Reh, Hirsch, Hase oder Wiesel, aber auch Wildschweine interessieren ihn nicht.
Somit koennte es sich um eine Wolfsfaehrte gehandelt haben...)
Zum ersten Mal musste ich den Koeter einfangen und anleinen, ein unfassbarer Vorgang, wenn man mit Schaeferhunden zu tun hat!

1. Nov.:
Nach einem Tag an der Leine hat er sich wieder beruhigt und eines besseren besonnen-
er schaut nach, ob wir den Weg links oder rechts gehen und kommt nach..

7. Nov.
Seine Tagesformen schwanken sehr- vor zwei Tagen wollte er nicht spazieren gehen- was sehr ungewoehnlich ist.
Die Treppe laufen war nur mit "Schiebung" moeglich, einen Tag spaeter war die grosse Runde wieder drin..
Die Ohren werden nach wie vor jeden Tag 4 x ausgeputzt - was nicht viel nuetzt,
weil er sich mit den Hinterpfoten darin kratzt,
was die Ohrmuschel immer wieder entzuenden laesst und schnell in den Gehoergang uebergeht..

Beim heutigen Gang, wo er schon wieder prima dabei war, trafen wir den Jaeger- ja, den mit den "Haeschen"- heute war er wieder ganz normal...
(Peter war abgelegt und blieb dort liegen, auch wenn der Reifen des Jeeps nah an ihm war- wie sich das fuer einen Schaeferhund gehoert.)

10.11.:
Gesundheitlich auf und ab- die Ohren besser, mal schlechter- es sind nun Tagesformen, mit denen er es zu tun hat..
Heute war er recht gut drauf.

Div. kleine "Sonderzuteilungen", wie frische Schlachte-Wurst oder Luftgetrocknetes runden seinen Tag ab-
inzwischen bevorzugt er Katzenfutter, getrocknet und mit Fisch..

Die Zeit mit dem Peter, unserem Schaeferhund, geht langsam zuende, er wird alt und wird vermutlich nicht mehr so lange bei uns sein.
Seine "Mission" war die eines "Therapiehundes", der vielen Kindern, die wir unterwegs trafen,
die Furcht vor dem "boesen Wolf" genommen hat durch seine unglaubliche Geduld und Selbstsicherheit.
Fernab der "Erziehung" von Hundefluesterern, die diese Hunderasse gerne "scharf" macht,
zieht dieser Koeter noch immer einsam seine Bahn,
fast immer mit lose umgehaengter Leine, die er (selbst) wie einen Schlips traegt..
Heute hoert er schwer, deshalb muss er in der Stadt angeleint laufen- der Strassenverkehr ist unbarmherzig
und drastisch ruecksichtsloser geworden, selbst gegen Kinder und alte Leute -
als wuerden seelenlose Roboter fahren und keine Menschen hinter dem Lenkrad sitzen.
Die 13 Jahre mit diesem Hund werden uns ewig in Erinnerung bleiben,
deshalb wird diese "Stelle" nicht mehr besetzt werden.

Die Lehre aus der Hundehaltung ist, dass man Zuhause oder in der Region sehr viel besser und angenehmer lebt,
als in ferne Laender zu verreisen-
es ist alles eine Frage der inneren Einstellung - nebenbei hat auch die Umwelt etwas davon,
wenn weniger gefahren und geflogen wird -
Urlaub zuhause ist "in".

Alles hat seine Zeit, die Jugend, die Zeit mit den Kindern, die Zeit mit dem Hund- bald wird die Zeit wieder uns alleine sein;
Das einzig bestaendige im Leben ist die Veraenderung - in den ewigen Jagdgruenden sehen wir uns ja wieder zum gemeinsamen Mond-Anheulen,
so lange wir wollen - den "Himmel" lasse ich gerne den Leuten ohne Hund !
Bis dahin haben wir mit einem Tier Wange an Wange gelebt, das einem Wolf nicht nur verflixt aehnlich sieht,
sondern sich auch sehr souveraen bewegt, das ein ausgepraegtes Gerechtigkeitsempfinden hat
und ein unerschuetterliches Grundvertrauen, selbst in Krisen, die es immer mal gibt.

Wer mal einen Deutschen Schaeferhund hatte, oder das Glueck,
mit einem solchen zusammenleben zu duerfen,
will bestimmt keinen anderen Hund mehr- da bin ich mir sicher.

Selbst als wackeliger Greis ist dieser Hund noch imposant !
Sein "Gnadenbrot" ist ihm sicher- mitsamt den ihm zustehenden -
ausgedehnten Spaziergaengen, die halt ein wenig langsamer ablaufen als frueher..
Auf dem Grundstueck kann er zudem genug laufen, das hat auch nicht jeder Hund zur Verfuegung.

Lustiges am Rande: Als die Tochter mit einem Polizisten (nein, sie dachte an Freundschaft) nach Hause kam, hat Peter spontan Aggression gezeigt,
was er sonst noch nie gemacht hatte.. ;)

19.12.:
Der Schnee faellt und faellt - kurz vor Weihnachten ist alles richtig dick zugeschneit und taucht den Taunus in ein feines Weiss.
Der Hund fuehlt sich wohl, laeuft gut und hat Spass.
Hole ich eine Dose Sauerlaender aus dem Keller, trabt er hinter mir her- und fordert sein Recht- zu recht.
25.12.10:
Sein Stueck Braten hat er gefressen, den Kloss, die Sauce und auch das Buttergemuese gefuttert,
der grosse Spaziergang im weissen Weihnachtsambiente ist getan, des Jaegers Hund wurde begruesst,
zuhause zwei Plaetzchen genascht- und nun schnarcht er - der Peter - zufrieden...

11.1.11
Das neue Jahr ist da und schon kommt eine Meldung mit Bildern, die mich glatt an Peter denken laesst:
Ist unser Koeter ausgebuechst?
Nein, es muss wohl ein echter Wolf gewesen sein...
So langsam aber sicher wird der Hund klapprig, will bei Regen nicht mehr raus, frisst lieber Mint-Taefelchen,
Katzenfutter mit Fisch- als Fleisch und Knochen !

Jaeger und Gemeindepersonal scheinen immer noch gut aufzupassen, wer welchen Hund frei im Gelaende laufen laesst- gut,
dass unser Hund ein sehr hohes Gehorsam hat,
das gleich zu Anfangs gruendlichst eingeuebt worden war- fernab von Hundevereinen mit ihren "Profis".. ;)

In der jetzigen Regenzeit, wo es stundenlang in Bindfaeden regnet, liegt er lieber irgendwo im Zimmer herum- bevorzugt da,
wo man ueber ihn steigen muss - und laeuft im Traum.
(Schoen warm, ab und zu mal was futtern und trinken..)
Typisch Peter:
In seinem Schaelchen habe ich ein Grillsteak mit viel Bratsaft eingelegt und dieses draussen hingestellt,
damit nicht wieder die ganze Kueche voller Fett trieft.. - was macht der Koeter?
Er laesst es liegen, geht nicht dran und frisst es erst Stunden spaeter, wenn er Appetit darauf hat!
Wenn er keinen Hunger hat, frisst er nichts- und dann auch nur soviel, wie er gerade mag, nicht mehr..

14.2.11:
Die konsequente Erziehung zahlt sich heute aus, wo der Hund schlecht hoert - und trotzdem noch lenkbar bleibt:
Er reagiert nicht nur auf Handzeichen, sondern liest meine Gesten aus um zu verstehen was gemeint ist.
Gestern hat er im Schlaf geheult- wieder mal wie ein Wolf- so echt, dass es richtig schauert..
gaaaannnz langgezogen und in hohem Ton, durchdringend!
Das Eingangstor zum Grundstueck kam weg, das fast zeitgleich mit der hohen Hecke den Geist aufgab-
nun kommt der Peter aus der Kellertuer direkt bis an die Treppe und zum Postkasten,
Auge in Auge mit den Leuten, die anliefern..
Am liebsten hat er alles im Blick, vor eben dieser Tuer liegend!
(Es sind zwar noch ein paar Meter bis zum Buergersteig, dennoch scheint das einigen Leuten irgendwie nicht ganz geheuer zu sein,
dass dieser -doch recht beeindruckende- Hund jederzeit und ungehindert mal eben nachschauen kann, wer stoert ;)
- gegenueber, auf der anderen Strassenseite ist eine Insel mit Baum, den er dankbar annahm, um zu markieren)
Heute habe ich mit ihm geschimpft und gedeutet, dass er nicht alleine dort hin gehen soll- sein Blick sprach ganz eindeutig und klar:
"hab dich nicht so, es kam kein Auto, so habe nur mal eben markiert!"
Heute sind die Autofahrer- und besonders -Innen besonders eilig und fahren absolut jeden Meter, -
deshalb ist selbst in unserem Kaff ein Betrieb, wie auf dem Flughafen- und fast ebenso laut,
wenn die Leutchen mit ihren martialischen Schwimmpanzern vorbei donnern..
Hier laeuft niemand und wenn die Strecke noch so kurz ist, jeder faehrt mit dem Auto.

Ab und an schleift er mal ein Bein nach- wie ein alter Mensch, schmiert auf der gekachelten Treppe ab-
und grunzt anschliessend boese, wenn er gegen den Wand brummt oder auf dem Bauch landet.
Inzwischen nehmen wir die Calcium und Magnesium-Pillen gemeinsam ein!
Ab und an kommen im Dorf neue Welpen dazu, die er ganz persoenlich begruesst und gelegentlich auch ein wenig "anlernt" -
beim ersten Kontakt wollen sich die Kleinen am liebsten hinter den Beinen des Halters verstecken -
wenn das alte Monster angetrabt kommt:
Peter ist aber immer sehr vorsichtig und richtig freundlich zu den Welpen.
Auf diese Weise entstehen neue Sozialkontakte,
die fuer neue Hunde aeusserst wichtig sind- stressfreie Kontakte.
Waehrend dieses Kontaktierens rede ich mit dem/der HalterIn, so dass die Tiere spueren:
Kein Feind!
Dabei kann immer wieder beobachtet werden, dass Frauen zu Hundevereinen tendieren, Maenner eher Alleinerzieher sind,
Frauen den Hund als Sportgeraet ansehen, die Maenner jedoch eher als Wachschutz fuer Haus oder Wohnung -
manche davon auch in speziellen Hundevereinen.

Heute am 18.2. kam er bellend in's Wohnzimmer- und verlangte lautstark- sein Plaetzchen, was ich wohl vergessen hatte...
Der Ton ist recht lautstark und nicht zu ueberhoeren..

Diese Blog-Seite soll mir spaeter einmal eine frisch bleibende Erinnerung sein, wenn der Hund mal nicht mehr ist -
und wir dann bestimmt nicht mehr zu den Hundehaltern zaehlen werden, weil diese Klientel nicht immer gut angesehen,
sondern sich zuweilen recht ruecksichtslos benimmt, was Hinterlassenschaften anbelangt,
ueber die wir uns ebenso aergern, wie Leute ohne Hunde!
So mancher schraege Zeitgenosse schleicht bei annaehernd vollkommener Dunkelheit -kurz vor Mitternacht-
durch das Dorf und fuehrt das Zamperl aus.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Leute merken, dass ein Haufen verloren wurde..
Deshalb sind Morgens immer ganze Sammlungen an Stellen, wo die Passanten auf dem Weg zum Broetchenholen sind.
Inzwischen gehen einige Leute zwei- oder dreimal am Tag mit dem Hund raus in's Gelaende
oder auf die Strasse, damit das eigene Grundstueck verschont bleibt.
Andere fahren mit dem Wagen ein paar Meter weiter bis in's Feld- ebenfalls mehrmals am Tag.

Peters Ohren muessen noch immer zweimal am Tag mit Feuchttuechern ausgewischt werden, dann ist etwas Ruhe.
26.2.
Peter hat einen "Altar" bekommen- unsere Plaetzchen-Ecke
ist umgezogen und befindet sich etwas unterhalb seiner Nase im "Teezimmer" -
was er sehr praktisch findet - er besucht diese Stelle mehrfach taeglich.
(Alles ist eingepackt, er kann die Sachen nur anschauen)
Sein Appetit ist beachtlich, er ruesselt gerne die Reste meiner Hausmanns-Kocherei auf;
Auch "scharfe Sachen"- da kent er nix.

Das NEUE Tuerchen ist fertig- das unser Grundstueck von dem Aufgang zur Strasse trennt:
Die Hecke ist unter der Schneelast zusammengebrochen und so stand das alte Zaunfeld mit Tuere
-schon morsch- alleine da.
Dieses neue Tuerchen ist ohne Griff und ohne Schloss,
es haelt nur mit einem Fuesschen, das der Hund ganz leicht aufstossen koennte-
aber das weiss ja keiner...
auch der Postbote nicht.. es dient nur noch der optischen Abgrenzung und hat dafuer ein echtes Schaeferhunde-Schild.

Gestern sprachen wir mit einem alten Paar, eine Strasse von unser entfernt, wo der Hund die Situation nutzte
um durch die etwas aufstehende Haustuer eine Visite zu machen:
Es drang Gelaechter von drinnen zu uns- der Koeter wanderte ruhig von Raum zu Raum um mal hier mal da zu schnueffeln
und .. "guten Tag" zu sagen.
(Ab und an nimmt er sich diese Freiheiten raus- und stoesst dabei immer auf Sympathie-
AUCH DIESE Leute hatten irgendwann mal einen Schaeferhund, wie sich spaeter herausstellte..)
Wir treffen in letzter Zeit immer mehr Leute mit Hund,
wo Hundevereine nicht so richtig oder nicht wirklich dauerhaft geholfen haben,
den Vierbeiner in den Griff zu bekommen- bis auf eine Ausnahme in der direkten Nachbarschaft.

13.3.2011:
Meine Mutter war ein halbes Jahr Pflegefall, die letzten Monate schwerst pflegebeduerftig und an`s Bett gefesselt.
Der Hund besuchte sie jeden Tag oder wenn die Tuer offen war-
Anstand haben Hunde, das muss man sagen -
mehr als die meisten Verwandten und engste Angehoerige !
Nun laeuft Peter wie "falsch Geld" herum und weiss nicht was los ist..
er jammerte ein Stockwerk ueber Mutters Zimmer und spuerte ganz offensichtlich, was los war, dass es zu Ende ging -
ihre Todesstunde:
"was wird die Erna jetzt machen?"
(Mutters Freundin ist schon seit Jahren tot)
- nun, antwortete ich fix, die wird den Kuechenherd anfeuern, wie jeden Morgen.
Das beruhigte.
"Ich habe Angst und weiss nicht was kommt!"
- Wenn der Tod ein langer Schlaf ist, wie man allerorten hoert,
dann ist das wohl nicht so schlimm- du schlaefst doch gerne! -
Das war der letzte Satz, den wir zusammen tauschten..
bald danach schlief sie nur noch, der grosse Schlaganfall kam, das "finale Fieber", dann war sie erloest.

Das Fruehjahr naht,
die ueblichen kleinen Katastrophen in der Welt sind diesmal sehr sehr heftig (Japan), die ganze arabische Welt wackelt,
ganze Staaten sind eigentlich laengst pleite- aber es geht immer weiter, getreu dem italienischen Ars Vivendi:
Die Rosen werden geschnitten, Mauern ausgebessert, hier und dort ein wenig Farbe- was will man tun, der Lauf der Dinge geht weiter.
Wie lange der Peter die "grosse Runde" noch schaffen wird, wird die Zeit zeigen- mit dem Auto nehmen wir ihn nicht mehr mit aus Angst,
dass er irgendwo unterwegs nicht mehr weiter kann.. so ein Schaeferhund ist nicht gerade leicht zu tragen!

Im Keller habe ich vorsorglich einen dicken Teppich und Futternaepfe postiert, damit er sich beizeiten mit dem Gedanken anfreunden kann,
nicht mehr die 2 Treppen bis zu unserer Wohnung gehen zu muessen- die ihm heute schon schwer fallen..
Sein Wachdienst laeuft aber noch immer beeindruckend ab- die Zaehne sind noch sehr gut,
die garantiert auch zum Einsatz kommen, wenn sich jemand zu weit vor wagt:
Wenn die Kellertuer offen ist, liegt er -diesmal ohne ein schuetzendes Tuerchen- auf dem Weg und wacht -
die neue Freiheit und den neuen guten Blick auf die Strasse geniesend..
Dabei liegt er ruhig da, grollt tief (Bellen hat er nicht noetig) und so kommt freiwillig niemand naeher.
Sein wolfsaehnliches Heulen geht durch Mark und fuenfzig Pfennig, wenn wir alleine einkaufen fahren
und er im Keller Wachdienst schiebt- kein Einladungssignal an Einbrecher.

Eine neue Epoche beginnt- mit viel Arbeit, dem Ausraeumen der alten (Mutters) Wohnung und der anschliessenden Restauration der Raeume,
die bei alten Leuten gerne heruntergekommen sind, weil nie etwas neu gemacht werden durfte.
Sicher ist, dass der Hund dabei ist.. in der ersten November-Woche sind wir endlich fertig geworden..
und haben dabei preislich eine "C-Klasse" verbraten, alleine um den Fussboden der Wohnung und das Bad neu machen zu lassen.

18.3.
Wir haben im Dorf viele Hunde - alleine in unserer kurzen Strasse sind 5 - zuweilen drei weiter zu Besuch.
Fakt ist, dass nur die direkte soziale Kommunikation friedliche Kontakte packen kann,
dass nur ausdauerndes persoenliches Bemuehen und Beharrlichkeit gute Eriehungsresultate bringt und Hundevereine eher Spielerei
oder hobbyistischer Zeitvertreib fuer die Halter sind,
die regelmaessig in konkreten Situationen versagen:
Dieses verflixte "Erziehen" mit "Leckerlis" duerfte einer der Hauptgruende fuer verwoehnte Zamperl und Zicken sein.

Wie auch immer- wir ziehen ruhig mit dem Peter die taegliche Bahn der grossen Runde (4,5km) unangeleint
und trotzdem sicher und respektiert, auch wenn der Kontakt mehr ueber visuelle Befehle geht:
Die Hundeohren sind nicht nun mehr ok, gut, dass von Welpenbeinen an visuelle und akustische Befehle gekoppelt
- und vor allen Dingen konsequent durchgesetzt wurden !
Manche Zeitgenossen gehen nach wie vor bevorzugt im Dunkeln- am naechsten Tag sieht man dann die Tretminen,
die sie hinterliessen- zur Erbauung der Gemeinde, die dann ueber die Buergermeisterei -
wieder einmal- eine Veroeffentlichung mit Strafandrohung startet:
Wie ueblich (total ungerecht, verdammte Akademiker-Tricks) kolletiv gehalten.

Eine Bauluecke an der Hauptstrasse wird gerne als Hundeklo benuetzt- der Besitzer dieser Wiese reagierte mit "Anti-Hund"-Spritzmittel,
was aber ausser einer kahlen Stelle, wo nun nichts mehr waechst, keine Wirkung zeigte- nun ganz neu:
Er kehrte die Haufen auf den Buergersteig, wo nun eine ganze Sammlung liegt...
Ob das im Sinne der Gemeinde ist?
Ein Zaun wuerde nicht die Welt kosten...
Wer will schon gerne auf der Lauer liegen um die Taeter bei frischer Tat zu ertappen um dann, wie heute ueblich-
eine freche Lippe mit wuesten Beschimpfungen bis zur Gewaltandrohung zu ernten,
wenn ein Wort das andere gibt?

Die Problematik ist wie im Strassenverkehr:
Die Kinder sollen sicher sein, dabei parken ihre eigenen Muetter gegen die Fahrtrichtung auf dem Buergersteig,
fahren viel zu schnell und wirklich jeden Meter im Ort und das auch noch unangeleint.. kicken die Kippe auf die Strasse!
Heute wird fix das Kind oder der Hund von der Strasse gezerrt, wenn ein Auto angeheizt kommt-
die Driver denken nicht um Traum daran, das Tempo zu drosseln!
Eine Mutter stellte ich am Bahnhof zur Rede, warum sie mich mit dem Hund in konkrete Bedraengnis gebracht hat,
weil eine Leitplanke das Ausweichen verhinderte:
"Ich habe keine Zeit, ich habe die Kartoffeln auf dem Herd und muss die Kinder abholen!" -
Grossraumlimousine, Hausschlappen, Eile...
fast alle Muetter rasen so zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle, die mitten im Dorf liegt!
Den Kindern fehlt der gemeinsame Marsch (ca 1km mit Buergersteig oder den kleinen Waldweg hoch zum Dorf) um sich abzureagieren,
etwas "runter zu kommen", Luft zu schoepfen und sich dabei zu unterhalten, soziale Kontakte zu halten..
(Wir sind frueher immer zusammen zum Bahnhof gelaufen und haben uns dabei gut unterhalten)
Fehlende Vorbildfunktionen und mangelnde Kontrollen machen letztlich das "Gesetz der Strasse",
bei der selbst Streifenwagen vorbei fahren, ohne Fehlverhalten nachzugehen,
was sie nur noch bei konkreten Auftraegen tun.
Frueher sagten alte Leute den Kindern was sie falsch machen, heute lassen sich die Kids das nicht mehr gefallen,
sie duerfen alles tun was sie moechten, unterstuetzt von ihren Eltern -
irgendwie eine Parallele zur Hundeerziehung?
Das Leben wird sie haerter lehren, als das die Eltern oder Grosseltern oder Nachbarn machen wuerden..

Ich bin kein Fachmann und weiss nur, dass sich vieles geaendert hat:
Viele alte Zoepfe gehoeren ganz sicher abgeschnitten, aber nicht, um bei einem Kahlkoepfigen wieder angeklebt zu werden,
weil das Piercing und die Ohrringe so "besser kommen..", die Wahrzeichen der neuen Spiesser.
Die Zeiten aendern sich und wir uns mit ihnen- die alten Lateiner hatten da wohl recht,
das einzig Bestaendige ist der Wandel oder die Veraenderung -
Banker und Zocker verfressen die Spargroschen der Menschen, die dafuer hart gearbeitet hatten, Politiker helfen denen noch dabei !

(Nachtrag 2016: Dass ich mit obiger Einschaetzung recht hatte, sieht heute jeder: MINUSZINSEN und Millionen Fremdlinge im Land)

18.-20.3.
Peter heult noch immer bei jeder Gelegenheit und laeuft unruhig hin und her- seit Omas Todesstunde. (dieses Geheule ist total neu)
Tagelang dieses Geheule ist schon schlimm, wie in einem Gehege fuer heimatlose Woelfe.. die armen Nachbarn!
Die Tonlage veraendert sich, wie bei einem Zwiegespraech - allemal interessant,
zumal er das die ganzen Jahre zuvor praktisch nie gemacht hat !
Durch ausgedehntere Spaziergaenge versuchen wir ein wenig abzulenken- dieses Fruehjahr ist recht kuehl, ideal fuer den Koeter.

Die Story vom Eisbaeren Knut zeigt eindrucksvoll,
wie sehr Tiere leiden, wenn die Bezugsperson weg ist.. ist die totale Trauer angesagt.
In den ewigen Jagdgruenden werden wir bestimmt keine Priester,
Seifenheinis, DDR-Schaergen, Geldanleger, Boersianer, Knisterminister und andere Bullshits finden- ein guter Trost !

Das Alter ist immer so eine Sache fuer sich- heute ist er einen Abhang hinab geeiert und in den Bach gefegt-
um dort so zu tun, als waere das aus voller Absicht geschehen!
Diesen Hang kam er nicht mehr hoch und musste von oben gelotst werden um einen flacheren Aufgang zu finden.
(Was waere geschehen, wenn er dabei in die Lahn abgeschmiert waere und nicht in diesen flachen Weinbach?!)
Der Altersstarrsinn laesst ihn alles rundherum vergessen und einfach weitertraben- bis zu hundert Meter vor uns her-
das geht natuerlich nicht, wenn Fussgaenger, Hunde oder Fahrzeuge kommen-
somit werde ich den Koeter wohl anleinen muessen..

In letzter Zeit sieht man viele neue und immer komfortablere Schiessbuden allerorten, wo zur Daemmerungszeit
die Tierschuetzer Platz nehmen um die "armen Haeschen" zu bewundern... (Mit der Flinte im Anschlag)
Stolze Leute in gruenen Roecken, heute waren zwei ( ZU FUSS !)dabei mit Schaeferhund,
was sehr verwunderlich war- weil dieser frei (quer ueber die Felder)
lief, die Personen bahnten sich ebenso frei ihre Wege- andere Spaziergaenger bevormundend, wie zu der "guten alten" Zeit.
Diese Edlen fahren fuer gewoehnlich jeden Meter mit dem Auto..

28.3.:
Ohne Pflegefall beginnen wir wieder mit den Ausfluegen- bei dem auch Peter dabei sein darf-
der allerdings danach sehr sehr muede in sein Bettchen faellt.
Die Schnuffelerlebnisse sind doch -nach so langer Zeit- in Braunfels mit seinen vielen Hunden enorm gewesen!
Ein altes klappriges Schaeferhundeweibchen hatte es ihm wohl angetan, die beiden verstanden sich auf Anhieb..
trotz ihrer "kanadischen Wurzeln", wie der Besitzer sagte:
Die Tochter hat mir den Hund auf`s Auge gedrueckt..

Gut, ins Auto muss der Peter nun gehoben werden- was nicht gerade leicht ist- raus geht`s dann wie von alleine.
Das Alter fordert doch seinen Tribut, auch bei Hunden!

April:
Der Jagdpaechter spielt wieder narrisch und will jeden Hundehalter anzeigen, der sein Pamperl laufen laesst,
sogar wenn es auf dem Feldweg oder Wiese ist- fernab vom Wald.
Er heizt -unangeschnallt- mit seinem Gelaendewagen querbeet um die Leute "zu stellen" und zu belehren.
(Das darf er eigentlich nicht, weil ein Jagdpaechter mit dem Spaziergaenger gleichberechtigt ist-
der Jagdaufseher steht darueber, noch davor ist der Foerster.
Ich habe unseren Hund deshalb an der Flexileine haengen- 1. ist der Peter schon alt und so rennt er nicht mehr,
2. geht man jedem sinnlosen Zirkus aus dem Weg.
Nachforschen, inwieweit ich rechtlich dem Schiess-stand-Treiben Einhalt gebieten kann, bleibt mir unbelassen..
Der Jagdpaechter droht nun schon reihum allen Hundebesitzern mit Anzeige, wenn sie ihren Hund von der Leine lassen-
vermutlich sagt niemand etwas gegen diesen Hobbyisten,
weil die Gesetze so verworren und unklar sind und ..
er als "Schirmherr" den Vereinen Gelder stiftet!
(Kranke Zustaende wie in Italien)

Ich bin gespannt, was die Revierfoersterei auf meine Mail antwortet:
Darf der Jagdpaechter die Anleinpflicht auch auf Feldwegen einfordern und mit Anzeige drohen, wo von 5000 Euro die Rede ist?
5000 Euro, ich glaube die wissen nicht wie lange man dafuer als einfacher Mensch arbeiten muss..
(Auch wenn die Hunde auf dem Weg bleiben, soll das der Fall sein)
Darf ein Jagdpaechter Passanten mit Hund "stellen",
dabei selbst querfeldein ueber Wiesen fahren?
Wie hoch darf der Besatz an Hochsitzen sein,
die z.T. geschlossen (mit Dach und Seitenwaenden) sind, gibt es hierfuer Bauvorschriften?

Mir scheint, dass hier ein privates Hobby ausufert:
Der Fahrzeugverkehr auf Wald und Feldwegen durch die Jaeger ist beachtlich.
Als wir zu Besuch bei der Tochter in Gross-Gerau waren, gingen wir mit Kinderwagen, 2 Hunden und Kindern durch die Felder,
die geteerten Wege entlang, als urploetzlich eine Jagdgesellschaft auftauchte und uns praktisch weitraeumig umzingelte!
Schuesse ballerten- Hasen rannten, ein Jagdhund setze nach und biss ein Kaninchen tot.
Dann folgte in Tross Wagen, ein Traktor mit Schaufel, in der Bier und alle moeglichen Alkoholflaschen waren-
Unser heftiger Protest, dass ueber unsere Koepfe geschossen wurde, lies einen Jagdmann mit dickem Bauch folgenden Satz loslassen;
"Du nichte meine Niveau!"

Zwischenbemerkung:
Nach der bald 14taegige Heulerei des Hundes um meine Mutter - hat er nicht wieder geheult, ist und isst wie immer !
Die Jagdpaechter werden feudal in Gesetzen und Anordnung (Gummiparagraphen) bedient,
so dass zwar Landesrecht (Forst) keine Anleinpflicht (Hessen) kennt,
aber ein Passus zu gesonderten Gemeindevorschriften besteht, wo genau das Gegenteil drin steht..
Naja, es lohnt bei dem alten Peter nicht mehr, gegen solchen Unfug anzugehen -
die Flexileine haelt ihn auf seine alten klapprigen Tage bei mir.
Beziehung und Geld regieren noch immer die Welt- was sonst?

Heute am 20.4.11 trafen wir eine Gruppe Kinder am Wald, die gerade gefruehstueckt haben -
und noch eine laengere Wander-Tour vor sich hatten -
wieder einmal konnte die latente Angst vor "dem boesen Wolf" ein stueckweit genommen werden,
wie unser Ableger davon (noch immer sehr deutlich) abstammt:
In stoischer Ruhe stand der Peter da, wie festgenagelt und lies die Kinder gewaehren,
die einen solchen Hund wohl noch nicht aus allernaechster Naehe betrachten konnten.
Die verstaendliche Vorsicht der vier Erzieher verfolg schnell, weil unser Hund dahingehend erzogen worden ist- eben so ganz anders,
als in den Hundevereinen und nochmal anders als auf dem Schaeferhundeplatz..

Die Antwort der Forstverwaltung ist da!
Sachlich und freundlich!
"In Hessen besteht keine generelle Anleinpflicht".

Aber:
Die Gemeindesatzungen koennen davon abweichen- dh. bei uns ist es so, dass der Jagdpaechter alle Rechte hat, dh. in der Schonzeit
muss immer angeleint werden, auch ausserhalb geschlossener Bebauung,
die immer gilt- und zusaetzlich findet man noch einen Gummiparagraphen,
der von Naturschutzgebieten spricht, wo ebenfalls angeleint werden muss.
Der Widerspruch, dass wir im NaturParkTaunus wohnen, dh. alles ein Naturschutzpark ist, nimmt jede Freiheit,
ohne genuegend Auslaufflaechen im Rahmen des Tierschutzes bereit zu stellen..
Hornberg und sein Schiessen laesst gruessen, wie zu Kaiser's Zeiten,
aus denen nicht nur die unfreundlichen amtlichen Formulierungen, sondern auch noch viele Gesetze stammen..
Genug von diesem Thema!
(Nachtrag 2016: In unserem Land werden alle Gesetze so abgefasst, dass sie "auslegbar" sind,- so erhaelt sich eine ganze Schwadron von Rechtsanwaelten praktisch selbst am Leben.)

Peter kann nun nicht mehr im Auto mitfahren, weil der Einstieg zu beschwerlich ist und bei sommerlicher Hitze
ueberhaupt nicht mehr zugemutet werden kann.
Richtige Spaziergaenge -in der ueblichen Laenge schafft er nicht mehr, ab und an kommt -unkontrolliert- ein Haufen.

Die Mitnahme ist also aus vielen Gruenden vorbei. (24.4.2011)
Ich hoffe immer noch auf eine -zumindest zeitweise- Besserung..
Die noch nicht abgearbeiteten Touren-Ideen werden wohl ohne Hund stattfinden muessen:
Mit dem Besuch im Radiomuseum Linsengericht haette er sowieso nicht viel anfangen koennen ;)
Dieses Event ist sehr anzuraten, weil eine liebevolle und kompetente Fuehrung inklusive ist !

25.4. Ostermontag- heute hat er die grosse Runde wieder geschafft- wenn auch in der doppelten Zeit !
26.4.
Ein wenig rappelt er sich wieder auf- die uebliche Runde scheint langsam, aber moeglich.
(Irgendwas ist von meinen Mails an die Forstbehoerden durchgesickert-
der Jagdpaechter hat sich so seltsam fix und grusslos in's Gebuesch verdrueckt..)

29.4.
..mit Ach und Krach die grosse Runde geschafft- der Hund schnaufte wie eine Lokomotive.
3/4.Mai-
Jeden zweiten Tag schafft er seine grosse Runde- wenn auch langsam.. er wird immer klappriger, pfiept schon vor der Treppe!
Nun habe ich im Keller dicke Teppiche liegen und seine Futter und Wasser - Napf -
Galerie aufgebaut, damit alles bequem erreichbar ist.
10.5.
Gerade mal jeden 2. Tag ist unsere Runde moeglich- dh. jeden 2. Tag wird ausgeruht..

Heute am 16.5. haben wir den Jaeger auf freiem Feld getroffen-
wo er diesmal sehr sehr vorsicht angefahren kam und hielt-
so konnte ich meine Bemerkung locker anbringen:
Wenn ein Jaeger einen Fussgaenger "stellt" und "belehrt", ist das Noetigung, ein "Straftatbestand"- waehrend der Hundehalter,
der seinen Hund nicht angeleint fuehrt,
nur eine "Ordnungswidrigkeit" begehen wuerde.
(Peter war selbstverstaendlich angeleint) Bitte schnallen sie sich an- so mein Abschiedsgruss, -
der Jaeger war wieder unterwegs, ohne den Gurt anzulegen...
gut, besonders gejuckt wird es ihn nicht haben- mich hat es erleichert!
(Da meinen so ein paar Typen doch tatsaechlich, dass sie mit ihrem persoenlichen Hobby wichtiger sind als der Rest der Menschheit..)

18.5.
Jeder Ruhetag (ohne Spaziergang) ist ihm angenehm- das ist neu.. nun gut, er hat ja das ganze Grundstueck zur Verfuegung,
wo meistens der Platz neben dem Grill sein Favorit ist.
Von dort sieht man alles ein- die Terrassen, den Weg und den Garten.

22.5. Ein stickiger Tag- der Hund ist "weich im Heckbereich"- dh.
nicht mehr sonderlich belastbar.
Trotzdem hat er -ganz langsam- die grosse Runde geschafft.

24.5.
Wer sich einen Hund anschaffen moechte, sollte daran denken, dass dieser im Welpenalter "nicht ganz dicht" ist- und einigen Dreck macht-
schlimmer wird es im Alter, wo er den Haufen nicht mehr halten kann,
bzw. es geht schon los, wenn er es merkt..
so flitzt der Hund die Treppe runter und hinterlaesst auf jeder 2. Stufe ein Stueckchen
-mehr oder weniger klebrigen und stinkigen- Haufen !
Das geht auch des Nachts so..

Der Peter ist nun im Greisenalter und so geht's langsam aber stetig bergab, immer traeger und unsicherer auf den Beinen.
Laut schmatzend macht er sich ueber die Essensreste des Mittagstisches her- wie immer..
28.5.
Der Hund macht noch immer -wenn auch langsam- die grosse Runde, wackelig, aber wacker.
Zuhause gibts dann ein feines Sandgebaeck mit ordentlich Schokolade mit Kokos drauf- genau das,
was Hunde nicht fressen "sollen" - egal, er ist alt genug - es bekommt und schmeckt ihm ausgezeichnet!
Er fusselt und stinkt wie die Woelfe im Weilburger Tierpark - schlimm.
Gestern Abend gab es Sauerlaender Bockwurst- der Peter kommt ruhig angetrabt und bleibt vor dem Couchtisch stehen
und wartet bis er an der Reihe ist..

Das Rudel bedeutet IMMER Gerechtigkeit und teilen, die Grundlage fuer jedes Vertrauen, das kann ich nicht oft genug wiederholen !
Die Volksverdummung gegen uns Hundehalter, dass Hundekot die Wiesen und das Viehfutter kontaminieren
und so zu Fehlgeburten bei Kuehen fuehren, kann ich relativieren- weil jetzt endlich bekannt wird,
dass nicht nur Wildtiere -wie Fuchs und andere Jaeger- Kot verlieren,
sondern die Hofhunde beim Bauern die Nachgeburt der Kaelber fressen und anderes rohes Fleisch,
sie also evtl. sogar die Hauptinfektionsquelle des Nespora sind !
(Diese gefaehrlichen Bakterien sind nur in Wiederkaeuermaegen zu finden)

31.5.
Heute sind wir drei in den Regen gekommen und der Hund an seine Grenzen, eher noch darueber hinaus-
er fauchte wie eine alte Dampflok..
(Er muss sogar bergab gezogen werden, sonst bleiben wir stehen)
Nass bis auf die Haut, war erst einmal allgemeines Abtrocknen angesagt- mit anschliessendem heissem Tee.

Morgen wird es fuer ihn einen Ruhetag geben muessen!

Im Juni:
" Ehec " ist im Land, die Diskussionen und Schuldzuweisungen auch- nun wurde dieser Erreger im Darm von Wiederkaeuern gefunden,
als natuerlicher Bestandteil- dh. Ziegen, Schafe und Kuehe haben das Zeug
und scheiden es auch aus.. nicht jedoch die Hunde, die nur abgekochtes Futter bekommen..

Im Bodenseeraum ist eine neue Mueckenart aus Asien eingeschleppt worden,die sich rasend ausbreitet- und Krankheiten bringt..
Evtl. hilft die "Burka" mit engmaschigem Gesichts-Gitter und Gummihandschuhe ? ;)

Der Peter begruesst den Bautrupp, der sich im Haus zu schaffen macht- kurz mit der Schnautze die Hosen "abstempeln" und gut iss-
er wankt weiter zu seinem Schlafplatz..
waehrend dem einen oder anderen die Nackenhaare stehen- wer rechnet schon mit einer solch' unheimlichen und sehr leisen Begegnung?
(Die kann auch so sein, dass der Hund -ohne zuvor einen Ton von sich zu geben- oben auf der Treppe auftaucht oder hinter jemandem steht,
so dass er wie ein Bremsklotz wirkt..)

Zu dem Thema "Hundeverordnungen" habe ich in den Weilburger Nachrichten div. Kommentare gesetzt, die mir noetig schienen,
auch wenn mir vollkommen klar ist, hier dem besagten Ochsen in's Horn gepetzt zu haben:
Man darf nicht mehr alles widerspruchslos hinnehmen, sonst sind wir "Buerger" bald ganz und gar entrechtet und bevormundet.

Diese Blog-Seite ueber meine / unsere ganz persoenlichen Erfahrungen
mit und um die Hundehaltung im privaten Haushalt bleibt so lange im Web,
wie der Hund unter uns weilt und auch darueber hinaus-
dann sollen sich andere Leute mit den Unwegsamkeiten der Hundehaltungsfeinde herumschlagen-
wir werden hundefrei werden, weil alles seine Zeit hat und abgeschlossen werden sollte oder darf!

Der Hund entwickelt immer neue Schrulligkeiten- z.B. das "Ballett", das er macht, wenn Morgens die Blase drueckt-
das Getrappel auf den Holzdielen und das durchdringende Wuff, wenn's denn wieder nach innen gehen soll.
(Haustuere ist zu)

Heute am Pfingstsonntag trafen wir wieder einmal auf den Jagdpaechter,
der mit seinem Gelaendewagen auch umgehend anhielt und fragte:
"Warum haben sie mich denn so schlimm angemacht, sie sind doch sonst nicht so!"
Ich bin auch nicht immer so drauf- wenn man mich aergert beisse ich zuweilen-
"Ich habe es nicht boes gemeint" So der Jaeger- meine Antwort:
Dann heul' doch !
Die Wogen sind wohl nun geglaettet und alles ist beim Alten- ein laengeres,
freundliches Gespraech ueber Wildschweine und Kitze folgte- wie immer.
Die beiden Hinterlaeufe verhaken sich inzwischen ab und an- der Hund torkelt mehr, als dass er laeuft.
Schnuffeln geht noch - andere Hunde angehen, wenn er sie nicht mag (selten) geht seltsamerweise auch noch !
Bei seinem alten Rauf-Kumpel, dem Hund des Jaegers (ausgerechnet) geht immer alles friedlich ab-
bis auf den Umstand, dass ihn sein Hund boese anknurrt, wenn er weggezerrt wird!

17.6.:
Gelegentlich trifft man alte Bekannte bei den Weiden, die so einiges ueber den TA (Tierarzt) erzaehlen und ihre Erfahrungen
mit den Pferden und Ziegen- es ist wohl nicht alles Gold was glaenzt und ..
Tiere koennen sehr teuer werden, wenn es um die Gesundheit geht.

Man hoert von Abdeckerei und sonderbaren Gepflogenheiten - nicht nur bei der Jagd, sondern im Miteinander Bauern/Gemeinde/TA/Metzgereien,
der ganzen Land-Palette um die Tierhaltung, die Subventionen bekommt - nur dafuer, dass der Acker bewirtschaftet wird
(340 Euro pro Hektar und Jahr) - bis zu ganzen Solarfeldern auf den Scheunen - gratis.
400 Euro sollen sie fuer 1000 Liter Diesel von der Steuer zurueck bekommen..

So relativieren sich meine Erfahrungen mit den Jaegern auf ein kleines und ertraegliches Teil-
dennoch gilt fuer meine Frau und fuer mich:
Genug, Schluss mit der Tierhaltung, es reicht.

Gestern Abend hat der Peter quer durch den Wohnungsflur eine satte Spur Duennpfiff bis ins Schlafzimmer gelegt- lecker !

9.7.2011
Seine Gesundheit ist stabiler geworden, aber das Durchhaltevermoegen bei Waerme ist einfach nicht mehr vorhanden..
deshalb gehen wir nur noch jeden 2. Tag mit ihm- dafuer aber die grosse Runde, ganz langsam.

Unsere neuen Spaziergaenge der Wanderplarkplaetze waeren zu lang fuer ihn.

Somit schiebt Peter im Keller Wache, was er immer noch gut macht: Leute erschrecken geht mit diesem -noch immer sehr guten- Gebiss tadellos..

Die heftigen Baumassnahmen im Haus waren dem Hund Grund genug, um VOR dem Hundetuerchen zu liegen -
mit freiem Blick zu den Passanten und.. Postboten.
Die Leute sind verfixt ruhig vorbei geschlichen- ganz sacht, nur keine "schlafenden Hunde wecken" !
Ausgenutzt hat der Peter die Situation jedoch nie.

Man liest einiges ueber Kampfhunde und Leute, die diese Bezeichnung wohl aus "Gender"-Gruenden abzulehnen versuchen-
ob um den hohen Steuerveranlagungen zu entgehen oder aus irgendwelchen halbblinden Gruenden, ist mir nicht klar geworden.
Fakt ist, dass die Mehrfachhaltung von Hunden -ganz allgemein- nicht unproblematisch ist, weil sich eine Rudelbildung zeigt.
Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist es besser gewesen, solchen Leuten aus dem Weg zu gehen.
Wenn's nach mir ginge, wuerde so mancher Hundeplatz geschlossen und die Zweithundesteuer verzehnfacht.
Die neuesten Forderungen der Macher sind Richtung "Hundefuehrerschein", was eines Teils sinnvoll,
andererseits kaum zu bewerkstelligen ist, weil die HalterInnen und ZuechterInnen das Problem sind!

Nun haben wir schon wieder August und die Ohrenprobleme sind noch immer da- mal weniger, mal mehr.
Die halbe-Schmerztablette-Therapie war allemal besser als der TA,
wo sich der Hund nach gut einer halben Stunde geduldig die Ohren mit dem Feuchttuch auswischen laesst.
Wer weiss genau- hinterher gibt es eine Belohnung:
Am besten ein Stueck Hartwurst, damit er richtig feste kauen muss,
das loest den Druck im Ohr..

Dieses Urvertrauen, das von Anfang an aufgebaut worden war, ist auch in Krankheit und Alter unerschuetterlich!

Selbstverstaendlich ist sein Grab schon vorbestellt- und wunderschoen gelegen,
so dass der Gang ueber die Regenbogenbruecke nicht schwer faellt.

Bis jetzt ist er noch so gut drauf,
dass eine halbe Pfanne (28er) Bratkartoffeln (viel zu viel gemacht) von ihm gepackt werden-
auch wenn danach ein langer langer Schlaf mit richtig dicker Kugel angesagt ist..
Ein Segment Handkaes lehnt er nicht ab- na, denn guten Appetit.
Die grosse Runde schafft er -wenn auch nicht jeden Tag- selbst im August noch,
auf den Wandertouren muessen wir aber auf ihn verzichten, das waere denn doch zu viel.

An diesen Tagen schiebt er im Keller Wache.
(Gut versorgt, mit Zugang zu allen Raeumen im Haus)
Notfalls koennte der Hund locker an die zum trocknen aufgehaengten Wuerste-
und an div. Packungen Hundeleckerli, was er noch nie ausgenutzt hat..

12.August- der Hund lief ohne Murren die lange Runde und futterte hinterher 200gr Scheibenrotwurst (Haltbarkeitsgrenze)
und lag danach vor der Kellertuer, von der man ungehindert zur Strasse kann- und beobachtete den Verkehr.
Zufrieden und still.

Tags zuvor hatte er seinen "Ruhetag"- durchschlafen..

So ein Vieh ist immer dabei- ob beim Rasenmaehen, beim Bohnenernten, Streichen oder Putzen..

Heute habe ich die letzte Hinterlassenschaft von Spike entfernt, einen alten Ball, welcher dem Hund unserer Tochter gehoerte.
Der Spike weilt schon lange nicht mehr unter uns:
Das waren Zeiten, als unser und dieser Rottweilermix wie die Verrueckten um das Waldbeet herum rasten
- und richtige Rillen formten,- wie auf einer Crossbahn!

19.August
Ab und an schmiert er auf der gekachelten Treppe ab- zuerst bleibt der Vortrieb aus, dann sitzt der Bauch auf, sogleich geht's bergab-
wo er wendet und irgendwie an jeder Mauer anschlaegt..
ouuuuhhh!
Ein leichtes Humpeln, das mit Franzbrandwein eingerieben wird, dann geht's wieder.

Na bitte- nach zwei Tagen der Ruhe geht's wieder-
noch fix eine Portion frische gruene Schnippelbohnen mit Bauchspeck und der Hund ist wieder der Alte..
Vor der Tuer habe ich Platten entfernt und frisches Gras eingesaeht- es gibt wohl keine Absperrung,
die der Hund nicht ignorieren wuerde- rumms- und durch!

(Um die Graevenecker Kirmes regenet es sowieso immer- egal was vorhergesagt ist)

Heute am 3. September habe ich den 4. Tag die Behandlung seiner Ohrenschmerzen mit "Schwedenkraeutern" gemacht,
(nach meinem Selbstversuch!) die in Alkohol angesetzt und auf ein Feuchttuch getraeufelt- immerhin so halfen, dass er wieder lacht.

10.9. Die Ohrentzuendung - und vor allem das Alter - machen doch immer wieder zu schaffen,
besonders wenn es heiss ist, dann ist ein Ruhetag angesagt..

Er versieht seinen Wachdienst aber noch immer gewissenhaft - mit seinem guten Gebiss und guten Augen kommt das immer gut !
Ala wir von einer Wanderung zurueck kamen, hat er furchtbar dramatisch ganz schnell mit den Zaehnen geklappert, wie ein Schwan..
Sonderbar so ein Hund!

Nach div. Gaben wie etwas Wurst, ein paar Plaetzchen ging es ihm wieder besser- bei dieser Gelegenheit:
Er liebt gut gewuerzte Speisen - egal was es ist, Hauptsache selbst gekocht!
(Seine Zaehne sind noch immer gut)

15.9.
Als "Babysitter" macht sich der alte Hund noch prima- jeder Welpe im Ort hat Kontakt mit dem vergleichsweise riesigen Koeter..
Zuhause gibt's als Belohnung die gerechte Teilhabe an jeder Beute- wie zu Anfang der Hundeerziehung- "Leckerlis" gibts unterwegs KEINE.
(Das waere auch nicht noetig, der Peter folgt sowieso.)
Die neuen Welpen sind immer ganz aus dem Haeuschen, wenn sie unseren "Plaetzchenwolf" sehen- schon von weitem geht das Gefipse los..

November 2011:
Unser alter Knochen laeuft noch immer - wenn auch langsamer, sogar eine grosse Runde ueber 5-6 Kilometer.
An manchen Tagen kommt er die Treppe nicht mehr hinauf und muss geschoben werden -
im Keller zu bleiben ist fuer ihn nur haltbar, wenn wir nicht da sind, weil er sich nur mitten unter uns wohl fuehlt.
Weinbrandpralinen!
Der Hund hat sie sofort entdeckt und auf seinem Recht bestanden, davon seinen Teil zu erhalten.. (Selbstredend)

Auch im November ist die grosse Runde drin, wenn auch langsamer als frueher- eine Menge anderer Hunde scheint ganz offenbar darauf zu "bestehen",
dem Peter "guten Tag" sagen zu wollen - alles ganz friedlich.
Sollte mal ein Klaeffer dabei sein, hoert das unser Hund sowieso nicht mehr- er steht dann ganz ruhig grinsend mit der Breitseite da -
ohne jede Reaktion, ohne wedeln oder so.

Irgendwann werde ich wohl die Bratenstuecke nicht mehr nach dem Knochenanteil aussuchen - wo der Hund drauf wartet...

Heute: Kesselgoulasch mit richtig grossen Fleischstuecken-
selbstverstaendlich auch fuer den Hund- der anerkennend zwinkert und sich freut !
(je schaerfer um so lieber - ideal nach der grossen Spazier-Runde)

1. Advent- es geht ihm recht gut, nach dem Fruehstuecksei und dem gut belegten hausmacher Wurstebrot eineinhalb Stunden Spaziergang-
das reicht, um bis zum Nachmittag feste durchzuschlafen.
Jeden Morgen und jeden Abend werden die Ohren mit einem Feuchttuch ausgewischt.
Eine Weinbrand-Praline vor dem zu Bett gehen und die Welt ist in Ordnung!

Die Zeit mit den Foren im Web geht definitiv zu Ende, die Ueberarbeitung der Homepage ist geschafft,
nun werden nur noch wenige Aktualisierungen stattfinden -
noch mehr Zeit fuer andere Dinge und.. den Hund, Haus und Garten bleiben.

Harter Einschnitt!
Heute, am 4. Dez. wiederholte sich- diesmal plakativ- das Urinieren mitten in's Wohnzimmer !
(Landhausdielen saugen den Geruch auf und fangen an zu faulen..)
(Obwohl er die ganze Zeit zuvor mit mir im Keller war, wo die Tuer offenstand und er leicht jederzeit nach draussen konnte..)
Entweder der Hund wird senil (wo auch keine Bestrafung helfen wird) oder er macht es absichtlich -
wie auch immer, nun hockt er dauerhaft im beheizten Keller, die Treppe zu den oberen Etagen ist nun durch ein Gatter versperrt.
Es koenne auch eine Blasenerkaeltung gewesen sein, die umgehend behandelt wurde- mit Kamille.
Im Keller ist viel Platz und Ruhe- Futter steht auch mehr als genug zur staendigen Verfuegung..
Der groesste Vorteil ist, dass er nun nicht mehr die Treppe runterfallen kann.

Heute am 8.Dez. ist er am Ende des Spaziergangs hinten umgekippt, konnte aber nach einer Weile wieder aufstehen und gehen.
Die Sperre vor der Treppe im Keller ist fertig- wie fuer ein Kind, das nicht runterfallen soll- diesmal aber um nicht "hochzufallen".

Die Leckereien habe ich etwas mehr gegeben, damit er sich nicht so sehr ausgegrenzt oder herabgesetzt fuehlt.

10.12.
Er laesst inzwischen schon beim rausgehen laufen, wenn sich mal ein Besucher dorthin verirrt- sehr oft.
(Trotz haeufiger kleiner Gaenge nach draussen auf die Strasse, wo vom Keller nur ein kurzer Weg ist
und trotz 1,5 Std Spaziergang liegen die Haufen hinterher auf seiner Decke im Keller)
Der Apppetit ist noch gut, den Ohren scheint es etwas besser zu gehen, weil sein Schlafplatz nicht mehr ganz so warm ist,
wie oben in der Wohnung.
Wer weiss, wie lange das noch so gehen wird- hier unten hat er es gut, bei den Vorraeten, wo er wie Zerberus wacht..

15.12.
Der Zerberus wird alt und verliert immer oefter nicht nur seinen Haufen, sondern auch Urin,- gut,
dass er nun im Keller wohnt und somit alles leicht weggewischt werden kann.
Inzwischen beginnt eine Pflege, wie bei einem alten Menschen.

Gut, wenn's denn so sein soll- hier hat er sein Gnadenbrot.

Seine grosse Runde hat er dennoch geschafft- egal wie,
schief wie ein altes Segelschiff, aber mit Grinsem im Gesicht.
Sein Leckerli (Stueckchen Kuchen oder Plaetzchen) bekommt er trotzdem - selbstredend von der Wurst- auch im Keller!
Mit Freude hat er registriert, dass ich eine grosse Tuete Hundefutter gekauft habe.

Die Woche vor Weihnachten:
Zig mal am Tag wird er raus gelassen um sein kleines Geschaeft zu machen- wenn ich nicht aufpasse,
flitzt er fix zur naechsten Strasseninsel-
ein ganzes Stueck die Strasse abwaerts.. sonderbar, dann geht es auf einmal!

Unterwegs treffen wir ab und an ein paar Leute, die selbst einen Schaeferhund hatten und immer feuchte Augen bekommen,
wenn sie den Peter streicheln- der immer schon von weitem pfiepst- die Augen und die Nase gehen noch,
auch wenn die Ohren nichts mehr an "Info" zu liefern scheinen.
Offenbar gehts dem Hund noch so gut, dass er wenig Schmerzen hat und die grosse Runde noch immer packt..

Heute am 24.12. hat er eine kl. Dose gute Leberwurst verzehrt und seinen Spaziergang gut gemacht.
Ein paar Tretminen in den Keller gelegt..

Am Weihnachtsfeiertag kam der 4 Stunden-Film "der mit dem Wolf tanzt"- mit beeindruckenden Aufnahmen,
die mich sehr an unseren alten Hund im Keller erinnerten,
mit dem ein doch erstaunlich festes Band besteht.

Die Zustimmung oder ein "ja" drueckt der Hund durch ein beidseitiges kurzes Zusammenpetzen beider Augen aus- immer.
So hat er sich auch ueber die zwei grossen Fleischknochen gefreut..

Interessant ist, dass seine Akzeptanz unterwegs auf der grossen Runde sehr hoch ist- egal ob bei Spaziergaengern,
Jaegern oder anderen Hunden - alte Bekannte begruesst er immer.

28.12.: Die Enkel sind erstmalig aufgetaucht und zwar alle drei auf einmal- fuer den Hund war das kein Thema,
vollkommen problemlos, als waeren die Kinder immer im Haus gewesen und nicht vollkommen fremd.
Blut ist dicker als Wasser, - vermutlich riecht er die Verwandtschaft.
Versoehnlich stimmte ihn das Goulasch, das es an diesem Tag gab..

Die Hundehaftpflicht habe ich heute gekuendigt- der Hund reisst niemanden mehr vom Pferd..
Der Geruch des Tieres wird immer intensiver, das werden wohl die Vorboten sein.

Sylvester hat irre viel Knallerei gebracht- so viel, dass man vor Rauchschwaden die Fontaenen nicht mehr gesehen hat.
Lauter und hoeher und viel mehr - war die Devise, Geld spielt ganz offenbar keine Rolle.
Den Koeter hat das nicht gestoert, weil er sowieso nichts mehr hoert.
Zur Ablenkung gibt es ab und an mal wieder eine kleine Dose Wurst, die er- wie immer- mit dem Inhalt annimmt.
Ich brauche nur den Deckel abzuziehen, den Rest besorgt er ganz alleine:
Die Dose ist rundrum mit Loechern versehen, als haette sie den Koreakrieg ueberstanden..
(er will das so- und bearbeitet die Sache seit Jahren auf die gleiche Art)

Gestern wollte er wieder mal einen Hofhund hinter seinem Zaun verbellen und ist dabei auf den Hintern geplumpst-
standfest ist er nun wirklich nicht mehr.

7.1.
Der Hund hoert zwar nichts mehr, folgt aber noch gut, wenn ich mit Handzeichen arbeite-
das duale Training in seiner Ausbildung zahlt sich aus !

Gestern im Feld "trafen" wir Zorro, den Border, der frei lief- und wohl aus "schlechtem Gewissen",
weil er den Peter boese anbellte beim Bewachen seines Zaunes- rund um das ganze Feld flitzte,
um nicht direkt an unserem Hund vorbei gehen zu muessen..

Gestern weigerte sich ein Amerikan Bulldog weiterzugehen,- zuerst musste unser Hund begruesst werden.

Oje, der Regentag war aber nicht so gut fuer die alten Knochen- deshalb muss mal wieder ein Ruhetag eingestreut werden,
den ich regelmaessig mit kleinen Leckereien schoen faerbe:
Ein paar Kotelett-Knochen, etwas gute hausmacher Wurst- ein Plaetzchen etc. der Hund kann's vertragen,
im Alter hat er ziemlich abgenommen, obwohl er jede Menge futtert !

14.1.2011:
Der Hund wird immer klappriger und hat Muehe aufzustehen, manchmal muss er geschoben werden..
am Morgen nach der Tablette schaut es nicht besser aus, das Aufstehen scheint Schmerzen zu bereiten.

Am 15. schon die 2. Tabletten-Haelfte und einen ganz ganz kurzen Spaziergang- mehr war nicht drin.
Der Jaeger hielt an und fragte uns -mitten im Wald- wo denn unser Hund ist..
nach einem laengeren und einfuehlsamen Gespraech ging es weiter.

17.1.2011 - vor drei Tagen sind wir noch die grosse Runde um die Kompostanlage gelaufen (4,5km) -
vorgestern nur noch ein paar hundert Meter, gestern und heute ging nichts - mehr, der Hund kippt hinten und vorne weg
und muss wieder aufgerichtet , die Auffahrt zum Keller hochgeschoben werden.

So gehen wir alleine und werden von einigen Leuten,
die unterwegs getroffen werden, gefragt:
"Wo ist denn euer Hund?" Alles hat seine Zeit.

Unser Sohn hat heute wohl laenger von Peter Abschied genommen - keinem faellt das leicht.

Und trotzdem:
Es nuetzt niemand etwas, wenn nach und nach jeder verrueckt spielt und einen auf wilde Trauer macht-
alles hat seine Zeit, jeder muss irgendwann gehen- eine Ueberraschung ist diese Erkenntnis nicht.

So muss ich stark sein und bleiben, den Tierarzt anrufen und den langjaehrigen Gefaehrten einschlaefern lassen
um ihm so ein elendiges Dahinsiechen unter Schmerzen zu ersparen!
(Bei uns Menschen geht das leicer nicht, wir muessen bis zum bitteren Ende aushalten)
Heute habe ich vom Einkauf seine Lieblingswurst mitgebracht und hinterher noch einen Doppelkeks und seine schwarze Herrenschokolade -
immer nur 1-2 Stueckchen, das macht einem grossen Hund nichts.
(Die liebt er ganz besonders)
Solange wie es geht, halten wir durch, wenn er ueberhaupt nicht mehr kann, helfe ich ihm ueber die Regenbogenbruecke !

Die Sperre zur Treppe konnte heute getrost entfernt werden- bis dahin kommt er sowieso nicht mehr.
Mindestens 4,5 Km a mindestens 350 Tage x 14 Lebensjahre sind ueber
22.000 Kilometer ,
die wir zusammen gelaufen sind... (ohne die laengeren Touren, die recht zahlreich waren)

18.1.
Die Schmerztablette (je eine halbe) hat sich bewaehrt- heute Morgen ist der Hund wieder alleine aufgestanden
und das hat er alle 3 Stunden gemacht, um draussen Urin abzusetzen.
Einen Versuch hat er gemacht, - die Treppe zur Wohnung war aber denn doch zu viel fuer ihn.
Die Ohren laesst er sich nach wie vor reinigen.
Vermutlich ein letztes Aufbaeumen - die Behandlung werde ich fortsetzen, um ihm ein wuerdiges Leben zu ermoeglichen -
er scheint sich -im Moment- nicht unwohl zu fuehlen.
21.1.
So la la- die Vorderpfote vertreten, das Ohr tut wieder mal weh, dafuer gab es Huehnchen.

22.1.
Meine Schmerztabletten-Therapie hat angeschlagen!
Der Hund konnte endlich wieder eine kleinere Runde drehen:
Ca. 1,5km durch den Ort hat er grinsend zurueckgelegt.
Regen hin Regen her- Hauptsache endlich wieder mal raus..
Langsam und torkelnd, wie ein Mensch nach laengerer Bettlaegrigkeit.
Heute am 25.1. hat er Morgens eine halbe Tablette bekommen und konnte Nachmittags -sehr langsam und wackelig- die GROSSE RUNDE drehen !
Nun liegt er schlapp aber froh auf seiner Decker im Keller, eine Schale "sauer Brueh" neben sich,
die Knochen vom Fleisch gibt's spaeter..

27.1.
Alles gut verdaut und schlapp liegt er den ganzen Tag herum- alle ca 3 Std. mit einem kleinen Gang nach draussen,
wo ich ihn oft schieben muss..
(Besser als nicht an die Luft zu koennen)

1.2.2012:
Frueh um Fuenf schon ein Hunde-Meeting auf der Strasse- die beiden wilden freundlichen Nachbarshunde und Peter-
der Tag ist gerettet fuer unseren alten Knochen, der heute- wie gestern- wieder seine kleine Runde drehen wird..
Mittags schwaechelte er sehr und konnte hinten nur noch verkruemmt stehen, wie auf der DSH-Homepage die Hunde-
nach einer ganzen Schmerztablette ging es wieder bergauf.
An einen Spaziergang war leider nicht zu denken.

Heute am Donnerstag den 2.2. kam eine Mail von einem Leser dieser Seite, der mir Waffenoel anbot,
das man wohl frueher schon gegen Ohrenentzuendungen eingesetzt hat- danke fuer den Tipp, den ich weiter verfolgen werde!
(Wozu treffen wir den Jaeger staendig irgendwo unterwegs?)
Die Loesung war viel schneller da, als gedacht:
Der nette Mail-Versender war der Nachbar, direkt ueber den Zaun - irgendwie habe ich den Absender-Namen in der Signatur verpeilt..
So konnte gleich heute die 1. Behandlung damit starten, weil das Oel schlichterdings herueber gereicht wurde!
(Heute ohne Spaziergang- starker eisiger Wind mit -10 Grad, nix gut fuer wehe Ohren!)
Der Freitag brachte wohl eine kleine Linderung der Schmerzen- ein einfacher Spaziergang war immerhin drin.
5.1.
Das Waffenoel scheint ein wenig zu helfen - die Krankheit ist schon zu lange akut um Spontanheilungen zu schaffen.
Ich bin gespannt, wie sich die Sache weiter entwickelt.

Wir schreiben nun schon den 15.1. und noch immer haelt die Schmerzbefreiung an- um so besser,
weil auf die Schmerztablette verzichtet werden kann !
Jeden Tag einen kleinen Spaziergang schafft er - wobei sich die Hinterbeine gerne mal "verhaken".
Heute gab es Chili con Carne- das mag er besonders gern..
Sein Hals wird -mangels Training- immer duenner, wo frueher die Leine kaum gepasst hatte, rutscht sie heute fast schon durch.
Der Hund fehlt mir in der Wohnung, die zwei steilen Treppen will ich ihm aber nicht mehr zumuten- zu gross ist die Gefahr des Absturzes..
Seinen Geburtstag am 14.2. haben wir irgendwie verbummelt- Hauptsache es gab was Gutes und das ist immer der Fall.
Vom Mittagessen und Plaetzchen- einmal am Tag, das muss ganz einfach sein.

16.1. Die Runde des "neuen Wegs" hat er gepackt, das sind gute 2,5 Km -immerhin, es gab wieder viel zu schnuffeln und zu markieren !
Heute am 20. hat er beim "Begiessen" seiner Strasseninsel einen Mini-Terrier mit Maentelchen das Gruseln gelehrt,
dafuer reicht das Anschnuffeln bereits vollkommen aus.
Das arme Ding quiekte wie ein Hamster!
Das hat ihn so aufgerappelt, dass heute eine groessere Runde geschafft wurde..

Dieses sonderbare Waffenoel habe ich beim Apotheker nachbestellt!
Zwei Tage spaeter fiel er schon wieder hin- nach kurzem Spaziergang einfach weggeknickt.
Muehsam aufgerappelt und weiter- ein Schaeferhund gibt niemals auf !

Gestern musste ich wieder mit einer halben Schmerztablette aushelfen, an den Spaziergang war nicht zu denken.
Die Kraft reichte gerade, um mich zum Flaschenkontainer zu begleiten.
Heute, am 24.2. traf er wieder den Mann mit seinem laecherlich angezogenen Yorkshire-Terrier,
der im grossen Bogen an "unserer" Verkehrsinseln vorbei gezogen wurde:
"Die ist nicht immer gut gelaunt!" - Oh Mann, so meine ich dazu, jetzt zicken nicht nur die Frauen, sondern auch schon die Hunde!
"Sie ist eine Frau" raunte er und zog das Ding fix weiter!
Hilfe, jetzt schlaegt Pisa aber schon Morgens zu- ein Hundeweibchen ist einer Frau gleich?
Das klingt arg nach Barbaras Hundesendung im Fernsehen:
"Die Hundedame" oder "Die Rottweilerdame" und "die Kaetzin" und "Elefanten-Dame" - ja sogar:
"Die Gaestinnen waren eingetroffen".
Sind denn alle Leute bekloppt geworden oder dreht nun die Genderei vollends am Rad ?
(Wiki: Gender)

26.2.
Die Gesundheit duempelt so dahin, er laesst bereits im Keller alles laufen, wie es gerade drueckt.
Gestern, auf einer Minirunde durch's Dorf, die sehr klapprig war, wollte er doch glatt die zwei Huskies verbellen-
mit dem Zeigen der Breitseite, ueberheblich wie zu alten Zeiten!
(Einer ist doch wirklich zurueckgesprungen und hielt sich lieber in sicherer Entfernung)
So war sein Tag "gerettet" - zufrieden trottete er nach Hause, stolpernd, fast wieder hingefallen..
Heute ging es einigermassen, stolpernd und holpern schnuffelte er sich vorwaerts.
Mit Begeisterung sah er das grosse Stueck Bauchfleisch, das ich aus der Truhe holte:
Morgen soll's Bauchspeck und gruene Bohnen geben,
selbstverstaendlich aus eigenem Anbau und selbstverstaendlich bekommt auch der Hund seinen Teil.
Im Rudel wird immer geteilt !

27.2.
Ein dreissig Zentimeter langer (vom Bauchfleisch) Knochenstrang mit Fleisch dazwischen verputzt,
zuvor ein Fruehstuecksei, div. Wurstreste und Hundefutter- als Nachtisch einen kleinen Teller gruene Schnippelbohnen
mit Kartoffeln und Fleisch- ihm geht's gut.
(Lieber ein wenig kuerzer spazieren gehen, dafuer mehr futtern:
Der Hund ist duerr und klapprig geworden !)

29.2.
Mal so mal so, heute war er wieder schlechter drauf- fuer den Nudel-Eier-Salat hat die Kraft gerade noch gereicht ;)
3.4.
Der freundliche Nachbars-Hund kam durch die Kellertuer und wollte den Peter begruessen, der aber zusammengerollt schlief-
leise und fast fluchtartig ist der Besucher wieder weg:
Hunde wissen besser als wir Menschen, was sich gehoert und was nicht.
(Waere der Peter wach gewesen, haette eine Begruessung stattgefunden- Futterneid kennt unser Hund nicht)

4.3.
Fuer kleine Runden reicht's eben noch, er schlurft und hickelt eher, als dass er laeuft.
Die Leute auf der Strasse erkundigen sich schon nach ihm, selbst solche, die keine Hunde moegen.
Eben sehe ich in der Kleinanzeige einen "Hundezwinger" - sowas haben wir noch nie gebraucht oder noetig gehabt,
weil die Hunde im Haus immer erzogen waren!
Diese martialischen Gitterboxen in manchen Autos sind mir ebenfalls total suspekt- was soll das bewirken?
Sollen die Betrachter Angst haben, dass dort ein "extrem gefaehrlicher Hund" transportiert wird?
"Sicherheit fuer den Hund" lasse ich auch nicht gelten, weil beim geringsten Bumms von hinten das Schloss klemmt
und die Falltuer dahinter nicht mehr geoeffnet werden kann:
Die Gitterbox wird zur Falle, die fuer den Hund toedlich sein kann.

Heute kommen die drei Enkelchen, deshalb bekommt der Peter besser mal eine halbe Schmerztablette, sonst bekommt er doch noch "Nerven" ;)
5.3.
Der Besuch kam nicht, (krank)- deshalb "mussten" wir den leckeren Kartoffelsalat mit selbstgemachter Maionaise,
Eiern, Gurken, Tomaten, Petersilie und 1a Sauerlaender selbst essen- der Hund hat gut mitgeholfen.
10.3.
Der Hund futtert noch immer gut- auch vom gut gewuerzten Mittagessen und bekommt -nach wie vor-
seinen Teil der "Beute" ab, wie sich das gehoert.
Ich finde dem Umstand, dass er seine paar taeglichen Plaetzchen noch VOR der 1a hausmacher Blut- und Leberwurst nimmt!
Unbeirrt, wie in jungen Jahren.
So humpelt er mehr und schleift eher, als dass man das Laufen nennen koennte- ein paarmal am Tag nach draussen.
Viele Leute aus dem Dorf nehmen Anteil daran und wundern sich, dass er noch nicht "eingeschlaefert" worden ist!
Einem guten Stueck Kuchen ist er nie abgeneigt..

Drei Tage spaeter hat er wieder Probleme, sein Geschaeft halten zu koennen, er laesst es laufen, wie es gerade kommt.
Die Mini-Runde durch's Dorf geht noch halbwegs, ab und zu einen Tratsch mit den Kumpels- mehr ist nicht drin.

17.3. Die Spaziergaenge werden immer kuerzer- schnaufend die Strasse hochwaerts, wie eine kleine Lokomotive..
Heute ist sein Kumpel Rocky - der riesige Schaeferhund unseres Heizungsbauern- ausgebuechst.
Vor diesem Hund hat jeder Angst.
Was blieb mir uebrig- als das Vieh wieder einzufangen und dabei auch gleich mit ausgiebiger Nackenmassage und langer Begruessung,
dann trottet er unter "Schiebung" wieder in seinen Zwinger.
Noch mal fix die Nachbarshunde und den kleinen Dackel und den aelteren Braunen begruessen- der Tag ist gerettet!
Hunde sind sehr soziale Wesen- ganz ohne Frage.

Sonntag: Ein paar Wurstscheiben, eine Kaesescheibe, ein feines Fruehstuecksei..
(Selbstredend das Beste, nicht vom Diskouter, sondern vom heimischen Eierhof)
Ein kleiner Orts-Spaziergang mit Verbellen anderer Koeter und die Welt ist wieder in Ordnung.
Regen spielt dabei keine Rolle..
In aller Fruehe wird der Hund versorgt, wir beide- der Peter und auch ich- sind Fruehaufsteher..
So nehme ich die Hausschuhe in die Hand, gehe leise die Treppen hinunter bis in den Keller, um die Schlafenden nicht zu stoeren.
Nach dem Gang ueber die Strasse zur Baum-Insel- die zigmal umrundet wird, bis das kleine Geschaeft gemacht ist,
werden Haufen im Keller aufgesammelt und die Decke ausgeschuettelt, auf der er schlaeft.
Nun nur noch Futter und Wasser auffuellen, die Feuchttuecher holen und mit dem Waffenoel benetzen,
dass die Ohren schoen ausgeputzt werden koennen..
Nun flitzt er in den Flur, bleibt dort wie angewurzelt stehen- ich gehe hinterher, fuehre die beiden Tuecher zeitgleich
(damit der Kopf gerade bleibt) in die Ohren-
JAUUUUL - prima, nun sind alle wach,- dieser spitze Schrei weckt Tote, der durch das ganze Treppenhaus bis zum Dach erschallt !

Heute, am 20.3.2012 trafen wir am frischen Wintergetreidefeld eine junge Frau, 20-25 Jahre alt, die mit dem Terrier Baellchen spielte-
immer mitten rein in's Feld, in die jungen Halme, die gerade ma 8-10cm hoch waren..
Mir schwante schon, wo der Haken war und so fing ich vorsichtig an:
Das wird ein Getreidefeld..
Der Blick war gut, der mir entgegen schlug- sie meinte nur: "Wie?" - - -
Nun, meinte ich- daraus waechst Getreide, das geerntet und dann gemahlen wird und das wir im Winter als Korn essen...
"Das wusste ich nicht, tut mir leid!"
Meine Frau, eine gelernte Erzieherin- war sprachlos und nach dem kleinen Gespraech erschuettert und wortkarg.

Der Peter ist heute wieder ziemlich kippelig und konnte nur kurz gehen, innerorts- rund um den Block.
Mehr war nicht drin.
Auf diesen kurzen Gaengen trifft man doch immer wieder mal einen anderen uralten Hund- kurzes Schnuffeln und gut ist's.

21.3.2012 Die gute Zeit mit dem Schaeferhund geht langsam, aber sicher zu Ende, nach ueber 14 Jahren wird der Hund klapprig
und uralt, kann kaum mehr laufen, kippt hinten um, wenn er laenger steht.

Der Namensgeber meines Webauftritts geht seiner letzten Bestimmung entgegen, dorthin, wo schon viele zuvor hingegangen sind:
In die ewigen Jagdgruende - die mir viel lieber sind, als der Kirchenhimmel, von dem ein alter Dorfbewohner sagte:
"Was willste denn da, dort ist niemand, alles leer.."
Das klingt sehr logisch ;)
ohne Kirche gibts auch keinen "Teufel" zu fuerchten oder schraege "Kinderfreunde".

Meine Zeit mit dem Namensgeber ist einer Zeit der Pflege und Altenbetreuung gewichen, die durchaus mit der von uns Menschen zu vergleichen ist.
Die Erinnerung wird bleiben, auch wenn er im Hundekrematorium eingeaeschert werden soll..
Den grossen Koerper den Enkeln als Altlast zu hinterlassen,
die dann irgendwann mal auf die Knochen stossen und sich furchtbar erschrecken wuerden,
hatte ich eigentlich nicht vor - es sollte aber anders kommen.
40 Kilo Hund ist schon ein Brocken, den man nicht so einfach wie einen Goldhamster im Blumenbeet bestatten kann.

Bis er nicht mehr aufstehen kann und bevor die gruenen Fliegen kommen, wird er gut gefuettert und umsorgt,
dann kommt der Tierarzt und erloest ihn-
was bei uns Menschen leider nicht erlaubt ist und unsaegliches Elend bringen kann,
wie wir bei unserem juengst verstorbenen Pflegefall mit mehreren Schlaganfaellen unsaeglich drastisch erleben mussten.

Diese ehemalige Hundeseite "plaetzchenwolf" jedoch wird weiter bestehen, wenn auch mit anderen Inhalten.
Der Peter wird im Web als -dann abgeschlossene- Story verbleiben, versprochen !

Der heutige Tag war sehr wackelig fuer ihn, zum nach draussen gehen muss man heftig wecken.
Er schlaeft so still - fast wie tot.

Jetzt, im Fruehjahr, fangen die Gartenarbeiten so richtig an, wobei der Hund immer dabei ist und lacht.

Die Tieraerztin ist erstmal nur per Mail kontaktiert worden, damit die Sache fix vonstatten geht,
wenn's pressiert und der Hund tatsaechlich in's Krematorium kommt und nicht auf den grossen Haufen fuer den Abdecker.
(Wiki weiss viel darueber, Stichwort: Tierbeseitigung oder Tierkoerperverwertung)

Bis heute lebt er aber noch - und so bekommt er "vom Tisch", wie sich das im Rudel gehoert:
Gute selbstgemachte Kartoffelpuffer mit ordentlich Ei und Speck darin.. Nachmittags das uebliche Plaetzchen.

Die Regenbogenbruecke kommt noch frueh genug, wir haben viel Zeit!

Mensch und Tier brauchen Streicheleinheiten- das darf man nie vergessen, denn Ernaehrung ist bei weitem nicht alles...
Die kleinen Gaben zwischendrin sind Geschenke, die die Freundschaft erhalten, auch beim Hund.

1.April- der Hund laeuft praktisch aus, zigmal am Tag muss der Keller geputzt werden, obwohl er alle 2 Std. nach draussen kann.
Den hohen Teller Bratkartoffeln mit viel Ei hat er locker gepackt.
3. April- jetzt gehts an die Wurst- eine grosse Salami wird fuer ihn angeschnitten,
wo ein dicker Klotz zum Kauen abgeschnitten und dargereicht wird.
(Nach der halben Schmerztablette, damit das Laufen wieder ein bisschen besser geht)
Das Wasser laeuft nur so aus ihm raus, Tag und Nacht.
Der Putzlappen ist in Daueraktion.

Ich muss unbedingt wieder Plaetzchen mitbringen, die sind sehr wichtig fuer das Wohlbefinden - bei Mensch und Tier.
(Jeden Tag ein klein wenig, nie zuviel)

Die Hinterbeine knicken immer oefter zusammen- trotzdem schmeckt das mitgebrachte Futter!
5.4. Die offensichtliche Verwirrung nimmt leider zu, er torkelt immer mehr, der stellt sich stur, wenn's um Befehle geht,
die seit langem nur optisch - per Geste oder Handzeichen - gegeben werden koennen.

Es gibt wichtigere Dinge, die die Gemeinsamkeit und Freundschaften betreffen, der Plausch auf der Strasse,
der hier auf dem Land unbedingt dazu gehoert.
Ein Hund ist dabei ein Anknuepf-Punkt und Vehikel der Kommunikation, den ich nicht oft genug positiv erwaehnen kann.
Die Gespraeche kreisen dabei keineswegs nur um das Zamperl an der Leine, sondern gehen schnell sehr viel weiter,
werden privat und persoenlich:
So manches politische Symposium ist nicht treffender - man kann das auch als Ventil bezeichnen,
wenn sich die Leute den Frust von der Seele reden.
Nach den langen Jahren mit dem Hund war das ueberall und fast immer zu erleben- ob in der Stadt, im Wald oder in freiem Feld!

Nur sehr wenige Hundehasser sind mir bislang begegnet, das waren Leute, die nicht,
aber auch rein gar nichts ertragen konnten, was irgendwie "Schmutz" brachte..
Menschen mit Hund werden einfach positiver empfunden - oder wie ein altes Sprichwort sagt:
Wer nicht liebt Hund und Katz, liebt auch nicht seinen Schatz!

7.4.: Die Osterfeiertage sind im Anmarsch- der Hund geraet in Nasch-Laune, kippt aber immer wieder hinten um,
wenn er eine Weile stehen muss.
Einmal in Bewegung geht's, dann laeuft er noch immer seine Runde.

Ostermontag:
Er bekommt auch von den Ostereiern und Braten ab- selbstredend, genau wie vom engl. Rosinenkuchen.

Die quirligen drei Enkel ueberstand er locker:
Schnuffeln, sich streicheln lassen- eben mal in die Babywiege schauen und weiter gehts- die Ruhe, die dieses Vieh hat, ist erstaunlich!

Selbst Angehoerige, die lange Zeit nicht mehr bei uns waren, werden so aufgenommen, als waere keine Zeit dazwischen gewesen..

Auch als torkeliger Greis geniest er genug Respekt bei den anderen Hunden, die wir auf den immer kleiner werdenden Runden treffen.

13.4. Der kleine alte Hund um die Ecke ist auch gestorben- Peter's kleine Freundin sozusagen.
Eine kleine Runde ist inzwischen schon schwer zu gehen - halb gezogen.

15.4. Selbst bei der Gartenarbeit ist der Hund dabei, Auge in Auge,
um immer wieder die Zuneigung und Zuverlaessigkeit auszutesten-
in voller Gleichberechtigung der Gefuehle, eine Art Ur-Vertrauen.

17.4. Morgens eine Dose Sardinen,(Omega Fettsaeuren) mundgerecht gefuettert, bei der Gartenarbeit stets dabei-
Mittags einen guten Teller Bratkartoffeln,
Wurst, Plaetzchen- eine kleine Runde und der Hundetag ist gerettet, auch wenn er ab und an mal abschmiert und auf die Nase faellt.

19.4. Die Meteorologen wissen nichts- also fix raus zum Rasenmaehen!
Der Hund steht dabei und .. grinst!
Auf die Frage: "na, ist's schoen?"
(er hoert zwar nichts mehr, weiss aber ganz genau was Sache ist)- drueckt er beide Augen kurz zu:
"Ich habe dich verstanden" oder "Stimmt!".

Nach einer Nacht mit vielen Haufen und laufendem Urin ist es ein Wohltat fuer das Tier, die Sonne auf dem Pelz zu spueren.
Zudem gibt es heute Huehnersuppe- wo viel fuer ihn abfaellt..
Der Tag waere gerettet.

(Gestern hat er glatt 1,25kg Hundefutter aus der Dose gepackt)
21.4.: Heute frueh habe ich die Kellertuer offen gelassen und eine Sackkarre ueber den Gehweg gelegt, -
so geht der Hund nicht einfach mal selbst auf Tour, sondern schaut nur auf die Strasse und die Garagenauffahrt,
wo der Briefkasten haengt.

Heute hat er geknurrt und gebellt- eine ganz seltene Sache, die in mir ein Staunen und Nachsehen ausloeste-
so sagte ich der entsetzten Postbotin:
"Der Hund funktioniert ja noch!
Wer haette das gedacht?- Wie die Rose von Jericho.."
Sie kennt den Peter schon lange, so nahm sie ihm das nicht uebel. Vermutlich sieht er nun auch noch schlecht..

22.4.: Kotelett und Kloese- der Hund macht selbstverstaendlich mit- mit gutem Appetit!
24.4.:
"Einem Hund gibt man keine Schokolade, das ist gefaehrlich, die kann er nicht abbauen!"
Wen immer man trifft- immer das Gleiche!
Was wirklich gefaehrlich fuer den Hund ist, ist der Tierarzt.
Wie haette der Peter so alt werden koennen- obwohl IMMER ein wenig Kekse und Schokolade zum Tag gehoerten?
Heute wird mehr geglaubt, als gewusst- 14 Jahre sind fuer einen Schaeferhund ein biblisches Alter!
So habe ich heute wieder Doppelkekse mitgebracht- das gehoert ganz einfach dazu.

25.4. Gerade mal bis zum Briefkasten und zurueck- mehr war nicht drin, weil der Peter heute wieder einmal richtig klapprig war..
(Dafuer gibts zu Mittag Kartoffelsalat und Grill-Bauch, da macht er wieder mit)

Der Gang mit dem Hund wird immer kuerzer - und zur Streicheltour bei den ehemaligen Hundehaltern, die immer mehr werden.
28.4.
Nach einer gestern Abend verabreichten Schmerztablette kann er heute Morgen wieder besser laufen.
29.4.
Heute ist nur eine kleine Runde drin gewesen und ein laengerer Aufenthalt am Grill, draussen, wo folgendes gebruzzelt wurde:
Blitzpuffer im Garten, ein Minifest:
Ein drei-vier-Personen-Rezept, das in der Elektro-Grillpfanne mit Deckel gemacht wird !
(Die Nachbarn werden lange Nasen machen und schauen .. )
Man nehme ein Tasse gehackte Brenn-Nessel**
(Nur das die obersten 2 Reihen, wenn sie noch frisch sind nehmen, mit dem Wiegemesser grob schneiden)
eine halbe Tasse gehackten Schnittlauch, eine gehackte dicke Zwiebel,
ein paar gehackte Knoblauchzehen und eine Tasse gewuerfelten fetten Speck oder Schinken,
was gerade da ist- genug der Hackerei, nun kommen erst mal die Zutaten in eine groessere Plastikschuessel.
Eine Dose oder Flasche Bier holen und das Glas dazu. In die Schuessel kommen 3 EL Jodsalz, 1 EL getrockn. Chiligranulat
(kein Pulver) Nun ein Netz (2,5kg) Kartoffeln schaelen.
Die Grillpfanne mit gutem Rapskernoel einoelen.
Nun die Kartoffeln mit der groben Zestenreibe
(Die metallerne vierseitige) in der Schuessel reiben. (in ca macaronidicke)
Die Pfanne auf volle Kraft stellen.
Das Essen wird mit geschlossenem Deckel gegart, der nur kurz zum Wenden geoeffnet wird.
Alles gut unterheben, 5 Eier einschlagen, nochmal gut unterheben, 1 Tasse Weizenmehl einstreuen und nochmal sehr gruendlich vermengen.
Die Pfanne sollte plan stehen, damit das Oel nicht in eine Ecke fliesst.
Nun mit einem Vorlageloeffel -ca 3 gehaeufte Fuellungen pro Puffer- die Pfannkuchen einformen.
(Die Dicke ist so bei guten 2-2,5cm) In die Pfanne gehen so 5 Stueck..
Decke zu und warten, bis ein wunderbarer Duft einsteigt.
Nach ein paar Minuten sieht man die Raender braun werden.
Nun mit dem Holzpfannenheber die Puffer von einander leicht loesen und mit einem Schwups wenden, Deckel wieder schliessen.
Bier oeffnen und ins Glas fuellen..
Prost !
Wieder ein paar Minuten spaeter werden wieder die Raender braun-
nun nochmal wenden und rundum etwas Oel zugeben, Deckel schliessen und... prost.
Bald kann die erste Charge serviert werden und neue Puffer eingeformt- aber das Oel nicht vergessen !
Sehr guten Appetit- dieses ungewoehnliche Grilling wird garantiert ankommen und jede Hausfrau erfreuen,
weil in der Kueche keine Verschmutzungen entstehen.
PS:
Das hat sogar unser Hund gerne gefuttert!

**Keine Angst, einfach mit der Schere auf ein Holzbrettchen ernten, dieses Kraut schmeckt leicht aromatisch nach Baerlauch
oder Borretsch- appetitanregend und sehr Vitamin A haltig.
Man kann selbstverstaendlich jedes Kuechenkraut verwenden- das ist reine Geschmacksache oder eine Frage dessen, was gerade da ist.
Klar, der Peter hat zwei dicke Puffer gefuttert- wie immer.

Habe ich schon erwaehnt, dass sich der Hund vor Spinnen ekelt?
Heute sind wir im Feld auf eine interessante Methode des "Hundeausfuehrens" gestossen:
Ein schwarzer Dienstwagen mit geoeffneter Heckklappe fuhr langsam ueber den Feldweg,
neben jenem lief ein Hund "spazieren" - bis er wieder eingefangen wurde...
Leute gibt's !

1. Mai- gestern hat sich der Plaetzchenwolf eine 1250gr Dose Fertigfutter gegoennt.. und eine feinste Praline vom Konditor.
3/4. Mai
- statt Spaziergaenge sind Gartenarbeiten angesagt- mit anschliessender "Salbung" aller Gelenke-
der Hund ist immer dabei und begutachtet, schlaeft ab und zu friedlich und zufrieden neben uns auf dem Rasen ein-
die Amseln huepfen fast ueber seine Nase, weil sie ganz genau wissen:
Der tut uns nichts und haelt die Katzen fern!

5.5.: Heute ist er recht gut spazieren gewesen, schwaechelte aber am Tag sehr und fiel mehrfach einfach um,
das war zuviel des Guten, zumal er auch noch nass wurde.
Danach war strenge Ruhe angesagt und ein gutes Baerlauch-Wuerstchen..

6.5.:
Fruehstuecksei, ein Stueck Schinkenwurst (gute) und etwas Limburger-Kaese war dem Hund heute recht,
ein kleiner Spaziergang ging dank der halben Schmerztablette gestern Abend wieder einmal sehr viel besser...
8.5.
Heute ist er nach der 3. Minirunde ein paarmal umgekippt und anschliessend auf der gruenen Wiese friedlich eingenickt,
nach etwas Schokolade, spaeter noch ein wenig Wurst.
Er schnuppert und geniest den Tag im Freien, weil es heute endlich mal eine Weile nicht regnet.
Nun schaut er ganz zufrieden drein- so lange wie es geht, werde ich es gehen lassen.
9.5.
Oje, das Aufstehen geht kaum mehr- geschwind nochmal eine halbe Schmerztablette geben!
Der Geist des Tieres ist noch voll da, das spuere ich.
10.5. Heute geht der Spaziergang gerade mal 100mtr- dann ist Schluss.
Nun schlaeft er auf der Wiese den Schlaf der Gerechten..

Der Entschluss steht fest: Die Spaziergaenge werden kuenftig nur noch im Garten und auf der Wiese stattfinden,
alles andere ist viel zu beschwerlich geworden!
Eben hat er eine Schale Wasser, ein Stueckchen leckere Herrenschokolade,
eine halbe Schmerztablette und ein gutes Stueckchen Fleischwurst bekommen- nun lacht er wieder.

11.5.
Bis von 08.00 bis 14.00 war er draussen und es geht im gut- bis das Gewitter den Aufenthalt im gewohnten Keller noetig macht.
Kein Spaziergang- viel zu schwuel..
Dafuer gibts einen guten Teller Nudeln mit Fleisch.

Wie bei einem Pflegefall wird das Bett gemacht und alles gereinigt..

12.5. es hat ihm gemundet und wird ihn staerken, fuer den Tag draussen in der Sonne auf der Wiese hinter dem Haus..
15.5. -
Ein Mini-Spaziergang um den Block und ein wenig vor der Tuer Luft schnuppern, das reicht ihm schon.
Da der Peter mit Spinat, Kartoffeln und Eiern nicht so viel anfangen kann, gab es fuer ihn heute ein Doeschen feine Sardinen,
die er mit gutem Appetit verspeist hat.
(Mitsamt dem wertvollen Sonnenblumenoel, welches ich bei allen meinen Rezepten IMMER mit verwende)
16.5.:
An Spaziergaenge ist nicht zu denken, wohl aber an den Rest des riesigen Suppengemuesetopfes..
den er genuesslich verspeiste.

17.5.
Grilling! Mit einigen Wuersten ist auch der Hund dabei- wie sich das gehoert.
Lachend sitzt er dabei, auch wenn ihm der Holzkohle-Rauch in die Augen kommt.
18.5.:
Wenn ein Regentag ist, muessen gut 8x am Tag alle Kellerraeume geputzt werden, wo der Hund hinlaufen kann.
Gestern haben wir ein wenig am Motorrad gebastelt (Tasche befestigen)- so ist der Peter rund um den smart gelaufen.
Heute morgen konnte ich die braunen Kack - Spuren am Kotfluegel vorne und hinten (!) abwaschen,
die inzwischen festgetrocknet waren.
Lacht die Sonne oder den Wolken ist das Wasser ausgegangen, geht der Hund zwar alle 2 Std. raus, pinkelt aber bevorzugt,
wenn er wieder im Keller ist.
(Das schreibe ich fuer interessierte kuenftige Hundehalter, dass sie wissen, was auf sie zukommen kann, wenn der Hund alt wird.
Die Zeit muss man erst einmal haben!)
19.5.:
Braune Streifen in einem halben Meter Hoehe an div. weissen Kellerwaenden- ueberall dort,
wo der Hund die Wendemanoever macht, wenn er wieder einmal im eigenen Kot geschlafen hat..
(Das schreibe ich, damit niemand denkt, Hundehaltung waere ohne Probleme)
Bei einer Mietwohnung wird das erhebliche Kosten einbringen!
Die Dose Sardinen heute Morgen hat wieder Spass gemacht, die futtert er gerne,- aber nur, wenn haeppchenweise gefuettert wird..
im Garten, auf der Wiese, bei Sonnenschein!
20.5.:
Endlich konnten wir den Nachmittag wieder einmal draussen verbringen- der Hund war dabei.
(Nach dem Mittagessen: Kartoffelstampf, Pilzsauce und selbstgemachten Hackbraten aus der Roehre.)
Ein wenig hat er sich aufgehoben, das futtert er immer Abends.
Auf der Terrasse torkelt er immer wieder zum Wasser, zur Wiese und zurueck, damit die Gelenke nicht einschlafen-
das linke Hinterbein geht eigentlich nicht mehr zu bewegen,
deshalb driftet er -mehr oder weniger geschickt- immer in Linkskurven.
(Rempelt dabei an den Terrassen-Tisch und an die Stuehle etc.)
Das hoert sich ein wenig senil an- er erkennt uns aber noch alle.
21.5.
Ein Regentag- gut, dass wir gestern den ganzen Nachmittag draussen waren!
Der alternde Hund magert immer mehr ab- deshalb gab es heute eine 400gr Dose Schmalzfleisch,
das ich selbst ausprobiert und fuer prima befunden habe..
Ich habe oft im Keller zu tun, wo die Werkbank steht- dabei bleibt die Kellertuer auf und eine Sperre vor der Treppe verhindert,
dass der Koeter auf die Strasse torkelt.. so kann er alles sehen und sich den Wind um die Nase wehen lassen.
24.5.:
Einkaufstag und frisches Hundefutter versoehnen, auch wenns die Nacht wieder einmal in den Keller ging- mit allem,
was der Hund zu bieten hatte..
So wie es das Wetter zulaesst, lasse ich den Peter in den Garten, in's Freie.
24.5.:
Tolles Wetter, wir sind alle draussen- beim Arbeiten, beim Lesen, mit Kaffee auf der Terrasse, wie das sein soll.
Mittags gab es Baerlauch-Wuerstchen- selbstredend auch fuer den Hund, der mit Genuss gegessen hat.
(Peter frisst nicht, er laesst sich Zeit)
Ich meine draussen geht es ihm irgendwie besser..
27.5.:
Fruehstuecksei, (Wir bekommen die Eier immer vom nahen Hof, wo nur eigenes Getreide gefuettert wird)
halbes Broetchen mit bester Pfaelzer Leberwurst, eine Scheibe Salami und eine Scheibe Kaese-
ein "Hunde-Fruehstueck", ganz nach seinem Geschmack..
Ansonsten wird der Peter immer steifer und muss sogar zum Garten die Treppe geschoben werden, sonst schafft er das nicht mehr.
Auf dem Kachelboden aufstehen ist schon nur noch unter Muehen moeglich..
Ein wunderbarer Sonnen-Sonntag geht zu Ende, der Hund ist den ganzen Tag draussen auf der Wiese und kann zwischen dem Futter,
dem Schatten und Sonne und dem Trinkwasser hin und her laufen.
Das reicht ihm vollkommen, besonders dann, wenn er uns auf der Terrasse sieht und dort auch besuchen kann.
( Selbstredend bekommt er von allem ab, was auf den Tisch kommt, wie immer!)
29.5.:
Peter muss immer mehr die Treppen zum Garten geschoben werden, er faellt haeufiger hin, ansonsten ist alles gleich,
der Appetit ist recht gut, er erkennt noch jeden von uns.
30.5.:
Regen kuendigt sich an- fix den Peter in den Garten schieben, damit er -majestaetisch den Kopf gehoben-
in aller Ruhe die Nase in den Wind halten kann:
Halb fuenf Uhr Morgens. Die Ohren sind dann schon gereinigt, die Haufen aus dem Keller entfernt und wenn noetig auch geputzt.
(Wenns regnet, kommt er wieder in den Keller) Zuerst wird gefruehstueckt, mit einer herzhaften Leberwurst-Stulle..
Einige Leute fragen uns, wo unser Hund ist, ob er noch lebt-
31.5.:
Ein schoener Teller mit Penne (Nudeln mit Goulasch und Kaese) hat ihm gemundet-
genau wie die kleinen Happen zwischendurch- jede Stunde draussen zaehlt, wo er nicht im Keller hocken muss,
was beim Regen der Fall ist.
1.6.:
Ohje, schon wieder Juni- wie die Zeit vergeht!
Heute ist ein Kellertag, weil es regnet- ab und zu mal nach draussen und schon ist der Hund zufrieden.
(Er kann kaum mehr ungestuetzt laufen)
3.6.:
Viele Stunden war der Hund gestern draussen im Garten, hat gut gegessen und auch heute Morgen wieder mit Ei,
div. Sorten Wurst einen guten Start gehabt - der den Regentag ein wenig versuesst.
HFLP
Noch liegt er ruhig im Garten und lebt.
4.6.: Nach dem Regentag lag er nur noch in der eigenen (Urin) Pfuetze, trotzdem er oft nach draussen gebracht worden war-
an ein selbstaendiges Aufstehen ist nicht mehr zu denken gewesen.
Heute Morgen (ab 05.00 Uhr) sitzt er wieder auf der Wiese, dort hat er mehr "Grip" und kann von selbst aufstehen und etwas herumwackeln,
die Nase in den Wind halten, bis zum Fruehstueck.
5.6.:
Eine halbe Dose (von 1250gr) Hundefutter zum Fruehstueck, eine halbe Schmerztablette, Ohrenreinigung -wie jeden Morgen-
und ein wenig Reste vom Fruehstueckstisch- schlafen auf dem nachtfeuchten -frisch gemaehten- Rasen und .. der Tag ist gerettet.
6.6.:
Gestern Abend noch geschwind einen grossen Teller Bratkartoffeln mit Ei verdrueckt- dann schlief er gut und zufrieden ein.
Heute morgen musste ich mehr Haufen als sonst entfernen ;)
Regentage sind gemeldet - das ist immer so ein Problem, mit dem Hund im Keller, der alle 2Std nach draussen muss und trotzdem alles voll macht.
7.6.:
Gestern Abend- Oje, die ganze Schlafdecke voll geschissen, Urin besudelt-
wieder eine Waschmaschine und weil schlechtes Wetter ist, auch noch den Trockner anwerfen..
so ist das, wenn man einen "Pflegefall" in der Familie hat !
Dafuer ist heute Morgen den Wolken das Wasser ausgegangen und der Hund kann wieder raus auf die Wiese,
wo er auf sein gut belegtes Kalbsleberwurstbrot wartet..
8.6.:
Mit einem ordentlichen Leberwurstbrot und Wurstzipfeln faengt der Tag gut an, vom Mittagessen ein Stueck Braten
und Kartoffeln mit Sauce, so muss das sein, wenn man Hund ist.
Vom taeglichen Plaetzchen fange ich nicht mal erst an, das ist ein "Muss" !
Es windet stark, ist aber trocken, so konnte der Peter wieder den ganzen Tag draussen zubringen - immer lachend mit der Nase im Wind!
9.6.:
Wieder waren es 13 Stunden draussen- mit Nudelsalat, Wurstzipfeln, belegten Broten und ... dem obligaten Plaetzchen zum "Kaffee".
Morgen ist Grillen angesagt- der Hund wird dabei sein.
10.6.:
Fruehstueck! Wurst, Kaese, Ei - "Diaet" und dann geht's schon wieder weiter:
Glueck gehabt- zu viel Grill-Stuecke eingekauft und so bekam der Peter gleich zwei ab.
(Wer weiss, wie lange er das noch geniesen kann)
Nun ist er wieder 14 Stunden am Stueck draussen gewesen- von 0500-1900 Uhr!
(Das braucht der Haund dringend, weil er in der frischen Luft nicht im eigenen Urin liegen kann, wie im Keller,
wo es durch die Kacheln glatt ist, was das Aufstehen behindert).
11.6.:
Heute war er 7 Stunden draussen- immerhin- dann kam der grosse Regen.
12.6:
Heute war er 9 Stunden draussen - immerhin - dann kam wieder der grosse Regen.
(Als Trost gutes Futter und ein Stueckchen Schokolade).
Heute morgen ist er irgendwo bei den Gehwegplatten hingefallen
und hat sich das linke (Vorder) Bein verletzt, das gleich behandelt wurde.
Haufen macht er am liebsten auf den Keller-Kacheln..
13.6.:
Oje ! Die Wetterfroesche haben sich wiedereinmal total geirrt- es ist keinesfalls "Morgens trocken,
Mittags leichter Regen" - sondern eher Nachts bis den ganzen Tag stroemender Regen...
Der Hund wollte kaum sein Geschaeft an der Strasseninsel verrichten, geschwind war er wieder im Keller, freiwillig und ohne Hilfe!
Der Regentag laesst also den Hund zigmal am Tag nach draussen wollen - was seine eigenen Regeln hat und fette Dreck-Fettspuren
an JEDER Kellerecke hinterlaesst, bis man die weisse Farbe des Putzes nicht mehr erkennt..
Beim Abputzen sehe ich, dass hier und da die Farbe weg war- die gleich ausgebessert werden muss, soll der Putz nicht leiden.
Was macht der Hund?
Er wackelt exakt da entlang und war anschliessend selbst weiss gestreift- und bevor der Lappen in der Waschkueche
geholt werden kann, hat er den Holz- Schuhschrank damit "angestrichen".
Wieder eine zusaetzliche Arbeit.. beim schnellen Lappenwechsel bin ich mit der Stirn auf den Waschbeckenrand geknallt, so wird man wach!
So ermutigt, putze ich geschwind den Keller und die Treppe.
Die beiden Hundeschuesseln muessen noch gespuelt werden und neu befuellt-
diese Zeit nutzt Peter um sich ueber das Leberwurstbrot herzumachen und zu zerfetzen-
ein Fetzen hier einer da, etwas Wurst auf dem Boden,
wo er hinein tritt (immer) und den frisch geputzten Keller mit einem aparten Muster versieht..
(Das schreibe ich, damit kuenftige Hundehalter wissen, dass sie Arbeiten kennenlernen werden,
die ohne den tierischen Hausgenossen unbekannt geblieben waeren.)
Die Wettervorhersage hat also ein "wenig" daneben gelegen- das Wasserbecken im Garten laeuft total ueber!
Die "leichten Schauer" und die "einzelnen Schauer" sind eingetroffen-
der Regen wird aber waermer- vermutlich ist das der Sommer!
14.6.:
Endlich wieder ein Tag, der zumindest ohne Regen sein wird- der Hund ist wieder draussen- ab 04.30 Uhr!
(Der gestrige Tag im Keller hat ihm nicht gefallen, trotz einiger "Amuse Gueules" - wie Plaetzchen, Schokolade und einer Frikadelle..
Gestern Abend fiel er staendig um, heute laeuft er wieder - und lacht.
Bis 19.30 - also 15 Stunden- war er zufrieden draussen auf der Wiese.
Abend schrie er wieder im Keller herum, weil er auf seiner eigenen Laache ausgerutscht und flach auf dem Bauch lag
und "gerettet" werden musste.
15.6.:
Heute waren es "nur" 8 Stunden draussen, bevor der Regen kam.
Wenn das Herrchen dabei ist und seine Gartenarbeit macht, geht es dem Hund am besten..
16.6.: Ab 05.00 Uhr - bis 09.00 Uhr auch bei leichtem Regen - auf's "Gruen", wo er zufrieden herum stolzt..
Salami/Ei/Schokolade/Leberwurstbrote.
(Wenn er im Keller hocken muss, weil es draussen zu nass ist, muss ich ihn alle 2 Stunden auf die Strasse lassen,
damit Urin abgesetzt werden kann.)
17.6.:
Frueh um Fuenf beginnt sein Tag- zum Glueck wieder draussen, wo die Voegelchen sind..
14 Stunden draussen - bei strahlendem Sonnenschein, mit ein wenig Wind, so wie er es gern hat - duerften genuegen.
Gegrillt wurde auch- wobei der Peter gleich zwei Wuerstchen abgekam - neidisch von der dicken Elster beaeugt,
die sich immer ueber die Futterreste hermacht.
"Zum Tee" gab es feine Schokolade- immer ein wenig, nie zuviel.
18.6.:
So geht nun jeder Tag- Peter kommt nach draussen, sowie das Wetter stimmt, nimmt an allen Leckereien teil.
(Dick wird er davon nicht, er kaempft eher gegen die Greisen-Duerre)
In einem Tierpark in Schweden ist eine Tierpflegerin von 8 Woelfen getoetet worden, bei der Fuetterung.
Zuvor gab es "Stress in der Gruppe" - kein Wunder, wenn sie gegen ihre Natur in einem Gatter gehalten werden !
Irgendwann funkt es und sie gehen los- aufeinander oder auf irgend einen Eindringling.
Sehe ich mir Peter's Scherengebiss an, kann gut nachvollzogen werden, was raues Verhalten im Rudel beim Menschen anrichten koennte,
der bekanntlich kein dickes Fell hat, das die Adern schuetzt !
Die Reisszaehne wuerden im Erstfall an fast jeder Stelle des menschlichen Koerpers bis auf die Knochen vordringen:
3,5cm und das von oben UND von unten!
Immer wieder faellt mir auf, dass es Frauen sind,
die ein besonders seltsames und vermenschlichendes Verhalten den Hunden gegenueber zeigen.
Man darf dem Messer nicht vorhalten, dass es schneidet- egal wen..
der Mensch hat sein grosses Gehirn um zu denken- allzuoft wird das wohl vergessen oder verdraengt!

20.6.2011:
Der Hund rutscht auf seinem eigenen Urin aus,
faellt hin, liegt hilflos irgendwo zwischen Sackkarren und Waeschekoerben oaehn. herum, bis Hilfe kommt.
Er stinkt dabei wie ein toter Dachs- es ist und bleibt ein groesseres Tier, das seinen Ursprung beim Wolf hatte.
Das schreibe ich, damit niemand auf den Gedanken kommt- ein netter Hund bleibt ewig so "pflegeleicht", wie in der Bluete seiner Jahre!
22.6.:
Der Hund faellt immer oefter einfach hin und kann nicht mehr alleine aufstehen.
Er liegt in der eigenen Bruehe und im Kot, was immer und regelmaessig abgewaschen werden muss.
Aber: Er kommuniziert noch- der Geist ist wach.
Heute habe ich ihn aus dem kleinen Teich gerettet, wo er halb drinnen hing-
er hat die Wegsteuer ganz offensichtlich nicht mehr- und faellt immer oefter hin.
Die Augen werden schon truebe- lange wird es wohl nicht mehr gehen.
(Naschereien ist er aber nicht abgeneigt, die werden gerne genommen, desgleichen sein Anteil am Mittagessen.)
Es ist schlimm zu sehen, dass ein so starker Hund derart herunter kommt, zum Greis geworden ist und Angst hat-
nackte Angst vor dem was kommt- ich halte zu ihm, das weiss er !

25.6.
Sonntag, der Tag beginnt mit ein wenig Wurst, Kaese und einem Fruehstuecksei, Mittags ist Grillwetter- und Holzkohlegrill angesagt.
Der Hund ist dabei und macht mit ..

27.6. - Seit dem ich Morgens und Abends je eine halbe Tablette Schmerzmittel gebe,
kann der Peter wieder viel besser laufen und jammer nicht mehr herum.. er wirkt viel aufmerksamer.
Das Mittagessen mundet, aber gegen 16.00 faengt der Schmerz wieder an und ich muss was tun.
Dem Hund des Jagdpaechters geht es auch nicht mehr so toll- das Alter macht vor Mensch und Tier nicht halt.
Er wird immer schwaecher, lange wird das nicht mehr gehen..
(Beide leben im Oktober noch, wie ich spaeter sah)
28.6.:
Der Tag faengt ja gut an- der Press-Sack ist stichig, das heisse Sommerwetter fordert seinen Tribut:
Fuer den Hund ein Fest-Essen, das er gerne nahm, das ihm auch gut bekam.
Irgendwann ist er wieder mit dem Hintern in den kl. Teich gefallen und musste gerettet werden- so wird der Hintern wieder blank wie neu!
Mittag sein Stueck warme Fleischwurst- und ein Plaetzchen..
29.6.:
Er wimmert und liegt in der eigenen Pfuetze im Keller, der Haufen schoen zermalmt daneben.
Es stinkt zum Gotterbarmen- nach draussen geht nicht, weil es schuettet- kurz mal raus,
dabei muss ich dem Hund staendig aufhelfen, weil er schnell wieder umkippt.
Mit Hilfe der Schmerztablette geht es nach 2 Stunden wieder, der Regen hoerte auf- und so torkelt Peter ein wenig auf dem Rasen herum.
Die weissen Kellerwaende sind rundherum dunkelbraun, ueberall dort, wo sich der Hund abstuetzen muss, um nicht hinzufallen.

Die Nummer der TA ist schon aufgeschrieben, falls es mal schnell gehen muss.
Das Tierkrematorium ist schon ausgeguckt, damit der Hund nicht in der Tierverwertung landen muss.
Vorhin lag er auf der Wiese, das Maul seltsam offen, so dass die grossen Fangzaehne -irgendwie verdreht- auf der Lefze lagen- wie tot..
der Koerper ist ganz ausgezehrt und knochig, das Fett- und Muskelgewebe schrumpft zusehens.
Dabei frisst er aber ganz normal und bekommt gesonderte Fett-Rationen, die er gerne nimmt.
Wenns regnet muss er in den Keller, kaum im Keller angekommen, faellt er hin, regt sich auf und pinkelt-
liegt dann in seiner eigenen Pfuetze und ruft- so muss ich retten und putzen.
Die halbe Schmerztablette wird jeden Tag eine halbe bis eine ganze Stunde frueher faellig.
Nachmittags beginnt das Alter offenbar staerker zu schmerzen.
30.6.-
Gestern Abend sah es nicht gut aus, es regnete und im Keller jammerte der Hund.
(Wegen der Lautstaerke musste ich die Kellerfenster schliessen, damit die Nachbarn nicht gestoert werden,
die bei der Hitze bei offenem Fenster schlafen)
Offenbar ging es ihm nicht so gut, das Aufstehen klappte nicht und so konnte ich alle halbe Stunde helfen- bis er irgendwann einschlief-
bis heute um 04.50 Uhr - wo er geweckt und nach draussen verfrachtet wurde.
Im kuehlen Gras laeuft er am liebsten - am Morgen geht das Laufen wieder, was den ganzen Tag anhaelt.
Mit Naschwerk und Streicheleinheiten, viel Sonne und frischer Luft geht manches besser.
Es war fast 23.00 Uhr als ich das Freiluftspiel beendete! (Jeder Moment draussen ist kostbar)
1.7.:
Seit gestern Abend hockt er nur Nachts nur noch im Waschmaschinenkeller,
damit nicht alle Kellerraeume mit Urin ausgesudelt werden.
(Umzug mit Schlafplatz und Futterecke und Nachtlicht) Heute morgen hat er wieder draussen rumgejammert:
Ein Bad um 05.00 Uhr im Gartenteich.. also fix wieder eine Hunderettung einstreuen und Futter servieren.
(Die Ohren werden jeden Morgen mit etwas Waffenoel auf Feuchttuechern ausgerieben, was er sich gerne gefallen laesst)
2.7.:
Der Hund ist immer noch sehr feucht, das Fell trocknet mehr als schlecht.
Er ist aber guter Dinge und war heute wieder laenger draussen, bekommt vom Reis-Thun-Salat ab, wie sich das gehoert.
3.7.:
Das Wetter ist nicht dazu angetan, dass es gesundheitlich angeschlagenen Leuten - und Hunden geht es ganz genau so - leicht wird.
So war des oefteren die Decke zu waschen und zu trocknen, Keller putzen usw.
Ein paar Rettungsaktionen, wenn der Peter wieder mal irgendwo abgestuerzt war..
Der Sommer scheint nun doch noch zu kommen,- und zwar gleich mit 29 Grad.. ein Grund zu Hause zu bleiben und den Ausflug zu verschieben!
Der Hund wird es danken, wenn wir zusammen im Garten sind.
Inzwischen kommen die Elstern, die Tauben,
die Spatzen und auch Kraehen und.. eine Katze zu Peter's Hundefutterschale.
(Mehr oder weniger heimlich, wenn er schlaeft)
.. so faengt der 4.7. an, frueh Morgens um 5 vor Vier, noch bevor er im Keller auf die Decke machen kann ..
das spart Putzeinsaetze und das muehsame Reinigen der schweren Schlafdecke.
Der 4. war ein ruhiger Tag draussen, der 5. faengt ebenso an- der Peter ist immer ruhiger, wenn ich ebenfalls draussen bin,
im Garten und am Haus zu tun habe.
Die Voegel landen in aller Ruhe und ohne Hast auf dem Futter.. Gewitterstimmung,
die meiste Zeit sitzt der Hund im kuehlen Keller, diesmal freiwillig.
Oje, diesmal macht er ganz schlapp, zittert und kann nicht mehr aufstehen, da nuetzt auch der letzte Versuch nichts,
direkt vor der Kellertuer ein Eckchen zu schaffen, wo er etwas sieht und frische Luft bekommt.
Die Fliegen sind ueberall.
Deshalb habe ich die Tieraerztin angerufen, die morgen kommen wird und dem Leiden ein wuerdiges Ende setzt.
Die Tierbestattung kommt am gleichen Tag und holt den Hund ab, wo er verbrannt werden und auf einer Wiese ausgestreut wird.
Das ist viel besser als bei uns Menschen, wo wir bis zum letzten grausamen Atemzug durchhalten muessen- zum Leiden verdammt.
(Ob das die "Hoelle" ist?) Wie auch immer- zuhause eingeschlaefert - erweckt keinen Panikanfall und keine Angst.
Jetzt ist sein Verstand noch einigermassen klar- um bei den Ahnen Aufnahme zu finden.
Den eigentlichen Abschied haben wir schon vor langer Zeit gehalten, das letzte halbe Jahr war nur die Verlaengerung davon.
Die Futterschaelchen, die gute Leine und div. neu gekaufte Futterpakete gehen mit der TA, die soll sie jemandem geben,
der wenig Geld hat.
6.7. 10.00Uhr:
Meine Nerven!
Die Tierarzt-Praxis hat angerufen und gesagt, dass sie es heute morgen nicht schaffen zu kommen,
Notfaelle und Grosstiere und ueberhaupt- und am Nachmittag sei Sprechstunde, da ginge es auch nicht ..
(Zuvor wollten die das Geld aber in bar, weil wir "Neukunde" waeren).
Na gut, sagte ich, lassen wir das Ganze bleiben.
Was tun?
Der Hund schlaeft, hat sich noch nicht von der Stelle geruehrt, die ganze Nacht hindurch und den ganzen Vormittag.
Der Sohn ruft an, er hat sich Urlaub genommen, weil er auf der Arbeit nichts auf die Reihe bekommt.
14,5 Jahre sind eine lange Zeit, er lebte seit seinem 10 Lebensjahr mit dem Hund!
Nun kommt der Sohn heim, der Hund steht auf, laeuft im Keller herum, durch die Tuer nach draussen-
auf die Strasse und macht sein Geschaeft- trifft den Nachbarshund, schnuffelt ausgiebig und geht wieder in den Keller..
Das verstehe wer will!
Ich fuehre das auf die halbe Schmerztablette zurueck, die ich zusammen mit der Frikadelle am fruehen Morgen verabreicht habe,
damit er keinen Verdacht schoepft und keinen ueberfluessigen Stress bekommt.
Nun ist alles abgeblasen, ein paar Gaenge nach draussen sind inzwischen gewesen,
an "seiner" Giesskanne am Wasserhahn des Blumenbeetes hat er schon einige Mal genuckelt.
So bleibt mir irgendwie doch eine Erleichterung, die Entscheidung evtl. doch von oben abgenommen zu bekommen, wenn die Zeit reif sein wird.
Ich habe Zeit und viel Geduld!
Die Regenbogenbruecke wird noch warten muessen..
7.7.:
"the day after" - Er schlief fest, ein vertraeumter Haufen daneben, eine kleine Pfuetze- weniger als sonst.
Sein Urin hat er draussen entleert, wie zu besseren Zeiten, alleine.
Anschliessend ein kleines Fruehstueck (04.15 - verdammt frueh - man sollte eigentlich denken, um diese Zeit ist man alleine draussen..
die jungen Spaetheimkehrer in der Nachbarschaft landen gerade an)
Auf jeden Fall lebt der Hund noch und die Voegel beginnen kurz vor 5 ihr Lied, es wird langsam hell, ein freundlicher Tag beginnt..
ein paarmal draussen auf der Strasse,
etwas schnuffeln bei 30 Grad im Schatten und schnell wieder in den kuehlen Keller zu den 15 Grad und Kartoffelsalat
mit allem und selbstgemachter Maionaise, Frikadelle nach Hausfrauenart..
Abends zur Sicherheit noch eine halbe Tablette und wieder ist ein Tag gerettet- mit Vollpension.
8.7.: Wenigstens Sonntag mit Fruehstuecksei und Grillsteak und Grillwurst- ansonsten gehts nur ab und zu nach draussen,
ein paar Meter die Strasse gehen (!) und das war's..
man darf gespannt sein, wie lange dieser klapprige alte Kerl das noch tut.
9.7.:
Ein Tag wie jeder andere- aber mit Sonnenschein, Arbeit draussen- wo der Hund ein wenig dabei ist und herumtorkelt..
Immerhin kann er wieder etwas besser laufen und -vor allen Dingen- lebt noch !
Nachmittag: Rasenmaehen mit Hund dabei, Gartenarbeiten- er liegt auf der Wiese, hebt die Nase in den Wind und .. lacht !
10.7.:
Heute gehts wieder besser- er laeuft die Aussentreppe am Haus, auf die Strasse und liegt nun muede im Keller-
fix noch ein paar Scheiben Wurst und der Tag ist gerettet..
Nach einigen Recherchen sind wir eher der Meinung, dass der Peter besser begraben werden soll, als verbrannt.
(Eine Kontrolle dieses Aktes waere nicht moeglich)
Heute liegt er im Waldbeet, tief unten in Loes und Letten gebettet,
sauber ausgestochenem ovalem Grab mit Herzchendecke und versiegelter CD mit Daten.
Dort waechst nichts was verzehrt wird und buddeln wird doch auch keiner-
der gestandene Erd-Haufen deckt alles gut ab,
ein paar Steine darauf und alles wird gut.
Allemal besser als anonym unter Fremden oder gar als Futtermittel recycelt, wie man das heute macht.
Eigentlich hat er es geschafft und hat seine Ruhe.
Schoener kann man nicht liegen, ein wenig mit erhobenem Kopf, genau so gemuetlich, wie er immer schlief.
Mit dem Kopf nach Sueden- wie auf der Terrasse.
Nun ist er bald zwei Jahre tot- aber noch nicht vergessen:
Google findet 26900 Begriffe unter "plaetzchenwolf" !
(18.2.2014)
Die Preise der Verbrennung waren auch viel gesalzener, als angenommen (sinnvoller dem Tierheim eine Spende zukommen lassen)
und beim TA wollte ich ihn nicht lassen, weil die Tierverwertung ein total ungangbarer Weg gewesen waere.
Gut, nun ist wieder etwas zu tun- aber eine gute Tat, bei der wir alle ein viel besseres Gewissen haben.
Bei diesen Ueberlegungen war der Hund dabei- bei strahlendem Sonnenschein vor dem grossen Regen.
Seine Tablette geht mit Schwarzwaelder Schinken besser runter..
11.7.:
Eine Heidenarbeit im Garten, der Hund ist dabei, noch lebt er ja,- hat Duennpfiff- und ehe dieser weggeraeumt werden konnte-
hat er das Zeugs wieder aufgeschlabbert. Mahlzeit!
Die Treppe laeuft er ziemlich fix- sehr erstaunlich- eine ganz neue Gang-Technik!
Ein paar Stunden draussen sind sehr wichtig, etwas Naschwerk und viel Wasser, dann geht's schon wieder besser.
12.7.:
Im eigenen Kot und Urin- wie so oft- wacht er auf und muss getroestet werden.. (mache ich doch glatt)
Nun hockt er im Garten und lacht - zig Mal die Aussentreppe hoch und runter, als wenn er damit bewusst die Gelenke ueben wollte..
Fix nochmal die Rest der Spaghetti verdrueckt, in die ich eine Dose Sardinen mit Haut und Graeten und Oel untergehoben hatte.
Bis auf den letzten Fitzel alles gegessen!
Ein Plaetzchen zum Nachtisch und der Tag ist gerettet. (Ohne Tieraerztin und ohne Todesspritze)
Freitag der 13... Ein schoener Tag mit Einkaufserlebnis und Mitbringsel- auch fuer den Hund,
der trotz Wind und Feuchte den Tag draussen geniest.
Man soll den Tag nicht vor der Nacht loben:
Hilferuf aus dem Keller- wiederholt- laesst den Schlaf abrupt enden und Hilfe leisten.
Er lag mit entsetztem und verzweifeltem Blick wieder im Kot, alles verschmiert.
Gut, dass ich so viel alte Handtuecher aufgehoben habe!
Es regent ohne Unterlass in Stroemen- das hebt die Laune nicht gerade..
mit einer warmen Gemuesesuppe auf Rindfleisch-Basis werde ich versuchen die Stimmung zu heben.
Ein paar Plaetzchen, etwas Wurst am Abend, Katzenfutter-Brekis und fertig.
Bis dahin streckt der die Nase in den sehr kraeftigen Sommerwind..
15.7:
Oje, was fuer eine Nacht!
Ein paarmal saubermachen, trocknen, Haufen entfernen, aufhelfen, Tablette geben, lueften.. Ein echter Pflegedienst.
Heute morgen faellt er klapprig zu Boden, wird die Treppe hochgeschoben,
damit ein wenig das schoene Wetter am Vormittag auf dem Rasen genossen werden kann- bevor der naechste Regen kommt.
Bei gutem Fruehstueck mit knackiger Bauernleberwurst und Blutwurst faengt der Tag draussen an..
Mit einer 400gr Dose Schmalzfleisch geht es weiter - zu Mittag. (Fett fehlt dringend, damit er nicht zu klapprig wird)
16. Montag- die letzte Nacht war wieder eine zum wischen und saeubern, der Morgen ging aber einigermassen.
Der Hund wird zunehmend schwaecher.
Die Nachbarn sind schon der Meinung, dass der Hund "erloest" werden sollte.. aber:
Solange er nur wimmert, wenn er nicht alleine aufstehen kann und sonst keine Schmerzen hat, uns noch erkennt,
halte ich das fuer uebertrieben.
Heute ist er den ganzen Tag draussen gewesen und hat gut gegessen (auch vom Mittagstisch) und fein geschlafen..
bis Abends, wo das grosse Jammern anhob, das praktisch die ganze Nacht und den folgenden Morgen begleitete.
Er hat offensichtlich staendig Schmerzen, alleine aufstehen geht nicht mehr und wenn er mal steht, ist es nur ein kurzes Torkeln.
Nicht nur das linke Hinterbein, nun auch noch das linke Handgelenk, das nachgibt.
17.7.:
Draussen pfiepst irgendein Tier, bei jeder Atembewegung- der Peter machte sein Geschaeft direkt vor der Kellertuer-
alleine aufstehen war nicht drin.
Futtern mag er nicht mehr, nur noch etwas Wasser, dann faellt er schlapp zusammen.
Ein wenig Nackenmassage, das wars, mehr kann ich nicht tun.
Zwei Stunden spaeter- Nun geht es schnell, schwarzer Kot, aufstehen geht auch mit Hilfe nicht mehr.
Diesmal habe ich einen anderen Tierarzt verstaendigt,
(weil das laute apathische Jammern schrill alle 1/4Std fuer 5 Min. durch das Haus toent und die Augen kaum mehr ansprechen) Aussen jammern ein paar Hunde in der Nachbarschaft mit..
Die letzten Stunden bin ich in der Naehe gewesen, weil der Hund so still wurde und habe draussen etwas gearbeitet,
alle paar Minuten nachgeschaut.
Die offene Tuer lies den Blick nach draussen.
Dann - um 15.00 war er ganz friedlich eingeschlafen, alle Funktionen erloschen.
Den TA konnte ich abtelefonieren- was auch viel besser war!
(Gut, dass ich den spaeteren freien Termin des TA gewaehlt habe)
14 Jahre und 5 Monate sind ein sehr hohes Alter fuer einen Schaeferhund.
Die Hunde rundherum haben laut und ausdauernd geheult !!

Schlusswort und Nachtraege:
Er ruht so, wie er immer schlief- mit dem Kopf etwas erhoben an der Wand gelehnt -
in exzellenter Lage, garantiert ungestoert auf Jahrzehnte.
Bis zum 10. Lebensjahr war dieser Hund so stark, dass ihm kein anderer Koeter was tun konnte.
Seine Zaehne waren bis zum Schluss noch prima, Zahnstein fing erst nach dem 12. Jahr an- ganz langsam.
Er hat immer Essen vom Tisch bekommen und brauchte deshalb auch keinen Arzt,
hatte keine Floehe und keine Wuermer und schon ueberhaupt keine Magenprobleme..
Ich rate Hundefreunden immer auf das "Bringsel" zu trainieren, so wird ein evtl. Jagdtrieb kanalisiert
und das geht vollkommen ohne Hundevereine, wenn nur die wichtigsten Befehle konsequent durchgeuebt werden.
(Ein Hund ist bei mir KEIN Sportgeraet oder Prestigeobjekt gewesen, sondern blieb immer ein Tier und ein Hund-
und wurde zum zuverlaessigen Begleiter und Waechter, weil die Rudelgerechtigkeit ueber allem stehen muss-
ohne Gezicke und Geschrei)
Dieses Bringsel oder Baellchen IMMER nur bergan werfen, nie bergab, das schont die Baender und Gelenke, staerkt am besten die Muskulatur.
Vorsicht bei kaltem Wasser- das kann in hohem Alter Rheuma geben.

Noch heute, am 24.7.2012 wird von einigen Leuten nachgefragt, was denn der Peter macht.. die Betroffenheit ist, als waere ein Mensch gegangen.

Heute am 25.7. habe ich mit dem Zuechter in Lahnau Kontakt aufnehmen koennen und vom Ableben berichtet.
Auch jener kennt das schmerzhafte Gefuehl so ein Tier verlieren zu muessen, das eine heftige Luecke hinterlaesst.
Schon aus dem Grund, nicht zu vergleichen, wird es bei uns keinen weiteren Hund geben -
zudem in der Bevoelkerung immer weniger Akzeptanz zu Vierbeinern gibt.

29.7.2012
Ende der Eintragungen und .. ein Grillen, wo die Knochen in der Tonne entsorgt werden muessen,
weil kein Hund mehr da ist.
Traurig.

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Heute, am 5. August kann ich erstmalig wieder diese ganze Seite lesen, um ein wenig zu korrigieren.
Wer die sogenannte "haeusliche Pflege" kennengelernt hat,
weiss wie sehr das alles schlaucht und hinterher in ein Loch plumpsen laesst, wo man sich irgendwie ueberfluessig fuehlt.
Das haben uns viele Leute bestaetigt, denen es ebenso erging- gleich,
ob es Menschen waren oder Hunde, zu denen oftmals ein sehr enger Draht bestand.
Diese Phase muss durchschritten werden, bevor kreative Gedanken und die Freude am "Weitermachen" erneut beginnen kann-
ohne Hund und ohne an einen "Nachfolger" zu denken,
der sich immer wieder messen lassen muesste und alte Wunden neu aufreissen wird, nein, genug ist genug:

Diese Zeilen stehen im Web, damit junge Leute lesen koennen, dass mit dem Erwerb eines Hausgenossen
auch Ungemach und Aerger verbunden sein kann- nicht nur eitel Sonnenschein.

Erst kommt die Zeit des Welpen, dem man hinterher putzen muss (von der Zeit der Erziehung will ich nicht mal anfangen),
spaeter das Greisenalter, wo man wieder hinterher putzen muss.

Die u.U. sehr teueren Tierarztkosten und die fehlende Freude am Tier in immer groesseren Bevoelkerungskreisen
(zu den altbekannten Hundephobikern gesellen sich religioes motivierte Hundehasser) darf man nicht vergessen.

Einen Hund immer an der Leine halten zu wollen, halte ich fuer eine Tierquaelerei.
Zu den Futter- und Pflegekosten kommt die Hundesteuer und die Tierhalterhaftpflichtversicherung.
Einen Hund irgendwo in einer Tierpension oder bei Verwandten zu lassen, wenn die Urlaubszeit kommt,
ist fuer JEDEN Hund ein Trauma- da gibt es keinen Zweifel!

Um einen Hund muss man sich kuemmern, er will immer und ueberall dabei sein.

Eine Abwesenheit von 8 oder gar 12 Std. des Arbeitstags ist KEINEM Hund zuzumuten-
er leidet mit Sicherheit schlimm und bekommt Verhaltensstoerungen.

Ein Hund erfordert also viel Zeit, er muss taeglich gefordert werden, damit er sich gesund entwickeln kann:
Einmal die Woche zum "Hundeplatz" ist viel zu wenig.

Ein Hund ist KEIN Sportgeraet und darf auch nicht zum "Scheidungsopfer" werden -
er ist ein vollwertiges Familienmitglied und muss auch so behandelt werden, wenn er sich sauber und sozialisiert verhalten soll.

Wenn nicht alle Punkte mit einem eindeutigen "klar, das packe ich" beantwortet werden koennen,
rate ich zum Ausleihen eines Hundes aus der Nachbarschaft oder aus einem der Tierheime-
das ist allemal besser, als quaelend langes Warten auf Herrchen oder Frauchen:
Fuer einen Hund muss das wohl 7x so lange vorkommen, wie fuer uns Menschen,- weil auch ihr Alter 7x schneller ablaeuft!



Heute, am 9.8.2012 fragten noch einige Leute unterwegs nach dem Peter, auch der Jagdpaechter hat ehrlich Anteil genommen..
Inzwischen streunen drei Katzen auf dem Grundstueck herum, eine hat uns bereits besetzt:
Sie schlaeft mit uns auf der Terrasse und hockt zuweilen vor unseren Fuessen- so schauen wir drei in die gleiche Richtung,
in den Garten, zum Eichhoernchen, den Amseln, Kraehen, Elstern und Spatzen, den gelegentlich aus dem Waldbeet schauenden Maeuschen.
Die Katze stellte sich als markierender Kater heraus, der seine Freundin im Schlepptau hat
und von einem dicken fetten roten Rivalen belauert wird.

Der Mensch ist ein seltsames Ding:
Weder die neuen tierischen Bewohner noch die drei Enkel koennen den Hund ersetzen..
14.8.
Wieder eine Nachfrage - ein besorgter Nachbar erkundigt sich nach dem Peter..
Selbst nach einen Monat ohne Hund kommt man sich wie amputiert vor, wenn die alten Wege gegangen werden - furchtbar !
Einige -meistens juengere Frauen- ziehen mit den kleinen Hunden vorbei, die nicht mal ein andeutungsweiser Ersatz
fuer einen Schaeferhund sind- weder optisch noch sonstwie:
Angeleint wie ein Eis am Stil.

15.9.2012:
Der Jaeger hat gelogen - heute haben wir beobachtet, wie im Wald ein Fuetterungsplatz gefuellt wurde -
von einem zivil gekleideten Paar mittleren Alters in einem Privatwagen.
So fuettert man an, wie Angler die Fische anfuettern, um mehr "Jagdglueck" zu haben.
Der Nebeneffekt ist, dass sich die ohnehin uebersatten Viecher noch mehr vermehren.
(Der Wald liegt dieses Jahr voller Eicheln und Kastanien)
Fuer das Hobby einer Geldelite werden Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht,
weil ganz einfach ein viel zu hoher Wildbestand angezuechtet worden ist.

16.9.2012- Noch heute wird unterwegs nachgefragt, wie das denn so ohne Hund ist:
"Wollt ihr keinen Neuen?"
Nee, besonders dann nicht, wenn man nebenbei hoert, dass wieder ein Haeschen gerissen worden ist,
weil der Hund falsch ausgesucht wurde, um in einem Privathaushalt zu leben:
Ein Jagdhund bleibt ein Jagdhund- er hoert nur bedingt, wenn ueberhaupt, wenn sein Jagdtrieb kommt.
Ein gewisser Kolletivverdacht gegen alle Hundehalter sitzt tief in Bevoelkerung und besonders in der Jaegerschaft.
Diesen Aerger kann man sich ersparen!


..besonders typisch: uuuuhhh !


Allgemeine Gedanken zur Einfuehrung.
Der Lupo Italiano ist verdammt aehnlich gewesen..
(http://de.wikipedia.org/wiki/Lupo_Italiano und das Bild in gross: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5f/LupoItaliano.jpg/1024px-LupoItaliano.jpg)
dieses Bild schaut ganz genau so aus, wie der Peter in jungen Jahren.
Die Unterschied zwischen dem Grauen und dem bekannteren Hochzucht-Schaeferhund ist deutlich zu sehen, im Wesen gibt es eher keine:
Ein Schaeferhund ist ein treuer Familienhund.
Es kommt auf die Haltung an und wie gerecht seine Teilhabe am Rudel ist!
Kaputte Menschen machen oder formen kaputte Hunde - so entstehen Kampfmaschinen, die das kompensieren sollen,
was Herrchen nicht darstellt.
Meine Abneigung gegen Hundevereine kommt nicht von ungefaehr.
21.8.:
Das Gefuehl "alleine" zu sein, ist immer noch da -
obwohl das Haus voll Menschen ist und drei Katzen auf dem Grundstueck herum schleichen.

Gestern fragte sogar ein Versicherungsvertreter nach dem Hund, den er seit Jahren kennt.
Wenn wir unterwegs Hunde treffen, ist das Schmerzgefuehl nicht da,
wohl aber, wenn Frikadellen oder Wurst gekauft wird, wenn Sol-Eier gemacht werden oder Knochen vom Grillen uebrig sind..

Der Peter hat durchschnittlich 2 Eier die Woche (selbstredend nur die Guten, die vom Hof) verdrueckt,
das sind gut 100 im Jahr - was nach diesen Jahren bald 1500 Eier ergibt-
nicht viel anders sieht das in Wuerstchen, 125gr Wurstdosen (wo ich nur den Deckel geoeffnet habe-
den Inhalt ruesselte er alleine aus, als eine Art Freizeitprogramm.. und Grillgut,
wo sein Anteil selbstverstaendlich war, um den er nicht erst betteln musste.
Das Hundefutter war fuer ihn immer nur Beiwerk, so wie fuer uns Kekse oder Obst.
Die Menge an Tellern vom Mittagstisch will ich nicht mal erst aufzaehlen- er "bestand" auf diesem Anteil!
Deshalb haben wir immer eine Portion mehr gekocht.
(Das bedeutet heute eine ordentliche Umstellung - es bleibt nun so viel uebrig!
Die Anschnitte von Braten und die Wurstzipfel, vom Grill so einiges-
aus den Wuerstel-Dosen das immer fuer ihn angedachte 5. Wuerstchen, desgleichen bei abgepackten Frikadellen -
So ein Schaeferhund putzt schon was weg- nicht nur Knorpel oder Knochen, Wursthaut etc.

Aufgeschrieben und ins Web gesetzt ist dieser Erfahrungsbericht ueber die Hundehaltung deshalb, dass Neulinge exakt lesen koennen,
worauf sie sich einlassen und nicht leichtfertig "ja" zu einem Hausgenossen sagen,
der ein intelligentes Lebewesen ist und hohe Aufmerksamkeit fordert:

Ein Hund braucht viel Zeit und Geduld- eingesperrt sein ist nichts fuer ein Bewegungstier.
..schon der roemische Geschichtsschreiber Tacitus berichtete von "wolfsaehnlichen Hunden am Rhein"- die dort gehalten wuerden.
Vermutlich stammt auch der Belgische oder Hollaendische davon ab.
31.8.
- noch immer fragen unterwegs Hundefreunde nach dem Peter, heute waren es drei..
Die Suchmaschine findet "Tamaskan", eine Rueckzuechtung vom Hund zum Wolf- ein beeindruckendes Tier,
das aber auch nicht frei von Erbkrankheiten aller eingekreuzten Rassen ist.
Nicht mal der Australien Cattledog oder oder der Belgische oder Hollaendische Schaeferhund sind frei davon.
Der Deerhond, der Tschechische Wolfshund, auch eigensinnige Tiere wie ein Malamut oder Husky ist ebenso von typischen Rassekrankheiten
betroffen - nicht alle, aber wer Pech hat, leidet mit und zahlt.
Bei der Recherche nach typischen Krankheiten bestimmter Hunderassen bin ich auf ein Bild aus Asien gestossen,
das zwei gebratene Hunde zeigt.. wenn die zu uns kommen, gibt das bestimmt eine tolle "kulturelle Bereicherung".
Unterwegs sehen wir Menschen-Hunde-Gespanne, die zigmal am Tag nach draussen gehen, geradezu zwanghaft,
obwohl die Leute (bekanntermassen) eigene Grundstuecke haben.
Die Haufen werden in den seltensten Faellen weggeraeumt.
Das Wasser auf die Muehlen fuer die Anti-Hunde-Lobby..

Diese Konstellation -plus der "multikulti"- Leute mit ihren speziellen Vorbehalten in staedtischen Raeumen
haelt uns dazu an, keinen Hund mehr zu halten, der Leinenzwang und wer weiss was noch alles kommen wird.
(allgemeine Wesenspruefungen
und / oder limitierte Groessen fuer die Hundefuehrung oder nach Groessen gestaffelte Hundesteuer/Versicherung etc.)

Nach einigen eigenen Erfahrungen, nach vielen Recherchen -unterwegs oder in der Buecherei / im Web, kann gesagt sein:
Ein Hund braucht Aufmerksamkeit, er darf nicht zu lange alleine sein.
Ein Hund braucht einfuehlsame und beharrliche Erziehung, ohne Gekreische und ohne irgendwelche Zwangsgeraete.
Lieber wenige Befehle, die aber dafuer sitzen muessen.
Ein Hund sollte nicht nur nach dem Aussehen ausgesucht werden:
Jagdhunde gehoeren zur Jagd und nicht in die Wohnung und nicht dauernd an die Leine. Polarhunden ist es bei uns zu heiss.
Verzuechtete Tiere (Boxer und Moepse etc.) sind schlimm gequaelt.
Herdenschutzhunde sind schwer zu erziehen und an der Leine zu halten, weil sie fuer selbstaendige Arbeit gezuechtet wurden.
Aggressive Rassen (die meisten Terrier) oder Kampfhunderassen gehoeren verboten.
Windhunderassen sind Lauftiere- keine Hunde fuer die Wohnung.
Mir hat der Deutsche Schaeferhund von allen Hunden am besten gefallen,
weil er "fuehrig" ist und trotzdem einen Wach- und Schutzinstinkt hat.
Es ist eine vernuenftige Mischung zwischen Groesse und dem Ursprung sehr nahe, (KEIN Hund ist ohne Krankheiten)
aber ohne die Scheu des Wolfes zu haben.
Die Sozialisierungsfaehigkeit, Zuverlaessigkeit und die Intelligenz des Schaeferhundes ist ganz enorm.
Er kann sich hervorragend benehmen und ist selbstbewusst genug um ruhig zu bleiben.
Das ist eine Frage konsequenter und ruhiger Erziehung, ein solcher Hund gehoert nicht in den Zwinger und nur in Ausnahmefaellen an die Leine.
Er sollte bei der Familie leben und wohnen.
Gerade bei dieser Rasse scheiden sich die Geister nach "Hochzucht"
oder dem Braun/Gelben und der "Leistungslinie", dem Grauen.
Wichtig ist, dass das "Gebaeude" gerade ist und der Gang nicht nach Kanickel ausschaut.
Die SVs mag ich nicht, weil sie dieser Rasse schweren Schaden zugefuegt haben durch ihre Standards, die aber langsam revidiert werden.
Die typische Stellung, die dort gefordert wird, ist unnatuerlich und fuehrt zu HD.
(Fliessheck-Hund) Der Schaeferhund darf nicht schwerer als (Ruede) 40kg und 63cm Risthoehe werden,
sonst gehen die Zehen auseinander (Spreizen).

Bei der Pflege sollte man von Anfang an darauf achten, dass regelmaessig die Ohren mit Feuchttuechern ausgewischt werden
(Grannen und Schmutz).
Jeden Tag mit einem guten Kamm mit kraeftigen, abgerundeten Zinken kaemmen.
Training nur hangaufwaerts mit dem Baellchen, das zugleich auch die "Bringsel"-Funktion uebernimmt-
dh. der evtl. Jagdinstinkt wird dadurch befriedigt - was taeglich gemacht werden muss.
Vorsicht bei dem Bad im kalten Wasser- am besten ein grossen Trockentuch mitnehmen, dann gibt es spaeter auch kein Rheuma etc.
Nach kraeftigem Training auf ausreichend Calzium und Magnesiumzufuhr achten.
Wasser muss immer ausreichend zur Verfuegung sein, an das er jederzeit heran kann.
IMMER nur so viel fuettern, wie Kalorien verbraucht werden, sonst wird der Hund fett.

Achtung: Ein Schaeferhund kann bis zu 2mtr Zaeune ueberwinden, wenn er wirklich will.
Ein Zaun mit 1,5mtr kann da schon zu niedrig sein.
Bei guter Erziehung bleibt er auf "seinem" Grundstueck.
Sandknochen und ungesalzene Schwarte sind gut fuer die Zaehne, besser als jedes kuenstliche Hilfsmittel oder Tierarzt.
Rohe Sachen bringen leicht Krankheiten und Wuermer.
Das beste "Hundefutter" ist eine Schnitte derbes Bauernbrot mit Schrot, das mit Leberwurst bestrichen und zusammengeklappt wird..

Von "Haltis" halte ich nichts, weil dadurch ein Hund noch viel mehr Kraft aufbringen kann als mit einem "Wuerger"-
deshalb ist ein Leder-Wuerger und eine kurze stabile Stadt-Schlaufen-Leine aus Leder die beste Loesung.
"Vom Tisch" ist allemal gesuender als Dosenfutter oder getrocknetes Fleisch,
das garantiert aus zweifelhafter Herkunft ist (Fleischbeschau).
Trockenfutter muss die Ausnahme sein, nur mal so als Abwechslung und dann auch nur das harte,
nie das gefaerbte weiche Zeugs, das den Stuhl faerbt.
Ab und zu mal ein Stueckchen (eines, kein Riegel) oder ein (eines, keine Menge) Plaetzchen schadet dem Hund absolut nicht.
Die Fuetterung sollten immer am selben Platz stattfinden, nie irgendwo unterwegs mit Happen "erziehen", das machen nur Stuemper !
Der Hund soll nichts von Fremden annehmen, weil nicht immer harmlose Zeitgenossen zugange sind- fix wird ein "Klaeffer" vergiftet..
Ein Hund sollte nie trainieren, wenn der Magen voll ist- das fuehrt zu Magenverschlingungen.
Ueberhaupt bellt ein gut erzogener Hund kaum- wozu auch?
Der Hund darf gerne seinen eigenen Willen haben - hoeren muss er trotzdem: "Hundespezialisten" brechen gerne den Willen-
was ein Hundefreund nicht noetig hat, weil der Hund von sich aus hoeren will.
Ein Hund ist kein Kind, sondern ein Tier- deshalb darf er nicht verhaetschelt werden und muss "arbeiten" -
unnachsichtig muss auf die Ausfuehrung des einmal gegebenen Befehls gedrungen werden - ggf. so lange wiederholen, bis der Befehl sitzt.
(! Nie schlagen !)
Als Lob muss ein fluechtiges Streicheln oder ein lobendes Wort genuegen.
(keine Bange, der Hund weiss ganz genau was los ist)
Um Hundevereine und Hundeplaetze und SVs sollte man einen grossen Bogen machen -
nicht mal mit den Leuten reden und im Feld lieber mal einen Umweg gehen:
Das spart eine ganze Menge Frust.
Wer sich um seinen Hund richtig kuemmert, braucht keinen Chip - bestenfalls eine Tollwut-Impfung und eine Haftpflichtversicherung.
Ich rate dazu mit dem jungen Hund zur Gemeindeverwaltung zu gehen und den Hund "vorzustellen" -
dabei sieht jeder wie der Hund erzogen ist, ob er hoert oder nicht und ob davon ggf. eine Gefahr ausgehen koennte.
Diese "Zeugen" haben ein langes Gedaechnis und helfen im Zweifelsfalle immer, wenn von irgendwo Behauptungen aufgestellt werden.
Vom Tierarzt sollte man sich so oft fernhalten wie irgend denkbar, - lieber auf "Blutproben" etc. verzichten,
als dem Tier eine Phobie einzubringen.
Afterdruesenprobleme kann man beseitigen mittels eines med. Handschuhs und einem Finger- um den Rand von innen ausdruecken
-ggf. doch besser zum Tierarzt gehen.

Am besten vorbeugend genug Ballaststoffe fuettern. Knochen aber nie zuviel, sondern immer nur als Beigabe, sonst gibts Verstopfungen.
Das sogenannte "Katzengras" - ein hohes gruen - weiss gestreiftes Ziergras (Japangras) ist sehr wichtig fuer die Verdauung.
Das sollte in keinem Garten fehlen. Ich habe genug davon - ggf. mailen, dann schicke ich euch -kostenfrei- Ableger davon !
(Das Zeugs schmeckt nach Erbsen, wenns jung ist)
Evtl. Verstauchungen kann man mit Franzbranntwein behandeln - das Bein damit nass einreiben.
Gegem Schorf hilft Vaseline.
Niemals an Sylvester mit dem Hund nach draussen gehen, sondern lieber eine Weinbrandpraline geben-
dann schlaeft er gut und wird nicht erschreckt.
(! Den Kaller - Schock bekommt man NIE mehr raus, wenns mal passiert ist !)
Wie sucht man einen geeigneten Welpen aus?
Diese Frage hat mich immer sehr beschaeftigt- der Peter hatte das fix und ohne zu zoegern geloest:
Er kam mutig auf uns zu und setzte ich auf den Schuh..
Besonders wichtig finde ich, dass der Welpe aus einer Familienzucht kommt,
also nicht anonym irgendwo im Ausland gezuechtet um im Zoogeschaeft verkauft zu werden!
Man sollte sich die Haltung ansehen und vor allen Dingen die Leute, bei denen die Schaeferhunde gehalten werden,
das Muttertier oder besser beide Elterntiere.
Wenn das verneint wird - Finger weg!
Wenn diese zu gross und zu schwer sind, dann lieber Finger weg, auch wenns schwer faellt!
(Zu den hohen Tierarztkosten, die durch die schnell verschliessenen Gelenke und Baender entstehen,
kommen evtl. noch Magenprobleme.)
"Papiere" halte ich fuer nicht wichtig, wenn man nicht auf Zuchtschauen gehen (Koer) oder selber zuechten will.
Ein Hund ist ein soziales Wesen, er braucht ein "Rudel" - das sind nunmehr WIR, wenn der Welpe zu uns kommt !
Abweisen oder irgendwo im Zwinger oder im Keller unterbringen ist nicht richtig,
dem Hund seinen gerechten Anteil an der "Beute" (Essen oder Futter)
vorzuenthalten gilt bei Hunden als Bestrafung oder Ausschluss -
was schnell zu unerwuenschten Verhaltensmustern und zu Stoerungen fuehrt !
Deshalb schlaeft ein sozialisierter Hund immer bei seinem Rudel-
eine groessere und rutschfest liegende Decke ist besser als ein "Koerbchen".
Auch Hunde schlafen gerne mit dem Kopf ein wenig hoeher- daran sollte man denken, sonst ist die Wand bald schwarz..
Von "Hundebaedern" halte ich nichts, weil das Fell beim Schaeferhund schlecht trocknet (dichte Unterwolle) -
besser mit einem lauwarm angefeuchtetem Putztuch abrubbeln.

Ein Hund muss auch mal- wie wir:
Hundetueten hat ein Halter immer dabei (2-3) Papiertaschentuecher schaden auch nicht, wenn der junge Hund sich mal vergisst
und im Lokal uriniert - was meistens dann geschieht, wenn zuvor ein anderer Hund markiert hat !
Ein paar Kontakte zu anderen Hunden schaden nicht- uebermaessigen Bedarf hat ein Schaeferhund daran nicht.
Ein junger Hund sollte viel kennenlernen, allen moeglichen Einfluessen ausgesetzt werden -
wobei er dann wieder zuhause seine gewohnte Umgebung haben muss.
Auch ein Hund braucht Ruhe- wenn der Hund schlaeft, sollte er nicht geweckt werden.
Nur so entstehen ausgeglichene Wesen.
Allen Deutschen Schaeferhunden ist der "natuerliche Adel" mitgegeben:
Ein solcher Hund hat eine gute Ausstrahlung und schafft spontan Vertrauen, ob bei alten Menschen oder Kindern,
weil man ihm ansieht, was er denkt!

Vorsicht bei Leuten, die ihren Schaeferhund "scharf machen" - mit denen stimmt was nicht, die sind nicht gesund:
In der Wohnung oder auf dem Grundstueck hat der Schaeferhund von sich aus einen ausgepraegten Schutzinstinkt,
den man nicht noch forcieren sollte, sonst wirds gefaehrlich!
Den Hund immer NACH dem Spaziergang kaemmen, damit die Zecken gruendlich entfernt werden, bevor sie sich festbeissen koennen.
Heute lese ich, das Schwarzkuemmeloel Zecken abschreckt - das gibt es zum Einreiben und Einnehmen.
Am besten zuerst mit einem groeberen Kamm, dann nochmal mit einem feinen.
! Der "Graue deutsche Schaeferhund" geht versetzt- immer einen Hinter-Trittsiegel in den vorderen, nicht wie bei einem anderen Hund,
der 4 Abdruecke hinterlaesst. !
Ab einem Auslauf (Frei) von 3-4 Km am Tag
braucht man keine Krallen zu schneiden - das ist auch fuer unsere Gesundheit zutraeglich.
Egal bei welchem Wetter auch immer. Hinterher werden alle gut trocken gerubbelt und ins Warme gebracht.
Der Schaeferhund erkennt sich selbst im Spiegel.. und ist ziemlich selbstbewusst.
Wenn man eine Begegnung mit anderen Hunden / Haltern unterwegs in freiem Feld nicht vermeiden konnte,
regeln die Hunde den Kontakt meistens allein, wenn beide frei laufen.
Bei Unsicherheiten ist der Peter gerne mal aus der Position "abgelegt" ruhig auf den unsicheren Kandidaten zugegangen, -
und schaute zu mir, ob das auch ok ist- wenn dieser sypmatisch erschien.
Auf diese Weise sind soziale Freundschaften entstanden.
Mit Halterinnen habe ich meistens keine guten Erfahrungen gemacht:
Sie sehen den Hund eher als Sportgeraet an und erziehen mit "Leckerlis",
die sie staendig in der Jackentasche mit sich fuehren und nach ausgefuehrten Befehlen geben - wie ein Futterautomat!
Einem ruhig und konseqent erzogenen Schaeferhund sind ueberall seine Bewunderer sicher!
Ich kenne genug Leute, die lieber einen Schaeferhund als einen Yorkshire anfassen wuerden:
Unser Hund sah das wohl auch so- als ein solcher Floh um ihn herum lief und dann von hinten versuchte in seine Wade zu beissen,
packte er das Ding und warf es kurzerhand ins Gebuesch..
(es ist dem Hundchen nichts dabei passiert - obwohl er locker haette durchbeissen koennen - ein wenig gehumpelt hat er,
sonst war alles ok.)
Das will heissen: Falsch ist ein Schaeferhund nicht !
Die Wesensanlagen alleine reichen aber nicht, die Erziehung muss ebenso gerecht sein und zwar IMMER.
Im Rudel wird geteilt und im Rudel darf es keine Heimtuecke geben !
Sollte ich die Auffassungsgabe eines Schaeferhundes beurteilen wollen, wuerde ich sagen:
Wie ein 5-6 jaehriges Kind plus einer hohen Wiedererkennungsquote bei Wegen und Gegenden.
Die Futtermenge sollte sich immer nach dem vorangegangenen Training richten- ein gut ernaehrter Hund soll nicht dick sein !
Gut fuer das Fell ist Disteloel und ein gekleppertes Ei.
Die Augen waren noch bis zu letzt einwandfrei. Auch das ist z.T. eine Frage ausgewogener Ernaehrung.
Nur ein Beispiel, wo sich diese Sorte von anderen Hunden gruendlich unterscheidet:
Einmal habe ich den Hund nach dem Strassenkehren vergessen, wo er immer dabei war:
Drei Stunden hat er VOR dem Tuerchen gehockt- selbstverstaendlich ohne auszubuechsen.
Dieses Tuerchen war immer nur zum subjektiven Schutz der Postboten da- noetig waere es nicht gewesen.
(Was diese nicht wussten: 1 mtr ist fuer diesen Hund kein Hindernis..)
Die Fuehrigkeit war so, dass ich den Hund aus vollem Lauf sofort "ablegen" konnte-
selbst auf eine Entfernung von 500mtr - ob auf Zuruf oder Handzeichen war egal.
Da der Hund immer frei lief und die Leine nur um den Kopf geschlungen trug (wie ein Schlips) war das wichtig immer wieder zu trainieren.
So konnte ich Sicherheit generieren, wenn unvermutet aengstliche Spaziergaenger entgegen kamen:
Einfach ablegen und schon war der Bann gebrochen - fast immer folgte darauf ein kurzes "Hundegespraech".
Der Schaeferhund hat nicht umsonst eine hohe Wertschaetzung -ueberall in der Welt- und wird gerne gesehen.
(Ein Hund ist oft der letzte Draht der Kinder zur Natur, das haben wir in Staedten oft erlebt.
Die Augen der Kleinen und Groesseren -trotz gespielter Macho-Coolness-
leuchteten, wenn sie sich mit dem stattlichen Tier befassen und es anfassten.
Einige wollten auch mal die Leine halten und waren immer sehr erstaunt, dass der Hund nicht zu halten war,
wenn er es nicht wollte..)
Im Laufe eines Gespraeches unterwegs, wenn die Leute sympatisch erschienen, lehnte sich der Hund mal eben an ein Bein an-
was immer zu erstaunten Bemerkungen fuehrte:
Oh - holla, da ist aber Kraft hinter!
( An einem Schaeferhund ist nichts weiches..)
(Deshalb ist die Jugendphase in der Erziehung so ungeheuer wichtig- nur die Vielfalt der Eindruecke
und die staendige Schulung bringt einen Zugewinn an Pfiffigkeit)
Dieses ist alles wichtig, wenn ein sicherer Umgang in der Menschenwelt und ganz besonders in der Stadt
mit viel Verkehr passieren muss.
Wir sind mit dem Hund in allen naeheren Staedten des oefteren unterwegs gewesen und haben keine Probleme
mit Ordnungshuetern gehabt.
Schaeferhunde und ihre Halter sieht man unterwegs so gut wie nie - damit gehen nur Leute, die ihre Hunde sehr im Griff haben.
Die meisten fahren ihren Hund mit dem Auto zum Uebungsplatz und wieder retour,
sie haben keinen Kontakt mit anderen Hunden und auch nicht mit anderen Menschen- wohl aus Angst,
dass ihr Tier als "umgaenglich" oder gar als "freundlich" angesehen wird.
Es soll irgendwie "waffenfaehig" wirken. Das haben wir immer wieder beobachten koennen.
Der Tierarzt macht seinen Job nicht aus Tier- oder Menschenfreundlichkeit, sondern um Geld zu verdienen.
Das muss man immer im Hinterstuebchen halten, wenn es um Tablettenvergabe oder um Behandlungen geht.
Das ist ein weiterer wichtiger Grund sich fuer den grauen Schaeferhund zu entscheiden, der ein gerades "Gebaeude" hat,
die Glieder noch nicht allzu "raumgreifend" funktionieren, dafuer aber gesund sind.
Schon deshalb sollte man sich ganz genau ueberlegen, ob die Zeit fuer eine solche Aufgabe reicht:
10-15 Jahre lebt ein Schaeferhund. (Unser wurde 14 Jahre und 5 Monate.)
Das ist eine lange Zeit der Verantwortung, wo man dran denken sollte, wenn ein gewisses Alter erreicht ist.
(Die Hundebuecher gebe ich zur Buecherei.)

Als Nachtrag eine kleine Geschichte:
In der Stadt unterwegs trafen wir auf eine Gruppe Leute auf dem Buergersteig, die nicht dran dachten ein wenig Platz zu machen,
wie das in unserem Kulturkreis ueblich ist.
Sie verharrten wie angewurzelt und so mussten sogar aeltere Leute mit wackeligem Gang auf die Strasse ausweichen,
um an der Gruppe vorbei zu kommen.
Das ging eine ganze Weile so, bis mir das Schaufenster langweilig wurde, vor dem ich mit dem Hund stand..
wir kamen der Gruppe naeher und keiner wich, wie vorher auch.
Der Peter lief immer frei und so konnte ich ihn vorschicken:
Voraus! Der Hund ging dem Befehl nach, wie immer und so gab es eine Schneise, wie durch einen Eisbrecher.. so hat man Platz!
Gerade vor Schaeferhunden hat diese Klientel einen Heidenrespekt.

(Die Polizei hat die selbe Sorte im Einsatz)
Desgleichen war zu sehen, wenn jemand vom Busbahnhof abgeholt werden musste-
ploetzlich entstand Sicherheit vor irgendwelchen lauernden Gestalten.
Die Kinder- nicht nur die eigenen- empfanden das als sehr angenehm.
Die Haustuere offen zu lassen und auf der Terrasse ein Sonnenbad zu nehmen, ist kein Risiko,
wenn ein solcher Hund frei auf dem Grundstueck ist.
Das setzt natuerlich lange Uebung und geduldiges Wiederholen der Grundbegriffe voraus-
ein Schaeferhund ist kein Dickkopf oder verwoehntes Zamperl, sondern ein Soldat !
So konnte ich die Heckklappe des Wagens offen lassen und den Hund zusammen mit den gegrillen Haehnchen im Kofferraum belassen -
Tuer abschliessen war nicht noetig.
(Das Auto haette keiner geklaut, weil der Hund jederzeit nach innen konnte.)
Bei "kritischen Hundebegegnungen", die bei Rueden gerne mal entstehen oder bei zickigen Mini-Koetern
schickte ich den Peter ein wenig auf eine Wiese oder auch mal den Hang hoch,
wo er geduldig auf die Aufhebung des Kommandos wartete.
(Das Grinsen im Gesicht kann man nicht vergessen:
Ueberlegenheit durch Freilauf, wo die Leine wie ein Schlips umgehaengt war)
Die Kinder hatten immer einen Riesenspass,
wenn in der Lahn gebadet wurde und ploetzlich der Hund angeschwommen kam und sich draussen schuettelte-
erst der Schwanz, dann der Hintern, dann die Mitte und zum Schluss der Kopf-
wer nicht fix wegsprang war "nass wie eine Katze".. aber so richtig verspielt war der Hund nie.
Mit Schrecken denke ich an das sonderbare Riesenschnitzel-Event der smart Freunde, wo wieder einmal, wie so oft,
der Hund unter dem Tisch lag und uns so einiges abnahm,
was meine Frau und ich niemals geschafft haetten..
die Anwesenheit des Hundes hat eigentlich kaum jemand bemerkt, dabei waren wir des oefteren in Lokalen essen.
Rollstuhlfahrern und Kinder in Kinderwagen war der Hund immer eine besondere Freude,
weil sie ihn einfach anfassen konnten, ohne irgend etwas befuerchten zu muessen:
Ein Schaeferhund ist NICHT falsch oder hinterlistig, man sieht im an, was er denkt.
Eine lustige Begebenheit vor ein paar Jahren:
In einem Einkaufsparadies Wetzlars -damals war noch kein Hundeverbot dort, das kam erst,
als sich junge Tuerken mit Kampfhunden schmueckten- (O-Ton des Aufsichtspersonals)- standen wir unvermutet vor einer Metzgerei-Theke.
Alles war in Hunde-Augenhoehe aufgereiht und duftete unverschaemt gut.
Toll beleuchtet und attraktiv gestaltet.
Der Peter sah die Auslage entgeistert an, soviel Reichtum muss unglaublich auf ihn gewirkt haben -
auf alle Faelle rollte er noch laenger mit den Augen..

Die Kampfhunde-Haltung ist inzwischen so teuer geworden, dass man keine mehr sieht.
Andere Hunde entsprachen nicht dem Ego dieser Halterklientel- ob Einheimischen oder zugereisten Subkulturellen,
die laengst einen latenten Hass gegen Einheimische zeigen,
der aus der Staerke ihres Separatismus zu kommen scheint, der sogenannten Subkultur.

Ueberhaupt schlaegt den Hundehaltern der Wind immer staerker ins Gesicht, die Akzeptanz in der Bevoelkerung
scheint deutlich nachgelassen zu haben - um es mal vorsichtig zu forumulieren:
Gerade erst gestern hoerten wir von einer Hundehalterin, dass ihr die Nachbarin Hundehaufen in den Vorgarten geworfen hatte,
die sie auf dem Buergersteig vor ihrem Haus fand.
Zur Rede gestellt, soll sie gesagt haben: "Sie und ihr Hund - nun haben sie die Haufen wieder" (sinngemaess)
Obwohl die Beschuldigte selten mit dem Hund draussen ist und wohl immer eine Tuete dabei hat- egal, Hundehalter sind Hundehalter.
In der Dunkelheit sind einige Leute mit Hund unterwegs- ich frage mich immer, wie diese wohl die Haufen finden- geschweige,
geschweige denn einsammeln..

Deshalb entwickelte sich eine Art Kack-Tourismus, wo div. Leute mit den Autos einen Kilometer aus dem Dorf in Feldwege fahren
und dort den Hund laufen lassen - was man deutlich hinterher sehen kann.
Viele kapieren den Unterschied zwischen frischer Fruchtsaat und Wiese oder Brache nicht, sie sind viel zu durcheinander und fahrig dazu:
Gruen ist gruen.
Viele kapieren nicht, dass ihr Hund direkt oder teilweise ein Jagdhund ist -
zumindest nach der Zugehoerigkeit - und lassen das Tier frei laufen.
Beim ersten Hasen ist er weg- da nuetzt kein Pfeifen und kein Rufen.
Auch das traegt zur nachlassenden Akzeptanz zur Hundehaltung bei.
Sollte nun irgendwann der "Hundefuehrerschein" eingefuehrt werden, wird dieser wohl von den Hundevereinen ausgegeben-
das kann was werden!
Vermutlich sind die Halter/innen schwieriger zu erziehen, (oder eher gesagt zu sozialisieren) als die Hunde!
Diese Beobachtungen werden unterwegs im Gespraech - wir treffen noch einige alte Hundebekannte - durchaus bestaetigt.

Als neues Hobby kam bei uns die Wanderei hinzu, wo man stundenlang keine Menschenseele sieht.
Aber Sonntags, nahe der Ballungsgebiete und besonderen Ausflugsziele sind nicht nur "Wanderautobahnen" zu sehen,
sondern auch deftige Begegnungen mit Radfahrern, die richtig gefaehrlich schnell und ruecksichtslos fahren.
Egal ob gegen Kinder oder Hunde- die "Montanbiker" rasen mit allen Sachen den Hang hinab
und wenn sie von hinten kommen, hoert man sie zuerst nicht mal.
Diese Leute scheinen das Recht des Staerkeren gepachtet zu haben.
Dort sind Hundehalter ausnahmslos ruecksichtsvoll und vorsichtiger, die Hunde besser sozialisiert als hier auf dem Land.
Wir meiden normalerweise das Wochenende - interessant war der Versuch dennoch:
Was passiert, wenn einer der Raser in die Hundeleine faehrt oder ein unaufmerksames Kind einen Schritt zur Seite macht?
Unter der Woche schaut die Sache ganz anders aus, da fahren andere Leute Rad, da ist nicht so viel Betrieb.

Die Gemeinden versuchen mit Hundeverordnungen die Leinenpflicht und Leinenlaenge zu regulieren-
bei den Montanbikern und Reitern greift das nicht.
Die Wurzeln der Baeume weisen ueberall Beschaedigungen durch die harten Hufeisen auf.
Zuweilen fahren Autos durch Waldwege- als "Promille-Weg" oder um Holz zu holen - sogenannte "Geocacher"
gehen grad mal querfeldein um ihre Schnitzeljagd zu machen.
Was mit dem Rueckzugsgebiet der Wildtiere ist, scheint wenige zu interessieren.
Hier sind wir naeher bei den Waldbesitzern und den Foerstern oder Jagdpaechtern, als bei einigen Formen der privaten "Waldnutzer",
die Abfaelle jeder Art dort entsorgen, als handelte es sich um eine grosse Muellkippe.

Inzwischen wehren sich die Jagdpaechter mit verdeckten Outdoor-Cams um den Taetern auf die Spur zu kommen -
dh. man koennte auch beim "kleinen Geschaeft" beobachtet werden -immer und ueberall!
Einmal im Jahr ziehe ich mit einer grossen Muelltuete und einer Grillzange los und sammele ein,
was mich selbst auf unserem Lieblingsweg stoert.
Nach zwei Tagen habe ich die "Eyecatcher" beseitigt und in der Muelltonne verbracht.
2.Oktober2012-
Das Leben ohne Hund ist recht arm- gut, dass heute die Moeglichkeiten gegeben sind, "virtuell" weiter zu bestehen:
Der Plaetzchenwolf lebt auf der Seite weiter- vermutlich noch sehr sehr lange, denn das Web vergisst nichts!
Dem habe ich Rechnung getragen und die Startseite entsprechend angepasst.
Nun habe ich die Zeit und Kraft agefunden, die Alben nach weiteren Bildern durchzuforsten-
mind. 20 Stueck sind dabei zutage gekommen, die irgendwann eingescannt und im Web eingepflegt werden sollen -
wozu gibt es den Winter und Regentage?
Ein Lichtblick, der einige nette Details aus Peters Kindheit und Jugend zeigt, die er mit seinem "Ziehvater" Boomer verleben durfte.
Diese Bilder gibts nie wieder, auch wenn sie vom fotografischen Anspruch nicht viel bringen.
Die einfachen alten Pocketcams waren mit den Lichtverhaeltnissen leicht ueberfordert, mit denen die Aufnahmen gemacht worden waren-
als Dokumentation reichen die Bilder allemal.



Der Hund auf diesem Bild ist unserem Peter derart aehnlich, bis auf die Warzen genau, dass man sie glatt verwechseln koennte !
12. Oktober 2012:
Heute kam eine Huendin (die von unserem die latente Angst vor Hunden genommen bekam) angelaufen
und wollte an meiner Hand riechen- und sich so versichern, dann der Peter wirklich nicht mehr bei uns ist..
Nein, nach Hund riecht bei uns wohl nichts mehr - inzwischen werde ich wieder von Schaeferhunden angebellt, wie vor Peters Zeiten -
das ist wieder eine kleine Umstellung, wenn wir auf Wanderung sind und an einem Zaun vorbei kommen, wo ein richtiger Hund wacht.
(Nachtrag im Jahr 2016: Die Affinitaet zu dieser Hunderasse spuert der Schaeferhund hinter dem Zaun oder an der Leine ganz klar, das Gefuehl wieder angebellt zu werden, ist weg!)
13.10.
Wieder fragt ein Hundehalter nach dem Peter..
Die Gedanken sind noch oft bei dem Hund, nicht nur bei mir, sondern bei allen Familienmitgliedern ist das aehnlich.
So fallen mir ab und an noch ein paar Absonderheiten ein, die mit dem Individuum zusammenhaengen, die dieser Hausgenosse -
ganz ohne Zweifel - war, bei allem Gehorsam, den er an den Tag legte:
Die Eigenarten waren schon lustig!
Da er immer bei uns war, wollte er an allen Genuessen teilhaben, zumindest versuchen- es haette ja sein koennen, dass es ihm schmeckt!
Nein, auf diese "Tests" zu verzichten, war nicht sein Ding.
So kam es, dass ausgerechnet Chili con Carne seine Leibspeise wurde - auch wenn danach eine ganze Schuessel Wasser geleert werden musste.
Das Fruehstuecksei gehoerte Sonntags dazu - auch beim Hund. Das wurde genussvoll im Liegen gefuttert-
langsam von aussen nach innen abgeschaelt- niemals einfach verschlungen.
( Aehnlich schaut das mit den Frikadellen aus, den Koteletts, Schnitzel, Steaks und vor allen Dingen WUERSTCHEN !
Das gehoert zur Teilhabe am "Rudel" - die Gerechtigkeit ists, die ein Hund spueren muss, um sicher zu sein.
Heute geht bei uns nichts mehr weg, der Kaese haelt so lange, dass er eher schimmelt, als aufgebraucht zu werden.
Die Wurstkaeufe sind drastisch in den Keller gegangen - die Scheibe "extra" gehoerte zum Tagesablauf.

Die Reste vom Mittagstisch muessen irgendwie Abends vertilgt werden, weil die Menge der Kocherei nur sehr muehsam zu reduzieren ist.
(Das Gleiche passiert, wenn Kinder ausgezogen sind)

Der Hund hat eben auch regelmaessig seine Mittagsportion bekommen- zumindest von den allermeisten Essen.
Erst im hohen Alter hat er die "Hundebreki" in staerkerem Maße gefuttert.
Das Fell und die Augen waren immer 1a, desgleichen die Krallen, die fast nie geschnitten werden mussten,
weil im Haus genuegend Treppen und draussen immer genuegend Auslauf war.
Eigentlich war der Hund bei Ausfluegen immer dabei- das hat sich erst im Alter geaendert,
als der Sprung in den Kofferraum zu beschwerlich wurde - so wurde Wachdienst geschoben, der gut honoriert wurde.
So, nun ist das Ende der Story gekommen, die heute, am 15. Oktober 2012 endlich ueberarbeitet und abgeschlossen werden konnte.

Dass Nachtraege kommen werden, haette ich mir denken koennen-
15.Dezember 2012:
"Auf der Spur der Kuestenwoelfe" um 18.00 Uhr im Sender Ph oenix war beeindruckend, besonders fuer uns,
weil wir ca 1/4 unseres Lebens mit einem verdammt aehnlichen Tier verlebt haben. Die dort geschilderten Eigenschaften dieser Wolfsart stimmte haargenau mit dem des Peters ueberein -
und zwar in allen Gestiken und Mimiken.
Erst vor kurzem entdeckt, fasziniert diese Wolfpopulation ganz besonders! Zitat: "Genetische Untersuchungen belegen, dass die Kuestenwoelfe die urspruenglichsten aller Woelfe sind."
Zitatende aus folgendem Link: (drei verschiedene Anbieter mit gleichem Inhalt, falls etwas im Laufe der Jahre geloescht wird)
http://phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/374734
http://programm.ard.de/Programm/Jetzt-im-TV/auf-der-spur-der-kuestenwoelfe/eid_287258221725598?list=main&first=1
http://www.tvmovie.de/auf-der-spur-der-kuestenwoelfe-tv-2529117.html
Zum Videofilm:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/256952/Auf-der-Spur-der-Kuestenwoelfe#/beitrag/video/256952/Auf-der-Spur-der-Kuestenwoelfe-
Fuer langsamere Webanbindungen:
http://doku.cc/adventure-x-auf-der-spur-der-kstenwlfe-doku/
Die Westkueste Kanadas (British Columbia) ist noch ziemlich unberuehrt und menschenleer,
was urspruengliche Bedingungen schaffen mag- manchmal lebt dieser Urgefuehl jedoch auch in unseren Hunden,
solange wir es nicht zerstoeren und mutwillig zerdeppern.

Noch ein Unterhaltungslink-Tipp, nicht ganz so ernst: http://www.wolfdogs-siouxtala.de/10.html

17.12.2012:
Nein, ich habe mich auch nach 5 Monaten noch nicht an die hundelose Zeit gewoehnt, nicht ein bisschen,
obwohl wir nach wie vor die gleiche Runde oder eine vergleichbar langen Spaziergang machen !
Die Gemeinschaft mit dem urtuemlichen Tier haette ich nicht gegen zehn Sportwagen oder wer weiss was sonst noch getauscht:
Was bleibt, ist die dankbare Erinnerung und ein wenig Grabpflege und diese Seite im Web,
die ein paar Facetten der Haltung aufzeigen darf.

Noch ein paar Bemerkungen ueber die Auswahl des kuenftigen Hausgenossen:
Ich rate dringend dazu, in der staedtischen Buecherei/ Leihbuecherei div. Druckwerke ueber Hunde und Hunderassen auszuleihen!
Ohne irgendwelche Tipps oder guten Ratschlaege von Verwandten und Bekannten,
ganz vorurteilsfrei nach den persoenlichen Gegebenheiten und Vorlieben nach einer geeigneten Hunderasse zu suchen.
Selbststaendlich sich auch "Mischlinge" eine interessante Wahl,
wo sich heute leider die spezifischen Krankheiten der eingekreuzten Rassen anhaeufen-
gesuender sind Mischlinge mit Sicherheit nicht mehr, wie ich oft genug erfahren habe.
Sich nur nach dem optischen Erscheinungsbild zu entscheiden, ist rein emotional -
genau wie der Modehund, der dann in Mengen im Tierheim landet- nicht lange nach Weihnachten..
Einige Rassen sind aus Jagdhunden entstanden, einige aus Hunden, die eigentlich fuer den Hundekampf und andere,
die fuer den Schutzdienst gezuechtet wurden, fuer die Weidetiere oder Haus- und Grundstueck.
Huetehunde sind charakterlich anders als "Schosshunde" etc.
Jagdliche Zuchten oder deren Abkoemmlinge, auch Mischlinge- tendieren IMMER zur Jagd, sie werden jede sich bietende Moeglichkeit nutzen,
diesem Trieb nachzugehen - dh. eine leinenlose Fuehrung ist fuer den Laien eher nicht denkbar.
Der Aerger ist geradezu programmiert- wie ein zu "dicker Hund" in der Wohnung, der ganz einfach zu viel Schweinerei macht.
(Der Staubsauger macht mehr als nur Ueberstunden, er bekommt glatt Asthma - nicht nur beim 2x im Jahr stattfindenden Fellwechsel.. )
Der Peter, um an unseren Hund zu erinnern, warf 2x im Jahr so viele Haare ab, dass man eine Woche vorher und 2 Wochen nachher
noch jeden Tag 2 Haende voll Wolle in der Hand hatte..
Zwischendrin war fast taeglich das Staubsaugen angesagt und trotzdem waren in den Ecken des gesamten Hauses,
wie -wie in Texas die trockenen Buesche- jede Menge Wolle mit Staub gemischt, zu finden:
Der Hund staubte immer- mal mit mehr und mal mit weniger Talk - dabei war er ein eher kurzhaariges Tier -
was bei anderen Rassen noch deutlich heftiger werden kann!

Ein quicklebendiger Hund bei einem Menschen, der wenig Zeit hat oder der nicht mehr so gut zu Fuss ist, kaeme der Tierquaelerei gleich.
Ruhige Leute sollten eine ruhige Rasse waehlen, sportliche Leute einen Hund, der bewegungsaktiv ist.
Es gibt Hunde, die leicht zu erziehen sind und solche, die "einen eigenen Kopf" haben- z.B. Schlittenhunde,
diese leiden zusaetzlich noch unter der sommerlichen Hitze unserer Breitengrade.
Herdenschutzhunde, die selbstaendiges Arbeiten gewohnt sind, werden auf dem Hundeplatz oder beim Gassigehen wenig Freude machen.
Es kommt also in erster Linie auf den spaeteren "Einsatz" an, BEVOR man sich fuer eine Rasse entscheidet !
Nur nach dem Ausssehen zu gehen, wird ganz leicht zum Desaster fuehren,
wenn zuvor nicht ganz gezielt nach den typischen Eigenheiten geforscht worden ist.
Was sollte ein Kangal in einem eng bebauten Wohngebiet, was ein Husky oder Samojede bei 30-35 Grad, was ein Coker-Spaniel
in der beheizten Wohnung anfangen?
Wie sollte ein aelterer Mensch einen Rottweiler oder Dobermann sicher festhalten?
Wer also keinen "Buergerschreck" oder "Sesselhupe" will, muss schon ein wenig lesen und sich dann nach einem guten Zuechter umsehen:
Die Hunde im Tierheim sind (fast) alles irgendwie geschaedigt und kosten auch noch recht viel Geld
(weil das Futter fuer die vielen Tiere hohe Kosten verursacht).
Man kann Glueck haben und mit einem Tierheim-Hund lange Jahre gut verleben- aber viele werden bald wieder zurueckgebracht,
weil der Charakter schon lange ausgeformt und die -zumeist duesteren- Erfahrungen mit den Menschen sich bereits zu tief eingegraben haben,
als dass man diese noch zum Positiven umformen koennte - was sehr sehr viel Zeit und Geduld voraussetzt:

Wenn ein erwachsener Hund gewoehnt ist, auf dem Sessel zu sitzen oder aus der Spuele zu trinken, die Tueren zu oeffnen,
den Boden zu verkratzen, wird er das mit Sicherheit beim neuen "Herrchen oder Frauchen" weiter tun- auch wenn die Couch neu,
die Kueche noch nicht abbezahlt und der Vermieter im Dreieck springt, wenn die Tueren und das Parket oder Laminat
hinterher aussehen, als kaemen sie vom Sperrmuell.
(Geschwind ist die Miet-Kaution weg)

Hunde und Katzen landen meistens nicht ohne Grund im Tierheim- oft kommen die Leute mit den Tieren nicht zurecht
oder sie haben die Zeit fuer eine gruendliche Sozialisation / Erziehung nicht aufbringen koennen oder wollen.
Nur selten sind die Tier dort gelandet, weil Herrchen oder Frauchen schlicht verstorben waren..
wenn ich nun also nichts weiss ueber das Vorleben der Tiere,
aus welcher Haltung sie kommen, wuerde ich mich hueten einen Schaeferhund oder
einen aehnlich wehrhaften Hausgenossen dort auszusuchen!

So ein Hund kostet auch Geld, das darf nicht vergessen werden:
Anschaffung, Ausstattung, jaehrliche Steuer, jaehrliche Haftpflichtversicherung,
empfehlenswert ist auch eine gesundheitliche Versicherungsvorsorge, weil Tieraerzte recht teuer werden koennen.

Ich halte diese Versicherungen fuer dringend noetig:
Mir sind einige Faelle bekannt, bei denen chronische Krankheiten jeden Monat mehr gekostet haben, als der Unterhalt eines Autos.
Hunde koennen vor Fahrraeder laufen, Fussgaenger durch Hochspringen beschmutzen oder gar umwerfen, manchmal auch beissen,
wenn sie sich bedroht fuehlen oder geschlagen werden.

Das Futter und der evtl. Hundeverein ist dagegen fast billig zu nennen..

Mit ueber dreihundert Euro kommt spaeter das Einaeschern dazu und die letzte Spritze, die auch kostspielig ist,
will man das Leiden abkuerzen, was inzwischen ("dank" aerztlicher Vorsorge) immer haeufiger der Fall sein wird.
(Man kann einen kleineren Hund schon mal im Garten begraben- bei groesseren schaut das wieder anders aus.
Wer will schon, dass sein geliebtes Haustier beim Abdecker landet?)
Wer auf den Pfennig schauen muss, fuer den bedeutet ein Hund eine finanzielle Belastung, ganz ohne Frage !
http://www.gmx.net/themen/freizeit/tiere/24a2ot4-faul-gefraessig-nervoes-macken-vierbeiner#.A1000024

Die Erfahrung mit der noch immer vorhandenen Urtuemlichkeit des Hausgenossen Hund ist fundemental,
wenn viel Zeit und Geduld investiert wird- zurueck kommt ein unerschuetterliches Urvertrauen,
das uns Menschen untereinander immer mehr verloren geht.
Die grundsaetzlichen Bedingungen fuer eine natuerliche Beziehung zwischen Mensch und Hund
fangen bereits mit der Leine an zu reissen und finden mit den Hundephobikern den Hoehepunkt der Abkehr vom Ur,
jenem Band zwischen Tier und Halter, was sich "Zivilisation" nennt,
Kultur in der Hundehaltung ist jedoch was ganz anderes:
In den Jahren mit dem Lupus Familiaris sind mir sehr viele Leute begegnet,
die -mehr oder weniger sichtbar oder zugegeben- Angst vor dem eigenen Hund hatten!
Von einem Hund mit harmonischer Beziehungsbindung im "Rudel" geht niemals eine Gefahr aus.

Jaja, diese Jaegersleut:
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Drei-Gutachten-bestaetigen-Der-erschossene-Wolf-war-ein-Wolf-_arid,532583.html

Oje, gestern, am 30.12.2012 ist der Rocky, Peters Kumpel- eingeschlaefert worden. Hoftrauer im Hause Rehn, aber nicht zu knapp.

Im Fernsehen sind immer wieder Sendungen zur Tiervermittlung geschaltet, die mir ab und zu unterkommen.
Dabei faellt auf, dass die Moderatorinnen, Tierheim-Mitarbeiterinnen und Leute mit Hunden,
die in Aussenaufnahmen gezeigt werden,
immer die Hand im Futtersaeckel haben um so den Hund dauer-gefuegig zu halten.
Die Hunde duerfen hochspringen, auf der Couch sitzen,
auf die Parkbank springen und aehnliche Unsitten, die eine Vermittlung klar erschweren.
Wer will schon so einen Hund?
Wieder kam mir ein Video-Filmchen von Saar-Wolfshunden im Web vor die Augen:
So fein die Hunde untereinander sozialisiert sind, so unfuehrig sind sie unterwegs,
so wenig "koennen sie" mit anderen Hunden, wenn alle an der Leine gefuehrt werden (muessen).
Das kann nur in einem Fiasko enden, wenn draussen im Park sich groessere Hunde
an der Leine und mit Futtersack "erzogen"- begegnen und wenn moeglich
zwei oder mehr Hunde von einer Person gezerrt werden.
(Wie sollen dabei die Haufen eingesammelt werden?)
Die Rassen werden wohl nur noch nach Aussehen ausgewaehlt, nicht mehr nach Zuchtgrund,
was ich als sehr bedenklich einstufe und mir die Haare zu Berge stehen laesst,
wenn eine Dame mit Dobermann, Rottweiler, Setter oder Barsoi
und wie sie alle heissen, die gerade "in" sind- unterwegs ist,
Hunde, die im Erregungszustand aeussert schwer zu halten sein duerften!
Dabei brauche ich mir nur die Kraft von unserem Peter in Erinnerung rufen..
(Wehe, der "Grip" der Schuhe ist nicht so gut)
Solche Gedanken halten mich von einer weiteren Hundehaltung ganz leicht ab.

Puwos: http://delirusa.ch/tag/puwo/
http://de.wikipedia.org/wiki/Puwo
Erik Zimen schrieb damals von Kreuzungen zwischen Pudeln und Woelfen, die fix wie die warmen Semmeln unters Volk gebracht wurden..

Nun ist unser Hund schon seit einem halben Jahr tot - daran gewoehnt haben wir uns jedoch nicht, immer noch nicht.
Spaetestens dann, wenn es Fleisch mit Knochen oder Schwarte oder Wuerstchen oder Frikadellen gibt, denken wir alle an ihn.

Ab und an treffen wir unterwegs ein paar ehemalige Hundehalter, denen es genau so geht-
die einerseits die neue Freiheit nutzen, ohne auf einen Hund ruecksicht nehmen zu muessen,
ueberall hinfahren koennen, aber andererseits den Hund doch immer noch sehr vermissen.
Was allen gemein ist, ist die Angst vor der Todesspritze des Tierarztes und das Theater darum,
den schmerzlichen Abschied, den niemand leicht wegsteckt..
egal ob es sich um einen Pudel, Dackel oder Schaeferhund gehandelt hat.

Wer die Suchmaschine nach "grauen Schaeferhunden" bemueht,
wird immer wieder diese schraegen Bilder des "bergab" Schaeferhundes zu sehen bekommen.
Ein Auswuchs der Vereine, den ich immer abgelehnt habe, weil es sich um Qualzuchten
und um eine vorgetaeuschte Angriffs- oder Vortriebs-Stellung geht.
Ein guter Hund hat hinten nicht abzufallen, sondern sollte einen geraden Ruecken haben,
damit keine Fehlstellung der Geometrie des "Gangwerks" entsteht,
die immer zu fruehzeitigem Verschleiss fuehren muss.
Von Inzuchten halte ich auch nichts.

Selbstbewusste Halter erziehen selbstbewusste Hunde -
so brauchen BEIDE keine Vereine und Hundeklubs.

18.1.2013 Wie ging es weiter mit dem schiesswuetigen westerwaelder Jaeger, der den Wolf erschoss?
http://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article112853159/Man-schiesst-auch-keinen-Hund.html
Nach dem Einspruch des Taeters kam ein haerteres Urteil, das ihm den Jagdschein gekostet hat,
da die Geldstrafe als Vorstrafe gilt.
Der Wolf ist weg, aber auch einer der reichen Lizenz-Ballerer.
Ich waere dafuer, diese Klientel staerker zu beobachten und ab und zu Eignungskontrollen anzusetzen,
die aber von unabhaengiger Stelle gemacht werden sollten. (Sachkunde, Gesundheits- und Augentest)

http://www.schaeferhunde-zuechter.de/Verbell-1.jpg (das hat der Peter leider nicht gemacht)

Neuerdings (24/25.1.2013) werden auch die Hunde von den hartnaeckigsten Leinen-Verweigerer an die Strippe genommen..
was mag vorgefallen sein?
Ich werde das bestimmt in Erfahrung bringen, wenn die Jagdsaison beginnt und der Jaeger wieder seinen Plausch auf dem Feld nehmen will.. ;)

Ab und an faellt mir nochmal eine kleine Geschichte ein, die hier erzaehlt sein soll:
Abends ging der Hund "mit den Huehnern" zur Ruhe ins Schlafzimmer, deren Tuer mit einem Strickband einen Spalt offengehalten wurde.
Egal wie laut der Fernseher war, wieviel Leute sich unterhielten- der Peter schlief immer fest und ruhig.
Bis zu dem Zeitpunkt, wo leise der Gang zum Kuehlschrank kam oder mit der Plaetzchentuete geraschelt wurde-
Leise und mit langsam und sonderbar stelzendem Gang kam ein dunkler Schatten aus dem Flur
und postierte sich zischen Couchtisch und Sitzmoebel, um "seinen Anteil" zu holen,
wie "vertraglich zugesichert" war, indem wir ein "Rudel" wurden, wo bekanntlich immer geteilt wird:
Geduldig wartend oder auf der Ecke des Tisches nachsehend, bekam oder nahm er sich von dem, was da gerade genascht wurde:
Gebaeck, Schokolade oder etwas Kaese- eine Scheibe Wurst- was auch immer - bereit stand.
Es folgte ein dankbarer Blick in die Runde und dann ging er -
im Rueckwaertsgang - ganz vorsichtig, um nur nichts anzurempeln -
bis er aus der Gefahrenzone der Glaeser und Tassen des Tisches war, um wieder im Schlafzimmer zu verschwinden.

So ein Hund ist "auch nur ein Mensch" und so muss er auch mal raus,
kam aus dem Schlafzimmer in den Flur und brummte wie ein Hoehlenbaer,
erst leise, dann immer ein wenig lauter..
Dann ging es die Treppe runter und zur Haustuere raus auf die Wiese,
dort brauchte er seine Zeit, ging ein wenig die Fuesse vertreten und seinen Kontrollgang machen,
hier und da schnuffeln und nach dem "Geschaeft" stand er wieder oben im Wohnungsflur,
schaute zu uns ins Wohnzimmer und ging erst wieder schlafen, wenn die Haustuer geschlossen war.

Ob ich die Strasse kehrte, die Hecke schnitt oder etwas an Streicharbeiten vor dem Tuerchen zur Strasse machte,
immer war dieser Begleiter dabei, selbstredend unangeleint.
Kleine Kinder streckten instinktiv die Hand aus und wollten unbedingt streicheln, was der Hund immer akzeptiert hat.

Noch eine Story- habe ich die schon erzaehlt?
Wir gingen eine zeitlang immer Sonntagsmorgens in irgendeinem der Doerfer des Umkreises spazieren,
um jenseits der Durchfahrtsstrassen neue Eindruecke zu gewinnen - das kann ich jedem nur immer wieder empfehlen,
weil die Durchfahren meistens langweilig oder haesslich oder beides sind..
Der Peter ging freilich immer mit, wie immer hatte er seine Leine zwar dabei, das Halsband an- die Stellage aber wie einen Schlips getragen..
Die gefaehrlichsten Hund mit den "Gefahrenhinweisen" am Zaun waren die vertraeglichsen, die kleinen Ratten waren richtig boese..
So mancher Koeter waere gerne mitgegangen und schaute -nach dem Beschnuffeln und machmal auch einem kleinen Wettlauf- hinterher.
So kamen wir einmal auf einen kleinen Dorfplatz mit Linde,
alten Fachwerkhaeusern mit hohen Steintreppen davor- auf einer,
vor der offenen Eingangstuer lag ein dicker fetter Hund, ohne Leine und mit freiem Zugang zum Ortsplatz.
Ohoh- was nun? Die "Kuh" war schnell "vom Eis" - ehe wir uns versahen, ging Peter die Treppe hoch,
sagte artig "guten Tag" und "wortlos" gingen beide Hunde ins Haus.
Weg war er, der Peter!
Ein wenig ratlos standen wir unten auf dem Platz, als aus dem Hausinnern ein Lachen drang..
Kurz darauf kamen beide Tiere wieder raus, der dicke fette grosse Hund legte sich wieder "auf Wache" -
der Peter kaute noch ein wenig, Wasser tropfte aus den Lefzen..
Nun gut- so ein Imbiss bei Freuden war uns neu..

Ich bin mir fast sicher, dass man solche Sachen mit einem Dobermann, Rottweiler,
Boxer und Co nicht haette machen koennen, Deutsche Doggen hingegen waren immer positiv aufgefallen,
weil sie ruhig und freundlich blieben, wie Retriever ebenso.
Ob das wirklich an den Rassen lag, oder an der Erziehungsmethode der Halter,
kann ich nicht mit Sicherheit sagen, es sind halt nur die gesammelten Erfahrung aus dem Leben mit dem Hund.
In die Geschaefte sollte man Hunde nicht mitnehmen:
Wehe, wenn einer zuvor irgendwo markiert hat!
In Cafes, Gaststaetten und Eisdielen war die Mitnahme eines Hundes eigentlich kein Problem, wenn man den Tisch abseits waehlte.

Vor kaltem Wasser muss ich ein wenig warnen, weil das spaeter leicht zu Rheuma fuehren kann.
Abtrocken waere immer gut,- aber so ein dichtes Fell ist halt doch stundenlang hinterher noch nass -
und wenn dann der Zugwind kommt, ist es passiert.

Im Fruehjahr ist Grabpflege angesagt, wo viel Erde aufgetragen werden muss, weil das Grab arg eingesunken ist -
viel anders als bei uns Menschen ist das nicht, ausser dass eine versiegelte CD als Grabbeigabe beigelegt wurde.
Der Luxus des "Waldfriedhofes" ist leider nicht jedem vergoennt !

Die Leine hat unser Hund immer als Bestrafung und Herabsetzung empfunden- ganz ohne Frage,
weil wir mit dem Tier ganz eng lebten und atmeten, da merkt man auch die Feinheiten der recht empfindsamen Seele,
mit der man es zu tun hat, die in unserer Obhut war.
Wenn Forscher und Wissenschaftler das abstreiten, haben sie entweder keine Ahnung oder sind betriebsblind..

16.2.2013: Nach einigen Gedankenaustauschen mit dem Installateur, eben jener,
der durch unseren Peter Zutrauen und Freude an einem solchen Tier gewann,
(Rocky, auch schon tot) kamen mir heute beim Grillen* folgende Idee:
"Treue ueber den Tod hinaus" ist viel schoener, als einen "Ersatz" anzuschaffen -
lieber keinen Hund mehr, als den verstorbenen zu verraten.
Irgendwie war man mit einem solchen Vieh ebenfalls "verheiratet" - nicht nur mit der Frau oder Familie -
der Hund gehoerte sehr sehr dicht dazu. Also:
Lieber einen "virtuellen Hund", als gar keinen!
Vermutlich ist das ein ganz besonderes Ding zwischen Schaeferhunden und seinen Herrchen/Frauchen/Familien -
"ersetzen" kann man kein Familienmitglied, niemals !!
* Grillen? Ja - bei leichtem Regen und wenigen Grad ueber Null, der Boden war noch schoen gefroren.
Ich rieb Zwiebeln, Kartoffeln, wuerzte in der grossen Schuessel, buck "Blitzpuffer"
-siehe Rezeptseite- in Rapskernoel knusprig aus. Die Elektrogrillpfanne mit Glasdecke ist Gold wert,
das erspart eine Riesenschweinerei in der Kueche- draussen ist alles kein Problem und schnell wieder sauber.
Gut, ich habe eine Dose Pils dabei getrunken ;) - so bleibt man fit..

Oh Mann ! Heute haben wir in Merenberg wieder so ein typisches Schaeferhunde-Herrchen
(Hochzucht, gelb-schwarz) getroffen, dessen humpelnder Genosse uns entgegen kam.
Der absolut humorlose aeltere Mann ist bezeichnend fuer die Sorte Halter gewesen,
die uns die Hundeabstinenz ganz leicht machen, weil wir damit auf keinen Fall verwechselt werden wollen.
(Der Hund war freundlicher, durfte aber nicht)

Am 25.2.2013 -um die Mittagszeit- kam langsam ein toller "Defender" in langem Radstand und besonders auffaelligen,
grobstolligen Gelaendereifen, irgendwie tarnfarben-anthrazit mit getoenten Scheiben
den Waldweg von Freienfels hoch gefahren, fuhr kurz vor der hohen Strasse rueckwaerts in den Wald
(wo kein Weg ist), stieg aus und als wir daran vorbei gingen, sahen wir drei:
Mit Futterkorb in der einen und grosskalibriger Flinte in der anderen Hand (ohne Futteral und mittig haltend)
stakste ein mittelaltriger Mann in den Wald..
(Unser Sohn rief hinterher: "jaja, so ist es recht- erst anlocken, dann abballern..!")
Das Leben im Wald ist immer wieder lustig.
Heute morgen 5.45 Uhr ging ein Mann mit seinem kleinen Hund- wie immer- unsere Strasse entlang.
Er verweilte in der Hoehe einer nicht umzaeunten Vorgartenanlage des Nachbarn vis a vis-
dann kam das Hundchen dort heraus.. (Vermutlich erleichert).
Ungeniert und fromm - da nuetzt auch das "Anti-Kack-Schild" (des gleichen Grundstuecks)
ein paar Meter weiter um die Ecke nichts. Im Dunkeln ist gut munkeln!
Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Suende, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
(Der Franz von Assisi hat nicht immer Recht gehabt oder keine richtige Frau gefunden? Grundsaetzlich ist da wohl was dran)

10.Maerz 2013: Noch heute schwenke ich meine Beine so aus dem Bett, - um nicht auf den Peter zu treten..
(Seine Decke lag direkt neben meinem Bett) Der Reflex ist halt immer noch da.

Peters Grab wird mit "Großmutters-Blumengarten" bedacht,
die das Lungenkraut (sehr ansehnlich) ersetzen wird, das als erste Bepflanzung gut war.

Ab und an fallen mir noch ein paar Begebenheiten oder Beobachtungen ein, die sich im Zusammenleben mit dem Hund ergaben:
Der Hund erkannte sich selbst im Spiegel.
Er "beurteilte" ungefaehrliche Begegnungen unterwegs gerne alleine - und am besten.
Bei unsicheren Hunden legt er sich ab und zeigte auf diese Art: Ich tue dir nichts.
Erst unmittelbar beim Zusammentreffen stand er ruhig auf und grinste.
(Das Schwaenzeln war sehr zweitrangig und kam erst, nachdem der "Andere" dieses Signal setzte)
Der Blick in die Ferne - von Tuermen ueber Stadt und Land - zeigte:
Er erkannte die Weite und die Hoehe dieses Blickes ganz genau: Weit schauen zu koennen, ist Hunden wohl angeboren.
Aus dem fahrenden Auto heraus erkannte er -zweifelsfrei- Orte,
an denen wir schon mal waren und an denen eine positive Erinnerung haftete:
Ballspielen- Laufen- Training oder gute Hundebegegnungen.
Als Junghund knurrte er einen Dunkelhaeutigen aus dem Auto heraus an- warum weiss ich nicht-
vermute aber, dass dieses andere Aussehen im spontan gefaehrlich vorkam und den Schutzinstinkt anrief.
Das hat sich spaeter aber gelegt, als wir oefter Leute dieser Art trafen.
(Ein Autohaendler aus Senegal - ein unglaublich kraeftig schwarzer -
kaufte bei uns Motorradteile einer Enduro - trotzdem der Hund dabei war.
Dieser war wohl als freundlich eingestuft worden.
(Was er auch war - so kann ich mir nur vorstellen, dass dieser damals angeknurrte Typ eine sehr unangenehme Aura gahabt haben musste)
Der damalige Besuch bei einem sehr aehnlichen Hund in Elkerhausen ist mir noch heute in bester Erinnerung -
die stille Harmonie zwischen den beiden kraeftigen Rueden war schon familiaer zu nennen -
obwohl sich die Tiere nie zuvor sahen.
Irgendwie blieb die Hoffnung, dass sich diese "Rasse" oder Art des Deutschen Schaeferhundes haelt oder durchsetzt.
(Weil psychisch stabil und physisch gesund und belastbar - die Wahl eines Hundes kann der Anfang hoher Tierarztkosten sein)

Der 17. July 2012 ist schon bald 8 Monate her und noch immer kommen erstaunlich viele Besucher auf diese Seite:
In den 13 Tagen des Maerz sind es 44 gewesen. Dh. es werden wohl wieder ueber 100 im Monat sein!

Ab und zu treffen wir unterwegs ein paar "Hunde" mit ihren Herr/Frauchen -
der Abstand zur Hundehaltung ist groesser geworden, keine Frage:
Die elendige Pseudo-Gehorsams-Fuetterei auf Schritt und Tritt ist zur Regel geworden!
Futterautomaten auf zwei Beinen mit verwoehnten vierbeinigen Baelgern on Tour -
sind nicht das, was wir unter artgerechter Haltung verstehen.
Nun ist die Hundesteuer nochmal kraeftig angezogen- besonders fuer 2. und 3. Hunde-
der TA hat sich noch schnellere Autos gekauft - das Geschaeft laeuft wohl gut.
Seit des Hundeplatz-Booms, wo der Vierbeiner als "Sportgeraet" gesehen wird,
ist die Hundehaltung noch suspekter geworden- ohne Frage!
Spuren ueber die halb zugeschneiten, frischen Felder, wo die Frucht gerade mal fingerhoch steht-
querbeet bis zum anderen Weg, manchmal sind Reifenspuren kreuz und quer ueber die Felder..
Die Leute haben keinen Respekt mehr vor der Arbeit anderer.
Hundhalter fallen dabei besonders unangenehm auf:
Es ist diesen vollkommen egal, ob es sich um Wiesen oder frische Saaten handelt - die Hunde laufen ueberall !
(Damit wollen wir nicht in Verbindung gebracht werden - ein weiterer Grund, keinen Hund mehr zu nehmen.)

Es begab sich, dass meine Frau ihre beruehmte selbstgemachte Blech-Pizza gebacken hatte und der Hund nichts abbekam..
Sein Blick war so vorwurfsvoll, dass sie meinte:
"Das isst du doch sowieso nicht, da sind kleine Fische und Oliven drauf!"
Nun gut, sie gab einen Streifen davon auf den Hunde-Teller - was soll ich sagen, kein Stueckchen blieb davon uebrig..

Es begab sich, dass die Darmgrippe zuschlug und keiner etwas essen wollte -
so blieb eine 3/4 (28er) Pfanne bis zum Rand voller Bratkartoffeln mit Raeucherspeck und Eiern uebrig..
- der Hund uebernahm den Auftrag und hat alles restlos verputzt. (Anschliessend ist er schlafen gegangen)

Bis zum 12. Lebensjahr war offenbar kein Hund, dem wir begegneten staerker- spaeter ging es langsam bergab mit den Kraeften.
Das ist fuer einen stolzen Hund ebenso problematisch wie fuer uns Menschen.

Drei prima Hunde-Runden gefaellig? Bitte sehr:



An dieser Stelle darf ich mal unsere grosse Gräveneck - Runde zum besten geben:
Knapp 3 Stunden (ohne Pause, reine Gehzeit) und gute 10 Kilometer sind dabei zu bewaeltigen.
Der Anspruch ist "leicht zu gehen", aber vielfaeltig in der Abwechslung.
Parken kann man VOR der Ortseinfahrt links, von Weilburg aus gesehen,
(wer von Wirbelau oder Falkenbach ueber die Bruecke kam, kann auch am Bahnhof parken.)
dort ist linker Hand ein alter Steinbruch, an dem gehen wir vorbei, leicht bergan, an Pferdewiesen vorbei.
Immer dem Hauptweg folgen, der oben nach rechts, dann wieder nach links eine Kurve beschreibt
und letztlich geradeaus auf der Hoehe bis zur Hohen Strasse, der L3323,
die wir ueberqueren und am Waldrand entlang den guten Weg nehmen, der in der Waldecke links und geradeaus fuehrt.
Wir gehen geradeaus abwaerts bis die ersten Haeuser von Freienfels zu sehen sind.
Auf dem geteerten Weg rechts, gleich wieder links -am Bach abwaerts entlang, zum alten Bahnhof.
(Einkehrmoeglichkeit, nicht immer geoeffnet) Vor dem Bahnhof links, kurz ueber den Wiesen
und Wirtschaftsbuden rechter Hand vorbei immer in Sichtweite der Weil bachabwaerts den Radweg
(alte Bahntrasse) nach bis zum ehemaligen Gefluegelhof Zipp, dann rechts ueber eine kleine Bruecke ueber die Weil.
Nun sind wir zwischen einem Privatanwesen und der Metallwarenfabrik, dort links den Fussweg bis zum Restaurant Guntersau,
(Restaurant, Einkehrmoeglichkeit) davon etwas links ueber die alte steinerne Bruecke,
dann die L3323 ueberqueren und in die Einfahrt zur Klaeranlage Weilburg gehen.
Dort kommt links eine 180 Grad Kehre mit Durchfuehrung unter der Bahnstrecke hindurch.
Nach dieser links den Leinpfad nehmen, auf dem wir bis zum Graevenecker- Campingplatz (Einkehrmoeglichkeit) und dem Bahnhof bleiben.
(Zuerst kommt Kirschhofen zur linken, zur rechten Odersbach)
Am Bahnhof geht es ueber die Gleise die Strasse immer aufwaerts bis Gräveneck -
immer geradeaus die Bahnhofstrasse nach bis zum Ortsausgang, wo rechts das Auto im Seitenweg parkt.

Ein kuerzer Weg, ca 1,5 Std:
Parke auf dem Platz beim Elektroladen ( Gräveneck ) und gehe Richtung Ortsausgang (Nach Richtung hohe Strasse)
- dort in der Senke rechts den geteerten Weg haltend talabwaerts die Waeschbach entlang,
am alten Grubenhaus vorbei hoch den Hang, immer dem guten Weg folgend,
der nach den Aussiedlerhoefen des Herrenfeldes am Waldrand (links gelegen) entlang fuehrt.
Linker Hand liegt der Grillplatz der Feuerwehr, geradeaus ist ein neu gemachter Waldweg durch den Fuerstlichen Wald,
der in das Fuerfurter Tal geht. Dort 100-150mtr das Straesschen nach Fuerfurt abwaerts gehen
(wenig befahren)- wo kurz vor dem Ort nach rechts ein breiter Feldweg abzweigt.
Dieser kommt bei den letzten Haeusern Richtung Gräveneck heraus.
Nun die geteerte Strasse rechts, immer weiter den Fussweg zum Weier gehen.
Dort spitzkehrig links an einem Tuempel vorbei, rechts haltend den Hang in zwei,
drei Serpentinen den Hang aufwaerts nehmen. Oben ist links ein Aussichtspunkt ueber die Lahn mit Bank.
Von dort zurueck auf den Weg und weiter hochzu, links den Hauptweg haltend den Berg bis zur Hoehe,
immer weiter gerade weiter ohne abzubiegen. Der Weg geht bis zu einem Holzplatz mit altem landwirtschaftlichem Geraet-
dort geht ein geschotterter Weg nach rechts zur Wuestung -wir hier sagen "Woisding dazu"- waagrecht ab.
(Also dort nicht dem weiteren Verlauf ins Tal folgen) An diesem einsamen Haus vorbei geht
der gut ausgebaute Weg eben bis zu alten Grubenhaus, das wir zu Anfangs schon sahen (Schottenbach)
nach links zur Waeschbach ab, aber diesmal ueber die Waeschhach (frueher wurden dort Rueben gewaschen)
Gegenueber der Feldscheune mit dem vielen Holz davor geht ein Hohlweg aufwaerts an der Blechfabrik vorbei
auf die Lahnstrasse. Dort nach rechts gehen um zum Auto zu gelangen. Ende der Tour.

Unsere Standard-Strecke -eine gute flotte Geh-Stunde:
Der Start ist wieder gegenueber des Elektroladens, wieder geht es gegenueber Richtung Ortsausgang zur Hohen Strasse,
wieder in der Senke rechts den Teerweg entlang- diesmal aber kurz nach der Kurve nach links am Steinbruch vorbei aufwaerts,
an den Weiden zur Rechten vorbei - den Verlauf des guten breiten Weges nach rechts folgen, der an der L3323 (hohe Strasse) muendet.
Dort geht -ein wenig nach rechts- der Weg am Waldrand weiter geradeaus.
Nach ca 100mtr vom Hauptweg nach links weiter dem Weg am Waldrand entlang folgen,
der in einem grossen U-Bogen hinter der Kompostanlage heraus kommt. An dieser vorbei rechts dem Waldrand geradeaus,
parallel der Hohen Strasse, zwischen Feld und Waldrand gehen. Am Ende des langen Feldes geht ein weiterer Forstweg links
ein Stueck aufwaerts den Waldrand entlang Richtung Hohe Strasse, den wir aber nach rechts dem Trampelpfad
durch den Bauwald gehend verlassen. Dieser Pfad geht nahe der Strasse durch hohe Buchen bis zu einem Waldweg,
wo wir links ueber die Hohe Strasse, den ebenen geraden Hoehenweg bis zum Dorf gehen.
Dieser gerade Weg geht bis zur Hell-Hohl (einem geteerten Hohlweg abwaerts bis zum Ausgangspunkt der Tour zurueck)

Noch ein guter Weg:

Der "kuerzere Weg" (2. Tour) kann auch verlaengert werden:
Statt in Fuerfurt an den letzten Haeusern nach rechts Richtung Weier zu geben,
diesmal links die Strasse den Serpentinen abwaerts bis zum Bahnhof, dort ueber die Gleise der Bahn-
dort einen Abstecher zum Wehr und zur Turbine nach links machen- dann den Leinpfad zurueck,
der Lahn aufwaerts bis unter die Graevenecker Bruecke folgend, bis zum Bahnhof Graeveneck,
von dort ueber die Gleise und die Bahnhofstrasse aufwaerts (oder den linker Hand parallel folgenden Waldweg) bis zum Dorf zurueck.

Eine weitere Route:

Vom Elektroladen die Taunusstrasse links eingehen, geradeaus ueber die Kreuzung Mittelstrasse
immer geradeaus am alten Friedhof vorbei bis hinter das letzte Haus vor dem Wald.
Dort rechts den waagerecht am Hang verlaufenden Waldweg, dessen geschlungenem,
nicht ansteigenden Lauf bis zu einem Abzweig folgen: Dort geht es links nach Kirschhofen,
wo man im Tal auf dem Leinpfad an der Lahn links bis nach Graeveneck zurueck gehen kann oder nach rechts durch den Wald-
aufwaerts bis auf die Hoehe des Aukopfes- dem guten Weg bis zur hohen Strasse folgen kann.
Kurz davor geht ein geteerter Weg spitzwinklig nach rechts zum Dorf zurueck ueber die freien Hoehen.

Ein laengerer Weg (ca 2,5 Std, die kuerzere Version 2 Std) ist dieser:
Vom Elektromarkt wieder Ortsausgangs in die Senke, dort recht den geteerten Weg talabwaerts zur Waeschbach,
hochzu an der Schottenbach vorbei, immer weiter bis auf die Hoehe,
wo die Weg-Kreuzung und die Ruhebank ist. Dort links (noch vor den Aussiedlerhoefen) abbiegen
und diesem groeberen Feldweg bis in den Wald, in einer Serpentine diesem Verlauf durch diesen hindurch folgen.
An der Schranke endet der Wald- nun geradeaus an den Absperrhaehnen der Gasleitung bis an die L3323,
die hohe Strasse. (Diese bitte sehr umsichtig ueberqueren, dort wird schlimm gerast)
Gegenueber geht der Weg zwischen den Apfelbaeumen weiter durch Felder. VOR dem Hochsitz rechts abbiegen
und dann den naechsten Weg links talwaerts zu nehmen. Nun stoesst man auf eine Weide,
die wir rechts herum, dann auf dem geteerten Weg links herum umrunden.
(Roter Stahl) Bergab das schmale Tal bis zur Freienfelser Strasse gehen.
Dort ueberqueren und links hinter den Leitplanken entlang bis zur Muehle,
dann wieder die Strasse ueberqueren um ueber den Weinbach den Waldweg folgen, der oberhalb des Baches verlaeuft.
So kommt man nach Freienfels, wo es zwei Optionen gibt:
Entweder links und nochmal links halten, bis ein guter Weg steil und lang nach oben
auf die Hoehe fuehrt oder geradeaus am Weinbach entlang bis zum alten Freienfelser Bahnhof,
wo links der Weg hangaufwaerts genommen wird. Dieser geht nach kuerzerer Strecke an Weiden entlang,
um dann halbrechts - recht plan- durch den Wald zu fuehren.
(ca 1,5km) Jetzt steht man vor einer Gabelung, die rechts ins Tal zum Radweg von Freienfels nach Weilburg-Guntersau
und links aufwaerts zur Gemarkung "Planzengarten" in laengerem Anstieg -vorbei an einer Schutzhuette
und einem kl. Teich- bis zur Hohen Strasse fuehrt, die ueberquert und halblinks den geteerten Hoehenweg entlang,
durch die Helle Hohl bis zurueck ins Dorf fuehrt..

Weiter gehts mit dem Hund - Geschichten und Erlebnisse, die mir nochmal so nach und nach einfallen:
Jede "Beute" - egal ob Wurst, Braten oder Pute zu Weihnachten - der Hund besah sich die Sache zuerst, bekam alles in Augenhoehe mit.
Auf den Gedanken, daran zu schlecken, ist er nicht gekommen.
Am lustigsten waren die Resultate der 125gr Wurstdosen, die ich ihm oeffnete und hinstellte -
langsam und genuesslich hat er den Inhalt gefuttert.
(Ohne Dose hat es ihm viel weniger Spass gemacht) Nun, diese Blechdosen waren hinterher total zerloechert..
(Seinen Zaehnen hat das nichts, aber auch rein gar nichts ausgemacht - evtl. sogar den Zahnstein beseitigt?)
Diese Dosen waren also die uebliche Belohnung fuer eine Wach-Schicht,
wo wir nicht im Haus waren und er Dienst schieben musste. Fuer ihn war diese Bezahlung ok, das hat man gemerkt.
Das Benehmen im Haus war immer tadellos, kein unnoetiger Dreck, der zu beklagen war.
(Fuer einen Hund dieser Groesse ist das eine erstaunliche Sache)
Ein leises Brummen, das nur mich und nicht meine Frau weckte, signalisierte: Ich muss mal raus.
So ein Tier vermisst auch Angehoerige, wenn sie spaeter kommen!
Zufrieden war er nur, wenn alle zuhause und am Tisch waren.
Wenn bei der Kocherei Schwarte oder Knochen oder Fett uebrig war bekam der Hund das mit,
selbst wenn meine Frau beilaeufig sowas zu mir sagte- schwups- schon stand er vor der Kuechenzeile..
Es war praktisch unmoeglich, den nachmittaeglichen Tee mit dem typischen Plaetzchen zu nehmen,
ohne dabei eines fuer den Hund zurecht zu legen.

Mit Hund ist das Haus sicherer, ganz ohne Frage. Die schiere Anwesenheit reicht, um ungebetene Besucher fern zu halten.
Das war eine feine Sache, wenn wir ein Nickerchen auf der Terrasse hielten und die Haustuer offen bleiben konnte..
Jetzt werde ich mir einen Bewegungsmelder besorgen, sonst steht unvermutet der Postbote oder Vertreter vor uns!
Heute begrenzt kein "Tuerchen" das Grundstueck zur Strasse, das ebenfalls ein ganzes Stueck Abstand brachte.
Auf dem Rasen sind immer noch Haufen zu entfernen:
Dicke Katzen machen das, die nun ungehemmt von Grundstueck zu Grundstueck schleichen.

Im Gespraech mit dem Nachbarn erfahre ich vom Aerger, den Hundehaufen auf der Strasse oder Buergersteig bereiten.
Das wird immer und immer wieder gegen ALLE Hundehalter gehen.
(Gut, jetzt sind wir schon mal aus dem Generalverdacht)

Interessant fand ich, dass die Wirbelsaeule des Hundes (ohne Schwanz gerechnet)
laenger war als die bei uns Menschen - deshalb war er immer recht dankbar, wenn eine Nackenmassage angesetzt war..

28.3.2013 - eine Pressemeldung aus England
http://de.nachrichten.yahoo.com/m%C3%A4dchen-stirbt-in-haus-mit-aggressiven-hunden-085649901.html
berichtet von einer getoeteten 14 jaehrigen, die durch zwei Pitbullterrier und zwei weitere Bulldoggen umgekommen ist.
Sie war zum Essen eingeladen, kannte die Hunde gut und wurde attackiert,
als sie eine Frikadelle essen wollte- - die Tiere bissen sich im Hals fest, unvermutet.
Das kann nur mit total verzuechteten Hunden -wie bei diesen absichtlich auf Kampf ausgelegten Zuchten- passieren,
die nicht umsonst "Kampfhunde" genannt werden. Gerade die Unberechenbarkeit,
der kippelige Charakter ist auch bei Rottweilern, Boxern und Dobermaennern festzustellen -
auch wenn deren Halter -aggressiv- das Gegenteil behaupten, so sind sie stolz auf den angstmachenden Eindruck,
den diese Hunde in besonderer Form machen.
Sicher beissen andere Hunde auch, aber unter ganz anderen Voraussetzungen und Umstaenden als der typische Vorfall s.o. !
Vergleiche mit anderen Hunde-Rassen sind also nicht denkbar,
sofern diese nicht ebenfalls aus aggressiven Gruenden entsprechend aggressiv gezuechtet wurden.
Eine Beiss-Statistik sollte auch die Zahl der jeweiligen Rassen bedenken, sonst hinkt sie.
Ich komme dabei auch gerne auf den von mir favorisierten Deutschen Schaeferhund zurueck -
bei dem ein solches Fehlverhalten nicht vorstellbar ist. (Korrekte Erziehung vorausgesetzt
- kaputtmachen kann man jeden Hund - immer wieder sehe ich absichtlich "scharf gemachte" Schaeferhunde..
und selbst diese haben ein ausgepraegtes Gerechtigkeitsgefuehl,
das solche Untaten ziemlich unmoeglich werden lassen wird)
Bei unserem war das so, dass er hoechstens einen Schluckauf bekam,
wenn sich aus seinem (Menschen)-Rudel jemand verletzte und blutete.
Auch wenn Frikadellen ein enormer Antieb waren - auf den Gedanken deswegen einen Angriff zu starten,
ist total undenkbar gewesen. Gierig ist ein Schaeferhund nicht, wenn er normal gehalten wird.
Nun ist es in obigem Fall so gewesen, dass (wieder mal) mehrere Hunde zugleich gehalten wurden -
die sozialisieren sich dann weniger an den Menschen,
als aneinander und bilden ein Geflecht,
das evtl. auch auf Zickigkeiten untereinander empfindlich auf Dinge von aussen reagiert.
Deshalb halte ich NICHTS davon, zwei oder mehrere Hunde in einem privaten Haushalt zu halten !
Diese Erfahrung wird immer wieder bestaetigt.

Im Maerz 2013 waren 98 Besucher auf dieser "Peter"-Seite ! (Per ID)
..immer noch, nach so vielen Monaten!

April.. Gestern war in Suchen und Finden ein zweijaehriger DSH Ruede abzugeben, der so traurig schaute- nee,
ich lasse das lieber bleiben: Die Phase der Sozialisation ist in diesem Alter laengst abgeschlossen -
wer weiss, welche menschliche Kruecke sich daran versucht hat. Ganz ohne Grund wird so ein Hund nicht abgegeben!

Inzwischen haben wir einige Hundefreunde getroffen und immer wieder Klagen ueber TAs gehoert,
weil die selbst totkranken Tieren noch Medikamente zur Genese verabreichen (verkaufen) wollen.
Der Winter ist wohl vorbei - heute, am 10. April habe ich die Grabbepflanzung ergaenzt.
(Grossmutters feine Sommerblumen im Saatband)
Ja, der Hund fehlt noch immer sehr.. wir riechen ihn noch zuweilen und ab und zu taucht auch mal wieder ein dreifarbiges Haar auf.
(Im Geschirrschrank!!) Aus den Augenwinkeln denke ich manchmal:
Was macht der Koeter in dieser Ecke? Irgendwie ist dieses Tier noch gegenwaertig -
spaetestens wenn wir grillen oder am Gartenhaeuschen stehen. Im Internet auf meinen Bildern sowieso.
Der Nachbarshund bellt noch immer in der gleichen eigenwilligen Tonfolge, die er damals dem Peter abgelauscht hatte -
er war Welpe, unser schon recht alt.
(Wohl ein Vaterersatz) So schrecken wir noch immer zusammen,
wenn dieser Hund nebenan anschlaegt und denken, es kommt wohl ein Besucher zu uns..
Neulich sind der TA und seine Frau stolz wie die Spanier auf ihren Pferden hoch zu Ross an uns Spaziergaengern vorbeigeritten -
irgendwie scheint er mitzulesen - die Freundlichkeit ist auf alle Faelle wie weggeflogen.
Ueberall liegen Hundehaufen an den Strassen - wieder verstaerkt - bis der Aerger von der Gemeinde pauschal auf alle Halter prasselt.
Es ist nur eine Frage der Zeit.

Trotz aller rationalen Ueberlegungen fuehle ich mich richt allein gelassen,
wenn ein Schaeferhund im Fernsehen oder unterwegs zu sehen ist.
Das wird sich wohl nicht aendern. Weit staerker als bei anderen Hunderassen sieht man dem DSH an was er denkt.
Diese Hunde sind sehr waehlerisch, was den Kontakt mit anderen Artgenossen angeht,
die Bindung an den Menschen ist recht stark und haelt ehemalige Halter untereinander immer in freundlichem Kontakt,
auch wenn diese schon viele Jahre "ohne" sind.
Ein Schaeferhund ist nicht nur einfach ein Hund, es ist ein Anspruch auf fast bedingungslosen Gehorsam,
der nicht aus dem Futterbeutel kommt, eine Verantwortung in der Erziehung oder Abrichtung
eines unter Umstaenden gefaehrlichen Hundes, der ohne Ruecksicht auf seine eigene Gesundheit und ohne zu zaudern Befehle ausfuehrt.
Deshalb gehen unterwegs nur DSH-Halter, die ihren Hund im Griff haben und keine "Haltis" brauchen.
Das braucht viel Zeit und ein wenig Geduld, vor allen Dingen aber gleichlautende Befehle und Befehlsketten,
die nie hysterisch und hochtoenig ausgegeben werden duerfen, damit der Hund keine Panik oder Hilflosigkeit des Halters spuert-
das wuerden den Respekt unterwandern. Ein "Teamspieler" ist dieser Hund wohl eher nicht,
zumindest nach meinen Erfahrungen. Deshalb sind Hundevereine eher negativ, auch wenn SVs das Gegenteil behaupten.
Selbst gefluesterte Befehle werden sofort befolgt, was zuweilen sehr praktisch ist.
Das Dirigieren per Fingerzeig war immer wieder beeindruckend und hat so manche unangenehme oder gefaehrliche Begegnung
mit anderen Hunden unterwegs entschaerft. Das ging so weit, dass ich den Peter bei manchem Zusammentreffen abgelegt habe
, wo er mitten auf dem Weg in der typischen flachen "hab acht Stellung" verharrte- lang ausgestreckt, aber sprungbereit.
Nun kam der angeleinte, kleinere Klaeffer entgegen, auf uns zu und wurde entweder weggezerrt oder ging-
je nach Freundlichkeit- auf unseren zu, jedesmal total verunsichert, warum jener unangeleint in dieser Haltung blieb..
Nun schaute der Peter zu mir und seine Augen fragen- ja oder ein Nicken reicht, dann stand er langsam auf
und baute sich in voller Groesse vor dem Kleinen auf.
Der Bann war bis dahin laengst gebrochen und so entstand so manche Hundefreundschaft,
die bei einer anderen Art der Begegnung bereits am vorbeugenden Angstangriff des kleinen Hundes gescheitet waere.
Der Peter grinste dabei immer so seltsam..

19.4.2013 Na also, der Jagdpaechter hat wieder mal angehalten und ein wenig Neues erzaehlt:
Die Hundehalter machen was sie wollen, meint er, sie kuemmern sich nicht um Gesetze oder Anordnungen
und leinen nicht an, egal ob "Setzzeit" ist oder nicht.
Wilde Quad- und Gelaendemotorrad-Fahrer heizen querbeet durch den Wald und notfalls ueber die Felder,
wenn der Jaeger oder Jagdpaechter kommt. Klar, dabei wird das Wild aufgeschreckt und gestoert-
es rennt dann ueber die Strassen und bringt den Verkehr in Gefahr.
Seine Klage ist durchaus verstaendlich - ich bin froh,
dass mir das Problem nicht mehr ist, den Hund immerfort angeleint haben zu muessen
und zum Glueck auch keine Jagdpacht zu haben. Er erzaehlt, dass die Freizeitler auf dem Leinpfad
extrem aggressiv sein koennen, sogar gegen die Wasserschutzpolizei. Irgendwie scheint man heute im Strassenverkehr,
beim Parken und in der Freizeit "die Sau" rauslassen zu wollen- um zu kompensieren, was es an neuem Druck und Frust so gibt.

Auf meinen Webspaziergaengen treffe ich auch mal auf Hundeseiten, die immer wieder gruseln lassen:
Girlys mit ihren sonderbaren Sachen, dem extremen Puppengefuehl, uebertuecht mit Pseudo-Sport-Image des must have.
Zum Weglaufen und einer der Gruende mehr, keinen Hund mehr anzuschaffen!
(Die sind zwar anders, aber nicht besser als die dusseligen Hundevereine,
wo die alten Maenner mit den dicken Baeuchen herum bruellen) Hundehaltung ist in weiten Teilen zum "Sport" verkommen,
die andere Seite hat "Schosshunde" - gruselig.

Ab und an faellt mir noch was ein: Der Hund konnte im Schlaf herzzereissend weinen, schluchzen und pfiepen -
vermutlich ein ganz fruehes Erlebnis, das er nicht verarbeiten konnte.
Das kam recht selten vor und dann wurde er sofort getroestet, was dankbar angenommen wurde.
Wenn nun Hunde traeumen, was wir im Haus allesamt belegen koennen, haben die "Fachleute" unrecht:
Instinkte haben wir auch und Hunde koennen freilich denken - in welchem Grad oder Mass kann man nur vermuten.
(Ich will lieber nicht wissen, was Akademiker ueber einfache Leute denken -
auch bei uns Menschen gibt es Schlaue, Gerissene, Dumpfbacken und freundliche Dummkoepfe)

Wie heisst es so schoen? Ein Hund ist dir im Sturme treu, ein Mensch nicht mal im Winde..
(Das gilt nicht fuer die nahe Familie)

Mich stoert schon seit vielen Jahren, dass Tierheime ihre Zoeglinge mit ein wenig zu vielen alternativen Auflagen
und fuer viel zu viel Geld abgeben: Es koennen ungeahnte Kosten auf die neuen Halter zukommen - was eingeplant werden muss.
So manche gutgemeinte Moderation in Fernsehsendungen ueber dieses Thema sind allzusehr vermenschlicht
und so wird der Zuschauer eher verdummt als aufgeklaert.
Z.B. kann die Aufnahme eines aelteren Schaeferhundes ein nicht zu unterschaetzendes Risiko sein -
weil (wie bei allen Rassen) unangenehme Erfahrungen und falsche Erziehung arg viel verdorben haben koennen.
Wenn der neue Hund dann die Tueren zerkratzt oder aus dem Sofa hockt, weil er das beim alten Halter durfte,
kommt der Aerger. Das geht bis zu schweren, oft verborgenen Krankheiten, die richtig Geld kosten koennen.
(Geld ist leider eine endliche Resource bei den meisten Leuten und vom Leid fuer das Tier will ich nicht mal erst anfangen)
Wenn nun aber jemand lange Hundeerfahrung hat und fuer einen guten Hundelebensabend sorgen kann,
sollten keine "Gebuehren" verlangt werden. (Schliesslich faellt das Fuettern und der Tierarzt fuer das Heim weg)
Ich finde, dass die Spanier und Rumaenen sich selbst um ihre Hunde kuemmern sollten -
oder glaubt ihr allen ernstes, dass die Aufnahme der armen Tiere die Situation oder das Verhalten dieser Menschen aendern wird?
Alter "unbrauchbarer" Hund weg, entsorgt, streunern lassen, bis er gefangen wird und in Deutschland landet.
Der neue, nachfolgende Hund ist sofort da - eine merkwuerdige Mentalitaet. Sonst gibts fuer jeden Kleinkram EU-Regelungen !

Gerade gestern (29.4.2013) im Fernsehen- eine Erzieherin mit "Therapiehund" - einem Retriever-Schnautzer-Mix,
also kein kleiner Hund: Die Kinder wurden in Reih und Glied aufgestellt,
wie bei einer Schulfahrt, dann fragte sie: "Wer von euch Angst hat, soll auf die andere Seite gehen"
Das haben ein paar Kinder gemacht- verstaendlich. Der Hund ging nah an den Kindern vorbei
und so konnten sie ihn vorsichtig anfassen- die Erzieherin hat den Hund an staendige Fuettereien aus der Hand gewoehnt,
wie ein Sae-Mann hatte sie immer die Hand im Saeckel und an der Hundeschnautze.
Der angebliche Therapiehund schnueffelte bei den Kindern ebenfalls um Futter nach.
Dieses Verhalten sieht inzwischen nicht mehr nur bei Frauen, sondern auch bei vielen Maennern, wenn sie mit dem Hund unterwegs sind.

Mir ist klar, dass Hunde oftmals der letzte Draht zur Urtuemlichkeit der Natur sein koennen,
dh. die Kinder werden derart ueberhygienisch verpackt, dass sie - auch ein Produkt nerviger "Erziehung"
von kleinauf Tabletten und fachlichen Rat benoetigen.
Wir waren oft mit dem Peter in der Stadt unterwegs, wo manchmal ueberaengstliche Kinder waren.
Ich habe dann immer eine kleine Vorfuehrung gemacht, wenn offensichtliches Interesse bei den Kleinen bestand.
Der Peter hoerte auf Fingerzeig und blieb auf Abstand, wenn das verlangt wurde und ebenso konnte er sich hinlegen
und eine 360Grad - Rolle machen, sehr zur Freude der Kleinen: "Toter Hund!"
Schwups - wieder eine Rolle. Der Bann war schnell gebrochen und die Kinder fingen an, ganz vorsichtig,
den Hund zu streicheln. Das galt auch fuer ganz Kleine, die sich zuweilen am stabilen Hundekoerper abstuetzen,
um nicht zu fallen. Einem selbstsicheren und freundlichen Hund macht das nichts aus.
Auch ohne Belohnung (die ein Hund unterwegs niemals haben darf, damit er nicht irgendwann mal Giftfutter schluckt)
Gut, eine solche Erziehung braucht viel Zeit und Geduld, das bekommt man nicht mal eben mit einem woechentlichen Besuch
im Hundeverein hin- mir ging es eher darum, die bessere Alternative zu nennen.

Bei Ausgrabungen in einer hessischen Burg soll man einen glaesernen Sarg gefunden haben,
in dem ein Hunde-Skelett lag, neben diesem ein grosser Rinderknochen.. jahrhunderte vor Bonifazius mit der Inschrift:
..bis wir uns in den himmlischen Jagdgruenden wiedersehen!
Das veranlasste die Grabungsleiter zur ehrenden Bemerkung bezueglich der alten Religionen,
die wohl nicht so roh gewesen waren, wie das bei der Missionierung als "Heiden" glaubhaft gemacht werden sollte.

Aehnliche Geschichten gibts hier:
http://www.hundekosmos.de/index.php?option=com_content&view=article&id=69:der-hund-von-der-ketzelburg&catid=45:fundorte-und-projekte&Itemid=76
Ab und zu schaue ich nochmal in der Zeitung nach Tieranzeigen- wo so mancher arme Schaeferhund auf Vermittlung wartet..
wer einen solchen Hund hatte, weiss um das betraechtliche Risiko, das davon ausgehen kann.
Selbst wenn der Hund nicht mal ploetzlich und unvermittelt beisst, weil er irgendwie schlechte Erfahrungen
mit bestimmten Dingen oder Bewegungen gemacht hat, kann er trotzdem ueber Tisch und Baenke gehen, Tueren zerkratzen etc.
Wer weiss schon, wie das Tier erzogen oder nicht erzogen worden ist.. Einen Welpen bekommt man ab der 7.-10. Woche,
dann beginnt die menschenbezogene Sozialisation. Einen Hund im Alter von 9 Monaten aufzunehmen, bedeutet schon,
dass er "fertig" und kaum mehr zu aendern ist: Ganz besonders unausloeschlich sind schlechte Erinnerungen !
Spaetere positive Eindruecke ueberlagern die negativen, koennen aber jederzeit und unvermutet wieder zum Vorschein kommen.
Nach zweimaligen Erfahrungen mit einem Tierheim-Hund lasse ich das besser, auch wenn die Hunde freundlich waren-
ihre Macken waren da und blieben dauerhaft erhalten. Desgleichen im Umfeld ueber viele Jahrzehnte-
immer die gleichen Muster. Heute kam ein netter Welpe mit Frauchen und Futterbeutel des Wegs- der Kleine
wurde staendig gezerrt und gefuettert. Es war dem Hundchen nicht moeglich, mit mir Kontakt aufzunehmen,
was er eigentlich heftig wollte.. (Wie soll ein Hund auf diese Weise "sozialisiert" werden? Oder:
Evtl. sollten die neuen HalterInnen eine Sozialisation bekommen?) Es ist wie es ist:
Wieder ein kaputter Hund, der ins Tierheim kommt, wenn er nicht so funktioniert wie er soll.
(Wenn niemand da ist, staendig Futter nachzulegen, wenn alle zur Arbeit sind- dann gehts rund, bei geringsten unbekannten Geraeusch.
Sicher, mir tun die Tiere im Heim leid, sehr leid sogar - aber...

Interessant zu beobachten ist, dass -unabhaengig von der Hunderasse oder Groesse-
sich die meisten Hunde an einen wohlmeinden Menschen noch im Alter erinnern, den sie als Welpe kennenlernen durften..
bei einigen Induviduen scheint das nicht der Fall zu sein. Gibt es dumme und intelligente Hunde?
Ich denke ja. Einige pfiepsen schon von Weitem, ganz offenbar werden wir erkannt- was sich dann beim Naeherkommen auch verifiziert.
Die Begruessung ist wie bei alten Bekannten, herzlich und freundlich. Bei Modehunden habe ich hier
-ueberwiegend- keinen positiven Eindruck gewinnen koennen. (Retriever und Sennenhunde fielen dabei besonders auf -
das kann freilich auch subjektiv sein)

Mit Freude lese ich in O berlahn, dass die "boesen Geocacher" einen Reinlichkeitstag eingefuehrt haben,
wo Abfaelle in der Natur aufgesammelt werden ..

In meinen Historienbuechern ueber den Taunus und Hessen lese ich ueber die "altphalaeologischen" Menschen,
die als erstes Haustier den Hund hatten.. vor 500.000 Jahren!

Ab und zu fallen mir ein paar Erlebnisse mit dem Peter ein:
Als der Sohn zum Wehrberater in die Kaserne musste, (noch kein eigener Fuehrerschein)- sind wir zusammen und mit dem Hund dort gewesen.
Ohne Probleme ins Gebaeude und im Flur abgelegt, wollten wir warten, bis der Sohn den Termin hinter sich hatte.
Denkste- der Offizier wollte uns dabei haben- mit Hund. So lag der Koeter zwischen unseren Stuehlen
und robbte immer ein Stueckchen weiter unter den Schreibtisch. "Lassen sie den Hund doch in Ruhe dort liegen,
der stoert mich bestimmt nicht!" Irgendwann ging die Tuer auf und ein Rekrut schaute herein und wollte seine Frage stellen-
da "verteidigte" der Peter dieses Zimmer mit einem scharfen Ton. Schwups, da war die Tuer wieder zu..
(Allgemeines Gelaechter) Wieder draussen auf dem Flur warteten schon ein paar Mitarbeiter in Uniform und wollten die "Attraktion des Tages" sehen..

Ein anderer Tag: In der Stadt ist ein Einkaufszentrum ueber mehrere Stockwerke, oben ist das Parkhaus-
wir kamen mit dem Hund die Treppe ins Erdgeschoss herab, als wir unvermutet vor einer supertoll-prallgefuellten Luxus-Metzgerei-Theke standen..
dabei ist mir der Hund fast ohnmaechtig geworden - was haben seine Augen gerollt - selbst nachher auf der Strasse war er noch ganz durch den Wind!

Ich habe es damals fertig gebracht, den Hund auf dem erhoehten Wiesenrand des Lebensmittelmarktes abzulegen bis mein (kleiner) Einkauf erledigt war.
(Allein im Freien, nicht angeleint, nur abgelegt)
Als Belohnung gab es freilich eine Kleinigkeit - aber erst zuhause.

Als Welpe hat der Peter einen zufaelligen "Ersatzvater" gefunden- den Troll, einen 50kg DSH Hochzucht,
zu schwer und zu bissig. Im Laufe der Unterhaltung mit dem Halter kamen sich die Hunde naeher und irgendwann spielten sie zusammen -
der Grosse trieb den Kleinen in die Enge, in den Hang, wo er nicht weg konnte.
Was passierte? Der Kleine schnappte boese wie ein kleines Krokodil- das hat den Grossen wohl beeindruckt.
Seit dieser Zeit war Nachlauf mit gegenseitigem "ich beiss dir in den Hintern, dann du mir" angesagt.
Waehrend wir uns unterhielten, lagen die beiden nebeneinander und warteten darauf,
irgend einen zufaellig des Wegs kommenden Hund zu plaetten.. (So weit kam es nicht..) Der Halter des Troll meinte mal: Wir haben hier unseren Rennrad-Raser, der jeden wegklingelt und ruecksichtslos ist -
einmal war der Troll auf der Wiese, ich auf der anderen Seite des Radweges. Es kam wie es kommen musste:
Der Troll lief zu mir und der Radler konnte nicht mehr bremsen und raste das Ufer in die Lahn hinab,
wo er mit Matsch stecken blieb.. "Das hat ein Nachspiel!" fauchte er.
Trolls Herrchen war nicht auf den Mund gefallen und antwortete spontan: "War das das Vorspiel?".
Es kam wohl nichts mehr nach, die beiden hatten keine Probleme und der Raser fuhr an dieser Stelle deutlich langsamer.
(Das spielte an einem Campingplatz)

Gelegentlich treffen wir aeltere Hundehalter mit ihrem -meistens nicht angeleinten- Hund,
der ruhig seiner Wege trabt. Die Hunde kommen gerne zu uns und wir gerne ins Gespraech mit dem Halter:
Der macht das sonst nicht! (Die Hunde wissen ganz genau, zu wem sie kommen duerfen und zu wem nicht)
Der Austausch von Erlebnissen und Erfahrungswerten in der Hundehaltung ist immer nett- sie aehneln sich sehr -
im Gegensatz zu den moderen Haltern, die fast ausschliesslich Frauen sind. Ehemalige Hundehalter sind auch dabei,
die wir noch von frueher kennen - jeder ueberlegt ob er sich nicht doch wieder einen Hund zulegen soll -
so mancher kippelt und wird seiner rationalen Abstinenz doch noch untreu und schiebt "gesundheitliche Gruende" vor,
weil die Hundehaltung beruhigend wirkt und ausgleichend auf das Gemuet, auf das Herz und nebenbei noch fuer Bewegung sorgt.

Aus Sicht der Landwirte sind Hundehalter ziemlich ruecksichtslos und dreist- sie stehen manchmal mitten im Feld mit ihrem Hund,
manchmal zerstoeren sie die Bindung von Heuballen oder Silage-Ballen,
dass die Stabilitaet weg ist oder Wasser eindringt und der Inhalt verdirbt.
Entweder verstehen die Halterinnen (fast nur Frauen) den Sinn eines Feldes nicht oder es ist denen schlicht egal.
Sogar ueber fremde Zaeune werden die Hunde zur "Dressur" geschickt, dass dabei ein anderes Grundstueck betreten wird,
scheint nicht zu beruehren. Die Haufen werden immer oefter liegengelassen, nicht mal abgedeckt, geschweige denn aufgesammelt.
Dazu muss ich sagen, dass ab und an Autos oder Wohnmobile in Wald- oder Feldwege einfahren und ungehemmt auf den Weg sch... wird.
Aufpassen ist angesagt, wenn man zu Fuss unterwegs ist.
Klar, dass man seinen Hund nicht auf eine Wiese lassen darf, wo Rehe ihr Kitz ablegen oder das Gras noch gemaeht werden muss -
das zur Fuetterung der Stalltiere oder zur Heulagerung fuer den langen Winter gedacht ist..
ganz offenbar weiss das eine moderne Halterin oder Halter nicht. Das alte Problem, dass viele Hunde nicht hoeren,
erspare ich uns an dieser Stelle mal - das ist eher zur Anleinpflicht gehoerig.

Im Mai 2013 haben wir uns hier in der Familie so langsam an den "virtuellen Hund" gewoehnt, der vom Monitor aus immer mal auftaucht.

(Sendungen ueber Hunde, die verzweifelt ein neues Zuhause suchen, darf ich mir immer noch nicht ansehen, das waere zuviel)

Zum Glueck sind noch Zorro, Ben, Betty und Elister als "Kontakthunde" im Dorf- sonst waere die Luecke des fehlenden Hundes zu gross..

H orstS tern raet in seinem Buechlein "Bemerkungen ueber Hunde" ueber die Abstammung unserer Haushunde:
Canis pallipes - der Indische Wolf, der eine Unterart des Wolfes oder gar eine eigene Art sein koennte-
waere zumindest einer der Urspruenge der ersten Hausgenossen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Indischer_Wolf
http://en.wikipedia.org/wiki/Indian_wolf
Das halte ich fuer durchaus denkbar, zumal aus dem indogermanischen Raum die ersten Menschen nach Europa gezogen sein sollen.
Eine hohe Aehnlichkeit ist allemal vorhanden!
Aber auch der C.A. Lupaster, der Afrikanische Wolf ist ein guter Hinweis auf die Herkunft unserer Hausgenossen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Egyptian_jackal
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84thiopischer_Wolf
Ausser dem Maehnenwolf ist da noch der Afrikanische Wildhund zu nennen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Afrikanischer_Wildhund
Durch die Trennung des Urkontinents (dieser Prozess ging nicht von heute auf morgen) ist so manches Tier
und vermutlich auch der Vorfahre oder der erste moderne Mensch auf unseren Kontinent gekommen.
Hunde vermischen sich gerne, so ist eine Menge moeglich und denkbar. Fakt ist, dass Hunde die ersten Haustiere waren.
So lange wie diese Geschehnisse dauerten, so lange ist wohl auch die Story der Domestizierung des einstigen Jagd- heute eher Stubengenossen..
http://de.wikipedia.org/wiki/Domestizierung
Ein guter Beitrag, der meine Gedanken dazu bestaetigt:
http://www.wer-ist-fido.de/hundwerdung.html
http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article113078420/Das-gewisse-Etwas-das-den-Wolf-zum-Hund-machte.html

Ab und an treffen wir auf den Wanderungen auch auf Hundehalter, die irgendwie verschreckt zum Anleinen tendieren,
schuldbewusst und genervt. (ich winke dann schon von weitem ab, so kann ein wenig Kontakt entstehen:
Vor manchen Menschen gruselt es mir deutlich mehr als vor boesen Hunden, die sehr sehr viel seltener sind)

Diese Hunde sind mir immer positiv aufgefallen: http://www.castra-regina.com/index1.html

Traurig und ein wenig betroffen machen mich so manche Hunderassen, die man so des Unterwegs trifft:
Wie kommt der Mensch auf den Gedanken, die Kreatur derart zu verunstalten? Ist das nur reine "Geschmacksache"
oder Qualzucht oder gar Hass gegen die Natur? Wie auch immer- mit einem Hund gar dem Ahn, dem Wolf
oder seinen engen Verwandten hat so ein Ding nichts mehr zu tun.
Auch wenn man ueber Verstorbene nichts Nachteiliges sagen soll, bin ich ganz anderer Meinung als H orstSt ern,
der den Schaeferhund als gefaehrlich ansah, wenn er ausserhalb des Vereins zu finden ist.
Vereine scheinen mir eher der Hort jener unsaeglich falschen "Erziehung" mit "Leckerli" zu sein, die man allerorten sieht.
Abrichtung ist eine Sache, ein freundschaftliches Band ein ganz anderes, letzteres geht viel tiefer
und reicht laenger als jede Leine, sogar ueber Alterstaubheit hinaus, weil visuelle oder Handzeichen die Verstaendigung
immer noch moeglich machen. Recht hat er allerdings, wenn Natuerlichkeit angemahnt wird:
Ein Hund muss immer ein Hund oder ein Tier bleiben - ein Ersatz fuer eine menschliche Beziehung ist
in der Hundehaltung oder Tierhaltung nicht zu finden, das waere "pervers", wie der Autor schreibt. Das sehe ich ebenso.
Das selbe Buch zeigt auch ganz gut auf, wie sehr die Vorbehalte der Hundehasser- wozu auch Goethe gehoert haben soll-
nicht ohne Grund eine Aversion entwickelt haben. Hundehalter scheren sich um kleine Kinder,
die zuweilen grosse Angst haben, (der Groessenunterschied!)
Leute mit empfindlichen Nasen und Gehoergaengen- oft recht wenig.
Die Hunde werden dort urinieren, wo eigentlich Kinder spielen sollten- in den Hinterhoefen oder Parks.
Exkremente werden gerne "vergessen" oder "uebersehen" - zur Freude der Passanten, die im Dunkeln dort eintappen..
Nicht ganz zu Unrecht unterstellt so mancher den Hundehaltern "Despotismus" oder Feldherrenwahn,
wobei Hundehalterinnen wohlweislich ausgeklammert werden. Die nicht unproblematische Auswahl der Hunderasse / Groesse
habe ich ganz oben schon einige Male angeschnitten:
Niemand sollte sich wundern, wenn ein Jagdhund in einer Stadtwohnung verrueckt wird!
Nach jahrzehntelangen -allermeistens freudlosen- Erfahrungen mit Tieraerzten bin ich froh,
mit diesen Leuten nun nichts mehr zu tun zu haben. (Ohne Hund kein Hundearzt)
Heute am 7.6. haben wir eine laengere Unterhaltung mit einem Paar aus dem Ort, - das wir (ohne Hund) unterwegs trafen:
Die gleichen Story wie bei allen anderen zuvor, immer das gleiche mit den Tieraerzten,
immer das gleiche Erlebnis mit den Jagdpaechtern und immer das gleiche mit dem -unfreiwilligen- Zusammentreffen mit kleinen Hunden.
Nun gehen die Beiden ohne Hund ihre Runde und sprechen die ganze Zeit von verstorbenen Rudelmitglied,
was wir von Zeit zu Zeit auch noch tun. Wir tauschen uns so aus und troesten ein wenig mit lustigen Erlebnissen mit dem Tier,
das uns lange Jahre treu an der Seite war.
Heute haben wir noch irgendwo -im Schrank- dreifarbige Hundehaare gefunden- unglaublich,
nach so langer Zeit danach und trotz dem neuen unerbittlichen Super-Staubsauger meiner Frau.
Mich wundert immer wieder, dass eine so grosse Zahl an Besuchern diese Hundeseite anschaut - zwischen 80-100 jeden Monat, per ID.
Der Nachbars-Hund hat meine "Beute" begutachtet und anerkennend geschmatzt-
obwohl die Grillsteaks eingesiegelt waren, an denen er geschnuffelt hat.
Beilaeufig kam im Fernsehen der Satz: "wollen wir mal ne Runde drehn?" - Exakt dabei ist der Peter immer aufgesprungen und wusste,
dass wir unseren Gang machen..
Ach ja- des Jagdpaechters Hund hatte sich aus dem offenen Gelaendewagenfenster
die Rottweiler-Halterin angreifen wollte und genauso schnell wieder im Fenster des Wagens verschwunden gewesen sein soll,
wie er zurueckgepfiffen wurde.. ein ander Mal hat sein Jagdhund sich auf den -angeleinten- Rottweiler
obiger Bekannten gestuerzt und diesen in die Gesichtspartie gebissen.
(Korrigiert, weil wir die Aussage nochmal untereinander abgeglichen haben)
So harmlos war der Koeter wohl nicht, wie wir im Zusammentreffen mit unserem Peter dachten.
Dennoch haben die Bekannten den Jagdhund schon mal zurueckgebracht, als sie ihn -wild und frei,
ohne Begleitung- herumstrolchen sahen.. ein wenig Feudalismus scheint in der Jagd doch noch vorhanden zu sein,
wo mit zweierlei Elle gemessen wird. Man kann anderen Leuten keine Vorschriften machen,
wenn selbst davor keine Achtung ist. Irgendwie wie in der Politik- sie predigen Wasser und trinken Wein.
So viele Gruende, die uns von einer weiteren Hundehaltung abhalten - wie der, dass die Gemeinde die Hundesteuer erhoeht hat.
Hundesteuer fuer den ersten Hund 48 Euro/Jahr
fuer den zweiten Hund 96 Euro/Jahr
fuer jeden dritten und weiteren Hund 144 Euro/Jahr
Kampfhund 600 Euro im Jahr.
Dazu kommen die Impfungen, Untersuchungen, Versicherungen (Haftpflicht und Krankheit) und der uebliche Kleinkram mit Futter.

9.6. der Tag des Hundes wird propagiert - wozu fragt man sich:
Ohne Hundevereine mit ihren verrueckten Modeideen waere jeder Tag ein Tag des Hundes..
(Mein jahrzehntelange Hundehaltererfahrung) Ein Hund braucht Zeit,
er sollte nicht die ganze Zeit alleine zuhause hocken, sondern immer eine feste Rudelbindung spueren.
Man kann nicht mehr falsch machen, als sich nach deren Angaben oder Vorgaben zu richten.
Unser Hund war immer nah dabei, so oft wie irgend denkbar - deshalb "funktionierte" er auf stille Zeichen,
ganz ohne Zwang oder Futterli-Bestechung. Erziehen und abrichten sind zwei total unterschiedliche Dinge,
genau wie die Haltung als Diensthund (ohne Beisshemmung) und als privater Begleiter,
der MIT der Beisshemmung sozialisiert worden ist. Dressung auf Hundeplaetzen kann nur scheinbar Sicherheit bringen-
ein Hund ist und bleibt immer ein Tier, ein soziales Wesen, wenn wir gut gearbeitet haben.
Diesen Hundezirkus wollen wir lieber nicht mehr mitmachen- selbst wenn unser Hund so hoert, wie er soll-
kann er jederzeit angegriffen werden und fuer Aerger sorgen- den wir absolut nicht haben moegen.
Spaziergaenge sollen Erholung sein, genau wie die langen Wanderungen- Zoff ist nicht unser Ding !

Junge Fotofreude machen gute Bilder, die wirklich mal ganz anders sind-
bei folgendem ist der unterschied zwischen Schaeferhund und Wolf sehr gut zu sehen:
http://www.oberlahn.de/6-Events/18-Bildergalerie/gal,gal;gid;6513,Foto-AG-2013/pic,738457,JD500048.html
Die fehlende Sozialisation zeigt sich klar beim zu schnellen Drohgesicht, das doch wohl auf enge Haltung und Wildheit hinweist.
Wenn man im Tierpark eine solche Szene vor die Linse bekommt, findet das Drohgesicht zu oft statt - ohne Frage sonst eine seltenere Geste.
Wie auch immer- eine zoo-aehnliche Haltung ist immer schlecht und nicht artgerecht.
Wenn man weiss, dass ein Wolf 50qkm Jagdgebiet hat, kann ein Rudel hinter dem Zaun nicht angehen -
die Wolfsfamilien zerstreuen sich, wenn die Jungen gross genug sind. Hier sind wohl ein paar zusammen,
die so in der freien Natur niemals zusammen kommen wuerden!

Ab und zu kommt mal einer auf unserer Lieblingsrunde, die wir noch immer gehen- mit einem neuen Hundchen entgegen,
was immer wieder erfreulich ist. Ich denke immer: Wie lange wird es wohl dauern,
bis auch disem Rettiver das Kastratenschicksal zuteil wird, weil die Besizer mit einem Rueden nicht klar kommen?
19.6.2013 - Nun ist der Peter schon ueber ein Jahr tot- und immer noch fehlt er,
die Seite wird noch immer gut besucht (59 Besucher bis zum 18. dieses Monats) Gestern hatten wir 33 Grad im Schatten -
und Abends kamen Bilder vom Badesee, wo gerade ein Leonberger Hund badete- das arme Vieh,
in einem so dicken Pelz- und erst recht die armen Nordlandhunde, die aus modischen Gruenden in unseren Breiten gehalten werden!
Frueher wie heute herrscht noch immer eine Feindseeligkeit gegen Hunde und deren Halter, die immer oefter offen zutage tritt.

Ziemlich unbekannt scheint mir der Tipp zu sein, zwischen den Schulterblaettern ueber die Halswirbel
bis zum Atlas den Vierbeiner zu massieren- Hunde haben oefter Kopfschmerzen als wir denken.
Also immer huebsch zwischen Daumen und Zeigerfinger durchkneten, der Hund wirds danken.
(Verspannung merkt man sofort)

http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/RAB-laesst-alten-Schaeferhund-nicht-mehr-in-die-Busse;art4329,2072914
Hund ohne Maulkorb wird nicht im oeffentlichen Bus mitgenommen. War es die Vorschrift des Betreibers oder der "Kulturkreis",
aus dem der Fahrer stammt ?- als Hundehalter hat man so seine spezifischen Erfahrungen gemacht.
(Das ging nicht nur mir so, das haben auch viele andere Halter ebenso erfahren)

Meldungen aus dem Web oder der Zeitung sind immer mit Vorsicht zu geniesen, weil sie so angelegt sind,
dass man geneigt ist, sich aufzuregen. Mit ein wenig Pragmatismus oder Gelassenheit
geht so einiges und so bleibt nur der "Unterhaltungswert", was immer das auch ist.

1 Euro Leberkaesebroetchen:
"Darf es das Endstueck sein?" JAAAA!


Ab und zu mal eine Erinnerung: Wenn ich den Hund fragte "na gehts guuut?" kam meistens ein deutliches,
laengeres Augenzwinkern. Das war kein Zufall und konnte immer verifiziert werden - ausser, wenn er Kopfschmerzen hatte!
(Dann folgte eine Schulterblatt/Halswirbel-Massage)

Juli 2013 Inzwischen trifft man immer mehr ehemalige Hundehalter, die "rueckfaellig" geworden sind
und sich wieder einen jungen Hund angeschafft haben. Das kann ich mir fuer oder bei uns nicht vorstellen.

http://www.oberlahn.de/29-Nachrichten/nId,173933,Kind-durch-Hundebiss-verletzt-.html
Ohne Kommentar !


In der Lahnstrasse hat es gebrannt, am 11.7.2013 Donnerstagnacht, um 03.15 -ein Schlag, ein Schrei,
hohe Flammen hinter der Schreinerei. Die Feuerwehr(en) waren schnell zur Stelle, das darf man sagen.
http://www.feuerwehr-weinbach.de/main.html
Es soll ein Carport gebrannt haben, wo die Flammen schon am Uebergreifen auf den Anbau und das Wohnhaus waren.
Die Buschtrommel weiss immer mehr: Die Kueche und das Wohnzimmer sind verschmort,
also im Haus- und im oberen Stock ist alles verraeuchert, der Anbau,
eine ueberdachte Terrasse mit dem PC und allen Unterlagen ist verbrannt, zwei Nebenbuden sind ebenfalls abgebrannt.
Sonst ist vieles schwarz und nass. Die Nachbarin hat das Feuer zuerst bemerkt, weil ihr Hund gemeldet hat!
Sofort wurde die Feuerwehr gerufen und die Nachbarn geweckt, die vom Brand im eigenen Gebaeude nichts gemerkt hatten.
Der Schrei muss wohl von jener hilfreichen Nachbarsfrau gekommen sein. Gut, dass alle Bewohner unbeschadet sind,
das Materielle wird wohl ersetzt werden, wenn die Kripo (die kommen immer, wenns irgendwo brennt) fertig ist.
Der Hund als Brandmelder - nicht schlecht!
http://www.oberlahn.de/29-Nachrichten/nId,173947,Wohnhausbrand.html
http://m.mittelhessen.de/news-detail/artikel/bulldogge-shanta-rettet-ihre-nachbarn.html
Selbstverstaendlich habe ich dem Buergermeister eine Mail geschrieben und vorgeschlagen,
dass der Hund zeitlebens steuerbefreit wird. (Statt 650 Euro als "Kampfhund") Schliesslich hat er drei Menschen gerettet !
Im O berlahn.de Forum habe ich einen ebensolchen Kommentar unter der Brand-Meldung geschrieben.
Evtl. wirkt es ja- die Hoffnung ist immer da. Als ich das im Blumenladen der Hundehalterin gesagt habe,
ist sie vor Freude richtig hibbelig geworden.

http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/kampf-gegen-die-hundemafia-78-hundebabys-in-kofferraum-gezwaengt-2cd63-51ca-56-1565220.html
Sonderbare Zustaende erlebt man allerdings auch beim "kleinen Zuechter" - der zuweilen das Muttertier nicht zeigen will..

Im Sommer, wenn viele draussen sitzen, nerven Hundeuebungen und staendiges Gebell doch, selbst ehemalige Hundehalter.
Die Haufen auf der Strasse und auf den Wegen sind auch nicht schoen.

Ein Reportage im TV ueber zu vermittelnde Hunde war eher eine peinlich duemmliche Sache von einem Hundefluesterer "Milano",
der seine Thesen zum Besten gab: "Wenn zwei Rueden sich begegnen und einer aufreiten will
und seine Schnautze ueber den Rist des anderen legt, ist das Freundschaft" - Vermutlich hat er da "etwas" daneben gegriffen..
Die Peinlichkeiten der Vermittlung waren kaum zu ertragen, wo die Probanten -diesmal alles Paerchen-
allerlei Laecherlichkeiten ertragen mussten, um die Kruecke mit nach Haus nehmen zu koennen..
Mir faellt immer wieder auf, dass Frauen mit mehreren Kleinhunden unterwegs sind - eine seltsame Klientel
mit sehr seltsamen Einstellungen. Das gehoert zu den Begegnungen unterwegs, die uns von der Hundehaltung abhalten,
wie die Betrebungen seitens der Kommunen, den Hundefuehrerschein - zumindest aber eine "Begleithundepruefung" vorzuschreiben:
Diese Dinge gibts nur in Hundevereinen, eine Sache, die wir uns -und erst recht dem Hund- nie antun wuerden:
Ein Hund ist KEIN Sportgeraet und kein Zirkuspferd, sollte nicht ins Laecherliche gezogen werden und einfach nur Hund
und Begleiter und Waechter des Hauses sein.
Das ist erst mal alles zu diesem Thema.

21. Juli 2013: Die Bekannten, denen schon der 2. Rottweiler gestorben ist, haben wir im Feld getroffen-
mit einem neuen Rottweiler: Nicht ganz rasserein, dafuer aber mit treuen Augen und mit kraefigen Beinen,
einen etwas schaeferhundschlankem Koerper, aber relativ typischen Rottweiler-Gesicht.
Arglos und zutraulich- ein guter Fang aus einer Re-Vermittlung, weil eine Frau damit nicht klar gekommen ist,
ging der Hund retour zum Vermittler, der ihn aus einer Toetungsstation aus Ungarn gerettet hatte..
Dieser neue Hund also- hat sich in Abwesenheit der neuen Besitzer aus dem Fenster des ersten Stocks gezwaengt,
die Jalousie hochgedrueckt und ist auf die Strasse gesprungen. Die Nachbarn haben bei den Leuten angerufen und gesagt,
dass ihr Hund rund ums Haus wetzt und die Beiden sucht und probiert, ins Haus zu gelangen.. (O-Ton)
Na denn- viel Glueck denen.. man kann nur hoffen, dass es kein Listenhund wird,
was die Steuer drastisch verteuert, wie das in anderen Orten ist.

Am 22.Juli 2013 -gegen 11.00Uhr- war es knapp vor spitz, als an der Weinbacher Muehle uns ein Schaeferhund angeboten wurde,
der gerade "abgegeben" werden soll: Dieses Weibchen beisst wohl gerne kleine Hunde,
was recht teuer geworden ist. Nun, dieser DSH stellte sich hinter dem geraeumigen Zwinger auf und .. zuengelte,
in der Art, wie das freundliche Schaeferhunde so tun. Zuvor hatte ich noch gescherzt und gemeint:
"Na, willste eine Runde drehen und eine Frikadelle naschen?" Diese Gelegenheit war verflixt nah dran,
zumal bei uns nur ein solcher Hund ein richtiger Hund ist, wer einmal einen Schaeferhund hatte, gibt sich mit keinem anderen mehr zufrieden.

Nein, das tue ich uns nicht mehr an, nicht mehr jeden Tag staubsaugen und die leicht zu vergessende Hundesteuer,
Versicherungsbeitraege, die sonderbaren Tieraerzte, neue Zaeune und eine neue Gartentuere
und dann auch noch Aerger mit den anderen Hunden im Dorf.

http://www.gmx.net/themen/wissen/tiere/10aikpm-schoene-taenzerin-verzueckt-delfin#.channel_small_focus.Sch%C3%B6ne%20T%C3%A4nzerin%20verz%C3%BCckt%20Delfin.822.747

Im Gespraech mit anderen Hundehaltern kommt immer wieder raus:
Den anderen ging es aehnlich mit den Hundephobikern und mit dem Jaeger und mit dem Tierarzt/en,
sowie den typischen Altersproblemen bei den Hunden und dem schmerzhaften Abschied..
So mancher wird "rueckfaellig" und besorgt sich einen "Nachfolger", wenige bleiben wirklich "abstinent", wie wir das zu tun gedenken. *
Ich hoffe, dass sich noch mehr Halter anschliessen und die Gemeinde mit einer Mail um Steuerbefreiung des "Graevenecker Rettungshundes" bedenken.

Noch ein Aspekt der Hundehaltung: Spaziergaenge sind zuweilen deutlich gefaehrlicher geworden,
weil die Autofahrer richtig skrupellos die "gruene Plan - Wege" fahren- wehe,
wenn dann der das Hund-Halter-Gespann nicht zeitig vom Weg kommt..
Die Aussenspiegel der Schwimmpanzer sind inzwischen schon in Kopfhoehe ..

1. August 2013: Der kl. weibl. Mischlingshund vis a vis war mit Frauchen frueh unterwegs- wir unterhielten uns,
was es wohl heute als Mittagstisch geben wird. Eine Weile des Schwaermens fuer frische Schnippelbohnen meinte ich:
"Die sind wohl fuer uns Menschen das, was fuer Hunde Frikadellen sind.." -
da dreht sich der kleine Hund herum, schaut eindeutig interessiert,
erwartungsvoll! Ganz offenbar hat der die Begriffe "Hund" und "Frikadelle" verstanden ..

In heimlicher Abwaegung der Vor- und Nachteile verschiedenster Hunderassen,
das Erwaegen der Rettung eines armen Tierheim-Insassen und aehnlicher Gedanken, lese ich nun nicht mal mehr die Kleinanzeigen
"Hunde abzugeben" der Zeitungen. Vermutlich ist die Hundehaltung bei mir in weite Ferne gerueckt oder gar abgehakt..
waehrend alle anderen Hundehalter rueckfaellig wurden und sich sogleich oder nach kurzer Trauer
wieder einen bellenden Vierbeiner zugelegt haben. Meine Frau ist die stille Abstinenz nicht ungelegen,
sie hatte viel Arbeit mit dem Staubsauger, obwohl ich die Putzerei gerne abnahm, die sehr oft gemacht werden musste.

4.8.2013: Die alten/neuen Rotti-Eltern und der Jagdser und wir am Waldrand beim Plausch - und Austausch von Neuigkeiten,
die immer sehr aufschlussreich sind. So erfuhren wir vom "generellen Leinenerlass" der Gemeinde.
(Das geht gegen den Tierschutz - ohne Frage, spaetestens da waere bei mir die Hundehaltung fertig gewesen)
Der alte Jagdhund im Niva lebt noch immer- ein wenig fertig mit seinen 13 Jahren und einigen Krankheiten,
aber noch immer nett: Auch wenn wir uns nur noch selten sehen, erkennt er seine Freude und schlecht die Hand ab..

Erwaehnenswert fand ich, dass der Jagdpaechter dabei vollmundig von seinen ausgebuechsten Jagdhunden sprach,
die "einmal 14 Tage weggeblieben waeren- und dann unvermutet wieder im Lada gehockt waeren" -
das hielt ihn nicht von einem Monolog ueber die Wichtigkeit der Leine und das fehlende Verstaendnis in der Bevoelkerung ab -
selbstredend gilt fuer ihn oder den "Diensthund" die Leinenpflicht nicht. (Ihr wisst ja,- bei mir ist die Jaegerei
als Steckenpferd eingestuft- mehr ist sie eigentlich nicht) Mir war nicht nach Streit, sonst haette ich etwas anderes gesagt.
(Wir haben den Jagdhund - auch das andere Paar hat solche Erfahrungen - schon zurueckbringen muessen,
weil er partout nicht hoeren wollte und seinem Dickkopf nachging) Dennoch lag mir auf der Zunge,
dass die ueberzaehligen Hobbytiere Wildschwein und Rotwild- etc. auch an die Leine gehoeren, weil sie den Verkehr gefaehrden..
(evtl. gehetzt vom Jagdhund?) Gut, dass wir mit diesem Kram nichts mehr zu tun haben
und diese Dinge gelassen und in aller Ruhe von "aussen" betrachten koennen!

Vier Ohren hoeren besser als zwei- so hat meine Frau bemerkt, dass der Jaegersmann immer gegen die "langen Leinen" war
und nun im obigen Gespraech erklaerte: "Anleinen ist nicht schlimm, weil der Hund ja an der langen Leine laufen kann.."
hae?

8.8.2013: Japanische Forscher wollen herausgefunden haben, warum sich Hunde beim Gaehnen anstecken lassen:
Nur bei dem Besitzer, nicht von anderen Leuten angeregt, wuerde den Schluss zulassen, dass sie die Nachahmung aus "Mitgefuehl" tun..
interessant allemal, dass selbst Forscher beginnen nachzudenken, ob Hunde "denken" oder nicht.
Bislang hat man immer "Instinkte" unterstellt, selbst wenn die Reaktionen recht paradox kamen und eher an Gefuehle von Primaten erinneren..

Im Radio kam eine Meldung aus den USA, wo ein "Dog-TV" eingerichtet wurde, damit sich die Hunde,
die viele Stunden am Tag alleine im Haus oder Wohnung waeren, sich nicht so furchtbar langweilen:
Sendungen, die auf Hunde abgestimmt sind, die ihre Aufmerksamkeit erreichen wuerden.
(Ich habe da meine Zweifel) Fakt ist, dass Hunde nicht mehr als 2-3 Stunden alleine bleiben sollten.
Junge Hunde noch weniger, aeltere etwas mehr, nach dem Schlafbeduerfnis.

evtl. Nachtraege werden wohl unausweichlich, wie bei allen meinen Seiten.

Katzengras.. Hund und Katz haben es gerne, um die Verdauung in Gang zu halten-
und so fressen sie gerne dieses gruen/weisse dauerhafte Ziergras. Aber:
Die Exkremente bitte nicht in der Toilette entsorgen, sonst geht es euch so wie mir damals,
als das Toilettenrohr hartnaeckig verstopft war. (Das Gras loest sich kaum auf und bildet Klumpen, die alles an sich binden.

Ein staunender Blick des Hundes ist uns noch gut in Erinnerung, als er zum ersten Mal in unseren riesengrossen Kuehlschrank, sehen durfte:
Das Ding steht auf dem Boden und ist immer recht gut gefuellt ;)

Eine rhetorische Recherche im Web (nach dem grauen Schaeferhund) brachte mich auf eine "Bewertungsseite",
wo zu meinem Erstaunen auch Hunde "bewertet" wurden. Wie nicht anders zu erwarten, von ausschliesslich Frauen oder welche,
die sich in den Foren als solche ausgaben. "Rottidame", "Schaeferschnautze" und "Hundedame" war in jedem 3. Satz zu lesen.
Es gipfelte in kindlichen Ausdruecken, wie "gugge wolle" und den Fragen ueber die "besten Hundeplaetze",
gefolgt von Kastrationen und "Halti", "B arfer" etc. Ich persoenlich halte dieses krampfhafte Getue fuer laecherlich,
beim DSH fuer ein Eindringen in eine der letzten Maenner-Bastionen, die nach und nach systematisch ausgeraeumt werden-
Frauen werden haerter, Maenner weicher- kann das sein oder ist das lediglich mein subjektiver Eindruck?!
(Meiner Frau kommt das allerdings auch so vor) Ich - oder wir - sind froh, mit diesem Kram eigentlich nichts mehr zu tun zu haben und lassen (schon deshalb)
die Anschaffung eines neuen Hundes bleiben!

http://de.nachrichten.yahoo.com/w%C3%B6lfe-heulen-unkontrolliert-drauflos-163311287.html
Das wusste ich, denn als Peter starb, heulten alle Hunde rundherum!
(Die Kellertuer war offen, damit der Geist raus kann- so konnte ich das ganz genau hoeren)

Ab und zu kommen mir nochmal ein paar Dinge, die wir mit dem Peter erlebt haben:
In seiner Glanzzeit fuhren meine Frau und ich den Sohnemann zum Wehrdienstberater und da der Hund immer dabei war,
uebten wir draussen auf einem Sandhaufen die typischen law and orders, ein wenig um die Zeit zu ueberbruecken- als wir gerufen wurden..
so sollten wir im Flur vor dem Zimmer des Oberfeldwebels warten, die Order an den Pfoertner wurde durchgesagt.
Es dauerte nicht lange, dann kamen aus den Zimmern -nach und nach- geschaeftige Leute,
die den Hund als kleine Attraktion ansahen. Die Tuer des Officers ging auf:
"Kommen sie herein- selbstverstaendlich mit Hund!" Nun hockten wir zu dritt vor dem Berater,
ueberall Wimpel und Fahnen und ein Ambiente, wie in einem Fort aus einem Western.
Der Peter blieb im Zimmer liegen wie angenagelt, wie sich das fuer einen Schaeferhund gehoert.
Die Sympathien griffen ueber, ploetzlich lag der Hund unter dem Tisch, weil er mit Wink vom Soldaten herzitiert wurde.
Als die Tuer aufging und ein junger Soldat eintreten wollte, um eine Order zu geben,
stand der Peter auf und gab ein lautes kurzes Bellen ab- entsetzt starrend schlug der "Eindringling" die Tuer wieder zu!
Das hat wohl noch mehr Sympathie eingebracht und das Gespraech lief ausgesprochen freundlich bis familiaer.
Draussen auf dem Flur warteten bereits "Intressenten" darauf, den Hund zu betrachten.
Keiner, der den Peter nicht gerne mal angefasst hat!
Frueher war uns die Begeisterung fuer einen Schaeferhund nie in den Sinn gekommen,
wir haben uns immer gewundert, warum ausgerechnet dieser Hunderasse so viele Sympathien entgegen gebracht werden.
(Heute wissen wir: Diese Hund sind berechenbar, vertragen einen derben Umgang,
haben Humor und ploetzliche Beissreflexe oder Falschheiten nicht noetig)
Die Grabstelle ist nun endlich fertig, es setzt sich nichts mehr und so habe ich alles fein mit den Abschnitten vom Lavendel,
darauf mit Steinen eingedeckt. Ich wollt, es waere uns irgendwann ein ebenso feiner Platz vergoennt..

Inzwischen trifft man immer mehr Hundehalter, die gleich wieder einen neuen Hund angeschafft haben -
der Besuch in der "Hundeschule" und das Fuettern aus dem Futtersack unterwegs scheint inzwischen state of art zu sein.
Das halte ich nicht fuer gut und so gehts eher auf Distanz als in Richtung Verstaendnis.
Ein richtiger Hund braucht einen solchen Quatsch nicht!

http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf
"Woelfe tragen ihren Schwanz meist waagrecht oder leicht nach unten"

Unterwegs, beim Wandern, treffen wir ab und an auf Hundehalter (90% Frauen),
die schnell anleinen und sich wundern, wenn ich rufe: Lassen sie den Hund einfach weiter laufen-
es ist doch nur ein Hundchen! (Wanderklamotten halten schon was aus, selbst wenn das Tier etwas ungestuem sein sollte,
was selten ist. Den meisten Hunden reicht ein kurzes Schnuffeln: "habt ihr einen Hund oder eine Katze?")

Der Spaziergang in der Gemarkung zeigt immer wieder, dass Hundhalter die Hinterlassenschaften nicht gerne weg machen -
nach den Haufen kann man schon bald sagen, wer das dort abgelegt hat, wer regelmaessig dort mit seinem Hund geht.
Gut, dass wir nicht mehr im "Generalverdacht" (Ohne Hund geht das schlecht) sind !

Gerettete Hunde aus dem Ausland sind nicht gerade ungefaehrlich, wenn ich an die sogenannten "Strassenhunde" denke,
die irgendwann hier in den Tierheimen sind:
http://www.gmx.net/themen/nachrichten/panorama/44aliws-streunende-hunde-beissen-vierjaehrigen-tot#.channel5_0.Streunender%20Hund%20bei%C3%9Ft%20Kind%20tot.405.2309
Meistens hat man wohl Glueck, aber was, wenn nicht und der Hund sich an seinen Strasseninstinkt erinnert, wenn ein kleines Kind alleine mit ihm ist?

In der Ortschronik von Obersdorf bin ich auf einen Hinweis zum "Westerwaelder Kuhhund" gestossen- ein zaeher,
mit langen roten Haaren und angstfreier Hund, der in der Groesse zwischen Schaeferhund (DSH) und dem Spitz angesiedelt ist.
Die "reinste altdeutsche Huetehunderasse", heisst es weiter..

Frei laufende Hunde:
Etwas aus der Probbacher Chronik- Im Jahr 1900 wurden drastische Ordnungsstrafen durch den Feldschuetz verhaengt:
Nicht abgeholtes ersteigertes Holz aus dem Wald kostet 7 Mark und 10 Pfennig, ersatzweise 2 Tage Haft..
ein frei laufender Hund kostete 3 Mark Strafgeld..
Immer war eine "Rechtsmittelbelehrung" und ein Strafgeld von 20 Pfennig aufgeschlagen, wenn nicht zeitig bezahlt wurde.
(Heute ist das der "Saeumnisaufschlag")
Im Jahr 1624 wurde erwaehnt, dass die Einwohner von Probbach und Dillhausen keine Hunde in den Gottesdienst mitgebracht werden duerfen -
unter 3 Albus Strafandrohung!
(Damals war der Kirchenbesuch vorgeschrieben)

Eine Zeitungsmeldung: "Der kleinste Hund der Welt passte bei der Geburt auf einen Teeloeffel, heute wiegt er 500gr und ist 10cm hoch"
Wer zuechtet so ein Verbrechen an der Natur?!

17.9.2013: Ab und zu treffen wir die Bekannten mit dem Rottweiler-Verschnitt aus Ungarn, mit den wir lange und gerne plaudern.
So erfuhren wir, dass ihr neuer Hausgenosse mal eben seine Frikadelle in Selbstbedienung aus der Pfanne geholt hat,
die auf dem Herd stand und uebrig war, als die beiden gegessen hatten und sich zur Ruhe begaben.. klimper!
Praktisch, wenn der Hund so gross ist, dass er keine Hilfe braucht!
Hund und Frikadelle gehoeren zusammen, auch wenn die neuen Hundefreaks auf fertiges Futter stehen.
(Am besten selbst essen und dem Hund etwas Vernuenftiges zukommen lassen) An diesem Tag kam so manches Hundetreffen zustande-
obwohl unser Hund nur noch virtuell existent ist (90 Besucher auf dieser Seite,
die ihr gerade lest, kommen jeden Monat)
Der Hund des Jagdpaechters weiss vor Freude nicht, was er machen soll und gackert richtig,
schleckt und begruesst uns sehr freundlich!

22.9.2013, der Spaziergang nach der Wahl brachte ein feines Erlebnis: Wuff !
- na- den Ton kennste doch, der ist ziemlich einzigartig?
Im Unterdorf rumorte -zu unser beider Ueberraschung ein echter grauer Schaeferhund..
Es dauerte nur Sekunden und wir waren dicke Freude- ein Hund spuert so was und freut sich wie ein Affe.
Bald kam sein Herrchen dazu und erzaehlte vom "echten DDR-Hund, der bei den DSH Insidern hart bekaempft" wird..
das ist wie immer Wasser auf meine Muehlen, auch wenn unser Hund nur noch "virtuell vorhanden" ist.
Mit nach Schaeferhund riechenden Haenden ging es wieder nach Hause.
(Richtig gelesen, die haben einen anderen Geruch als sonstige Hunde)
Immer und immer wieder kommt die Bestaetigung:
Einem Schaeferhund sieht man an, was er denkt- ein Risiko ist eher ausgeschlossen.

http://www.youtube.com/watch?v=zTDFqyM9hQM -ohne Worte!

Ich rieche den Hund immer noch - damit kommt der schmerzliche Verlust jedes mal wieder hoch:
Auto, Luxus und Reisen brauche ich nicht, einen Hund verloren zu haben, wiegt zehnmal mehr.
Trotzdem sind wir beide uns einig, dass es keinen neuen Hund geben wird:
Inzwischen gehen wir wandern, wo ein junger Hund noch nicht, ein alter Hund nicht mehr mitgenommen werden koennte.
Die Zeitspanne, in der man unterwegs einen gut erzogenen Hund dabei haben koennte, ist relativ kurz, die Zeit der Nachsorge,
bei der man auf laengere Touren verzichten muss, ist recht gross.
(Ein alter Hund ist wie ein Pflegefall, den man nicht so lange alleine lassen kann und darf)
Im fortgerueckten Alter kann von uns beiden schnell mal einer im Krankenhaus landen,
- auch dabei waere ein Hund sehr hinderlich, weil zum Haushalt und Grundstueck auch noch der Hund sein Recht will..

http://www.gmx.net/themen/tv/shows/12ao30k-versagt-hundeprofi#.A1000103
Das ist bestimmt die seifigste Selbstdarstellung mit dem Maentelchen "Hund", die mir jemals untergekommen ist.
Ich habe nach einem Drittel abgeschaltet, so unertraeglich war mir das.

So rueckt die Idee der Hundehaltung in die Ferne.

http://de.nachrichten.yahoo.com/video/rettung-f%C3%BCr-joseph-hund-war-122644480.html
Wie immer, kommen die miesesten Videomeldungen aus den USA- wie diesmal auch-
diese Stories kann man aber auch im Sueden und im Osten Europas erleben,
wo das Tier nichts gilt. Ich bezweifele, dass man solche Mentalitaeten zivilisieren kann.

Als Wanderer unterwegs, sehen wir immer wieder Futterautomaten auf zwei Beinen,
die ihre Hunde auf das "Leckerli" dressieren- dh. die Tiere "hoeren" nur,
wenns was zu fressen gibt. Wenn das die neue Hundehaltung ist, die man allerorten,
quasi als "state of art" sieht, dann sind wir froh, keinen neuen Hund angeschafft zu haben-
der wuerde mit den anderen Hunden unweigerlich zusammenrasseln.
Ganz wenige Ausnahmen- eine davon in der Nachbarschaft sind hiervon ausdruecklich ausgenommen,
wo die Hunde auch von sich aus parieren.

Ein gruseliger Auszug aus einem der vielen alten Buecher, die ich lese,
kuendet aus der "guten alten Zeit", wo noch der Babier oder Physikus zu holen war-
was lange dauerte und kostspielig war:
So traf es eine junge Frau die "entsetzliche Schmerzensschreie bis in die Nachbarshaeuser ausstiess,
bis das Schreien in ein Stoehnen und Jammern ueberging,
wo sie bald niemanden mehr erkannt hat und bald starb.."
Dieser Vorgang des heute als "finales Fieber" -zumindest in Fachkreisen- bekannt ist,
kam aus obigem Satz doch arg hervor- ich bin kein Arzt,
meine da aber gewisse Zusammenhaenge erkennen zu koennen:
Trifft das evtl. alle Sterbenden?
(mehr oder weniger stark) Es soll sich um eine Hirnhautentzuendung gehandelt haben, wie zu lesen war...

http://skymovies.sky.com/a-dog-named-duke
Etwas fuer Hundefreunde, sehenswert, gut gespielt.

Inzwischen kommen immer mehr rundliche "Damen" mit ihren Hunden entgegen,
die sich als lebendige Futterautomaten outen, damit der Vierbeiner zumindest den Eindruck erweckt,
dass er hoert oder so.. das ist einfach nur noch peinlich, wenn staendig deren Hand in den Anorak-Saeckel langt,
um ein Broeckchen "oho" und "aha" vollkommen unbekannter Zusammensetzung heraus fischt,
damit das Zamperl an ihrer Seite bleibt und staendig nach oben,
zu der "Herrin" aufschaut.. Pommes - Panzer rollen wieder?
Dabei sind wir zwei, meine Frau sieht das genau so, froh dass wir keinen Hund mehr genommen haben -
denn dieser wuerde wieder genau so wie Peter erzogen werden,
evtl. sogar noch einen Touch deutlicher in Richtung Eigenverantwortung des Tieres, das aus Respekt (nicht wegen dem Futter)
von sich aus hoert und parieren will, zumal das seinem eigenen Schutz dient.
Diese Maxime oder Anspruch ist bereits ein "rotes Tuch" fuer die heute HalterInnen-Klientel, das ist uns vollkommen klar.
Besser ein virtueller Hund, als einer, der nach den Massgaben der Hundeplaetze "erzogen" worden ist..
Die schlimmste Bankrotterklaerung des Halters ist, wenn ein Schaeferhund an der Leine laeuft!
(Das ist, als wuerde man ein Auto schieben, weil man zu faul ist, den Zuendschluessel zu drehen, damit der Motor anspringt)

November 2013: Neulich trafen wir den Jaegersmann wieder einmal auf einem Feldweg unserer ueblichen Runde, ein kleiner Plausch folgte, wie immer.
Er outet sich aber schnell, indem er sich auf die Durchsetzung der Leinenpflicht fuer Hunde regelrecht freute..
Irgendwie kommt mir das vor, als waere ein kleiner Streber von frueher zur "Weisungsbefugnis" gekommen, wo er es "allen heimzahlen" kann.
Mir stinkt das zuweilen ganz gewaltig, dass jemand, der genug Geld hat, sich den ganzen Wald
mal ebenso pachten kann und zum Herrscher aufspielen darf.
Recht hat er da, wo einige Hundefans Tiere laufen lassen, die nicht hoeren- das geht nun auch nicht.
Nebenbei: Wieso muss man fuer Pferde keine Steuern zahlen?
(Wo durch die Hufen ziemlich viel kaputt geht, die Haufen werden nicht entfernt,
sondern bleiben als Zierrat mitten auf der Strasse liegen)
Diese Landwirtschaft und deren Randgruppen der Pferde, Landschaftspflegevereine und die Jaegerei
hatten schon immer Sonderrechte, die noch aus alten Feudalzeiten stammen duerften.
Das "Ende der Nahrungskette" von Willkuer ist der Hundehalter und der Spaziergaenger.
(Wir sind ebenso nur Hobbyisten, wie Freizeit/Nebenerwerbsbauern,
die ZU IHRER PENSION zuverdienen wollen, wie FREIZEIT-NATURSCHUETZER,
HOBBYPFERDEHALTER und Jagdleute, die aus Uebermut meinen "Hege und Pflege" zu betreiben und doch nur
aus Lust am Ballern und der elitaeren Ausuebung von imaginaeren "Polizeirechten"
auch nur hobbyistisch unterwegs sind. Die Natur braucht das alles nicht.
Was mir stinkt ist, dass die Hundesteuer noch immer nicht gefallen ist,
keine Gleichbehandlung obiger Hobbys vorhanden ist.

Am 12.11. habe ich einen Halter mit einem grauen Schaeferhund (in) getroffen-
eine feine Begegnung, die immer wieder zum gleichen Resultat fuehrt:
Diese Hunde sind berechenbar und haben einen "natuerlichen Adel", wie der Schaeferhundeverein so treffend schreibt..
(Dabei stammte der Hund aus dem Tierheim, wohl eine der heute so haeufigen "Scheidungswaisen"- jetzt hat er es gut, wie mir scheint)

http://de.nachrichten.yahoo.com/adoptierter-hundewelpe-besteigt-mount-everest-122915914.html
An dieser Meldung stimmt aber auch grad mal garnix: Seit wann ist ein Hund mit 11 Monaten noch "Welpe"?
Dann folgte die Aufpeppelung, spaeter der Aufstieg- wie lange spaeter steht nicht dabei und..
der Ausdruck "bespasst" ist auch seltsam.
Das ist die neue Quotenpresse. Heisse Luft, mehr nicht. Hauptsache, es wird angeklickt.

http://www.gmx.net/themen/wissen/tiere/08awpco-beste-freund-menschen-stammt-europa#.A1000024
..ich habs ja gewusst!

http://www.focus.de/panorama/welt/grausamer-tiermoerder-bei-landshut-unbekannter-erschlaegt-und-zerfetzt-kleinen-hund_aid_1160134.html
Immer mal wieder eine Horrormeldung..

23.11.2013 Eine Frau mit einem Futtersack, der wie eine Saat-Schuerze aus alter Zeit umgehaengt war,
kam uns entgegen- der schwarz-weisse Hund schaute unablaessig zu ihrem Futtersack hinauf,
als er neben ihr her lief. Was ist denn das fuer eine "Erziehung"?
Bei solchen Begegnungen freuen wir uns beide, dass die Hundehaltung hinter uns liegt..
(Haetten wir wieder einen Hund bekommen, dann waere dieser noch konsequenter auf Freilauf gebracht worden, ganz klar.
Auch wenn das hier und da Aerger mit Behoerden gebracht haette.
Beim Peter war das kein Thema, weil dieser Hund HOEREN WOLLTE, ohne Zwang, ohne staendig fressen zu muessen.
So kommt es mir vor, als wenn -weil das fast nur Frauen machen-
diese Art der Hundehaltung irgendwas mit dem Kindchen-Verhalten zu tun hat..)

Warum fuer Pferde noch immer keine Steuern erhoben werden, ist mir noch immer total unverstaendlich.
(Ich mag Pferde sehr gerne, sie haben auch keine Scheu vor mir)

Ab und zu faellt mir noch mal eine nette Begebenheit zu diesem Hundethema ein, das wir erlebt haben:
Nach einem ausgedehnten Tripp durch die Botanik oder durch die Stadt, ruhen wir uns gerne ein wenig auf der Couch aus:
"Komm, wir gehen ein wenig schlaaaafen!" Der Koeter ging dann eines Weges, direkt ins Schlafzimmer,
wo seine Babydecke neben meinem Bett war. (Da kam er erst nach gut einer Stunde wieder raus
oder wenn irgendwo eine Plaetzchentuete raschelte oder der Kuehlschrank aufgemacht wurde)
Ansonsten ist uns die Hundehaltung weit weg gerueckt, der Hund jedoch nicht,
der ist unveraendert nahe, was sich wohl nicht aendern wird: Der Gedanke, mit dieser Seite ein ehrendes Gedenken zu halten,
ist mir lieber als dieses durch einen neuen Hund krampfhaft fortsetzen zu wollen.
So bleibt die Hundehaltung auf das Induviduum bezogen und wird nicht zur Sache.

4.Dez. 2013 -Abends kam der Sohn von der Arbeit und hat mich in den Keller gerufen,
wo dieses vor mir stand..
Der Hund sei einfach die Strasse herunter gekommen und bei ihm stehen geblieben. Was tun?
Das Tier gehoert doch jemandem! Wo soll er die Nacht bleiben?
Ganz frisch ist er ja nicht mehr, eher ein alter Hund.
Zuerst gab es Wasser, noch zwei Scheiben Blutwurst und ein Stueck guten Kaese, was er mit Appetit zu sich nahm.
Der Sohn hatte die Idee den freundl. Koeter anzuleinen und mit ihm durchs Dorf zu gehen, damit er zu sein Daheim findet.
In Ermangelung einer Leine gingen die Beiden so durch das Dorf- wie eine Kuh gelenkt,
folgte der wohl schwerhoerige Hund.
(Das konnte der Sohn schon beim Peter ueben:
Verstaendigung per Handzeichen, was immer geht, wenn man akustische und optische Befehle immer zusammen gibt)
Ab und an ist er hinten umgekippt - aber so einfach kann man einen fremden Hund nicht hochheben -
mit ein wenig guten Worten und Hilfestellung ging es doch.
Das erste Ziel war ein Bekannter, der noch vor recht kurzer Zeit einen Hund hatte-
evtl. kennt dieser von unterwegs den HalterIn?
Dann ging die extrem langsame Tour zum Tierarzt, der sich wohl duester erinnerte, den Hund mal behandelt zu haben.
Spike? Wuff! Aha -
super. Nun ging die Tour in die andere Ecke des Ortes,
wo der Halter bereits mit dem Auto herumgefahren ist, das Frauchen heulend auf dem Sofa lag..
Alles wird gut !
"Normal laeuft der nicht weg, nur in den Hof und ein wenig in die Sackgasse- !
"Diesmal stand wohl der Sinn nach "mehr"?

Geradezu triumphierend ging eine junge Frau mit ihrem "Bearded Collie" am Haus unserer Nachbarn vorbei,
die ebenfalls solche Hunde halten- sie blieb stehen,
der Hund wurde an der Leine rund um das Frauchen gefuehrt und dann ging es ein paar Meter weiter,
wo sich dieses Spiel wiederholte.
(Das ist bei den Hundevereinen wohl grade modern?)
Hundehaufen werden zuweilen eingetuetet- aber liegen gelassen, auf Mauern, Hecken..

Bei f acebook gefunden: http://www.stern.de/panorama/auf-den-hund-gekommen-der-fuchs-der-einen-freund-suchte-und-fand-2076550.html
Das gleiche Vieh wie der Peter - eine unglaublich schoene Geschichte in Bildern.
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=430013340432721&set=pb.100002721769197.-2207520000.1386824369.&type=3&theater

Man sieht im Web immer mehr Bilder von Aktivisten, die sich fuer Tierheim-Insassen stark machen; eine gute Sache?
Bei naeherem Hinsehen, faellt auf, dass dort Tiere aus Polen, Ungarn, Rumaenien, Bulgarien
und aus der Tuerkei verbracht oder hergebracht werden sollen.
Die alten Verdaechtigen, Spanien und Italien etc. sind ein wenig im Hintergrund, alles Laender,
in denen kein Herz fuer Tiere vorhanden zu sein scheint.
Teil aus "Tradition" (wie schwer solche "Traditionen" zu aendern sind,
sieht man bei der Jaegerschaft eindrucksvoll), teils aus Geldmangel, teils aus Phlegmatismus,
teils der persoenlichen, teils aus einer kulturellen heraus, laufen die Tiere herrenlos herum.
D.h. keiner fuehlt sich zustaendig, bis die Behoerden taetig werden
und die Tiere einfangen oder toeten lassen, weil es immer mehr werden oder weil Zwischenfaelle passierten.
Dass nun das wohlhabende Deutschland helfen will, ist ehrenwert, aber nicht sehr sinnvoll,
weil sich in diesen Laendern, aus denen die Tiere angekarrt werden, garantiert NICHTS dadurch aendern wird.
Wetten?
Inzwischen kennen wir einige Halter,
die mit solchen Hunden Glueck hatten und das sei denen herzlich gegoennt.
Wie gross aber die "Umtauschquote" ist, kann man nirgends erfahren, bestenfalls zwischen den Zeilen.
"wieder einer abgesprungen" Oder "nach vielen Fehlschlaegen sucht Max wieder ein neues Zuhause".
Man kann auch boese hereinfallen, weil die Vorgeschichte des Tieres nicht bekannt ist und auch niemals werden wird-
bei einem kleinen Hund kann eher darueber hinweggesehen werden, wenn dieser sich daneben benimmt oder Macken zeigt-
aber was ist bei einem groesseren oder grossen Hund?
Das kann brandgefaehrlich sein- nicht nur fuer Kinder!
Einige Male schlug mir das schlechte Gewissen, einige Male habe ich darueber nachgedacht,
diesen oder jenen Hund "zu retten" - dann kam der Gedanke an den TA, dann an die Steuern,
dann an den teueren Fussboden, der heftig leiden kann, wenn der Hund falsch oder nicht erzogen worden ist.
Unser alter Boomer und auch der Hund meiner Tochter, der Spike waren da nicht gerade die besten Beispiele.
Mal davon abgesehen, dass die Abgabegebuehren der Tierheime viel zu hoch sind -
aus verstaendlichen Gruenden, aber dennoch:
Dafuer kann man auch einen Welpen bekommen, der so erzogen wird, wie es gebraucht wird..
Die Entscheidung fiel gegen einen neuen Hund, aus vielfaeltigen Gruenden, eine Entscheidung
pro wuerde bestenfalls wegen der sympatischen VermittlerInnen in Frage kommen
und das kann es ja wohl nicht sein - oder?

http://www.cqbk9.com/

24.12.2013 Der Vollstaendigkeit halber bin ich auch auf social networks zu finden;
dort wird fleissig -und durchaus aus ehrenhaften Gruenden-
von sympathischen Leuten fuer die Aufnahme von Hunden aus fremden Laendern geworben,
denen es schlecht geht, die keine Waerme und Zuwendung bekommen.
Warum das dort so ist, liegt in der Mentalitaet dieser Laender,
die werden wir kaum auf unsere "Denke" bringen, auch wenn wir deren originaere Verantwortung
fuer die Kreatur uebernehmen und uns um die Strassenhunde/Katzen kuemmern,
die dort in den Heimen sitzen und nach der Vermittlung zu uns nach Deutschland gebracht werden sollen.
Schlimm ist, dass unsere eigenen Tierheime ebenfalls voll sind und dadurch weniger Tiere vermittelt bekommen..

In der kommenden Wandersaison denke ich bestimmt wieder daran, dass uns der Koeter auf allen Wegen begleiten mag und wenn's "virtuell" ist..
Nach so langer Zeit des Ablebens sind noch immer viele Besucher (80-90) monatlich auf seiner Seite,
was mich doch sehr wundert. Die Anschaffung eines "neuen Hundes" waere glatter Frevel,
so drastisch und lebendig ist dieser Hund in der Erinnerung aller Familienmitglieder eingebrannt.
(Obwohl wir schon einige Hunde zuvor hatten: Er war der 6.) Also 2014 wieder "ohne" und doch "mit" Hund. Die Gemeinde, die Versicherung, den Pet-Shop,
den Jaeger und den Tierarzt wird's fuchsen..

29.12.2013 - 06Uhr45, im HR4 kam ein Beitrag ueber die Vorsorge bei Haustieren im Winter-
wo wieder einmal das Einreiben von Pfoten mit "Pflegemitteln" gemeldet.
Ein heisser Tipp, bei dem sich der Hund garantiert auf die Nase legen wird.. ;)
Windhunde mit Maentelchen etc. Von einer sinnvollen Wahl
VOR dem Anschaffen war wieder mal nicht die Rede,
besonders Frauen suchen nur nach der Optik aus, nicht nach der Tauglichkeit der Tiere
in unserer Klimazone.
(Ein Schlittenhund leidet im Sommer, ein Galgo friert im Winter)

http://www.youtube.com/watch?v=pppi6Ez1PIc

Nachdem ich heute den Wohnzimmerboden (Echtholz-Landhausdielen, ueber 50 Jahre alt) abgeschliffen habe,
wurde mir klar: Das kannst du nicht mehr lange machen,
mit 62 Jahren spuert man die Knochen doch schon ganz gut.
Ein neuer Hund waere fatal.
(Wir haben nach zwei neuen Baedern und der kompletten Fliesenneuausstattung der Erdgeschosswohnung sowas von die Schnautze voll
und koennen keinen Handwerker mehr ertragen, nicht mal an der Haustuer, wenn einer nochmal reinschneien will)
Holzboeden verzeihen viel, aber Hundekrallen nur ganz schlecht.
(Das war nicht einmal so sehr der Peter, es war der alte Boomer und der Hund unserer Tochter)
Haette ich mir fuer diese 70qm Holzboden (Bad ist extra) des 1. Stocks einen Fachmann geholt,
waere der kuemmerliche Rest des Sparbuchs laengst auch noch futsch..
Die Handwerkerpreise sind schon ziemlich heftig- unter 56 Euro die Stunde faengt da keiner mehr an.
(Ich muss vom Netto deren Brutto zahlen- irgendwie geht da was nicht so recht zusammen)

http://www.gmx.net/themen/wissen/tiere/08awpco-beste-freund-menschen-stammt-europa
Das wundert micht nicht, weil die Mentalitaet eher dazu passt, als sonst irgendwo.

http://www.gmx.net/themen/wissen/tiere/04b0o0o-deutschland-wilder#.hero.Deutschland%20wird%20wieder%20wilder.274.298
Wieweit sich Wildtiere, wie Wolf und Wisent wieder ansiedeln lassen,
kann ich nur ahnen: Vermutlich wird die Zahl der Wildunfaelle zunehmen, weil ziemlich gedanken- oder ruecksichtslos gefahren wird.
Je schneller die Autos werden, um so flotter wird auch gefahren.

Altdeutsche Huetehunderassen oder besser Schlaege: http://www.a-a-h.de/?id=10

Bei fac ebook gibt es eine Gruppe ueber graue Schaeferhunde - mit freundlichen Leuten.
(Was in Hundegruppen die absolute Ausnahme ist)

Jan.2014: Die Vermittlungsseiten fuer osteurop. und suedeurop. Hunde (angebliche und wirkliche Strassenhunde)
lassen in uns hier durchaus Zweifel aufkommen:
Man kann keinen grossen Hund auf den Arm nehmen und knuddeln, wenn dieser gewaltsam mit Stange und Schlinge eingefangen wurde,
der zuvor praktisch wild gelebt hat- irgendwas stimmt an dieser Sache nicht.
(Wir glauben den Leuten eigentlich nicht, die wissend oder unwissend ob der wirklichen Hintergruende oder Vorleben solche Hunde vermitteln)

Feb.2014: Die Zeit heilt manche Wunden, inzwischen machen mir traurige Hundefilme nichts mehr aus..
( http://de.wikipedia.org/wiki/Hachik%C5%8D )
und - "der mit dem Wolf tanzt" zeigt mir, dass wir eher mit einem Wolf als mit einem Hund zusammengelebt haben.

Wenn es nicht so traurig waere, koennte man darueber lachen: http://de.wikipedia.org/wiki/Jagdgesetz

http://de.nachrichten.yahoo.com/krisenherde-besch-ftigen-50-m-nchner-sicherheitskonferenz-061551777.html
Wie der Peter in aelteren Tagen!

In der Graue-DSH Gruppe bei F acebook ist ein Bild von einem Shirt zu sehen, wo drauf steht:
"Ein Deutscher Schaeferhund geht nicht Gassi, er rueckt aus!"

Die Links auf meiner Seite gehen zum Teil nicht mehr, offenbar sind die Sender und Urheber nicht so bestaendig, wie diese Seite- schade..

Die "Spur der Kuestenwoelfe" und die Gruppe der Grauen bei F acebook war unserem Hund bislang am naechsten.

http://www.youtube.com/watch?v=pXowj2DQXmk
Dieser Link geht..

Eine "falsche" Bemerkung in einem der hochbrisanten Hundeforen, und schon ist man unten durch, aber sowas von..
So z.B. mein Kommentar unter einem der "Schaegheck-Schaeferhunde", der wohl unerwuenscht war.
Die Leute machen aber auch jeden Bloedsinn mit- wieso um Himmels Willen muss ein Schaeferhund nach hinten abfallen wie ein P orsche?
Diese unnatuerliche Stellung der Hinterhand fuehrte zu den allseits bekannten Problemen dieser Rasse mit der "Hinterhand",
was die Hueftgelenks-Dysplasie brachte. Der Graue (die Leistungslinie) ist davon fast immer frei,
es kommt auf die Zucht an. Gut, dass ich keinen Hund mehr genommen habe -
mit diesen Leuten, die man unterwegs ebenso trifft wie im Web, brauche ich mich nicht mehr einzulassen.
Das Internet ist inzwischen derart mit "Zicken" (weibliche -90% und maennliche -10%) durchsetzt,
dass es keinen Spass mehr macht, irgendetwas zu posten.
Die Vereinsmeierei ist einfach zur irre- mit sinnlosen Statuten und glaeubigen Mitlaeufern,
die in ihrer Freizeit nichts mit nichts besseres anzufangen wissen, als sich irgendwo anzuschliessen.

Nun werden auch schon aus Russland Tierheimhunde vermittelt- massenhaft aus Rumaenien,
Bulgarien, aus Koatien, Polen, Tuerkei, Spanien, Portugal und wer weiss woher
sonst noch Hunde zu uns ins kleine Deutschland "vermittelt" werden sollen.
Wie kommt das? Wollen die ihre Hunde nicht mehr, haben die zuviel davon?
Angebliche "Strassenhunde" sind ein Indiz fuer Chaos, Krieg und Hunger oder "nur" von "traditioneller" Missachtung von Tierrechten?
Koennte es sein, dass hiermit irgendwie Geld verdient wird?
Mir kommt es -langsam aber sicher- so vor und so denke ich, das wird mal ein Boulevard-Zeitungs-Skandal werden.

Hier im Ort liegen ueberall Hundehaufen herum- des Oefteren MIT TUETE!
Ein neuer Trend? Ueberhaupt gibt es einige neue "Trends";
mancher Zeitgenosse wirft bei Nacht und Nebel nicht nur seine Fastfood-Reste aus dem Autofenster,
es gibt auch noch das: Direkt AUF der Pferdeweide, entlang des gruenen Plan Weges sind regelmaessig Kakau,-
Softdrink,- Wein,- Sekt,- Saftflaschen, leere ganze Schachteln Schnapspralinen, Baeckertueten, Pizzaschachteln
und Servietten zu finden. Irgendwer kocht hier ganz gewaltig ab.
(Aber wer und zu welcher Stunde? Wir gehen diese Strecke fast taeglich - zu unterschiedlichen Zeiten
- haben aber noch keinen Taeter entdecken koennen.
Er oder sie hat eine Vorliebe fuer suessen Wein, Kakau und "Edle T ropfen, in der achteckigen Packung"..
Aergerlich fuer die Besitzerin der grossen Weide, weil sie regelmaessig alle 14 Tage
einen ganzen Muellsack voll einsammeln muss - Abfaelle, die bis mitten auf die Wiese fliegen..
Seit Jahren sind nicht nur Hundehaufen in der Botanik zu finden, sondern auch eindeutig menschliche Exkremente,
mitsamt dem Papier, die wohl regelmaessig abgesetzt werden,
also kein Zufall und keine "Notlandung" von Reisenden.
(Ein alter Mann wurde dabei schon fotografiert)
Notorische Pflasterspucker in der Stadt sind ebenso eklig - weil man immer aufpassen muss, wo man hintritt..

Mo,24.2.2014 Schoenes Wetter, strahlende Sonne- wir gingen eine 10km Runde von Graeveneck nach Freienfels,
dort an der Weil entlang bis zur Guntersau, dort zur Klaeranlage,
unter den Gleisen durch, am Leinpfad bis kurz vor Kirschofen- dort wo die erste Tunneleinfahrt ist,
den Fels-Pfad hoch bis ins Dorf- von dort den Waldweg nach Graeveneck zurueck..
Wir haben auf dieser Strecke viele Hunde gesehen:
In Odersbach liefen zwei Frauen mit gut 8 Hunden, die haben bestimmt keine Haufen aufgehoben.
Dann kam eine Rentnergruppe mit 2 Hunden- anleinen war nicht, obwohl ein Hund recht aggressiv war.
Im Wald zwei Maedels mit Hund- die Aufmerksamkeit des Tieres wurde mit .. Futter .. gehalten.
Dann noch eine Frau mit zwei Hunden, die vorher korrekt angeleint wurden.
(Diese erzaehlte von ihren Erfahrungen mit dem Jagdpaechter, der wohl jedem Hundehalter das Leben schwer zu machen scheint.
Dabei kam heraus, dass die Frauen im Ort den armen Mann eher auslachen..)
In diesem Zusammenhang finde ich es gar nicht lustig, wenn man Hunde ungeruehrt im frischen Getreide stehen und "grasen" laesst.
Da straeubt sich bei mir alles, weil das eine eklatante Missachtung der Arbeit anderer Leute ist, die zudem fuer unser taeglich Brot sorgen!
Wenn ich solche Sache sehe, ist mir der Unmut gegen Hundehalter durchaus verstaendlich.

Wie grauslig- wir gingen am 4.Mrz an der Weinbacher Muehle vorbei,
wo ein vertrautes Bellen zu uns klang- die graue DSH Huendin,
die uns letzten July "angeboten" wurde, stand hinter einem Zaun,
zusammen mit einem anderen Hund, der respektvoll Abstand hielt.
Der Graue sah uns an- vorwurfsvoll, wie ich finde,
ohne zu bellen. Ein enttaeuschter Blick, wir haben ihn den ganzen Winter
in dieser Dienstposition gelassen, draussen in der Kaelte.
(er hat eine große Hütte, die Halterin ist schon ok - dennoch. Ein wenig mit dem armen Hund reden..)
Mit schlechtem Gewissen und sehr wankend sind wir schnell weiter gegangen, zumal es an diesem Tag
zufaellig selbstgemachte Frikadellen gab, was mich doch entsetzlich an alte Hundetage erinnerte:
"Wer will eine halbe Frikadelle?"
Nun habe ich alle Boeden neu lackiert und werde mir einen Hund nicht mehr antun-
wer weiss, wie lange ich diese Schleif- und Lackierarbeiten noch machen kann- man wird nicht juenger.
Trotz dieser Gedanken wird der Seelenfrieden eher nicht wieder beruhigt.
Man troestet sich damit, dass ja auch die alten Campingtage nicht mehr wieder kommt
und die Kindererziehung ebensowenig, alles hat seine Zeit und darf als Epoche abgeschlossen gelten.

Die Knochen und Schwarte "entsorgt" unser Schaeferhund, so habe ich bei manchen Rezepten geschrieben-
der Namenspatron dieses ganzen Internet-Auftritts. :)
(Leider ist er heute laengst ueber die "Regenbogenbruecke" gegangen,
was dauerhaft schmerzt, man darf aber nicht egoistisch sein-
schliesslich ist er im hohen Alter ganz natuerlich gestorben.
Als Fazit darf ich anmerken, dass ein Leben ohne einen solchen Hund arm ist,
es war mir viel wichtiger als Macht oder Ansehen oder Geld)

Ich fass es nicht! Eine alte Frau warf zigmal mit dem Wurfball ins Getreidefeld,
um den Hund dort apportieren zu lassen.
Die noch sehr jungen Pflaenzchen im Maerzen moegen das freilich nicht, wenn Hundekrallen in vollem Lauf darauf sprinten.
Die Frau hat ihr Verhalten nicht "gepeilt", sie verstand wohl nicht,
dass dieses Feld keine Wiese war. Wie kann man die Arbeit anderer Leute so missachten?

Nach diesem Erlebnis schliesse ich mit dieser Hundeseite und mit der fixen Idee,
jemals wieder einen Hund zu bekommen- ab.
Mit den neuen Hundehaltern, die man unterwegs so trifft, wollen wir beide nichts zu tun haben.
Keinen Zirkus mehr mit zickigen Besserverdienern, die sich eine Jagd pachten konnten -
einfach nur noch zu zweit wandern, frische Luft und die Welt geniesen.
Selbst die Kamera mit der typischen "Motivklingel" im Kopf kann abgeschaltet bleiben.
Mit den kuenftigen Restriktionen seitens der Behoerden und mit Tieraerzten
und ihrem "Koennen" muss man sich das Leben nicht unnoetig schwer machen. Bissige Halterinnen
in den Foren und social networks, mit ihrem Getoese und sonderbaren "Trainings"
brauche ich auch nicht, meine Frau lehnt das schon lange in Bausch und Bogen ab.

Noch ein Wort zu den "Vielseitigkeitspruefungen" oder Schutzhundeausbildungen fuer Privatleute
(die echten Diensthunde nehme ich aus, die sind noetig):
Wer seinen Hund derart ausbildet, dass sich der Mensch im Falle eines Hundeangriffs,
sei es aus Aggression oder Angst oder Ueberraschung heraus erfolgt,
nicht mehr durch Droh- und Schock-Gesten wehren kann, weil der Hund dahingehend ausgebildet ist,
unsere Schutzmechanismen als Teil seines Trainings zu ignorieren geuebt ist,
dann werden die Kurven eng, sehr eng sogar, wenn es um Kinder geht
oder der Hund gross und kraeftig genug ist, einen Erwachsenen "zur Strecke" zu bringen.
(Mannhaft nennt man das) Hier halte ich die Hundevereine, die so etwas fuer Privat zulassen,
fuer bedenklich und wert, dass diese sofort geschlossen werden sollten.
Dazu stehe ich noch immer und immer mehr, lese ich die Schutzbehauptungen der Schutzhundeausbilder in Foren
und Social Networks.
Ich weiss nicht, was Durchschnittstypen so einem solchen Hundetraining treibt- ob es Machtsucht oder Komplexe sind,
die kompensiert werden sollen oder der Umstand,
dass man Waffen nicht so ohne weiteres haben darf?

Ich wuensche eine gute Zeit und bleibt gesund- ob mit oder ohne Hund- Hauptsache nach draussen und das lange genug!

April 2014- der Jagdpaechter unterhaelt sich noch immer gerne mit uns, wenn die Kompost-Runde gedreht wird.
So erfaehrt man immer mal wieder was Neues, z.B. dass inzwischen die meisten Hunde angeleint werden,
- dabei allerdings ohne besonderen Vermerk auf die Schonzeiten des Wildes (wo die Rehkitze in den Wiesen abgelegt sind).
Das liegt wohl an den TH-Hunden, die nicht hoeren, die man nicht von der Leine lassen kann,
als an einer Einsicht der Halter..
Neuer Besucher-Rekord im Maerz 2014: 260 Gaeste auf dieser Peter (plaetzchenwolf) Seite!

Wer sagt, die Seite gehe nicht weiter, weil der Peter doch schon so lange tot ist?
Im Mai sind in den ersten 6 Tagen schon 50 Besucher auf seiner Seite gewesen!
Heute morgen, am 07.5.2014 um 07.50 Uhr kam im HR4 ein Ratgeber ueber "Vegane Ernaehrung fuer Haustiere",
man sprach ueber "Veganismus" und darueber,
dass man Hunde -wegen der langen Zeit der Domestikation an den Menschen-
leichter auf fleischfreie Kost umstellen koenne, wenn man zuvor einen "Ernaehrungsfachmann" bemueht..
Der hahnebuecherne Unsinn, der dabei verzapft wurde, erinnert doch sehr an die weiblichen Erziehungsversuche am Hund,
wo das arme Tier das als "artgerecht" aufgenoetigt bekommt,
was Frauchen gerade durchmachen muss - ob das Diaeten, Fitnessprogramme, Dancing oder gar Oboedience -
Uebungen sind, die Frauchen bei sich eher nicht mag?
Die Menschen sind schon seltsam, allemal merkwuerdiger als der Vierbeiner- egal ob Hund oder Katz'.
Man sprach in dieser Sendung von den Bratwuersten, die man einer Horde Bundeswehrsoldaten
vorgesetzt hatte- und wo angeblich keiner gemerkt haben will,
dass es sich um "vegane" Wuerste gehandelt habe..
Gibt es pflanzliche Wuerste oder ist das nicht doch ein zu heftiger Widerspruch?
War die Wurstfuellung in einer Schweinedarmpelle? (Muss ja wohl?)
War in der feinen Bratwurst ueberhaupt jemals Fleisch?
War den Soldaten -haupts. junge Burschen- die Herkunft der Wurst wurschtegal,
weil erst einmal der staendige Hunger in diesem Alter gestillt werden wollte?
Oder war die Wuerzung oder das Anbraten durch den "Fachmann" daran massgeblich,
dass den Unterschied zwischen pflanzlich und fleischlich keiner gemerkt hat?
Ich weiss es nicht. Irgendwie habe ich das Gefuehl,
dass sich immer mehr Mitmenschen die Hose mit der Beisszange anziehen-
was frueher eher den "oberen" vorbehalten war ;)
Der Beitrag gipfelte darin, dass der "Mallorcahund aus der Toetungsstation" zwar einen Jagdinstinkt haette,
"er dabei aber nur spielen wolle, nicht das Toeten beabsichtige".
Hat man so einen Bloedsinn schon mal gehoert? Die Welt ist wunderbar und bietet mir jeden Tag ein neues Gimmick,
das mir meinen taeglichen Spuelgang in der Kueche versuesst ;)
(Was wird der Hund wohl spielen wollen? Beissen?)

Gestern, am 21.5.2014 hielt der Jaeger mit dem L ada neben uns und meinte:
"Ich muß euch unbedingt was zeigen!"
Was war es? Nun, ein 10 Wochen alter Jagdhund-Welpe mit wasserblauen wachen Augen,
der freundlich schwaenzelnd auf dem Feldweg zu tollen begann, sich ins Gras fallen lies und daran zu kauen begann.
Mit Milchzaehnchen- allerliebst.
Wir werden die Beiden wohl noch oft zusammen sehen und das Wachstum des "Carlos" begleiten-
den Namen "Don Carlos" hat des Jaegers Frau abgelehnt..

Ich moechte kein Spielverderber sein, fuehle mich aber verpflichtet,
auch auf die Schattenseiten der Hundehaltung hinzuweisen:
1. Steuern
2. Haftpflicht-Versicherung
3. Zaeune erneuern, bei Mietern muss das Umfeld abgeklaert werden.
4. Jeden Tag Staub saugen.
5. Immer putzen, wenn der Hund mal im Regen raus musste..
6. Haufen einsammeln
7. Impfungskosten
8. Ggf. hohe Tierarzt-Kosten, je nach dem was der Hund hat- wie jeder Mensch, wird auch der Hund mal krank.
9. Daraus erwaechst die Hunde-Krankenversicherung.
10. Maximal 2 Stunden alleine lassen bei jungen und bis zu 5 - 6 Stunden bei alten Hunden.
11. Jeden Tag gruendlich kaemmen oder buersten. (Das kann zum Nachbarnschaftsproblem werden)
12. Futter, das kann bei Allergien ganz schoen ins Geld gehen.
13. Korb, Leinen-Ausstattung, Spielzeug kaufen, im langen Hundeleben gleich ein paar Mal.
14. Viele Leute haben keine Zeit oder keinen Nerv fuer die Hundesozialisierung, - so entstehen Hundeplatz/Vereins/Fahrtkosten.
15. Man kann nicht in oeffentliche Gebaeude oder viele Cafes, Gaststaetten, Restaurants etc., wenn ein Hund dabei ist.
16. Im Sommer darf man seinen Hund nicht einfach im Wagen lassen - hier gelten die gleichen Regeln wie fuer Kinder.
17. Inzwischen fordert man Rueckhaltesysteme bei der Mitnahme eines Hundes im Fahrzeug.
18. Eine Gefaehrdung von Besuchern von Haus, Grundstueck und Wohnung muss sichergestellt sein.
19. Aerger mit Jagdpaechtern und Bauern ist bei jedem Spaziergang sicher, wenn der Hund nicht an einer kuerzeren Leine gefuehrt wird..
20. Inzwischen sind immer mehr Passanten hochsensibel, wenn sie auf einen Hund treffen.

Man muss sich mit den obigen Punkten auseinandersetzen und vergegenwaertigen, dass ein Hund 11-18 Jahre alt werden kann, je nach Rasse und Individuum.
Wer diese Zeit nicht dauerhaft stabil bleiben kann, sollte sich keinen Hund anschaffen- sonst landet dieser, wie viele andere- im Tierheim.
(Berufliche Veraenderungen sind heute eher die Regel, wie schnell wird dabei ein Hund zum echten Hindernis!)
Weitere Punkte: Bei einem Tierheim-Hund weiss man nie, wer daran herumerzogen hat, worauf der Hund ggf. bedenklich reagieren wird.
Bei einem Welpen sollte man wissen, dass er -wie ein kleines Kind- zuerst stubenrein und mit viel Zeitaufwand erzogen werden muss.
Spaeter wird der Hund zum "Senior", er wird vergesslich, macht schon mal in die Stube und braucht viel Zuwendung
und noch mehr Zeit fuer den taeglichen Gassi-Gang.
Treppen steigen wird zur Tortour, der Hund wird ein wenig stur..
Aus dem stolzen, kraftvollen, sportlichen und schoenen Tier wird ein zotteliger und wackeliger Koeter,
den andere Hunde dominieren wollen- das macht die Sache nicht leicht..
Dann kommt der Tod -entweder durch den Tierarzt- oder natuerlich, was noch mehr Kraft, Zeit und Nerven fordert.
Das alles wird unweigerlich auch auf euch zukommen, geneigte LeserIn, da bin ich mir sicher !

Ach ja- ganz vergessen ging bei dieser Aufzaehlung die Kosten der Anschaffung
und freilich auch die "Entsorgungskosten"-
so einen Hund kann man nicht einfach irgendwo verbuddeln,
man will ihn nicht in der Massenverbrennung beim Tierarzt abgeben,
der den Leichnam erst einmal einfriert, bis soundsoviel zusammen gekommen sind..
Das ist in der Tat kein billiger Spass, wenn der Hund eine Einzel-Einaescherung bekommt.
Was ist, wenn sich Paare trennen und ein Hund als "Scheidungswaise" verbleibt?
Kinder haben es schon schwer genug in einem solchen Fall,
der heute sowas von "normal" geworden ist, dass mir die Spucke wegbleibt.
Jeder will sich "selbstverwirklichen" - ohne Ruecksicht auf Verluste.
Kinder, Haus, Frau und Hund stoeren dabei wohl..

Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass Boeden in der Wohnung bei einem Hund arg leiden-
je nach Temperament des Tieres. Nach so und so vielen Jahren sind die halt neu zu machen,
viel schneller, wenn man einen Hund hat, der in der Wohnung lebt.
Das kann einige Tausend kosten, ganz ohne Frage, an solche Sachen sollte man VOR der Anschaffung eines Hundes bedenken.

Die Schlagertexte sind zuweilen recht zutreffend, was Treue und Ehrlichkeit beruft,
"wir zwei sind mehr als nur die Zahl", die Zweisamkeit wird beschworen,
die man heute nur noch fuer kurze Zeit zu kennen scheint.
Bei uns zuhause gelebt, bedeutet das mehr, auch Verzicht auf persoenliche Wuensche-
wenn es dem "Partner" ein leichteres und vor allen Dingen zufriedeneres Leben ermoeglicht.
Das ist mein schoenster Erfolg- immer schon gewesen und wird es weiterhin bleiben..
Das trifft auf die Ehe wie auf die Hundehaltung zu - Ellenbogenmenschen kann man dabei nicht gebrauchen,
wer nicht bereit ist zu geben und immer nur nehmen will, ist damit vollkommen ueberfordert..

Ein paar lustige oder seltsame Begebenheiten fallen mir immer mal wieder ein, die hier ihren Platz haben sollen:

Der Hund geht nach draussen, ob aus dem Haus oder aus dem Auto - er schnueffelt, ueberlegt,
rennt weiter, schnueffelt, denkt- mit Sicherheit ist ein Signal dabei,
wo es zu markieren gilt oder irgendein Koeter ein morgentliches Draengen verspuerte;
schwups, da passiert es. Unweigerlich wird der Haufen kommen und wehe,
der Hund hat gerade Durchfall und wir sind in der Stadt unterwegs..

Bei einem kleinen Hund geht das noch irgendwie zu beseitigen- bei einem Schaeferhund wird es lustig..

Mit stinkender Hand und einem verdaechtig warmen Plastikbeutel in der Jackentasche
gehts auf die Suche zum naechsten Muelleimer- - -

Da kann der Hund noch so gut gezogen sein, selbst wenn er morgens bereits sein Geschaeft gemacht hat
und spaeter das Signal irgendwo kommt, ist der Reflex da.
So habe ich ermahnt:
Lass den Quatsch- das ging auch gut, bis ein anderer Hund kam,
der emotional abgelenkt hat und so hat er vergessen, was er nicht sollte:
Kackel..

Dazu muss man stark sein, noch staerker, wenn uns unterwegs Frauen mit Hunden begegneten,
die heute noch militanter geworden sind und gerne mit 2 und mehr Hunden
an den "Haltis" zerren haben, die mit Leckerlis bei Laune gehalten werden.

Manche Zeitgenossen warten nur darauf, dass hier etwas "verloren" wird,- besonders in der Daemmerung..

Die Witterung schlaegt um - es wird regnerisch - der Hund stinkt zum Himmel,
die Decke muss schon wieder gewaschen werden,
was nicht nur dem Staubsauger sowas wie Asthma gibt und der Waschmaschine eine Verstopfung des Filters spendiert,
der regelmaessiger als zuvor gesaeubert werden will,
was mit Kleckern und leichter Inkontinenz einher geht..

Der Regen ist da, hurra rufen die Pflanzen im Garten, heissa ruft der Depp,
(Ich bin es dabei selbst) der das Treppenhaus streichen darf,
weil der Hund mit nassem Fell eine braune Spur auf der weissen Wand hinterlassen hat,
die von unten nach oben geht - wieder mal nicht aufgepasst
und das alte Duschtuch nicht zeitig zum Abrubbeln des Koeters bereit gehabt.
(Mal kurz umdrehen und schwups..)

Die frisch gestrichene Wand war immer sehr verlockend, mit dem -diesmal trockenen-
Fell daran entlang zu streifen um ein apartes Muster zu hinterlassen.
Anschliessend gab es vorwurfsvolle Blicke des Hundes, wenn sein Fell weiss getuencht war..

Schoen war auch diese Eigenart: Fusselst du?
(Bei ahnungslosen Leuten, deren Wehrhaftigkeit nicht sonderlich war, wurde "rueckwaerts eingeparkt"
- unter dem Knie entlang, um sich dann auf den Schuh zu setzen..
so wird das Endrohr sauber, ohne dieses ablecken zu muessen..
das koennen sogar schon die Welpen!)

Dieses zuweilen juckende Stueck unter dem Schwaenzchen, am hintersten Teil des Koerpers war staendig zu reinigen-
der Hund mochte das nicht.
Das Abwischen mit dem Feuchttuch hat er auch nicht sonderlich gemocht,
auch das Reinigen mit dem feuchtwarmen Putztuch war nicht so richtig prickelnd..

Auch ein Hund hat es gerne sauber, ganz ohne Frage.
Hat mal jemand (Frauen frage ich nicht erst) versucht, einem Schaeferhund die Zaehne zu putzen?
Deshalb habe ich gerne genug faseriges Kau-Gut im Garten liegen, damit diese Plage nicht erst aufkam.
Manche weicheren Knochen vom Kochen halfen dabei ziemlich gut.
So waren die Zaehne bis ins hohe Alter prima in Schuss.

Die Krallen wachsen und wachsen- deshalb sind ausdauernde Spaziergaenge wichtig,
besonders auf hartem Untergrund. Das ist allemal besser,
als die Krallen schneiden zu muessen- eine Sache, die heftig nach hinten losgehen kann,
wenn man versehentlich etwas zu tief abschneidet.
Selbst der Tierarzt war nicht gut darin..

Die Ohren sind bei manchen Hunden -selbstsamerweise auch bei den gerade aufrecht stehenden Ohren des Schaeferhundes-
eine sehr empfindliche Stelle.
Fliegen fliegen geradewegs hinein, Spelzen vom Feld verkanten sich darin, stechen sich ein,
wenn man sie nicht zeitig bemerkt.
Mit dem Feuchttuch auswischen ist regelmaessige Pflicht,
damit sich keine kleinen schwarzen Laeuse bilden, die im Pulk kleben.
Ohrentzuendungen sind schnell passiert, beim Schwimmen und Baden in kaltem Wasser
setzt man die Anlagen fuer Rheuma, wo auch das gewissenhafte Trocknen
nicht immer hilft.

Mir tun einige Leute im Dorf jetzt schon leid, wenn ich sie mit ihren alten Hunden
die Strasse hochwaerts schleichen sehe, zuweilen Hund und Herrchen als wackelige Greise-
der Abschied und davor das Elend kommt unaufhaltsam naeher..

Ich sehe im Web die vielen Angebote und Vermittlungsversuche von Tierheimhunden sehr wohl,
zuweilen kommt der Gedanke hoch, so ein armes Hascherln retten zu wollen -
aber wehe, wenn ich an die eigenen Erfahrungen zurueck denke:
Ich halte es fuer einen seltenen Gluecksfall, wenn ein Hund gut sozialisiert werden kann,
der zuvor nicht mal eine Wohnung oder regelmaessiges Futter kannte.
(wer weiss, was so ein Tier bisher erleben musste- die Reaktionen sind somit nie vorhersagbar)
Was ist, wenn so ein Hund irgendwen schnappt, der uns etwas bringen oder besuchen will,
wer weiss, auf welche Reize der Hund reagieren wird?
So lese ich gerade von einem 8jaehrigen DSH-Rueden, der keine Wohnung kennt,
keine anderen Rueden mag, keine Katzen und keine Kinder,
der ohne Ausbildung ein Werksgelaende bewachte, ganz auf sich gestellt,
wie sollte das gut gehen, diesen Burschen ins Haus zu holen?

Ohne Worte: http://www.t-online.de/ratgeber/freizeit/haustiere/id_67691098/bello-in-der-rechtssprechung-alle-gesetze-rund-um-den-hund.html

Januar 1841 wurde der letzte Wolf am Dreiherrenstein zwischen Wetzlar, Weilburg und Usingen im Grenzgebiet geschossen.
"obwohl abgemagert, hat er noch 73 Pfund gewogen, Ueber den Ruecken war er 5 Fuß und 4 Zoll Waldmaß"
Das Tier sah aus wie unser Hund, der Fang war schmaler, fuchsaehnlicher, die Ohren kuerzer, befellter, gerade.
Der Brustkasten flacher, weniger voluminoes, das Gangwerk weniger trainiert,
was man auch am geringeren hinteren Oberschenkel sehen konnte.
Die Zeichnung, Haltung, das Fell und die Ausmaße waren gleich, wie auch das Gewicht, der maechtige Hals..

Und es war Sommer, alles war draussen- zuweilen kommt Besuch zu den Nachbarn,
die recht geraeuschvoll sind und ihr Hundchen wie das Kind erziehen,- fortwaehrend mit lauteren -endlosen- Befehlen..
Der Peter hob den Kopf vom Mittagsschlaefchen-Eck, brummte unwillig, stand auf und ging in die andere Ecke des Gartens,
wo es deutlich ruhiger war ;)

Bei F acebook ist eine Nothilfe fuer Schaeferhunde- da haette ich besser niemals reinsehen sollen:
Da koennte man glatt rueckfaellig werden,
zumal ich bei jedem Grillen und bei jedem Nachmittagsplaetzchen an den Hund denken muss,
der nun schon bald 2 Jahre unter der Erde liegt!

Aber: Immer wieder geraet man unter "Generalverdacht" wenn man tagsueber seinen Weg geht
und die anderen im Dunkeln - so liegen ueberall die Haufen herum..

Im Gespraech mit alten Hundebekannten ist heute noch so manches troestende Wort noetig,
denn auch der Verlust eines Tieres ist schmerzlich zu verkraften-
man braucht ziemlich lange um einigermaßen damit klar zu kommen.
Die Vernunft hilft dabei nicht immer, wenn nach so vielen Jahren der Hausgenosse weg ist,
auch wenn es diesen von den Schmerzen des Alters befreit..

Zu bedauerlich, dass man unterwegs beim Wandern keine Schaeferhunde sieht, nicht mal hinter den Zaeunen!
Es war doch zu schoen, einen derart folgsamen und zuverlaessigen Hund erleben zu duerfen..

Die Hunde von Schaefern hoeren gut und folgen ausgezeichnet- das sieht man doch immer mal wieder, wenn man unterwegs ist.

Juli 2014 - es ist schoen heiss, feucht, stickig- die Raender der Getreide-
und Maisfelder sind schon abgemaeht:
Es stinkt nach Hundehaufen, die gleich mit erwischt wurden.
Wenn man bedenkt, dass den Weg zum Sportplatz und ueber den Grasgraben
jeden Tag 30 Hunde ausgefuehrt werden, sind das 10.000 Haufen im Jahr ;)
(Das duerfte in Wirklichkeit noch sehr viel mehr sein)

Schluckauf

Heute, dam 27.Juli 2014 gingen wir wieder unsere ueblich Runde um die Kompostanlage (4-4,5km)
- oberhalb des Grasgrabens auf dem langen geraden Feldweg Richtung Bauwald stinkt alles nach Hundehinterlassenschaften,
ziemlich penetrant sogar. Auf dem Rueckweg, gerade als wir ueber die hohe Strasse wollten,
stand ein Wagen im Feldweg mit zwei Frauen, die uns ansprachen:
"Wissen sie, wo wir uns hinwenden muessen- wir haben einen Hund gefunden!" Na- da schauen wir mal:
Es war .. Pollie, das Terrier-Hundchen des Buergermeisters/seiner Frau.
Ich sprach das Tierchen an: Pollie? Schnuffel, schleck-- kein Zweifel,
mein Verdacht stimmte.
Nun die juengere der beiden Frauen: Pollie?
Der Kopf ging herum und ein leises wuff..
Nun gab meine Frau noch die Beschreibung ab, worauf die Frauen mit dem Hundchen sich auf den Weg machten,
diesen daheim abzuliefern.. Kaum auf dem Heimweg,
kam und die Halterin schon entgegen gefahren. Alles wird gut!

Als begeisterte Wanderer sind wir oft in den unterschiedlichsten Gegenden unserer Heimat unterwegs:
So kann man ueberall sehen, dass immer mehr Hunde unterwegs sind.
Meistens Frauen mit 2 Hunden. Die Haufen liegen ueberall herum, saemtliche Wegraender
sind zur anruechigen Sache geworden und die Akzeptanz der Bevoelkerung ohne Hund nimmt immer mehr ab.
Bauern stellen zuweilen an den Wiesen Schilder auf, die darauf hinweisen,
dass hier Lebensmittel produziert werden. Und trotzdem sieht man immer wieder Leute,
die den Hund in das frisch gemaehte Heu laufen lassen.
(Wo schnell mal ein "Geschaeft" gemacht wird) Ich habe da auch schon gesuendigt und wurde zurechtgewiesen..
Fakt ist, dass immer mehr Hunde unterwegs sind und das hinterlaesst nun mal seine Spuren!
Bei der letzten Wanderung bei Hochheim / Main waren besonders viele Leute mit Hunden in den Weinbergen unterwegs,
dort sind ja auch tolle Wege!
Kinder spielten dort Ball, wo die Hunde zuvor hin gemacht haben-
durch die langen Leinen merkt man waehrend der Unterhaltung mit dem anderen Hundehalter oftmals nicht,
wenn eine Tretmine im Gras oder im Sand versenkt wurde..
Die HundehalterInnen kamen wirklich aus jedem Weg und Steg!
(Mit dem Trend, dass mit der Grossraum-Limousine oder dem SUV an den Ortsrand gefahren wird)

Man soll nicht glauben, wie sehr so ein Hund nachwirkt- ich ertappe mich noch immer dabei,
in Hundeforen nachzuschauen- hier in F acebook.
Ob dieses Social Network irgendeinen Sinn hat? Vermutlich nicht die Bohne.
Dort wird von "Schaefi" und "mein Bub" geschrieben-
was mir noch immer sehr verwundersam erscheint, total abwegig.

Der September und der Nebel kam- einsam heult ein Hund im Dorf-
ab und an antworte ich, aber nur die "1.Strophe"- mir ist die 2. oder die Fortsetzung zwar
noch bekannt, das sollen die Koeter gefaelligst selbst machen!
Tatsaechlich- irgendwann haben noch welche geantwortet und ein richtiger kleiner Chor begann.. ;)

Um diese Seite abzuschliessen, wollte ich nochmal darauf hinweise,
dass wir keine Hundezuechter oder Mitglieder in irgendeinem Verein oder Platz oder Klub sind oder jemals waren.
Rein private Hundehalter, die sich keinerlei Zwaenge dieser Art angetan haben.
Wir sind nie "Fachleute" gewesen, sondern eher "User"-
wobei das Tier zum Mitmensch und wir zum Rudelmitglied geworden waren..

Ein Schaeferhund war zu Besuch bei uns - das Verhalten war geradewegs vorhersehbar und ausserordentlich zivilisiert,
im Gegensatz zu anderen Hunden.. es bleibt dabei, das ist der beste Hund, den man haben kann !

(Es kam, wie es kommen musste: Wir wurden gefragt, ob wir nun doch wieder einen Hund haetten ;)
-ein einziger Spaziergang mit dem Gasthund reichte.. )

Solche Laender sollte man meiden:
http://www.mittelhessen.de/lokales/region-dillenburg_artikel,-Giftspritze-statt-Ruhestand-_arid,345871.html

Auf einer Wanderung Richtung Neunkirchen im Westerwald trafen wir einen Mann
mit zwei altdeutschen Schaeferhunden- er war Zuechter-
und wir kamen laenger ins Gespraech, mitten im Wald..
Seine Bemerkung zum Thema Schaeferhundehalter von Besitzern anderer Hunde vorgebracht,
hat mich begeistert:
"Ihr haltet euere Hunde wie Kinder, im Haus- womoeglich im Wohnzimmer - und deshalb gehen die fuer euch durchs Feuer.."
Was wohl als Vorwurf geplant war, ging nach hinten los und wurde zu einem dicken Kompliment.
Wir redeten und redeten- inzwischen waren die Hunde anfassbar und ebenfalls sehr freundlich:
Einem Schaeferhund sieht man an was er denkt..
(Dieser Kommentar kam von einem Tuerken, der von dem Halter befragt worden war,
warum dessen Volksgruppe so seltsam auf Hunde in Deutschland reagiert:
"Wir halten unsere Hunde nur zum Arbeiten, wenn sie nicht mehr klappen, treten wir denen in den Arsch und jagen sie fort"
(Das erklaert auch, warum so viele herrenlose Hunde aus oestlichen und suedlichen Laendern herumlaufen,
die dann alle von unseren guten Menschen adoptiert werden sollen..
weil diese Mentalitaeten sich partout nicht tierfreundlich verhalten wollen)

Wolf-Wiki
Erstaunlich Aehnlichkeiten zum Peter, das stelle ich immer wieder fest.

http://home.arcor.de/marri/interview.htm

Der Schaeferhund war wieder zu Besuch- er begruesste uns mit einer Freundlichkeit,
wie das gute Freunde tun- er erkannte den Weg wieder, den wir beim ersten Mal gingen -unsere grosse Runde,
der gleiche Weg, den wir mit dem Peter immer gingen.
Wie bei den Kuestenwoelfen zu sehen, sprang er den Maeusen am Wegrand nach, mit der gleichen Bewegung.
Daheim wurde das Fleischsalat-Toepfchen ausgeschleckt, genau wie das unser Hund tat..
Der Deutsche Schaeferhund ist immer ein Erlebnis, das man nicht beschreiben kann.
Urtuemlich, ein letzter Draht zu uralten Tagen der Menschheit.

Ich gestehe, dass immer mal wieder Seiten von Tierheimen und Kleinanzeigen in der Zeitung angesehen wurden-
wenn mir im Web jedoch die Probleme der Tiervermittlung offenbar werden,
die von zig und zig Krankheiten physischer und psychischer Art und von den Vergabekriterien der Vermittler kuenden,
mag mir die Sache keine Freude mehr machen. Die seltsame "Erziehung" der Halter
und die evtl. zu erwartende Pflichtausbildung oder Befaehigungsnachweis durch Hundevereine,
(ausgerechnet, wo die einen Hunde scharf machen und andere, die mit Futter erziehen!)
um ueberhaupt einen Hund fuehren zu duerfen, verleidet die Sache nochmal mehr-
da brauche ich nicht mal an die Steuern, die Kranken- und Haftpflichtversicherung
zu denken, die ein nicht unerheblicher Kostenfaktor ist.
Selbst die Art der Fuetterung, die heute "angesagt" ist, passt mir ethisch schon nicht,
genau wie die Gemeinschaft der Halter, die man so unterwegs trifft,
- mit welcher ich garantiert nicht klar kommen wuerde.
Gut, das sind meine Empfindlichkeiten oder Gedanken zur Hundehaltung:
Wenn ein Hund im Tierheim landet, dann ist es so kaputt wie die Scheidungswaisen,
die Kinder, die meistens schwer geschaedigt sind- etwas laenger im "Loch"
oder gar nochmal vermittelt und der Hund ist total im Eimer und wird-
je nach Groesse- zum unberechenbaren Risiko.
Ich halte auch nichts davon, die ganzen Mistlaender,
die ihre Tiere quaelen von ihrer originaere Aufgabe der Nachsorge zu befreien,
weil dort sofort neue "suesse Welpen" nachgekauft werden, die dann,
wenn sie kaputt gemacht worden sind, wiederum im Tierheim landen...
So ein "Cyberdog" ist ja auch was- oder?

Wie auch immer- z.Zt. lese ich das Buch "Wolfspirit", das richtig interessant ist:
Dort wird beschrieben, wie in Kanada die Autorin ein langes und ungewoehnlich intensives,
ausdauerndes Wolfsgeheul zu hoeren war, als sie auf einer Tour im Nationalpark war.
In der Huette des Rangers angekommen, lief im Fernsehen die Uebertragung vom 11.September,
wo alle geschockt waren, wie wir am anderen Ende der Welt ebenso:
Eine Weltanschauung und eine Weltmacht in Ohnmacht, tausende Tote und unsaegliches Leid,
das zu dieser Zeit ueber die Bildschirme flimmerte.
Ich kann mich noch gut an diese Stunde erinnern, wo wir alle fassungslos die Geschehnisse verfolgten.
Das muessen die Woelfe in dem einsamen Flusstal ganz offenbar gespuert haben,
die sonst dieses Spektakel nicht machen, an das sich der Wildhueter wohl sonst erinnert haette.
Bei uns war der Tod und die Trauer sehr wohl durch den Peter zu spueren, als meine Mutter ging-
wie oben geschrieben, hat dieses Heulen 14 Tage gedauert, das er immer wieder anfing.
Die Forscherin, welche das Buch schrieb dachte an die Wolfsmythen,
die in vielen Kulturen verehrt wurden: Der Wolf als Vermitteler zum Totenreich,
man glaubte, dass diese Tiere zwischen den Welten hin und her reisen konnten.
In der alten Edda symbolisiert der Wolf das Ende der Welt oder die Niederlage der Goetter..
Edda

Die Urspruenglichkeit des Wolfes haben wir durch diesen Hund ganz eindeutig hautnah erfahren-
in allen Details und das ueber 14 Jahre lang,- das war eine echte Offenbarung,
da sind wir uns alle einig gewesen.. es war wohl eher ein zahmer oder "zivilisierter" Isegrim als nur ein Hund.
Ueber zwei Jahre nach seinem Tod kommen noch immer ueber 140 Besucher monatlich auf diese Seite "Peter" im Web!

Interessant war zu erfahren, dass Woelfe bellen, wenn sie ueberrascht werden-
also in seltenen Faellen. Woertlich: "seltenes lautes Wuffen".
Das kommt mir sehr bekannt vor,- auch der Peter bellte kaum, wenn man ihn nicht dazu animierte.
Ein leises Grollen, wenn ihm was nicht passte, war nur gegen andere Tiere gerichtet-
wenn ein total degenerierter Koeter keine Ruhe geben wollte
und Zank suchte, genuegte ein kurzes Zaehneblecken, das hoechst bedrohlich wirkte.
(Ich habe das nur ein einziges Mal bei ihm gesehen, ich glaube gegen einen Retriever, dieser Hunderasse,
die ich fuer die duemmste halte)

Tracking und Wandern entwickelt eine Art "inneres Auge", das ein Ziel verfolgen laesst..
manchmal fast mit gleichmuetiger Unbeirrbarkeit,
was zum Erfolg und zur Zufriedenheit fuehrt.

Ich lese einiges von Naturparks, von wilden Tieren und auch von Beutegreifern-
wehe, wenn die Rehe und Wildschweine ueberhand nehmen-
da bleibt kein Ast, bleibt kein Trieb verschont-
alles wird ratzputz weggemacht bis zur Heide - am Ende verhungern auch die Rehe.

Unsere "Just for Fun" - Gesellschaft droht mit ihren Bikes, Skipisten, Rennstrecken
-legal oder illegal- mit dem wachsenden Massentourismus die Natur
nachhaltig kaputt zu machen. Edel-Fess-Muehlen, "Konferenz-Hotels", Golf- und Privatflugplaetze,
Hauptsache es macht Spass. Die Leute rennen selbst noch in der Freizeit
irgendwelchen "Zielpunkten" und "Rekorden" nach, mit Marathon- und "Iron-Man"- Treffen.
Alles findet in Clubs statt, einzelne ruhige Wanderer werden wie Ausserirdische angesehen..
man faehrt mit dem "SUV" zum Laufen, Hundeverein, Nordic-Walking, Tennis, Fussball und wer weiss wohin noch-
selbst wenn diese Treffen nur wenige hundert Meter von der Wohnung entfernt sind!

Ich lese von den "Wildcam's", die wohl doch und ganz offensichtlich von den wilden Tieren wahrgenommen werden,
ganz im Gegensatz zu dem, was die Hersteller versprechen.
Wilde Tiere fuehlen sich davon gestoert- und.. auch die Menschen,
die sich beobachtet fuehlen von Spannern aus der Jaeger-Ecke.
(Man kann nicht mal mehr hinter den Baum pinkeln, ohne an diese Dinger denken zu muessen) Jaeger sind stolz
auf ihren Mut und ihr Jagdglueck:
Vom Hochsitz aus, mit dem Gewehr im Anschlag ist das wohl keine Kunst und auch nicht gerade heldenhaft -oder?

Wanderer und Sportler sind mit immer mehr elektronischen Hilfsmitteln und Unterhaltungsgeraeten
unterwegs in eine neue Abhaengigkeit- aber kein Mensch merkt's..

Ein weiteres duesteres Kapitel sind Zoos und Tierparks, wo die Insassen nur noch koerperlich anwesend sind,
ansonsten aber laengst aufgegeben haben, auch nur noch andeutungsweise natuerlich leben zu duerfen.
Wie sollen z.B. Woelfe, Wildschweine, Hirsche oder Baeren ihr Sozialverhalten erarbeiten,
das ihre Instinkte seit undenklichen Zeiten vorgibt?
In diesen Zellen ist ihr Geist irgendwo im Niemandsland.. ein fuer mich total unhaltbarer Zustand.
Es waere dann schon besser fuer die Kreatur, nur noch ausgestopft "anwesend" sein zu muessen.
(irgendwie erinnert mich deren Schicksal an das Buero) Ein echtes Trauerspiel.

http://www.t-online.de/tv/weitere-videos/lifestyle/id_71764202/hund-von-muellhalde-gerettet.html

Der neue Jagdbegleiter des Jaegers ist wohl krank und musste (Darm) in teure Behandlung bei Spezialisten,
weil die einfachen Tieraerzte wohl nichts gefunden hatten. So passiert es:
Man gewoehnt sich und mag das Tier- niemand will der Natur nachgeben und zahlt lieber hohe Krankenrechnungen.
Diese Kosten muss oder sollte man einkalkulieren, wenn die Anschaffung eines Welpen oder Hundes aus dem Tierheim geplant ist.
Wie schnell ist das Familiensparschwein weg! (Bei unserem Jagdpaechter trifft es zum Glueck keinen Armen!)

http://www.weser-kurier.de/region_artikel,-Werden-Woelfe-immer-furchtloser-_arid,928009.html
Ohne Worte.


Deutschlands wilde Woelfe-
eine Sendung am 6.12.2014 um 20.15 Uhr war gut gemacht und zeigte,
wie sehr wir mit dem Peter an dieser Sache dran waren- aber wie!
http://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=2810813433955799
(Wiederholungen,- falls das mal beabsichtigt, koennte man hier finden)

Lupo-Vision
(Hurra, gefunden!)

Des Jaegers neuer Hund - noch ganz jung, noch kein Jahr alt, musste an den Lymphdruesen behandelt werden
und aufgeschnitten werden. Sehr schade, ich hoere weiter hin, was aus dem Tier geworden ist,
das und bei jedem Treffen sehr nett begruesst hat.

In der Zeitung kam wieder eine Meldung, in der eine junge Frau zwei Doggen frei laufen lies -
die sich auch prompt auf einen vierfuessigen Wischmopp gestuerzt haben-
bei dem Versuch der Rettung dieses schwer verletzten Mini-Tieres ist dessen Halterin durch die Doggen boese
in die Schulter gebissen worden. Dieser Konflikt ist jedem klar, der sich mit Hunden auskennt.
Jungen Frauen offenbar nicht.
Jedesmal wenn wir unterwegs eine Frau mit mehreren grossen Hunden sehen, sind wir froh, von der Hundehaltung weg zu sein.

Jaegers Hund muss zwar nochmal nachuntersucht werden, er wird wohl wieder gesund. (30.12.2014)

Die Gemeinde hat ein pdf geschickt, mit einer "Gefahrenabwehrverordnung" mit
kritzeklein ausgelegten Verhaltensvorschriften fuer Hundehalter-
na, das hat uns noch gefehlt.
Erst zahlen wir die Leute, dann machen sie "Anordnungen" und "Verordnungen" in einem Ton,
als waere das Kaiserreich noch aktuell: "ist einzuhalten" oder "ist festgesetzt worden".

30.12.2014 Unser Gasthund hat sich wieder angesagt- wenigstens etwas ;)
(Gut, dass ich die leckere Schwarte vom Eisbein aufgehoben habe)

https://de.nachrichten.yahoo.com/der-hund-auf-zeit-wird-zum-gesch%C3%A4ftsmodell-090043557.html
Die Menschheit wird immer bekloppter..

4.1.2015 Unser Gasthund hat sich wieder angemeldet- diesmal fuer ein paar Tage,
weil der Sohn und Freundin zu einem laengeren Krankenbesuch fahren.
Diesmal habe ich schon bei ein paar Leuten "vorgewarnt":
Nee, wir haben nur einen Gasthund, keinen eigenen.
Sicherheitshalber habe ich schon mal die gut bestueckten Knochen vom Schaelrippchen eingefroren - Leberwurst ist ausreichend vorhanden,
die auf das doppelt geklappte (selbstgebackene) Brot getan wird -
so ein Hund soll sich doch wohlfuehlen- oder?
Eigenes Essen ist allemal besser als so ein Fertig-Kram, wo Dinge drinnen sind,
die man nicht wissen will.
Vermutlich mehr Chemie als natuerliche Sachen.
Mit dem grossen Schlafkorb und Leinen kommt die "Gaestin" mit vier Pfoten - genug Kack-Tueten habe ich auch gesammelt..
zumal jeden Tag die grosse Standard-Runde gegangen wird, wie damals mit dem Peter.
4-4,5km sind das schon. Freies Feld und ein wenig Wald- Abwechslung muss sein.

Gasthund: Nach einem traumhaften 10km Gang
Wintertraumwanderung
- kurz vor daheim, rutscht meine Frau auf einem Teerweg mit Glatteis aus..
So musste einige Mal hin und her gefahren werden- zum Arzt und zum Krankenhaus..
(Der Gasthund war da freilich total fehl am Platz und hat auch prompt in den Flur gemacht- Duennpfiff.
Das kann ich ihm nicht ankreiden, er hatte Angst, dass er wieder allein ist.) Nun kann auch noch jede Menge Fell aus der Wohnung gesaugt werden -
noch so ein Punkt und .. beim Start zu diesem tollen Spaziergang
hat der Hund exakt dort hin gekackt, wo ein "Antikack-Schild" und entsprechende Warnungen angetackert waren.
Also einpacken den Haufen und den naechsten gleich mit,
damit es hinterher nicht heisst:
Das waren doch die Muessigs, die sind dort gestern mit dem Hund gewesen !
Mit den fetten Haufen in der Tasche habe dann (es ist gut, immer ein paar Tueten mitzunehmen) gut 3km weiter eine Muelltonne gefunden.
(Wo ein Hund gemacht hat, setzt sich gleich der naechste hin- das ist nun mal so.)
Was solls- ich habe ja Zeit und bin gut gelaunt. Was wir aus dieser Sache gelernt haben?
Mit einem Hund waeren wir wieder angeleint - und wehe,
es muss mal einer ins Krankenhaus und der andere soll alles alleine machen..
meine Frau hatte Glueck, das Handgelenk war nur arg verstaucht, nicht gebrochen.)
Das haelt uns nicht ab, am naechsten Tag eine aehnliche Tour zu machen-
schliesslich soll es regnen, das gute Wetter heisst es auszunuetzen.
Der Hund bekommt das gleiche wie wir zu essen- dh. vom Tisch, Trocken- und Fertigfutter nur im Notfall,
am liebsten gar nicht. Sein Dank ist sichtbar:
Er liegt wie angenagelt vor dem Sofa und schaut auf die mit einer Eispackung eingewickelte Hand und.. hat eindeutig Sorge und Mitgefuehl !
Der Hund wuerde allerdings sofort jedem Reh hinterher hetzen- das waren wir bislang nicht gewohnt- deshalb bleibt der Gasthund angeleint.

http://www.oberlahn.de/29-Nachrichten/nId,183744,Im-Schilderwald.html
Ein Warnschild reicht nicht immer..

http://www.g-e-h.de/geh/index.php/rassebeschreibungen/46-hunde/351-altdeutscher-huetehund
Ein interessantes Tier !
http://www.a-a-h.de/?id=10
Aus Huetehundschlaegen soll der Deutsche Schaeferhund entstanden sein.

Des Jaegers Hund hat sich wohl berappelt und macht einen gesunden Eindruck - na also!
Alles wurde gut.
Im Gespraech mit diesen Leuten erfaehrt man doch so manches, was mich als Hobbykoch oder Einkaeufer direkt beruehrt..
von der Tierhaltung der umliegenden Bauern bis zur Trichninenbeschau heute,
von der Schlachtung bis zum Becquerel - Wert oder Vorgaben dazu.

Unser Gasthund biegt schon richtig in den Wald ab, wenn er wieder mal da ist -
er kennt schon viele unserer Wege und freut sich hinterher auf die kleinen Leckereien:
Wurstzipfel, Haehnchenhaut, Korpelstueckchen, Fleischknochen vom Schaelrippchen - eben alles,
was so uebrig bleibt, wenn man keinen Hund hat.
Das kommt gleich in die Gefriertuete in der Truhe und wird zeitig ins Schaelchen getan,
damit der Hund kein kaltes Futter fressen muss..
Gesundheit geht vor- auch beim Tier. Dieses "Futter" ist garantiert zigmal besser und ohne Farb- und Konservierungsstoffe !

Inzwischen liegen eine ganze Menge Haufen auf den Wegen -
manche Leute haben einfach keinen Draht oder Benehmen zu diesen Dingen.

Inzwischen ist die Routine, beim Gespraech am offenen Niva-Fenster
des Jagdwagens mit dem Paechter - mit der ausgestreckten Hand zum Jagdhund,
der hinter dem Netz im Auto wartet - zur Selbstverstaendlichkeit geworden.
Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, faellt mir so richtig auf, dass es sich um den neuen Hund handelt,
den wir von Welpenbeinchen an vorgezeigt bekamen.
Heute ist er schon erwachsen - aber noch immer familiaer im Verhalten.

http://www.gmx.net/magazine/wissen/ziemlich-ungleiche-freunde-hund-ingo-eule-napoleon-30452816#.logout.single.Ziemlich%20ungleiche%20Freunde.4
Klar, ein Schaeferhund - was sonst?

Der belgische Schaeferhund des Campingplatzpaechters hat mich sofort wieder erkannt-
5 1/2 Monate ist er nun und schon verflixt gross geworden.
Ein liebes Tier. (15.Mrz2015)
Unser Gasthund war auch wieder mal ueber Nacht da - er gewoehnt sich gut ein.

Eine Ratgebersendung ueber Hunde im Fernsehen am hr | service: zuhause 16.03.2015
Hundeknigge http://www.hr-online.de/website/rubriken/ratgeber/index.jsp
Auf diese Weise wollen wir keinen Hund mehr halten - nee, danke;
wenn das die moderne Art oder "Erziehungsform" ist, lassen wir das neidlos denen, die das brauchen.

Gut: http://www.hunde-ratgeber.eu/
Krank: http://www.giftkoeder-radar.com/blog/2013/06/experten-kritisieren-erziehungsmethoden-von-zdf-hundeflusterin-maja-nowak/

http://www.feelgreen.de/nach-schaf-angriff-verhaltensauffaelliger-wolf-stammt-aus-niedersachsen/id_73469864/index
Koennte es sich hier um Woelfe aus einem Tierpark handeln?
(Diese Haltung ist absolut nicht artgerecht- Woelfe kann man nicht in Gehegen halten, ohne dass sie verhaltensauffaellig werden!
Hier rate ich zu einem Besuch in einem solchen Park an- einfach mal ganz genau hinsehen..)

April 2015: Die Wolfsgruppe bei Google + habe ich geschwind wieder verlassen, weil "Girlies"
dort ihr Unwesen treiben und alles verniedlichen, was mit diesem Thema zu tun hat.
Als Widersacher treibt sich dort ein Landwirt herum, der staendig von "gerissenen Nutztieren" erzaehlt.
Inzwischen ist die Wolf-Sache so vermient, dass man besser die Finger weg laesst.

Unterwegs treffe ich -leider selten und meistens hinter Hoftoren- auf Schaeferhunde,
was mir immer arg zusetzt; nun ist der Peter schon bald 3 Jahre tot und trotzdem..
Ob (meiner Frau geht es auch nicht besser) das jemals nachlaesst
und unser Leben als hundefreie Selbstverstaendlichkeit werden laesst?

Ich fuerchte, wenn wir auf unseren Wegen an Schaeferhundewelpen vorbei kommen, ist es um die Zurueckhaltung geschehen !
(Gibt es denn keine Tabletten dagegen?)

Ein wenig hilft, dass wir KEINE eigenen Zaeune um unser Grundstueck haben
- kein Tuerchen zur Strasse hin, das den Brieftraeger schuetzt.
(Den ganzen Kram neu zu kaufen und muehsam zu befestigen ist kein Spass und wenn, dann ein richtig teuerer.
Unser Doppelhausnachbar hat sich dennoch mit einem Stegzaun eingekastelt, weil er zwei Minihunde hat..
schnell sind 500-1000 Euro fuer den Zaun verbraten (selbstgemacht, sonst noch viel mehr)!
Dazu kommt die Hundehaftpflicht und Hundekrankenversicherung und Steuer.
Kein billiger Spass, wo auch noch die Anschaffung eines entsprechenden Hundes dazu kommt. 5-800 Euro.
Wenn man Pech hat, erwischt man einen "schlauen" Hund, der alle Tueren oeffnet ..
und diese geschwind ruiniert. (Von den Landhausdielen mal ganz zu schweigen,
wo man jede Spur deutlich sieht, selbst wenn der Hund vorsichtig ist,
wie das bei dem Peter der Fall war:
Wenn sich ein Hund erschreckt- egal wodurch, es braucht nur etwas herunter zu fallen,
dann faehrt er die "Spikes" aus) Unterwegs sehen wir Leute mit Hunden,
die schon auf den ersten Blick mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Probleme
im huendischen Begegnungsverkehr machen: Angeleint, Mini-Koeter, 3 Stueck..
Nee, das tue ich mir nicht an,
weil man als Halter eines groesseren Hundes sofort angegriffen wird,
zuerst von den Besitzern, dann von den kleinen Hunden,
die meinen das Herrchen im Ruecken zu haben ;) LEINEN SIE IHREN HUND AN !!
Dabei lag unser Hund hoch oben im Hang, wo ich ihn hin geschickt habe, wenn "kritische" Begegnungen anstanden.
Die Nase im Wind, stolz im Blick, weil er immer ohne Leine ging, ja gehen durfte.
War die Begegnung vorbei, genuegte eine Handbewegung und er kam angerannt
- ein "Achtung" - Ruf, Handzeichen nach unten und er lag- mitten aus dem vollen Lauf..
bis zu einer Entfernung, wo er das Handzeichen sehen konnte.
Ausgenuetzt habe ich das allerdings selten, weil immer mal was dazwischen kommen kann.
Die Regel waren Gehorsamkeitsuebungen auf 20-50mtr. , die aber regelmaessig gemacht wurden.

Im Keller stand die Tuer zur Garage auf, das Garagentor ebenso -
als ich ein seltsames Geraeusch hoerte, was mich nachsehen lies:
Ein weisser Transporter karrte langsam und unter Getoese eines uralten gequaelten Dieselmotors
die abschuessige Strasse vor unserem Haus rueckwaerts- und die beiden Insassen starrten in die Garage,
alles ganz genau untersuchend, mit geuebtem Blick.
Erst auf meine Drohung fuhr die Fuhre weiter!
In oberlahn.de kann man jeden Tag lesen, was so alles verschwindet nach Polen
und nach Bulgarien und nach Rumaenien und wer weiss wohin sonst noch.

Ich bin Fruehaufsteher, sitze dann gerne am PC und stehe ab und zu auf und schaue aus dem Fenster.
(Wir haben absichtlich im ersten Stock keine Roll-Laeden einbauen lassen, weil wir so neugierig sind -
den Sonnenschein moegen und es freut, wenn man Nachts die Sterne sieht)
Diesmal hat mich gewundert, dass um 5.45 Uhr bereits Arbeiter auf dem Nachbargrundstueck waren.. wie, um diese Zeit?
Es war einer im orangen Mantel - aber was hat er in der Hand? Einen Spazierstock!
Erging von einem Grundstueck ueber den herabgedrueckten Zaun zum naechsten Nachbarn,
betrachtete die neuen Kachel zum Haus, die Terrasse, sah sich etwas im Garten um- ging zur Strasse und .. verschwand.
(Ich habe die Person erkannt und die Story Interessierten erzaehlt - es war uebrigens kein Fremder, sondern ein Dorfbewohner.)
Wenn ich diesen Mann mal wieder unterwegs beim Spaziergang treffe, werde ich den wohl mal darauf ansprechen..

Es hat sich aufgeklaert: Der Wirre hat mit seiner teueren Drohne mitten im Wohngebiet gespielt
oder die Leute beobachtet -was auch immer- und so ist er durch zig Gaerten
und Grundstuecke gestriffen, auf der Suche nach diesem entflogenen Ding.
Ohne die Eigentuemer zu fragen..
Es war allemal wie ein kleiner Dorf-Krimi, wie einer den anderen informiert hat ;)
Unsere Nachbarin hat diesen Typen angerufen - er stritt das Eindringen energisch ab.

So rate ich zu Bewegungsmeldern mit Ton und mit Licht - oder zu einem Hund..
Bei uns ging in der naechsten Nacht der Alarmton an - - -
Sicher ist sicher, deshalb habe ich rundherum alles gut mit Knebeln und Hebeln gesichert,
die Haustuer mit einem grossen schmiedeeisernen Gitter und einbruchhemmendem Glas,
damit dem "schnellen Zugriff" allemal der Boden entzogen ist.
Alles ist abgeschlossen, auch im Garten die Leiter und das Geraete-Haeuschen,
damit nicht noch Werkzeug zum Oeffnen der Fenster und Tueren geliefert wird.
Und das auf dem Land, fernab von Fernstrassen, die das Verschwinden leicht machen, fernab jeder grossen Stadt..
durch die offenen Grenzen Europas sind wir ueberrannt worden von seltsamen "Kulturen" und zum Freiwild geworden,
freigegeben zur Pluenderung oder zum Abschuss?
Fenster


Ein Warnschild "Hier wache ich"
aus Blech, sehr huebsch mit wunderbarem Graue-Schaeferhund-Bild habe ich auch angebracht
(hinter Glas, mit schwarzem Rand, der leider wie ein Trauerflor wirkt.
Ueberwunden haben wir den Verlust des Peters noch immer nicht,
auch nach drei Jahren noch nicht- und das geht jedem Schaeferhundehalter ganz genau so.)
Die Sicherheit war mit dem Schaeferhund allemal sehr viel besser, als das heute mit den elektronischen Helfern ist.
Wenigstens ist ab und an der Sohn / Lebensgefaehrtin mit Schaeferhund zu Besuch ;) so ist das Warnschild nicht mal gelogen..

https://plus.google.com/communities/102481005898457212832
Bevor man sich wieder einenen Hund anschafft, sollte hier nachgelesen werden. Das schreckt garantiert ab.
(Was wir bisher an "Profis" in diesem Bereich erlebt oder im TV gesehen haben,
laesst den Gedanken an eine neue Hundehaltung leicht wieder fallen.)

Unterwegs treffe ich immer mal wieder Hunde hinter ihren Zaeunen -
sie spueren die positive Ausstrahlung meiner Annaeherung dem Hund gegenueber immer und immer wieder.
Man ist gewillt zu sagen: Wer von einem Hund gebissen wird,
ist bestimmt kein Guter gewesen .. wie auch immer, ein Hund sollte als solcher zu erkennen sein
und kein Zwerg sein, der giftig sein muss um sich zu behaupten.
Einem richtigen Hund sieht man an, was er denkt
und wie er empfindet, auch wenn alle Lehrer das Gegenteil behaupten ;)

"Ueber Umgang mit Woelfen sprechen" titelte das Blatt,
"Deutschland sollte fuer den Umgang mit der wachsenden Wolfspopulation.." nach Ansicht
des Knisterministers und blah blah blah,
wo eine Konferenz der Ostseeanrainerstaaten mit entsprechenden Erfahrungen und blah blah blah,
"zusammen mit dem Landesjaegertag" und womoeglich noch mit Landjaegern, nee, das war ja eine Wurstsorte ;) stattfinden soll..
"spaetestens wenn der Bestand in Deutschland auf ueber 1000 Tiere liege, werde es ueber den Umgang mit diesen Tieren heftige Probleme geben.."
Warum? Was ist mit den Woelfen? Als Wanderer wissen wir sehr wohl, wie scheu Wildtiere sind, ganz besonders scheu sind Raubtiere-
wie nah kommt man zu Fuss einem Fuchs
oder Dachs oder gar einem Luchs?
Bei dem Wolf wird es auch nicht anders werden.
Na ja, so koennen sich wieder ein paar Politiker den Wanst vollschlagen,
wenn sie auf "Konferenzen" in edlen Tagungshotels darueber konferieren..
die Quotenpresse wird gleich mit dabei sein, keine Frage.

http://www.schaferhund.com.ar/

http://www.gmx.net/magazine/digital/sandwich-fuchs-internethit-30605228

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Auf-A-1-ueberfahrener-Wolf-ist-ein-Hund,wolf1580.html
Das dachte ich mir schon - so mancher "Wolf" wird im "Gentest" durchgewunken, obwohl es ein Hund war..

Bei einer Wanderung haben wir folgendes erlebt:
Frauchen kommt mit Labrador-Retriever durch eine Wiese gegangen
(im Mai, wo der Bauer hofft, dass diese waechst)
- Richtung dem Weg, wo wir gerade wandern. Hund schwaenzelt heftig.
Frauchen zerrt an der Leine (mit Halti) - Hund bellt.
Hund bekommt ein Leckerli. Hund freut sich und schaut zu Frauchen
wie zu einem Gott oder Futterautomaten auf zwei Beinen.
Frauchen sagt zu uns: Das ist sein Weg, sein Revier, deshalb bellt er so.. Ich laechele verstaendnisvoll,
ganz anders an die Jahre, wo mir der Versuch auf den Lippen lag,
das Verhalten des Hundes aufklaeren zu wollen. Es nuetzt nichts, ein Frauchen versteht nix,
weil der Hundeverein das so sagt, wird es richtig sein..
Hund hat nun fertig gekaut, es geht wieder ein paar Meter weiter auf uns zu - und schaut dumm,
weil es nun nichts mehr gibt - er schwaenzelt und .. bellt.
Frauchen gibt ihm schnell noch ein paar Brekies. Wie kommt das?
Nun Hundchen ist nicht dumm und auch nicht unfreundlich. Er merkte sehr schnell-
Freundlichkeit gibt - KEINE Brekies, das gibt es nur, wenn man bellt!
So kam es wohl, dass der Hund etwas rundlich wurde..
(Wie eine Ziege angeleint bringt nicht gerade Bewegung, gell?
Und - was soll ein Wasserjagdhund im Halti?)

http://de.wikipedia.org/wiki/Beauceron
Heute, am 8.Juni 2015 haben wir in der Hainallee in Weilburg einen Beauceron mit seinem Herrchen kennen gelernt.
Interessant war, dass der Hund sofort die Sympathie spuerte und sich anfassen lies-
als waeren wir alte Bekannte.. einen kleinen Yorkshire wuerden wir nicht so einfach anfassen!

Gefunden bei Google+ am 10. Juni 2015:
"Heute Morgen, habe ich eine großen Schüssel veganes Hackfleisch ins Auto gepackt und bin ins Wetzlarer Tierheim gefahren."
Hier bleibt ja wohl kein Auge trocken ;)

Ein Fund in einer Tierheim-Beschreibung, die lesenswert ist:
Was soll man mit einem solchen Hund anfangen?!
Zitat:
"Er ist Zuhause recht ruhig, er bewacht sein Zuhause wie es ein Dobi tun sollte.
Alle Besucher sind immer herzlich Willkommen und er laesst sich von ihnen dann immer verwoehnen.
Sonst schlaegt er bei gewissen Geraeuschen, die von draussen kommen an.
Nachts meldet er nur eigenartige Geraeusche, die er selbst nicht kennt.
Draussen ist er recht nervoes. Dobitypisch zieht er immer an der Leine und hat einen unglaublichen Vorwaertsdrang
(außer er ist vollkommen ausgelastet). Ableinen habe ich eine zeitlang versucht, aber er ist nur so lange gehorsam,
bis er einen leckeren Geruch in der Nase hat oder einen Jogger/Fahrradfahrer entdeckt .
Deshalb verzichte ich komplett auf das Ableinen, ausser auf kurzen Strecken z.B. am Fluss.
Er hat einen starken Jagdtrieb. Der Geruch von Wild reicht aus, dass er im Wald oder Gebüsch verschwindet und erstmal rennt.
Hier reagiert er auf absolut nichts mehr, kein Rufen/Schreien/in die andere Richtung rennen.
Sonst zeigt er einen sehr guten Gehorsam, Sitz, Platz, Steh, Fuss (auf dem Hundeplatz) und Hier klappen wirklich super gut.
Zum Hundeplatz: er ist in der Lage eine 100 Punkte BH Prüfung zu laufen.
Bei IPO Hundesport muss man sich auf den Boden Beschraenken, denn Spruenge über Huerden oder Aehnliches ist sehr schlecht für seinen Ruecken .
Anderen Hunden gegenüber ist er an der Leine sehr ruepelig.
Das heisst, er bellt und zieht in Richtung der anderen Hunde.
Wenn man nun auf ihn einwirkt zeigt er Schnappbewegungen in Richtung des Leinenfuehrers.
Ohne Leine hat der Bub nur Spielen im Kopf, selbst mit den dominantesten Rueden faengt er an zu Spielen.
Bei zickigen Weibchen hält er lieber mal Abstand, bei aggressiven Rueden auch.
Er reagiert sehr gut auf die "Sprache" der anderen Hunde und haelt lieber Abstand als auf Konfrontation zu gehen.
Bei Joggern/Fahrradfahren und Personen, die einem entgegenkommen muss man vorstichtig sein.
Ich rufe Shiraz dann immer zu mir und wir gehen im Fuss an ihnen Vorbei.
Selbst dort direkt neben mir, versucht er ab und an die Personen anzuspringen . .
(Dieses Verhalten habe ich versucht mit Klickern und Wurst hinzubekommen, doch ganz habe ich es noch nicht geschafft.)
Auch Züge/Busse/Lastwagen/Krankenwagen bellt er an, hier ist auch grosse Vorsicht geboten,
denn manchmal ist man als Hundefuehrer nicht darauf vorbereitet, dass sein Hunde auf die Strasse vor ein Auto springt.
Er kuschelt für sein Leben gerne und geniesst jede Streicheleinheit die er bekommt!
Gesundheiltich ist auch einiges zu beachten:
Er hat mehrere Allergien. Futtermilben, Graeser und manche Fleischsorten von Huehnchen vertraegt er nicht.
Seine Symptome aeussern sich in exessiven Kratzen.
Ich habe frueher Gebarft (ausschliesslich Pferdefleisch) mit ihm, die lief auch ganz gut, nur sehr Kostenintensiv.
Nassfutter/Dosen ging auch, aber nur Rind. Shiraz vertraegt das Trockenfutter "Wolfsblut - Wide Plain" am besten,
er zeigt nun keine Symptome mehr und ich Fuetter das Futter schon über einem halben Jahr ohne Probleme!!
Natuerlich ist er Stubenrein.
Und Katzen mag er überhaupt gar nicht, sowie Eichhoernchen, Rehe, Hirsche, alles was man so im Wald finden kann.
Er wiegt 40 kg und hat 73cm Schulterhoehe.
Er ist auf alles was ein Hund essen kann sehr fixiert und geht diesem auch nach wenn man nicht drauf achtet, drinnen sowie draussen.
Er ist mittlerweile ein riesen Kraftpacket und muss wirklich mit Vor- und Nachsicht gefuehrt werden"
Zitat-Ende.
Meine Frau sagte dazu: "Was will ich denn mit einer solchen Kruecke?"
Da hat sie wohl recht,- ich habe nur mal nachschauen wollen, was mit diesen Hunden ist.
Wir trafen beim Wandern auf einen solchen Hund ;) - ein DSH ist wohl eine andere Klasse,
eben "S-Klasse" unter den Hunden - ohne wenn und aber gehorsam.

Sa.20.Jun.2015 - ich gehe mit den drei kl. Enkelchen in Obershausen spazieren und erklaere deren neuen Wohnort..
so kommen wir nach einem Waeldchen am Ortsrand an zwei grossen schwarzen Riesenschnautzern hinter einem Zaun vorbei,
der am Strassenrand, am Buergersteig ist.
Die Tiere wueten wie verrueckt, als eine Stimme hinter den hohen Ecken kam:
"Gehen sie einfach weiter" (In scharfem Ton, welcher dem der Hunde nicht unaehnlich war.)
Spaeter im neuen Heim trafen wir einen Bekannten, der erzaehlt, dass seine Frau die Hosen zerrissen bekommen hatte,
als sie um das Dorf spazieren wollten und ebendiese Hunde freilaufend entgegen kamen.
"Der Halter rief uns zu, dass wir stehenbleiben muessen, sonst beissen die Hunde"
Hier handelt es sich um absichtlich "mannscharf" gemachte Hunde,
darauf dressiert, zu "stellen".
Das ist eine Gefahr fuer alle Bewohner des Ortes.
Unglaublich aber wahr - es handelte sich um den oertlichen Tierarzt..
(Das bestaetigt meine bisherigen Erfahrungen mit dieser Klientel, die man meiden sollte,
wo es nur geht -einfach austrocknen.)

Ein Schaeferhund wird eher kollabieren, als den Befehl nicht zu erfuellen,
den er erhalten hat - also: Aufpassen mit extremem Training, wenn es zu heiss ist!

Hundehalter haben wohl -ganz offenbar- wenig Zutrauen zum gesundheitlichen Aspekt oder "Ahnung"
bezueglich der Vertraeglichkeit von "menschlicher Kost" oder gar kein Zutrauen zu ihren eigenen Kochkuensten -
auf alle Faelle wird auf fertiges Futter "geschworen".
Hier und da noch eine Tablette,
ab und zu eine Spritze gegen diese oder jene Sachen,
mal kratzt sich der Hund ununterbrochen, mal bekommt er andere seltsame Krankheiten.
Im Fertigfutter wird das verarbeitet, was man fuer die menschliche Nahrung nicht gebrauchen kann oder will.
Dann kommen Haltbarkeitsstoffe, Stabilisatoren, Farb, Geruchs, Duft und Lockstoffe hinein,
sowie Bindemittel, damit der Mist zusammen haelt.
Als verantwortlicher Hundehalter wuerde ich das nicht verfuettern, wirklich nicht.
Es wird garantiert auch kein Hund "fett" von Wurst oder Kaese oder Essenresten - nee,
es ist die mangelnde Bewegung, der fehlende Auslauf, der dem Namen auch gerecht werden muss.
Heute faehrt jeder Spacken jeden Meter mit dem Auto, deshalb stehen die Karren
alle auf der Strasse (das Garagentor zu oeffnen und wieder zu schliessen wuerde viel zu sehr aufhalten)
und blockieren oft genug Feuerwehr, Notarztwagen - aber auch die Muellabfuhr.
Die Koeter fahren ebenso mit dem Auto "gassi" - dh. man faehrt ausserhalb des Ortes
und geht dort ein paar Meter, bis der Hund sich ausgeschissen hat -
und so sieht dieser Weg dann auch aus - igitt igitt - niemand sammelt die Haufen ein !

Unser Nachbar meinte es gut und warf dem Peter einmal ein Stueck Pansen zu -
angewidert ist dieser zur Seite gesprungen
und ist nie an dieses seltsame Stueck Fleisch gegangen.

Sonntag, 12. Juli 2015 um 19.08 Uhr ist eine Suchhunde-Trainerin im Gespraech mit dem Moderator,
wo sie gefragt wird: Was haben sie fuer einen Hund dabei?
Nun, das ist ein Bluthund. Ah- der sucht wohl Blut?
Nee, das kommt von der Blutlinie der Zucht, hat nichts mit dem Blut zu tun.
Nun gut, gerade in diesem Sender wird der Zuseher oder Zuseherin vereimert wie nirgends sonst..

16.Juli 2015 ca 0900 Uhr,- drei Damen befinden sich in ziemlicher Ferne auf dem Feldweg,
zwischen uns liegt ein weiter Weg und ein ebensolches reifes Getreidefeld-
die -grossen- Hunde jagen da hindurch, ueber den Weg, ueber eine Wiese
in ein kl. Waeldchen und wieder retour. In der Zeit, wo Jungtiere unterwegs sind -
unweit davon sahen wir einen jungen Fuchs, Kaninchen kann man hier regelmaessig beobachten.
Zuvor sind wir von einem kleinen Koeter angefallen worden,
der sonst immer angeleint laeuft - gut, es war dem Besitzer peinlich,
zum Biss kam es auch nicht. (Knapp) Obwohl wir keinen Hund dabei hatten!
Keiner dieser HalterInnen beherrschte ihr Tier, das ist nun mal so, dass Hundefeindlichkeit gemacht wird.
Unser Nachbar haelt zwei seltsame "franz. Bulldoggen", kleine boesartige Klaeffer, die alles und jeden anbellen.
Unter Geschnaufe, Geblubber und Gezische, weil die Schnautzen wegzuechtet sind.
Was ist heute los? Gibt es keine Hunde mehr,
die hoeren oder besser HalterInnen, die ihr Tier verantwortlich fuehren koennen?
Zudem gibt es niemanden mehr, der die Haufen aufhebt und nach Hause mitnimmt.
Ueberall muss man aufpassen, nicht in eine solche Mine zu treten..

11. Sep. 2015 - heute erfahren wir in einem Hundegespraech ueber den Zaun,
dass der Frisoese zwei Huskys vergiftet wurden und nur mit knapper Not gerettet werden konnten.
Wer macht denn sowas? Ausgerechnet bei diesen Leuten, die keiner Fliege was tun!

18. November 2015 - wir trauern um den Polizeihund "Diesel", dem Malinois, der beim Einsatz gegen eine Kofferbomberin (!) in Paris ums Leben kam..

***

http://liveblog.morgennews.t-online.de/Event/_t-onlinede_MorgenNews__3
Ein Rottweiler hat sich losgerissen und ein 2j. Kind gebissen. Ein Kommentator hat dazu (Auszug, Zitat) geschrieben: "Ein 2-jaehriges Kind ist fuer den Hund im Beuteschema, als Halter sollte man dies wissen ! " Ich finde, das bestaetig die Meinungen in der Bevoelkerung zu dem Thema Rottweiler und Dobermann und andere Kampfhunde eindrucksvoll. Normale Leute brauchen keinen derartigen Hund und nochmal: Nee, ein Schaeferhund ist etwas ganz anderes, er gehoert nicht zu diesen Rassen, da er denkt. Ein Hund sollte in unserer dichten Besiedlung IMMER sozialisiert werden, das setze ich mal voraus. (Echte Diensthunde mal ausgenommen) Es gibt aber auch andere Stimmen (Zitat-Auszug) " Ich habe selbst einen Rottweiler und er hat sich noch nie aggressiv gezeigt, ganz im Gegenteil. Man sollte sich immer erst das andere Ende der Leine ansehen." Soviel zu diesem Thema.

Gerade erzaehlt eine Moderatoese im HR4 "..damit der Hund nicht wieder im Tierheim landet und liebevolle Eltern bekommt!"
(Zur "Hundedame" ein netter Fauxpas)

Weiter gehts mit dem Hirnwurm der "Berichterstatter": "Vierbeiner sucht Zweibeiner Mops-Ehepaar mit Nachwuchs" - Seit wann sind Hunde ein "Ehepaar"? Echt krank diese gnadenlose Vermenschlichung des HR

http://www.oberlahn.de/upload.oberlahn/188219.pdf
Hasenpest.

http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=65307&key=standard_document_57340392
Sag ich doch !

Der rasante Anstieg an Haus- und Wohnungseinbruechen im Monat September / Oktober 2015 laesst uns an eine grossen, unbestechlichen und bissigen Hund denken, der im Haus immer deutlicher zu fehlen scheint.. (Beim Peter waere mit Sicherheit niemand eingestiegen oder zudringlich geworden)

Langsam, aber sicher kommt mir die moderne Hundehaltung vor, als waere ich im falschen Film: Die Glaeubigkeit an die Hundeschulen und Hundefluesterer mit ihren schraegen Vorgaben und Vorlieben, die inzwischen fast zum "Sachkundenachweis" mutiert sind, lassen mir die Haare hochstehen und von der Hundehaltung Abstand nehmen. Da moechte ich - meine Frau sieht das eben- moechten wir uns nicht einbringen und auch nicht gesehen werden, so peinlich finden wir das! Bei uns ist ein Hund ein Hund, er wacht und gehorcht, wenn es darauf ankommt - Kunststuecke gehoeren in den Zirkus und nicht zum Schaeferhund - einen anderen Hund akzeptieren wir -nach dem Peter- nicht mehr, das waere viel zu wenig, ein duerftiger Ersatz..

Nach dutzenden Filmen ueber Alaska - und hier will ich mal eine Anregung dazu machen - Ancorage ist ein interessante Stadt, weil deren 300.000 Bewohner staendig mit wilden Tieren leben oder leben muessen. In den Vorgaerten, Muelltonnen, auf den Strassen sind Elche, Schwarzbaeren und seltener auch Woelfe zu sehen. Gerade Schwarzwoelfe, von denen man im Web nichts findet, sind dort recht haeufig. Das ist eine Auswilderungsform oder Mischform von Huskys, Malamutes und Woelfen. Die Verhaltensmuster der Woelfe - auch im Umgang mit den Baeren zeigen klar, dass die Augen- und Koerpersprache innerhalb dieser Gattungen verstanden wird. Augenblinzeln, Koerperhaltung etc. Die Natuerlichkeit des Husky oder Malamute ist klar erkennbar, in Kombination mit der Domestikation ist der deutsche Schaeferhund die Krone unter den Hunden, die natuerliches Verhalten haben. Ueber ein Jahrhundert der Sozialisation machen sich hervorragend bemerkbar. Mir ist klar, dass die Damenwelt mit ihren zwei Hundchen einen "militaerisch exakten" Hund nicht gebrauchen kann und wenn der Deutsche Schaeferhund noch so personenbezogen und fuehrig ist und hoeren will. Er ist aber auch von Hause aus scharf, dh. muss mit fester Hand erzogen werden, sonst ist er eine Waffe, die mal nach vorne, mal nach hinten zeigt. Exakt das versteht man in den Hundeschulen mit ihrem "Dogdancing" und "Agility" nicht, die mit den Hundefluesterern- ihr wisst schon..

"Ein Schaeferhund geht nicht Gassi, er rueckt aus!" und "Ein Schaeferhund gibt kein Pfoetchen, er salutiert"

Wir kommen viel herum, was schon an unseren Uebungsgaengen zu den Wanderungen liegt - und so ist es immer wieder ein echtes Glueck und Freude, wenn unterwegs mal wieder ein Schaeferhund "Wachdienst" tut. Eine kleine Ansprache und der Hund piepst und schwaenzelt - diese Hunde spueren ganz klar und eindeutig die spezielle Affinitaet zu dieser Rasse, die man in 14 Jahren mit einem solchen Tier entwickelt. Ich wette, so mancher dieser Schaeferhunde, die zuerst wie verrueckt (muss er ja, Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps) und sehr boese fletschend angerannt kamen, waeren danach grad' mit uns gegangen.. sogar ohne Leine, wie sich das fuer diese Art gehoert. Den Kleinhunden dagegen haben wir gelernt zu misstrauen und aus dem Weg zu gehen.

*** Seitenempfehlung: Brotbacken - kann heute jeder, wenn nach diesen Rezepten vorgegangen wird. Endlich ist chemiefreies und haltbares, appetitliches Brot in jedem Haushalt ganz leicht selbst machbar ! ***

Der Gasthund hat sich laengst an sein weiteres Zuhause gewoehnt, er benimmt sich anstaendig,
ist nicht mehr so aufgekratzt und kennt sich aus bei uns.
Zuerst ist allerdings sein Futternapf dran: Ich sammele Wurstreste, Kaeseschnippel und auch mal ein kl. Fleischstueck -
wenn dann alle paar Wochen der Hund kommt, wird diese Sammlung aufgetaut und serviert.
Wenn das einmal nicht reichen sollte, gibt es selbstgebackenes Brot und.. Leberwurst drauf.
Zur Zeit ist die "glaeserne Produktion" und die Wurst aus den 125gr Dosen aus Thueringen der Favorit.
(Allemal genauso gut oder besser als vom Metzger)
Inzwischen ignoriert der Gasthund die beiden staendig klaeffenden franz. Bulldoggen,
die eher wie kleine dicke schnaufende Raupen sind.

Wieder ist ein Jahr vergangen, der Peter ist nun schon 3 Jahre unter der Erde..
um so verwunderlicher, dass so viele Leute auf diese "Memorial-Seite" klicken: 218 im Juli 2015 !

http://www.castra-regina.com/index1.html

http://www.arlett.de/graue/

http://www.vom-thorstein.de/

http://www.vom-thorstein.de/d-wurf.html (es gibt sie schon noch, die richtigen Hunde!)


In juengeren Jahren, ein typischer Anblick.

So ein Schaeferhuendchen ist die perfekte Ergaenzung zum Kugelgrill, wie ich finde..






Gasthund Malou.

Staatsministerin Priska Hinz will ein "Programm fuer Wolfsmanagement errichten lassen", weil wiederholt Woelfe in Hessen gesichtet worden sein sollen.

http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=65307&key=standard_document_57069816
Ich hoere gerade im Radio (17.9.2015 HR4), dass die Stadt Hanau ihr Freibad
mit weniger Chlor versetzt und fuer eine begrenzte Zeit als Hundebad
zur Verfuegung gestellt hat. Ohne Anleinzwang, mit gratis Tueten und Aufsicht.

Unterwegs beim Wandern treffen wir ab und an Leute mit groesseren Hunden,
manchmal bleibt man stehen und unterhaelt sich eine ganze Weile. Die Themen sind immer die gleichen, vom Hund ueber den Staubsauger,
ueber die Kinder bis zu den heutigen Problemen im Land.
Leute mit kleineren Hunden sind meistens damit beschaeftigt, die Zamperl im Zaum zu halten.. grosse Hunde sind immer ruhig.

http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=51179&key=standard_document_57109808
Staupe durch Waschbaeren - das auch noch!

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8c/Barry_Bern.JPG
Bernhardiner sahen damals auch ganz anders aus - nicht so schwer und nicht so schwerfaellig -
in China nennt man die heute "deutsche Fleischhunde"..

http://dl.wolfdog.org/pics/dbase/13859.jpg
Desgleichen beim 1. Deutschen Schaeferhund, der dem Hollaender sehr aehnlich war:
http://hollaendischerschaeferhund.de/hollschaefergesch.html
Wir haben schon sehr viele Halter getroffen und gesprochen - wie bei den Autos,
die immer feister werden, ist auch beim Hund der Trend zu Groesse und Wucht zu sehen, in der sich die Eigner erfreuen.
Traurig, aber so ist es.

http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article147625153/Darf-ich-mein-totes-Haustier-in-die-Biotonne-werfen.html
Die letzte Ehre oder Biotonne? Ein seltsamer Beitrag ueber die "Entsorgung" von Tieren.

Mitte November 2015 - endlich ist die Trauer bei mir etwas abgeklungen, die der Tod des Hausgenossen hervor gerufen hat.

Eben habe ich mich an eine der seltsamen Begebenheiten erinnert; dem noch jungen Peter wollte ich etwas Backfisch zu versuchen geben. (Er hat alles verkosten sollen) Was tat er? Schnuffel - schnuffel, grosse Augen, dann drehte er sich zu seinem Heck und schnuffelte wieder.. Sein Blick deuteten wir damals als "entsetzt" - es hat eine Weile gedauert, bis er begriffen hat: Das hat miteinander nichts zu tun und es schmeckt gut. Von da an hat er Fischdosen gerne ausgeschleckt. (am liebsten Hering in Tomatensauce) Nun sag mir nochmal einer, Hunde koennen nicht assoziieren! Wer dennoch sowas behauptet, hat entweder noch keinen Hund gehalten oder im Leben nicht aufgepasst.

Heute gehen Tierfreunde daran zu behaupten, "Tiere haben eine Seele" - was denn? Sind sie Kirchenmitglied? Die Seele ist das, was in den Himmel kommt (beides sind Erfindungen der katholischen Kirche, genau wie der Teufel und die Hoelle und der Brezzelbub und die Erbsuende).. was aber, wenn man aus der Kirche ausgetreten ist? Was aber, wenn der Hund oder das Tier kein Mitglied ist oder war? ;)

***

Aktuelle Warnung: Die Jagdpaechter brauchen wohl tatsaechlich nicht die Wege absperren, wenn eine Treibjagd stattfindet. Das halte ich fuer unverantwortlich, wenn Spaziergaenger unvorbereitet auf solche Dinge treffen, die lebensgefaehrlich werden koennen. Schaue ich mir diese "Jaeger" an, wird es mir Angst und Bange. Bei manchem Hund kann ein Schuss aus der Naehe ein Trauma ausloesen, das er zeitlebens behaelt. Von Kindern will ich nicht mal erst anfangen - nee, da muss was gemacht werden: Die Jagd gehoert in ordentliche staatliche Haende und darf keine Privatsache sein.

***

Auch interessant: Heute sind wir durch die Stadt gefahren, auf der belebten Strasse schaute (wieder einmal) ein Hund genau zu uns ins Fenster, von der anderen Strassenseite aus, durch die fahrenden Wagen hindurch. Unverkennbar: Er hat gespuert, dass ich gerade zu meiner Frau sagte: Schau mal wie schoen! Ein Hundchen! Das ist keine Spinnerei, das passiert oefter. Desgleich kann man erleben, wenn bei uns ein Hund im Auto sitzt und draussen jemand vorbei geht, der unter dutzenden oder hunderten Passanten angebellt wird: Sollten Hunde "Rassisten" sein oder spueren sie die Ausstrahlung, dass diese Leute nichts Gutes im Sinn haben? Manche haben wohl eine derart negative Ausstahlung und sie kommen (bis jetzt ausnahmslos) aus suedlichen Laendern.. (Das bestaetigen einige Hundehalter!)

http://hessenschau.de/gesellschaft/fdp-besorgt-wegen-hunde-entfuehrungen,hundeentfuehrungen-100.html
Selbst Irrsinn kann immer nochmal getoppt werden- kaum zu fassen !

"Vendetta- ein huebsches Bengalmaedchen auf der Suche nach dem Glueck - Wir haben gestern aus einer Zucht einige Katzen uebernommen. "
Solche Verruecktheiten verleiden uns die Tierhaltung, das ist auch in der Hunde-Szene arg verbeitet.
(Vom Ausdruck "Vendetta" mal ganz abgesehen)
Immer mehr -vor allen Dingen Halterinnen- vermenschlichen die Tiere.
Bei uns ist ein Hund immer ein Hund geblieben, auch wenn er fast ausschliesslich "vom Tisch" gefuettert wurde!

***

Wie fuettere ich einen Hund am besten?
Ich habe eine Plastiktuete in der Gefriertruhe, in die man geschwind etwas zufuegen kann:
Wenn es gegrillte Haehnchen gibt, werfe ich die Reste nicht einfach weg, sondern puhle sorgsam die Knorpel und Hautstuecke ab, den Sterz und andere Weichteile, auch jene von innen. Das sind gesunde Delikatessen fuer den Hund. (Keine Gefluegelknochen nehmen)
Bei Suppenfleisch faellt immer mal Bindegewebe an, das ebenfalls in die Tuete kommt. Reste von den Kotelett-Knochen, die weicheren Teile davon koennen auch in die Tuete, desgleichen alle Knochen von Schaelrippchen. (alles gegart)
Wenn Kaese- oder Wurstreste von der Fruehstuecksplatte sind, kommen die ebenfalls in diese Tuete in der Gefriertruhe.
Wurstzipfel und essbare Wursthaut, Schwarte und Knorpel von Bauchfleischscheiben etc. gehoeren ebenfalls in diese Tuete.
Ich rate, diese Beutel nur so gross zu machen, wie der Hund in einer Mahlzeit verdruecken kann, ohne sich dabei den Magen zu verrenken. Gut aufgetaut und beinahe zimmerwarm sollte dieses Futter sein, damit es verdaulicher ist.
Wenn ein Beutel die Chargengroesse hat, kommt der naechste Beutel dran, der dann bei sich bietenden Gelegenheiten nach und nach gefuellt wird.
Auf diese Weise habe ich immer etwas da, wenn der Gast-Hund kommt.
Dieses Fresschen ist allemal gesuender, als der Fertigkram aus der Dose oder Tuete- wo man nie weiss, was alles drin ist.

Ansonsten kann ein Hund jedes Essen vom Tisch bekommen, wenn er ab und an etwas hat, womit er sich seine Zaehne reinigen kann:
Weiches Holz zum kauen, weichere Knochen zum zernagen. Gefluegelknochen sind nicht geeignet. Rinderknochen nur von den Rippen.
Von jedwelcher Rohkost halte ich nichts, weil Keime und Krankheiten nie ganz auszuschliessen sind.
Trockenfutter aus der Tuete kann - wie bei uns die Plaetzchen - nur als Beifutter taugen, sonst sind zu viele seltsame Farb- Geruchs- und Geschmacks- und Lockstoffe verbaut, die den Hund wie ohne Saettigungsgefuehl fressen lassen!
Wasser sollte immer erreichbar sein fuer den Hund- lieber eine etwas groessere, standfeste Schuessel nehmen.
(Bei einem Schaeferhund einen halbvollen 5ltr Eimer)

Die Futtermenge sollte sich nach der Beanspruchung richten:
Wenn ein langer Spaziergang gemacht wurde, womoeglich mit Baellchen- oder Bringsel-Training, dann wird mehr gefuettert, wenn bei einem Regentag nur die allernoetigste Gang war, deutlich weniger fuettern, dann wird der Hund bestimmt nicht fett!
Wichtig: Nie vor dem anstrengenden Training fuettern, immer erst hinterher und nie beim Training, auch wenn die "Spezialisten" heutzutage etwas anderes propagieren.
Der Hund, auch schon als Welpe- sollte wegen dir kommen, wenn er gerufen wird und nicht wegen des Leckerlis oder Futters !!
Erziehung mit Futtergaben ist grundfalsch und stuemperhaft.

Besonders gut ist selbstgebackenes, schlackstoffreiches Brot: Eine Scheibe doppelt klappen, wie ein Pausenbrot- vorzugsweise mit Leberwurst bestrichen (die es in zig abwechslungsreichen Arten gibt- von Gefluegelleberwurst bis Kasseler Leberwurst). Leber ist ein ganz wichtiges Element bei der gesunden Hundeernaehrung- uebrigens auch fuer uns Menschen!

Vom Tisch bekommt der Hund lauwarmes Essen, ganz egal ob das Bratkartoffeln oder Gemuese oder Nudeln ist- wichtig ist die kontrollierte Menge an Kalorien (wie bei uns auch) in Relation zur Bewegung oder zur koerperlichen Betaetigung an diesem Tag.
Unser Peter hat zuweilen ordentlich gefuttert - wenn zuvor hart trainiert wurde. Die Menge entsprach locker die eines erwachsenen Mannes.
Ich koche selbst und kann durch rationelles Einkaufen den Preis niedrig halten - ethisch ist die Fuetterung vom Tisch nicht anders, als die durch Fertigfutter oder mit mit getrocknetem Fleisch. Guenstiger und gesuender ist selbst kochen allemal !

Grundsaetzlich habe ich den Hund von allem kosten lassen, was ich gekocht habe oder was wir gegessen haben:
Das Gefuehl, dass im "Rudel" alles geteilt wird, darf nie verloren gehen-
sonst schwindet das Vertrauen in sein Herrchen oder Frauchen;
besondere Leistung und Gehorsamkeit kann man nur durch ein unbedingtes Basisvertrauen bekommen.

Grundsaetzlich sollte man die Futteraufnahme nicht erzwingen, der Hund weiss was gut fuer ihn ist und was er mag-
wie bei uns Menschen bekommt das dann auch am besten.

Schieres Eiweiss soll auch der Hund nicht haben, deshalb ist eine gesunde Mischkost wichtig.
Bei uns bekam der Hund selbstverstaendlich sein sonntaegliches Fruehstuecksei- Ehrensache!
Er hat das Ei nie gefressen, sondern zelebriert- ganz sorgsam von aussen nach innen geschaelt und gegessen.

Ich halte- im Gegensatz zu den ueblichen Ratschlaegen im Web - ein kleines Stueckchen Schokolade oder ein Plaetzchen nicht fuer bedenklich:
Im Gegenteil! Der Hund spuert den Belohnungseffekt und verhaelt sich entsprechend. Zu oft darf das nicht sein !
Je kleiner der Hund, um so kleiner die Menge an Suessem.

Ein geschlagenes rohes Ei und etwas Disteloel ist gut fuer das Fell und die Augen.

***

Ein Spacken hat an der oeffentlichen Anlage des Dorfes neben einem Hundehaufen einen Eisenstab in den Rasen gesteckt, ein mit Folie versiegelten Zettel daran gehaengt: "80 Euro Strafe!"
Wenn man bedenkt, welcher Aufwand dafuer noetig war, haette die Beseitigung dieses Kothaufens sehr viel weniger Zeit beansprucht..
Was mit diesem "Eingriff in den oeffentlichen Park und der unzulaessigen Beschilderung" geschehen soll, weiss ich nicht ;)

Die heutige Zeit mit ihren seltsamen "Hunden", die man so trifft, ist nicht dazu angetan, dass wir uns wieder einen Hund anschaffen moechten. Die Begegnungen unterwegs sind nicht immer so toll, weniger wegen den Hunden, als wegen der HalterInnen. Die vielen Fehler, die man schon aus dem Augenwinkel heraus sieht, erschrecken mich. Hunde sind von den HalterInnen erzogen und das merkt man.. ;)

Unser Gasthund weiss inzwischen genau, wie und wo es bei uns zur Sache geht.
Beim Abschied hat unser Sohn- wie ueblich- in der Vorratskammer gestanden und sich dies und das ausgesucht- der Hund war dabei und schaute: Nimm dir doch auch was.. der Hund ging zielstrebig auf eine kleine Dose Leberwurst zu und nahm sich das Ding vorsichtig aus dem Regal - die Beute haben beide gemeinsam eingepackt, als sie wieder nach Hause gefahren sind. Wobei anzumerken ist, dass auch dieser Hund die blaue Dose mit den Sauerlaender-Wuerstchen sehr wohl kennt, die stets dort in dieser Ecke zu finden ist..

Januar 2016: Das Gast-Huendchen bleibt eine ganze Woche - das wird einige recht lange Spaziergaenge geben, ist doch klar! (Frauchen/Herrchen haben durch arge berufl. Beanspruchung sehr wenig Zeit dafuer) Zuerst wird es mit dem smart abgeholt- eine ganz neue Erfahrung fuer das Tier.. dann hat die koreanischen Nachbarn einen Mini-Koeter, der ohne Deckchen auf dem Ruecken nicht nach draussen darf- aber jeden anderen Hund sofort boese angreift und dabei sogar auf deren Ruecken springt, um in den Nacken zu beissen.. deren Grundstueck hat keinen Zaun. (Da wird er aber bei dem Gasthund keine Freude dran haben, schon wegen der Hoehe..) Wie auch immer der Leih-Schaeferhund mag das Smartfahren wohl sehr, weil er endlich mal direkt nach vorne schauen kann- und alles mitbekommt. Das hat er weidlich ausgenuetzt und praktisch die ganze Fahrt ueber 2 Std. sehr aufmerksam verfolgt. Nun konnte er auch gut an unseren Ohren ruesseln - wie praktisch! Ein wenig war ihm das Knurren unter dem Bodenblech (wo der Motor ist) seltsam, aber das gab sich schnell. Morgens hat er schon die Socken hinterher getragen, die ich auf dem Weg zum Bad verloren hatte.. Unser Sohn hatte sich doch recht verwundert geaeussert, dass die Bewohner seines Ortes gruessten, was so ganz und gar nicht ueblich zu sein scheint: Ich hatte die blaue gestrickte Bommelmuetze auf, so eine, wie man an der Kueste traegt. (Dieses Phaenomen ist mir schon oefter aufgefallen - sonst gruesst niemand) Der Gasthund hat abends freilich laengst die Rest der Huehnersuppe gefuttert und morgens ein Ei mit Leberwurstbrot gehabt, so wie sich das in unserem Haushalt gehoert. Ein erster langer 2 Std. Spaziergang (ca 8km) war der Auftakt "seines Erholungsurlaubs von der Stadt". Nun liegt er platt auf seiner Decke und ruehrt sich nicht mehr. In zwei Tagen sind wir 15 Kilometer spazieren gewesen. Selbstgebackenes Brot mit Leberwurst -zusammengeklappt- die ideale Hundenahrung. Aber auch mit Erdnusskreme crunchy bestrichen oder statt dessen mal eine kleine Dose Blutwurst. Ein Hund ist kein Vegetarier oder Veganer, das ist manchen modernen Halterinnen nicht unbedingt klar. Egal welches Wetter auch immer kommen mag- wir gehen unseren ausgedehnten Spaziergang, wo der Gasthund anschliessend immer wie geplaettet auf seinem Deckchen liegt! Dienstag, die 3. Runde folgt: Quer durch Weilburg, gute 6-7km mit kurzer Kaffee-Pause. "Hund muss draussen bleiben" - klar, leuchtet mir ein, denn die Theke ist nahe am Eingang. Malu wurde also an der Laterne, direkt bei der Tuer angebunden und bekam ab und an mal einen kl. Happen gereicht. Der Hausmeister sollte wohl nicht hinein gelassen werden - also noch einen kl. Happen. Es geht noch nicht an, dass der Hund die Tuer beschuetzt, wo man uns dahinter an den Tischen sehen kann.. Zwei alte Tuerken gingen ueber die Strasse auf uns zu- dann wollten sie vorbei - WuFF! Die sind aber gewetzt.. ;) Spaeter gingen wir die Limburgerstr. hinab, als hordenweise dunkle Leute an uns vorbei gingen- WuFF! - Platz hatten wir, das darf man sagen ;) (Wer hat dem Hund das beigebracht? Ich weiss es- niemand. Das scheint jeder Deutsche Schaeferhund so zu machen, wie uns schon viele Halter berichtet haben- und wir hatten ja mit dem Peter die gleiche Erfahrung. Irgendwas haben die Fremden an sich, was unsympatisch ist - irgend eine negative Ausstrahlung. Ansonsten kann jedes Kind den Hund anfassen, ganz ohne Probleme) Man koennte titeln: "Mit dem Welcome-Dog durch Weilburg" (Passend zu unserem "Willkommensgitter" auf der Schlusslicht - Seite .. und was hat er geschnarcht und dabei gestrampelt, als er sich zur guten Nacht legte.. Nach dem 3. Tag also ca 22km - nicht schlecht. Nun kam heute am Mittwoch nochmal mind. 6km dazu, also 28 Kilometer. Nun war der 4. Tag mit 7 Kilometer dabei, wir gingen zum Eierhof und zurueck. Anschliessend gab es Pasta Satis Facere, auch fuer den Hund. (Ehrensache- es hat ihm trefflich gemundet) Also 29 Kilometer.. (Bei diesen Kilometern KANN der Hund nicht zulegen - und auch wir nicht.) Nun konnte der Gasthund schon am 3. Tag hintereinander Rehe verbellen, was er besonders gerne macht.. Mein Gott, gestern Abend haben wir eine Sendung ueber einen spanischen Hundefluesterer gesehen, der an wohlhabende Frauen- seltsam, es sind immer Frauen, die neuerdings kleine Hunderudel halten- vermitteln und sozialisieren wollen. Die Methoden sind so falsch wie so richtig, wie es gerade passte. Es ist schon erstaunlich, womit man alles Geld verdienen kann! Der 5. Tag mit dem Gasthund Malou: Gemuesesuppe mit Hackbaellchen, (der Hund hat nach dem Spaziergang bei nass - kaltem Wetter einen gehoerigen Teil abbekommen, schoen warm - wir hielten uns am Gluehwein fest und anschliessend einen heissen Tee) dann ging es mind. 7 Kilometer auf Tour. Ergo 36 Kilometer. Am letzten Ausleih-Tag geht es die grosse Runde ueber Weinbach, gute 8 Kilometer, also 44 Kilometer in 6 Tagen, anschliessend habe ich Schnitzel gemacht, auf Brot mit Beilagen und Kase- auch eines fuer den Hund. Ehrensache. Am Sonntag fahren wir das Hundchen wieder nach Hause. Er hat ordentliche Spuren im Dielenboden hinterlassen, ein paar an den Tueren. Der Hund macht das nicht aus Hypernervoesitaet oder gar Absicht heraus- er ist nun einfach etwas groesser und so passiert das ploetzliche Aufstehen eben mit gestreckten Krallen, nicht immer, aber oft genug. Billig ist der Spass nicht- gut, dass ich das selbst beheben kann. Staubsaugen war jeden Tag dringend noetig, was auch nochmal eine zusaetzliche Arbeit ist. Anschliessend muessen alle Boeden im Haus geputzt werden. (Ich schreibe das so deutlich, damit Interessenten der Hundehaltung auch diesen Aspekt erkennen- das will abgewogen werden. Wuerde ich die Schaeden an den Landhausdielen vom Handwerker beseitigen lassen, ginge das ganz schoen ins Geld..) Wie auch immer- als der Hund wieder nach Hause gefahren wurde, hatte der Staubsauger Asthma, der kl. Staubsauger in der Garage ebenso- das Autochen sah aus, als waere es geteert und gefedert worden. (Ein schlappen Vormittag Reinigungsarbeiten in und am Auto- es war ueber und ueber mit Salz und Dreck voll. Meine Frau hat die Wohnung geputzt und ich putze den Rest des Hauses - in zwei Etappen. Die Voegel im Garten koennen nun wieder in Ruhe fruehstuecken, ohne dass ihnen nachgestellt wird. Und wir sind gleich am Tag danach- also am Montag zum Supermarkt gegangen um noch ein paar Kleinigkeiten zu holen. Somit waren die 50 Kilometer in einer Woche voll. (Leider ohne Hund, der sehr fehlt..)

Am Osterwochenende (2016) soll ein Wolf drei Zwergziegen gerissen haben - der Besitzer in Nordrhein-Westfalen hat nach dem 1. Angriff eine Videokamera installiert und entsprechende Aufnahmen zeigen koennen. Die Presse titelt: Nach 180 Jahren wieder Woelfe in der Gegend! Allein mir fehlt der Glaube, dass ein Wolf gleich drei dieser -vollkommen sinnlosen- Tiere fruehstuecken will. Eines ja, er wird das bestimmt nicht ganz und gar auffressen koennen und aus Blutrausch heraus scheint mir das bei einem entarteten Hund wahrscheinlicher als bei einem Wolf. Wie will man auf dem Video sehen, dass es ein Wolf und kein Saarloos-Wolfshund oder ein Tschechoslowakischer Wolfshund oder ein Kunming Wolfshund aus China oder ein Tamaskan aus Finnland war, die allesamt nach dem Aussehen des wilden Verwandten gezuechtet werden - nicht nach dessen sonstigen Eigenschaften? Wer sich mit dieser Thematik befasst hat, der wird dieser Meldung eher keinen Glauben schenken: Im Zwergziegengehege sind einfach zu viele menschliche Spuren und Gerueche- das angreifende Tier wird also eher einer der obigen Hunde gewesen sein, die keine Scheu vor Menschen haben, von denen sie schliesslich gezuechtet werden. Ein Schaeferhund? Unwahrscheinlich, weil diese Hunde ganz anders sozialisiert sind als Wolfshunde - und wenn, dann muesste dieser schon aus einer total assozialen Haltung kommen, was kaum jemals vorkommt. (Die Besitzer haengen immer sehr an den DSHs)

Wer den Roman "Der mit dem Wolf tanzt" gelesen hat, wird mein Verhaeltnis zum Thema Wolf und Natur und menschlichem Zusammenleben eher verstehen.. heute sind die ruecksichtlos schiessenden Soldaten des wilden Westens Amerikas eher studierte Machtmenschen, die auf subtilere Art -oft gemeine- Gewalt ausueben. Die "Bueffel" werden im Supermarkt "gejagt", die Freiheit findet man auf den Wanderungen in der Region am ehesten. Ja, es gibt sie noch, die Freiheit. Man muss sie finden lernen.

http://hessenschau.de/panorama/zehn-dinge-die-sie-wissen-muessen-wenn-sie-einem-wolf-begegnen,einem-wolf-begegnen-100.html
Ich sehe da nicht viel Unterschied zu dem Vieh, wo ich 14 Jahre Wange an Wange gelegen habe ;)

https://de-de.facebook.com/Grauer-Deutscher-Sch%C3%A4ferhund-267857433325423/
Das macht Laune auf einen solchen Hund - selbst nach bald 5 Jahren ist dieses Gefuehl noch immer vorhanden, bei uns allen..

Wieder ist ein Schaeferhund, 2 Jahre alt, kastriert und gechipt und vollkommen unerzogen vom Tierheim abzugeben - er wurde wohl ausgesetzt, weil sein Frauchen/Herrchen nicht damit fertig geworden sind. "Voellig ueberschwenglich und stuermisch gegen jeden Menschen, der sich naehert, suchen wir hundeerfahrenen Halter, der damit fertig wird"
Immer wieder dasselbe- wenn die "Erziehung" nicht klappt, werden die Eier abgeschnitten, in der Hoffnung, dass sich der Koeter gibt.. Nee, das macht er nicht- nun ist er noch weniger orientiert und weiss gar nicht mehr, was er machen soll. Mir ist diese typische Fehleinschaetzung der Situation unbegreiflich. Von einem Schaeferhund geht garantiert keine unkontrollierte Vermehrung aus, die Strassenhunde produziert. Das muesste inzwischen auch der Duemmste wissen. Die "Erziehung" in den Hundevereinen und Hundefluesterern ist nur Dressur, keine Erziehung ! Sicher tut mir der Hund leid, aber: 1. wuerde ich mit meiner Einstellung (siehe diese Seite) garantiert keinen Hund vermittelt bekommen, weil in den THs nur Frauen hocken, 2. geht ein so schlecht oder gar nicht erzogener Hund ueber Tisch und Baenke, durch Blumenbeete und gegen Enkelchen - nee, ein nicht oder falsch erzogener Hund kann gefaehrlich sein - weil man nie weiss, wie die Vorgaenger den Hund verkorkst haben. Wie auch immer, unser Hund konnte ohne Leine durch Staedte gefuehrt werden und das vollkommen ohne jede Gefaehrdung der Passanten, auch und gerade bei kleinen Kindern kein Problem. Dazu muss man den Hund aber als Welpe sozialisiert haben, sonst geht das nicht: Nicht gelstern bis hysterisch mit hoher Quitsch-Stimme, wie das heute so getan wird, sondern mit den noetigen Kommandos, die immer exakt ausgefuehrt werden mussten. Ein Schaeferhund ist KEIN Spielzeug, sondern eine Waffe, wenn er in den falschen Haenden ist oder war..

Nun kommt ein Trend aus Schweden zu uns: Hunde mit gelbem Halstuch. Dabei soll symbolisiert werden, dass diese Hunde Abstand zu anderen Hunden und auch zu Menschen brauchen, weil sie aus Hundestationen kommen oder sonstwie nicht sozialisiert sind.

Nein, wir belassen es dabei, keinen neuen Hund mehr anzuschaffen: Wir werden nicht juenger (60/65) und da muss man immer mal damit rechnen, dass einer ins Krankenhaus muss und dabei stoert ein Hund. Zudem lassen die koerperlichen Kraefte nach- der Rest des Lebens hat angefangen, wo niemand weiss, ob nicht ganz schnell ein Hunde-Waise ins TH muss. Das moechten wir nicht. Selbst "die suesseste Versuchung" darf nicht schwach machen. So gebe ich mich mit dieser Hundeseite zufrieden und gemeinsam freuen wir uns ueber jeden Schaeferhund, den wir beim Wandern treffen. (Ein anderer Hund waere sowieso nie in Frage gekommen, nachdem wir entsprechende Erfahrungen mit dieser Rasse gemacht haben.)

Nun faengt die Stadt Berlin an, einen Hundefuehrerschein in Erwaegung zu ziehen. Zusaetzlich werden Zonen ausgewiesen, wo Hunde laufen duerfen und wo nicht. Die Bezirke sollen selbstaendig entscheiden duerfen, ob dort ueberhaupt Hunde ausgefuehrt werden duerfen:
"..wo Hundeauslaufgebiete ausgewiesen werden sollen und an welchen Orten die Tiere gar nicht ausgefuehrt werden duerfen. Bisher richtete sich dies im Wesentlichen nach den Bestimmungen des stadtweit geltenden Hundegesetzes. Kuenftig sollen die Bezirke in Eigenregie entscheiden duerfen."
Aha, ethnischen Gebiete als "hundefreie Zone" - man wird es erleben !

Immer mehr Frauen mit dem beruehmten Futtersack sind unterwegs zu sehen, wie sie "aus erzieherischen Gruenden" immer mal ein Haeppchen geben..

Heute bin ich auf eine Seite einer Hundetrainerin gestossen, die im "Netzwerk trainieren statt dominieren" zugange ist.
Das halte ich fuer eine total und absolut grundfalsche Aussage in Punkto Hundeerziehung, weil sie die Verhaltensmuster der Hunde nicht beruecksichtigt: Hunde sind gerne in Rotten und die sind hierarchisch geordnet, wie in einem Wolfsrudel. Dass das dieser guten Frau nicht bekannt ist, zeigt mir klar, dass Hundetrainer hinterfragt werden sollten. Nochmal fuer Dummies: Man muss erst das Grundvertrauen erwerben und sich die DOMINANZ sichern, sonst ist der Hund in Krisensituationen nicht lenkbar. Mit dem Futterbeutel durch die Gegend gehen, zeigt nur die Hilflosigkeit der Leute, die vermutlich aus Zeitmangel zu diesem Mittel greifen..
Trainieren ist heute mehr Dressur als Erziehung - das kann man mit einer Maus auch - ein Hund ist jedoch mehr!
Ich habe mit dem Peter, dem Hund dieser Seite - auch trainiert, aber so ganz und gar anders, als das auf den Hundeplaetzen gemacht wurde.
Ohne Leine, mit vollem Blickkontakt und absolutem Gehorsam, besonders im Training.
So ein Schaeferhund geht nicht gassi- er rueckt aus ;)
So ein Schaeferhund gibt kein Pfoetchen, er salutiert ;)
Was spassig gemeint ist und zeigt, dass man sich auf einen artgerecht erzogenen Hund verlassen kann.
Dieses Ur- oder Grundvertrauen muss sich der Halter ERARBEITEN und nicht der Hund irgendwie erbetteln oder erschleichen, um Futter zu bekommen.
Futter steht dem Hund zu den Mahlzeiten zu, nie zwischendurch und schon mal gar nicht unterwegs: Wie schnell ist der Hund vergiftet, wenn er die Futteraufnahme im Training oder auf der Strecke gewohnt ist.

Mich freut, dass diese Seite so einen Erfolg im Web bekommen hat: Im April 2016 waren 891 Besucher, konkret auf diesem Blatt zu begruessen!

Man darf sich nicht durch die heutigen Modernitaeten verunsichern lassen: Hunde begleiten die Menschen schon zigtausend Jahre, praktisch schon seit der Altsteinzeit!

http://web.de/magazine/wissen/lebensmittel-hunde-toedlich-31561966
Teil-Wahrheiten, Teil-Richtigkeiten sind immer so ein gefundenes Fressen fuer unsere Presse.
Zum Thema Hundeernaehrung: NEIN, es macht einem groesseren Hund nichts, wenn er mal ein Plaetzchen oder ein Stueckchen Schokolade oder eine Praline bekommt. Es macht sehr wohl was, wenn er gekauftes Hundefutter bekommt, deren Inhaltsstoffe wir nicht kennen. Am besten ist es wohl, wenn man "vom Tisch" fuettert und nur so viel, wie es an diesem Tag an koerperlicher Beanspruchung gab- genau wie bei uns Menschen- dann bleibt das Tierchen gesund bis ins hohe Alter. Heute wuerde ich UEBERHAUPT KEIN GEKAUFTES FUTTER mehr verabreichen. Sollte bei uns wieder ein Hund Einzug halten, gibt es garantiert kein Fertigfutter mehr, sondern nur noch das, was bei uns uebrig bleibt oder extra fuer ihn, den Hund gekocht wurde. Selbst mit Chili, Salz und Pfeffer etc. ist der Peter fuer einen Schaeferhund uralt geworden... und es haette diesem Tier mal jemand sagen sollen: Nee nee, von diesen lecker duftenden Frikadellen oder Bratkartoffeln oder was auch immer darfst du nichts haben, das ist schaedlich fuer Hunde ! Ich weiss sehr wohl, wie Hunde reagieren, wenn sie sich ausgeschlossen fuehlen- sie reagieren mit einem "Beleidigtsein" und z.T. mit Gehorsamsverweigerung..

http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=6656&key=standard_document_60665702
Auch hier wird von Tieraerzten "gewarnt" vor dem Fuettern gewuerzter Speisen - kein Wunder: Sie verkaufen fuer suendhaft teures Geld Fertigfutter von "Premiumherstellern", bei denen man so allerlei Rueckstaende bedenklicher Art gefunden hat. Hauptsache teuer, Hauptsache keine Arbeit mit dem Futter - Haltbarkeitsstoffe, Geschmacks- und Geruchs- und Duftstoffe lassen die Tiere fressen bis sie platzen, weil natuerliche Regularien -ganz bewusst- ausser Kraft gesetzt werden: Nur so kann man noch mehr Futter verkaufen und wenn die Tiere davon krank werden, dann gibts ja noch den TA, der gerne behandelt- fuer teures Geld.. mein Tipp: Lasst euch nicht fuer bloed verkaufen!

"vermeintlicher Wolf bei Greifswald hat sich als ein viel seltenerer Goldschakal enttarnt"- das Tierchen war in die Fotofalle gelaufen. Ein etwas kleinerer Kopf und Rumpf als ein Wolf- oder grauer Schaeferhund- beiden aber verdammt aehnlich. Nun darf ich hoffen, dass mir ein solches Tier zulaeuft ;) (Eine Planstelle waere gerade frei, mit Frikadellen-Anschluss)

Mann, Mann! Was geben die "Fachleute" wieder fuer tolle Tipps, wenn ein Hundeangriff kommt: Nicht kleinmachen oder in die Hocke gehen, nicht schlagen oder wegrennen, sondern wegdrehen und Blickkontakt meiden oder die Tasche hinhalten, dass der Hund dort hinein beissen kann.. Hallo? Ich wuerde dabei den Finger heben, "Achtung!" rufen und ein Stoeckchen werfen - das wird solange gemacht, bis der Hund muede ist und ggf. mit nach Hause kommt, um die versprochene Frikadelle abzugreifen ;) (Das geht natuerlich nur bei richtigen Hunden, nicht bei diesen seltsamen Zwerg-Zuechtungen)

Merkwuerdig: Unterwegs auf Spaziergaengen oder Wanderungen treffen wir immer mal wieder auf groessere Hunde, die aengstlich an der Leine gehalten werden (Wegen der Hundeangst vieler Leute) oder - wie heute im Wald nach Fuerfurt (26.5.2016) einen korrekt erzogenen grossen Hund, der auch ohne Leine einwandfrei war. Mir ist dann immer der Tag gerettet - es freut mich einfach so etwas zu sehen. So oder so- grossen Hunden kann man ansehen was sie denken. Kleinen Hunden eher nicht, die wuerden wir nie anfassen !

Ab und zu faellt mir nochmal was ein: Ich habe mal versucht den typischen Geruch unseres Hundes zu analysieren - "dreckiger Pfirsich" wuerde passen.

Palaeontologisches: Der heutige Haushund soll von zwei unterschiedlichen Wolfpopulationen heraus domestiziert worden sein. In Europa und in Asien gab es schon vor 12.000 Jahren Hunde, die sich mit der Voelkerwanderung vermischt haben.

Osnabrueck: Die Zahl der Risse von Woelfen an Nutztieren waere auf ueber 400 angestiegen, so die Gazette. Wer weiss, dass Bauern automatisch im Jagdverband sind, duerfte dabei eher an eine Entsorgung von kranken Tieren denken: So bekommt man Ersatz, was sonst ein Totalverlust gewesen waere.. Ich glaube solchen Meldungen absolut nicht. Ferner wird geraten, "keine Woelfe anzufassen und diese durch lautes Rufen und Drohen oder mit Pfefferspray zur Flucht zu bewegen" Ich glaube es nicht, - wer fasst denn Wildtiere an? Die Zeitungen sind immer froh, wenn eine neue Meldung kommt und wenn die noch so irrwitzig ist!

Im Radio kam ein Bericht ueber einen vermittelten Fundhund, wo begeistert von den tollen Eigenschaften des Tieres erzaehlt wird: Er hoert prima, aber nur wenn er an der Leine ist. Mit Kindern kommt er prima aus, wenn die ihn in Ruhe lassen. Er laesst uns noch etwas Platz auf der Couch und schlaeft mit uns im Bett.. Hallo? Ich dachte es geht um einen Hund und nicht um den neuen Freund der jungen Frau, die diesen Bericht von sich gab..

***

Bei einer Wanderung haben wir eine freundliche Frau mit zwei wunderschoenen Schaeferhunden getroffen- und wie das so ist mit uns, kamen wir sofort ins Gespraech. Von ihr haetten wir in Baelde einen Welpen bekommen, wenn nicht der Sohnemann mit Frau und Hund bei uns vorstellig werden wuerden - was unweigerlich zu Problemen kommen wird: Ihr (schon recht grauer) Hund ist nicht gerade freundlich zu anderen Tieren.. Nun warten wir lieber und heben die Adresse wie Gold auf, damit die Beiden gleich an einen feinen neuen Schaeferhund kommen koennen. (Schade, aber so ein Risiko war uns letztlich doch zu gewagt..)

Wie auch immer, die beiden erwachsenen und sehr agilen Hunde haben genau so reagiert wie damals unser Peter, wir konnten sofort recht ordentlich mit diesen zurecht kommen. Vollkommen ohne Beruehrungsaengste, was die Halterin erstaunte.

***

Das neue Buch ist angefangen: Der mit dem Wolf tanzt - von 1988. (mal was ganz anderes, ein Buch wie der schon lange bekannte Film, den wir schon mehrmals gesehen haben) Ein Buch ist ein Buch und immer etwas anders als der Film, der erst danach gedreht wurde.
Wer den Roman "Der mit dem Wolf tanzt" gelesen hat, wird mein Verhaeltnis zum Thema Wolf und Natur
und menschlichem Zusammenleben eher verstehen..
heute sind die ruecksichtlos schiessenden Soldaten des wilden Westens Amerikas eher studierte Machtmenschen,
die auf subtilere Art -oft gemeine- Gewalt ausueben.
Die "Bueffel" werden im Supermarkt "gejagt",
die Freiheit findet man auf den Wanderungen in der Region am ehesten.
Ja, es gibt sie noch, die Freiheit.
Man muss sie finden lernen.

Neu sind die Erkenntnisse der "Ernaehrungswissenschaftler", die nun endlich auch die "Emotion", das "Mentale" beim Essen und der Essensauswahl zur Sprache bringen. So waeren Pasta-Esser eher selbstbewusste Typen, die gerne kontrollieren - na, wenn er meint..
Neu ist allemal, dass nicht mehr nur fuer eine Art der Ernaehrung, ob vegan, vegetarisch oder kohlehydratfrei gewaehlt wird, sondern eher der "Mischkost-Typ" zugenommen hat.
Ach was? Das haette ich ihm auch sagen koennen. Das muss keiner "studiert" haben, das weiss jede alte Hausfrau und jeder alte Knochen, der so gerne belaechelt wird- frueher war dieses Wissen Allgemeingut und heute ist es zur "Wissenschaft" mutiert:
Die Alten sagten immer "iss von allem etwas und nie zuviel".



Die Menschen sind so einfach wie Hunde gestrickt, wenn man im Supermarkt ein solches Broetchen aus der Hand verspeist - die Blicke sind richtig neidisch. Nur mit blankem Neid kann man die Blicke uebersetzen, die von allen Seiten kommen. Isst man das Ding auf dem Parkplatz ist das ganz deutlich. Im Markt, also direkt an der Theke mit dem heissen Leberkaese fuehrt es dazu, dass wie mit einem Magneten die Passanten abgelenkt und an diesen Stand gezogen werden. (Die meisten waren Maenner, Frauen reagierten fast alle nur entsetzt, was ich so deute: Die sind zwar neidisch, empfinden es aber als Frechheit, dass ich darf und sie nicht, weil "sie" auf ihr Gewicht achten muss)
Im Uebrigen darf ich bemerken, dass der Hund, als er noch unter uns weilte, selbstverstaendlich seine eigene Wurst oder sein eigenes Broetchen mit Leberkaese abbekam- Ehrensache- Rudelgerechtigkeit!

Nach einer Zeitungsmeldung ist ein Wolf, der zuerst betaeubt werden sollte,
weil er Menschen zu nahe kam und auch schon Hunde gebissen haben soll,
erschossen worden.
Das Ministerium sagte dazu "letal entnommen" wie verwirrt muss man sein, solche Ausdruecke zu basteln?
Irgendwie zeigt mir das zweierlei:
1. Der Wolf- so es denn ueberhaupt einer war, koennte krank gewesen sein,
2. der Hund lief frei und hoerte nicht,
3. der Jaeger war uebereifrig,
4. es sind zu viele Weltfremde im Ministerium,
5. wo war der Nabu ?


15.7.2012

15.7.2012

15.7.2012 - zwei Tage vor seinem Einschlafen fuer immer..


Bei den Woelfen zu Besuch
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Gasthund5 (28.Sept.2014)




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http://dgdttrhzrf.heimat.eu/weisheiten.htm
http://www.tierklinik.de/medizin/infektionskrankheiten/virusinfektionen/aujeszkysche-krankheit
http://www.gesundehunde.com/forum/showthread.php?t=53482
http://australian-terrier-forum.phpbb8.de/medizinischer-bereich-und-ernahrung/schweineschwanz-t662-10.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Pseudowut
http://www.barfinfo.de/was-ist-das-aujeszky-virus/
http://www.futtermedo.de/rohes-schweinefleisch.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Barf
http://hundetipps-24.de/content/372/72/was-ist-barf

Nachdem ich das ganze Haus geputzt habe, was nach dem letzten Gasthundebesuch noetig war, ist mir klar geworden:
Ich werde aelter, diese zusaetzliche Arbeit wird mir zu viel..

Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.

"Der Hund ist auch im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde"

Wie geht es weiter?
Ein paar Nachtraege:
Wir sind von drei Seiten von merkwuerdigen kleinen Klaeffern umzingelt, die gerade so arg in Mode gekommen sind:
Zwischen geretteten Auslandshundchen und Miniaturkoetern oder franz. Bulldoggen, die kaum noch Luft bekommen, fistelt es hochtoenig und nervig - wehe wenn ein paar davon aufeinander treffen! Ein Gezerre und Geziehe - wirre Kommandos, die sowieso nichts bewirken. Jeder Passant wird angeklaefft - staendig und immer wieder - diese Tiere lernen auch nichts dazu, wie mir scheint. Der Trend zum 2. oder 3. Hund(chen) ist ungebrochen und boomt gerade.. Das geht so lange gut, bis mal ein Kind seine Hand durch den Zaun steckt!
(Halter groesserer Hunde sind in der Defensive und muessen sich bei einem Konflikt erklaeren, die Halter kleiner Hunde tun das nicht:
Die kleinen Viehcher gehen sofort in den Angriff ueber, wenn der grosse Hund sich wehrt, wird sofort bei der Gemeinde angerufen: Ein gefaehrlicher Hund!)
Deshalb moechten wir in der heutigen Zeit lieber keinen Hund mehr halten - er waere - mit Sicherheit - wieder ein Schaeferhund.

14. Sept.2016: Eine Frau wirft frisch geborene Hundebabys in einen ICE-Muelleimer und verschwindet dann. Jetzt haben die Behoerden zwei ueberlebende Welpen und die dazugehoerige Schaeferhuendin gefunden."

Ab und zu faellt mir nochmal was ein, was mit unserer Hundehaltung zusammen haengt:
Wir haben entsetzt gesehen, wie unser Sohn auf dem Boden hockte und aus seinem Mund eine zusammengerollte Scheibe Wurst heraus ragte; der Peter naeherte sich mit seiner langen Schnautze ganz ganz vorsichtig und biss von der Wurst ganz exakt seinen Teil ab, ohne auch nur die Nase des Sohnes zu beruehren. Eine erstaunliche Leistung, ein erstaunliches Grundvertrauen beider! (Der Junghund hat bei uns erfahren, dass im Rudel alles geteilt wurde - er musste nie um seinen Teil kaempfen!)

22. September 2016: "Norwegen laesst 47 Woelfe erschiessen. Bauernverbaende begruessten das, waehrend Tierschutzorganisationen empoert sind. 70 Prozent der gesamten Population werden dadurch getoetet, erklaerte World Wide Fund For Nature (WWF), diese sprach von "massenhaftem Abschlachten". Der Wolf steht in Norwegen auf der Liste der bedrohten Tierarten. Im vergangenen Winter wurden bis zu 68 Woelfe in Norwegen registriert, mindestens 25 weitere leben im Grenzgebiet zu Schweden."

"Im Sueden Brandenburgs ist ein gekoepfter Wolf gefunden worden. Den Torso habe ein Mann zwischen Pinnow und Staakow entdeckt"

"Die Rueckkehr des Wolfes ist eine Erfolgsgeschichte, lt. Monitoring des Naturschutzes. Im Jahr 2015/16 seien 46 Rudel entdeckt worden."
http://www.dw.com/de/immer-mehr-w%C3%B6lfe-in-deutschland/a-19570908
Fuer mich als ehem. Halter eines Schaeferhundes ist der Blick des linken Wolfes zu seinem Gesellen bezeichnend, fragend, skeptisch, besorgt..

Wie auch immer: Noch heute treffen wir auf Schaeferhunde, die immer gleich im Verhalten sind - man sieht, was der Hund denkt. In vielen Gespraechen mit den Haltern ueber diese Hunderasse wird stets klar: Keine andere kaeme infrage. Die Erlebnisse mit dem eigenen Hund, auch wenn das nun schon Jahre her ist - werden von diesen Gespraechspartnern allesamt bestaetigt, man erlebt mit diesem Hund sehr aehnliche Dinge! Es braucht freilich eine Menge an Einfuehlung und an Zuverlaessigkeit beim Halter, denn nur so kann ein Hund zuverlaessig werden - wie auch sonst? Flippigkeiten mag ein solcher Hund nicht, er will seine Sicherheit und muss sich auf sein Herrchen verlassen koennen, genau wie dieser das vom Hund verlangt: Befehl, Gehorsam, Ausfuehrung - stets gleich, nie mit wechselnden Ausdruecken fuer einen Anspruch und nie in quitschender Tonlage vorgebracht! Bis jetzt konnte man jeden Schaeferhund anpacken und streicheln - den man unterwegs getroffen hat: Der Hund merkt schon, was mit dem Gegenueber los ist.. die weit verbreitete Meinung, dass ein Schaeferhund kein Huetehund (Agilitytauglichkeit) sei, darf man getrost als Maerchen abtun- ( Welcher Schaeferhund huetet am besten? hessenschau am 26.09.16, 19:30 Uhr ) diese Hunde koennen alles, aber: Muss er das wirklich tun?! Besonders gerne unterhalte ich mich mit Polizisten, wenn diese privat mit Schaeferhunden zu tun haben. Hundeplaetze brauche ich nicht, das ist nicht mein Ding, was wohl am latenten Wettbewerb mit irgendwelchen seltsamen Vorgaben liegt und vor allen Dingen am Vereinsleben: Dazu muss man taugen - soweit moechten wir uns nicht verbiegen!

http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=6656&key=standard_document_61117082
Es wird auch viel Mist verbreitet, was Hundehalterhaftung und vor allen Dingen das Verhalten gegenueber Hunden anbelangt. (Wer tritt schon mit einem nackten Bein mit Turnschuh gegen einen Dobermann vom Rad herab? Das ist alles arg konstruiert - aber kann dennoch taeglich in aehnlicher Form passieren. Aus diesen Gruenden halte ich zwar eine Versicherung fuer noetig, aber noch viel wichtiger ist ein hoher Grad an Sozialisation des Tieres, das viel viel Zeit und Geduld erfordert: Einfach mal fuer 1-2 Std in der Woche zum Hundeplatz gehen, das langt nicht!

Immer wieder bieten Tierheime Hunde an, deren Krankheitsbild nicht gut ausschaut: Hier muss der kuenftige Halter zuweilen mit recht hohen Kosten rechnen, besonders wenn die Hunde schon aelter sind. Man kennt die Vorgeschichte nicht und weiss deshalb nie, wie das Tier im Eventualfall reagieren wird. Dennoch wollen diese "Hundefreunde" in den Heimen ueber 300 Euro pro Tier haben, obwohl sie auf einer grossen Menge nicht vermittelter Katzen - und Hunde sitzen, die jeden Tag Geld kosten. Angeblich nehmen sie das Geld, damit das Abgabetier in gute Haende kommt, dann wieder wegen der hohen Futterkosten, die das Heim zu begleichen hat. Wuerden die, so meine Meinung dazu, auf eine kleine Spende hin das Tier vermitteln, haette sich dieser Stau aufgeloest und die neuen Hundehalter waeren eher in der Lage den Tierarzt zu bezahlen. Irgendwie hat man das Gefuehl, ausgenutzt und fuer dumm verkauft zu werden..

Letzte Oktoberwoche im Jahr 2016: Wir sind fuer eine Woche auf den Hund gekommen - diesmal hat es aber nur sehr wenig Aehnlichkeit mit dieser Spezies;


- gut dieses Ding kann nichts dafuer, dass der Mensch es derart verunstaltet gezuechtet hat..



Die "Rezension" nach einer Woche mit so einem Ding zeigt mir, dass meine Einschaetzung richtig war:
Total verzuechtet, es grunzt unentwegt in unterschiedlichen Lautstaerken, schauft, schneuzt, roechelt und faucht, schnarcht lauter als ein alter Mensch, pfurzt, dass sich die Balken biegen und gibt dauernd stoerende Geraeusche von sich. Dieses Ding scheisst Haufen, die groesser sind als bei einem Schaeferhund! Ansonsten ist es charakterlich einwandfrei, kommt mit fast allen Hunden klar und ist leicht zu halten - (feine kurze Haare haften allerdings ueberall an) aber es ist mit gleichen "Franzoesischen Bulldoggen" inkompatibel, wie mir scheint. Diese Rasse kann sehr aggressiv untereinander reagieren. Fazit: Ich brauche sowas absolut nicht ! Das ist kein Hund, eher eine Mischung zwischen Raupe und Schwein, freundlich aber widerlich. Wer sich vor staendig unanstaendigen Geraeuschen fuerchtet oder davor ekelt, sollte die Haende von einer solchen Zucht lassen. (Dieses Ding, tut mir leid, aber ein anderes Wort habe ich dafuer nicht, kann man nicht in der Wohnung lassen, wenn Gaeste zum Essen bleiben, da bleibt der Bissen im Halse stecken, so eklig ist das Gegrunze und Gekotze und staendige Niesen, dass die Fetzen fliegen. Ach, das dauernde Schuetteln habe ich vergessen: Diese Tiere haaren wohl das ganze Jahr ueber wie wild- das hat zumindest der Nachbar erzaehlt, der zwei (!) von diesen Kruecken haelt. Einer Familie mit Hygieneanspruch kann man davon auf alle Faelle nur abraten. Leider hat dieses Vieh KEINERLEI Mimenspiel, wo man seinen Gemuetszustand ablesen koennte, (die Mimik ist starr wie eine Maske) wie das z.B. bei einem Schaeferhund der Fall ist.. ! (Einen Schwanz hat das Ding auch nicht, mit dem Hunde bekanntlich kommunizieren) Uns wundert immer wieder, warum die Passanten unterwegs dieses Tier als "niedlich" einstufen! Erstaunlicherweise hat es den ersten Spaziergang gut durchgehalten - 4 Kilometer immerhin. Dann wollen wir es wissen und sind die "Schaeferhunde-Runden" gegangen - auch das hat dieses Vieh gut ueberstanden. (Trotz heftiger Muedigkeit waren die Geraeusche noch immer gleich grauslig) So kamen 40-45 Kilometer in einer Woche zusammen .. Wir sind froh, wenn das Ding wieder abgeholt wird, auch wenn die Spaziergaenge gut waren und das Tier sich als bestens sozialisiert und vertraeglich mit anderen Hunden und Menschen zeigte, bis auf die Ausnahme der beiden artgleichen "Hunde" in der Nachbarschaft. Wie auch immer - wir haben diesen seltsamen Koeter gesund abgeliefert, ohne das teure Hundefutter zu beanspruchen: Der Hund hat darauf gefurzt, dass sich die Balken bogen! Tipp: Eine kleine Dose (125gr) Wurst, aufgeteilt auf Morgens und Abends- etwas gekochte Kartoffeln drunter und schon ist die Verdauung in Ordnung, ohne dauerndes Kratzen und Pupsen. (das kostet auch nicht mehr und man weiss, dass kein Abfall oder ueberfluessige Chemie drin ist)

Dieses seltsame Tier ist ein Mini-Schwein, das ist unser beider feste Meinung zu diesen "franz. Bulldoggen", auf keinen Fall ein Hund !

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Anderes Thema: Wir erleben immer wieder, dass uns stolz junge Hunde gezeigt werden - was ganz wunderbar ist. (Fuer beide Seiten) Oft als troestendes und lebensspendendes Wesen, wenn der Partner gegangen ist; so wird der Rest des Lebens niemals langweilig. So ein Tier muss mal, es braucht Futter und Wasser, es will Bewegung, Ansprache und Aufmerksamkeit. Es muss etwas beigebracht bekommen, damit es ein brauchbarer Begleiter der nun taeglichen Spaziergaenge sein kann. Das ist eine richtig spannende Aufgabe - fuer beide. Wir sind immer sehr zufrieden, wenn uns dieses neue Dorfbewohnerchen gezeigt wurde - das uns dann ja auch schon mal kennt.. (So soll diese Hunde-Seite im Web nicht vergebens gewesen sein!)

Es kann sehr unterhaltsam werden, wenn man im Feld der Suchmaschine "hund zerrt frauchen vor ein auto" eingibt - versucht es mal!

Das Thema "Gentest bei Hunden" ist angelaufen! Man will - wie bei einem Vaterschaftstest - die Abstammung oder Mischung der Hunde bestimmen, damit die Besitzer ein wenig mehr herauslesen koennen, wie sich die Hunde fuer die Familie eignen oder ob sie jagdlichen Trieb haben etc. Nun sind wohl noch lange nicht alle Hunderassen (von den Caniden mal ganz zu schweigen, die ich im Verdacht habe oefter mitgemischt zu haben als die Forscher oder Hundefans denken..) in dieser Gen - Datei erfasst. Es geht auch nicht mathematisch zu, dh. wenn die Aussage kommt, dass der Test zu 75% dieser oder jener Rasse angehoert, heisst das: Beide Elternteile muessen dieser Rasse angehoert haben - was dann noch drin ist, geht ueber Generationen hinaus, wie in der Vererbungslehre schon lange bekannt ist. Die Natur laesst sich aber dennoch nicht in die Karten schauen, weil nicht jeder Labrador, so der Moderator - familientauglich ist und nicht jeder Schaeferhund ein Schutzhund wird.

http://www.schulhundweb.de/index.php?title=Hessen
Es tut sich was in Deutschland ! Das Schulhund - Projekt scheint zu klappen, z.B. in der Weilburger Gagernschule, wo eine Dogge Namens Minnie die Lehrerin unterstuetzt. Das ist nicht die einzige Weilburger Schule, in der so ein Kommunikationstier gehalten wird. Fast alles sind grosse oder groessere Hunderassen, die den Kontakt zu und mit den Kindern erleichtern! (Das ist sogar bei fremdlaendischen Kindern moeglich, wie das Bild zeigt) Toll, sowas gefaellt mir - Hunde als Sozialisationsvehikel ! (Kinder und Hunde gehoeren unbedingt zusammen)

Bekloppt:
"Die Kaninchen wurden alle vermittelt, bis auf einen Kaninchen-Herrn"

" Noch 2 junge Maenner suchen ein neues Zuhause!
Aus einem Wurf, der uns im Alter von drei Wochen uebergeben
und ca. am 01.09.16 geboren wurde, stammen diese jungen Maenner.
Sie sind als Handaufzucht sehr menschenbezogen,
haben ihre Erstimpfung erhalten und wurden gegen mehrfach Parasiten behandelt.
Sie kennen Kinder und Hunde und koennen nun in ihr neues Zuhause umziehen."
Bei diesen "jungen Maennern" handelt sich sich um Katzenwelpen..

Dez. 2016: Nun sind 4 Woelfe ueberfahren worden, - es soll sich um Jungtiere aus dem Osten handeln, einer haette gerade ein Reh ueber die Strasse schleppen wollen, als er ueberfahren wurde. (Die Jungwoelfe wechseln in ein eigenes Revier, sie sind total unerfahren und muessen erst einmal alles erkunden. Wer weiss, vielleicht kommen welche aus den Karpaten und kennen kaum Autos?)

Neulich kam im TV ein Beitrag ueber Woelfe und Baere in den Pyrinaeen, sehr beeindruckend und bestimmt mit den amerikanischen Naturschutzgebieten vergleichbar. Immer und immer wieder faellt mir die Naehe des Wolfes und sein Sozialverhalten angenehm auf - jede dieser Gesten ist uns wohlbekannt!

http://www.arte.tv/guide/de/066396-000-A/die-odyssee-der-einsamen-wolfe
Am 20.12.2016 kam auf A rte ein Dokumentarfilm "Die Odyssee der einsamen Woelfe" In 90 Minuten werden anhand von drei besenderten Woelfen deren Spuren quer durch Europa verfolgt..

Uns sind diese Bilder noch in lebendiger Erinnerung, saemtliche Gesten der Woelfe.. aus dem direkten Erleben!

Uns faellt auf, dass immer mehr Leute das Thema Hund und Kind zu verwechseln scheinen;
fuer uns ist der Hund immer ein Hund geblieben, nicht mehr, aber nicht nicht weniger.
(Was nicht heisst, dass ein Hund nicht auch menschliche Zuege haben kann)

Noch ein Phaenomen:
Wenn man den Hund -ungefaehr- unter dem 2. Rippenbogen kitzelt, beginnt ein Kratzreflex durch ein Hinterbein.

*** Schlussakkord Dez 2016: Ab und zu schaue ich nochmal vertraeumt nach grauen Schaeferhunden, sehe dabei zig Seiten an, lese die Ansichten der Zuechter und merke, wie sie untereinander uneins sind - dann schauen die Hunde nicht so aus, wie ich mir "Natuerlichkeit" vorstelle und so lasse ich es wieder und trolle mich.. (Ein halbwegs vertrauenserweckender Zuechter sucht selbst Welpen) Ich denke, dieses Thema hat sich fuer uns hier erledigt, - die Zeit mit dem Hund war schoen, aber sie ist definitiv vorbei. So bleibt wenigstens die Erinnerung. ***

http://www.hr4.de/rat-und-tat/begegnung-mit-hunden,hundebiss-100.html
Hier brauche ich nichts mehr zu schreiben, der Artikel reicht aus,
dass wir auf einen neuen Hund gerne verzichten,
auch wenn der Verlust unseres Peters -auch noch nach 5 Jahren- gleich hart geblieben ist.
(Vermutlich haengt das damit zusammen, dass wir Wange an Wange gelebt haben,
Kinder gehen aus dem Haus, wenn sie erwachsen sind- so ein Hund, der bleibt bis er stirbt.)


https://www.gmx.net/magazine/politik/tuerkei-erdogan/nazi-hunde-hakenkreuz-streit-tuerkei-bewirkt-32217104

Ich liebe Schaeferhunde !

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Am 21.3.2017 kam eine SWR Sendung "Marktcheck", in welcher das Thema Hundekot war-
Es kann richtig teuer werden, wenn jemand den Dreck vom Vorgarten durch Fachleute entfernen laesst
oder seine zugeschissene Wiese aberntet und zur Entsorgung in die Muelldeponie bringt-
so kamen schnell mal 500 Euro zusammen.
Manche greifen zur Selbsthilfe und liegen mit dem Smartphone auf der Lauer und zeigen an.

So wie es nun ausschaut, bekommt der Peter irgendwann Gesellschaft in seiner stillen Ecke:


Ganz sicher wird diese Huendin mal so begraben, dass der Kopf zu Peters Kopf zeigt.
Ein schoen kuehler und zugleich sonniger Platz, still - beneidenswert.
(Der Grillduft wird die Beiden immer ueberwehen)

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Meine Mail an den Rundfunk:
Liebes HR4 - ich muss auch mal wieder etwas Kritik sagen:
Der Vertreter des Bauernverbandes hat in dem Beitrag
um 10.15 Uhr am heutigen 23. Mai gesagt,
dass die Hunde, bzw. deren Hinterlassenschaften am Feld- und
Wiesenrand gefährlich für Kühe wären..
Ich muss dazu sagen, dass trächtige Kühe nicht draussen sind,
dass der Feldrand sowieso von der Bauernschaft regelmässig und systematisch -
zum (nicht rechtmässigen) Besitz erbeutet wird,
dass Kühe nie am Wegrand grasen, dass Hundehaltende -im Gegensatz zu Füchsen
und Wildschweinen und Marder und Wiesel und Iltisse und Dachse -
nur um ein paar hundeähnl. Raubtierarten zu nennen,
niemals zum Tierarzt gebracht oder entwurmt werden ;)
Ich finde, dass der Lobbyist hier schlichtweg sagen will:
Ich will nicht, dass meine Felder zertrampelt werden. (Wo er recht hat)
Kennt jemand von Euch einen HundehalterIn,
welcher einen Hund nicht regelmässig auf Würmer und Parasiten hin untersuchen und impfen lässt?
Unkommentiert darf man diese Art der Agitation nicht lassen,
sonst haben wir ein "postfaktisches Problem" oder eine "Fakemeldung".
Ende der Mail.

Ich bin gespannt, ob eine und welche Antwort kommt.