plaetzchenwolf - Peter, der Schäferhund - ein ganzes Hundeleben







Die Plätzchenwolf - Story.



Rekord!
Im April 2016 waren 891 Besucher auf dieser "Peter" Seite.

Schopenhauer:
"Der Hund bleibt im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde!"

Ein paar Bemerkungen über die Hunde und Hundehaltung:
Mit Hunden bin ich aufgewachsen, sie prägten ein ganzes Stück meines Lebens,
damit habe ich Tag und Nacht verbracht,
in den Zeiten voller Kraft und in Krankheiten, wir atmeten zusammen
und lebten zusammen, die Hunde erhielten ihren Teil an der "Beute",
wie sich das im "Rudel" gehört.
Unverkrampft und ehrlich, ohne moderne Gefühlsdusseleien oder Kindereien, wie im Bett schlafen oähn. -
der Hund blieb dabei immer ein Hund, auch wenn wir uns stets sehr nah waren !

Es ging in erster Linie um das "Urvertrauen", nicht um Dressur.

Peter - Bilder I.
Peter - Bilder II.
Peter - Bilder III.

***
Die Revision dieser Seite dauert besonders lange - nicht weil sie so lang geworden ist,
als vielmehr, daß mir dieses Thema noch immer nahe geht,
auch bei dieser Korrekturlesung im September 2021, danach nochmal im Oktober 2022.

***

Am 17.Juli 2012 ist Peter von selbst eingeschlafen-
im Alter von 14 Jahren und 5 Monaten,
die Geschichte wäre nun eigentlich abgeschlossen..
..es ergab sich aber, daß mir einige Begebenheiten wichtig waren
und aufgeschrieben werden sollten - an's Werk!

***
Eine ausgeprägte Rudelgerechtigkeit machte den Welpen zum "Plätzchenwolf",
dem Namensgeber dieser Hobbyseite, die eine Art Tagebuch sein soll;
seinen Spitznamen hatte dieser Hund nicht so ganz zu unrecht ;)

Doch nun erst einmal die Rückblende:
Unser alter Boomer, der Hund, den wir im Alter von 12 Jahren
aus dem Tierheim holten und der langsam aber sicher Altersschwächen, Umfallen und Demenz zeigte,
sollte seinen "Nachfolger" erziehen helfen -
der Grundgedanke einen Welpen auszusuchen war geboren.
Es muß erwähnt werden, daß Boomer,
ein weißer Schlittenhund-Samojede-Spitzmix mit schwarzen Flecken war,
wovon einer mitten auf einem Auge war- er lief im Passgang wie ein Kamel
und hatte unter seinem Fell eine schwarze Haut !
Dieser seltsame Köter ist mir, ja der ganzen Familie stark an's Herz gewachsen,
weil er sonderbare Marotten hatte- und eine Lieblingsspeise,
die etwas untypisch für Hunde ist:
Spaghetti mit Tomatensauce, die er perfekt mit den Fangzähnen aufnahm und ... einsog !
Er ging keinem Streit aus dem Weg und erteilte jedem sofort eine Lektion,
wenn ihm auch nur etwas gegen den Strich ging.
Er wurde 15,5 Jahre alt und mußte wegen div. Alterskrankeiten eingeschläfert werden,
was -ganz grundsätzlich- ein ganz mieses Kapitel ist-
aber ihm konkret viel Leid erspart hat -
wie viel, haben wir nach dem Ableben des Peters deutlich erfahren:
Ein "natürlicher Tod" kann schmerzfrei, aber auch sehr schmerzhaft sein.
Zurück zu Boomer - dieser kümmerte sich liebevoller um "seinen" Welpen und Artgenossen,
als das dessen Mutter gemacht haben könnte - doch nun weiter zum
Welpen Peter, der so oft auf div. Links und Bildern meiner Homepage zu sehen ist:

***
Die Idee einen Welpen auszusuchen war also geboren -
so kam die Kleinanzeige im Sonntagsblatt gerade richtig,
die einen "Retriever/Schäferhund-Mix" für 250 DM anpries..
Nach dem Anruf beim Inserenten folgte unser erster Besuch:
Wir fanden einen typischen kleinen Schäferhundezüchter vor,
der im Urlaub seine Hündin Farah seiner Tochter anvertraute,
die dann wohl irgendwie nicht so richtig aufgepasst haben muß...
Die graue DSH - Zuchthündin Farah wurde trächtig und gebar eine Handvoll netter Welpen,
die schnell unter die Leut' gekommen sind- wir haben den Kleinsten davon erwischt,
der sich sofort und unbeirrt auf meinen Schuh setzte, obwohl in diesem Garten allerlei Hunde-Leben war.
"Der Kleine hat immer kämpfen müssen um an die Milch zu kommen
und hat sich einmal so satt getrunken,
daß er mit den Beinchen nicht mehr auf den Boden kam.."
So erzählte die Tochter des Züchters wider Willen mit einem Schmunzeln.

Wie- Mix?
Die Hunde sehen doch exakt wie ihre Mutter und wie deren Schwester aus,
die ebenfalls in dem Zwinger lebte?
Der Züchter wider Willen (Der Vater der unaufmerksamen Tochter) wußte nichts von dem Hund,
vom dem Peters Mutter Farah trächtig wurde-
die Tochter war ebenso ahnungslos, welcher Rasse der Hundevater war oder angehörte.
Uns war die "Rasse-Reinheit" sowieso egal- es zählt das Individuum-
und das war von Anfang an deutlich zu spüren.
(Mein Schwenk Richtung Schäferhund kam bald danach um so deutlicher - das hätte ich nie gedacht - alle Schäferhunde, die ich kannte, waren unnahbare Gesellen und bissig.. später wurde mir klar, daß eher die Hundehalter bissige Typen waren!)

***
Nach mehrmaligen Besuchen und zig Anrufen war es soweit,
daß der Kleine alt genug und entwöhnt war und abgegeben werden konnte.
Inzwischen war uns das Muttertier bereits vertraut,
das zu Anfang wie eine Lokomotive erschien und gehörig Respekt einflößte:
"Mit einem Deutschen Schäferhund spaßt man nicht, der langt sofort hart zu-"
so der Züchter, der stolz darauf war, dass seine Hunde (mit denen er im Schäferhunde-Verein war,
wo wohl auch Polizeihunde ausgebildet wurden)
"wie die Krokodile beißen"..
So waren seine Hunde erzogen - hart und absolut gehorsam.
(Man kann die Beißhemmung bewußt nicht anerziehen.. das wurde mir erst später klar)

***
Viel später trafen wir einen Polizisten mit Diensthund,
der von "der S-Klasse unter den Hunden" sprach - exakt das traf später auf unseren Welpen zu.
Unser Peter, der nach meinem pfiffigen Schulkollegen benannt wurde,
hat seinen Namen zu Recht- er zeigte sich gelehrig und helle.
Zum Züchter nach Waldgirmes sind wir noch einige Mal gefahren
und so konnten die Hunde noch lange Zeit Kontakt halten,
auch gemeinsam ein wenig laufen und üben:
Mutter, Schwester und der Peter waren sich zum verwechseln ähnlich,
nur Peter's Ohren standen nicht so steif wie bei den beiden,
was aber div. Ursachen haben konnte...
(Hochstellen, arretieren in der Prägephase wäre eine davon gewesen)
Es ging über Hürden und Gräben- in rasanten Sprüngen, auf hohe Strohrollen etc. unterwegs im freien Gelände.
Der Besuch in diesem Hundeverein jedoch hat uns gruseln lassen -
dazu später mehr unter "allgemeinen Hundeplatz-Erfahrungen".
Der Kontakt zum Züchter schlief später ein, als Peters Mutter im Alter von nur 8 Jahren verstarb-
der Züchter hätte damals den 1,5jährigen Junghund Peter gerne wieder zu sich genommen,
der ein Vertreter des sogenannten leichten Hundes ist, der keine Probleme mit den Gelenken hat.
Mit 2 Jahren wog er 34kg, dann 39kg.
Nun sind wir erst einmal beim Welpen Peter, der sein neues Zuhause und seinen "Ziehvater" traf,
der bis dahin vollkommen ahnungslos war...
Wuff !
Vor Schreck viel der Kleine rückwärts um,
was den Bann brach und der Welpe von Boomer liebevoll abgeleckt wurde...
Der alte Hund war ein prima "Ziehvater" - so schliefen beide fortan direkt beieinander-
beide auf der Seite liegend, der Kleine unter zwischen Vorder- und Hinterbeinen Boomer's
(in gleicher Richtung - wie auf der 2. Galerieseite gut zu sehen ist)
So wie wir uns das vorgestellt haben, kam es nicht:
Der Welpe wuselte so schnell zwischen unseren Beinen durch in's Schlafzimmer,
daß so manches Mal ein echtes Fang-Spiel daraus wurde:
Er wollte auf keinen Fall -trotz Kollegen- "alleine" im Hundekörbchen bleiben,
das durch eine Tür von uns getrennt war...
Was war das Ende des Lied's?
Der Kleine schlief auf der alten Babydecke neben meinem Bett...
Von nun an atmeten wir zu dritt in diesem Zimmer, im gleichen Takt.
Peter's Rüpelalter und der Tod Boomers fielen eng zusammen.
Vergessen haben wir den alten Hund nie -
und raten Angesichts seines nicht leichten Todes im Alter auf keinen Fall Herztabletten zu verabreichen:
Hier irrt der Tierarzt, weil dieses Organ praktisch unzerstörbar lief,
obwohl er ein Jahr zuvor ein "geschwächtes Altersherz" diagnostiziert worden hat-
während der ganze Rest des Tieres total abgenutzt war
und kaum mehr eine Futteraufnahme oder Stehen möglich machte:
Fix sind die Fliegen da und legen ihre Eier in das absterbende Tier.
Die Spritze (Doppelte Ausführung, erst Betäubung, dann die Herzspritze) war eine echte Erlösung,
bis auf die Tatsache, daß unser Tierarzt geheult hat..
(Wir haben seither zu den Tierärzten ein gestörtes Verhältnis, später versagte eine Tierklinik im Taunus diagnostisch bei "Malou" - dem Hund der Schwiegertochter - total: Es wurde auf Magen/Darm geröntgt - etwas höher und man hätte den Krebs am Herzen gesehen. Teuer war das allemal)

***
Nun wieder zum lustigen Teil der Hundehaltung!
Der Peter wuchs und fraß so viel, daß wir scherzhalber von einem "Gleisanschluß" sprachen-
so fix gingen die 10 Kilo-Säcke an Welpenfutter weg.
Bei 65cm Risthöhe war das Wachstum abgeschlossen
und von nun an ging es nur noch etwas in die Breite.
Ab einem Jahr haben wir langsam mit einem Kraft- und Ausdauertaining angefangen,
das bis zum 8. Lebensjahr fortgeführt wurde.
Gehorsamkeitsübungen, die mit unnachgiebigem Nachdruck gemacht worden sind, waren das täglich Brot:
Der Hund wollte von Anfang an hören (von sich aus) und arbeiten.
Wie es zu dem Spitznamen "Plaetzchenwolf" kam, wollt' ihr wissen?
Nun, mit Speck fängt man Mäuse und mit Plätzchen ...
Selbstverständlich gibt's davon nur sehr wenig, deshalb sind sie so begehrt bei dem Hund -
der hauptsächlich Speisen "vom Tisch" bekommt und trotzdem
-auch im Alter von über zwölf Jahren-
noch prima Zähne hat und keinerlei Mangelerscheinungen.
Je besser ein Essen gewürzt ist, um so lieber frißt er es !
Er fordert Gerechtigkeit bei allen Dingen, weil er von Anfang an mit Gerechtigkeit erzogen wurde:
In einem Rudel wird immer geteilt !
Vollkommen schnurz, ob es sich um Streicheleinheiten oder um ein Frühstücksei handelt,
der Hund bekommt seinen Teil an der "Beute" und begutachtet das, was eingekauft worden ist:
Er hatte in dieser Zeit -wärend wir einkaufen waren- stets Wachdienst im Haus
und erwartet nun seine Belohnung.

***
Wir hatten uns einen smart fortwo im Autohaus angesehen und so kam es zu einem Probesitzen
- mit Hund, versteht sich:
Die Punktlandung im Kofferraum mit dieser typischen Ladeklappe hat gut funktioniert-
auch wenn zuerst Skepsis aus den Hundeaugen zu lesen war.
Die unglaubliche Nähe zu meinem Ohr hat ihn zufrieden gemacht!
Die Aussicht ist toll - welcher Hund hat schon einen so tollen Rundblick?
Die erste Fahrt war lustig, weil der Motor unter dem Kofferraum installiert ist
und Peter zurück knurrte, bis er verstand, daß dieses Geräusch nicht ihm galt!
Ab und an hockte er im geöffneten Kofferraum auf dem Parkplatz,
auf seinem neuen Stammplatz, der rollenden Hundehütte sozusagen - und wartet geduldig,
bis wir mit den halben Hähnchen aus dem Laden zurück kommen.
Er würde sich niemals an den Tüten zu schaffen machen, auch wenn wir nochmal in den Markt müssen,
weil etwas vergessen worden ist oder Flaschen abgegeben werden sollen...
Er bekommt seinen Teil, dessen ist er sicher -
rausspringen würde er ebenso wenig, egal was draußen los ist -
das Auto wollte auch keiner stehlen, wenn so ein Hund darin wacht -
3,5cm Fangzähne können richtig weh tun, selbst wenn nicht gebissen - und nur fest gehalten wurde.
Durchtrainiert sein kommt jedoch nicht vom Autofahren, sondern von langen Spaziergängen
und von ständigen Ballübungen, vom Stockziehen, Beißübungen in ein stabiles Tuch - und ähnlichen Dingen-
das Futter wurde immer nach diesen Trainings - Anforderungen gegeben,
nie zuviel und nie zuwenig - so kommt kein überflüssiges "Hüftgold" zusammen.

***
Sehr schnell und in wirklich ganz jungen Jahren bildete sich ein Gehorsam heraus,
der wichtige Grundbegriffe ständig voraussetzt
und der immer einen positiven Eindruck bei Ordnungshütern aller Art,
ob Polizisten in grün und die blauer Uniform,
aber auch Jäger und Forstleute hinterlassen hat:
Der Hund hat seine kurze Stadtleine mit "Lederwürger" nur umgehängt-
wie eine Krawatte- die ich selten in die Hand nehmen mußte-
trotzdem gab es keinen Ärger unterwegs.
Ein verantwortlicher und verantwortungsbewußter Hundeführer weiß,
wann der Hund angeleint werden muß und reagiert immer im Vorfeld!
Kinder durften den Hund immer anfassen, der ein wirklich umfassendes Training hatte,
das in der belebten Stadt alle denkbaren Situation zu bestehen hatte und im Feld und Wald den Weg brillierte:
In's Gebüsch ausbüchsen oder gar dem Wild nachstellen kam nicht in Frage,
sein Gehorsam geht so weit, daß er immer hörte
und sich ggf. mitten im Lauf ablegen ließ und über etliche Distanz abzulegen war.
(per Handzeichen)
Ideal sind dabei Entfernungen von 100mtr., damit der Ruf ebenfalls ankommt.
Dieser Gehorsam wurde bei jedem Befehl mit Nachdruck gefordert,
so lange bis alles stimmte.
Gerade für den Hund hat sich die Mühe gelohnt:
Er schaut hochnäsig auf die anderen Kollegen herab, die an der Kordel gezerrt werden müssen,
während er hoch erhobenen Hauptes vorbeitrabt, selbstverständlich frei laufend.
Das ist von Anfang an gewesen und bis ins hohe Alter geblieben - gewisse Ausrutscher habe ich damit beantwortet,
daß er sofort angeleint wurde, bis die Lektion begriffen war.
Auf diese Weise erwarb der Hund einen enormen Respekt beim "Publikum",
wo er sich immer äußert strapazierfähig zeigte,
wenn Nervenkostüm gefragt ist.. neulich stand er unvermutet beim Tierarzt
anlässlich einer Routineuntersuchung in einem Wurf weißer Schäferhunde,
die gerade mal 2 Wochen alt waren:
Ganz vorsichtig hob er Bein für Bein über die Kleinen weg,
vorsichtiger hätte die Hundemutter nicht sein können!
Die kleinen Mädels, die sich beim Tierarzt tummeln und die Tiere versorgen helfen,
sind immer von Peter begeistert gewesen, aber
den Versuch ihn an der Leine ausführen zu wollen, haben sie aufgegeben:
Die Kraft eines ausgewachsen Rüden ist schon recht ordentlich-
wir hatten zu dritt alle Mühe ihn bei einer Krallen - OP auf dem Tisch zu halten.
(Eine Kralle war abgerissen, weil er nur ein Tempo kennt: Voll drauf)
Bis auf ein paar Kleinigkeiten waren keine nennenswerten Krankheiten zu beklagen,
ein großes Glück.
Mit Hundeforen im Web habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, mit Hundeplätzen ebenso wenig:
Zickenkrieg und affige Vermenschlichungen oder so - verdarben diese Treffen.

***
Der Plätzchenwolf wurde der Namenspatron meiner Webseite,
weil er immer irgendwie vor der Fotolinse steht oder immer irgendwie in's Bild kommt...
Hier noch ein paar Marotten:
Der Hund erkennt sich im Spiegel.
Er frißt ein rohes Ei nur, wenn ein Schuß Flüssig-Würze untergekleppert wird.
Er fordert sein eigenes Frühstücksei, bitte nicht zu weich und nicht zu hart.
Das Endstück eines Bratens ist ihm.
Kartoffel und Nudeln bitte nur mit Sauce, mit ausreichend Sauce.
Bratkartoffel gerne mit Speck und Ei.
Bitte nur selbstgemachten Kartoffelsalat, keinen fertigen und keine fertige Salatsauce.
Er hört mitten aus der Unterhaltung heraus:
"Will noch jemand eine halbe Frikadelle?"
(Dieser Satz hat ihn aus dem Schlaf geholt und zum Kühlschrank traben lassen)

Er hört mittem im Feld - beim Spaziergang, wenn wir über bestimmte Speisen reden:
Soll ich morgen mal wieder was mit Eiern machen?

Den merkwürdigen Befehl:
"toter Hund" konnte er wohl gleich, das fand unsere Tochter zufällig heraus-
obwohl das niemand mit ihm geübt hat:
" noch töterer Hund " ließ ihn eine Rolle seitwärts ausführen...
Typisches Hundeverhalten, wie das Erkennen bestimmter Formulierungen "wollen wir mal ne Runde drehn?"
sind sowieso klar..
Besonders ängstliche Hunde aus Tierheimen, die nichts Gutes erlebt haben oder Hunde,
die mal gebissen worden sind, können mit unserem Peter wieder zu einem Grundvertrauen herangeführt,
ja sogar richtig therapiert werden.
(Das haben wir oft gemacht)
Besonders gerne sind Rollstuhlfahrer und Altenheiminsassen mit ihm zugange,
weil der Hund ruhig und geduldig ist.
(Freilich müßte hier die Vergangenheitsform stehen, -
diese Story ist jedoch zu seinen Lebzeiten geschrieben worden)

***
Manche Hundhalter meinen, daß diese strikte Art des Gehorsams übertrieben sei
und daß der Hund "seinen eigenen Kopf" haben darf-
(Hier machen es sich viele Halter, besonders Halterinnen - zu bequem)
dabei sind Befehle, auf deren sofortige Ausführung man sich verlassen kann,
die Grundvoraussetzung, einen Hund überhaupt frei laufen lassen zu können:
So manchesmal ist eben das für das Tier lebensrettend,
wenn sich schnell und unerwartet ein Fahrzeug nähert etc.:
"Steh!"
Passanten, die um eine Weg-Kurve oder Treppe im Parkhaus kommen und unvermutet vor dem Hund stehen,
werden locker beruhigt, wenn sich das Tier auf ein leises Kommando sicher dirigieren läßt.
(Manche Treppen sind schmal, schwierig, wenn der Hund nebenher an der Leine gehen muß)
Wohlwissend, daß auch ein Hund im Alter seine Probleme mit den Ohren haben kann
habe ich den Peter IMMER mit Handzeichen und sprachlichem Befehlen zugleich erzogen-
so wird er "hören" können, auch wenn die Hörfähigkeit abnimmt.
Der Aufbau der Befehle ist einfach und kann aus einer kleinen Befehlskette bestehen:
Aufmerksamkeit, Anruf, Befehl.
Ein solcher Befehl darf nur vom HF (Hundeführer) aufgehoben werden.
Heute ist er so erfahren, daß ihm alle Wege bekannt sind,
sogar aus dem Auto heraus erkennt er Orte und Plätze wo er schon mal war:
Er wird dann unruhig und hechelt mir von seinem Eckchen im Auto aus in's Ohr..
Einige Leute schauen etwas verstört,
wenn der Peter bei unserer Lieblings-Pommesbude seine "Extra-Wurst"
auf dem Pappteller serviert bekommt...
Er weiß genau - Verhalten = Entlohnung, die zeitlich ziemlich versetzt kommen kann:
Futter als Belohnung (Auf Spaziergängen etc.) hat es bei uns noch nie gegeben-
das ist mit Sicherheit der falsche Weg einen Hund zu erziehen.
Deshalb habe ich unterwegs niemals "Leckerlis" dabei gehabt.
(Ein anerkennendes Wort oder flüchtiges Berühren reicht vollkommen aus)
Problematische Hundebegegnungen sollte man immer meiden
-deshalb wird notfalls in den Hang ausgewichen- gut, wenn man den Hund vorschicken kann!

***
Diese Story geht ein wenig querbeet,
weil in diesen Jahren doch recht viele Eindrücke der unterschiedlichsten Art
haften geblieben sind- so dieser:
Eine Verneinungshaltung (des Hundes) kann ich nicht bestätigen, wohl aber die Tatsache,
dass "ja" ein beidseitiges Augenzukneifen ist -
das kann man jederzeit verifizieren, er antwortet!
Wie oft wollte ich dieses Scherengebiß fotografieren- was er irgendwie nicht mag und nicht will:
Nur ein einziges Mal in den ganzen Jahren habe ich sein "Drohgesicht" gesehen,
für nicht mal eine Sekunde- es wirkt unheimlich und hat den anderen Hund zur Seite springen lassen.
Im Regelfall zeigt er nur - oder besser demonstrativ - seine Breitseite bei
Hundebegegnungen und zeigt sich ziemlich wenig am Geschlechtlichen interessiert,
viel eher am allgemeinen Geschnuffel.
(Peter war selbstverständlich nicht kastriert)
Wenn die Situation unklar ist, stellt er die Haare und wenn andere Hunde aufdringlich werden,
wird einseitig ganz kurz mal ein Reißzahn gezeigt.
Die arttypischen Kampfspiele unter Rüden hat er immer gemocht-
anrempeln, nebeneinander herrennen, knurren- fangen, jagen, taktische Verteidigung etc.
Das (leider) seltene Schauspiel des typischen Wolfsheulens:
Eine feine Singstimme, die viel zu selten zu hören ist, schaurig schön,
im Gegensatz zu einem unglaublich tiefen Bass, den er ebenfalls ganz selten bringt.
Irgendwann wurde er nicht mehr so kampfbereit wie früher, wurde ruhig und gesetzt, reagiert nicht mehr so flott-
ein älterer gesetzter Köter, der seine Ruhe haben will:
Mal sieben würde ich die Hundejahre im Vergleich zu den Menschenjahren nicht ganz rechnen,
eher mal 6 - somit wären es 12 x 6 = 72 Jahre - das kann stimmen.

***
Wir machen des öfteren Ausflüge im Taunus und Umgebung-
(der Hund war immer schon eine Ausrede
keine Urlaubsfahrten mehr "machen zu müssen", der Nepp und der Stress waren uns zuviel)
und so machten wir öfter kurze Tripps in fremde Orte und so
fanden wir in einer kleineren Stadt keinen anderen Parkplatz als beim "Fressnapf"-
ganz ohne irgendetwas zu kaufen, gehört sich das nicht:
Ich habe den Peter mitgenommen, wobei er sich das Futter ganz alleine aussucht, unangeleint,
wie in dem Mühlenbetrieb bei uns zuhause-
zielstrebig Richtung Pferdefutter, schnuffeln- zum Katzenfutter- schnuffeln und schmatzen-
zum Premium-Hundefutter und dort pendelt er unschlüssig zwischen zwei,
drei Sorten hin und her-
wie wir das im Laden zuweilen ebenso tun...
Die Haltung der Rute zeigt ebenfalls Unschlüssigkeit- so lese ich vor:
Mit Hühnchen, mit Fisch, mit Rind-
der Ausschlag kommt immer bei Hühnchen, seiner Leibspeise:
Willst du Hühnchen?
Blinzel..
Wir traben zur Kasse - er stutzt, geht zurück und betrachtet sich die neuen Liegekissen und großen Körbchen.
(Konnte ich nicht mitnehmen, weil die fast so groß wie unser smart waren ;)
Die einzigen Unsicherheiten in der Stadt entstehen,
wenn kleine aggressive Hunde und ihre überdrehten Frauchen
(in dreiviertel aller Fälle)
verrückt spielen - dann heißt es für mich reagieren und gut festhalten:
Zuweilen muß ich einen guten Stand haben.
Für die narrischen Kid's dieser hypermotorischen jungen Frauen, die ständig gängeln und drängeln
ist ein ruhiger Hund oft der letzte Draht zur Natur,
weil sie sonst nur kreischende und keifernde Verbote und elektronische Ablenkung kennen:
Man sollte nicht glauben, wieviele der "coolen" Halbwüchsigen nunmehr verträumt mit dem Hund spielen,
wenn keine "Freunde" dabei sind, vor denen sie sich aufspielen müssen.
Mit dem Zuzug der neuen Menschen aus dem Süden ist das Machotum zurück gekehrt;
anstatt diese von uns lernen wie man hier lebt,
müssen sich wohl unsere Kinder anpassen um Ärger zu vermeiden:
Ein sozialpolitisches Vollversagen.

***
Auf unseren Touren kehren wir gerne mal ein und so kommt's,
daß der Peter ganz still neben dem Tisch liegt
und oft unbemerkt von anderen Gästen - eben mal ein Stückchen abgekommt -
was er nur in Ausnahmefällen mag: Futter gibts sonst nur Zuhause.
Diese Einkehr ist vielmals Grund für längere Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen,
die sich verwundert zeigen und dann von ihren Erlebnissen erzählen -
negativen und positiven.
Kurz- der Peter ist ein recht dezenter Vertreter seiner Art und immer gerne gesehen,
eine echt gute "Reklame" für den Schäferhund,
der im Prinzip eine unglaublich gute Resonanz oder Akzeptanz unterwegs aufweisen kann.
Wer mit einem Schäferhund unterwegs ist, der hat seinen Hund im Griff,
was man von Haltern anderer Rassen leider selten sagen kann -
wenn dieser DSH dann noch unangeleint läuft,
erntete ich bislang immer nur Begeisterung, nie Ablehnung.
(Bis auf einen Fall platter oder indifferenzierter Pauschalverurteilung;
man muß als HF lernen und bei kritischen Personen oder besser Phobikern,
die zum Glück selten sind,
aber auch bei ebensolchen Tieren soll man eben sofort anleinen, damit diese sich sicher fühlen.)

***
Auf kleinen Wandertouren in unberührter Natur bleiben wir-
auch der Hund- selbstverständlich auf den Wegen,
sollte ein Jagdmann mit seinem Wagen kommen, lege ich den Hund neben dem Weg ab-
wo er so lange bleibt, bis der Befehl aufgehoben wird.
Inzwischen kommt es vor, daß schon mal eine Jagdgesellschaft aus 5-6 Autos mitten im Feld
zu "Einzelgesprächen" bei geöffneter Seitenscheibe anhalten - nach und nach,
die anderen warten geduldig, bis sie "an der Reihe" sind.
Wir kennen einander bereits und freuen uns immer auf ein kurzes nettes Gespräch.
Der Hund des Jagdpächters ist Peter's Freund-
ein bissiger Deutsch - Drahthaar - den der Peter ein paar mal zurück gebracht hatte:
Dieser war wieder einmal ausgebüchst.

***
Der Peter war noch ein Welpe, als wir auf dem Campingplatz unseres Dorfes, wo der Leinpfad durchführt
(man muß dabei durch den Platz gehen),
eine schräge Begegnung hatten, die über gut 2 Jahre haltende Hundefreundschaft brachte:
Der Troll, ein gelb-brauner riesiger Hochzucht DSH-Rüde, gut 50kg,
der schon viel Ärger durch Beißereien hatte- stürzte sich auf unseren Junghund,
der eher noch ein Welpe war:
Der Kleine konnte nicht davonrennen und reagierte mit stehenbleiben und... schnappen,
daß die Zähne aufeinander schlugen!
Der Große war derart verdutzt, daß auf diese Weise eine echte Freundschaft bekann,
mit Fangspielen in der Art:
Ich beiß' dir in den Hintern, du mir- fang mich!
Wir unterhielten uns inzwischen mit seinem Herrchen bis dieser sagte:
Schau' mal was die beiden "Blödmusiker" dort treiben..
Irgendwann lagen beide nebeneinander im Gras und lauerten gemeinsam
auf einen zufällig vorbeikommenden Hund,
den sie gemeinsam anfallen wollten...
(Das war schon recht sonderbar)

***
In diesen zwölf Jahren macht man schon mal Fehler in der Einschätzung,
was ängstliche Hunde oder sich selbst überschätzende kleine Rüden anbelangt-
zwangsweise darf man freundliches Verhalten nicht herbeiführen!
Hunden geht es wie uns Menschen -
manche mag man, andere wiederum .. auf Anhieb nicht.

***
Wieder ein Ausflug- wo es auf den Söller einer alten Burg geht,
wo die Sicht für mich als Fotofreund so gut ist..
schmale ausgelatschte Treppen, dunkel, muffig und zugig- gut,
wenn man den Hund vorschicken kann
und nicht immer die Leine in der Hand halten muß, zumal ein Nebeneinander viel zu eng wäre,
zumal auch mal "Gegenverkehr" entsteht.
(Unten anleinen, irgendwo vor dem Aufgang festzurren- kam bei uns nicht infrage)
Der Blick dieser Begegnungen ist immer köstlich anzusehen, wenn der Hund -wie selbstverständlich-
die Treppen hochstelzt und mißtrauig in den Abgrund schielt...

***
Ein Hund kann sehr wohl träumen und sich im Schlaf bewegen,
strampeln, laufen, schmatzen und auch knurren - somit ist klar bewiesen, daß ein Hund denkt,
auch wenn die Wissenschaft etwas anderes behauptet:
Das zeigt mir nur, wie wenig diese Leute wirkich wissen!

***
Er nimmt sein Frühstücksei vorsichtig auf, setzt es ab, rollt es,
knabbert das Eiweiß ab- rollt die Dotter,
schaut sie sich an, frißt mit Genuß.
Desgleichen liebt er knackige Würstchen, besteht auf Wurstzipfeln,
die alle ihm "zustehen", wenn es Wurstgulasch oähnl. geben soll an diesem Tag.
(Mein Hobby ist die Kocherei)
Sein Fest sind die Knochen (ich lasse immer genug Fleisch für ihn dran) von der dicken Brustspitze
oder Schälrippchen aus der Graupensuppe...
aber auch das Eisbein aus der Erbsensuppe ist sehr fein.
(In meinen Rezeptseiten sind sehr viele Anregungen hierzu)

***
Jedes seiner Hunde - Haare ist dreifarbig, der Gang ist immer so,
daß nur zwei Drittsiegel entstehen, keine vier-
was ihn als noch recht wolfsähnlich kennzeichnet -
was auch auf den Geruch zutrifft.
(Unser Sohn hat den Hundegeruch als "schmutzigen Pfirsich" bezeichnet- stimmt!)
Von der dunklen Schwanzspitzen-Färbung bis zur typischen Warze an der Wange.
Als Peter ein Junghund war und wir angeleint mit ihm durch die Wohngebiete gingen,
heulten alle Hunde weit und breit, das war noch bei keinem anderen Hund zuvor erlebbar !
Kein Individuum ohne Unarten:
Passe ich nicht auf, versucht er wütend bellende Hunde durch den eigenen Zaun zu beißen-
er hasst alles was laut ist !
Peter hat auch eine "Lebenseinstellung":
Wer ihn ärgern oder necken will, muß einen langen Atem haben- er baut darauf,
daß der Neck auch wieder aufhört - und... hat Erfolg !
Die Hundeerziehung ist von mir absichtlich total anders gemacht worden,
als das in den Hundevereinen zu erleben ist,
wo bösartige alte Männer die Hunde scharf machen und stolz darauf sind- aber auch anders,
als zickige Frauen mit ihrem "Dogdancing" und "Agility"
und ähnlichen Lächerlichkeiten und seltsamen "Wettbewerben":

***
Mir war der unkomplizierte Umgang unterwegs viel wichtiger als Sinnlosigkeiten
wie Vereinsregeln und deren Verhaltenstipps,
die wir hier durch die jahrzehntelange Erfahrung mit Hunden total nicht brauchen:
Von Kindesbeinen an bin ich mit Hunden groß geworden -
meine erste Hundeerfahrung war mit einem Deutschen Vorstehhund,
der als Wach- und Schutzhund beim "Feldschütz" eingesetzt wurde,
ein eher gefährlicher Hund, den niemand anfassen sollte -
das hat meiner Mutter die Haare zu Berge stehen lassen,
als eines Tages dieser "Lux" und ich gemeinsam aus seinem Napf naschten..
(So gefährlich war das wohl nicht, heute bin ich 71 Jahre alt..)
Meine Eltern hielten nacheinander einige Cocker Spaniel,
die auch nicht harmlos waren, unser Jagd - Teckel war wohl der bissigste aller Köter,
die ich bislang getroffen habe.
Bis auf "Dux", einem ehemaligen Werks- Wachhund, auch ein Schäferhund,
den meine Eltern wegen uns drei Kindern nicht halten wollten:
Er ist mit einer massiven Holzhütte, wo er angekettet lag, hinter dem Postboten her..
..er biß sofort, wenn ihm was nicht paßte.

***
Nach und nach fallen mir immer neue Dinge ein, den den Peter betreffen:
Er niest, wenn jemand seine Barthaare berührt.
Er dreht (wie viele Hunde) den Kopf schief nach beiden Seiten,
schaut verwundert, wenn er was Neues sieht oder ein neues Geräusch hört.
Er legt den Kopf am liebsten hoch - wie ich - um zu ruhen.
Er schlägt die Beine übereinander - vorne und hinten...
In jungen Jahren ist er quer durch die Lahn geschwommen
um einen Stock zu fangen und lief sofort zu irgendwelchen Personen,
die gerade umeinand' standen um sich dann zu schütteln - erst mit dem Kopf,
dann mit dem Körper und zum Schluß mit dem Schwanz-
wer nicht fix weg rannte, wurde geduscht!

***
Er konnte steilste Hänge hochgejagen- in extrem kurzer Zeit,
das hat sich im Alter gelegt- wie bei uns allen.
Im Alter nam er gerne mal eine Magnesium-Tablette,
wenn die gut trainierten Muskeln sperren und klemmen.
Sein Sportlerherz wird vom Tierarzt gelobt.
Heute geht er gerne am hellichten Tag in sein Bettchen um schon mal eine Runde vorzuschlafen...
Der Hund kennt unsere Schlafphasen und weckt, - einen Wecker brauchen wir eigentlich nicht!
Zuweilen werde ich in der Nacht angestupst, wenn mal wieder Atemaussetzer sind...
Der Hund schaut die Treppe hinab, so lange, bis die Haustür wieder geschlossen ist.
Er rennt um's Haus und bellt erst in letzter Sekunde - ein netter Schreck für evtl. Gäste,
denen das Blut in den Adern stockt-
zumal dieser ohnehin nicht kleine Hund dann auf einer der Treppen -erhöht- steht und es im Treppenhaus schallt.
Ein fester Freundes-Stamm an Hunden geht regelmäßig auf unser Grundstück
bis zum Türchen um "guten Tag" zu sagen..
Befreundete Hunde sind es ein Leben lang und gehen nie an einander vorbei,
ohne sich richtig zu begrüßen.
Gute Hunde freuen sich aufrichtig, sie lügen nicht.
(Auch bei dieser Spezies haben wir schon "falsche Hunde" erlebt - nicht nur bei uns Menschen!)

***
Das vorläufige Fazit:
Ein grauer Schäferhund ist wohl gesünder als ein gelber.
Ein DSH ist leichter zu halten als ein anderer Hund, weil er von sich aus hören will.
(Eine feste Hand und Gerechtigkeit in der Erziehung und Haltung ist dringend nötig,
sonst richtet sich der Hund gegen uns:
Das Grundvertrauen darf niemals erschüttert werden !)
Die Erziehung muß immer ruhig und gleichmäßig sein,
niemals kreischend und / oder mit wechselnden Ausdrücken in den Befehlen.

***
Man sollte dem Tierarzt nicht alles glauben, ganz grundsätzlich nicht,
denn er will eigentlich nur Geld verdienen..
Man sollte so oft wie möglich "vom Tisch" füttern,
weil im fertigen Futter (aller Art) viel Dreck und Abfälle,
Haltbarkeitsstoffe, Farb- und Geruchs- und Lockstoffe ..
(deshalb fressen die Tiere solche / manche Produkte bis sie brechen),
Zuckerstoffe und Stabilisatoren enthalten sind, die schnell Allergien
und schlimmere Krankheiten auslösen !
(Das haben wir bei unserer Katze erleben müssen, die das Premium-
Futter aus der kleinen Alu-Schale bekam)

***
Einen Hund sollte man nie in fremde Hände geben und nur haben oder halten,
wenn man genug Zeit für ihn hat!
(Auch kurze Aufenthalte in einer Tierpension etc. sind schieres Gift,
das haben wir immer wieder bei anderen Leuten gesehen.
Wenn man mit seinem Nachbarn öfter zu tun hat - am besten mit einem Hund - kann man Ausnahmen machen.)

***
Einen Hund sollte man nie schlagen.
(Ich würde keinen Hund länger als 2 Stunden alleine lassen,
er leidet schlimm bei längerer Abwesenheit -
alte Hunde mal ausgenommen, die schlafen mal eben so 3-4 Stunden durch, am hellichten Tag!)
Peter schleckt sich über die Schnautze, wenn er ärgerlich ist.
Bei Mißfallen oder Ablehnung kommt die Zunge etwas heraus und die Lefzen werden ganz leicht angezogen.
Vor dem Einschlafen schmatzt er dreimal...
Der Hund lacht, wenn wir alle zusammen sitzen und er unter uns ist.
(ja, das können Hunde durchaus - das zeigen die Bilder meiner Seite oft genug)

***
Randbemerkungen:
Teletakt, Trillerpfeifen, Kastrierer, Vereinsmeier, Halti, Flexi und Hundeflüsterer
stoßen bei uns auf erbitterten Widerstand, ebenso die Verhätscheler und Verniedlicher-
ein Hund muß immer ein Hund bleiben,
ein Tier ist auch kein Sportgerät und kein Prestige-Ding.
In diesen Jahren kamen viele viele Begegnungen mit anderen Hundehaltern zustande,
von denen die Freiesten im städtischen Umfeld waren
und die Sonderbarsten eher auf dem Land zu finden sind:
In der Stadt ist nicht viel Platz, die Halter und die Hunde müssen miteinander auskommen-
so gut es eben geht.
Hardcore - Hundehalter auf dem Lande sind manchmal überängstlich,
manchmal wollen sie keinen Kontakt,
aus Angst, daß sich ihr Hund als nicht so "gefährlich" erweist,
wie sie das gerne sehen würden-
um ihr Ego damit aufzupolieren.

(2016: Heute sieht man fast nur noch Leute mit winzigen Hundchen, oft mit mehreren davon,
die allesamt einen Sprung in der Schüssel haben, wenn sie zu zweit gehalten werden..)
Wer genau beobachtet sieht martialische Hundekäfige
mit Wimpeln und Aufklebern von Vereinen in den Autos-
die wie Hochsicherheits- Zellen anmuten und bei einem Unfall
eher die Rettung des Hundes verhindern.
Manche Gesellen fahren eine Querstraße weiter zum Hundeplatz, lassen den Hund im Auto sitzen-
egal ob im Winter oder in sengender Sommerhitze- und
"trinken sich erst mal einen", das kann dauern,
bis das Tier mal eben fix für eine Viertelstunde über den Platz gejagt wird-
mit gebrüllten Kommandos, als ob die Hunde schwerhörig wären.
Dann kommt der Hund wieder zurück in den rollenden Zwinger-
ohne mit den anderen Hunden in Kontakt zu kommen.
Das Herrchen trinkt sich wieder einen und fährt dann
-rechtzeitig zum Mittagessen- nach Hause zu Muttern.

***
Es gibt Leute, die einen Hund "mit Potential" aufkaufen,
ihm "den Willen brechen", um diesen dann "wieder aufzubauen" -
in dem Sinne, wie der künftige "potentielle" Käufer das erwartet von einem
Schäferhund, für den er bereitwillig Tausende zahlt..

Es ist schon erstaunlich, auf wie viele Psychopaten man treffen kann,
wenn man mit dem Hund unterwegs ist.

***
Es gibt Leute, die gehen zu zweit arbeiten und lassen mehrere Hunde über viele Stunden alleine heulen...
Es gibt Leute, die kaufen sich möglichst seltene und teuere Hunde - als Statussymbol.
Es gibt Hobbyjäger und solche, die gerne welche wären, die einen Zwinger bauen
und den Hund tagsüber dort einsperren wie einen
Stallhasen - das arme Vieh heult und bellt dann eine Stunde lang.
Für diese Leute ist ein Hund etwas wie eine Flinte oder Horn.

***
Bislang ist mir noch kein Hund untergekommen,
den man mittels kurzem Befehl von der Aufnahme von Futter,
ja selbst von ausgesprochenen Leckerbissen abhalten kann-
bei unserem Hund geht das ganz leicht.
Das geht nur über vieeeeel Zeit, vieeeel Geduld und Rudelgerechtigkeit oder Vertrauen..

***
Vor dem Einkaufstag "bespreche" ich den Tag mit ihm-
in kurzen Worten und er weiß, daß er zwei Stunden alleine bleiben
und Wache halten muß- und evtl. sogar die "Beute", den späteren Spaziergang etc.
erfährt er auf diese Weise und ist beruhigt.
Ich brachte ihm gerne ein 125gr Dose Blutwurst mit, nur der Deckel mußte abgezogen werden-
den Rest hat er allein erledigt.
(Die Dose sah hinterher durchlöchert aus- das hat den Zahnstein weg geputzt)

***
Im Vorratsraum unseres Kellers hängen ein paar Würste in seiner Reichweite,
im Wohnzimmer sind unten auf dem Bar-Wagen
immer etwas Süßigkeiten, wie Plätzchen und manchmal auch Schokolade-
er könnte wenn er wollte- tut es aber nicht!

***
Ab und an kommt per Post ein Päckchen, das herrlich duftet:
Der Online-Metzger hat wieder mal was geschickt, das wir gemeinsam auspacken.
Der Hund ist immer dabei und rollt ganz merkwürdig mit den Augen und schaut zu,
wo dieser- für ihn- "ungeheuere Reichtum" verstaut wird.
Er weiß ganz genau, daß sein Anteil sicher ist- stehlen wird ein Schäferhund nicht.
Kleine abendliche Naschanfälle werfen selbstverständlich auch immer etwas für den Hund ab-
es wird geteilt!
(meistens nimmt er solche Absichten im Halbschlaf auf und trabt bereits zum Kühlschrank)
Der Aufmerksamkeitsbefehl "Achtung!" läutet unterwegs den Wechsel auf die andere Straßenseite ein,
dieser Befehl steht am Anfang einer Befehlskette, wenn eine andere Situation kommt.
Hier die wichtigsten Kommandos, die sehr strikt sind:
Steh, bleib, voraus, aus, nein.

***
Für jede Art der Scharfmacherei von Hunden in Verbindung mit Menschen habe ich
(hier schreibe ich nur vom Hobbyhund, nicht vom Schutzhundedienst)
nur Verachtung übrig:
Ein Schäferhund weiß, wann er was zu beschützen hat und ist bereits von "Hause aus"
in dieser Disziplin mehr als heftig angelegt-
wer das forciert, hat einen bösen Komplex und macht einen solchen Hund zur Waffe !
Es gibt alte Männer, die den Hund bewußt "mannscharf" machen -
vermutlich fehlt's irgendwo und sie suchen einen Waffenersatz.

***
Gestern stand der Peter vor dem Barwagen, wo die Plätzchen liegen und schnaufte hörbar-
ging zu mir, hob die Pfote, ging zurück zum Barwagen und wartete..

***
Ein Hund ist ein Rudeltier, es muß seinen Platz finden und darf nicht ungerecht behandelt werden.
Nach dem Peter (Ersetzen kann man ihn sowieso nicht) werden wir keinen Hund mehr bekommen,
weil die Verantwortung für weitere 12-16 Jahre auch die Fähigkeit beinhalten sollte,
den Hund sicher festhalten zu können-
was im Alter nur noch bedingt der Fall ist.
(Zudem kann jeder mal ins Krankenhaus müssen, dabei wird ein Hund hinderlich,- man muß jemanden beauftragen..)

***
Eine kleine Hunderasse halte ich (wie eine zu große)
für eine zynische Verhöhnung des Vorfahren, des Wolfes.

9.4.2010
Der Peter hat sich in eine winzige Terrier-Hündin verliebt
und war nur noch mit der Leine von dort wegzubekommen-
unglaublich, dabei war ihm bis jetzt die Weiblichkeit ziemlich egal.
Im hohen Alter noch eine Torheit? Lieber nicht.
Die Mischung wäre auch kaum vorzustellen.
Seine Ohrentzündung dauert nun schon viele Wochen,
die Narkose war ein Trauma, das wir lieber nicht wiederholen wollen:
Nach drei Spritzen mußte ihm zusätzlich die Atemmaske angezogen werden-
trotzdem die Augen verdreht waren, bäumte er sich immer wieder auf.
Der TA hatte schon Angst um den Kreislauf - mehr Ruhe war in den Körper nicht zu bringen,
das Hunde - Hirn hat sich nicht geschlagen geben wollen.
Wochen zuvor war mit div. Antibiotika versucht worden der Sache Herr zu werden,
was kläglich versagt hat.
Nun therapieren wir mit einem schmerzstillenden Mittel (Enrotap),
damit ich dreimal am Tag mit einem Toiletten-Feuchttuch das Ohr auswischen kann. -
Ohne dieses Mittel bislang ein Ding der Unmöglichkeit.
Dieser Köter schafft es sich vom OP-Tisch zu wälzen,
auch wenn drei Erwachsene ihn festhalten wollen..
Am 10. April 10 ganz spät Abends, inmitten eines Gruselfilms:
Oooooouuuuuuuuuhhhhhhhhhhhhhh......
Ein langgezogenes und unglaublich echt klingelndes Geheul-
ein Geräusch wie aus den Urzeit der Erinnerung, wie aus fernen Welten,
in die wir irgendwann mal alle eintauchen,
erscholl - unüberhörbar - durch die Wohnung.

Der Peter träumte auf der Badezimmermatte und rief wohl seine Ahnen...
von denen einige sehr ähnlich ausschauten und deren Nachkommen,
die ganz eindeutig seine Vettern sind.
In Weilburg ist ein großes Wolfsgehege,
wo man diese Tiere gut sehen kann, wir hatten schon die Gelegenheit, die Fütterung zu erleben.

Die Ähnlichkeit zum Wolf in unserem Peter spürten von Anfang an alle Hunde des Ortes und auch unterwegs,
die sich immer ganz eigentümlich verhalten haben- wenn wir mit dem Hund gingen..
bis auf total mutierte Züchtungen, wie Möpse, Pekinesen oder Boxer,
die noch verzüchteter sind als ein Pudel, die wir nicht für voll nehmen.

***
Im Alter bekommt unser Hund, dem diese Seite gewidmet ist,
doch schon so seine Allüren, Schrullen und Marotten-
er besinnt sich auf seine Männlichkeit, tut ab
und an "schwerhörig"- wenn es um seinen eigenen Kopf geht,
entwickelt Vorlieben beim Futter stärker als zuvor, geht seiner Wege deutlicher als zuvor
und zeigt anderen (Leuten oder Hunden), daß sie ihm egal sind...
Manchmal steht er im Garten, die Nase im Wind- und ist verbunden mit der Ewigkeit..
Meine Mutter erzählte zuweilen, daß er "ganz schauerlich heult",
wenn wir (ausnahmsweise) mal ohne ihn weggefahren sind,
"richtig gruselig", wie sie sagte..
"richtig lange Phasen, die auch durch Zurufen oder Weglocken nicht abzustellen sind".

***
Dieses wolfstypische und ganz souveräne Verhalten merkt man auch auf dem Spaziergang,
wo der Peter ganz leise folgt - je länger, je besser -
seine Nase ist wie eine Kompassnadel zu uns gerichtet,
vom Weg abirren würde er nicht tun, weil er es nicht nötig hat:
Die Leine ist etwas für Andere - das hat er sich "erarbeitet",
die "Beute" kommt "elektrisch" nach Hause und wird geteilt,
das weiß er ganz genau -
warum also wildern?

***
Heute am 26.4.10 kann ich sagen, dass des TA's Kunst -zumindest ein "Stückweit" versagt hat -
Peter's Ohr noch immer entzündet und eitrig.
(Ich habe die Grannen im Verdacht)
Inzwischen kann ich wenigstens 3x am Tag feucht auswischen-
ein enormer Fortschritt, der durch meine eigene Idee entstanden ist.
(Dem TA ist das nicht eingefallen)
Das geht nur durch das ungeheuere Grundvertrauen, das unerschütterlich zu sein scheint-
so ein Ohr kann ganz heftig weh tun und verwischt gern Freund und Feind.

***
Ein wenig kurzatmiger und schläfriger als früher
ist der Peter noch immer ein stolzer Rüde mit gesunden Zähnen,
was so manchen -ungebetenen- Besucher des Hauses auf Distanz hält:
Zu spaßen ist mit ihm nicht unbedingt- er sortiert ganz gut aus!

30.4.10
Nun gibt's nur noch Kurzbesuche beim TA- um seine Tabletten zu kaufen,
diese Schnellbesuche sind dem Peter auch deutlich lieber.
Dabei stand er -unangeleint- vor der Praxis.
Einmal kamen andere Patienten - die sicherheitshalber auf der anderen Straßenseite warteten.
(Daran hatte ich wohl nicht gedacht)
Meine Hoffnung liegt auf der Heilungskraft der Sonne, wenn wir wieder den ganzen Tag draußen sind...

Selbstverständlich kann ein Hund lachen!
Längere Spaziergänge von bis zu zwei Stunden machen
ihm noch immer nichts aus, das ist sein Element:
Die Leine lose umgehängt (die er selbst trägt) geht's durch Wald, Feld und Orte.
Der Unterschied zu jüngeren Jahren ist der, daß er sich gerne "festschnuffelt"
und dabei weder links noch rechts sieht und auf keine Geräusche oder Zurufe reagiert:
Das betrifft aber nur diese typischen "Hundezeitungs-Ecken".

***
Das typische "Traber-Gangwerk"
der gesunden "Leistungslinie" des DSH macht sich jetzt positiv bemerkbar,
wie sein gutes Sportlerherz, wie der TA gerne sagt.
Aus heutiger Sicht (Mai2010) würde ich sagen, daß der Peter wohl 15 Jahre alt werden wird.
Gestern waren wir in Odersbach, wo er wieder einmal auf ein bestimmtes Grundstück
ging und als die Haustür geöffnet wurde-
schnurstracks in die Küche marschierte um sich ein Leckerli abzuholen und etwas Wasser zu trinken:
Die Leute hatten mal einen ebensolchen Schäferhund und freuen sich immer wieder,
wenn dieses Tier bei den nun hundelosen Alten auftaucht um "hallo" zu sagen:
Die Verwunderung ist immer groß, auch in der Nachbarschaft dieser Leute -
nicht nur dem Peter - sympathischen Menschen !

***
Im neuen Forum (Vieh) habe ich den Tipp bekommen, das entzündete
Ohr mit Quarzöl aus der Apotheke zu behandeln-
das werde ich sofort ausprobieren und darüber berichten.
Bei dem Song "Cottoneyes Joe" lacht der Peter..

"So, nun gehe ich mal zu Mutter
(wohnt unter uns, ist 80 Jahre und gibt dem Hund immer etwas Wurst)-
mal schauen was die macht..." - kaum habe ich den Satz ausgesprochen,
erhebt sich Peter und trottet zur Tür...

***
Einen kräftigen Hund dazu zu bringen ruhig zu bleiben, wenn er nicht will, ist so ein Ding-
auch wenn er nicht aggressiv ist oder gar ein Mißtrauen hätte;
Ohrenschmerzen können arg drücken und die Erziehung vergessen lassen.
Manchmal muß ich mit Tricks arbeiten, damit das Ohr (5x am Tag) ausgewischt werden kann,
weil man den Hund nicht festhalten kann, auch zu zweit nicht!
"Hör auf mit dem Blödsinn und halte still, sonst gibts keinen Wurstzipfel..."
Und schon ist Ruhe, das Vieh bleibt stehen und ergibt sich in sein Schicksal.
Die Bio/Öko-Tropfen mit Quarzöl scheinen besser zu helfen als alles andere bisher...
Die Tropfen sind auch für uns Menschen geeignet- das merke ich mir auf alle Fälle.
Nun ist der Hund schon 12,5 Jahre alt und geht doch deutlich behäbiger,
die Pfoten schleifen schon mal derbe die Treppen hoch,
Morgens gehts langsam voran, wenn wir zu laut sind, brummt er schon mal unwillig... ;)

***
Heute (22.5.) waren wir in Bad Nauheim, haben einige Bilder mitgebracht
und einen langen langen Spaziergang gemacht-
auf dem Rückweg zum Auto hat sich der Peter in einer engen Altstadtgasse auf den Bauch gelegt
und verweigerte jeden weiteren Gehorsam.
(Noch nie vorgekommen)
Wie das? Zusammengeklappt? Kreislauf? Alt?
Es war etwas ganz anderes, was mich den Hund anleinen
und wie eine Ziege weiterziehen lassen hat:
Wir standen zwischen zwei Trakten einer großen Metzgerei,
wo wohl gerade die Garküche einen Spalt aufstand und die Düfte zogen...
eine Verkäuferin kam mit einer großen Schüssel frisch gekochter Wurst und Wellfleisch heraus um zum Verkaufsraum zu gehen.
Sie lachte verständnisvoll- vermutlich reagieren einige Hunde in der Art!

***
Bei dieser Gelegenheit fällt mir noch eine Story ein:
Bei einem Termin auf der Polizei Wache legte ich den Peter direkt vor dem Eingang ab-
die Leine wieder einmal nur lose umgehängt- den Regenschirm an's Geländer.
Der Hund lag also draußen - nicht festgemacht -
und so verschwand ich für gut 20 Minuten um mit dem Diensthabenden -
ein paar Räume weiter - ein Protokoll wider einen Online-Versteigerungs-Ganoven auszufüllen.
Inzwischen gingen böse Buben mit Polizisten in's Gebäude, gute Leute kamen wieder raus-
immer ziemlich nah am Peter vorbei.
Die Polizisten in der Pforte beim Funkgerät konnten den Hund sehen.
Niemand kommentierte mit auch nur einer einzigen Silbe die Situation...
(Stichwort Anleinpflicht)
Niemand sagte etwas dazu, - und so hockte der Hund genauso wie zuvor befohlen
an seiner Stelle vor der Polizeiwache.
Auf ein Kommando erhob er sich und wir gingen durch den Hof zum Parkplatz.

Folgende beiden Bilder sind neuesten Datums (02.Juni10) und sind doch schon recht denkwürdig
und charakterisieren den Hund recht gut,
der auf keinen Fall ein "Wolfshund" ist
(die werden nur nach dem Aussehen in diese Richtung getrimmt, die aber nicht gut folgen)
und erst recht kein irischer Wolfshund,
der bekanntlich zur Wolfsbekämpfung eingesetzt wurde-
irgendwann war in dieser Sorte DSH des Peters mal ein Wolf-
was aber wohl schon lange her ist (3-4 Generationen?) und heute dennnoch verdächtig durchschlägt:
Nicht zum Schaden, wie man an der psychischen Stabiltät merken kann,
die richtig begreifbar wird:
Aggression hat er schlicht nicht nötig !
Sein "Züchter", mit dem wir noch öfter zusammengetroffen sind -
mit und ohne seine Hunde - war stolz darf,
daß "Tschechenwölfe" in dieser Zucht wären -
"selbstverständlich nicht bei ihm, weil das ja verboten ist."
Aha, also näher dran?

Nun gut, mit Hunderassenvorschriften hab' ich's nicht und wenn nur das Wort "Vereine"
oder "Vorschriften" kommt, lauf' ich weg so weit wie es nur geht...
Es war wunderschön, als Peters Mutter und seine Stiefschwester noch lebten-
und gemeinsam um uns waren - die drei waren sich zum Verwechseln ähnlich!

***
02.6.: Nachdem er vom Barwagen die Tennessee Cookies gestupst hatte-
(erfolglos, weil die Packung noch verschlossen war)
lauerte er irgendwie immer mit einem Auge darauf, daß jemand sich daran zu schaffen macht -
und wenn es um Mitternacht ist.
Der Sohn hockte im Schneidersitz also im Wohnzimmer vor dem Barwagen,
öffente die Cookie-Packung gaaaanz leise-
exakt darauf hat der Hund seit Stunden gelauert und trabte prompt an, mit schlurfigem Schritt,
weil er aus dem Tiefschlaf kam.
Das Cookie wurde zum Spiel hinter den Rücken, auf dem Kopf -
usw. gehalten um zu sehen was der Hund macht...
Zuerst ganz ruhig - schnellte er vor und zog die Zunge fix über das Plätzchen,
das der Sohn im Wegziehen begriffen war-
als der Köter sich fix umdrehte und auf dem Couchtisch das Cookie nahm,
das sich der Sohnemann -für nach dem Spiel- dort hingelegt hatte!
Schmatzend und ohne Hemmungen ging der Peter zum Sohn um...
das angeleckte Cookie abzustauben,
welches er sich durch das unverschämte Ablecken "gesichert" hatte!
Ein übler Typ so ein alter Köter... :)

***
Im Autohaus ist der jährliche Inspektionstermin angesagt- wieder so ein Event fuer unseren Hund:
Zuerst im Kofferraum - um den Monteur zu erschrecken, indem von hinten direkt am Ohr gerüsselt wird,
wen sich dieser hinter das Lenkrad klemmt -
dann im Foyer, wo er mitten auf dem Fußabtrete-Teppich "seinen" Platz auswählt-
egal wieviel Leute außen rum und über ihn drüber steigen müssen..
bis alle Formalitäten erledigt sind und ein langer Spaziergang gemacht wird.
(2,5Std. dauert die Inspektion)
Der Hund hat dort echte Narrenfreiheit und das weiß er auch.
Leider sind die beiden Bilder in der alten Gasse nichts geworden, wo -wieder neben einer Metzgerei-
unvermutet hinter einem recht offengitterigen Eisentor
der gleiche Anblick zu sehen war, den wir -
wieder nur mit umgehängter Leine- den Peter mit uns führten!
Nase an Nase, Auge in Auge sahen sich die beiden gleichen Hunde an,
sie starrten nicht, sie blickten sich an,
ohne jede Aggression, Angst oder ein Zeichen von "Dominanz" -
sie schwiegen geradezu und man spürte,
daß sie Gedanken übermittelten, die so alt sind wie die Welt:
Ein Hauch "ewiger Jagdverbundenheit" und ganz eindeutigem Zusammengehörigkeitsgefühl,
was auch meine Frau bestätigen kann, die dabei war.
Mit ein wenig Glück könnte dieses mittelalte prächtige Weibchen
die Tochter von Peter`s Stiefschwester gewesen sein.
(Peters Stamm ist von dort ca 15km Luftlinie weg)
Andere Hunde, die gerade vorbei geführt wurden, hat dieser Hofhund recht scharf angebellt...

***
Heute- am 7.6.10 haben wir im freien Feld einen "Diensthunde-Trainer" mit angeleintem DSH getroffen,
der seinen Hund ständig am Kordel zog- hin und her- zupfte und zog...
Peter war abgelegt, zeigte aber auf dem engen Feldweg im Begegnungsverkehr
die Neigung den fremden Hund ein wenig anzubellen,
weshalb ich ihn -sicherheitshalber- festhielt.
"Passen sie auf!" rief der Mann, warum? hob ich an,
"der zerreißt den!" kam es zurück.
Och jo, meinte ich- das ist doch auch ein Schäferhund,
welchen Grund sollten die beiden haben sich zu "zerreißen"?
Es kam wie es kommen mußte- Peter stand auf und wollte den anderen Hund "zurechtweisen",
weil er angeleint laufen muß,
in seinen Augen ist das eine Schande für einen Schäferhund.
(Kein Witz, das konnte man ab und an schon mal erfahren)
Der "Fachmann" pfiff böse durch die Zähne:
"Der Hund ist ja gestört" !
So kam ich nicht umhin und wir "unterhielten" uns - mir gruselt es noch jetzt..
Der Fremde erzählte von Diensthunden und wie man denen
-nach dem sich festbeißen- mit speziellem Werkzeug
(den Namen habe ich vor Schreck vergessen)
den Kiefer öffnen muß, sonst lassen die nicht mehr los.
"Der Belgische und der Rottweiler, besonders der Riesenschnautzer ist zehnmal
besser als der Deutsche Schäferhund,
die beißen viel sicherer"
Solche und ähnliche Sprüche lassen den Schluß zu, daß die Typen in den SV's nicht kapiert haben,
was ein "Schäferhund" eigentlich ist oder sein sollte:
Ein Hütehund, der oft alleine arbeiten muß!
(Auf keinen Fall ist das ein Kampfhund)
Gewalttätiges Treiben alter Männer und affiges Getue der Mädels in den
Agility-Clubs sind schon so ein Thema,
das ich stundenlang -schaudernd- beschreiben könnte..
Inzwischen kam es wie es immer kommt:
Die Hunde verstehen sich, die Halter kloppen sich -gerade noch so eben nur verbal..
Der Peter zeigte keine Regung, kein Schwanz hochstellen etc,
sondern stand fest und halb in Breitseite zu dem "bösen" DSH,
der pfiepte und schwänzelte, was dem Halter wohl nicht recht war...
Ich weiß ganz genau, daß Hundevereine ein sonderbares Ding sind,
das mehr in Richtung "Sportgerät" funktioniert,
als daß ein Hund heran geführt wird, den man überall (normalerweise)
frei unterwegs laufen lassen kann,
ohne ständig wie eine Ziege hin und her gezerrt zu werden.
Nee, das ist nichts für mich und nichts für uns !
Nun weiß ich wenigstens, daß mein Hund ein "gestörtes Sozialverhalten" hat-
vermutlich habe ich ihn angesteckt...
Künftig wird von uns ein Weg gesucht, wo man solche Typen nicht trifft,
denen man am besten in großem Bogen aus der Spur gehen sollte:
Hundevereinsmenschen sind wie alle Vereinsmenschen, absolut nicht unser Ding!
Man kann die Welt nicht ändern, aber gewisse Dinge darf man oder sollte
man hinterfragen ob die noch ganz knusper sind -
allmählich sind nicht nur die Nachrichten im TV total verrückt,
sondern auch schon die Leute unterwegs.
Wie "gestört" der Peter ist, meinte meine Frau, sieht man an der Begegnung mit der Kuh auf der Weide..
(Peter nahm eine kleine Abkürzung - unter dem Stromdraht her -
den der Bauer wieder einmal über den ganzen Wiesen - Weg gezogen hatte-
so kamen sich Kuh und Hund näher.)
Der Hund blieb stur stehen, zeigte die Breitseite-
die Kuh roch vorsichtig am Hund - und das war's.
Beide gingen ruhig weg.

8.6.:
Dank meiner Distelöl-Nelkenpulver-Therapie (selbsterfunden) geht es Peter's Ohr langsam wieder besser,
das jeden Tag 4-5x damit ausgewischt wird.
Das Glück soll man nicht herausfordern - deshalb ist er unser letzter Hund.

***

"Willkommen zurück" auf Weiterführung meiner Hundestory, die unsere ganz persönlichen Erfahrungen
mit dem Hund schildern soll, der ganz selbstverständlich in der Familie,
in Haus und Wohnung lebt- nicht im Zwinger.
Gitterbox und "Halti" oder Maulkorb etc. lehnen wir ab,
der Hund ist bei uns einfach nur Hund und kein Kind,
kein Sportgerät und kein Prestigeobjekt !
Ein gut erzogener Hund, der vieles erlebt hat, ist immer verläßlich und wird nicht zur Gefahr,
auch wenn er das Grundstück eindrucksvoll bewacht -
was selbst im fortgeschrittenen Alter kein Problem ist.
(Die Zähne sind noch prima)
Die Hundefan's haben wir längst abgehakt und gehen am liebsten die Wege,
wo man am wenigsten davon trifft.
Wir können Vereine und ihre Gepflogenheiten und sonderbaren Vorschriften absolut nicht leiden-
das wurde immer wieder klar und klarer,
wenn man mit solchen Leuten in's Gespräch gekommen war, was nicht mehr passieren wird.

Wie ein alter Wolf geht der Peter lieber seine eigenen Wege, wo er in aller Ruhe schnüffeln kann,
ohne "spielen" zu müssen oder irgendwelche Grabenkämpfe austragen zu müssen-
die ihm längst mehr als lästig geworden sind.
Hund und Herrchen werden sich bekanntlich immer ähnlicher ...

Zum Thema:
Wieso Pferdehalter keine Steuer bezahlen brauchen, ist mir nicht begreiflich
und bestenfalls mit der latenten Lobby-Herrschaft in Einklang zu bringen.

Gestern hat Peter selbst etwas gegen sein Ohrproblem unternommen- er legte sich in den Bach,
wusch sein Ohr regelrecht und schüttelte das Wasser danach aus.
Auf diese Idee hätte ich auch kommen können!
Heute am 12.6. 10 hat er zum allerersten Mal den Haufen nicht halten können
und sich dabei nicht mal richtig gemeldet-
die Spur ging die Treppe runter...
Mir ist schon seit ein paar Monaten aufgefallen, daß er in Etappen macht,
dh. er verliert schon mal ein paar Brocken und macht sein Geschäft nicht mehr nur an einer Stelle.
(Aufsammeln ist schwieriger geworden)
Auch ein Hund wird alt- so ist das Leben!

***

Der Hund ist -virtuell überall zu finden- in div. Foren und überall im Web..

***

Der Hund

Wer hat die Pantoffeln zu Fetzen zerkaut?
Der Hund!
Wer hat aus der Pfanne den Braten geklaut?
Der Hund!
Wer hat die seidene Decke zerrissen,
den Briefträger und Nachbars Kater gebissen?
Raus, raus, raus!
Raus mit dem Hund
Aus dem Haus!
Wer liegt auf dem Sofa,
obwohl er es nicht soll?
Der Hund!
Wer kratzt an den Betten und gräbt da wie toll?
Der Hund!
Wer rannte den Radfahrer zwischen die Speichen
Und jault auf der Treppe zum Steine erweichen?
Raus, raus, raus!
Raus mit dem Hund
Aus dem Haus!
Wer hat immer zu gekläfft und gebellt?
Der Hund!
Wer sitzt steht stets im Wege,
bis man drüber fällt:
Der Hund!
Wer hat seine ganze Erziehung vergessen
Und aus der Dose Pralinen gefressen?
Raus, raus, raus!
Raus mit dem Hund
Aus dem Haus!
Wer hält den Kopf schief
Und guckt einen an?
Der Hund!
So das ihn kein Mensch ernsthaft böse sein kann.
Wer hebt seine Pfote und bittet:
Verzeih!
Und schleppt die zerkauten Pantoffeln herbei?
Unser lieber, guter, goldiger, einziger, süßer, entzückender Hund!

***

Dieses Gedicht (unbekannter Verfasser) hatte unser Sohn aus der Grundschule mitgebracht-
ich habe es gut aufgehoben!

***

Dem Ohr geht es auch wieder besser, er läßt es sich mind. 5 x am Tag mit einem Feuchttuch auswischen,
das mit etwas selbstgemixtem Nelkenpulver/Distelöl beträufelt wird.
Die Sache mit dem Haufen-Halten ist wohl nur ein Ausrutscher gewesen,
vermutlich durch die Ohrenschmerzen, die alles überlagerten.
Ohrenschmerzen können richtig stechen!
Nun scheint alles wieder im Lot, wenn er seinen täglichen Gang von mind. einer Stunde hat.
Ihm geht's wie allen Alten- ab und an schläft er lang, dann wieder mal eine halbe Nacht nicht,
wo er herumgeistert.. trapp trapp...
Ein echtes Fusselschaf, das bei jedem Fellwechsel enorme Mengen an Haare läßt..

Es ist heute noch eine Freude, mit einem solchen Hund durch Wald und Flur zu gehen,
keinen Ärger befürchten
zu müssen- die Waldtiere haben ihre Ruhe vor ihm, die sind dem Peter sowas von wurscht.
Die Nase im Wind, den er sehr liebt- wie ein alter Wolf, der mit seinen Ahnen -ganz wortlos- kommuniziert
und dabei richtig lächelt und vollkommen im Einklang mit der Natur zu sein scheint,
die wir durch ihn ein ganzes Stück plastischer erfahren können.
Ein unbeirrtes Bestandteil des Lebensablaufs, das auf die ewigen Jagdgründe wartet.

***

Den Umgang mit Hunden unterscheidet die Halter sehr,
die Klientel ist nicht leicht zu nehmen,
die sich mit Hunden so im allgemeinen befaßt- besonders schwierig wird's wenn Frauen dabei sind:
Im Verein und in Foren aller Art.
(das ist meine persönliche Erfahrung über viele Jahre, meine Frau urteilt sehr ähnlich)
Z.T. sind es eben diese Erfahrungen, daß wir mit Hundehaltern lieber nichts zu tun haben wollen
und nach dem Peter auf einen Hunde-Nachfolger verzichten.
26.Juni:
Mit je einer halben Filmtablette Dolo rmin Extra, Morgens und Abends,
doppeltes Auswischen mit Feuchttuch, dann jeweils 4x mit Distelöl,
wo mind. 4 Messerspitzen Nelkenpulver eingemischt wurden, ist die Entzündung endlich -fast- weg;
Der Hund schüttelt sich wieder ganz normal und macht auch sonst einen guten Eindruck.

28.6.:
Gestern Abend kam er in's Wohnzimmer, baute sich vor dem Couchtisch auf und brummte grollend wie ein Bär,
mit ebensolchen nach unten hängenden Lippen-
wir wußten erst einmal nicht was er wollte,
denn draußen war er schon gewesen, es war Schlafenszeit..
brumm, knurr... aha!
Sein Blick zur Hausbar, wo sonst die Plätzchentüte liegt, erklärte alles !
Enttäuscht zog er wieder ab, nicht ohne unwillig mit den Pfoten zu schlurfen.
(Wir hatten vergessen nachzukaufen)
Ab und an was Süßes gefällt wohl auch dem Tier - tja,
frische Tennessee-Cookies sind ja auch was ganz feines.
Mehr als ein einziges bekommt keiner von uns, weil wir alle ein wenig auf die Linie achten -
jedes Kilo ist zuviel wenn man älter wird.
Das gilt für Mensch und Hund.
Unser "Fitnessprogramm" sind die vielen Treppen im Haus, der Garten und der tägliche Spaziergang,
der mindestens eine flott gegangene Stunde ausmacht.
Peter's Alter merkt man nun doch, besonders bei dieser Hitze -
er geht merklich langsamer und trödelt länger an den Ecken,
ist vertieft in irgendwelches Geschnuffel und muß erst sehr deutlich auf ein Kommando
angestoßen werden, sonst hört er es nicht.
Das Gehör klappt aber noch, es scheint sich mehr im Kopf abzuspielen,
wo er seinen Tagträumen nachhängt.

Bei uns hat er sein "Auskommen", wo auch beim Grilling geteilt wird- egal was es gerade gibt...
Am heutigen Sonntag gibt es Frühstückseier, selbstredend bekommt auch der Hund eines
- wobei es mir vollkommen wurscht ist,
was Hundevereinsfritzen und Flüsterer davon halten - haha.
Genau wie den Rest Ochenschwanzsuppe, die der Peter mit Genuß verzehrt hat.

***

Willkommen zurück auf meiner Hundestory, die unsere ganz persönlichen Erfahrungen
mit dem Hund schildern soll,
der ganz selbstverständlich in der Familie, in Haus und Wohnung lebt-
nicht im Zwinger, ohne sonderbares Hundegeschirr,
ohne Hundeflüsterer, ohne rollenden Knast, ohne "Leinenzwang".

Sein Lieblingsplatz ist zwischen dem Wasserbassin und dem Grill, kühl und duftig, im Schatten des Waldbeetes!

Neulich kam wieder ein Postpaket vom "Online-Metzger" an- mit feinen Räucherwaren und Wurst in Gläsern.
Das packen wir immer gemeinsam aus- der Hund rollt dabei immer ganz verrückt mit den Augen.
Die Räucherwürste werden im Vorratsraum aufgehängt-
eigentlich könnte der Peter dort mit Leichtigkeit dran-
was er aber noch nie getan hat...
Den Anteil an der "Beute" hat er sicher, das ist Vertrauen!
Dieses Tier scheint jedes Wort zu verstehen- besonders solche,
die irgendwie mit Essen zu tun haben..
Ach ja:
Der Wunsch nach Plätzchen hat er durchgesetzt und immer vom Einkauf mitgebracht bekommen.
1-2 reichen ihm, dann ist er zufrieden.
Ungesund? Quatsch. Zähne? Sind noch prima !

Heute habe ich die Tasche mit der schmutzigen Wäsche von Mutter,
die gerade wieder im Krankenhaus ist- vor die Waschmaschine gestellt:
Der Hund riecht daran, schaute besorgt und schien Bescheid zu wissen.

Auf dem Spaziergang trafen wir eine Frau mit ihrem Hund, welcher gerade
erst von zwei Artgenossen gebissen worden war
-ein "Nachbarschaftskonflikt", wo die Wunden noch frisch vernäht waren;
Wieder zeigte der Peter das gleiche Verhalten, schnüffeln, betroffen schauen.
An dieser Stelle darf ich anmerken, daß Hund UND Kinder,
um die sich nicht genug gekümmert wird, ziemlich gestörtes Verhalten zeigen.
An dieser Stelle möchte ich anmerken, daß die Maulkorb-
und Leinenverordnungen ihre Wurzeln nicht nur in der falschen oder mangelnden
Erziehung haben, sondern nicht selten in Hundevereinen,
wo "auf den Mann" trainiert wird.
(Das schreibe ich wohl wissend, daß diese Leute geradezu militant
gegen meine "geäußerten persönlichen Eindrücke" wettern..)
Hier sehe ich Handlungsbearf, ggf. Verbot einer solchen "Erziehung",
die im Abschluß früher "Schutzhundeprüfung" - heute "Vielseitigkeitsprüfung" genannt wird.
Ich bin der Meinung, daß ein klarer und deutlicher Unterschied zwischen der privaten Hundehaltung
und einer echten DIENSTHUNDE - Ausbildung sein sollte:
Privatleute, die Hunde "scharf machen" - gehören dringend zum Arzt, wie Waffennarren.

***

Typisch:
Der Hund liegt auf der Badezimmermatte (die hat deshalb nur eine kurze Lebensdauer)
-steht auf, kommt zu uns in's Zimmer getrabt,
wo wir lesen oder diese Homepage machen und schaut, grinst, legt sich zu uns..
Die Countrysongs dudeln leise dazu.
Peter hat die Laute, die unser Sohn manchmal von sich gibt, wenn er
spät nach Hause kommt um Anwesenheit anzukündigen
-z.B.- im Treppenhaus - imitiert-
wir dachten gerade der Manuel kommt die Treppe hoch!
(Er ist aber in England, kann also nicht sein)
Heute gab es für meine Frau und mich
Spaghetti Ligurisches Rezept -
wo Peter sonderbar gierte, obwohl er eine Frikadelle hatte..
am Abend blieb ein halber Teller dieser Pasta übrig,
die er mit großem Genuß verspeiste.
Er schlingt nie.
Kein Krümel blieb übrig, keine Erbse, keine Olive,
keines der vielen -noch bißfesten- Knoblauchstücke.
Ein sonderbares Vieh, merkwürdige Vorlieben:
Wenn ein Essen deutlich gewürzt ist, hat er es besonders gern.

Die extreme Sommerhitze heute am 10.7.10 bei 34-35 Grad im Schatten
und 27 Grad in der Wohnung
verträgt der Hund überraschend gut-
es geht halt alles ein wenig langsamer.
Hier zeigt sich der Vorteil seines Sportlerherzens, das nur ausreichend Wasser haben muß.
Spaziergänge machen wir Morgens, wo es noch einigermaßen kühl ist.
Die Nacht war drückend heiß, der Morgen läßt bei rundum offenen Fenstern ein wenig Kühle herein:
Noch immer 23 Grad !
Der Hund hat seine knochenfärmigen Bisquits (ab und an mag er das) vertilgt
und liegt grinsend neben mir im Teezimmer,
wo mein PC steht und hört ganz offenbar zufrieden die ruhige Classic - Country - Musik.
Herrchen hat nun viel Zeit, keine Foren mehr, kein Zeitklau:
So sind wir noch öfter draußen zugange!
Nebenbei bemerkt ist "den eigenen Stil zu portieren" ein ziemlich schweres Unterfangen,
wo offenbar viele Leute dran scheitern, die eine eigene Internetseite machen.
(2022 macht das wohl keiner mehr, alle sind in den "Social Networks", die alles andere als "sozial" sind)
Meine "plätzchenwolf" - Seite dürfte wohl ein seltenes Ding sein -
Perfekt ist was anderes, dafür ist sie auch weit vom Gewöhnlichen weg...
was bereits am Namen anfängt,
mit dem man keinen "Staat machen" kann.

Uns kümmern keine dusseligen Hundeadelstitel und keine Auszeichnungen,
keine "Papiere" und keinen "Ausbildungsnachweis" !
(Der Hund hört, ist gesund, das reicht.)
Leberwurst-Brote gibts endlich auch wieder für's Hundchen -
in etlichen Sorten und Ausführungen, Abwechslung ist immer wichtig, auch für den "Mitesser".

Heute am 15.7. hat er wieder einmal genau hingehört als wir
uns über das Essen des nächsten Tages abgesprochen haben:
Bei dem Wort "Wurzelgemüse" hat er wieder einmal -erkennbar im Zusammenhang- den Kopf zu uns gedreht
und die Zunge ein Stück herausgesteckt...
(Das macht er immer, wenn er etwas im Rachen spürt, was er nicht sonderlich mag..)
"Fleischchen kaufen, Wurstchen kaufen" ist das Codewort,
das den Köter ruhig im Keller Wacht halten läßt, wenn wir einholen fahren.
Selbstverständlich fällt für den Peter immer was ab- Ehrensache.
Es ist wohl so gewesen, daß der Hund den Einkauf als "Beute" betrachtete und alles interessiert in Augenschein nahm.

Ich kenne keinen zweiten Hund, der neben der Wurst - oder was noch härter ist -
neben der Grill-Hähnchen-Tüte unbeaufsichtigt hocken bleibt,
ohne diese auch nur anzurühren oder anzusabbern..
..ach ja: Ein Schäferhund sabbert nicht.

***
Sein Wachdienst nimmt er ernst und kann noch immer beeindrucken, wenn er von oben die Treppen nimmt,
wenn sich um's Haus etwas rührt.
Die langen stabilen Hauer sind immer bereit zuzulangen, woran keiner zweifelt,
der ihn kennen lernen durfte:
Der Biß in den Stock im Wald zeigt immer, wohin die Reise geht.

***
Einige Hunde des Ortes machen Abstecher zum Türchen, wo der Peter seinen Dienst tut-
und sagen mal kurz "hallo" !
Der junge Rüde in der Nachbarschaft hat Peter's tpyischen Anschlag-Ton nachgebaut- richtig perfekt,
was ihm ganz offenbar Anerkennung einbrachte und so manchem Besucher
gehörig den Schreck in die Glieder fahren ließ..
Ebendieser Rüde ist besonders vernarrt in den Peter, den er als "Vater" begrüßt.
Im Oktober 2022 ist dieser Junghund nun schon im Greisenalter.

Unser "Leberwurst-Tester" - also, hat ein komfortabeles Auskommen,
wo es div. Liegestellen mit alten Badezimmerteppichen hat,
sogar einen echten kleinen dicken Perser (von Mutter gestiftet)
im Keller zwischen dem Vorratsraum und der Fotovitrine.
PS: Die Leberwurst der Firma Dietz gefällt ihm am besten -
von bestimmt hunderten, die in Jahren ausprobiert worden sind:
Wie jeder Hundefreund weiß, kann man Leberwurst -verschieden dick, je nach Kalorienbedarf-
auf's Brot streichen und dieses gut zusammendrücken-
deshalb sagen unsere Kinder "Kleberwurst" dazu..
Wenn der Peter keine Reste von diesem Brot läßt,
dann war die Wurst verdammt gut- ein Grund für mich,
diese auch zu essen- allerdings mit einem halben Gürkchen drauf..
Es wird Zeit mal zur Metzgerei nach Wolfenhausen (wie passend!) zu fahren,
denn dort gibt es die gute dicke Hundewurst, die man gerade mal mit beiden Händen umspannen kann -
so dick ist dieses Ding und eine Elle lang -
ein richtig riesiges Ding für billiges Geld:
"Nur eine dickere Scheibe am Tag, sonst hat er zu viel Eiweiß!" -
So der Metzger, der Deutsche Doggen hat und seinen eigenen Wurstsorten nachheult,
wenn er mit der Familie mal länger irgendwo Urlaub macht.
Gut, der Abfall landet natürlich in dieser für die Dogs-
und schon mal nicht in der anderen Wurst, was ich beruhigend finde.

***
Im Hochsommer sind Hunde schlapp, ganz besonders ältere und größere oder schwerere,
besonders größere ältere Dicke!
(Deshalb ist es auch für die Hundeernährung sehr wichtig, nicht zu sehr zu füttern)
Deshalb sollte man Morgens gleich gehen, dann ist die Welt noch in Ordnung
und der Hund kann sich anschließend in den Keller zurückziehen,
wo es immer gleichbleibend temperiert ist:
Dort lagert mein selbstgemachter Wein, der zuviel Wärme nicht verträgt.

Unser Lieblingsweg, den wir Sommers und Winters nehmen, ist 4,5 Km
langer Rundweg um die Kompostanlage Gräveneck:
Die Bahnhofstraße bis zum Ortsausgang Richtung Weilburg,
dann rechts zum alten Steinbruch hoch, den rechten Weg durch die Felder oder geradeaus und dann rechts,
etwas versetzt über die L3323 hinweg linker Hand am Wald entlang bis zur Abzweigung nach links,
wieder zwischen Felder und Wald entlang in einem weiteren Rund bis zur Kompostanlage,
eine moderne und sinnvolle Einrichtung der Neuzeit, (Dort kann man Mulch und Erde holen)
- danach gehts wieder rechtwinklig nach rechts geradeaus am Hochwald und Feld entlang bis zum Hochsitz,
dort nach links etwas hochwärts um vor der L3323 wieder
nach rechts in den Buchenwald zu verschwinden,
wo noch die alte Tanzfläche vom Waldfest zu sehen ist,
welches schon lange nicht mehr gehalten wird.
Dieser Trampelpfad ist gut zu erkennen und wird am Ende
von mir immer wieder freigeschnitten,
damit die Brennesseln und Dornen fern bleiben.
(2021 Sept. : Die dicken Buchen sind zu 2/3 weg, abgeholzt,
weil sie morsch zu werden drohten.
(Buchenpilz)
Es waren Einritzungen daran aus dem Jahr 1944,
die Liebespaare gemacht hatten!)
Dieser Trampelpfad also geht über dicke alte Baumwurzeln,
auf und ab- eine prima Abkühlung im Sommer,
er führt zu einem Waldweg, der links zur Landesstraße geht,
über die wir zum Feldweg gehen, der oberhalb einer Apfelbaumreihe geradeaus
zum grünen Plan-Weg zum Sportplatz führt,
den wir abwärts (links) die "hell Hohl" (Eingeschnittener Hohlweg) zurück zum Dorf nehmen.
(Vorbei am mittleren Hochbehälter, mit einem Überlauf,
wo Hunde eine willkommene Gelegenheit haben um etwas zu trinken)
Den freien Blick, das Gefühl von Wald und Feld ist eine prima Mischung,
bei der man gut entspannen und über alles reden oder nachdenken kann,
weil nur wenige Leute diesen (doch etwas längeren) Weg gehen,
den wir selbst bei hohem Schneematsch nehmen, was anstrengend ist
und nach einem heißen Tee verlangt:
Nicht umsonst haben wir im ehemaligen Kinderzimmer der Wohnung ein "Teezimmer" eingerichtet,
wo gelesen und computert oder Musik gehört werden kann.
(Zwei "Hochsicherheitsessel" aus Weidegeflecht ergänzen die sonst spärliche Bemöbelung-
Ohrenbackensessel mit dahinterliegendem Heizkörper) ;)

Mit einem Hund in dieser Größe Wange an Wange, dh. in der Wohnung zu leben,
ist mal was ganz anderes als wenn dieser im Zwinger untergebracht wäre:
Man atmet praktisch zusammen und teilt die Beute !
Besonders schön ist das Zusammentreffen mit anderen Hunden
auf diesem Lieblings-Rundweg- verschiedenste Rassen,
vom winzigen Yorkshire, Hunde aus Spanien, Pudel, Retriever
bis zum Wachtelhund des Jagdpächters bis zum Toypudel ist alles dabei gewesen.
Die Hunde trifft man allerdings nur auf dem letzten Stück des Weges, nahe des Hohlweges:
Die Hunde genießen die Zusammenkunft und verhalten sich freundlich und zivilisiert -
während die Halter über dies und das reden und manchmal auch tratschen, das gehört im Dorf dazu!
Dabei erfährt man auch so manchen nützlichen Tipp, von Wassergeld
bis zu Hinweisen zur Pflegeversicherung ist alles dabei.
Währenddessen ist Schnuffeln und Markieren angesagt..
Diesen Weg gehen wir fast jeden Tag, was bei gut 300 Tagen im Jahr 1300km ausmacht.
(Ohne die längeren Ausflugstouren zu rechnen, die auch nochmal 100km im Jahr bringen,
ohne gezielt darauf zu schielen oder Streckenlängen zu forcieren,
die zuweilen anstelle der üblichen Runde in die Verlängerung gehen.)

***
Der Hund ist nicht mehr so gelenkig wie früher,
er steht auf wie ein älterer Mensch- ruhig und behäbig:
Der Holz-Fußboden muß dabei mehr aushalten, weil er die Krallen zur Hilfe nimmt,
damit die spröden, trockenen Ballen nicht rutschen.
Er wartet also geduldig, bis wir vom Einkauf wieder zurück sind -
und weiß ganz genau:
Es fällt immer was ab.
Diesmal hat Herrchen eine größere Menge hausmacher Leber- und Blutwurst erbeutet...

***
Peter ist ab heute (20.7.10) ein "Therapiehund":
Meine achtzigjährige Mutter kam gerade aus der Geriatrie nach Hause
und hat sich sehr über den Hund gefreut,
der sie freudig begrüßte- ganz vorsichtig!
Er schaut zigmal am Tag nach ihr, weil die Türen immer nur angelehnt werden.
Eben kommt er zu mir in's Teezimmer an den PC und schaut bedrüppelt- ich frage:
Na, das Frauchen ist wieder mal sehr laut mit ihrem Staubsauger- gell?
Er rollt mit den Augen und stößt einen tiefen Seufzer aus...
Jetzt sag' mir mal einer, daß Hunde nichts verstehen!
Oma ist bettlägerig und erzählt:
"Auf einmal kam eine naße Hundeschnautze - ganz vorsichtig -
durch die Gitterstäbe,
(Aus Sorge, daß sie vom Bett fällt, wie im Krankenhaus schon geschehen)
und stupste mich an.."

***
Gestern hatte Peter "seinen Tag" - ich habe mich im Nudelsalat
total verschätzt und wieder einmal viel zu viel gemacht;
Evtl. zu erwartende Gäste kamen denn doch nicht..
Die Basis waren Gabelspaghetti, 5 fein gedünstete Schollen,
eine Dose Thunfisch, eine Dose Sardinen mit Chili,
eine kl. Dose feine Erbsen, eine Sauce aus etwas Maionaise,
etwas guten Ketchup, mit Saft von feinen Erbsen
und den Flüssigkeiten der Dosen mit dem Schneebesen aufgeschlagen,
mit etwas Salz, Pfeffer
und frischem gehackten Thymian, Rosmarin und Majoran - Kräutern verfeinert.
Alle haben gut reingeschlagen, besonders Peter...
Na, hat's geschmeckt? (Meine Standardfrage- auch an den Hund)
Er blinzelte -kurz aber deutlich- mit beiden Augen,
formte den Rüssel wie eine Trompete und.. rülpste!
Wie ein Braunbär im Zoo, unglaublich.
Danach hat er sich in den Keller -
auf seinen (echten -dichten- alten handgeknüpften 0,9x1,2mtr) Perser zurückgezogen
und wurde länger nicht mehr in der Wohnung gesehen..

***
Peter macht zig "Krankenvisiten" bei meiner Mutter am Tag, wo er am Pflegebett
oder Rollstuhl auftaucht und nach dem rechten sieht-
er lacht richtig, wenn alles in Ordnung ist.
Diese hartnäckige Ohrentzündung ist wohl im Griff- mit Kamille-Extrakt,
das mit gleichem Anteil Wasser dosiert auf ein Feuchttuch aufgetragen
wird - um, fast naß - 4 mal am Tag - auszuwaschen zu werden-
das mögen die Bakterien wohl nicht..
Nach seinem eigenen Bekunden scheint der Schmerz nicht mehr vorhanden zu sein,
eher ein leichtes Druckgefühl durch diese Feuchtigkeit,
die er rausschütteln kann.
Den -mindestens 1 Std- Spaziergang macht er täglich mit,
ohne Murren, in flotter Gangart. (4,5km)
Auf diesem Weg kann ich einige Bilder machen, weil Felder mit Aussicht
und Wald in guter Abwechslung sind.

***
Durch Oma's Pflege ist an längere Ausflüge nicht zu denken,
weil sie 24 Std - Betreuung braucht,
incl. aller Toilettengänge, weil sie nichts mehr selber kann.
Unser Lieblingsweg bleibt erhalten und ersetzt so manches, hält fit und munter,
bläst den Kopf frei und gibt Kraft.

Wir sind uns sicher:
Dieser Hund wird später mal nicht beim TA abgegeben,
in der Kühltruhe auf den Abdecker warten,
das verspreche ich.. weil wir uns irgendwann
in den "ewigen Jagdgründen" wiedersehen werden.

Bei der Trauerbewältigung - ganz allgemein, ob Mensch oder Tier- darf man die Lebenden nicht aus den Augen verlieren!

***
Hundchen möchte beim Aufwachen zuerst ruhig durchgekrault werden,
dann ist er besser drauf, wenn anschließend das Ohr gereinigt wird.

Leises aber eindringliches Grollen signalisiert, daß sich jemand am Türchen am Haus befindet,
der Bekanntheitsstatus hat.
Der Hund kommt dann zu mir- egal wo ich gerade am arbeiten bin..
so weiß ich immer was los ist und kümmere mich um den Besucher.
Bellen wäre, wenn sich ein Unbekannter nähert,
da bleibt er direkt am Eingang und verwehrt den Zutritt.

***
Sollte der Hund sich etwas aussuchen, wäre Schokolade und Plätzchen
die erste Wahl, gefolgt von Hähnchen, Wurst,
gegrilltes und gut gewürztes Fleisch -
Hundefutter ist unter "ferner liefen" eingestuft.
Selbstverständlich muß man beim Hund darauf achten, daß Süßkram
die Ausnahme bleibt und streng limitiert bleibt!
Ich denke, daß das "klassische" Leberwurstbrot die allerbeste Lösung ist,
wenn man das Brot selbst gebacken hat-
aus gutem Schrot und Korn, kein billiges Zeugs.

***
Der "Plätzchenwolf" hat in vielen Foren seinen Pfotenabdruck hinterlassen-
ich hoffe, er ist mir nicht böse,
daß ich seinen Spitznamen dazu gebraucht habe ;)
Geburtstagsglückwünsche per Mail waren mir der Anlaß,
wieder einmal in div. Foren zu schauen:
Sinnlos, rechthaberisch und zänkisch, es hat sich nichts zum Besseren gewendet.
(Ohne Beitrag fix wieder ausgeloggt)
Also lieber weiter "ohne" - nur auf der eigenen Seite im Web präsent!

***
Peter's Ohr ist immer noch nicht spürbar besser,
es gibt immer wieder Rückschläge,
trotz 4-5x Ohrensäuberung am Tag mit Kamille-Lösung.
Wenn ein wenig Ruhe eingekehrt ist (Das Badezimmer wird gerade neu gemacht,
die Handwerker sind im Haus) wird ein neuer TA aufgesucht..
Der Hund wird steifer und weniger flott, er hört wohl schlechter
und ist auch deutlich schwerer dirigierbar-
das Alter ist bei Mensch und Tier gleich.

***
Als "Therapiehund" leistet er dennoch wertvolle Dienste,
wenn meine Mutter im Rollstuhl an der Sonne sitzt,
mit ihm spricht und er wohl jedes Wort versteht..

***
Der Online-Metzger hat wieder ein Paket geschickt, das verführerisch duftete:
Ausgepackt wird- wie immer- auf dem Boden der Waschküche, damit der Hund teilhaben kann:
Wurst in Gläsern oder versiegelt in Folie, manches Geräucherte wird ausgepackt
und im Vorrats-Räumchen aufgehängt:
"Stracke" und Bratwurst und Preß-Säckchen.
(Der Hund könnte leicht dran- was er noch nie gemacht hat..
auch dann nicht, wenn er einsam wacht, bis wir von den Besorgungen zurück sind)

***

Interessant ist, daß seine Zähne noch immer tadellos sind
und somit zum noch immer guten Respekt beitragen, den er aufrecht halten konnte:
Ab und an kommen wir an einem Zaun vorbei, wo ein -inzwischen erwachsener- Shelti-Rüde "Zorro"
seinen Wachdienst schiebt- und eifrig bellt, was er schließlich auch muß..
Der Peter bleibt stehen, schaut den Zorro an und uns - und rührt sich nicht,
kein Zeichen von "Dominanz" oder irgendeinem anderen Verhalten- er steht und grinst.
Der Zorro versucht dann seinen Wachdienstbellen als Spielaufforderung zu "tarnen",
indem er sich vorne beugt und hinten stehen bleibt.
(Für Frauchen im Haus hört es sich an, als ob er ein "Eindringling" verjagt hätte)

Hunde sind seltsame Wesen:
Kaum aus dem Haus, beginnt irgendwo eine "Nachricht" an einer Hausecke oder Busch,
die umgehend ein Pumpen auslöst und ein Haufen kommt..
(Die Tüte sollte man griffbereit haben)
Im Alter bleibt er dabei nicht stehen, sondern trottet ein wenig im Kreis herum,
was ein lustiges "Eiersuchen" bedeutet.

Im Großen und Ganzen kommen die Hunde des Dorfes besser miteinander aus,
als die menschlichen Bewohner- evtl.
liegt das daran, daß sich Problemfälle aus dem Weg gehen -
sinnlosen Ärger will jeder vermeiden.

***
Wenn Peter's Alters-Schwerhörigkeit zunimmt, werde ich ihn wohl anleinen müssen,
weil der Aufmerksamkeitsbefehl nur schlecht durchdringt,
dem er -nach wie vor- sofort folgt:
Seine Welt ist eher der Boden mit seinen Gerüchen, nicht so sehr der Straßenverkehr!
Rehe und anderes Wild interessieren ihn nur am Rande-
ab und an zeigt er wo was steht- das war`s auch schon.
Einen "Killer-Instinkt" habe ich in den ganzen Jahren noch nie feststellen können-
so manchen Jungvogel,
(notgelandet) der verzweifelt versucht sich zu wehren, schaut er nur sorgevoll an..
Die Amseln fliegen direkt über Peters Kopf zum Wasser - um zu baden!
(Die wissen wohl, daß keine Katze es wagen würde auf das Grundstück zu kommen)

Der Hund wird immer schrulliger und fordert seine Ration "vom Tisch",
wenn ich sie mal weggelassen habe oder für ungeeignet ansehe-
er will ganz offenbar selbst entscheiden was für ihn gut ist und was nicht !
Gestern wollte er unbedingt Klöße und Zwiebelsauce haben.
Offenbar haben diese gut geschmeckt und sind wohl auch gut bekommen..
Inzwischen kommt der Hund schon in's Bad und will regelmäßig die Ohren
ausgewischt bekommen, weil er gemerkt hat: Das hilft!
Eine kleine Unsitte:
Er will wohl die Autos ein wenig ärgern-
und trottet gerne besonders langsam über die Straße..

Bei uns sind noch immer die Handwerker und das genießt er,
indem zig zusätzliche Streicheleinheiten kommen,
obwohl Peter grundsätzlich immer irgendwie im Weg steht
oder liegt und jeder drüber steigen muß.
(Wie in der Empfangshalle des Autohauses)

Bei uns im Ort sind nun einige alte und sehr alte Hunde unterwegs, die sich ab und an mal begegnen
und dabei nie vergessen sich wenigstens flüchtig- zu begrüßen.
Wir Menschen könnten davon einiges lernen.
Überalterung ist auf dem Land noch immer leichter zu ertragen als in der Stadt-
zumal wieder viele Kinder hinzugekommen sind,
die sich alle vertragen und gemeinsam auf dem Bolzplatz spielen-
egal welcher Herkunft und Hautfarbe - weil sich hier KEINE "ethnische Gruppe" bilden kann,
bald sind alle woanders her, im Jahr 2021 schon gut 20% aus fernen Ländern !
Schon ein Jahr später wird das noch doller.
(Aber auch etliche Städter sind dazu gekommen, die lange brauchen, bis sie nicht mehr fremdeln)
"Slum" ist hier ein Fremdwort, das gibt es wohl nur in "Multikulturellen Städten" mit linken Steigbügelhaltern.
So ist das auch im Umgang der Hundehalter und ihrer Tiere untereinander- es geht locker ab,
die Hardcore-Spinner sind zum Glück ganz selten geworden.
Bei uns ist ein Kind ein Kind und ein Hund ein Hund- mehr nicht -
beide gehören untrennbar zusammen, genau wie das Angequake auf den Straßen,
der Tratsch und das Ignorieren von Verkehrsregeln und "Vorschriften von oben":
So ist das im Dorf, das ist Landleben - ohne die "Ökofreaks" der Stadt.

***
Zurück zu dem Plätzchenwolf:
Im Alter gibt's auch mal ein Extra, z.B. eine kl. Dose Wurst - heute Blutwurst aus Thüringen..
(Ich mache nur den Deckel ab, den Rest "erledigt" er so,
dass die Dose ausschaut, als wäre sie vom Krieg übrig geblieben:
Voller Löcher !)
Seine Zähne sind noch immer (deswegen?) 1a.
(Nachtrag 2021- heute ist diese Wurst so mies, daß vermutlich auch der Hund nicht dran gehen würde.)
05.10.10:
Zwei Stunden strammer Spaziergang ist für ihn noch immer kein Problem-
ein steiler Hang inzwischen aber schon:
Der Bach lockte - und so trabte er fix mal die Böschung hinab
um sich im Wasser zu suhlen... hoch ging es nur sehr sehr langsam. -
Im Februar wird er 13 - das merkt man nun doch schon.
In's Auto springen ist nicht mehr, vorne ja, hinten wird der Hund hochgehoben.

***
Heute am 10.9. sind wir wieder einmal in der Stadt spazieren gewesen und
anschließend im kleinen versteckten Cafe
in der Limburger Straße (Höhe Kirmesplatz, 2019 leider geschlossen) eingekehrt - die selbstgemachten
Torten und besonders der Kaffee waren dort erwähnenswert!
Der Peter liegt also wieder unter dem Tisch "unseres" Stamm-Tisches
und futtert sein Plätzchen, das extra gereicht wird, ohne daß wir das erbeten hätten!
Nun ist die Tür auf und der Haushund kommt in das Cafe getrabt-
schnurstracks auf unseren Hund zu:
Kein Ton, kein Mucks, Peter bleibt liegen und schaut interessiert auf,
die Hunde schnuffeln kurz- als wenn sich zwei alte Bekannte besuchen und begrüßen.
Nun muss man sagen, daß der andere Hund ebenfalls ein älterer Rüde war..
Sozialverhalten können eher wir Menschen von den Hunden lernen, nicht umgekehrt !

Der Plätzchen-Trick:
Die Plätzchen und etwas Schokolade liegt in 20cm Höhe offen auf dem Barwagen, er, der Hund,
könnte das Zeugs jederzeit erhaschen und die Packungen aufreißen,
den Inhalt verschlingen- was aber für einen Schäferhund ein sehr unwürdiges Verhalten wäre...
So stolzt er nur drumherum, schaut auffällig unauffällig zu seinen
Lieblingsplätzchen, den preisgünstigen Doppelkeksen vom Diskounter.
(Die sind frischer als das Markenprodukt und besser gefüllt, krümeln nicht so arg..)
Irgendwann legt er sich vor den Wagen und brummt wie ein Bär-
bis endlich sein Plätzchen zugeteilt wird,
was er genüsslich zelebriert und niemals herunterschlingt.
( Man sollte meinen, daß diese "Erzwingung" häufig von ihm gemacht werden würde - nee, weit gefehlt! )
19.9.10:
Zu früh gejubelt- gestern Abend war er nur mit sanfter Gewalt von der Schokolade wegzuhalten-
obwohl sein Stückchen davon gereicht wurde- fast wäre die ganze Tafel zum Opfer geworden.

***
Das Ohr wird besser, leider fängt nun das andere an:
Er pult sich mit den Krallen der Hinterläufe darin herum, was kaum abzugewöhnen ist.
Tagsüber drei Mal auswischen, Abends gibt es starke Heilsalbe hinein- dann ist Ruhe.
Bis zu seinem 10. Lebensjahr hat dieser Hund immer die Begegnung mit seinen
Artgenossen bestimmt- heute wehrt er sich nicht mehr-
der Körper wird steif und unflexibel,
hält aber noch längere Spaziergänge gut durch.
Die Ohrgeschichte läßt zuweilen schwer hören,
so daß die akustische Steuerung eher weniger möglich ist-
wie bei einer alten Lokomotive..
Also gut, dann wird er -wie alle Hunde- innerorts besser angeleint, sicher ist sicher.
Gibt es Hörgeräte für Hunde?!

***
Überhaupt war gestern sein Glückstag, weil ich versehentlich die Dose
"Mettwurst mit Schnautze" geöffnet habe,
die eigentlich sein Weihnachtsgeschenk sein sollte- vom Bentheimer Schwein.

***
Die Ohrentzündung ist nun beidseitig, weil er sich heimlich immer wieder
kratzt- erst markieren und urinieren, dann kratzen..
Zum Glück läßt er sich den Schmodder auswischen -
wenn auch etwas widerspenstig, weil es schmerzt.

***
Auch wir werden älter- deshalb ist Peter unser letzter Hund:
13-15 Jahre sind eine lange Zeit, eine Tatsache, die immer wieder bewußt wird.

04.Oktober10:
Ab und zu träumt der Hund - besonders bei schlechtem Wetter,
wenn ausnahmsweise kein Spaziergang gemacht wurde und drückt seine Wurst ab..
oder er kann den Haufen nicht mehr halten, bis er die Treppe hinunter bis in den Garten kam..
Dieses Verhalten war beim alten Boomer ebenso zu bemerken- der Hund wird alt!
Die Treppen schafft er nur noch langsam -
irgendwann wird er wohl im Keller sein Lager bekommen müssen:
Einen Schäferhund wuchtet man nicht so gut zwei Treppen hoch!

***
Heute habe ich den Tipp bekommen, es mal mit Cortisonsalbe zu versuchen-
irgendwann muß dieses Ohr mal besser werden.
Den Juckreiz zu beseitigen ist der erste Schritt, weil sich der Hund immer wieder aufkratzt..
15.10.10:
Die Ohren des Köters sind -ganz langsam und ohne Tierarzt- besser geworden,
weil das Kratzen mit anschließendem Ablecken keinen Spaß mehr macht:
Schmeckt nicht !

Ganz lange Gänge und Springen ist nichts mehr für ihn-
aber eine bis zwei Stunden hält er noch gut durch..
Heute habe ich endlich auch mal einen Anpfiff vom Jagdpächter erhalten!
(Andere Hundehalter haben mir seit Jahren von diesem extrem strengen
Mann erzählt- bis heute konnte ich nicht glauben,
daß dieser mein recht häufiger Gesprächspartner des unterwegs so unnahbar sein soll...)
Wie kam das?
Ich war alleine unterwegs, Frauchen war beim Friseur- deshalb kam eine andere
"Route" in Betracht, auch aus fotografischen Gründen:
Den alten Weg in der Senke bei der Quelle vor dem Ort endete -
wieder einmal von den Bauern absichtlich "vergessen" und mitbenutzt -
endete plötzlich in einer Wiese, statt -wie früher- weiter zu führen.
Diese habe ich geradewegs durchquert um auf den nächsten Feldweg zu kommen.
(Die Wiese war längst abgemäht und das Krummet eingefahren).
Da sah der Jagdpächter, der einen großen Umweg nahm, um -
über eine andere Wiese - zu mir zu fahren:
"Das muß doch nicht sein, denken sie denn nicht an die kleinen Hasen?!
Was ist wenn der Hund einen fängt?"
Waas? Der Peter? Wozu sollte der das machen?
Er fuhr fix weiter, schon um sich die evtl. folgende Diskussion zu sparen und zischte:
Gut, der hört ja..
(Seltsam, der kennt unseren Hund ganz genau- wieso ein solcher Ausfall sein mußte,
ist mir bis heute nicht klar)
Nun muß ich sagen, daß dem Peter von jeher Wild ziemlich egal war- heute,
wo er nur noch stolpernd holprige Pfade nimmt
und selbst bei glattem Asphalt schlurft-
wird er wohl kaum einem winzigen Vieh
nachrennen wollen um dieses zu erwischen!

(er ekelt sich vor frischem Blut- das kommt erschwerend hinzu- wo er einen Schluckauf bekommt)
Früher hat er des Jägers Drahthaar zurückgebracht, der ab und an schon mal ausbüchst-
und hat mit diesem Hund gerne gebalgt.
Irgendwann sehe ich den "Jagdser" wieder mal und frage ihn, was denn die
"kleinen Häschen" machen, ob er die schon abgeballert hat...
Manche Leute glauben wohl, daß sie mit Geld alles kaufen können,
die ganze Natur und alles was sich darin bewegt!
(Fabrikanten aus dem Ruhrpott, die hier bei uns ein Jagdrevier pachten)

Diese Dinge sind mir ein weiterer Grund,
nach diesem keinen neuen Hund mehr zu nehmen:
Mir sind diese Auseinandersetzungen zuviel und lästig.
Inzwischen ist die Zahl der Leute, denen ich Montezumas Rache gönne,
sprunghaft angestiegen- alles Großkopferte!
Junge Studierte gehen bei Regen nicht raus - es würde in deren Nase regnen, so hoch tragen sie die.
(Ein altes lat. Sprichwort sagt:
Am gerechtesten ist doch das Hirn verteilt, wo jeder denkt am meisten davon zu besitzen...)

22.10.10:
Peter hat starke Schmerzen im rechten Handgelenk-
kann aber den großen Spaziergang machen, ohne sich irgendwie zu melden..
Vermutlich ist das Gelenk mal angestoßen worden und bereitet sporadisch Schmerzen,
evtl. wird der Schmerz in Ruhestellung/Aufstehen eingeklemmt?
Immerhin kann ich ein paarmal am Tag mit Franzbranntwein einreiben, richtig naß, das läßt er sich gefallen.
27.10.
Peter hört zeitweilig schwer, besonders wenn er ein ganzes Stück hinter uns her trottet-
heute hat er den Kopf auf den Feldweg gesenkt und ist stur abgebogen, ohne nach links oder rechts zu sehen-
sein Fell war aufgestellt, was er im Zusammenhang in einer Fährte
oder Zusammentreffen mit Wild noch nie getan hat.
(Dachs, Fuchs, Reh, Hirsch, Hase oder Wiesel, aber auch Wildschweine interessieren ihn nicht.
Somit könnte es sich um eine Wolfsfährte gehandelt haben...)
Zum ersten Mal mußte ich den Köter einfangen und anleinen, ein unfaßbarer Vorgang,
wenn man mit Schäferhunden zu tun hat!

1. Nov.:
Nach einem Tag an der Leine hat er sich wieder beruhigt und eines Besseren besonnen-
er schaut nach, ob wir den Weg links oder rechts gehen und kommt nach..
(Wir wechseln die Wege gerne mal und biegen mal links, mal rechts ab)

7. Nov.
Seine Tagesformen schwanken sehr- vor zwei Tagen wollte er nicht spazieren gehen-
was sehr ungewöhnlich ist.
Die Treppe laufen war nur mit "Schiebung" möglich,
einen Tag später war die große Runde wieder drin..
Die Ohren werden nach wie vor jeden Tag 4 x ausgeputzt - was nicht viel nützt,
weil er sich mit den Hinterpfoten darin kratzt,
was die Ohrmuschel immer wieder entzünden läßt
und schnell in den Gehörgang übergeht..
(bei diesem Nachtrag waren etliche Fehler zu beseitigen, das kommt wohl von der abgenutzten Tastatur,
die alle 1/4 Jahr ausgetauscht werden muß, weil man die Buchstaben nicht mehr erkennt)

Beim heutigen Gang, wo er schon wieder prima dabei war, trafen wir den Jäger
ja, den mit den "Häschen"- heute war er wieder ganz normal...
(Peter war abgelegt -Leine nur umgehängt- und blieb dort liegen, auch wenn der Reifen des Jeeps
nah an ihm war- wie sich das für einen Schäferhund gehört.)

10.11.:
Gesundheitlich auf und ab- die Ohren besser, mal schlechter- es sind nun
Tagesformen, mit denen er es zu tun hat..
Heute war er recht gut drauf.

Div. kleine "Sonderzuteilungen", wie frische Schlachte-Wurst oder
Luftgetrocknetes runden seinen Tag ab-
inzwischen bevorzugt er Katzenfutter, getrocknet und mit Fisch..

***
Die Zeit mit dem Peter, unserem Schäferhund, geht langsam zuende,
er wird alt und wird vermutlich nicht mehr so lange bei uns sein.
Seine "Mission" war die eines "Therapiehundes", der vielen
Kindern, die wir unterwegs trafen,
die Furcht vor dem "bösen Wolf" genommen hat
durch seine unglaubliche Geduld und Selbstsicherheit.
Fernab der "Erziehung" von Hundeflüsterern,
die diese Hunderasse gerne "scharf" macht,
zieht dieser Köter noch immer einsam seine Bahn,
fast immer mit lose umgehängter Leine, die er (selbst) wie einen Schlips trägt..
..vermutlich macht er das noch zehn Jahre nach seinem Ableben.
Heute hört er schwer, deshalb muß er in der Stadt angeleint laufen-
der Straßenverkehr ist unbarmherzig
und drastisch rücksichtsloser geworden, selbst gegen Kinder und alte Leute -
als würden seelenlose Roboter fahren
und keine Menschen hinter dem Lenkrad sitzen.
Immer mit Schwung bis zur Kreuzung, bremsen statt ausrollen lassen..
..mir kommt das so vor, als müßten die Leute im Job kriechen und auf der Straße "die Sau rauslassen".
Die 14,5 Jahre mit diesem Hund werden uns ewig in Erinnerung bleiben.

Die Lehre aus der Hundehaltung ist, daß man Zuhause oder
in der Region sehr viel besser und angenehmer lebt,
als in ferne Länder zu verreisen-
es ist alles eine Frage der inneren Einstellung -
nebenbei hat auch die Umwelt etwas davon,
wenn weniger gefahren und geflogen wird -
Urlaub zuhause ist "in".
Es ist wie mit dem "Aussteigen",- man muß erst einmal eingestiegen sein..
einfach so als Aussteiger aufzutauchen ist ein hartes Stück Vorarbeit -
so ist das auch mit dem Urlaub - nur wer genug gesehen hat,
vermag die Heimat richtig zu schätzen!

Alles hat seine Zeit, die Jugend, die Zeit mit den Eltern, die Zeit mit den Kindern,
die Zeit mit dem Hund- bald wird die Zeit wieder uns alleine sein;
das einzig Beständige im Leben ist die Veränderung -
in den ewigen Jagdgründen sehen wir uns ja wieder zum gemeinsamen Mond-Anheulen,
so lange wir wollen - den "Himmel" und die "Engelchen" lasse ich gerne den Leuten ohne Hund !
Bis dahin haben wir mit einem Tier Wange an Wange gelebt,
das einem Wolf nicht nur verflixt ähnlich sieht,
sondern sich auch sehr souverän bewegt,
das ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden hat
und ein unerschütterliches Grundvertrauen in uns, selbst in Krisen, die es immer mal gibt.

Wer mal einen Deutschen Schäferhund hatte, oder das Glück,
mit einem solchen zusammenleben zu dürfen,
will bestimmt keinen anderen Hund mehr- da bin ich mir sicher.

Selbst als wackeliger Greis ist dieser Hund noch imposant !
Sein "Gnadenbrot" ist ihm sicher- (eher ein Pensions-Anspruch als eine einfache Rente) mitsamt den ihm zustehenden -
ausgedehnten Spaziergängen, die halt ein wenig langsamer ablaufen als früher..
Auf dem Grundstück kann er zudem genug laufen, das hat auch nicht jeder Hund zur Verfügung.

***
Lustiges am Rande: Als die Tochter mit einem Polizisten
(nein, sie dachte an einen neuen Freund, als sie diesen Typen..)
nach Hause kam, hat Peter spontan Aggression gezeigt,
was er sonst noch nie gemacht hatte.. )

19.12.:
Der Schnee fällt und fällt - kurz vor Weihnachten ist alles richtig dick zugeschneit
und taucht den Taunus in ein feines Weiß.
Der Hund fühlt sich wohl, läuft gut und hat Spaß.
Hole ich eine Dose Sauerländer (dicke saftige Würstchen) aus dem Keller, trabt er hinter mir her-
und fordert sein Recht- zu recht.
(Übrigens kennt er das Etikett sehr wohl, was Tierpsychologen nicht verstehen..)
25.12.10:
Sein Stück Braten hat er gefressen, den dicken Kartoffel-Kloß, die Sauce und auch das Buttergemüse gefuttert,
der große Spaziergang im weißen Weihnachtsambiente ist getan, des Jägers Hund wurde begrüßt,
zuhause zwei Plätzchen genascht- und nun schnarcht er - der Peter - zufrieden...

11.1.11
Das neue Jahr ist da und schon kommt eine Meldung mit Bildern,
die mich glatt an Peter denken läßt:
Ist unser Köter ausgebüchst?
Nein, es muß wohl ein echter Wolf gewesen sein...
So langsam aber sicher wird der Hund klapprig, will bei Regen nicht mehr raus,
frißt lieber Mint-Täfelchen,
Katzenfutter mit Fisch- als Fleisch und Knochen !

Jäger und Gemeindepersonal scheinen immer noch gut aufzupassen,
wer welchen Hund frei im Gelände laufen läßt- gut,
daß unser Hund ein sehr hohes Gehorsam hat,
das gleich zu Anfangs gründlichst eingeübt worden war-
fernab von Hundevereinen mit ihren "Profis".. ;)

In der jetzigen Regenzeit, wo es stundenlang in Bindfäden regnet,
liegt er lieber irgendwo im Zimmer herum- bevorzugt da,
wo man über ihn steigen muß - und läuft im Traum.
(Schön warm, ab und zu mal was futtern und trinken..)
Typisch Peter:
In seinem Schälchen habe ich ein Grillsteak
mit viel Bratsaft eingelegt und dieses draußen hingestellt,
damit nicht wieder die ganze Küche voller Fett trieft.. - was macht der Köter?
Er läßt es liegen, geht nicht dran und frißt es erst Stunden später, wenn
er Appetit darauf hat!
Wenn er keinen Hunger hat, frißt er nichts- und dann auch nur soviel, wie er gerade mag, nicht mehr..

14.2.11:
Die konsequente Erziehung zahlt sich heute aus, wo der Hund schlecht hört -
und trotzdem noch lenkbar bleibt:
Er reagiert nicht nur auf Handzeichen, sondern liest meine Gesten aus um zu verstehen was gemeint ist.
Gestern hat er im Schlaf geheult- wieder mal wie ein Wolf- so echt, daß es richtig schauert..
gaaaannnz langgezogen und in hohem Ton, durchdringend!
Das Eingangstürchen zum Grundstück kam weg, das fast zeitgleich mit der hohen Hecke den Geist aufgab-
nun kommt der Peter aus der Kellertür direkt bis an die Treppe und zum Postkasten,
Auge in Auge mit den Leuten, die anliefern..
Am liebsten hat er alles im Blick, vor eben dieser Tür liegend!
(Es sind zwar noch ein paar Meter bis zum Bürgersteig,
dennoch scheint das einigen Leuten irgendwie nicht ganz geheuer zu sein,
dass dieser -doch recht beeindruckende- Hund jederzeit
und ungehindert mal eben nachschauen kann, wer stört ;)
- gegenüber, auf der anderen Straßenseite ist eine Insel mit Baum,
den er dankbar annahm, um zu markieren)
Heute habe ich mit ihm geschimpft und gedeutet,
dass er nicht alleine dort hin gehen soll-
sein Blick sprach ganz eindeutig und klar:
"hab dich nicht so, es kam kein Auto, so habe nur mal eben markiert!"
Heute sind die Autofahrer- und besonders -Innen besonders eilig und fahren absolut jeden Meter, -
deshalb ist selbst in unserem Kaff ein Betrieb,
wie auf dem Flughafen- und fast ebenso laut,
wenn die Leutchen mit ihren martialischen Schwimmpanzern vorbei donnern..
Hier läuft niemand und wenn die Strecke noch so kurz ist, jeder fährt mit dem Auto.

Ab und an schleift er mal ein Bein nach, der Peter - wie ein alter Mensch,
schmiert auf der gekachelten Treppe ab-
und grunzt anschließend böse,
wenn er gegen den Wand brummt oder auf dem Bauch landet.
Inzwischen nehmen wir die Calcium und Magnesium-Pillen gemeinsam ein!
Ab und an kommen im Dorf neue Welpen dazu,
die er ganz persönlich begrüßt und gelegentlich auch ein wenig "anlernt" -
beim ersten Kontakt wollen sich die Kleinen am liebsten hinter den Beinen des Halters verstecken -
wenn das alte Monster angetrabt kommt:
Peter ist aber immer sehr vorsichtig und richtig freundlich zu den Welpen.
Auf diese Weise entstehen neue Sozialkontakte,
die für neue Hunde äußerst wichtig sind - stressfreie Kontakte.
(Hunde vergessen diesen ersten Kontakt niemals)
Während dieses Kontaktierens rede ich mit dem/der HalterIn,
so daß die Tiere spüren:
Kein Feind!
Dabei kann immer wieder beobachtet werden, daß Frauen zu Hundevereinen tendieren,
Männer eher Alleinerzieher sind,
Frauen den Hund als Sportgerät ansehen,
die Männer jedoch eher als Wachschutz für Haus oder Wohnung -
manche davon sind auch in speziellen Hundevereinen, wo die Hund scharf gemacht werden,
andere eher bei der Weiblichkeit, die zu "Agility" tendiert.

Heute am 18.2. kam er bellend in's Wohnzimmer- und verlangte lautstark-
sein Plätzchen, was ich wohl vergessen hatte...
Der Ton ist recht lautstark und nicht zu überhören..

Diese Blog-Seite soll mir später einmal eine frisch bleibende Erinnerung sein,
wenn der Hund mal nicht mehr ist -
und wir dann bestimmt nicht mehr zu den Hundehaltern zählen werden,
weil diese Klientel nicht immer gut angesehen,
sondern sich zuweilen recht rücksichtslos benimmt, was Hinterlassenschaften anbelangt,
über die wir uns ebenso ärgern, wie Leute ohne Hunde!
So mancher schräge Zeitgenosse schleicht bei annähernd vollkommener Dunkelheit
-kurz vor Mitternacht-
durch das Dorf und führt das Zamperl aus.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß diese Leute merken, wenn mal ein Haufen verloren wurde..
Deshalb sind Morgens immer ganze Sammlungen an Stellen,
wo die Passanten auf dem Weg zum Brötchenholen sind.
Inzwischen gehen einige Leute zwei- oder dreimal am Tag mit dem Hund raus in's Gelände
oder auf die Straße, damit das eigene Grundstück verschont bleibt.
Andere fahren mit dem Wagen ein paar Meter weiter bis in's Feld- ebenfalls mehrmals am Tag.

Peters Ohren müssen noch immer zweimal am Tag mit Feuchttüchern ausgewischt werden, dann ist etwas Ruhe.
26.2.
Peter hat einen "Altar" bekommen- unsere Plätzchen-Ecke
ist umgezogen und befindet sich etwas unterhalb seiner Nase im "Teezimmer" -
was er sehr praktisch findet - er besucht diese Stelle mehrfach täglich.
(Alles ist eingepackt, er kann die Sachen nur anschauen)
Sein Appetit ist beachtlich, er rüsselt gerne die Reste meiner Hausmanns-Kocherei auf;
Auch "scharfe Sachen"- da kent er nix.

Das NEUE Türchen ist fertig- das unser Grundstück von dem Aufgang zur Straße trennt:
Die Hecke ist unter der Schneelast zusammengebrochen und so stand das alte Zaunfeld mit Türe
-schon morsch- alleine da.
Dieses neue Türchen ist ohne Griff und ohne Schloß,
es hält nur mit einem Füßchen, das der Hund ganz leicht aufstoßen koennte-
aber das weiß ja keiner...
auch der Postbote nicht.. es dient nur noch der optischen Abgrenzung
und hat dafür ein echtes Schäferhunde-Schild.

***
Gestern sprachen wir mit einem alten Paar, eine Straße von unser entfernt,
wo der Hund die Situation nutzte
um durch die etwas aufstehende Haustür eine Visite zu machen:
Es drang Gelächter von drinnen zu uns- der Köter wanderte ruhig von
Raum zu Raum um mal hier mal da zu schnüffeln
und .. "guten Tag" zu sagen.
(Ab und an nimmt er sich diese Freiheiten raus- und stößt dabei immer auf Sympathie-
AUCH DIESE Leute hatten irgendwann mal einen Schäferhund,
wie sich später herausstellte..)
Wir treffen in letzter Zeit immer mehr Leute mit Hund,
denen Hundevereine nicht so richtig oder nicht wirklich dauerhaft geholfen haben,
den Vierbeiner in den Griff zu bekommen- bis auf eine Ausnahme in der direkten Nachbarschaft.

13.3.2011:
Meine Mutter war ein halbes Jahr Pflegefall, die letzten Monate schwerst
pflegebedürftig und an`s Bett gefesselt.
Der Hund besuchte sie jeden Tag oder wenn die Tür offen war-
Anstand haben Hunde, das muß man sagen -
auf alle Fälle mehr als die meisten Verwandten und engste Angehörige !
Nun läuft Peter wie "falsch Geld" herum und weiß nicht was los ist..
er jammerte ein Stockwerk über Mutters Zimmer und spürte ganz offensichtlich,
was los war, daß es mit ihr zu Ende ging -
ihre Todesstunde:

"was wird die Erna jetzt machen?"
(Mutters Freundin ist schon seit Jahren tot)
- nun, antwortete ich fix, die wird den Küchenherd anfeuern, wie jeden Morgen.
Das beruhigte.
"Ich habe Angst und weiß nicht was kommt!"
- Wenn der Tod ein langer Schlaf ist, wie man allerorten hört,
dann ist das wohl nicht so schlimm- du schläfst doch gerne! -
Das war der letzte Satz, den wir zusammen tauschten..
bald danach schlief sie nur noch, der große Schlaganfall kam,
das "finale Fieber", dann war sie erlöst.

***
Das Frühjahr naht,
die üblichen kleinen Katastrophen in der Welt sind diesmal sehr sehr heftig
(Japan), die ganze arabische Welt wackelt,
ganze Staaten sind eigentlich längst pleite- aber es geht immer weiter,
getreu dem italienischen Ars Vivendi:
Die Rosen werden geschnitten, Mauern ausgebessert,
hier und dort ein wenig Farbe- was will man tun, der Lauf der Dinge geht weiter.
Wie lange der Peter die "große Runde" noch schaffen wird,
wird die Zeit zeigen- mit dem Auto nehmen wir ihn nicht mehr mit aus Angst,
daß er irgendwo unterwegs nicht mehr weiter kann..
so ein Schäferhund ist nicht gerade leicht zu tragen!

Im Keller habe ich vorsorglich einen dicken Teppich und Futternäpfe postiert,
damit er sich beizeiten mit dem Gedanken anfreunden kann,
nicht mehr die 2 Treppen bis zu unserer Wohnung gehen zu müssen-
die ihm heute schon schwer fallen..
Sein Wachdienst läuft aber noch immer beeindruckend ab- die Zähne sind noch sehr gut,
die garantiert auch zum Einsatz kommen, wenn sich jemand zu weit vor wagt:
Wenn die Kellertür offen ist, liegt er
-diesmal ohne ein schützendes Türchen- auf dem Weg und wacht -
die neue Freiheit und den neuen guten Blick auf die Strasse genießend..
Dabei liegt er ruhig da, grollt tief (Bellen hat er nicht nötig)
und so kommt freiwillig niemand näher.
Sein wolfsähnliches Heulen geht durch Mark und fünfzig Pfennig, wenn wir alleine einkaufen fahren
und er im Keller Wachdienst schiebt- kein Einladungssignal an Einbrecher.

***
Eine neue Epoche beginnt- mit viel Arbeit, dem Ausräumen der alten
(Mutters) Wohnung und der anschließenden Restauration der Räume,
die bei alten Leuten gerne heruntergekommen sind,
weil nie etwas neu gemacht werden durfte.
Sicher ist, daß der Hund dabei ist..
in der ersten November-Woche sind wir endlich fertig geworden..
und haben dabei preislich eine "C-Klasse" verbraten, alleine um den
Fliesen-Fußboden der Wohnung und das Bad neu machen zu lassen.

***
18.3.
Wir haben im Dorf viele Hunde - alleine in unserer kurzen Strasse sind 5 -
zuweilen drei weitere zu Besuch.
Fakt ist, daß nur die direkte soziale Kommunikation friedliche Kontakte packen kann,
daß nur ausdauerndes persönliches Bemühen und Beharrlichkeit gute
Eriehungsresultate bringt und Hundevereine eher Spielerei
(vorzeigbare Vereinszugehörigkeit)
oder hobbyistischer Zeitvertreib für die Halter sind,
die regelmäßig in konkreten Situationen versagen:
Dieses verflixte "Erziehen" mit "Leckerlis" dürfte
einer der Hauptgründe für verwöhnte Zamperl und (Hunde) Zicken sein.

Wie auch immer- wir ziehen ruhig mit dem Peter die tägliche Bahn der großen Runde (4,5km) unangeleint
und trotzdem sicher und respektiert, auch wenn der Kontakt mehr über visuelle Befehle geht:
Die Hundeohren sind nicht nun mehr ok, gut, daß von Welpenbeinen
an visuelle und akustische Befehle gekoppelt
- und vor allen Dingen konsequent durchgesetzt wurden !
(Ich kam mir in dieser Zeit vor wie ein Flaggenmaat)
Manche Zeitgenossen gehen nach wie vor bevorzugt im Dunkeln-
am nächsten Tag sieht man dann die Tretminen,
die sie hinterließen- zur Erbauung der Gemeinde,
die dann über die Bürgermeisterei -
wieder einmal- eine Veröffentlichung mit Strafandrohung startet:
Wie üblich (total ungerecht, verdammte Akademiker-Tricks) k o l l e t i v gehalten.

Eine Baulücke an der Hauptstraße wird gerne als Hundeklo benutzt-
der Besitzer dieser Wiese reagierte mit "Anti-Hund"-Spritzmittel,
was aber außer einer kahlen Stelle, wo nun nichts mehr wächst,
keine Wirkung zeigte- nun ganz neu:
Er kehrte die Haufen auf den Bürgersteig, wo nun eine ganze Sammlung liegt...
Ob das im Sinne der Gemeinde ist?
Ein Zaun würde nicht die Welt kosten...
Wer will schon gerne auf der Lauer liegen um die Täter bei frischer
Tat zu ertappen um dann, wie heute üblich-
eine freche Lippe mit wüsten Beschimpfungen bis zur Gewaltandrohung zu ernten,
wenn ein Wort das andere gibt?

Die Problematik ist wie im Straßenverkehr:
Die Kinder sollen sicher sein, dabei parken ihre eigenen Mütter
gegen die Fahrtrichtung auf dem Bürgersteig,
fahren viel zu schnell und wirklich jeden Meter im Ort
und das auch noch unangegurtet - und kicken die Kippe auf die Straße!
"Cool"?
Heute wird fix das Kind oder der Hund von der Straße gezerrt, wenn ein Auto angeheizt kommt-
die Driver denken nicht um Traum daran, das Tempo zu drosseln!
Eine Mutter stellte ich am Bahnhof zur Rede, warum sie mich mit dem Hund mit ihrem dicken Wagen
in konkrete Bedrängnis gebracht hat,
weil eine Leitplanke mein Ausweichen verhinderte:
"Ich habe keine Zeit, ich habe die Kartoffeln auf dem Herd und muß die Kinder abholen!" -
Großraumlimousine, Hausschlappen, Eile...
fast alle Mütter rasen so zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle, die mitten im Dorf liegt!
Den Kindern fehlt der gemeinsame Marsch (ca 1km mit Bürgersteig und Laternen
oder den kleinen Waldweg vom Bahnhof hoch zum Dorf) um sich abzureagieren,
etwas "runter zu kommen", Luft zu schöpfen
und sich dabei zu unterhalten, soziale Kontakte zu halten..
(Wir sind früher immer zusammen zum Bahnhof gelaufen und haben uns dabei gut unterhalten)
Fehlende Vorbildfunktionen und mangelnde Kontrollen machen letztlich das "Gesetz der Straße",
bei der selbst Streifenwagen vorbei fahren, ohne Fehlverhalten nachzugehen,
was sie nur noch bei konkreten Aufträgen tun oder tun dürfen.
Früher sagten alte Leute den Kindern was sie falsch machen,
heute lassen sich die Kids das nicht mehr gefallen,
sie dürfen alles tun was sie möchten, unterstützt von ihren Eltern -
irgendwie eine Parallele zur Hundeerziehung?
Das Leben wird sie härter lehren,
als das die Eltern oder Grosseltern oder Nachbarn machen würden,
da bin ich mir ganz sicher !

Ich bin kein Fachmann und weiß nur, daß sich vieles geändert hat:
Viele alte Zöpfe gehören ganz sicher abgeschnitten, aber nicht,
um bei einem Kahlköpfigen wieder angeklebt zu werden,
weil das Piercing und die Ohrringe so "besser kommen..",
die Wahrzeichen der neuen Spießer.
Die Zeiten ändern sich und wir uns mit ihnen- die alten Lateiner hatten da wohl recht,
das einzig Beständige ist der Wandel oder die Veränderung -
Banker und Zocker verfressen die Spargroschen der Menschen,
die dafür hart gearbeitet hatten, Politiker helfen denen noch dabei !

(Nachtrag 2016: Daß ich mit obiger Einschätzung recht hatte, sieht heute jeder:
MINUSZINSEN und Millionen Fremdlinge im Land, die gewollt oder zumindest geduldet werden,
wo zuvor von "viel zu hohen Soziallasten" geschwafelt wurde !
(Mit einem Mal wurde aus Rot eben Grün und -Nachtrag 2020/21 heimlich Kommunisten mit zig Zuverdiensten in allen Ecken)

***
Zurück: 18.-20.3.
Peter heult noch immer bei jeder Gelegenheit und läuft unruhig hin und her-
seit Omas Todesstunde. (dieses Geheule ist total neu)
Tagelang dieses Geheule ist schon schlimm,
wie in einem Gehege für heimatlose Wölfe.. (Nosferatu, die Kinder der Nacht) die armen Nachbarn!
Die Tonlage verändert sich, wie bei einem Zwiegespräch - allemal interessant,
zumal er das die ganzen Jahre zuvor extrem selten gemacht hat !
Durch ausgedehntere Spaziergänge versuchen wir ein wenig abzulenken-
dieses Frühjahr ist recht kühl, ideal für den Köter.

Die Story vom Eisbären Knut zeigt eindrucksvoll,
wie sehr Tiere leiden, wenn die Bezugsperson weg ist.. ist die totale Trauer angesagt.
In den ewigen Jagdgründen werden wir bestimmt keine Priester,
Seifenheinis, DDR-Schärgen, Geldanleger, Börsianer, Knisterminister
und andere Bullshits finden- ein guter Trost !

***
Das Alter ist immer so eine Sache für sich- heute ist er einen Abhang
hinab geeiert und in den Bach gefegt-
um dort so zu tun, als wäre das aus voller Absicht geschehen!
Diesen Hang kam er nicht mehr hoch und mußte von oben gelotst
werden um einen flacheren Aufgang zu finden.
(Was wäre geschehen, wenn er dabei in die Lahn abgeschmiert wäre
und nicht in diesen flachen Weinbach?!)
Der Altersstarrsinn läßt ihn alles rundherum vergessen und einfach weitertraben-
bis zu hundert Meter vor uns her-
das geht natürlich nicht, wenn Fußgänger, Hunde oder Fahrzeuge kommen-
somit werde ich den Peter wohl anleinen müssen..

In letzter Zeit sieht man viele neue und immer komfortablere Schießbuden allerorten,
wo zur Dämmerungszeit
die Tierschützer Platz nehmen um die "armen Häschen" zu bewundern...
(Mit der Flinte im Anschlag)
Stolze Leute in grünen Röcken, heute waren zwei ( ZU FUSS !)dabei mit Schäferhund,
was sehr verwunderlich war- weil dieser frei (quer über die Felder)
lief, die Personen bahnten sich ebenso frei ihre Wege-
andere Spaziergänger bevormundend, wie zu der "guten alten" Zeit der Feudalen..
Diese Edlen fahren für gewöhnlich jeden Meter mit dem Auto..
pardon Luxus - SUV.
Eigentlich - wenn wir mal ganz ehrlich sein wollen - braucht die Natur weder Förster noch Jäger..

***
28.3.:
Ohne unseren Pflegefall im Haus beginnen wir wieder mit den Ausflügen - bei dem auch Peter dabei sein darf -
der allerdings danach sehr sehr müde in sein Bettchen fällt.
Die Schnuffelerlebnisse sind doch -nach so langer Zeit-
in Braunfels mit seinen vielen Hunden enorm gewesen!
Ein altes klappriges Schäferhundeweibchen hatte es ihm wohl angetan,
die beiden verstanden sich auf Anhieb..
trotz ihrer "kanadischen Wurzeln", wie der Besitzer sagte:
"Die Tochter hat mir den Hund auf`s Auge gedrückt.."

Übrigens fällt man nach der Pflegesituation in ein Loch, eine Leere - seltsam - das erzählen uns alle, mit denen wir darüber sprachen.

Gut, ins Auto muß der Peter nun gehoben werden- was nicht gerade leicht ist-
raus geht`s dann wie von alleine.
Ich sage manches gerne wieder und wieder:
Das Alter fordert doch seinen Tribut, auch bei Hunden!

April:
Der Jagdpächter spielt wieder narrisch und will jeden Hundehalter anzeigen,
der sein Pamperl laufen läßt,
sogar wenn es auf dem Feldweg oder Wiese ist- fernab vom Wald.
(Es geht ihm wohl weniger um das Heil des Wildes, er hat Angst,
daß das Wild in das Revier des Konkurrenz-Jägers abdriftet..)
Er heizt -unangeschnallt- mit seinem Geländewagen querbeet, um die Leute "zu stellen" und zu belehren.
(Das darf er eigentlich nicht, weil ein Jagdpächter mit dem Spaziergänger gleichberechtigt ist-
der Jagdaufseher steht darüber, noch davor ist der Förster.
Ich habe unseren Hund deshalb an der Flexileine hängen-
1. ist der Peter schon alt und so rennt er nicht mehr,
2. geht man jedem sinnlosen Zirkus aus dem Weg.
Nachforschen, inwieweit ich rechtlich dem Schieß-Stand-Treiben Einhalt
gebieten kann, bleibt mir unbelassen..
Der Jagdpächter droht nun schon reihum allen Hundebesitzern mit Anzeige,
wenn sie ihren Hund von der Leine lassen-
vermutlich sagt niemand etwas gegen diesen Hobbyisten,
weil die Gesetze so verworren und unklar sind und ..
er als "Schirmherr" den Vereinen Gelder stiftet!
(Kranke Zustände wie in Italien sind mittlerweile auch bei uns in Hessen:
Recht nach Gutsherrenart.)

Ich bin gespannt, was die Revierförsterei auf meine Mail antwortet:
Darf der Jagdpächter die Anleinpflicht auch auf Feldwegen einfordern
und mit Anzeige drohen, wo von 5000 Euro die Rede ist?
5000 Euro, ich glaube die wissen nicht wie lange man dafür als einfacher Mensch arbeiten muß..
(Auch wenn die Hunde auf dem Weg bleiben, soll das der Fall sein und.. strrraaafbar!)
Darf ein Jagdpächter Passanten mit Hund "stellen",
dabei selbst querfeldein über Wiesen fahren?
Wie hoch darf der Besatz an Hochsitzen sein,
die z.T. geschlossen (mit Dach und Seitenwänden) sind,
gibt es hierfür Bauvorschriften?

Mir scheint, dass hier ein privates Hobby einer ganz kleinen Klientel
als Tyrannei gegen eine Mehrheit der Hundehalter ausufert:
Der Fahrzeugverkehr auf Wald und Feldwegen durch die Jäger ist beachtlich.
Als wir zu Besuch bei der Tochter in Gross-Gerau waren, gingen wir mit Kinderwagen,
2 Hunden und Kindern durch die Felder,
die geteerten Wege entlang, als urplötzlich eine Jagdgesellschaft auftauchte
und uns praktisch weiträumig umzingelte!
Schüsse ballerten- Hasen rannten, ein Jagdhund setze nach und biß ein Kaninchen tot.
Dann folgte in Tross Wagen, ein Traktor mit Schaufel,
in der Bier und alle möglichen Alkoholflaschen waren-
Unser heftiger Protest, daß über unsere Köpfe geschossen wurde,
ließ einen Jagdmann mit dickem Bauch folgenden Satz loslassen;
"Du nichte meine Niveau!"
(Das habe ich so geschrieben wie er das sagte, es ist also kein Druckfehler)

Später erfuhr ich, daß dieses "verbotene" Freilaufen eine Ordnungswidrigkeit innerhalb der Setzzeit sei und vielleicht 50 Euro ausmachen würde - aber das Stellen und Anhalten des Fußgängers / mit oder ohne Hund eine Straftat der Nötigung, was sehr viel höher geahndet würde..

Zwischenbemerkung:
Nach der bald 14tägigen Heulerei des Hundes um meine Mutter -
hat er nicht wieder geheult, ist und ißt wie immer !
Die Jagdpächter werden feudal in Gesetzen und Anordnung (Gummiparagraphen) bedient,
so daß zwar Landesrecht (Forst) keine Anleinpflicht (Hessen) kennt,
aber ein Passus zu gesonderten Gemeindevorschriften besteht, wo genau das Gegenteil drin steht..
Naja, es lohnt bei dem alten Peter nicht mehr, gegen solchen Unfug anzugehen -
die Flexileine hält ihn auf seine alten klapprigen Tage bei mir.
Beziehung und Geld regieren noch immer die Welt- was sonst?

***
Heute am 20.4.11 trafen wir eine Gruppe Kinder am Wald, die gerade gefrühstückt haben -
und noch eine längere Wander-Tour vor sich hatten -
wieder einmal konnte die latente Angst vor "dem bösen Wolf" ein stückweit genommen werden,
wie unser Ableger davon (noch immer sehr deutlich) abstammt:
In stoischer Ruhe stand der Peter da, wie festgenagelt und ließ die Kinder gewähren,
die einen solchen Hund wohl noch nicht aus allernächster Nähe betrachten konnten.
Die verständliche Vorsicht der vier Erzieher verflog schnell,
weil unser Hund dahingehend erzogen worden ist- eben so ganz anders,
als in den Hundevereinen und nochmal anders als auf dem Schäferhundeplatz..

***
Die Antwort der Forstverwaltung ist da!
Sachlich und freundlich!
"In Hessen besteht keine generelle Anleinpflicht".

Aber:
Die Gemeindesatzungen können davon abweichen- dh. bei uns ist es so,
daß der Jagdpächter alle Rechte hat, dh. in der Schonzeit
muß immer angeleint werden, auch innerhalb geschlossener Bebauung,
die immer gilt- und zusätzlich findet man noch einen Gummiparagraphen,
der von Naturschutzgebieten spricht, wo ebenfalls angeleint werden muß.
Der Widerspruch, daß wir im NaturParkTaunus wohnen,
dh. alles ein Naturschutzpark ist, nimmt jede Freiheit,
ohne genügend Auslaufflächen im Rahmen des Tierschutzes bereit zu stellen..
Hornberg und sein Schießen läßt grüßen, wie zu Kaiser's Zeiten,
aus denen nicht nur die unfreundlichen amtlichen Formulierungen,
sondern auch noch viele Gesetze stammen..
Genug von diesem Thema!
(Nachtrag 2016: In unserem Land werden alle Gesetze so abgefasst,
daß sie "auslegbar" sind,- so erhält sich eine ganze Schwadron von Juristen
praktisch selbst am Leben.)

***
Peter kann nun nicht mehr im Auto mitfahren, weil der Einstieg zu beschwerlich ist
und bei sommerlicher Hitze
überhaupt nicht mehr zugemutet werden kann.
Richtige Spaziergänge -in der üblichen Länge schafft er nicht mehr,
ab und an kommt -unkontrolliert- ein Haufen.

Die Mitnahme ist also aus vielen Gründen vorbei.
(24.4.2011)
Ich hoffe immer noch auf eine -zumindest zeitweise- Besserung..
Die noch nicht abgearbeiteten Touren-Ideen werden wohl ohne Hund stattfinden müssen:
Mit dem Besuch im Radiomuseum Linsengericht hätte er sowieso nicht viel anfangen können ;)

25.4. Ostermontag- heute hat er die große Runde wieder geschafft- wenn auch in der doppelten Zeit !
26.4.
Ein wenig rappelt er sich wieder auf- die übliche Runde scheint langsam, aber möglich.
(Irgendwas ist von meinen Mails an die Forstbehörden durchgesickert-
der Jagdpächter hat sich so seltsam fix und grußlos in's Gebüsch verdrückt..
am Rande gesagt hat der Jäger den Stafbestand der Nötigung begangen,
als er uns im Feld "stellte" und wir eben mit dem freilaufenden Hund nur eine
"Ordnungswidrigkeit", keinen Staftatsbestand.
Darauf bin ich nur am Rande eingegangen, die Genugtuung ihm gegenüber hat mir gereicht.)

***
29.4.
..mit Ach und Krach die grosse Runde geschafft- der Hund schnaufte wie eine Lokomotive.
3/4.Mai-
Jeden zweiten Tag schafft er seine große Runde- wenn auch langsam..
er wird immer klappriger, pfiepst schon vor der Treppe!
Nun habe ich im Keller dicke Teppiche liegen und seine Futter und Wasser - Napf -
Galerie aufgebaut, damit alles bequem erreichbar ist.
10.5.
Gerade mal jeden 2. Tag ist unsere Runde möglich- dh. jeden 2. Tag wird ausgeruht..

Heute am 16.5. haben wir den Jäger auf freiem Feld getroffen-
wo er diesmal sehr sehr vorsichtig angefahren kam und hielt-
so konnte ich meine Bemerkung locker anbringen:
Wenn ein Jäger einen Fußgänger "stellt" und "belehrt",
ist das Nötigung, ein "Straftatbestand"- während der Hundehalter,
der seinen Hund nicht angeleint führt,
nur eine "Ordnungswidrigkeit" begehen würde.
(Peter war dabei selbstverständlich angeleint)
Bitte schnallen sie sich an- so mein Abschiedsgruß, -
der Jäger war wieder unterwegs, ohne den Gurt anzulegen...
gut, besonders gejuckt wird es ihn nicht haben - aber mich hat es erleichert!
(Da meinen so ein paar Typen doch tatsächlich,
daß sie mit ihrem persönlichen Hobby wichtiger sind
als der Rest der Menschheit..
..machtgeile Mistböcke, mit denen man zuhause nicht anfangen kann!)

18.5.
Jeder Ruhetag (ohne Spaziergang) ist ihm, dem Peter angenehm -
das ist neu.. nun gut, er hat ja das ganze Grundstück zur Verfügung,
wo meistens der Platz neben dem Grill sein Favorit ist.
Von dort sieht man alles ein- die Terrassen, den Weg und den Garten.

22.5. Ein stickiger Tag- der Hund ist "weich im Heckbereich"- dh.
nicht mehr sonderlich belastbar.
Trotzdem hat er -ganz langsam- die große Runde geschafft.

24.5.
Wer sich einen Hund anschaffen möchte, sollte daran denken,
daß dieser im Welpenalter "nicht ganz dicht" ist- und einigen Dreck macht-
schlimmer wird es im Alter, wo er den Haufen nicht mehr halten kann,
bzw. es geht schon los, wenn er es merkt..
so flitzt der Hund die Treppe runter und hinterläßt auf jeder 2. Stufe ein Stückchen
-mehr oder weniger klebrigen und stinkigen- Haufen !
Das geht auch des Nachts so..

Der Peter ist nun im Greisenalter und so geht's langsam aber stetig bergab,
immer träger und unsicherer auf den Beinen.
Laut schmatzend macht er sich über die Essensreste
(na ja, er bekommt eben immer noch seinen gerechten Anteil)
des Mittagstisches her- wie immer..
28.5.
Der Hund macht noch immer -wenn auch langsam- die große Runde, wackelig, aber wacker.
Zuhause gibts dann ein feines Sandgebäck mit ordentlich Schokolade mit Kokos drauf- genau das,
was Hunde nicht fressen "sollen" - egal,
er ist alt genug - es bekommt und schmeckt ihm ausgezeichnet!
Er fusselt und stinkt wie die Wölfe im Weilburger Tierpark - schlimm.
Gestern Abend gab es Sauerländer Bockwurst- der Peter kommt
ruhig angetrabt und bleibt vor dem Couchtisch stehen
und wartet bis er an der Reihe ist..

Das Rudel bedeutet IMMER Gerechtigkeit und teilen, die Grundlage für
jedes Vertrauen, das kann ich nicht oft genug wiederholen !

***
Die Volksverdummung gegen uns Hundehalter, daß Hundekot die Wiesen und das Viehfutter kontaminieren
und so zu Fehlgeburten bei Kühen führen, kann ich relativieren- weil jetzt endlich bekannt wird,
daß nicht nur Wildtiere -wie Fuchs und Dachs und Luchs und Marder etc. - Kot verlieren,
sondern die Hofhunde beim Bauern die Nachgeburt der Kälber fressen und anderes rohes Fleisch,
sie also evtl. sogar die Hauptinfektionsquelle des Nespora sind !
(Diese gefährlichen Bakterien sind nur in Wiederkäuermägen zu finden
und nicht bei Hund und Mensch, die abgekochtes Fleisch verzehren.)
Nebenbei ist noch die Vogelgrippe in ihren Varianten - von den Zugvögeln - ein anderes, aber artverwandtes Thema.
Nachtrag 2020-22 Corona läßt grüßen, als eine Abart des Vogelgrippe-Virus.

31.5.
Heute sind wir drei in den Regen gekommen und der Hund an seine Grenzen, eher noch darüber hinaus-
er fauchte wie eine alte Dampflok..
(Er muß nun sogar bergab gezogen werden, sonst bleiben wir stehen)
Naß bis auf die Haut, war erst einmal allgemeines Abtrocknen angesagt -
mit anschließendem heißem Tee.
(freilich nicht für den Hund)

Morgen wird es für ihn einen Ruhetag geben müssen!

Im Juni:
" Ehec " ist im Land, die Diskussionen und Schuldzuweisungen auch -
nun wurde dieser Erreger im Darm von Wiederkäuern gefunden,
als natürlicher Bestandteil übrigens - dh. Ziegen, Schafe und Kühe haben das Zeug
und scheiden es auch aus.. nicht jedoch die Hunde, die nur abgekochtes Futter bekommen..
Da kann man wieder einmal sehen, wie wir von den Medien verarscht werden, wenn diese das Thema auf die Hundehaltung schieben - die Lobby läßt grüßen!

2022 habe ich die allerletzte Medien-Schleuder -meinen Mailaccount bei G mx- in der Versenkung verschwinden lassen.
Gut so!

***
Im Bodenseeraum ist eine neue Mückenart aus Asien eingeschleppt worden,
die sich rasend ausbreitet- und Krankheiten bringt..
Evtl. hilft die "Burka" mit engmaschigem Gesichts-Gitter und Gummihandschuhe,
womit wir für die Stadt zünftig gerüstet waeren ? ;) Bei diesem seltsamen Völkergemisch würde diese Verkleidung nicht mal sonderlich auffallen..
Ohne Wanderstock besuche ich keine größere Stadt mehr.

***
Der Peter begrüßt den Bautrupp, der sich im Haus zu schaffen macht-
kurz mit der Schnautze die Hosen "abstempeln" und gut ist's-
er wankt weiter zu seinem Schlafplatz..
während dem einen oder anderen die Nackenhaare stehen-
wer rechnet schon mit einer solch' unheimlichen und sehr leisen Begegnung?
(Die kann auch so sein, daß der Hund -ohne zuvor einen Ton von sich zu geben-
oben auf der Treppe auftaucht oder hinter jemandem steht,
so daß er wie ein Bremsklotz wirkt..)

***
Zu dem Thema "Hundeverordnungen" habe ich in den Weilburger Nachrichten div. Kommentare gesetzt,
die mir nötig schienen,
auch wenn mir vollkommen klar ist, hier dem besagten Ochsen in's Horn gepetzt zu haben:
Man darf nicht mehr alles widerspruchslos hinnehmen, sonst sind wir "Bürger"
bald ganz und gar entrechtet und bevormundet von den notorischen Vorschriften-Bastlern,
die sich hinter ihren eigenen Gesetzen, Anordnungen, Paragraphen, Edikten
und Verordnungen oder Erlassen verstecken, wie in einem Dschungel..

Diese Blog-Seite über meine / unsere ganz persönlichen Erfahrungen
mit und um die Hundehaltung -im privaten Haushalt- bleibt so lange im Web,
wie der Hund unter uns weilt und auch darüber hinaus-
dann sollen sich andere Leute mit den Unwegsamkeiten der Hundehaltung herumschlagen-
wir werden hundefrei werden, weil alles seine Zeit hat und abgeschlossen werden sollte oder darf!

Aber weiter im Geschehen..
Der Hund entwickelt immer neue Schrulligkeiten- z.B. das "Ballett",
das er macht, wenn Morgens die Blase drückt-
das Getrappel auf den Holzdielen und das durchdringende Wuff,
wenn's denn wieder nach innen gehen soll.
(Haustüre ist zu)

Heute am Pfingstsonntag trafen wir wieder einmal auf den Jagdpächter,
der mit seinem Geländewagen auch umgehend anhielt und fragte:
"Warum haben sie mich denn so schlimm angemacht, sie sind doch sonst nicht so!"
Ich bin auch nicht immer so drauf- wenn man mich ärgert beiße ich zuweilen-
"Ich habe es nicht bös gemeint" so der Jäger- meine Antwort:
Dann heul' doch !
Die Wogen sind wohl nun geglättet und alles ist beim Alten- ein längeres,
freundliches Gespräch über Wildschweine und Kitze folgte- wie immer.
Die beiden Hinterläufe verhaken sich inzwischen ab und an- der Hund torkelt mehr, als daß er läuft.
Schnuffeln geht noch - andere Hunde angehen, wenn er sie nicht mag
(selten) geht seltsamerweise auch noch !
Bei seinem alten Rauf-Kumpel, dem Hund des Jägers (ausgerechnet) geht immer alles friedlich ab-
bis auf den Umstand, dass ihn sein eigener Hund böse anknurrt, wenn er weggezerrt wird!

17.6.:
Gelegentlich trifft man alte Bekannte bei den Weiden, die so einiges über den TA (Tierarzt)
erzählen und ihre Erfahrungen
mit den Pferden und Ziegen- es ist wohl nicht alles Gold was glänzt und ..
Tiere können sehr teuer werden, wenn es um die Gesundheit geht.

Man hört von Abdeckerei und sonderbaren Gepflogenheiten - nicht nur bei der Jagd,
sondern im Miteinander Bauern/Gemeinde/TA/Metzgereien,
der ganzen Land-Palette um die Tierhaltung, die Subventionen bekommt - nur dafür,
daß der Acker bewirtschaftet wird
(340 Euro pro Hektar und Jahr) - bis zu ganzen Solarfeldern auf den Scheunen - gratis.
400 Euro sollen sie für 1000 Liter Diesel von der Steuer zurück bekommen..

So relativieren sich meine Erfahrungen mit den Jägern auf ein kleines und erträgliches Teil-
dennoch gilt für meine Frau und für mich:
Genug, Schluß mit der Tierhaltung, es reicht.

Gestern Abend hat der Peter quer durch den Wohnungsflur eine satte Spur
Dünnpfiff bis ins Schlafzimmer gelegt- lecker !

9.7.2011
Seine Gesundheit ist stabiler geworden, aber das Durchhaltevermögen bei Wärme
ist einfach nicht mehr vorhanden..
deshalb gehen wir nur noch jeden 2. Tag mit ihm- dafür aber die große Runde, ganz langsam.

Unsere neuen Spaziergänge der Wanderplarkplaetze wären zu lang für ihn.

Somit schiebt Peter im Keller Wache, was er immer noch gut macht:
Leute erschrecken geht mit diesem -noch immer sehr guten- Gebiß tadellos..

Die heftigen Baumaßnahmen im Haus waren dem Hund Grund genug, um VOR dem Hundetürchen zu liegen -
mit freiem Blick zu den Passanten und.. Postboten.
Die Leute sind verfixt ruhig vorbei geschlichen- ganz sacht,
nur keine "schlafenden Hunde wecken" !
Ausgenutzt hat der Peter die Situation jedoch nie.

Man liest einiges über Kampfhunde und Leute,
die diese Bezeichnung wohl aus "Gender"-Gründen abzulehnen versuchen-
ob um den hohen Steuerveranlagungen zu entgehen oder aus irgendwelchen halbblinden Taktiken,
ist mir nicht klar geworden.
Fakt ist, daß die Mehrfachhaltung von Hunden -ganz allgemein- nicht unproblematisch ist,
weil sich immer eine Rudelbildung zeigt und dabei der Mensch nur Nebensache ist,
auf die dann nicht unbedingt gehört zu werden braucht.
Nach meinen bisherigen Erfahrungen ist es besser gewesen, solchen Leuten aus dem Weg zu gehen.
Wenn's nach mir ginge, würde so mancher Hundeplatz geschlossen und die Zweithundesteuer verzehnfacht.
Die neuesten Forderungen der Macher sind Richtung "Hundeführerschein", was eines Teils sinnvoll,
andererseits kaum zu bewerkstelligen ist, weil die HalterInnen und ZüchterInnen - und die Hundevereine - das Problem sind!

***
Nun haben wir schon wieder August und die Ohrenprobleme sind noch immer da- mal weniger, mal mehr.
Die halbe-Schmerztablette-Therapie war allemal besser als der TA,
wo sich der Hund nach gut einer halben Stunde Einwirkzeit geduldig die Ohren mit dem Feuchttuch auswischen läßt.
Wer weiß genau- hinterher gibt es eine Belohnung:
Am besten ein Stück Hartwurst, damit er richtig feste kauen muß,
das löst den Druck im Ohr..

Dieses Urvertrauen, das von Anfang an aufgebaut worden war, ist auch in Krankheit
und Alter unerschütterlich!

***
Selbstverständlich ist sein Grab schon vorbestellt- und wunderschön gelegen,
so daß der Gang über die Regenbogenbrücke nicht schwer fällt.

Bis jetzt ist er noch so gut drauf,
daß eine halbe Pfanne (28er) Bratkartoffeln (viel zu viel habe ich gemacht) von ihm
weggerüsselt wird -
auch wenn danach ein langer langer Schlaf mit richtig dicker Kugel angesagt ist..
Ein Segment Handkäs' lehnt er nicht ab - na, denn guten Appetit.
Die große Runde schafft er -wenn auch nicht jeden Tag- selbst im August noch,
auf den Wandertouren müssen wir aber auf ihn verzichten, das wäre denn doch zu viel.

An diesen Tagen schiebt er im Keller Wache.
(Gut versorgt, mit Zugang zu allen Räumen im Haus)
Notfalls könnte der Hund locker an die zum trocknen aufgehängten Würste-
und an div. Packungen Hundeleckerli, was er noch nie ausgenutzt hat..

12.August- der Hund lief ohne Murren die lange Runde
und futterte hinterher 200gr Scheibenrotwurst (Haltbarkeitsgrenze)
und lag danach vor der Kellertür, von der man ungehindert zur Straße kann- und beobachtete den Verkehr.
Zufrieden und still.

Tags zuvor hatte er seinen "Ruhetag"- durchschlafen..

So ein Vieh ist immer dabei - ob beim Rasenmähen, beim Bohnenernten, Streichen oder Putzen..

Heute habe ich die letzte Hinterlassenschaft von Spike
(der inzwischen gestorbene Hund unserer Tochter,
der Peters Freund war) entfernt,- einen alten Ball.
Das waren Zeiten, als unser und dieser Rottweilermix wie die Verrückten um das Waldbeet herum rasten
- und richtige Spur - Rillen formten,- wie auf einer Crossbahn!

19.August
Ab und an schmiert er auf der gekachelten Treppe ab- zuerst bleibt der Vortrieb aus,
dann sitzt der Bauch auf, sogleich geht's bergab-
wo er wendet und irgendwie an jeder Mauer anschlägt..
ouuuuhhh!
Ein leichtes Humpeln, das -ganz nass- mit Franzbrandwein eingerieben wird, dann geht's wieder.

Na bitte- nach zwei Tagen der Ruhe geht's wieder-
noch fix eine Portion frische grüne Schnippelbohnen mit Bauchspeck und der Hund ist wieder der Alte..
Vor der Tür habe ich Platten entfernt und frisches Gras eingesäht- es gibt wohl keine Absperrung,
die der Hund nicht ignorieren würde- rumms- und durch!

(Um die Grävenecker Kirmes regnet es sowieso immer- egal was vorhergesagt ist)

Heute am 3. September habe ich den 4. Tag die Behandlung seiner Ohrenschmerzen
mit "Schwedenkräutern" gemacht,
(nach meinem Selbstversuch!) die in Alkohol angesetzt und auf ein Feuchttuch geträufelt-
immerhin so halfen, daß er wieder lacht.

10.9. Die Ohrentzündung - und vor allem das Alter - machen doch immer wieder zu schaffen,
besonders wenn es heiß ist, dann ist ein Ruhetag angesagt..

Er versieht seinen Wachdienst aber noch immer gewissenhaft - mit seinem guten Gebiß
und guten Augen kommt das immer gut !
Ala wir von einer Wanderung zurück kamen, hat er furchtbar dramatisch ganz schnell
mit den Zähnen geklappert, wie ein Schwan..
Sonderbar so ein Hund!
(Heute sind wir selbst in einem biologischen Alter, wo man leichter friert)

Nach div. Gaben wie etwas Wurst, ein paar Plätzchen ging es ihm wieder besser- bei dieser Gelegenheit:
Er liebt gut gewürzte Speisen - egal was es ist, Hauptsache selbst gekocht!
(Seine Zähne sind noch immer gut)

15.9.
Als "Babysitter" macht sich der alte Hund noch prima- jeder Welpe im Ort hat Kontakt
mit dem vergleichsweise riesigen Köter..
Zuhause gibt's als Belohnung die gerechte Teilhabe an jeder Beute- wie zu
Anfang der Hundeerziehung- "Leckerlis" gibts unterwegs KEINE.
(Das wäre auch nicht nötig, der Peter folgt sowieso.)
Die neuen Welpen sind immer ganz aus dem Häuschen, wenn sie unseren
"Plätzchenwolf" sehen- schon von weitem geht das Gefipse los..

November 2011:
Unser alter Knochen läuft noch immer - wenn auch langsamer, sogar eine große Runde über 5-6 Kilometer.
An manchen Tagen kommt er die Treppe nicht mehr hinauf und muß geschoben werden -
im Keller zu bleiben ist für ihn nur haltbar, wenn wir nicht im Haus sind,
weil er sich nur mitten unter uns wohl fühlt.
Weinbrandpralinen!
Der Hund hat sie sofort entdeckt und auf seinem Recht bestanden,
davon seinen Teil zu erhalten.. (Selbstredend)

Auch im November ist die große Runde drin, wenn auch langsamer als früher-
eine Menge anderer Hunde scheint ganz offenbar darauf zu "bestehen",
dem Peter "guten Tag" sagen zu wollen - alles ganz friedlich.
Sollte mal ein Kläffer dabei sein, hört das unser Hund sowieso nicht mehr-
er steht dann ganz ruhig grinsend mit der Breitseite da -
ohne jede Reaktion, ohne wedeln oder so.

Irgendwann werde ich wohl die Bratenstücke nicht mehr nach dem Knochenanteil darin aussuchen -
wo der Hund drauf wartet...

***
Heute: Kesselgulasch mit richtig großen Fleischstücken-
selbstverständlich auch für den Hund- der anerkennend zwinkert und sich freut !
(je schärfer um so lieber - ideal nach der großen Spazier-Runde)

1. Advent- es geht ihm recht gut, nach dem Frühstücksei und dem gut
belegten hausmacher Wurstebrot eineinhalb Stunden Spaziergang-
das reicht, um bis zum Nachmittag feste durchzuschlafen.
Jeden Morgen und jeden Abend werden die Ohren mit einem Feuchttuch ausgewischt.
Eine Weinbrand-Praline vor dem zu Bett gehen und die Welt ist in Ordnung!

Die Zeit mit den Foren im Web geht definitiv zu Ende, die Überarbeitung der Homepage ist geschafft,
nun werden nur noch wenige Aktualisierungen stattfinden -
noch mehr Zeit für andere Dinge und.. den Hund, Haus und Garten bleiben.

(- damals habe ich an diese elendig langen "Korrekturlesungen" noch nicht einmal ansatzweise gedacht, was noch bis Anfang 2023 geht..)

***
Harter Einschnitt!
Heute, am 4. Dez. wiederholte sich- diesmal plakativ- das Urinieren mitten in's Wohnzimmer !
(Landhausdielen saugen den Geruch auf und fangen an zu faulen, wenn das häufiger vorkommt.)
(Obwohl er die ganze Zeit zuvor mit mir im Keller war, wo die Tür
offenstand und er leicht jederzeit nach draußen konnte..)
Entweder der Hund wird senil (wo auch keine Bestrafung helfen wird)
oder er macht es absichtlich -
wie auch immer, nun hockt er dauerhaft im beheizten Keller,
die Treppe zu den oberen Etagen ist nun durch ein Gatter versperrt.
Es könnte allerdings auch eine Blasenerkältung gewesen sein, die umgehend behandelt wurde- mit Kamille.
Im Keller ist viel Platz und Ruhe- Futter steht auch mehr als genug zur ständigen Verfuegung..
Der größte Vorteil ist, daß er nun nicht mehr die Treppe runterfallen und sich was brechen kann.

Heute am 8.Dez. ist er am Ende des Spaziergangs hinten umgekippt,
konnte aber nach einer Weile wieder aufstehen und gehen.
Die Sperre vor der Treppe im Keller ist fertig- wie für ein Kind,
das nicht runterfallen soll- diesmal aber um nicht "hochzufallen".

Die Leckereien habe ich etwas mehr gegeben, damit er sich nicht so sehr
ausgegrenzt oder herabgesetzt fühlt.
Außerdem schauen wir sehr oft bei ihm nach - die 3. Toilette des Hauses ist im Keller.

10.12.
Er läßt inzwischen schon beim Hinausgehen laufen,
wenn sich mal ein Besucher dorthin verirrt- sehr oft.
(Trotz häufiger kleiner Gänge nach draußen auf die Straße, wo vom Keller nur ein kurzer Weg ist
und trotz 1,5 Std Spaziergang liegen die Haufen hinterher auf seiner Decke im Keller)
Der Apppetit ist noch gut, den Ohren scheint es etwas besser zu gehen,
weil sein Schlafplatz nicht mehr ganz so warm ist,
wie oben in der Wohnung:
Zu viel Wärme begünstigt das Wachstum dieser schwarzen Ohrparasiten.
Wer weiß, wie lange das noch so gehen wird- hier unten hat er es gut,
bei den Vorräten, wo er wie Zerberus wacht..

15.12.
Der Zerberus wird alt und verliert immer öfter nicht nur seinen Haufen, sondern auch Urin,- gut,
daß er nun im gekachelten Keller wohnt und somit alles leicht weggewischt werden kann.
Inzwischen beginnt eine Pflege, wie bei einem alten Menschen.

Gut, wenn's denn so sein soll- hier hat er sein Gnadenbrot.

Seine große Runde hat er dennoch geschafft- egal wie,
schief wie ein altes Segelschiff, aber mit Grinsem im Gesicht.
Sein Leckerli (Stückchen Kuchen oder Plätzchen) bekommt er trotzdem -
selbstredend von der Wurst, die gerade im Anbruch ist - auch im Keller serviert!
Mit Freude hat er registriert, daß ich eine große Tüte Hundefutter gekauft habe.

***
Die Woche vor Weihnachten:
Zig mal am Tag wird er raus gelassen um sein kleines Geschäft zu machen - wenn ich nicht aufpasse,
flitzt er fix zur unteren Straßeninsel-
ein Stück die Straße abwärts.. sonderbar, dann geht es auf einmal!

Unterwegs treffen wir ab und an ein paar Leute, die selbst einen Schäferhund hatten
und immer feuchte Augen bekommen,
wenn sie den Peter streicheln- der immer schon von weitem pfiepst-
die Augen und die Nase gehen noch,
auch wenn die Ohren nichts mehr an "Info" zu liefern scheinen.
Offenbar gehts dem Hund noch so gut, daß er wenig Schmerzen hat
und die große Runde noch immer packt..

Heute am 24.12. hat er eine kleine Dose gute Leberwurst verzehrt und seinen Spaziergang gut gemacht.
Ein paar Tretminen in den Keller gelegt..

Am Weihnachtsfeiertag kam der 4 Stunden-Film "der mit dem Wolf tanzt"- mit beeindruckenden Aufnahmen,
die mich sehr an unseren alten Hund im Keller erinnerten,
mit dem ein doch erstaunlich festes Band besteht.

Die Zustimmung oder ein "ja" drückt der Hund durch ein beidseitiges
kurzes Zusammenpetzen beider Augen aus- immer.
So hat er sich auch über die zwei großen Fleischknochen gefreut..

Interessant ist, daß seine Akzeptanz unterwegs auf der großen Runde
sehr hoch ist- egal ob bei Spaziergängern,
Jägern oder anderen Hunden - alte Bekannte begrüßt er immer.

28.12.: Die Enkel sind erstmalig aufgetaucht und zwar alle drei auf
einmal- für den Hund war das kein Thema,
vollkommen problemlos, als wären die Kinder immer im Haus gewesen und nicht vollkommen fremd.
Blut ist dicker als Wasser, - vermutlich riecht er die Verwandtschaft.
Versöhnlich stimmte ihn das Gulasch, das es an diesem Tag gab..

Die Hundehaftpflicht habe ich heute gekündigt- der Hund reißt niemanden mehr vom Pferd..
Der Geruch des Tieres wird immer intensiver, das werden wohl die Vorboten sein.

***
Sylvester hat irre viel Knallerei gebracht- so viel, daß man vor
Rauchschwaden die Fontänen nicht mehr gesehen hat.
Lauter und höher und viel mehr - war die Devise, Geld spielt ganz offenbar keine Rolle.
Den Köter hat das nicht gestört, weil er sowieso nichts mehr hört.
Zur Ablenkung gibt es ab und an mal wieder eine kleine Dose Wurst,
die er- wie immer- mit dem Inhalt ganz annimmt.
Ich brauche nur den Deckel abzuziehen, den Rest besorgt er ganz alleine:
Die Dose ist danach rundrum mit Löchern versehen, als hätte sie den Koreakrieg überstanden..
(er will das so- und bearbeitet die Sache seit Jahren auf die gleiche Art)

Gestern wollte er wieder mal einen Hofhund hinter seinem Zaun verbellen
und ist dabei auf den Hintern geplumpst-
standfest ist er nun wirklich nicht mehr.

7.1.
Der Hund hört zwar nichts mehr, folgt aber noch gut, wenn ich mit Handzeichen arbeite-
das duale Training in seiner Ausbildung zahlt sich aus !

Gestern im Feld "trafen" wir Zorro, den Border,
der frei lief- und wohl aus "schlechtem Gewissen",
weil er den Peter böse anbellte beim Bewachen seines Zaunes- rund um das ganze Feld flitzte,
um nicht direkt an unserem Hund vorbei gehen zu müssen..

Gestern weigerte sich ein Amerikan Bulldog weiterzugehen,-
zuerst mußte unser Hund begrüßt werden.

***
Oje, der Regentag war aber nicht so gut für die alten Knochen-
deshalb muß mal wieder ein Ruhetag eingestreut werden,
den ich regelmäßig mit kleinen Leckereien schön färbe:
Ein paar Kotelett-Knochen, etwas gute hausmacher Wurst- ein Plätzchen etc.
der Hund kann's vertragen,
im Alter hat er ziemlich abgenommen, obwohl er jede Menge futtert !

14.1.2011:
Der Hund wird immer klappriger und hat Mühe aufzustehen,
manchmal muß er geschoben werden..
am Morgen nach der Tablette schaut es nicht besser aus,
das Aufstehen scheint Schmerzen zu bereiten.

Am 15. schon die 2. Tabletten-Hälfte und einen ganz ganz kurzen Spaziergang-
mehr war nicht drin.
Der Jäger hielt an und fragte uns -mitten im Wald- wo denn unser Hund ist..
nach einem längeren und einfuehlsamen Gespräch ging es weiter.

17.1.2011 - vor drei Tagen sind wir noch die große Runde um die Kompostanlage gelaufen (4,5km) -
vorgestern nur noch ein paar hundert Meter, gestern und heute ging nichts -
mehr, der Hund kippt hinten und vorne weg
und muss wieder aufgerichtet , die Auffahrt zum Keller hochgeschoben werden.

So gehen wir alleine und werden von einigen Leuten,
die unterwegs getroffen werden, gefragt:
"Wo ist denn euer Hund?"
Alles hat seine Zeit.

Unser Sohn hat heute wohl länger und ärger von Peter Abschied genommen - keinem fällt das leicht.

Und trotzdem:
Es nützt niemand etwas, wenn nach und nach jeder verrückt spielt
und einen auf wilde Trauer macht-
alles hat seine Zeit, jeder muß irgendwann gehen-
eine Überraschung ist diese Erkenntnis nicht.

So muß ich stark sein und bleiben, den Tierarzt anrufen
und den langjährigen Gefährten einschläfern lassen
um ihm so ein elendiges Dahinsiechen unter Schmerzen zu ersparen!
(Bei uns Menschen geht das leider nicht, wir müssen bis zum bitteren Ende aushalten)
Heute habe ich vom Einkauf seine Lieblingswurst mitgebracht und
hinterher noch einen Doppelkeks und seine schwarze Herrenschokolade -
immer nur 1-2 Stückchen, das macht einem großen Hund nichts.
(Diese Schokolade liebt er ganz besonders)
Solange wie es geht, halten wir durch, wenn er überhaupt nicht mehr kann,
helfe ich ihm über die Regenbogenbrücke !

Die Sperre zur Treppe konnte heute getrost entfernt werden-
bis dahin kommt er sowieso nicht mehr.
Mindestens 4,5 Km a' mindestens 350 Tage x 14 Lebensjahre sind über
22.000 Kilometer ,
die wir zusammen gelaufen sind...
(ohne die längeren Touren, die recht zahlreich waren)

18.1.
Die Schmerztablette (je eine halbe) hat sich bewährt-
heute Morgen ist der Hund wieder alleine aufgestanden
und das hat er alle 3 Stunden gemacht, um draußen Urin abzusetzen.
Einen Versuch hat er gemacht, - die Treppe zur Wohnung war aber denn doch zu viel für ihn.
Die Ohren läßt er sich nach wie vor reinigen.
Vermutlich ein letztes Aufbäumen - die Behandlung werde ich fortsetzen,
um ihm ein würdiges Leben zu ermöglichen -
er scheint sich -im Moment- nicht unwohl zu fühlen.
21.1.
So la la- die Vorderpfote vertreten, das Ohr tut wieder mal weh, dafür gab es Hühnchen.

22.1.
Meine Schmerztabletten-Therapie hat angeschlagen!
Der Hund konnte endlich wieder eine kleinere Runde drehen:
Ca. 1,5km durch den Ort hat er grinsend zurückgelegt.
Regen hin Regen her- Hauptsache endlich wieder mal raus..
Langsam und torkelnd, wie ein Mensch nach längerer Bettlägrigkeit.
Heute am 25.1. hat er Morgens eine halbe Tablette bekommen und konnte
Nachmittags -sehr langsam und wackelig- die GROSSE RUNDE drehen !
Nun liegt er schlapp aber froh auf seiner Decker im Keller, eine Schale "sauer Brüh" neben sich,
die Knochen vom Fleisch gibt's später..

27.1.
Alles gut verdaut und schlapp liegt er den ganzen Tag herum-
alle ca 3 Std. mit einem kleinen Gang nach draußen,
wo ich ihn oft schieben muß..
(Besser als nicht an die Luft zu können)

1.2.2012:
Früh um Fünf schon ein Hunde-Meeting auf der Straße-
die beiden wilden freundlichen Nachbarshunde und Peter-
der Tag ist gerettet für unseren alten Knochen, der heute- wie gestern-
wieder seine kleine Runde drehen wird..
Mittags schwächelte er sehr und konnte hinten nur noch verkrümmt stehen,
wie auf der DSH-Homepage die Hunde so fotografiert werden -
nach einer ganzen Schmerztablette ging es wieder bergauf.
An einen Spaziergang war leider nicht zu denken.

Heute am Donnerstag den 2.2. kam eine Mail von einem Leser dieser Seite, der mir Waffenöl anbot,
das man wohl früher schon gegen Ohrenentzündungen eingesetzt hat-
danke für den Tipp, den ich weiter verfolgen werde!
(Wozu treffen wir den Jäger ständig irgendwo unterwegs?)
Die Lösung war viel schneller da, als gedacht:
Der nette Mail-Versender war der Nachbar, direkt über den Zaun -
irgendwie habe ich den Absender-Namen in der Signatur verpeilt..
So konnte gleich heute die 1. Behandlung damit starten,
weil das Öl schlichterdings herüber gereicht wurde!
(Heute ohne Spaziergang- starker eisiger Wind mit -10 Grad, nix gut für wehe Ohren!)
Der Freitag brachte wohl eine kleine Linderung der Schmerzen-
ein einfacher Spaziergang war immerhin drin.
5.1.
Das Waffenöl scheint ein wenig zu helfen - die Krankheit ist schon zu lange akut
um eine Spontanheilungen zu schaffen.
Ich bin gespannt, wie sich die Sache weiter entwickelt.

Wir schreiben nun schon den 15.1. und noch immer hält die Schmerzbefreiung an- um so besser,
weil auf die Schmerztablette verzichtet werden kann !
Jeden Tag einen kleinen Spaziergang schafft er - wobei sich die Hinterbeine gerne mal "verhaken".
Heute gab es Chili con Carne- das mag er besonders gern..
Sein Hals wird -mangels Training- immer dünner,
wo früher die Leine kaum gepaßt hatte, rutscht sie heute fast schon durch.
Der Hund fehlt mir in der Wohnung, die zwei steilen Treppen
will ich ihm aber nicht mehr zumuten- zu groß ist die Gefahr des Absturzes..
Seinen Geburtstag am 14.2. haben wir irgendwie verbummelt-
Hauptsache es gab was Gutes und das ist immer der Fall.
Vom Mittagessen und Plätzchen- einmal am Tag, das muss ganz einfach sein.

16.1. Die Runde des "neuen Wegs" hat er gepackt, das sind gute 2,5 Km -immerhin,
es gab wieder viel zu schnuffeln und zu markieren !
Heute am 20. hat er beim "Begießen" seiner Straßeninsel einen Mini-Terrier
mit Mäntelchen das Gruseln gelehrt,
dafür reicht das Anschnuffeln bereits vollkommen aus.
Das arme Ding quiekte wie ein Hamster!
Vermutlich waren Hamster seine Vorfahren oder Eichhörnchen - Wölfe eher nicht ;)
Das hat ihn so aufgerappelt, daß heute eine größere Runde geschafft wurde..

Dieses sonderbare Waffenöl habe ich beim Apotheker nachbestellt!
(Heute reibe ich mit diesem Zeug unsere Wanderstöcke aus Haselnuss ein)
Zwei Tage später fiel er schon wieder hin- nach kurzem Spaziergang einfach weggeknickt.
Mühsam aufgerappelt und weiter- ein Schäferhund gibt niemals auf !

Gestern mußte ich wieder mit einer halben Schmerztablette aushelfen,
an den Spaziergang war nicht zu denken.
Die Kraft reichte gerade, um mich zum Flaschenkontainer zu begleiten.
Heute, am 24.2. traf er wieder den Mann mit seinem lächerlich angezogenen Yorkshire-Terrier,
der im großen Bogen an "unserer" Verkehrsinseln vorbei gezogen wurde:
"Die ist nicht immer gut gelaunt!" -
Oh Mann, so meine ich dazu, jetzt zicken nicht nur die Frauen,
sondern auch schon die "Hunde"!
"Sie ist eine Frau" raunte er und zog das Ding fix weiter!
Hilfe, jetzt schlägt Pisa und dieses irre "Gender" aber schon Morgens zu-
ein Hundeweibchen ist einer Frau gleich?

Das klingt arg nach Barbaras Hundesendung im Fernsehen:
"Die Hundedame" oder "Die Rottweilerdame" und "die Kätzin" und "Elefanten-Dame" - ja sogar:
"Die Gästinnen waren eingetroffen".
Sind denn alle Leute bekloppt geworden oder dreht nun die Genderei vollends am Rad ?
(Wiki: Gender)

26.2.
Die Gesundheit dümpelt so dahin, er läßt bereits im Keller alles laufen, wie es gerade drückt.
Gestern, auf einer Minirunde durch's Dorf, die sehr klapprig war,
wollte er doch glatt die zwei Huskies verbellen-
mit dem Zeigen der Breitseite, überheblich wie zu alten Zeiten!
(Einer ist doch wirklich zurück gesprungen und hielt sich lieber in sicherer Entfernung)
So war sein Tag "gerettet" - zufrieden trottete er nach Hause, stolpernd, fast wieder hingefallen..
(Wie ein uralter Schaupieler, der einfach nicht aufhören kann)
Heute ging es einigermaßen, stolpernd und holpern schnuffelte er sich vorwärts.
Mit Begeisterung sah er das große Stück Bauchfleisch, das ich aus der Truhe holte:
Morgen soll's Bauchspeck und grüne Bohnen geben,
selbstverständlich aus eigenem Anbau und selbstverständlich bekommt auch der Hund seinen Teil.
Im Rudel wird immer geteilt !

27.2.
Ein dreißig Zentimeter langer (vom Bauchfleisch) Knochenstrang mit Fleisch dazwischen verputzt,
zuvor ein Frühstücksei, div. Wurstreste und Hundefutter-
als Nachtisch einen kleinen Teller grüne Schnippelbohnen
mit Kartoffeln und Fleisch- ihm geht's gut.
(Lieber ein wenig kürzer spazieren gehen, dafür mehr futtern:
Der Hund ist dürr und klapprig geworden gut 1500 Eier
hat er in seinem Leben verputzt - die besten, die vom Hof !)

***
29.2.
Mal so mal so, heute war er wieder schlechter drauf-
für den Nudel-Eier-Salat hat die Kraft gerade noch gereicht ;)
3.4.
Der freundliche Nachbars-Hund kam durch die Kellertür und wollte den Peter begrüßen,
der aber zusammengerollt schlief-
leise und fast fluchtartig ist der Besucher wieder weg:
Hunde wissen besser als wir Menschen, was sich gehört und was nicht.
(Wäre der Peter wach gewesen, hätte eine Begrüßung stattgefunden-
Futterneid kennt unser Hund nicht)

4.3.
Für kleine Runden reicht's eben noch, er schlurft und hickelt eher, als daß er läuft.
Die Leute auf der Straße erkundigen sich schon nach ihm, selbst solche, die keine Hunde mögen.
Eben sehe ich in der Kleinanzeige einen "Hundezwinger" -
sowas haben wir noch nie gebraucht oder nötig gehabt,
weil die Hunde im Haus immer erzogen waren!
Diese martialischen Gitterboxen in manchen Autos sind mir ebenfalls total suspekt-
was soll das bewirken?
Sollen die Betrachter Angst haben, daß dort ein "extrem gefährlicher Hund" transportiert wird?
"Sicherheit für den Hund" lasse ich auch nicht gelten, weil beim geringsten Bumms
von hinten das Schloß klemmt
und die Falltür dahinter nicht mehr geöffnet werden kann:
Die Gitterbox wird zur Falle, die für den Hund tödlich sein kann.

***
Heute kommen die drei Enkelchen, deshalb bekommt der Peter
besser mal eine halbe Schmerztablette,
sonst bekommt er doch noch "Nerven" ;)
5.3.
Der Besuch kam nicht, (krank)- deshalb "mußten"
wir den leckeren Kartoffelsalat mit selbstgemachter Maionaise,
Eiern, Gurken, Tomaten, Petersilie und 1a Sauerländer selbst essen-
der Hund hat gut mitgeholfen.
10.3.
Der Hund futtert noch immer gut- auch vom gut gewürzten Mittagessen und bekommt -nach wie vor-
seinen Teil der "Beute" ab, wie sich das gehört.
Ich finde dem Umstand, daß er seine paar täglichen Plätzchen noch VOR
der 1a hausmacher Blut- und Leberwurst nimmt!
Unbeirrt, wie in jungen Jahren.
So humpelt er mehr und schleift eher, als daß man das Laufen nennen könnte-
ein paarmal am Tag nach draußen.
Viele Leute aus dem Dorf nehmen Anteil daran und wundern sich,
daß er noch nicht "eingeschläfert" worden ist!

***
Einem guten Stück Kuchen ist er nie abgeneigt..
Drei Tage später hat er wieder Probleme, sein Geschäft halten zu können,
er läßt es laufen, wie es gerade kommt.
Die Mini-Runde durch's Dorf geht noch halbwegs,
ab und zu einen Tratsch mit den Kumpels- mehr ist nicht drin.

(Ihr, liebe LeserInnen könnte euch kaum vorstellen, wie oft ich in dieser Zeit geputzt habe)

17.3. Die Spaziergänge werden immer kürzer- schnaufend die Straße hochwärts,
wie eine kleine Lokomotive..
Heute ist sein Kumpel Rocky - der riesige Schäferhund unseres Heizungsbauern- ausgebüchst.
Vor diesem Hund hat jeder Angst.
Was blieb mir übrig- als das Vieh wieder einzufangen und dabei auch gleich mit
ausgiebiger Nackenmassage am Rocky und langer Begrüßung,
dann trottet er unter "Schiebung" wieder in seinen Zwinger.
Noch mal fix die Nachbarshunde und den kleinen Dackel
und den älteren Braunen begrüßen- der Tag ist gerettet!
Hunde sind sehr soziale Wesen- ganz ohne Frage.

Sonntag: Ein paar Wurstscheiben, eine Käsescheibe, ein feines Fruehstücksei..
(Selbstredend das Beste, nicht vom Diskounter, sondern vom heimischen Eierhof)
Ein kleiner Orts-Spaziergang mit Verbellen anderer Köter und die Welt ist wieder in Ordnung.
Regen spielt dabei keine Rolle..
In aller Frühe wird der Hund versorgt, wir beide- der Peter und auch ich- sind Frühaufsteher..
So nehme ich die Hausschuhe in die Hand, gehe leise die Treppen hinunter bis in den Keller,
um die Schlafenden im Haus nicht zu stören.
Nach dem Gang über die Straße zur Baum-Insel- die zigmal umrundet wird,
bis das kleine Geschäft gemacht ist,
werden Haufen im Keller aufgesammelt und die Decke ausgeschüttelt, auf der er schläft.
Nun nur noch Futter und Wasser auffüllen,
die Feuchttücher holen und mit dem Waffenöl benetzen,
daß die Ohren schön ausgeputzt werden können..
Nun flitzt er in den Flur, bleibt dort wie angewurzelt stehen-
ich gehe hinterher, führe die beiden Tücher zeitgleich
(damit der Kopf gerade bleibt) in die Ohren-
JAUUUUL - prima, nun sind alle wach,- dieser spitze Schrei weckt Tote,
der durch das ganze Treppenhaus bis zum Dach erschallt !

***
Heute, am 20.3.2012 trafen wir am frischen Wintergetreidefeld eine junge Frau,
20-25 Jahre alt, die mit dem Terrier Bällchen spielte-
immer mitten rein in's Feld, in die jungen Halme, die gerade mal 8-10cm hoch waren..
Mir schwante schon, wo der Haken war und so fing ich vorsichtig an:
Das wird ein Getreidefeld..
Der Blick war gut, der mir entgegen schlug- sie meinte nur: "Wie?" - - -
Nun, meinte ich- daraus wächst Getreide, das geerntet und dann gemahlen wird
und das wir im Winter als Korn essen...
"Das wußte ich nicht, tut mir leid!"
Meine Frau, eine gelernte Erzieherin- war sprachlos
und nach dem kleinen Gespräch erschüttert und wortkarg.

***
Der Peter ist heute wieder ziemlich kippelig und konnte nur kurz gehen,
innerorts- rund um den Block.
Mehr war nicht drin.
Auf diesen kurzen Gängen trifft man doch immer wieder mal einen anderen uralten Hund-
kurzes Schnuffeln und gut ist's.

21.3.2012 Die gute Zeit mit dem Schäferhund geht langsam,
aber sicher zu Ende, nach über 14 Jahren wird der Hund klapprig
und uralt, kann kaum mehr laufen, kippt hinten um, wenn er länger steht.

Der Namensgeber meines Webauftritts geht seiner letzten Bestimmung entgegen,
dorthin, wo schon viele zuvor hingegangen sind:
In die ewigen Jagdgründe - die mir viel lieber sind, als der Kirchenhimmel,
von dem ein alter Dorfbewohner sagte:
"Was willste denn da, dort ist niemand, alles leer.."
Das klingt sehr logisch ;) - bei wenigen Menschen setzt sich im Alter eine Weisheit durch,
die meisten lassen sich weiterhin verdummen und einlullen.
ohne Kirche gibts auch keinen "Teufel" zu fürchten oder schräge "Kinderfreunde", keine "Erbsünde" und keine "Hölle".
Darauf hat die Religion das "Copyright" - alles orientalische Erfindung, reinster Humbug und Dummenfang.

***
Meine Zeit mit dem Namensgeber ist einer Zeit der Pflege und Altenbetreuung gewichen,
die durchaus mit der von uns Menschen zu vergleichen ist.
Die Erinnerung wird bleiben, auch wenn er im Hundekrematorium eingeäschert werden soll..
Den großen Körper den Enkeln als Altlast zu hinterlassen,
die dann irgendwann mal auf die Knochen stoßen und sich furchtbar erschrecken würden,
hatte ich eigentlich nicht vor - es sollte aber anders kommen.
40 Kilo Hund ist schon ein Brocken, den man nicht so einfach wie einen
Goldhamster im Blumenbeet bestatten kann.

Bis er nicht mehr aufstehen kann und bevor die grünen Fliegen kommen,
wird er gut gefüttert und umsorgt,
dann kommt der Tierarzt und erlöst ihn-
was bei uns Menschen leider nicht erlaubt ist und unsägliches Elend bringen kann.

***
Noch lebt er.
Der heutige Tag war sehr wackelig für ihn, zum nach draußen gehen muß man heftig wecken.
Er schläft so still - fast wie tot.

Jetzt, im Frühjahr, fangen die Gartenarbeiten so richtig an,
wobei der Hund immer dabei ist und lacht.

Die Tierärztin ist erstmal nur per Mail kontaktiert worden, damit die Sache fix vonstatten geht,
wenn's pressiert und der Hund tatsächlich in's Krematorium kommt
und nicht auf den großen Haufen für den Abdecker - welcher die Reste "verwertet" und
wie, das will man nicht wissen..
(Wiki weiß viel darüber, Stichwort: Tierbeseitigung oder Tierkörperverwertung)

Bis heute lebt er aber noch - und so bekommt er "vom Tisch", wie sich das im Rudel gehört:
Gute selbstgemachte Kartoffelpuffer mit ordentlich Ei und Speck darin..
Nachmittags das übliche Plätzchen.

Die Regenbogenbrücke kommt noch früh genug, wir haben viel Zeit!

Mensch und Tier brauchen Streicheleinheiten- das darf man nie vergessen,
denn Ernährung ist bei weitem nicht alles...
Die kleinen Gaben zwischendrin sind Geschenke, die die Freundschaft erhalten, auch beim Hund.

***
1.April- der Hund läuft praktisch aus, zigmal am Tag
muß der Keller geputzt werden, obwohl er alle 2 Std. nach draußen kann.
(Was machen Leute, die arbeiten müssen?)
Den hohen Teller Bratkartoffeln mit viel Ei hat er locker gepackt.
3. April- jetzt gehts an die Wurst- eine große Salami wird für ihn angeschnitten,
wo ein dicker Klotz zum Kauen abgeschnitten und dargereicht wird.
(Nach der halben Schmerztablette, damit das Laufen wieder ein wenig besser geht)
Das Wasser läuft nur so aus ihm raus, Tag und Nacht.
Der Putzlappen ist in Daueraktion.

Ich muß unbedingt wieder Plätzchen mitbringen,
die sind sehr wichtig für das Wohlbefinden - bei Mensch und Tier.
(Jeden Tag ein klein wenig, nie zuviel)

Die Hinterbeine knicken immer öfter zusammen- trotzdem schmeckt das mitgebrachte Futter!
5.4. Die offensichtliche Verwirrung nimmt leider zu, er torkelt immer mehr,
der stellt sich stur, wenn's um Befehle geht.

Es gibt wichtigere Dinge, die die Gemeinsamkeit und Freundschaften betreffen,
der Plausch auf der Straße,
der hier auf dem Land unbedingt dazu gehört.
Ein Hund ist dabei ein Anknüpf-Punkt und Vehikel der Kommunikation,
den ich nicht oft genug positiv erwähnen kann.
Die Gespräche kreisen dabei keineswegs nur um das Zamperl an der Leine,
sondern gehen schnell sehr viel weiter,
werden privat und persönlich:
So manches politische Symposium ist nicht treffender -
man kann das auch als Ventil bezeichnen,
wenn sich die Leute den Frust von der Seele reden.
Nach den langen Jahren mit dem Hund war das überall und fast immer zu erleben-
ob in der Stadt, im Wald oder in freiem Feld!

Nachtrag 2020-22: Corona und der Ukrainekrieg und die neuen seltsamen Politiker haben die politischen Diskussionen erstickt.

Nur sehr wenige Hundehasser sind mir bislang begegnet, das waren Leute, die nicht,
aber auch rein gar nichts ertragen konnten, was irgendwie "Schmutz" brachte..
Menschen mit Hund werden einfach positiver empfunden - oder wie ein altes Sprichwort sagt:
Wer nicht liebt Hund und Katz, liebt auch nicht seinen Schatz!

***
7.4.: Die Osterfeiertage sind im Anmarsch- der Hund gerät in Nasch-Laune,
kippt aber immer wieder hinten um,
wenn er eine Weile stehen muß.
Einmal in Bewegung geht's, dann läuft er noch immer seine Runde.

Ostermontag:
Er bekommt auch von den Ostereiern und Braten ab- selbstredend, genau wie vom engl. Rosinenkuchen.

Die quirligen drei Enkel überstand er locker:
Schnuffeln, sich streicheln lassen- eben mal in die Babywiege schauen und weiter gehts-
die Ruhe, die dieses Vieh hat, ist erstaunlich!

Selbst Angehörige, die lange Zeit nicht mehr bei uns waren,
werden so aufgenommen, als wäre keine Zeit dazwischen gewesen..

Auch als torkeliger Greis genießt er genug Respekt bei den anderen Hunden,
die wir auf den immer kleiner werdenden Runden treffen.

13.4. Der kleine alte Hund um die Ecke ist auch gestorben-
Peter's kleine Freundin sozusagen.
Eine kleine Runde ist inzwischen schon schwer zu gehen - halb gezogen.

15.4. Selbst bei der Gartenarbeit ist der Hund dabei, Auge in Auge,
um immer wieder die Zuneigung und Zuverlässigkeit auszutesten-
in voller Gleichberechtigung der Gefühle, eine Art Ur-Vertrauen.

***
17.4. Morgens eine Dose Sardinen,(Omega Fettsäuren)
mundgerecht gefüttert, bei der Gartenarbeit stets dabei-
Mittags einen guten Teller Bratkartoffeln,
Wurst, Plätzchen- eine kleine Runde und der Hundetag ist gerettet,
auch wenn er ab und an mal abschmiert und auf die Nase fällt.

19.4. Die Meteorologen wissen nichts- also fix raus zum Rasenmähen!
Der Hund steht dabei und .. grinst!
Auf die Frage: "na, ist's schön?"
(er hört zwar nichts mehr, weiß aber ganz genau was Sache ist)-
drückt er beide Augen kurz zu:
"Ich habe dich verstanden" oder "Stimmt!".

Nach einer Nacht mit vielen Haufen und laufendem Urin ist es ein Wohltat für das Tier,
die Sonne auf dem Pelz zu spüren.
Zudem gibt es heute Hühnersuppe- wo viel für ihn abfällt..
Der Tag wäre gerettet.

(Gestern hat er glatt 1,25kg Hundefutter aus der Dose gepackt)
21.4.: Heute früh habe ich die Kellertür offen gelassen
und eine Sackkarre über den Gehweg gelegt, -
so geht der Hund nicht einfach mal selbst auf Tour,
sondern schaut nur auf die Straße und die Garagenauffahrt,
wo der Briefkasten hängt.

Heute hat er geknurrt und gebellt- eine ganz seltene Sache,
die in mir ein Staunen und Nachsehen auslöste-
so sagte ich der entsetzten Postbotin:
"Der Hund funktioniert ja noch!
Wer hätte das gedacht?- Wie die Rose von Jericho.."
Sie kennt den Peter schon lange, so nahm sie ihm das nicht übel.
Vermutlich sieht er nun auch noch schlecht..

22.4.: Kotelett und Klöße-
der Hund macht selbstverständlich mit- mit gutem Appetit!
24.4.:
"Einem Hund gibt man keine Schokolade, das ist gefährlich,
die kann er nicht abbauen!"
Wen immer man trifft- immer das Gleiche!
Was wirklich gefährlich für den Hund ist, ist der Tierarzt.
Wie hätte der Peter so alt werden können-
obwohl IMMER ein wenig Kekse und Schokolade zum Tag gehörten?
Heute wird mehr geglaubt, als gewußt- 14 Jahre
sind für einen Schäferhund ein biblisches Alter!
So habe ich heute wieder Doppelkekse mitgebracht- das gehört ganz einfach dazu.

25.4. Gerade mal bis zum Briefkasten und zurück- mehr war nicht drin,
weil der Peter heute wieder einmal richtig klapprig war..
(Dafür gibts zu Mittag Kartoffelsalat und Grill-Bauch, da macht er wieder mit)

Der Gang mit dem Hund wird immer kürzer - und zur Streicheltour
bei den ehemaligen Hundehaltern, die immer mehr werden.
28.4.
Nach einer gestern Abend verabreichten Schmerztablette kann er heute Morgen wieder besser laufen.
29.4.
Heute ist nur eine kleine Runde drin gewesen und ein längerer Aufenthalt am Grill,
draußen, wo folgendes gebrutzelt wurde:
Blitzpuffer im Garten, ein Minifest:
Ein drei-vier-Personen-Rezept, das in der Elektro-Grillpfanne mit Deckel gemacht wird !
(Die Nachbarn werden lange Nasen machen und schauen .. )
Man nehme ein Tasse gehackte Brenn-Nessel**
(Nur das die obersten 2 Reihen, wenn sie noch frisch sind nehmen,
mit dem Wiegemesser grob schneiden)
eine halbe Tasse gehackten Schnittlauch, eine gehackte dicke Zwiebel,
ein paar gehackte Knoblauchzehen und eine Tasse gewürfelten fetten Speck oder Schinken,
was gerade da ist- genug der Hackerei, nun kommen erst mal die Zutaten
in eine größere Plastikschüssel.
Eine Dose oder Flasche Bier holen und das Glas dazu.
In die Schüssel kommen 3 EL Jodsalz, 1 EL getrocknetes Chiligranulat -noch besser ist Chili-Öl-
(kein Pulver) Nun ein Netz (2,5kg) Kartoffeln schälen.
Die Grillpfanne mit gutem Rapskernöl einölen.
Nun die Kartoffeln mit der groben Zestenreibe
(Die metallerne vierseitige) in der Schüssel reiben. (in ca makkaronidicke)
Die Pfanne auf volle Kraft stellen.
Das Essen wird mit geschlossenem Deckel gegart, der nur kurz zum Wenden geöffnet wird.
Alles gut unterheben, 5 Eier einschlagen, nochmal gut unterheben,
1 Tasse Weizenmehl einstreuen und nochmal sehr gründlich vermengen.
Die Pfanne sollte plan stehen, damit das Öl nicht in eine Ecke fließt.
Nun mit einem Vorlagelöffel -ca 3 gehäufte Füllungen pro Puffer-
die Pfannkuchen einformen.
(Die Dicke ist so bei guten 2-2,5cm) In die Pfanne gehen so 5 Stück..
Deckel zu und warten, bis ein wunderbarer Duft einsteigt.
Nach ein paar Minuten sieht man die Ränder braun werden.
Nun mit dem Holzpfannenheber die Puffer von einander leicht lösen
und mit einem Schwups wenden, Deckel wieder schließen.
Bier öffnen und ins Glas füllen..
Prost !
Wieder ein paar Minuten später werden wieder die Ränder braun-
nun nochmal wenden und rundum etwas Öl zugeben, Deckel schließen und... prost.
Bald kann die erste Charge serviert werden und neue Puffer eingeformt-
aber das Öl nicht vergessen !
Sehr guten Appetit- dieses ungewöhnliche Grilling wird garantiert ankommen
und jede Hausfrau erfreuen,
weil in der Küche keine Verschmutzungen entstehen.
PS:
Das hat sogar unser Hund immer gerne gefuttert!

**Keine Angst, einfach mit der Schere auf ein Holzbrettchen ernten,
dieses Kraut schmeckt leicht aromatisch nach Bärlauch
oder Borretsch- appetitanregend und sehr Vitamin A haltig.
Man kann selbstverständlich jedes Küchenkraut verwenden-
das ist reine Geschmacksache oder eine Frage dessen, was gerade da ist.
Klar, der Peter hat zwei dicke Puffer gefuttert- wie immer.
(Handflächen groß)

***
Habe ich schon erwähnt, daß sich der Hund vor Spinnen ekelt?
Heute sind wir im Feld auf eine interessante Methode des "Hundeausführens" gestoßen:
Ein schwarzer Dienstwagen mit geöffneter Heckklappe fuhr langsam über den Feldweg,
neben jenem lief ein Hund "spazieren" - bis er wieder eingefangen wurde...
Leute gibt's !

***
1. Mai- gestern hat sich der Plätzchenwolf eine 1250gr Dose Fertigfutter gegönnt..
und eine feinste Praline vom Konditor.
3/4. Mai
- statt Spaziergänge sind Gartenarbeiten angesagt-
mit anschließender "Salbung" aller Gelenke-
der Hund ist immer dabei und begutachtet, schläft ab und zu
friedlich und zufrieden neben uns auf dem Rasen ein-
die Amseln hüpfen fast über seine Nase, weil sie ganz genau wissen:
Der tut uns nichts und hält die Katzen fern!

5.5.: Heute ist er recht gut spazieren gewesen,
schwächelte aber am Tag sehr und fiel mehrfach einfach um,
das war zuviel des Guten, zumal er auch noch naß wurde.
Danach war strenge Ruhe angesagt und ein gutes Bärlauch-Würstchen..

6.5.:
Frühstücksei, ein Stück Schinkenwurst (gute) und etwas Limburger-Käse
war dem Hund heute recht,
ein kleiner Spaziergang ging dank der halben Schmerztablette gestern Abend
wieder einmal sehr viel besser...
8.5.
Heute ist er nach der 3. Minirunde ein paarmal umgekippt und anschließend
auf der grünen Wiese am Haus friedlich eingenickt,
nach etwas Schokolade, später noch ein wenig Wurst.
Er schnuppert und genießt den Tag im Freien, weil es heute endlich mal eine Weile nicht regnet.
Nun schaut er ganz zufrieden drein- so lange wie es geht, werde ich es gehen lassen.
9.5.
Oje, das Aufstehen geht kaum mehr- geschwind nochmal eine halbe Schmerztablette geben!
Der Geist des Tieres ist noch voll da, das spüre ich.
10.5. Heute geht der Spaziergang gerade mal 100mtr- dann ist Schluß.
Nun schläft er auf der Wiese den Schlaf der Gerechten..

***
Der Entschluß steht fest:
Die Spaziergänge werden künftig nur noch im Garten und auf der Wiese hinter dem Haus stattfinden,
alles andere ist viel zu beschwerlich geworden!
Nun möchte ich dazu sagen, daß erst eine 10mtr lange Treppe mit gut 2,5 mtr Steigung überwunden werden muß.
Eben hat er eine Schale Wasser, ein Stückchen leckere Herrenschokolade,
eine halbe Schmerztablette und ein gutes Stückchen
Fleischwurst bekommen- nun lacht er wieder.

11.5.
Bis von 08.00 bis 14.00 war er draußen und es geht im gut- bis das Gewitter
den Aufenthalt im gewohnten Keller nötig macht.
Kein Spaziergang- es ist viel zu schwül..
Dafür gibts einen guten Teller Nudeln mit Fleisch.

Wie bei einem Pflegefall wird das Bett gemacht und alles gereinigt..

12.5.
Sonntag, diesmal mit geschlagenem Ei und div. Wurststückchen drin-
es hat ihm gemundet und wird ihn stärken,
für den Tag draußen in der Sonne auf der Wiese hinter dem Haus..
15.5. -
Ein Mini-Spaziergang um den Block
und ein wenig vor der Tür Luft schnuppern, das reicht ihm schon.
Da der Peter mit Spinat, Kartoffeln und Eiern nicht so viel anfangen kann,
gab es für ihn heute ein Döschen feine Sardinen,
die er mit gutem Appetit verspeist hat.
(Mitsamt dem wertvollen Sonnenblumenöl,
welches ich bei allen meinen Rezepten IMMER mit verwende)
16.5.:
An Spaziergänge ist nicht zu denken, wohl aber an den Rest des riesigen Suppengemüsetopfes..
den er genüßlich verspeiste.
Mir ist klar, daß man heute "genüsslich" schreibt - ich bin jedoch schon älter und mag die alte Schreibweise lieber.

17.5.
Grilling! Mit einigen Würsten ist auch der Hund dabei- wie sich das gehört.
Lachend sitzt er dabei, auch wenn ihm der Holzkohle-Rauch in die Augen kommt.
18.5.:
Wenn ein Regentag ist, müssen gut 8x am Tag alle Kellerräume geputzt werden,
wo der Hund hinlaufen kann.
Gestern haben wir ein wenig am Motorrad gebastelt (Tasche befestigen)-
so ist der Peter rund um den smart gelaufen.
Heute morgen konnte ich die braunen Kack - Spuren am Kotflügel vorne und hinten (!) abwaschen,
die inzwischen festgetrocknet waren.
Lacht die Sonne oder den Wolken ist das Wasser ausgegangen,
geht der Hund zwar alle 2 Std. raus, pinkelt aber bevorzugt,
wenn er wieder im Keller ist.
(Das schreibe ich für interessierte künftige Hundehalter, daß sie wissen,
was auf sie zukommen kann, wenn der Hund alt wird.
Die Zeit muß man erst einmal haben!)

***
19.5.:
Braune Streifen in einem halben Meter Höhe an div. weißen Kellerwänden- überall dort,
wo der Hund die Wendemanöver macht, wenn er wieder einmal im eigenen Kot geschlafen hat..
(Das schreibe ich, damit niemand denkt, Hundehaltung wäre ohne Probleme)
Bei einer Mietwohnung wird das erhebliche Kosten bringen!
Die Dose Sardinen heute Morgen hat wieder Spaß gemacht, die futtert er gerne,-
aber nur, wenn häppchenweise gefüttert wird..
im Garten, auf der Wiese, bei Sonnenschein!
20.5.:
Endlich konnten wir den Nachmittag wieder einmal draußen verbringen- der Hund war dabei.
(Nach dem Mittagessen: Kartoffelstampf,
Pilzsauce und selbstgemachten Hackbraten aus der Röhre.)
Ein wenig hat er sich aufgehoben, das futtert er immer Abends.
Auf der Terrasse torkelt er immer wieder zum Wasser, zur Wiese und zurück,
damit die Gelenke nicht einschlafen-
das linke Hinterbein geht eigentlich nicht mehr zu bewegen,
deshalb driftet er -mehr oder weniger geschickt- immer in Linkskurven.
(Rempelt dabei an den Terrassen-Tisch und an die Stühle etc.)
Das hört sich ein wenig senil an- er erkennt uns aber noch alle.
21.5.
Ein Regentag- gut, daß wir gestern den ganzen Nachmittag draußen waren!
Der alternde Hund magert immer mehr ab- deshalb gab es heute eine 400gr Dose Schmalzfleisch,
das ich selbst ausprobiert und für prima befunden habe..
Ich habe oft im Keller zu tun, wo die Werkbank steht-
dabei bleibt die Kellertür auf und eine Sperre vor der Außen-Treppe verhindert,
daß der Köter auf die Straße torkelt..
so kann er alles sehen und sich den Wind um die Nase wehen lassen.
24.5.:
Einkaufstag und frisches Hundefutter versöhnen,
auch wenns die Nacht wieder einmal in den Keller ging- mit allem,
was der Hund zu bieten hatte..
So wie es das Wetter zulässt, lasse ich den Peter in den Garten, in's Freie.
24.5.:
Tolles Wetter, wir sind alle draußen- beim Arbeiten, beim Lesen,
mit Kaffee auf der Terrasse, wie das sein soll.
Mittags gab es Bärlauch-Würstchen-
selbstredend auch für den Hund, der mit Genuß gegessen hat.
(Peter frißt nicht, er läßt sich Zeit)
Ich meine draußen geht es ihm irgendwie besser..
27.5.:
Frühstücksei, (Wir bekommen die Eier immer vom nahen Hof, wo nur eigenes Getreide gefüttert wird)
halbes Brötchen mit bester Pfälzer Leberwurst, eine Scheibe Salami und eine Scheibe Käse-
ein "Hunde-Frühstück", ganz nach seinem Geschmack..
Ansonsten wird der Peter immer steifer und muß sogar zum Garten
die Treppe hinauf geschoben werden, sonst schafft er das nicht mehr.
Auf dem Kachelboden aufstehen ist schon nur noch unter Mühen möglich, obwohl es rutschfeste Arbeitsraum-Fliesen sind..
Ein wunderbarer Sonnen-Sonntag geht zu Ende, der Hund ist den ganzen Tag draußen
auf der Wiese und kann zwischen dem Futter,
dem Schatten und Sonne und dem Trinkwasser hin und her laufen.
Das reicht ihm vollkommen, besonders dann,
wenn er uns auf der Terrasse sieht und dort auch besuchen kann.
( Selbstredend bekommt er von allem ab, was auf den Tisch kommt, wie immer!)
29.5.:
Peter muß immer mehr die Treppen zum Garten geschoben werden,
er fällt häufiger hin, ansonsten ist alles gleich,
der Appetit ist recht gut, er erkennt noch jeden von uns.
30.5.:
Regen kündigt sich an- fix den Peter in den Garten schieben,
damit er -majestätisch den Kopf gehoben-
in aller Ruhe die Nase in den Wind halten kann:
Halb fünf Uhr am Morgen. Die Ohren sind dann schon gereinigt,
die Haufen aus dem Keller entfernt und wenn nötig auch geputzt.
(Wenns regnet, kommt er wieder in den Keller)
Zuerst wird gefrühstückt, mit einer herzhaften Leberwurst-Stulle..
Einige Leute fragen uns, wo unser Hund ist, ob er noch lebt-
31.5.:
Ein schöner Teller mit Penne (Nudeln mit Gulasch und Käse) hat ihm gemundet-
genau wie die kleinen Happen zwischendurch- jede Stunde draußen zählt,
wo er nicht im Keller hocken muß,
was beim Regen der Fall ist.
1.6.:
Ohje, schon wieder Juni- wie die Zeit vergeht!
Heute ist ein Kellertag, weil es regnet-
ab und zu mal nach draußen und schon ist der Hund zufrieden.
(Er kann kaum mehr ungestützt laufen)
3.6.:
Viele Stunden war der Hund gestern draußen im Garten,
hat gut gegessen und auch heute Morgen wieder mit Ei,
div. Sorten Wurst einen guten Start gehabt - der den Regentag ein wenig versüßt.
HFLP
Noch liegt er ruhig im Garten und lebt.
4.6.: Nach dem Regentag lag er nur noch in der eigenen (Urin) Pfütze,
trotzdem er oft nach draußen gebracht worden war-
an ein selbständiges Aufstehen ist nicht mehr zu denken gewesen.
Heute Morgen (ab 05.00 Uhr) sitzt er wieder auf der Wiese, dort hat er mehr "Grip"
und kann von selbst aufstehen und etwas herumwackeln,
die Nase in den Wind halten, bis zum Frühstück.
5.6.:
Eine halbe Dose (von 1250gr) Hundefutter zum Frühstück,
eine halbe Schmerztablette, Ohrenreinigung -wie jeden Morgen-
und ein wenig Reste vom Frühstückstisch- schlafen auf dem nachtfeuchten
-frisch gemähten- Rasen und .. der Tag ist gerettet.
6.6.:
Gestern Abend noch geschwind einen großen Teller Bratkartoffeln mit Ei verdrückt-
dann schlief er gut und zufrieden ein.
Heute Morgen mußte ich mehr Haufen als sonst entfernen ;)
Regentage sind gemeldet - das ist immer so ein Problem, mit dem Hund im Keller,
der alle 2Std nach draußen muß und trotzdem alles voll macht.
7.6.:
Gestern Abend- Oje, die ganze Schlafdecke voll geschissen, Urin besudelt-
wieder eine Waschmaschine und weil schlechtes Wetter ist,
auch noch den Trockner anwerfen..
so ist das, wenn man einen "Pflegefall" in der Familie hat !
Dafür ist heute Morgen den Wolken das Wasser ausgegangen
und der Hund kann wieder raus auf die Wiese,
wo er auf sein gut belegtes Kalbsleberwurstbrot wartet..
8.6.:
Mit einem ordentlichen Leberwurstbrot und Wurstzipfeln fängt der Tag gut an,
vom Mittagessen ein Stück Braten
und Kartoffeln mit Sauce, so muß das sein, wenn man Hund ist.
Vom täglichen Plätzchen fange ich nicht mal erst an, das ist ein "Muß" !
Es windet stark, ist aber trocken, so konnte der Peter
wieder den ganzen Tag draußen zubringen - immer lachend mit der Nase im Wind!
9.6.:
Wieder waren es 13 Stunden draußen- mit Nudelsalat,
Wurstzipfeln, belegten Broten und ...
dem obligaten Plätzchen zum "Kaffee".
Morgen ist Grillen angesagt- der Hund wird dabei sein.
10.6.:
Frühstück! Wurst, Käse, Ei - "Diät" und dann geht's schon wieder weiter:
Glück gehabt- zu viel Grill-Stücke eingekauft und so bekam der Peter gleich zwei ab.
(Wer weiß, wie lange er das noch genießen kann)
Nun ist er wieder 14 Stunden am Stück draußen gewesen- von 0500-1900 Uhr!
(Das braucht der Hund dringend, weil er in der frischen Luft
nicht im eigenen Urin liegen kann, wie im Keller,
wo es durch die Kacheln glatt (vom Putzmittel) ist, was das Aufstehen behindert).
11.6.:
Heute war er 7 Stunden draußen- immerhin- dann kam der große Regen.
12.6:
Heute war er 9 Stunden draußen - immerhin - dann kam wieder der große Regen.
(Als Trost gutes Futter und ein Stückchen Schokolade).
Heute morgen ist er irgendwo bei den Gehwegplatten hingefallen
und hat sich das linke (Vorder) Bein geprellt, das gleich behandelt wurde.
Haufen macht er am liebsten auf den Keller-Kacheln..
13.6.:
Oje ! Die Wetterfrösche haben sich wiedereinmal total geirrt-
es ist keinesfalls "Morgens trocken,
Mittags leichter Regen" - sondern eher Nachts bis den ganzen Tag strömender Regen...
Der Hund wollte kaum sein Geschäft an der Straßeninsel verrichten,
geschwind war er wieder im Keller, freiwillig und ohne Hilfe!
Der Regentag läßt also den Hund zigmal am Tag nach draußen wollen -
was seine eigenen Regeln hat und fette Dreck-Fettspuren
an JEDER Kellerecke hinterlässt, bis man die weiße Farbe des Putzes nicht mehr erkennt..
Beim Abputzen sehe ich, dass hier und da die Farbe weg war-
die gleich ausgebessert werden muß, soll der Putz nicht leiden.
Was macht der Hund?
Er wackelt exakt da entlang und war anschließend selbst weiß gestreift-
und bevor der Lappen in der Waschküche
geholt werden kann, hat er den Holz- Schuhschrank damit "angestrichen".
Wieder eine zusätzliche Arbeit.. beim schnellen Lappenwechsel
bin ich mit der Stirn auf den Waschbeckenrand geknallt, so wird man wach!
So ermutigt, putze ich geschwind den Keller und die Treppe.
Die beiden Hundeschüsseln müssen noch gespült werden und neu befüllt-
diese Zeit nutzt Peter um sich über das Leberwurstbrot herzumachen und zu zerfetzen-
ein Fetzen hier einer da, etwas Wurst auf dem Boden,
wo er hinein tritt (immer) und den frisch geputzten Keller mit einem aparten Muster versieht..
(Das schreibe ich, damit künftige Hundehalter wissen, daß sie Arbeiten kennen lernen werden,
die ohne den tierischen Hausgenossen unbekannt geblieben wären - so manche Wiederholung ist bei einem Tage-Buch-Blog eben drin)
Die Wettervorhersage hat also ein "wenig" daneben gelegen-
das Wasserbecken im Garten läuft total über!
Die "leichten Schauer" und die "einzelnen Schauer" sind eingetroffen-
der Regen wird aber wärmer- vermutlich ist das der Sommer!
14.6.:
Endlich wieder ein Tag, der zumindest ohne Regen sein wird-
der Hund ist wieder draußen- ab 04.30 Uhr!
(Der gestrige Tag im Keller hat ihm nicht gefallen,
trotz einiger "Amuse Gueules" -
wie Plätzchen, Schokolade und einer Frikadelle..
Gestern Abend fiel er ständig um, heute läuft er wieder - und lacht.
Bis 19.30 - also 15 Stunden- war er zufrieden draußen auf der Wiese.
Am Abend schrie er wieder im Keller herum, weil er auf seiner eigenen Lache
ausgerutscht und flach auf dem Bauch lag
und "gerettet" werden mußte.
15.6.:
Heute waren es "nur" 8 Stunden draußen, bevor der Regen kam.
Wenn das Herrchen dabei ist und seine Gartenarbeit macht, geht es dem Hund am besten..
16.6.: Ab 05.00 Uhr - bis 09.00 Uhr auch bei leichtem Regen -
auf's "Grün", wo er zufrieden herum stolzt..
Salami/Ei/Schokolade/Leberwurstbrote.
(Wenn er im Keller hocken muß, weil es draußen zu naß ist,
muß ich ihn alle 2 Stunden auf die Straße lassen,
damit Urin abgesetzt werden kann.)
17.6.:
Früh um Fünf beginnt sein Tag- zum Glück wieder draußen, wo die Vögelchen sind..
14 Stunden draußen - bei strahlendem Sonnenschein, mit ein wenig Wind,
so wie er es gern hat - dürften genügen.
Gegrillt wurde auch- wobei der Peter gleich zwei Würstchen abgekam -
neidisch von der dicken Elster beäugt,
die sich immer über die Futterreste hermacht.
"Zum Tee" gab es feine Schokolade- immer ein wenig, nie zuviel.
18.6.:
So geht nun jeder Tag- Peter kommt nach draußen,
sowie das Wetter stimmt, nimmt an allen Leckereien teil.
(Dick wird er davon nicht, er kämpft eher gegen die Greisen-Dürre)
In einem Tierpark in Schweden ist eine Tierpflegerin
von 8 Wölfen getötet worden, bei der Fütterung.
Zuvor gab es "Stress in der Gruppe" - kein Wunder,
wenn sie gegen ihre Natur in einem Gatter gehalten werden !
Irgendwann funkt es und sie gehen los- aufeinander oder auf irgend einen Eindringling.
Sehe ich mir Peter's Scherengebiss an, kann gut nachvollzogen werden,
was raues Verhalten im Rudel beim Menschen anrichten könnte,
der bekanntlich kein dickes Fell hat, das die Adern schützt !
Die Reißzähne würden im Erstfall an fast jeder Stelle des menschlichen
Körpers bis auf die Knochen vordringen:
3,5cm und das von oben UND von unten!
Immer wieder fällt mir auf, daß es Frauen sind,
die ein besonders seltsames und vermenschlichendes Verhalten den Hunden gegenüber zeigen.
Man darf dem Messer nicht vorhalten, daß es schneidet- egal wen..
der Mensch hat sein großes Gehirn um zu denken-
allzuoft wird das wohl vergessen oder verdrängt!

20.6.2011:
Der Hund rutscht auf seinem eigenen Urin aus,
fällt hin, liegt hilflos irgendwo zwischen Sackkarren
und Wäschekörben oähn. herum, bis Hilfe kommt.
Er stinkt dabei wie ein toter Dachs- es ist und bleibt ein größeres Tier,
das seinen Ursprung beim Wolf hat.
Das schreibe ich, damit niemand auf den Gedanken kommt-
ein netter Hund bleibt ewig so "pflegeleicht", wie in der Blüte seiner Jahre!
22.6.:
Der Hund fällt immer öfter einfach hin und kann nicht mehr alleine aufstehen.
Er liegt in der eigenen Brühe und im Kot, was immer und regelmäßig abgewaschen und desinfiziert werden muß.
Aber: Er kommuniziert noch- der Geist ist wach.
Heute habe ich ihn aus dem kleinen Teich gerettet, wo er halb drinnen hing-
er hat die Wegsteuer ganz offensichtlich nicht mehr- das liegt an den "Linkskurven" und fällt immer öfter hin.
Die Augen werden schon trübe- lange wird es wohl nicht mehr gehen.
(Naschereien ist er aber nicht abgeneigt, die werden gerne genommen,
desgleichen sein Anteil am Mittagessen.)
Es ist schlimm zu sehen, daß ein so starker Hund derart herunter kommt,
zum Greis geworden ist und Angst hat-
nackte Angst vor dem was kommt-
und glaubt mir, auch ein Hund macht sich seine Gedanken über solche Dinge -
ich halte zu ihm, das weiß er !

25.6.
Sonntag, der Tag beginnt mit ein wenig Wurst, Käse und einem Frühstücksei,
Mittags ist Grillwetter- und Holzkohlegrill angesagt.
Der Hund ist dabei und macht mit ..

27.6. - Seit dem ich Morgens und Abends je eine halbe Tablette Schmerzmittel gebe,
kann der Peter wieder viel besser laufen und jammert nicht mehr herum..
er wirkt viel aufmerksamer.
Das Mittagessen mundet, aber gegen 16.00 fängt der Schmerz wieder an und ich muß was tun.
Dem Hund des Jagdpächters geht es auch nicht mehr so toll-
das Alter macht vor Mensch und Tier nicht halt.
Er wird immer schwächer, lange wird das nicht mehr gehen..
(Des Jägers Hund lebte im Oktober noch, wie ich später erfuhr)
28.6.:
Der Tag fängt ja gut an- der Preß-Sack (Wurst) ist stichig,
das heiße Sommerwetter fordert seinen Tribut:
Für den Hund ein Fest-Essen, das er gerne nahm, das ihm auch gut bekam.
Irgendwann ist er wieder mit dem Hintern in den kl. Teich gefallen
und mußte gerettet werden- so wird der Hintern wieder blank wie neu!
Mittag sein Stück warme Fleischwurst- und ein Plätzchen..
29.6.:
Er wimmert und liegt in der eigenen Pfütze im Keller, der Haufen schön zermalmt daneben.
Es stinkt zum Gotterbarmen- nach draußen geht nicht, weil es schüttet- kurz mal raus,
dabei muß ich dem Hund ständig aufhelfen, weil er schnell wieder umkippt.
Mit Hilfe der Schmerztablette geht es nach 2 Stunden wieder, der Regen hörte auf-
und so torkelt Peter ein wenig auf dem Rasen herum.
Die weißen Kellerwände sind rundherum dunkelbraun, überall dort,
wo sich der Hund abstützen muß, um nicht hinzufallen.

Die Nummer der TA ist schon aufgeschrieben, falls es mal schnell gehen muß.
Das Tierkrematorium ist schon ausgeguckt, damit der Hund nicht in der Tierverwertung landen muß.
Vorhin lag er auf der Wiese, das Maul seltsam offen, so daß die großen Fangzähne
-irgendwie verdreht- auf der Lefze lagen- wie tot..
der Körper ist ganz ausgezehrt und knochig, das Fett- und Muskelgewebe schrumpft zusehens.
Dabei frißt er aber ganz normal und bekommt gesonderte Fett-Rationen, die er gerne nimmt.
Wenns regnet muß er in den Keller, kaum im Keller angekommen,
fällt er hin, regt sich auf und pinkelt-
liegt dann in seiner eigenen Pfütze und ruft- so muß ich retten und putzen.
Die halbe Schmerztablette wird jeden Tag eine halbe bis eine ganze Stunde früher fällig.
Nachmittags beginnt das Alter offenbar stärker zu schmerzen.
30.6.-
Gestern Abend sah es nicht gut aus, es regnete und im Keller jammerte der Hund.
(Wegen der Lautstärke mußte ich die Kellerfenster schließen,
damit die Nachbarn nicht gestört werden,
die bei der Hitze bei offenem Fenster schlafen)
Offenbar ging es ihm nicht so gut, das Aufstehen klappte nicht und so konnte
ich alle halbe Stunde helfen- bis er irgendwann einschlief-
bis heute um 04.50 Uhr - wo er geweckt und nach draußen verfrachtet wurde.
Im kühlen Gras läuft er am liebsten -
am Morgen geht das Laufen wieder, was den ganzen Tag anhält.
Mit Naschwerk und Streicheleinheiten, viel Sonne und frischer Luft geht manches besser.
Es war fast 23.00 Uhr als ich das Freiluftspiel beendete!
(Jeder Moment draußen ist kostbar)
1.7.:
Seit gestern Abend hockt er Nachts nur noch im Waschmaschinenkeller,
damit nicht alle Kellerraeume mit Urin ausgesudelt werden.
(Umzug mit Schlafplatz und Futterecke und Nachtlicht)
Heute morgen hat er wieder draußen rumgejammert:
Ein Bad um 05.00 Uhr im Gartenteich..
also fix wieder eine Hunderettung einstreuen und Futter servieren.
(Die Ohren werden jeden Morgen mit etwas Waffenöl auf Feuchttüchern ausgerieben,
was er sich gerne gefallen läßt)
2.7.:
Der Hund ist immer noch sehr feucht, das Fell trocknet mehr als schlecht.
Er ist aber guter Dinge und war heute wieder länger draußen,
bekommt vom Reis-Thun-Salat ab, wie sich das gehört.
3.7.:
Das Wetter ist nicht dazu angetan, daß es gesundheitlich angeschlagenen Leuten -
und Hunden geht es ganz genau so - leicht wird.
So war des öfteren die Decke zu waschen und zu trocknen, Keller putzen usw.
Ein paar Rettungsaktionen, wenn der Peter wieder mal irgendwo abgestürzt war..
Der Sommer scheint nun doch noch zu kommen,- und zwar gleich mit 29 Grad..
ein Grund zu Hause zu bleiben und den Ausflug zu verschieben!
Der Hund wird es danken, wenn wir zusammen im Garten sind.
Inzwischen kommen die Elstern, die Tauben,
die Spatzen und auch Krähen und.. eine Katze zu Peter's Hundefutterschale.
(Mehr oder weniger heimlich, wenn er schläft)
.. so fängt der 4.7. an, früh Morgens um 5 vor Vier,
noch bevor er im Keller auf die Decke machen kann ..
das spart Putzeinsätze und das mühsame Reinigen der schweren Schlafdecke.
Der 4. war ein ruhiger Tag draußen, der 5. fängt ebenso an-
der Peter ist immer ruhiger, wenn ich ebenfalls draußen bin,
im Garten und am Haus zu tun habe.
Die Vögel landen in aller Ruhe und ohne Hast auf dem Futter.. Gewitterstimmung,
die meiste Zeit sitzt der Hund im kühlen Keller, diesmal freiwillig.
Oje, diesmal macht er ganz schlapp, zittert und kann nicht mehr aufstehen,
da nützt auch der letzte Versuch nichts,
direkt vor der Kellertür ein Eckchen zu schaffen, wo er etwas sieht und frische Luft bekommt.
Die Fliegen sind überall.
Deshalb habe ich die Tierärztin angerufen, die morgen kommen wird
und dem Leiden ein würdiges Ende setzt.
Die Tierbestattung kommt am gleichen Tag und holt den Hund ab,
wo er verbrannt werden und auf einer Wiese ausgestreut wird.
Das ist viel besser als bei uns Menschen,
wo wir bis zum letzten grausamen Atemzug durchhalten müssen- zum Leiden verdammt.
(Ob das die "Hölle" ist?)
Wie auch immer- zuhause eingeschläfert - erweckt keinen Panikanfall und keine Angst.
Jetzt ist sein Verstand noch einigermaßen klar- um bei den Ahnen Aufnahme zu finden.
Den eigentlichen Abschied haben wir schon vor langer Zeit gehalten,
das letzte halbe Jahr war nur die Verlängerung davon.
Die Futterschälchen, die gute Leine und div. neu gekaufte
Futterpakete gehen mit der TA, die soll sie jemandem geben,
der wenig Geld hat.
6.7. 10.00Uhr:
Meine Nerven!
Die Tierarzt-Praxis hat angerufen und gesagt,
daß sie es heute morgen nicht schaffen zu kommen,
Notfälle und Großtiere und überhaupt-
und am Nachmittag sei Sprechstunde, da ginge es auch nicht ..
(Zuvor wollten die das Geld aber in bar, weil wir "Neukunde" wären).
Na gut, sagte ich, lassen wir das Ganze bleiben.
Soviel zur Tierärztin.
Was tun?
Der Hund schläft, hat sich noch nicht von der Stelle gerührt,
die ganze Nacht hindurch und den ganzen Vormittag.
Der Sohn ruft an, er hat sich Urlaub genommen,
weil er auf der Arbeit nichts auf die Reihe bekommt.
14,5 Jahre sind eine lange Zeit, er lebte seit seinem 10. Lebensjahr mit dem Hund!
Nun kommt der Sohn heim, der Hund steht auf, läuft im Keller herum,
durch die Tür nach draußen-
auf die Straße und macht sein Geschäft- trifft den Nachbarshund,
schnuffelt ausgiebig und geht wieder in den Keller..
Das verstehe wer will!
Ich führe das auf die halbe Schmerztablette zurück,
die ich zusammen mit der Frikadelle am frühen Morgen verabreicht habe,
damit er keinen Verdacht schöpft und keinen überflüssigen Stress bekommt.
Nun ist alles abgeblasen, ein paar Gänge nach draußen sind inzwischen gewesen,
an "seiner" Gießkanne am Wasserhahn des Blumenbeetes hat er schon einige Mal genuckelt.
So bleibt mir irgendwie doch eine Erleichterung, die Entscheidung evtl.
doch von oben abgenommen zu bekommen, wenn die Zeit reif sein wird.
Ich habe Zeit und viel Geduld!
Die Regenbogenbrücke wird noch warten müssen..
7.7.:
"the day after" -
Er schlief fest, ein verträumter Haufen daneben, eine kleine Pfütze- weniger als sonst.
Sein Urin hat er draußen entleert, wie zu besseren Zeiten, alleine.
Anschließend ein kleines Frühstück (04.15 Uhr - verdammt früh -
man sollte eigentlich denken, um diese Zeit ist man alleine draußen..
die jungen Spätheimkehrer in der Nachbarschaft landen gerade an - mit dem Auto, sie kamen wohl vom "Cola-Trinken" ;)
Auf jeden Fall lebt der Hund noch und die Vögel beginnen
kurz vor 5 ihr Lied, es wird langsam hell, ein freundlicher Tag beginnt..
ein paarmal draußen auf der Straße,
etwas schnuffeln bei 30 Grad im Schatten und schnell wieder in den kühlen Keller
zu den 15 Grad und Kartoffelsalat
mit allem und selbstgemachter Maionaise, Frikadelle nach Hausfrauenart..
Abends zur Sicherheit noch eine halbe Tablette und wieder ist ein Tag gerettet- mit Vollpension.
8.7.:
Ein Regentag!
Wenigstens Sonntag mit Frühstücksei und Grillsteak und Grillwurst-
ansonsten gehts nur ab und zu nach draußen,
ein paar Meter die Straße gehen (!) und das war's..
man darf gespannt sein, wie lange dieser klapprige alte Kerl das noch tut.
9.7.:
Ein Tag wie jeder andere- aber mit Sonnenschein, Arbeit draußen-
wo der Hund ein wenig dabei ist und herumtorkelt..
Immerhin kann er wieder etwas besser laufen und -vor allen Dingen- lebt noch !
Nachmittag: Rasenmähen mit Hund dabei, Gartenarbeiten-
er liegt auf der Wiese, hebt die Nase in den Wind und .. lacht !
10.7.:
Heute gehts wieder besser- er läuft die Außentreppe am Haus,
auf die Straße und liegt nun müde im Keller-
fix noch ein paar Scheiben Wurst und der Tag ist gerettet..
Nach einigen Recherchen im Web sind wir eher der Meinung,
daß der Peter besser begraben werden soll, als verbrannt.
(Eine Kontrolle dieses Aktes wäre sowieso nicht möglich)
Heute liegt er im Waldbeet, tief unten in Lös und Letten gebettet,
sauber ausgestochenem ovalem Grab mit Herzchendecke und versiegelter CD mit Daten.
Dort wächst nichts was verzehrt wird und buddeln wird dort auch keiner-
der gestandene Erd-Haufen darauf deckt alles gut ab,
ein paar Steine darüber und alles wird gut.
Allemal besser als anonym unter Fremden oder gar als Futtermittel recycelt,
wie man das heute macht.
Eigentlich hat er es geschafft und hat seine Ruhe.
Schöner kann man nicht liegen, ein wenig mit erhobenem Kopf,
genau so gemütlich, wie er immer schlief.
Mit dem Kopf nach Westen, der Schnautze nach Süden- wie auf der Terrasse.
Nun ist er bald zwei Jahre tot- aber noch nicht vergessen:
Google findet 26900 Begriffe unter "plaetzchenwolf" !
(18.2.2014)
Die Preise der Verbrennung waren auch viel gesalzener, als angenommen
(sinnvoller dem Tierheim eine Spende zukommen lassen)
und beim TA wollte ich ihn nicht lassen,
weil die Tierverwertung ein total ungangbarer Weg gewesen wäre.
Gut, nun ist wieder etwas zu tun- aber eine gute Tat,
bei der wir alle ein viel besseres Gewissen haben.
Bei diesen Überlegungen war der Hund dabei-
bei strahlendem Sonnenschein vor dem großen Regen.
Seine Tablette geht mit Schwarzwälder Schinken besser runter..
11.7.:
Eine Heidenarbeit im Garten, der Hund ist dabei, noch lebt er ja,- hat Dünnpfiff-
und ehe dieser weggeräumt werden konnte-
hat er das Zeugs wieder aufgeschlabbert. Mahlzeit!
Die Treppe läuft er ziemlich fix- sehr erstaunlich- eine ganz neue Gang-Technik!
Ein paar Stunden draußen sind sehr wichtig, etwas Naschwerk und viel Wasser,
dann geht's schon wieder besser.
12.7.:
Im eigenen Kot und Urin- wie so oft- wacht er auf und muß getröstet werden..
(mache ich doch glatt)
Nun hockt er im Garten und lacht - zig Mal die Außentreppe hoch und runter,
als ob er damit bewußt die Gelenke üben wollte..
Fix nochmal die Rest der Spaghetti verdrückt,
in die ich eine Dose Sardinen mit Haut und Gräten und Öl untergehoben hatte.
Bis auf den letzten Fitzel alles gegessen!
Ein Plätzchen zum Nachtisch und der Tag ist gerettet.
(Ohne Tierärztin und ohne Todesspritze an diesem Tag)
Freitag der 13... Ein schöner Tag mit Einkaufserlebnis und Mitbringsel- auch für den Hund,
der trotz Wind und Feuchte den Tag draußen genießt.
Man soll den Tag nicht vor der Nacht loben:
Hilferuf aus dem Keller- wiederholt- läßt den Schlaf abrupt enden und Hilfe leisten.
Er lag mit entsetztem und verzweifeltem Blick wieder im Kot, alles verschmiert.
Gut, daß ich so viel alte Handtücher aufgehoben habe!
Es regent ohne Unterlaß in Strömen- das hebt die Laune nicht gerade..
mit einer warmen Gemüsesuppe auf Rindfleisch-Basis werde ich versuchen die Stimmung zu heben.
Ein paar Plätzchen, etwas Wurst am Abend, Katzenfutter-Brekis und fertig.
Bis dahin streckt der die Nase in den sehr kräftigen Sommerwind..
15.7:
Oje, was für eine Nacht!
Ein paarmal saubermachen, trocknen, Haufen entfernen, aufhelfen,
Tablette geben, lüften.. Ein echter Pflegedienst.
Heute morgen fällt er klapprig zu Boden, wird die Treppe hochgeschoben,
damit ein wenig das schöne Wetter am Vormittag auf dem Rasen
genossen werden kann- bevor der nächste Regen kommt.
Bei gutem Frühstück mit knackiger Bauernleberwurst und Blutwurst fängt der Tag draußen an..
Mit einer 400gr Dose Schmalzfleisch geht es weiter - zu Mittag.
(Fett fehlt dringend, damit er nicht zu klapprig wird)
16. Montag- die letzte Nacht war wieder eine zum wischen und säubern,
der Morgen ging aber einigermaßen.
Der Hund wird zunehmend schwächer.
Die Nachbarn sind schon der Meinung, daß der Hund "erlöst" werden sollte.. aber:
Solange er nur wimmert, wenn er nicht alleine aufstehen kann
und sonst keine Schmerzen hat, uns noch erkennt,
halte ich das für übertrieben.
Heute ist er den ganzen Tag draußen gewesen und hat gut gegessen
(auch vom Mittagstisch) und fein geschlafen..
bis Abends, wo das große Jammern anhob, das praktisch die ganze Nacht
und den folgenden Morgen begleitete.
Er hat offensichtlich ständig Schmerzen, alleine aufstehen geht nicht mehr
und wenn er mal steht, ist es nur ein kurzes Torkeln.
Nicht nur das linke Hinterbein, nun auch noch das linke Handgelenk, das nachgibt.
17.7.:
Draußen pfiepst irgendein Tier, bei jeder Atembewegung-
der Peter machte sein Geschäft direkt vor der Kellertür-
alleine aufstehen war nicht drin.
Futtern mag er nicht mehr, nur noch etwas Wasser, dann fällt er schlapp zusammen.
Ein wenig Nackenmassage, das wars, mehr kann ich nicht tun.
Zwei Stunden später- Nun geht es schnell, schwarzer Kot,
aufstehen geht auch mit Hilfe nicht mehr.
Diesmal habe ich einen anderen Tierarzt verständigt,
(weil das laute apathische Jammern schrill alle 1/4Std für 5 Min.
durch das Haus tönt und die Augen kaum mehr ansprechen)
der um 16.00 Uhr die Gnaden-Spitzen setzen sollte.
Außen jammern ein paar Hunde in der Nachbarschaft mit..
Die letzten Stunden bin ich in der Nähe gewesen,
weil der Hund so still wurde und habe draußen etwas gearbeitet,
alle paar Minuten nachgeschaut.
Die offene Tür ließ den Blick nach draußen.
Dann - um 15.00 war er ganz friedlich eingeschlafen, alle Funktionen erloschen.
Den TA konnte ich abtelefonieren- was auch viel besser war!
(Gut, daß ich den späteren freien Termin des TA gewählt habe)
14 Jahre und 5 Monate sind ein sehr hohes Alter für einen Schäferhund.
Die Hunde rundherum haben laut und ausdauernd geheult !!

***
Schlußwort und Nachträge:
Er ruht so, wie er immer schlief- mit dem Kopf etwas erhoben an der Wand gelehnt -
in exzellenter Lage, garantiert ungestört auf Jahrzehnte.
Bis zum 10. Lebensjahr war dieser Hund so stark,
daß ihm kein anderer Köter was tun konnte.
Seine Zähne waren bis zum Schluß noch prima,
Zahnstein fing erst nach dem 12. Jahr an- ganz langsam.
Er hat immer Essen vom Tisch bekommen und brauchte deshalb auch keinen Arzt,
hatte keine Flöhe und keine Würmer und schon überhaupt keine Magen- oder Hüftgelenkprobleme..
Ich rate Hundefreunden immer auf das "Bringsel" zu trainieren,
so wird ein evtl. Jagdtrieb kanalisiert
und das geht vollkommen ohne Hundevereine,
wenn nur die wichtigsten Befehle konsequent durchgeübt werden.
(Ein Hund ist bei mir KEIN Sportgerät oder Prestigeobjekt gewesen,
sondern blieb immer ein Tier und ein Hund-
und wurde zum zuverlässigen Begleiter und Wächter,
weil die Rudelgerechtigkeit über allem stehen muß-
ohne Gezicke und Geschrei)
Dieses Bringsel oder Bällchen IMMER nur bergan werfen, nie bergab,
das schont die Bänder und Gelenke, stärkt am besten die Muskulatur.
Vorsicht bei kaltem Wasser- das kann in hohem Alter Rheuma geben.

***
Immer wieder wird von einigen Leuten nachgefragt,
was denn der Peter macht.. die Betroffenheit ist, als wäre ein Mensch gegangen.

Hunde reagieren nun unsicher, wenn wir sie unterwegs treffen,
weil wir nicht mehr nach Hund riechen.

Heute am 25.7. habe ich mit dem Züchter in Lahnau Kontakt aufnehmen können und vom Ableben berichtet.
Auch jener kennt das schmerzhafte Gefühl so ein Tier zu verlieren,
das eine heftige Lücke hinterläßt.
Schon aus dem Grund, den Nachfolger nicht zu vergleichen, wird es bei uns keinen weiteren Hund geben -
zudem in der Bevölkerung immer weniger Akzeptanz zu Vierbeinern gibt.

29.7.2012
Erst einmal ist das Ende der Eintragungen da und .. ein Grillen,
wo die Knochen in der Tonne entsorgt werden müssen,
weil kein Hund mehr da ist.
Traurig.

Im Juli waren 226 Besucher alleine auf dieser Seite !

Heute, am 5. August kann ich erstmalig wieder diese ganze Seite lesen,
um ein wenig zu korrigieren.
Wer die sogenannte "häusliche Pflege" kennengelernt hat,
weiß wie sehr das alles schlaucht und hinterher in ein Loch plumpsen läßt,
wo man sich irgendwie überflüssig fühlt.
Das haben uns viele Leute bestätigt, denen es ebenso erging- gleich,
ob es Menschen waren oder Hunde, zu denen oftmals ein sehr enger Draht bestand.
Diese Phase muß durchschritten werden, bevor kreative Gedanken und die Freude
am "Weitermachen" erneut beginnen kann-
ohne Hund und ohne an einen "Nachfolger" zu denken,
was alte Wunden neu aufreißen wird, nein, genug ist genug:

***
Diese Zeilen stehen im Web, damit junge Leute lesen können,
daß mit dem Erwerb eines Hausgenossen
auch Ungemach und Ärger verbunden sein kann- nicht nur eitel Sonnenschein.

Erst kommt die Zeit des Welpen, dem man hinterher putzen muß
(von der Zeit der Erziehung will ich nicht mal anfangen),
später das Greisenalter, wo man wieder hinterher putzen muß.

Die u.U. sehr teueren Tierarztkosten und die fehlende Gefühl in der Allgemeinheit für das Tier schlechthin -
(zu den altbekannten Hundephobikern gesellen sich religiös motivierte Hundehasser, die zu Abermillionen ins Land geströmt sind)
das darf man nicht vergessen.

Einen Hund immer an der Leine halten zu wollen, halte ich für eine Tierquälerei.
Zu den Futter- und Pflegekosten kommt die Hundesteuer und die Tierhalterhaftpflichtversicherung.
Einen Hund irgendwo in einer Tierpension oder bei Verwandten zu lassen, wenn die Urlaubszeit kommt,
ist fuer JEDEN Hund ein Trauma- da gibt es keinen Zweifel!

Um einen Hund muß man sich kümmern, er will immer und überall dabei sein.

Eine Abwesenheit von 8 oder gar 12 Std. des Arbeitstags ist KEINEM Hund zuzumuten-
er leidet mit Sicherheit schlimm und bekommt Verhaltensstörungen.

Ein Hund erfordert also viel Zeit, er muß täglich gefordert werden,
damit er sich gesund entwickeln kann:
Einmal die Woche zum "Hundeplatz" ist viel zu wenig.

Ein Hund ist KEIN Sportgerät und darf auch nicht zum "Scheidungsopfer" werden -
er ist ein vollwertiges Familienmitglied und muß auch so behandelt werden,
wenn er sich sauber und sozialisiert verhalten soll.

Wenn nicht alle Punkte mit einem eindeutigen "klar, das packe ich"
beantwortet werden können,
rate ich zum Ausleihen eines Hundes aus der Nachbarschaft oder aus einem der Tierheime an,-
das ist allemal besser, als quälend langes Warten auf Herrchen oder Frauchen, die tagsüber außerhalb arbeiten:
Für einen Hund muß das wohl 7x so lange vorkommen, wie für uns Menschen,-
weil auch ihr Alter 7x schneller abläuft!



Heute, am 9.8.2012 fragten noch einige Leute unterwegs nach dem Peter,
auch der Jagdpächter hat ehrlich Anteil genommen..
Inzwischen streunen drei Katzen auf dem Grundstück herum, eine hat uns bereits besetzt:
Sie schläft mit uns auf der Terrasse und hockt zuweilen vor unseren Füßen-
so schauen wir drei in die gleiche Richtung,
in den Garten, zum Eichhörnchen, den Amseln, Krähen, Elstern und Spatzen,
den gelegentlich aus dem Waldbeet schauenden Mäuschen.
Die Katze stellte sich als markierender Kater heraus, der seine Freundin im Schlepptau hat
und von einem dicken fetten roten Rivalen belauert wird.

Der Mensch ist ein seltsames Ding:
Weder die neuen tierischen Bewohner noch die drei Enkel können den Hund ersetzen..
14.8.
Wieder eine Nachfrage - ein besorgter Nachbar erkundigt sich nach dem Peter..
Selbst nach einen Monat ohne Hund kommt man sich wie amputiert vor,
wenn die alten Wege gegangen werden - furchtbar !
Einige -meistens jüngere Frauen- ziehen mit den kleinen Hunden vorbei,
die nicht mal ein andeutungsweiser Ersatz
für einen Schäferhund sind- weder optisch noch sonstwie:
Angeleint wie ein Eis am Stil.

15.9.2012:
Der Jäger hat gelogen - heute haben wir beobachtet,
wie im Wald ein Fütterungsplatz gefüllt wurde -
von einem zivil gekleideten Paar mittleren Alters in einem Privatwagen.
So füttert man an, wie Angler die Fische anfüttern, um mehr "Jagdglück" zu haben.
Der Nebeneffekt ist, daß sich die ohnehin übersatten Viecher noch mehr vermehren.
(Der Wald liegt dieses Jahr voller Eicheln und Kastanien)
Für das Hobby einer Geld - Elite werden Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht,
weil ganz einfach ein viel zu hoher Wildbestand angezüchtet worden ist.
(Der Verbiss an jungen Bäumchen ist nicht gut fuer den Wald)

16.9.2012- Noch heute wird unterwegs nachgefragt, wie das denn so ohne Hund ist:
"Wollt ihr keinen Neuen?"
Nee, besonders dann nicht, wenn man nebenbei hört,
daß wieder ein Häschen gerissen worden ist,
weil der Hund falsch ausgesucht wurde, um in einem Privathaushalt zu leben:
(Retriever)
Ein Jagdhund bleibt ein Jagdhund- er hört nur bedingt, wenn überhaupt, wenn ihn sein Jagdtrieb überkommt.
Ein gewisser Kolletivverdacht gegen alle Hundehalter sitzt tief in
Bevölkerung und besonders in der Jägerschaft.
(Die ausgerechnet am wenigsten mit Hunden umgehen können, lt. unserer Erfahrung)
Diesen Ärger kann man sich ersparen!
Bedenklich ist, daß auch der Jäger nur jagen (töten) will- und das ist für diesen Personenkreis
nur ein "Sport" und dient nicht der Ernährung..
..wäre es aber ein Sport, wäre diese Betätigung fair, d.h. der Hase müßte gleiche Chancen haben!


..besonders typisch: uuuuhhh !


***

Allgemeine Gedanken zum Thema.
Der Lupo Italiano ist verdammt ähnlich gewesen..
und das
Bild schaut ganz genau so aus, wie der Peter in jungen Jahren.
Die Unterschied zwischen dem Grauen und dem bekannteren Hochzucht-Schäferhund
ist deutlich zu sehen, im Wesen gibt es eher keine:
Ein Schäferhund ist ein treuer Familienhund.
Es kommt auf die Haltung an und wie gerecht seine Teilhabe am Rudel ist!
Kaputte Menschen machen oder formen kaputte Hunde -
so wie sie kaputte Kinder machen -
so entstehen Kampfmaschinen, die das kompensieren sollen,
was Herrchen nicht darstellt.
(Ein Schelm, wer aus obigen Zeilen Absicht heraus liest.)
Meine oder unsere Abneigung gegen Hundevereine kommt nicht von ungefähr.
(Hier haben wir die bedenklichsten Typen getroffen)
21.8.:
Das Gefühl "alleine" zu sein, ist immer noch da -
obwohl das Haus voll Menschen ist und drei Katzen auf dem Grundstück herum schleichen,
zig und zig Vöglein bei uns im Efeu wohnen..

Gestern fragte sogar ein Versicherungsvertreter nach dem Hund, den er seit Jahren kennt.
Wenn wir unterwegs Hunde treffen, ist das Schmerzgefühl nicht da,
wohl aber, wenn Frikadellen oder Wurst gekauft wird, wenn Sol-Eier gemacht werden
oder Knochen vom Grillen übrig sind..

Der Peter hat durchschnittlich 2 Eier die Woche
(selbstredend nur die Guten, die vom Hof) verdrückt,
das sind gut 100 im Jahr - was nach diesen Jahren bald 1500 Eier ergibt- (ohne die in den Mahlzeiten verbauten)
das habe ich oben schon mal erwähnt, die Tatsache erschreckt mich immer,
wenn der Berg an Eierkartons vor dem geistigen Auge erscheint -
15mtr hoch 10er Eierkartons..
nicht viel anders sieht das in Würstchen, 125gr Wurstdosen
(wo ich nur den Deckel geöffnet habe)-
den Inhalt rüsselte er alleine aus, als eine Art Freizeitprogramm.. und Grillgut,
wo sein Anteil selbstverständlich war, um den er nicht erst betteln mußte.
Das Hundefutter war für ihn immer nur Beiwerk, so wie für uns Kekse oder Obst.
Die Menge an Tellern vom Mittagstisch will ich nicht mal erst aufzählen-
er "bestand" auf diesem Anteil!
Deshalb haben wir immer eine Portion mehr gekocht.
(Das bedeutet heute eine ordentliche Umstellung - es bleibt nun so viel übrig!
Die Anschnitte von Braten und die Wurstzipfel, vom Grill so einiges-
aus den Würstel-Dosen das immer für ihn angedachte 5. Würstchen,
desgleichen bei abgepackten Frikadellen -
So ein Schäferhund putzt schon was weg- nicht nur Knorpel oder Knochen, Wursthaut etc.

Nochmal:
Aufgeschrieben und ins Web gesetzt ist dieser Erfahrungsbericht
über die Hundehaltung deshalb, daß Neulinge exakt lesen können,
worauf sie sich einlassen und nicht leichtfertig "ja" zu einem Hausgenossen sagen,
der ein intelligentes Lebewesen ist und hohe Aufmerksamkeit fordert:

Ein Hund braucht viel Zeit und Geduld- eingesperrt sein ist nichts für ein Bewegungstier, das sich im Spiegel erkennt..
..schon der römische Geschichtsschreiber Tacitus berichtete von
"wolfsähnlichen Hunden am Rhein"- die dort gehalten würden.
Vermutlich stammt auch der Belgische oder Holländische oder Kanadische davon ab.
31.8.
- noch immer fragen unterwegs Hundefreunde nach dem Peter, heute waren es drei..
Die Suchmaschine findet "Tamaskan", eine Rückzüchtung vom Hund zum Wolf- ein beeindruckendes Tier,
das aber auch nicht frei von Erbkrankheiten aller eingekreuzten Rassen ist.
Nicht mal der Australien Cattledog oder oder der Belgische
oder Holländische Schäferhunde sind frei davon.
Der Deerhond, der Tschechische Wolfshund,
auch eigensinnige Tiere wie ein Malamut oder Husky ist ebenso von typischen Rassekrankheiten
betroffen - nicht alle, aber wer Pech hat, leidet mit und zahlt.
Bei der Recherche nach typischen Krankheiten bestimmter Hunderassen
bin ich auf ein Bild aus Asien gestoßen,
das zwei gebratene Hunde zeigt.. wenn diese Typen zu uns kommen,
gibt das bestimmt eine tolle "kulturelle Bereicherung"..
(Dann kam es auch so, daß das Haus neben uns von Koreanern gekauft wurde - das sind sehr ungemütliche und unfreundliche Leute)
Unterwegs sehen wir Menschen-Hunde-Gespanne,
die zigmal am Tag nach draußen gehen, geradezu zwanghaft,
obwohl die Leute (bekanntermaßen) eigene Grundstücke haben.
Die Haufen werden in den seltensten Fällen weggeräumt.
Das Wasser auf die Mühlen der Anti-Hunde-Lobby..

Diese Konstellation -plus der "Multikulti"- Leute
mit ihren speziellen Vorbehalten in städtischen Räumen
der Drang einiger türkischer junger Männer einen Kampfhund in der Stadt halten zu müssen,
um selbst dadurch mächtiger zu erscheinen, hält uns dazu an, keinen Hund mehr zu halten,
der Leinenzwang und wer weiß was noch alles kommen wird.
(allgemeine "Wesensprüfungen"
und / oder limitierte Exemplar-Größen für die Hundehaltung
oder nach Größen gestaffelte Hundesteuer/Versicherung etc.)

Nochmal:
Nach einigen eigenen Erfahrungen, nach vielen Recherchen
-unterwegs oder in der Bücherei / im Web, kann gesagt sein:
Ein Hund braucht Aufmerksamkeit, er darf nicht zu lange alleine sein.
Ein Hund braucht einfühlsame und beharrliche Erziehung,
ohne Gekreische und ohne irgendwelche Zwangsgeräte.
Lieber wenige Befehle, die aber dafür sitzen müssen.
Ein Hund sollte nicht nur nach dem Aussehen ausgesucht werden:
Jagdhunde gehören zur Jagd und nicht in die Wohnung.
Polarhunden ist es bei uns zu heiß.
Verzüchtete Tiere (Boxer und Mopse etc.) sind schlimm gequält, entstellt.
Herdenschutzhunde sind schwer zu erziehen und an der Leine zu halten,
weil sie für selbständige Arbeit gezüchtet wurden.
Aggressive Rassen (beispielsweise Terrier) oder Kampfhunderassen gehören verboten.
Windhunderassen sind Lauftiere- keine Hunde für die Wohnung.
Mir hat der Deutsche Schäferhund von allen Hunden am besten gefallen,
weil er "führig" ist und trotzdem einen Wach- und Schutzinstinkt hat.
Es ist eine vernünftige Mischung zwischen Größe und dem Ursprung sehr nahe,
(KEIN Hund ist ohne Krankheiten)
aber ohne die Scheu des Wolfes zu haben.
Die Sozialisierungsfähigkeit, Zuverlässigkeit
und die Intelligenz des Schäferhundes ist ganz enorm.
Er kann sich hervorragend benehmen und ist selbstbewußt genug um ruhig zu bleiben, wenns mal brenzlig wird.
Das ist eine Frage konsequenter und ruhiger Erziehung,
ein solcher Hund gehört nicht in den Zwinger und nur in Ausnahmefällen an die Leine.
Er sollte bei der Familie leben und wohnen.
Gerade bei dieser Rasse scheiden sich die Geister nach "Hochzucht"
oder dem Braun/Gelben und der "Leistungslinie", dem Grauen.
Wichtig ist, daß das "Gebäude" gerade ist und der Gang nicht nach Kanickel ausschaut.
Die SVs mag ich nicht, weil sie dieser Rasse schweren Schaden zugefügt haben
durch ihre "Standards", die aber nun endlich und langsam revidiert werden.
Die typische Stellung, die dort gefordert wird, ist unnatürlich und führt zu HD.
(Fließheck-Hund)
Der Schäferhund darf nicht schwerer als (Rüde) 40kg und 63cm Risthöhe werden,
sonst gehen die Zehen auseinander (Spreizen).

Bei der Pflege sollte man von Anfang an darauf achten, daß regelmäßig
die Ohren mit Feuchttüchern ausgewischt werden
(auch wenn die Ohren noch gesund sind - Grannen und Schmutz).
Jeden Tag mit einem guten Kamm mit kräftigen, abgerundeten Zinkenspitzen kämmen.
Training nur hangaufwärts mit dem Bällchen,
das zugleich auch die "Bringsel"-Funktion übernimmt-
dh. der evtl. Jagdinstinkt wird dadurch befriedigt - was täglich gemacht werden muß - zumindest in den aktiven Jahren.
Vorsicht bei dem Bad im kalten Wasser- am besten ein großes Trockentuch (altes Duschtuch) mitnehmen,
dann gibt es später auch kein Rheuma etc.
Nach kräftigem Training auf ausreichend Calzium und Magnesiumzufuhr achten.
Wasser muß immer ausreichend zur Verfügung sein, an das er jederzeit heran kann.
IMMER nur so viel füttern, wie Kalorien verbraucht werden, sonst wird der Hund fett.

Achtung: Ein Schäferhund kann bis zu 2mtr hohe Zäune überwinden, wenn er wirklich will.
Ein Zaun mit 1,5mtr kann da schon zu niedrig sein.
Bei guter Erziehung bleibt er auf "seinem" Grundstück.
Sandknochen und ungesalzene Schwarte sind gut für die Zähne,
aber auch ein mürber Ast -
besser als jedes künstliche Hilfsmittel oder Tierarzt.
Rohe Sachen bringen leicht Krankheiten und Würmer.
Das beste "Hundefutter" ist eine Schnitte derbes Bauernbrot mit Schrot,
das mit Leberwurst bestrichen und zusammengeklappt wird..
Das nötige Calcium bringt eine Scheibe Käse leicht wieder herein.

Von "Haltis" halte ich nichts, weil dadurch ein Hund noch viel mehr Kraft
aufbringen kann als mit einem "Würger"-
deshalb ist ein Leder-Würger
und eine kurze stabile Stadt-Schlaufen-Leine aus Leder die beste Lösung.
"Vom Tisch" ist allemal gesünder als Dosenfutter oder getrocknetes Fleisch,
das garantiert aus zweifelhafter Herkunft ist (ohne Fleischbeschau).
Trockenfutter muß die Ausnahme sein, nur mal so als Abwechslung und dann auch nur das harte,
nie das gefärbte weiche Zeugs, das den Stuhl färbt.
Ab und zu mal ein Stückchen Schokolade (ein einziges, kein ganzer Riegel)
oder ein (eines, keine Mengen!) Plätzchen schadet dem Hund absolut nicht.
Die Fütterung sollten immer am selben Platz stattfinden,
nie irgendwo unterwegs mit Happen "erziehen", das machen nur Stümper !
Der Hund soll nichts von Fremden annehmen, weil nicht immer harmlose
Zeitgenossen zugange sind- fix wird ein "Kläffer" vergiftet.. der gewöhnt ist, unterwegs etwas anzunehmen..
Ein Hund sollte nie trainieren, wenn der Magen voll ist-
das führt zu Magenverschlingungen.
Überhaupt bellt ein gut erzogener Hund kaum- wozu auch?
Der Hund darf gerne seinen eigenen Willen haben - hören muß er trotzdem:
"Hundespezialisten" brechen gerne den Willen-
was ein Hundefreund nicht nötig hat, weil der Hund von sich aus hören will.
Ein Hund ist kein Kind, sondern ein Tier-
deshalb darf er nicht verhätschelt werden und muß "arbeiten" -
unnachsichtig muß auf die Ausführung des einmal gegebenen Befehls gedrungen werden -
ggf. so lange wiederholen, bis der Befehl sitzt.
(! Nie schlagen !)
Als Lob muß ein flüchtiges Streicheln oder ein lobendes Wort genügen.
(keine Bange, der Hund weiß ganz genau was los ist)
Um Hundevereine und Hundeplätze und Schäferhundevereine sollte man einen großen Bogen machen -
nicht mal mit den Leuten reden und im Feld lieber mal einen Umweg gehen:
Das spart eine ganze Menge Frust.
Wer sich um seinen Hund richtig kümmert, braucht keinen Chip -
bestenfalls eine Tollwut-Impfung und eine Haftpflichtversicherung.
Ich rate dazu mit dem jungen Hund zur Gemeindeverwaltung zu gehen,
um die Hundemarke abzuholen und den Hund auch gleich "vorzustellen" -
dabei sieht jeder wie der Hund erzogen ist, ob er hört oder nicht
und ob davon ggf. eine Gefahr ausgehen könnte.
Diese "Zeugen" haben ein langes Gedächnis und helfen im Zweifelsfalle immer,
wenn von irgendwo Behauptungen aufgestellt werden -
was wir oft genug von anderen Hundehaltern gehört haben.
Vom Tierarzt sollte man sich so oft fernhalten wie irgend denkbar, -
lieber auf "Blutproben" etc. verzichten,
als dem Tier eine Phobie einzubringen.
Afterdrüsenprobleme (Stinkfischchen-Krankheit) kann man beseitigen mittels eines med. Handschuhs und einem Finger-
um den Rand von innen ausdrücken
-ggf. doch besser zum Tierarzt gehen.

Am besten vorbeugend genug Ballaststoffe füttern.
Knochen aber nie zuviel, sondern immer nur als Beigabe,
sonst gibts Verstopfungen.
Das sogenannte "Katzengras" - ein hohes grün - weiß gestreiftes Ziergras
(Japangras) ist sehr wichtig für die Verdauung.
Das sollte in keinem Garten fehlen.
Ich habe genug davon - ggf. mailen, dann schicke ich euch -kostenfrei- Ableger davon !
(Das Zeugs schmeckt nach Erbsen, wenns jung ist)
Evtl. Verstauchungen kann man mit Franzbranntwein behandeln - das Bein damit richtig naß einreiben.
Gegem Schorf hilft Vaseline.
Niemals an Sylvester mit dem Hund nach draußen gehen,
nicht ein einziges Mal -
sondern lieber eine Weinbrandpraline geben-
dann schläft er gut und wird nicht erschreckt.
(! Den Knaller - Schock bekommt man NIE mehr raus, wenns mal passiert ist !)
Wie sucht man einen geeigneten Welpen aus?
Diese Frage hat mich immer sehr beschäftigt-
der Peter hatte das fix und ohne zu zögern gelöst:
Er kam mutig auf uns zu und setzte sich auf den Schuh..
Besonders wichtig finde ich, daß der Welpe aus einer Familienzucht kommt,
also nicht anonym irgendwo im Ausland gezüchtet um im Zoogeschäft verkauft zu werden!
Man sollte sich die Haltung ansehen und vor allen Dingen die Leute,
bei denen die Schäferhunde gehalten werden,
das Muttertier oder besser beide Elterntiere.
Wenn das verneint wird - Finger weg!
Wenn diese zu groß und zu schwer sind, dann lieber Finger weg, auch wenns schwer fällt!
(Zu den hohen Tierarztkosten,
die durch die schnell verschliessenen Gelenke und Bänder entstehen,
kommen evtl. noch Magenprobleme.)
"Papiere" halte ich für nicht wichtig,
wenn man nicht auf Zuchtschauen gehen (Kör) oder selber züchten will.
Ein Hund ist ein soziales Wesen, er braucht ein "Rudel" -
das sind nunmehr WIR, wenn der Welpe zu uns kommt !
Abweisen oder irgendwo im Zwinger oder im Keller unterbringen ist nicht richtig,
dem Hund seinen gerechten Anteil an der "Beute" (Essen oder Futter)
vorzuenthalten gilt bei Hunden als Bestrafung oder Ausschluß -
was schnell zu unerwünschten Verhaltensmustern und zu psychischen Störungen führt !
Deshalb schläft ein sozialisierter Hund immer bei seinem Rudel-
eine größere und rutschfest liegende Decke ist besser als ein "Körbchen".
Auch Hunde schlafen gerne mit dem Kopf ein wenig höher-
daran sollte man denken, sonst ist die Wand bald schwarz..
Hunde gehören weder auf den Sessel, noch nichts Bett oder auf das Sofa.
Von "Hundebädern" halte ich nichts,
weil das Fell beim Schäferhund schlecht trocknet (dichte Unterwolle) -
besser mit einem lauwarm angefeuchtetem Putztuch abrubbeln. (grobleiniges Aufwischtuch, wie früher)

Ein Hund muß auch mal- wie wir:
Hundetüten hat ein Halter immer dabei (2-3) Papiertaschentücher
(Die NICHT in der Landschaft entsorgt werden sollten)
schaden auch nicht, wenn der junge Hund sich mal vergisst
und im Lokal uriniert - was meistens dann geschieht,
wenn zuvor ein anderer Hund markiert hat !
Ein paar Kontakte zu anderen Hunden schaden nicht-
übermäßigen Bedarf hat ein Schäferhund daran nicht.
Ein junger Hund sollte viel kennenlernen, allen möglichen Einflüssen ausgesetzt werden -
wobei er dann wieder zuhause seine gewohnte Umgebung haben muß.
Auch ein Hund braucht Ruhe- wenn der Hund schläft, sollte er nicht geweckt werden.
Nur so entstehen ausgeglichene Wesen.
Allen Deutschen Schäferhunden ist der "natürliche Adel" mitgegeben:
Ein solcher Hund hat eine gute Ausstrahlung und schafft spontan Vertrauen,
ob bei alten Menschen oder Kindern,
weil man ihm ansieht, was er denkt!

Vorsicht bei Leuten, die ihren Schäferhund "scharf machen" -
mit denen stimmt was nicht, die sind nicht gesund:
In der Wohnung oder auf dem Grundstück hat der Schäferhund
von sich aus einen ausgeprägten Schutzinstinkt,
den man nicht noch forcieren sollte, sonst wird es gefährlich!
Den Hund immer NACH dem Spaziergang kämmen,
damit die Zecken gründlich entfernt werden, bevor sie sich festbeißen können.
Heute lese ich, das Schwarzkümmelöl Zecken abschreckt -
das gibt es zum Einreiben und Einnehmen.
Am besten zuerst mit einem gröberen Kamm, dann nochmal mit einem feinen.
! Der "Graue deutsche Schäferhund" geht versetzt-
immer einen Hinter-Trittsiegel in den vorderen, nicht wie bei einem einfachen Hund,
der 4 Abdrücke hinterläßt. !
Ab einem Auslauf (frei gehend) von gut 4 Km am Tag
braucht man keine Krallen zu schneiden - das ist auch für unsere Gesundheit zuträglich
ausreichend Bewegung zu haben.
Egal bei welchem Wetter auch immer, man soll sich draußen an der frischen Luft bewegen.
Hinterher werden alle gut trocken gerubbelt und ins Warme gebracht.
Der Schäferhund erkennt sich selbst im Spiegel.. und ist ziemlich selbstbewußt.
Wenn man eine Begegnung mit anderen Hunden / Haltern unterwegs in freiem Feld nicht vermeiden konnte,
regeln die Hunde den Kontakt meistens allein, wenn beide frei laufen.
Bei Unsicherheiten ist der Peter gerne mal aus der Position "abgelegt" ruhig
auf den unsicheren Kandidaten zugegangen, -
und schaute zu mir, ob das auch ok ist- wenn dieser sypmatisch erschien.
Auf diese Weise sind soziale Freundschaften entstanden.
Mit Halterinnen habe ich meistens keine guten Erfahrungen gemacht:
Sie sehen den Hund eher als Sportgerät an und erziehen mit "Leckerlis",
die sie ständig in der Jackentasche mit sich führen
und nach ausgeführten Befehlen geben - wie ein Futterautomat auf zwei Beinen!
Manche laufen mit einer seltsamen "Futtertasche" auf dem Bauch gebunden herum - nicht gerade vorteilhaft anzusehen..
Einem ruhig und konseqent erzogenen Schäferhund sind überall seine Bewunderer sicher!
Ich kenne genug Leute, die lieber einen Schäferhund als einen Yorkshire anfassen würden:
Unser Hund sah das wohl auch so- als ein solcher Floh um ihn herum lief
und dann von hinten versuchte in seine Wade zu beißen,
packte er das Ding und warf es kurzerhand ins Gebüsch..
(es ist dem Hundchen nichts dabei passiert - obwohl er es locker
hätte durchbeißen können - ein wenig gehumpelt hat es schon,
sonst war alles ok.)
Das will heißen: Falsch ist ein Schäferhund von sich aus ganz sicher nicht !
Die Wesensanlagen alleine reichen aber nicht,
die Erziehung muß ebenso gerecht sein und zwar IMMER.
Im Rudel wird geteilt und im Rudel darf es keine Heimtücke geben !
Sollte ich die Auffassungsgabe eines Schäferhundes beurteilen wollen, wuerde ich sagen:
Wie ein 5-6 jähriges Kind plus einer hohen Wiedererkennungsquote (Roadmap) bei Wegen und Gegenden.
Die Futtermenge sollte sich immer nach dem vorangegangenen Training richten-
ein gut ernährter Hund soll nicht dick sein !
Gut für das Fell ist Distelöl und ein gekleppertes Ei.
Die Augen waren noch bis zu letzt einwandfrei.
Auch das ist z.T. eine Frage ausgewogener Ernährung.
Nur ein Beispiel, wo sich diese Sorte von anderen Hunden gründlich unterscheidet:
Einmal habe ich den Hund nach dem Straßenkehren vergessen, wo er immer dabei war:
Drei Stunden hat er VOR dem Türchen gehockt- selbstverständlich ohne auszubüchsen.
Dieses Türchen war immer nur zum subjektiven oder imaginären Schutz der Postboten da-
nötig wäre es nicht gewesen.
(Was diese nicht wußten: 1 mtr hohes Türchen ist für diesen Hund kein Hindernis..)
Die Führigkeit war so, daß ich den Hund aus vollem Lauf sofort "ablegen" konnte-
selbst auf eine Entfernung von hundert Meter spielend - ob auf Zuruf oder Handzeichen war egal.
Da der Hund immer frei lief und die Leine nur um den Kopf geschlungen trug (wie ein Schlips)
das immer wieder zu trainieren - gehört dazu.
Das ist wie mit Matheformeln bei uns Menschen..
So konnte ich Sicherheit generieren, wenn unvermutet ängstliche Spaziergänger entgegen kamen:
Einfach ablegen und schon war der Bann gebrochen -
fast immer folgte darauf ein kurzes "Hundegespräch".
Der Schäferhund hat nicht umsonst eine hohe Wertschätzung
-überall in der Welt- und wird gerne gesehen.
(Ein Hund ist oft der letzte Draht der Kinder zur Natur, das haben wir in Städten oft erlebt.
Die Augen der Kleinen und Größeren -trotz gespielter Macho-Coolness-
leuchteten, wenn sie sich mit dem stattlichen Tier befassen und es anfassen durften.
Einige wollten auch mal die Leine halten und waren immer sehr erstaunt,
daß der Hund sogar von einem Halbwüchsigen nicht zu halten war ..)
Im Laufe eines Gespräches unterwegs, wenn die Leute sympatisch erschienen,
lehnte sich der Hund mal eben an ein Bein an-
was immer zu erstaunten Bemerkungen führte:
Oh - holla, da ist aber Kraft hinter!
An einem Schäferhund ist nichts weiches..
(Deshalb ist die Jugendphase in der Erziehung so ungeheuer wichtig-
nur die Vielfalt der Eindrücke
und die ständige Schulung bringt einen Zugewinn an Pfiffigkeit)
Dieses ist alles wichtig, wenn ein sicherer Umgang in der Menschenwelt und ganz besonders in der Stadt
mit viel Verkehr stattfindet.
Wir sind mit dem Hund in allen näheren Städten des öfteren unterwegs gewesen und haben keine Probleme
mit Ordnungshütern gehabt.
Schäferhunde und ihre Halter sieht man unterwegs so gut wie nie - damit gehen nur Leute,
die ihre Hunde sehr im Griff haben.
Die meisten fahren ihren Hund mit dem Auto zum Übungsplatz und wieder retour,
sie haben keinen Kontakt mit anderen Hunden und auch nicht mit anderen Menschen- wohl aus Angst,
daß ihr Tier als "umgänglich" oder "harmlos" oder gar als "freundlich" angesehen werden könnte..
Es soll irgendwie "waffenfähig" wirken.
Das haben wir immer wieder beobachten können.
Der Tierarzt macht seinen Job nicht aus Tier- oder Menschenfreundlichkeit,
sondern um Geld zu verdienen.
Das muß man immer im Hinterstübchen halten, wenn es um Tablettenvergabe oder um Behandlungen geht.
Das ist ein weiterer wichtiger Grund sich für den grauen Schäferhund zu entscheiden,
der ein gerades "Gebäude" hat,
die Glieder noch nicht allzu "raumgreifend" funktionieren, dafür aber gesund sind.
Schon deshalb sollte man sich ganz genau überlegen, ob die Zeit, die man für das Tier aufbringen kann, auch wirklich ausreichend bemessen sein wird:
10-15 Jahre lebt ein Schäferhund, meistens wohl 8-10 Jahre. (Unser wurde 14 Jahre und 5 Monate.)
Das ist eine lange Zeit der Verantwortung, wo man dran denken sollte,
wenn ein gewisses Alter erreicht ist.
(Die Hundebücher gebe ich zur Bücherei.)

***
Als Nachtrag eine kleine Geschichte:
In der Stadt unterwegs trafen wir auf eine Gruppe fremder Männer auf dem Bürgersteig,
die nicht dran dachten ein wenig Platz zu machen,
wie das in unserem Kulturkreis eigentlich üblich und selbstverständlich ist.
Sie verharrten wie angewurzelt -es war kein daran vorbei kommen- und so mußten sogar ältere Leute
mit wackeligem Gang und Stock auf die Straße ausweichen,
um an der Gruppe vorbei zu kommen, die stur stehen blieb.
Das ging eine ganze Weile so, bis mir das Schaufenster langweilig wurde,
vor dem ich mit dem Hund stand..
wir kamen der Gruppe näher und keiner wich ein wenig aus, wie vorher auch.
Der Peter lief immer frei und so konnte ich ihn vorschicken:
Voraus! Der Hund ging dem Befehl nach, wie immer und so gab es eine Schneise,
wie durch einen Eisbrecher geschafft.. so hat man Platz!
(Auch wenn diese Wurzel-Menschen leise böse "in fremden Zungen" gezischt haben, wie Giftschlangen)
Gerade vor Schäferhunden hat diese Klientel einen Heidenrespekt.

(Die Polizei hat die selbe Sorte Hund im Einsatz)
Desgleichen war zu sehen, wenn jemand vom Busbahnhof abgeholt werden mußte-
plötzlich entstand Sicherheit vor irgendwelchen lauernden Gestalten,
die von der Lobby eingeschleust oder angelockt worden sind.
Die Kinder- nicht nur die eigenen- empfanden das als sehr angenehm, wenn ich mit dem Hund auf den Sohn wartete.
Die Haustüre offen zu lassen und auf der Terrasse ein Sonnenbad zu nehmen, ist kein Risiko,
wenn ein solcher Hund frei auf dem Grundstück ist.
Das setzt natürlich lange Übung und geduldiges Wiederholen der Grundbegriffe voraus-
ein Schäferhund ist kein Dickkopf oder verwöhntes Zamperl, sondern ein Soldat !
So konnte ich die Heckklappe des Wagens offen lassen und den Hund zusammen mit
den gegrillen Hähnchen -in der Tüte- im Kofferraum belassen -
Tür abschließen war nicht nötig.
(Das Auto hätte keiner geklaut, weil der Hund jederzeit nach innen oder an die Fordersitze konnte.)
Bei "kritischen Hundebegegnungen", die bei Rüden gerne mal entstehen oder bei zickigen Mini-Kötern
schickte ich den Peter ein wenig auf eine Wiese oder auch mal den Hang hoch,
wo er geduldig auf die Aufhebung des Kommandos wartete.
(Das Grinsen im Gesicht kann man nicht vergessen:
Überlegenheit durch Freilauf, wo die Leine wie ein Schlips umgehängt war)
Die Kinder hatten immer einen Riesenspaß,
wenn in der Lahn gebadet wurde und plötzlich der Hund angeschwommen kam und sich draußen an Land schüttelte-
erst der Schwanz, dann der Hintern, dann die Mitte und zum Schluß der Kopf- oder umgekehrt -
wer nicht fix wegsprang war "naß wie eine Katze".. aber so richtig verspielt war der Hund nie.
Mit Schrecken denke ich an das sonderbare Riesenschnitzel-Event der smart (Auto) Freunde,
wo wieder einmal, wie so oft,
der Hund unter dem Tisch lag und uns so einiges abnahm,
was meine Frau und ich niemals geschafft hätten..
die Anwesenheit des Hundes hat eigentlich kaum jemand bemerkt,
dabei waren wir des öfteren in Lokalen essen.
Rollstuhlfahrern und Kinder in Kinderwagen war der Hund immer eine besondere Freude,
weil sie ihn einfach anfassen konnten, ohne irgend etwas befürchten zu müssen:
Ein Schäferhund ist NICHT falsch oder hinterlistig, man sieht ihm an, was er denkt.
Eine lustige Begebenheit vor ein paar Jahren:
In einem Einkaufsparadies Wetzlars -damals war noch kein Hundeverbot dort, das kam erst,
als sich junge Türken mit Kampfhunden schmückten-
(O-Ton des Aufsichtspersonals)-
standen wir unvermutet vor einer Metzgerei-Theke.
Alles war in Hunde-Augenhöhe aufgereiht und duftete unverschämt gut.
Toll beleuchtet und attraktiv gestaltet.
Der Peter sah die Auslage entgeistert an, soviel Reichtum muß unglaublich auf ihn gewirkt haben -
auf alle Fälle rollte er noch länger seltsam mit den Augen..

Die Kampfhunde-Haltung ist inzwischen so teuer geworden, daß man keine mehr sieht.
Andere Hunde entsprachen nicht dem Ego dieser Halterklientel-
ob Einheimischen oder Zugereisten
die längst einen latenten Hass gegen uns "Normalos" oder Einheimische zeigen,
der aus deren Separatismus zu kommen scheint, der sogenannten Subkultur mit Überlegenheitswahn.

Überhaupt schlägt den Hundehaltern der Wind immer stärker ins Gesicht,
die Akzeptanz in der Bevölkerung
scheint deutlich nachgelassen zu haben - um es mal vorsichtig zu forumulieren:
Gerade erst gestern hörten wir von einer Hundehalterin, daß ihr die
Nachbarin Hundehaufen in den Vorgarten geworfen hatte,
die sie auf dem Bürgersteig vor ihrem Haus fand.
Zur Rede gestellt, soll sie gesagt haben:
"Sie und ihr Hund - nun haben sie die Haufen wieder" (sinngemäß)
Obwohl die Beschuldigte selten mit dem Hund draußen ist
und wohl immer eine Tüte dabei hat- egal, Hundehalter sind Hundehalter.
In der Dunkelheit sind einige Leute mit Hund unterwegs- ich frage mich immer,
wie diese wohl die Haufen finden- geschweige,
geschweige denn einsammeln..

Deshalb entwickelte sich eine Art Kack-Tourismus, wo div. Leute mit den Autos einen oder zwei
Kilometer aus dem Dorf in Feldwege fahren
und dort den Hund laufen lassen - was man deutlich hinterher sehen kann.
(Einige Wege stinken inzwischen zum Himmel)
Viele kapieren den Unterschied zwischen frischer Fruchtsaat und Wiese oder Brache nicht,
sie sind viel zu durcheinander und fahrig dazu:
Grün ist grün.
Viele kapieren nicht, daß ihr Hund direkt oder teilweise ein Jagdhund ist -
zumindest nach der Zugehörigkeit - und lassen das Tier frei laufen.
Beim ersten Hasen ist er weg- da nützt kein Pfeifen und kein Rufen.
Da kann der Halter pfeifen wie ein Rotkehlchen - der Köter ist auf der Jagd, wenn es eine Art Jagdhund ist!
Auch das trägt zur nachlassenden Akzeptanz zur Hundehaltung bei.
Sollte nun irgendwann der "Hundeführerschein" eingeführt werden,
wird dieser wohl von den Hundevereinen ausgegeben-
das kann was werden!
Vermutlich sind die Halter/innen schwieriger zu erziehen,
(oder eher gesagt zu sozialisieren) als die Hunde!
Diese Beobachtungen werden unterwegs im Gespräch -
wir treffen noch einige alte Hundebekannte - durchaus bestätigt.

Als neues Hobby kam bei uns die Wanderei hinzu, wo man stundenlang keine Menschenseele sieht.
Aber Sonntags, nahe der Ballungsgebiete und besonderen Ausflugsziele
sind nicht nur "Wanderautobahnen" zu sehen,
sondern auch deftige Begegnungen mit Radfahrern,
die richtig gefährlich schnell und rücksichtslos fahren.
Egal ob gegen Kinder oder Hunde- die "Montanbiker" rasen mit allen Sachen den Hang hinab
und wenn sie von hinten kommen, hört man sie zuerst nicht mal.
2022 sehen wir Elektrobikes in hoher Zahl, wo unsportliche Leute so tun, als würden sie treten und so flott den Hang aufwärts fahren, daß man als Fußgänger zur Seite springen muß..
Diese Leute scheinen das Recht des Stärkeren gepachtet zu haben.
Dort - im stadtnahen Gebiet - sind Hundehalter ausnahmslos rücksichtsvoll und vorsichtiger,
die Hunde besser sozialisiert als hier auf dem Land.
Wir meiden normalerweise das Wochenende - interessant war der Versuch dennoch:
Was passiert, wenn einer der Raser in die Hundeleine fährt
oder ein unaufmerksames Kind einen Schritt zur Seite macht?
Unter der Woche schaut die Sache ganz anders aus,
da fahren andere Leute Rad, da ist nicht so viel Betrieb.

Die Gemeinden versuchen mit Hundeverordnungen die Leinenpflicht und Leinenlänge zu regulieren-
bei den Montanbikern und Reitern greift das nicht.
Die Wurzeln der Bäume weisen überall Beschädigungen durch die harten Hufeisen auf.
Zuweilen fahren Autos durch Waldwege- als "Promille-Weg" oder um Holz zu holen - sogenannte "Geocacher"
gehen grad mal querfeldein um ihre Schnitzeljagd zu machen.
Was mit dem Rückzugsgebiet der Wildtiere ist, scheint wenige zu interessieren.
Hier sind wir näher bei den Waldbesitzern und den Förstern oder Jagdpächtern,
als bei einigen Formen der privaten "Waldnutzer",
die Abfälle jeder Art dort entsorgen, als handelte es sich um eine große Müllkippe.

Inzwischen wehren sich die Jagdpächter mit verdeckten Outdoor-Cams
um den Tätern auf die Spur zu kommen -
dh. man könnte auch beim "kleinen Geschäft" beobachtet werden -immer und überall!
Einmal im Jahr ziehe ich mit einer großen Mülltüte und einer alten Grillzange los und sammele ein,
was mich persönlich auf unserem Lieblingsweg stört.
Nach zwei Tagen habe ich die "Eyecatcher" beseitigt und in der Mülltonne verbracht.
2.Oktober2012-
Das Leben ohne Hund ist recht arm- gut, daß heute die Möglichkeiten gegeben sind,
"virtuell" weiter zu machen:
Der Plätzchenwolf lebt auf der Seite weiter- vermutlich noch sehr sehr lange,
denn das Web vergißt nichts!
Dem habe ich Rechnung getragen und die Startseite entsprechend angepaßt.
Nun habe ich die Zeit und Kraft agefunden, die Alben nach weiteren Bildern durchzuforsten-
mind. 20 Stück sind dabei zutage gekommen, die irgendwann eingescannt
und im Web eingepflegt werden sollen -
wozu gibt es den Winter und Regentage?
(Diese Seite ist nach und nach entstanden - also ein Blog.)
Ein Lichtblick, der einige nette Details aus Peters Kindheit und Jugend zeigt,
die er mit seinem "Ziehvater" Boomer verleben durfte.
Diese Bilder gibts nie wieder, auch wenn sie vom fotografischen Anspruch nicht viel bringen.
Die einfachen alten Pocketcams waren mit den Lichtverhältnissen leicht überfordert,
mit denen die Aufnahmen gemacht worden waren-
als Dokumentation reichen die Bilder allemal.



Der Hund auf diesem Bild ist unserem Peter derart ähnlich, bis auf die Warzen genau, daß man sie glatt verwechseln könnte !
(Der andere Hund war etwas heller im Fell)
12. Oktober 2012:
Heute kam eine Hündin (die von unserem die latente Angst vor Hunden genommen bekam) angelaufen
und wollte an meiner Hand riechen- und sich so versichern,
dann der Peter wirklich nicht mehr bei uns ist..
Nein, nach Hund riecht bei uns wohl nichts mehr - inzwischen werde ich wieder von
Schäferhunden angebellt, wie vor Peters Zeiten -
das ist wieder eine kleine Umstellung, wenn wir auf Wanderung sind
und an einem Zaun vorbei kommen, wo ein richtiger Hund wacht.
(Nachtrag im Jahr 2016:
Die Affinität zu dieser Hunderasse spürt der Schäferhund hinter dem Zaun oder an der Leine ganz klar,
das Gefühl wieder angebellt zu werden, ging wieder weg!)
13.10.
Wieder fragt ein Hundehalter nach dem Peter..
Die Gedanken sind noch oft bei dem Hund, nicht nur bei mir,
sondern bei allen Familienmitgliedern ist das ähnlich.
So fallen mir ab und an noch ein paar Absonderheiten ein,
die mit dem Individuum zusammenhängen, die dieser Hausgenosse -
ganz ohne Zweifel - war, bei allem Gehorsam, den er an den Tag legte:
Die Eigenarten waren schon lustig!
Da er immer bei uns war, wollte er an allen Genüssen teilhaben, zumindest versuchen-
es hätte ja sein können, daß es ihm schmeckt!
Nein, auf diese "Tests" zu verzichten, war nicht sein Ding.
So kam es, dass ausgerechnet Chili con Carne seine Leibspeise wurde -
auch wenn danach eine ganze Schüssel Wasser geleert werden mußte.
Das Frühstücksei gehört Sonntags dazu -
auch beim Hund. Das wurde genußvoll im Liegen gefuttert-
langsam von außen nach innen abgeschält- niemals einfach verschlungen.
( Ähnlich schaut das mit den Frikadellen aus, den Koteletts, Schnitzel,
Steaks und vor allen Dingen WÜRSTCHEN !)
Das gehört zur Teilhabe am "Rudel" - die Gerechtigkeit ist es,
die ein Hund spüren muß, um sicher zu sein.
Heute geht bei uns nichts mehr weg, der Käse hält so lange, daß er eher schimmelt,
als aufgebraucht zu werden.
Die Wurstkäufe sind drastisch in den Keller gegangen - die Scheibe "extra" gehörte zum Tagesablauf.

Die Reste vom Mittagstisch müssen irgendwie Abends vertilgt werden,
weil die Menge der Kocherei nur sehr mühsam zu reduzieren ist.
(Das Gleiche passiert, wenn Kinder ausgezogen sind und woanders wohnen)

Der Hund hat eben auch regelmäßig seine Mittagsportion bekommen-
zumindest von den allermeisten Essen.
Erst im hohen Alter hat er die "Hundebreki" vermehrt gefuttert.
Das Fell und die Augen waren immer 1a, desgleichen die Krallen, die fast nie geschnitten werden mußten,
weil im Haus genügend Treppen und draußen immer genügend Auslauf war.
Eigentlich war der Hund bei Ausflügen immer dabei- das hat sich erst im Alter geändert,
als der Sprung in den Kofferraum zu beschwerlich wurde -
so wurde Wachdienst geschoben, der gut honoriert wurde.
So, nun ist das Ende der Story gekommen, die heute, am 15. Oktober 2012
endlich überarbeitet und halbwegs abgeschlossen werden konnte.
Die letzte Korrekturlesung geht noch in den Oktober 2021 hinein.

Dass Nachträge kommen werden, hätte ich mir denken können-
15.Dezember 2012:
"Auf der Spur der Küstenwölfe" (auch auf Y outube) um 18.00 Uhr im Sender
Ph oenix war beeindruckend, besonders für uns,
weil wir ca 1/4 unseres Lebens mit einem verdammt ähnlichen Tier verlebt haben.
Die dort geschilderten Eigenschaften dieser Wolfsart stimmte haargenau mit dem des Peters überein -
und zwar in allen Gestiken und Mimiken.
Erst vor kurzem entdeckt, fasziniert diese Wolfpopulation ganz besonders!
(Die Tochter und zwei Enkelinnen haben diesen Film - zeitlich nacheinander- geduldig angeschaut
und waren ebenso froh darum, wie wir.)
Zitat:
"Genetische Untersuchungen belegen, daß die Küstenwölfe die ursprünglichsten aller Wölfe sind."
Zitatende aus folgendem Link: (drei verschiedene Anbieter mit gleichem Inhalt,
falls etwas im Laufe der Jahre gelöscht wird)

Auf-der-Spur-de r-Kuestenwoelfe#/beitrag/video/256952/Auf-der-Spur-der-Kuestenwoelfe-

Die Westküste Kanadas (British Columbia) ist noch ziemlich unberührt und menschenleer,
was ursprüngliche Bedingungen schaffen mag- manchmal lebt dieser Urgefühl jedoch auch in unseren Hunden,
solange wir es nicht zerstören und mutwillig zerdeppern.

(etliche Links mußte ich heraus nehmen, weil sie schon tot waren - gerade die öffentlichen Sender geizen mit dem Speicherplatz)

17.12.2012:
Nein, ich habe mich auch nach 5 Monaten noch nicht an die hundelose Zeit gewöhnt, nicht ein bißchen*,
obwohl wir nach wie vor die gleiche Runde oder eine vergleichbar langen Spaziergang machen !
Die Gemeinschaft mit dem urtümlichen Tier hätte ich nicht gegen zehn Sportwagen oder
wer weiß was sonst noch getauscht:
Was bleibt, ist die dankbare Erinnerung und ein wenig Grabpflege und diese Seite im Web,
die ein paar Facetten der Haltung aufzeigen darf.

* Die Rechtschreibreform nach 1996 hat den Ausdruck "bißchen" in "bisschen" verwandelt - als ob es sich um einen Biss handeln würde, statt "ein wenig", wie im ursprünglichen Wort.

Noch ein paar Bemerkungen über die Auswahl des künftigen Hausgenossen:
Ich rate dringend dazu, in der städtischen Bücherei/ Leihbücherei div.
Druckwerke über Hunde und Hunderassen auszuleihen!
Ohne irgendwelche Tipps oder guten Ratschläge von Verwandten und Bekannten,
ganz vorurteilsfrei nach den persönlichen Gegebenheiten und Vorlieben
nach einer geeigneten Hunderasse zu suchen.
Selbstständlich sich auch "Mischlinge" eine interessante Wahl,
wo sich heute leider die spezifischen Krankheiten der eingekreuzten Rassen anhäufen-
gesünder sind Mischlinge mit Sicherheit nicht mehr, wie ich oft genug erfahren habe.
Sich nur nach dem optischen Erscheinungsbild zu entscheiden, ist rein emotional -
genau wie der Modehund, der dann in Mengen im Tierheim landet- nicht lange nach Weihnachten..
Einige Rassen sind aus Jagdhunden entstanden, einige aus Hunden,
die eigentlich für den Hundekampf und andere,
die für den Schutzdienst gezüchtet wurden, für die Weidetiere oder Haus- und Grundstück.
Hütehunde sind charakterlich anders als "Schoßhunde" etc.
Jagdliche Zuchten oder deren Abkömmlinge, auch Mischlinge- tendieren IMMER zur Jagd,
sie werden jede sich bietende Möglichkeit nutzen,
diesem Trieb nachzugehen - dh. eine leinenlose Führung ist für den Laien eher nicht denkbar.
Der Arger ist geradezu programmiert- wie ein zu "dicker Hund" in der Wohnung,
der ganz einfach zu viel Schweinerei macht.
(Der Staubsauger macht mehr als nur Überstunden, er bekommt glatt Asthma -
nicht nur beim 2x im Jahr stattfindenden Fellwechsel.. )
Der Peter, um an unseren Hund zu erinnern, warf 2x im Jahr so viele Haare ab,
daß man eine Woche vorher und 2 Wochen nachher
noch jeden Tag 2 Hände voll Wolle in der Hand hatte..
(Obwohl er Kurzstockhaar hatte - mit dichter Unterwolle, also kein langhaariger Schäferhund!)
Zwischendrin war fast täglich das Staubsaugen angesagt und trotzdem waren
in den Ecken des gesamten Hauses,
wie -wie in Texas die trockenen Büsche- jede Menge Wolle mit Staub gemischt, zu finden:
Der Hund staubte immer- mal mit mehr und mal mit weniger Talk -
dabei war er ein eher kurzhaariges Tier -
was bei anderen Rassen noch deutlich heftiger werden kann!
Talk wäre bei weißen Schäferhund nochmal ein weiteres Problem: Das färbt.

Ein quicklebendiger Hund bei einem Menschen, der wenig Zeit hat oder
der nicht mehr so gut zu Fuß ist, käme der Tierquälerei gleich.
Ruhige Leute sollten eine ruhige Rasse wählen, sportliche Leute einen Hund, der bewegungsaktiv ist.
Es gibt Hunde, die leicht zu erziehen sind und solche, die "einen eigenen Kopf" haben- z.B. Schlittenhunde,
diese leiden zusätzlich noch unter der sommerlichen Hitze unserer Breitengrade.
Herdenschutzhunde, die selbständiges Arbeiten gewohnt sind, werden auf dem
Hundeplatz oder beim Gassigehen wenig Freude machen.
Es kommt also in erster Linie auf den späteren "Einsatz" an,
BEVOR man sich für eine Rasse entscheidet !
Nur nach dem Ausssehen zu gehen, wird ganz leicht zum Desaster führen,
wenn zuvor nicht ganz gezielt nach den typischen Eigenheiten geforscht worden ist.
Was sollte ein Kangal in einem eng bebauten Wohngebiet, was ein Husky oder
Samojede bei 30-35 Grad, was ein Cocker-Spaniel
in der beheizten Wohnung anfangen?
Wie sollte ein älterer Mensch einen Rottweiler oder Dobermann sicher festhalten?
Wer also keinen "Bürgerschreck" oder "Sesselhupe" will, muß schon ein wenig lesen
und sich dann nach einem guten Züchter umsehen:
Die Hunde im Tierheim sind (fast) alles irgendwie geschädigt und kosten auch noch recht viel Geld
(weil das Futter für die vielen Tiere hohe Kosten verursacht).
Man kann Glück haben und mit einem Tierheim-Hund lange Jahre gut verleben-
aber viele werden bald wieder zurueckgebracht,
weil der Charakter schon lange ausgeformt und die -zumeist düsteren- Erfahrungen
mit den Menschen sich bereits zu tief eingegraben haben,
als daß man diese noch zum Positiven umformen könnte -
was sehr sehr viel Zeit und Geduld voraussetzt:

Wenn ein erwachsener Hund gewöhnt ist, auf dem Sessel zu sitzen oder aus der
Spüle zu trinken, die Türen zu öffnen,
den Boden zu verkratzen, wird er das mit Sicherheit beim neuen "Herrchen oder Frauchen"
weiter tun- auch wenn die Couch neu,
die Küche noch nicht abbezahlt und der Vermieter im Dreieck springt,
wenn die Türen und das Parket oder Laminat
hinterher aussehen, als kämen sie vom Sperrmüll.
(Geschwind ist die Miet-Kaution weg und Schulden gemacht)

Hunde und Katzen landen meistens nicht ohne Grund im Tierheim- oft
kommen die Leute mit den Tieren nicht zurecht
oder sie haben die Zeit für eine gründliche Sozialisation / Erziehung
nicht aufbringen können oder wollen.
Nur selten sind die Tiere dort gelandet, weil Herrchen oder Frauchen schlicht verstorben waren..
wenn ich nun also nichts weiß über das Vorleben der Tiere,
aus welcher Haltung sie kommen, würde ich mich hüten einen Schäferhund oder
einen ähnlich wehrhaften Hausgenossen dort auszusuchen!
Der angebliche "Datenschutz" verhindert, daß man von den Tierheim-Leute etwas über die Vorbesitzer erfährt.
(Das halte ich für kontraproduktiv.)

So ein Hund kostet auch Geld, das darf nicht vergessen werden:
Anschaffung, Ausstattung, jährliche Steuer, jährliche Haftpflichtversicherung,
empfehlenswert ist auch eine gesundheitliche Versicherungsvorsorge,
weil Tierärzte recht teuer werden können:
Hüft-OPs und ähnliche Dinge gehen ins Geld.

Ich halte diese Versicherungen für dringend nötig:
Mir sind einige Fälle bekannt, bei denen chronische Krankheiten
jeden Monat mehr gekostet haben, als der Unterhalt eines Autos.
Hunde können vor Fahrräder laufen, Fußgänger durch Hochspringen
beschmutzen oder gar umwerfen, manchmal auch beißen,
wenn sie sich bedroht fühlen oder geschlagen werden.

Das Futter und der evtl. Hundeverein ist dagegen fast billig zu nennen..

Mit über dreihundert bis 500 Euro kommt später das Einäschern dazu
oder das billigere "beim TA lassen"
und die letzte Spritze, die auch kostspielig ist,
will man das Leiden abkürzen, was inzwischen ("dank" ärztlicher Vorsorge)
immer häufiger der Fall sein wird.
(Man kann einen kleineren Hund schon mal im Garten begraben-
bei größeren schaut das wieder anders aus.
Wer will schon, dass sein geliebtes Haustier beim Abdecker landet?)
Wer auf den Pfennig schauen muß, für den bedeutet ein Hund eine finanzielle Belastung, ganz ohne Frage !

Die Erfahrung mit der noch immer vorhandenen Urtümlichkeit des Hausgenossen Hund ist fundamental,
wenn viel Zeit und Geduld investiert wird- zurück kommt ein unerschütterliches Urvertrauen,
das uns Menschen untereinander immer mehr verloren geht.
Die grundsätzlichen Bedingungen für eine natürliche Beziehung zwischen Mensch und Hund
fangen bereits mit der Leine an und finden
mit den Hundephobikern den Höhepunkt der Abkehr vom Urkontakt,
jenem Band zwischen Tier und Halter, was sich "Zivilisation" nennt,
Kultur in der Hundehaltung ist jedoch was ganz anderes:
In den Jahren mit dem Lupus Familiaris sind mir sehr viele Leute begegnet,
die -mehr oder weniger sichtbar oder zugegeben- Angst vor dem eigenen Hund hatten!
Von einem Hund mit harmonischer Beziehungsbindung im "Rudel" geht niemals eine Gefahr aus.

Jaja, diese Jägersleut:
rhein-zei tung.de/regionales_artikel,-Drei- Gutachten-bestaetigen-Der-erschossene-Wolf-war-ein-Wolf-_arid,532583.html
.. nicht aus "Freude am Fahren", sondern am Töten.

***
Oje, gestern, am 30.12.2012 ist der Rocky, Peters Kumpel- eingeschläfert worden.
Hoftrauer im Hause Rehn, aber nicht zu knapp.

Im Fernsehen sind immer wieder Sendungen zur Tiervermittlung geschaltet,
die mir ab und zu unterkommen.
Dabei fällt auf, daß die Moderatorinnen, Tierheim-Mitarbeiterinnen und Leute mit Hunden,
die in Außenaufnahmen gezeigt werden,
immer die Hand im Futtersäckel haben um so den Hund dauer-gefügig zu halten.
Die Hunde dürfen hochspringen, auf der Couch sitzen,
auf die Parkbank springen und ähnliche Unsitten, die eine Vermittlung klar erschweren.
Wer will schon so einen Hund?
Wieder kam mir ein Video-Filmchen von Saar-Wolfshunden im Web vor die Augen:
So fein die Hunde untereinander sozialisiert sind, so unführig sind sie unterwegs,
so wenig "können sie" mit anderen Hunden, wenn alle an der Leine geführt werden (müssen).
Das kann nur in einem Fiasko enden, wenn draußen im Park sich größere Hunde
an der Leine und mit Futtersack "erzogen"- begegnen und wenn möglich
zwei oder mehr Hunde von einer Person gezerrt werden.
(Wie sollen dabei die Haufen eingesammelt werden?)
Die Rassen werden wohl nur noch nach Aussehen ausgewählt, nicht mehr nach Zuchtgrund,
was ich als sehr bedenklich einstufe und mir die Haare zu Berge stehen läßt,
wenn eine Dame mit Dobermann, Rottweiler, Setter oder Barsoi
und wie sie alle heißen, die gerade "in" sind- unterwegs ist,
Hunde, die im Erregungszustand äußert schwer zu halten sein dürften!
Dabei brauche ich mir nur die Kraft von unserem Peter in Erinnerung rufen..
(Wehe, der "Grip" der Schuhe ist nicht optimal..)
Solche Gedanken halten mich von einer weiteren Hundehaltung ganz leicht ab.

Puwo's
Erik Ziemen schrieb damals von Kreuzungen zwischen Pudeln und Wölfen,
die fix wie die warmen Semmeln unters Volk gebracht wurden..

***
Nun ist unser Hund schon seit einem halben Jahr tot -
daran gewöhnt haben wir uns jedoch nicht, immer noch nicht.
Spätestens dann, wenn es Fleisch mit Knochen oder Schwarte oder Würstchen oder
Frikadellen gibt, denken wir alle an ihn.

Ab und an treffen wir unterwegs ein paar ehemalige Hundehalter, denen es genau so geht-
die einerseits die neue Freiheit nutzen, ohne auf einen Hund Rücksicht nehmen zu müssen,
überall hinfahren können, aber andererseits den Hund doch immer noch sehr vermissen.
Was allen gemein ist, ist die Angst vor der Todesspritze des Tierarztes und das Theater darum,
den schmerzlichen Abschied, den niemand leicht wegsteckt..
egal ob es sich um einen Pudel, Dackel oder Schäferhund gehandelt hat.

Wer die Suchmaschine nach "grauen Schäferhunde" bemueht,
wird immer wieder diese schrägen Bilder des "bergab" Schäferhundes zu sehen bekommen.
Ein Auswuchs der Vereine, den ich immer abgelehnt habe, weil es sich um Qualzuchten
und um eine vorgetäuschte Angriffs- oder Vortriebs-Stellung geht.
Ein guter Hund hat hinten nicht abzufallen, sondern sollte einen geraden Rücken haben,
damit keine Fehlstellung der Geometrie des "Gangwerks" entsteht,
die immer zu frühzeitigem Verschleiß führen muß.
Von Inzuchten halte ich auch nichts.

***
Selbstbewußte Halter erziehen selbstbewußte Hunde -
so brauchen BEIDE keine Vereine und Hundeklubs.

18.1.2013
Wie ging es weiter mit dem schießwütigen Westerwälder Jäger, der den Wolf erschoß?
Nach dem Einspruch des Täters kam ein härteres Urteil, das ihm den Jagdschein gekostet hat,
da die Geldstrafe als Vorstrafe gilt.
Der Wolf ist weg, aber auch einer der reichen Lizenz-Ballerer in unseren Wäldern,
vor denen uns Angst und Bange ist.
Ich wäre dafür, diese Klientel stärker zu beobachten und ab und zu Eignungskontrollen anzusetzen,
die aber von unabhängiger Stelle gemacht werden sollten.
(Sachkunde, Gesundheits- und Augentest, psychologisches Gutachten etc.)

Neuerdings (24/25.1.2013) werden auch die Hunde von den hartnäckigsten
Leinen-Verweigerer an die Strippe genommen..
was mag vorgefallen sein?
Ich werde das bestimmt in Erfahrung bringen, wenn die Jagdsaison beginnt
und der Jäger wieder seinen Plausch auf dem Feld nehmen will.. ;)

***
Ab und an fällt mir nochmal eine kleine Geschichte ein, die hier erzählt sein soll:
Abends ging der Hund "mit den Hühnern" zur Ruhe ins Schlafzimmer,
deren Tür mit einem Strickband einen Spalt offengehalten wird.
Egal wie laut der Fernseher war, wieviel Leute sich unterhielten-
der Peter schlief immer fest und ruhig.
Bis zu dem Zeitpunkt, wo leise der Gang zum Kühlschrank war
oder mit der Plätzchentüte geraschelt wurde-
Leise und mit langsam und sonderbar stelzendem Gang kam ein dunkler Schatten aus dem Flur
und postierte sich zwischen Couchtisch und Sitzmöbel, um "seinen Anteil" zu holen,
wie "vertraglich zugesichert" war, indem wir ein "Rudel" wurden, wo bekanntlich immer geteilt wird:
Geduldig wartend oder auf der Ecke des Tisches nachsehend, bekam oder nahm
er sich von dem, was da gerade genascht wurde:
Gebäck, Schokolade oder etwas Käse- eine Scheibe Wurst- was auch immer - bereit stand.
Es folgte ein dankbarer Blick in die Runde und dann ging er -
im Rückwärtsgang - ganz vorsichtig, um nur nichts anzurempeln -
bis er aus der Gefahrenzone der Gläser und Tassen des Tisches war,
um wieder im Schlafzimmer zu verschwinden.

So ein Hund ist "auch nur ein Mensch" und so muß er auch mal raus,
kam aus dem Schlafzimmer in den Flur und brummte wie ein Höhlenbär,
erst leise, dann immer ein wenig lauter..
Dann ging es die Treppe runter und zur Haustüre raus auf die Wiese,
dort brauchte er seine Zeit, ging ein wenig die Füße vertreten und seinen Kontrollgang machen,
hier und da schnuffeln und nach dem "Geschäft" stand er wieder oben im Wohnungsflur,
schaute zu uns ins Wohnzimmer und ging erst wieder schlafen, wenn die Haustür geschlossen war.

Ob ich die Straße kehrte, die Hecke schnitt oder etwas an Streicharbeiten
vor dem Türchen zur Straße machte,
immer war dieser Begleiter dabei, selbstredend unangeleint.
Kleine Kinder streckten instinktiv die Hand aus und wollten unbedingt streicheln,
was der Hund immer akzeptiert hat.

***
Noch eine Story- habe ich die schon erzählt?
Wir gingen eine zeitlang immer Sonntagsmorgens in irgendeinem der Dörfer des Umkreises spazieren,
um jenseits der Durchfahrtsstraßen neue Eindrücke zu gewinnen -
das kann ich jedem nur immer wieder empfehlen,
weil die Durchfahren meistens langweilig oder hässlich oder beides sind..
Der Peter ging freilich immer mit, wie immer hatte er seine Leine zwar dabei,
das Halsband an- diese Stellage aber wie einen Schlips getragen..
Die gefährlichsten Hund mit den "Gefahrenhinweisen" am Zaun waren die verträglichsten,
die kleinen Ratten dagegen waren richtig böse..
So mancher Köter wäre gerne mitgegangen und schaute -nach dem Beschnuffeln und manchmal
auch einem kleinen Wettlauf- am Zaun- hinterher.
So kamen wir einmal auf einen kleinen Dorfplatz mit Linde,
alten Fachwerkhäusern mit hohen Steintreppen davor- auf der ein dicker fetter Hund
vor der offenen Eingangstür lag -
ohne Leine und mit freiem Zugang zum Ortsplatz.
Ohoh- was nun?
Die "Kuh" war schnell "vom Eis" - ehe wir uns versahen, ging Peter die Treppe hoch,
sagte artig "guten Tag" und "wortlos" gingen beide Hunde ins Haus.
Weg war er, der Peter!
Ein wenig ratlos standen wir unten auf dem Platz, als aus dem Hausinnern ein Lachen drang..
Kurz darauf kamen beide Tiere wieder raus, der dicke fette große Hund legte sich wieder "auf Wache" -
der Peter kaute noch ein wenig, Wasser tropfte aus den Lefzen..
Nun gut- so ein Imbiss bei Freuden war uns neu..

Ich bin mir fast sicher, daß man solche Sachen mit einem Dobermann, Rottweiler,
Boxer und Co nicht hätte machen können, Deutsche Doggen hingegen waren immer positiv aufgefallen,
weil sie ruhig und freundlich blieben, wie Retriever ebenso, wobei letztere eher dümmlich bis doof waren.
Ob das wirklich an den Rassen lag, oder an der Erziehungsmethode der Halter,
kann ich nicht mit Sicherheit sagen, es sind halt nur die gesammelten Erfahrung aus dem Leben mit dem Hund.
In die Geschäfte sollte man Hunde nicht mitnehmen:
Wehe, wenn einer zuvor irgendwo markiert hat!
In Cafes, Gaststätten und Eisdielen war die Mitnahme eines Hundes
eigentlich kein Problem, wenn man den Tisch abseits wählte.

Nochmal:
Vor dem Bad in kaltem Wasser muß ich ein wenig warnen, weil das später leicht zu Rheuma führen kann.
Abtrocken wäre immer gut,- aber so ein dichtes Fell ist halt doch stundenlang hinterher noch naß -
und wenn dann der Zugwind kommt, ist es passiert.

Im Frühjahr ist Grabpflege angesagt, wo viel Erde aufgetragen werden muß,
weil Peters Grab arg eingesunken ist -
viel anders als bei uns Menschen ist das nicht,
außer daß eine versiegelte CD als Grabbeigabe beigelegt wurde.
Der Luxus dieses "Waldfriedhofes" ist leider nicht jedem vergönnt !

Die Leine hat unser Hund immer als Bestrafung und Herabsetzung empfunden- ganz ohne Frage,
weil wir mit dem Tier ganz eng lebten und atmeten,
da merkt man auch die Feinheiten der recht empfindsamen Seele,
mit der man es zu tun hat, die in unserer Obhut war.
Wenn Forscher und Wissenschaftler das abstreiten, haben sie entweder keine Ahnung oder sind betriebsblind..

16.2.2013: Nach einigen Gedankenaustauschen mit dem Installateur, eben jener,
der durch unseren Peter Zutrauen und Freude an einem solchen Tier gewann,
(Rocky, auch schon tot) kamen mir heute beim Grillen* folgende Idee:
"Treue über den Tod hinaus" ist viel schöner, als einen "Ersatz" anzuschaffen -
lieber keinen Hund mehr, als den verstorbenen Kameraden zu verraten.
Irgendwie war man mit einem solchen Vieh ebenfalls "verheiratet" - nicht nur mit der Frau oder Familie -
der Hund gehörte sehr sehr dicht dazu. Also:
Lieber einen "virtuellen Hund", als gar keinen!
Vermutlich ist das ein ganz besonderes Ding zwischen Schäferhunden
und seinen Herrchen/Frauchen/Familien -
das wohl mehr als bei anderen Hunderassen zu spüren ist -
"ersetzen" kann man kein Familienmitglied, niemals !

Oh Mann ! Heute haben wir in Merenberg wieder so ein typisches Schäferhunde-Herrchen
(Hochzucht, gelb-schwarz) getroffen, dessen humpelnder Genosse uns entgegen kam.
Der absolut humorlose ältere Mann ist bezeichnend für die Sorte Halter gewesen,
die uns die Hundeabstinenz ganz leicht machen, weil wir damit auf keinen Fall verwechselt werden wollen.
(Der Hund war freundlicher, durfte aber nicht)

Heute morgen 5.45 Uhr ging ein Mann mit seinem kleinen Hund- wie immer- unsere Straße entlang.
Er verweilte in der Höhe einer nicht umzäunten Vorgartenanlage des Nachbarn vis a vis-
dann kam das Hundchen dort heraus.. (Vermutlich erleichert).
Ungeniert und fromm - da nützt auch das "Anti-Kack-Schild" (des gleichen Grundstücks)
ein paar Meter weiter um die Ecke nichts. Im Dunkeln ist gut munkeln!
Daß mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde,
mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
(Der Franz von Assisi hat nicht immer Recht gehabt oder keine richtige Frau gefunden?
Grundsätzlich ist da wohl was dran)

10.März 2013: Noch heute schwenke ich meine Beine so aus dem Bett,
- um nicht auf den Peter zu treten..
(Seine Decke lag direkt neben meinem Bett)
Der Reflex ist halt immer noch da.

Peters Grab wird mit "Großmutters-Blumengarten" - Samen bedacht,
die das Lungenkraut (sehr ansehnlich) ersetzen wird, das als erste Bepflanzung gut war.

***
Nochmal:
Ab und an fallen mir noch ein paar Begebenheiten oder Beobachtungen ein,
die sich im Zusammenleben mit dem Hund ergaben:
Der Hund "beurteilte" ungefährliche Begegnungen unterwegs gerne alleine - und am besten.
Bei unsicheren Hunden legt er sich ab und zeigte auf diese Art: Ich tue dir nichts.
Erst unmittelbar beim Zusammentreffen stand er ruhig auf und grinste.
(Das Schwänzeln war sehr zweitrangig und kam erst, nachdem der "Andere" dieses Signal setzte)
Der Blick in die Ferne - von Türmen über Stadt und Land -
wo auch unser Hund die Landschaft ab und an sehen konnte, zeigte:
Er erkannte die Weite und die Höhe dieses Blickes ganz genau:
Weit schauen zu können, ist Hunden wohl angeboren.
Aus dem fahrenden Auto heraus erkannte er -zweifelsfrei- Orte,
an denen wir schon mal waren und an denen eine positive Erinnerung haftete:
Ballspielen- Laufen- Training oder gute Hundebegegnungen.
Als Junghund knurrte er einen sehr Dunkelhäutigen aus dem Auto heraus an- warum weiß ich nicht-
vermute aber, daß dieses andere Aussehen im spontan gefährlich vorkam und den Schutzinstinkt anrief.
Das hat sich später aber gelegt, als wir öfter Leute dieser Art trafen.
(Ein Autohändler aus Senegal - ein unglaublich rabenschwarzer -
kaufte bei uns Motorradteile einer Enduro - trotzdem der Hund dabei war.
Dieser war wohl als freundlich eingestuft worden.
(Was er auch war - so kann ich mir nur vorstellen, daß dieser damals angeknurrte Typ
eine sehr unangenehme Aura gahabt haben mußte, wie wohl die meisten Fremden, sage ich im Jahr 2022 als Nachtrag mit fester Überzeugung.)
Der damalige Besuch bei einem sehr ähnlichen Hund in Elkerhausen ist mir noch heute in bester Erinnerung -
die stille Harmonie zwischen den beiden kräftigen Rüden war schon familiär zu nennen -
obwohl sich die Tiere nie zuvor sahen.
Irgendwie blieb die Hoffnung, daß sich diese "Rasse"
oder Art des Deutschen Schäferhundes hält oder durchsetzt.
(Weil psychisch stabil und physisch gesund und belastbar -
die Wahl eines falschen Hundes jedoch kann der Anfang hoher Tierarztkosten sein)

Der 17. Juli 2012 ist schon bald 8 Monate her
und noch immer kommen erstaunlich viele Besucher auf diese Seite:
In den 13 Tagen des März sind es 44 gewesen. Dh. es werden wohl wieder über 100 im Monat sein!
(Nachtrag: Das ist auch 2020 noch so, Nachtrag 2021 ebenfalls, genau wie 2022)

Ab und zu treffen wir unterwegs ein paar "Hunde" mit ihren Herr/Frauchen -
unser Abstand zur Hundehaltung ist größer geworden, keine Frage:
Die elendige Pseudo-Gehorsams-Fütterei auf Schritt und Tritt ist zur Regel geworden!
Futterautomaten auf zwei Beinen mit verwöhnten vierbeinigen Bälgern on Tour -
sind nicht das, was wir unter artgerechter Haltung verstehen.
Nun ist die Hundesteuer nochmal kräftig angezogen- besonders für 2. und 3. Hunde-
der TA hat sich noch schnellere Autos gekauft - das Geschäft läuft wohl gut.
Seit des Hundeplatz-Booms, wo der Vierbeiner als "Sportgerät" gesehen wird,
ist mir die Hundehaltung noch suspekter geworden- ohne Frage!
Spuren über die halb zugeschneiten, frischen Felder, wo die Frucht gerade mal fingerhoch steht-
querbeet bis zum anderen Weg, manchmal sind Reifenspuren kreuz und quer über die Felder..
Die Leute haben keinen Respekt mehr vor der Arbeit anderer.
Hundhalter fallen dabei besonders unangenehm auf:
Es ist diesen vollkommen egal, ob es sich um Wiesen oder frische Saaten handelt - die Hunde laufen überall !
(Damit wollen wir nicht in Verbindung gebracht werden - ein weiterer Grund, keinen Hund mehr zu nehmen.)

Es begab sich, dass meine Frau ihre berühmte selbstgemachte Blech-Pizza gebacken hatte
und der Hund nichts abbekam..
Sein Blick war so vorwurfsvoll, daß sie meinte:
"Das ißt du doch sowieso nicht, da sind kleine Fische und Oliven drauf!"
Nun gut, sie gab einen Streifen davon auf den Hunde-Teller - was soll ich sagen,
kein Stückchen blieb davon übrig..

Es begab sich, daß die Darmgrippe zuschlug und keiner etwas essen wollte -
so blieb eine 3/4 (28er) Pfanne bis zum Rand voller Bratkartoffeln mit Räucherspeck und Eiern übrig..
- der Hund übernahm den Auftrag und hat alles restlos verputzt.
(Anschließend ist er schlafen gegangen)

Bis zum 12. Lebensjahr war offenbar kein Hund, dem wir begegneten stärker- später
ging es langsam bergab mit den Kräften.
Das ist für einen stolzen Hund ebenso problematisch wie für uns Menschen.

Drei prima Hunde-Runden gefällig? Bitte sehr:

Gräveneck, unser Dorf

***
Weiter gehts mit dem Hund - Geschichten und Erlebnisse, die mir nochmal so nach und nach einfallen:
Jede "Beute" - egal ob Wurst, Braten oder Pute zu Weihnachten -
der Hund besah sich die Sache zuerst, bekam alles in Augenhöhe mit.
Auf den Gedanken, daran zu schlecken, ist er nicht gekommen.
Das Benehmen im Haus war immer tadellos, kein unnötiger Dreck, der zu beklagen war.
(Für einen Hund dieser Größe ist das eine erstaunliche Sache)
Ein leises Brummen, das nur mich und nicht meine Frau weckte, signalisierte: Ich muß mal raus.
So ein Tier vermißt auch Angehörige, wenn sie später nach Hause kommen!
Zufrieden war er nur, wenn alle daheim und am Tisch waren.
Wenn bei der Kocherei Schwarte oder Knochen oder Fett übrig war bekam der Hund das mit,
selbst wenn meine Frau beiläufig sowas zu mir sagte- schwups- schon stand er vor der Küchenzeile..
Es war praktisch unmöglich, den nachmittäglichen Tee mit dem typischen Plätzchen zu nehmen,
ohne dabei eines für den Hund zurecht zu legen.

Mit Hund ist das Haus sicherer, ganz ohne Frage.
Die schiere Anwesenheit reicht, um ungebetene Besucher fern zu halten.
Das war eine feine Sache, wenn wir ein Nickerchen auf der Terrasse hielten und die Haustür offen bleiben konnte.. (Die Haustür ist hinten raus, zum Garten)
Jetzt werde ich mir einen Bewegungsmelder besorgen,
sonst steht unvermutet der Postbote oder ein Vertreter vor uns!
Heute begrenzt kein "Türchen" das Grundstück zur Straße, das ebenfalls ein ganzes Stück Abstand brachte und das nun fehlt.
Auf dem Rasen sind immer noch Haufen zu entfernen:
Dicke Katzen machen das, die nun ungehemmt von Grundstück zu Grundstück schleichen.

Im Gespräch mit dem Nachbarn erfahre ich vom Ärger,
den Hundehaufen auf der Straße oder Bürgersteig bereiten.
Das wird immer und immer wieder gegen ALLE Hundehalter gehen.
(Gut, jetzt sind wir schon mal aus dem Generalverdacht, weil wir keinen Hund mehr haben - aber: Der Fuchs läuft durchs Dorf und hinterläßt mit Sicherheit auch.. Haufen!)

Interessant fand ich, daß die Wirbelsäule des Hundes (ohne Schwanz gerechnet)
länger war als die bei uns Menschen - deshalb war er immer recht dankbar,
wenn eine Nackenmassage angesetzt war..

28.3.2013 - eine Pressemeldung aus England
wo ein Mädchen von Hunden attackiert wurde -
berichtet wird von einer getöteten 14 jährigen, die durch zwei Pitbullterrier
und zwei weitere Bulldoggen umgekommen ist.
Sie war zum Essen eingeladen, kannte die Hunde gut und wurde attackiert,
als sie eine Frikadelle essen wollte- - die Tiere bissen sich im Hals fest, unvermutet.
Das kann nur mit total verzüchteten Hunden -wie bei diesen absichtlich auf Kampf
ausgelegten Zuchten- passieren,
die nicht umsonst "Kampfhunde" genannt werden. Gerade die Unberechenbarkeit,
der kippelige Charakter ist auch bei Rottweilern, Boxern und Dobermännern, aber auch bei Doggen festzustellen -
auch wenn deren Halter -aggressiv- das Gegenteil behaupten,
so sind sie stolz auf den angstmachenden Eindruck,
den diese Hunde in besonderer Form machen.
(Bürgerschreck)
Sicher beißen andere Hunde auch, aber unter ganz anderen Voraussetzungen und
Umständen als der typische Vorfall s.o. !
Vergleiche mit anderen Hunde-Rassen sind also nicht denkbar,
sofern diese nicht ebenfalls aus gestörten Gründen entsprechend aggressiv gezüchtet wurden.
Eine Beiß-Statistik sollte auch die Zahl der jeweiligen Tieren pro Rasse bedenken, sonst hinkt sie.
Ich komme dabei auch gerne auf den von mir favorisierten Deutschen Schäferhund zurück -
bei dem ein solches Fehlverhalten nicht vorstellbar ist.
(Korrekte Erziehung vorausgesetzt
- kaputtmachen kann man jeden Hund - immer wieder sehe ich absichtlich "scharf gemachte" Schäferhunde..
..die niemals die Beißhemmung in der Prägephase erfahren haben..
und selbst diese haben ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl,
das solche Untaten ziemlich unmöglich werden lassen wird)
Bei unserem war das so, dass er höchstens einen Schluckauf bekam,
wenn sich aus seinem (Menschen)-Rudel jemand verletzte und blutete.
Auch wenn Frikadellen ein enormer Antieb waren - auf den Gedanken deswegen einen Angriff zu starten,
ist total undenkbar gewesen.
Gierig ist ein Schäferhund nicht, wenn er normal gehalten wird.
Nun ist es in obigem Fall so gewesen, daß (wieder mal) mehrere Hunde zugleich gehalten wurden -
die sozialisieren sich dann weniger an den Menschen,
als aneinander und bilden ein Geflecht der Rangordnung,
das evtl. auch auf Zickigkeiten untereinander empfindlich auf Dinge von außen reagiert.
Deshalb halte ich NICHTS davon, zwei oder mehrere Hunde in einem privaten Haushalt zu halten !
Diese Erfahrung wird immer wieder bestätigt.

Im März 2013 waren 98 Besucher auf dieser "Peter"-Seite !
..immer noch, nach so vielen Monaten nach Peters Tod!

April..
Gestern war in Suchen und Finden ein zweijähriger DSH Ruede abzugeben, der so traurig schaute- nee,
ich lasse das lieber bleiben:
Die Phase der Sozialisation ist in diesem Alter längst abgeschlossen -
wer weiß, welche menschliche Krücke sich daran versucht hat.
Ganz ohne Grund wird so ein Hund nicht abgegeben!

Inzwischen haben wir einige Hundefreunde getroffen und immer wieder Klagen über TAs gehört,
weil die selbst totkranken Tieren noch Medikamente zur Genese verabreichen (verkaufen) wollen.

Ja, der Hund fehlt noch immer sehr.. wir riechen ihn noch zuweilen und ab und zu taucht
auch mal wieder ein dreifarbiges Haar auf.
(Im Geschirrschrank!)
Aus den Augenwinkeln denke ich manchmal:
Was macht der Köter in dieser Ecke?
Irgendwie ist dieses Tier noch gegenwärtig -
spätestens wenn wir grillen oder am Gartenhäuschen stehen.
Im Internet auf meinen Bildern sowieso.
Der Nachbarshund bellt noch immer in der gleichen eigenwilligen Tonfolge, die er damals dem Peter abgelauscht hatte -
er war Welpe, unser schon recht alt.
So schrecken wir noch immer zusammen,
wenn dieser Hund nebenan anschlägt und denken, es kommt wohl ein Besucher zu uns..
Neulich sind der TA und seine Frau stolz wie die Spanier auf ihren Pferden
hoch zu Ross an uns Spaziergängern vorbeigeritten -
irgendwie scheint er mitzulesen - die Freundlichkeit ist auf alle Fälle wie weggeflogen.

Überall liegen Hundehaufen an den Straßen - wieder verstärkt -
bis der Ärger von der Gemeinde pauschal auf alle Halter prasselt.
Es ist nur eine Frage der Zeit.

Trotz aller rationalen Überlegungen fühle ich mich richtig allein gelassen,
wenn ein Schäferhund im Fernsehen oder unterwegs zu sehen ist.
Das wird sich wohl nicht ändern.
Weit stärker als bei anderen Hunderassen sieht man dem DSH an was er denkt.
Diese Hunde sind sehr wählerisch, was den Kontakt mit anderen Artgenossen angeht,
die Bindung an den Menschen ist dafür um so stärker und hält
ehemalige Halter untereinander immer in freundlichem Kontakt,
auch wenn diese schon viele Jahre "ohne" sind.
Ein Schäferhund ist nicht nur einfach ein Hund, es ist ein Anspruch auf fast bedingungslosen Gehorsam,
der nicht aus dem Futterbeutel kommt, eine Verantwortung in der Erziehung oder Abrichtung
eines unter Umständen gefährlichen Hundes, der ohne Rücksicht auf seine eigene Gesundheit
und ohne zu zaudern Befehle ausführt.
Deshalb gehen unterwegs nur DSH-Halter, die ihren Hund im Griff haben und keine "Haltis" brauchen.
Das braucht viel Zeit und ein wenig Geduld, vor allen Dingen aber gleichlautende Befehle
und Befehlsketten,
die nie hysterisch und in hohen, schrillen Tönen ausgegeben werden dürfen,
damit der Hund keine Panik oder Hilflosigkeit des Halters spürt-
das würde den Respekt vor dem Halter unterwandern.
Ein "Teamspieler" war unser Hund wohl eher nicht,
zumindest nach meinen Erfahrungen.
Deshalb sind Hundevereine eher negativ, auch wenn SVs das Gegenteil behaupten.
Selbst geflüsterte Befehle werden sofort befolgt, was zuweilen sehr praktisch ist.
Das Dirigieren per Fingerzeig war immer wieder beeindruckend
und hat so manche unangenehme oder gefährliche Begegnung
mit anderen Hunden unterwegs entschärft.
Das ging so weit, daß ich den Peter bei manchem Zusammentreffen abgelegt habe,
wo er mitten auf dem Weg in der typischen flachen "hab acht Stellung" verharrte-
lang ausgestreckt, aber sprungbereit.
Nun kam der angeleinte, kleinere Kläffer entgegen, auf uns zu und wurde entweder weggezerrt oder ging-
je nach Freundlichkeit- auf unseren zu, jedesmal total verunsichert,
warum jener unangeleint in dieser Haltung blieb..
Nun schaute der Peter zu mir und seine Augen fragen- ja oder ein Nicken reicht, dann stand er langsam auf
und baute sich in voller Größe vor dem Kleinen auf.
Der Bann war bis dahin längst gebrochen und so entstand so manche Hundefreundschaft,
die bei einer anderen Art der Begegnung bereits am vorbeugenden Angstangriff des kleinen Hundes gescheitet wäre.
Der Peter grinste dabei immer so seltsam..

19.4.2013
Na also, der Jagdpächter hat wieder mal angehalten und ein wenig Neues erzählt:
Die Hundehalter machen was sie wollen, meint er, sie kümmern sich nicht um Gesetze oder Anordnungen
und leinen nicht an, egal ob "Setzzeit" ist oder nicht.
Wilde Quad- und Geländemotorrad-Fahrer heizen querbeet durch den Wald und notfalls über die Felder,
wenn der Jäger oder Jagdpächter kommt.
Klar, dabei wird das Wild aufgeschreckt und gestört-
es rennt dann über die Straßen und bringt den Verkehr in Gefahr.
Seine Klage ist durchaus verständlich - ich bin froh,
daß mir das Problem nicht mehr ist, den Hund immerfort angeleint haben zu müssen
und zum Glück auch keine Jagdpacht zu haben.
Er erzählt, daß die Freizeitler auf dem Leinpfad
extrem aggressiv sein können, sogar gegen die Wasserschutzpolizei.
Irgendwie scheint man heute im Straßenverkehr,
beim Parken und in der Freizeit "die Sau" rauslassen zu wollen- um zu kompensieren,
was es an neuem Druck und Frust so gibt.
Auf andere Psychopathen - wie Poser und Tuner - will ich nicht eingehen.

***
Auf meinen Webspaziergängen treffe ich auch mal auf Hundeseiten, die immer wieder gruseln lassen:
Girlys mit ihren sonderbaren Sachen, dem extremen Puppengefühl,
übertücht mit Pseudo-Sport-Image des must have.
Zum Weglaufen - und einer der Gründe mehr, keinen Hund mehr anzuschaffen!
(Die sind zwar anders, aber nicht besser als die dusseligen Hundevereine,
wo die alten Männer mit den dicken Bäuchen herum brüllen)
Hundehaltung ist in weiten Teilen zum "Sport" verkommen,
die andere Seite hat "Schoßhunde" - gruselig.

Ab und an fällt mir noch was ein:
Der Hund konnte im Schlaf herzzereißend weinen, schluchzen und pfiepen -
vermutlich ein ganz frühes Erlebnis, das er nicht verarbeiten konnte.
Das kam recht selten vor und dann wurde er sofort getröstet, was dankbar angenommen wurde.
Wenn nun Hunde träumen, was wir im Haus allesamt belegen können, haben die "Fachleute" unrecht:
Instinkte haben wir auch und Hunde können freilich denken -
in welchem Grad oder Maß kann man nur vermuten.
(Ich will lieber nicht wissen, was Akademiker über einfache Leute denken -
auch bei uns Menschen gibt es Schlaue, Gerissene, Dumpfbacken und freundliche Dummköpfe)

***
Mich stört schon seit vielen Jahren, daß Tierheime ihre Zöglinge
mit ein zu vielen Auflagen und für viel zu viel Geld abgeben:
Es können ungeahnte Kosten auf die neuen Halter zukommen - was eingeplant werden muß -
deshalb wird ein Interessent kaum so viel Geld für einen "gebrauchten" Hund
ausgeben wollen oder können.
Durch hohe Vermittlungsgebühren wird so mancher gute Vorsatz zunichte.
So manche gutgemeinte Moderation in Fernsehsendungen über dieses Thema sind allzusehr vermenschlicht
und so wird der Zuschauer eher verdummt als aufgeklärt.
Z.B. kann die Aufnahme eines älteren Schäferhundes ein nicht zu unterschätzendes Risiko sein -
weil (wie bei allen Rassen) unangenehme Erfahrungen und falsche Erziehung arg viel verdorben haben können.
(Schüsselreize können unvermutet auftreten)
Wenn der neue Hund dann die Türen zerkratzt oder aus dem Sofa hockt, weil er das beim alten Halter durfte,
kommt der Ärger und kommen Kosten auf.
Das geht bis zu schweren, oft verborgenen Krankheiten, die richtig Geld kosten können.
(Geld ist leider eine endliche Resource bei den meisten Leuten
und vom Leid für das Tier will ich nicht mal erst anfangen)
Nachtrag Okt. 2022: Der Mindestlohn ist auf 12 Euro die Stunde gestiegen - darüber freut sich JEDER DRITTE Bezieher sozialversicherungspflichtiger Einkommen in unserem Landkreis Limburg-Weilburg! (Diese Sache muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen - "die Schere" der Einkommen ist also deutlich stärker auseinander gegangen)
Wenn nun aber jemand lange Hundeerfahrung hat und für einen guten Hundelebensabend sorgen kann,
sollten keine "Gebühren" verlangt werden.
(Schließlich fällt dem Tierheim das Füttern und der Tierarzt weg)
Ich finde, daß die Spanier und Rumänen und Griechen etc. sich selbst um ihre Hunde kümmern sollten -
oder glaubt ihr allen ernstes, daß die Aufnahme der armen Tiere
die Situation oder das Verhalten dieser Menschen dort ändern wird?
Alter "unbrauchbarer" Hund weg, entsorgt, streunern lassen, bis er gefangen wird und in Deutschland landet.
Der neue, nachfolgende Hund ist sofort da - eine merkwürdige Mentalität.
Sonst gibts für jeden Kleinkram EU-Regelungen !

***
Gerade gestern (29.4.2013) im Fernsehen- eine Erzieherin mit "Therapiehund" - einem Retriever-Schnautzer-Mix,
also kein kleiner Hund:
Die Kinder wurden in Reih und Glied aufgestellt,
wie bei einer Schulfahrt, dann fragte sie:
"Wer von euch Angst hat, soll auf die andere Seite gehen"
Das haben ein paar Kinder gemacht- verständlich.
Der Hund ging nah an den Kindern vorbei
und so konnten sie ihn vorsichtig anfassen- die Erzieherin hat den Hund
an ständige Füttereien aus der Hand gewöhnt,
wie ein Sä-Mann hatte sie immer die Hand im Säckel und an der Hundeschnautze.
Der angebliche Therapiehund schnüffelte bei den Kindern ebenfalls um Futter nach.
Dieses Verhalten sieht inzwischen nicht mehr nur bei Frauen,
sondern auch bei vielen Männern, wenn sie mit dem Hund unterwegs sind.
Das ist Dressur und keine Erziehung.

Mir ist klar, daß Hunde oftmals der letzte Draht zur Urtümlichkeit der Natur sein können,
dh. die Kinder werden derart überhygienisch verpackt, daß sie - auch ein Produkt nerviger "Erziehung"
von kleinauf Tabletten und fachlichen Rat benötigen.
Wir waren oft mit dem Peter in der Stadt unterwegs, wo manchmal überängstliche Kinder waren.
Ich habe dann immer eine kleine Vorführung gemacht,
wenn offensichtliches Interesse bei den Kleinen bestand.
Der Peter hörte auf Fingerzeig und blieb auf Abstand, wenn das verlangt wurde und ebenso konnte er sich hinlegen
und eine 360Grad - Rolle machen, sehr zur Freude der Kleinen: "Toter Hund!"
Schwups - wieder eine Rolle.
Der Bann war schnell gebrochen und die Kinder fingen an, ganz vorsichtig,
den Hund zu streicheln.
Das galt auch für ganz Kleine, die sich zuweilen am stabilen Hundekörper abstützen, um nicht zu fallen.
Einem selbstsicheren und freundlichen Hund macht das nichts aus.
Auch ohne Futter-Belohnung - (die ein Hund unterwegs niemals haben darf, damit er nicht irgendwann mal Giftfutter schluckt)
- ein freundlicher Klaps reicht.

Gut, eine solche Erziehung braucht viel Zeit und Geduld,
das bekommt man nicht mal eben mit einem wöchentlichen Besuch
im Hundeverein hin- mir ging es eher darum, die bessere Alternative zu nennen.

***
Bei Ausgrabungen in einer hessischen Burg soll man einen gläsernen Sarg gefunden haben,
in dem ein Hunde-Skelett lag, neben diesem ein großer Rinderknochen,
Jahrhunderte vor dem schrägen gewalttätigen Christianisierer Bonifazius - mit der Inschrift:
"..bis wir uns in den himmlischen Jagdgründen wiedersehen! "
Das veranlasste die Grabungsleiter zur ehrenden Bemerkung bezüglich der alten Religionen,
die wohl nicht so roh gewesen waren,
wie das bei der Missionierung als "Heiden" glaubhaft gemacht werden sollte.

Ähnliche Geschichten gibts hier:
Ketzelburg - die Suchmaschine kann noch mehr entdecken.

***
Ab und zu schaue ich nochmal in der Zeitung nach Tieranzeigen-
wo so mancher arme Schäferhund auf Vermittlung wartet..
wer einen solchen Hund hatte, weiß um das beträchtliche Risiko, das davon ausgehen kann.
Selbst wenn der Hund nicht mal plötzlich und unvermittelt beißt, weil er irgendwie schlechte Erfahrungen
mit bestimmten Dingen oder Bewegungen gemacht hat,
kann er trotzdem über Tisch und Bänke gehen, Türen zerkratzen etc.
Wer weiß schon, wie das Tier erzogen oder nicht erzogen worden ist..
Einen Welpen bekommt man ab der 7.-10. Woche,
dann beginnt die menschenbezogene Sozialisation.
Einen Hund im Alter von 9 Monaten aufzunehmen, bedeutet schon,
daß er "fertig" und kaum mehr zu ändern ist:
Ganz besonders unauslöschlich sind schlechte Erinnerungen !
Spätere positive Eindrücke überlagern die negativen,
können aber jederzeit und unvermutet wieder zum Vorschein kommen.
Nach zweimaligen Erfahrungen mit einem Tierheim-Hund lasse ich das besser,
auch wenn die Hunde freundlich waren-
ihre Macken waren da und blieben dauerhaft erhalten.
Desgleichen sieht man im Umfeld über viele Jahrzehnte-
immer die gleichen Muster.
Heute kam ein netter Welpe mit Frauchen und Futterbeutel des Wegs- der Kleine
wurde ständig gezerrt und gefüttert.
Es war dem Hundchen nicht möglich, mit mir Kontakt aufzunehmen,
was er eigentlich heftig wollte..
(Wie soll ein Hund auf diese Weise "sozialisiert" werden?
Oder sollten die neuen HalterInnen besser selbst eine Sozialisation verordnet bekommen?)
Es ist wie es ist:
Wieder ein kaputter Hund, der ins Tierheim kommt, wenn er nicht so funktioniert wie er soll.
(Wenn niemand da ist, um ständig Futter nachzulegen, also wenn alle zur Arbeit sind- dann gehts rund,
bei geringsten unbekannten Geräusch.
Sicher, mir tun die Tiere im Heim leid, sehr leid sogar - aber...

***
Interessant zu beobachten ist, daß -unabhängig von der Hunderasse oder Größe-
sich die meisten Hunde an einen wohlmeinden Menschen noch im Alter erinnern,
den sie als Welpe kennenlernen durften..
bei einigen Individuen scheint das jedoch nicht der Fall zu sein.
Gibt es dumme und intelligente Hunde?
Ich denke ja.
Einige pfiepsen schon von Weitem,
ganz offenbar werden wir erkannt- was sich dann beim Näherkommen auch verifiziert.
Die Begrüßung ist wie bei alten Bekannten, herzlich und freundlich.
Bei Modehunden habe ich hier
-überwiegend- keinen positiven Eindruck gewinnen können.
(Retriever und Sennenhunde fielen dabei besonders auf -
das kann freilich auch subjektiv sein)

***
Mit Freude lese ich in O berlahn.de, daß die "bösen Geocacher" einen Reinlichkeitstag eingeführt haben,
wo Abfälle in der Natur aufgesammelt werden ..

***
In meinen Historienbüchern über den Taunus und Hessen lese ich über die "altphaläologischen" Menschen,
die als erstes Haustier den Hund hatten.. vor 500.000 Jahren!

***
Ab und zu fallen mir ein paar Erlebnisse mit dem Peter ein:
Als der Sohn zum Wehrberater in die Kaserne mußte,
(Er hatte noch keinen Führerschein)-
sind wir zusammen und mit dem Hund dort gewesen.
Wir blieben vor dem Gebäude und machten ein paar Hunde-Übungen, da kam die Order:
"Reinkommen!"
Ohne Probleme ins Gebäude und den Hund im Flur abgelegt, wollten wir warten,
bis der Sohn den Termin hinter sich hatte.
Denkste- der Offizier wollte uns dabei haben- mit Hund.
So lag der Köter zwischen unseren Stühlen
und robbte immer ein Stückchen weiter unter den Schreibtisch.
"Lassen sie den Hund doch in Ruhe dort liegen,
der stört mich bestimmt nicht!"
Irgendwann ging die Tür auf und ein Rekrut schaute herein und wollte seine Frage stellen-
da "verteidigte" der Peter dieses Zimmer mit einem scharfen Ton.
Schwups, da war die Tür wieder zu..
(Allgemeines Gelächter)
Wieder draußen auf dem Flur warteten schon ein paar Mitarbeiter in Uniform
und wollten die "Attraktion des Tages" sehen..

***
Ich habe es damals fertig gebracht, den Hund auf dem erhöhten Wiesenrand des Lebensmittelmarktes
abzulegen bis mein (kleiner) Einkauf erledigt war.
(Allein im Freien, nicht angeleint, nur abgelegt)
Als Belohnung gab es freilich eine Kleinigkeit - aber erst zuhause.

Jaja, die Erinnerung - ab und zu wiederholt sich was, aber immer mit kleinen Erweiterungen, die eben später eingefallen sind..
Als Welpe hat der Peter einen zufälligen "Ersatzvater" gefunden- den Troll, einen 50kg DSH Hochzucht,
(er lebte auf dem Campingplatz an der Lahn -
dort wo der Leinpfad oder R7 Radweg ist)
der Hund war zu schwer und zu bissig.
Im Laufe der Unterhaltung mit dem Halter kamen sich die Hunde näher und irgendwann spielten sie zusammen -
der Große trieb den Kleinen in die Enge, in den Hang, wo er nicht weg konnte.
Was passierte?
Der Kleine schnappte böse wie ein kleines Krokodil- das hat den Großen wohl beeindruckt.
Seit dieser Zeit war Nachlauf mit gegenseitigem "ich beiß dir in den Hintern, dann du mir" angesagt.
Während wir uns unterhielten, lagen die beiden nebeneinander und warteten darauf,
irgend einen zufällig des Wegs kommenden Hund zu plätten..
(So weit kam es nicht..)
Der Halter des Troll meinte mal:
" Wir haben hier unseren Rennrad-Raser, einen älteren dünnen Mann, der jeden wegklingelt und rücksichtslos ist -
einmal war der Troll auf der Wiese, ich auf der anderen Seite des Radweges.
Es kam wie es kommen mußte:
Der Troll lief zu mir und der Radler konnte nicht mehr bremsen und raste das Ufer in die Lahn hinab,
wo er mit Matsch stecken blieb.. "Das hat ein Nachspiel!" fauchte er. "
Trolls Herrchen war nicht auf den Mund gefallen und antwortete spontan:
"War das das Vorspiel?".
Es kam wohl nichts mehr nach, die beiden hatten keine Probleme und der (alte magere) Raser
fuhr an dieser Stelle deutlich langsamer.
(Die Story spielte relativ nahe des Bahnhofs Gräveneck am Campingplatz)

***
Gelegentlich treffen wir ältere Hundehalter mit -meistens nicht angeleinten- Hunden zusammen,
wo der Peter ruhig seiner Wege trabt.
Die Hunde kommen gerne zu uns und wir gerne ins Gespräch mit dem Halter:
"Der macht das sonst nicht!"
(Die Hunde wissen ganz genau, zu wem sie kommen dürfen und zu wem nicht)
Der Austausch von Erlebnissen und Erfahrungswerten in der Hundehaltung ist immer nett-
sie ähneln sich sehr -
im Gegensatz zu den moderen Haltern, die fast ausschließlich Frauen sind.
Ehemalige Hundehalter sind auch dabei,
die wir noch von früher kennen - jeder überlegt ob er sich nicht doch wieder einen Hund zulegen soll -
so mancher kippelt und wird seiner rationalen Abstinenz doch noch untreu und schiebt
"gesundheitliche Gründe" vor,
weil die Hundehaltung beruhigend wirkt und ausgleichend auf das Gemüt,
auf das Herz und nebenbei noch für Bewegung sorgt:
Ein Hund will jeden Tag an die frische Luft.

***
Aus Sicht der Landwirte sind Hundehalter ziemlich rücksichtslos und dreist-
sie stehen manchmal mitten im Feld mit ihrem Hund,
manchmal zerstören sie die Bindung von Heuballen oder Silage-Ballen,
daß die Stabilität weg ist oder Wasser eindringt und der Inhalt verdirbt.
Entweder verstehen die Halterinnen (fast nur Frauen) den Sinn eines Feldes nicht
oder es ist denen schlicht egal.
Sogar über fremde Zäune werden die Hunde zur "Dressur" geschickt,
daß dabei ein anderes Grundstück betreten wird,
scheint nicht zu berühren.
Die Haufen werden immer öfter liegen gelassen, nicht mal abgedeckt, geschweige denn aufgesammelt.
Dazu muß ich sagen, daß ab und an Autos oder Wohnmobile in Wald- oder Feldwege einfahren wird
und ungehemmt auf den Weg sch... - von Mensch und Hund -
Aufpassen ist angesagt, wenn man zu Fuß unterwegs ist.
Klar, daß man seinen Hund nicht auf eine Wiese lassen darf,
wo Rehe ihr Kitz ablegen oder das Gras noch gemäht werden muß -
das zur Fütterung der Stalltiere oder zur Heulagerung für den langen Winter gedacht ist..
ganz offenbar weiß das eine moderne Halterin oder Halter nicht.
Das alte Problem, daß viele Hunde nicht hören,
erspare ich uns an dieser Stelle mal - weil das wohl die Ursache der Anleinpflicht gewesen sein wird.

***
Im Mai 2013 haben wir uns hier in der Familie so langsam an den "virtuellen Hund" gewöhnt,
der vom Monitor aus immer mal auftaucht.
(Sendungen über Hunde, die verzweifelt ein neues Zuhause suchen,
darf ich mir immer noch nicht ansehen, das wäre zuviel)

Zum Glück sind noch Zorro, Ben, Betty und Allister als "Kontakthunde" im Dorf-
sonst wäre die Lücke des fehlenden Hundes zu groß..

H orstS tern verrät in seinem Büchlein "Bemerkungen über Hunde" über die Abstammung unserer Haushunde:
Canis pallipes - der Indische Wolf, der eine Unterart des Wolfes oder gar eine eigene Art sein könnte-
wäre zumindest einer der Ursprünge der ersten Hausgenossen:
Indischer Wolf
Indian Wolf
Das halte ich für durchaus denkbar, zumal aus dem indogermanischen Raum
die ersten Menschen nach Europa gezogen sein sollen.
Eine hohe Ähnlichkeit ist allemal vorhanden!
Aber auch der C.A. Lupaster, der Afrikanische Wolf ist ein guter Hinweis
auf die Herkunft unserer Hausgenossen:
Ägypt. Schakal
Äthiop. Wolf
Außer dem Mähnenwolf ist da noch der Afrikanische Wildhund zu nennen:
afrik. Wildhund
Durch die Trennung des Urkontinents (dieser Prozess ging nicht von heute auf morgen)
ist so manches Tier und vermutlich auch der Vorfahre
oder der erste moderne Mensch auf unseren Kontinent gekommen.
Hunde vermischen sich gerne, so ist eine Menge möglich und denkbar.
Fakt ist, daß Hunde die ersten Haustiere waren.
So lange wie diese Geschehnisse dauerten, so lange ist wohl auch die Story der
Domestizierung des einstigen Jagd- heute eher Stubengenossen..
Domestizierung
Ein guter Beitrag, der meine Gedanken dazu bestätigt:
welt.de/ wissenschaft/umwelt/ article113078420/Das-gewisse-Etwas-das-den-Wolf-zum-Hund-machte.html

***
Ab und an treffen wir auf den Wanderungen auch auf Hundehalter,
die irgendwie verschreckt zum Anleinen tendieren,
schuldbewußt und genervt.
(ich winke dann schon von weitem ab, so kann ein wenig Kontakt entstehen:
Vor manchen Menschen gruselt es mir deutlich mehr als vor bösen Hunden,
die sehr sehr viel seltener sind)

***
Traurig und ein wenig betroffen machen mich so manche Hunderassen, die man so des Unterwegs trifft:
Wie kommt der Mensch auf den Gedanken, die Kreatur derart zu verunstalten?
Ist das nur reine "Geschmacksache"
oder schon Qualzucht oder gar Hass gegen die Natur?
Wie auch immer- mit einem Hund oder gar dem Ur-Ahn, dem Wolf
oder seinen engen Verwandten hat so ein armes Ding nichts mehr zu tun.

Auch wenn man über Verstorbene nichts Nachteiliges sagen soll,
bin ich ganz anderer Meinung als H orstSt ern,
der den Schäferhund als gefährlich ansah, wenn er außerhalb des Vereins zu finden ist.
Vereine scheinen mir eher der Hort jener unsäglich falschen "Erziehung" mit "Leckerli" zu sein,
die man allerorten sieht.. oder ein Gral der Scharfmacher,
mal so mal so. (Bedenklich)
Abrichtung ist eine Sache, ein freundschaftliches Band ein ganz anderes, letzteres geht viel tiefer
und reicht länger als jede Leine, sogar über Alterstaubheit hinaus,
weil visuelle oder Handzeichen die Verständigung
immer noch möglich machen.
Recht hat er allerdings, wenn Natürlichkeit angemahnt wird:
Ein Hund muß immer ein Hund oder ein Tier bleiben - ein Ersatz für eine menschliche Beziehung ist
in der Hundehaltung oder Tierhaltung nicht zu finden,
das wäre "pervers", wie der Autor schreibt.
Das sehe ich ebenso.
Das selbe Buch zeigt auch ganz gut auf, wie sehr die Vorbehalte der Hundehasser-
wozu auch Goethe gehört haben soll-
nicht ohne Grund eine Aversion entwickelt haben.
Hundehalter scheren sich um kleine Kinder,
die zuweilen große Angst haben, (der Größenunterschied!)
Leute mit empfindlichen Nasen und Gehörgängen- oft recht wenig.
Die Hunde werden dort urinieren, wo eigentlich Kinder spielen sollten- in den Hinterhöfen oder Parks.
Exkremente werden gerne "vergessen" oder "übersehen" - zur Freude der Passanten,
die im Dunkeln dort eintappen..
Nicht ganz zu Unrecht unterstellt so mancher den Hundehaltern "Despotismus" oder Feldherrenwahn,
wobei Hundehalterinnen wohlweislich ausgeklammert werden.
Die nicht unproblematische Auswahl der Hunderasse / Größe
habe ich ganz oben schon einige Male angeschnitten:
Niemand sollte sich wundern, wenn ein Jagdhund in einer Stadtwohnung verrückt wird!
Nach jahrzehntelangen -allermeistens freudlosen- Erfahrungen mit Tierärzten bin ich froh,
mit diesen Leuten nun nichts mehr zu tun zu haben.
(Ohne Hund kein Hundearzt)
Heute am 7.6. haben wir eine längere Unterhaltung mit einem Paar aus dem Ort, -
das wir (ohne Hund) unterwegs trafen:
Die gleichen Story wie bei allen anderen zuvor, immer das gleiche mit den Tierärzten,
immer das gleiche Erlebnis mit den Jagdpächtern und immer das gleiche
mit dem -unfreiwilligen- Zusammentreffen mit kleinen Hunden.
Nun gehen die Beiden ohne Hund ihre Runde und sprechen die ganze Zeit vom verstorbenen Rudelmitglied,
was wir von Zeit zu Zeit auch noch tun.
Wir tauschen uns so aus und trösten ein wenig mit lustigen Erlebnissen mit dem Tier,
das uns lange Jahre treu an der Seite war.
Heute haben wir noch irgendwo -im Schrank- dreifarbige Hundehaare gefunden- unglaublich,
nach so langer Zeit danach und trotz dem neuen unerbittlichen Super-Staubsauger meiner Frau.
Mich wundert immer wieder, daß eine so große Zahl an Besuchern diese Hundeseite anschaut -
zwischen 80-100 jeden Monat.

***
Der Nachbars-Hund hat meine "Beute" begutachtet und anerkennend geschmatzt-
obwohl die Grillsteaks eingesiegelt waren, an denen er geschnuffelt hat.

***
Beiläufig kam im Fernsehen der Satz:
"wollen wir mal ne Runde drehn?" -
Exakt dabei ist der Peter immer aufgesprungen und wußte,
daß wir unseren Gang machen..
Ach ja- des Jagdpächters Hund hatte aus dem offenen Geländewagenfenster
die Rottweiler-Halterin angreifen wollen
und genauso schnell wieder im Fenster des Wagens verschwunden sein soll,
wie er zurückgepfiffen wurde..
ein andermal hat sein Jagdhund sich auf den -angeleinten- Rottweiler
obiger Bekannten gestürzt und diesen in die Gesichtspartie gebissen.
(Korrigiert, weil wir die Aussage nochmal untereinander abgeglichen haben:
So harmlos war der Jagd-Köter wohl nicht, wie wir im Zusammentreffen mit unserem Peter dachten.)
Dennoch haben die Bekannten den Jagdhund schon mal zurückgebracht, als sie ihn -wild und frei,
ohne Begleitung- herumstrolchen sahen.. ein wenig Feudalismus
scheint in der Jagd doch noch vorhanden zu sein,
wo mit zweierlei Elle die Bevorschriftung gemessen wird.
Man kann anderen Leuten keine Vorschriften machen,
wenn selbst von der Hundehaltung keine Achtung hat.
Irgendwie wie in der Politik- sie predigen Wasser und trinken Wein.
So viele Gründe, die uns von einer weiteren Hundehaltung abhalten - wie der,
daß die Gemeinde die Hundesteuer erhöht hat.
Hundesteuer für den ersten Hund 48 Euro/Jahr (60)
für den zweiten Hund 96 Euro/Jahr (144)
für jeden dritten und weiteren Hund 144 Euro/Jahr (216)
Kampfhund 600 Euro im Jahr. (600)
(die Klammerzahlen sind für das Jahr 2018, daran kann man deutlich die Gebührenschraube sehen)
Nachtrag 2022: Für den 1. Hund 70 Euro, für den 2. Hund 155 Euro, für den Dritten 230 Euro und für gefährliche Hunde 600 Euro.

Dazu kommen die Impfungen, Untersuchungen, Versicherungen
(Haftpflicht und Krankheit- je eine Versicherung) und der übliche Kleinkram mit Futter.

https://www.gem einde-weinbach.de/fileadmin/user_upload/Satzungen___Bebauungsplaene/hundesteuersatzung-vom-25-06-2015.pdf (älter)
Die beknackten Gender-Ausdrücke sind einfach nur noch lächerlich, die in diesem Phamphlet zig und zig Mal wiederholt werden:
"Steuerschuldnerin oder Steuerschuldner ist die Halterin oder der Halter eines Hundes"
Das muß ein bösartiger Virus sein, der die Hirne befallen hat- oder?

***
9.6. der Tag des Hundes wird propagiert - wozu fragt man sich:
OHNE HUNDEVEREINE mit ihren verrückten Modeideen wäre jeder Tag ein Tag des Hundes..
(Mein jahrzehntelange Hundehaltererfahrung) Ein Hund braucht Zeit,
er sollte nicht die ganze Zeit alleine zuhause hocken, sondern immer eine feste Rudelbindung spüren.
Man kann nicht mehr falsch machen, als sich nach den publizierten Angaben oder Vorgaben zu richten.
Unser Hund war immer nah dabei, so oft wie irgend denkbar - deshalb "funktionierte" er auf stille Zeichen,
ganz ohne Zwang oder Futterli-Bestechung.
Erziehen und Abrichten sind zwei total unterschiedliche Dinge,
genau wie die Haltung als Diensthund (ohne Beißhemmung) und als privater Begleiter,
der MIT der Beißhemmung sozialisiert worden ist.
Dressuren auf Hundeplätzen können nur scheinbar Sicherheit bringen-
ein Hund ist und bleibt immer ein Tier, ein soziales Wesen, wenn wir gut gearbeitet haben.
Diesen Hundezirkus in den Vereinen wollen wir lieber nicht mitmachen-
(ein kurzer Schnupperkurs war schon viel zu unangenehm)
selbst wenn unser Hund so hört, wie er soll-
kann er dort jederzeit angegriffen werden und für Ärger sorgen-
den wir absolut nicht haben mögen.
Spaziergänge sollen Erholung sein, genau wie die langen Wanderungen- Zoff ist nicht unser Ding !

***

Die fehlende Sozialisation zeigt sich klar beim zu schnellen Drohgesicht, das doch wohl auf enge Haltung und Wildheit hinweist.
Wenn man im Tierpark eine solche Szene vor die Linse bekommt, findet das Drohgesicht dort zu oft statt -
welches ohne Frage sonst eine seltenere Geste sein dürfte.
Wie auch immer- eine zoo-ähnliche Haltung ist immer schlecht und nicht artgerecht.
Wenn man weiß, daß ein Wolf 50qkm Jagdgebiet hat, kann ein Rudel hinter dem Zaun nicht angehen -
die Wolfsfamilien zerstreuen sich, wenn die Jungen groß genug sind.
Hier sind wohl ein paar zusammen,
die so in der freien Natur niemals zusammen kommen würden!

***
Ab und zu kommt mal einer auf unserer Lieblingsrunde, die wir noch immer gehen-
mit einem neuen Hundchen entgegen,
was immer wieder erfreulich ist.
Ich denke immer: Wie lange wird es wohl dauern,
bis auch diesem Retiever das Kastratenschicksal zuteil wird,
weil die Besitzerinnen mit einem Rüden nicht klar kommen?

***
Ziemlich unbekannt scheint mir der Tipp zu sein, zwischen den Schulterblättern über die Halswirbel
bis zum Atlas den Vierbeiner zu massieren- Hunde haben öfter Kopfschmerzen als wir denken.
Also immer hübsch zwischen Daumen und Zeigerfinger durchkneten, der Hund wirds danken.
(Verspannung merkt man sofort zwischen den Fingern, es sind Knoten zu spüren, die durch Massage weg gehen)
(Man darf nicht vergessen, daß ein Schäferhund eine längere Wirbelsäule als der Mensch hat-
-ohne Schwanz gerechnet- was schnell zu Verspannungen führt.)

***

"Hund ohne Maulkorb wird nicht im öffentlichen Bus mitgenommen".
War es die Vorschrift des Betreibers oder der "Kulturkreis",
aus dem der Fahrer stammt ? -
als Hundehalter hat man so seine spezifischen Erfahrungen mit den "Wurzelmenschen" gemacht.
(Das ging nicht nur mir so, das haben auch viele andere Halter ebenso erfahren)

Meldungen aus dem Web oder der Zeitung sind immer mit Vorsicht zu genießen, weil sie so angelegt sind,
daß man geneigt ist, sich aufzuregen.
Mit ein wenig Pragmatismus oder Gelassenheit
geht so einiges und so bleibt nur der "Unterhaltungswert", was immer das auch ist.

***
1 Euro Leberkaesebroetchen:
"Darf es das Endstueck sein?" JAAAA!


***
Ab und zu mal eine Erinnerung:
Wenn ich den Hund fragte "na gehts guuut?" kam meistens ein deutliches,
längeres Augenzwinkern oder zupetzen.
Das war kein Zufall und konnte immer verifiziert werden - außer, wenn er Kopfschmerzen hatte!
(Dann folgte eine Schulterblatt/Halswirbel-Massage)

***
Juli 2013 Inzwischen trifft man immer mehr ehemalige Hundehalter,
die "rückfällig" geworden sind
und sich wieder einen jungen Hund angeschafft haben.
Das kann ich mir für oder bei uns nicht vorstellen.

***
In der Lahnstraße hat es gebrannt, am 11.7.2013 Donnerstagnacht, um 03.15 -ein Schlag, ein Schrei,
hohe Flammen hinter der Schreinerei.
Die Feuerwehr(en) waren schnell zur Stelle, das darf man sagen.
Es soll ein Carport gebrannt haben, wo die Flammen schon am Übergreifen auf den Anbau und das Wohnhaus waren.
Die Buschtrommel weiß immer mehr als die Presse:
Die Küche und das Wohnzimmer sind verschmort,
also im Haus- und im oberen Stock ist alles verräuchert, der Anbau,
eine überdachte Terrasse mit dem PC und allen Unterlagen ist verbrannt,
zwei Nebenbuden sind ebenfalls abgebrannt.
Sonst ist vieles schwarz und naß.
Die Nachbarin hat das Feuer zuerst bemerkt, weil ihr Hund gemeldet hat!
Sofort wurde die Feuerwehr gerufen und die Nachbarn geweckt, die vom Brand im
eigenen Gebäude nichts gemerkt hatten.
Der Schrei muß wohl von jener hilfreichen Nachbarsfrau gekommen sein.
Gut, daß alle Bewohner unbeschadet sind,
das Materielle wird wohl ersetzt werden, wenn die Kripo
(die kommen immer, wenns irgendwo brennt)
fertig ist.
Der Hund als Brandmelder - nicht schlecht!
Selbstverständlich habe ich dem Bürgermeister eine Mail geschrieben und vorgeschlagen,
daß der Hund zeitlebens steuerbefreit wird.
(Statt 650 Euro als "Kampfhund")
Schließlich hat er drei Menschen gerettet !
Evtl. wirkt es ja- die Hoffnung ist immer da.
Als ich das im Blumenladen der Hundehalterin gesagt habe,
ist sie vor Freude richtig hibbelig geworden.

***
Sonderbare Zustände erlebt man allerdings beim "kleinen Züchter" -
der zuweilen das Muttertier nicht zeigen will..
Von der Hundemafia will ich nicht erst anfangen zu berichten.

***
Im Sommer, wenn viele draußen sitzen, nerven Hundeübungen und ständiges Gebell doch,
selbst ehemalige Hundehalter.
Die Haufen auf der Straße und auf den Wegen sind auch nicht schön.

***
Ein Reportage im TV ueber zu vermittelnde Hunde war eher eine peinlich dümmliche Sache
von einem Hundeflüsterer "Mil ano",
der seine Thesen zum Besten gab:
"Wenn zwei Rüden sich begegnen und einer aufreiten will
und seine Schnautze über den Rist des anderen legt, ist das Freundschaft" -
Vermutlich hat er da "etwas" daneben gegriffen..
..oder bezieht das auf eine bestimmte Sorte Mann?
Die Peinlichkeiten der Vermittlung waren kaum zu ertragen, wo die Probanten -diesmal alles Pärchen-
allerlei Lächerlichkeiten ertragen mußten, um die Hunds - Krücke mit nach Haus nehmen zu können..
Mir fällt immer wieder auf, daß Frauen mit mehreren Kleinhunden unterwegs sind - eine seltsame Klientel
mit sehr seltsamen Einstellungen.
Das gehört zu den Begegnungen unterwegs, die uns von der Hundehaltung abhalten


21. Juli 2013:
Die Bekannten, denen schon der 2. Rottweiler gestorben ist, haben wir im Feld getroffen-
mit einem neuen Rottweiler:
Nicht ganz rasserein, dafür aber mit treuen Augen und mit kräfigen Beinen,
einen etwas schäferhundschlankem Körper, aber relativ typischen Rottweiler-Gesicht.
Arglos und zutraulich- ein guter Fang aus einer Re-Vermittlung,
weil eine Frau damit nicht klar gekommen ist,
so ging der Hund retour zum Vermittler, der ihn aus einer Tötungsstation aus Ungarn gerettet hatte..
Dieser neue Hund also- hat sich in Abwesenheit der neuen Besitzer
aus dem Fenster des ersten Stocks gezwängt,
die Jalousie hochgedrückt und ist auf die Straße gesprungen.
Die Nachbarn haben bei den Leuten angerufen und gesagt,
daß ihr Hund rund ums Haus wetzt und die Beiden sucht und probiert, ins Haus zu gelangen..
(O-Ton)
Na denn- viel Glück denen.. man kann nur hoffen, daß es kein Listenhund wird,
was die Steuer drastisch verteuert, wie das in anderen Orten ist.

***
Am 22.Juli 2013 -gegen 11.00Uhr- war es knapp vor spitz, als uns an der
Weinbacher Mühle ein Schäferhund angeboten wurde,
der gerade "abgegeben" werden soll:
Dieses Weibchen beißt wohl gerne kleine Hunde,
was recht teuer geworden ist.
Nun, dieser DSH stellte sich hinter dem geräumigen Zwinger auf und .. züngelte,
in der Art, wie das freundliche Schäferhunde so tun.
Zuvor hatte ich noch gescherzt und gemeint:
"Na, willste eine Runde drehen und eine Frikadelle naschen?"
Diese Gelegenheit war verflixt nah dran,
zumal bei uns nur ein solcher Hund ein richtiger Hund ist,
wer einmal einen Schäferhund hatte, gibt sich mit keinem anderen mehr zufrieden.

Nein, das tue ich uns nicht mehr an, nicht mehr jeden Tag staubsaugen
und die leicht zu vergessende Hundesteuer,
Versicherungsbeiträge, die sonderbaren Tierärzte, neue Zäune und eine neue Gartentüre
und dann auch noch Ärger mit den anderen Hunden im Dorf.

***

Ich hoffe, daß sich noch mehr Halter anschließen und die Gemeinde mit einer Mail
um Steuerbefreiung des "Grävenecker Rettungshundes" bedenken.

***
Noch ein Aspekt der Hundehaltung:
Spaziergänge sind zuweilen deutlich gefährlicher geworden,
weil die Autofahrer richtig skrupellos die "grüne Plan - Wege" fahren- wehe,
wenn dann der das Hund-Halter-Gespann nicht zeitig vom Weg kommt..
Die Außenspiegel der Schwimmpanzer sind inzwischen schon in Kopfhöhe ..

Nachtrag Sept. 2021: Einer der SUV hat mich am linken Oberarm erwischt.. (zum Glück nur ein Spiegel-Rempler mit dickerer Jacke)

***
1. August 2013:
Der kl. weibl. Mischlingshund vis a vis war mit Frauchen früh unterwegs- wir unterhielten uns,
was es wohl heute als Mittagstisch geben wird.
Eine Weile des Schwärmens für frische Schnippelbohnen meinte ich:
"Die sind wohl für uns Menschen das, was für Hunde Frikadellen sind.." -
da dreht sich der kleine Hund herum, schaut eindeutig interessiert, erwartungsvoll!
Ganz offenbar hat der die Begriffe "Hund" und "Frikadelle" verstanden ..

***
In heimlicher Abwägung der Vor- und Nachteile verschiedenster Hunderassen,
das Erwägen der Rettung eines armen Tierheim-Insassen und ähnlicher Gedanken,
lese ich nun nicht mal mehr die Kleinanzeigen
"Hunde abzugeben" der Zeitungen oder im Web.
Vermutlich ist die Hundehaltung bei mir in weite Ferne gerückt oder gar abgehakt..
während alle anderen Hundehalter rückfällig wurden und sich sogleich oder nach kurzer Trauer
wieder einen bellenden Vierbeiner zugelegt haben.
Meine Frau ist die stille Abstinenz nicht ungelegen,
sie hatte viel Arbeit mit dem Staubsauger, obwohl ich die Putzerei gerne abnahm,
die sehr oft gemacht werden mußte.

4.8.2013:
Die alten/neuen Rotti-Eltern und der Jagdmann und wir am Waldrand beim Plausch -
und Austausch von Neuigkeiten,
die immer sehr aufschlußreich sind.
So erfuhren wir vom "generellen Leinenerlaß" der Gemeinde.
(Das geht gegen den Tierschutz - ohne Frage, spätestens da wäre bei mir die Hundehaltung fertig gewesen)
Der alte Jagdhund im Niva lebt noch immer- ein wenig fertig mit seinen 13 Jahren und einigen Krankheiten,
aber noch immer nett:
Auch wenn wir uns nur noch selten sehen, erkennt er seine Freude und schleckt die Hand ab..

Erwähnenswert fand ich, daß der Jagdpächter dabei vollmundig von seinen ausgebüchsten Jagdhunden sprach,
die "einmal 14 Tage weggeblieben wären- und dann unvermutet wieder im Lada gehockt wären" -
das hielt ihn nicht von einem Monolog über die Wichtigkeit der Leine
und das fehlende Verständnis in der Bevölkerung ab -
selbstredend gilt für ihn oder den "Diensthund" die Leinenpflicht nicht.
(Ihr wißt ja,- bei mir ist diese seltsame Jägerei
als Steckenpferd eingestuft- mehr ist sie eigentlich auch nicht wert)
Mir war nicht nach Streit, sonst hätte ich etwas anderes gesagt.
(Wir haben den Jagdhund - auch das andere Paar hat solche Erfahrungen - schon zurueckbringen müssen,
weil er partout nicht hören wollte und seinem Dickkopf nachging) Dennoch lag mir auf der Zunge,
daß die überzähligen - nur dem jagdlichen Hobby dienenden Tiere, wie Wildschwein und Rotwild- etc.
auch an die Leine gehören, weil sie den Verkehr gefährden..
(evtl. gehetzt vom Jagdhund?)
..und die Frucht auf den Feldern ruinieren - erst anfüttern, dann kommt die zügellose Vermehrung, dann wird abgeballert.
(Wieso nur die Jungsauen geschossen werden ist uns klar geworden: Die sind zarter..)
Gut, daß wir mit diesem Kram nichts mehr zu tun haben
und diese Dinge gelassen und in aller Ruhe von "außen" betrachten können!

Vier Ohren hören besser als zwei- so hat meine Frau bemerkt,
daß der Jägersmann immer gegen die "langen Leinen" war
und nun im obigen Gespräch erklärte:
"Anleinen ist nicht schlimm, weil der Hund ja an der langen Leine laufen kann.."
hä?

8.8.2013:
Japanische Forscher wollen herausgefunden haben, warum sich Hunde beim Gähnen anstecken lassen:
Nur bei dem Besitzer, nicht von anderen Leuten angeregt,
würde den Schluß zulassen, daß sie die Nachahmung aus "Mitgefühl" tun..
interessant allemal, daß selbst Forscher beginnen nachzudenken, ob Hunde "denken" oder nicht.
Bislang hat man immer "Instinkte" unterstellt, selbst wenn die Reaktionen recht paradox
kamen und eher an Primaten erinneren, denen man Gefühle unterstellt.

***
Im Radio kam eine Meldung aus den USA, wo ein "Dog-TV" eingerichtet wurde, damit sich die Hunde,
die viele Stunden am Tag alleine im Haus oder Wohnung wären, sich nicht so furchtbar langweilen:
Sendungen, die auf Hunde abgestimmt sind, die ihre Aufmerksamkeit erreichen würden.
(Ich habe da meine Zweifel, vermutlich liegt das an der Bildwiederhol-Freqenz, die unnatürlich ist.)
Fakt ist, daß Hunde nicht mehr als 2-3 Stunden alleine bleiben sollten.
Junge Hunde noch weniger, ältere etwas mehr, nach dem Schlafbedürfnis.

***
Nachträge werden wohl unausweichlich, wie bei allen meinen Seiten:

Katzengras.. Hund und Katz haben es gerne, um die Verdauung in Gang zu halten-
und so fressen sie gerne dieses grün/weiße dauerhafte Ziergras, auch Japangras genannt - aber:
Die Exkremente bitte nicht in der Toilette entsorgen, sonst geht es euch so wie mir damals,
als das Toilettenrohr hartnäckig verstopft war.
(Das Gras löst sich kaum auf und bildet Klumpen, die alles an sich binden.)

***
Ein staunender Blick des Hundes ist uns noch gut in Erinnerung, als er zum ersten
Mal in unseren geräumigen Kühlschrank, sehen durfte:
Das Ding steht auf dem Boden und ist immer recht gut gefüllt ;)

***
Eine rhetorische Recherche im Web (nach dem grauen Schäferhund) brachte mich auf eine "Bewertungsseite",
wo zu meinem Erstaunen auch Hunde "bewertet" wurden.
Wie nicht anders zu erwarten, wohl ausschließlich von Frauen oder welche,
die sich in den Foren als solche ausgaben.
"Rottidame", "Schäferschnautze" und "Hundedame", "Fellnase" war in jedem 3. Satz zu lesen.
Es gipfelte in kindlichen Ausdrücken, wie "gugge wolle"
und den Fragen über die "besten Hundeplätze",
gefolgt von Kastrationen und "Halti", "B arfer" etc.
Ich persönlich halte dieses krampfhafte Getue für lächerlich
und hinsichtlich des DSH für ein Eindringen in eine der letzten Männer-Bastionen,
die nach und nach systematisch ausgeräumt werden-
Frauen werden härter, Männer weicher-
kann das sein oder ist das lediglich mein subjektiver Eindruck?!
(Meiner Frau kommt das allerdings auch so vor)
Vermutlich liegt das auch an den Hormonen bei der Fleischerzeugung.

***
Ab und zu kommen mir nochmal ein paar Dinge, die wir mit dem Peter erlebt haben:
Früher war uns die Begeisterung für einen Schäferhund nie in den Sinn gekommen,
wir haben uns immer gewundert, warum ausgerechnet dieser Hunderasse so viele Sympathien entgegen gebracht werden.
(Heute wissen wir: Diese Hund sind berechenbar, vertragen einen derben Umgang,
haben Humor und plötzliche Beißreflexe oder Falschheiten nicht nötig)
Inzwischen trifft man immer mehr Hundehalter, die gleich wieder einen neuen Hund angeschafft haben -
der Besuch in der "Hundeschule" und das Füttern aus dem Futtersack unterwegs scheint inzwischen State of Art zu sein.
Das halte ich nicht für gut und so gehts bei uns eher auf Distanz als in Richtung Verständnis.
Ein richtiger Hund braucht einen solchen Quatsch nicht!

***
Wolf
"Wölfe tragen ihren Schwanz meist waagrecht oder leicht nach unten"

***
Unterwegs, beim Wandern, treffen wir ab und an auf Hundehalter (90% Frauen),
die schnell anleinen und sich wundern, wenn ich rufe:
Lassen sie den Hund einfach weiter laufen-
es ist doch nur ein Hundchen!
(Wanderklamotten halten schon was aus, selbst wenn das Tier etwas ungestüm sein sollte,
was selten ist. Den meisten Hunden reicht ein kurzes Schnuffeln:
"habt ihr einen Hund oder eine Katze?")

Der Spaziergang in der Gemarkung zeigt immer wieder, daß Hundhalter die Hinterlassenschaften nicht gerne weg machen -
nach den Haufen kann man schon bald sagen, wer das dort abgelegt hat, wer regelmäßig dort mit seinem Hund geht.

Gerettete Hunde aus dem Ausland sind nicht gerade ungefährlich, wenn ich an die sogenannten "Straßenhunde" denke,
die irgendwann hier in den Tierheimen sind:
Meistens hat man wohl Glück, aber was, wenn nicht und der Hund
sich an seinen Straßeninstinkt erinnert, wenn ein kleines Kind alleine mit ihm ist?

***
In der Ortschronik von Obersdorf bin ich auf einen Hinweis zum "Westerwälder Kuhhund" gestoßen- ein zäher,
mit langen roten Haaren und angstfreier Hund,
der in der Größe zwischen Schäferhund (DSH) und dem Spitz angesiedelt ist.
Die "reinste altdeutsche Hütehunderasse", heißt es weiter..

Frei laufende Hunde:
Etwas aus der Probbacher Chronik- Im Jahr 1900
wurden drastische Ordnungsstrafen durch den Feldschütz verhängt:
Nicht abgeholtes ersteigertes Holz aus dem Wald kostet 7 Mark und 10 Pfennig, ersatzweise 2 Tage Haft..
ein frei laufender Hund kostete 3 Mark Strafgeld..
Immer war eine "Rechtsmittelbelehrung" und ein Strafgeld von 20 Pfennig aufgeschlagen,
wenn nicht zeitig bezahlt wurde.
(Heute ist das der "Säumnisaufschlag" und dieser dämliche Ausdruck "Rechtsmittelbehelfsbelehrung" ist immer noch da..)
Im Jahr 1624 wurde erwähnt, daß die Einwohner von Probbach und Dillhausen
keine Hunde in den Gottesdienst mitgebracht werden dürfen -
unter 3 Albus Strafandrohung!
(Damals war der Kirchenbesuch vorgeschrieben, sonst hätte es eine harte Strafe gesetzt)

***
Eine Zeitungsmeldung:
"Der kleinste Hund der Welt paßte bei der Geburt auf einen Teelöffel,
heute wiegt er 500gr und ist 10cm hoch"
Wer züchtet so ein Verbrechen an der Natur?!

***
17.9.2013:
Ab und zu treffen wir die Bekannten mit dem Rottweiler-Verschnitt aus Ungarn,
mit den wir lange und gerne plaudern.
So erfuhren wir, daß ihr neuer Hausgenosse mal eben seine Frikadelle
in Selbstbedienung aus der Pfanne geholt hat,
die auf dem Herd stand und übrig war, als die Beiden
gegessen hatten und sich zur Ruhe begaben.. klimper!
Praktisch, wenn der Hund so groß ist, daß er keine Hilfe braucht!
Hund und Frikadelle gehören zusammen, auch wenn die neuen Hundefreaks auf fertiges Futter stehen.
(Am besten wär's, wenn diese Leute das ach so gesunde Hundefutter selbst essen
und dem Hund etwas Vernünftiges zukommen lassen)
An diesem Tag kam so manches Hundetreffen zustande-
obwohl unser Hund nur noch virtuell existent ist !
Der Hund des Jagdpächters weiß vor Freude nicht, was er machen soll und gackert richtig,
schleckt und begrüßt uns sehr freundlich!

22.9.2013, der Spaziergang nach der Wahl brachte ein feines Erlebnis: Wuff !
- na- den Ton kennste doch, der ist ziemlich einzigartig?
Im Unterdorf rumorte -zu unser beider Überraschung ein echter grauer Schäferhund..
Es dauerte nur Sekunden und wir waren dicke Freude-
ein Hund spürt so was und freut sich wie ein Affe.
Bald kam sein Herrchen dazu und erzählte vom "echten DDR-Hund,
der bei den DSH Insidern hart bekämpft" wird..
das ist wie immer Wasser auf meine Mühlen.
Mit nach Schäferhund riechenden Händen ging es wieder nach Hause.
(Richtig gelesen, die haben einen anderen Geruch als sonstige Hunde)
Immer und immer wieder kommt die Bestätigung:
Einem Schäferhund sieht man an, was er denkt- ein Risiko ist eher ausgeschlossen.

Ich rieche den Hund immer noch - damit kommt der schmerzliche Verlust jedes mal wieder hoch:
Auto, Luxus und Reisen brauche ich nicht, einen Hund verloren zu haben, wiegt zehnmal mehr.
Trotzdem sind wir beide uns einig, daß es keinen neuen Hund geben wird:
Inzwischen gehen wir weitere Strecken wandern, wo ein junger Hund noch nicht,
ein alter Hund nicht mehr mitgenommen werden könnte.
Die Zeitspanne, in der man unterwegs einen gut erzogenen Hund dabei haben könnte,
ist relativ kurz, die Zeit der Nachsorge,
bei der man auf längere Touren verzichten muß, ist recht groß.

a-dog-named-duke
2012 ? Drama/Komödie ? 1 h 25 min
Etwas für Hundefreunde, sehenswert, gut gespielt.

***

November 2013:
Neulich trafen wir den Jägersmann wieder einmal auf einem Feldweg unserer üblichen Runde,
ein kleiner Plausch folgte, wie immer.
Er outet sich aber schnell, indem er sich auf die Durchsetzung der Leinenpflicht für Hunde regelrecht freute..
Irgendwie kommt mir das vor, als wäre ein kleiner Streber von früher zur "Weisungsbefugnis"
gekommen, wo er es "allen heimzahlen" kann.
Mir stinkt das zuweilen ganz gewaltig, daß jemand, der genug Geld hat, sich den ganzen Wald
mal eben so pachten kann und zum Herrscher aufspielen darf.
Recht hat er da, wo einige Hundefans Tiere laufen lassen, die nicht hören- das geht nun auch nicht;
pauschalieren und über alle Leute die Strafe für ein Fehlverhalten über alle auszukippen - das ist typisch akademisch!
Nebenbei: Wieso muß man für Pferde keine Steuern zahlen?
(Wo durch die Hufen ziemlich viel kaputt geht, die Haufen werden nicht entfernt,
sondern bleiben oft als Zierrat mitten auf der Straße liegen)
Diese Landwirtschaft und deren Randgruppen der Pferdehalter, Landschaftspflegevereine und die Jägerei
hatten schon immer Sonderrechte, die noch aus alten Feudalzeiten stammen dürften.
Das "Ende der Nahrungskette" von Willkür ist der Hundehalter und der Spaziergänger.
(Wir sind ebenso nur Hobbyisten, wie diese Freizeit/Nebenerwerbsbauern,
die ZU IHRER PENSION zuverdienen oder hohe Subventionen fordern, wie diese FREIZEIT-NATURSCHÜTZER,
HOBBYPFERDEHALTER und Jagdleute, die aus Übermut meinen "Hege und Pflege" zu betreiben und doch nur
aus Lust am Ballern und der elitären Ausübung von imaginären "Polizeirechten"
unterwegs sind, haupts. um die Mitmenschen zu belehren.
Die Natur braucht das alles nicht.
Was mir stinkt ist, daß die Hundesteuer noch immer nicht gefallen ist,
keine Gleichbehandlung obiger Hobbys vorhanden ist.

***
Am 12.11. habe ich einen Halter mit einem grauen Schäferhund (in) getroffen-
eine feine Begegnung, die immer wieder zum gleichen Resultat führt:
Diese Hunde sind berechenbar und haben einen "natürlichen Adel",
wie der Schäferhundeverein so treffend schreibt..
(Dabei stammte der Hund aus dem Tierheim, wohl eine der heute so häufigen "Scheidungswaisen"-
jetzt hat er es gut, wie mir scheint)

***

Ab und zu fällt mir noch mal eine nette Begebenheit zu diesem Hundethema ein, das wir erlebt haben:
Nach einem ausgedehnten Tripp durch die Botanik oder durch die Stadt,
ruhen wir uns gerne ein wenig auf der Couch aus:
"Komm, wir gehen ein wenig schlaaaafen!"
Der Peter ging dann eines Weges, direkt ins Schlafzimmer,
wo seine Babydecke neben meinem Bett war.
(Da kam er erst nach gut einer Stunde wieder raus
oder wenn irgendwo eine Plätzchentüte raschelte oder der Kühlschrank aufgemacht wurde).

4.Dez. 2013 -Abends kam der Sohn von der Arbeit und hat mich in den Keller gerufen,
wo dieses vor mir stand..
Der Hund sei einfach die Straße herunter gekommen und bei ihm stehen geblieben. Was tun?
Das Tier gehört doch jemandem! Wo soll er die Nacht bleiben?
Ganz frisch ist er ja nicht mehr, eher ein alter Hund.
Zuerst gab es Wasser, noch zwei Scheiben Blutwurst und ein Stück guten Käse,
was er mit Appetit zu sich nahm.
Der Sohn hatte die Idee den freundl. Köter anzuleinen und mit ihm durchs Dorf zu gehen,
damit er zu sein Daheim findet.
In Ermangelung einer Leine gingen die Beiden so durch das Dorf- wie eine Kuh gelenkt,
folgte der wohl schwerhörige Hund.
(Das konnte der Sohn schon beim Peter üben:
Verständigung per Handzeichen, was immer geht, wenn man akustische und optische Befehle immer zusammen gibt)
Ab und an ist er hinten umgekippt - aber so einfach kann man einen fremden Hund nicht hochheben -
mit ein wenig guten Worten und Hilfestellung ging es doch.
Das erste Ziel war ein Bekannter, der noch vor recht kurzer Zeit einen Hund hatte-
evtl. kennt dieser von unterwegs den HalterIn?
Dann ging die extrem langsame Tour zum Tierarzt, der sich wohl düster erinnerte, den Hund mal behandelt zu haben.
Spike? Wuff! Aha -
super. Nun ging die Tour in die andere Ecke des Ortes,
wo der Halter bereits mit dem Auto herumgefahren ist, das Frauchen heulend auf dem Sofa lag..
Alles wird gut !
"Normal läuft der nicht weg, nur in den Hof und ein wenig in die Sackgasse- !
"Diesmal stand wohl der Sinn nach "mehr"?

***
Feb.2014: Die Zeit heilt manche Wunden, inzwischen machen mir traurige Hundefilme nichts mehr aus..
Hachik
und - "der mit dem Wolf tanzt" zeigt mir, daß wir eher mit einem Wolf als mit einem Hund zusammengelebt haben.

***
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen: Jagdgesetz

Wie grauslig- wir gingen wieder, diesmal am 4.Mrz an der Weinbacher Mühle vorbei,
wo ein vertrautes Bellen zu uns klang- die graue DSH Hündin,
die uns letzten July "angeboten" wurde, stand hinter einem Zaun,
zusammen mit einem anderen Hund, der respektvoll Abstand hielt.
Der Graue sah uns an- vorwurfsvoll, wie ich finde,
ohne zu bellen. Ein enttäuschter Blick, wir haben ihn den ganzen Winter
in dieser Dienstposition gelassen, draußen in der Kälte.
(er hat eine große Hütte, die Halterin ist schon ok - dennoch.
Ein wenig mußten wir mit dem armen Hund reden..)
Mit schlechtem Gewissen und sehr wankend sind wir schnell weiter gegangen, zumal es an diesem Tag
zufällig selbstgemachte Frikadellen gab, was mich doch entsetzlich an alte Hundetage erinnerte:
"Wer will eine halbe Frikadelle?"
Nun habe ich alle Böden neu lackiert und werde mir einen Hund nicht mehr antun-
wer weiß, wie lange ich diese Schleif- und Lackierarbeiten noch machen kann- man wird nicht jünger -
und für so kleine Aufträge einen Handwerker zu finden, ist schon fast wie 6 Richtige im Lotto, selbst wenn man sie mit dem halben Sparbuch erfreut..
Trotz dieser Gedanken wird der Seelenfrieden eher nicht wieder beruhigt.
Man tröstet sich damit, daß ja auch die alten Campingtage nicht mehr wieder kommen
und die Kindererziehung ebensowenig, alles hat seine Zeit und darf als Epoche abgeschlossen gelten.

Die Knochen und Schwarte "entsorgt" unser Schäferhund, so habe ich bei manchen Rezepten geschrieben-
der Namenspatron dieses ganzen Internet-Auftritts. :)
(Leider ist er heute längst über die "Regenbogenbrücke" gegangen,
was dauerhaft schmerzt, man darf aber nicht egoistisch sein-
schließlich ist er im hohen Alter ganz natürlich gestorben, das sollte man Mensch und Tier gönnen können. )
Als Fazit darf ich anmerken, daß ein Leben ohne einen solchen Hund arm ist,
es war mir viel wichtiger als Macht oder Ansehen oder Geld!

***
Ich faß' es nicht!
Eine alte Frau warf zigmal mit dem Wurfball ins Getreidefeld,
um den Hund dort apportieren zu lassen.
Die noch sehr jungen Pflänzchen im Märzen mögen das freilich nicht,
wenn Hundekrallen in vollem Lauf darauf sprinten.
Die Frau hat ihr Verhalten nicht "gepeilt", sie verstand wohl nicht,
daß dieses Feld keine Wiese war.
Wie kann man die Arbeit anderer Leute so mißachten und ohne Hirn durch die Gegend ziehen?

Noch ein Wort zu den "Vielseitigkeitsprüfungen" oder Schutzhundeausbildungen für Privatleute
(die echten Diensthunde nehme ich aus, die sind nötig):
Wer seinen Hund derart ausbildet, daß sich der Mensch im Falle eines Hundeangriffs,
sei es aus Aggression oder Angst oder Überraschung heraus erfolgt,
nicht mehr durch Droh- und Schock-Gesten wehren kann, weil der Hund dahingehend ausgebildet ist,
unsere Schutzmechanismen als Teil seines Trainings zu ignorieren geübt ist,
dann werden die Kurven eng, sehr eng sogar, wenn es um Kinder geht
oder der Hund groß und kräftig genug ist, einen Erwachsenen "zur Strecke" zu bringen.
(Mannhaft nennt man das)
Hier halte ich die Hundevereine, die so etwas für Privat zulassen,
als bedenklich und wert, daß diese sofort verboten und geschlossen werden sollten.
Dazu stehe ich noch immer und immer mehr, lese ich die Schutzbehauptungen der Schutzhundeausbilder in Foren
und Social Networks.
Ich weiß nicht, was Durchschnittstypen so einem solchen Hundetraining treibt- ob es Machtsucht oder Komplexe sind,
die kompensiert werden sollen oder der Umstand,
daß man Waffen nicht so ohne weiteres haben darf?

April 2014- der Jagdpächter unterhält sich noch immer gerne mit uns, wenn die Kompost-Runde gedreht wird.
(Warum das so ist, wird wohl daran liegen, daß wir kein Blatt vor den Mund nehmen und Respekt vor Geldadel nicht kennen)
So erfährt man immer mal wieder was Neues, z.B. daß inzwischen die meisten Hunde angeleint werden,
- dabei allerdings ohne besonderen Vermerk auf die Schonzeiten des Wildes
(wo die Rehkitze in den Wiesen abgelegt sind).
Das liegt wohl an den TH-Hunden, die nicht hören, die man nicht von der Leine lassen kann,
als an einer Einsicht der Halter..
Neuer Besucher-Rekord im März 2014:
260 Gaeste auf dieser Peter (plaetzchenwolf) Seite!

Wer sagt, die Seite gehe nicht weiter, weil der Peter doch schon so lange tot ist?
Heute morgen, am 07.5.2014 um 07.50 Uhr kam im HR4 ein Ratgeber ueber "Vegane Ernährung für Haustiere",
man sprach über "Veganismus" und darüber,
daß man Hunde -wegen der langen Zeit der Domestikation an den Menschen-
leichter auf fleischfreie Kost umstellen könne, wenn man zuvor einen "Ernährungsfachmann" bemüht..
Der hahnebücherne Unsinn, der dabei verzapft wurde,
erinnert doch sehr an die weiblichen Erziehungsversuche am Hund,
wo das arme Tier das als "artgerecht" aufgenötigt bekommt,
was Frauchen gerade durchmachen muß - ob das Diäten,
Fitnessprogramme, Dancing oder gar Oboedience -
Übungen sind, die Frauchen bei sich eher nicht mag?
Die Menschen sind schon seltsam, allemal merkwürdiger als der Vierbeiner- egal ob Hund oder Katz'.
Man sprach in dieser Sendung von den Bratwürsten, die man einer Horde Bundeswehrsoldaten
vorgesetzt hatte- und wo angeblich keiner gemerkt haben will,
daß es sich um "vegane" Würste gehandelt habe..
Gibt es pflanzliche Würste oder ist das nicht doch ein zu heftiger Widerspruch?
War die Wurstfüllung in einer Schweinedarmpelle? (Muß ja wohl?)
War in der feinen Bratwurst überhaupt jemals Fleisch?
War den Soldaten -haupts. junge Burschen- die Herkunft der Wurst wurschtegal,
weil erst einmal der ständige Hunger in diesem Alter gestillt werden wollte?
Oder war die Würzung oder das Anbraten durch den "Fachmann" daran maßgeblich,
daß den Unterschied zwischen pflanzlich und fleischlich keiner gemerkt hat?
(hat man das Würstchen mit Ketchup zugeschüttet?)
Ich weiß es nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl,
daß sich immer mehr Mitmenschen die Hose mit der Beißzange anzuziehen scheinen-
was früher eher den "oberen" vorbehalten war ;)
Der Beitrag gipfelte darin, daß der "Mallorcahund aus der Tötungsstation"
zwar einen Jagdinstinkt hätte,
"er dabei aber nur spielen wolle, nicht das Töten beabsichtige".
Hat man so einen Blödsinn schon mal gehört?
Die Welt ist wunderbar und bietet mir jeden Tag ein neues Gimmick,
das mir meinen täglichen Spülgang in der Küche versüßt ;)
(Was wird der Hund wohl spielen wollen? Beißen?)

Gestern, am 21.5.2014 hielt der Jäger mit dem L ada neben uns und meinte:
"Ich muß euch unbedingt was zeigen!"
Was war es?
Nun, ein 10 Wochen alter Jagdhund-Welpe mit wasserblauen wachen Augen,
der freundlich schwänzelnd auf dem Feldweg zu tollen begann,
sich ins Gras fallen ließ und daran zu kauen begann.
Mit Milchzähnchen- allerliebst.
Wir werden die Beiden wohl noch oft zusammen sehen und das Wachstum des "Carlos" begleiten-
den Namen "Don Carlos" hat des Jägers Frau abgelehnt..

***

Ich möchte kein Spielverderber sein, fühle mich aber verpflichtet,
auch auf die Schattenseiten der Hundehaltung hinzuweisen:
1. Steuern
2. Haftpflicht-Versicherung
3. Zäune erneuern, bei Mietern muß das Umfeld abgeklärt werden.
4. Jeden Tag Staub saugen.
5. Immer putzen, wenn der Hund mal im Regen raus mußte..
6. Haufen einsammeln
7. Impfungskosten
8. Ggf. hohe Tierarzt-Kosten, je nach dem was der Hund hat- wie jeder Mensch, wird auch der Hund mal krank.
9. Daraus erwächst die Hunde-Krankenversicherung.
10. Maximal 2 Stunden alleine lassen bei jungen und bis zu 5 - 6 Stunden bei alten Hunden.
11. Jeden Tag gründlich kämmen oder bürsten. (Das kann zum Nachbarnschaftsproblem werden)
12. Futter, das kann bei Allergien ganz schön ins Geld gehen.
13. Korb, Leinen-Ausstattung, Spielzeug kaufen, im langen Hundeleben gleich ein paar Mal.
14. Viele Leute haben keine Zeit oder keinen Nerv für die Hundesozialisierung, -
so entstehen Hundeplatz/Vereins/Fahrtkosten.
15. Man kann nicht in öffentliche Gebäude oder viele Cafes, Gaststätten, Restaurants etc., wenn ein Hund dabei ist.
16. Im Sommer darf man seinen Hund nicht einfach im Wagen lassen - hier gelten die gleichen Regeln wie für Kinder.
17. Inzwischen fordert man Rückhaltesysteme bei der Mitnahme eines Hundes im Fahrzeug.
18. Eine Gefährdung von Besuchern von Haus, Grundstück und Wohnung muß sichergestellt sein.
19. Ärger mit Jagdpächtern und Bauern ist bei jedem Spaziergang sicher,
wenn der Hund nicht an einer kürzeren Leine geführt wird..
20. Inzwischen sind immer mehr Passanten hochsensibel, wenn sie auf einen Hund treffen.
21. Jeden Haufen aufheben und eintüten.

Man muß sich mit den obigen Punkten auseinandersetzen und vergegenwärtigen,
dass ein Hund 11-18 Jahre alt werden kann, je nach Rasse und Individuum.
Wer diese Zeit nicht dauerhaft stabil bleiben kann, sollte sich keinen Hund anschaffen-
sonst landet dieser, wie viele andere- im Tierheim.
(Berufliche Veränderungen sind heute eher die Regel, wie schnell wird dabei ein Hund zum echten Hindernis, genau wie bei den heute so häufigen "Partnerwechsel"!)
Weitere Punkte: Bei einem Tierheim-Hund weiß man nie, wer daran herumerzogen hat,
worauf der Hund ggf. bedenklich reagieren wird.
Bei einem Welpen sollte man wissen, daß er -wie ein kleines Kind-
zuerst stubenrein und mit viel Zeitaufwand erzogen werden muss.
Später wird der Hund zum "Senior", er wird vergeßlich, macht schon mal
in die Stube und braucht viel Zuwendung
und noch mehr Zeit für den
täglichen Gassi-Gang.
(Der Hund merkt auch, daß er abbaut und wird unsicher und muß getröstet werden)
Treppen steigen wird zur Tortour, der Hund wird ein wenig stur..
Aus dem stolzen, kraftvollen, sportlichen und schönen Tier wird ein zotteliger und wackeliger Köter,
den andere Hunde dominieren wollen- das macht die Sache nicht leicht..
Dann kommt der Tod -entweder durch den Tierarzt- oder natürlich,
was noch mehr Kraft, Zeit und Nerven fordert.
Das alles wird unweigerlich auch auf euch zukommen, geneigte LeserIn, da bin ich mir sicher !

Ach ja- ganz vergessen ging bei dieser Aufzählung die Kosten der Anschaffung
und freilich auch die "Entsorgungskosten"-
so einen Hund kann man nicht einfach irgendwo verbuddeln,
man will ihn nicht in der Massenverbrennung beim Tierarzt abgeben,
der den Leichnam erst einmal einfriert, bis soundsoviel zusammen gekommen sind..
Das ist in der Tat kein billiger Spaß, wenn der Hund eine Einzel-Einäscherung bekommt.
Was ist, wenn sich Paare trennen und ein Hund als "Scheidungswaise" verbleibt?
Kinder haben es schon schwer genug in einem solchen Fall,
der heute sowas von "normal" geworden ist, daß mir die Spucke wegbleibt.
Jeder will sich "selbstverwirklichen" - ohne Rücksicht auf Verluste.
Kinder, Haus, Frau und Hund stören dabei wohl..

Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass Böden in der Wohnung bei einem Hund arg leiden-
je nach Temperament des Tieres.
Nach so und so vielen Jahren sind die halt neu zu machen,
viel schneller, wenn man einen Hund hat, der in der Wohnung lebt.
Das kann einige Tausend kosten, ganz ohne Frage, an solche Sachen sollte man
VOR der Anschaffung eines Hundes denken.

***

Hor st Ster ns Betrachtungen über Hunde, also auf Seite 45 dieses Heftchens
sind Zeilen von Konrad Lorenz zu lesen, den trotz seiner Überzeugung
für diesen prinzipiell kinderfreundlichen wolfsblütigen Hund ein wenig die Angst beschlichen hat.
Das war wohl unbegründet.
Der Autor des Büchleins ist nun -2019- gestorben, mit 97 Jahren in Passau,
wo er sehr zurückgezogen gelebt haben soll.



***

Die Schlagertexte sind zuweilen recht zutreffend, was Treue und Ehrlichkeit beruft,
"wir zwei sind mehr als nur die Zahl", die Zweisamkeit wird beschworen,
die man heute nur noch für kurze Zeit zu kennen scheint.
Bei uns zuhause gelebt, heißt, auch Verzicht auf persönliche Wünsche-
wenn es dem "Partner" ein leichteres und vor allen Dingen zufriedeneres Leben ermöglicht.
Das ist mein schönster Erfolg- immer schon gewesen und wird es weiterhin bleiben..
Das trifft auf die Ehe wie auf die Hundehaltung zu - Ellenbogenmenschen kann man dabei nicht gebrauchen,
wer nicht bereit ist zu geben und immer nur nehmen will, ist damit vollkommen überfordert..

***
Ein paar lustige oder seltsame Begebenheiten fallen mir immer mal wieder ein,
die hier ihren Platz haben sollen:

Der Hund geht nach draußen, ob aus dem Haus oder aus dem Auto - er schnüffelt, überlegt,
rennt weiter, schnüffelt, denkt - mit Sicherheit ist ein Signal dabei,
wo es zu markieren gilt oder irgendein Köter ein morgentliches Drängen verspürte;
schwups, da passiert es. Unweigerlich wird der Haufen kommen und wehe,
der Hund hat gerade Durchfall und wir sind in der Stadt unterwegs..

Bei einem kleinen Hund geht das noch irgendwie zu beseitigen -
bei einem Schäferhund wird es lustig..
..wobei bestimmte Rassen wesentlich dickere Haufen produzieren!

Mit stinkender Hand und einem verdächtig warmen Plastikbeutel in der Jackentasche
gehts auf die Suche zum nächsten Mülleimer - - -

Da kann der Hund noch so gut gezogen sein, selbst wenn er morgens bereits sein Geschäft gemacht hat
und später das Signal irgendwo kommt, ist der Reflex da.
So habe ich den Hund ermahnt:
Laß den Quatsch- das ging auch gut, bis ein anderer Hund kam,
der emotional abgelenkt hat und so hat er vergessen, was er nicht sollte:
Kackel..

***
Dazu muß man stark sein, noch stärker, wenn uns unterwegs Frauen mit Hunden begegneten,
die heute nochmal militanter geworden sind und gerne mit 2 und mehr Hunden
an den "Haltis" zerren - haben diese mit Leckerlis bei Laune gehalten.

***
Manche Zeitgenossen warten nur darauf, daß hier etwas "verloren" wird,- besonders in der Dämmerung..

***
Die Witterung schlägt um - es wird regnerisch - der Hund stinkt zum Himmel,
die Decke muß schon wieder gewaschen werden,
was nicht nur dem Staubsauger
sowas wie Asthma gibt und der Waschmaschine eine Verstopfung des Filters spendiert,
der regelmäßiger als zuvor gesäubert werden will,
was mit Kleckern und leichter Inkontinenz einher geht..

***
Der Regen ist da, hurra rufen die Pflanzen im Garten, heißa ruft der Depp,
(Ich bin es dabei selbst)
der das Treppenhaus streichen darf,
weil der Hund mit nassem Fell eine braune Spur auf der weißen Wand hinterlassen hat,
die von unten nach oben geht -
wieder mal nicht aufgepaßt
und das alte Duschtuch nicht zeitig zum Abrubbeln des Köters bereit gehabt.
(Mal kurz umdrehen und schwups..)

Die frisch gestrichene Wand war immer sehr verlockend, mit dem -diesmal trockenen-
Fell daran entlang zu streifen um ein apartes Muster zu hinterlassen.
Anschließend gab es vorwurfsvolle Blicke des Hundes, wenn sein Fell weiß getüncht war..

Schön war auch diese Eigenart: Fusselst du?
(Bei ahnungslosen Leuten, deren Wehrhaftigkeit nicht sonderlich war,
wurde "rückwärts eingeparkt"
- unter dem Knie entlang, um sich dann auf den Schuh zu setzen..
so wird das Endrohr sauber, ohne dieses ablecken zu müssen..
das können sogar schon die Welpen!)

Dieses zuweilen juckende Stück unter dem Schwänzchen, am hintersten Teil des Körpers war ständig zu reinigen-
der Hund mochte das nicht.
Das Abwischen mit dem Feuchttuch hat er auch nicht sonderlich gemocht,
auch das Reinigen mit dem feuchtwarmen Putztuch war nicht so richtig prickelnd..

Auch ein Hund hat es gerne sauber, ganz ohne Frage.
Hat mal jemand (Frauen frage ich nicht erst) versucht, einem Schäferhund die Zähne zu putzen?
Deshalb habe ich gerne genug faseriges Kau-Gut im Garten liegen, damit diese Plage nicht erst aufkam.
Manche weicheren Knochen vom Kochen halfen dabei ziemlich gut.
So waren die Zähne bis ins hohe Alter prima in Schuß.

Die Krallen wachsen und wachsen- deshalb sind ausdauernde Spaziergänge wichtig,
besonders auf hartem Untergrund.
Das ist allemal besser, als die Krallen schneiden zu müssen-
eine Sache, die heftig nach hinten losgehen kann,
wenn man versehentlich etwas zu tief abschneidet.
Selbst der Tierarzt war nicht gut darin..

Die Ohren sind bei manchen Hunden -selbstsamerweise auch bei den gerade aufrecht stehenden Ohren des Schäferhundes-
eine sehr empfindliche Stelle.
Besonders bei Hunden mit Hängeohren.
Fliegen fliegen geradewegs hinein, Spelzen vom Feld verkanten sich darin, stechen sich ein,
wenn man sie nicht zeitig bemerkt.
Mit dem Feuchttuch auswischen ist regelmäßige Pflicht,
damit sich keine kleinen schwarzen Läuse bilden, die im Pulk leben.
Ohrentzündungen sind schnell passiert, beim Schwimmen und Baden in kaltem Wasser
setzt man die Anlagen für Rheuma, wo auch das gewissenhafte Trocknen
nicht immer hilft.

Mir tun einige Leute im Dorf jetzt schon leid, wenn ich sie mit ihren alten Hunden
die Straße hochwärts schleichen sehe, zuweilen Hund und Herrchen als wackelige Greise-
der Abschied und davor das Elend kommt unaufhaltsam näher..

***
Januar 1841 wurde der letzte Wolf am Dreiherrenstein zwischen Wetzlar, Weilburg und Usingen im Grenzgebiet geschossen.
"obwohl abgemagert, hat er noch 73 Pfund gewogen, Über den RÜcken war er 5 Fuß und 4 Zoll Waldmaß"
Das Tier sah aus wie unser Hund, der Fang war schmaler, fuchsähnlicher, die Ohren kürzer, befellter, gerade.
Der Brustkasten flacher, weniger voluminös, das Gangwerk weniger trainiert,
was man auch am geringer bemuskelten Oberschenkel sehen konnte.
Die Zeichnung, Haltung, das Fell und die Ausmaße waren annähernd gleich,
wie auch das Gewicht, der mächtige Hals..

***
Und es war Sommer, alles war draußen- zuweilen kommt Besuch zu den Nachbarn,
die recht geräuschvoll sind und ihr Hundchen wie das Kind erziehen,-
fortwährend mit lauteren -endlosen- Befehlen..
Der Peter hob den Kopf vom Mittagsschläfchen-Eck, brummte unwillig,
stand auf und ging in die andere Ecke des Gartens,
wo es deutlich ruhiger war ;)

Bei F acebook ist eine Nothilfe für Schäferhunde- da hätte ich besser niemals reinsehen sollen:
Da könnte man glatt rückfällig werden,
zumal ich bei jedem Grillen und bei jedem Nachmittagsplätzchen an den Hund denken muß,
der nun schon bald 2 Jahre unter der Erde liegt!

Im Gespräch mit alten Hundebekannten ist heute noch so manches tröstende Wort nötig,
denn auch der Verlust eines Tieres ist schmerzlich zu verkraften-
man braucht ziemlich lange um einigermaßen damit klar zu kommen.
Die Vernunft hilft dabei nicht immer, wenn nach so vielen Jahren der Hausgenosse weg ist,
auch wenn es diesen von den Schmerzen des Alters befreite..
..man sollte immer denken:
Der Verstorbene - ob Mensch oder Hund - hat es hinter sich, die Hinterbliebenen nicht!

Zu bedauerlich, daß man unterwegs beim Wandern keine Schäferhunde sieht, nicht mal hinter den Zäunen!
Es war doch zu schön, einen derart folgsamen und zuverlässigen Hund erleben zu dürfen..

Die Hunde von Schäfern hören gut und folgen ausgezeichnet- das sieht man doch immer mal wieder,
wenn man unterwegs ist: Das ist im Gehorsam die Königsklasse.

Juli 2014 - es ist schön heiß, feucht, stickig- die Ränder der Getreide-
und Maisfelder sind schon abgemäht:
Es stinkt nach Hundehaufen, die gleich mit erwischt wurden.
Wenn man bedenkt, daß den Weg zum Sportplatz und über den Grasgraben
jeden Tag 30 Hunde ausgeführt werden, sind das 10.000 Haufen im Jahr ;)
(Das dürfte in Wirklichkeit noch sehr viel mehr sein, denn etliche Hundeleute gehen 2x am Tag)

Seit ein paar Jahren steht dort ein Tütenspender und Mülleimer, den - so schätze ich mal - von 3/4 der Hundehalter genützt wird. (Zugezogene aus der Stadt sind daran kaum zu gewöhnen, nach unseren Beobachtungen - das dauert seine Zeit)

Heute, dam 27.Juli 2014 gingen wir wieder unsere üblich Runde um die Kompostanlage (4-4,5km)
- oberhalb des Grasgrabens auf dem langen geraden Feldweg Richtung Bauwald stinkt alles nach Hundehinterlassenschaften,
ziemlich penetrant sogar. Auf dem Rückweg, gerade als wir über die hohe Straße wollten,
stand ein Wagen im Feldweg mit zwei Frauen, die uns ansprachen:
"Wissen sie, wo wir uns hinwenden müssen- wir haben einen Hund gefunden!"
Na- da schauen wir mal:
Es war .. Pollie, das Terrier-Hundchen des Bürgermeisters/seiner Frau.
Ich sprach das Tierchen an: Pollie?
Schnuffel, schleck-- kein Zweifel,
mein Verdacht stimmte.
Nun die jüngere der beiden Frauen:
Pollie?
Der Kopf ging herum und ein leises wuff..
Nun gab meine Frau noch die Beschreibung ab, worauf die Frauen mit dem Hundchen sich auf den Weg machten,
diesen daheim abzuliefern..
Kaum auf dem Heimweg,
kam und die Halterin schon entgegen gefahren.
Alles wird gut!

***
Als begeisterte Wanderer sind wir oft in den unterschiedlichsten Gegenden unserer Heimat unterwegs:
So kann man überall sehen, daß immer mehr Hunde unterwegs sind.
Meistens Frauen mit 2 Hunden.
Die Haufen liegen überall herum, sämtliche Wegränder
sind zur anrüchigen Sache geworden und die Akzeptanz der Bevölkerung ohne Hund nimmt immer mehr ab.
Bauern stellen zuweilen an den Wiesen Schilder auf, die darauf hinweisen,
daß hier Lebensmittel angebaut werden.
Und trotzdem sieht man immer wieder Leute,
die den Hund in das frisch gemähte Heu laufen lassen.
(Wo schnell mal ein "Geschäft" gemacht wird)
Ich habe da auch schon gesündigt und wurde zurechtgewiesen..
Fakt ist, daß immer mehr Hunde unterwegs sind und das hinterläßt nun mal seine Spuren!
Bei der letzten Wanderung bei Hochheim / Main waren besonders viele Leute mit Hunden in den Weinbergen unterwegs,
dort sind ja auch tolle Wege!
Kinder spielten dort Ball, wo die Hunde zuvor hin gemacht haben-
durch die langen Leinen merkt man während der Unterhaltung mit dem anderen Hundehalter oftmals nicht,
wenn eine Tretmine im Gras oder im Sand versenkt wurde..
Die HundehalterInnen kamen wirklich aus jedem Weg und Steg!
(Mit dem Trend, daß mit der Großraum-Limousine oder dem SUV an den Ortsrand gefahren und ab da der Gang angetreten wird.)

Man soll nicht glauben, wie sehr so ein Hund nachwirkt- ich ertappe mich noch immer dabei,
in Hundeforen nachzuschauen- hier in F acebook.
Ob dieses Social Network irgendeinen Sinn hat?
Vermutlich nicht die Bohne.
Dort wird von "Schäfi" und "mein Bub" geschrieben-
was mir noch immer sehr verwundersam erscheint, total abwegig.

***
Der September und der Nebel kam- einsam heult ein Hund im Dorf-
ab und an antworte ich, aber nur die "1.Strophe"- mir ist die 2. oder die Fortsetzung zwar
noch bekannt, das sollen die Köter gefälligst selbst machen!
Tatsächlich- irgendwann haben noch welche geantwortet und ein richtiger kleiner Chor war dabei.. ;)

***
Um diese Seite abzuschließen, wollte ich nochmal darauf hinweise,
daß wir keine Hundezüchter oder Mitglieder in irgendeinem Verein oder Platz oder Klub sind oder jemals waren.
Rein private Hundehalter, die sich keinerlei Zwänge dieser Art angetan haben.
Wir sind nie "Fachleute" gewesen, sondern eher "User"-
wobei das Tier zum Mitmensch und wir zum Rudelmitglied geworden waren..

Ein anderer Schäferhund war zu Besuch bei uns -
das Verhalten war geradewegs vorhersehbar und außerordentlich zivilisiert,
im Gegensatz zu anderen Hunden..
es bleibt dabei, das ist der beste Hund, den man haben kann !

(Es kam, wie es kommen mußte:
Wir wurden gefragt, ob wir nun doch wieder einen Hund hätten ;)
-ein einziger Spaziergang mit dem Gasthund reichte.. )

***

Auf einer Wanderung Richtung Neunkirchen im Westerwald trafen wir einen Mann
mit zwei altdeutschen Schäferhunden- er war Züchter-
und wir kamen länger ins Gespräch, mitten im Wald..
Seine Bemerkung zum Thema Schäferhundehalter von Besitzern anderer Hunde und
besonders die Bemerkung seines Kollegen -
hat mich begeistert:
"Ihr haltet euere Hunde wie Kinder, im Haus- womöglich im Wohnzimmer -
und deshalb gehen die für euch durchs Feuer.."
Was wohl als Vorwurf geplant war, ging nach hinten los und wurde zu einem dicken Kompliment.
Wir redeten und redeten- inzwischen waren die Hunde anfaßbar und ebenfalls sehr freundlich:
Einem Schäferhund sieht man an was er denkt..
(Dieser Kommentar kam übrigens von einem türkischen Kollegen des Mannes, der von dem Halter befragt worden war,
warum dessen Volksgruppe so seltsam auf Hunde in Deutschland reagiert:
"Wir halten unsere Hunde nur zum Arbeiten, wenn sie nicht mehr klappen,
treten wir denen in den Arsch und jagen sie fort"
(Das erklärt auch, warum so viele herrenlose Hunde aus östlichen und südlichen Ländern dordt herumlaufen und eingefangen werden,
die dann alle von unseren guten Menschen adoptiert werden sollen..
weil diese Mentalitäten sich partout nicht tierfreundlich und zivilisiert verhalten wollen -
brauchen wir die?!)

***
Der Schäferhund war wieder zu Besuch- er begrüßte uns mit einer Freundlichkeit,
wie das gute Freunde tun- er erkannte den Weg wieder, den wir beim ersten Mal gingen -unsere große Runde,
der gleiche Weg, den wir mit dem Peter immer gingen.
Wie bei den Küstenwölfen zu sehen, sprang er den Mäusen am Wegrand nach, mit der gleichen Bewegung.
Daheim wurde das Fleischsalat-Töpfchen ausgeschleckt, genau wie das unser Hund tat..
Der Deutsche Schäferhund ist immer ein Erlebnis, das man nicht beschreiben kann.
Urtümlich, ein letzter Draht zu uralten Tagen der Menschheit.

Wie auch immer- z.Zt. lese ich das Buch "Wolfspirit", das richtig interessant ist:
Dort wird beschrieben, wie in Kanada die Autorin ein langes und ungewöhnlich intensives,
ausdauerndes Wolfsgeheul zu hören war, als sie auf einer Tour im Nationalpark war.
In der Hütte des Rangers angekommen, lief im Fernsehen die Übertragung des 11.September,
wo alle geschockt waren, wie wir am anderen Ende der Welt ebenso:
Eine Weltanschauung und eine Weltmacht in Ohnmacht, tausende Tote und unsägliches Leid,
das zu dieser Zeit über die Bildschirme flimmerte.
Ich kann mich noch gut an diese Stunde erinnern, wo wir alle fassungslos die Geschehnisse verfolgten.
Das müssen die Wölfe in dem einsamen Flußtal ganz offenbar gespürt haben,
die sonst dieses Spektakel nicht machen, an das sich der Wildhüter wohl sonst erinnert hätte.
Bei uns war der Tod und die Trauer sehr wohl durch den Peter zu spüren, als meine Mutter ging-
wie oben geschrieben, hat dieses Heulen 14 Tage gedauert, das er immer wieder anfing.
Die Forscherin, welche das Buch schrieb dachte an die Wolfsmythen,
die in vielen Kulturen verehrt wurden:
Der Wolf als Vermitteler zum Totenreich,
man glaubte, daß diese Tiere zwischen den Welten hin und her reisen konnten.
In der alten Edda symbolisiert der Wolf das Ende der Welt oder die Niederlage der Götter..
Edda

Die Ursprünglichkeit des Wolfes haben wir durch diesen Hund ganz eindeutig hautnah erfahren-
in allen Details und das über 14 Jahre lang,- das war eine echte Offenbarung,
da sind wir uns alle einig gewesen..
es war wohl eher ein zahmer oder "zivilisierter" Isegrim als nur ein Hund.
Über zwei Jahre nach seinem Tod kommen noch immer über 140 Besucher monatlich auf diese Seite "Peter" im Web!

Interessant war zu erfahren, daß Wölfe bellen, wenn sie überrascht werden-
also in seltenen Fällen.
Wörtlich: "seltenes lautes Wuffen".
Das kommt mir sehr bekannt vor,- auch der Peter bellte kaum, wenn man ihn nicht dazu animierte.
Ein leises Grollen, wenn ihm was nicht paßte, war nur gegen andere Tiere gerichtet-
wenn ein total degenerierter Köter keine Ruhe geben wollte
und Zank suchte, genügte ein kurzes Zähneblecken, das höchst bedrohlich wirkte.

Ich lese einiges von Naturparks, von wilden Tieren und auch von Beutegreifern-
wehe, wenn die Rehe und Wildschweine überhand nehmen-
da bleibt kein Ast, bleibt kein Trieb verschont-
alles wird ratzputz weggemacht bis zur Heide - am Ende verhungern auch die Rehe.

Unsere "Just for Fun" - Gesellschaft droht mit ihren Bikes, Skipisten, Rennstrecken
-legal oder illegal- mit dem wachsenden Massentourismus die Natur
nachhaltig kaputt zu machen. Edel-Feß-Mühlen, "Konferenz-Hotels", Golf- und Privatflugplätze,
Hauptsache es macht Spaß.
Die Leute rennen selbst noch in der Freizeit
irgendwelchen "Zielpunkten" und "Rekorden" nach, mit Marathon- und "Iron-Man"- Treffen.
Alles findet in Clubs oder Vereinen oder Gruppen statt, einzelne ruhige Wanderer werden wie Außerirdische angesehen..
man fährt mit dem "SUV" zum Laufen, Hundeverein, Nordic-Walking, Tennis, Fußball und wer weiß wohin noch-
selbst wenn diese Treffen nur wenige hundert Meter von der Wohnung entfernt sind!
(und immer mit den dazu passenden Marken - Sportklamotten)

Ich lese von den "Wildcam's", die wohl doch und ganz offensichtlich von den wilden Tieren wahrgenommen werden,
ganz im Gegensatz zu dem, was die Hersteller versprechen.
Wilde Tiere fühlen sich davon gestört- und.. auch die Menschen,
die sich beobachtet fühlen von Spannern aus der Jäger-Ecke.
(Man kann nicht mal mehr hinter den Baum pinkeln, ohne an diese Dinger denken zu müssen - und da wäre noch das Recht auf das eigene Bild..)
Jäger sind stolz auf ihren Mut und ihr Jagdglück:
Vom Hochsitz aus, mit dem Gewehr im Anschlag ist das wohl keine Kunst und auch nicht gerade heldenhaft -oder?

***
Wanderer und Sportler sind mit immer mehr elektronischen Hilfsmitteln und Unterhaltungsgeräten
unterwegs in eine neue Abhängigkeit- aber kein Mensch merkt's..
jeder wird jederzeit von Unbekannten belauscht, beobachtet und katalogisiert, durch gezielte Werbung zu Geld gemacht.

***
Ein weiteres düsteres Kapitel sind Zoos und Tierparks, wo die Insassen nur noch körperlich anwesend sind,
ansonsten aber längst aufgegeben haben, auch nur noch andeutungsweise natürlich leben zu dürfen.
Wie sollen z.B. Wölfe, Wildschweine, Hirsche oder Bären ihr Sozialverhalten erarbeiten,
das ihre Instinkte seit undenklichen Zeiten vorgibt?
In diesen Zellen ist ihr Geist irgendwo im Niemandsland.. ein für mich total unhaltbarer Zustand.
Es wäre dann schon besser für die Kreatur, nur noch ausgestopft "anwesend" sein zu müssen.
(irgendwie erinnert mich deren Schicksal an das Büro in dem ich arbeiten durfte)
Ein echtes Trauerspiel - wo der Tierschutz schweigt.

***
Der neue bellende Jagdbegleiter des Jägers ist wohl krank und mußte (Darm) in teure Behandlung bei Spezialisten,
weil die einfachen Tierärzte wohl nichts gefunden hatten. So passiert es:
Man gewöhnt sich und mag das Tier- niemand will der Natur nachgeben und zahlt lieber hohe Krankenrechnungen.
Diese Kosten muß oder sollte man einkalkulieren, wenn die Anschaffung eines Welpen oder Hundes aus dem Tierheim geplant ist.
Wie schnell ist das Familiensparschwein weg!
(Bei unserem Jagdpächter trifft es zum Glück keinen Armen!)

Hier hatte ich einige interessante Links, die aber im Laufe der Jahre abgeschaltet wurden - das öffentliche Programm ist viel kurzlebiger als meine Seite.
Deutschlands wilde Wölfe- eine Sendung am 6.12.2014 um 20.15 Uhr war gut gemacht und zeigte,
wie sehr wir mit dem Peter an dieser Sache dran waren- aber wie!

Des Jägers neuer Hund - noch ganz jung, noch kein Jahr alt, mußte an den Lymphdrüsen behandelt werden und aufgeschnitten werden.
Sehr schade, ich höre weiter hin, was aus dem Tier geworden ist,
das und bei jedem Treffen sehr nett begrüßt hat.

***
In der Zeitung kam wieder eine Meldung, in der eine junge Frau zwei Doggen frei laufen lassen hat -
die sich auch prompt auf einen vierfüßigen Wischmopp gestürzt haben-
bei dem Versuch der Rettung dieses schwer verletzten Mini-Tieres ist dessen Halterin durch die Doggen böse
in die Schulter gebissen worden.
(Ausgerechnet die Schulter, das komplexeste Gelenk des Menschen)
Dieser Konflikt ist jedem klar, der sich mit Hunden auskennt.
Jungen Frauen offenbar nicht.
Jedesmal wenn wir unterwegs eine Frau mit mehreren großen Hunden sehen,
sind wir froh, von der Hundehaltung weg zu sein.

***
Jägers Hund muß zwar nochmal nachuntersucht werden, er wird wohl wieder gesund. (30.12.2014)

***
Die Gemeinde hat ein pdf geschickt, mit einer "Gefahrenabwehrverordnung" mit
kritzeklein ausgelegten Verhaltensvorschriften für Hundehalter-
na, das hat uns noch gefehlt.
Erst zahlen wir die Leute, dann machen sie "Anordnungen" und "Verordnungen" in einem Ton,
als wäre das Kaiserreich noch aktuell:
"ist einzuhalten" oder "ist festgesetzt worden" oder "Rechtsbehelfsbelehrung"..

***
30.12.2014 Unser Gasthund hat sich wieder angesagt- wenigstens etwas ;)
(Gut, daß ich die leckere Schwarte vom Eisbein aufgehoben habe)

4.1.2015 Unser Gasthund hat sich wieder angemeldet- diesmal für ein paar Tage,
weil der Sohn und Freundin zu einem längeren Krankenbesuch fahren.
Diesmal habe ich schon bei ein paar Leuten "vorgewarnt":
Nee, wir haben nur einen Gasthund, keinen eigenen.
Sicherheitshalber habe ich schon mal die gut bestückten Knochen vom Schälrippchen eingefroren -
Leberwurst ist ausreichend vorhanden,
die auf das doppelt geklappte (selbstgebackene) Brot getan wird -
so ein Hund soll sich doch wohlfühlen- oder?
Eigenes Essen ist allemal besser als so ein Fertig-Kram, wo Dinge drinnen sind,
die man nicht wissen will.
Vermutlich mehr Chemie als natürliche Sachen.
Mit dem großen Schlafkorb und Leinen kommt die "Gästin" mit vier Pfoten -
genug Kack-Tüten habe ich auch gesammelt..
zumal jeden Tag die große Standard-Runde gegangen wird, wie damals mit dem Peter.
4-4,5km sind das schon.
Freies Feld und ein wenig Wald- Abwechslung muß sein.

Gasthund: Nach einem traumhaften 10km Gang
Wintertraumwanderung
- kurz vor daheim, rutscht meine Frau auf einem Teerweg mit Glatteis aus..
So mußte einige Mal hin und her gefahren werden- zum Arzt und zum Krankenhaus..
(Der Gasthund war da freilich total fehl am Platz
und hat auch prompt in den Flur gemacht- Dünnpfiff.
Das kann ich ihm nicht ankreiden, er hatte Angst, daß er wieder allein ist.)
Nun kann auch noch jede Menge Fell aus der Wohnung gesaugt werden -
noch so ein Punkt und .. beim Start zu diesem tollen Spaziergang
hat der Hund exakt dort hin gekackt, wo ein "Antikack-Schild"
und entsprechende Warnungen angetackert waren.
Also einpacken den Haufen und den nächsten gleich mit,
damit es hinterher nicht heißt:
Das waren doch die Müssigs, die sind dort gestern mit dem Hund gewesen !
Mit den fetten Haufen in der Tasche habe dann
(es ist gut, immer ein paar Tüten mitzunehmen)
gut 3km weiter eine Mülltonne gefunden.
(Wo ein Hund gemacht hat, setzt sich gleich der nächste hin- das ist nun mal so.)
Was soll's- ich habe ja Zeit und bin gut gelaunt.
Was wir aus dieser Sache gelernt haben?
Mit einem Hund wären wir wieder angeleint - und wehe,
es muß mal einer ins Krankenhaus und der andere soll alles alleine machen..
meine Frau hatte Glück, das Handgelenk war nur arg verstaucht, nicht gebrochen.)
Das hält uns nicht ab, am nächsten Tag eine ähnliche Tour zu machen-
schließlich soll es regnen, das gute Wetter heißt es auszunutzen.
Der Hund bekommt das gleiche wie wir zu essen-
dh. vom Tisch, Trocken- und Fertigfutter nur im Notfall,
am liebsten gar nicht. Sein Dank ist sichtbar:
Er liegt wie angenagelt vor dem Sofa und schaut auf die
mit einer Eispackung eingewickelte Hand und.. hat eindeutig Sorge und Mitgefühl !
Dieser Hund würde allerdings sofort jedem Reh hinterher hetzen-
das waren wir bislang nicht gewohnt- deshalb bleibt der Gasthund angeleint.

index.php/rassebe schreibungen/ 46-hunde/351-altdeutscher-huetehund
Ein interessantes Tier !
a-a-h.de/ ?id=10
Aus Hütehundschlägen soll der Deutsche Schäferhund entstanden sein.

***
Des Jägers Hund hat sich wohl berappelt und macht einen gesunden Eindruck - na also!
Alles wurde gut.
Im Gespräch mit diesen Leuten erfährt man doch so manches, was mich als Hobbykoch oder Einkäufer direkt berührt..
von der Tierhaltung der umliegenden Bauern bis zur Trichninenbeschau heute,
von der Schlachtung bis zum Becquerel - Wert oder Vorgaben dazu.

***
Unser Gasthund biegt schon richtig in den Wald ab, wenn er wieder mal da ist -
er kennt schon viele unserer Wege und freut sich hinterher auf die kleinen Leckereien:
Wurstzipfel, Hähnchenhaut, Korpelstückchen, Fleischknochen vom Schälrippchen - eben alles,
was so übrig bleibt, wenn man keinen Hund hat.
Das kommt gleich in die Gefriertüte in der Truhe und wird zeitig ins Schälchen getan,
damit der Hund kein kaltes Futter fressen muß..
Gesundheit geht vor- auch beim Tier.
Dieses "Futter" ist garantiert zigmal besser und ohne Farb- und Konservierungsstoffe !

***
Inzwischen liegen eine ganze Menge Haufen auf den Wegen -
manche Leute haben einfach keinen Draht oder Benehmen zu diesen Dingen.

Inzwischen ist die Routine, beim Gespräch am offenen Niva-Fenster
des Jagdwagens mit dem Pächter - mit der ausgestreckten Hand zum Jagdhund,
der hinter dem Netz im Auto wartet - zur Selbstverständlichkeit geworden.
Jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, fällt mir so richtig auf, daß es sich um den neuen Hund handelt,
den wir von Welpenbeinchen an vorgezeigt bekamen.
Heute ist er schon erwachsen - aber noch immer familiär - vertraut im Verhalten.

***
Der belgische Schäferhund des Campingplatzpächters hat mich sofort wieder erkannt-
5 1/2 Monate ist er nun und schon verflixt groß geworden.
Ein liebes Tier. (15.Mrz2015)
Unser Gasthund war auch wieder mal über Nacht da - er gewöhnt sich gut ein.

***
April 2015: Die Wolfsgruppe bei Google + habe ich geschwind wieder verlassen, weil "Girlies"
dort ihr Unwesen treiben und alles verniedlichen, was mit diesem Thema zu tun hat.
Als Widersacher treibt sich dort ein Landwirt herum, der ständig von "gerissenen Nutztieren" erzählt.
Inzwischen ist die Wolf-Sache so vermint*, dass man besser die Finger weg läßt:
Den Nutztierhaltern geht es um die Pauschalverurteilung des Wolfes,
damit die Versicherungen der Jäger oder deren eigene den Ausfall eines kranken Schafes
oder Rindes gut bezahlt.. das ist zumindest mein Verdacht in dieser Sache.

*Miene ist der Gesichtsausdruck, Mine eine Kriegswaffe, ein beliebter Schreibfehler.

***
Unterwegs treffe ich -leider selten und meistens hinter Hoftoren- auf Schäferhunde,
was mir immer arg zusetzt; nun ist der Peter schon bald 3 Jahre tot und trotzdem..
Ob (meiner Frau geht es auch nicht besser) das jemals nachläßt
und unser Leben als hundefreie Selbstverständlichkeit wird?
Ich fürchte, wenn wir auf unseren Wegen an Schäferhundewelpen vorbei kommen, ist es um die Zurückhaltung geschehen !
(Gibt es denn keine Tabletten dagegen?)

Ein wenig hilft gegen die Idee einen neuen Hund anzuschaffen,
dass wir KEINE eigenen Zäune um unser Grundstück haben
- kein Türchen zur Straße hin, das den Briefträger schützt.
(Den ganzen Kram neu zu kaufen und mühsam zu befestigen ist kein Spaß und wenn,
dann ein richtig teuerer.
Unser Doppelhausnachbar hat sich dennoch mit einem Stegzaun eingekastelt, weil er zwei Minihunde hat..
schnell sind 1000 Euro für den Zaun verbraten
(selbstgemacht, sonst noch viel mehr)!
Es wären rundherum 3x soviel an Grenze zu sichern.
Dazu kommt die Hundehaftpflicht und Hundekrankenversicherung und Steuer.
Kein billiger Spaß, wo auch noch die Anschaffung eines entsprechenden Hundes dazu kommt. 5-1500 Euro und mehr.
Wenn man Pech hat, erwischt man einen "schlauen" Hund, der alle Türen öffnet ..
und diese geschwind ruiniert.
( Von den Landhausdielen mal ganz zu schweigen,
wo man jede Spur deutlich sieht, selbst wenn der Hund vorsichtig ist,
wie das bei dem Peter der Fall war:
Wenn sich ein Hund erschreckt- egal wodurch, es braucht nur etwas herunter zu fallen,
dann fährt er die "Spikes" aus)

***
Unterwegs sehen wir Leute mit Hunden,
die schon auf den ersten Blick mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Probleme
im hündischen Begegnungsverkehr machen:
Angeleint, Mini-Köter, 3 Stück..
Nee, das tue ich mir nicht an,
weil man als Halter eines größeren Hundes sofort angegriffen wird,
zuerst von den Besitzern, dann von den kleinen Hunden,
die meinen das Herrchen im Rücken zu haben ;) LEINEN SIE IHREN HUND AN !!
Dabei lag unser Hund hoch oben im Hang, wo ich ihn hin geschickt habe, wenn "kritische" Begegnungen anstanden.
Die Nase im Wind, stolz im Blick, weil er immer ohne Leine ging, ja gehen durfte.
War die Begegnung vorbei, genügte eine Handbewegung und er kam angerannt
- ein "Achtung" - Ruf, Handzeichen nach unten und er lag- mitten aus dem vollen Lauf..
bis zu einer Entfernung, wo er das Handzeichen sehen konnte.
Getan habe ich das allerdings selten und nur deshalb, weil immer mal was dazwischen kommen kann.
Die Regel waren Gehorsamkeitsübungen auf 20-50-100mtr. , die aber regelmäßig gemacht wurden.

***
Im Keller stand die Tür zur Garage auf, das Garagentor ebenso -
als ich ein seltsames Geräusch hörte, was mich nachsehen ließ:
Ein weißer Transporter karrte langsam und unter Getöse eines uralten gequälten Dieselmotors
die abschüssige Strasse vor unserem Haus rückwärts- und die beiden Insassen starrten in die Garage,
alles ganz genau untersuchend, mit geübtem Blick.
Erst auf meine Drohung fuhr die Fuhre weiter!
(Ein größerer Hund hält diese Typen ab)
In oberlahn.de kann man jeden Tag lesen, was so alles verschwindet nach Polen
und nach Bulgarien und nach Rumänien und wer weiß wohin sonst noch.

***
Ich bin Frühaufsteher, sitze dann gerne am PC und stehe ab und zu auf und schaue aus dem Fenster.
(Wir haben absichtlich im ersten Stock keine Roll-Läden einbauen lassen, weil wir so neugierig sind -
den Sonnenschein mögen und es uns freut, wenn man Nachts die Sterne sieht)
Diesmal hat mich gewundert, daß um 5.45 Uhr bereits Arbeiter auf dem Nachbargrundstück waren..
wie, um diese Zeit?
Es war einer im orangen Mantel - aber was hat er in der Hand?
Einen Spazierstock!
Erging von einem Grundstück über den herabgedrückten Zaun zum nächsten Nachbarn,
betrachtete die neuen Kachel zum Haus, die Terrasse, sah sich etwas
im Garten um- ging zur Straße und .. verschwand.
Ich habe die Person erkannt und die Story einigen Interessierten erzählt -
es war übrigens kein Fremder, sondern ein Dorfbewohner.)
Wenn ich diesen Mann mal wieder unterwegs beim Spaziergang treffe,
werde ich den wohl mal darauf ansprechen..

Es hat sich aufgeklärt:
Der wirre Alte hat mit seiner teueren Drohne mitten im Wohngebiet gespielt
oder die Leute beobachtet -was auch immer- und so ist er durch zig Gärten
und Grundstücke gestrichen, auf der Suche nach diesem entflogenen Ding.
Ohne die Grundstückseigentümer zu fragen..
Es war allemal wie ein kleiner Dorf-Krimi, wie einer den anderen informiert hat ;)
Unsere Nachbarin hat diesen Typen angerufen - er stritt das Eindringen energisch ab.

***
So rate ich zu Bewegungsmeldern mit Ton und mit Licht - oder zu einem Hund..
Bei uns ging in der nächsten Nacht der Alarmton an - - -
Sicher ist sicher, deshalb habe ich rundherum alles gut mit Knebeln und Hebeln gesichert,
die Haustür mit einem großen schmiedeeisernen Gitter und einbruchhemmendem Glas, Doppelschloss,
damit dem "schnellen Zugriff" allemal der Boden entzogen ist.
Alles ist abgeschlossen, auch im Garten die Leiter und das Geräte-Häuschen,
damit nicht noch Werkzeug zum Öffnen der Fenster und Türen geliefert wird.
Und das auf dem Land, fernab von Fernstraßen, die das Verschwinden leicht machen,
fernab jeder großen Stadt..
durch die offenen Grenzen Europas sind wir überrannt worden von seltsamen "Kulturen"
und zum Freiwild geworden,
freigegeben zur Plünderung oder zum Abschuß?
(Vermutlich um in einfältigster Weise den "demographischen Verlust" im Land auffüllen zu wollen: Masse statt Klasse - ach ja, die Versicherungen zahlen die Schäden - es wird eben dadurch alles teurer..)

Doch nun zurück:
Überwunden haben wir den Verlust des Peters noch immer nicht,
auch nach drei Jahren noch nicht- und das geht jedem Schäferhundehalter ganz genau so.)
Die Sicherheit war mit dem Hund allemal sehr viel besser,
als das heute mit den elektronischen Helfern ist.
Wenigstens ist ab und an der Sohn / Lebensgefährtin mit Schäferhund/Husky zu Besuch ;)
so ist das Warnschild nicht mal gelogen..

Unterwegs treffe ich immer mal wieder Hunde hinter ihren Zäunen -
sie spüren die positive Ausstrahlung meiner Annäherung dem Hund gegenüber immer und immer wieder.
Man ist gewillt zu sagen: Wer von einem Hund gebissen wird,
ist bestimmt kein Guter gewesen .. wie auch immer, ein Hund sollte als solcher zu erkennen sein
und kein Zwerg, der giftig sein muß um sich zu behaupten.
Einem richtigen Hund sieht man an, was er denkt
und wie er empfindet, auch wenn alle Lehrer der Schulen diese Eigenschaften bei einem Hund absprechen. ;)

***
"Über Umgang mit Wölfen sprechen" titelte das Käse - Blatt,
"Deutschland sollte für den Umgang mit der wachsenden Wolfspopulation.." nach Ansicht
des Knisterministers und blah blah blah,
wo eine Konferenz der Ostseeanrainerstaaten mit entsprechenden Erfahrungen und blah blah blah,
"zusammen mit dem Landesjägertag" und womöglich noch mit Landjägern, nee, das war ja eine Wurstsorte ;) stattfinden soll..
"spätestens wenn der Bestand in Deutschland auf über 1000 Tiere liege,
werde es über den Umgang mit diesen Tieren heftige Probleme geben.."
Warum? Was ist mit den Wölfen? Warum diese fixe Zahl?
Als Wanderer wissen wir sehr wohl, wie scheu Wildtiere sind, ganz besonders scheu sind Raubtiere-
wie nah kommt man zu Fuß einem Fuchs
oder Dachs oder gar einem Luchs?
Bei dem Wolf wird es auch nicht anders werden.
Na ja, so können sich wieder ein paar Politiker den Wanst vollschlagen,
wenn sie auf "Konferenzen" in edlen Tagungshotels darüber konferieren..
die Quotenpresse wird gleich mit dabei sein, keine Frage.

Bei einer Wanderung haben wir folgendes erlebt:
Frauchen kommt mit Labrador-Retriever durch eine Wiese gegangen
(im Mai, wo der Bauer hofft, daß dieses Gras wächst)
Richtung dem Weg, wo wir gerade wandern.
Hund schwänzelt heftig.
Frauchen zerrt an der Leine (mit Halti) - Hund bellt.
Hund bekommt ein Leckerli.
Hund freut sich und schaut zu Frauchen
wie zu einem Gott oder Futterautomaten auf zwei Beinen.
Frauchen sagt zu uns:
Das ist sein Weg, sein Revier, deshalb bellt er so..
Ich lächele verständnisvoll,
ganz anders an die Jahre, wo mir der Versuch auf den Lippen lag,
das Verhalten des Hundes aufklären zu wollen.
Es nützt nichts, ein Frauchen versteht nix,
weil der Hundeverein das so sagt, wird es richtig sein..
Hund hat nun fertig gekaut, es geht wieder ein paar Meter weiter auf uns zu - und schaut dumm,
weil es nun nichts mehr gibt - er schwänzelt und .. bellt.
Frauchen gibt ihm schnell noch ein paar Brekies. Wie kommt das?
Nun Hundchen ist nicht dumm und auch nicht unfreundlich.
Er merkte sehr schnell-
Freundlichkeit gibt - KEINE Brekies, das gibt es nur, wenn man bellt!
So kam es wohl, daß der Hund etwas rundlich wurde..
(Wie eine Ziege angeleint bringt nicht gerade Bewegung, gell?
Und - was soll ein Wasserjagdhund im Halti?)

Heute, am 8.Juni 2015 haben wir in der Hainallee in Weilburg einen Beauceron mit seinem Herrchen kennen gelernt.
Interessant war, dass der Hund sofort die Sympathie spürte und sich anfassen ließ-
als wären wir alte Bekannte.. einen kleinen Yorkshire würden wir nicht so einfach anfassen!

***
Gefunden bei Google+ am 10. Juni 2015:
"Heute Morgen, habe ich eine großen Schüssel veganes Hackfleisch ins Auto gepackt und bin ins Wetzlarer Tierheim gefahren."
Hier bleibt ja wohl kein Auge trocken ;)

Ein Fund in einer Tierheim-Beschreibung, die lesenswert ist:
Was soll man mit einem solchen Hund anfangen?!
Zitat:
"Er ist Zuhause recht ruhig, er bewacht sein Zuhause wie es ein Dobi tun sollte.
Alle Besucher sind immer herzlich Willkommen und er läßt sich von ihnen dann immer verwöhnen.
Sonst schlägt er bei gewissen Geräuschen, die von draußen kommen an.
Nachts meldet er nur eigenartige Geräusche, die er selbst nicht kennt.
Draußen ist er recht nervös.
Dobitypisch zieht er immer an der Leine und hat einen unglaublichen Vorwärtsdrang
(außer er ist vollkommen ausgelastet).
Ableinen habe ich eine zeitlang versucht, aber er ist nur so lange gehorsam,
bis er einen leckeren Geruch in der Nase hat oder einen Jogger/Fahrradfahrer entdeckt .
Deshalb verzichte ich komplett auf das Ableinen, außer auf kurzen Strecken z.B. am Fluß.
Er hat einen starken Jagdtrieb.
Der Geruch von Wild reicht aus, daß er im Wald oder Gebüsch verschwindet und erstmal rennt.
Hier reagiert er auf absolut nichts mehr, kein Rufen/Schreien/in die andere Richtung rennen.
Sonst zeigt er einen sehr guten Gehorsam, Sitz, Platz, Steh, Fuss (auf dem Hundeplatz)
und Hier klappen wirklich super gut.
Zum Hundeplatz: er ist in der Lage eine 100 Punkte BH Prüfung zu laufen.
Bei IPO Hundesport muß man sich auf den Boden Beschränken, denn Sprünge über Hürden
oder Ähnliches ist sehr schlecht für seinen Rücken .
Anderen Hunden gegenüber ist er an der Leine sehr rüpelig.
Das heißt, er bellt und zieht in Richtung der anderen Hunde.
Wenn man nun auf ihn einwirkt zeigt er Schnappbewegungen in Richtung des Leinenführers.
Ohne Leine hat der Bub nur Spielen im Kopf,
selbst mit den dominantesten Rüden fängt er an zu Spielen.
Bei zickigen Weibchen hält er lieber mal Abstand, bei aggressiven Rüden auch.
Er reagiert sehr gut auf die "Sprache" der anderen Hunde und hält
lieber Abstand als auf Konfrontation zu gehen.
Bei Joggern/Fahrradfahren und Personen, die einem entgegenkommen muß man vorsichtig sein.
Ich rufe Shiraz dann immer zu mir und wir gehen im Fuß an ihnen Vorbei.
Selbst dort direkt neben mir, versucht er ab und an die Personen anzuspringen . .
(Dieses Verhalten habe ich versucht mit Klickern und Wurst hinzubekommen,
doch ganz habe ich es noch nicht geschafft.)
Auch Züge/Busse/Lastwagen/Krankenwagen bellt er an, hier ist auch große Vorsicht geboten,
denn manchmal ist man als Hundeführer nicht darauf vorbereitet,
daß sein Hunde auf die Straße vor ein Auto springt.
Er kuschelt für sein Leben gerne und genießt jede Streicheleinheit die er bekommt!
Gesundheitlich ist auch einiges zu beachten:
Er hat mehrere Allergien. Futtermilben, Gräser und manche Fleischsorten von Hühnchen verträgt er nicht.
Seine Symptome äußern sich in exessiven Kratzen.
Ich habe früher Gebarft (ausschließlich Pferdefleisch) mit ihm,
die lief auch ganz gut, nur sehr Kostenintensiv.
Naßfutter/Dosen ging auch, aber nur Rind.
Shiraz verträgt das Trockenfutter "Wolfsblut - Wide Plain" am besten,
er zeigt nun keine Symptome mehr und ich fütter das Futter schon über einem halben Jahr ohne Probleme!!
Natuerlich ist er Stubenrein.
Und Katzen mag er überhaupt gar nicht, sowie Eichhörnchen, Rehe, Hirsche, alles was man so im Wald finden kann.
Er wiegt 40 kg und hat 73cm Schulterhöhe.
Er ist auf alles was ein Hund essen kann sehr fixiert und geht
diesem auch nach wenn man nicht drauf achtet, drinnen sowie draußen.
Er ist mittlerweile ein riesen Kraftpacket und muss wirklich mit Vor- und Nachsicht geführt werden"
Zitat-Ende. (incl. Schreibfehler)
Meine Frau sagte dazu: "Was will ich denn mit einer solchen Krücke?"
Da hat sie wohl recht,- ich habe nur mal nachschauen wollen, was mit diesen Hunden ist.
Wir trafen beim Wandern auf einen solchen Hund ;) - ein DSH dagegen ist wohl eine andere Klasse,
eben "S-Klasse" unter den Hunden - ohne wenn und aber gehorsam.

***
Sa.20.Jun.2015 - ich gehe mit den drei kl. Enkelchen in Obershausen spazieren und erkläre deren neuen Wohnort..
so kommen wir nach einem Wäldchen am Ortsrand
an zwei großen schwarzen Riesenschnautzern hinter einem Zaun vorbei,
der am Straßenrand, am Bürgersteig ist.
Die Tiere wüten wie verrückt, als eine Stimme hinter den hohen Ecken kam:
"Gehen sie einfach weiter"
(In scharfem Ton, welcher dem der Hunde nicht unähnlich war.)
Später im neuen Heim trafen wir einen Bekannten, der erzählt,
daß seine Frau die Hosen zerrissen bekommen hatte,
als sie um das Dorf spazieren wollten und ebendiese Hunde freilaufend entgegen kamen.
"Der Halter rief uns zu, daß wir stehenbleiben müssen, sonst beißen die Hunde"
Hier handelt es sich um absichtlich "mannscharf" gemachte Hunde,
darauf dressiert, zu "stellen".
Das ist eine Gefahr für alle Bewohner des Ortes.
Unglaublich aber wahr - es handelte sich um den örtlichen Tierarzt..
(Das bestätigt meine bisherigen Erfahrungen mit dieser Klientel, die man meiden sollte,
wo es nur geht -einfach austrocknen, nichts zu verdienen geben.)

***
Ein Schäferhund wird eher kollabieren, als den Befehl nicht zu erfüllen,
den er erhalten hat - also:
Aufpassen mit extremem Training, wenn es zu heiß ist!

Hundehalter haben wohl -ganz offenbar- wenig Zutrauen zum gesundheitlichen Aspekt oder "Ahnung"
bezüglich der Verträglichkeit von "menschlicher Kost" oder gar kein Zutrauen zu ihren eigenen Kochkünsten -
auf alle Fälle wird auf fertiges Futter "geschworen".
Hier und da noch eine Tablette,
ab und zu eine Spritze gegen diese oder jene Sachen,
mal kratzt sich der Hund ununterbrochen, mal bekommt er andere seltsame Krankheiten.
Im Fertigfutter wird das verarbeitet, was man für die menschliche Nahrung nicht gebrauchen kann oder will.
Dann kommen Haltbarkeitsstoffe, Stabilisatoren, Farb, Geruchs, Duft und Lockstoffe hinein,
sowie Bindemittel, damit der Mist zusammen hält.
Als verantwortlicher Hundehalter würde ich das nicht verfüttern, wirklich nicht !
Es wird garantiert auch kein Hund "fett" von Wurst oder Käse oder Essenresten - nee,
es ist die mangelnde Bewegung, der fehlende Auslauf, der dem Namen auch gerecht werden muß.
Heute fährt jeder Spacken jeden Meter mit dem Auto, deshalb stehen die Karren
alle auf der Straße (das Garagentor zu öffnen und wieder zu schließen würde viel zu sehr aufhalten)
und blockieren oft genug Feuerwehr, Notarztwagen - aber auch die Müllabfuhr.
Die Köter fahren ebenso mit dem Auto "gassi" - dh. man fährt außerhalb des Ortes
und geht dort ein paar Meter, bis der Hund sich ausgeschissen hat -
und so sieht dieser Weg dann auch aus - igitt igitt - niemand sammelt die Haufen ein !

Unser Nachbar meinte es gut und warf dem Peter einmal ein Stück Pansen zu -
angewidert ist dieser zur Seite gesprungen
und ist nie an dieses seltsame Stück Fleisch gegangen.

***
Sonntag, 12. Juli 2015 um 19.08 Uhr ist eine Suchhunde-Trainerin im Gespräch mit dem Moderator,
wo sie gefragt wird: Was haben sie für einen Hund dabei?
Nun, das ist ein Bluthund. Ah- der sucht wohl Blut?
Nee, das kommt von der Blutlinie der Zucht, hat nichts mit dem Blut zu tun.
Nun gut, gerade in diesem Sender wird der Zuseher oder Zuseherin vereimert wie nirgends sonst..

***
16.Juli 2015 ca 0900 Uhr,- drei Damen befinden sich in ziemlicher Ferne auf dem Feldweg,
zwischen uns liegt ein weiter Weg und ein ebensolches reifes Getreidefeld-
die -großen- Hunde jagen da hindurch, über den Weg, über eine Wiese
in ein kl. Wäldchen und wieder retour.
In der Zeit, wo Jungtiere unterwegs sind -
unweit davon sahen wir einen jungen Fuchs, Kaninchen kann man hier regelmäßig beobachten.
Zuvor sind wir von einem kleinen Köter angefallen worden,
der sonst immer angeleint läuft - gut, es war dem Besitzer peinlich,
zum Biss kam es auch nicht. (Knapp)
Obwohl wir keinen Hund dabei hatten!
Keiner dieser HalterInnen beherrschte ihr Tier und es ist nun mal so, daß Hundefeindlichkeit durch Schlampigkeit gemacht wird.
Unser Nachbar hält zwei seltsame "franz. Bulldoggen",
kleine, aber kräftige und bösartige Kläffer, die alles und jeden anbellen.
Unter Geschnaufe, Geblubber und Gezische, weil die Schnautzen wegzüchtet sind.
Was ist heute los?
Gibt es keine Hunde mehr,
die hören oder besser HalterInnen, die ihr Tier verantwortlich führen können?
Zudem gibt es niemanden mehr, der die Haufen aufhebt und nach Hause mitnimmt.
Überall muss man aufpassen, nicht in eine solche Mine zu treten..

***
11. Sep. 2015 - heute erfahren wir in einem Hundegespräch über den Zaun,
daß der Frisörin zwei Huskys vergiftet wurden
und nur mit knapper Not gerettet werden konnten.
Wer macht denn sowas?
Ausgerechnet bei diesen Leuten, die keiner Fliege was tun!

***
18. November 2015 - wir trauern um den Polizeihund "Diesel", dem Malinois,
der beim Einsatz gegen eine Kofferbomberin (!) in Paris ums Leben kam..

***

***
Ein Rottweiler hat sich losgerissen und ein 2j. Kind gebissen.
So titelte die Presse.
Ein Kommentator hat dazu (Auszug, Zitat) geschrieben:
"Ein 2-jähriges Kind ist für den Hund im Beuteschema, als Halter sollte man dies wissen ! "

Ich finde, das bestätigt die Meinungen in der Bevölkerung zu dem Thema Rottweiler
und Dobermann, Boxer, Mastif und andere Kampfhunde eindrucksvoll.
Normale Leute brauchen keinen derartigen Hund und nochmal:
Nee, ein Schäferhund ist etwas ganz anderes, er gehört nicht zu diesen Rassen, da er denkt.
Ein Hund sollte in unserer dichten Besiedlung IMMER sozialisiert werden, das setze ich mal voraus.
(Echte Diensthunde mal ausgenommen)
Es gibt aber auch andere Stimmen (Zitat-Auszug)
" Ich habe selbst einen Rottweiler und er hat sich noch nie aggressiv gezeigt, ganz im Gegenteil.
Man sollte sich immer erst das andere Ende der Leine ansehen."
Soviel zu diesem Thema.

Gerade erzählt eine Moderatöse im HR4
"..damit der Hund nicht wieder im Tierheim landet und liebevolle Eltern bekommt!"
(Zur "Hundedame" ein netter Fauxpas)

Weiter gehts mit dem Hirnwurm der "Berichterstatter":
"Vierbeiner sucht Zweibeiner Mops-Ehepaar mit Nachwuchs" - Seit wann sind Hunde ein "Ehepaar"?
Echt krank diese gnadenlose Vermenschlichung des HR !

Der rasante Anstieg an Haus- und Wohnungseinbrüchen im Monat September / Oktober 2015
läßt uns an einen großen, unbestechlichen und bissigen Hund denken,
der im Haus immer deutlicher zu fehlen scheint..
(Beim Peter wäre mit Sicherheit niemand eingestiegen oder zudringlich geworden)

***
Langsam, aber sicher kommt mir die moderne Hundehaltung vor, als wäre ich im falschen Film:
Die Gläubigkeit an die Hundeschulen und Hundeflüsterer mit ihren schrägen Vorgaben und Vorlieben,
die inzwischen fast zum "Sachkundenachweis" mutiert sind,
lassen mir die Haare hochstehen und von der Hundehaltung Abstand nehmen.
Da möchte ich - meine Frau sieht das eben- möchten wir uns nicht einbringen
und auch nicht gesehen werden, so peinlich finden wir das!
Bei uns ist ein Hund ein Hund, er wacht und gehorcht,
wenn es darauf ankommt - Kunststücke gehören in den Zirkus und nicht zum Schäferhund -
einen anderen Hund akzeptieren wir -nach dem Peter- nicht mehr,
das wäre viel zu wenig, ein dürftiger Ersatz..

***
Nach dutzenden Filmen ueber Alaska - und hier will ich mal eine Anregung dazu machen -
Ancorage ist ein interessante Stadt, weil deren 300.000 Bewohner ständig mit wilden Tieren leben oder leben müssen.
In den Vorgärten, Mülltonnen, auf den Straßen sind Elche, Schwarzbären und seltener auch Wölfe zu sehen.
Gerade Schwarzwölfe, von denen man im Web nichts findet, sind dort recht häufig.
Das ist eine Auswilderungsform oder Mischform von Huskys, Malamutes und Wölfen.
Die Verhaltensmuster der Wölfe - auch im Umgang mit den Bären zeigen klar,
daß die Augen- und Körpersprache innerhalb dieser Gattungen verstanden wird.
Augenblinzeln, Körperhaltung etc.
Die Natürlichkeit des Husky oder Malamute ist klar erkennbar,
in Kombination mit der Domestikation ist der deutsche Schäferhund die Spitze unter den Hunden,
die natürliches Verhalten haben.
Über ein Jahrhundert der Sozialisation machen sich hervorragend bemerkbar.
Mir ist klar, daß die Damenwelt mit ihren zwei Hundchen einen "militärisch exakten" Hund
nicht gebrauchen kann
und wenn der Deutsche Schäferhund noch so personenbezogen und führig ist und schon von sich aus hören will.
Er ist aber auch von Hause aus scharf, dh. muß mit fester Hand erzogen werden,
sonst ist er eine Waffe, die mal nach vorne, mal nach hinten zeigt.
Exakt das versteht man in den Hundeschulen mit ihrem "Dogdancing" und "Agility" nicht,
die mit den Hundeflüsterern- ihr wißt schon..

"Ein Schäferhund geht nicht Gassi, er rückt aus!" und
"Ein Schäferhund gibt kein Pfötchen, er salutiert"

***
Wir kommen viel herum, was schon an unseren Übungsgängen zu den Wanderungen liegt -
und so ist es immer wieder ein echtes Glück und Freude,
wenn unterwegs mal wieder ein Schäferhund "Wachdienst" tut.
Eine kleine Ansprache und der Hund piepst und schwänzelt - diese Hunde spüren ganz klar
und eindeutig die spezielle Affinität zu diesem Hund,
die man in 14 Jahren mit einem solchen Tier entwickelt.
Ich wette, so mancher dieser Schäferhunde, die zuerst wie verrückt
(muß er ja, Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps)
und sehr böse fletschend angerannt kamen, wären danach grad' mit uns gegangen..
sogar ohne Leine, wie sich das für diese Art gehört.
Den Kleinhunden dagegen haben wir gelernt zu mißtrauen und aus dem Weg zu gehen.

Der Gasthund hat sich längst an sein weiteres Zuhause gewöhnt, er benimmt sich anständig,
ist nicht mehr so aufgekratzt und kennt sich aus bei uns.
Zuerst ist allerdings sein Futternapf dran:
Ich sammele Wurstreste, Käseschnippel und auch mal ein kl. Fleischstück -
wenn dann alle paar Wochen der Hund kommt, wird diese Sammlung aufgetaut und serviert.
Wenn das einmal nicht reichen sollte, gibt es selbstgebackenes Brot und.. Leberwurst drauf.
Zur Zeit ist die "gläserne Produktion" und die Wurst aus den 125gr Dosen aus Thüringen oder D ietz der Favorit.
(Allemal genauso gut oder besser als vom Metzger)
Inzwischen ignoriert der Gasthund die beiden ständig kläffenden franz. Bulldoggen,
die eher wie kleine dicke schnaufende und grunzende, pfurzende Schweins - Raupen sind.

***
Wieder ist ein Jahr vergangen, der Peter ist nun schon 3 Jahre unter der Erde..
um so verwunderlicher, dass so viele Leute auf diese "Memorial-Seite" klicken:
218 im Juli 2015 !

http://w ww.arlett.de/graue/

***

In jüngeren Jahren, ein typischer Anblick.

So ein Schäferhündchen ist die perfekte Ergänzung zum Kugelgrill, wie ich finde..





Gasthund Malou.

Staatsministerin Priska Hinz will ein "Programm für Wolfsmanagement errichten lassen",
weil wiederholt Wölfe in Hessen gesichtet worden sein sollen.
Da werden wieder jede Menge Leute mehr Steuern zahlen müssen, denn irgendwo muß die Kohla ja "generiert" werden..
..vermutlich sucht ein Verwandter oder Freund gerade einen guten Posten.

***
Unterwegs beim Wandern treffen wir ab und an Leute mit größeren Hunden,
manchmal bleibt man stehen und unterhält sich eine ganze Weile.
Die Themen sind immer die gleichen, vom Hund über den Staubsauger,
über die Kinder bis zu den heutigen Problemen im Land.
Leute mit kleineren Hunden sind meistens damit beschäftigt,
die Zamperl im Zaum zu halten.. große Hunde sind immer ruhig.

Bernhardiner sahen damals auch ganz anders aus - nicht so schwer und nicht so schwerfällig -
in China nennt man diese heute "deutsche Fleischhunde"..

dl.wolfdog. org/pics/dbase/13859.jpg (wie der 1.DSH)
Desgleichen beim 1. Deutschen Schäferhund, der dem Holländer sehr ähnlich war:
Wir haben schon sehr viele Halter getroffen und gesprochen - wie bei den Autos,
die immer feister werden, ist auch beim Hund der Trend zu Größe
und Wucht zu sehen, in welcher sich die Eigner sonnen.
Traurig, aber so ist es.

Mitte November 2015 - endlich ist die Trauer bei mir etwas abgeklungen,
die der Tod des Hausgenossen hervor gerufen hat.

Eben habe ich mich an eine der seltsamen Begebenheiten erinnert;
dem noch jungen Peter wollte ich etwas Backfisch zu versuchen geben.
(Er hat alles verkosten sollen) Was tat er? Schnuffel - schnuffel, große Augen,
dann drehte er sich zu seinem Heck und schnuffelte wieder..
Sein Blick deuteten wir damals als "entsetzt" - es hat eine Weile gedauert,
bis er begriffen hat: Das hat miteinander nichts zu tun und es schmeckt gut.
Von da an hat er Fischdosen gerne ausgeschleckt. (am liebsten Hering in Tomatensauce)
Nun sag mir nochmal einer, Hunde können nicht assoziieren!
Wer dennoch sowas behauptet, hat entweder noch keinen Hund gehalten oder im Leben nicht aufgepaßt.

Heute gehen Tierfreunde daran zu behaupten, "Tiere haben eine Seele" - was denn?
Sind sie Kirchenmitglied?
Die Seele ist das, was in den Himmel kommt
(beides sind Erfindungen der katholischen Kirche, genau wie der Teufel und die Hölle und der Brezzelbub und die Erbsünde)..
was aber, wenn man aus der Kirche ausgetreten ist?
Was aber, wenn der Hund oder das Tier kein Mitglied ist oder war? ;)

Unser Sohn hatte einen Bio-Lehrer, der ernsthaft behauptete, dass Hunde keine Leber hätten
und nicht betrunken werden könnten..

***

Aktuelle Warnung: Die Jagdpächter brauchen wohl tatsächlich nicht die Wege absperren,
wenn eine Treibjagd stattfindet.
Das halte ich für unverantwortlich,
wenn Spaziergänger unvorbereitet auf solche Dinge treffen, die lebensgefährlich werden können.
Schaue ich mir diese "Jäger" an, wird es mir Angst und Bange.
Bei manchem Hund kann ein Schuß aus der Nähe ein Trauma auslösen, das er zeitlebens behält.
Von Kindern will ich nicht mal erst anfangen - nee, da muß was gemacht werden:
Die Jagd gehört in ordentliche staatliche Hände und darf keine Privatsache sein.

***

Auch interessant: Heute sind wir durch die Stadt gefahren, auf der belebten Straße schaute
(wieder einmal) ein Hund genau zu uns ins Fenster, von der anderen Strassenseite aus,
durch die fahrenden Wagen hindurch. Unverkennbar:
Er hat gespürt, daß ich gerade zu meiner Frau sagte: Schau mal wie schön!
Ein Hundchen! Das ist keine Spinnerei, das passiert öfter.
Desgleich kann man erleben, wenn bei uns ein Hund im Auto sitzt und draußen jemand vorbei geht,
der unter dutzenden oder hunderten Passanten angebellt wird:
Sollten Hunde "Rassisten"
sein oder spüren sie die Ausstrahlung, daß diese Leute nichts Gutes im Sinn haben?
Manche haben wohl eine derart negative Ausstahlung und sie kommen (bis jetzt ausnahmslos)
aus südlichen oder orientalischen Ländern..
(Das bestätigen einige Hundehalter!)

"Vendetta- ein hübsches Bengalmädchen auf der Suche nach dem Glück -
Wir haben gestern aus einer Zucht einige Katzen übernommen. "
Solche Verrücktheiten verleiden uns die Tierhaltung, das ist auch in der Hunde-Szene arg verbeitet.
(Vom Ausdruck "Vendetta" mal ganz abgesehen)
Immer mehr -vor allen Dingen Halterinnen- vermenschlichen die Tiere.
Bei uns ist ein Hund immer ein Hund geblieben,
auch wenn er fast ausschließlich "vom Tisch" gefüttert wurde!

***

Wie füttere ich einen Hund am besten?
Ich habe eine Plastiktüte in der Gefriertruhe, in die man geschwind etwas zufügen kann:
Wenn es gegrillte Hähnchen gibt, werfe ich die Reste nicht einfach weg, sondern puhle
sorgsam die Knorpel und Hautstücke ab,
den Sterz und andere Weichteile, auch jene von innen.
Das sind gesunde Delikatessen für den Hund.
(Keine Geflügelknochen dazu nehmen)
Bei Suppenfleisch fällt immer mal Bindegewebe an, das ebenfalls in die Tüte kommt.
Reste von den Kotelett-Knochen, die weicheren Teile davon können auch in die Tüte,
desgleichen alle Knochen von Schälrippchen. (alles gegart)
Wenn Käse- oder Wurstreste von der Frühstücksplatte sind,
kommen die ebenfalls in diese Tüte in der Gefriertruhe.
Wurstzipfel und eßbare Wursthaut, Schwarte und Knorpel von Bauchfleischscheiben
etc. gehören ebenfalls aufgehoben.
Ich rate, diese Beutel nur so groß zu machen, wie der Hund in einer Mahlzeit
verdrücken kann, ohne sich dabei den Magen zu verrenken.
Gut aufgetaut und beinahe zimmerwarm sollte dieses Futter sein, damit es verdaulicher ist.
Wenn ein Beutel diese Chargengröße hat, kommt der nächste Beutel dran,
der dann bei sich bietenden Gelegenheiten nach und nach gefüllt wird.
Auf diese Weise habe ich immer etwas da, wenn der Gast-Hund kommt.
Dieses Fresschen ist allemal gesünder,
als der Fertigkram aus der Dose oder Tüte- wo man nie weiß, was alles drin ist.

Ansonsten kann ein Hund jedes Essen vom Tisch bekommen, wenn er ab und an etwas hat,
womit er sich seine Zähne reinigen kann:
Weiches Holz zum kauen, weichere Knochen zum zernagen.
Geflügelknochen sind nicht geeignet.
Rinderknochen nur von den Rippen. (Sandknochen)
Von jedwelcher Rohkost halte ich nichts, weil Keime und Krankheiten nie ganz auszuschließen sind.
Trockenfutter aus der Tüte kann - wie bei uns die Plätzchen - nur als Beifutter taugen,
sonst sind zu viele seltsame Farb- Geruchs- und Geschmacks- und Lockstoffe verbaut,
die den Hund wie ohne Sättigungsgefuehl fressen lassen!
Wasser sollte immer erreichbar sein für den Hund-
lieber eine etwas größere, standfeste Schüssel nehmen.
(Bei einem Schäferhund einen halbvollen 5ltr Eimer)

Die Futtermenge sollte sich nach der Beanspruchung richten:
Wenn ein langer Spaziergang gemacht wurde, womöglich mit Bällchen- oder Bringsel-Training,
dann wird mehr gefüttert, wenn bei einem Regentag nur die allernötigste Gang war,
deutlich weniger füttern,
dann wird der Hund bestimmt nicht fett!
Wichtig: NIE VOR dem anstrengenden Training füttern, immer erst hinterher und nie beim Training,
auch wenn die "Spezialisten" heutzutage etwas anderes propagieren.
Der Hund, auch schon als Welpe- sollte wegen dir kommen,
wenn er gerufen wird und nicht wegen des Leckerlis oder Futters !!
Erziehung mit Futtergaben ist grundfalsch und stümperhaft.

Leber (auch in Wurst-Form) ist ein ganz wichtiges Element bei der gesunden Hundeernährung- übrigens auch für uns Menschen!

Vom Tisch bekommt der Hund lauwarmes Essen, ganz egal ob das Bratkartoffeln oder Gemüse
oder Nudeln ist- wichtig ist die kontrollierte Menge an Kalorien
(wie bei uns auch) in Relation zur Bewegung oder zur körperlichen Betätigung an diesem Tag.
Unser Peter hat zuweilen ordentlich gefuttert - wenn zuvor hart trainiert wurde.
Die Menge entsprach locker die eines erwachsenen Mannes.
Ich koche selbst und kann durch rationelles Einkaufen den Preis niedrig halten - ethisch
ist die Fütterung vom Tisch nicht anders, als die durch Fertigfutter oder mit getrocknetem Fleisch.
Günstiger und gesünder ist selber kochen allemal !

Grundsätzlich habe ich den Hund von allem kosten lassen, was ich gekocht habe oder was wir gegessen haben:
Das Gefühl, daß im "Rudel" alles geteilt wird, darf nie verloren gehen-
sonst schwindet das Vertrauen in sein Herrchen oder Frauchen;
besondere Leistung und Gehorsamkeit kann man nur durch ein unbedingtes Basisvertrauen bekommen.

Grundsätzlich sollte man die Futteraufnahme nicht erzwingen,
der Hund weiß was gut für ihn ist und was er mag-
wie bei uns Menschen bekommt das dann auch am besten.

***

Ein Spacken hat an der öffentlichen Anlage des Dorfes neben einem Hundehaufen einen Eisenstab
in den Rasen gesteckt, ein mit Folie versiegelten Zettel daran gehängt: "80 Euro Strafe!"
Wenn man bedenkt, welcher Aufwand dafuer nötig war, hätte die Beseitigung dieses Kothaufens
sehr viel weniger Zeit beansprucht..
Was mit diesem "Eingriff in den öffentlichen Park und der unzulässigen Beschilderung"
geschehen soll, weiß ich nicht ;)

***
Unser Gasthund weiß inzwischen genau, wie und wo es bei uns zur Sache geht.
Beim Abschied hat unser Sohn- wie üblich- in der Vorratskammer gestanden und sich dies
und das ausgesucht- der Hund war dabei und schaute:
Nimm dir doch auch was.. der Hund ging zielstrebig auf eine kleine Dose Leberwurst
zu und nahm sich das Ding vorsichtig aus dem Regal - die Beute haben beide gemeinsam eingepackt,
als sie wieder nach Hause gefahren sind.
Wobei anzumerken ist, daß auch dieser Hund die blaue Dose mit den Sauerländer-Würstchen
sehr wohl kennt, die stets dort in dieser Ecke zu finden ist..

***
Januar 2016: Das Gast-Hündchen bleibt eine ganze Woche -
das wird einige recht lange Spaziergänge geben, ist doch klar!
(Frauchen/Herrchen haben durch arge berufl. Beanspruchung sehr wenig Zeit dafür)
Zuerst wird es mit dem smart abgeholt- eine ganz neue Erfahrung für das Tier..
dann haben die koreanischen Nachbarn einen Mini-Köter,
der ohne Deckchen auf dem Rücken nicht nach draußen darf-
aber jeden anderen Hund sofort böse angreift
und dabei sogar auf deren Rücken springt, um in den Nacken zu beißen..
deren Grundstück hat keinen Zaun.
(Eigentlich machen das nur Katzen!)
Wie auch immer der Leih-Schäferhund mag das Smartfahren wohl sehr,
weil er endlich mal direkt nach vorne schauen kann- und alles mitbekommt.
Das hat er weidlich ausgenützt und praktisch die ganze Fahrt über 2 Std. sehr aufmerksam verfolgt.
Nun konnte er auch gut an unseren Ohren rüsseln - wie praktisch!
Ein wenig war ihm das Knurren unter dem Bodenblech (wo der Motor ist) seltsam, aber das gab sich schnell.
Morgens hat er schon die Socken hinterher getragen, die ich auf dem Weg zum Bad verloren hatte..
Unser Sohn hatte sich doch recht verwundert geäußert, daß die Bewohner seines städtischen Wohnortes grüßten,
was so ganz und gar nicht üblich zu sein scheint:
Ich hatte die blaue gestrickte Bommelmütze auf, so eine, wie man an der Küste trägt.
(Dieses Phänomen ist mir schon öfter aufgefallen - sonst grüßt niemand)
Der Gasthund hat abends freilich längst die Rest der Hühnersuppe gefuttert
und morgens ein Ei mit Leberwurstbrot gehabt, so wie sich das in unserem Haushalt gehört.
Ein erster langer 2 Std. Spaziergang (ca 8km) war der Auftakt "seines Erholungsurlaubs von der Stadt".
Nun liegt er platt auf seiner Decke und rührt sich nicht mehr.
In zwei Tagen sind wir 15 Kilometer spazieren gewesen.
Selbstgebackenes Brot mit Leberwurst -zusammengeklappt- die ideale Hundenahrung.
Aber auch mit Erdnusskreme crunchy bestrichen oder statt dessen mal eine kleine Dose Blutwurst.
Ein Hund ist kein Vegetarier oder Veganer, das ist manchen modernen Halterinnen nicht unbedingt klar.
Egal welches Wetter auch immer kommen mag- wir gehen unseren ausgedehnten Spaziergang,
wo der Gasthund anschließend immer wie geplättet auf seinem Deckchen liegt!
Dienstag, die 3. Runde folgt:
Quer durch Weilburg, gute 6-7km mit kurzer Kaffee-Pause. "Hund muß draußen bleiben" -
klar, leuchtet mir ein, denn die Theke ist nahe am Eingang.
Malu wurde also an der Laterne, direkt bei der Tür angebunden und bekam ab und an mal einen kl. Happen gereicht.
Der Hausmeister sollte wohl nicht hinein gelassen werden -
also noch einen kl. Happen.
Es geht noch nicht an, daß der Hund die Tür beschützt, wo man uns dahinter an den Tischen sehen kann..
Zwei alte Türken gingen über die Straße auf uns zu- dann wollten sie vorbei - WuFF!
Die sind aber gewetzt.. ;)
Später gingen wir die Limburgerstr. hinab, als hordenweise dunkle Leute an uns vorbei gingen- WuFF!
- Platz hatten wir, das darf man sagen ;)
(Wer hat dem Hund das beigebracht?
Ich weiß es- niemand!)
Das scheint jeder Deutsche Schäferhund so zu machen,
wie uns schon viele Halter berichtet haben-
und wir hatten ja mit dem Peter die gleiche Erfahrung.
Irgendwas haben die Fremden an sich, was unsympatisch ist - irgend eine negative
Ausstrahlung - wie Aliens !
Nun, die gehören hier auch nicht hier - oder?
(Ansonsten kann jedes Kind den Hund anfassen, ganz ohne Probleme)
Man könnte titeln: "Mit dem Welcome-Dog durch Weilburg"
und was hat er geschnarcht und dabei gestrampelt, als er sich zur guten Nacht legte..
Nach dem 3. Tag also ca 22km gepackt - nicht schlecht.
Nun kam heute am Mittwoch nochmal mind. 6km dazu, also 28 Kilometer.
Nun war der 4. Tag mit 7 Kilometer dabei, wir gingen zum Eierhof und zurück.
Anschließend gab es Pasta Satis Facere, auch für den Hund.
(Ehrensache- es hat ihm trefflich gemundet) Also 29 Kilometer..
(Bei diesen Kilometern KANN der Hund nicht zulegen - und auch wir nicht.)
Nun konnte der Gasthund schon am 3. Tag hintereinander Rehe verbellen, was er besonders gerne macht..
..die gehören aber hier her!
(Es ist halt ein Stadt-Hund, der weiß das nicht besser)
Mein Gott, gestern Abend haben wir eine Sendung über einen spanischen Hundeflüsterer gesehen,
der an wohlhabende Frauen- seltsam, es sind immer Frauen,
die neuerdings kleine Hunderudel halten- vermitteln und sozialisieren wollen.
Die Methoden sind so falsch wie so richtig, wie es gerade paßte.
Es ist schon erstaunlich, womit man alles Geld verdienen kann!
Der 5. Tag mit dem Gasthund Malou: Gemüsesuppe mit Hackbällchen,
(der Hund hat nach dem Spaziergang bei naß - kaltem Wetter einen gehörigen Teil
abbekommen, schön warm - wir hielten uns am Glühwein fest und anschließend einen heißen
Tee) dann ging es mind. 7 Kilometer auf Tour. Ergo 36 Kilometer.
Am letzten Ausleih-Tag geht es die große Runde über Weinbach, gute 8 Kilometer,
also 44 Kilometer in 6 Tagen, anschließend habe ich Schnitzel gemacht,
auf Brot mit Beilagen und Käse- auch eines für den Hund. Ehrensache.
Am Sonntag fahren wir das Hundchen wieder nach Hause.
Er hat ordentliche Spuren im Dielenboden hinterlassen, ein paar an den Türen.
Der Hund macht das nicht aus Hypernervösität oder gar Absicht heraus-
er ist nun einfach etwas größer und so passiert das plötzliche Aufstehen eben mit gestreckten Krallen,
nicht immer, aber oft genug.
Billig ist der Spaß nicht- gut, daß ich das selbst beheben kann.
Staubsaugen war jeden Tag dringend nötig, was auch nochmal eine zusätzliche Arbeit ist.
Anschließend müssen alle Böden im Haus geputzt werden.
(Ich schreibe das so deutlich, damit Interessenten der Hundehaltung auch diesen Aspekt
erkennen- das will abgewogen werden. Würde ich die Schäden
an den Landhausdielen vom Handwerker beseitigen lassen, ginge das ganz schön ins Geld..)
Wie auch immer- als der Hund wieder nach Hause gefahren wurde,
hatte der Staubsauger Asthma, (wiedermal) der kl. Staubsauger in der Garage ebenso- das Autochen sah aus,
als wäre es geteert und gefedert worden.
Ein schlappen Vormittag Reinigungsarbeiten in und am Auto- es war über und über mit Salz und Dreck voll.
Meine Frau hat die Wohnung geputzt und ich putze den Rest des Hauses - in zwei Etappen.
Die Vögel im Garten können nun wieder in Ruhe frühstücken, ohne daß ihnen nachgestellt wird.
Und wir sind gleich am Tag danach- also am Montag zum Supermarkt gegangen
um noch ein paar Kleinigkeiten zu holen.
Somit waren die 50 Kilometer in einer Woche voll.
(Leider ohne Hund, der sehr fehlt..)

***
Am Osterwochenende (2016) soll ein Wolf drei Zwergziegen gerissen haben - der Besitzer
in Nordrhein-Westfalen hat nach dem 1. Angriff eine Videokamera installiert
und entsprechende Aufnahmen zeigen können.
Die Presse titelt: Nach 180 Jahren wieder Wölfe in der Gegend!
Allein mir fehlt der Glaube, dass ein Wolf gleich drei dieser -vollkommen sinnlosen- Tiere frühstücken will.
Eines ja, er wird das bestimmt nicht ganz und gar auffressen können und aus Blutrausch heraus scheint
mir das bei einem entarteten Hund wahrscheinlicher als bei einem Wolf.
Wie will man auf dem Video sehen, daß es ein Wolf und kein Saarloos-Wolfshund
oder ein Tschechoslowakischer Wolfshund oder ein Kunming Wolfshund aus China
oder ein Tamaskan aus Finnland war, die allesamt nach dem Aussehen
des wilden Verwandten gezüchtet werden - nicht nach dessen sonstigen Eigenschaften?
Wer sich mit dieser Thematik befasst hat, der wird dieser Meldung
eher keinen Glauben schenken:
Im Zwergziegengehege sind einfach zu viele menschliche Spuren
und Gerüche- das angreifende Tier wird also eher
einer der obigen Hunde gewesen sein, die keine Scheu vor Menschen haben,
von denen sie schließlich gezüchtet werden.
Ein Schäferhund?
Unwahrscheinlich, weil diese Hunde ganz anders sozialisiert sind als Wolfshunde -
und wenn, dann müßte dieser schon aus einer total assozialen Haltung kommen,
was kaum jemals vorkommt.
(Die Besitzer hängen immer sehr an den DSHs)

Wer den Roman "Der mit dem Wolf tanzt" gelesen hat, wird mein Verhältnis zum Thema Wolf
und Natur und menschlichem Zusammenleben eher verstehen..
heute sind die rücksichtlos schießenden Soldaten des wilden Westens Amerikas eher studierte
Machtmenschen, die auf subtilere Art -oft gemeine- Gewalt ausüben.
Die "Büffel" werden im Supermarkt "gejagt",
die Freiheit findet man auf den Wanderungen in der Region am ehesten.
Ja, es gibt sie noch, die Freiheit. Man muß sie finden lernen.

Wieder ist ein Schäferhund, 2 Jahre alt, kastriert und gechipt und vollkommen unerzogen
vom Tierheim abzugeben - er wurde wohl ausgesetzt,
weil sein Frauchen/Herrchen nicht damit fertig geworden sind.
"Völlig überschwänglich und stürmisch gegen jeden Menschen, der sich nähert,
suchen wir hundeerfahrenen Halter, der damit fertig wird"
Immer wieder dasselbe- wenn die "Erziehung" nicht klappt,
werden die Eier abgeschnitten, in der Hoffnung, daß sich der Köter gibt..
Nee, das macht er nicht- nun ist er noch weniger orientiert und weiß gar nicht mehr,
was er machen soll.
Mir ist diese typische Fehleinschätzung
der Situation unbegreiflich.
Von einem Schäferhund geht garantiert
keine unkontrollierte Vermehrung aus, die Straßenhunde produziert.
Das müßte inzwischen auch der Dümmste wissen.
Die "Erziehung" in den Hundevereinen und Hundeflüsterern ist nur Dressur, keine Erziehung !
Sicher tut mir der Hund leid, aber: 1. würde ich mit meiner Einstellung (siehe diese Seite)
garantiert keinen Hund vermittelt bekommen, weil in den THs nur Frauen hocken,
2. geht ein so schlecht oder gar nicht erzogener Hund über Tisch und Bänke,
durch Blumenbeete und gegen Enkelchen - nee,
ein nicht oder falsch erzogener Hund kann gefährlich sein - weil man nie weiß,
wie die Vorgänger den Hund verkorkst haben.
Wie auch immer, unser Hund konnte ohne Leine durch Städte geführt werden und das vollkommen
ohne jede Gefährdung der Passanten, auch und gerade bei kleinen Kindern kein Problem.
Dazu muß man den Hund aber als Welpe sozialisiert haben, sonst geht das nicht:
Nicht gelstern bis hysterisch mit hoher Quitsch-Stimme, wie das heute so getan wird,
sondern mit den nötigen Kommandos, die immer exakt ausgeführt werden mußten.
Ein Schäferhund ist KEIN Spielzeug, sondern eine Waffe,
wenn er in den falschen Händen ist oder war..

***
Nun kommt ein Trend aus Schweden zu uns: Hunde mit gelbem Halstuch.
Dabei soll symbolisiert werden, daß diese Hunde Abstand zu anderen Hunden und auch zu Menschen brauchen,
weil sie aus Hundestationen kommen oder sonstwie nicht sozialisiert sind.
Das sollte man auch bei uns Menschen einführen!

Nun fängt die Stadt Berlin an, einen Hundeführerschein in Erwägung zu ziehen.
Zusätzlich werden Zonen ausgewiesen, wo Hunde laufen dürfen und wo nicht.
Die Bezirke sollen selbständig entscheiden dürfen, ob dort überhaupt Hunde ausgeführt werden dürfen:
"..wo Hundeauslaufgebiete ausgewiesen werden sollen und an welchen Orten die Tiere
gar nicht ausgeführt werden dürfen.
Bisher richtete sich dies im Wesentlichen nach den Bestimmungen des stadtweit geltenden Hundegesetzes.
Künftig sollen die Bezirke in Eigenregie entscheiden dürfen."
Aha, "ethnischen Viertel" als "hundefreie Zone" - man wird es erleben ! (Diese Leute sitzen inzwischen in allen Gremien)

Heute bin ich auf eine Seite einer Hundetrainerin gestoßen, die im "Netzwerk trainieren statt dominieren" zugange ist.
Das halte ich für eine total und absolut grundfalsche Aussage in Punkto Hundeerziehung,
weil sie die Verhaltensmuster der Hunde nicht berücksichtigt:
Hunde sind gerne in Rotten und die sind hierarchisch geordnet, wie in einem Wolfsrudel.
Daß das dieser guten Frau nicht bekannt ist, zeigt mir klar,
daß Hundetrainer hinterfragt werden sollten.
Nochmal für Dummies:
Man muß erst das Grundvertrauen erwerben und sich die DOMINANZ sichern,
sonst ist der Hund in Krisensituationen nicht lenkbar.
Mit dem Futterbeutel durch die Gegend gehen, zeigt nur die Hilflosigkeit der Leute,
die vermutlich aus Zeitmangel zu diesem Mittel greifen..
Trainieren ist heute mehr Dressur als Erziehung - das kann man mit einer Maus auch -
ein Hund ist jedoch mehr!
Ich habe mit dem Peter, dem Hund dieser Seite - auch trainiert, aber so ganz und
gar anders, als das auf den Hundeplätzen gemacht wurde.
Ohne Leine, mit vollem Blickkontakt und absolutem Gehorsam, besonders im Training.
Dieses Ur- oder Grundvertrauen muss sich der Halter ERARBEITEN und nicht der Hund
irgendwie erbetteln oder erschleichen, um Futter zu bekommen.
Futter steht dem Hund zu den Mahlzeiten zu, nie zwischendurch und schon mal gar nicht unterwegs:
Wie schnell ist der Hund vergiftet, wenn er die Futteraufnahme im Training oder auf der Strecke gewohnt ist.

Mich freut, daß diese Seite so einen Erfolg im Web bekommen hat:
Im April 2016 waren 891 Besucher, konkret auf diesem einzigen Blatt, das hier gerade aufgeschlagen wurde - zu begrüßen!

Man darf sich nicht durch die heutigen Modernitäten verunsichern lassen:
Hunde begleiten die Menschen schon zigtausend Jahre, praktisch schon seit der Altsteinzeit!

Tierärzte "warnen" vor dem Füttern gewürzter Speisen - kein Wunder:
Sie verkaufen für sündhaft teures Geld Fertigfutter von "Premiumherstellern",
bei denen man so allerlei Rückstände bedenklicher Art gefunden hat.
Fleisch unbestimmter Herkunft.
Hauptsache teuer, Hauptsache keine Arbeit mit dem Futter - Haltbarkeitsstoffe, Geschmacks- und Geruchs- und Duftstoffe
lassen die Tiere fressen bis sie platzen, weil natürliche Regularien -ganz bewußt-
außer Kraft gesetzt werden:
Nur so kann man noch mehr Futter verkaufen und wenn die Tiere davon krank werden,
dann gibts ja noch den TA, der gerne behandelt- für teures Geld..
mein Tipp: Laßt euch nicht für blöd verkaufen!

***
"vermeintlicher Wolf bei Greifswald hat sich als ein viel seltenerer Goldschakal enttarnt"-
das Tierchen war in die Fotofalle gelaufen.
Ein etwas kleinerer Kopf und Rumpf als ein Wolf- oder grauer Schäferhund- beiden aber
verdammt ähnlich. Nun darf ich hoffen, daß mir ein solches Tier zuläuft ;) - ich würde diesem sofort "Asyl" gewähren..
(Eine Planstelle wäre gerade frei, mit Frikadellen-Anschluß)

Mann, Mann! Was geben die "Fachleute" wieder für tolle Tipps, wenn ein Hundeangriff kommt:
Nicht kleinmachen oder in die Hocke gehen, nicht schlagen oder wegrennen,
sondern wegdrehen und Blickkontakt meiden oder die Tasche hinhalten,
daß der Hund dort hinein beißen kann..
Hallo? Ich würde dabei den Finger heben, "Achtung!" rufen
und ein Stöckchen werfen - das wird solange gemacht, bis der Hund müde ist und ggf.
mit nach Hause kommt, um die versprochene Frikadelle abzugreifen ;)
(Das geht natürlich nur bei richtigen Hunden, nicht bei diesen seltsamen Zwerg-Züchtungen)

Merkwürdig:
Unterwegs auf Spaziergängen oder Wanderungen treffen wir immer mal wieder auf größere Hunde,
die ängstlich an der Leine gehalten werden
(Wegen der Hundeangst vieler Leute)
oder - wie heute im Wald nach Fürfurt (26.5.2016) einen korrekt erzogenen großen Hund,
der auch ohne Leine einwandfrei war.
Mir ist dann immer der Tag gerettet - es freut mich einfach so etwas zu sehen.
So oder so- großen Hunden kann man ansehen was sie denken.
Kleinen Hunden eher nicht, die würden wir nie anfassen !

Paläontologisches: Der heutige Haushund soll von zwei unterschiedlichen Wolfpopulationen
heraus domestiziert worden sein. In Europa und in Asien gab es schon vor 12.000 Jahren Hunde,
die sich mit der Völkerwanderung vermischt haben.

Osnabrück: Die Zahl der Risse von Wölfen an Nutztieren wäre auf über 400 angestiegen,
so die Gazette. Wer weiß, daß Bauern automatisch im Jagdverband sind,
dürfte dabei eher an eine Entsorgung von kranken Tieren denken:
So bekommt man Ersatz, was sonst ein Totalverlust gewesen wäre..
Ich glaube solchen Meldungen absolut nicht.
Ferner wird geraten, "keine Wölfe anzufassen und diese durch lautes Rufen und Drohen
oder mit Pfefferspray zur Flucht zu bewegen" Ich glaube es nicht, - wer faßt denn Wildtiere an?
Die Zeitungen sind immer froh, wenn eine neue Meldung kommt und wenn die noch so irrwitzig ist!

***
Im Radio kam ein Bericht über einen vermittelten Fundhund, wo begeistert von den tollen Eigenschaften
des Tieres erzählt wird: "Er hört prima, aber nur wenn er an der Leine ist.
Mit Kindern kommt er prima aus, wenn die ihn in Ruhe lassen.
Er läßt uns noch etwas Platz auf der Couch und schläft mit uns im Bett.."
Hallo? Ich dachte es geht um einen Hund und nicht um den neuen Freund der jungen Frau,
die diesen Bericht von sich gab..

***

Bei einer Wanderung haben wir eine freundliche Frau mit zwei wunderschönen Schäferhunden getroffen-
und wie das so ist mit uns, kamen wir sofort ins Gespräch.
Von ihr hätten wir in naher Zukunft einen Welpen bekommen,
wenn nicht der Sohnemann mit Frau und Hund bei uns vorstellig werden würden -
was unweigerlich zu Problemen kommen kann:
Ihr (schon recht grauer) Hund ist nicht gerade freundlich zu anderen Tieren..
Nun warten wir lieber und heben die Adresse wie Gold auf, damit die Beiden
gleich an einen feinen neuen Schäferhund kommen können.
(Schade, aber so ein Risiko war uns letztlich doch zu gewagt..)

Wie auch immer, die beiden erwachsenen und sehr agilen Hunde in diesem Wald haben genau so reagiert wie
damals unser Peter, wir konnten sofort recht ordentlich mit diesen zurecht kommen.
Vollkommen ohne Berührungsängste, was die Halterin erstaunte.

***

Das neue Buch ist angefangen: Der mit dem Wolf tanzt - von 1988. (mal was ganz anderes,
ein Buch wie der schon lange bekannte Film, den wir schon mehrmals gesehen haben)
Ein Buch ist ein Buch und immer etwas anders als der Film, der erst danach gedreht wurde.


Neu sind die Erkenntnisse der "Ernährungswissenschaftler", die nun endlich auch die "Emotion",
das "Mentale" beim Essen und der Essensauswahl zur Sprache bringen.
So wären Pasta-Esser eher selbstbewußte Typen, die gerne kontrollieren -
na, wenn er meint..
Neu ist allemal, daß nicht mehr nur für eine Art der Ernährung, ob vegan,
vegetarisch oder kohlehydratfrei gewählt wird, sondern eher der "Mischkost-Typ" zugenommen hat.
Ach was? Das hätte ich ihm auch sagen können.
Das muß keiner "studiert" haben, das weiß jede alte Hausfrau und jeder alte Knochen,
der so gerne belächelt wird- früher war dieses Wissen Allgemeingut und heute
ist es zur "Wissenschaft" mutiert:
Die Alten sagten immer "iß von allem etwas und nie zuviel".

Die Menschen sind so einfach wie Hunde gestrickt,
wenn man im Supermarkt ein solches Brötchen aus der Hand verspeist -
die Blicke der anderen Einkäufer sind richtig neidisch.
Ißt man das Ding auf dem Parkplatz ist das ganz deutlich.
Im Markt, also direkt an der Theke mit dem heißen Leberkäse führt es dazu,
daß wie mit einem Magneten die Passanten abgelenkt und an diesen Stand gezogen werden.
(Die meisten waren Männer, Frauen reagierten fast alle nur entsetzt, was ich so deute: Die sind zwar neidisch,
empfinden es aber als Frechheit, daß ich darf und sie nicht,
weil "sie" auf ihr Gewicht achten muß)
Im Übrigen darf ich bemerken, daß der Peter, als er noch unter uns weilte,
selbstverständlich seine eigene Wurst oder sein eigenes Brötchen mit Leberkaese abbekam-
Ehrensache- Rudelgerechtigkeit!

Nach einer Zeitungsmeldung ist ein Wolf, der zuerst betäubt werden sollte,
weil er Menschen zu nahe kam und auch schon Hunde gebissen haben soll,
erschossen worden.
Das Ministerium sagte dazu "letal entnommen" wie verwirrt muß man sein, solche Ausdrücke zu basteln?
Irgendwie zeigt mir das zweierlei:
1. Der Wolf- so es denn überhaupt einer war, könnte krank gewesen sein,
2. der Hund lief frei und hörte nicht,
3. der Jäger war übereifrig,
4. es sind zu viele Weltfremde im Ministerium,
5. wo war der Nabu gewesen, diese Luftnumer ?


16.Juli.2012

15.7.2012


15.7.2012 - zwei Tage vor seinem Einschlafen für immer..



Gasthund5 (28.Sept.2014)




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Ab und zu fällt mir nochmal was ein, was mit unserer Hundehaltung zusammen hängt:
Wir haben entsetzt gesehen, wie unser Sohn auf dem Boden hockte und aus seinem Mund eine
zusammengerollte Scheibe Wurst heraus ragte;
der Peter näherte sich mit seiner langen Schnautze ganz ganz vorsichtig und biß von der Wurst
ganz exakt seinen Teil ab, ohne auch nur die Nase des Sohnes zu berühren.
Eine erstaunliche Leistung, ein erstaunliches Grundvertrauen beider!
(Der Junghund hat bei uns erfahren, daß im Rudel alles geteilt wurde - er mußte nie um seinen Teil kämpfen!)

Bis jetzt konnten wir jeden Schäferhund anpacken und streicheln - den wir unterwegs getroffen haben:
Der Hund merkt schon, was mit dem Gegenüber los ist..
die weit verbreitete Meinung, daß ein Schäferhund kein Hütehund (Agilitytauglichkeit) sei,
darf man getrost als Märchen abtun- ( Welcher Schäferhund hütet am besten? hessenschau am 26.09.16, 19:30 Uhr )
diese Hunde können alles, aber: Muß er das wirklich tun?!
Besonders gerne unterhalte ich mich mit Polizisten,
wenn diese privat mit Schäferhunden zu tun haben.
Hundeplätze brauche ich nicht, das ist nicht mein Ding, was wohl am latenten Wettbewerb
mit irgendwelchen seltsamen Vorgaben liegt und vor allen Dingen am Vereinsleben:
Dazu muß man taugen - soweit möchten wir uns jedoch nicht verbiegen!

***

Anderes Thema: Wir erleben immer wieder, daß uns stolz junge Hunde gezeigt werden - was ganz wunderbar ist.
(Für beide Seiten) Oft als tröstendes und lebensspendendes Wesen, wenn der Partner gegangen ist;
so wird der Rest des Lebens niemals langweilig. So ein Tier muß mal,
es braucht Futter und Wasser, es will Bewegung, Ansprache und Aufmerksamkeit.
Es muss etwas beigebracht bekommen, damit es ein brauchbarer Begleiter der nun täglichen Spaziergänge sein kann.
Das ist eine richtig spannende Aufgabe - für beide.
Wir sind immer sehr zufrieden, wenn uns dieses neue Dorfbewohnerchen gezeigt wurde -
das uns dann ja auch schon mal kennt..
(So soll diese Hunde-Seite im Web nicht vergebens gewesen sein!)

Es kann sehr unterhaltsam werden, wenn man im Feld der Suchmaschine "hund zerrt frauchen
vor ein auto" eingibt - versucht es mal!

Das Thema "Gentest bei Hunden" ist angelaufen!
Man will - wie bei einem Vaterschaftstest -
die Abstammung oder Mischung der Hunde bestimmen, damit die Besitzer ein wenig mehr herauslesen können,
wie sich die Hunde für die Familie eignen oder ob sie jagdlichen Trieb haben etc.
Nun sind wohl noch lange nicht alle Hunderassen (von den Caniden mal ganz zu schweigen,
die ich im Verdacht habe öfter mitgemischt zu haben als die Forscher oder Hundefans denken..)
in dieser Gen - Datei erfasst.
Es geht auch nicht mathematisch zu, dh. wenn die Aussage kommt,
daß der Test zu 75% dieser oder jener Rasse angehört, heißt das:
Beide Elternteile müssen dieser Rasse angehört haben - was dann noch drin ist,
geht über Generationen hinaus, wie in der Vererbungslehre schon lange bekannt ist.
Die Natur läßt sich aber dennoch nicht in die Karten schauen, weil nicht jeder Labrador,
so der Moderator - familientauglich ist und nicht jeder Schäferhund ein Schutzhund wird.

schulhund web.de/index.php?title=Hessen
Es tut sich was in Deutschland ! Das Schulhund - Projekt scheint zu klappen,
z.B. in der Weilburger Gagernschule, wo eine Dogge Namens Minnie die Lehrerin unterstützt.
Das ist nicht die einzige Weilburger Schule,
in der so ein Kommunikationstier gehalten wird.
Fast alles sind große oder größere Hunderassen, die den Kontakt zu und mit den Kindern erleichtern!
(Das ist sogar bei fremdländischen Kindern möglich, wie das Bild zeigt)
Toll, sowas gefällt mir - Hunde als Sozialisationsvehikel !
(Kinder und Hunde gehören unbedingt zusammen)

Bekloppt:
"Die Kaninchen wurden alle vermittelt, bis auf einen Kaninchen-Herrn"

" Noch 2 junge Männer suchen ein neues Zuhause!
Aus einem Wurf, der uns im Alter von drei Wochen übergeben
und ca. am 01.09.16 geboren wurde, stammen diese jungen Männer.
Sie sind als Handaufzucht sehr menschenbezogen,
haben ihre Erstimpfung erhalten und wurden gegen mehrfach Parasiten behandelt.
Sie kennen Kinder und Hunde und können nun in ihr neues Zuhause umziehen."
Bei diesen "jungen Männern" handelt sich sich um Katzenwelpen..

Dez. 2016: Nun sind 4 Wölfe überfahren worden, - es soll sich um Jungtiere aus dem Osten handeln,
einer habe gerade ein Reh über die Straße schleppen wollen, als er überfahren wurde.
(Die Jungwölfe wechseln in ein eigenes Revier, sie sind total unerfahren und müssen erst einmal alles erkunden.
Wer weiß, vielleicht kommen welche aus den Karpaten und kennen kaum Autos?)

Neulich kam im TV ein Beitrag über Wölfe und Bären in den Pyrenäen, sehr beeindruckend
und bestimmt mit den amerikanischen Naturschutzgebieten vergleichbar.
Immer und immer wieder fällt mir die Nähe des Wolfes (durch unseren Hund) und sein Sozialverhalten angenehm auf
- jede dieser Gesten ist uns wohlbekannt!

Am 20.12.2016 kam auf A rte ein Dokumentarfilm "Die Odyssee der einsamen Wölfe"
In 90 Minuten werden anhand von drei besenderten Wölfen deren Spuren quer durch Europa verfolgt..

Uns sind diese Bilder noch in lebendiger Erinnerung, sämtliche Gesten der Wölfe..
aus dem direkten Erleben!

Uns fällt auf, daß immer mehr Leute das Thema Hund und Kind zu verwechseln scheinen;
für uns ist der Hund immer ein Hund geblieben, nicht mehr, aber nicht nicht weniger.
(Was nicht heißt, daß ein Hund nicht auch menschliche Züge haben kann)

Noch ein Phänomen:
Wenn man den Hund -ungefähr- unter dem 2. Rippenbogen kitzelt, beginnt ein Kratzreflex durch ein Hinterbein.

*** Schlussakkord Dez 2016: Ab und zu schaue ich nochmal verträumt nach grauen Schäferhunden,
sehe dabei zig Seiten im Web an, lese die Ansichten der Züchter und merke, wie sie untereinander uneins sind -
dann schauen die Hunde nicht so aus, wie ich mir "Natürlichkeit" vorstelle und so lasse ich es wieder und trolle mich..
(Ein halbwegs vertrauenserweckender Züchter sucht selbst Welpen)
Ich denke, dieses Thema hat sich für uns hier erledigt, -
die Zeit mit dem Hund war schön, aber sie ist definitiv vorbei.
So bleibt wenigstens die Erinnerung.

***

Am 21.3.2017 kam eine SWR Sendung "Mar ktcheck", in welcher das Thema Hundekot war-
Es kann richtig teuer werden, wenn jemand den Dreck vom Vorgarten durch Fachleute entfernen läßt
oder seine zugeschissene Wiese aberntet und zur Entsorgung in die Mülldeponie bringt-
so kamen schnell mal 500 Euro zusammen.
Manche greifen zur Selbsthilfe und liegen mit dem Smartphone auf der Lauer und bringen Missetäter zur Anzeige.

So wie es nun ausschaut, bekommt der Peter irgendwann Gesellschaft in seiner stillen Ecke:


Ganz sicher wird (2019 wurde) diese Hündin mal so begraben, daß der Kopf zu Peters Kopf zeigt.
Ein schön kühler und zugleich sonniger Platz, still - beneidenswert.
(Der Grillduft wird die Beiden immer überwehen)

***

Meine Mail an den Rundfunk:
Liebes HR4 - ich muß auch mal wieder etwas Kritik nennen:
Der Vertreter des Bauernverbandes hat in dem Beitrag
um 10.15 Uhr am heutigen 23. Mai gesagt,
daß die Hunde, bzw. deren Hinterlassenschaften am Feld- und
Wiesenrand gefährlich für Kühe wären..
Ich muß dazu sagen, dass trächtige Kühe nicht draußen sind,
daß der Feldrand sowieso von der Bauernschaft regelmäßig und systematisch -
zum (nicht rechtmäßigen) Besitz erbeutet wird,
dass Kühe nie am Wegrand grasen, daß Hundehaltende -im Gegensatz zu Füchsen
und Wildschweinen und Marder und Wiesel und Iltisse und Dachse -
nur um ein paar hundeähnl. Raubtierarten zu nennen,
niemals zum Tierarzt gebracht oder entwurmt werden ;)
Ich finde, daß der Lobbyist hier schlichtweg sagen will:
Ich will nicht, daß meine Felder zertrampelt werden. (Wo er recht hat)
Kennt jemand von Euch einen HundehalterIn,
welcher einen Hund nicht regelmäßig auf Würmer und Parasiten hin untersuchen und impfen läßt?
Unkommentiert darf man diese Art der Agitation nicht lassen,
sonst haben wir ein "postfaktisches Problem" oder eine "Fakemeldung".
Ende der Mail.

Ich bin gespannt, ob eine und welche Antwort kommt.
Und die Antwort kam prompt:
"Lieber Herr Müssig,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Im schlimmsten Fall kann es bei den Kühen durch den Hundekot zu Totgeburten kommen.
Weiter erweist es sich auch einfach als unhygienisch, wenn der Hundekot auf Getreide u.ä. kommt.
Hundekot enthält eine Vielzahl an Erregern und Bakterien und schädigt so nachhaltig die Tiere und die Ernte.
Anbei sende ich Ihnen noch ein paar Links zu den Thema:
fnp.de /rhein-main/Bauern-in-Sorge-Hundekot
-auf-Feldern-sorgt-fuer-Probleme;art1491,2601038
ardmediathek.de /tv/defacto/Krankmacher-Hundekot-Warum-Landwirte
-u/hr-fernsehe n/Video?bcastId=3437388&documentId=42660678
agrarheute.com /news/immer-mehr-hundekot-feldern
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag,
Signatur und Name"

Dazu habe ich eine Meldung über Ehec gefunden, die dazu paßt- der Erreger stammt von RINDERN,
nicht von Hunden!



So geht es doch auch - oder?

Ab und zu fällt mir eine Begebenheit ein, die wir mit unserem DSH Peter erlebt haben:
Wir naschen ab und an ganz gerne - mal etwas Süßes, mal etwas Wurst oder ein Stückchen Käse-
So halte ich auch dem Hund - er war 14 Jahre unser Familienmitglied, genau so hat er sich stets verhalten -
beide Hände hin, wo jeweils ein solches Naschwerk zu sehen war:
Innerhalb kürzester Zeit hat er mit sicherem Blick das Größere für sich ausgesucht -
und die Nase in diese Richtung geschwenkt.
(Unnötig zu erwähnen, daß er das größere Stück bekam)

***

Bei den heutigen "Hunde"-HalterInnen sieht man Plastikspielsachen für die Zamperl herum liegen,
mal ein "Donut", mal ein totes Huhn, dann eines, das wie ein Kinderturnschuh ausschaut.
Toll, ein echter erzieherischer Volltreffer.

Was passiert, wenn ein Schäferhund in den Himmel kommt?
Nun, er wird als Hai zurück geschickt..

Ab und zu fällt mir immer nochmal eine lustige Begebenheit mit dem Hund ein:
Als ich mich im Bett kratzte - ja das passiert,- schaute Peter mich vorwurfsvoll an
und verließ leise brummend seinen Platz neben meinem Bett..

Heute gibt es Gemüse, meinte ich zu meiner Frau -
der Hund strecke die Zunge etwas heraus und ging weg..

Der Peter lag im Kofferraum, die Klappe war offen und ich ging in den Einkaufsmarkt
um noch geschwind gegrillte Hähnchen zu kaufen..
..da kam ein Mann mit einem angeleinten Dackel den Parkplatz überquerend,
obwohl das eine Sackgasse war - er sah entsetzt, daß Peter nicht "gesichert" im Kofferraum hockte.
Er ging einen riesen Bogen, sich immer unsicher umsehend..

Dann kamen die drei Hähnchentüten in den Kofferraum - dort waren sie sicher,
als ich nochmal los bin um Brötchen zu kaufen.
(Er wäre niemals an die Tüten gegangen, egal was passiert, obwohl der Duft betörend in die Nase zog)

Auf einem Wochen - Markt entstand Gedränge, ein ca 3j. Kind strauchelte und stützte sich spontan auf dem
Peter ab- der schaute nur genervt und knurrte nicht mal, weil er sah: Ein kleines Kind.
Im folgenden Gespräch mit der Mutter, die sehr erstaunt war, lehnte sich der Hund vertrauensvoll an sie-
was immer einen Ausfallschritt der Person bewirkte- es ist schon eine gewisse Wucht hinter der
Anlehnung und wenn diese noch so sanft geschah. Hups!

Das "Heimspiel" hatte er immer bei Ordnungskräften und bei Jagdherren..
..am wenigsten bei Schäferhundevereinsangehörigen!

Es gab Pizza und auch davon hat Peter gekostet - aber die Olive mit Verachtung ausgespuckt..
Danach gab es keine Pizza mehr für ihn- der entsetzte Blick war köstlich!

Ansonsten hat er den Grill bewacht - hier hätte kein Dieb eine Chance gehabt!

Der Hund klebte immer an mir dran - egal wohin es ging - selbst zum Abfall wegtragen..
..anleinen wäre direkt lächerlich gewesen.

Der Hund hat Kartoffelpfannkuchen genau so gerne gegessen wie Fleisch,
in dieser Zeit hatte unser Sohn seine große "Fressphase" -
so gingen gewaltige Mengen über den Tisch!
Es wäre unvorstellbar gewesen, wenn wir mehrere Söhne gehabt hätten ;)

Nudeln mit Haschee-Sauce sind wunderbar für einen Schäferhund,
Hauptsache viel und lauwarm -
das hat er mir selbst "gesagt" - der Blick verriet Bände.

Die allermeisten "menschlichen" Essen sind übrigens billiger als gutes Fertigfutter für Hunde!

Selbstgekocht ist immer am besten - im Fertigfutter wurden schon die verrücktesten Stoffe gefunden..

Mit über 14 Jahren ist der Peter -für einen trainierten Schäferhund- sehr alt geworden.

Wenn wir irgendwo eingekehrt sind, ist immer etwas unter dem Tisch verschwunden -
die anderen Gäste haben erst gemerkt, daß ein nicht angeleinter Schäferhund
zugegen war, als wir die Lokalität verlassen haben..

Was bei unserer damaligen Lieblingspommesbude den anderen Gästen unverständlich war:
Der Hund hat auf dem Pappteller seine eigene Bratwurst bekommen..
..von den Pommes blieb ihm auch was, Ehrensache.

Kein Gramm hat er davon zugenommen, weil wir jeden Tag ordentliche Runden gegangen sind..

Heute dachten wir an den ewigen Beller oder Kläffer den wir mal hatten - Bino -
einen echten Teckel von einem alten Mann, der mit dem Hund nicht mehr fertig geworden ist.
Der Hund hat alles und jedes Ding angebellt, ist richtig biss-scharf gewesen, eben ein Jagdhund.
Einige dieser Erlebnisse machen dazu angetan, einen "Gebrauchten" NICHT zu wählen, auch keinen
aus dem Tierheim, wo man die Vorgeschichte nicht ganz genau kennt.
Heute scheinen die meisten der kleinen Hunde ähnlich giftig und bösartig zu sein,
die wir so auf unseren Touren treffen.

***

Ab und zu fällt mir nochmal eine Begebenheit mit dem Peter ein-
Wir standen oberhalb eines Sportplatzes, auf dem gerade ein paar Jungen ihr Training machten..
ein paar sahen den Hund an - und ich sagte.
"Suchs Bällchen!"
Wie ein Torpedo saußte der Hund los - die Nase ganz exakt auf den Fußball ausgerichtet,
vielleicht 2 mtr davor rief ich: "Achtung" und "Platz" und der Hund lag.
Dann holte ich ihn mit dem Befehl "Fuß" zurück..
Das geht nicht mit jedem Hund, auch nicht mit jedem Schäferhund - das beinhaltet ein langes und
intensives Trainung, Beschäftigung mit und für den Hund.

Alles in allem darf ich stolz sagen, daß wir - das galt nicht nur für mich -
mit diesem außergewöhnlichen Hund in stiller Eintracht und vollstem Verständnis gelebt haben.
Sich ohne Worte verstehen ist mehr als nur Dressur, Erziehung oder Ausbildung !

Ich wollte die Kellertreppe frisch mit Betonfarbe streichen, die bekanntlich eine Weile trocknet -
also habe ich den Durchgang zur Treppe mit einem soliden, ca 1mtr hohen Brett verstellt und verkeilt.
Fast am Ende der Treppe angekommen, schaue ich hoch und sehe.. Peter mit verdattertem Blick mitten auf der Treppe stehen -
das lebendig schlechte Gewissen!
(Dieses Hindernis war für diesen Hund eher keines, auch wenn es danach direkt abwärts geht..)
Auf alle Fälle habe ich erst einmal den Köter von der Farbe befreit - dann mühsam die Pfotenspuren auf der Treppe beseitigt,
dann mich selbst gereinigt, dann die eigenen und die Hundefuß-Spuren auf den Kellerkacheln..

Mein Sohn und ich wollten dem Gelegenheits-Hundezüchter, wo wir den Hund her hatten -
helfen mit seiner Webverbindung, die immer Probleme machte -
Die Hunde sollten gemeinsam auf dem Grundstück bleiben und nicht in Haus kommen.
(Putzen macht keinen Spaß)
Wir schlossen das 1,80mtr hohe Eisentor und ließen die 3 Schäferhunde darin
allein. (Peter, dessen Mutter und gleich großer Stiefschwester)
Das ging eine Weile gut, weil sich die Tiere eigentlich gut verstehen - dann rief jemand im Haus
den Namen des eigenen Hundes "Farah"! .. bis der Irrtum klar wurde.
(Wer hat dich denn heraus gelassen?)
Klar, es war wieder einmal Peter, nicht seine Mutter Farah, der sich
wohl sorgte, evtl. nicht wieder mit uns nach Hause fahren zu können..
Diese Hunde sind immer für eine Überraschung gut!

***

Ab und an fällt mir nochmal eine denkwürdige Begebenheit ein..
bis dahin gebe ich mich mit den unregelmäßigen Hundebegegnungen auf unseren täglichen Spaziergängen zufrieden.
So habe ich mal nachgezaehlt, wieviel Hunde spontan auf uns zu kommen und geknuddelt werden wollen:
Es sind 10-15 ! Unglaublich für so ein kleines Dorf -
die Kleinsthunde sind nicht dabei, meistens sind es größere oder dicke Brocken, die darauf bestehen,
das Frauchen oder Herrchen stehen bleiben.

***
(Den Malinois habe ich mir genau angeschaut, dieser hat nicht viel Ähnlichkeit mit unserem DSH..
wir haben selbst genügend eigene Hunde, da muß man keine Rasse aus Belgien nehmen)

Aber aufgepaßt: So ein DSH ist ein "Einmann-Hund", auch wenn er auf Frauchen hört
und auf die Kinder aufpaßt.
Er ist in der Lage über 1,80-2mtr Tore zu gehen, wenns extrem wird und grauenvoll zuzubeißen -
er kennt nur "Augen zu und durch", er ist ein "Soldat",
ganz entgegen dem Wesen eines "Rottis" oder anderer Rassen.
Ein DSH exerziert, er geht nicht Gassi.
(Das meine ich ganz im ernst, dieser Hund braucht das wie die Luft zum Atmen)

Übrigens zieht bei uns wieder ein (richtiger) Hund ein, auch wenn dieser fraulich verhunzt erzogen wurde.
Deshalb habe ich Zäune auf dem Grundstück sichern und ein Türchen anbringen müssen,
was beim Peter überflüssig war.
(Sohn und Frau haben das Schäferhund-Husky-Weibchen mitgebracht, das schon öfter bei uns als Gast war nun ist das Haus endlich wieder voll..)

30.8.2018 - ich weiß nicht wie wir darauf kamen, mitten beim fern sehen sagte ich zu meiner Frau:
Es ist seltsam, ich habe zuweilen immer noch das Gefühl den Peter zu riechen..
Ich auch, sagte sie darauf, die ganze Zeit schon!
(An der Wohnung kann es nicht liegen, es sind auch einige Dinge erneuert worden
und ein Hundkörbchen steht auch nicht bei uns herum)
Der Peter hatte einen ganz eigenen Geruch, den unser Sohn so beschrieben hatte:
Dreckiger Pfirsich. (Nein, wir haben auch keinen Pfirsich in der Obstschale liegen)
Seltsam, seltsam. Aber dieser Hund ist noch ganz frisch in Erinnerung!

Das passiert und immer: Auf einer Wanderung kommt ein böse knurrender Hund an,
die Haare hochgestellt und .. dann schwänzelt er schon ein paar Meter vor uns,
kommt näher und schnuffelt, läßt sich freudig kraulen..
das geht nur bei größeren Hunden, die eine Mimik haben und auch eine solche erkennen.
Die Hundehalter hatten nicht aufgepaßt und die Tür offen gelassen - die waren immer verwundert,
warum ihr Hund manche Leute unbedingt begrüßen muß.
Das ging uns schon in vielen Orten so und das überrascht längst nicht mehr.

Übrigens: Bis hier hin sind über 15.600 Code-Zeilen oder 7.800 Textzeilen -
nur auf dieser Seite- entstanden, was einem Buch von 260 Seiten entspricht !

bonn-polizei-spuerhuendin-jola-geht-in-den-ruhestand.html
Link ist inzwischen abgeschaltet.
Ein grauer deutscher Schäferhund - was sonst?

Nachträge:
Immer wieder tauchen sporadisch Meldungen von "Spezialisten", meist aus den USA auf,
die erklären was Hunde nicht futtern dürfen.
Demnach wäre unser Peter und auch der jetzige Pflegehund Malou längst verendet,
wenn diese vom Tisch einige Reste bekamen und auch vom Grill.
Manche Leute machen für die Quote alles, das ist klar und ebenso klar ist,
daß ein grauer Schäferhund wohl kaum 14,5 Jahre alt geworden wäre,
wenn gegarte Knoblauch und Zwiebeln und Paprika so gefährlich für Hunde wären:
Diese Dinge sind bei uns oft auf dem Tisch und die Hunde bekommen auch davon ab.
Man soll den Glauben (auch an solche Meldungen) in der Kirche lassen oder als "politisch" abtun- das ist das Gleiche.
(Diese Meldungen über die Gefährlichkeit mancher Dinge, - sehe ich mal von Unmengen Schokolade ab -
oder von "Avocado-Kernen" oder ähnlichen exotischen Sachen -
können nur von der Barfer-Industrie und von den Hundemittelherstellern
über Strohleute eingeschleust worden sein, das ist zumindest mein Verdacht.
Und gerade im gekauften Hundefutter hat man soooo viele schlimme Stoffe und Dinge gefunden,
die man besser nicht hören oder lesen mag.
Spannend ist zu verfolgen, welche Großkonzerne von Schokolade bis Hundefutter involviert sind..)

***

Nachtrag: Am 14.Mai 2019 sind wir mit Malou, dem Husky-Schäferhund-Mix unserer Jungen die übliche
Runde um die Kompostanlage gegangen, als ein halbes Dutzend Fuchswelpen den Weg überquerte.
Wie ein einer Schur gezogen liefen sie vom Feld in den Wald.
Einen Moment später kam die Fähe hinterher und lief.. vor uns und sich immer umblickend,
unseren Weg in gleicher Richtung wie wir.
Malou zog wie blöd, wir gingen den Weg bis zum nächsten Wald, dann Richtung Dorf - der Fuchs
immer vor uns - 10mtr weg.
Irgendwann ist die Fähe in den Wald und weg war sie..
Will heißen, daß die Anleinpflicht nicht sinnlos angeordnet wird!
(Dem Peter wäre der Fuchs egal gewesen, Malou nicht)

PS
Malou wurde in Anspach TS in der Tierklinik eingeschläfert, am 1.Nov.2019,
ein grauer nebeliger, naßer Tag. Krebs war der Grund dafür, der schon überall gestreut hatte.
Das Leiden die letzten Tage hat ein Ende gefunden,
wo der Hund nur noch sporadisch spazieren gehen konnte und kaum noch etwas zu sich nahm.
11 Jahre alt ist Malou geworden.
Am Vortage futterte Malou über den Tag noch fünf gute Würstchen aus dem Glas, alle eineinhalb Stunden eines.. was mit Genuß verspeist wurde.
Am letzten Tage nichts mehr, am Nachmittag wollte sie nicht mal mehr nach draußen und
blieb im Keller auf dem Teppich liegen,
weshalb sie in die Tierklinik gefahren wurde.
14 Tage zuvor fand dort eine Untersuchung an, wo man auf Magen/Darm behandelt hatte, sonst aber nichts fand.
Ultraschall und Röntgen waren nur auf den Bauchraum beschränkt- etwas weiter oben hätte man die Ursache gefunden..
(Billig war das nicht, beide Behandlungen 340 Euro,
die man gerne bezahlt, weil der TA im Dorf ganz offenbar nicht mal wußte,
daß diese Herzgeschichte wohl typisch bei Deutschen Schäferhunden ist)
Sie liegt nun nahe beim Peter, zwischen Blumen und Waldpflanzen, bei der Negropole.
Auch dieser Hund hatte "seinen" Garten immer gerne,
den er die letzten 14 Monate seines Lebens genoß,
mit fast täglichen Spaziergängen von ca 4km Länge.
Selbst wenn ich die Zeiten abziehe, wo der Hund mit seinen Leuten im Urlaub war
- auf dem Campingplatz bei Hamburg -
sind wohl über 2000 km Spaziergang mit uns "Hundegroßeltern" zusammen gekommen,
während Frauchen und Herrchen tagsüber arbeiten waren und erst spät daheim..
.. war es auch unser Hund, weil er bei uns in der Wohnung war, futterte und mit uns den Mittagsschlaf hielt.
Abends und Nachts wieder im Erdgeschoß bei seinen Leuten..
(Es war eigentlich ein Stadthund, welcher in der Wohnung lebte, zusammen mit seinem Frauchen und unserem Sohn,
bevor die Drei zu uns ins Haus zogen)

Hiermit beende ich diese Zeilen, nach einer -wie man sich denken kann- sehr anrührenden Bestattung,
der Hund wurde auf sein Lieblings-Schaffell gelegt, gut in Decken eingehüllt, sein Halsband und etwas Spielzeug dabei.
Jeder half eigenhändig mit, die Grube in den harten Lößboden zu buddeln - hinterher hat das Frauchen den Hund zugegraben.

***

Hundekrankheiten - hier entlang zur Kartusche.
Im Oktober höre ich von der Norwegischen Hundegrippe,
die innerhalb 24 Stunden zum Tod führen soll -
also Vorsicht bei Kontakten und Schnuffeleien !

Man denkt immer es kommt nimmer schlimmer - nun jedoch wollen unsere Nachfolger einen Golden Retriever haben,
der dann durch das Haus torkelt.

Was soll's, die Hundehalter sind immer zufrieden - vermutlich kommt ein ganz anderer "Lastrami" (Landstraßen-Mix) von den Jungen bei uns ins Haus eingeschleppt.. man gewöhnt sich bekanntlich an alles. (Solange es schwänzelt, "Wuff" - aber nicht in die Bude macht)

https: //www. goldenr.de/golden-retriever-krankheiten/
Die Ratgeberseite ist gut gemacht und hat viele Tipps.

"Canicross: Wenn der Hund das Herrchen an der Leine führt"
Diese Mode kommt aus Norwegen - hin oder her, dümmer gehts nümmer!
"Statt von Hunderassen im Intelligenz-Ranking
sollte man besser die Halter darauf untersuchen
und lieber von Hundeethnien sprechen statt von Rassen"
So ein Kommentator im Web.
(Einfache Leute haben früher einfach "Sorte" oder "Art" gesagt, das hat gelangt)

Meine Frau und ich halten uns keinen Hund mehr
(aus Altersgründen)
und wenn, käme selbstverständlich nur die "s-klasse",
der graue deutsche Schäferhund infrage, nichts sonst.
Andere Hunderassen sind einfach nur billiger Ersatz.

Aber das ist eben meine persönliche Meinung - sollen die anderen machen was sie wollen -
wie auch immer, der Mensch braucht wohl ein Steckenpferd oder eine Aufgabe,
sogar zusätzlich zum Beruf.
Ob das ein Hund, eine elektrische Eisenbahn,
Briefmarkensammlung oder Vereinsaktivität oder..
eine Homepage sein wird, ist eigentlich egal!

Der Unterschied zwischen dem grauen Deutschen Schäferhund und dem Wolf ist recht einfach erklärt:
Der Schäferhund hat ein rechteckiges Gebäude, der Wolf ein quadratisches.
wiki
Der Schäferhund hat eine Risthöhe von ca 60-66cm, der Wolf 80-90cm.
Das Gewicht ist jedoch ziemlich ähnlich.

Ein besonderer Film wäre "Sergant Rex - nicht ohne meinen Hund",
ein Militärfilm mit Rühr-Effekten, den man als Hundefreund nicht verpassen sollte.
Es wird recht gut das Wesen des Deutschen Schäferhundes gezeigt, der sich deutlich von anderen Hunderassen abhebt.

***

Heute, 8 Jahre nach Peters Tod fiel mir auf, daß dieser Hund sexuell uninteressiert war,
absolut gehorsam war - aber dennoch kein "Beta", das zeigte sich immer eindrucksvoll,
wenn es um Dominanzgehabe von anderen Rüden ging.
Die Fronten waren schnell geklärt. Ihm war "Alpha" auch egal,
solange man ihn in Ruhe ließ.
Wer sich mit Geduld und Zeit an einen solchen Hund macht, kann nur Freude damit haben:
Gerechtigkeit gehört im Rudel unbedingt mit dazu!
(Beute wird geteilt) Der Hund war sehr zuverlässig,
auch im Umgang mit alten und gebrechlichen Menschen oder Kindern.
Der Hund hatte enorme Kraft, war drahtig und agil,
auf keinen Fall ein plump agierender Brocken, sondern feinfühlig und auch mitleidend.
Und genau das ist es, was Halter an Deutschen Schäferhunden so schätzen -
wenn sie denn entsprechend erzogen worden sind.
(Was auf Hund und Halter zutrifft)
Man sieht einem solchen Hund an was er denkt!








"Uboot-Kartusche"

Am 11.8.2020 finde ich die Statistik der Homepage bezüglich dieser Seite endlich wieder:
Jeden Monat sind ca 100-120 Besucher auf explizit dieser Seite "Peter" zu begrüßen!

(..und das 8 Jahre nach seinem Tod!)
Es ist uns vom Schicksal ein neuer Hund zuteilt worden,
der wohl ein schlimmes Straßenhunde-Schicksal hinter sich hat,
das mind. 1 Jahr dauerte und sich in dem Tier festgesetzt hat.
Unser Sohn und Frau haben sich des Hundes angenommen und so lebt "Haribo" freilich auch bei uns,
weil Herrchen und Frauchen ganztägig arbeiten..

Haribo wird es ganz sicher nicht schlecht haben bei uns,
auch wenn er wie eine Zwerg-Ziege ausschaut und so springt und auch so hört..
gegenüber ist ein sehr ähnlicher Hund und beide verstehen sich prächtig.

Gibt es Schicksal und Fügung? Ich denke ja.

Auf alle Fälle ist der Hund eingewöhnt und angekommen, wie man so schön sagt -
er funktioniert eben ganz anders als ein Schäferhund und zudem ist es "ein Grieche" - kein Wunder!

Nachtrag Okt. 2022: Er hat schon etliche Funktionen dazu gelernt und funktioniert gut - bis auf den übertriebenen Wchdienst, den er sich nicht abgewöhnen will.

***


+++










Bei uns zuhause.

Nachtrag im Dez. 2021

Eine junge Frau hält sich einen riesigen Hund, der im Alter von 1,5 Jahren schon 60 Kilo wiegen soll, zugelegt. Ausgewachsen kommen noch ein paar Kilo dazu.

Der Hund ist sozusagen von weiblicher Hand "erzogen", wobei sich das er-zogen eher auf das hin- und her-ziehen münzt, weil der Hund in keiner Weise hört. Langsam, aber sicher entwickelt sich das sonst gutmütige Tier zum Tyrannen, weil er versucht Dominanz zu zeigen. Im Haus leben nur zwei Frauen, die mit dem Riesen nicht fertig werden und ein winziger kleiner Hund.

Nun gehe ich davon aus, daß sich viele Hundhalter/innen die Hunde nach dem Aussehen aussuchen, manche aber auch danach, wie der Beschützerinstinkt der entsprechenden Rasse ist.

Despoten, könnte man denken, suchen sich einen Hund mit "absolutem Gehorsam" aus, - aber das hat mich mit Sicherheit nicht zum grauen Schäferhund geführt. Hier, bei dieser bedingungslosen Folgsamkeit geht es um den Schutz des Hundes, nicht des Herrchens. Heute gibt es etliche Gefahren für einen Vierbeiner, wo insbesondere der heftige Autoverkehr gehört. Wenn ein Hund einfach mal so zur Seite zieht, weil er die Gefahr nicht kennt oder etwas Interessantes sieht, werden die Kurven eng und der Gang zum Tierarzt ist programmiert.

Desgleichen sind die Jagdpächter gehalten, frei laufende Hunde einfach abzuschießen, wenn man den HalterIn in weiter Ferne sieht. Hier geht der Schutz des Wildes vor.

Wie sucht man sich also den "idealen Hund" aus?
Nun, man sollte wissen was man damit möchte:
Spazieren gehen oder bleibt der Hund auf dem Grundstück ?
Soll es ein reiner Wohnungshund sein, der ab und zu mal Gassi geht?
Soll der Hund -unangeleint- funktionieren, wie auf Knopfdruck?
Manche Hund brauchen intensive Fell- und Krallenpflege, manche sind psychisch stabil, haben aber einen "Dickkopf", manche sind ebenso stabil, lassen sich aber gut lenken. Etliche Rassen bellen wie verrückt (s.o. Harry) und haben einen starken Schutztrieb.. es gibt "scharfe Hunde" und "Angsthasen" - wie .. Harry.

Einen Hund aussuchen zu wollen ist nicht einfach, aber heute haben wir das Internet, wo man sich gut vorab informieren kann.

Fakt ist, ein Hund ist keine Katze, die selbständig leben kann, ein Hund braucht viel Aufmerksamkeit und Zuwendung - wer diesen Zeitaufwand nicht leisten kann, sollte sich einen Hund stundenweise leihen oder darauf verzichten.

Notfalls muß der Halter in der Lage sein, den Hund an der Leine festzuhalten - das geht bei den Riesenhunden nicht, selbst mit einem Würgehalsband kommen starke Männer an ihre Grenzen, weil der Körperbau des Menschen dem entgegen steht: Der Hund halt "Allradantrieb" und zieht von unten- das muß unser Schultergelenk und die Bandscheibe aushalten ! Wenn dann noch eine Roll- oder lange Leine eingesetzt wird, kann der Köter richtig Schwung holen und haut den stärksten Hundeführer auf den Boden, besonders wenn der Ruck unvorbereitet kommt - z.B. im Gespräch..

Eigentlich reicht der Harry als Haushund- er ist sehr sozialverträglich, wacht sehr gut und ist unglaublich geduldig bei kleinen Kindern.
Der angebliche Straßenhund aus Griechenland kam als Welpe nach Deutschland und nervt zuweilen,
weil er oft und sehr laut bellt und hört nur widerwillig.
Fellpflege und Futter ist absolut problemlos.
Aber auch hier gilt- ohne Würger mit normaler Leine (keine Roll-Leinen) ist alles kein Problem.
Kraft und Ausdauer hat so ein Hundchen allemal.

Es ist der Hund unserer Jungen, wohnhaft im Erdgeschoss,
er kann aber jederzeit zu uns in den 1. Stock und geht auch gerne mit uns spazieren.

Wer also einen unproblematischen Begleiter sucht, den man aber nie von der Leine lassen sollte, ist damit gut bedient.

***

Vor Weihnachten 2021 lese ich, daß der US Präsident Biden von seiner Familie einen Deutschen Schäferhund geschenkt bekam..
..eine Katze soll auch noch in sein Haus einziehen.









Bei uns zuhause.

Wir haben einen kleineren Hund im Haus, der den Jungen gehört und auch gut wacht. Mit diesem seltsamen Terriermix gehen wir oft oder fast immer unsere Runde und die ist nicht klein. So ungefähr 4,6km, aber auch größere Runden und Wanderungen, so diese mit den Jungen stattfinden.

Was mir fehlt ist eindeutig ein richtiger Hund und das kann für mich nur ein grauer Deutscher Schäferhund sein - wie unser Peter war, der aber schon 9,5 Jahre nur noch virtuell zugegen ist.

Auf dieser Seite erzähle ich ausführlich über dessen Erziehung oder Sozialisation in unser menschliches Umfeld und Wohnung, denn in der kalten Hundehütte bekommt man Rheuma. Also war der Hund in der Wohnung und hat sich tadellos verhalten.

In der heutigen Zeit, wo so viele seltsame Hunde und zuweilen auch seltsame HalterInnen unterwegs sind, die weder Felder noch die Schonzeiten respektieren, scheint mir ein wenig Nachbesserung in Sachen Hundehaltung angesagt - zumindest virtuell angedacht, weil wir ja keinen eigenen Hund mehr haben.

1. Ich würde auf Sozialkontake Hund zu Hund verzichten oder diese sogar meiden, weil dadurch leicht Feindschaften und Beißereien kommen können.

2. Die Schnuffeleien am Wegrand tragen dazu bei, daß sich Erreger schnell von Tier zu Tier übertragen.

1. Kann man vermeiden, 2. jedoch nicht.

Eine 3. Position käme heute, 2021 noch dazu:
Die dem Hund zwanghaft anerzogene Freundlichkeit zu anderen Menschen sollte ich überdenken, denn es gibt immer mehr schräge Füchse, die man sich vom Leibe halten sollte.

Statt auf zu harten bedingungslosen Gehorsam zu setzen, den ein solcher DSH mag, würde ich dann lieber auf einen Mix von Persönlichskeitsstärkung des Hundes plus Gehorsam setzen. Er soll auch ein Stückweit mehr selbst entscheiden können.
Zu freundlich zu anderen Menschen und Hunden sollte er nicht sein..
Auch würde ich dieses harte Training mildern und nur noch bergan und bei trockenem Wetter machen- ins Wasser nur im Sommer und wenn er das selbst will - dann könnte der Hund noch etwas länger leben.
Ansonsten waren wir mit dem Hund sehr gut dabei.

***

Nachtrag zum Thema Malinois, eine Hunderasse, die mich schon immer interessiert hat:
Wir sahen einen Filmbeitrag eines österr. Paares über ihre Hündin -mit Fortsetzung- https://www.am azon.de/20-000-km-mit-dem-Hund/dp/B08PS3XBP1
20.000 Kilometer mit dem Hund.
Diese Zahl haben wir mit dem Peter auch geknackt, wenn auch in längerer Zeit, weil unser Hund älter wurde.
Fazit: Die belgischen Schäferhunde sind hyperagil und haben nicht den typischen Touch
des deutschen Schäferhundes (DSH), sie haben auch eine deutlich geringer ausgeprägte Mimik.
Die Art und Form des Malinois erinnert an einen Dingo oder Schakal, während der DSH dem Wolf nahe ist.
Das zeigt schon die verschiedenen Herkünfte der heutigen Haushunde - unser jetziger Hauskläffer Harry ist deutlich dem Fuchs ähnlich, wenn auch mit anderer Fellfarbe - das Verhaltensmuster kommt hin.
Der DSH ist schwerer, ruhiger und selbstbewußter als der Malinois, auch wenn Hundevereine versuchen die gleiche Dressur
als Quasi-Standard der Hundeerziehung zu forcieren.
Nach diesem Film wurde uns (meine Frau sah das ebenso) klar, daß der Malinois nicht zu uns gepaßt hätte.
Wir sind beide das Gegenteil von AHDS-Kandidaten und gehen lieber ruhig unsere Bahnen.
Die Souveränität oder das Selbstbewußtsein und Wucht des grauen deutschen Schäferhundes ist eben doch was anderes, man sieht ihm an was er gerade im Sinn hat!
Ohne diese beiden schönen Filmchen wäre mir das nicht so deutlich geworden. Herrliche Landschaftsaufnahmen !

Mir fällt immer noch mal eine typische Angewohnheit ein, die Peter hatte- übrigens war das allen unseren Hunden eigen- er hat mit uns den Mittagsschlaf gehalten und wenn einer bereits erste Anzeichen des Wachwerdens zeigte, fing er an -geräuschvoll- zu schmatzen oder sich zu lecken.. danach sind wir immer spazieren gegangen.

Spannend: Wenn ein Hund zu Gast ist, läßt der eigene Hund dem Gasthund den Vortritt..



https://www.you tube.com/watch?v=RYzcpptbGQM


***Warnung vor der Selbstmedikamentierung mit Schmerzmitteln für den Hund!
Ich habe damals zufällig die einzig verträglichen erwischt und bei dieser Größe nur eine Halbe gegeben.
Bekannte Stoffe, wie I boprofen oder A sperin, P aracetamol etc. sind tödlich für Hunde,
wie ich erst im Juli 23 erfahre: Die Organe des Hundes versagen dabei, es kommt zu inneren Blutungen,
eine tödliche Gefahr!



Ende.