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Blog - Gedanken im 73. Lebensjahr...
Gestern haben wir gleich zwei sehr gute Filme
gesehen: "Assault on Wall Street" aus
dem Jahr 2013 mit 103 Minuten Länge. Hier wird die Führungslosigkeit der USA gezeigt,
die heftige Defizite in Punkto Kontrolle über die Finanzmärkte und über das Gesundheitssystem zeigt.
Modern und doch sehr rückständig. // Der zweite gute Film
ist "Die Schachspielerin" aus dem Jahr 2009
mit 100 Minuten- einer der seltenen guten französischen Filme. (Gute Filme aus Deutschland sind noch rarer)
Die ersten Überschriften des Tages sind: "Israel fliegt Angriffe auf eine Moschee im Westjordanland,
es wird ein Terrorlager darin vermutet" und "Parlamentswahlen in der Schweiz, Rechtspopulisten vorne" Aha.
Wenn Politiker den Wählern folgen, dann sind sie "populistisch", wenn es nach "links" ruckt,
dann nicht?! "Wo Angst vor Fremden schon Folklore ist" Das wird bei uns in Deutschland nicht anders sein,
fragt man die Einheimischen. Es ist weniger Angst, als die Überfremdung und Zunahme von Kriminalität.
Seltsam, das alles. Der eine darf "Gotteshäuser" bombadieren, der andere nicht?! (Ich finde, daß gerade dort,
im Mutterland dreier großer Religionen die Brutstätten des Streits zu finden sind)
Es kommt immer darauf an, wie man des Volkes Stimme sammelt, um dies oder das aussagen zu können:
Mache ich die Umfrage auf dem Land oder in der Stadt.. vor der Uni oder vor dem Diskounter.
Auf jeden Fall haben "Faktencheck und Correctiv" alle Hände voll zu tun in diesen Zeiten. Das Web ist dabei
wie offene Grenzen- so mancher Querschläger betreibt Propaganda und schreckt auch nicht vor
billigen Falschmeldungen zurück. Eine neue Art der Kriegsführung ist so entstanden..
Correctiv warnt vor falschen Meldungen, wo unter Videos schon mal falsche Texte eingebaut werden-
so warnte angeblich Erd ogan Amerika davor, sich aus dem Konflikt Israel/Palestina heraus zu halten,
in Wirklichkeit soll er sein Mitgefühl zu Palestina ausgedrückt haben. Nachrichten sind IMMER Manipulation,
wie der Redakteur oder die Redaktion das sieht - nicht zufällig denke ich dabei an Gender und "Manual Framing"
// Die W elt schreibt: "Hören wir endlich auf, den Zusammenhang von Migration und Sicherheit zu leugnen"
(Es ging um die Toten von Brüssel- und da haben wir es wieder: Ich erinnere mich bei der letzten Korrekturlesung
nicht mehr daran, was damals- als diese Kartusche geschrieben wurde- war! Wie schnell sind wir selbst vergessen..
danach haben wir das Interesse an Politik an den Nagel gehängt: Wenn man am Weltgeschehen nichts ändern kann,
an Waffenlieferungen und an Spekulationen der Börsenzocker und auch nicht an die Durchsetzung von Wahlversprechen
denken darf, ist jede Teilhabe für die Füße. Am 25. März 2026 schaue ich ein paar Schlagzeilen der News und
höre nach der 6. wieder damit auf -anklicken ist schon sehr lange nicht mehr anzuraten. Die Sozialisten scheinen uns zu hassen und machen alles für die
Fremden.. das kann wie Löschpapier beim Brand wirken! Die Namen der Verbaltäter sind alle hoch besoldet-
seltsame Sozialisten sind das allemal.) Nun denke ich an eine Begebenheit, wo wir als Paar etliche Male
bei den Smart-Fahrern waren und Vereinstätigkeit am eigenen Körper erleben konnten. (Wir sind in keinem Verein,
weder kirchlich, steckenpferdlich noch politischer Art) - Dieses Erlebnis also war fundamental:
Uns wurde geboten, "erst mal den Mund zu halten und den anderen Mitgliedern zuzuhören und erst dann zu antworten,
wenn wir gefragt werden" - das ist wohl im politischen Sinne "korrekt" und sinnbildlich für das deutsche
Duckmäusertum, das auch in den Parteien prägend ist. Es wird mir also niemals möglich sein, mich dort "einzubringen",
wo "Demokratie" auf diese Weise verstanden wird. Mit Mitbestimmung hat das nichts zu tun; man läuft -kollektiv-
einer vorgegebenen Linie nach und bleibt unter dieser "Schusslinie" um gelitten zu sein. Um es kurz zu sagen:
Solche Leute wie uns brauchen die da oben nicht, denn es gibt mehr als genug Mitläufer- wie damals schon mal..
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