plaetzchenwolf - Dinkelbrötchen - die Königsklasse !


Dinkelbrötchen, die Königsklasse





Als Gimmick habe ich 1000 Brötchentüten aus dem typischen Bäcker - Papier gekauft, schön gestaltet.
So werden die Brötchen -für die Wohnung unter uns- schöner präsentiert.
(unterwegs, beim Wandern schaut das ebenfalls besser aus)

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Die Königsklasse an selbstgemachten Brötchen -
so etwas hat der Bäcker nicht zu bieten!

Das reine Dinkelbrötchen
(Emmer = Dinkel)

Der Mehltype 630 Dinkelmehl und Dinkel-Vollkornmehl.
Zu viel Vollkornmehl macht bröselig, deshalb sollte man nicht über die Angaben gehen.

Ganz wichtig: Lange und kräftig mit beiden Händen kneten, ggf. etwas Mehl zugeben, so daß der Teig gerade mal nicht mehr an den Händen klebt. So wird das Brötchen innen "wolkig" und locker.

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Achtung aufgepasst und ab der 9. bis zur 10. Minute dabei stehen bleiben:

Dinkel geht schneller auf, als andere Mehle -
die Teiglinge werden fast doppelt so dick.

Ganz wichtig ist, daß man genau aufpasst, wie die Teiglinge aufgehen - ein wenig zu lang gewartet und sie werden flach!

Dinkelbrötchen sind wolkig innen, aber konsistent und streichfest, der Boden ist sandig-knusprig. Ich backe auf Backpapier.
Aufschneiden mit einem scharfen Küchenmesser, dann wird der Schnitt appetitlich-sauber.



Am besten schmecken die Brötchen, wenn sie noch warm sind. Den Grad der Knusprigkeit muß man selbst ermitteln, weil die Backröhren alle ein wenig unterschiedlich sind.

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"Dinkel werden mitunter besondere gesundheitliche Vorteile im Vergleich zu allen anderen Getreidesorten zugeschrieben."

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Nun haben meine Brötchen die allerbesten Bäckerbrötchen getoppt!
(Das sagten einstimmig alle Rezensenten oder Verkoster)
***Somit sind meine Experimente in Sachen Brötchen abgeschlossen***


Tipp: Noch warm, friere ich die überzähligen Brötchen ein. Die tauen auf dem Holzgrill perfekt auf, um als Beilage zu dem Grillgut gegessen zu werden: Knusprig!

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Rezept:

Zuerst die Röhre auf 35 Grad Celsius einschalten, dann das Backblech mit dem Backpapier belegen.

In die Schüssel kommen zwei gehäufte Eßlöffel (EL) Trockenhefe, einen TL (Teelöffel) Salz, 3 TL Zucker und 300ml lauwarmes Wasser. Das wird mit dem Schneebesen verrührt.

Nun wiege ich ab 100gr Dinkelvollkornmehl und 350gr Dinkelmehl Typ 630 und rühre das mit einem Eßlöffel in das Hefewasser.
Immer schon nach und nach zugeben, bis der Löffel schwer geht, dann wird mit beiden Händen sehr gründlich geknetet und 9 Kugeln daraus geformt, die auf das Backpapier gelegt werden.
Die Backröhre habe ich zuvor auf 35 Grad Celsius eingestellt.
Bei dieser Temperatur gehen die Teiglinge 10 Minuten auf (die Röhre in dieser Zeit NICHT mehr öffnen) und werden dann bei 180 Grad für 34 Minuten gebacken.

Tipp: Man kann die übrig gebliebenen Brötchen einfrieren oder Mittags gebrauchen - mit einen gegrillten Hähnchenschnitzel und Salatblatt zwischen den Brötchenhälften etc. auf alle Fälle werden diese Brötchen nicht so schnell trocken wie die gekauften..

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71. Geburtstag, ein Sonntag.. das 997 Dinkelmehl ist ausgegangen, so habe ich halbe - halbe Dinkelvollkorn und 405 Weizenmehl genommen. Das geht ganz prima und wer es nicht weiß, würde den Unterschied kaum merken!
Alles wird gut !

Notiz: Mir schmeckt obiges Brötchen ganz ausgezeichnet, wenn man statt purem 997 Dinkelmehl zur Hälfte 405er Weizenmehl nimmt. Es ist eben alles Geschmacksache.

Notiz: Heute habe ich laktosefreie Milch -statt Wasser- genommen. Das Ergebnis war ein gefälligeres Äußeres und ein runderes Erlebnis des Innenteils - flockig, geschmeidig, sanfter, streichbeständig. Aber die Geh-Zeit ist fast 3x so lang - also locker eine halbe Stunde, obwohl die Milch Zimmertemperatur hatte. Meiner Frau und mir haben die Milch-Dinkelbrötchen nochmal besser gemundet. (Versuch macht kluch - siehe Bild)




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