plaetzchenwolf - Möhren Puffer Fest / Grillbeilage Exoten Reis /



Ein Möhren-Puffer-Fest für 6-8 Personen..


..bereitet bei Bindfaden-Regen und 8/10 Grad am 10.11.2012 in der Grillhütte "Emma",
dort kann das Essen spritzen wie es will und die Küche im Haus bleibt sauber !
Bereitet in der 1000-1500 Watt Elektro-Grillpfanne. Diesmal ohne Deckel,
aber immer mit voller Kraft arbeiten !
Mit dem einfachen Holz-Pfannenwender geht es am besten..
(Im Prinzip ähnlich dem Rezept auf der 2 Personen-Seite)
(Für Vegetarier kann man die Salami weglassen, dh. man könnte schon beim Ansatz etwas abzweigen)
Nun erst einmal zur Vorbereitung: 250gr-300gr klein gewürfelte Salami
in eine größere Schüssel geben, 7 Eier einschlagen, 3 EL Jodsalz, 1,5 EL groben,
schwarzen Pfeffer und eine halbe Knolle Knoblauch - wie 2 größere Zwiebeln schälen
und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit 2 guten Tassen Weizenmehl zugeben
und gründlich verrühren. Nun 2 Kilo Möhren putzen und schälen, mit der groben Zestenreibe
in Strohhalmdicke reiben und schichtweise in die Schüssel geben und jedesmal gut unterheben.
Das Brät ist nun fertig- jetzt fehlt nur noch eine Dose Bier und Rapskernöl (besser als alles andere!)
- den Grill vorheizen, die Pfanne mit ca einer halben Tasse von diesem wunderbaren Öl
auslaufen lassen und mit dem Vorlagelöffel die Puffer in der Pfanne formen. -
Ca. handflächengroß und fingerdick. (Dabei immer mittig etwas von dem Saft
aus der Schüssel aufträufeln, das gibt eine gute Bindung) Die Puffer erst umdrehen,
wenn diese am Rand braun werden- VOR dem Wenden unbedingt die Puffer voneinander lösen,
sonst zerreißen sie beim Wenden, weil sie aneinander hängen. Einmal wenden reicht.
Nach dem Wenden nochmal punktuell Öl zugeben!
Pro Brat-Vorgang 4 Puffer machen, dann geht es schneller - in 3 Durchgängen war das Essen fertig.
(Die fertigen Puffer jeweils auf einem Teller anrichten, mit Alufolie abdecken)

Eine Alternative gefällig?

Grill-Beilage Exoten-Reis


500gr ungeschälten Naturreis kochen und kalt abschrecken,
ein Glas (680gr) Letscho in die große Salatschüssel tun,
1EL Salz, Pfeffer aus der Mühle, ein paar Löffel Oliven- oder Rapskernöl.
Eine Banane in Scheiben hineinschneiden.
Dann den Reis zufügen und gründlich unterheben- fertig.

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Wer sich für weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.

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*** Nachgetragen ***

Ein halbes gegrilltes Hähnchen ist für ältere Zeitgenossen eigentlich schon zuviel. Deshalb würfele ich das restliche Fleisch und friere es ein - für Salate oder helle Saucen z.B. (Man muß sich ja nicht den Magen voll schlagen - gell?)



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Kartuschen - Thema: Weinbau Terrassen in Assmannshausen am Rhein



Nun kommen die Winzer dahinter, daß die Alten den Weinhang besser bewirtschaftet haben, als die neuen Weinbauern, die mit Traktoren möglichst lange gerade Reihen nach unten haben wollten, um rationeller arbeiten zu können..

Dabei hat man nicht an die Bodenerosion gedacht, wo ein stärkerer Regen die Erdkrume abträgt und im Tal für Verstopfungen der Kanalisation sorgt - und für die Verlandung des Rheins. Mächtige Wasserführungen hat man danach in die Weinhänge gebaut, damit die Regenfluten nicht in die Orte hinein spülen.
Der Rheingau hat Schieferhänge und die hatten ehedem schon immer Terrassengärten mit waagrecht in den Hang gebauten Mauern mit Treppen in die Anlagen. Nach und nach ist das zerfallen und auch die ebenso wie die Mauern - die waagrechten Weinpflanzungen der neuen Methode gewichen. Wie dumm, denn die Mauern hielt das Wasser und die Erde schön im Hang zurück.
Neu ist nicht immer gut und nicht immer durchdacht !
(Trotz der Akademikerschwemme ist eigentlich nichts wirklich besser geworden)

Das gilt - für mich - auch für die leider verlorenen Traditionen der Weinbezeichungen und die Produktionsmethoden, wo das Neue eher jämmerliche Resultate zeigt. (Ich mache deshalb meinen Wein selber)

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Überraschungen parat ! Lektuere






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"Uboot-Kartusche"

Husumer Nudelsalat - eine Anlehnung an mein Kartoffelsalat - Rezept gleichen Namens.

Teuer kann jeder, aber preisgünstig gut ein schmackhaftes Essen auf den Tisch zu bringen, ist eine andere Hausnummer:

Diesmal nicht "gut und günstig", sondern "ja" Produkte..
Ja - Nudeln, gedrehte Hörnchennudeln sind die Basis. Für 3 Personen nehme ich die halbe Packung, also 250gr.
In die Salatschüssel kommt ein Gläschen "Seelachsschnitzel" mitsamt dem Öl, dann ca 1/2 Fläschchen "ja" Knoblauchsauce und 2 EL Zigeunersauce, zur farblichen Abrundung, sowie etwas schwarzen Pfeffer. (Kein Salz nehmen)

Nun werden die Nudeln kalt abgeschreckt, abtropfen lassen und untergehoben - fertig.
Ca 2 Euro für ein 3 Personen - Salat.
Wer noch frische Petersilie im Garten hat, kann ein Händchen davon klein hacken und mit untermischen, das kommt nochmal besser.
Guten Appetit!








Nachgetragen

Hamsterkäufer ?!


Wir erleben in den Jahren 2020-22, diesen seltsamen Pandemiezeiten die verrücktesten Dinge und Verkleidungen, ganz besonders auffällig sind die Hamsterkäufer, die ganze Läden plündern und leere Regale hinterlassen.

Besonders begehrt schein Klopapier und Nudeln, Zucker, Mehl und Hefe zu sein; ich hätte gerne mal gesehen, wie diese schrägen Füchse daheim aus diesen Zutaten kochen ;)

Sind die Leute so verrückt, daß sie - wie in amerikanischen Filmen - sofort den ganzen riesengroßen Einkaufswagen mit Wasserflaschen und Panzertaps voll laden?

Bei uns eben Nudel und Klopapier.
An der Fleischtheke habe ich die Verkäuferin gefragt:
"Ich möchte an den angesagten Hamsterkäufen teilhaben, haben sie welche da?"
Sie lachte und meinte: "Vielleicht in der Spielwarenabteilung, bei uns sind die gerade aus.."

Spaß beiseite - aber sagt doch mal selbst - sind die Kunden alle irre geworden oder sind es immer nur wenige Bekloppte, die künstlich durch ihre Gier Engpässe herbei zaubern?
Bis die Supermärkte ihre Bestellmodi auf "flott" oder "flexibel" geändert haben, vergehen wohl Jahre!
Mein Tipp: Haushaltsübliche Mengen als Grenze einführen und fertig..

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Das Motto meines Webauftritts: Meine Seiten sollen Mut machen und gute Laune !
Selbstverständlich ein wenig außerhalb der Norm.









Ultrafeinstaub

Die Debatte über diesen Ultrafeinstaub wird gerne flach gehalten und jeder Verkehrsträger versucht dem anderen den Schwarzen Peter zuzutragen.

Leider muß ich diesen "Ultrafeinstaub" in unserer Atemluft weiter thematisieren, weil mir -gelinde gesagt- schlicht die Luft wegbleibt, wenn eine Inversionswetterlage herrscht.
Als ehem. Asthmatiker spüre ich diese Beklemmungen im Brustkorb, im Bereich der Bronchien eben nochmal deutlicher. Die Klagen darüber "schlecht atmen" zu können, sind aber auch bei anderen - vornehmlich älteren - Menschen zu hören. Pseudo-Krupp bei Kindern hat durchaus vergleichbare Symptome.
Wenn im Sommer oder Herbst die Fenster der Wohnung z.T. offen sind, weil es sonst zu warm darin wird, spürt man den Staub a deutlichsten. Langsam, fast unmerklich geschieht bei anstrengungsloser Atmung (Ruhezustand) ein langsames Zusetzen der feinen Verästelungen, was einen Spasmus oder Bronchialring aus sehr zähem Schleim auslösen wird. Je älter der Mensch, um so ineffizienter ist der Gasaustausch der Lunge, was die Atemfrequenz unmerklich erhöht, selbst im Ruhestand und sich drastisch beschleunigt, wenn eine kleine Belastung, wie z.B. Treppensteigen - hinzu kommt. (Das erhöht den Blutdruck) Je schwächer der Mensch ist, um so problematischer wird dieses Abhusten des zähen Schleimringes, der sich nur noch in kleinen Stücken löst. Dazu muß dieser zuerst einmal durch ätherische Öle oder chemische Hilfsmittel (Aerosole aus Alu und Koffein etc.) gelockert werden. Das Abhusten kann sich von wenigen Minuten bis zu Stunden hinziehen, in dieser Zeit der Patient arg behindert ist. Je häufiger solche Attacken sind, um so mehr wird das Herz dabei belastet und in Mitleidenschaft gezogen. Man könnte ausschließlich durch die Nase atmen und zusehen, daß die Schleimhäute der Nase feucht genug gehalten werden, daß sich dieser Feinstaub darin bindet - und dann abgeschneuzt werden kann. Das läßt sich aber nicht konsequent umsetzen, wenn 1. die Nase bereits etwas "zu" ist oder 2. die körperliche Belastung automatisch auf Mundatmung umschaltet und die Schadstoffe ungehemmt in die Bronchien und Lungen gelangen können.. im Schlaf kann man das sowieso nicht steuern. (steter Feinstaub bringt Allergien, die eine angeschwollene Nasenschleimhaut machen) So setzt sich bei gekipptem oder offenen Fenster ganz langsam der Dreck in uns fest. Bei gesunden Menschen merkt man die Ultrafeinstaub - Belastung am Räusperzwang, z.B. bei Laserdruckern oder Kopierern, die in einem kleinen, schlecht durchlüfteten Raum stehen.
Heute sind die Gefahren des Ultrafeinstaubs noch immer nicht genügend erforscht und deshalb meine ich als Leidtragender in dieser Sache ein wenig mithelfen zu müssen:

Ich spüre die vielen Turbodiesel-Fahrzeuge und den enorm angestiegenen Flugverkehr sehr deutlich ! Ich rate zu menschlichen "Mess-Stellen", wo freiwilligen Passanten ein Nasen- und Mundabstrich genommen wird. So könnte man die Schadstoffbelastung bestimmt besser und zielführender analysieren, als mit stationären automatischen Mess-Stellen. Auch hier muß man genau schauen, daß die relevanten Belastungszeiten gut abgedeckt werden. Ich denke dabei nicht nur an die typische Dunstglocke über den Gross-Städten, besonders jenen mit Flughafen - sondern auch an Freiwillige auf dem Land. Die belastete Luft macht über der Stadt nicht halt, sie fließt weiter, sowie die Wetterlage das zulässt. Nach einem -buchsäblich- reinigendem Regen fühlt man sich wie nach einem Besuch in den Gradierbauten des Heilbades. Man kann auch nicht immer die Fenster geschlossen halten, weil sonst die Ausdunstungen von Möbeln und Co überhand nehmen - Stoßlüften ist die beste Lösung.

Es ist zu hoffen, daß mein kleiner Beitrag hierzu ein wenig Anstoß bringen wird, daß wir uns alle diesem Umweltthema stellen, das mit Sicherheit noch sehr viele andere Krankheiten bringen wird. Die Einschränkung der Lebensqualität der gesamten Bevölkerung muß endlich ernst genommen werden, bevor wir alle mit Sauerstoffmasken herum laufen müssen.
(Vermutlich wird das eher sein, als daß die Flugzeuge Katalysatoren oder Feinstaubfilter vorgeschrieben bekommen)

Selbst wenn man -bei bestimmten Wetterlagen, die inzwischen den halben Sommer einnehmen- in den Morgenstunden mit dem Hund nach draußen geht, bleibt ganz schnell die Luft weg: Aus der Schreinerei dringt dicker grauer Qualm - dann fährt ein Dieselauto nach dem anderen vorbei.. Ein Beispiel: Ein älterer Mann fährt mit seinem kalten großen V W zum Flaschencontainer und entleert sein Henkelkörbchen mit Flaschen. Dann geht es 2 Querstraßen zurück nach Hause. Der Dieselstaub stinkt noch lange nach und ich muß husten. (Meine Frau meint: Vielleicht hättest auch du das Auto nehmen sollen.. das hat einen Pollenfilter eingebaut )

Nachtrag am 9.9.2019: Es hatte gründlich geregnet, die ganze Nacht hindurch und am Morgen war Nebel. Seltsam, dass mir das als ehem. Asthmatiker nichts ausgemacht hat, ich bekam prima Luft! Das Geheimnis? Nun, der Ultrafeinstaub ist heraus gewaschen worden aus der Luft .. eigentlich müßte man jeden Atemwegskranken und solche, die daran gestorben sind (sofern diese Leute keine entsprechenden beruflichen Belastungen mit Stäuben hatten), in einem Katalog sammeln und gemeinsam gegen das Land klagen lassen: Wenn es keine schützenden Gesetze gibt oder keine erlassen werden, obwohl die Problematik genau bekannt ist, müssen klar und eindeutig Dinge entgegenstehen, die man auf dem Klageweg offen erfahren wird. Die Hinterbliebenen und Überlebenden der Belastung gehören entschädigt. Ob von den Verursachern oder den Verabsäumern gesetzlicher Regelungen ist dabei fast egal- aber bitte aus der Privatschatulle. Solange wie die Problematik bekannt ist, gehören alle Entscheidungsträger auf die Anklagebank, weil sie keine Gesetzeseingaben gemacht haben. Mir persönlich zeigt das, daß die Kontrolle über die Politik fehlt. (GG. Volkssouveränität) Ist die Freiheit des Verursachers über jener der Geschädigten oder Kranken zu stellen?

Bis eine Lösung gefunden wird, empfehle ich ins Trinkwasserglas ein paar Tropfen Eukalyptusöl zu geben und dieses tapfer 2x täglich einzunehmen. Das löst Verschleimungen auf natürliche Art und hilft leichter abzuhusten..



*** Für jeden Tag des Jahres sind 2 bis 3 Rezepte auf meinen Seiten zu finden *** Lektuere












Kartusche: Mein Feinbrötchen - Rezept.

Heute übe ich ein neues Rezept ein, das im Wesentlichen mehr "Fluffigkeit" verheißen soll und doch einfach zu bereiten sein soll.

In bewährter Manier der etlichen anderen meiner Brötchenrezepte nehme ich zuerst 350ml warmes Wasser, einen EL Salz, 3 EL Zucker, ein Tütchen Trockenhefe (ich nehme allerdings eingefrorene Trockenhefe aus der Plastikdose, die mit 500gr dieser Substanz gefüllt wurde. (Die bleibt streufähig!) Meine Menge ist bei einem Schnapsglas voll.

Zuerst stelle ich die Backröhre auf 35 Grad Celsius ein und lege das Backblech parat, auf dem das Backpapier liegt.

Mit dem Schneebesen werden die obigen Zutaten untergeschlagen und nun kommt ca 1 Kaffeetasse - kein Humpen! - Dinkelvollkornmehl dazu, das gut untergerührt wird.

Nun kommt der eigentliche "Schöpfungsakt":
Einfaches 405er Weizenmehl wird mit einem Eßlöffel in den Ansatz eingerührt, bis dieser zu stocken beginnt.
Nun knete ich mit den Händen weiter, immer etwas mehr 405er Mehl zugeben, bis der Teig homogen oder eben eine Festigkeit erreicht, die man zu Kugeln ausformen kann.
Der Teig soll gerade mal eben nicht mehr an der Hand kleben bleiben, dann reicht die Feuchte aus, damit die Hefe gut aufgehen kann.
Die Kugeln werden ausgeformt und mit der feuchten Hand glatt gekugelt und auf das Backblech gelegt.
Es kommen 6-9 Kugeln bei dieser Teigmenge zustande.
Mancher mag eben größere Brötchen, andere kleinere - gell?!
Das Blech mit dem Backpapier und den Teigkugeln kommt in die Röhre, die währen der Geh-Zeit nicht mehr geöffnet werden darf, sonst fallen die Teiglinge wieder zusammen.
Die Gehzeit beträgt 15-17 Minuten, je nach Luftdruck.
Dann wird -ohne nochmal zu öffnen- die Temperatur auf 180 Grad Umluft für 35 Minuten eingestellt.

Wir mögen die Brötchen warm und ich schneide sie mit einem scharfen Küchenmesser auf, damit die feine innere Struktur erhalten bleibt.
Nicht zu heiß aufschneiden, sonst bildet die Struktur Verklumpungen.
(Das Auge ißt bekanntlich mit)

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