Landfotografie

***BBQ*** Beilage "Filou"



Hausmaenner kochen - Was soll da schon rauskommen?

Auf der Habenseite war frischer Brokkoli und nur ein Plan div. Fertigsuppen,
die dem Verfallsdatum nahe kamen, zu verarbeiten...

Gesagt, getan:

In zwei Tassen Wasser werden die geputzten und gewuerfelten Strunkstuecke
des Brokkoli vorgegart, wo dann die Roeschen zugefuegt
und bissfest fertiggegart werden..

Eine Metallschuessel mit einer Seihe drin laesst das Wasser abtropfen,
das dann wieder in den Topf kommt und etwas aufgefuellt wird,
bis die halbe empfohlene Menge (meistens 1/2Ltr) der Fertigsuppe
(Brokkoli- oder Blumenkohl- oder Gemuesecremesuppe)
unter staendigem Ruehren mit dem Schneebesen kurz aufgekocht wird.

Etwas nachsalzen, einen Loeffel gute Butter,
ein wenig Pfeffer zugeben.

Nun die Sauce in die Metallschuessel geben, die abgetropften Brokkolistuecke unterheben,
gut mit Klarsichtfolie verschliessen:
So bleibt die Beilage gut 3 Std angenehm warm und harrt der Dinge bis die (Beispiel)
marinierten Bauchfleischscheiben im Rundgrill fertig sind.

Das Essen kam sehr gut an!

Auf diese Weise kann man auch Blumenkohl, Kohlrabi,
Lauch, Kartoffeln, Gurken und div. andere Gemuese bereiten,
wenn die entsprechende Fertigsuppe in diese Geschmacksrichtung zeigt...

Die Herkunft der Sauce erraet kaum jemand...

Noch eine Alternative gefaellig?
Bitte sehr. Man backe sein Brot aus einer guten Backmischung
(Naher Kauf, die billigere Sorte zu 49 Cents fuer ein 750gr Brot)
- dieses Brot in Scheiben schneiden, kurz auf den Holzkohlegrill legen, wenden,
zwei einfache Schmelzkaese-Scheiben (10 Stueck zu 85 Cents) drauf legen und kurz darauf servieren.
Das kam sehr gut an:
Wir hatten fertig gewuerze Bauchscheiben dazu und gutes Dosenbier ;)

Kartoffelstampf mit Roestzwiebeln


Kartoffel-Brei oder neumodischer "Kartoffel-Stampf" macht man am besten
mit alten Kartoffeln, die haben mehr Geschmack.
(Auch wenn diese schon gekeimt haben, diese Stellen werden beim Schaelen heraus geschnitten).
Die Kartoffeln in kleine Stueckchen schneiden und mit zwei daumenhoch Wasser ruhig garen-
kurz ankochen bis sich Schaum zeigt, dann auf halbe Kraft herunter schalten.
Ab und zu mal den Deckel lueften oder den Inhalt kurz umruehren, damit nichts ueberkocht.
Mit dem scharfen Kuechenmesser die Garprobe machen:
Wenn die groesseren Stuecke leicht eingestochen werden koennen, sind sie gar.
Nun bei leicht geoeffnetem Deckel (Topflappen nicht vergessen!)
in die Spuele das Wasser ablaufen lassen, den Topf auf ein Holzbrett stellen
ohne Deckel kurz abdampfen lassen.
Dann mit etwas Salz und Zucker ueberstreuen, mit etwas 3,5% Milch uebergiessen,
mit dem gekroepften Stampfer (nie mit dem Mixer) rundherum stampfen, abklopfen, nochmal stampfen.
Ggf. noch etwas Milch zugeben,- die Konsistenz soll nicht zu weich,
aber auch nicht trocken sein.
Deckel drauf und den Rest des Essens fertig machen.
(So bleibt der Kartoffelbrei noch laengere Zeit schoen warm,-
ich behelfe mir manchmal damit, ein Handtuch drauf zu legen)

Diese Beilage ist sehr universell, z.B. mit grob geschnittenen
und in Rapskernoel geduensteten Zwiebeln, die ich leicht ueberzuckert und uebersalzen habe.
Bei geschlossenem Deckel und unter gelegentlichem Umwenden wird daraus
ein fein gebraeuntes und schmackhaftes Gemuese, das perfekt dazu passt.
Ob nun ein Wuerstchen oder eine Scheibe Leberkaese oder Kassler
oder Emmentaler Kaese serviert wird, ist jedem selbst ueberlassen.


underconstruction

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Schluss-Akkord: Santorinischer Reissalat




Fuer 2 Personen rechne ich 200gr Parboiled Reis, der nach der Garung mit dem Saft 1 Dose Miesmuscheln und dem Saft einer Dose Tintenfisch (roter Tunke) vermischt wird. Eine handvoll schwarze Oliven ohne Stein sollte auch dazu.
Dann gebe ich 125gr Balkankaese darunter. (250gr zu 99 Cents, R ewe reicht vollkommen) einen Schuss Olivenoel und ein wenig Chili-Oel (selbst angesetzt mit Chiliflocken) und etwas Salz. Alles gut unterheben und erst zum Schluss die Inhalte der beiden Dosen unterheben, damit die Muscheln nicht zerreissen. Ich empfehle den Salat in den Kuehlschrank zu geben und bald zu verzehren.

Guten Appetit!