plaetzchenwolf - Wein Hauswein Ur selber machen



Disclaimer, Haftungsausschluss: Fuer evtl. berstende Flaschen und Folgeschaeden infolge Materialfehler,
falsche oder ungeeignete Flaschen oder unsachgemaesse Handhabung bei der Weinlagerung
oder Versektung kann ich keine Verantwortung uebernehmen.







2020 Kartusche: Weine und Marktfähigkeit
Als wichtige Notiz möchte ich anfügen, daß meine Weine NICHT marktfähig sind oder sein können:
Es werden keinerlei Haltbarkeitsstoffe zugefügt, d.h. sie sind zum direkten Trinken ideal.
Schwerere Sorten kann man bei gutem Luftabschluß zu Sekt vergären lassen, was sehr stabile Flaschen bedingt.
Der selbstgemachte - chemiefreie - Wein gärt immer weiter, langsam, aber sicher.
(Das sollte man wissen, BEVOR man sich an dieses Steckenpferd wagt)

Noch eine Randbemerkung:
Die langen Jahre mit meinen Weinen hat freilich auch immer wieder neue Ideen gebracht, neue oder abgeänderte Rezepte, Versuche und neue Säfte, die Zuckermengen wurden verändert und letztlich bin ich genau wieder da gelandet, wo diese 5ltr Ballons angefangen haben: 2Ltr Saft und 1kg Zucker..
(Die abweichenden Rezepte habe ich gerne im Web gelassen, damit die Freude am Experiment erhalten bleibt.)
So ein Steckenpferd hält keine Ruhe, bis man ihm Zaumzeug angelegt hat.

***







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Endfassung Weinbereitung daheim..



Durch die große Nachfrage in dieser Sache möchte ich Euch, geneigte Leserschaft, hier an erster Stelle die Endfassung meiner kleinen Hausweinbereitung vorstellen um langes Suchen zu ersparen..

***

Kleine Winzerei:

Die Bügelflaschen (ehem. mit Bier gefüllt) behinhalten Wein und Sekt, je nach Lagerzeit.

Was gibt es hier zu sehen?

An dieser Stelle möchte ich meinen selbstgemachten Wein / Sekt empfehlen, den jeder daheim nachmachen kann. Die Entwicklung hat Jahrzehnte gedauert, bis endlich alle Facetten an Fehlermöglichkeiten ausgemustert worden sind. Die Versuchsreihen dazu waren ewig lang - denn Wein braucht bekanntlich seine Zeit..

Den Wein der heutigen Macharten kann man getrost vergessen, weil bezahlbare Weine (10 Euro fuer 0,7ltr Jahr 2019 und Sekte bis eben dieser Preislage) in der Qualität nur noch ein Chemieprodukt zu sein scheinen. Der Trend dazu läuft schon sein 1990.

Nun darf ich also meine Methode vorstellen, die beim Wein Frische und Klarheit und in der selben Lagerung -nach einiger Zeit und ohne weiteres Zutun- Sekt der Qualitätsklasse "Flaschengärung" schafft ! Der sichere Verschluß dazu mußte erst einmal gefunden werden und dafür habe ich viel Zeit aufgewendet: 1/2ltr Bügelflaschen in ihren Bierkisten: Bierkiste austrinken, Flaschen gleich mit klarem Wasser ausspülen - so fängt die Sache schon mal gut an ;)

Man kann bei A mazon oder in der Bucht 5ltr Glasballons mit Gummigärstopfen und einer Viole drauf erstehlen, das ist die Grundlage - ich rate heute zu vier Stück, also 4x Glasflasche, 4x Gummistopfen mit Loch, 4 x Viole (Syphoneffekt)

Nun kaufe ich Säfte:
100% Frucht, direktgepresste Qualität, am besten von einer heimatlichen Kelterei: Apfelsaft klar, weißer Traubensaft und roten Traubensaft.
Alle Säfte müssen klar sein, je Flasche 1ltr.
Ferner Sauerkirschsaft (meistens 45%) und Schwarze Johannisbeere (meistens 28%), ebenfalls klar.
Einfachen Raffinade-Zucker, den ich in Gefriertüten gepackt, damit sie im Keller keine Feuchtigkeit ziehen, denn Wein macht man im KELLER, nicht in der Wohnung - damit die Vergärung nicht zu schnell geht.
In der Viole muß immer Wasser stehen, also nicht trocken werden lassen: Der Luftabschluß ist wichtig, damit sich keine Essigbakterien dort Eintritt verschaffen..

Start:
Die erste der 5ltr Gärballons wird mit einem viertel TL Trockenhefe geimpft. Dann setze ich einen Trichter auf die Flasche und gebe -genaue Reihenfolge beachten, sonst klumpt der Zucker, wovon pro Ansatz immer 1kg genommen werden muß - etwas Apfelsaft hinein, in der anderen Hand die Zuckertüte und zeitgleich den Saft einfüllen. Das geht mit etwas Übung wunderbar - nun die 2. Flasche Saft - weißer Traubensaft und den Rest der Zuckertüte zugeben, Gärkappe drauf, die Viole aufstecken, mit etwa Wasser füllen und die Flasche kräftig schwenken. Dann wird die Flaschen in den nächsten beiden Tagen nochmal gut geschwenkt und ab da in Ruhe gelassen.

Das dauert sein Zeit, denn Geduld muß man aufbringen bei diesem Hobby.

Nun brauchen wir keine Hefe mehr, denn nun geht es mit "Eigenhefe" weiter, was den Hefegeschmack im Wein praktisch auslöscht.

Nach gut 14 Tagen gebe ich - nun aufgepasst! - etwas von der 1. Flasche in die 2. Flasche (keine Hefe zutun!) und fahre wie gewohnt mit dem Saft und Zucker fort: 1 Flasche roten Traubensaft - Zucker - 1 Flasche schwarzen Johannisbeerensaft, Gärkappe drauf, Viole drauf, Wasser in die Viole.. schwenken.

Der 1. Ansatz wird nun mit warmem Wasser -vorsichtig- bis zum Halsansatz gefüllt, wieder den Stopfen und die Viole drauf.

Der 2. Ansatz wird viel schneller gären und darf NUR am 1. Tag geschwenkt werden, sonst geht der Ansatz über und verursacht viel klebrige Putzarbeit..

Nach 7 Tagen geht es weiter mit rotem Traubensaft und Sauerkirsch-Saft.
Wir haben dann also schon 3 Weinansätze geschafft, die friedlich vor sich hin blubbern.
Dann den 2. Ansatz, wie bei der 1. Flasche zuvor mit Wasser auffüllen - also immer das gleiche Vorgehen.

Nach ca 6 Wochen - das kann je nach Umgebungstemperatur unterschiedlich lange dauern - wird der Wein klar, d.h. es setzt sich unten in der Flasche ein Sediment ab.
(Das geht nur, wenn die Gärballons in Ruhe gelassen werden)
Nun nehme ich die Gärkappe des klaren Weines ab, setze den Trichter auf die 1. Bierflasche, fülle mit RUHIGER HAND und ganz LANGSAM, weil das schäumen wird - den fertigen Wein ein, bis zum Halsansatz. Dann wird der Bügel der Flasche sorgfältig verschlossen. Das Prozedere wird fortgesetzt, bis der Anfang des Trubes, also des Sedimentes kommt- hier brechen wir ab und füllen den durchsichtigeren Teil davon in eine leere Saftflasche, den trüben Teil in den Ausguß. Die geleerte Saftflasche mit dem Weinrest zuschrauben und neben hin stellen - die wird nachklären und nochmal einen Schoppen extra liefern.
Nun wird der leere Gärballon mit warmem Wasser ausgespült, die Gärkappe und die Viole ebenso.
Nun kommt vom letzten Ansatz Wein etwas ( ein kleines Trinkglas voll ) in den gespülten Gärballon und das Prozedere geht von Neuem los: Weißer Traubensaft, Zucker, Apfelsaft..

Irgendwann ist die Bierkiste mit ihren 20 Flaschen voll und wird zu einem wunderbaren Vorrat an Wein - der - und nun kommt das Geheimnis - wenn er länger lagert, automatisch zu Sekt wird.. (Wir benützen KEINEN Gärverhinderer und KEINE Chemie, deshalb wird der Wein immer weiter gären, wenn auch nur sehr wenig - bis das Resultat von süß über süffig zu trocken wird - dabei aber an Alkoholgehalt zulegt.)

Vorsicht beim Genuß, der Wein ist stark.
Ich empfehle aus ganz kleinen Gläsern zu trinken und mehr zu nippen, als zu schütten !

*** Das Weinrezept wird nur dann funktionieren, wenn ihr Euch, liebe Leserschaft - ganz genau an diese Anleitung haltet und nicht noch andere Empfehlungen hinzu bastelt, sonst verpufft die Erfahrung aus Jahrzehnten blitzschnell ins Nichts *** Wer dieses Rezept nachmachen will, sollte seinen Dickkopf aussen vor lassen - ich schreibe hierbei aus zigfacher einschlägiger Erfahrung mit anderen Usern des Internets bis nach Ghana !

Heute habe ich in den 1/2 Ltr Bügelflaschen echten Sekt nach dem Champagnerprinzip der alten Tage, in den Sorten: Apfel, Apfel/Weisswein, Weisswein, Rotwein, Rotwein/Kirsch, Rotwein/Schwarze Johannisbeere, Johannisbeerwein, Kirschwein und eine Mischung zwischen beiden Letztgenannten - das sollte als Auswahl genügen.






Der Ur,
mei drei Schoppe:
"Nassauer Landäppelwei, aach'n Weiße un en Ruhde"






Vorwort:
Als Hauswein wurde von jeher ein Wein bezeichnet,
den die Winzer fuer den eigenen Gebrauch herstellten.
(und auch selbst tranken, bzw. noch immer selbst trinken)
Franzoesisch Vin de Maison
Italienisch Vino della Casa.
Spanisch Vino de la Casa,
in Deutschland wird er Eigenbauwein oder Winzerschoppen benannt.

Vergesst am besten alles, was in Foren und Tavernen so alles zum Besten gegeben wird-
und probiert es doch ganz einfach mal selbst aus,
zumal der Versuch weder umstaendlich noch teuer ist.
(ohne die ueblichen Wichtigtuer und Besserwisser dieser Szene)

Ich moechte die alte Tugend der Hausweinbereitung wieder bekannter machen-
die frueher in vielen privaten Haeusern usus war !

Moderne Zeiten, moderne Antworten:
Wer sagt, dass man daheim eine Kelter haben muss, um Wein machen zu koennen?
Fertige Saefte machen das heute leicht moeglich..
So ist man unabhaengig von der Ernte und kann jederzeit,
also das ganze Jahr hindurch Wein machen !

Div. Rezepte zur "Weinbereitung zu Hause" sind auf meinen Seiten zur Genuege zu finden,
es duerfte fuer jeden was dabei sein.

Geschichtliches und Nachdenkliches:
Ein Wein wie ihn wohl schon die alten Hatten* machten,
lange vor den Kelten, lange vor den Roemern-
urtuemlich und echt, ohne Reue zu trinken, ohne dicken Kopf danach:
Nach der gruendlichen Lektuere einer ordentlichen Zahl an archeologischen und historischen Buechern
und auch aus Erzaehlungen der Alten, habe ich versucht,
so nahe wie moeglich an dem Ursprung der Weinherstellung heran zu kommen.
Noch im 19.Jhd. war die Lagenbezeichnung der Rheinweine wichtiger als die Traubensorte, die meist nicht auf dem Etikett gestanden haben soll.
Danach kam eine Zeit, wo die Rebensorte und die Lage und die Qualitaetstufe
- Qualitaets- oder Schoppenwein, Kabinett, Spaetlese, Auslese, Eiswein - sehr beachtet wurden.
Erst ab dem Kabinett - Wein durfte nicht mehr nachgesuesst werden,
wobei sich der Ausdruck "nachsuessen" auf die Zeit NACH der Vergaerung des Weins bezieht!
Ein Verschnitt (Mischung) verschiedener Weine musste gesondert gekennzeichnet sein.
Verschnitt ist - bis auf Ausnahmen, wie Trollinger und Lemberger - ansonsten ein billiger Wein gewesen,
heute versucht man so etwas als "Curvee" oder "Blend" unter die Leute zu bringen)

Heute hat die EU mit ihren Vorschriften alles veraendert - und.. verschlechtert,
weil sie der industriellen Weinbereitung helfen will. (Lobbyismus)

Ich muss der Ehrlichkeit halber sagen, dass ich schon als kleines Kind sehr haeufig bei Bekannten war,
die in unserem Dorf eine kleine Obstkelterei in einem Jahrhunderte alten kl. eheml.
Bauernhaus am Krautfeld in Gräveneck betrieben.
Meine Familie stammt vaeterlicherseits aus der Apfelweinhochburg Frankfurt am Main,
mit seinem Waeldchesfest und seinem Sachsenhausen,
"Dripptebach" genannt, wo Aeppelwoi-Kneipen zuhause waren.
Ich gehe mal davon aus, dass die Vorvaeter aus Frankreich stammen: Mussig

Den typischen Geruch, den frisch gaerender Apfelsaft verstroemt,
koennt ihr auch bei Euch zuhause erleben,
wie es bizzelt und perlt, in die Nase geht.


Der Weisse


Der Weisse


Der Rote


Der Rote

(Bilder: Jeweils kellerfrisch abgefuellt)

Blindverkostung eigene weiße Weine

***

Der typische hessische Apfelwein (Aeppelwoi),
wird aus purem Apfelsaft gemacht, ohne Zucker, ohne Wasser -
aber mit dem Gaerrohr und etws Hefe -
zur Systemsicherheit.
(Herb, frisch, fruchtig, urig, wenig spritzig)
Dieser herb-saeuerliche Wein hat nur ca 5-6% Alkohol und ist nur bedingt haltbar;
nach dem Abzug sollte er gut gekuehlt sein und bald getrunken werden.
Dafuer ist dieser Apfelwein ehrlicher, ohne Speierling und ohne Schwefel.
(Ein Frauen-Geschmack ist er dennoch nicht unbedingt, man muss ihn moegen,
es ist eine raeumlich recht eng begrenzte hessische Spezialitaet, die ganz genau so schmeckt,
wie in den alten Aeppelwoi-Kneipen in "Dripptebach", (Sachsenhausen) dem Zulieferer-Stadtteil Frankfurts -
als der Apfelwein noch nicht von den "Hipstern" als "Aeppler" besudelt wurde..)

***

"Der Weisse" ist ein mittelschwerer Wein, gemacht aus 3ltr Apfelsaft, 800gr Zucker und Wasser,
(auf die 5ltr Flasche, die mit warmem Wasser aufgefuellt wird)
wie auch "der Rote", leicht zu trinken, nicht zu suess und nicht zu herb,
nicht zu leicht und nicht zu schwer- aus dem man ohne Gewuerze Gluehwein machen kann.
Diese Art der Weinbereitung ist bekoemlich.

***

"Der Rote" wird aus 2 Ltr roten Traubensaft und 1 Ltr schwarzen Johannisbeersaft (oder 1 Ltr Sauerkirschsaft)
oder aus einem Liter roten Traubensaft, einem Liter Johannisbeersaft und einem Liter Sauerkirschsaft,
mit einem haselnuss-grossem Hefestueckchen, (heute nehme ich Trockenhefe, - aus einem Tuetchen kann man locker 5 x Wein ansetzen) 800gr Zucker und Wasser gemacht.
(auf die 5ltr Flasche bezogen)
Dunkelrot und blaeulich funkelnd..

***

Ich wette, dass keiner merkt aus welcher "Traube" der Rote und auch der Weisse gemacht wurde.. ;)

Die beruehmte "goldene Mitte" zwischen Tisch- oder Desertwein ist es,
die eingeschworene Kabinett-Trinker immer wieder begeistert hat, solange es Wein gibt.
In obigem Fall waere das zwischen 800gr und einem Kilo Zucker auf die 5Ltr Flasche.

Da man wohl nur noch die niedrige "Qualitaetswein-Stufe" im Weinregal des Marktes findet,
ist der selbstgemachte Wein auch in Hinsicht die beste Loesung.
(Von der Chemie will ich gar nicht erst anfangen, die macht aus "Wein"
inzwischen laengst ein "weinartiges Getraenk", egal aus welcher Frucht dieses hergestellt oder zusammengemixt worden ist.)

Die Frage nach der Bekoemlichkeit war mir selbstverstaendlich eine echte Herausforderung.

Frueher habe ich mit der kleinen Kelter das eigene Obst aus dem eigenen Garten verwendet,
als dann die Halbstamm-Baeume nicht mehr trugen, die Kelter auch nicht mehr gut war,
habe ich mir was Neues einfallen lassen.
Aus fertig gekauftem Saft, der zudem preislich guenstig ist-
kann nun jeder in der Welt nach meinen Rezepten ganz leicht chemiefreien Wein herstellen:
Das Internet hilft dabei in wunderbarer Weise, dieses Wissen zu verbreiten -
..und wenn erst einmal der Anfang gemacht ist und der erste Schoppen gelungen,
gibt es fuer die allermeisten Leser kein Halten mehr -
dann wird etwas experimentiert und das jeweils passende Rezept ausprobiert.
Ein neues Hobby ist geboren, der eigentliche Sinn meiner Webseite hat sich erfuellt!

Meine Seiten sind allesamt ein Gegenpol zu anderen Darbietungen im Web,
die allzu akademisch daher kommen und viel zu komplizierte Sachen haben.
Bei mir soll alles ganz einfach sein - funktional.
Statt das Weingeheimnis zu entzaubern, ist mir die Entzauberung der Gaukler gelungen ;)
Dabei ist die Natur auf meiner Seite gewesen, wie viele Nachmacher auf der ganzen Welt bescheinigen werden.
Im der Flasche oder Papp-Karton ist fluessiges Obst sanft konserviert
und steht das ganze Jahr haltbar zur Verfuegung.

***

Meine Weine enthalten keine Gaerverhinderer, deshalb perlen sie immer ein wenig und gehen gut in die Nase ;)

Mein eigener Blog zum Thema Weinbereitung,
selbstverstaendlich mit ausfuehrlichen Anleitungen !


Wer es eilig hat, schaut hier nach:
Kurzanleitung Weinbereitung

Honigwein

Weine sind etwas fuer die Sinne und auch fuer die Gesundheit, wenn man es mit dem Genuss nicht uebertreibt:
Serviert wird aus einer Karaffe oder 1/2Ltr Steinkruegen,
nach alter Vaeter Sitte und daraus wird in kleine
Winzerglaeser ausgeschenkt,
die immer nur zur Haelfte gefuellt werden.
So bleibt Genuss im Gaumen, die Blume in der Nase und der "dicke Kopf" aussen vor.
Diese kleinen Winzerglaeschen kann man im Web ersteigern..
hood de/i/7-kleine-wein-probierglaeser-bergstraesser-winzer-winzer-westhofen-ca-0-1-lt-vo-59913141.htm

Die Ecken meiner Weinbereitung fuer Zuhause sind wie eine kleine Rundreise, weil es ein kontinuierlicher Blog ist -
und so entstehen immer neue Erkenntnisse, die nicht zuletzt aus dem sich aendernden Angebot an Saeften
und meinem Know How in dieser Sache entstanden sind.

*** WWW ; W esterwälder W under W ein ***
Ein Experiment - halbes Cervesia, halber Meth, halber Weißwein ?
Germanen - Wein
Viel Spaß damit !

Wichtig: Immer klaren Saft verwenden..



*** Seitenempfehlung: Brotbacken - kann heute jeder, wenn nach diesen Rezepten vorgegangen wird.
Endlich ist chemiefreies und haltbares, appetitliches Brot - in jedem Haushalt ganz leicht selbst machbar ! ***




Holundersekt ala Kartusche ausgeführt.






*Hatten = Die Roemer nannten deren erbitterten Feinde jenseits des Limes "Chatten",
weil sie "H" nicht aussprechen konnten.
Der Gedanke "Ch" als ein "K" zu schreiben, lag mir nahe, ich habe es aber nach der Recherche verworfen und deshalb "Hatten" genannt.





"Uboot-Kartusche"

Die gesunden Wirkstoffe sind es..
die mich zu meiner alten Grundart der Weinbereitung zurück kommen lassen:
Etwas weg vom "Rebensaft" und hin zum Apfel
und Sauerkirsche und schwarzem Johannisbeer - Saft

Sauerkirsche wird zur Gichttherapie eingesetzt und die gesunden Apfelwirkstoffe sind altbekannt:
One Apple a Day keeps a Doctor away.

Mein Weinrezept wird dadurch noch ein ganzes Stück eigentümlicher und wahrhafter.
Ich lebe auf dem Land und habe die Natürlichkeit schätzen gelernt !
Nebenbei will ich den Winzern einmal mehr zeigen:

https://www. geo.de/ geolino/redewendungen/6309-rtkl-redewendung-zeigen-wo-der-barthel-den-most-holt

Alles mit 1kg Zucker im Ansatz: 2x Saft auf die 5ltr Gärflasche, dann kommt niemand auf den Gedanken, daß mein Weißer aus Apfel gemacht ist und der Rote aus Sauerkirschen oder eine Mischung aus Sauerkirschen und schwarzem Johannisbeer Saft. Ein wenig Geduld und der Wein wird klar und reif.. noch etwas warten und es gibt Flaschengärungssekt.

Glühwein-Tipp:


Man friert öfter, wenn man älter wird, das hängt mit den schwindenden Fettschichten unter der Haut zusammen.
So sind heiße Tee's und am Abend der Glühwein angesagt.
Damit es nicht nur bei einer Tasse Glühwein bleiben muß,
habe ich einen Trick erdacht:
Die 0,2ltr Glühweintassen (die man auch auf dem Weihnachtsmarkt hat)
nur zu 2/3 mit Wein befüllen und den Rest bis zum Füllrand mit Wasser auffüllen.
2 Tassen werden dann für 1,55 Min bei 800 Watt in der Mikrowelle erhitzt.
Dieser Glühwein ist eben deutlich leichter vom Alkoholgehalt,
liegt nicht so schwer im Magen und ist deshalb bekömlicher,
selbst wenn man eine Tasse mehr trinkt.
Selbstverständlich ohne bösen Rausch und ohne dicken Kopf danach!
(Alles ohne Chemie)





***

Apfelwein Urgeschmack



Den richtigen, unverfälschten Urgeschmack des hessischen Apfelweins erlebt man mit diesem Rezept:

1/2 kg Zucker, Eigenhefe aus voran gegangenen Ansätzen (1Tasse) und 3x 1ltr billigsten Apfelsaft vom Diskounter. (auf die 5ltr Gärflasche) Nach der Spontangärung fülle ich mit Wasser auf, bis ca 10cm vor dem Spunt. Bei diesem Rezept muß man freilich auf besondere Dichte der Stopfen achten.

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Die Preise pro Liter Wein bei beiden Rezepten sind ca 90 Cents bis 1,10 Euro, was auch eine Frage des Einkaufs ist.

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Rotwein Urgeschmack



Hier nehme ich 1ltr roten Traubensaft, 1ltr Sauerkirschsaft und 1ltr. Schwarze Johannisbeere - wie oben - alles im T etrapack. 1/2kg Zucker und Eigenhefe-Ansatz. (Auch für eine 5ltr Gärflasche)

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Eine reife Zeit


Inzwischen ist die Zeit reif, den Wein weniger süß zu gestalten:
Die Bügelflaschen schließen dicht und bieten eine hohe Systemsicherheit in jede Richtung. Der ursprüngliche Grund des 1kg Rezeptes war ja der, daß ich keine Chemie im Wein haben wollte, also auch keinen Gärverhinderer in den fertigen Wein gebe. Durch den höheren Alkoholgehalt dieses 1kg Rezeptes ist das Produkt haltbar. Nach vielen früheren Experimenten und gestützt aus den Erfahrungen dadurch, wird der neue Wein mit 2/3kg Zucker (666gr) auf die 5ltr Gärflasche gemacht. Das ist vollkommen ausreichend. Der Wein wird etwas früher fertig und geklärt sein und mehr Zeit für den Reifeprozess haben.

Im Gegensatz zu den Weinen im Verkaufsregal - der mit Sicherheit aufgepeppt ist - sind dann die Weinstärken bei meinen Erzeugnissen so (relativ) niedrig wie früher überall üblich. 8-9% beim Weisswein und 9,5-10% beim Rotwein.

***

Diese Halbliter-Bierflaschen mit Bügelverschluß kaufe ich in der Kiste nach und ersetze so rollierend ältere Exemplare aus den Kisten, in denen nun der Wein ist.. so sind immer gesunde Verschlußgummis und Dichtigkeit garantiert.
(man könnte freilich auch die 0,33ltr Version dieser Bügelflaschen nehmen)
Wenn Gäste kommen kann man auch dekandieren..
und wenn wir schon bei den Gästen sind, haben meine Mittrinker schließlich auch noch ein Wörtchen mitzureden: Jeder mag den Wein etwas anders, aber alle mögen ihn in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen: Kirsch, Johannisbeere, rote oder weiße Trauben, Apfel oder ein Mix von diesem oder jenem,- sehr schön kommt auch der rote Ansatz bei einem weißen Wein! (Um die Vielfalt komme ich nicht drum herum, auch wenn in mir immer der Hang nach Vereinfachung strebt)

***

Juni 2021 - es stellt sich heraus, dass der Rote aus 1ltr rotem Traubensaft - 1/2ltr Sauerkirsch und 1/2ltr schwarze Johannisbeere bei 2/3kg Zucker der beliebteste Wein im Hause ist.. diese Sorte entwickelt ein leichtes tannines, beeriges Hintergrundaroma, vollmundig und rubin funkelnd. Der Weiße ist allgemein nicht so beliebt und wenn, dann aus dem weißen Traubensaft (2x1ltr) der kleinen heimischen Kelterei, die einen sehr sehr guten Apfelsaft hat, der fast den gleichen Effekt ergibt - zum Verwechseln.

Die Winter-Glühwein-Version meines Weines kommt nach dem 1kg Rezept jedoch klar am besten; hier muß weder gewürzt noch nachgesüßt werden!

Das Schönste am selbstgemachten Wein ist eben die Sache, daß man experimentieren kann.. selbst "Blends" oder "Verschnitte" der eigenen Weine geben keinen dicken Kopf!





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Impressum

*** Die Endstufe ,der Hauswein in Perfektion.***