Landfotografie


#Reisgericht Mombasa


Ein Rezept fuer 4 Personen.
Man nehme:
500gr fertig gewuerztes Gyros und 2-300gr Doerrfleisch
(ebenfalls in Streifen geschnitten),
zwei grosse Zwiebeln in groben Wuerfeln
und roeste alles bei groesserer Hitze 10 Min an.
Bei geschlossenem Deckel noch 1/4Std bei kleiner Hitze fertiggaren lassen.
(Nicht nochmal wuerzen, nicht salzen!)
Inzwischen 500gr Naturreis (ungeschaelt) bissfest kochen und abschuetten.
In einer 2. Pfanne eine klein geschnittene Schlangengurke,
1 Knoblauchzehe und ein klein geschnittener Pfirsisch / Mango
kurz in Butter oder Margarine anduensten, etwas salzen und
unter den Reis heben.

Alternative Beilage:
(Wer die moderne Kueche mag, kann das gerne mal versuchen)
Den abgetropften Reis in 1/2 Tasse Rapsoel kurz anroesten,
mit 1/2 EL Curcuma, 1EL Zitronenpfeffer und 1/2 EL Rosenpaprika, 1/2 EL Salz wuerzen-
den abgetropften Inhalt einer 850gr Dose Linsen vorsichtig unterheben.

(Versucht habe ich die 2. Version mit Koriander, was aber nicht sonderlich gut ankam)

Die 3. Version kann man auch mit roten Bohnen oder mit Mais machen,
wobei die Tendenz dann eher Richtung mediterrane Kueche geht
und nach etwas Thymian und Maronenstueckchen ruft..

Der Saft des Fleisches und der Zwiebeln
wird die letzten Garminuten noch ein wenig offen reduziert.

Guten Appetit!



Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.


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Kartuschen - Thema: Regenwanderung in der Kreisstadt

15. November, 10-11 Grad, der Mittwoch einer ganzen Regenwoche - wo ich es leid war und trotz frisch gewaschenem Auto ein Event geplant habe..

Wer sich von truebem Wetter truebe Laune machen laesst, dem kann man nicht helfen!

Es kommen dabei schon ein paar Kilometer zusammen,
wenn weit genug am Stadtrand geparkt wird.
Wir parken gegenueber des Tuev bei einem Elektromarkt und gehen gegen die Lahn die Strassenzuege bis zum Bahnhof, durch die Altstadt zurueck am Leica Gebaeude vorbei und holen im Supermarkt noch etwas fuer das -heute spaete- Mittagessen. Wanderschuhe sind wasserfest - dicke Jacke, duennes Hemd, grosser Regenschirm..
So der Plan.
Und so war es auch - es regnete und regnete - ohne wasserfeste Wanderschuhe und ebensolcher Jacke und Schirme waeren wir nass wie die Bachkatzen geworden..
Aber so, gut eingepackt gingen die 5-6 Kilometer wie nichts hinweg und die Stadt mit ihren Reizen tat ihr uebriges. Wir sind in vielen Geschaeften gewesen, wo ausgerechnet ein Billigladen punktete - ehemalige Haushaltswarengeschaefte waren noch immer schnippisch, obwohl bereits der endgueltige Ausverkauft bereits an allen heftig reduzierten Preisen zu sehen war. Noch ein Billigladen, ein Drogeriemarkt- punktete, diesmal mit Schnupfenmitteln und gutem losen Tee, der sonstwo mind. 3x so viel kostet. Grosse Ladengalerien waren eher erschreckend oder abschreckend, auch da waren viele Leerstaende. In der Altstadt und ehem. Neustadt ist nicht mal jeder 3. Laden geoeffnet. Wohin man sieht waren Fremde, nur noch ein Drittel -vermutliche- Einheimische auf den Strassen und Laeden. Dafuer gab es einige "Tafeln" und Waermestuben, die voller Menschen waren, die in allen Sprachen sprachen. Man darf sagen, dass Wetzler, die Stadt Goethes und des Reichskammergerichtes arg herab gekommen ist - nicht im Pflegezustand, sondern an der Urbanitaet in sich. (Wir kennen diese Stadt schon seit Jahrzehnten recht genau) Jedes Jahr sind mehr Fremde, parallel dazu mehr geschlossene Laeden und gaehnender Leere in den geoeffneten Boutiquen.
Mit zwei vollen Tueten voll seltsamer Dinge kamen wir zufrieden am Auto an und haben dann daheim erst einmal ein ordentliches Essen gemacht.
Warum wir dort in Wetzlar nichts gegessen haben? Viele Lokale waren zu oder noch nicht offen, wir gingen von 9.30 bis 13.00 unsere Tour - aber auch weil div. ausl. Lokale durch seltsamste Gerueche nicht gerade einladend waren. Ueberhaupt lag ueber der ganzen Stadt ein Muff von alten feuchten Mauern, Verwohntheit, mangelnder Durchlueftung von alten Bauten und viel Parfumgeruechen der neuen Bewohner, die sich fuer unsere Nasen in ungewohnter Heftigkeit entfalteten. Uns schien, die Stadt ist sozial kraeftig nach unten gegangen:
Wir haben ueber die Jahrzehnte den Nachzug der tuerk. und ital. Gastarbeiter-Familien erlebt, dann div. Oeffnungswellen gegen Osten und nun die Fluechtlingswelle:
Es ging immer nur weiter bergab mit der Stadt.
Gut, es war ein Vormittag und Regenwetter - manche Lokale werden wohl eher nur noch Abends geoeffnet haben, da wird die Stadt nochmal anders sein, als sie uns erschienen ist.

In Weilburg klagten schon vor laengerer Zeit die Mieter in der Innenstadt:
Wir sterben aus, niemand will mehr dort wohnen, wo die ganzen Fremden hingezogen sind.
Abends ist es auf den Strassen und Plaetzen so ruecksichtslos laut,
dass man sein eigenes Wort in der Wohnung nicht mehr versteht
und wenn man was sagt, werden diese Leute gleich frech und drohen ..

Das konnte ich bestaetigen, als wir -damals noch mit dem Hund unterwegs- auf dem relativ schmalen Buergersteig beim Weg von der Vorstadt zum Rathaus eine Gruppe tuerkischer Maenner den Steig verstellen sahen. Sie liesen sich in ihrem Pulk nicht stoeren und blockierten so das Weiterkommen der Passanten. Die sind dann - eine Luecke abpassend - zwischen den Autos auf der Strasse ein Stueck gegangen, bis sie wieder auf dem Buergersteig weiter konnten. (Das habe ich bei einer alten Dame gesehen, die mit Stock unterwegs war. ) Diese Neubuerger im Pulk haben nicht im Traum daran gedacht, der alten Frau ein wenig Platz zu machen. Als wir dann mit dem Hund an dieser Stelle ankamen, blieb dieser vor dem Pulk stehen und schaute mich an- "vorraus!" der Hund ging wie ein Eisbrecher durch: Entsetzt sprangen diese seltsamen Maenner zu den Seiten und wir schritten wie die Koenige mitten hindurch. Die Flueche in der fremden Sprache haben wir nicht verstanden. Gut so. Das war so um die Zeit, als meine Mutter aus dem Krankenhaus zurueck kam: "Ich lag mit einer Tuerkin auf dem Zimmer, die staendig Besuch bekam, die sich sogar auf den Rand meines Bettes setzten und richtig laut waren. Als ich was sagte und nach der OP schlafen wollte, kam die Antwort: Warteten sie nur, bald sind wir in der Ueberzahl, dann sagen wir wo es lang geht!" Noch Fragen?!

Im Uebrigen stehe ich zu diesen Aussagen und bin gerne bereit, darueber per Mail oder Telefon zu diskutieren:
Es wird Zeit zu mahnen, ohne gegenlaeufige Parteien zu waehlen, deren Typen noch suspekter erscheinen als die in den etablierten Parteien, genau wie an "Demos" teilzunehmen, was uns hier ebenfalls nicht geheuer waere.. Fakt ist, dass 3/4 aller einheimischer Leute genau so denken, wie ich es auf dieser Seite versucht habe dazustellen.
(Noch sind sie relativ still, aber es brodelt laengst)




Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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