Auf dieser Seite werde ich mal ein paar alte Dinge ueber unser Dorf Gräveneck, aus meiner ganz persoenlichen Sicht erzaehlen-
ich bin heute selbst zweifacher Vater und dreifacher Opa!
Nach der Zeit der Urlaubsreisen haben wir erst im fortgeschrittenen Lebensalter
die landschaftlichen Reize Gräveneck's schaetzen gelernt.
Die Bilder meiner Zufallsbildgalerie zeigen zuweilen Ansichten aus dem Ort oder aus der Gemarkung, deshalb schenke ich mir eine besondere Darstellung.
Am Rande des Taunus, an der Lahn auf einem alten Vulkankegel, in ca 200mtr ueber Meereshoehe gelegen,
schaut man ueber das kraeftig eingeschnittene enge Lahntal in den Westerwald.
Landschaftlich sehr reizvoll, mit seiner Umwaldung und Lichtungen, die eine lange und ausgepraegte landwirtschaftliche Tradiditon offenbaren.
Ein ehemaliger Luftkurort im Naturschutz- und Vogelschutzgebiet.
((Der Taunus mit seinem typischen Quarzit, Diabas und besonders Eisenstein, etwas lahnabwaerts in Villmar findet man Marmor,
- Rudis Weilburg Homepage weiss viel genauer ueber die Zusammenhaenge und Historie zu berichten,-
hat ein eigenes Klima, das sich vom Westerwald deutlich unterscheidet.
Lahnaufwaerts finden sich Zeitzeugen aus der Altsteinzeit und Huegelgraeber. Suedlich, auf dem Hochtaunus-Hoehenzug ist das Weltkulturerbe des Limes, Zeugnis der Roemer.))
Die 50iger Jahre des letzten Jahrhunderts waren noch immer gepraegt vom Zustrom der Fluechtlinge aus den ehemaligen Ostgebieten,
die unser kleines Dorf im Taunus um die Haelfte vergroessert hatten.
Aus einer Ansiedlung um die ehemalige Burg wuchs ein Bauerndorf mit etwas Handwerk, das ich in den 50igern so vorfand:
Ein Strassendorf mit geringem Verzweig, mit Basaltpflaster,
gewundener Hauptstrasse, die links und rechts Bauerngehoefte hatte,
inmitten eine evang. Kirche, ein gusseiserner Dorfbrunnen, eine Viehwaage und Milchpritsche,
wo die Milchkannen auf Abholung durch den Molkerei-Laster warteten.
Die grossen Kannen wurden mit dem Handkarren von den Hoefen zu diesem Abholplatz gebracht.
Die Zeit der landwirtschaftlichen Motorisierung fing gerade an,
bei der mein Vater als Monteur beteiligt war -
so bekam ich die erste Traktorengeneration gut mit..
Ab und an fuhr noch ein Kuhgespann mit zwei in schwarz gekleideten alten Leutchen durch's Dorf, hoch mit Heu beladen.
Der grosse Leiterwagen mit den hohen eisenbereiften Speichenraedern wurde muehsam mit einem Schraubzug mit Holzklotz gebremst.
Sanft schwang man die Peitsche, damit die gute Kuh nicht einschlief..
Morgens wurden die Viehcher - Kuehe, Schafe und Ziegen durch's Dorf auf die Weiden getrieben - Abends wieder zurueck.
Die Tiere wussten genau, wo sie abbiegen mussten, wo sie Zuhause waren.
Zwei Schreinereien, ein Schmied und ein Spengler, zwei richtige Baeckereien, ein richtiger Metzger, 3 kleine Lebensmittel-Laeden,
ein Buchverleih/Molkereiprodukte- Verkauf, einen Bahnhof, eine Aussenstelle der Sparkasse, zwei Friseure, 1 Schuster, eine Lohnkelterei,
ein Baugeschaeft, ein Strick- und Kurzwarenverkauf, sogar eine "Poststelle I" !
Der Tagebau fuer Bauxit und eine Grube mit tiefen Stollen, wo Eisenerz gewonnen wurde,
das dann aufbereitet und zur Verhuettung in's Ruhrgebiet verschickt wurde,
mehrere Flaschenverkaufsstellen und vier Wirtschaften waren in Betrieb, sowie ca 12 Bauernhoefe.
Gerade als ich 7 wurde, bekam der Ort die Volksschule -zwei Jahrgaenge in einer Klasse- hinzu, die mit Lehrerhaus ganz modern gestaltet war.
Die beiden Muehlen habe ich nicht mehr in Betrieb erlebt, das alte Hofgut Schwartenberg,
jenseits der Lahn auf der Hoehe wurde neu belebt und zum Gefluegelhof ausgebaut.
Aus den unselbstaendigen Einkommensbeziehern mit Kleintierhaltung von Hasen, Huehnern,
Ziegen und Gartenbau zur Gemuese- und Obstversorgung wurden Pendler, aus dem Bauerndorf viele Leerstaende und Zersiedelung der Ortsraender,
zwei Aussiedler-Hoefe kamen dazu, wovon einer bereits aufgehoert hat.
Irgendwie ist der Ort optisch doppel so gross geworden, dabei hat er sich nur ausgedehnt und aufgeblaeht.
Alle alten Wirtschaften wurden geschlossen, eine neue -mit Gaestezimmer kam dazu.
Schon in den 60igern kam eine neue grosse kath. Kirche dazu, von mehreren Orten genutzt.
Die Laeden haben allesamt dicht gemacht, genau wie die Schmieden und Schuster etc.
Eine Fleischer-Verkaufsstelle, ein Tierarzt und eine kleinere Fabrik kamen hinzu, die aus der Spenglerei erwuchs.
Im Dorf selbst ist nur noch ein Landwirt aktiv.
Ein neuer Glaser und eine der beiden Schreinereien sind in Arbeit.
Ein Radio- und Fernsehladen existiert, eine Masseurin und eine Hebamme mit Praxen sind neu,
sowie ein ganz neuer Friseursalon, ein Campingplatz an der Lahn und eine Bushaltestelle in der Ortsmitte fuer die Kinder, die nach der Schliessung der Volksschule nach Weilburg oder nach Weinbach auspendeln muessen.
Die zwischenzeitlich aktive Strickwarenfabrik in der Waldeslust an der Lahn ist laengst wieder geschlossen und verfaellt- wie die gleichnamige Wirtschaft.
Viele Versuche das beruehmte "zweite Standbein" zu gruenden, sind fehlgeschlagen und verschwanden nach kurzer Zeit.
Aus zwei oder drei Autos wurden unzaehlige, immer fettere, womit jeder jeden Meter faehrt, selbst zur Bushaltestelle oder zum Bahnhof, zum Zigarettenautomaten oder zu Verwandten, die eine Querstrasse weiter wohnen.
Die Haeuser wurden im Laufe der Zeit richtig deftig elektrifiziert - wo ehedem nur eine Steckdose in jedem Zimmer war, sind heute ganze Gallerien verbaut- alles geht schnell und elektrisch, trotzdem hat kaum jemand Zeit,
selbst die Bauern nicht, die heute mit gewaltigen Traktoren mit hunderten PS ueber die Aecker heizen- steuerbeguenstigt. (2012: 450Euro Ersparnis auf 1000Ltr)
Die Heizung mit dem Ferngasanschluss und Oel haben die Ofenheizung verdraengt, die mir noch gut gelaeufig war.
(Das letzte "Plumps-Klo" ist wohl um um 1995 weg gekommen)
Ganz wenige Aussiedler-Landwirte mit Diplom betreiben heute weite Flaechen, die zugekauft oder gepachtet wurden - die Landwirtschaft hat sich arg veraendert !
Der Stolz durch hoehere Einkommen hat viele Leute vereinsamen lassen, was sich langsam wieder umzukehren -und die Kinder wieder oefter nach draussen zu locken- scheint.
Der Duenkel der Bauern gegen die unselbstaendig Beschaeftigten ist nicht mehr so stark spuerbar wie frueher - heute wird mehr am PC "erwirtschaftet" als auf dem Feld. (Zuschuss von 350Euro / Jahr pro Hektar bewirtschaftetes Land zusaetzlich)
Wohlhabenheit zeigt sich in Jagdpachten, Reisen und teueren Autos der vielen neuen Studierten, die ihre Nasen recht hoch tragen.
Frueher war alles offen, kaum jemand schloss die Haustuere ab, wenn hinter dem Haus im Garten gearbeitet wurde -heute ist mehr Misstrauen da.
Meine Kindheit war oft bei der kleinen Lohnkelterei im "Krautfeld" daheim, die schon seit Jahrzehnten nicht mehr ist.
Mein Weinrezept fusst auf diesen Erlebnissen, die ich auf der "plaetzchenwolf"-Seite allen Interessierten zur Verfuegung stelle.
In dem uralten kleinen Bauernhaus gingen die Uhren anders und zwar sehr in Richtung aeusserste Bescheidenheit.
Die "gute alte Zeit" war freilich nicht immer ganz so gut, wie sich das nun anhoert-
die Sorgen waren gross, wenn auch andere als heute, wo die Rationalisierung und Globalisierung den Kid's alle Chancen nimmt
und viele Leute zu Alimentationsempfaenger - ganz oder teilweise - machte.
Die Zeiten sind anders und zeigen, dass das einzig Bestaendige im Leben die Veraenderung ist.
Wo frueher die Frauen auf dem Feld Kartoffeln sammelten oder mit Heimarbeit zuverdienen "durften",
kam eine lange Zeit der "Selbstverwirklichung" und Emanzipation, die heute wieder mehr aus Not heraus die Zuarbeit erfordert
um "ueber die Runden zu kommen" oder den "Lebensstandard" halten zu koennen.
Wo frueher - ganz selbstverstaendlich - die Leiter ausgeliehen und durch's Dorf (zu Fuss) getragen wurde, pflegt heute jeder den Stolz alles zu besitzen
und nicht mehr "bitte" sagen zu muessen - zu Fuss traegt niemand mehr irgendwas..
Selbst Sportler, Hundehalter und Spaziergeher fahren mit dem Auto zum "Einsatz".
Kaum noch einer, der einen richtigen Gemuesegarten oder Bauerngarten betreibt, heute wird alles im Supermarkt geholt, was ja auch guenstiger ist..
langsam aber sicher kommt bei manchem die Erkenntnis, dass selbstgebackenes Brot und selbstangebaute frische Bohnen besser schmecken-
ob ich diese Dinge den Nachkommen vermitteln kann, wage ich zu bezweifeln.
Ich bin gespannt, ob es unseren Kindern noch so gut geht, wie uns- ich denke nicht.
Trotzdem muss es immer weiter gehen, das Rad der Geschichte wird sich drehen, selbst hier, in unserem Gräveneck,
das seit den 70igern zu Weinbach "eingemeindet" worden ist.
Von den knapp tausend Einwohnern zu meiner Schulzeit sind heute 835 geworden, viele Haeuser stehen leer,
teils weil die Leute verstorben sind, teils in's Altenheim gingen,
(frueher war es selbstverstaendlich, dass die Alten ihre Tage zu Hause beschliessen konnten)
oder die Teilung strittig war- ein trauriger Anblick ist das allemal,
wenn die alten Haeuser zerfallen und die Jungen am Ortsrand neu gebaut haben.
Erschreckend viele Gebaeude stehen zur Zwangsversteigerung.
Den "Kartoffeldaempfer" und das Dreibein mit der offenen Schlachtung im Bauernhof sieht man nicht mehr,
die Guelle fliesst auch nicht mehr in den Rinnsteinen entlang, heute ist die Klaeranlage in Betrieb, auf Wasserreinheit wird sehr geachtet.
Die Felderwirtschaft hat sich sehr veraendert, man sieht keine Rueben und keine Kartoffeln mehr, keine Brachfelder, dafuer Oelfruechte.
Die Muellabfuhr geht heute nicht mehr in den "Schinngraben", sondern wird dezentral und professionell geloest.
Die Verschmutzung kommt nunmehr auch nicht mehr aus den Auspuffrohren der Autos oder aus den Hauskaminen, die strengste Auflagen bekamen
(die neuen offenen Kamine und Kaminoefen zaehlen offenbar nicht so sehr)
sondern mehr von dem wahnwitzigen Flugbetrieb des Grossflughafens Frankfurt/Main, der seine "Einflugschneisen" in riesige Entfernungen ausstreckt-
selbstredend ohne "Katalysator" - bei "kritischen Landungen" wird mal eben so einfach Treibstoff "abgelassen". (welcher nicht mal besteuert wird!)
(Im Strassenverkehr wird jeder Tropfen argwoehnig betrachtet und bestraft) Neue Zeiten, neue Sitten:
Die Familien bilden inzwischen seltsame Verbindungen und hinterfragen ueberkommenen Mist - der Ort wird auch das ueberleben,
da bin ich mir sicher, auch wenn die "Landflucht" erst am Anfang zu sein scheint und immer mehr Leute in die Stadt abwandern, weil sie sich die Pendelei nicht mehr leisten koennen:
Die Spaltung der Gesellschaft ist in vollem Gang, die einen als Globalisierungsverlierer mit Miniloehnen, die anderen als Speckguertelbewohner, die in immer groesserem Luxus schwelgen.
Unser Dorf ist still geworden, wenn die Raser durchgedonnert sind- sehr still.
Die Hoffnung liegt auf den jungen Familien, die sich trauen Kinder zu haben - hoffentlich bleibt das Kindergeld weiter bestehen,
das es in der "guten alten Zeit" nicht gab- besonders nicht fuer Arbeiterfamilien, auf deren Ruecken der Aufschwung wuchs.
Inzwischen ist das kleine alte Bauernhaus der Lohnkelterei in die Haende einer ganz jungen Familie gegangen, denen ich alles erdenklich Gute wuensche und immer eine handbreit Geld unter dem Kopfkissen..
Ich selbst habe mit dem Elternhaus mehr als genug zu tun und hoffe, dass mir der Nachwuchs wohnen bleibt und mal alles uebernehmen kann und nicht -wie viele- weit weg eine Arbeit findet.
An weiteren Erinnerungen waeren zu erwaehnen:
Die Konfirmation war ein schraeges Fest, das mir als grauenvolles Betrinken oder besser betrunken gemacht worden zu sein - haften blieb.
Das Waldfest im Buchenwald ist gestorben, weil keiner mehr zu Fuss die 1,5km gehen wollte- Parkplaetze sind dort keine.
Kirmes war ehedem noch mehr "Kirchengeburtstag" und somit links und rechts an der alten Hauptstrasse, direkt bei der Kirche.
Die alte Schiff-Schaukel wird noch gut in Erinnung sein und der Umstand, dass ein grosses Zeit nicht noetig war, weil genug Wirtschaften vorhanden waren !
Bei jedem der Mitkonfirmanten, den es zu bewandern galt, gab es Schnaps- fuer 14 Jaehrige ein ungutes Ding.
Kohlen, Briketts und Kartoffeln wurden in dieser Zeit massenweise eingelagert und verbraucht- je groesser die Familie, um so groesser der Kohlenbunker und die Karoffel-Schuette im dunkelen Teil des Kellers.
Dort lagerten auch die eingeweckten Gemuese in Glaesern, die Aepfel und Moehren in den Regalen.
(Wer sich eine Hausschlachtung leisten konnte, hat die Schinken unter dem Dach aufgehaengt und die auch die Raeucherwuerste, Dosen im Keller gelagert. -
Meine Eltern gehoerten leider nicht zu den Betuchten und lebten eher von der Hand in den Mund- besonders in der Zeit, als das Haus gebaut wurde.)
Die Hausschlachtungen waren aber vor vielen Haeusern zu sehen, fuer uns Kinder ein bekannter Anblick.
Der Hausmetzger wohnte im Dorf, wenn er kam mit seiner grossen weissen Schuerze und der Wanne, dem sonderbaren Werkzeug und dem Dreibein, hoerten wir nur ein kurzes Quicken, dann hatte der Schlag vor die Stirn des Tieres dieses betaeubt.
Diesen Anblick und den, dass vor dem linken Vorderbein die Schlagader aufgeschnitten und das Blut aufgefangen wurde, hat man den Leuten verwehrt.
Die Frauen fingen das Blut auf und ruehrten es- inzwischen wurde das Schwein in eine Wanne mit heissem Wasser ueberbrueht und abgeschabt, damit keine Haare blieben und danach am Dreibein - mit dem Kopf nach unten- aufgehaengt.
Nun wurde es von oben nach unten durchgehackt, die Eingeweide aufgefangen und einzeln zur Verwertung in die Wurstkueche gebracht:
Das war die Waschkueche, wo die Frauen lange zuvor Feuer unter den grossen Waschkessel gemacht hatten.
Geschwind war das Tier zerlegt und ausgebeint.
Eile ist dabei immer noetig, selbst in der kalten Jahreszeit, wo man tradidionell schlachtete.
Im Wasser wurden nun das "Solverfleisch" oder "Wellfleisch" und die frisch gemachten Wuerste und die Knochen gekocht, die zuvor gut gewuerzt in die sauber gewaschenen Daerme gefuellt und zugebunden wurden.
Man kann sich gut vorstellen, dass dabei viele Leute sehr fleissig zugange waren-
eine sorgfaeltige Arbeit, sauber ausgefuehrt, damit nichts verderben oder zuschanden wurde.
So ein Schwein wog 3,5-4 Zentner und musste ueber das ganze Jahr reichen!
Einiges wurde in Dosen oder Glaesern eingeweckt, manches geraeuchert oder eingepoekelt (Salz).
Die Flomen (Fettgewebe) wurden ausgekocht und mit Zwiebeln, geroesteten Brot- und Apfelstueckchen
und Salz verruehrt und in Steintoepfchen gefuellt und abgedeckt.
Ein sehr leckerer und gut nahrhafter Brotaufstrich!
Ueblich war Blut- und Leberwurst, frisch oder geraeuchert, grobe Bratwurst, ebenso frisch und geraeuchert im Darm, Blockwurst, Schinken - die Dosenwurst war im Geschmack deutlich anders- eine willkommene Abwechslung und Notvorrat.
Bei jeder ? Schlachtung wurde Rindfleisch vom Metzger zugekauft, das der Hausmetzger dann mitbrachte- so wurde die Wurst schmackhafter gemacht.
Das machte die Sache deutlich teuerer.
Die kraeftige Bruehe aus dem Waschkessel wurde an dem und dem Folgetag gegessen, mit etwas Wurst darin und Brot dazu.
Die Nachbarn und Verwandten bekamen auch was ab- das war Tradition.
Wellfleisch war eine frische Fleischspezialitaet, die schonend gekocht wurde und mit Sauerkraut aus dem eigenen Steinfass gegessen wurde.
Mit Fleisch ging man sehr bedacht um, meistens gab es nur einmal die Woche Fleisch in den Familien- der Vater arbeitete sehr hart, entweder in der Grube oder auf dem Bau- nur ihm stand regelmaessig auf dem Fruehstuecksbrot Wurst und Schmalz zu.
Fuer die Familie war ansonsten eher die selbstgemachte Marmelade, Gelee, - aus welchen wir Kinder Limonade machten- oder Griebenschmalz angedacht-
die Muetter nahmen sich zuletzt, die Kinder haben oft Zuckerbrote, manche auch Roestbrote gegessen, die auf dem Kuechenherd frisch gebruzzelt wurden.
Dunstabzugshaben gab es nicht, so war in jedem Haus zu riechen, was so gekocht wurde- und woher die Leute kamen.
Ueberhaupt waren durch den Krieg in fast allen Haeusern Generationsluecken,
weil die Vaeter "gefallen" oder vermisst oder noch immer in Gefangenschaft waren.
So mancher Staedter wurde ausgebombt und kam auf dem Land unter- wie mein Vater, der sich als aeltester Sohn um die evakuierte Familie kuemmern musste, bevor seine eigene Familie sein Leben bestimmte.
Also gewissermassen auch ein Fluechtling, wie viele zu dieser Zeit, die das Land und das Dorf- wovon ich hier ein wenig erzaehlen moechte, wieder aufgebaut haben. Zum Glueck wurde im Krieg nicht so viel getroffen.
Meine eigenen Erinnerungen beginnen nach dieser Zeit in welcher Zuzug willkommen und noch keine Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt darstellte.
Die Zeit der 50/60iger Jahre war ein Notgemeinschaft,
wo aber der Aufschwung spuerbar war- eine traurige Zeit oder gar eine perspektivlose, wie heute- war sie nicht!
Das Geld fuer ein Schwein hatten nicht alle Leute, die meisten behalfen sich mit Huehnern, Hasen- manche hatten auch eine Ziege (richtig grosse, keine Kaninchen), einige hielten Gaense - spaeter kamen Puten dazu.
Fuer uns Kinder aus dieser Zeit ein ganz normaler Anblick, wenn der Opa mit dem kleinen Leiterwagen mit frisch geschnittenem Gras kam und wir die Tiere fuettern durften-
geschnitten hatte er das Gras irgendwo am Wegrand, weil sich nicht jeder eine eigene Wiese leisten konnte oder wollte.
Lustig war's die Gaense durch die "Lamber", einem kleinen Taleinschnitt mit Wiesenparzellen am Dorfrand zur Fuetterung (mit gekochten Kartoffeln und Hafer) angeflogen kamen..
Mit Kueken vom Federvieh wurden wir gross- das Schlachten war um so schlimmer fuer uns..
..meistens fand so etwas im Verborgenen statt, auf dem Holzklotz, auf dem sonst das Spaltholz fuer den Ofen gehackt wurde.
Man sprach vom "schlafenden Wirt" und "dem goldenen Daumen".
Diese kleinen Leute, die man spoettisch "Ziegenbauern" nannte, waren eher keine Bauern, sondern unselbstaendige Arbeiter, die sich und ihre Familien mit ein wenig Fleisch versorgen wollten.
(Der Metzger war -im wahrsten Sinne des Wortes- schweineteuer)
Die Hasen gaben wunderbare Braten ab, die mein Urgrossvater so machte:
Hasenbraten nach Wilhelm Holder Dieses Rezept habe ich gut im Kopf aufbewahrt und fuer euch aufgeschrieben.
Den Geruch von frisch ausgenommenen und danach abgebruehten Huehnern ist echt uebel, vergessen kann man den nie-
auch das Ausreissen der Federn ist nicht schoen- die Muetter und Omas haben sich auf den Stuhl gesetzt, das Vieh auf den Knien und einen Eimer davor..
Das Abziehen der Hasen ist aehnlich haesslich- aber einer musste es tun, die Angehoerigen wollten etwas zu essen und vom Gemuese alleine wird niemand satt, besondern dann nicht, wenn hart gearbeitet werden musste.
Die ersten Waschmaschinen kamen auf- wer sich sowas leisten konnte, war froh.
Windeln wurden im grossen emaillierten Einkochtopf auf dem Kuechenherd ausgekocht, mit Kernseife abgerubbelt und anschliessend ausgespuelt und zum Trocknen in den Garten oder auf dem Speicher aufgehaengt.
Bier in Flaschen war ebenso fremd- die Milchkanne wurde zum Transport von der Wirtschaft nach Hause benutzt und das war selten..
In ebendieser Milchkanne wurde Milch direkt vom Bauern geholt- wer Kinder hatte, tat das taeglich.
In dieser Kanne wurde auch die "Wurschtsupp", die Sache aus dem Fleischkessel bei der Schlachtung- geholt.
Gerade noch habe ich den alten "Schinngraben" an der Bahnhofstrasse erlebt, der ein verbotener "Spielplatz" war:
In einem Graben zwischen den Dorfteilen wurde einfach der Abfall- jeder Schrott- "entsorgt", ungetrennt und irgendwann mal zugeschuettet mit Aushub der Neubauten oder Schutt.
In den Familien wurde noch viel gestrickt und genaeht, man holte "Stangeneis" vom Wirt, der dieses mit dem Brauerei-Laster in den Keller geliefert bekam.
Manche Leute hatten einen Kuehlschrank (ohne Stromanschluss), der damit gekuehlt wurde- wir bekamen durch Vater's Beruf schon frueh einen richtigen, einen der ganz wenigen Telefonanschluesse im Ort
und ein gebrauchten Kaefer, der 3. oder 4. Wagen hier bei uns- Vater fuhr auf Kundendienst und musste immer erreichbar sein, weil die fruehen Landwirtschaftsmaschinen noch recht reparaturanfaellig waren.
Meine Kindheit in Gräveneck war irgendwie "Bullerbue" und recht unbeschwert- bald setzte der Boom ein und die Einkommen wurden besser, was die ersten Urlaubsfahrten brachte-
auch hier waren meine Eltern mit bei den ersten..
..dabei war es zu Hause schoener als in der Ferne!
Die frischen Erdbeeren aus dem Garten, die Pfirsische, Bohnen, Moehren und erst die Erbsen- direkt aus der Schote genascht- waren nicht nur fuer Kinder toll.
Im Heiss-Entsafter wurde Rhabarber und anderer Saft gemacht, der typischerweise zum Sommer dazu gehoerte.
Mit Hilfe des Stangeneis wurde mit einer handbetriebenen Eismaschine mit Pulver, Sahne und Erdbeeren das beste Eis der ganzen Welt gemacht.
Interessant fand ich, dass "Puddel", also Jauche oder Guelle mit einer Zink-Schoepfkelle mit langem Stil daran aus der Grube auf das herbstliche Gartenstueck ausgebracht wurde, was echt gute Resulate brachte:
Fette grosse Fruechte aller Art !
Pfui? Ganz sicher- aber damals hatte man noch nicht so viel mit Chemie zu tun.
Baeder hatte noch nicht so viele Haeuser, sie waren eher die Ausnahme, genau wie richtige Waschkuechen-
man behalf sich, so gut es eben ging, mit Zinkwannen und heissem Wasser aus dem "Schiff",
dem Behaelter, der mit Deckel versehen im Herd eingelassen war, der in den Kuechen stand und immer morgens als allererste Amtshandlung angeworfen wurde.
Der Neubau meiner Eltern hatte zum Glueck schon ein richtig gefliestes Bad mit richtiger Badewanne und Boiler, der angeheizt werden musste- ein damals enormer Luxus. Sogar mit Seifenschalen-Kacheln.
(Eine Einbaukueche hatten damals nur die Bauhaus-Kuechen in der Stadt Frankfurt, soweit mir bekannt ist - heute ganz normaler Standard)
"Der Schornstein muss rauchen!" und "Wenn wir uns jeden Samstag Fleischwurst und Kartoffelsalat leisten koennen, sind wir reich!"
So waren die Sprueche damals- wie dieser: "Das gibt sich, bis neunzehnhundertsiebzig!" (Was noch ewig hin war)
Bier war also eher selten, Wein wurde in fast jedem Haus gemacht, zumindest Apfelwein,
dafuer stand schon die kleine Lohnkelterei, von der oben die Rede war.
Meine Weinrezepte haben ihre Ursache irgendwo aus dieser Zeit-
der Scharf-Opa (Lohnkeltereibetreiber) machte einen wunderbaren Stachelbeerwein, der wohl das edelste ist,
was man aus Fruechten machen kann. (den konnte auch keine Spaetlese oder "Eiswein" toppen, den man spaeter kaufte)
Meine Lehrzeit war in Weilburg - zu dieser Zeit fuhren noch vereinzelt Dampfloks und kaum einer fuhr mit dem Auto in die Stadt..
Nach dem Einkauf gingen die Leute gemaechlich zu Willigs, in das kleine alte einfache Cafe in der Niedergasse, wo die Frauen gerne ein Stueck Torte und eine Tasse Kaffee nahmen,
die Maenner gerne ein Glas Bier und heisse Fleischwurst, die der Baecker Willig gerne von gegenueber holte- die Metzgerei war noch echt und recht, nicht mit Fabrikqualitaeten wie heute..
Die Zahl der Laeden war erstaunlich hoch, von allem war etwas dabei:
Vom Fischgeschaeft bis zum Delikatessenladen, Kleidung aller Art, Spiel- und Haushaltswaren.
Uebrigens wurde damals ueberall "angeschrieben", dh. auf Schuldkonto gekauft !
Wir in Gräveneck hatten eigentlich eine recht gute Versorgung durch das alte Konsum, das spaeter durch andere Laeden abgeloest wurde- die "Baeuerlichen" spielten gerne eine abgeschottete Sonderrolle.
Supermaerkte loesten vieles ab, liesen auch nach und nach die Baecker und Metzger aussterben,
die selbst Schuld an ihrem Schicksal hatten und noch immer haben:
Viel zu teuer und viel zu fabrikmaessig standarisiert- die Qualitaeten unterscheiden sich nicht von den Sachen aus dem Supermarkt -
zumal mit vorgefertigen Sachen gearbeitet wird
um moeglichst schnell moeglichst reich zu werden. Ueberall liefern die gleichen Lastwagen an..
Richtige Gaerten findet man nur noch sehr sehr wenige im Ort, Huehner, Gaense nur noch am aeussersten Dorfrand bei einem einzigen Halter ausserhalb des Gefluegelhofes, der unsere Eier heute noch liefert.
Obst und Gemuese selbst anzubauen lohnt sich schlicht nicht mehr.
Unser Ort aehnelt heute eher dem Speckguertel der Stadt als einem Dorf in seinem Ursprung, die Bauern kaufen Milch im Diskounter, wo auch der Arzt und Unternehmer einholen geht.
"Geiz ist geil" ist keine Erfindung der Kunden, sondern eine Unternehmensidee - vom "Koenig Kunden", den man mir einblaeute ist ein AGB akzeptierender und kriechender Wurm geworden.
Die Zeit des "Konsum" - Ladens ist endgueltig vorbei, wo Gurken, Sauerkraut und Rosinen "lose" waren und mit einem Schippchen in Tueten abgefuellt und verpackt wurden,
genau abgewogen, eingesteckt in eine Halterung an der Kasse. Ich rieche heute noch den Heilbutt, das Gemuese und Obst, den Kaffee und das Waschmittel- das eine unvergleichliche Mischung bot,
wenn man den Laden betrat: Bimm bimm !
Farben wurden handgemischt und aus trockenen Bestandteilen und Oelen angeruehrt - im Beisein des Kaeufers.
Mein Urgrossvater, der mir noch gut in Erinnerung ist, hat seinen Pfeifentabak selbst angebaut und selbst gebeizt- im Mist vergraben
(In dicke Lagen Zeitungen gewickelt und verschnuert)
und spaeter wieder rausgeholt und geschnitten, in eine Dose getan und mit Genuss geraucht.. mit einem Bierflaschengummi um das Mundstueck, damit die Pfeife im Mund hielt- die Zaehne waren laengst ausgefallen und ein Gebiss zu teuer..
Wenn in der Baeckerei niemand war, ging man einfach mal eben in die Backstube- das war ganz normal.
Der Spengler stellte Ofenrohre nach Kundenangaben her- heute undenkbar.
Als Kind holte ich mit dem Handleiterwaegelchen aus Holz Briketts von der Genossenschaftlichen, was mir immer ein ganz besonderer Spass war- zummal einige Gefaellstrecken auf dieser Tour waren!
Heute kuenden noch "Steigerhaeuser" und "Grubenhaeuser" von der regen Bergbautaetigkeit im Dorf- noch lange nachdem die Gruben geschlossen waren. Als einer der letzten Neugierigen bin ich ueber die alte schmale Grubenbahnbruecke ueber die Lahn gegangen,
die vom Stollen jenseits des Flusses zur Aufbereitung fuehrte, wo die Eisensteine zerkleinert und in grosse Loren abgefuellt wurden.
Die Reste der alten Zechenseilbahn, die quer durch den Ort gefuehrt haben muss und die Schienen und dem wenigen rollenden Restmaterial sind immer sehr verlockend gewesen, vermutlich auch deshalb,
weil die Eltern verboten haben dort zu spielen, wie im alten Bunker unter der Strasse zum Bahnhof, unterhalb des Schinn-Grabens, der heute laengst eingestuerzt ist.
Wir Kinder kletterten am Feuerfelsen, robbten durch das Hexenloch, erklommen so manche Wand- schnitzen im Wald Holzschiffchen und bauten Staudaemme an der Waeschbach,
die eigentlich zum Waschen der Rueben eingefasst war und bekamen regelmaessig Aerger deswegen.
Das Spiel im und am Wasser und im Matsch war am schoensten, das konnte keine noch so tolle elektrische Eisenbahn uebertreffen.
So ein selbstgebasteltes Muehlrad ist wunderbar anzusehen.
Was wohl die heutigen Eltern sagen wuerden, wenn ihr Nachwuchs mit -
selbstgebastelten- Pfeil und Bogen schiessen wuerden und das so effektiv, dass locker dicke Pappe durchschossen wurde?
Oder Passanten mit allerlei Schabernack erschreck werden? (Das aufzuzaehlen wuerde garantiert den Rahmen dieser Seite sprengen)
(Heute ist alles "strafbar" und Muetter sehen ihr Heil darin, die "Kid's" von "Event" zu Event zu karren, staendig bevormundend und korrigierend.)
Damals mussten Kinder einkaufen gehen, dh. sie wurden mit Geld losgeschickt und lernten so Pflichten zu uebernehmen und zu rechnen-
was nicht immer klappte, ab und an wurde auch mal was verloren.
In der Lahn wurde damals geschwommen, ertrunken ist niemand dabei und gestorben ist auch keiner daran, obwohl der Fluss damals nicht gerade sauber war.
Ganz langsam kommt einiges wieder zurueck, zaghaft und mit dem Grad der wieder zunehmenden Armut auf dem Land, die eine andere ist als damals.
Abschliessend wollte ich noch bemerken, dass frueher die Frauen ueber 50 in schwarz gingen, die Maenner meistens in gruen-
beide sahen fuer uns Kinder uralt aus- heute werden viele ueber 90-95 Jahr alt!
Frueher waren die Strassen zwar einfacher, hatten aber mehr Platz fuer Fussgaenger und Kinderwagen.
Heute ist alles schoen aufgeplastert mit roten Steinen und mit Strasseninseln, wo Baeumchen drauf stehen-
(witzig, weil rund um das Dorf Wald ist) dafuer kann man die schmaleren Gehwege kaum mit den Kinderwagen befahren.
Wild parkende Autos allerorten und ein heftig schnell und meistens ruecksichtslos fliessender Verkehr laermt.
Es laeuft sowieso kaum jemand und wenn, dann mitten auf der Strasse, wie sich das in Gräveneck so gehoert.
Irgendwie hat man das Gefuehl, die Leute machen was sie wollen, weil "die da oben" ebenfalls machen was sie wollen, auch wenn's anders "geschrieben steht".
(Wasser predigen und Wein trinken)
Die Leute sind "anspruchsvoller" geworden, zufriedener als in der "armen Zeit" sind sie dennoch nicht.
Die Tochter meinte mal: "Ich bin ein wildes freies Kind!" Und: "Waeren wir daheim geblieben, statt so weit in Urlaub zu fahren.."
In der Stadt koennte ich nicht leben, versucht habe ich es
und bin aber reumuetig wieder in das Taunus-Kaff zurueck gekehrt.
Nachtrag:
An so manchen Haeusern faellt buchstaeblich der Kitt aus den Fenstern, fuer Autos- meistens dicke- reicht's immer und fuer Zigaretten, die 5,20 Euro (fuer 20 Stueck, dafuer koche ich ein Essen fuer 6 Personen !!) kosten, ist immer Geld da. So manche Alkoholflasche haengt im Gestruepp, das Pfand ist wohl auch egal. Schmutzloeffel "entsorgen" Gartenabfaelle bis zu Hausrat und Fastfood-Muell im Gebuesch, Muetter fahren mit dem Handy am Ohr und der Kippe in dem Mundwinkel hurtig um die Ecken- es pressiert, weil die Kinder von der wenige Meter entfernten Bushaltestelle oder vom Bahnhof abgeholt werden "muessen" - nur nicht zusammen kommen, jeder fuer sich, immer im Extra-Auto, das richtig dick sein muss, sonst gilt man nix. Besonders "Coole" parken grundsaetzlich gegen die Verkehrsrichtung und auf dem Buergersteig- hupen statt klingeln erspart das Aussteigen! Die Zahl der teueren Wagen steigt staendig und ist fuer ein so kleines Dorf schon verwunderlich und straft die "Krise" Luegen.
Aergerlich und sehr schade, die Kultur geht kaputt und das ist "politisch gewollt" - ganz ohne Frage ein stimmiger Reim auf diese Dinge!
Wie auch immer - hier im Ort sind die allermeisten Leute freundlich und umgaenglich, wollen nur ihre Ruhe haben und moeglichst wenig Zirkus und "Vorschriften" ertragen- sie moegen ihr eigenes Ding, das im Trend Richtung "Amerikanische Freiheit" geht - einer Idee, der ich mich gerne und sehr leicht anschliessen kann.
Ein netter Plausch oder Tratsch gehoert ganz einfach dazu !
***Ende***
Nachtrag: Der "Rollator-Club" waechst- aeltere Maenner mit dem Rollator treffen sich zu einer kleinen Runde und zu einem Plausch, bei dem sich geschwind noch ein paar Leute zugesellen, die nicht unter einer halben Stunde dort weg kommen. Die Themen sind sehr vielseitig, privates, allgemeine Sachen aus dem Ort, Neuerungen bis zur politischen Lage ist alles dabei. Unterdessen fahren Busse, LKWs in gefaehrlicher Schieflage und die unterschiedlichsten Fahrzeuge vorbei, ganze Pulks an Motorraedern, Wohnmobilen, Wohnwagen, Old- und Youngtimer- und Traktorenclubs, Sportflitzer und .. ab und an mal ein Opa mit Mofa und Haengerchen.. Die Ecke gegenueber des Bolzplatzes ist sehr interessant und fast mit der Tribuene einer Rennstrecke zu vergleichen. (Es fehlt nur noch der Kaffee und Kuchen)
Alte Gemarkungsnamen
Brand, Archenholz, Siegelbach, Traubacher Graben,Grauheck,
In der Siegelbach, Mittlerste Lach, Vor der Grauheck, Vorderste Lach, Zwischen den Wegen, Auwald, Auf den Sauwasen, Hoellengraben, Unterste Lach, Oberste Lach, Im sauern Grund, Bauwald, Kreizers Berg, Almersboden, Jenseits der Strasse,Oberste Gebain, Mittlerste Gebain, Unterste Gebain, Hoher Rain, Heuwiese, Heuboden, Westen, Obere Au, untere Au, Auwald, Eiserne Au, Velteswald, Sommerhoell,Oberes Muehlstueck, Mittleres Muehlstueck, Unteres Muehlstueck, Scheuernwies, Hoffeld, Muehlberg,Finkenheck, Dachswiese, In der Muehlbach, Raubschloss, Beusing, Beusingerfeld, Schwartenberger Hau, Bornwiesen, Unterm Hof, Im Hof, Dammbach, Kiesberg, Untere Au?, Mittlerer Sommrich?, Hinterersommrich?,Dreispitz, Hinterholz, Pfaffenwald, Schottebach, Grube Schottebach, An den Graeben, Weusting, In den Hitten, Essersau, Stoeckerfeld, Linkerhand dem Fuhrweg, Mittelfeld.
(Fuer Korrekturen bitte eine Mail schicken, danke!)
Die Strassen heissen:
Bahnhofstrasse, Lahnstrasse, Sonnenweg, Ringstrasse, Industriestrasse, Wingertstrasse, Mittelstrasse, Taunusstrasse, Westerwaldstrasse, Flurstasse, Berlinerstrasse, Waldstrasse, Lindenstrasse, Zu den Birken, Am Aukopf, In der Aue (Campingplatz), die Grube Schottenbach, die Wuestung, der Hof Herrenfeld und der Buchenhof sind ausserhalb gelegen, wie das Hofgut Alt Schwartenberg, auf der anderen Lahnseite und die alte Zipp's Muehle (Beckersch Muehl). Die neue Kompostanlage ist am Buchenwald, "jenseits der Strasse", der L3323, die Hohe-Strasse.
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