plaetzchenwolf - Wein Hauswein Ur selber machen



Disclaimer, Haftungsausschluss: Für evtl. berstende Flaschen und Folgeschäden infolge Materialfehler,
falsche oder ungeeignete Flaschen oder unsachgemäße Handhabung bei der Weinlagerung
oder Versektung kann ich keine Verantwortung übernehmen.







Die hier abgebildeten Säfte sind nur der Anfang gewesen, heute bin ich weiter!

2020 Kartusche: Weine und Marktfähigkeit
Als wichtige Notiz möchte ich anfügen, daß meine Weine NICHT marktfähig sind oder sein können:
Es werden keinerlei Haltbarkeitsstoffe zugefügt, d.h. sie sind zum direkten oder kurzfristigem Trinken ideal.
Schwerere Sorten kann man bei gutem Luftabschluß zu Sekt vergären lassen, was sehr stabile Flaschen bedingt.
Der selbstgemachte - chemiefreie - Wein gärt immer weiter, langsam, aber sicher.
(Das sollte man wissen, BEVOR man sich an dieses Steckenpferd wagt)

Noch eine Randbemerkung:
Die langen Jahre mit meinen Weinen hat freilich auch immer wieder neue Ideen gebracht, neue oder abgeänderte Rezepte, Versuche und neue Säfte, die Zuckermengen wurden verändert und letztlich bin ich genau wieder da gelandet, wo diese 5ltr Ballons angefangen haben: 2Ltr Saft und 1kg Zucker..
(Die abweichenden Rezepte habe ich gerne im Web gelassen, damit die Freude am Experiment erhalten bleibt.)
So ein Steckenpferd hält keine Ruhe, bis man ihm Zaumzeug angelegt hat.

***

2025/26 Die Jahre haben veränderte Saftqualitäten gebracht, die etliche Umstrukturierungen meiner
Weinidee gebracht haben- allerdings nicht ohne die Erkenntnis zu vergessen, die über Jahrzehnte gewachsen ist:
Rotwein ist schon zu Zeiten der alten Römer gepanscht worden- so richtig roter Rotwein gibt es nur
mithilfe von Färbemitteln- früher Ochsenblut, heute Chemie. (Das schmeckt man sofort- wenn man sich
erst mal mit der Materie auseinander gesetzt hat.
-Maischegärung kann ich mit den fertigen Säften freilich niemals haben..aber auch dieser Wein wurde schon früh gefärbt.
So mancher Rotwein hat die Sache schon im Namen: Stierblut.)
Nun stehe ich vor der Wahl: Nur noch weißer Wein oder Apfelwein- ich entscheide mich für Wein aus roten Trauben, selbst wenn daraus "nur" noch ein Rose' wird!
(Welcher aber feurig und stark und süffig wird- man kann diesen sogar bei Bauchweh trinken und..
man fühlt sich besser danach!)
Es bleibt also noch die Wahl von weißem Traubensaft und Apfelsaft- aber nur klar, nie trübe..
Das Resultat meiner frühen Weinexperimente war, daß ein halbe-halbe-Mix aus Apfel und weißem Traubensaft
vollmundig und kräftig war- vielleicht komme ich darauf wieder zurück.
Man(n) ist ja flexibel, gell?
Und weil wir schon dabei sind, "flexibel" zu sein, kommt 2026 die Erkenntnis,
daß der Mindestlohn von 13,30 Euro die Stunde eben höhere Preise für Güter bringt.
So kann man die alten Preise von 1,50 Euro für einen Liter Traubensaft eben mit 2,50 bis 3,50 Euro ansetzen.
(Das ist -witzig- schon so hoch im Preis, wie fertiger "Wein" im Supermarkt,
nur daß man diese Plörre eben nur noch so nennt. Wein ist das mit Sicherheit nicht mehr und
vergoren wohl auch nicht.)





Der Ur,
mei drei Schoppe:
"Nassauer Landäppelwei, aach'n Weiße un en Ruhde"






Vorwort:
Als Hauswein wurde von jeher ein Wein bezeichnet,
den die Winzer für den eigenen Gebrauch herstellten.
(und auch selbst tranken, bzw. noch immer selbst trinken)
Französisch Vin de Maison
Italienisch Vino della Casa.
Spanisch Vino de la Casa,
in Deutschland wird er Eigenbauwein oder Winzerschoppen benannt.

Vergeßt am besten alles, was in Foren und Tavernen so alles zum Besten gegeben wird-
und probiert es doch ganz einfach mal selbst aus,
zumal der Versuch weder umständlich noch teuer ist.
(ohne die üblichen Wichtigtuer und Besserwisser oder Sektierer dieser Szene)

Ich möchte die alte Tugend der Hausweinbereitung wieder bekannter machen-
die früher in vielen privaten Häusern usus (lat. gebräuchlich) war !

Moderne Zeiten, moderne Antworten:
Wer sagt, daß man daheim eine Kelter haben muß, um Wein machen zu können?
Fertige Säfte machen das heute leicht möglich..
So ist man unabhängig von der Ernte und kann jederzeit,
also das ganze Jahr hindurch Wein machen !

Div. Rezepte zur "Weinbereitung zu Hause" sind auf meinen Seiten zur Genüge zu finden,
es dürfte für jeden was dabei sein.

Geschichtliches und Nachdenkliches:
Ein Wein wie ihn wohl schon die alten Hatten* machten,
lange vor den Kelten, lange vor den Römern-
urtümlich und echt, ohne Reue zu trinken, ohne dicken Kopf danach:
Nach der gründlichen Lektüre einer ordentlichen Zahl an archäologischen und historischen Büchern
und auch aus Erzählungen der Alten, habe ich versucht,
so nahe wie möglich an dem Ursprung der Weinherstellung heran zu kommen.
Noch im 19.Jhd. war die Lagenbezeichnung der Rheinweine wichtiger als die Traubensorte, die meist nicht auf dem Etikett gestanden haben soll.
Danach kam eine Zeit, wo die Rebensorte und die Lage und die Qualitätstufe
- Qualitäts- oder Schoppenwein, Kabinett, Spätlese, Auslese, Eiswein - sehr beachtet wurden.
Erst ab dem Kabinett - Wein durfte nicht mehr nachgesüßt werden,
wobei sich der Ausdruck "nachsüßen" auf die Zeit NACH der Vergärung des Weins bezieht!
Ein Verschnitt (Mischung - Curvee) verschiedener Weine mußte gesondert gekennzeichnet sein.
Verschnitt ist - bis auf Ausnahmen, wie Trollinger und Lemberger, deren Säfte aber VOR der Vergärung gemischt werden - ansonsten ein billiger Wein gewesen,
heute versucht man so etwas als "Curvee" oder "Blend" unter die Leute zu bringen - NACH der Vergärung gemischt.)

Heute hat die EU mit ihren seltsamen und weltfremden Vorschriften alles verändert - und.. verschlechtert,
weil sie der industriellen Weinbereitung helfen will. (Lobbyismus)

Ich muß der Ehrlichkeit halber sagen, daß ich schon als kleines Kind sehr häufig bei Bekannten war,
die in unserem Dorf eine kleine Obstkelterei in einem Jahrhunderte alten kleinen ehemaligen
Bauernhaus am Krautfeld in Gräveneck betrieben.
Meine Familie stammt väterlicherseits aus der Apfelweinhochburg Frankfurt am Main,
mit seinem Wäldchesfest und seinem Sachsenhausen,
"Dripptebach" genannt, wo Äppelwoi-Kneipen zuhause waren.
Ich gehe mal davon aus, daß die Vorväter (Vaterseite) aus Frankreich stammen: Mussig

Den typischen Geruch, den frisch gärender Apfelsaft verströmt,
könnt ihr auch bei euch zuhause erleben,
wie es bitzelt und perlt, in die Nase geht.


Der Weiße


Der Weiße


Der Rote


Der Rote

(Bilder: Jeweils kellerfrisch abgefüllt)

Blindverkostung eigene weiße Weine

***

Der typische hessische Apfelwein (Äppelwoi),
wird aus purem Apfelsaft gemacht, ohne Zucker, ohne Wasser -
aber mit dem Gärrohr und etwas Hefe -
also untergärig - zur Systemsicherheit.
(Herb, frisch, fruchtig, urig, wenig spritzig)
Dieser herb-säuerliche Wein hat nur ca 5-6% Alkohol (weil kein Zucker zugegeben ist) und ist nur bedingt haltbar;
nach dem Abzug sollte er gut gekühlt sein und bald getrunken werden.
Dafür ist dieser Apfelwein ehrlicher, ohne Speierling und ohne Schwefel.
Für diesen Wein habe ich 5ltr Gärgefäße.
(Ein Frauen-Geschmack ist er dennoch nicht unbedingt, man muß ihn mögen,
es ist eine räumlich recht eng begrenzte hessische Spezialität, die ganz genau so schmeckt,
wie in den alten Äppelwoi-Kneipen in "Dripptebach", (Sachsenhausen) dem -ehemaligen- Zulieferer-Stadtteil Frankfurts -
als der Apfelwein noch nicht von den "Hipstern" als "Äppler" besudelt wurde und auch noch kein "Cidre" war.)
Frauen trinken Apfelwein am liebsten "süß gespritzt", d.h. mit Limonade.

Die berühmte "goldene Mitte" zwischen Tisch- oder Desertwein ist es,
die eingeschworene Kabinett-Trinker immer wieder begeistert hat, solange es Wein gibt.
Nie zu dünn und nie zu schwer, dann trinkt man gerne ein Gläschen mehr..
Da man wohl nur noch die niedrige "Qualitätswein-Stufe" im Weinregal des Marktes findet,
ist der selbstgemachte Wein auch in Hinsicht die beste Lösung: Kabinett.
(Von der Chemie will ich gar nicht erst anfangen, die macht aus "Wein"
inzwischen längst ein "weinartiges Getränk", egal aus welcher Frucht dieses hergestellt oder zusammengemixt worden ist.)

Die Frage nach der Bekömlichkeit war mir eine echte Herausforderung.

Früher habe ich mit der kleinen Kelter das eigene Obst aus dem eigenen Garten verwendet,
als dann die Halbstamm-Bäume nicht mehr trugen, die Kelter auch nicht mehr gut war,
habe ich mir was Neues einfallen lassen.
Aus fertig gekauftem Saft, der zudem preislich günstig ist-
kann nun jeder in der Welt nach meinen Rezepten ganz leicht chemiefreien Wein herstellen:
Das Internet hilft dabei in wunderbarer Weise, dieses Wissen zu verbreiten -
..und wenn erst einmal der Anfang gemacht ist und der erste Schoppen gelungen,
gibt es für die allermeisten Leser kein Halten mehr -
dann wird etwas experimentiert und das jeweils passende Rezept ausprobiert.
Ein neues Hobby ist geboren, der eigentliche Sinn meiner Webseite hat sich erfüllt!

Meine Seiten sind allesamt ein Gegenpol zu anderen Darbietungen im Web,
die allzu akademisch daher kommen und viel zu komplizierte Sachen haben.
Bei mir soll alles ganz einfach sein - funktional.
Statt das Weingeheimnis zu entzaubern, ist mir die Entzauberung der Gaukler gelungen ;)
Dabei ist die Natur auf meiner Seite gewesen, wie viele User bescheinigen werden.
Im der Flasche oder Papp-Karton ist flüssiges Obst sanft konserviert
und steht das ganze Jahr haltbar zur Verfügung.

***

Meine Weine enthalten keine Gärverhinderer, deshalb perlen sie immer ein wenig und gehen gut in die Nase ;)

Mein eigener Blog zum Thema Weinbereitung,
selbstverständlich mit ausführlichen Anleitungen !


(Ich habe diese Wein-Story über etliche Seiten verteilt, damit es nicht langweilig wird
und man -nebenbei- noch andere Welten kennen lernen kann)

Wer es eilig hat, schaut hier nach:
Kurzanleitung Weinbereitung

Honigwein

Weine sind etwas für die Sinne und auch für die Gesundheit, wenn man es mit dem Genuß nicht übertreibt:
Serviert wird aus einer Karaffe oder 1/2Ltr Steinkrügen,
nach alter Väter Sitte und daraus wird in kleine
Winzergläser ausgeschenkt,
die immer nur zur Hälfte gefüllt werden.
So bleibt Genuß im Gaumen, die Blume in der Nase und der "dicke Kopf" außen vor.
Diese kleinen Winzergläschen kann man im Web ersteigern..

Ein Experiment - halbes Cervesia, halber Meth, halber Weißwein ?
Germanen - Wein
So kam ich auf den Gedanken, meinen Honigwein zu retten, der nicht klar werden wollte:
Nochmal Hefe zugeben und.. Bier!
Viel Spaß damit !

Wichtig: Immer klaren Saft verwenden..



*** Seitenempfehlung: Brotbacken - kann heute jeder, wenn nach diesen Rezepten vorgegangen wird.
Endlich ist chemiefreies und haltbares, appetitliches Brot - in jedem Haushalt ganz leicht selbst machbar ! ***




Holundersekt ala Kartusche ausgeführt.






*Hatten = Die Römer nannten deren erbitterten Feinde jenseits des Limes "Chatten",
weil sie "H" nicht aussprechen konnten.
Der Gedanke "Ch" als ein "K" zu schreiben, lag mir nahe, ich habe es aber nach der Recherche verworfen und deshalb "Hatten" genannt.





"Uboot-Kartusche"

Die gesunden Wirkstoffe sind es..
die mich zu meiner alten Grundart der Weinbereitung zurück kommen lassen:
Etwas weg vom "Rebensaft" und hin zum Apfel
und Sauerkirsche und schwarzem Johannisbeer - Saft

Sauerkirsche wird zur Gichttherapie eingesetzt und die gesunden Apfelwirkstoffe sind altbekannt:
One Apple a Day keeps a Doctor away.

Mein Weinrezept wird dadurch noch ein ganzes Stück eigentümlicher und wahrhafter.
Ich lebe auf dem Land und habe die Natürlichkeit schätzen gelernt !
Nebenbei will ich den Winzern einmal mehr zeigen:

https://www. geo.de/ geolino/redewendungen/6309-rtkl-redewendung-zeigen-wo-der-barthel-den-most-holt

Sehr sicher und haltbar, wenn auch den meisten Leuten zu süß- mit 1kg Zucker im Ansatz: 2x Saft auf die 5ltr Gärflasche, dann kommt niemand auf den Gedanken, daß mein Weißer aus Apfel gemacht ist und der Rote aus Sauerkirschen oder eine Mischung aus Sauerkirschen und schwarzem Johannisbeer Saft. Ein wenig Geduld und der Wein wird klar und reif.. noch etwas warten und es gibt Flaschengärungssekt.

Den Wein nach dem 1kg Zucker Rezept kann man freilich mit Sprudel im Glas verdünnen- kein Thema!
3/4kg reicht auch, wenn der Wein nicht gelagert werden soll.

Glühwein-Tipp:


Man friert öfter, wenn man älter wird, das hängt mit den schwindenden Fettschichten unter der Haut zusammen.
So sind heiße Tee's und am Abend der Glühwein angesagt.
Damit es nicht nur bei einer Tasse Glühwein bleiben muß,
habe ich einen Trick erdacht:
Die 0,2ltr Glühweintassen (die man auch auf dem Weihnachtsmarkt hat)
nur zu 2/3 mit Wein befüllen und den Rest bis zum Füllrand mit Wasser auffüllen.
2 Tassen werden dann für 1,50 Min bei 800 Watt in der Mikrowelle erhitzt.
Dieser Glühwein ist eben deutlich leichter vom Alkoholgehalt,
liegt nicht so schwer im Magen und ist deshalb bekömlicher,
selbst wenn man eine Tasse mehr trinkt.
Selbstverständlich ohne bösen Rausch und ohne dicken Kopf danach!
(Alles ohne Chemie)







Haushalten 2023 - ein Nachtrag in Kartuschenform.
Thema:

Rosato



Im Jahr 2023 will ich mit dem Rosato beginnen, der neuesten Weinkreation, die nicht nur magenfreundlicher ist, als die herkömlichen Rezepturen, sondern auch einfach und günstig zu bereiten und vor allen Dingen mit jederzeit verfügbaren Zutaten arbeitet.

Dazu nehme ich 6x einfachen roten Traubensaft, klar und 6x einfachsten Apfelsaft, ebenso klar. 4x 1kg Zucker und 2 Tütchen Trockenhefe kommt dazu.
Bis zum Eichstrich des 25ltr Gärgefäßes wird dann mir warmem Wasser aufgefüllt.
Alles gut verschließen, den Gärstopfen mit Wasser füllen und warten..
..in ca 3 Monaten ist der Wein fertig und kann in Karaffen abgezapft werden.

***




..einfach mal abtauchen in meine "Parallel-Welt"!







***

Apfelwein Urgeschmack



Den richtigen, unverfälschten Urgeschmack des hessischen Apfelweins erlebt man mit diesem Rezept:

1/2 kg Zucker, Eigenhefe aus voran gegangenen Ansätzen (1Tasse) und 3x 1ltr billigsten klaren Apfelsaft vom Diskounter. (auf die 5ltr Gärflasche) Nach der Spontangärung fülle ich mit Wasser auf, bis ca 10cm vor dem Spunt. Bei diesem Rezept muß man freilich auf besondere Dichte der Stopfen achten.

***Apfelsaft sollte auch einem Mix verschiedener Apfelsorten bestehen, dann wird der Wein am besten***





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Wer sich für weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.

Impressum

*** Die Endstufe ,der Hauswein in Perfektion.***

Es geht immer weiter der Krug zum Brunnen..
Immerhin nur noch mit dem Krug (Bembel) zum Faß




3 Monate geht er, ein Monat steht er..
-abgezogen von der Hefe-
mein Wein.



Als Kartusche ausgeführt: Mein Hauswein





***





Dem Wahren, Schönen, Guten - im 73. Lebensjahr ..



Nach dem 1. Mai 24 starte ich mit Turbohefe und bin enttäuscht.
(Turbohefe ist wohl nur für die schnelle Alkoholerzeugung vor dem Schapsbrennen gut)


Sommer 2024- der Tetra 100% Traubensaft von B eckers Bester oder J acoby ist sehr gut, wenn auch etwas teurer- das lohnt sich! (Diesen Saft habe ich im Web-Abo laufen)

Die KI sagt: "Die Preise für eine Tasse (0,2ltr) Glühwein schwanken nach Region. Im Durchschnitt liegt der Preis bei etwa 4,50 bis 5 Euro. In manchen Städten, können die Preise sogar bis zu 7,50 Euro betragen. In kleineren Städten sind die Preise oft günstiger, mit Preisen von 3,00 bis 3,50 Euro für die Tasse" (Ich bereite -ungewürzten und echten- Glühwein für 30 Cents, 2025)




***

Na ja, nun im Ruhestand muß ich nicht mehr auf den Pfennig schauen und mache meinen Rotwein,
die Freude alter Knaben,
ein wenig feiner:
12 Ltr roter Traubensaft, direktgepresst- und 4,5kg Zucker,
Hefe, den Rest des 25ltr Gärgefäßes mit Wasser auffüllen.

***

Nach unzähligen Versuchen und der wohl neuen Art der Säfte bin ich soweit,
zum Urtyp meines Weines zurück zu kehren: Apfelwein - aber nach dem 1/3 Rezept
aus der alten Lohnkelterei des Gevatters Scharf im Krautfeld..
3ltr Saft, 3kg Zucker, 3Ltr Wasser - aber im Gegensatz zum Original - in
untergäriger Art. (Mit Luftabschluss - d.h. mit der Viole)
Also weg mit anderen Säften - nach und nach auf klaren 100% Apfelsaft umstellen.
(Wenn die roten Traubensaft-Resultate sowieso nur noch leicht rose' werden-
warum also nicht gleich in Honigfarbe? )

2026 hat sich das Saft-Angebot im Supermarkt verändert- was vermutlich auch an dem Mindestlohn liegen mag-
ich reagiere: Es gibt 2x5ltr Pfälzer roten Traubensaft im Web zu kaufen - zu 35 Euro incl. Fracht.
Dieser Wein ist nochmal typischer als das J acobi-Angebot (6x1 ltr zu 16,74 Euro, also 2,79 Euro der Liter)
Ich bevorzuge den Pfälzer: 1. ist das heimatnah 2. hat dieser Weinstein, d.h. wenn der 2. Ansatz
auf dem 1. (Vorgängeransatz) kommt, wird die Farbe und die Intensität des Roten nochmal besser.
Was ist schon billig? Preiswert ist etwas anderes. Wein ist kein Billigprodukt, das muß man einsehen-
aber: Um so teurer sind Fehlschläge, die durch Abänderung meines ausprobierten Prozederes kommen !
Demnächst wird ein wenig austariert werden, d.h. ein halbes Kilo Zucker weniger ist kein Risiko.







Randbemerkungen September 2026

Auch zu diesem Thema habe ich noch ein paar Randbemerkungen, da es für alle Hobby-Kellerer
interessant sein dürfte, mit 25ltr Gärgefäßen zu arbeiten.
Diese Pötte schließen hermetisch dicht und werden mit Viole oder Gärrohr geliefert.
*** 2x5ltr Pfälzer roter Traubensaft (A mazon), 5kg Zucker (Sü dzucker, A mazon) plus 10ltr Wasser und 2EL Trockenhefe kosten zusammen knapp 40 Euro.
20 Liter hole ich dabei an fertigem Wein nach 4 Monaten heraus- d.h. es kostet der Liter 1a Wein 2 Euro.
Das ist ein guter Deal, wie ich finde!

(Den gekauften Wein empfindet man danach als Dreck und billige Plörre)

Nach 4 Monaten lasse ich am Hahn in 10ltr Kanister ablaufen, verschließe diese Kanister mit Gummistopfen und Gärrohr.
(Das Gärrohr muß mit Wasser gefüllt sein, damit Fremdhefen abgehalten werden)
Aus diesem 10ltr Kunststoffkanister (lebensmittelecht) füllt man die 1/2 Tonkrüge ab,
die dann am Abend zum TV Genuß getrunken werden- als kleinen Winzergläschen, die nur daumenhoch gefüllt werden.
Mein Wein wird immer weiter gären und ist nicht zur Lagerung bestimmt, sondern zum Trinkgenuß.
Dieser Wein bitzelt immer und wirkt heftig- also: Niemals danach Auto fahren!

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Der Farb-Trick bei meinem Wein kommt davon: Von einem abgezogenen Ansatz bleibt der Trub und Weinstein im Gärfaß,
(rot zu rot, weiß zu weiß)
Das gibt eine ganz deutliche Tiefe und Kraft. (der im Saft vorhandene Weinstein kommt bei mir mit ins Gärgefäß)

Den so gewonnenen Roten möchte ich als "im Geruch spritig- schon fast nach Whisky- und auf der Zunge säurig-rotweinig, im Charakter typisch pfälzisch" bezeichnen.






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