Landfotografie


Der Taunus und Umgebung


http://naturpark-taunus.de/naturpark/

Die Roemer gaben den heutigen Namen
- http://de.wikipedia.org/wiki/Taunus -
zuvor hiess dieses Gebiet "die Hoehe",
dh. Bad Homburg hatte den Zusatz "v.d.H." (vor der Hoehe),
wo auch Frankfurt am Main, Koenigstein und Bad Soden oder Wiesbaden liegen.

(Der Limes war die Grenze des Roemischen Reiches, als war nur der Teil des Taunus VOR der Hoehe eingenommen.)

Die westliche Grenze ist der Rhein mit dem wohl schoensten Streckenabschnitt des Stroms,
von Eltville, Ruedesheim bis Lahnstein - wer Wein liebt, kommt auf seine Kosten. Auch an der Lahn, zwischen Lahnstein und Diez findet Weinbau statt - ein kleiner Geheimtipp fuer Kenner.

Das Englische Koenigshaus bezieht unweit von hier seinen "Hoc", den Hochheimer Riesling, der schon Koenigin Victoria so gefiel, die in Wiesbaden kurte.

Das Taunus umfasst ca. 200 x 100 Km
Die nord-oestliche Grenze ist vor Giessen, wo die geologische Formation in einer Senke endet, in der auch Bad Nauheim liegt- viele Heilquellen sind von dort bis nach Wiesbaden in der Suedlage der Taunus-Erhebungen zu finden - ein paar auch entlang der Lahn.

Klimatologisch wird der Westerwald zum Norden, der Taunus zum Sueden Deutschlands gerechnet.

Die abwechslungsreiche Landschaft mit vielen schmalen und gewundenen Taelern und Fluesschen,
sehr vielen Mischwaeldern, die nach und nach wieder in den urspruenglichen Buchenwald als tragende Saeule umgewandelt werden, mit ausgepraegt landwirtschaftlichen Charakter der Region, versprechen ruhiges Verweilen und gutes Leben.

Die Rheinfraenkische Dialektik ist im Taunus zuhause. (sch statt ch)

Malerische Fachwerk-Haeuser findet man hier noch genug, alte Burgen und Schloesser, div. Denkmale ehemaliger Bergwerktaetigkeiten, malerische kleine Strassen und ehrwuerdige, tausendjaehrige Orte,
der Wetzlarer Raum hat sogar altsteinzeitliche Urspruenge der Besiedlung !

Eingerahmt vom laengsten europaeischen Weltkulturdenkmal, dem Limes und auf der anderen Seite vom Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal ist der Taunus gut aufgestellt.

Hier gibt es mehr als genug Moeglichkeiten fuer gepflegte Museumsbesuche, Tagestouren und Spaziergaenge.

Mir ist der nordoestliche Hintertaunus am angenehmsten, wo die Leute noch nicht so viel mit dem "Speckguertel" des Vordertaunus zu tun haben und alles viel laendlicher ist.. weit weg von der grossen Stadt Frankfurt, zwischen der und uns zum Glueck der hohe Taunuskamm liegt!
( Uebrigens ist Berlin von hier so weit weg wie Paris, Prag und Lausanne oder Innsbruck )

Vom Barockschloss zum Jugendstilbad, von der Therme zur Felswand, vom Kurpark zur Lahnhoehenwanderung, vom Kanufahren bis zum Konzert, Burgen, Direktvermarkter, Wein, die Fliegerei, Museumsdoerfer, Ausgrabungen und Modernes- alles ist vorhanden!

Ein paar Ausflugs-Tipps im Taunus und Umkreis:

Amoeneburg (Marburg-Biedenkopf)

Waldhausen (OT Weilburg) Backesfest im September oder desgleichen in Herbon Seelbach im August

Winzer von Erbach, (Bei Eltville) Veranstaltungskalender mit div. Events, von Februar bis November.

Huettenberg, Kaesereien Wetzlar-Bueblingshausen-Rechtenbach-Huettenberg.

Schwickershausen und Dombach, bei Bad Camberg. (im Wald)

Petersberg, Gebiet Rheinblick. Nastaetten, Bogel- Petersberg.. (Nahe der Loreley)

Altweilnau und Neuweilnau (Bergfried und ein Schloss)

Kastell kleiner Feldberg

Saalburg Kastell

Hessenpark Neuanspach

Grube Fortuna Solms

Grosser Feldberg/TS

Der Meisterturm bei Hofheim

Muehlen in Grebenhain (Z.B. Ortwin Roemer Graue Muehle in Grebenhain, die Teufelsmuehle in Ilbeshausen) Um Grebenhain gab es acht Muehlen

Kloster Eibingen bei Assmannshausen (Richtung Aulhausen) Mit Hofladen.

Bad Salzhausen, Salinen, Fachwerk, Salzgewinnung, uralter Kurpark.

Apfelwein Tour zum Apfelgeier nach Rueckershausen.

Ronneburg

Radiomuseum Altenhasslau (Linsengericht) (Homepage, dort sind die Oeffnungszeiten) An diesen Ausflug erinnere ich mich sehr gerne.

Koenigstein, Burg und Woogtal.

Palmengarten, Zoo und Senkenberg- Postmuseum in Frankfurt Main

Museum of Modern Art Huenfeld

Viseum und Lottemuseum und Stadtmuseum Wetzlar (Im Deutschmeisterhof nahe dem Lottehaus und dem Stadtmuseum )

Rheingauer Weinmuseum Broemserburg: Museum der Weinbaugeschichte in Deutschland mit Schwerpunkt Rheingau Ruedesheim.

Villa Gruen Dillenburg, alter Hausrat, Giesserei, Bergbau, Wilhelmsturm, Kasematten.

Rosenmuseum Steinfurth (Bei Bad Nauheim)

1950er-Jahre-Museum Buedingen

Goldwiese, Hochmoor Vogelsberg Hoherodskopf

Holzheim: Burg Ardeck, Burgruinen-Rundweg, Ortsbesichtigung. (Bei Diez, vor Flacht)

Mensfelder Kopf.

Fachingen bei Diez.

Braunfels, Schlossbesichtigung, historische Fachwerk - Altstadt

Weilburg, Schlossbesichtigung, Bergbaumuseum, Kristallhoehle, Schiffstunnel Tierpark (mit guter Jause)

Bad Camberg, Salinen, Kurpark, Fussgaengerzone, Jugendstil-Anlagen

Bad Ems Kurort

Obernhof (Lahn) Goethepunkt Spaziergang ueb. der Bruecke li gute Jause.

Gleiberg (P direkt an der Burg) / Vetzberg (am noerdlichen Rand des Taunus) Westlich Giessens erstreckt sich nordwaerts die 429 nach Wettenberg.

Merenberg Burgruine, Fernsicht

Gastronomisch empfehle ich: Cafe Moeller in Weilmuenster, Cafe Sachs in Traisberg, Cafe Linshoeft in Weilburg und den Berggasthof Herzberg und die Fuchstanz Gaststaetten- wer durch den Westerwald faehrt, sollte die Essbar in Rennerod - Emmerichenhain an der 54 gelegen- aufsuchen.(Spiessbraten, Pommes und guten Kaffee)

Opel Zoo Kronberg

Vogelpark Hasselbach (Weilrod)

Ruedesheim und Eltville am Rhein

Kasematten Dillenburg

Dom zu Limburg (a.d. Lahn um den Dom herum laufen)

Burg Runkel (Besichtigung, gutes Eis)

Camberg alter Marktplatz, rundum ein paar feine Fachwerkstrassen, gutes Eis

Keltisches Oppidum Milseburg / Rhoen (Chatten/Katten, Mattiaker, Ubier, Tenkterer, Usipeter, Sueben, Sugambrer oder Sigambrer.
(Die Wetzlarer Senke zum Beispiel ist schon seit der Altsteinzeit besiedelt.. siehe wiki)

Ringwallanlage Duensberg bei Giessen, Freilichtmuseum, Geismar; Mittelalterdorf.
Aber nicht nur dort, sondern im gesamten heutigen Taunusraum, incl. Vordertaunus und Wetterau sind Zeugen aus Jahrtausenden VOR den Roemern und desgleichen NACH roemischer Besetzung weiter Landesteile gefunden worden.
Die Voelker kamen und sie gingen, einige Staemme wanderten durch das Gebiet, manche blieben und vermischten sich- unmoeglich einen verifizierbaren Ursprung der heutigen Bevoelkerung -auch nur ansatzweise- versuchen zu wollen !
Selbst die Kelten waren nicht die Ersten, nicht die Chatten und auch nicht nur eine bestimmte Entwicklungsstufe von Fruehmenschen - dafuer war die Besiedlung viel zu duenn.
Buecher erzaehlen von den Rangeleien der Edlen und deren Gier nach Macht und Boden,
die sehr eng mit den Klerikern verwoben, die nicht freundlicher gegen die Bevoelkerung waren.
Spaet erst, in der 2. Haelfte des ersten Jahrtausends nach Christus erfolgte in den Taunusgemeinden eine dauerhaft sesshafte Besiedlung.
Viele kleine und groessere Kriege, Krankheiten und die Erbteilungen liesen Orte klein werden oder sogar aussterben.
Andere an wichtigen Strassen bluehten auf und gewannen an Bedeutung.
Schweden, Ungarn und Franzosen kamen und verwuesteten, die Hunnen, Englaender und dann auch noch die Pest,
die "immigrierten" und occupierten, raubten und branntschatzten -
viele gingen, manche blieben, noch mehr starben einen schnellen Tod in dieser "guten alten Zeit",
die heute sehr idealisiert oder verblendet in "Ritterspielen" nachgestellt werden soll:
Wer war schon Ritter oder Edelmann?
" Dienen" ist bei solchen Events nicht so beliebt..
Wer sich fuer die Geschichte interessiert, sollte die Suchmaschine nach einer pdf-Datei mit der Geschichte (35799) Merenbergs - befragen.
Dort wird in einer riesigen Zahl von Seiten u.a. von einem "J udenbu ben" erzaehlt,
der in einem Tagebuch aufschrieb, was er erleben musste. Das hat mich sehr beeindruckt und erschuettert.
Sinngemaess:
Die Leute lagen hinter dem Zaun und bissen buchstaeblich ins Gras vor Hunger.
Die Soldaten Napoleons vergewaltigten dauernd die Frauen, steckten alles an und stahlen uns das Essen weg.
Ich kann nicht sagen, was schlimmer wuetete, das K loster A ltenberg, die Herren von Weilburg, die Franzosen oder die Pest...
Das Ganze ist ein kompletter Abriss der Geschichte des Ortes und der Gegend, der zuweilen mehr als ernuechternd ist.
Eine Lektuere fuer lange Winterabende.
Das Buch "Der Taunus" ist jedoch eine sehr lesenswerte und eine weitaus erfreulichere Illustration,
bei der man hin und hergerissen wird von schoenen Landschaftsbildern
und den Erzaehlungen ueber Not und Gemeinheiten der damaligen "guten alten" Zeit,
die mancherorts erst um 1900 die letzten "Leibeigenen" entlies -
aber auch von erfolgreichen Ansiedlungen verfolgter Hugenotten durch Friedrich und von der Art der Besiedlung, ob von der Kirche oder von Fuersten gesteuert.
Spaeter wird man unsere Zeit -nach dem 2.Weltkrieg- "die gute alte Zeit" nennen, die sich auf Hessen als Bundesland bezieht.
In frueheren Zeiten werden wohl die Wenigsten Zeit und Muse zu Wandertouren..

Heute nennt sich kaum noch einer "Nassauer", die alte Landesbezeichnung
ist aus dem Sprachschatz verschwunden.
Hier ist man "Westerwaelder", mit gleichem Stolz, was nicht immer so war.
(Es war einmal eine arme Gegend, heute ist allerorten Industrie angesiedelt)
Selbst im Zwitterkreis Limburg-Weilburg, der Westerwald und Taunus behinhaltet,
ist das Westerwaelder Gefuehl stark gewachsen.
Die alten nassauer Wurzeln sind nur noch zuweilen spuerbar.
Die Staedte und Doerfer des Lahntals und seiner Randhoehen
fuehren ein landschaftliches Eigenleben - man ist nicht vom Taunus, nicht vom Westerwald,
man ist eben "von der Lohn" oder "von de Luh".
Allein Limburg hat es verstanden, nach allen Seiten auszustrahlen.
Die anderen Lahnstaedtchen fuehren eher ein heimatkulturelles Eigenleben.
(Weilburg, Diez, Nassau, Bad ems oder Lahnstein)
Die Lage im Taunus ist noch komplizierter,
Parallelen zum Heimatgefuehl des Westerwaldes sucht man hier vergeblich.
Eine eigenstaendige Taunus-Kultur hat sich nicht gebildet.
Frankfurt und Wiesbaden strahlen weit in diesen Raum aus,
ohne wirklich kulturell wirksam zu werden -
die Orte wurden leicht zu Schlafstaetten und sind tagsueber recht still.
Man kommt bestenfalls aus dem Goldenen Grund,
http://www.goldenergrund.org/portal/index.htm
von der Aar,
http://www.wir-von-der-aar.info/
aus dem Einrich, (Katzenellnbogen)
http://www.termininfo-einrich.com/
aus dem Blauen Laendchen,
http://www.blaues-laendchen-info.de/
aus dem Rhein-Taunus
http://www.rheingau-taunus-info.de/
oder aus dem Rheintal.
Wir selbst wohnen hier:
oestlicher Hintertaunus (30201) (G oogle Suche)
Im oestlichen Hintertaunus, welcher eine eigene und noch nicht so recht erfasste Region
mit kultureller Eigenstaendigkeit ist.


underconstruction *** Familien Freizeit im Taunus ***



Langeweile muss nicht sein, diese Familienausfluege im Taunus kosten nicht viel und werden gerne angenommen !


Auf dieser Seite habe ich alle mir bekannten Events zu einer Tipp-Sammlung zusammengestellt, damit die Familie geschwind einen erfreulichen Tag erleben kann, der bezahlbar ist und jedem Spass macht.
Einen Anspruch auf Vollstaendigkeit hat diese Seite freilich nicht, staendig kommen neue Events dazu, die mir zufaellig gewahr werden.

Zum Quengeln ist keine Zeit- es ist soooo viel zu sehen und zu erleben!

Das Onlineradio hat fuer jeden Tag ein paar Tipps oder Events bereit: http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=8164

Anmerkung:
Durch den Taunus ziehen sich interessante Themenstrassen!

Die Deutsche Alleenstrasse fuehrt durch ganz Deutschland, von der Ostsee bis zum Bodensee, rund 2.900 km die ueberwiegend ueber Alleen verlaeuft.

Die Fachwerkstrasse, schaut die Faszination des Fachwerks auf mehr als 2.800 Kilometern Laenge.

Die Lahnferienstrasse, beginnt an der Lahnquelle in Netphen-Lahnhof und endet bei Marburg mit allen schoenen Stadionen der Lahn.

Die Hochtaunusstrasse beginnt in der Kurstadt Bad Homburg und endet nach unzaehligen Windungen nach Bad Camberg.

Die Baederstasse ist schon 400 Jahre alt- und fuehrt durch die suedlichen Taunus-Badeorte: Bad Schwalbach, Wiesbaden, Bad Soden, Bad Homburg, Bad Nauheim.

Die Rheingauer-Riesling-Route,entlang des Rheins fuehrt von Wicker bis Lorchhausen.

Die Hessische Apfelweinstrasse geht von Sachsenhausen nach Frankfurt, am Vordertaunus entlang bis Hanau, von dort wieder ueber den Main nach Steinheim.

Die Deutsche Ferienstrasse -von der Ostsee bis zu den Alpen..

Die Solmser Strasse beginnt in Solms und endet im Vogelsberg- sie verband die Liegenschaften des Hauses Solms und ist 210 Km lang.

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Nun zu den Freizeit-Tipps - die Informationen sind im Stand von 2012 und sind fuer Familien mit Kindern zugeschnitten.

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Der Hessenpark (Freilichmuseum) in 61267 Neu Anspach, taeglich geoeffnet von 9-17 Uhr, im Winter eine Stunde spaeter. Rauchverbot, Hunde erlaubt, Homepage.

Lochmuehle (Freizeitpark) 61273 Wehrheim, geoeffnet April bis Ende Oktober, 9-18Uhr. Grillen, Fahrgeschaefte, Naturerlebnis, Homepage.

Roemer-Kastell Saalburg, 61350 Bad Homburg, zwischen Wehrheim und Bad Homburg, direkt auf der Passhoehe gelegen. Weltkulturerbe Limes, Maerz-Oktober taeglich 9-18Uhr geoeffnet, November bis Februar 9-16 Uhr ausser Montag. Homepage.

Tiergarten in 35781 Weilburg. Tiere der Region in der Natur erleben. Im Sommer 9-19Uhr, im Winter 9-Dunkelheit geoeffnet. Homepage der Stadt Weilburg.

Bergbau- und Stadtmuseum in Weilburg, Info auf der Seite der Stadt. Oeffnungszeiten: April bis Oktober Di - Fr 10.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr Sa, So 10.00 - 17.00 Uhr November bis Maerz Mo - Fr 10.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr Letzter Einlass 16.30 Uhr Winterpause vom 20. Dezember bis 31. Januar.

Boots- oder Kanufahrten auf der Lahn, Homepage Weilburg mit div. Links zu den Anbietern.

Kristallhoehle Kubach, OT Weilburg, Homepage. Oeffnungszeiten: Ab 31. Maerz 2012 und endet am 31. Oktober 2012 Werktags von 1500 bis 1700 Uhr (letzte Fuehrung beginnt um 1700 Uhr) Samstags, sonn- und feiertags von 1000 bis 1700 Uhr In den Sommerferien (02.07. - 10.08.12) ist die Hoehle werktags von 1300 bis 1600 Uhr geoeffnet. In den Oster- und Herbstferien (02.04. - 14.04.12 & 15.10. - 27.10.12) ist die Hoehle werktags von 1400 bis 1600 Uhr geoeffnet.

Modellbaupark Weilburg, Homepage, div. Oeffnungszeiten.

Barockschloss Weilburg, Homepage Weilburg mit Verlinkung zur Schloesserverwaltung.
Geoeffnet: Maerz - Oktober stuendlich Dienstag - Sonntag 10:00 Uhr - 16:00 Uhr November - Februar stuendlich Dienstag - Sonntag 10:00 Uhr - 15:00 Uhr
www.schloesser-hessen.de/80.html

Deutsches Baumaschinen-Modellmuseum, Weilburg, OT Gaudernbach, Oeffnungszeiten: Mittwochs 1400 bis 1800 Uhr Sonntags 930 bis 1200 Uhr Eintritt frei!

Grube Fortuna, Besucherbergwerk, 35606 Solms, Homepage, Geoeffnet: Mittwoch 9.30-15.30 Uhr Donnerstag 9.30-15.30 Uhr Samstag 10.00-16.00 Uhr Sonn- und Feiertage

Schloss Braunfels, 35619 Braunfels, Stadt-Homepage mit Verlinkung. Oeffnungszeiten: 01. April bis 31. Oktober (Sommer) taeglich Fuehrungen, keine Ruhetage ab 11.00 Uhr jeweils zur vollen Stunde; Familienfuehrungen ggfs. zur halben Stunde, sonst nach Voranfrage. Familienmuseum durchgehend geoeffnet (ab ca. 8.00 Uhr bis zur Daemmerung) Oeffnungszeiten ab 1. November bis 31. Maerz (Winter) An Wochenenden, Feiertagen und in den hessischen Schulferien Fuehrungen jeweils ab 11.00 Uhr geoeffnet (auch Weihnachten!). Fuehrungen mit Besichtigung sind wochentags auch in der Wintersaison grds. immer moeglich; dies aber bitte telefonisch oder per E-Mail voranmelden.

Burg Runkel, 65594 Runkel, Homepage, Geoeffnet: Vom 01. April bis 31. Oktober. Einlass durchgehend von 10 bis 17 Uhr. Fuehrungen nur nach vorheriger Anmeldung. Montag: Ruhetag ausser an Feiertagen

Taunus-Wunderland (Freizeitpark) 65388 Schlangenbad, Homepage, Geoeffnet vom 31. Maerz bis zum 28. Oktober, taeglich von 9.30 Uhr bis 18 Uhr. Rauchen nein, Hunde ja. Wickelraum.

Indoor Kart Bahn 65582 Diez, Homepage und div. Oeffnungszeiten.

Erlebnisbad 61462 Koenigstein, Hompage. Oeffnungszeiten: Montag 16.00 bis 21.30 Uhr Dienstag und Mittwoch 09.00 bis 21.30 Uhr Donnerstag bis Samstag 09.00 bis 23.00 Uhr Sonntag und an Feiertagen 09.00 bis 20.00 Uhr

Badesee Hattsteinweiher, 61250 Usingen, Homepage treffpunkt .de, Oeffnungszeiten; Montag 16.00 bis 21.30 Uhr Dienstag und Mittwoch 09.00 bis 21.30 Uhr Donnerstag bis Samstag 09.00 bis 23.00 Uhr Sonntag und an Feiertagen 09.00 bis 20.00 Uhr, keine Hunde, Eintritt frei, aber Parkgebuehren.

Badesee 35582 Wetzlar, Homepage dutenhofenersee .de Oeffnungszeiten: Mai bis September: ab 1100 durchgehend (kein Ruhetag) Oktober bis April: Mo bis Fr ab 15:00 durchgehend (Dienstag Ruhetag) Sa und So ab 1100 durchgehend

Erfahrungsfeld-Bauernhoefe, Homepage:
http://www.erfahrungsfeld-bauernhof.org/index.php?id=fuernstall
Bauerhof erleben heisst Natur erfahren..

Diverse Frei- und Hallenbaeder im Vordertaunus bei taunuskids .de, Homepage, mit einzelnen Oeffnungszeiten.

Diverse Ausflugsziele, wie Reiten etc findet man auf rheingau-taunus-info.de/Freizeit/kinder/

Reiten: Taunusreiter .de(Homepage) und hallo-pferd.de/reiten/Weilburg (Homepage)

Eine ganze Sammlung schoener Kinderfreizeiten auf (Homepage) Kinder-Erlebnis/Hessen .htm

Schiff-Fahrten auf dem Rhein- 65343 Eltville- Homepage zu vier Anbietern: eltville.de/sport_freizeit/schiffsausfluege .html div. Zeiten und Fahrplaene.

Das Automuseum 65187 Eppstein Automobilmuseum Raule (Privatsammlung) wurde leider aufgeloest, deshalb hier die Empfehlungsseite fuer ganz Deutschland: oldtimermuseen.de/museen .htm


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Opel Zoo in 61476 Kronberg, Homepage, Oeffnungszeiten: Ganzjaehrig taeglich geoeffnet: Winter: 9.00 bis 17.00 Uhr Sommer: 9.00 bis 18.00 Uhr Juni, Juli und August sowie bis zum Ende der hessischen Sommerferien: 9.00 bis 19.00 Uhr

Senkenberg-Museum 60325 Frankfurt Main, Homepage, Oeffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 900 bis 1700 Uhr Mittwoch 900 bis 2000 Uhr Samstag, Sonntag und an Feiertagen 900 bis 1800 Uhr AUSNAHMEN Fastnachtsdienstag 900 bis 1300 Uhr Karfreitag, 24. Dezember, 31. Dezember, 1. Januar

Vogelburg (Vogelpark) 61276 Hasselbach (Weilrod),Homepage, Geoeffnet: 15.03. bis 01.11. taeglich 10 Uhr bis 18 Uhr 01.11. bis 15.03. nur an Sonn- und Feiertagen 10 Uhr bis 18 Uhr

http://www.suhw.eu/index.php
Sammler- und Hobbywelt mit Museum 35418 Buseck

Jugendherbergen im Taunus, Homepage,
djh-hessen.de/articles_info.php?tPath=1_23_333&articles_id=213&uKey=15a2bd836e79dc3dfb50a2d35440b99a

Bad Nauheim, Familienbroschuere, Homepage,
bad-nauheim.de/kinder-und-familien/familienbroschuere.html

Taunus-Tipp, Veranstaltungsratgeber, Homepage,
taunustipp.de/Tipps-f%C3%BCr-Kinder-im-Taunus.html

Museen im Taunus, Tipp-Seite mit vielen Vorschlaegen, Homepage,
fnp.de/tz/region/lokales/5rmn01.c.4398484.de/museen-im-taunus_5rmn01.c.4357007.de.html

Diverse Freizeitangebote aus der Region Weilburg:
oberlahn.de/95-Touristik/43-Freizeitaktivitaeten.html

http://www.taunus.info/de/sidebar/webcams.aspx (Taunushoehen)

Eine kleinere Wanderung (9km Fuchs-Symbol) kann man auch mit etwas groesseren Kindern machen, wenn zeitig genug aufgebrochen wird und Zeit vorhanden ist. Der Start waere hier am besten: Pfahlgraben-Naturparkplatz Der Vorteil dieser Tour sind -bis auf ein kleines Stueck kurz vor der Gipfelhoehe- der moderate Anstieg und die gut ausgebauten Wege. Wanderschuhe sind nicht unbedingt noetig, es reichen auch bequeme Turnschuhe fuer diese Strecke. Nach ca 4km ist der Fuchstanz erreicht, wo drei Gastronomien -mit guenstigeren Preisen- vorhanden sind. Fuer jeden ist was dabei- eine mit suedl. Kost, eine mit heimischer, eine als groessere Frittenbude mit erweitertem Angebot. Eine Flasche Wasser sollte trotzdem immer auf Touren dabei sein. Von dort geht es ein paar Meter zurueck und halb links bergan fuer ca 2km - immer dem Fuchs-Bildchen nach. Oben auf dem Feldberg ist die Bergwacht und div. Tuerme, wovon einer vom Wanderklub ist, den man gegen Gebuehr benutzen kann. (Unbedingt empfehlenswert, die Sicht ist meistens herrlich) Wo die Eintrittskarten verkauft werden, gibts kleinere Imbisse und Snacks, heisse Getraenke etc. Ein Restaurant ist auch in unmittelbarer Naehe, das aber hoeherpreisig ist- fuer viele Familien evtl. zu teuer. Ein weiteres Kiosk ist auch dort oben und eine Falkner-Station mit einigen Greifvoegeln. Der Eintritt von 4,50 Euro (Erwachsene) hat mich ein wenig erschreckt - weil mir so 18,00 Euro abgeknoepft wurden, fuer eine Sache, wo man nicht so viel zu sehen bekommt. Das Plateau selbst ist sehenswert und hat auch feine Aussichten- und eine tolle Felsenecke zum Klettern, eine grosse Wiese zum Drachen steigen lassen. Von dort geht es ruhig nur noch bergab bis zum Parkplatz. Das schaffen auch muede Knochen ganz leicht. Dennoch waren es zum Schluss 9 Kilometer, was die Kleinen rechtschaffen muede machen wird. Achtung: Die Orte rund um den Feldberg sind sehr stark mit Tempokontrollen durchsetzt!

Hier nochmal die komplette Wander-Touren-Beschreibung:


61389 Schmitten Niederreifenberg zum Grossen Feldberg
(Schmitten, Arnoldshain, Hegewiese und dem Sandplacken (P) zum Pfahlgraben (Startpunkt) (P) die L3024 entlang zum Teufelsquartier (P) - kurz danach und vor dem Grossen Feldberg ist noch ein (P) !)
FB1 - FB2 - FB3 - FB4 - FB5 - FB6 - FB7 - FB8 - FB9 - FB10 - FB11 - FB12 - FB13 - FB14 - FB15 - FB16

Diese Tour, die grosse Feldbergrunde, ist wunderbar ausgeschildert und sehr zu empfehlen. Am Club-Turm auf dem grossen Feldberg kann man gut einen Happen einnehmen und Kaffee trinken, die Aussicht geniesen, wenn diese nicht wieder vernebelt ist.. 800 mtr vor dem grossen Feldberg ist der Weg nach links zum kleinen Feldberg zu empfehlen, der in 400 mtr das Observatorium hat, um welches ein Rundweg fuehrt (1,2km)- gut zu laufen, sauber, bequem, fast ohne Steigungen. Der grosse Feldbergweg hat jedoch vor dem Plateau ein ganzes Stueck langen und kraeftigen Anstiegs- wie zu erwarten. Die ganze Tour war nicht zu anstrengend und ist sehr positiv zu bewerten -solange man unter der Woche geht und nicht am Wochenende ! (Ohne Exkursion 9 km, mit dieser waren es 11,8 km)

Die zweite Begehung folgte recht kurz hinterher, weil das Herbstlaub lockte - ein paar Bilder vom 3.Nov.2011: (Diesmal hatten wir gute Sicht. -Wenn ab und zu ein paar Regentropfen fallen und dicke Wolken ziehen- vorhergesagte Regenwahrscheinlichkeit 20% - Die anderen Bilder von dieser Landschaft sind in der grossen Galerie eingepflegt, wie immer! Der Feldberg ist unser Hausberg, auch wenn er gut 50 km Luftlinie entfernt ist.)
Fliegenpilz - FeldbergTS - FeldbergTS2 - FeldbergTS3 - FeldbergTS4 - FeldbergTS5 - FeldbergTS6 - FeldbergTS7
Das Feldberg-Gebiet ist beliebt bei Motorrad-Fahrern: Vorsicht, der Strassenbelag dort scheint eine Mischung zu sein, die bei Feuchtigkeit und altem Staub rutschig wird. (Vermutlich ist Salz eingebaut, damit dort oben im Winter besser gefahren werden kann) Am Sandplacken und auf dem Plateau selbst sind Einkehr-Moeglichkeiten und Parkplaetze. Der Turm des Wandervereins ist ein Magnet, ein Muss - die 2 Euro pro Person Eintritt lohnen sich. Der Anstieg im innern geht ueber Beton-Treppen und ist sehr anstrengend, also bitte langsam gehen.. Auf dem Plateau ist eine Falkner-Station, die man besichtigen kann.

Die dritte Begehung -am 23.9.2012, Sonntag- soll einem jungen Paar die Gegend zeigen. Die Tour geht wieder hier los: Start zu 9km
Feldberg1 Feldberg2 Feldberg3 Feldberg4 Feldberg5
So manches Bild ist in der grossen Galerie gelandet, wo irgendwann mal ein Seitenaufruf eines von dieser Tour zeigen wird. Die Preise von der Greifvogelstation sind schon recht gesalzen, desgleichen die Preise in den Restaurants- auf dem Fuchstanz isst man guenstiger und mit mehr Ruhe, wenn das Essen nicht gerade zur Hauptzeit eingenommen wird. Die Frankfurter gree Sooos ist wirklich gut.(rechter Hand) Die Montanbiker werden am Wochenende sehr laestig, weil viele sehr schnell fahren- letztlich stoerender als die Motorradfahrer, deren Fahrer sehr nach Altenheim ausschauen. Der Aussichtsturm des Wanderklubs war wieder prima, die Aussicht ist bei bedecktem Wetter am besten. Gut, Sonntags muss nicht sein- aber diesmal war es nicht anders zu machen, weil zwei Gaeste dabei waren. Die Heimfahrt war z.T. recht gefaehrlich, weil die Motorradfahrer wie bloed gefahren sind. (Dicke alte Maenner, die sich kaum bewegen konnten, als sie oben auf dem Plateau waren)


Mit der Dampflok fahren ist ein richtiges "Ur-Erlebnis" von Kraft und Nostalgie:
http://mittelhessen-digital.de/landkreis-giessen/mit-der-dampflok-zuruck-in-die-vergangenheit-des-lahntals.html
Ideal fuer Buben und Vaeter.
http://www.lkgi.de/w3a-lkgiLK/cms/Aktuelles/News/Noch_Karten_fuer_Dampflokfahrt_durch_das_Lahntal_zum_150-Jaehrigen.428.htm;jsessionid=67230538B02666FDD7C8E66AFF31ABD3

Ballonfahrten sind viele bei der Suchmaschine zu finden, wenn man "Ballonfahren im Taunus" suchen laesst. (Die Links zum Anbieter, die Preise beginnen allerdings bei knapp unter 200 Euro)

Trikes mieten kostet 120Euro pro Wochentag und 260Euro fuer Sa/So

Mit einem Sportflugzeug kann man auch mitfliegen, heute sogar mit einem zweisitzigen Segler - Beispiel: http://sfc-riedelbach.de/site/mitfliegen.php
Nicht mal zu teuer!

Traktorenclubs bieten Events an, Treffen und Feste. Beispiele:
http://www.allendorf-lda.de/index.php?id=325 und http://www.ackerkralle.de/

Oldtimertreffen und Feste aller Art gibts hier: http://www.veranstaltung-hessen.de/Veranstaltungen.asp?FALI=21
Bei uns in der Region fand schon 1904 ein Rennen statt: Gordon Bennett-Rennen

Zum Thema "Rennen": Bobbycar-Rennen gibt es auch! http://www.fr-online.de/main-taunus/bad-soden-bobby-car-mit-90-sachen,1472862,4428308.html

Reiterhoefe gibt es in grosser Zahl, die aehnliche Angebote haben: Schnupperwochenende 130 Euro mit 2 Uebernachtungen und Vollverpflegung pro Person , 5 Reitstunden inclusive..

Kanu-Touren und Vermietungen sind da schon sehr viel guenstiger zu haben- die Suchmaschine kennt viele Anbieter. Die Lahn ist dabei besonders zu empfehlen, weil div. Schleusen zu ueberwinden sind, die selbst bedient werden duerfen. Zudem ist in Weilburg ein richtiger Schiffstunnel- einmalig in Europa.

Mittelaltermaerkte und Ritterspiele sind regelmaessig in der Region anzutreffen, die sich grosser Beliebtheit erfreuen.

Der Tag des offenen Denkmals hat eine Unzahl an Abenteuern zu bieten: http://lfdh.db.rjm.de/Tag_des_offenen_Denkmals/
Diese Events gibt es uebrigens deutschlandweit.. http://tag-des-offenen-denkmals.de/laender/he/

Jugendherbergen sind ueberall und lassen Uebernachtungen guenstig machbar werden, auch fuer kleinere Geldbeutel:
http://www.djh-hessen.de/articles_info.php?tPath=1_5&articles_id=19



Etwas extern des Taunus sind die Dillenburger Kasematten (Westerwald) und der Wilhelmsturm und die Villa Gruen, die ein interessantes Museum (Kuechen) ist. http://www.museumsverein-dillenburg.de/kasematten.html ab dem 2. Nov. ist dieses Event leider geschlossen, ab April jedoch wieder zugaenglich. Ich kann diese Drei sehr empfehlen..



Veranstaltungen auf dem Weilburger Marktplatz haben den grossen Vorteil, dass man in der Hainalle, dem unteren Teil der Stadt, an der Lahn parken kann. Das Ambiente dieses historischen Marktplatzes ist auch gut und wird bei jedem Event in Erinnerung bleiben.



Ein Kletterwald oder Hochseilgarten in Friedrichsdorf (Homepage http://www.kletterwald-taunus.de/ )

Dampfbahnclub Taunus (Homepage: http://www.dbc-taunus.de/ ) Bad Homburg.

Spurensucher in Koenigstein- (Homepage: http://www.spurensucher-taunus.de/ )

Event-Liste Ob erlahn: http://www.oberlahn.de/6-Events/39-Veranstaltungen.html Eine Art Veranstaltungskalender.

Insider-Tipps: http://freizeitinsider.de/lotse/freizeitpark/oberursel-taunus/

Von den -nicht von mir beinflussbaren- Inhalten der einzelnen Homepages muss ich mich freilich "distanzieren", fuer die nur der jeweilige Betreiber verantwortlich sein kann.. Deshalb habe ich hier keine Hotlinks gesetzt, sondern nur Hinweise. Alle Rechte bleiben so beim Anbieter: Hier geht es ausschliesslich um eine lockere Zusammenstellung von Freizeit-Tipps fuer die Familie. Geld verdiene ich nicht daran.



http://www.hr-online.de/website/suche/home/index.jsp?posted=true&mode=2&q=Messeturm

Seit der Roemerzeit wird in der Apfelweinregion zwischen Main und Taunus die Streuobstwiese gepflegt,
auf welchen bis zu dreitausend Tierarten heimisch sind.
Oekologisch sind die Hochstamm-Bepflanzungen von Aepfel, Birnen, Pflaumen, Speierling, Mirabellen und Esskastanien wertvoll,
zumal der Boden unter den Baeumen mit allerlei Fruchtarten bebaut oder durch Weidewirtschaft doppelten Ertrag abwarf.
Aber nicht nur in den gemaessigten Lagen des Taunus-Suedhanges gedeihen gute Aepfel, sondern auch bis in den Westerwald,
nur bis zur einer gewissen Hoehenlage.
Der Lahn- und Rheinwein soll hier diesmal nur am Rande erwaehnt werden, er ist sowieso ueberall bekannt.
Der Apfelwein oder Appelwoi wird "gepetzt oder geschlaeucht" in Schankkrug, dem Bembel -aus Westerwaelder Ton, blau lasiert- gereicht, dann in das "Gerippte", ein konisches dickwandiges Glas mit Rautenstruktur gefuellt und kuehl getrunken.
Dieses Ensembel soll noch aus dem Mittelalter stammen - und so fuehlt sich das auch an, wenn man daraus trinkt.
Der Appelwoi also, wird "Stoeffche" genannt, was nicht von "Stoff" kommt, sondern von Stouf - Becher.
Jener Speierling wird der Maische vor der Gaerung zugesetzt, um den Apfelwein laenger haltbar zu machen.
An dieser Stelle darf erwaehnt werden, dass diese Art Apfelwein aus der Zeit stammt,
wo Ruebenzucker unbekannt war und so der Saft pur und netto zur Vergaerung gebracht wurde-
freilich war der Zuckergehalt der Frucht nicht immer gleich hoch und so gab man den Haltbarkeitsmacher Speierling,
der dem Wein eine leicht bittere zur ohnehin schon saeuerliche Note gibt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Speierling
Es ist also aus der Not eine Tugend gemacht worden.

Der Mischwald ist fuer den Taunus typisch, besonders die Buche (das Wort Buch stammt daher)
die Eiche und die Edel- oder Esskastanie, die alle der Fagaceae, der Buchengewaechse zuzuordnen sind.
Die heiligen Baeume der Alten, die der Goettin Holda auf dem Feldberg huldigen.
Um diese Goettin zu besaenftigen, sammelten die Frauen im Sommer Kraeuter,
die in der Kueche getrocknet wurden.
Das typische Kraeuterbuendel bestand aus Alant, Baldrian, Beifuss, Johanniskraut, Kamille, Wermut und Waldmeister.
Zur Zeit der Wintersonnenwende wurde diese auf Holzkohlenglut verbrannt, das solle reinigen und boese Geister vertreiben.
Freilich kann man damit auch Tee's oder Duftkissen machen..

Unterwegs beim Wandern - 20 Touren im Westerwald und 35 Touren im Taunus.
Mit dem "Wandern an der Lahn und an der Dill" gehts weiter.
Persoenliche Erinnerungen aus Gräveneck
Weitergehend geschichtlich interessierten Lesern empfehle ich meine Aufarbeitung,
die aus zig und zig alten Voilanten und Leihnahmen aus der staedtischen Buecherei zu Weilburg
und aus selbst gekauften Buechern aufgearbeitet wurden: "Geschichtliches", das mehr regional angedacht ist.
Viele eigene Buecher sind anschliessend dort gelandet, damit viele Interessierte darin lesen koennen.
Auf dieser Seite habe ich versucht die Lebensumstaende und Lebens- und Denkweise
unserer Vorfahren aus unserer Region - mit dem Fokus auf die "gemeinen Leut"
zu sehen und das Treiben der Maechtigen und Jahreszahlen nur so zu nehmen,
wie Braende und Seuchen ueber die Menschen kamen.
Jahreszahlenpaukerei soll nur sehr am Rande, nicht Hauptzweck der Seite sein,
welche zwischen den Zeiten springt, wie die unterschiedlichen Buchtiteln visitiert wurden.

Man darf nicht vergessen, dass vor dem 30j. Krieg kaum jemand lesen und schreiben konnte,
die Gegebenheiten meistens von Klerikern und von den Schreibern der Herrscher festgehalten wurden-
die zu allen Zeiten akribisch Abgabenlisten und Vorschriftenkataloge fuehrten.
So waren die wirklich interessanten Dinge oft nur am Rand zu finden,
in der Ecke der Geschichtsbuecher und Erzaehlungen.
Anekdoten, Romane, Tagebuecher, Familiengeschichten, Pastoralbuecher, Monasterien,
Fron- und Lehenbuecher, das Staatsarchiv und aehnliche Quellen flossen staendig ineinander,
bis sich das Bild abrundete und bis sich spaeter die Erzaehlungen wiederholten,
was den Schlussakkord einlaeutete.
Dabei wollte ich eigentlich nur etwas ueber die Entstehung der regionalen Besonderheiten
auf dieser Taunus - Seite zufuegen,
was schnell viel zu umfassend geworden war und nach einer Selektion oder Abkoppelung schrie..

Eine Ballonfahrt gefaellig?
http://www.oberlahn.de/6-Events/18-Bildergalerie/gal,gal;gid;7421,Ballonfahrt-%C3%BCber-Weilburg-%28Fotos%3A-Markus%29/pic,837469,P1220069.html

http://www.burgen-und-schloesser.net/hessen/burgruine-freienfels/
http://www.frank66furt.de/burgen/35/
Oberlahnkreis

http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=93252&key=standard_document_57224692
Ueber Bad Camberg. (Parken kann man am besten am Friedhof- bei dem Kreuzweg, von dort ist es nicht weit bis zur Kreuzkapelle und auch nicht weit bis in den alten Stadtkern - also zur Kapellenstrasse fahren, man kommt von der B8 oder Frankurter Str genannt, zur Gisbert Lieber Str, dann oben rechts zur Peter Catrein Str. abwaerts, bald heisst der Weg Weisserdstr. im Tal links ab zur Kapellenstr. (halb links geht es in die Innenstadt, auf der Obertorstr). Nach ein paarhundert Meter aufwaerts kommt rechts der Friedhof, etwas darueber links der Parkplatz..

Auf jeden Hessen kommen 1000 Baeume, so der Fernsehmoderator des HR..

***

Einst war das Herzogtum Nassau mit seiner erblichen, totalitaeren Monarchie die Staatsform in unserem Taunusgebiet.
Die Ausdehnung dieses Landes Umfasste einen Teil Wiesbadens, Biebrich, wo eines deren Schloesser steht, Mosbach, Schierstein, Frauenstein, Dotzheim, Erbenheim,Hochheim, Bad Weilbach, Floersheim, Wallau, Diedenbergen, Delkenheim, Marrheim, Lorsbach, Eppstein, Hoechst, Soden, Kronberg, Krontal, Koenigstein, Falkenstein, Oberursel, Bommersheim, Stierstadt, Weiskirchen, Heddernheim,, Usingen, wehrheim, Alt- Neuweilnau, Emmershausen, Cleeberg, Brandoberndorf, Pfaffenwiesbach, Cransberg, Reichselsheim, Reifenberg, Camberg, Niederselters, Idstein, Wehen, Bleidenstatt, Michelbach, Hennetal, Schlangenbad, Bad Schwalbach, Adolphseck, Hohenstein, Geroldstein, Nastaetten, Katzeneolnbogen, Hohlenfels, Eltville, Niederwalluf, Neudorf, Tiefental, Nauental, Kiedrich, Scharfenstein, Kloster Eberbach, Hattenheim, Reichhartshausen, Oestrich, Mittelheim, Winkel, Johannisberg, Geisenheim, Eibingen, Mariental, Ruedesheim, Ehrenfels, Sickingen, Lorch, Asmannshausen, Kaub, St. Goarshausen, Strueth, Schoenau, Ehrental, Braubach, Ober- und Niederlahnstein, Bornhofen, Liebeneck, Bad Ems, Dausenau, Kemmenau, NASSAU, Langenau, Arnstein, Schaumburg, Balduinstein, Holzappl, Laurenburg, Diez, Oranienstein, Fachingen, Limburg, Dietkirchen, Dern, Beselich, Runkel, Schadeck, Villmar, Weilburg, Ahausen, Odersbach, Loehnberg, Graeveneck, Elkershausen, Merenberg, Mengerskirchen, Hadamar, Waldmannshausen, Frickhofen, Steinbach, Ellar, Wallmerod, Meudt, Espenrod, Hundsangen, Molsberg, Salz, Biltheim, Guckheim, Montabaur, Dernbach, Selters, Nordhofen, Steinen, Grenzhausen, Herschbach, Hartenfels, Ransbach, Marienrachdorf, Marspan, Seeburg, Steinebach, Hachenburg, Bellen, Sophiental, Luetzesau, Louisenlust, Kirburg, Marienberg, Nennerod, Westerburg, Unnau, Hoehn, Liebenscheid, Neukirch, Rotzenhahn, Gemuenden, Westerburg, elsoff, holzmenningen, Herborn, Beilstein, Arborn, Mademuehlen, Driedorf, Dillenburg, Haiger, Sechshelden, Ebersbach, Hirzenhain, Kalteiche, Altedill, Dietzhoelze, Strut.
Knapp 429.000 Einwohner um 1850 herum waren noch knapp 30 Rebensorten in Nassau bekannt, deren Anbauflaechen nach und nach in weiten Teilen (ausser an wenigen Ecken an der Lahn und in weiteren Teilen am Rhein - zu Gunsten von Obstbaeumen aufgegeben worden sind. Die Kronberger Mirabellen sind noch heute sehr bekannt, - wir haben in einem wilden Hain davon probieren koennen: Koestlich! Ansonsten sind viele Streuobstwiesen entstanden, wo meistens zig und zig Apfelsorten wachsen.
Im Jahre 1612 wurden 39 Woelfe abgeschossen..
Die Ur-Sagen sprechen von einem grossen Binnenmeer, das bei Bingen 30 Fuss hoch gestaut war, in einer grauen Vorzeit, wo noch Schlote von restl. vulkanischer Taetigkeit kuendeten, als sich -wodurch auch immer- der Taunus von dem Hunsrueck trennte, diese Mauer fiel und sich das kl. Meer, das angeblich bis fast nach Basel gereicht haben soll, in die Nordsee abzog.
Die Bevoelkerung in grauer Zeit war schon immer gemischt- aber wie! Ubier, Katten, Sueven, Sigamber, Teukterer, Usipeter, Mattiaken, Alemannen, Franken, Ingrionen, Nertereaner, Juhonen, Roemer, Juden und Waldenser haben sich hier ein Stelldichein gegeben -sicher, ueber lange lange Jahrhunderte, aber dennoch bildeten sie das, was wir heute an Bevoelkerung vorfinden. Groebere Leute im Westerwald, feingliedrigere in den Flussniederungen- so wird es ueberliefert. Geradlinig, bieder, haeuslich, freiheitsliebend , tapfer und freundlich sollen sie gewesen sein. So etwas wie "Luxus" fand man wohl nur in bestimmten Bezirken der Stadt, auf dem Land und in den Doerfern mit Sicherheit nicht..
Nach einer Sage soll der Landesherr den Schultheis gefragt haben, wieviel seiner Untertanen wohl in Luxus leben - der gute Mann hatte nicht gewusst, was dieses Wort bedeuten soll und so hat er seinen Sohn gefragt, der studierte hatte. Dieser hat es als "Lupus" gedeutet, also als Wolf uebersetzt.. Sein Vater schrieb dem Herren zurueck: Ich habe vor Jahren mal einen geschossen, aber bis heute die Praemie dafuer nicht erhalten..
Damals war Ackerbau und Viehzucht die Einkommensquelle, viele kleine Gruben gab es, wo div. Metalle, Braunkohle und Steine - auch Marmor- gewonnen wurde. Heilquellen brachten viel Gewinn- die sind geblieben und werfen noch immer guten Ertrag ab, die Minen sind ausgebeutet und dicht gemacht.
Der Name "Taunus" koennte von "Taun", Zaun abstammen, also ein umzaeuntes Gebirge- ob wohl der Limes (Palisaden) dafuer stand? Zuvor nannte man diesen Hoehenzug "die Hoehe", deshalb nannte sich Bad Homburg "v.d.H" (vor der Hoehe)
Die heissen Quellen Mattiacias -vermutlich nach dem Volksstamm von den Roemern so benannt- sollen "fuer Alte und solche gut sein, die niemals warm werden".
Von Nassau an der Lahn ging die Macht des Kleinstaates aus, erst 1816 hat Wilhelm I die Nassau-Walramschen Kraefte gebuendelt und ist mit seinen Aemtern nach der Residenz Wiesbaden umgezogen.
Vor der Roemischen Occupation soll - glaubt man den Bodenfunden - die Stadt Wiesbaden deutlich groesser gewesen sein, als nach der Besetzung durch die Franken, die dort auf Dauer bleiben.
1336 waren die ersten Judenverfolgungen durch Koenig Armleder aktenkundig. 1620-25 wurden wieder Juden aus der Stadt geschafft. Inzwischen haben sich die fuerstlichen Verwandten immer wieder blutige Ausfaelle in den jeweils anderen Bezirk gegeben. Immer brannten die Doerfer, immer herrschte Not bei den kleinen Leuten, die auch noch die Palaeste zu ernaehren hatten; indem diese Tatsache gestoert wurde, wollte man dem missliebigen Verwandten heimzahlen..
Als der 30j. Krieg kam, wurde es in Wiesbaden besonders schlimm, weil Mainz ein grosser Erzbischof-Sitz war, Nassau jedoch protestantisch war, Preussen mit den Schweden, ebenfalls protestantisch, die aus dem Sueden nachdrueckenden Spanier, Oesterreicher und Bayern, die zur katholischen Liga gehoerten, an den Grenzen Nassaus zusammen trafen und dabei in grausamster Art und Weise die Stadt Wiesbaden verwuesteten, die an jener Grenze, genau gegenueber der Stadt Mainz gelegen ist, nur durch den Rhein getrennt. Immer und immer wieder brannte die Stadt, immer und immer wieder waren entsetzliche und unbeschreibliche Grausamkeiten (so die Chronik) an allen Bewohnern, auch an Alten und kleinen Kindern zu berichten, von Folterungen und Vergewaltigungen aller Altersklassen und Geschlechtern. (Naehere Schilderungen erspare ich uns)
Nach dem 30j. Krieg war die Bevoelkerung sehr viel weniger geworden, so warb der Fuerst -unter Versprechungen und Garantien- Schweden, Preussen, Ungarn, Irlaender, Siebenbuerger und Franzosen an.
Ein Stadtpfarrer Wiesbadens soll ein Alchemisten-Labor betrieben haben, direkt neben "Schwarzsager" aus Oesterreich und Bayern..
Im Franzoesisch-Deutschen-Krieg sollen die Verbuendeten schlimmer als die Feinde gewuetet haben.
Der preussische Generalleutnant Montecouculi wuetete derart in der Stadt, dass man von einem "brandenburgischen Krieg" sprach:
Damals zogen Ungarn, Englaender und Hollaender zogen "saufend und fressend" durch die Stadt, so die Historie - - irgendwie ist das heute wohl wieder "modern" geworden, wo ganze Heerscharen an legalen oder illegalen Einwanderern -bevorzugt abends- durch die Gegend ziehen.. wohlhabende Leute armer Laender machen wohl auf diese Weise "Urlaub" bis zur Abschiebung. Handtasche festhalten, Wohnungen verriegeln, Haeuser vergittern, auf die Nachbarn ein wachsames Auge haben! Die Leute aus armen Laendern, die wirklich verfolgt werden, koennen sich die Schleuser garantiert nicht leisten!
Das in jeder Hinsicht fremde Berlin (von hier so weit weg wie Prag, Paris oder Innsbruck) gibt den Ton vor und duldet keinen Widerspruch, wenn wir Einheimische ausverkauft und zur Pluenderung freigegeben worden sind. (Das sehen alle Leute ganz genau so, alle die wir jemals kennengelernt haben und das sind einige und sehr unterschiedliche: Wir neigen zu spontanem Plausch, auf auf unseren Wanderungen oder beim Einkauf)

Richtige Touristen werden jedoch gebraucht, die Geld mitbringen, um hier einen erholsamen Urlaub zu verleben - die heissen wir herzlich willkommen!
In Kanada, USA oder Australien muss man harte Bedingungen erfuellen und Geld mitbringen, statt in "Sozialsysteme einwandern" zu koennen, wie es eine Stuelpnase 2015 formulierte.. inzwischen frisst sich der Islam durch Europa, undemokratisch und frauenfeindlich in seiner verachtenden Art, allen "Unglaeubigen" gegenueber. Dabei sollte man denken, diese Leute waeren froh, hier in einer Kultur leben zu duerfen, die einen deutlich hoeheren Lebenstandard geschaffen hat, als in deren Laendern - statt dessen verharren sie bei ihrer mitgebrachten Lebensweise. Das ist nicht nur unhoeflich, sondern auch befremdlich bis feindseelig, wenn man sich die alten Kerne so mancher deutscher Staedte betrachtet, wo man inzwischen den Eindruck hat, in Karachi zu sein. Zuwanderung darf nicht zur Ueberflutung mutieren! Die arabischen Laender sind so reich und so viel Raum, die sollen sich bitte sehr um ihren eigenen Leute kuemmern: Wir wollen unsere eigene Kultur behalten nicht ins Mittelalter zurueck gepresst werden ! Wir sind ein tolerantes Volk, aber kein dummes. (lat. tolerare, ertragen, erdulden, nicht fuer gut finden)

In Hessen sagt man: Besuch und Fisch stinken nach drei Tagen. (Besonders, wenn sie unverdaulich sind)
Bei meinen vielen Lesereien wird klar und klarer: Wer sich zuhause fuehlt, wird sich nicht fremd zeigen.
Wir wollen nicht das Schicksal der Indianer oder Aborigines erleben - eine Zukunft fuer UNSERE Kinder!

Die offenen Grenzen sind bestimmt nicht gut fuer uns und unser Land kann nicht alles in Europa richten oder bezahlen und nebenbei die ganze Welt verbessern wollen - Wer solche Freunde hat, wie wir hier in Europa, der braucht keine Feinde mehr.
Wenn unsere Gesellschaft schrumpft, dann muss das die Wirtschaft auch tun und darf nicht gegen die eigene Bevoelkerung intrigieren und heimliche oder besser unheimliche Akteure (Lobbyismus) und Infiltration foerdern, - so wedelt der Schwanz mit dem Hund. Die naechsten Wahlen werden das den jetzigen Parteien und Politikern ins Stammbuch schreiben und hoffentlich deren Gehaelter herab schrauben, damit sie auf den Boden zurueck finden:
Die Haelfte an Parlamenten, die Haelfte an Politikern mit der Haelfte an Einkommen ist vernuenftiger, selbstverstaendlich bei dem Verbot von Nebentaetigkeiten aller Art,
wie das bei allen oeffentlichen Bediensteten vorgeschrieben ist.

Es gibt aber auch wieder viel positive Dinge: http://www.kanukassel.de/110923/124682.html

Die Bemuehungen vieler Leute um die Attraktivitaet unserer Region traegt Fruechte, immer mehr Besucher kommen und fuehlen sich wohl bei uns. Mich freut, mit meinen Seiten ein wenig dazu beigetragen zu haben.

Leider sind die Freienfelser Ritterspiele (35796 Weinbach) dieses Jahr (2016) nicht mehr in Betrieb- so wie es ausschaut, re-organisieren die sich gerade..
Als Ausgleich bieten die Staedte Braunfels und Weilburg interessante historische Fuehrungen an.
Leckeres Speiseeis muss nicht zwingend "italo" sein, das beweist seit vielen Jahren ein altbekannter Anbieter in Weilburgs Neugasse, der sich sogar mit experimentellen Sorten einen Namen macht.
In Weilburg sind mittlerweile wieder gute Cafe's angesiedelt, eines an der Bruecke und eines am Kirmesplatz (Limburger Strasse) mit moderaten Preisen fuer richtig gut gebackene Kuchen und selbstgemachten Torten.
Meine Wander-Seiten sind inzwischen so gut angewachsen mit ausprobierten, z.T. selbstgemachten sicheren Touren, dass auch Ungeuebte damit zurande kommen und die Natur in ihrer feinsten Art erleben koennen.
Wandervorbereitungen


Hessen geographisch

http://www.oberlahn.de/29-Nachrichten/nId,190908,Modernes-Wohnen-in-denkmalgesch%C3%BCtztem-Ambiente.html

Externes ausserhalb des Taunus: http://www.teufelsschlucht.de/eo/cms?_SID=959067503c26f1b1dd27b4914e5eeda2d7779ce600063731211167&_sprache=teufelsschlucht&_bereich=artikel&_aktion=detail&idartikel=102238

Wie begruesst man sich in Frankfurt? "Ei gude" oder "Ei gude - wie?" Ueberhaupt fing fast jeder Satz in Nassau mit einem "ei" an ;)

http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=66329
(Eine Menge Podcasts in hr4, Berichte ueber hessische Orte)

http://www.oberlahn.de/6-Events/18-Bildergalerie/gal,gal;gid;8064,Ausstellung-im-Lahn-Marmor-Museum-%28Bilder%3A-Klaus%29/pic,902682,IMGP7372.html
Eine Bildergalerie ueber das Lahnmarmor - Museum in Villmar / Lahn

Weilburg
Ich darf dort verlinken, bin Foerdermitglied bei Wiki

http://www.oberlahn.de/29-Nachrichten/nId,196043,Historiker-begehen-Jubil%C3%A4um-des-Weilburger-Rollschiffs.html
Hier geht es zum Weilburger Rollschiff, das von der Taunus- zur Westerwaldseite der Stadt uebersetzt. 325 Jahre ist dieses Gefaehrt schon im Einsatz !
Von dort kann man sehr schoene Rundwege machen:
Auf der Westerwaldseite angekommen, nach links an der Lahn entlang bis nach Odersbach oder nach rechts um den Hauseleifelsen herum Richtung Dienstbachsteg.

http://hessenschau.de/freizeit/index.html
Aktuelle Freizeitangebote in Hessen, Flohmaerkte und aehnliches gibt es jeweils frisch beim obigen Link

http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=94902
Hessische Geschichten

Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.




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Anderes Thema, das Schlusswort: Heimweh, Heimat, Zuhause.


In der Zeit der Europaeisierung und Voelkerwanderungen entfremdet sich jede Hauptstadt immer weiter von ihrem "Volk", das zunehmend die engere Region als ihr Zuhause, als ihr schuetzenswertes Nest begreift. Diese Tendenz ist ueberall zu spueren, auch wenn massiv von oben dagegen gearbeitet zu werden scheint. Es gibt keine Alternative zu Europa, wohl aber eine zu den alten Nationalstaaten, die immer mehr an Bedeutung und Macht verlieren: Die Regionen innerhalb der europ. Laender sind es, die jene Identitaet vermitteln, das Heimatgefuehl fuer die Bewohner. Jede dieser Regionen hat ein bestimmtes Gepraege, das von Klima, Landschaft, dem Menschenschlag und deren Denkweisen erzaehlt. Ich bin der Meinung, dass diese Regionalitaet -innerhalb der neuen grossen Gemeinschaft "Europa"- sich kuenftig sehr viel staerker entwickeln wird, als das in den 1970-2000er Jahren gesehen oder anvisiert worden war.
"Ubi Patria, ubi bene" meinte der Lateiner, die Aussage soll sein: Wer sich (in der Region) daheim gibt, wird dort zuhause sein, dem wird es gut gehen.
Sand im Getriebe ist ideologisch gestreut worden: Multikulti. Dieses Denken sollte die ueberkommenen Strukturen stoeren oder zerstoeren, zugunsten einer Unregierbarkeit, die von diesen Linksorientierten gewuenscht war, die wie Pilze aus dem Boden schossen und die eigentlich die Anarchie wollten..
Die Politik kann ich aus meinen Seiten nicht heraus halten, weil sie in unser aller Leben eingreift. Solange wir als "Buerger und Buergerinnen" unsere Meinung noch kund tun duerfen, solange sollten wir das tun, sonst ist es zu spaet. Europa greift nach der totalen Macht ueber alle 500 Millionen Menschen. Ich denke, dass diese Redefreiheit in der Oeffentlichkeit in den naechsten Jahren sehr beschnitten werden wird: Das Block-Denken ist neu entstanden und duldet keinen Widerspruch. Wie auch immer, ich habe versucht, mich mit der Zeitgeschichte auseinander zu setzen - was heute noetiger denn je ist: Jeder 7. Einwohner ist im Ausland geboren, jedes 3. Kind hat einen "Migrationshintergrund" - eine Quote, die nicht nur mir Sorge bereitet, weil sich Parallelgesellschaften gebildet haben, die zunehmend feindlich zu denken scheinen. Seltsame Meldungen der Nachrichten bestaetigen das eindrucksvoll. Die EU geht in Richtung Praesidialsystem mit einer herrschenden Gruppe aus abgehalfterten Politikern und Lobbyisten an deren Seite. Wollen wir auf die demokratische Mitbestimmung verzichten? Ich glaube nicht! Ich habe den Eindruck, dass wir bereits zur Haelfte "ausgetauscht" wurden und zunehmend fremd bestimmt werden. "Morituri te salutant"? Sollten wir den "Schutz indigener Voelker" beantragen? (Uebrigens ist in den USA, dem klassischen Einwanderungsland und auch sonstwo - Multikulti hochproblematisch: Verschiedene Kulturen in einem Lebensraum werden sich IMMER bekaempfen.)

Heimat ist also nicht nur die Gegend, der Wohnort, sondern auch ein "stueckweit" das "virtuelle Zuhause", wie man sich eingerichtet hat und mit seinem Umfeld klar kommt. Wer absichtlich fremd bleibt und eine andere Sprache, eine zur Kultur der Gegend feindseelige Religion ausuebt, der braucht sich nicht zu wundern, dass seine alte und seine neue Heimat nirgendwo ist!

***

Das Wort zum Dienstag:
"Es war einmal, vor langer, langer Zeit", so fangen viele Maerchen an.
Die Zeit ist jedoch weiter gegangen, "Zeit ist Geld", man muss "zeitgemaess" sein und "mit der Zeit gehen".
Der "Zeitgeist" bestimmt den Menschen, der Mensch ist diesem wohl ausgeliefert, wie der Mode?
Wer bestimmt, was gerade "an der Zeit" ist und wozu man noch "Zeit haben darf", sich "Zeit nehmen" sollte?
Die Meinung der Allgemeinheit?
Gibt es das ueberhaupt, die "Allgemeinheit"?
Ich denke, diese "Mehrheit" oder "Allgemeinheit" ist eine Unterstellung,
weil diese niemals -auch nur annaehernd- ehrlich erfasst worden ist, noch jemals werden wird,
weil evtl. Unbequemlichkeiten fuer die Machtmenschen kaemen, die man geschickt vermeidet:
So wird Demagogen und der "freien" Presse dieses Beeinflussungsinstrument in der Hand gelassen,
welches im Bedarfsfall nach Belieben manipuliert werden kann.
Der Leser und die Leserin wird zum "Konsument", man nimmt eine Meinung zu sich,
wie eine -oft unbekoemliche- Speise, ein zu kalter Schluck in bruetender Hitze.
Zu oft Nachrichten "konsumiert" macht krank und unzufrieden, stiehlt die Zeit und die Lebenslust.
Vor langer langer Zeit war die Information sehr regional,
Klatsch und Tratsch aus dem Dorf, bestenfalls zwei Orte weiter entstanden..
Heute umsprudelt uns jedes "Event", jede Katastrophe, jede politische Wende und Winkelzuege,
Kriege und Hungersnoete, Missernten bis zu "Siamesischen Zwilligen",
bis das Ohr zu bluten scheint und die Augen brennen.

Vor langer langer Zeit ging die "Berichterstattung" von bestimmten Leuten staerker aus, als von anderen.
Das war schon so, als wir noch keine Schrift kannten und alle "Nachrichten"
und Maerchen wie Mythen von Mund zu Mund
und von Generation zu Generation weiter erzaehlt worden sind.
Vor eben dieser langen, langen Zeit waren Feen und Geister, Feldgoetter und Penaten,
Gnome und Zwerge, Riesen und Kobolde das, was heute Erdogan, der Islam und Tebanz zu Elz zu sein scheint.
Damals brauchte man noch keine "Wiedervereinigung",
weil kein Mensch "Kapitalismus und Kommunismus" kannte,
die andere christliche Backe auch noch hinzuhalten nicht mal angedacht war..
..damals gab es nicht mal Fuersten und Koenige, nur Waelder, Auen und weites Land mit ein paar Haeusergruppen.
Die Menschen lebten zwar weniger lang- aber lebten sie wirklich schlechter?
Schlecht wurde es erst, als Bonifazius und der Adel kam, "Kreuzzuege" gemacht wurden,
in deren Folge seltsame Krankheiten und staendige Kriege, neue Errungenschaften kamen,
was zusammen aber 3/4 der Bevoelkerung ausloeschte.

Vor langer langer Zeit also war alles noch "beim alten",
Jahrzigtausende alter Tradition langsamer Fortschritte im Zusammenleben.
Holz, Lehm und Stein waren die Stoffe, aus denen in der alten Zeit gestaltet wurde.
Es ging nur darum, dass die Sippe den Winter gut ueberstehen konnte -
nicht um Aktien, um den "Himmel und das Seelenheil", nicht um "Immobilienfonds" oder Urlaubsreisen.
Man hockte um die Feuerstelle, im Tontopf brodelte das grob geschnittene "Gulasch",
vielleicht buk man bereits ein derbes Bauernbrot dazu..
.. der Met floss in Stroemen, solange das Zeug trinkbar war.
Abends ging man "mit den Huehnern zu Bett" und stand "beim Hahnenschrei" auf.
Die Natur war der Lehrmeister, die Goettin und die Uhr -
niemand weiss, wie lange man damit auskam, bevor alles "moderner" werden musste..

Was davon blieb, ist die immer noch grosse Begeisterung der Kinder,
wenn jemand die alten Maerchen erzaehlt, wenn man die "Kids" mit auf Wanderung nimmt
und dabei viel erklaeren und zeigen gelernt hat..

Mit dem Internet kam die Moeglichkeit, diese Gedanken ein wenig besser verbreiten zu koennen:
Viele holen sich diese Anregung, um wieder traeumen zu lernen,
die Fuesse wieder auf den Boden zu bekommen.

"Realitaet ist das, was man 'draus macht"

Das Internet muss nicht depressiv machen, wie das bei den Social Networks zu beobachten ist.
Man kann durchaus sein eigenes Ding machen oder nur das anschauen, was zufrieden und ruhig macht.
Aus diesem Grunde schalten wir bei politischen Sendungen im TV sofort um..
..und versuchen so selten wie moeglich am Tag die Nachrichten zu hoeren.

http://www.oberlahn.de/29-Nachrichten/nId,196376,Zwei-Weltb%C3%BCrger-vertreten-mittelhessische-Heimat.html
Hier soll die Region Mittelhessen gestaerkt werden.

http://www.mittelhessen.eu/
Eine Werbeseite fuer die Region.
Beide Seiten richten sich eher nur an Akademiker und an den Wirtschaftsbereich, fernab der Bevoelkerungmehrheit..

"400 Leute werden aus der Bevoelkerung ausgelost, die anlaesslich des 70. Geburtstags unseres Bundeslandes Hessen im Wiesbadener Kurhauses dabei sind, wo insgesamt 2300 Gaeste erwartet werden. So ist also die Paritaet: 1900 wichtige und 400 unwichtige Menschen feiern. Nein danke, da muss ich nicht mitmachen, auch wenn mir im Leben bei Gewinnspielen immer recht guter Erfolg beschieden war ! In Wiesbaden moechte ich nicht mal als Bild an der Wand haengen. Zudem ist Hessen ein willkuerlich zusammengestricktes Land, wo der Norden den Sueden nicht versteht, der Osten mit dem Westen nicht viel zu tun hat.. wichtig war nur, nach dem verlorenen Krieg moeglichst viele Posten fuer Politiker zu schaffen.

Urgermanisch: talo !

http://www.apfelgeier.de/alte%20apfelsorten.htm

http://www.ritterspiele-freienfels.de/index.php

***

Skandal:

http://hessenschau.de/wirtschaft/feldberg-kiosk-muss-nach-fast-70-jahren-schliessen,abschied-vom-feldberg-kiosk-100.html

70 Jahre hat das Ehepaar das Feldbergkiosk betrieben, frueher haben die alles zu Fuss auf den Berg geschleppt und nun - nach der Verlaengerung des Vertrages, wurde durch die Gemeinde Schmitten die Kuendigung ausgesprochen. Die 10.000 Euro Abrisskosten muessen die Paechter aus eigenem Saeckel bezahlen - seltsam. Warum? Nun, die Feldberggaststaette nebenan will keine Konkurrenz haben. (Wer allerdings einen Gluehwein und ein Wuerstchen in dem Kiosk gegessen hat, ist garantiert kein Kunde der Gaststaette gewesen - die immer zu voll ist. (Wir kaemen - selbst als Wanderer - niemals auf die Idee uns in eine Gaststube zu begeben !)

Also trauern wir um eines der allerletzten Denkmale der fruehen BRD..

Ihr koennt ja sagen was ihr wollt-
ich halte diese seltsamen Vorschriften fuer schraeg.
(Das sehen immer mehr Menschen im Land aehnlich:
Der gesunde Menschenverstand ist durch Studiertheit ersetzt worden)

http://hessenschau.de/wirtschaft/feldberg-kiosk-wird-doch-nicht-dicht-gemacht,feldberg-kioskbesitzer-happy-end-100.html

Es gibt doch noch Zeichen und Wunder!
Nun soll -nach heftigen Protesten aus der Bevoelkerung, die mit Online-Petition und 2500 Stimmen dabei war, incl. Druck gegen den Feldberghof-Betreiber- (den das bestimmt einige Kunden gekostet haben wird) bis 2019 der Vertrag der beiden alten Leute verlaengert werden.. gut so. Auch ein Buergermeister und sein Ortsbeirat durften etwas Demokratie lernen.

Einen guten Ueberblick ueber Hessen gibt es hier.

Grosser Feldberg im Taunus

http://www.hessische-heilbaeder.de/

Bei uns in Hessen gibt es sage und schreibe 31 Kurorte und Heilbaeder !

http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Burg-Freienfels-in-Weinbach-ist-Geopunkt;art680,2465910

Die Burgruine Freienfels (35796 Weinbach) ist zum Geopunkt geworden.

http://www.oberlahn.de/29-Nachrichten/nId,199911,Verg%C3%BCnstigter-Kartenvorverkauf-.html
Die Ritterspiele in Freienfels gehen weiter !

Burg und Turnierplatz
29. April 1. Mai 2017 jeweils ab 11:00 Uhr
Highlight:
29. April ab 22:30 Uhr:
Burg in Flammen, danach Feuershow mit Pa Li Tchi
Abendprogramm mit verschiedenen Musikgruppen
info@freienfelser-ritterspiele.de
http://www.freienfelser-ritterspiele.de

***

Die Zeiteninsel, Archaeologisches Freilichtmuseum, Marburger Land
Fuer guenstiges Eintrittsgeld ist es bereits jetzt zu besichtigen.
Spannend:
Bei Weimar in Mittelhessen gibt es was Neues, die "Zeiteninsel" !
http://hessenschau.de/kultur/freilichtmuseum-versetzt-weimar-in-die-steinzeit,zeiteninsel-weimar-100.html
Dieser "Forschungs- und Lehrort" wird 2020-21 die Tore (vollstaendig) oeffnen und mit Nachbauten, statt mit Originalen
versuchen eine ganze neue Sicht auf die Landesentwicklung zu werfen..

http://www.oberlahn.de/29-Nachrichten/nId,200513,Wanderungen-des-Naturpark-Taunus.html
Naturparkfuehrer zeigen die Natur in der Daemmerung gegen geringe Gebuehr,
erklaeren essbare Pflanzen - in 2,5 und 3,5 Std. langen Touren im Taunus.
www.naturpark-taunus.de.

Seltene Museen in Hessen:
http://hessenschau.de/kultur/hessens-ungewoehnlichste-museen,skurrile-museen-in-hessen-104.html

http://www.rosenhang-museum.de/
(Ein neues Kunstmuseum in Weilburg!)

Noch mehr Freizeittipps in Hessen:
http://hessenschau.de/freizeit/index.html