Landfotografie






Exkursion "Geschichtliches", 6. Teil.


Die Suche nach dem fehlenden Bindeglied zwischen Mensch und Tier war schon Jahre
vor Darwin (Wiki) entbrannt, zoegerlich, aber dennoch vorhanden und nachweisbar.
150-200 Jahre vor dem Heute fand man in Gibraltar und in Belgien und im bekannten Neandertal den spaeter danach benannten fruehen Menschen, welcher erst unter langem Zaudern als solcher anerkannt wurde.
Ganz offenbar wurde dieser schwer krank - laengere Zeit gepflegt, bevor er wieder genesen ist, seinen linken Arm hat er eine ganze Weile nicht gebrauchen koennen.
Neandertal/Neandertaler, Wiki
So primitiv wie anfangs angenommen, ist dieser fruehe Mensch wohl nicht gewesen- das hat die Wissenschaft in spaeteren Jahren korrigiert, was durch fruehe Forscher als "verkrueppeler Kosak" oder "schwachsinniger Kelte" abstempelten.
Man wollte einfach nicht wahrhaben, dass die grossen Knochenfunde von Elephanten in dem Mitteleuropaeischen Raum hinnehmen wollte- das haette die Sintflut-Sage der Bibel in Frage gestellt:
Mit 40-100.000 Jahre waren die Funde sehr viel aelter.
Und doch war es so, dass Ur- oder Waldelephanten hier herum liefen..
Der Neandertaler lebe in der Eiszeit- im gleichen Zeitalter wie wir, das nur deshalb nicht "auffaellt", weil immer wieder Waermeperioden in einer Eiszeit auftreten, die jeweils gut 100.000 Jahre dauert. Die Waermephasen zwischen den Eiszeiten dauerten wohl nur 10-15.000 Jahre.
Die Kombination von Eis- oder Warmzeiten, Vulkanausbruechen und aehnlichen Dingen erzeugten diese Phasen - Die Erde eiert, zudem kommt noch die Schraeglage der Achse.
Winzige Meeresbewohner speichern Isotope, die auf die Wassertemperaturen schliessen lassen, die sie durchlebten- in abgelagerten Schichten gespeichert, wie auf einer Festplatte. Das ergaenzen Tiefsee-Bohrkerne: Foraminiferenablagerungen zeigen Klimaveraenderungen an.
Bei der geringeren Landmasse West- und Mitteleuropas fallen drastischer Klimaaenderungen an, als bei den grossen Kontinentalplatten.
Forscher meinen, dass in den Eiszeiten der Meerespiegel 100 Meter tiefer gelegen haben und die Nordsee in weiten Teilen ohne Wasser war- ein Landgang nach England waere damals moeglich gewesen.
Immerhin soll der Temperaturunterschied mindestens 15 Grad betragen haben.
So manches Tier hat sich so schnell in anpassen koennen, viele sind auch meandert, von den Weidegruenden im Sueden in den Norden, wenn dort der Frost gewichen war- mit ihnen die Jaeger - so auch der Mensch.
Innerhalb der 600.000 Jahre, in denen der Mensch in Europa nachweisbar sein soll, haben sich Kalt- und Warmphasen staendig abgewechselt.
Forscher sagen, dass zuweilen nur die Gipfel der Alpen aus den Eismassen geschaut haben sollen..
Manche sagen, der Mensch sei aus dem Mittelmeerraum regelmaessig in den Norden zur Jagd gezogen und dann wieder zurueck gegangen, wenn es Winter wurde.
Was uebrig blieb vom Haarkleid, das die Urmenschen wohl noch hatten, ist die "Gaensehaut", wenn sich die Blutgefaesse verengen und sich kleine Huegelchen auf der Haut bilden- haetten wir noch Haare darauf, wuerden diese sich dabei aufrichten und ein schuetzendes Luftpolster bilden.. (wie bei den Tieren)
Der Homo Erectus kannte das Feuer bereits und nutzte dieses zum Schutz und zur Nahrungsbereitung.
Weder der Mensch noch der Baer oder die Hyaene oder der Hoehlenloewe waren typische Hoehlenbewohner- nur waren die Funde dort haeufiger als in der freien Wildnis, wo durch die Witterung alles viel schneller vergangen ist.
Genetiker erkennen einen engeren Verbund zwischen afrikanischen als mit indischen Elephanten - sehr erstaunlich.
Wie auch immer, das Mammut muss den Neandertaler wohl um 20.000 Jahre ueberlebt haben.
Ob nun wanderne moderne Jaeger dieser Spezies durch eingeschleppte Viren den Garaus gemacht haben oder ob es eine Umweltkatastrophe war, ist nicht klar. Die bis zu 10to schweren Tiere werden von den damals noch sehr kleinen Menschenpopulationen eher nicht direkt bedroht gewesen sein, auch wenn neue Jagdtechniken, wie Speere und andere Fernwaffen erfunden worden waren.
Eine weitere Spezialitaet der alten Tage war das Wechselspiel der Kalt- und Warmphasen, wodurch weite sumpfige Ebenen entstanden, die der Mueckenplage bestimmt gut tat- dadurch werden viele Krankheiten gekommen sein.

Wie der Neandertaler genau aussah, kann man nur erspekulieren- einiges hat die Forschung aber schon ergeben!
Er soll etwas ueber 1,65mtr gross gewesen sein, mit kompaktem Koerperbau, die Arme und Beine ab dem Knie/Ellenbogen nicht ganz so lang wie beim Homo Sapiens.
Seine Kopfform weist allerdings deutliche Unterschiede auf. Flach und langgezogen, mit einem Hirnvolumen, das fast 10% groesser war, als bei den heutigen Menschen.
Das Kinn und die Stirn waren fliehend, die Augenwuelste gross und maechtig. Grosse Augenhoehlen und eine sehr viel groessere Nase mit breiten Loechern.

Die Gene waren bei den Funden recht aehnlich, was kein Wunder ist: Die Besiedlung war duenn und die Staemme werden sich z.T. gekannt haben.

Anhand der Muskulaturansaetze an den Knochen muss der Neandertaler sehr muskuloes gewesen sein. Dementsprechend leistungsfaehig wird das Atmungs- und Kreislaufsystem gewesen sein.

Man meint, dass die Beine nicht sonderlich fuer den Langlauf tauglich gewesen waeren- die sonstige Physis koennte an eine zeitweise affenaehnliche Fortbewegung denken lassen. (Das ist aber nur meine eigene Spekulation, die enorme Muskulatur koennte auch vom dauernden Transport schwerer Zelte etc. herruehren, wenn der Jagdgrund gewechselt werden musste oder durch das Heranschaffen schwerer Beutetiere)

Die aus Tierfellen gemachten Zelte oder Jurten sind nicht leicht zu transportieren und besonders nicht leicht herzustellen gewesen.

Durch die wechselnden Kaelte/Waermeperioden musste der Mensch, pardon der Neandertaler anpassungsfaehig sein, zumal auf einmal keine planzliche Nahrung zur Verfuegung war und auf schiere Fleisch-Kost umgeschaltet werden musste.

Die Inuit in Groenland oder die Aboriginals in Australien werden wohl im grossen und ganzen recht aehnlich dem Neandertaler sein, sie sind ebenfalls fast reine Fleischesser.

Die Forscher verglichen Reste vom Hirschen, vom Schwein, Wolf und vom Neandertaler aus der gleichen Altersperiode- ob die Isotopen sich unterscheiden.

Die Ueberraschung: Woelfe und Neandertaler hatten die gleichen Isotopenwerte.. genau wie Hyaenen und Grosskatzen.

Spaetere Menschen (Sapiens) ernaehrten sich bis zur Haelfe von Fischen und Voegeln- das wird vermutlich eher den Jagdgruenden als der Zeit zuzuschreiben sein.

Der Sapiens wanderte wohl lieber, der Neandertaler siedelt zwar auch woanders, blieb dort aber wohl laenger - er war wohl unflexibler und starb deshalb aus.
Ob das am Kalziummangel lag, kann man schwer sagen- Forscher ermittelten auf jeden Fall in Richtung Osteoporose.
Fuer die Inuit war zuweilen der Mageninhalt von Beutetieren, wie dem Hirsch, mit seinem feinen Gruenzeug eine Delikatesse.
Leber wurde oft roh verzehrt, weil damit der Bedarf an Vitaminen gedeckt werden konnte.

Selbst Loewen und Tiger sollen den Mageninhalt der Antilopen zuweilen schaetzen!

Die Fundstuecke aus so alter Zeit sind oft nur Zufall, genau wie die Vorlieben der damaligen Bewohner, was die Nahrung anbelangte.

Suess/Salzwasserfische und Voegel gehoerten ebenso zur Nahrung, wie Beeren und Fruechte.

Die Art und Groesse der Beutetiere richtete sich nach den Transportmoeglichkeiten und Helfern, die nichts zurueck lassen wollten:
Knochen und das Fell waren ebenso wichtig zum Ueberleben, wie das Fleisch!

Ein Mammut ist eigentlich viel zu gross, zuviel waere uebrig geblieben und haette nur die Raubtiere und Aasfresser angelockt, die wohl schneller kamen, als dass der Abtransport der Beute erfolgen konnte. Derart grosse Tiere waren eher ein Zufallsfang, wenn diese im Sumpf stecken blieben oder verletzt eine leichte Beute gewesen sind.

Also werden Tiere in der Groesse von Wildpferden die bevorzugte Beute gewesen sein- kleinere Tiere haette es einige bedurft, um die Sippe satt zu machen- zumal nicht jedem Tag ein Jagdglueck gegeben war.

Das Risiko ein grosses und gefaehrliches Tier in die Enge treiben und toeten zu koennen, war immer gegeben: Die Sippe war klein, man durfte keinen Jaeger riskieren!

Fernwaffen, wie Speere oder gar Pfeil und Bogen waren wohl noch unbekannt - allerdings hat der Vorfahres des Neandertalers, der Praeneandertaler bereits mit einem langen Speer seine Beute erlegt, der exakt in der Hand lag, gut ausbalanciert und gehaertet- aehnlich wie heute beim Speerwerfer der olyp. Disziplin.

So blieb die Jagd ein Erlebnis Auge in Auge, fast im Nahkampf- was beim Wollnashorn oder Elefanten nicht so spassig sein duerfte.

Vermutlich schlichen sie sich mit Fellen an den Fuessen lautlos an und sprinteten mit dem Speer los und mussten ganz genau treffen.

Tiere wurden in eine Schlucht oder in einen Engpass getrieben, damit sie nicht fluechten konnten.

Inuit-Gruppen bauten Steintuermchen, die bei der Treibjagd vom panisch fluechtenden Tier als "Mensch" gedeutet wurden- so viele Treiber hatten die Gruppen nicht ..

Manche Jagdcamps frueher Menschen wurden Jahrzigtausende hindurch genutzt, wie man an den Knochenresten ersehen konnte.

Anhand der Witterung und dem Sternenpaar Deneb und Vega wussten die damaligen Leute schon den Zug der Rentiere vorherzusagen- was die Jagd freilich erleichterte - an manchen Plaetzen stapelten sich die Knochen.

Ein paar Dinge sind uns aus diesen Tagen geblieben: Der Grill und ein wolfsaehnliches Tier, das auf Schritt und Tritt an uns zu kleben scheint, laengst schon zu zivilisiert, um auf das Ausschlecken von Fleischsalat-Toepfchen zu verzichten ;) und trotzdem noch so naturnah, um wie die Urahnen -in der gleichen Art und Weise der Kuestenwoelfe- den Maeusen auf dem Feld oder Wegrand nachzustellen..

Die "Erfindung" des Daches und des Hauses halte ich fuer einen Quantensprung in der Zivilisation, dann kommt die des Ofens oder Feuerstelle im Haus:
Als archaisch empfand ich den Trullo in Sueditalien, Gargano, in dem ein alten Paar lebte. Mitten in Mandel- und Pfirsichbaeumen, ueber den steilen Klippen zum Golf von Manfredonien, der dort richtig azurblau ist hinter den roetlichen Sandsteinfelsen. Ein malerisches Bild in der kargen Landschaft war eben dieser weisse Trullo, ein Rundbau mit nur einem Raum, der sich hinter der groben einfachen Holztuer auftat. (Die Einheimischen sagten Trulli, auch in der Einzahl)

Trullo Einzahl, Trulli Mehrzahl

"Unser Trullo" war dem aus Flonheim aehnlicher als den anderen, aber deutlich breiter gebaut, das Dach war nicht in der griechischen Art mit aufgeschichteten flachen Steinen, die nach obenhin verjuengt und mit einer Spitze versehen sind, sondern glatt mit Kalkputz und oben ohne Zierde.

Ich will gerne mal den Innenraum schildern, der sich nach der Hausschwelle zeigte:
Links war ein gemauerter Herd mit eingebauter Trocknung fuer Holz, einfacher Eisenplatte und Haken darueber, auf denen die Toepfe hingen.
Davor ein blecherner Wassereimer und ein dreibeiniger Hocker, ein paar Handtuecher an der Wand. In der Mitte des Raumes war ein einfacher Kuechentisch und zwei Stuehle, die obligate Plastiktischdecke, einfachstes Gedeck fuer zwei Personen, etwas Weissbrot und in den Glaesern der tyische Rose'-Wein, der kuehl und ganz leicht herb, aber kraeftig alkoholisch kommt.
(Den mache ich uebrigens selbst: Ur )
Hinter der Tuer, an der Wand hingen ueberall Dinge fuer die Kueche und fuer den taeglichen Gebrauch - einfach an grossen Naegeln..
Ein winziges Holzregal, darauf war- wenn ich mich richtig erinnere, ein kleines Batterieradio und die Zeitung abgelegt.
Hinter dem Tisch ging in Manneshoehe ein durch den ganzen Raum gehende Holzstange, an der an Holzringen ein schwerer alter Vorhang angebracht war.
Dahinter konnte man durch den Spalt des Vorhangs das Bett sehen, das Kruzifix darueber.
Eine einfache Gluehbirne hing von der Decke, fast in ihrer Spitze herab, die das ganze Szenario beleuchtete.
Trulli-Serie Diese Flonheimer Trulli sind viel kleiner und auch nur als Schutz in den Weinbergen gedacht gewesen, gebaut von spanischen Gastarbeitern.
Nun kann ich mich nicht mehr erinnern, ob oben in der Kuppel des Trullo im Gargano eine Oeffnung als Rauchabzug war- ich denke jedoch schon. In juenger Zeit bestimmt ein blechernes Ofenrohr, das den Rauch nach aussen befoerderte. Ganz frueher war nur eine offene Feuerstelle, deren Rauch nach oben aus den Daechern abzog. Eindeutig scheint mir der griechische Ursprung dieser Hausform zu sein- die alten Roemer kamen schliesslich aus Griechenland, bevor sie in
Alba Longa landeten, nach ihrer Irrfahrt durch die
Syrte.
Die beiden Alten mit ihrem Trullo betrieben noch immer eine ruhige Landwirtschaft mit ihren sehr abgearbeiteten Haenden, sackweise standen die Mandeln in den Saecken herum, aus denen verkauft wurde.
Um den Trullo herum war nichts befestigt, kein Weg angelegt, kein Grundstueck abgesteckt- nur der karge harte steinige Boden, ein kleines Eckchen am Haus, das gerade mal eben feucht gehalten, eine kuemmerliche Bluetenpflanze zeigte.
Wasser ist dort knapp.
Ein freundlicher alter Gemeindearbeiter verschenkte an die Touristen auf dem naehen Campingplatz Honigmelonen..

Ein etwas weniger passender Zwischenruf waere dieser:
Als ich frisch geschlachtete Huehner vom Eier-Hof holen wollte, begab sich ein seltsames Gespraech zwischen den dort im Verkaufsraum Anwesenden, das sich mit dem Schlachte-Geschaeft, dem Tod - auseinander setzte.. Mein Gedanke dazu stimmte etwas nachdenklich: Die Huehner haben es hinter sich, ein kurzer Moment und weg waren sie. Wer weiss, wie unser Ende sein wird.. ..hoffentlich aehnlich kurz und schmerzlos!

Diese Gedanken sind nicht unbedingt unpassend fuer eine Seite, die sich mit "Geschichtlichem" befasst- zumal dieses Schicksal uns alle trifft.
Dabei denke ich oft an die Studierten, die irgendwo mal vom "Austausch des Wahlvolkes" (O-Ton Gruene) und vom "Bauchgefuehl" bei den Wahlen sprach, das die einfachen Leute als ganze Basis zur Abstimmung haetten.. Ich denke, sie ehen jeden als "instinktgetrieben" an, der nur rudimentaere Bildung vorzuweisen hat- schlimmer noch, selbst fachfremde Leute werden inzwischen sehr aehnlich behandelt. Nun kommen nur noch die "Nacktbilder" und Abgeordnete ins Spiel und schon ist das Bild komplett.

Man nimmt an, dass der fruehe Mensch die Nahrung im Winter -besonders nach der Jagd- in Portionen eingefroren hat, um so einen Vorrat anzulegen. In Erdgruben, gut eingepackt, kann Fleisch oder Gemuese so lange Zeit frisch bleiben.

Somit koennte auch ein groesseres Beutetier vor dem langen Winter interessant gewesen sein.

Die Sache mit dem Birkenpech, das ziemlich schwierig und nur unter bestimmten Bedingungen hergestellt werden kann, ist den Forschern lange ein Raetsel gewesen, bis man herausfand, dass es praktisch der erste "Heisskleber" war, den man bevorraten und immer wieder heiss machen und aktivieren konnte..

Seltsame Erdloecher, die man oft fand, wurden wohl zum verkokeln von Birkenrinde benutzt.

Mit ebendiesem Birkenpech war bestimmt auch ein wasserdichtes Gefaess aus Leder oder Birkenrinde herstellbar, das zum Transport von Wasser dienen konnte..

Die Erntezeit fuer die Birkenrinde musste abgepasst sein, damit die rueckkehrenden Herden an Wildtieren nicht zuvor kamen..

Besonders interessant sind das Obsidian, ein Glas vulkanischen Ursprungs, das als Steinklumpen im Saeckchen mitgefuehrt, unterwegs immer fuer ganz frisch gemachte Speerspitzen und Messerklingen zur Verfuegung stand. (Fertige Klingen konnten zerbrechen oder den Traeger verletzen, wenn es zu einem Sturz kam) Dieses besonders leicht abzuschlagende Gestein war scharf wie ein Skalpell, sogar noch als Ausgrabung !

Sicher haette man auch aus anderen Steinen Klingen machen koennen, was aber zeitintensiver und anstrengender gewesen waere..

Zusammen mit Faustkeilen und hammeraehnlichen Gegenstaenden und den kunstvollen Speeren aus Eibenholz (federnd) standen einige nuetzliche Handwerkzeuge zur Verfuegung.

Damit stellte man Kleidung und Haushaltsgeraet her- von einem erbeuteten Tier wurde praktisch alles genutzt, von den Sehnen fuer Seile und Garn, ueber die Felle als Decken bis zu den Knochen als Brennmaterial und als Rohstoff fuer weitere Werkzeuge und sogar zum Anfertigen von Kunstgegenstaenden.

Amulette und Kultgegenstaende waren oft aus Knochen erbeuteter Tiere gemacht.

Man fand eine 7cm kleine Elfenbein Floete - aus vielen Fragmentstuecken, mit welcher 7 Toene herzustellen waren: 37.000 Jahre alt soll das kleine Artefakt sein - spaetere Funde waren "nur" 5000 Jahre jung und wurden aus Knochen gemacht.

Ganz zweifelsfrei scheint die Altersbestimmung nicht zu sein, dh. sie bewegt sich -nach meiner Meinung- eher in dem Bereich des Glaubens und der inneren Ueberzeugung der Forscher selbst.
So manche Sensationsfunde sind auf mysterioese Weise verschwunden.. Futterneid unter den Forschern ist auch noch ein Aspekt fuer seltsame Mutmaßungen und Spekulationen.
Man sagt, viele Funde seien kurz nach dem Auffinden geschwind nochmal auf dem Friedhof beigesetzt worden, andere sollen "weggeworfen" worden sein, bevor anatomische Gutachten erstellt wurden.
Ob religioese Gruende fuer die Beseitungen vorlagen oder einfach Unkenntnis oder Angst, sind so viele offene Fragen- mehr wohl als gesicherte Erkenntnisse ueber das Leben der Neandertaler selbst.
So mancher "modernere" Mensch wurde einfach ueber die Existenz des Neandertalers geschoben, dem man eher Dummheit und Dumpfheit zuschrieb, als Kunst und Heilwissen, was dieser ganz zweifellos hatte, wie geheilte schwere Verletzungen belegen.
Man darf wohl davon ausgehen, dass die -ich sage jetzt mal einfach "Leute"- ausgepraegte Heilpflanzenkenntnisse hatten.
Gerade Wundbrand, Erkaeltungen, Blutvergiftungen etc. sind schon frueh behandelbar gewesen, bei bakteriellen Infekten wird der Mensch bis zur Erfindung des Penizillins schnell gestorben sein.
Die Pfanzenkunde war der Grundstock, aus dem Wissen ist die moderne Medizin entstanden.
Die Heckenrose (Beispiel) koennte den Vitamin C Mangel, die Menschen mit Provitamin A und andere Vitamine versorgt haben, indem sie Hagebutten sammelten und nutzbar machten.
Der Neandertaler ist wohl mit gutem Gebiss und Zaehnen ausgestattet gewesen, - er wird dafuer mit div. Mittelchen (Birkenpech-Kaumasse?) gegen Bakterien und Mundfaeule gekaempft haben. Spaetere Menschen litten an starken Abnutzungserscheinungen der Zaehne durch das grob gemahlene Getreide..

(Hier sei nochmal kurz daran erinnert, dass Getreidekleie die Aufnahme von Kalzium behindern- dh. es muss zugesetzt oder verstaerkt gegessen werden!)

Der ueberwiegende Fund an Grabstaetten ist von Kindern- die Sterblichkeit muss hoch gewesen sein - sicher ist wohl, dass die Kinder wie die Erwachsenen bestattet worden sind.

Viele Bestattungen fanden in Hockstellung oder liegend statt. (Vermutlich auch seitlich liegend- was bei den Ausgrabungen wohl nicht ganz auszuschliessen ist)

Schnittspuren an Knochen Verstorbener muessen nicht zwingend von Menschenfressern stammen, sondern koennen durchaus rituellen Charakter gehabt haben.
Sicher gab es auch extreme Notzeiten, in denen die Versuchung nahe war, Kadaver zu essen..
So manche Staemme haben die Angewohnheit, ihre Gegner zu verzehren, damit diese "ganz weg" sind oder man sich deren Kraefte zu eigen macht, indem diese im Kochtopf landen.
Es gibt einige Berichte, die wohl "schweinefleischaehnlichem Geschmack" erzaehlen - Kannibalismus kann auch religioese Gruende gehabt haben.
Desgleichen gibt es bei ueber 80% der Voelker die Vielweiberei, ebenfalls religioes oder auch mit Tradition begruendet - aber nur in 4 Prozent der Kulturen eine Vielmaennerei.
Der Neandertaler lebte in einer Zeit in welcher staendige Klimaschwankungen von nur ca 7 Grad gewesen sein sollen - genug, dass die Tier- und Pflanzenwelt aus dem Gleichgewicht kam und der massive schwere und muskuloese Menschentypus nicht genug Nahrung gefunden und wohl auch alleine schon dadurch ausgestorben sein koennte.
Die Gesamtpopulation dieses Typs war nicht so gross und so geschieht schnell das Erloeschen eines Stammes- zumal eine hohe Saeuglingssterblichkeit war und die Frau jahrelang nicht schwanger werden konnte, wenn sie ein Kind stillte- so zumindest unsere Wissenschaftler..
An den Knochen kann man entbehrungsreiche Zeiten sehr wohl ablesen.
Sogenannte Mitochondrien, die Energieversorger der menschl. Zelle sind mit dieser im Laufe der Evolution verschmolzen, behielten aber ihren eigenen DNA-Code bei, der nur von Mutter zu Kind uebertragen wird, waehrend die DNA im eigentlichen Zellkern mutiert und die Erbinformationen nach der Befruchtung des Eies veraendert zu einer neuen, die y-Chromosomen nur von Vater zu Sohn uebertragen werden.
Naeheres dazu wuerde hier zu weit fuehren- Fakt ist, dass die Wissenschaftler von der Mt-DNS (DNS - Desoxyribonukleinsaeure) die des kleinen Zell-Kraftwerks also, fuer Untersuchungen zwecks Herkunft des modernen Menschen ableiten koenne..
Die Gazetten titelten sofort "Eva kam aus Afrika" - sooo plump ist die Sache nicht, noch lange sind wir, pardon, die Wissenschaftler nicht in der Lange den komplexen Bauplan des Menschen zu entschluesseln.
Wie schnell hat sich ein Fehler eingeschlichen!
Die sogenannte "Polymerase-Kettenreaktion" erlaubt eine Vervielfaeltigung von DNA-Ketten, was die wertvolle Fund-Substanz schont- eine tolle Entdeckung!
Der Neandertaler zeigt keine Naehe zu uns modernen Menschen, weniger als wir zu Asiaten, ja selbst der Neandertaler aus verschiedenen Regionen hat erhebliche genetische Unterschiede vorzuweisen.
Der Homo Erectus war der gemeinsame Vorfahr von uns und dem Neandertaler, aus welchem sich -beginnend in Afrika- der erste moderne Mensch - zeitgleich mit dem Neandertaler - entwickelt haben soll.
An diesen zeitlichen und gebietlichen Annahmen habe ich meine Zweifel, vermutlich viele andere Leute auch..
Es ist wohl auch nicht wesentlich das zu wissen, schoen waer's halt schon gewesen- oder?

Desgleichen wollen naseweise Wissenschaftler mit komplexen Buechern den Sitz des Geistes erklaeren, indem sie die einzelnen Regionen des Gehirns erforscht zu haben glauben - an den Menschen herumschnippeln scheint denen Spass zu machen, nur mit der Ergruendung von Krankheiten oder doch aus einem Gottkomplex heraus?

Bestimmte Genome sollen fuer die Affinitaet zum Glauben oder Spiritualitaet zustaendig sein - na bitte, da hatte ich mit der obigen Annahme doch recht- oder?

Ich schreibe diese Zeilen bei "Halloween", wo die Leute wieder einmal etwas Neues aufgriffen und bei uns eingefuehrt haben.
Inzwischen nach Weihnachten und Ostern das 3. Fest in Deutschland. Wer weiss, was sonst noch auf uns zukommen wird?
http://de.wikipedia.org/wiki/Islam#Die_f.C3.BCnf_S.C3.A4ulen
http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Festtage
Fastenbrechen oder ein Opferfest?
Nun ist Halloween irischen Ursprungs und hat wohl nichts mit Religion zu tun- es ist wohl ein Mix aus Allerheiligen und keltischen Baeuchen, ein vorchristliches Ding.
Totenreich und der Gott Samhain, ueberlagert von Allerheiligen, Klamauk und Totenkulte aus allerlei Gegenden.
Halloween, Wiki
Wie alles Ausgeuferte kommt auch dieser Brauch aus den angelsaechsischen Laendern, die wohl zuerst christianisiert waren.
Teufel, Hoelle, Hexen.. ! Die Religionsfreaks wehren sich gegen dieses Fest, dabei sind diese Dinge doch nur Bruchstuecke div. Glaubensrichtungen, sozusagen "Patente" der Religion, um die Dummheit zu kanalisieren..

Aber halt, woher kommt dieses "Denken" ueberhaupt?
Wir wissen, dass im Kopf unser Hirn ist, bestehend aus 3 Teilen- das aelteste ist in der Entwicklung Millionen Jahre alt- das Stammhirn, das rudimentaere Vorgaenge unseres Organismus steuert, dann dann Zwischenhirn, das erst danach erwuchs, eine Steuereinheit sozusagen, dann kam erst langsam das Grosshirn dazu, das ueberlegte und zielgerichtete Bewegung moeglich machte- aber wie kam es zu dieser Entwicklung?

Forscher, wie Ditfurth behaupten, dass die Evolution kein Ziel gehabt habe, weil es niemanden gegeben haette, der dieses Ziel setzte.. keine handelnde Person oder Macht. Alles sei eine Folge der Struktur der Materie selbst gewesen.
Dieser These werden religioese Menschen und solche, die "an irgendwas" zu glauben in der Lage sind, heftig widersprechen.
Man denkt, dass das erste Auftreten eines Zellbuendels das "Ergebnis einer Panne" gewesen sei.. eine Mutation oder Missbildung.
Zellhaufen brauchen Nahrung, nicht nur aussen, sondern auch die Zellen in der Mitte- was bei geringeren Zahlen noch chemisch durch die Anforderung der Zellmembranen machbar war, wurde bei groesseren Strukturen zunehmend schwieriger, bis sich neue Regel- oder Leitungsmechanismen zeigten:
Nervenzellen, die mittels elektrischer Impulse die Anforderung der Zellen mitteilte, die aber - bis heute und auch bei uns - nicht direkt verbunden sind, sondern chemisch differenziert weiterleiten; ein doppeltes System, das den Vorteil darin hat, sich schnell den neuen Gegebenheiten anpassen zu koennen, dh. nicht erst auf die "Antwort" des Adressaten waren muss.
Das Ziel dieser Zellgruppe ist das innere Gleichgewicht, die Ernaehrung der einzelnen "Mitglieder" - aber auch der Abtransport des "Abfalls". Stellt man sich nun vor, man haette eine weiter gewachsenen Organismus, der sich mit Geiseln fortbewegt- und sich mit einem "Ur-Mund", einer einfachen Hoehle in der Struktur besser oder effizienter ernaehren koennte, ist der naechste Schritt nicht mehr weit und das Ding kann sich irgendwo auf einem Stein festhalten. Die Geiseln dienen nun nicht mehr nur der ziellosen Fortbewegung, dem einfachen Schwimmen im Meer- sondern ziehen andere, kleine Organismen in diesen "Mund", ist schon ein kleines tieraehnliches Wesen entstanden. Nun braucht nur noch die Sensorik in den Tentakeln oder am "Schlund" chemische Reize lebender (gut) oder toter (schlecht) Organismen unterscheiden, sich ggf. vom Untergrund loesen und treiben lassen, bis wieder bessere "Jagdgruende" erreicht werden, schon ist die kleine Hydra, ein schlauchaehnlicher kleiner Polyp fertig.
Nerven hat er, aber das war es dann auch schon.

Stark vereinfacht gesagt, geben die Hirn-Druesen chemische Signale, die Nerven leiten die Information gezielter in die entsprechende Region- Nieren, Herz, Milz etc. die dadurch zu ihrer Taetigkeit angeregt oder eben weniger angeleitet werden. Ausnahme ist der Notfall, (Streuung der Informationen) der durch das Adrealin ausgeloest- die Verdauungsaktivitaet anhaelt, mehr Zucker und Sauerstoff zur Verfuegung stellt- um so eine Verteidigungsbereitschaft bereitstellt, die ueber die eigentlichen Anforderungen hinaus geht.
Der Signalaustausch von Stoffwechselprodukten koennte der Anfang der hormonalen Funktionen gewesen sein.
Diese "Ganglien-Zellen", (Nerven) die als Mittler elektrischer Art die chemischen Funktionen unterstuetzen, haben erst unser Leben ermoeglicht - wohl mit Sicherheit als Anhang oder Fortsetzung oder Sender zu den benachbarten Zellen gebildet, damit selektiv Information "gesendet" werden kann.
Direkten Kontakt haben diese Ganglien jedoch nicht - die Enden dieser Verbindungen nennt man "Synapsen" - die Traeger dazwischen sind hormonartig angelegt.
Wir erinnern uns- chemische Verbindungen alleine sind an alle potentiellen Empfaenger gerichtet, gelenkt ermoeglichen sie erst die Geiseln zur Fortbewegung und alles weitere, das den kleinen aber schon perfekten Organismus ueberleben laesst, der sich aus einem kleinen Zellhaufen in einen kleinen -fast passiven- Jaeger entwickelt hat.

Wissenschaftliche Waelzer durchzuackern bedarf einer bestimmten Technik, ich hoffe, dass es mir gelingt, das fuer uns Laien Wesentliche herauszuschaelen.

Nun muss sich sagen, dass mir die Abhandlungen dieses Autors nach folgenden Zeilen so widerwaertig unsympatisch waren, so ethisch unhaltbar, dass ich das Buch sofort zugeklappt habe und beschloss, sowas nie wieder zu lesen!
(Er schildert Versuche von "handzahmen Schimpansen", denen mal kaltes Wasser in ein Schlaeuchelchen getan wurde- das bis zum Hirnstamm ging, wo diese dann froestelten bis zum Zaehneklappern, dass man es im ganzen Raum vernahm oder die Vergabe von heissem (!) Wasser dorthin, dass diese anschliessend fast kollabierten, die Zunge heraushaengen hatten und -trotz unveraenderter Raumtemperatur- schwitzen..
Tut mir leid, da hoert bei mir der Spass auf, diese elenden Waenzte sollten das an sich selbst ausprobieren und nicht an einer wehrlosen Kreatur!
(Mir graust es davor, diesen Leuten irgendwann mal im Krankenhaus unter die Haende zu kommen)

Exkurse inmitten des Exkurses "Geschichtliches"? Ja, warum nicht?

Wie wir nur fest eingestellte Empfaenger einer bestimmten Frequenz des Lichtes sind und die sehr viel groesseren "Unbekannten", die sich unseres Erkennens entziehen, die ganze Welt der fuer uns unsichtbaren Wellen und Strahlungen, so sind auch auf die Erkenntnisse des "Paranormalen", aber auch der Geschichte, was durch die neuere Wissenschaft aufgeschluesselt wurde, angewiesen. Ich haette gerne einmal kurzen Einblick in das Leben und Wissen der Menschheit in weiteren 2000 Jahren, wie sie seit der neuen Zeitrechnung vergangen sind. Phantast, "Kuenstler" oder Esotheriker bin ich genauso wenig wie Religionsfreak oder Science Fiction - Fan..

So kam das naechste Buch an die Reihe, das ich Euch, geneigte Leser, gerne empfehlen moechte:
Charles Berlitz, Der 8. Kontinent von 1991.
Eine sehr spannende Lektuere mit ueberraschenden Uebereinstimmungen, die sich in viele wissenschaftliche Bereiche bis in die Religionen und die Urspruenge der Menschheit erstrecken. Die Kontinentalverschiebungstheorie wuerde keinen Platz fuer Atlantis lassen, so wird im Buch geschrieben- wobei allerdings angemerkt werden kann, dass durchaus auch ein Auseinanderreissen der Urlandmasse eine 3 statt 2 - Teilung bewirkt haben koennte - spaeter, beim weiteren Auseinanderdriften koennte der mittige Teil, des im Atlanik verbliebenen Teils, durch das Vakuum nach unten gezogen worden sein, wie das geschlossene Systeme so an sich haben. Ich denke eher an ein Umkippen von kleineren Landmassen im Magma-See der Erde- nicht lachen: In meiner Grundschulzeit habe ich an der Tafel bemerkt: Die Erdteile sehen aus, als ob sie einmal zusammen gewesen waeren. Ach, was habe ich da alles an Hohn und Spott einstecken muessen, angefeuert vom Lehrer, der sich ansonsten mehr fuer die jungen Frauen interessierte - wie man beim Scheitern seiner Ehe merkte. Das war einer der typischen Akademiker, mit denen heute Politik gemacht wird- eingebildet und hochnaesig, immer darauf bauend, dass ihr einmal irgendwann erworbenes Wissen fuer die Ewigkeit gilt.. Nun, heute bin ich da rehabilitiert, die Platten sind tatsaechlich in der Drift. Schmelzende Eismassen werden ein so starkes Anwachsen des Meeres eher nicht bewirkt haben, als vielmehr ein Absacken des Untergrundes und woanders ein Aufsteigen von Landmassen. (Siehe: Geologie des Taunus) Wenn sich Kontinentalplatten beruehren, schieben sie zuweilen -wie Eisschollen- uebereinander, was Aufwerfungen bedeuten kann. (Anden und andere Gebirge, auch die Alpen) Wo ein Plus entsteht, kommt woanders ein Minus. Andererseits soll Groenland "Gruenland" -d.h. frei von Eis gewesen sein, die Kuesten der Meere sehr viel weiter zurueckgedraengt gewesen sein - auch das waere ein denkbares "Versinken", wenn danach das Wasser wieder in den Ozeanen anstieg. Zur Geschichte traegt dieses Buch weitaus staerker bei, als man zuerst denken mag: Die alten Griechen haben die Story von Atlantis und alles was damit zusammenhaengt, immer wieder weiter getragen. Somit auch die Geschichte der Sprachen und deren Herkuenfte oder besser Gemeinsamkeiten.

Die Geschichte der Menschheit ist auch eine der Herkunft- man sagt, die Einwohner des untergegangenen Kontinentes Atlantis seien hellhaeutig gewesen und gross gewachsen- die Vorlaeufer des Cro-Magnon-Menschen.

Interessant ist auch die Sache des antiken Seehafens Tartessos in Suedspanien, der in der Bibel "Tharsis" genannt wird. Deren grosse Flotte soll dem Koenig Salomon wertvolle Waren Hirams alle drei Jahre gebracht haben. Beladen mit Silber, Gold, Affen und Pfauen, Elfenbein und.. vermutlich auch Sklaven. "So uebertrag der Koenig Salomon alle Koenige der Erde an Reichtum und Weisheit.. " (1.Koenige 20/22,23)

An anderer Stelle liest man von einem Anstieg des Meerwassers von 90 Meter auf der ganzen Welt und davon, dass die Antarktis eisfrei und naeher an Feuerland und am Aquator gewesen sein soll. Evtl. rotierte die Erde schneller, so dass der Aequator staerkeren Fliehkraeften ausgesetzt war?

Man liest von auf der Sima-Kruste schwimmenden tektonischen Ebenen, die fuer immer wieder heftige Beben und Senken verantwortlich sind- es stossen einige Platten im Atlantik aneinander - die eurasische, afrikanische, nordamerikanische und die karibische Platte.

Niemand riskierte Kopf und Kragen als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden, wenn Erkenntnisse aus alten Bibliotheken oeffentlich bekannt gemacht worden waeren - so kam die Einstellung, dass das Wissen der Menschen immer groesser war, je mehr man in die Vergangenheit blickte..

Das wissenschaftliche schwarze Loch kam durch Eroberungen und Feldzuege, durch Religion - genau wie durch Naturkatastrophen, die alles verschuetteten und zerdepperten - Einfalt und Gier sind Religion und Herrschaften, querbeet durch alle Zeiten, jeweils eigentlich als Ungluecke, denn als Gewinn. Buecherverbrennungen, Vernichtung allen Wissens waren das stete Resultat.

In dem genannten Buchwerk steht alles ausfuehrlich beschrieben, sehr lesenswert, wie gesagt.

Die Roemer nahmen ihr Wissen von den Griechen, die Griechen von den Babyloniern, diese die Kenntnisse der Sumerer, die wiederum von den Hindus, die wohl alle schon sehr gut mit Zahlen umgehen konnten. (heute scheint das allerdings eher umgekehrt zu sein)

Alte Voelker kannten die Sterne besser, vieles wird heute durch die Wissenschaft bestaetigt.
Aufzeichnungen und Landkarten, die sogar genaue Kuestenlinien und Fluesse unter dem heutigen Eis zeigen, Darstellungen von Flugzeugen und Batterien und Gluehlampen in Aegypten.. seltsame Linsen und geschliffene Kristalle, deren Bedeutung noch immer nicht bekannt sind... Sternenbilder von Planeten, die den "dunklen Planeten", der nur alle 350 Jahr zu sehen ist, zeigen.. Hopi-Indianer wussten von den Polen und dass diese gekippt waren, ihre Lage veraendert hatten, man ersann die die Zeit, in der ein kompletter Umlauf aller Gestirne im Raum unserer Erde passiert: 25.826,6 Jahre ! Diese babylonische Berechnung soll nach der heutigen Wissenschaft gerade mal vier Zehntel eines Jahres abweichen ! Ganz offenbar waren fruehe Seefahrer in der Lage Nachts sicher zu navigieren.

Diodorus von Sizilien:
"Die Aegypter waren Fremde, die sich in ferner Zeit an den Ufern des Nils niederliesen und die Zivilisation ihrer Heimat, die Kunst des Schreibens und eine hochentwickelte Sprache mitbrachten. Sie waren von dort gekommen, wo die Sonne untergeht, und waren das alleraelteste Menschengeschlecht."

Demzufolge sind wir direkte Nachfahren der dummen Hirten von Atlantis oder den Cro-Magnon-Menschen, mit ein wenig Aeqypterblut gemischt..

".. und die Goettersoehne kamen auf die Erde und nahmen sich Frauen" (Bibel) In diesem Zusammenhang denke ich immer daran, die Bezeichnungen der Stellen in diesem "heiligen" Buch einmal alle auf dieser Seite zu veroeffentlichen, die mir seltsam vorkamen.. (Durchgeackert und mit Konkordanzen versehen, waere das kein grosses Unterfangen)

Dass die Pyramiden weniger Grabstaetten als Zeugnisse einer umspannenden Kultur, die um die halbe Welt zog, die sich aequatorianisch nennen koennte. Als Zeugnisse ihrer Kultur und als Dokumentensammlung ihres Wissens, die viele Naturkatastrophen ueberdauert haben, stehen sie wie steinerne Wegweiser auf der Erde. Die Erde hat sich in der Neigung ein wenig verschoben, die Pyramiden nicht, in deren Inneren man Salzablagerungen und Muscheln gefunden hat, wo schon ewig kein Wasser war..

Die Flugzeugabbildungen waren uebrigens sehr flugfaehig, wie man heraus gefunden hat..

Wie in dem Film "Der Planet der Affen" sehr gut aufgearbeitet wurde, hat sich die Menschheit jeweils selbst vernichtet, zumindest den hochentwickelten Teil davon, waehrend die "Dummkoepfe" oder "Hinterwaeldler" ueberlebten- und fleissig verdummende Religionen bastelten, deren geringe Wahrheitsgehalte immer wieder uebereinstimmend von "Sintfluten" und aehnlichen Dingen kuenden.

"Panem et circensem", Brot und Spiele halten auch heute noch die Massen dumm und gefuegig, das hat sich bewaehrt.

Es waere nicht sonderlich verwunderlich, wenn die Drogon, ein primitiver Stamm in Afrika, den Sirius (Hundsstern) zum Anbeten ausgesucht haette- wenn da nicht auch die Rede vom "dunklen Begleiter" gewesen waere, dem mit dem schierem Auge unsichtbaren Sirius B .. dem "schwersten Ding im Universum".

Der indische Philosoph Aulukya beschreibt - 2800 Jahre vor Einstein - die Relativitaetstheorie..

Sonderbare Dinge gibt es zur Genuege zu berichten- z.B. 1851 in Dorchester, US, wo man einen kunstvoll gearbeiteten Silberbecher im Granitfelsen eingebettet- gefunden hat.. (Das Buch hat eine Reihe solcher Begebenheiten- eine empfehlenswerte Lektuere, die vermutlich im Buch-Antiquariat oder auf Flohmaerkten noch zu haben sein duerfte)

Im franz. Lamarche sind 30.000 Jahre alte Hoehlenzeichnungen, die glattrasierte und mit gepflegten Bart- und Haartrachten geschmueckte Artefakte zeigen..

Sonderbar, dass alle Kalender, so unterschiedlich sie auch sein moegen, irgendwie alle um die gleiche Zeit starten..

Peruaner behaupten, die schweren Steinquader fuer die riesigen Mauern waeren "eingeflogen" worden..

In Jugoslawien buddelte man ein Dorf aus, das 7000 Jahre alt ist und .. dessen Haeuser auf Zementboeden ruhen, ein Material, das erst 5000 Jahre spaeter von den Roemern "entdeckt" wurde..

Die Nordsee soll Land gewesen sein, vom Rhein durchflossen - vor Schottland bis nach Suednorwegen!
(Durch Ergebnisse von Oelbohrungen erhaertet)

Das juengste Gebirge (30.000 Jahre alt) sind wohl die Anden- 6000mtr hoch und davor eine tiefe See, 6000mtr tief..

Je mehr die Augen nachlassen, um so klarer beginne ich zu sehen; "Geschichte" wird neu formuliert werden muessen, je weiter sie ausgeleuchtet werden wird. Noch sind die offiziellen Wissenvermittlungen arg eingeschraenkt, die in den Schulen vermittelt werden, wobei ich die Studiengaenge nicht beurteilen kann..

Richtige Massengraeber aller moeglicher Tiere in rauhen Mengen rund um die Welt beweisen ein umfassendes Sterben, das wohl eben auch auf ca 12.000 Jahre vor unserer Zeit angesetzt werden kann.

Die Zeit der Polumkehrungen der Erde liesen dieselbe ohne den Schutz sein, der uns vor den Gesteinsbrocken aus dem All schuetzt, die sich immer wieder hierher verirrt haben: Wenn Venus, Sonne, Erde und Mond in Uebereinstimmung stehen, haette so etwas passieren koennen.

1947 ist im Irak bei Ausgrabungen -nach einigen Kulturschichten mit babylonischen und sumerischen Artefakten eine vier Meter dicke Schicht aus Lehm und Geroell zu Tage getreten - unter dieser fand man eine geschmolzene Schicht, die starke Aehnlichkeit mit dem Boden von Atomversuchsgelaenden gehabt haben soll.

An der franz. Kueste fand man unter Wasser Bergwerksschaechte und Huetten-Schmelzen- aus einer Zeit, in der angeblich Hoehlenmenschen gelebt haben sollen.
In der Aegaeis bei der Insel Melos standen Taucher ploetzlich in einer alten Akropolis, von welcher Strassen in die Tiefe fuehrten..
Man spekuliert, dass frueher das Mittelmeer sehr viel kleiner und tiefer gelegen gewesen sein soll- und dass durch ein Beben die Strasse von Gibraltar dem Ozean ein Tor geoeffnet hat..

Die vielen seltsamen Grossbauten und die vielen schnurgeraden Linien auf der Erde koennten mit dem Magnetfeld in Verbindung stehen oder gestanden haben.
Da sich die Polachsen etwas verschoben haben, waere die Rueckkehr zu der alten Lage eine vermutlich sehr interessante Ueberraschung.. s.o.
Diese These wird von einigen Leuten vertreten.

Soweit hierzu meine Reisen an das Ende von Geschichte und Geschichten ist wohl noch immer nicht zu Ende..
Einige Buecher taugten mir nicht zur Umsetzung, eines ist "Reisen an das Ende der Geschichte" - klingt spannend, ist es aber nicht. Hier wollte wohl jemand ein dickes Buch schreiben, mehr nicht. Bei manchen dieser Werke hat man das Gefuehl, Sand zu kauen, so zaeh geht es um den Brei herum.
Meine Seiten sollen eine interesante Essenz bilden, von dem was anreizen und anlocken kann, sich selbst mit der Geschichte zu befassen, die sich in vielen Ueberlieferungen spiegelt. (Ich moechte ein wenig das nachholen, was "Schule" verpennt hat oder von den Lehrkraeften absichtlich versau-beutelt wurde, weil jene alles Alte grundsaetzlich ablehnen, ein Relikt der "Denke" aus der Studentenzeit?) Geschichte muss nicht langweilig sein, kein Aufzaehlen von Jahreszahlen, sondern die Darstellung von Ueberlieferung, gelebter Kultur, die nicht kuenstlich kuenstlerisch ist, sondern von den einfachen Leuten stammt, von jenen, die taeglich um ihr Brot haben kaempfen muessen.

Ein schoenes Beispiel manipulatorischer Reden ist die Lehre der Rhetorik,
einem Thema, dem man sich einmal zuwenden sollte.. um dann in die Wald zu laufen um den Menschen fern zu sein.

Wie auch immer- z.Zt. lese ich das Buch "Wolfspirit", das richtig interessant ist: Dort wird beschrieben, wie in Kanada die Autorin ein langes und ungewoehnlich intensives, ausdauerndes Wolfsgeheul zu hoeren war, als sie auf einer Tour im Nationalpark war. In der Huette des Rangers angekommen, lief im Fernsehen die Uebertragung vom 11.September, wo alle geschockt waren, wie wir am anderen Ende der Welt ebenso: Eine Weltanschauung und eine Weltmacht in Ohnmacht, tausende Tote und unsaegliches Leid, das zu dieser Zeit ueber die Bildschirme flimmerte. Ich kann mich noch gut an diese Stunde erinnern, wo wir alle fassungslos die Geschehnisse verfolgten. Das muessen die Woelfe in dem einsamen Flusstal ganz offenbar gespuert haben, die sonst dieses Spektakel nicht machen, an das sich der Wildhueter wohl sonst erinnert haette. Bei uns war der Tod und die Trauer sehr wohl durch den Peter zu spueren, als meine Mutter ging- wie oben geschrieben, hat dieses Heulen 14 Tage gedauert, das er immer wieder anfing. Die Forscherin, welche das Buch schrieb dachte an die Wolfsmythen, die in vielen Kulturen verehrt wurden: Der Wolf als Vermitteler zum Totenreich, man glaubte, dass diese Tiere zwischen den Welten hin und her reisen konnten. In der alten Edda symbolisiert der Wolf das Ende der Welt oder die Niederlage der Goetter..
Edda

Die Urspruenglichkeit des Wolfes haben wir durch diesen Hund ganz eindeutig hautnah erfahren- in allen Details und das ueber 14 Jahre lang,- das war eine echte Offenbarung, da sind wir uns alle einig gewesen.. es war wohl eher ein zahmer oder "zivilisierter" Isegrim als nur ein Hund.
Ueber zwei Jahre nach seinem Tod kommen noch immer ueber 140 Besucher monatlich auf die Seite
Peter im Web!
Die Bewohner der Westkueste Kanadas lassen alles ein wenig ruhiger angehen: "was ich nicht brauche, das brauche ich auch nicht zu verdienen!"
(Vermutlich werden die von einer Bankenkrise wohl nicht betroffen)
Cowboys sollen "generell grosse Gentlemen" sein, "maennlich wie kaum eine andere Gesellschaftsschicht" und waeren "allergisch gegenueber Bevormundung, sei es vonseiten der Regierung oder durch uebergescheite, praxisferne Studenten".
Soviel vom Menschenbild anderer Laender ;) das auch bei uns stimmen koennte, wo bestimmt 90% aller Fehler von der gleichen Klientel getan werden, aber nur wenig, sehr wenig der Handreichungen fuer den Naechsten.

Wieviele Menschen in der Welt nur ueber die Buechereien den Zugang zum Internet haben, ist mir nicht bekannt - zuweilen lese ich davon: Mir waere es eine Freude, zum Lesen angeregt zu haben.



Die Buecherei hat wieder einige interessante Dinge bereit- mehrere Buecher ueber Ausgrabungen, ganz allgemein, ein Buch ueber Zigeuner, Treppenwitze der Geschichte und die Geschichte eines Landkreises in unserem Hessenland. Langweilig wird mir bestimmt nicht !

Seit dass der Mensch schriftliche Ueberlieferungen setzen kann, war auch der Wunsch nach idealisierter Lebensbeschreibung, der Wunsch vorhanden, Paradiese zu schildern, Ueberlieferungen zu schoenen, sie "lesbarer" oder einfach interessanter fuer die Leserschaft zu gestalten. (Wer -ausser mir- liest schon gerne trockene Fakten, die womoeglich auch noch ueber die Quellen gesehen uebereinstimmen, also der Willkuer der gezielten Faerbung bar oder abhold sind. Und dann kommt da noch die "kuenstlerische Freiheit" der Gestaltung und Ausschmueckung dazu und schon wird es lustig, auch wenn der "Wahrheitsgehalt" ein "wenig" leidet ;)
Ob diese nun religioeser oder poetischer Art waren, ob es sich um geschoente Darstellung von Beutezuegen, pardon Missionierungen und Feldzuege und Schlachten handelte, oder um Stilblueten oder Bonmots, "Treppenwitze", Dinge, die beruehmte Leute -meist posthum- in den Mund gelegt bekamen und die sich als hartnaeckiger als die wirklichen Werke zeigten, ist eigentlich egal.
Letztlich dient alles der Unterhaltung, ob man diese gehoben oder seicht ansieht, ist oftmals nur eine individuelle Betrachtung. Gut, das kann ich nicht beurteilen, schliesslich habe ich nicht studiert, ja nicht mal Abitur !
Bei der "Recherche" um Atlantis sind Dinge zutage getreten, die mal hier mal dahin verwiesen, - rund um die Welt gingen die Mutmassungen und Annahmen. Nun lese ich davon, das Libyen bis Benin oder der Westrand Afrikas von "Atlantiden" besiedelt gewesen sein sollen- zumindest haetten sich viele Namen aus Libyen mit seiner Syrte nach Poseidon benannt, eine Synonym fuer Atlantis. Dann lese ich davon, dass man Werke Platons als "platonisch" bezeichnete- ein recht witziger Hinweis auf den Wahrheitsgehalt
Platons dialektische Dialoge- die wohl dann eher nur platonisch oder gedacht gewesen sein koennen.. ;) ..als ein Hinweis oder Satire auf die ausschweifenden Reichtuemer und Lebensstile mancher damaliger Zeitgenossen in Kombination mit einem drohenden Strafgericht der Goetter!

Nun sag' mal einer, ich haette Atlantis nicht auch entdeckt! (Somit haette ich fuer heute wahrhaft genug geleistet.. wobei mir schon fast wieder leid tut, den Mythos oder ein weiteres Stueck Geheimnisvolles entzaubert zu haben. Das bringt mich fast in eine Reihe dener, die bei den guten und friedlichen Christen oder Israeliten als schlimme Ketzer gebranntmarkt wurden, wenn man ihr Kartenhaus wackeln lies- seltsame Sintfluten gab es schon weitaus frueher zu berichten, was bis heute keinen dieser Glaubensbrueder nachdenken lies)

Die Elfenbein-Tuermler der Akademien machen allermeistens das, was man bei die Krankheit der alten Maenner schimpft: Sie gruebeln ueber Luftschloesser nach..

Eine Biographie des fahrenden Dichters Homer in der Uebersetzung von Wolfgang Schadewaldt hoert sich so an:
"..ein echtes Volksbuch, das Ernst und Scherz auf eine gutmuetige Art mischt, sich wohl neben dem alten Aesop, unserem Till Eulenspiegel der dem Doktor Faust sehen lassen kann. Es birgt den Kern echter Ueberlieferung ueber die Person des Iliasdichters, in dem wir nach langen Irrwegen heute wieder einen wirklichen Menschen erkennen."
In der Tat sind diese griechischen Hinterlassenschaften mit freundlichen Worten kaum zu beschreiben, liest man sie mit klarem Verstand.

Das "Deutsche" kommt wohl aus dem Adjektiv "thiudisk", abgeleitet von dem Substantiv "thiuda", Volk. Aufgespalten in viele Einzelstaemme, die sich nicht gruen waren und nur zwecks Abwehr von Invasoren -zeitweilig- zusammenhielten, entzweiten sich Doppelsprachige im Westen langsam von denen im Osten, die nicht nur durch den Rhein raeumlich getrennt waren. Der Sprachforscher F. Kuntze hat das Wort "Deutsch" 1897 erklaert. (Gefunden habe ich nach diesem Hinweis leider keinen Eintrag im Web)

Der Kreis Friedberg wird etwas aus seiner Chronik bei mir einfliessen lassen:
Der Raum Friedberg zaehlt zu den aeltesten Kulturlandschaften. Die Spuren seiner Zivilisation lassen sich weit in die vorgeschichtliche Zeit zurueckfuehren- bis in die Altsteinzeit, ca 10.000 Jahre vor Christus.

1832 war eine sozial unruhige Zeit in diesem Landkreis, Ruhe und Sicherheit hies die Parole. Die Aufruhrgedanken von 1813 hatten 1830 wieder Feuer gefangen, bei dem Namen aktiv wurden, wie der Lehrer und Rektor Friedrich Ludwig Weidig, sein Mitarbeiter Georg Buechner, eine Freiheitsfackel, in guter Gesellschaft mit Boerne und Heine.

1848 - das Gesetz verkuendete: "In der Absicht, die Verwaltungseinrichtungen mit den Bedingungen der Selbstthaetigkeit des Volkes fuer seine oeffentlichen Angelegenheiten in Einklang zu bringen und das Volk bei wichtigeren Zweigen der Bezirksverwaltung durch Maenner seiner Wahl zu betheiligen, haben Wir mit Zustimmung Unserer getreuen Staende verordnet.." So wurde das Grossherzogtum in 10 Regierungsbezirke eingeteilt.

Der Anfang war getan, anhand dieser Aufloesung sieht man, wie sich die herzoegliche Gewalt wurde durch einen Verwaltungsmoloch abloest, der sich bis heute verselbstaendigt hat und in Brüssel seine Krone gefunden hat..

Ein leckeres Detail aus dieser Chronik: "Weil alte Abdeckereien aufgelassen werden muessen, gruendeten die kreisfreien Staedte Frankfurt, Hanau, Giessen, mit den Landkreisen Giessen, Wetzlar, Buedingen, Usingen, Obertaunus, Main-Taunus, Hanau, Gelnhausen und Friedberg einen Zweckverband fuer Tierkoerperbeseitigung mit dem Sitz in Friedberg, der eine moderne Fleischmehlfabrik bauen wird - sie soll auch die bayrischen Landkreise Alzenau und Aschaffenburg bedienen"

Fuer uns "Verbraucher" bedeutet das, dass "Fleischmehle" in zig Weiterverarbeitungsstufen als Zwischen- und Halbfertigprodukte in die Nahrungskette gelangen, ob als Schweinefutter oder gar als Rinderfutter (BSE!) und wer weiss, wo sonst noch. Wer sich mit der Materie befasst hat, weiss, dass die Abdeckereien nicht nur Knochen und Abfaelle der Schlachtereien "Fleischproduktion" jeder Art aufnehmen, sondern auch verendete Tiere, Kadaver und totgespritzte Haustiere vom Tierarzt.

"Um die Begabungsreserven im suedlichen Kreisgebiet besser zu erfassen, errichtet der Landkreis auch in Bad Vilbel ein Gymnasium."
(Die Schueler anderer Schulen und in der Lehre der Berufe sind wohl nicht als "begabt" eingestuft)

"Der Buerger dagegen in einer schlecht gebauten Stadt, wo der Zufall mit leidigem Besen die Haeuser zusammenkehrte, lebt unbewusst in der Wueste eines duesteren Zustandes" (Goethe zur Baukunst)

Die Arbeit in den Salzsalinen war hat und beguenstigte den schmerzhaften Rheumatismus- so sann man schon frueh auf Abhilfe und baute eine ebenerdige Huette, in der eine Wanne mit heissem Heilwasser installiert wurde- das erste Knappschaftsbad- lange bevor jemand daran dachte.. als durch den Salzbergbau der Salinenbetrieb zu unwirtschaftlich wurde, war das zweite Standbein, der Kurbetrieb- gestartet. Eine wunderbare Fuegung, wie ich finde.

"Eine Polizeiverordnung verbietet das hutelose Herumlaufen der Gaense, das Fahren von Mist und stinkender Jauche in den Parkanlagen, das leichtfertige Tragen von Sensen, das Urinieren auf den Strassen. Sie laesst nichts aus, was an doerfliche Gepflogenheiten der guten alten Zeit erinnern koennte, denkt an alles. Wer die Waende der Trinkhalle und die auf denselben befindlichen Gemaelde beschaedigt, beschmutzt, beschreibt, wandert ins Kittchen, dem Angeber winken bis zu 10 Taler Belohnung. Bettelnde Kinder werden wie streunende Hunde eingefangen und mit einer Tracht Pruegel nach Hause geschickt.. Die Tage, in denen eine stattliche Gaenseherde statt eines Kurorchesters auf die Weide watschelte, sollten nach Willen der Obrigkeit endgueltig vorueber sein. Ueber diesen munteren Aufgalopp fallen die Schatten der Weltgeschichte. Der preussisch-oesterreichische Krieg 1866 fest im Stettiner Frieden Kurhessen von der Landkarte. Er macht Nauheim auf wenige Wochen zwangs-preussisch, bis es zur Gebietsabrundung gegen Bad Homburg ausgetauscht und dem Grossherzogtum Hessen-Darmstadt einverleibt wird."

"Aus jenen Glanzjahren stammt Bad Nauheims Charakterisierung als "Weltbad". baulich gesehen hatte die Gruenderzeit Einzug gehalten, die grosse Promenade der Parkstrasse wurde im Volksmund zur "Hypotheke-Gass", das Hypothekentuermchen zum beherrscher des Stadtbildes. Eine Bauperiode wie kaum je zuvor setzt ein. Ueppige Fassaden, Hotelpalaeste, nicht immer schoen, geben ein stil-loses Gesicht. Kein Haus bleibt ohne feudal klingende, vielfach fremdlaendische Namen. Die Bezeichnung "Villa" ist das mindeste.. "

"Mit einem jungen Wesen weiblichen Geschlechts hielt im Sommer 1911 die Neuzeit Einzug. Am hellichten Tage macht ein Backfisch in einem Hosenrock auf der Kurhausterrasse betraechtliches Aufsehen. er sei aber so elegant geschneidert gewesen, mehr Rock als Hose, und alsbald auch wieder verschwunden, dass die zwangsweise Entfernung der kuehnen Traegerin nicht notwendig geworden sei, schrieb die Lokalzeitung empoert und beruhigt zugleich."

Damals tat sich eine private Spendengemeinschaft auf, die Fuersorgemassnahmen- ganz ohne Verwaltungsakte- versuchte zu loesen. Mit einem "Hospital fuer Minderbemittelte", lange bevor der Begriff "Wohlfahrt" geboren war. Die neuen Sozialversicherten kamen erst nach dem 2. Weltkrieg auf, die bald das Gros der Kurgaeste stellten. Diese durften nicht auf allen Baenken der Parks sitzen, sie waren mehr geduldet- mussten bei Haus- und Kuechenarbeiten helfen, die im Kurbetrieb so anfielen.. sie durften die anderen Kurgaeste nicht um Almosen angehen! "Der Sozialcharakter des Bades lies deshalb auch einen Koenigsbesuch aus Saudi-Arabien 1959 fuer ernsthafte Betrachter zu einer seltsamen Randerscheinung werden, auch wenn die Journalisten noch so ueberschwenglich im Karl-May-Stil von Mohren und Saebelgerassel und 1001-Nacht schwaermten.." Echte Krankheiten wurden wohl erst danach in den Kurbaedern behandelt.

Die Heilbaeder haben nach dem WKII einen Strukturwandel durchgemacht, weg vom feudalen Stenz mit Amusement und gesellschaftlicher Hofart zur Heilung von Krankheiten der Masse in manigfaltiger Art von der Praevention zur Akutbehandlung bis zur Heilnachsorge und Rehabilitation ist heute ein breites Spektrum dieser Sparte zu finden. Die Kassen leisten heute eine umfassende Betreuung von Kranken, wie jeder weiss.

In der Friedberger Chronik steht ein interessanter Hinweis: "Carl Brod habe auf seinem Grundstueck am Marktplatz bohren lassen und .. ein Riesensprudel sei "ploetzlich haushoch ueber Tag mit 532 Liter pro Minute an Mineralwasser hochgestiegen". (im Jahr 1900)

"Im Mai 1945. Der Krieg ist zu Ende. Amerikanische Truppen haben Butzbach besetzt. Am Ende fuenf langer Kriegsjahre war die Stadt noch von den Bombenangriffen heimgesucht, halbjahrtausendaltes Baugut in wenigen Minuten zusammengeworfen und das Leben zahlreicher Maenner, Frauen und Kinder fuer immer ausgeloescht worden. Wo ehedem Tag und Nacht die Haemmer schlugen, wo taeglich Industrieerzeugnisse entstanden und sich von Butzbach ueber die ganze Welt hin verbreitete, herrschte unheimliche Stille. Kein Rad bewegte sich, kein Schornstein rauchte. Die Belegschaften in den Fabriken waren dem moerderischen Geschehen der letzten Kriegsjahre ausgewichen und hatten sich irgendwohin verstreut. Die Menschen, die die zurueckgeblieben waren, hielten sich in ihren uebrig gebliebenen Behausungen auf, dem Ungewissen entgegensehend. Die Taunus- Weidig- und Waldstrasse und Teile der Innenstadt waren noch voll vom Schutt der Bombenangriffe. Der Bahnhof war zerstoert, die Eisenbahnverbindungen unterbrochen. Die Strassen lagen vielfach im Dunkeln. Das staedtische E-Werk musste zuerst die Leitungen wieder herrichten. Die Wasserversorgung war zum grossen Teil ausgefallen. Die Abwasserkanaele an vielen Stellen zerbombt. Obwohl es an Wohnraum fehlte und noch Fluechtlinge und Evakuierte zusaetzlich in der Stadt untergebracht werden mussten, beschlagnahmte die amerikanische Besatzung eine grosse Anzahl Wohnungen wie Moebel und Hausrat. Ueberhaupt redete die Besatzung oft in die Verwaltung massgeblich hinein und verhinderte manche notwendige Massnahme. Das gesamte Leben stand unter dem Zeichen des Hungers und der Not. Wohnungen, Gebrauchsgegenstaende, Lebensmittel, ja, man kann sagen, alles, unterlag der Zwangswirtschaft. Zu allen wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten kamen die furchtbaren seelischen, geistigen und kulturellen Folgen des Krieges und des Zusammenbruchs. Die Jugend war ohne Halt. Schiebungen waren Tuer und Tor geoeffnet. Der Schwarzhandel bluehte. Der durchschnittliche Monatsverdienst eines Arbeitnehmers entsprach dem Schwarzmarktpreis einiger amerikanischer Zigaretten. Der Wert des Geldes sank von Tag zu Tag, bis Juni 1948 nach der der Geldumstellung ein verarmtes Volk vorhanden war. Die Stadt hatte ihre Geldreserven verloren und musste von vorne anfangen. das war die Bilanz nach Kriegsende."

Weiter: "Aber die Menschen wollten leben, wollten nicht untergehen. Sie fragten taeglich im Rathaus: Was sollen wir essen, womit sollen wir uns kleiden, wo koennen wir wohnen? Die Stadtverwaltung hatte die riesengrosse Aufgabe, ihren Buergern zu helfen, denn nur die kleinste Einheit -die Gemeinde- war funktionell noch vorhanden. es konnte nirgends auf lange Sicht geplant, Entscheidungen mussten schnell getroffen werden. Stadtparlament und Magistrat sahen riesige Aufgaben und kaum zu bewaeltigende Arbeit vor sich. Doch alle packten herzhaft und mit bewundernswuerdigem Optimismus die Arbeit an. Es waren meist die aelteren Jahrgaenge, von den Nationalsozialisten Ausgeschaltete oder von ihnen Verfolgte, die sich wieder zur Verfuegung stellten, weil die juengere Generation fehlte, keine Erfahrung besaß oder wegen nomineller politischer Belastung nicht taetig sein konnte.."

"Als Durchgangslager war die Wetterau schon seit der fruehen Eisenzeit bekannt. Die damals dort ansaessigen Kelten statteten ihre Doerfer mit Befestigungsanlagen aus, von denen noch heute in manchen Doerfern Reste anzutreffen sind. Der Durchgangscharakter der innerhalb des frueheren Limes liegenden Landschaft, der durch die vielen vorhandenen roemischen Strassen unterstrichen wird, praegte das Siedlungsgebiet des Landkreises. Am Rande dieser Waelder und vor allem in den Flussniederungen entstanden die menschlichen Siedlungen (elf Ortsnamen enden auf ..bach). Von den 71 Gemeinden des Kreises Friedberg haben 19 die Endsilbe ..heim, die wohl meistens aus fraenkischer Zeit stammen. Auf ..rode und ..hain enden drei Orte, was darauf schliessen laesst, dass in den Rodungszeiten die Gruendung von Siedlungen stark zurueckgegangen ist. Vor dem 15. Jahrhundert gab es noch mehr Orte als heute. Der Siedlungsschwund seit dem Hochmittelalter betraegt 37 Prozent. Wassermangel und geringe Ertragsfaehigkeit der Boeden mag die damaligen Bauern bewogen haben, nach guenstig gelegeneren Orten in der Naehe umzusiedeln. Nur wenige Doerfer sind in den Fehden des Mittelalters erloschen, wie z.B. Hueftersheim und Eizebach bei Ober-Moerlen, die in der mainzer Stifts-Fehde 1462 zerstoert und auf Anordnung der Landesherrschaft nicht wieder aufgebaut wurden. Einen grossen Anteil an dem Wuestwerden hatten die Seuchen des 14. und 17. Jahrhunderts. Auch die Anziehungskraft der um 1216 gegruendeten und bald aufbluehenden Reichsstadt Friedberg brachte manches nicht weit entfernt gelegene Dorf zum Erliegen. In der Stadt Friedberg trafen sich aus der Zeit der Roemer sieben in strahlenfoermiger Richtung verlaufende Strassen."

Friedberg vertritt den sueddeutschen Typ Stadt, was sich aus der staufischen Gruendung erklaert. Das Rueckgrat der Stadt wird durch eine langestreckte Marktstrasse gebildet. Auf beiden Seiten laufen schmale Gassen, die mit der Marktstrasse durch Stichgassen verbunden sind. Hier wohnen die Handwerker und Bauern. Das mittelalterliche Kaufmanns - und Patrizierhaus hatte ein steinernes Untergeschoss, darin war die grosse Kaufhalle, zwei spitzboegige Tore waren zum Einfahren der Waren, dazwischen eine hohe Rechtecktuer fuer die Kunden. Ein niedriges Zwischengeschoss bot Platz fuer das Warenlager, darueber kragte ein Obergeschoss aus, in dem die repraesentative Wohnung war. Dienstboten waren unter dem Dach untergebracht- vermutlich auch die Kinder.

Oertliche Bodenfunde sind von der Steinzeit bis zu den Kelten belegt. Zwei roemische Kaselle und ein Lagerdorf ebenso wie Reste der Merowinger und Franken.

Besonders interessant sind die Ausgrabungen der Salzgewinnungsanlagen. Schon in der vorchristlichen Zeit wurde die Sole erhitzt und das Kochsalz auskristalisiert und in Bloecken auf den Markt gebracht. Viele Forscher nehmen an, dass diese Technik schon in der Jungsteinzeit an Ort und Stelle bekannt war.

Die aeltesten Bauern und Viehzuechter in der Wetterau waren die Bankkeramiker, deren Haeuser 5-7,5mtr im Grundriss waren. Emmer, Einkorn, Gerste, Hirse und Zwergweizen waren bekannt, ebenso Huelsenfruechte. Rind, Schwein, Ziegen und Schafe wurden gezuechtet, Hunde gehalten. Mit einfachen Grabstoecken und Hacken aus Naturmaterialien bearbeitete man den Boden. Die zahlreichen Funde an Siedlungen- so die Wissenschaftler- erklaeren sich aber mehr dadurch, dass man innerhalb von 30 Jahren 2x mitsamt dem ganzen Haus und Hausrat umzog.. (Ungeziefer, ausgelaugter Boden)

Hockengraeber, Reste von Grabbeigaben (die erst mit der Chrisitanisierung aufhoerten), Fruchtbarkeitssymbole, div. Haushaltsgegenstaende mit sehr unterschiedlichen Mustern hat man gefunden. Anhand dieser spezifischen Muster hat man die Kulturen benannt. Bronzeschmiede haben Geraete und Schmuck hergestellt, die zuweilen in den Graeber gefunden wurden. Dann folgte die Totenverbrennung, die Urnengraeber kamen auf. Das Vergraben von Schaetzen zeigte immer wieder die Zeiten der Unruhen und Kriege auf. Man wies die Auseinandersetzungen der illyrischen und keltischen Voelker mit den aus dem Norden vordringenden germanischen Staemmen nach, die wohl unmittelbar vor den Roemern kamen. So hat man 1960 unweit von Friedberg ein drusianisches Versorgungslager entdeckt, das auf einer Innenflaeche von 3,6ha mehrere grosse Getreidescheunen oder Speicher hatte. Deren Konstruktion war so beschaffen, dass Frischluft unter und ueber dem Getreide zirkulieren konnte- aehnlich wie bei einem modernen Silo. Amphoren fuer Oel und Wein mussten nur vor der Sonne geschuetzt werden, Getreidearten waren schon schwieriger vor Naesse und Schimmel zu schuetzen. Die Roemer kannten sehr wohl die gutschmeckenden Quellen dieser Gegend, die durch Landgueter mehr bestimmt war, als durch alles andere- besonders in der roem. Zeit.

Der roetliche Quellsinter wurde als Haarfaerbemittel benutzt.

Der persische ! Lichtgott Mithras, die Pferdegoettin Epona der Kelten, der roemische Jupiter, auch die germanischen Matronen wurden -vermutlich sogar zeitgleich- verehrt.

Elbgermanische Staemme draengten die Roemer hinter den Limes zurueck.

400n.Chr. kamen die Franken, die Reihengraeber deutlich geschlechtergetrennt hinterliesen. Waffen wurden beigelegt in den Maennergraebern, in Frauengraebern Schmuck, wie nicht anders zu erwarten..

Die "iroschottische Mission" ging auch mit dem erzbischof Lul von Mainz einher, sowie dem Schottenkloster Honau, die "Urpfarrei" Johannisberg- bis nach der Abtei Fulda.

Die Konradiner waren die Nachfolger der Rupertiner aus Lorsch- dh. auch dort "Kirche" und zwar mit dem aeltest belegten Kloster des Landes.

Die freien Reichsstaedte Frankurt, Friedberg, Gelnhausen, Mainz, Bingen und Worms bildeten einen Staedtebund der Kaisertreuen - Pfaelzer und Hanauer Truppen obsiegten- deren Forderungen konnte der Bund nicht zahlen und zerbrach.

Von 71 Siedlungen sind 44 wuest gefallen, was viele Ursachen haben konnte- vom Bodenertrag bis zur Gewaltherrschaft und Pest war vieles drin.

Waehrend des 30j. Krieges waren viele Juden in diesem Gebiet des Friedberger Landkreises, 1662 waren einige schon wieder vertrieben worden - die Zuenfte werden dabei keine unerhebliche Rolle gespielt haben: Die Juden bildeten einen Staat im Staate, mit eigenem Vorsteher, Pfleger, Schaetzer, Marktaufseher, und Torwaechter. Selbst die Gerichtsbarkeit wurde von jenen selbst ausgeuebt, bis auf die hohen Gerichte. Sie hatten eigene Schulen und ein Spital, eine Hochschule fuer ihre Prediger, Rabbiner genannt. Die Bluetezeit war um 1570, im 18.Jhd nahm ihre Zahl stark zu- durch Vertreibungen andernorts zogen viele zu, die arm waren. Erst im 19.Jhd kam eine judenfeindliche Bewegung, die 1848 besonders "nachhaltig" gewesen sein soll. Viele wanderten ab nach Frankfurt bis nach Uebersee.

Die "Mehrherrigkeit" dieses Raumes verhinderte, dass die Reformation von nur einem Fuersten abgehalten werden konnte.

Dann kam der "Hessenkrieg", wo die nichtsnutzigen Herren aus Hessen-Kassel gegen die ueberfluessigen Herren aus Hessen-Darmstadt kaempften- pardon, kaempfen liesen, denn zum Gefecht Mann gegen Mann waren sie die feinen Leute eh zu schade..

.. dann kam der 7. jaehrige Krieg, der schon sattsam beschrieben wurde.

Im 19.Jhd. herrschte "aeusserste Not", ein Siebtel der Bevoelkerung ging als Hausierer in die Welt - schuld waren Missernten durch die politischen Verhaeltnisse; mit ihr kamen die unverhaeltnismaessig hohen Abloesesummen von der herrschaftlichen Frohn.

Nun wird es interessant:
"Wie sehr die Landwirtschaft die bestimmende Kraft im Kreis Ende des 19. Jahrhunderts war, laesst sich an dem Erfolg der politischen, dem Kleinbuergertum und dem Kleinbauerntum, freilich auch dem Antisemitismus huldigenden Richtung des Marburger Bibliothekars Dr. Otto Boeckel ablesen, der von 1887-1903 Reichstagsabgeordneter war, unterstuetzt von seinem in Friedberg wirkenden Parteifreund Otto Hirschel"
Aha, daher weht der Wind -nun wird die Chronik noch klarer:
"Der Mitteldeutsche Bauernverein hatte in Friedberg seinen Mittelpunkt. Hier wurde die Zeitung gedruckt, die Deutsche Volkswacht (1894-1906) Die Tradition setzte dann die Neue Tageszeitung fort, deren Schriftleiter seit 1909 Otto Hirschel war. Der Mitteldeutsche Bauernverein wurde spaeter zum Mitteldeutschen Bauernbund und schliesslich zum Hessischen Bauernbund umbenannt. Boeckel gehoert der Deutsch-Sozialen Reformpartei an."
Weiter:
"Hirschel war zeitweise Direktor der landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft in Friedberg. Seit 1909 wirkte fuer den Hessischen Bauernbund Dr. Georg v. Helmolt und seit 1910 der an der Butzbacher hoeheren Schule taetige Dr. Ferdinand Werner, der spaetere erste nationalsozialistische Ministerpraesident Hessens, der durch seinen Uebertritt von der Deutsch-Nationalen Volkspartei zur Nationalsozialistischen Parei 1930 einen grossen Teil seiner Anhaengerschaft der Bewegung Hitlers zugefuehrt hat, der aber schon im September 1933 an der Starrheit und Enge der zentralen und der hessischen Leitung der nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei gescheitet ist."

Das passt zu den Erzaehlungen meiner Alten, die immer gesagt haben: "Die schaerfsten Hunde waren die fuehrenden Bauernvertreter, die haben jeden angetragen.."

Lieber wieder zurueck zur Wirtschaft: Die Wollenweber und Leinenweber und Gerberzuenfte waren sehr bekannt. Das "weisse Friedberger" Tuch trug man in Kloestern und Hoefen z.T. bis ins benachbarte Ausland wurde es verkauft - das rief die Zuenfte auf den Plan, gemeinsam gegen raeuberische Ueberfaelle bei den Transporten vorzugehen.

Die Loh-Waelder lieferten Eichenrinden aus den Stockschlaegen genug, die fuer die Gerber wichtig waren. Fahlleder, Geschirrleder, Leder fuer Schuhe bis zu feinstem Schaf- und Zickenleder (Glace'handschuhe) gingen bis nach Uebersee- die Jahresproduktion war zeitweise bis auf 250.000 Zickenfelle im Jahr angestiegen.

Im 19.Jhd begann man mit der Zuckerruebenproduktion, die es bis dahin in der Gegend noch nicht gab- also folgte eine Fabrik, die Raffinade herstellte. Die Technisierung nahm ihren Anfang, mit starker Unterstuetzung durch die neu gebauten Bahnstrecken. Damit konnte man nicht nur die Kartoffeln wagonweise uebernehmen, sondern auch die backsteinaehnlichen Braunkohle-Briketts (schlecher Qualitaet, wie Torf) verschicken. Aus eben dieser Braunkohle wurde auch Teer gewonnen und Strom gemacht. (oder umgekehrt?) Das beschaeftigte immerhin 1300 Menschen.

Lustig:
"Auch im Mittelalter war die heilkraeftige Wirkung der Vilbeler Saeuerlinge weithin bekannt und als Mittel gegen 'Leibbloedigkeit' geschaetzt"

Der Markt war fuer die Region guenstig, liegen doch genug groessere Staedte in unmittelbarer Naehe- bis nach Frankfurt waren die Abnehmer verstreut, die von der Landwirtschaft ernaehrt wurde.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema "Geschichte" behinhaltet auch Randthemen, z.B. mit dem "fahrenden Volk". Das Buch ist von 1969 und titelt: "Zigeuner Saga, von Geigern, Gauklern und Galgenvoegel"
Dort ist von der Herkunft dieser seltsamen Gruppe die Rede, die schon sehr sehr lange herumzieht, die befallenen Voelker als "Gastvolk" bezeichnet. Man mag sich fragen, wie weit diese "besucht" werden wollten.. die alten "Vorurteile" sind nach deren eigenem Bekunden eher stimmige Einschaetzungen, das Wort "Vorurteil" dann eine absichtliche Herabsetzung oder Beschoenigung der Wahrheit..
Es faengt- laesst man die Sage mal ausser acht- mit den "Ariern" an, ein Volk der indoeuropaeischen Sprachengruppe, die "ausgesprochen kriegerisch" und "mit gewisser technischer Begabung" versehen, in etwa dem 12. vorchristl. Jahrhundert mit ihren Kampfwagen im vorgeschichtlichen Indien eingefallen sein sollen.
Dort soll bereits ein "Kastenwesen" die Gesellschaft gepraegt haben- wo dann fortan diese Eroberer die Spitze bildeten. Arier heisst "Edele"- und so brauchten sie wohl Leute, die ihnen dienstbar waren.
So gab es die Kaste der Priester, der Adligen, der Bauern, die "guten", dann eine ganze Stufenleiter von Kasten, die jeweils immer minderer war als die vorangegangene. Verwalter waren mehr als Kaufleute, diese waehnten sich hoeher als Handwerker, alles mit einem religioesen Maentelchen ueberzogen. Irgendwann kamen die Dienstboten und deren Helfer und Helfershelfer- bis man diese als "unberuehrbar" einstufte: "Paria", das Wort fuer "minderwertige" Menschen. (Man darf nicht vergessen, es war kein Volk mit westlicher Ethik, hier gehen die Uhren anders, auch wenn sich Indien als "die weltgroesste Demokratie" bezeichnet.) Darunter gab es die Klasse der "Kastenlosen".. und so weiter.
"Tschandala oder Schwapatscha" waren die, welche noch unter den Unberuehrbaren standen; im indischen Gesetzbuch "Manu" ist darueber berichtet worden als "Sie sollen ausserhalb des Dorfes wohnen von Ort zu Ort sollen sie wandern, auf des Koenigs Befehl muessen sie es uebernehmen, verurteilte Verbrecher hinzurichten, deren Kleider ihnen dann gehoeren sollen."
So soll dieses Volk oder besser Menschengruppe entstanden sein, die ihre eigene Sprache wohl eher nur oberflaechlich hat- denn in jeder Region, in die sie kamen, sprachen sie anders und eine Schriftsprache ist ihnen nicht zu eigen gewesen. Indische Worte sollen viele von ihnen verstehen.
Die Aehnlichkeit mit sogenannten "Turkvoelkern", die allerdings sesshaft wurden, ist wohl auch nicht zufaellig, "Zigeuner" soll nach deren Bekunden eher ein Schimpfwort gewesen sein, das volkstuemlich Verwendung fand und heute durch "Sinti und Roma" ersetzt wurde. (Letztere sollen aus dem ungarischen Raum stammen, nicht aus Italien- vermutlich aehnlichen Ursprungs wie die Rumaenen, wo roemische Legionaere etwas Land als Soldaten-Pension erhielten.)
Auf der Stufe der ersten Voelkerwanderung als Sammler bis zum Jaeger haben sie sich einfach genommen, was sie brauchten, ohne zu fragen und ohne ihr Gewissen damit zu belasteten- falls diese Dinge andere Leute erschaffen oder gekauft oder angebaut haben: Nomadisierende Wildbeuter. Perser, Araber und alle Europaeer wehrten sich gegen diese Leute, deren Herkunft man im westl. Pakistan vermutet, unter den Gipfeln des Transhimalaja, in der Sanskrit-Sprache "Sind" genannt. Verfolgt wurden sie ueberall, in jedem "Gastland" und der Begriff "Holocaust" hat sie ueberall getroffen, durch die Jahrtausende hindurch waren sie verfolgt worden.
Heute werden sie unterstuetzt und haben Organisationen gegruendet Sinti und Roma - als Wiedergutmachung fuer die grausamen Ausrottungsversuche im WKII. (Eine der vielen Altlasten des Ideologen aus Oesterreich)
Die Religionszugehoerigkeiten sollen manigfaltig sein, wie ihre Sprachen und ihre schnelle Auffassunggabe sich anderen Sprachen verstaendlich machen zu koennen. An der Mentalitaet soll sich wohl nichts geaendert haben, an ihren Sitten und Gebraeuchen halten sie fest.
Unterstuetzungen
Unterstuetzungen werden wohl als Subvention empfunden.
Antiziganismus
Sie sind weder haesslich noch dumm, religioes sind sie auch - aber warum sind sie nicht so lernfaehig um sesshaft zu werden, waehrend die Turkvoelker es geschafft haben und ansehnliche Laender bildeten?
(Wobei allerdings das Byzantinisches Reich
durch Osmanen im Jahr 1356 besetzt und infiltriert wurde)
Der Buchautor ist wohl nicht der Meinung, dass die Zigeuner - der Begriff "Sinti und Roma" war noch nicht "vorgeschrieben", als er sein Werk schrieb - diese Gruppe wuerde sich nicht einfuegen wollen und lassen, weil sie mit den Werten der Gastvoelker nicht ueberein kommen.

Nun, ich habe Verstaendnis fuer die Gruppe der Bauern und Aufbauer, aber auch fuer die Sammler und die Gruppe der Jaeger, die, wenn sie nur aus "Sport" angeln und jagen recht fragwuerdige Individuen sind. Nun, alles im Leben ist nur geliehen, nicht bleibt uns dauerhaft, nicht mal wir selbst sind dauerhaft.. Einen Mittelweg zwischen Sammelgier und Lebenslust oder zumindest dem Hinterfragen von Werten oder demagogischem oder religioesem Missionseifer waere schon mal ein Anfang, ueber den man diskutieren sollte- oder? Normen sind nur willkuerlich gemacht, wirklich durch paritaetische Abstimmung gesetzt sind sie schon lange nicht mehr, das gab es nur bei den angeblich so dummen "Heiden", den Germanen.. Nun, heute ist alles gesetzlich geregelt, jede Kleinigkeit exaktes ausgekluengelt und doch gibt es immer wieder Luecken, die dann verschlimmbessert werden. Diese Luecken werden von Fachleuten gesucht, damit ihre windige Klientel durch sie hindurch schluepfen kann - bis sie geschlossen worden sind. Das haelt ganze Berufssparten am Leben! Ich habe im Betrieb eine besonders dusselige Bemerkung gehoert, die gut zum Thema passt: "Es muss ja auch Diebe geben, sonst braeuchten wir unsere Polizei nicht mehr!" (Dieser Satz war durchaus ernst gemeint) Denke ich nun an das "fahrende Volk", kommt mir Bibel ein: Sie saeen nicht und ernten doch! Eine Kollegin kam auch in diesem Buch vor: Es kam eine lange Duerre ;)

"O rom" bedeutet Mensch, genau wie Inuit bei den Eskimos, im Sanskrit aber auch Mann / Mensch. Manusch ebenso- Romani Manusch ist dann die Verstaerkung.

"Dam" oder "Dama" ist altindisch fuer Musikmacher.

Die Anzahl an eingeflossenen Fremdwoertern laesst auf die Dauer des Aufenthaltes in den jeweiligen Laendern schliessen- demnach waeren die Zigeuner von Indien - Persien - Armenien- Tuerkei- Griechenland- Rumaenien gekommen.

Vermutlich sind sie vor den Mongolen aus Persien gefluechtet, weiter wurden sie von den Turkstaemmen getrieben, die Osmanen, die dann die Tuerkei bildeten.

Da Armenien schon im Jahr 310 christlich war, werden die Zigeuner vermutlich schon getauft gewesen sein.

Ein Serbischer Fuerst schenkte dem Kloster mehrere Zigeunerfamilien. Sogar noch in einem Inserat aus dem Jahr 1845 lesbar, war das wohl dort gang und gaebe: "Bei den Soehnen und erben des verstorbenen Serdar Nicolai Nica in Bukarest sind zweihundert Zigeunerfamilien zu verkaufen, unter denen die Maenner meist Schlosser, Goldschmiede, Schuhmacher, Musiker und Ackerleute sind. Weniger als fuenf Familien auf einmal werden nicht abgegeben. Dagegen ist der Preis jeder Person um einen Dukaten niedriger als gewoehnlich angesetzt, und in bezug auf die Zahlung wird jede moegliche Erleichterung gewaehrt werden."

Unglaublich. Noch 1845 ging man so mit den Mitbewohnern um? Ich will nicht glauben, dass das stimmt, noch weniger, dass diese Berufe darunter gewesen sein sollen. Vermutlich handelte es sich um ganze Ortschaften, die mal eben so mit Mann und Maus an den meistbietenden Herrscher verkloppt wurden, wenn dem Verkaeufer- meistens ebenfalls ein "Edelmann" das Geld ausging..

Erst im Jahr 1417 ist der Begriff Zigeuner in Deutschland aufgekommen - zwei Jahre spaeter war er jedermann vertraut, so die Ueberlieferung.

Der Fuerstbischof Gerhard von Schwarzburg erlies eine Verordnung, die die Aufnahme von "bemische Leut" verbietet- das gab es erst im 3. Reich wieder. Nun waren die Bezeichnungen fuer das fahrende Volk oft unterschiedlich, je nachdem, wo sie zuletzt waren oder welchen Dialekt sie sprachen oder fuer welche Bevoelkerungsgruppe oder Herkunft sie sich ausgaben.

1416 sollten "grosse Rotten" dieser Leute gekommen sein - alle in Marschrichtung Mitteleuropa.

Das 15. und 16. Jahrhundert soll das "goldene Zeitalter der Bettelei" gewesen sein (wo ich arge Zweifel dran habe) - erst mit einer gewissen religioesen Weihe kam genug Geld in den Beutel, schnell wurden Sagen laut, Wallfahrtsorte kund, man band sich in den Reigen der wandernden Moenche und Wallfahrer und Pilger ein, verdiente wohl gut daran. Die Kirche hatte ihre eigene Saat nicht so recht vertragen, weil die Zigeuner gerissen genug waren, auf diesen Zug aufzuspringen! Man musste sich nur immer wieder betend in den Kirchen aufhalten, im Hinterkopf das haben, was allen Religionen innen ist, naemlich den Deubel oder Dewel oder Beng - (heimlich) diesen guten Teufel anbeten- dann kommt man mit den Indern, mit den Muslimen und den verschiedenen Christen gut aus, an einen Teufel glaubten sie wohl irgendwie alle. Hier ein Kerzchen und da einen Kniefall und Gemurmel.. am besten, man zog sich gleich eine graue Kutte an - und verschwand so mit allerlei Gaben und den Dingen, die nicht freiwillig gegeben wurden- unter der Meute von Handwerksburschen, wandernden Schuelern und Pilgern oder Moenchen, die damals die Gegenden verzierten. Damals waren reiche Geldleute, die ganze Pilgerheime sponsern konnten- die Staedte kamen mit Gratis-Essen und Getraenken dazu: Wer besonders fromm sein wollte, kam um solche Dinge nicht herum ! (Die Armensteuer lies von den gewoehnlichen Buergern dem Stadtsaeckel wieder etwas zukommen- wenn auch nicht so ganz freiwillig)

Im Geschichten erfinden waren sie gross, genau wie die Glaubenslehren aller Farben, die aehnlich phantasiereich sind.( z.B. Asael in die Wueste gejagt: Mose 3,16)

Der "fehlende Eigentumsbegriff" wurde ihnen als unverzeihlicher Makel uebel genommen.

Der ital. Geschichtsschreiber Muratori schrieb 1749: "Die Diebstaehle nahmen in Bologna maechtig zu. Darum wurde oeffentlich bekanntgegeben, wer sich kuenftig mit diesen Fremden einlasse, habe mit einer Geldstrafe von von 50 Lire und der Exkommunikation zu rechnen. Diese Streuner sind wirklich die durchtriebensen Spitzbuben der Welt. Als es nichts mehr zu stehlen gab, zogen sie weiter nach Rom. Es muss auch noch gesagt werden, dass sie eine ganz rohe und boese Brut sind, mager und schwarz, und fressen wie die Schweine. Die Frauen liefen halbnackt umher, hingen sich eine Decke um, trugen Ohrringe und viel anderen Schmuck. Eine von ihnen setzte mitten auf dem Platz ein Kind in die Welt, aber drei Tage spaeter trieb sie sich schon wieder mit den andern herum."

Die Zigeunerhauptleute liesen verbreiten, sie waeren aus "Klein-Aegypten" und Christen, die vertrieben worden waeren- so gelangten sie sogar zum Papst. Auf dem Marsch dorthin (taeglich nur 1,8km) blockierten sie die Strassen und spielten sich auf. In San Pietro durchschaute sie der Bruder Hieronymus, der 1422 schon davon berichtete, diese Gruppe der "aliqui" haetten Indisch gesprochen. 350 Jahre spaeter begriff man: Der Mann hatte recht!

Wie auch immer- zuvor haben sich die Zigeuner in Paris aehnlich verhalten und die Leute an der Nase herum gefuehrt.

Sie kamen mit gefaelschten Schutzbriefen und List und Tricks, nicht wie andere Raeuberbanden mit Gewalt, das kann man ihnen nicht nachsagen. Tueren einschlagen und drauf dreschen war nicht ihre Art- sie wollten fix und mit Geschick von der Arbeit anderer leben. Auf moeglichst lautlose Art zu den Schaetzen kommen- dabei half die Menschenkenntnis und die Erfindungsgabe.

"Der Zigeuner ist voellig sicher, zehnmal klueger zu sein, als der "Gadscho". Sie haben bei Einfaeltigen einen Zugang durch die Wahrsagerei, was sie eitel macht. Sie halten sich fuer eine geistig ueberlegene Rasse und verachten in tiefster Seele das Volk, das ihnen Gastfreundschaft gewaehrt." (Prosper Merimee)

Die "Puri Dai", die alte Mutter war das Pedant zum Aeltesten, Chef und Sittenhueter.

Ein weiteres Standbein war die Traumdeuterei, zusammen mit Yoga-Praktiken aus ihrer alten Heimat versuchten sie bei den Leuten anzukommen, was oft genug auch gelang- danach war das Geld futsch.. Der Chronist meint, dass nur deren menschliche Art und "sympatische Schlamperei" ihre Ausrottung verhindert haette.. 1510 haben die Schweizer einen Erlass verkuendet, demnach alle Zigeuner zu erhaengen seien.. 1482 verbot Archill von Brandenburg die Niederlassung von Zigeunern, im Jahr 1492 vertrieb Koenig Ferdinand die Mauren aus Spanien- mit ihnen 200.000 Juden und dabei sollten auch die Zigeuner sein, die aber nach Portugal bis in die Tuerkei flohen.. besser, als auf der Galere zu landen oder an Sklavenjaeger verkauft zu werden. In Wald- und Gebirgsgegenden sollen einige Gruppen davon ueberlebt haben. Eine Gruppe dieser "Spaniolen" hat sogar den altkastilischen Dialekt noch im bosnischen Exil bewahrt. Die deutsche Besatzung im WKII rottete sie aus. Wie wir heute wissen, waren die Bosnier nach dem Zerfall Jugoslawiens ebenso wenig zimperlich.. Zuvor im 18.Jhd gab es im Augsburger Reichstag ein Zigeuner Edikt, das Zigeuner als "vogelfrei" erklaerte- jedermann durfte sie jagen und umbringen, in der Elbe ersaeufen, wie sich der Kurfuerst von Mainz ruehmte, alle maennlichen Zigeuner des Gebietes erhaengen, die Frauen und Kinder mit gluehenden Eisen brandmarken lassen.. (Das langt mir erstmal- das ist ja gruselig!)

Nun kann man ueber die "Wertigkeit" der Menschen nicht diskutieren - genau das haben die Maechtigen aber immer getan und angetreten- sie sind die eigentlich Verantwortlichen fuer Leid und Verfolgung und fuer Ausbeutung, Kriege und Hass - nur durch Uneinigkeit kann man leicht fuehren und lenken und .. manipulieren ! Das ist in jeder Firma so, das ist erst recht im Staat der Fall. Wuerde man keine Gelder an Nichtbuerger zahlen, wuerden diese auch wieder abreisen oder halt die Einbuergerung bevorzugen - das ist meine ganz persoenliche Meinung dazu. Weniger Macht den Maechtigen, mehr Mitbestimmung und mehr Achtung vor JEDEM Menschen - und dem Gesetz, vor dem ja bekanntlich alle gleich sind - oder sein sollten, waere leichter durchsetzbar. Nun weiss man nie, wem man die groesseren Vorwuerfe machen soll- den Dummen oder den Gescheiten- beide generieren in gleicher Weise Gerissene. Nun muss ich sagen, dass in der heutigen Zeit das "Migrieren" bis zur mehr oder weniger heimlichen "Voelkerwanderung" leicht gemacht wird- offene Grenzen, Flugzeuge, Bahnen, Schiffe sind allerorten zur Verfuegung. "Wirtschaftsfluechtlinge" waren -damals wie heute- wohl die meisten, auch wenn der Glauben vorgeschoben wurde. Was uns Einwohner auch noch umtreibt ist neben der Neugierigkeit, auf welcher die Massenblaetter, Fernsehen und Rundfunk bauen, auch die Freude am Urlaub. Je weiter, um so besser. Da gibt es viele "Camper" und "Pendler", aber auch Wanderer, die aus schierer Lust an der Natur unterwegs sind. Romantiker moegen Zigeunermusik und gutes Essen, was dabei serviert wird. Einen so schlechten Ruf, wie die "Sinti und Roma" glauben, hat der Ausdruck "Zigeuner" eigentlich nicht! "Toleranz" wird sehr oft in den Mund genommen, es ist ein schieres Modewort, das aus dem Lateinischen kommt und eigentlich "ertragen, erdulden" bedeutet und nicht "fuer gut finden!". Abgesehen von der Tatsache, dass immer mehr Einheimische sich seltsam ausstatten um das Wort "Toleranz" auf die Probe zu stellen, bauen neue Religionen darauf, dass das Gastland und deren Einwohner still halten. Toleranz waere leichter, wenn absichtliche Fremdartigkeit nicht noch subventioniert und unterstuetzt wuerde, angefangen von Linken und Gruenen, heute von allen, die die Wahl gewinnen wollen. Das Wort "Toleranz" ist mir zu sehr kontaminiert durch politische Luftnummern, deshalb halte ich das Wort "Nachsicht" fuer angebrachter, um mit neuen Leuten und mit neuen Gegebenheiten fertig zu werden. Jeder soll so leben duerfen, wie er oder sie es fuer richtig haelt- solange niemand von dieser "Art" belaestigt wird! So einfach ist das, ganz ohne Dogma- das wussten schon die Ur-Urgrosseltern. Wer sein aufruehrerisches Sueppchen kochte, waren politische Gruppen und.. immer und immer wieder die total intoleranten Religionen!

Weiter in der Geschichte:
1539 wurde im Parlament ein Ausweisungsbefehl erlassen, Frankreich schickte die Zigeuner auf Galeren und lies die Ohren abschneiden, wenn sie wieder kamen. Erst das linke Ohr, im Wiederholungsfall das rechte- und danach: Kopf ab!
Als die Tuerken auf dem Balkan vorrueckten, wollte kein Zigeuner ohne Not in diese Gebiete zurueck..
Auch fuer Ungarn, Rumaenien und Siebenbuergen wurde Sklaverei nachgewiesen, die sich auf Zigeuner bezog.
Die Stimmung gegen das vom Hunger getriebene Volk soll boesartig gewesen sein - auf der anderen Seite gingen Zigeuner dorthin, wo die meisten Menschen lebten- so war sichergestellt, dass sie davon leben konnten..
Irgendwie kommt es mir so vor, als waeren die vielen Versicherungen in aehnlicher Absicht unterwegs ;)

In Finnland bezeichnete man sie als "schaedliche Landplage" - England hat sich den Ruf besonders zigeunerfreundlich zu sein, erst spaet erworben - die aus Holland eingewanderten Gruppen wurden bald jedoch als "streunende Aegypter" behandelt, als die Zigeuner Schottland "besetzten".

Nun muss man wissen, dass Zigeuner ihre eigene Gerichtsbarkeit hatten, was unsere Muslime ebenso halten moechten..
Auswuechse gab es auch: Reiche Bengel haben sich von Zigeunern adoptieren lassen (gegen Geld), damit sie den engl. Gesetzen zuwider Hunde und Jagden halten konnten.. (Das klappte aber nur solange, bis diese Luecke gesetzlich geschlossen wurde- ruck zuck waren sie keine "Zigeuner" mehr)

Da ist noch ein kurzer Bericht ueber die Kreuzritter ueberliefert, so Koenig Sigmund mit der "international-europaeischen Armee" vor Nikropolis lag - uneinig und viel zu schwer bewaffnet und somit unbeweglich wurden sie schnell ueberrumpelt.. "Nachdem die gepanzerten Pferde abgestochen waren, lagen die gepanzerten Reiter wehrlos am Boden. Ohne sich weiter um sie zu kuemmern, stoben die Tuerken weiter vor und schon rannte das Christenheer um sein Leben, bei aller Ueberlegenheit!"

So schaut es heute im Kampf gegen muslimische Fundamentalisten ebenso aus!

Zweikaempfe uner Zigeunern sollten mit Faeusten, Messern oder Peitschen ausgetragen worden sein, letztere sollen in der Hand dieser Leute zur Mordwaffe geworden sein.. gut, das ist bei anderen Voelkern auch nicht besser gewesen ! (Die Suendenboecke waren dennoch gefunden, die fuer vieles herhalten mussten)

Kein Zigeuner wird sich Nachts in die Naehe von Graebern wagen, weil ihre Verstorbenen als "weisse Mulo" herumgingen, aber auf Christenfriedhoefen war das was anderes: Gestorbene Christen sind nach Zigeuner-Ansicht tot, ganz und gar tot.

Ein schlechtes christliches Beispiel lieferte der lutherische Bischof von Uppsala, der 1560 seinen Pfarrern -mit koeniglicher Genehmigung- befahl, "keinerlei Umgang mit Zigeunern zu pflegen, deren Tote nicht zu begraben und deren Kinder nicht zu taufen"

Bei den Hexenprozessen schaetzt man den Anteil an Zigeunerinnen besonders hoch ein.
Bis zum 18.Jhd. wurden Jagden auf Zigeuner abgehalten, diese wurden gefangen und s.o. "behandelt" oder abgeschoben, verkauft oder getoetet. Das galt fuer ALLE europ. Laender, keinesfalls nur fuer Deutschland, Progrome wurden hier nicht "erfunden", die gab es leider ueberall. Es wurde aber auch die Werbetrommel geruehrt und fuer das Militaer ganze Scharen von Zigeuner angeworben, die das Handgeld dringend brauchten. Damals zogen die Truppen mit einer riesigen Menge an Tross und ganzen Familien hinterher, gefolgt von Gluecksrittern, die im besetzten Feindesland gute Beute erhofften. Diese vielen Beutegreifer waren nach dem Hunger und der Pest und der Colera das groesste Uebel des 30j. und des 7.j. Krieges. Die eigentlichen Hintermaenner der Auseinandersetzungen haben sich in sicherer Entfernung gehalten.

Der Koelner Erzbischof erlies 1665 eine Polizeiverordnung gegen das Streunertum. "Die jungen starken Bettler, welche arbeiten, Vieh und dergleichen hueten koennen, ingleichen die Tartaren, Zigeiner, Wahrsager, Schalksnarren, Landfahrer, unnuetze Saenger und Reimsprecher, als welche unseren Stifts-Unterthanen zum hoechsten beschwerlich sein und oftmals viel Boeses verueben, soll niemand beherbergen bei Strafe!"

Nun, wer hat also die Saat gelegt, die spaeter die schrecklichen Massenmorde in der Nazizeit "rechtfertigt" hat?!

Ein Patent der schwaebischen Kreisregierung aus dem Jahr 1742 (gut katholische Leute) wendet sich gegen alle auslaendischen Bettler und Vaganten, es seien Christen oder Juden, Deserteurs und abgedankte Soldaten. Hausierer oder solche Leute, welche zum Verkauf allerhand geringe Lumpen-Sachen, als Zahn-Stierer, Zahn-Pulver, Haarpuder, Blumenstraeuss, Schuhschwaerze, gedruckte Lieder und dergleichen herumtragen und unter diesem Schein eigentlich betteln, hauptsaechlich auch die schaendlichen Lieder absingen, fahrende Schueler, Leirer, Sach- und andere Pfeifer, Hackbrettler, Riemenstecher, Glueckshafner, Scholderer usw.

Ein Patent Koenig Friedrich Wilhelms I. von Preussen ordnet an, maennliche Vagierer einzufangen und nach Colberg zu schicken, wo sie dann Soldat werden muessen. Und aehnliches ordnet auch ein bayrisches Generalmandat an, das sogar eine allgemeine Jagd auf dienstlose und mueßiggehende Personen im Alter von 17-42 Jahren befiehlt, die dann der naechsten Garnison zuzufuehren seien.
"zuzufuehren" - diesen Jagon kennen wir doch von heute noch ueblichen behoerdlichen Anordnungen?
Manche der Raeuber haetten sogar "volkstuemliche Beruehmtheit" erhalten, so die Berichterstattung weiter.. Schinderhannes soll sogar Geleit- und Sicherheitskarten in einer Geheimsprache ausgefuellt haben, denen niemand zuwider handeln wollte- auch die Grenzer nicht.. 50 Jahre soll eine "Krummfingerbande" bestanden haben. Diese hatten eine "Plattensprache" und ein "Plattenrecht" - den Anfuehrer war dreist genug, Titel wie Hofrat, Oberamtmann und Adelbezeichnungen "verliehen" haben. (Geschmueckt mit Amtssiegel) Irgendwie erinnert mich das an das "Berufen" von wichtigen Personen an Positionen, die nie ein Normalsterblicher inne haben wird.

In Frankreich wuetet unterdessen ein 100j. Krieg, ein Buergerkrieg, der 1453 beendet war. Auch hier warf man die Zigeuner in einen Topf mit allerlei Diebsleuten und versprengten Soldaten und Bettlern. Von Frankreich verjagt, kamen sie nach Deutschland, die Jauner, eine Wortschoepfung aus Zigeuner und Gauner, von hier verjagt, gingen sie nach... wohin sie auch immer fluechteten, vertrieben wurden sie bald wieder.

Man raetselt, ob das "Jenische" aus dem "dscheno" (Mensch) kam- "Manische" oder "Manusch" heisst ebenso Mensch. Wenn einer zur nomadischen Lebensweise gewechselt ist- warum oder wodurch auch immer- gab er diese Art selten auf. Manche sollen ueber 200 Jahre als Hausierergruppen, Haendler oder Jahrmarktler nachweisen koennen..

Tippelbrueder machen heute noch "Platte" - im Freien uebernachten.. Penner pennen in der Penne, dh. man konnte fuer wenig Geld als Obdachloser auf einem Strohsack schlafen - wer kein Geld hatte, musste Holz hacken.

Die ansaessige Bevoelkerung, aber auch die Obrigkeiten waren durch die dauernden Kriege und Fehden und Durchmaersche geschwaecht, was den Banden und deren Bekaempfung nur wenig Kraft lies. Da nuetzte auch der schaerfste "Zigeunererlass" nicht viel - 1720 wurden diese Eingefangenen einfach ohne Gerichtsurteil aufgehaengt. An allen Wegekreuzungen wurden Warntafeln aufgehaengt, gegen das fahrenden Volk und mit Hinweisen auf die dragonischen Strafen. (Leider konnten die Probanten nicht lesen, so ging man zur Bildersprache ueber) Da gab es das Z auf der Stirn, das eingebrannt wurde, der Erwischte wurde so "gebranntmarkt" und durfte beim naechsten Mal gleich hingerichtet werden. Da gab es richtig Treibjagden gegen allerlei Heimatlose in den Waeldern, an denen sich nicht nur die Soldaten und Polizisten, sondern auch die ganze Bevoelkerung beteiligen mussten. Unter Anordnung der Obrigkeit, egal ob das ein Fuerst oder Kirchenfuerst war.

Die Raeuberbanden wandten eine Taktik an, wo sie zuerst das Spritzenhaus und die Kirche besetzten- damit niemand ins Feuerhorn tuten oder die Sturmglocke laeuten konnte, um die Bevoelkerung zu warnen !

Immer wieder waren von "oben" Erziehungs- und Eingliederungsversuche an Zigeunern versucht worden, die aber wohl alle und saemtlich in die Hose gingen. Mal, weil die Eltern der zwangsbeschulten Kinder ihren Nachwuchs befreien wollten, die gefesselt wie die Galerenstraeflinge in die Schule abgefuehrt werden mussten, mal, weil sie keine Schriftsprache akzeptieren und alles muendlich ueberlieferten- und somit ihrer Kultur beraubt werden wuerden.

Zigeuner bedienten sich allerlei Sprachen ihrer "Gastvoelker" oder besser "Wirtsvoelker", so haben sie auch haebraeische und juedische Worte in ihrer Sprache aufgenommen. Wichtig war, dass sie im jeweiligen Gebiet von den Einheimischen nicht verstanden wurden, um ihr Ding auszuhecken. In Spanien hies die Gaunersprache "Germania"- sollte dort die Ganovensprache Deutsch gewesen sein? Vermutlich ja. Einwanderer in der heutigen Zeit sprechen bevorzugt ihre Muttersprache, was durchaus verstaendlich ist- aber auch dann, wenn sie Einheimische als Zuhoerer vermuten. Die wiederum sprechen verstaerkt Plattdeutsch, wenn sie unter sich sind..

In der Geschichte gab es viele Versuche Zigeuner anzusiedeln, was wohl ausnahmslos schief ging - quer durch Europa und den Balkan.

Maria Theresia kuemmerte sich ruehrend um die Volksgruppe der Zigeuner, wo sie diese Bezeichnung als erste verboten hat und durch "Neubauern" und "Neu-Ungarn" ersetzte - auch das hat nicht geklappt, so viele Gesetze und Verordnungen auch "verordnet" worden waren: Zigeuner sind Analphabeten, sie koennen nicht lesen, was "vorgeschrieben" wurde.. und es war denen auch egal: "Wer klug ist, wird nicht alt!" Die Zigeuner haben nicht verstanden, warum sie sesshaft werden sollten, sie haben nicht verstanden, warum sie jeden Morgen zur Arbeit muessen, sie haben nicht verstanden, warum der Pfarrer immer in das dicke Buch gucken musste.. hat man sie in Haeuser gesteckt, haben sie die Fenster verheizt, auf dem Fussboden gegrillt und hinterher war alles kaputt. (Das haben wir mit Leuten aus Anatolien aehnlich erleben muessen, als das Haus vermietet wurde: In der Badewanne wurde ein Schaf geschlachtet, auf dem Kuechenfussboden wurde ein Blech aufgenagelt und Backsteine aussen rum gelegt- darauf wurde nach ihrer ueberlieferten Tradition gegrillt.. kein Witz!)

Dabei waren die Einheimischen sauer, weil die Zigeuner auf Gemeindekosten Haeuser und Grundstuecke und (eigene) Schulen geschenkt bekamen, in denen sie dann irgendwie in ihrer Sprache unterrichtet werden sollten.. die Beschwerdefuehrer und ihre Kinder mussten sich alles muehsam selbst erdienen.

In Spanien konnten sich die Zigeuner wohl doch noch etwas besser einfuegen, als Flamenco-Taenzer und Gaukler, in der "Vernuegungsindustrie" sozusagen. Musikalisch waren sie allemal - und wie, auch ohne Noten !
1837 gab es die "Kronzigeuner" und 1844 "Klosterzigeuner", die Haeuser und Aecker fuer 30 Jahre umsonst bekamen - und nur ganz wenige sollten davon dauerhaft gebrauch gemacht haben.

"Zigeunermissionen" brachten Hilfsgueter und Nahrungsmittel- was die Empfaenger zwar ausgenuetzt haben, aber nicht ohne die Geber dabei zu verhoehnen. Selbst mit Scheinhochzeiten ergaunerten sie weiter Gelder und Geschenke, der Zweck heiligt die Mittel.

1545 wurde auf dem Konzil von Trient bestimmt, dass Zigeuner zwar alle Sakramente haben- aber den Priesterberuf nie ausueben duerfen.

1879 wurde in Ungarn ein Zigeunerkongress abgehalten, u.a. mit der Fragestellung nach einem eigenen Staat.

1933 kam erstmals der Vorschlag von einem Nichtzigeuner aus dem Burgenland, einen Zigeunerstaat zu gruenden; aus Oesterreich, Ungarn, Jugoslawien und der Tschechoslowakei sollten die Zigeuner auf eine polynesische Insel "umgesiedelt" werden.. Die "deutsche Gruendlichkeit" hat das nicht so viel spaeter noch viel schlimmer "loesen" wollen. (Unter der Fuehrung eines .. na, woher kam er?)

Ich schreibe diese Zeilen hauptsaechlich deshalb, weil mir vor den "Wissenschaftlern" gruselt, die das "Rassenproblem" oder wie immer sie das umschreiben - und vor so manchen Politikern, die das aufgreifen um Stimmen zu fangen..


"Die Mutter Erde" wird in den naechsten Zeilen die Hauptrolle spielen. Mystische Orte, versteckte Dinge und Erzaehlungen..

Das Buch "Das Gedaechnis der Erde" erscheint mir doch zu abstrakt mystisch verquirlt zu sein, um hier heraus einen sinnvollen Bezug nur Seite "Geschichtliches" ableiten zu koennen oder gar einen persoenlichen Gewinn daraus zu erhalten. So ist z.B. die Rede von den Behauptungen Russells 1982: "So ist beispielsweise keine Lebensform bekannt, die aus weniger als 10hoch9 Atomen besteht. . . das menschliche Gehirn besteht im Durchschnitt aus 10hoch11 Nervenzellen, von denen sich 10hoch10 in der Hirnrinde befinden und damit in dem Bereich des Hirns, der mit bewussten Denkvorgaengen in Verbindung gebracht wird. Gehirne mit weniger als 10hoch9 Nervenzellen wie beispielsweise das Gehirn des Hundes scheinen das Phaenomen selbstreflektierenden Bewusstseins nicht hervorzubringen. Nur beim Erreichen der Groesse der menschlichen Hirnrinde tritt diese Faehigkeit in Erscheinung, und zusammen mit der Faehigkeit kommt es auch zur Entwicklung des Denkens, der Sprache, des Intellektes, des Wissens und der Erkenntnis, des freien Willens, der Wissenschaft, der Kunst und der religioesen Erfahrung" (Russel 1982)

Nun, erst einmal: Der Gute scheint keinen Hund gehabt zu haben, sonst waere er klueger gewesen, trotz seiner 10hoch11 Nervenzellen- meine 10hoch10 haben das sofort begriffen. (Hunde erkennen sich durchaus im Spiegel selbst und einen eigenen freien Willen haben sie auch- wie ein Intellekt- auch wenn es an der Sprache hapert, verstaendigen koennen sie sich doch !

"Unerklaerliche Phaenomene", "nicht erforschte Stroemungen" und aehnliche Bezeichnungen von heiligen Staetten belegen die Unausgereiftheit so mancher "wissenschaftlichen" Abhandlung- manchmal kommt es mir vor, dass es nur um das Fuellen der Buchseiten geht..

Interessant jedoch ist der Hinweis, dass das Wort oder die Bezeichnung eines Nichtchristen "Heide" von der Landschaft (plattes Land) entlehnt sein koennte. Sowie der Hinweis, dass die verschwommene Begrifflichkeit "Vorgeschichte" sich auf die Zeit vor der schriftlichen Ueberlieferung bezieht.

Dass es geheimnisvolle Orte gibt, das spuert jeder, auch ein Hund - auf manchen Plateaus der Mittelgebirge (Beispiel) fuehlt man eine durchdringende Andacht, ein Gefuehl, ruhig sein zu muessen. Unerklaerbar und doch vorhanden. (Ob mit oder ohne Fernsicht, ob mit oder ohne maechtige Felsen- ist hierbei egal)

Viele dieser Orte,- oft sind es Quellen, sind in der Zeit der Christianisierung ueberbaut worden und zu den neuen Kultstaetten mutiert- still, heimlich oder arglistig- auf alle Faelle wussten die Erbauer von Kloestern, Kapellen und aehnlichen Dingen sehr wohl was sie taten. Ob sie es spuerten oder nur den alten Opfer- und Kulten folgten, vermag wohl niemand mehr zu sagen. Zumindest sind mir bislang keine entsprechenden Hinweise dazu bekannt geworden.

Ich halte nicht viel von geheimnisvollen asiatischen Heilkuensten, dazu ist zuviel Realist in mir oder Zweifler, wie man will- Fakt ist, dass alleine schon der Glaube an solche Dinge einen Prozess im Inneren hervorrufen KANN, der die Heilung zumindest beguenstigt.

Die Mutter Erde ist vielen Voelkern heilig, aber nicht so sehr, als dass sie darauf hoeren moegen: Der Kuehlschrank und die Flugreise sind doch sehr viel naeher, ein voller Bauch studiert nicht gern ;)
"Wir" zerstoeren mit jeder Flugreise eine irrwitze Menge Sauerstoff, wirbeln die Stroemungen falsch herum auf oder behindern diese und wundern uns letztlich, weshalb "das Wetter verrueckt spielt"!

Kraftwerke und Fahrzeuge produzieren staendig "Abwaerme", ein Relikt beharrender techn. Entwicklung, die noch immer nicht in der Lage ist, diese vergeudete Energie - die auch noch doppelt schaedigend auf die Umwelt wirkt - zu verwenden statt zu verschwenden.

Man sagt sich: "es gibt noch Oel genug und wenn das alle ist, haben wir noch das Uran, wenn das zur Neige geht, muss man halt sehen, ob wir mit alternativen Energien zurande kommen" Halbherzig ist das freilich schon.

Die globalisierte Menschheit, die wie eine einzige Rasse zu wirken scheint - sieht man einmal von religioesen Verwirrtheiten ab - ist nicht einmal in der Lage die Konsequenz zu ziehen und die Laendergrenzen ein fuer allemal zu statuieren, eine gemeinsame Weltpolizei zu bilden und das Militaer auf diese Weise zu den Akten zu legen. (Was eine riesige Menge an Resourcen schonen wird)

Es liegt an uns, ob wir als Menschen ueberleben oder eben -wie die Saurier- von der Erde durch Wesen ersetzt werden, die eher mit der Umwelt zurecht kommen..

Weder durch fabulierende, irgendwelche Nischen suchende Wissenschaftler noch durch Glaubenskongregationen wird ein dauerhaftes Verbleiben oder Miteinander machbar- die Menschen werden mehr und mehr - bis zu dem Punkt wo man sich gegenseitig auffressen oder ersticken wird - je nachdem, was zuerst eintritt.

Es wird uns als Menschen nichts anderes uebrig bleiben, als vernetzt gemeinsam zusammen zu ruecken und gemeinsam effektiv zu handeln:
Keine geheimen Versteckspiele, keine Occupationsplaene, keine Ueberlegenheitsgesten, keine "Missionierungen" und aehnliche Dinge, die den Hass und das Misstrauen schueren- wie das in der Vergangenheit immer wieder geschehen ist, kein Gebabbel von Politik, die das Vorurteil hat, unsere Lebenserfahrungen seien "Vorurteile", nur weil sie Neubuerger nicht einpassen wollen. Diskriminierung geschieht -nicht zuletzt deshalb- inzwischen von beiden Seiten und das ist nicht gut ! (gelebte Religion ist allemal mehr Diskriminierung aller Andersglaeubigen, als das -unverstaendliche Getue um Hautfarben, was ich den allermeisten unserer aufgeklaerten Landsleute nicht zutraue.) Die Toleranzkampagne des November 2014 halte ich fuer eine ziemliche Verdummung, die spaeter mal als schlimmer Fehler gesehen werden wird: Wer sich zu benehmen weiss, wird immer "toleriert". Die Umsetzung dieses Modeworts durch Linke ist jedoch Einpassen der Neuen und der Alten - der Umbau der Gesellschaft. Das wiederum kann zu den Umstaenden fuehren, derenthalben viele aus ihren Laendern fliehen mussten) Die Einheitssauce Multikulti laesst in studentischer Einfalt gruessen..

Technisch wird Neuland betreten werden- weg von dem Warentourismus, wenn von der Fliegerei, weg von der Gigantomanie der Staedte oder Metropolen, weg von der Zersiedlung von Landschaften, weg von der Verschwendung von Energie. Die Ansaetze sind in manchen Bereichen schon getan -z.B. in der Landwirtschaft, die heute sehr viel gezielter duengt und spritzt, als das frueher ueber den Daumen gemacht wurde. Es geht nicht einmal um die totale Daemmung der Gebaeude, sondern um ein neues Vernunft-Denken, das jeden bei sich selbst zuerst den Hebel ansetzt und reduziert, was nicht unbedingt gebracht wird..

Die Erde darf nicht mehr durch die pecuniaere Macht einzelner Individuen nach Gutsherrenart vergewaltigt werden- hier muss notfalls ein Riegel vorgeschoben werden: Vernunft kann man von reichen Leuten nicht erwarten.

Das bringt mich dazu, meinen Lieblingsspruch zu sagen: "Umweltschutz betreibt nur der, der sich Verschwendung nicht leisten kann.." So ist halt meine ganz persoenliche Erfahrung und Beobachtung der Leute.

Alles eine Nummer kleiner und regionaler und schon ist nur noch ein kleiner Teil der "globalen Erwaermung" vorhanden, auch ohne riesige Umwaelzungen und dragonischer Gesetze. Dazu gehoert auch eine Schulung in Sachen "Nachhaltigkeitstechnik" - auch wenn mir dieses Wortungetuem nicht gefaellt - je frueher die Kinder lernen hauszuhalten, um so eher ist dieses -lebensnotwendige- Grossprojekt umsetzbar.

Auf der Erde muss niemand hungern, es ist alles genug vorhanden- die Verteilung ist nicht durch Transporte von Weizenbroten und Huehnerschenkel nach Afrika zu loesen, auch nicht durch Gelder, mit denen immer wieder nur Waffen und Staatslimousinen gekauft werden - sondern durch die bodenschonenderen Anbaumethoden in den Geberlaendern und in der dauernden Entwicklungshilfe vor Ort in den Nehmerlaendern. (Ich denke dabei an eine UN gestuetzte Ueberwachung und Hilfe oder an eine Partnerschaft einer Wirtschaftsnation zu einem Entwicklungshilfeland. Das setzt zuweilen die Befriedung oder Entwaffnung und Schulung voraus, was weniger grausam ist, als diese Laender "in Ruhe zu lassen", das den sicheren Untergang bedeuten wuerde)

Geschichte und Zukunft haengen zusammen, sonst hat sich die Ueberlieferung bald erledigt und niemand muss mehr irgendetwas aufschreiben... der Wendepunkt ist gekommen und der liegt erst einmal nicht im Weltraum, sondern auf der Erde und in den Ozeanen.

Das Gemeinsame herausstellen und das Trennende diskutieren ist wohl der erste Schritt, wie unser Bundespraesident sinngemaess neulich sagte. (Das ist allemal stimmiger als ueber Potenzen der Nervenzellen zu mutmassen, die sowieso nicht so richtig passen wollen)

"Am gerechtesten verteilt auf der Welt ist der Verstand. Jeder glaubt, dass er genug davon habe." Rene´Descartes, franz.Philiosoph,1596/1650.

Die Archaeologie begann erst mit den Wissenschaften ab dem 15.Jhd- 17.Jhd., mit der systematischen Untersuchung der Fundstuecke und Orte. Die Wissenschaftler sprechen hier "von dem beginnenden Zeitalter der Vernunft" - ein wenig hochtrabend, wenn man die Irrungen und Verwirrungen und kommenden Kriege betrachet.. das bestaetigt sich in diesem Satz: "die Archaeologie ist eine europaeische Erfindung, und wird auf der ganzen Welt auf die noch vorhandenen Ueberreste des Altertums angewandt. Sie ist ein Produkt des erkenntnismaessigen Bezugsrahmens der Indoeuropaeer. Andere Kulturen mit einer anderen Sicht der Welt haben keine Archaeologie in unserem Sinne" Andere Kulturen nehmen wohl die Geschichte nicht wahr, sie leben im Jetzt..

1655 veroeffentlichte der franz. Gelehrte Peyre're den Verdacht, die gefundenen Donnerkeile seien Werkzeuge von Steinzeitmenschen, die noch vor Adam gelebt haben sollen. Die Inquisitoren zwangen ihn, das zurueckzunehmen und verbrannten sein Buch..

Die Radiokarbonmethode wurde schon oft angesprochen, sie wurden Ende der 1940iger Jahre vom Amerikaner Libby erfunden und bezieht sich auf die "Tatsache", dass das radioaktive Kohlenstoff-Isotop von Lebewesen waehrend seines Lebens aufgenommen wird und danach nicht mehr. Die radioaktive Zerfallsrate dieses Stoffes ist bekannt. Anhand der so gewonnen Daten - wohl gegen die Umgebung - wird dann der Rueckschluss gezogen. C14 Methode genannt. "Geeicht" hat man diese Messmethode an den bis zu 8000 Jahre alten
Bristlecone Pines, die in Kalifonien wachsen- deren Jahresringe in der Dendrochronologie -einer ebenfalls noch neuen Mess-Methode anhand der Wachstumsringe- abglich. Der Autor des aus dem Englischen uebersetzen Buches hat wohl aehnlich der arabischen Art uebertrieben- diese Baeume werden eher nur halb so alt,- hoffentlich hat das die Forschungsergebnisse nicht entsprechend verzerrt ; Das Resultat der C14 Methode wird mit bp bezeichnen, "before present", das mit 1950 festgesetzt wurde..

Riesenmammutbaum
Uralte Baumriesen
Olive, eine der aeltesten Kulturpflanzen

Mitte der Siebziger Jahre entdeckte Chares Ross die Bedeutung der mystischen Doppelspirale, die man auf manchen Steinmonumenten fand: Mit Hilfe einer Linse zeichnete er auf einem Holzbrett den Verlauf eines Tages nach - dann an jedem Tag des Jahres das gleiche Vorgehen - wobei sich die Spur immer veraendert hatte. Die Summe der Einzelbilder ergab die Doppelspirale !

Geomantie bezeichnet die Einheit von Wissenschaft und Mystik.

Geometrie ist die Vermessung der Erde durch logische Linien.

Die Pythagoreer behaupteten, dass der Mensch die verborgenen Zahlen in den Dingen erkennen muesse, um das Universum zu beherrschen..

Wie werden wohl die Erbauer der Steinkreise und heiligen Orte vorgegangen sein?
Vermutlich hat einer im Zelt auf erhabener Position gewohnt, von welcher freie Sicht war- wenn die Sonne aufging oder der Mond wurden Pfaehle eingerammt, die sich mit seinem Sitzstein in Deckung gebracht haben. So werden nach und nach verschiedene Hinweise -wohl aus Stein- eingebaut worden sein, anhand derer man dann das Jahr und die Aussaat berechnen konnte. (Sicher waere auch eine Mauer aus gleich grossen Steinen denkbar, aus denen dann jeweils der entsprechende ausgeloest wuerde, damit das Licht auf diesen Sitzstein kaeme; der Moeglichkeiten sind viele denkbar. Wie "heilig" diese Erkenntnisse gehalten wurden, ist dem jeweiligen Volk und deren Mentalitaeten zuzuschreiben - ich denke, mehr war da nicht. Die vermeindlich verdaechtig parallelen Zahlen, die sich im Vergleich oder besser Verhaeltnis der Heiligtuemer zueinander ergaben, werden eher akademisch sein.
Die Spekulationen ueber Ausserirdische sind sehr beliebt und erfreuen sich nach wie vor der Aufmerksamkeit. Man denkt unwillkuerlich an Landeplaetze und an Navigationsmarken etc. wenn man die Pyramiden oder Tempelanlagen sieht, die heute noch genug Raetsel aufgeben. Im alten Testament der Bibel sind einige Hinweise eingebaut, die recht gut eine Landefaehre beschreiben- auch in anderen Religionen sind solche Dinge zu lesen. Wichtig ist wohl, dass der Mensch etwas zum "spielen" hat, was den Geist befluegelt und so auch die Forschung beschleunigt- was allerdings nicht im Sinne der Bibel sein duerfte: "forsche nicht nach dem, was dir verborgen, es ist sowieso schon zu viel was du sehen darfst"..

Die degenerierte Nutzung der heiligen Quellen ist der Wurf einer Muenze in die Brunnen.. um sich etwas zu wuenschen.
In der christianisierten Zeit trank man aus einem Lorbeerblatt, dreht sich zur Kirche und wuenschte sich was.
Ueber Bergruecken und Senken hinweg eine grade Linie zu ziehen, waren schon die bronzezeitlichen Menschenin der Lage!
Das Wort "Reich" (Deutsches Reich, Frank-Reich) steht fuer Macht, Strenge, Herrschaft.
Die Ziffer 666 ist die Summe der Zahlen von 1 bis 36 - das Rechteck enthaelt 36 Quadrate, ein Hinweis auf die Zahl der Sonne, ein magisches Gitternetz, in dem die Summe immer die gleiche Zahl ergibt- wie immer man auch zaehlt.. ich denke, dass erst die Missionierung daraus die Zahl des Teufels machte, weil man den Sonnenkult verbraemen wollte..
(Desgleichen geschah mit Baalbek, Gott der Quellen, in der Stadt in Kartago)
Die Mondzahl ist 1080, das entspricht dem Radius der Mondscheibe in Meilen. Die Zahl der Sonne, 666 und diese Mondzahl ergibt die Zahl 1746, was der "universelle Geist der Prima Materia der Alchemie entspricht. Die griech. Begriffe fuer "heiliger Geist oder Erdgeist" werden auch durch Anagramme dargestellt. Die Vereinigung von Sonne und Erdgeist sind der universelle Geist.
(was bestimmte "Forscher" auch auf das Christentum anwenden)
Die alten Kulturen den "Animismus", wo alles Materielle ein gewisses Leben erhielt, der "Totemismus" war die Identifizierung eines Stammes mit einem Tier -z.B. Adler, Wolf, Fuchs usw. aus diesem Krafttier entwickelte sich dann der Kult der heiligen Tiere. Daraus ging der Schamanenkult als Priester- Herrschaft hervor.
Schamanen, Wiki
Demnach sollen Schamanen weder Mann noch Frau, ein zurueckgezogen lebender Mensch mit gewissen Faehigkeiten gewesen sein.
Deren erste mystische Geraete waren wohl Trommeln, deren bestaendiger, monotoner Klang eine Trance oder mit der Frequenz von Traeumen in Verbindung steht.
Dazu wurden bewusstseinsveraendernde Drogen gebraucht, von Pilzen bis Alraunwurzel, Helmkraut und.. Beifuss - das haben auch die Indianer und austr. Ureinwohner gewusst, die Heiler in Afrika usw. in griechisch-roemischer Zeit gab es ganze Heiltempel, dem Gott der Heilkunst, dem Aesculapius geweiht. Tempelassistenten halfen bei der Kur mit heiligem Wasser, es waren die "therapeutes", woraus sich das heutige Wort "Therapeut" ableitet.

"Allheilendes" heisst das Gebraeu aus Misteln, das die Schamanen Irlands, Schottlands
Sheela na Gig und wohl auch Germaniens zu sich nahmen. Der Wasserkult jedoch, der zwar ueberbaut wurde von christlichen Bauten, wurde von dieser gerne weitergefuehrt: Weihwasser, Weihrauch, dumpfe Toene, monotoner Gesang, Steine, Erhabenheit..

Lichterscheinungen wurden immer wieder beschrieben, sie koennten Radon-Austrittsstellen sein, zumal diese gerne in der Naehe von Zinn- und Bleiminen auftraten, spaeter gerne an Fernsehmasten, Hochspannungsleitungen, Bergspitzen und Verwerfungszonen zu sehen sind.

Zum Thema Strahlen-Angst haben sich viele das Bett neu ausrichten lassen, man schaltete sogar Steckdosen aus, legte Kupfererdungen, trug Magnetbaender am Handgelenk usw.- trank aber weiter das Wasser aus dem Jura, fuer das so viel Reklame gemacht wurde und.. das eine recht hohe natuerliche Strahlenbelastung mit sich bringt ;)


Das Thema Archeologie ist ein sehr weites Feld, das interdisziplinaer vernetzt wurde- was wohl in den 1970iger Jahren so richtig anlief. Als die ersten Computer kamen, waren die Dokumentationen leichter machbar, besonders bei Luftbildaufnahmen. Aus der Luft sieht man -anhand unterschiedlichen Wachstums von Feldpflanzen- verborgene Formationen von Orten, Gehoeften, Mauern oder Graeben, Wall-Anlagen und aehnliche Dinge, die vom Boden aus nicht entdeckt worden waeren. Aber auch konservativ gemachte Funde regen an: 1968 fand man beim Ausheben eines kuenftigen Weinkellers bei Neuwied die archeologische Sensation: In der Bimsschicht des Bodens befand sich eine 10400 v. Chr. entstandene Behausung aus der spaeten Eiszeit.. damals war das Rheinufer noch mit Schilf zu, die Auen oft sumpfig und zweimal im Jahr ueberflutet- von dort wird man Kieferwaelder auf den Hoehenruecken der Rheinberge gesehen haben- am Hintergrund rauchte der noch taetige Vulkan des Laacher-Sees, der knapp tausend Jahre spaeter alles mit einer zwei Meter dicken Bimsschicht ueberzog..die alles konservierte und den Archaeologen eine buchstaebliche Fundgrube war. Fundstaetten fuer viele Gegenstaende, auch eine Art Muenzen und Tauschobjekte zum Handel mit weit entfernten Mittelmeerregionen bis zur Ostsee waren darunter, sowie 1000 gravierte Schieferplatten! Man fand Reste von Wachholder, Sanddorn und Kraehenbeeren, viele Wiesenkraeuter und die Baeume Esche, Kiefer, Ahorn, Eiche, Weide und Erle.
Die Wahrnehmung solcher Funde ist Spezialisten-Sache, Hobbygraeber sollten sich daran besser nicht versuchen, weil ein Laie kaum die feinen Farbunterschiede in der gewachsenen Erde erkennen wuerde, die ein alte Graeberfeld hinterlaesst: Keine Knochen und kein Holz ist mehr da, nur noch farbliche Marken und kaum sichtbare Konturen,- ploetzlich mittendrin etwas Verrostetes- was immer das war, eine Fibel oder eine Muenze- ein Schloss oder eine Kette? Jeder laienhafte Versuch dieses reinigen zu wollen, wird das Fundstueck zerstoeren oder gar aufloesen. Lange hat es gedauert, bis Wissenschaftler eine Methode zur Konservierung von Holzstuecken -z.b. aus einem See- durch Gefriertrocknung und Kunstharz konservieren konnten, ohne das wertvolle Birkenharz dabei zu entfernen, mit dem die damaligen Konstruktionen verleimt worden waren. Waere der Balken an der Luft geblieben, haette er sich aufgeloest- wie ein verrotteter Badeschwamm..
In manchen Laendern wird still ein Trinkgeld gegeben, damit die Bauarbeiter historische oder fossile Funde nicht melden, sondern heimlich verschwinden lassen- damit das Bauvorhaben nicht verzoegert wird. Langsam, ganz langsam hat sich da etwas geaendert- die Mentalitaeten sind jedoch nun auch bei uns eingesickert, so dass man hier auch genau aufpassen muss. Der "zivile Ungehorsam" der Arbeiter bringt zuweilen Dinge ans Licht, die Bauherren und Stadtplanern graue Haare machen..
Wie kann man aus Sporen und Hohlraeumen in gebranntem Ton ermitteln, welche Pflanzenteile dort eingeschlossen wurden? Die "Magerung" von Ton -vor dem Brennvorgang- hat manchmal ein Getreidekorn, mal eine Saat eine Baumes oder Gras mit eingebacken. Durch Ausguss dieses winzigen Hohlraumes kann man das eigentliche Korn genau sehen..
In Kotresten alter Latrinen sind wohl auch Parasiten und unverdaute Speisereste gefunden worden, die ziemlich genau Aufschluss ueber die Ernaehrungsgewohnheiten der roemischen Legionaere geben konnten - REIS! Man fand Reis, der sehr viel spaeter in Europa angebaut wurde- aber wohl schon von den Soldaten gegessen wurde.. die Handelswege nach Fernost sind durch viele dieser Funde belegt worden.

Heute ist der Tag der Toilette, der 19. November 2014- der Radiomoderator erzaehlt von Afrika- ich habe nicht genau gehoert ob es sich um Namibia oder Senegal gehandelt hatte: Eine Bewohnerin erzaehlt: "Wir haben keine Toiletten, womit sollte man auch spuelen, wo das Wasser hier schon zum Trinken nicht reicht? Wir gehen hinter das Haus oder hinter den Baum, wenn wir die Notdurft machen. Unsere Kinder sind oft an schwerem Durchfall erkrankt und es stinkt fuerchterlich.."
Aber auch bei uns ist noch so einiges zu verbessern- z.B. die Gas/Waerme/Stromherstellung durch tierische oder menschliche Faekalien - die so viel Energie bringen wuerde, dass die grossen Kraftwerke leicht zu ersetzen waeren. Rechnet man mal aus, wieviel unser Land oder Europa oder gar die ganze Weltbevoelkerungen jeden Tag an Exkrementen hinterlaesst, was wenn die Jauche der Tiere (was nicht zur Feldduengung gebraucht wird) ebenfalls dazu kaeme?

Wie auch immer, hier ist eigentlich die geschichtliche Seite, so belasse ich es mal bei ein paar Einblendungen ;)

In Abfallgruben fand man Reste, die nochmal interessante Rueckschluesse auf die starke Verunkrautung der Getreidefelder zuliesen- gefaehrlich hohe Anteile an der Kornrade, die gefaehrliche Nervengifte mit Symptomen von Husten, Schwindel, Uebelkeit, Kreislaufstoerungen, Kraempfe bis zur Atemlaehmung ausloesen kann. Man hat das als Verhexung "erkannt" - heute hat man die ganze Bandbreite dieser Unkrautpflanze erkannt.

Besonders viel fand man von den sogenannten Band-Keramikern, die nach ihrer besonderen Keramik benannt wurden. Diese kleideten die Flecht-Gefache ihrer Haeuser mit Lehm aus, der aus einer nahen Grube entnommen wurde. (wenn die Haeuser zerfallen, sieht man das an diesem Lehmauftrag, der genau die Umrisse abzeichnet.) Die Lehmgruben wurden frueher mit Abfaellen zugeschuettet- eine wahre Fund-"Grube" vor 6000 Jahren angelegt. Damals waren die Grundstuecke eher Laendereien: 12.000qm - bis wieder ein Haus kam. Das Vieh war wohl immer draussen- denn Stallungen wurden nicht gefunden. Immerhin hatte man damals keine langen Transportwege zur Scheune, in die das Einkorn, der Emmer oder Zwergweizen eingebracht wurde. (Bei den Bandkeramikern hat man keine Linsen oder Erbsen gefunden, bei den Leuten der Roessener-Kultur aber schon, die zur gleichen Zeit gelebt haben- sonstiges Obst und Gemuese hat man nicht gefunden, das wird mit dem primitiven Stein/Holzwerkzeug auch nur schwer anbaubar gewesen sein- oder es hat sich so zersetzt, dass keine Spuren davon findbar waren?) Alt sind die Leute damals nicht geworden- so um die 30 Jahre. Mit Arthritis, Arthrose und Karies, die haeufige Begleiter waren. Sogar Spuren von Amputationen sind gefunden worden.

Noch ein Streiflicht, das nicht untergehen soll: Wolfgang Kimmig schrieb, dass die keltischen Adelsgeschlechter regen Handel trieben- und als "Beifracht" gleich das notwendige, kostbare Geschirr mitgeliefert bekamen. Im 18.Jhd gaben die Chinesen feines Porzellan dazu..

In der "Heuneburg" , der spaethallstattzeitlichen Siedlung fand man Fussboeden aus gestampftem Lehm, mit Beimengungen aus Kies und.. tonnenweise zerstossene Tierknochen, vom Rind, Schwein, Ziege und Schaf. Sehr selten nur wurde Wild verzehrt. Esel und Huehner kamen erst durch die Kelten, als Suedimport in der Spaethallstatt-Zeit. (Der Gallischer Hahn stammt klar aus der Keltenzeit)

Das HR4 Radio berichtete am 21.11.2014 von einer Vorleserin, die Kinder dadurch zum lesen bringen will- sie muss den Kids erklaeren was ein Weier ist, weil solche alten Begriffe oder solche, die nicht mehr oft gebraucht werden, den Kindern unbekannt sind. Was nuetzt ein Maerchen, wenn so viele Worte unbekannt sind und bleiben? Sie muss sich allerdings auch buecken: "Die Mutter von Olaf" wird verstanden, "Olafs Mutter" allerdings kaum mehr- der Genitiv wird -heute absichtlich von allen Medien vorgemacht- versaubeutelt. Dazu kommt- aus meiner Sicht als Opa gesehen, dass die Kinder moeglichst auf alle ihre Fragen eine vernuenftige Antwort erwarten duerfen; Es ist nur noch rudimentaer da, wenn die Motorhaube bei einer Panne geoeffnet wird- warum das so ist, wissen wohl nur noch wenige Leute. Heute kann man unter der Haube nichts mehr sehen, was irgendwie "verdaechtigt" werden kann, fuer das Liegenbleiben verantwortlich zu sein! Die Technik ist parallel zum immer weiter schrumpfenden techn. Wissen der Nutzer weiter gegangen und zwar rasend schnell. Wehe, wenn das "ESP" in einer Kurve nicht mehr helfen will, weil die truegerische Sicherheit, die von Breitreifen mit viel "Grip" auf nasser, herbstlicher Fahrbahn mit Blaettern und Bauerndreck, versagen. Da wird "guter Rat" schnell teuer, wenn die Karre von der Werkstatt aus dem Graben gefischt werden muss.. Die Zusammenhaenge der Technik sind recht umfassend- hier einen Bogen zu schlagen, den die Kinder verstehen, wenn sie ihre Fragen stellen- ist nicht leicht. Was nuetzt es, wenn ich erklaeren soll, wie ein Lichtschalter funktioniert und dabei nicht weiter auf den Strom und wie er erzeugt wird, wie gefaehrlich er sein kann - etc. eingehe? "Mein Opa ist ein fanatischer Erklaerer", so das Enkelchen zu ihren Freunden ;)

So mancher Fund oder Schatz, der schnell vergraben worden war, ist nur durch Zufall gefunden worden- bei Strassenbauarbeiten oder Baggerarbeiten im Fluss, um die Fahrrinne tiefer zu machen.
Goldene Masken, Schmuck, Muenzen, ganze Tafelgeschirre, Bestecke, Trinkgefaesse, Schwerter, Silber und Gold- zweimal waren wohl die Alemannen-Einfaelle der Grund fuer die ueberstuerzte Flucht so mancher reicher Leute, die entweder versklavt oder umgebracht wurden und deshalb nicht mehr zurueck zu ihrem verborgenen Schatz konnten.
Roemische Bruecken und Aquadukte waren so solide gebaut, dass sie noch viele Jahrhunderte nach deren Abzug funktionstuechtig waren. Man denke nur an die Spundwaende, die noetig waren, eine Bruecke ueber den Rhein zu bauen, die 5 mtr tief gegruendet wurde. Die Dauerhaftigkeit hat sich selbst noch im 2.WK bewiesen- eine dieser Bruecken traegt -freilich zigmal repariert- die Last des modernen Fernverkehrs..
Nicht nur die wilden Germanenstaemme vertrieben die Roemer, die in ihren Legionen -quasi in Frenchise- Erze und Steine abbauten, Fabriken betrieben und die Waren vermarkteten- sondern auch die Kirche, die in Rom "heidnische Abgoetterei" sah. (bis Ostrom oder Bizanz als letzter Rest der Lateiner blieb, diesmal christlich uebernommen)
In der Neuzeit gruendet man "archeologische Parks" in gigantischer Groesse, baut moderne Anlagen zurueck, verlegt moderne Strassen, rekonstruiert alte roemische Villen und deren Zulieferer-Werkstaetten: "Der Laie sieht heute eine Grabungsstaette und ist ausser Stande, sich das urspruengliche Ausmass zu verdeutlichen, weil ihm das Fachwissen fehlt" (Anders ist das bei der Saalburg im Taunus, wo alles mehr oder weniger richtig vollkommen rekonstruiert wurde..) Nun fragt man sich nach dem Sinn oder Unsinn solchen Treibens- was ist wichtiger: Das fruehere oder heutige Tun? Bei so manchem "Denkmalschutz"- Treiben kommt man ins Gruebeln.

Die alten Roemer haben sogar schon Steinkohle abgebaut- wo man dachte, dass dies erst im Industriezeitalter begann. Den Drachenfels am Rhein haben sie gut dezimiert, ein idealer Steinbruch, bei dem auch gleich in riesigen Mengen Kalk gebrannt und verschifft wurde- die Zementproduktion des roem. Reiches war enorm. Die Kalkoefen waren gleich zum halben Dutzend da und erreichen ueber tausend Grad Celsius,- 500 Zentner zertruemmertes Gestein fasste ein Ofen !

Dann kamen die Franken, die eine ganze staedtische Hochkultur verwuesteten und die Roemer vertrieben. Als "Realpolitiker" hielten sie es mit der christl. Kirche, diese wiederum war vorsichtig genug, es nicht mit dem extrem gewalttaetigen Chlodwig zu verderben, der sogar seine eigenen Verwandten nicht verschonte. Die roemische Handwerkskunst haben sie jedoch nahtlos uebernommen..

Der fraenkische Adel hatte seinen Reichtum durch weilerartig angelegte Herrensitze, Hoefe mit 2-600 Hektar Groesse- wo Waelder und Gewaesser zugehoerten. Daran schlossen sich die wenig wohlhabenden Freien und Knechte an, deren Besitz ungleich schmaeler ausgefallen war, am Berghang, geduckt und dienstbar. Jahrhundertelang war das Christentum eher Lippenbekenntnis und sehr zerbrechlich, wie die Chroniken meinen..

Als die Kirche sich durchsetzte, wurden die Toten nicht mehr nach Norden ausgerichtet, sondern nach Osten. Die "christliche Heilserwartung" riet vom Norden ab, weil man da das Reich des Boesen vermutete - so sind die Wehrkirchen auch alle gegen Westen verstaerkt gesichert worden. Der Kirchenchor dagegen war nach Osten gebaut, wo die Sonne ihr Licht gab. Heute koennte man zufuegen- im Osten ist alles so friedlich, im Westen nicht?

Dieser Chlodwig hat sich zwar taufen lassen, aber nur, weil er in "Christi Namen" in der Schlacht obsiegte - somit habe sich dieser Gott staerker gezeigt. Nun war bei den Franken Jesu nicht mehr der arme, leidende, kranke, sondern der maechtige, glaenzende, siegreiche Gott. Das lies viele Landsleute in der Taufe nachfolgen.

In Krefeld fand man bei Kiesabbau-Arbeiten ein Graeberfeld, das vom 1.-7.Jhd. mit 4-6000 Bestattungen, die in Schichten uebereinander beerdigt wurden.

Im Norden, an der Marsch, dem Kuestenstreifen, der damals noch ohne Deiche war, wohnte man 2500-1900 v.Chr. auf Wohnhuegeln, die aufgeschuetten waren. Eine Fundgrube fuer Archeologen, weil sich in den nassen Erdschichten viele Funde erhalten haben. Die Bewohner sind spaeter weggesiedelt, als die Sturmfluten zunahmen. Etwa im 5.Jhd. n.Chr. wurden die Wierten aufgegeben. Man siedelte lieber in hoeher gelegenen Flaechen- die Bewirtschaftung wurde wohl beibehalten. Gerste, Hafer, Roggen und Weizen, Apfel und Pflaumen wurden damals schon angebaut. In allen Zeiten habe der Mist die Funde buchstaeblich konserviert- in alten Ortskernen wurden damals ueberall noch Tiere gehalten.

Es wurden Tongefaesse zertruemmert, in einem Fruchtbarkeitskult - der heute noch gueltige Brauch bei Hochzeiten..

Die viel spaeteren Wikinger waren auch Sklavenhaendler- der Erzbischof Ansgar haette einige davon loskaufen koennen, so die Chronik.

Koenig Karl der Grosse kam in dem "Paderborner Epos" vor, in dem auf den Papst Leo III. im Jahr 799 ein Attentat veruebt wurde- die beiden trafen sich also, wo der Papst beim Frankenkoenig als seinem treuesten Verbuendeten Zuflucht fand. Es hat sich gelohnt: Der Koenig wurde ein Jahr spaeter zum Kaiser gekroent.. das schaut nach einer fruehen Form der Vetternwirtschaft aus.

Nach ebendieser Saga soll ist von einem Palast unter dem Dom berichtet worden.

Der Drache ist ueberall auf den Kirchenportalen zu sehen: Er galt als Sinnbild des Heidentums.

In Frankreich und auch bei uns machen "Aktivisten" Probleme mit Farbbeuteln gegen Fassaden und Polizisten, es werden Muelltonnen, manchmal auch Autos angesteckt, oeffentliches Eigentum beschaedigt oder zerstoert, Einsatzkraefte verletzt. Ich finde, hier reicht eigentlich, die Demonstranten namentlich zu erfassen, b e v o r die Demonstrationsorte betreten werden. Bei Fehlverhalten oder Missbrauch des Demonstrationsrechts koennten auf diese Weise die Taeter zur Kasse gebeten werden. (Wegfall staatl. Leistungen waere ein zu diskutierender Punkt)

Heute- am 23.11.2014 hoere ich im Radio, wie eine meiner Ideen aufgegriffen wurde: Aus Guelle Gas oder Strom zu erzeugen- das habe ich schon vor Jahren im Web angeregt; das freut mich ungemein und bestaetigt, auch wenn mir daraus keine Gelder erwachsen, war doch ein kleiner Beitrag fuer die Gesellschaft getan.

"Blogbusters" brachte einen Beitrag zu einem Amulett oder Siegel mit einem Gekreuzigten, der in die Unterwelt abstieg, aehnlich dem Kult der fruehen Christen in der Unterwelt Roms, mit richtiger figuerlicher Darstellung am Kreuz. Dieses Kreuzigungssiegel ist auf geheimnisvolle Weise verschwunden.. (Seit 1945) ob in Bulgarien- im Berggebiet der Rhodopen, das damals zu Griechenland gehoerte oder spaeter, als sich die Christen dieser Symbolik bedienten oder gar diese geklemmt hatten?

http://de.wikipedia.org/wiki/Orphiker

Ein kleines Amulett und eine grosse Story, die der von Jesus Christus sehr aehnlich ist- aber 5-600 Jahre vorher schon das Kreuzigungsbild hatte- allemal interessant oder gar ein Plagiatsfall, der damals im "Schmelztiegel der Religionen" auftauchte und sich zur staerksten Religion entwickelte?

Erste Kreuzigungen schon im 4-5.Jhd. und frueher v.Chr.
Diese Katakomben unter Rom sind -so nimmt man an- auch schon viel aelter als die Christen, die sich damals darin versteckt hielten,- vermutlich war der Orpheus-Kult schon bei den alten Roemern gepflegt worden, die diesen (wie vieles) aus Griechenland mitgebracht hatten.
(Die ersten Latiner waren bekanntlich Griechen)

1455 fanden Arbeiter an der Via Appia bei Rom -auf der Suche nach einem Marmor-Bruch- ein Ziegelgewoelbe, in das sie einbrachen und einen Sarkophag entdeckten. Man oeffnete ihn und fand eine mit zwei Zentimeter dick mit einer fettigen, aber wohlriechenden Substanz bedeckten wunderschoenen Maedchenleiche, die in einem Netz aus Gold und Seide gehuellt war. Praktisch unvergangen und wie gerade erst gestorben- obwohl sie Jahrhunderte dort lag. Als die ganze Stadt Rom die ausgestellte Schoenheit ansah, hat der damalige Papst sie geschwind irgendwo bestatten lassen. (An einem nicht geweihten Ort)

In der Zeit um das 18.Jhd wurden Statuen gekoepft, weil sie nackt und heidnisch waren. Aus antiken Bauten wurden Steine fuer Palaeste und Kirchen entnommen, Weinbauern machten ihre Terrassen daraus.. (Das war bei uns auch nicht anders.)

So manches kostbare Artefakt wurde stuemperhaft zerdeppert und oft eingeschmolzen, weil Bronze fuer Waffen gebraucht wurde.

Sehr interessant finde ich, dass man vor 3000 Jahren bereits Punzieren, Nageln, Gravierungen und Legierungen kannte.

Sehr interessant finde ich die Aussage oder Absatz einer Zeitung von 1949: "Nicht unerwaehnt sollen in diesem Zusammenhang die Erkenntnisse des Stuttgarter Dr. Noetling bleiben, der entdeckte, dass man durch einfache mathematische Operationen mit den gegebenen Werten (einer Pyramide) Radius, Umfang, Inhalt und spezifisches Gewicht der Erde, Umlaufzeiten der Planeten, ihre Bahnlaenge, genaue Dauer der maennlichen und weiblichen Periode, den Zeitpunkt des Klimakteriums bei beiden Geschlechtern, um nur einiges zu nennen, einfach ableiten kann"
Daraus merkt man, ich lese gerade ein Buch ueber Pyramiden - was hier auf dieser Seite weniger passend ist - bis auf obigen Satz, der so richtig schoen die "Verschwoerungstheorien" der heutigen Massenmedien treffen koennte.. die ueber alles und jedes ihre Thesen unters Volk bringen.

So waren die schriftlichen Ueberlieferungen Kretas Abgabe-Ordnungen in mehreren Dialekten, keine eigene Sprache und irgendwie kamen sie doch auch aus Griechenland. Nichts ist erhalten, was meine Seiten bereichern koennte- und schon mal gar nichts persoenliches, nichts von den kleinen Leuten.

Heute wissen wir, wie mit schiefen Ebenen, mit Hacken und Meissel, Lot und Winkel, mit Holzpfloecken in Felsen, die dann gewaessert wurden und aufquollen- um den Felsen zu sprengen, schon im Altertum gearbeitet wurde.

Zur Zeit der Entstehung von Archeologie schrieb man in dieser Weise: "..ueber das Darsein der Elite und ueber das der Masse, ueber das Denken der geistigen Koepfe und denen der Durchschnittskoepfe.."

"Der Archeologe muss im Feld arbeiten, muss Gelehrter, Diplomat und Weltmann sein, er muss sich vor einer Rotte aufstaendiger Arbeiter behaupten koennen!"

Die Schreibarten der antiken Schriften gingen nach der Ochsentour- eine Reihe so herum, die naechste anders herum zu lesen. Die Keilschriften und Hieroklyphen entwickelten sich aus Bildern, einer Bildschrift.

Der junge Gymnasiallehrer Grotefend, der aus eigenem Antrieb Keilschrifttexte uebersetzte- was bislang noch keinem gelungen war, musste sich das anhoeren: "Dieser Mann brachte den Geniestreich und ist keineswegs beruehmt geworden, seine Lehrerlaufbahn auf buergerliche Art hat er vollendet, ohne noch ein einziges Mal den Anlauf zu einer geistigen Tat von Rang zu finden.."

Assyrische Bildhauer stellten Pferde gerne mit 5 Beinen dar, damit die Skulptur von allen Seiten alle 4 Beine zeigen konnten..

Im Fruehjahr 1850 fand man Tontafeln der Bibliothek zu Ninive,
die exakt die Sintflut beschrieben- die spaeter von der Bibel uebernommen wurde.

Spannend finde ich die Technik der Archeologen ungebrannte Tontafeln, die nur noch eine weiche Masse waren, haltbar und lesbar zu machen: Selbst der feinste Pinsel haette die Schriftzeichen zerstoert! Wie taten sie das? Nun, sie legten die Klumpen in eine Dose mit Sand, liesen alles trocken und -langsam- und brannten anschliessend auf einem einfachen Feuer. Die so gehaerteten Tonstuecke liesen sich reinigen und zusammensetzen- freilich auch lesen..

Alle sumerischen Koenige sind in Listen aufgefuehrt, die noch erhalten sind: "nun kam die Flut und nach der Flut uebernahmen Koenige der Bergvoelker die Herrschaft" (Das klingt wie die Story von Atlantis)

Die Spanier hatten in Suedamerika ganze Arbeit geleistet, so berichtet 1787 ein Kapitaen, dass er keine Tuer vermauert und keine Wand uneingerissen, keinen unterirdischen Gang unumgegraben lies.. 2-3 Ellen tief!
Wieviel wertvolles archeologisches Material dabei verloren ging, will keiner wissen.
Allen Schmuck, kostbares Geraet und Kunstgegenstaende der Maias, denen die Eroberer habhaft werden konnten, wurden eingeschmolzen- damit die Schaetze besser zu transportieren waren. Nur in den tiefen Kult-Seen blieb einiges erhalten.
Sehr interessant und fuer wueste Spekulationen -Diffusionismus, Wiki
allemal gut sind Darstellungen von Elephanten mit hochgeschlagenem Ruessel, dort im Maia-Land, wo es in Suedamerika nun mal keine Elephanten gab..

Nach dem Jahrbuch des Lahn Dill Kreises hatten die Dorfbrunnen eine sehr viel hoehere Bedeutung, als wir uns heute vorstellen.
Es gab noch keine Wasserleitungen in den Haeusern, auch wenn manche bereits einen Born im Keller gegraben hatten- das Wasser war bestenfalls Brauchwasser fuer die Waesche, aber nicht zum Kochen oder Trinken geeignet.
Die sechs- oder viereckigen Gusseisen-Brunnen in den Orten wurden von Quellen, manchmal auch von sauberen Baechen gespeist. Mittels laengerer Leitungen, die aus Ton oder Holz (!) waren, wurden die Brunnen in der Dorfmitte versorgt. Mit Pinienzapfen hat man den Hahn verschlossen, damit nicht Tag und Nacht das wertvolle Nass davon lief.

So war ein Dorfbrunnen Mittelpunkt und Treffpunkt, meist mit einer Bank und einer Linde dabei, wo Alt und Jung gerne ein Schwaetzchen hielten.
Die Vereinsamung der Menschen - auch auf dem Land - kommt durch die hohe Mobilitaet und auch durch den Stolz, wo sich einer mehr duenkt als der andere.
Ehedem hockten im Winter die aelteren Maenner zuweilen in den guten Stuben, im Warmen und schnitzten Holz fuer die Weidekoerbe, die dann umflochten wurden. Heute ein unvorstellbares Szenario ;) ueberhaupt wurden viele Dinge daheim gemacht, hoelzerne Kuechengeraete und auch "Schlockerfaesser", geschnitzte hoelzerne Behaeltnisse fuer den Wetzstein, der darin feucht gehalten wurde.

"Leinarm ist schlimmer als geldarm" (Leinen sollte man haben, Geld ist auch nicht schlecht)

Ueber den Hebammen-Beruf habe ich schon einiges gefunden und auch geschrieben- es kommt doch immer mal wieder etwas dazu:
Als Ende des 18. und Anfangs des 19.Jhds die "Gebaeranstalten" gegruendet wurden, hatten Aerzte erstmals direkten Zugang zu allen Vorgaengen einer Geburt, die bislang verwehrt wurden- man nam dort keinerlei Ruecksichten mehr auf das Schamgefuehl der Woechnerinnen, so wird berichtet. Viele Kinder sollen damals durch neue Hilfsgeraete geschaedigt worden sein, es war alles noch in den Kinderschuhen, es sank aber das Kindbettfieber beachtlich.
Noch 1955 habe eine Hausgeburt incl. Vorsorge und einer 10taetigen Wochenbettpflege durch die Hebamme 35 DM gekostet.

In der Chronik sehe ich alte Bilder,wo mich eine Ortsaufnahme von 1920 besonders beruehrt: Mitten durch die gepflasterte Strasse lief ein Bach, zu dem eine Treppe mit Eisengelaender hinab fuehrte. Schmale, hoehere -verputzte- Fachwerkhaeuser standen zur Linken und Rechten. Auf der einen Seite des Baches war die Strasse breiter, auf der anderen eher nur ein besserer Fussweg.

"Autogerecht" war das nicht!

Ein Bild nennt den Namen "Chaldaeer-Gasse" ob das nun von dem Volk oder von dem "Kallenbach" abgeleitet ist, kann wohl nur von mir in der ersten Art gedeutet werden- die Chronik nimmt den Namen des dortigen Baches an..

Im Fuerstentum Nassau-Dillenburg ist 1653-1692 eine richtige Leprachronik gefuehrt worden. Die 1347/48 aus dem Orient eingeschleppte Pest hat immer wieder gewuetet und ist erneut aufgeflackert, wenn man sie ueberwunden glaubte. Man hat Seuchenhaeuser eingefuehrt, spezielle Aerzte eingestellt, alle Leute untersuchen lassen, die einer solchen Erkrankung verdaechtig waren. (Manche hatten auch "nur" Syphillis, die man als "Franzosenkrankheit" betitelte, die aber heilbar war- und keine Pest) Die Verstuemmelungen und Entstellungen, das Abfallen ganzer Glieder machte die Menschen zum Schrecken der restlichen Bewohner - schon deshalb und vor allen Dingen durch die Uebertragung per Troepfcheninfektion, wie man heraus fand, lies die Unterbringung der Betroffenen in diesen Seuchenhaeusern ratsam sein.
Das half auch tatsaechlich Lepra oder Pest in den Griff zu bekommen. Schlimme Schicksale sind berichtet, wo ein Vater gleich drei seiner Kinder verlor, wo Familien auseinander gerissen werden mussten. Immerhin blieben die Erbschaften soweit erhalten, dass nur die Deckungskosten fuer die Unterbringung einbehalten wurden. Die peinlichen Leibesvisitationen, wo kein Kleidungsstueck am Koerper blieb, waren beruechtigt. Aber auch in grossen Staedten, wie Koeln, wuetete diese Krankheit. Die Kranken gingen einmal die Woche durch die Strassen um zu betteln - es hatten beileibe nicht alle genug Geld, um ihren Unterhalt im unfreiwilligen Exil (was wohl fast immer eine Reise ohne Wiederkehr war) bezahlen zu koennen. Manche dieser Haeuser haben sogar Geld verliehen, Handel getrieben, Bier gebraut und aehnliches Gewerk betrieben, damit die Unkosten wieder herein kamen. (Die Wirtschaft soll dennoch gut besucht gewesen sein)

Fernsehbeitraege aus den Staaten sind so eine Sache, einerseits hochbegeistert und hochbegeisternd- andererseits auf Sensationslust ausgelegt- so z.B. war ein Film ueber Bosnische Pyramiden dabei.. ein Grenzfall der Wissenschaft oder Scharlatanerie? Fuer mich sind diese Huegel zufaellig entstanden, also natuerlich.

Weiter mit meiner Chronik aus dem Lahn-Dill-Kreis. Dort wird auf die Imker eingegangen und ihre ungeheuer wichtige Arbeit fuer alle Bewohner- ohne Bienen wuerde die Ernte duester aussehen. Imker gibt es schon sehr lange

Bewohner alter Tage mussten sich in Bachauen ansiedeln, weil Wasser wichtigster Bestandteil des Lebens war (und freilich noch immer ist)- bis die Bevoelkerung staerker wuchs, ging alles gut- spaeter schickte man das kuehle Nass durch Leitungen von weiter her. Damals galt allerdings ein strenges Verschmutzungsverbot des Baches - erst unterhalb des Dorfes durfte gewaschen werden. Wenn man bedenkt, dass in Versailles ein riesiges prachtvolles Schloss ohne jegliche, noch so primitiven Sanitaeranlagen war.. damals hat man schon im hintersten Winkel des Westerwaldes und des Taunus Wassersammelschaechte gebaut und fuer eine gute Versorgung gearbeitet.

Immer und immer wieder lese ich von honoren Denunzianten, die eine lustige Aktivitaet in den Spinnstuben antrugen,- wenn nicht beim Pfarrer oder Schultheissen, denn beim Fuersten. (Wenn sie im Ort keinen Erfolg sahen) Die jeweilig verantwortlichen Hausfrauen/Hausmaenner bekamen saftige Strafen- die "Suender" ebenso. Gerne sprach der "hohe Herr" Frohn-Strafen aus- klar, er brauchte immer Dumme, die fuer ihn arbeiteten -moeglichst umsonst. Heiratete jemand "vor dem Wochenbett", dh. die Braut war schon schwanger, wenn das Aufgebot bestellt wurde- gab es ebenfalls eine Strafe, genau gestaffelt nach Laenge der Ueberschreitung. Klar, dass solche "Moralstrafen" junge Paare besonders hart trafen.. 1634 ist ein Fall berichtet, wo ein junger Mann 5 Gulden zahlen musste- das waren 30 Tage Arbeit fuer 4 Wochen zu spaet geheiratet..

Wenn ich daran denke, dass in der FDP heute noch Grafen als "demokratische" Politiker auftreten, stellen sich mir die letzten Haare auf dem Kopf!

Bei dieser Gelegenheit gefiel mir die Erzaehlform des vergessenen Dichters Friedrich Hild (1861-1937) besonders gut. Der in Driedorf (Dillkreis) geborene Schreiber ist heute wohl vergessen. Wiki weiss auch nichts darueber, nicht mal Google!
So wird mir nichts anderes uebrig bleiben, als eine seiner Geschichten zu erzaehlen, denn wir Alten muessen zusammen halten..

(Friedrich Hild: Dem greis' Jakob sei Theodurche, Jugenderinnerungen eines alten Westerwaelders)

"Wir saßen auf der alten Bruecke am Eingang des Ortes.
Aus den rauschenden Wellen des Baches stieg angenehme Kuehle;
sie trug den stechenden Geruch des Storchschnabels, der an dem alten Brueckengemaeuer reichlich wuchs, zu uns herauf.
Unter der Bruecke wateten einige meiner Spielgenossen mit nackten Fueßen und suchten unter den glatten Basaltbloecken Krebse.
Auf der anderen Seite der Landstraße ruhte im Schatten der alten Linde die Herde des Schaeferhannes.
Er selbst lehnte an dem maechtigen Stamme des alten Baumes und schlief.
Auch die Schafe lagen mit an den Boden gedruecktem Kopf und geschlossenen Augen.
Nur der Spanjer, der schwarze Schaeferhund, spitzte die Ohren und bewahrte Hirt und Herde.
Das Summen der Bienen in der Linde drang zu uns herueber und vereinte sich wie ferner Orgelton mit dem Rauschen des Baches zu einer sanften Schlummermelodie, die sich durch den langen, stillen Sommertag hinwob.
Ein Greinen und Knarren, ein Brummen und Quietschen unterbrach mißtoenend die Musik des Baches und der Linde.
Den steilen Kirchweg herunter kam ein Heuwagen.
Es war nur ein "Schleppche", das der Bauer an der Linde vorueber mit sich fuehrte.
Er schritt langsam neben den mageren Kuehen, die lederne Peitsche auf der Schulter, den Griff mit den blanken Messingnaegeln in der mueden, braunen Hand.
Langsam brummte und greinte das Fuhrwerk den Berg hinunter.
Als der Wagen auf der Bruecke war, rief ein kleiner, frecher Bengel neben mir:
"Jakob, au Schauer es schepp!"
Wie wenn der Blitz neben ihm eingeschlagen haette, fuhr der alte Mann herum.
"Haar, huttch!!"
Die Peitsche sauste auf die alten Kuehe, dass sie erschreckt zur Seite sprangen.
Noch einige Hiebe, und die Kuehe rannten neben dem Jakob vorwaerts.
Seine Frau, die hinten die Hemme bediente, lief zur Seite, um zu sehen, was passiert sei.
Der freche Bub lachte aus vollem Halse.
"Waaste, wann mer dem greise jakob sset, dei Schauer es schepp, dah wird e narrig. Mer kloppe em als owends ohm Finster en sahn's em. Da sollste emol hoern, wis e Schreich dout!"
Dabei lachte der Bengel noch immer, waehrend der "greise Jakob" mit seim Schleppche hinter den ersten Haeusern verschwand.
Am anderen Ende des Dorfes hatte er ein kleines Anwesen.
Das Haeuschen mit den niedrigen Fenstern stand unter alten, duesteren Tannen.
Neben dem schlecht gepflegten Hausgaertchen duckte sich verschaemt das altersschwache Scheuerchen, das eine nach der Straße zu angebrachte Stuetze vor dem drohenden Umsturz bewahrte.
An heißen Sommertagen hatte das kleine Gehoefte etwas Anheimelndes; strichen aber die duesteren Novemberwolken vom Hoellenkopf herunter ueber die alten Tannen und heulte der Sturm in ihrem Geaest, dann erfaßte einen ein leises Bangen, und das Scheuerchen schien auch davon ergriffen und sich noch mehr zu ducken.
Der Besitzer, der Jakob hieß, so lange ich denken kann, der "Greise".
Greis war er schon gewesen, wie er noch auf Freiersfueßen ging und damals war der "greise Kopp" sein Kreuz gewesen, wie jetzt die "schepp Schauer".
Obgleich der Jakob ein braver, ehrlicher Bursch gewesen, hatte ihn trotz seines kleinen Besitztums kein Maedchen im Dorf gewollt.
"E hatt ja scho en greise Kopp", hatten die Maedchen gesagt, wenn er durch einen Freund hatte sondieren lassen.
Aber die Lene vom Gusterbach war klueger.
Sie sah tiefer.
Ihr war der brave Bursch die Hauptsache.
Sie tat, als wisse sie von dem greisen Kopf des Bewerbers gar nichts.
Und der Jakob tat alles, um ihn zu verbergen.
Bei seinen Besuchen ließ er stets die Schirmcheskappe auf.
In toedliche Verlegenheit kam der Jakob, als er "nach dem Ring" gehen wollte.
Die Lene war den Morgen, nachdem es "fertig gemacht" worden war, mit ihm in ihr zukuenftiges Heim gekommen, von wo es nach "Herwen" gehen sollte.
Dazu mußte aber der "flaechserne Kittel" mit dem "werkenne" vertauscht werden.
Die Rundkittel hatten aber ein enges, rundes Loch, durch das man mit Muehe den Kopf hindurch brachte.
Der Jakob hatte den Festkittel in der Hand, den anderen am Leib und wollte nun wechseln.
Da fiel ihm das Herz in die Schuhe.
Da saß ja die Lene, und die Kappe mußte herunter.
Die anderen Maedchen hatten ihn ja alle als Freier abgewiesen, weil er den greisen Kopf hatte.
Wenn die Lene den gewahrte, wurde sie ganz gewiß "wennig".
Daß er den Wechsel haette anderswo vornehmen koennen, fiel dem Jakob gar nicht ein, zu einer solchen Ausflucht war er viel zu ehrlich.
Was also tun?
Kurz entschlossen zwang der Jakob das Schicksal.
Er zwaengte den Kittel ueber Kopf und Kappe, was sonst noch keinem gelungen.
Aber ob seiner Tat war er sprichwoertlich geworden.
Versuchten wir Buben einmal, das Kittelchen auszuziehen und vergaßen die Kappe abzunehmen, dann sagte der Vater:
"Du glaubst, du koenntest den Kittel ausziehen wie der greise Jakob!"
Der "greise Kopp" war aber dem Jakob zum Segen gewesen.
Seine Lene war nicht nur das schoenste Maedchen in Gusterbach;
sie hatte ihren Jakob auch aus Neigung genommen.
Der Jakob war keine Schoenheit.
Der Unterkiefer war etwas zu schwer ausgefallen und gab dem Gesicht etwas Klobiges.
Auch die Nase entsprach dem.
Aber der Jakob hatte eigentuemlich sinnende Augen, die man vielleicht haette Maertyrer-Augen nennen koennen, deren Ausdruck ganz dem stillen, duldsamen Wesen Jakobs entsprachen, den ich nie habe schimpfen hoeren.
Die Lene sah mit innerem Laecheln den Kittelwechsel, aber sie waere nicht "wennig" geworden, wenn ihr Jakob die Kappe abgesetzt haette.
Unter den alten Tannen war mit Lene das Glueck eingezogen.
Still und emsig waltete die junge Frau am haeuslichen Herd, und der Jakob war fleißiger denn je.
Als nun der Thronfolger Jakobs in Gestalt des "Thedurchens" angekommen war, blieb unserem Paar nichts mehr zu wuenschen uebrig.
Das Scheuerchen stand ja damals noch gerade und bekam seine ueblen Launen erst spaeter.
Das "Thedurche" wuchs unter den Tannen zu einem Prachtjungen auf, und das Weib und Kind waren dem "greisen Jakob" sein Ein und Alles.
Fuer einen Westerwaelder war der Junge eigentlich etwas zu zart von Gliedern.
Er stach von all den rueden, staemmigen Bengeln ab.
Schlank, fast maedchenhaft von Statur war er, bildschoen von Gesicht, die feinen Zuege der Mutter, verbunden mit den ernsten, sinnigen Augen des Vaters, gaben dem Jungen etwas außergewoehnlich Anziehendes.
Nur einmal bin ich im Leben Theodurchens Gesicht begegnet, und zwar traegt ein Knabenbild Johannes des Taeufers von Raffael in einer Bildergalerie in Florenz aehnliche Zuege.
Thedurche war mein Spielkamerad.
Obgleich er am anderen Ende des Dorfes wohnte, verkehrte ich viel mehr mit ihm als den anderen Jungen des Oberdorfs.
Im Sommer trieben wir uns tagelang auf der Wiese hinter der "scheppen Scheuer" umher, wo der Bach zum Baden und Krebsen einlud.
Wie die Indianer lagen wir in Adamskleidern auf der Wiese in der Sonne oder strichen gar in den Hecken am Eselsweg umher, wenn wir außer Wasser waren.
Meine Freundschaft mit Thedurche sollte jedoch ein trauriges Ende nehmen.
Es war um die Pfingsten.
Unser Sinn stand nach Schalmeien und Weidenpfeifen.
Da weder einer von meinen Kameraden noch ich selbst die Kunst, solche herzustellen, verstanden, mußte wie bei so vielen anderen Dingen, der Großvater herhalten.
Nach langem Bitten und Quaelen erreichten wir bei ihm unser Ziel.
"Laßt mer mei Rou!"
Damit wehrte sich der Großvater bei den meisten Anliegen seitens seiner Enkel, um ihnen schließlich doch den Willen zu tun.
So hieß es denn auch diesmal zum Schluß:
"No da kommt!"
Verguegt zogen wir mit Großvater ueber die alte Bruecke an der Linde vorueber den Kuhweg hinauf in die Strut.
Thedurche war leider diesmal nicht dabei.
Von glatten Weidenaesten schabte der Großvater kunstfertig die Rinde ab und wickelte sie behutsam zu Schalmeien zusammen.
Das offene Ende wurde von einem Dorn durchstochen, der das Ganze zusammenhielt.
Eine Huppe aus Weidenrinde bildete das Mundstueck.
Dazu gab es Pfeifen, lange und kurze, gerade und Querpfeifen.
Der Großvater hatte viel zu tun mit Schnitzeln und Klopfen, bis wir endlich als kleine Musikbande wieder heimzogen.
Mit einem Hoellenlaerm zogen wir ueber die Bruecke wieder ins Dorf ein.
da sprang von den dort sitzenden Jungen einer von der Brueckenmauer und schrie mir zu:
"Waaß de es ach, daß das Thedurche ersoffe es?"
Thedurche war waehrend unseres Ausflugs mit dem Großvater mit einigen aelteren Jungen hinunter zur Muehle an den Bach gegangen, der hier nach dem Scheuerchen zu - einen Bogen macht und einen seiner tiefsten Tuempel bildet, den wir Jungen den "Komp" nannten.
Der "Komp" hatte an der linken Seite ein sehr hohes, steiles Ufer.
Rechts war das Ufer niedrig und mit dichtem Weidengestruepp bestanden, das ueber das dunkle Wasser hinueberhing.
Von der Tiefe des "Komp" hatten wir Buben grausige Vorstellungen, weshalb wir diese Stelle des Baches stets mieden.
Nun hatte es die Kameraden des "Thedurchens" geluestet, den "Komp" einmal zu untersuchen und seine Tiefe zu messen.
Selbst zu feig zu diesem Unternehmen, hatten sie den juengeren Kaeraden ueberredet, zuerst hineinzugehen.
da der "Komp" aber nur von dem steilen Ufer zugaengig war, war "Thedurche" hier eingestiegen, aber sofort vor den Augen der Kameraden verschwunden.
Anstatt nun selbst Hilfe zu leisten oder die Bewohner der nahen Muehle herbeizurufen, waren die Jungen fortgelaufen und hatten, vom boesen Gewissen getrieben, erst von dem Unglueck erzaehlt, als ihr Kamerad nicht mehr zu retten war.
Vom Ersaufen hatte ich zwar recht ungemuetliche Vorstellungen, ohne jedoch die ganze Tragweite des Ungluecks, das meinen Freund getroffen, zu kennen, da mir niemand gestorben war und ich noch keinen Toten gesehen hatte.
Mir war es bei der Kunde auf der Bruecke recht bang, und die Lust zur Musik auf der Schalmei verging mir.
So lief ich denn bald aus Mitgefuehl fuer "Thedurche", bald aus Neugierde zu dem Hause unter den alten Tannen.
Das kleine Gehoeft war wie ausgestorben.
Es herrschte Totenstille.
Zaghaft naeherte ich mich dem Haeuschen, dessen kleinere Fenster verhangen schienen;
denn drinnen in der niedrigen Stube stand Mann an Mann, so daß man von außen Ruecken an Ruecken wie eine Wand sah.
Die Stubentuer stand offen, war aber durch die dichtgedraengten Besucher gesperrt.
Es herrschte Stille und drueckende Schwuele.
Neugierig kroch ich unter den Armen der Erwachsenen hindurch nach vorne.
Hier war die Stube leer, die Leute standen nur an den Waenden.
Das Bild, das sich mir bot, als ich mich durch die Menge hinduch gearbeitet hatte, machte einen erschuetternden Eindruck auf mein Kindergemuet.
Auf drei nebeneinander gestellten Stuehlen lag mein Freund im Sonntagsroeckchen.
Die lieben, braunen Augen, die so ernst schauten, waren geschlossen.
Die roten Baeckchen waren weiß wie Elfenbein.
Das braune lockige Haar klebte naßan den Schlaefen.
Die Haendchen waren auf der Brust gefaltet.
So lag mein Freund in ewigen Schlaf versunken.
An dem Kopfende des Totenlagers stand der "greise Jakob", ein Bild des Jammers und des Schmerzes.
Waehrend dicke Schweißtropfen ueber sein faltenreiches Gesicht perlten, fuhren seine knochigen Haende liebkosend und zitternd ueber das bleiche Engelsanlitz seines toten Kindes.
Seine Zaehne klapperten wie im Fieberfrost.
"Thedurche, mei Thedurche, hirsch do mich dah nett? Mei Baeubche, mei lieb Baeubche, aich sei jo bei der! Mei Kend, mei orm leib Kend!"
Sprach der greise Mann ueber seinen toten Liebling gebeugt.
Dann richtete er sich wieder auf und rang die harten Haende in Qual und Verzweiflung, waehrend von dem Fenster hinter ihm der letzte Abendschein seine Gestalt wie einen Heiligenschein umwob.
Ich faltete meine Kinderhaende wie die Nachbarn, die stumm und schweigend an den Waenden standen.
Ich stand zum erstenmal der Majestaet des Todes und dem Ernst des Lebens gegenueber.
Ich sah bald auf den greisen Vater, bald auf meinen auf den Stuehlen vor mir liegenden toten Freund.
Dabei wurde mir das Herz immer schwerer, immer banger, aber ich fuehlte nur die Schwere des Schicksals, doch keinen Schauer, keine Furcht vor dem Tode selbst, der meinen Freund so friedvoll vor mich hingestreckt, der ihm etwas Heiliges gegeben hatte.
Still schlich ich mich an jenem Sommerabend durch die Menge aus der Stube hinaus, an der "scheppe Scheuer" vorbei ueber den kleinen Hof.
Darueber sind fuenfzig Jahre hingegangen, aber so oft mich der Weg in die alte, liebe Heimat fuehrte und ich des alten Scheuerchens ansichtig wurde, sah ich den "greisen Jakob" vom Glanz der Abendsonne umstrahlt, um sein geliebtes Kind jammernd die Haende ringen.
Besuchte ich die alte Muehle und ging am "Komp" vorbei, so entstieg den dunklen Wassern das Bild meines toten Freundes."

Soweit der Heimatdichter Friedrich Hild.

Nachdem die Klassenstaerken in den Schulen einzelner Schulen 60, ja bis 74 Schueler aufwiesen, hat 1905 die koenigliche Regierung die Knaben- und Maedchenschulen zu "Simultanschulen" zusammengelegt, welche auch alle Konfessionen aufnahmen- noch ein Novum.

1605: Mit Eichenplanken, Gatter und Pfosten hat man die Treibjagten so gehalten, dass die Jagdherren nicht so lange mit Pferden und Hunden durch das Gelaende pretschen mussten und so bequemer abschiessen konnten.. Einladung zur Hirschbrunft und aehnliche "Events" lies man sich etwas kosten - ueber 30 Jaeger mit vielen Hunde kamen und mussten anschliessend bewirtet werden. Viele ordinaere Handreichungen lies man in Frohn machen, dann war es billiger ;) Sogar die Hunde wurden in Frohn -ganze Rudel- fuer den Fuersten gehalten. Im Winter war die Jagd auf den Konkurrenten - den Wolf - , besonders auf die noch unerfahrenen Jungtiere, der Sport der Upperclass. Der Frohndienst wurde im Jahre 1806 durch die Truppen Napoleons abgeschafft- so hatte auch diese Sache was Gutes.

Die Bewohner frueherer Jahre fuehrten ein hartes und anspruchsloses Leben, wo sogar das "Gerstenbrot schwarz wie die Nacht" gewesen sein soll.

Die Kirche berief sich auf das Lukuas-Evangelium "es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschaetzt wuerde. Und diese Schaetzung war die allererste. Und jedermann ging, dass er sich schaetzen liese, ein jeglicher in seiner Stadt"
So wurden die Kirchenregister mit Taufen, Konfirmationen, Heiraten und Sterbebuecher eingefuehrt. 1794 musste die Ehe priesterlich vollzogen sein, um "vollgueltig" zu sein. Erst 1848 kamen die Standesaemter auf, die wir heute noch haben. 1933-1945 mussten Familienbuecher gefuehrt werden, die zur Reinhaltung des Deutschen Volkes vorgeschrieben wurden. Dort war der Nachweis der Abkunft festgehalten. (Das hat die Regierung nicht abgehalten, die Leute kurz danach an die Fronten zu schicken und zu verheizen)

Es verpflichtete das Kirchengesetz Eltern und Lehrherren und Dienstherrschaften auf den regelmaessigen Konfirmatenunterricht und Kirchenbesuch ihrer Schuetzlinge und Dienstboten zu achten:

"Auch hier muss das Gewissen geschaerft werden, dass es sich seiner Verantwortung vor Gott bewusst wird. Neben dem Guten und Erfreulichen zeigen sich noch tiefe Schaeden in dem christlichen Gemeindeleben, denen unsere Zeitverhaeltnisse Vorschub leisten. Der gegenwaertig gute Verdienst befoerdert die Trunksucht besonders auch unter der Jugend. Die Sonntagsbeteiligung leidet unter einer Menge weltlicher Vergnuegungen. Die Genuss-Sucht waechst immer mehr und die elterliche Autoritaet wird immer geringer. Die Sittlichkeit heisst es aus einer Gemeinde, ist bei einem grossen Teil der Jugend auf einen bedenklichen Tiefpunkt gesunken. Es ist wohlfeil, die Schuld fuer solche Schaeden nur in dem Verhalten anderer zu suchen oder nach energischeren staatlichen Massregeln in Kuerzung der Polizeistunde und Beaufsichtigung derer, die die Gesetze des Erlaubten ueberschreiten, zu rufen. Tue vor allem jeder bei sich selbst, in seinem Hause und seiner Familie ab was unrecht ist und lasse das Wort Gottes seines Fusses Leuchte und ein Licht aus seinem Weg sein, dann wird auch die Besserung in der Gemeinde sich bald zeigen - dass es geschehe, das walte Gott!" (Dilltalzeitung 19.Juli 1900)

Haiger im Westerwald im Jahre 1623 - Unvorsichtigkeit der Soldaten des belagernden spanischen Regiments loesten ein Feuer aus, das bei dem starken Wind innerhalb von 3 Stunden 70 Gebaeude, darunter 40 Haeuser vernichtete- mit allem Hausrat, Ernte, landwirtschaftlichen Geraeten, Moebel und was so dazu gehoert.
Die Stadttore waren geschlossen, die Auswege versperrt und brannten lichterloh. Nur durch ein eilig gebrochenes Loch in der Stadtmauer, die das ganze Wohngebiet umgab, konnten sich die Einwohner in Sicherheit bringen.
Die Bewohner mussten von der Grafschaft mit Obdach und Lebensmitteln versorgt werden.
Damit nicht genug, in dem Notlager brach die Pest aus.. und der naechste Brand, bei dem alle Gerichtsbuecher und die Kirche verwuestet wurden - 214 Gebaeude waren diesmal Raub der Flammen.
Die naechsten 7 Jahre waren von Hunger gezeichnet, man ernaehrte sich von Hanfkoernern, Wurzeln und Eicheln.
Es wurden in dieser Zeit in Dillenburg 35 und in Herborn 90 Personen der Hexerei bezichtigt und hingerichtet.
So manch einer hat seine eigene Tochter als Hexe angezeigt. Viele haben die Folter nicht ueberlebt und waren am naechsten Morgen bereits tot.
Eine "Hexe" hatte sich an dem "geheimen Sekretaer" Dr. Hoen von Dillenburg, den der Graf dazu schickte, geraecht: Diese hat den wichtigen Mann beschuldigt, selbst ein Hexenmeister zu sein, der nicht nur beigewohnt habe, sondern sich uebelst aufgefuehrt haben soll.. Kopf ab. Danach waren auch die hohen Herren vorsichtiger mit der Anzeige ..

Jahrhunderte lang waren die Steinbrueche ein gutes Zubrot fuer die Kleinbauern- damals waren praktisch die meisten Haushalte Klein- oder Nebenerwerbsbauern.
Ein karger Lohn, gewiss, aber zuverlaessig.
Steine waren allerorten gefragt, ob als Baumaterial oder kunstvolle Steinmetz-Rohstoffe fuer Kirchen und Schloesser, Burgen und Bruecken.
Die daraus entstandenen Bruchstuecke wurden zerkleinert und im Strassenbau verwendet.
Kalkoefen und Erzgruben hatten aehnlichen Stellenwert.

Erst vor 160 Jahren begann man Christ- oder Weihnachtsbaeume anzubauen, wo die Waldarbeiterinnen ihr Auskommen fanden- beobachtet vom Foerster.
Damals hat man aus Sauerteig Plaetzchen gebacken, die geschwind steinhart wurden- bis sich nach und nach das "gute Mehl", feingemahlen aus Weizen- durchsetzte.
Der Christbaumschmuck war aehnlich mager aus Aepfeln, Nuessen und Gebaeck bestehend. Spaeter kam allmaehlich das dazu, was wir heute kennen- erst aus Holz, dann aus Glas und nun wohl aus zig Materialien. Bis 1949 wurden die Tannenbaeume noch von der Gemeinde versteigert- ich kenne das noch aus den 1970iger Jahren, wo wir mit den Kindern an dem Wagen voller Baeume standen.. Bei uns waren jedoch schon feste Preise vorgesehen, damals wurde taktisch geschickt geboten - mancher bekam einen viel zu teuren Baum, der andere nur noch das krumme Ding, das keiner wollte. Mit einem Handbohrer und etwas Leim und Geschick wurde auch daraus ein wunderbarer Christbaum. Heute kann man diese Weihnachtsbaeume vor jedem Supermarkt erstehen. Nach den Festtagen holt die Feuerwehr alle Baeume ab, die an der Strasse stehen. (Eine kleine Spende ist immer willkommen)

Diese verheerenden Braende kamen immer und immer wieder- bis 1829, was die Chronisten festgehalten haben. Die Strohdaecher und das Fachwerk, eingelagertes Heu, das sich auch noch selbst entzuenden kann- Petroleum- und Kerzenlicht, aber auch das Rauchen waren Gefahren und gaben den Flammen reiche Beute.

Es wird berichtet, dass die doerflichen Wagner und Stellmacher nur Raeder und Achsen machen durften, keine ganzen Wagen- aus taktischen Gruenden, damit die Zuenfte in der Stadt zu tun hatten. (Unterwegs reparieren war dagegen angenehm) Irgendwie musste man schon damals fuer jeden Kram "Lizenzen" erwerben um dies und das tun zu duerfen und von allem kassierte der Landesherr. Die Wagner und Stellmacher hatten aber auch noch andere Auftraege- Geraete fuer die Landwirtschaft, die sehr manigfaltig waren. Es ging halt immer mal etwas kaputt und musste repariert werden. Von der Deichsel bis zum Rechen-Stiel.
Ein weiteres Standbein war die Lohndrescherei, die spaeter aufkam und bis in die 1960iger Jahre - wie diese Kartoffel-Daempfer (zur Herstellung von Schweinefutter, bestehend aus gekochten Kartoffeln- die mit Kleie und Ruebenhaeckel gemischt und eingemietet wurden. (Miete: Abgedecktes Erd-Lager) Brennholz-Schneider fuhren von Hof zu Hof..

Der Name W.J. Wimpf steht fuer den Pisee-Bau, ein Erde-Lehm-Stroh-Stampf wie Beton, eingeschalt, jedoch mit mit Steinmaterialabgemagerter Erde des Aushubs eines Kellers unter kraeftigem Stampfen verdichtete Masse.. Sofort nach Austrocknung hochbelastbar, aber naesseempfindlich, weshalb die Mauern immer eines besonderen Schutzes bedurften. In Weilburg stehen noch einige dieser Bauten- grosse und stattliche!
Rudi's Weilburg Seiten

Wimpf appelierte damals an die Vernunft der Menschen, nicht so viel Holz fuer den Hausbau zu verschwenden und die Umwelt sinnvoll zu nutzen. Er war zweifelsohne ein Visionaer und Vordenker der modernen Bautechniken.
Mein Weilburg-Bilderstream zeigt ein paar Eindruecke dieser Art.

Wer sich mit Geschichte befasst, kommt um die Religion und um Mose nicht herum,- so auch um die Bundeslade nicht:
Koenigin Saba soll aus Aethiopien (andere behaupten, sie stamme aus der gleichnamigen Stadt im Yemen) nach Jerusalem gegangen sein, um von Koenig Salomon ein Kind "zu empfangen". Dieses haette sie in Aksum geboren. Spaeter dann sei sie nach Jerusalem zurueck um dem Koenig den Sohn zu zeigen. Dieser sei mit seinem Freund spaeter mitsamt der Bundeslade in das Land der Falaschen (der streng juedischen schwarzen Einwohnerschaft Athiopiens) abgerueckt. Dort sei diese Bundeslade, die nur an einem heiligen Tag im Januar auf der Prozession herum gefuehrt werde, sonst aber streng vom Waechter des heiligen Siegels verwahrt gehalten wuerde. (Dieser behauptete lt. einem Buchautor, dass Kopien im Umlauf seien, die Original-Lade in den schwierigen Zeiten leicht Gefahren braechte: Nicht der Lade, sondern den Menschen.. 114cm lang und je 69 Zentimeter gross, mit zwei Cherubimen darauf, soll sie eine Strahlung aussenden, ein flammendes Licht, das zu Verbrennungen fuehren und Krebs ausloesen soll. Niemand darf dieses Ding sehen, das aus Holz und Goldbeschlag bestehen soll, inwendig die zwei Steintafeln, von Gott geschrieben mit Geboten, die an Mose uebergeben worden sind)
Schraege Parallelen zu noch schraegeren Figuren in abgefahrenden riesigen Steinpalaesten, Katedralen und Doeme und Kirchen genannt, sollen zusaetzlich verwirren und verschleiern. Mancher ernsthafte Forscher wurde wohl mehr davon ueberzeugt, dass die ganze Sache ein fetter Fake denn mit einem Funken Wahrheit war.
Ich bleibe immer am Ball und lese dies und das- mir kam beim Lesen dieser seltsamen Dinge in den Sinn: Evtl. waren da Brennstaebe drin, mit deren Art zuvor die "Sintflut" ausgeloest worden war?! Man muss aufpassen, dass man nicht ebenso an Gespenster zu glauben beginnt, wenn solche Themen kommen ;)

Diese Bundeslade oder der Gral- wie auch immer, hatte die unterschiedlichsten Auslegungen, Uebersetzungen und Deutungen- bis hin zur Schale aufgefangenen Blutes Jesu, bis zur Bezeichnung Lade Gottes, Maria, welche von Gott mit Jesu gefuellt worden sei. (Kein Witz!) Vom schwarzen Stein der Kaaba in Mekka, den alle Mohamedaner kuessen, der eindeutig als Meteorit identifiziert worden ist, ueber die unterschiedlichsten Aussagen ueber den Verbleib dieses Dinges, das Mose in Empfang genommen haben soll. Priester haetten Licht gebraucht, nachdem die Lade aus dem Reich Salomons entfuehrt worden war- zuvor muss alles hell gewesen sein.. dann war das Licht, das die Isreeliten im Anlitz Mose sahen, das sie zu Tode erschreckte - jenem Schein, das die Lade umgeben haben soll.. Ueberirdischer Glanz oder strahlende Energie- wo die goettlichen Buchstaben die Steine und die Lade leicht gemacht haben sollen.

War nun jene heilige Lade der Gral oder sonst eine Umdeutung, was hatte das neue Testament damit zu tun, wie konnte man derart die Ueberlieferungen umstricken, dass diese nun auch auf einen neuen Bund passen konnten? War gar Baalbeck auch ein "Gral", vor dem in der Bibel ausdruecklich gewarnt wurde?
Wir werden das wohl nie erfahren und jeder kann sich seinen Reim darauf machen, wie nah Religion und Irrsinn zusammen gingen.

Ein Priester wurde bereits tausend Jahre vor der ersten Nennung des Namens "Johannes" erwaehnt - zusammen mit einem Kuddelmuddel an Schriften, wo die Schreiber sogar Indien mit Aethiopien verwechselt haben sollen.. dieser Priester soll Herrscher des letztgenannten Landes gewesen sein, dem spaeteren einzigen nicht europaeischen Christenreiches.

Eine seltsame Rolle spielten die Templer, die alle irgendwie aus der Gegend um die Champagne stammen sollen - die haben, mit der Ausrede die heilige Strasse in Jerusalem "bewachen" zu wollen, sich sofort in dem heiligen Bezirk des Felsendomes niederlassen duerfen. Man soll sie nie beim Wachdienst gesehen haben- dafuer fand man spaeter jede Menge Grabungsspuren, wobei der ganze heilige Anlage untertunnelt worden sein soll. (Vermutlich suchte man die Bundeslade oder den heiligen Gral) Spaeter haben aehnliches die Johanniter gemacht. Naja, irgendwie war den Templern der Erfolg nicht so hold, die "Identitaetskrise" kam 1128. Mit geradezu modernen Werbemitteln - hier Lobeshymnen Gottes und einer Reihe Predigten - gewannen sie die Gunst der edlen Spender wieder, was damals reichlich Kohle fliessen lies. Das muss so gut gelaufen sein, dass diese heiligen Brueder gleich eine heilige Bank aufbauen konnten.. "riesige Besitztuemer" wurden denen bescheinigt, als sie ins Geldgeschaeft eingestiegen waren. Na also, so ein Glaube versetzt bekanntlich Berge! ;)

Wer sich naeher mit religioesem Wahn, der total weltfremd ist, befassen mag:
Chassidische Juden Im TV kam ein Beitrag ueber diese seltsame Gruppe in New York, die lebenstechnisch "auf dem Stand eines 5j. Kindes" bleiben, obwohl sie verheiratet wurden.. so der O-Ton.

Man koennte denken, ich habe meine Lehrzeit als Kaufmann noch in der Keilschrift-Zeit gemacht, so lange ist das her- allemal noch vor der Computerzeit, geschweige denn PC-Zeit.. sinne ich nach, kommt immer wieder der Gedanke, dass die Kaufmannslehre der alten Art, wo die Buchfuehrung und besonders das Kopfrechnen existenziell gewesen ist, sehr viel mehr als die ganze Schulzeit gebracht hat.. Das Ehepaar, das aus dem Nichts heraus nach dem Krieg den Laden aufgebaut hat, achtete sehr auf Ordnung, Sauberkeit und Freundlichkeit. Nachlaessigkeiten gingen gar nicht! Mein Chef meinte: "So, jetzt ueben wir mal Kopfrechnen- nee, nicht das was die Lehrer so nennen, sondern richtig rechnen.." Es war eine harte Zeit, die den Kopf so gemein brummen lies. Er lies aber nicht locker und meinte: "Es muss schneller im Kopf gerechnet werden, als dass der andere dich betruegen kann" Ueberschlagsrechnung gehoerte fortan zu meinen taeglichen Uebungen. (Die Taschenrechner hatten noch die Groesse eines 25kg Kartoffelsacks und eine Kurbel an der Seite)
Ich kann mich daran erinnern, dass das "Kaese-Kaethchen", die Frau in der Schwaelmer Tracht von Haus zu Haus ging, um aus dem Weidekorb ihren selbstgemachten Koch- und Handkaese zu verkaufen. Sie fuhr von hinter Fulda bis nach hinter Limburg mit der Lahntalbahn, die an jedem Kaff hielt und so das Kaethchen dann ausstieg, die beschwerlichen Wege vom Bahnhof bis zu den oft hanghoch gelegenen Orten trabte. Mit ihren schwarzen Schuhen mit dem stabilen hohen Absatz, den seltsamen Strickstruempfen und dem Haeubchen auf dem Kopf.. Es ging auch der Hausierer herum, mit Garnen, Streichhoelzern, Seife, Scheren, Gummibaendern, Knoepfe, Taschentuecher, Druckknoepfe, Haken, Oesen - und weiss der Kuckuck was noch alles. Dann kam das "95Pfennig-Auto", das allerlei Kram der eben erwaehnten Art, sowie Toepfe, Schuesseln, Pfannen, Trichter, Holzbrettchen .. und Saisonpflanzen fuer den Garten oder die Blumenschale, sowie Saemlinge dabei hatte. Selbstredend ging der Baecker des Ortes zu seinen festen Kunden ins Haus, mit dem Fahrrad kam er, den Weidekorb in der Hand. "Ein Mischbrot und 4 Wecken"- So suchte man sich aus: Eine Apfeltasche, ein Streuselstueckchen, ein Quarkstueck und ein Reihenweck.. Uebrigens werden noch heute bei uns im Ort die Eier ins Haus geliefert! (Frisch vom Hof, direkt jenseits der Lahn auf der Hoehe gelegen) Gerade erst neulich habe ich den Nachfolger dieses seltsamen "95 Pfennig - Autos" gesehen - vermutlich kostet nun alles 2 Euro - ein "Sprinter" mit langem schmalen Haenger und Plane darueber, die man nach Bedarf links und rechts hochziehen kann. Irgendwie will er nur da halten, wo traditionell die Fluechtlinge nach dem Krieg neu gebaut hatten- in den Strassen der Ureinwohner haelt er nicht. "Lummmmmmpppppen, Alllllteissssssen !" Damals bekamen wir Kinder noch ein wenig Geld, wenn Metalle oder Stoffe oder Zeitungen (gebuendelt) abgeliefert wurden - es wurde immer weniger, was man dafuer bekam. Anfaenglich gab es sogar Tassen dafuer- so mancher hat sich sein "Zwiebelmuster"-Service auf diese Weise zusammen geschrottelt. Heute bimmeln diese Wagen zwar auch noch, man kann aber froh sein, wenn die Sachen mitgenommen werden - freilich ohne Geld dafuer zu bekommen. Es sind Nischengeschaefte, die sich auf das Schrottsammeln spezialisiert haben und wohl nicht schlecht davon leben. - Je nachdem, wie die Materialien an der Boerse gehandelt werden. Sauber nach Arten getrennt - was das Geschaeft dieser Leute ist. Kupfer wird sogar gerne geklaut - als Kabel abgezwackt, Regenrinnen abgeschraubt, selbst Bahnschienen sind heute in Gefahr "den Besitzer zu wechseln", wenn man nicht aufpasst. (Offene Grenzen machen es moeglich, schnell zu "verduften")

Zurueck zu dem heiligen Gral- die Sache ist noch nicht ausgestanden..
Diese seltsame Bibelstelle des 2. Buchs Mose: "Und Bezaleel machte die Lade von Akazienholz, dritthalb Ellen lang, anderthalb Ellen breit und hoch, und ueberzog sie mit feinem Golde.."
Das andere Wort fuer Bundeslade war Tabot, wohl aus "Tebah" abgeleitet - ganze zwei mal taucht das Wort im alten Testament auf.
Es bedeutet schiffartiger Behaelter, Korb- wobei wir bei Mose waeren.
Inzwischen geht man davon aus, dass Aethiopien so frueh noch nicht kulturell geweckt war und dass diese ominoese Koenigin Saba eher aus dem Yemen kam und ihren Hofstaat dort in Aksum installierte. Zwischen versprengten juedischen und christlichen Gruppen gab es immer wieder Auseinandersetzungen. Interessant ist, dass diese Falaschen vor der Einfuehrung der meisten juedischen Feste ihre Religion begannen und diese beibehielten, ohne sich den spaeteren juedischen Gepflogenheiten anzupassen. Ohne Purim, ohne Tempelweihe, ohne Chanukkafest. Ja, sie hatten nicht mal Rabbiner, sondern nur Priester, "Kahen", haebraeisch "Kohen", Priester.
Spaeter wollten christliche Eroberer den Koenig der Falaschen zwingen die Jungfrau Maria um Gnade anzuflehen- was dieser nicht tat- es folgten Progrome und Versklavungen und Morde. Der Koenig selbst wurde enthauptet- mit so schwerem Schlag, dass die Knie durchgetrennt worden sein sollen. Die Bewohner der Stadt gaben irgendwann nach und wurden getauft- fortan pfluegten sie am Sabbat.. im 7. Jhd. verlosch das Licht Aksums, das ehedem ebenbuerdig mit Persien und dem Roemischen Reich mit der damaligen Welt handelte. Als der Islam hoch kam, kam es zur voelligen Isolation Aethiopiens in diesem Raum. In einem tausendjaehrigen Traum versunken. Indessen lies der Prophet Mohammed die Reste des abessinischen Christentums verfolgen.

Wo nun diese Bundeslade abgeblieben war, kann man nur vermuten- entweder gestohlen und entfuehrt oder vergraben - wobei die Eroberer nur eine der vielen Plagiate erbeuten konnten - oder es hat das Ding nie gegeben.. s.o. wo evtl. nur das Koerbchen Moses gemeint gewesen sein koennte..

Man vermutet, dass die Templer von England nach Schottland flohen und sich dort zu den Freimaurern entwickelt haben, deren Dokumente bis ins Jahr 1250 zurueck reichen. Jedoch erst 1717 erklaerten sie ihre Existenz, die auch in Portugal Foerderung erfuhr. Soldaten Christi, Ritter Christi oder auch Christusorden genannt. Sie hatten die alten Wahrzeichen uebernommen.
1535 sollen die Muslime die Stadt Aksum und machten die Kirche der heiligen Maria nieder- die immaginaere Lade ist somit immer wieder geschwind versteckt worden, so die Recherche von Forschern. Eigentlich sonderbar, wo diese Lade sogar bei Schlachten siegreich geholfen haben soll..
Auf jeden Fall ist das Studium der Sprachen Hebraeisch, Aramaeisch, Altsyrisch, Griechisch und Latein recht angebracht, wenn man sich mit der heiligen Schrift intensiver befassen moechte.

Diese Falaschen also haben Baumgeistern Baender in die Krone geflochten, an heiligen Hainen Opfer dargebracht, oktogonale Tempel gebaut, die Beschneidung zelebriert, sie durften kein Schweinefleisch oder Kamele essen und schlachteten wie die Muslime oder Juden.

Heute denkt man, dass diese maechtige Bundeslade schon im alten Aegypten ueblich war, die Cherubime ebenso- nur halt unter einem anderen Namen. Mose und sein aelterer Halbbruder Aaron sollen die hohen Weihen gehabt haben, als sie das Volk -nach der Entsendung der Plagen- endlich durch die Wueste fuehren konnten- 40 Jahre sollen sie dafuer gebraucht haben.

Diese seltsame Lade soll selbsttaetig geschwebt sein und half- zumindest am Anfang- gegen die Feinde. Die Story kann man in der Bibel genau nachlesen.

Diese Teilung der Wasser und aehnliche Dinge gab es schon bei den Pharaonen, genau wie die Lade, die in aehnlicher Weise gebaut gewesen sein soll.
Staebe, die zu Schlangen wurden und wieder retour- riesige Quader und Stelen wurden gehoben und aufgerichtet- ob Zaubertrick oder einfach Metapher fuer gewoehnliche Volkes-Leistung? Wer weiss das schon.
Die schraegen "20 Jungfrauen" in einem Boot waren schon vor den 70 Jungfrauen, die ein muslimischer Maertyer bekommen soll- im uralten Aegypten zu lesen. Zwischen Dichtung und Wahrheit zu unterscheiden ist wohl noch schwerer, als zu glauben, was diese alten Kulturen bereits gewusst haben sollen. Auf alle Faelle dachten die Aegypter wohl, ihre Herrscher stammten direkt von Goettern ab.

Dieter Nuhr war gerade im Interview im HR4 (7.12.2014 11.45-12.00 Uhr) - was fuer ein weitblickender Mensch, alle Achtung!

http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_72082280/syrien-meldet-israelische-luftangriffe-nahe-damaskus.html
Irgendwie ist die "Bundeslade" wohl immer noch im Einsatz?

Zurueck zur Story_ Platon lebte bekanntlich im 4.Jhd vor Chr. als er von seinem Informaten, einem aegyptischen Priester hoerte:
"Damals war naehmlich dieses Meer schiffbar; denn vor dem Eingange, der, wie ihr sagt, die Saeulen des Herakles heisst, befand sich eine Insel, groesser als Asien und Libyen zusammengenommen, von welcher den damals Reisenden der Zugang zu den uebrigen Inseln, von diesen aber zu dem ganzen gegenueberliegenden, an jenem wahren Meere gelegenen Festland offenstand. An dieser Insel Atlantis vereinte sich auch eine grosse wundervolle Macht von Koenigen.."

Man denkt, dass Ueberlebende der Sintflut geheimes Wissen mitbrachten, das in den religioesen Schriften ihren Niederschlag hatte.
Der alte Gott Thoth haette gemeinsam mit Osiris die Flut ueber die Menschen geschickt, weil sie so boesartig gewesen waeren... nachdem die menschl. Rasse wieder aufbluehte, herrschten sie in Gestalt der Menschen als Goetter oder Gottpriester, Pharaone genannt.

Der Name Mose bedeutet "der aus dem Wasser gerettete"
Aus dem 3. vorchristl. Jahrtausend stammt die Geschichte Sargon der Grosse von Mesopotamien- ebenfalls mit Weidenkoerbchen, ebenfalls aus dem Wasser gerettet.

Senmut, der Architekt der Cheopspyramide und des Obelisken in Karnak hinterlies auf der Wand seines Grabes_ "Nachdem ich die Schriften der goettlichen Propheten durchdrungen hatte, war mir nichts mehr verborgen, was seit Anbeginn der Zeiten geschehen ist"

Thoth galt als Verkoerperung des Geistes Gottes, als Schoepfer aller Zweige des Wissens, des menschlichen wie auch des goettlichen.
Das meinten wohl auch die Freimaurer, bei denen dieser Gott eine Hauptrolle gespielt haben soll- wie auch bei den Templern- selbst Kopernikus war diesem Denken zugetan, genau wie Newton- eine direkte Linie zu den Pharaonen?

Newton soll sogar Haebraeisch gelernt haben, um neue exegetische Wege zu finden. Er war ueberzeugt davon eine Art Kryptogramm des Universums in den alten Schriften finden zu koennen. So nimmt man an, dass Mose auf dem Berg Sinai eher einen Meteoriten in die Lade gepackt hat, als Gesetzestafeln. Ein Art Fetisch-Stein? Die erste Version davon hat er ja bekanntlich vor den Israeliten zerschmettert, als diese ausgeartet waren- und holte sich somit eine 2. Ausgabe der Gesetzestafeln- wieder 40 Tage und 40 Naechte auf dem Gipfel.. "Und mache dem Volk ein Gehege umher und sprich zu ihnen: Huetet euch, dass ihr nicht auf den Berg steiget noch sein Ende anruehret, denn wer den Berg anruehrt, soll des Todes sterben!"

Die ersten Gesetzestafeln sollen saphirartig, ausserordentlich schwer, fest und zugleich biegsam und fast durchsichtig gewesen sein..

Mose lies bei seinem Wutanfall wegen der Abtruennigen, die auch noch das goldne Kalb anbeteten, diese ersten Tafel zerschellen, toetete 3000 Goetzenanbeter und ihre ihre Bilder machte er klein. Die zweite Tafeln haben nur die "Zehn Worte" enthalten. Mose soll danach schlimme Entstellungen im Gesicht erhalten haben.
Sonderbar ist auch der Felsen in dem Dom, der Al Aksa Moschee, den Salomon umbauen lies. Dann kam der Diebstahl der Lade, die wohl dort in einer Kammer unter dem Stein verborgen gewesen sein soll- das schaut alles eher nach einem "Castor-Behaelter", als nach einem Tempel aus- oder?

Heute sind die Religionen und ihre Rituale und was alles dazu gehoert, eher Marionetten, selbst die Parteien und deren Politiker sind eher Werkzeuge von den wirklich Maechtigen, die im Hintergrund agieren. Die grauen Eminenzen.. man koennte auch moderne Goetter dazu sagen. Ich wette, dass diese Leute sich so fuehlen muessen- nicht umsonst gibt es das Wort "Gottkomplex". Ob hier ein wenig "Blutauffrischung" Besserung bringen wuerde? Ich fuerchte nicht, wie unsere "Alternativen" oder "Migrationshintergruende" eindrucksvoll zeigen. Vermutlich ist das eine System-Immanenz.

Im Talmund und Midrasch" erzaehlen, dass Mose verobt, Aexte, Meissel und Haemmer zu verwenden, eisernes Werkzeug zu benuetzen. Das hat Salomon gleich nachgemacht. Statt dessen gab er ihnen den Shamir, ein Stein, der Felsen zerschnitt.. diesen durfte man nur in ein wollenes Tuch wickeln und in einem mit Gerstenkleie gefuellten bleiernen Korb gelagert werden. (Fuer mich klingt das nach einem radioaktiven Gegenstand?)

Bis zur Wiederkehr des Messias galten die Israeliten als unrein und so durften sie auf keinen Fall die Lade beruehren.. auf jeden Fall verschwand diese Bundeslade aus den juedischen Ueberlieferungen der spaeteren Zeit..
"wir wollen anderen Voelkern nicht kundtun, dass der Herr Zion von uns genommen hat"
787 ging Koenig Usija in Jersusalem in den Tempel des Herrn um eine Raeuchergabe zu spenden- was dem Priester nicht gefiel- so stieg der Aussatz aus Usijas Stirn- weil er sich der Lade ausgesetzt hatte.. im gleichen Jahr starb er.
Manasse war wohl noch schlimmer, er stellte die Fruchtbarkeitsgoettin und Baal-Altaere im Allerheiligsten auf. So haben die Leviten die Lade entfernt. Desgleichen machte Menasses erster Sohn- sein juengster trat die Koenigsstelle im Alter von 8 Jahren an und Josia setzte den alten Bund wieder ein, entfernte die heidnischen Goetzen.
Die Bundeslade konnte er aber nicht zurueckbeordern, jene haben die Leviten wohl nicht mehr finden oder erreichen koennen. Mit dieser Regierungszeit erklaert man sich das Entfernen der Lade und der Cherubime, die wohl nach Aethiopien gebracht worden waren- der Name dieses Landes soll vom Griechischen stammen und "verbrannte Gesichter" bedeuten, was man auf die dunkelhaeutigen Menschen bezog. Andere Quellen beziehen dieses "Aethiopien" nicht unbedingt auf ein Land, sondern auf eine Region; der Ausdruck "Kusch" koennte auch Abessinien gemeint haben. Mose habe uebrigens eine "Mohrin" geheiratet, wie der jued. Geschichtsschreiber festhielt, die Tochter des aethiopischen Koenigs.

David brachte die Lade nach Jerusalem und sein Sohn Salomo baute den ersten Tempel um diese herum..

In Aksum ist der Park der Saeulen mit einigen Templer-Zeichen, die uebrig geblieben sind vom Stein-Abbau durch die Einheimischen.
Deren Spuren sollen dort noch reichlich zu finden sein.
Der Bezirk zur Marienkirche enthaelt auch eine Kapelle mit Waechter, der die Lade bewacht und dort niemals weggehen wird.
Niemand wird zur Lade vorgelassen, notfalls mit Gewalt von diesem Vorhaben abgehalten. Das Timkat-Fest (die Prozession, bei der die Bundeslade mitgefuehrt wird) muss wohl mit einem Plagiat dieser Lade stattgefunden haben, weil der Waechter sich nicht aus der Kapelle entfernte.
Das soll erste einmal zu dieser interessanten Geschichte genuegen, welche durch die Ausdehnung der Christen und der Juden -mit all ihren Stroemungen- auch unser Gebiet ueberfluteten und somit relevant fuer diese Seite ist.

Das setzt langes Lesen voraus, das ein Gegenpol zum Computer und doch der Antrieb oder innere Legitimation dazu war und ist.

Von Luftaufnahmen zur Entdeckung von verborgenen Dingen im Boden habe ich ja schon geschrieben,
von Wuenschelrutengaengern und Pendeln, von elektr. Strahlungsmessern,
- Detektoren genannt - die ehedem fuer die Kriegseinsaetze gedacht waren bis zu seismologischen Tricks gehen
die Versuche immer mehr Bodenschaetze zu finden.
Richtig grosse Anlagen, die nur von den Goettern gesehen werden sollten, kann man von der Erde nicht ausmachen.
Chemische Veraenderungen der Erde, aufgeloeste Leichname, zersetztes Eiweiss, das zu Ammoniakseife,
dem sogenannten Leichenfett wurde, ein seifiger Kalk, mittels verschiedenster Chemikalen hat man die Knochen-
und andere Fundstuecke gebunden, damit diese zu transportieren waren.
Tontafeln wurden in Sandkistchen gepackt und im Ofen erhitzt, dass sich die Erde abloeste,
bei Holz und Pergament ist dies ungleich schwerer zu erhalten.
Wie schnell dabei unersetzliche Funde zerstoert werden koennen, duerfte jedem einleuchten.
Die Grabungsmethoden unterscheiden sich wohl in horizontaler und vertikaler Art- muehsam sind beide.
Von oben her gegraben muss freilich auch noch die jeweils aufliegende Epoche bedacht und sorgsam katalogisiert werden.
Ueber die Radiokarbonmethode wurde schon einiges geschrieben, dass man am Fluorgehalt feststellen kann,
wie lange ein Knochen oder Zahn in der Erde lag, finde ich schon interessant.
Beim Zahn ist der Schmelz wichtig- genau wie Geweihe und Elfenbein die im Fluor enthaltenen Ionen festgehalten haben.
In manchen Gegenden, wo der Fluorgehalt gering ist, kam man damit nicht weiter.
Wenn viel Zeit und Geld war, grub man am besten per Hand, mit einem Spartel, der so wie ein Brotmesser ohne Spitze ist.

Die Kuh trat in ein Loch- und schon war ein Gewoelbe gefunden.
Unter so mancher Grassode schlummern seltsame Dinge und kuenden von Menschenopfern und von Kultstaetten - ganze Tempelanlagen kommen zutage.
Manchmal waren Naturkatastrophen, manchmal Seuchen oder Kriege fuer den Zerfall verantwortlich - die Natur ueberwucherte alles.

Ueberall stoesst man auf aehnliche Symbole und Zeichen, die auf aehnliche Kulte schliessen lassen -
ob in England oder in Peru, ob in China oder Afrika- so auch bei uns.
Es liegt recht viel am technischen Wissen, das ueber Erfolg oder Misserfolg entscheidet, wenn es um die Archeologie geht.
Ich halte es nicht fuer erheblich, wo welche Kultur eroberte, sondern eher, wie alt diese ist.
In China sollen Funde gemacht worden sein, die 450.000 Jahre alt sind.. Sinantropus Pecinensis. Mongolenartige loesten den europ. Typus ab- alles in einer Hoehle lebend.
Man fand tausende von Saeugetierknochen, die zu laengst ausgestorbenen Tieren gehoerten: Wollhaarnashorn, Damhirsch
mit breiten Geweihstangen, Altelefanten, Bueffel, Machairodus oder Saebelzahntiger genannt und von einer sehr grossen Hyaenenart..
die gruendliche Kartographierung, Vermessung und Beiordnung sind spannende Forschungsfelder, die selbst noch in der Entwicklung zu stecken scheinen:
Jedes Jahr gibt es neue Erkenntnisse.
So ist mein Buch, das gerade vor mir liegt, mal eben 50 Jahre alt ;)

Man haelt fest, in welche Himmelsrichtung die Grabstaetten sind, dass die Knochen absichtlich zerschlagen wurden, wie die Opfergaben oder manche Grabbeigaben- man wollte wohl nicht, dass die Toten irgendwie zurueck in den Ort kommen moegen.. bei manchen Kulturen fehlten den Schaedeln die Schneidezaehne- dazu hoert die Hintergrundinformation,dass diese Sitte auf altaegyptische Gewohnheiten zurueck gehen.

Schriften verlaufen bei manchen Voelkern von links nach rechts, was man am Ende eines Striches sehen kann- dort ist der Farbauftrag satter- solche und noch unzaehlige kleine Dinge und Feinheiten aufzuzaehlen, wuerde den Rahmen meiner Seite sprengen..

In China war man lange der Meinung, dass nichts ausgegraben werden sollte, weil sonst der Geist und die Harmonie der Erde gestoert werden wuerden. Ich muss sagen, dass auch mir ein aehnlicher Gedanke kam.

Aber in ebendiesem Land fand man auch Graeber, in welchen Pferde und Hunde lebendig zugeschuettet worden waren, die sich verzweifelt im Todeskampf gegenseitig verletzt hatten.

"In Mesopotamien hatten Grabungen Tiefen erreicht, die jene Ablagerungsschicht der grossen Flutkatastrophe durchbrach und darunter Spuren einer noch viel aelteren Geschichte fand" - die Hethiter tauchten auf, Susa, die Hauptstadt des alten Elam und die Wiege der grossen Kulturen Vorderasiens mit ihren Keramiken zeigten, dass der ganze asiatische Raum, von China ueber den Kaukasus, Indien bis zum Zweistromland und von dort in den Mittelmeerraum bis hoch in den Norden Europas mit einem Wegenetz ueberzogen waren, auf welchem eifrig Handel getrieben wurde.. was mit Sicherheit noch sehr viele spannende Resultate oder Funde bringen wird.

Es wuerde zu weit fuehren, detailliert auf die z.T. 30.000 v.Chr. reichenden Ergebnisse der Grabungen in China und Indien und Afghanistan zu reflektieren- auf meiner Seite geht es eigentlich um die Geschichte der Region Hessens- die Religionen und der Handel strecken ihre Fuehler eben bis zu uns aus..

Der amerikanische Kontinent hat aehnliche Dinge zu bieten, von Nord nach Sued sind die Spuren der "Alten" zu finden- fast ebenso alt wie im alten Besiedlungsgebiet, aus welchem die ersten Einwanderer vor unglaublich langer Zeit. Ich sehe im Buch "Die fruehen Kulturen der Welt" von 1964 die Abbildung 36, die ein Foto der Felsmalereien der Korbflechter-Kultur im Barrier Canyon Utah zeigt: Eine waagrecht im glatten Fels angebrachte lockere Gruppe von schemenhaften Menschen, welche wie eine locker beieinander stehende Versammlung von ca 30 Personen darstellt, wie eine Szene aus einem Geisterfilm. So modern wirkt dieses Bild..

Eine Flut hunderter Bilder von Ausgrabungsgegenstaenden macht dieses Buch interessant,
auch wenn es sich gerne in Schilderungen verliert, die eher Andeutungen sind. Die Archeologie war 1964 eben noch nicht so sonderlich alt.
Es wird aber durchaus klar, dass unser Land, das Europa nicht alleine stand und die Zuwanderungen ein dauernder Fluss gewesen sein muss.
Was kann man daraus lernen? Neue Menschen und Kulturen sind eine Bereicherung, waere da nicht der Drang zu missionieren und zu umzukultivieren.
Dazu muss man -nach meiner Lebenserfahrung- jeden Menschen einzeln beurteilen und nicht pauschalisieren.
Der Staat muss jedoch darauf achten, dass die erreichte Kulturstufe durch Zuwanderungen nicht wieder rueckwaerts geht, wenn zu viele Primitive kommen.
Religionen halte ich grundsaetzlich und noch immer fuer eine Kruecke der Hilflosigkeit und auf der anderen Seite fuer ein handgemeines Machtinstrument.
Daran hat sich nach all diesen vielen Buechern eher nichts geaendert.

Nun kann ich noch eine Buchempfehlung geben, fuer solche die sich um die Bedeutung der Symbole Gedanken machen:
"Lexikon der Symbole" mit 900 Abbildungen, aus dem Jahr 1992 von Udo Becker.
(Gut geeignet, um alte Inschriften besser deuten zu koennen)

Hinweis fuer die neue Zeit:

Zuwanderung oder "Migration" sollte nicht infiltrativ wirken, sondern bereichernd sein, sonst hat sie keine Akzeptanz.
Wir duerfen nicht zulassen, dass das Goettliche instrumentalisiert und institutionalisiert wird:
Eigenes Denken wird auch in ferner Zukunft vor Fehlern schuetzen - kritische Gedanken zur Geschichte helfen dabei.

Die Bedeutung aus der Sprache Latein, der sich hier bedient wird, bedeutet:
Migration = Wandern.
Emigration = (von ex,- heraus) Auswandern.
Transmigration = Durchwanderung
Immigration = Einwanderung
Remigration = Wiedereinwanderung
Daran sieht man schon, dass Falschdeutung auch demagogisch oder absichtlich sein kann.


Die Autoren der Buecher sind schon lange tot, wenn aber nachfolgende Rechte tangiert worden sein sollten, bitte ich um Abklaerung per E-Mail, damit die entsprechende Zeile aus meinen Seiten heraus genommen werden kann. Ansonsten gelten die Angaben in meinem Impressum.



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