plaetzchenwolf - Wandern 3




Wir wandern nach den Bad Camberger Touren

Diese Touren sind auf 7 Wanderkarten ausgeführt, die zusätzlich noch eine 1:40.000er Übersichtskarte dabei haben.
Diese kann man sich von der Tourismuszentrale der Stadt Bad Camberg für 9,50 Euro schicken lassen. (alter Preis)

(Zum einen Teil halte ich diese Touren hier auf der Seite "Wandern3" fest, um die Besonderheiten zu schildern und zum zweiten Grund:
Wer weiß, wie lange diese Karten lieferbar sein werden ?)

Auf dieser Seite ist also eine etwas abgewandelte Art der Wanderei angestoßen, die bekannten alten Wanderwegebezeichnungen folgt, nach drei Stunden eine (selbstmitgebrachte) Brotzeit hat und dann den Heimweg antritt: Mit einer anderen Perspektive als auf dem Hinweg und mit einer deutlich geographisch erweiterten Reichweite gegenüber Rundtouren. Mit ruhigerer Gangart, kleineren Schritten und nicht so weit ausladendem Marsch-Tempo, was letztlich sehr viel gesünder ist und zufriedener macht.
Wandern ist Genuß und kein Sport, Erleben statt Rennen und Erfahrung statt Punkte-Sammeln - ohne nach "Erfolgen" zu heischen, einfach so.. Bewegung in freier Natur mit dem Ziel, einen Tag mit und in der Natur zu verbringen..

Da die Tourenstrecken sehr viel länger sind, teilen wir die Tagestour eben auf in zwei Teile einer "Wanderrundtour", die bei uns eben wieder eine "Hin-und-Zurück"- Tour werden wird, also 14 Einzel-Touren für diese Seite !
Die jeweils 2. Tour werden wir dann am eigentlichen Touren-Ende beginnen und nach der Mitte zu marschieren.. - auf diese Weise kann es ruhig ein wenig Überschneidung geben, das macht gar nichts..

(Die werden die Saison 2015 eröffnen)

Speziell diese Karten verraten mehr den Kur-Charakter, dh. es ist besser, noch eine richtige Wanderkarte (1:25.000) mitzunehmen, damit man ggf. ein wenig variieren oder improvisieren kann, wenn nötig)

Und nun viel Spaß und stille Einkehr in die Touren, die so einfach wie möglich geschildert und zu machen sein sollen..




Wanderrundtour1:




Idstein - Tenne Streckenlänge 45km

Tourenaufteilung in die Tages-Etappe nebst Kommentar-Text folgt:
Unsere 5. Tour im Jahr 2015. Gegangen am 29. April 2015 , 15 Grad, sonnig, 20km/h Wind. 5,5 Stunden Gehzeit, incl. 1/2 Std. Pause, der Anspruch ist mittel.

Die erste Etappe ist von der Tenne an der B275 bis Esch (5,5km) und von Esch bis Wörsdorf, (5km) also zwei Etappen im Plan. Das gehen wir auch wieder retour und haben so 21km gemacht. Es kann auch passieren, daß wir so weit gehen, wie wir wollen und dann dort bei unserer nächsten Wanderung wieder ansetzen.. die Freiheit nehmen wir uns.
Von der Tenne ( http://www.ge meinde-waldems.de/index.php?pid=18 ) über Esch nach Wörsdorf bei der Bushaltestelle. Esch So ist die Tour mit Pfeilrichtung eingezeichnet..
Wörsbach, Knallbach, Emsbach, Fischbach als Gewässer.
(hin und zurück)
Unten vor Esch, im Emsbachtal muss man ein wenig aufpassen, dort über die Straße , rechter Hand ein Stückchen bis zur kl. Brücke, diese überqueren- dort sind wieder die Zeichen zu sehen, die einen wunderschönen Hang aufwärts zeigen..

Abänderung:
Wir kannten nun schon die Strecke zwischen Esch und Wörsdorf, so haben wir uns kurzerhand entschlossen, im Wald vor Wörsdorf rechter Hand bis zum Waldrand zu gehen, dort rechts. In der Ferne grüßt halblinks Walsdorf, geradeaus Bad Camberg, wo auf der Höhe die Kapelle zu sehen ist. Da wir rechts den Weg zwischen Feld und Waldrand gingen, kamen wir oberhalb der Kläranlage heraus, wo man schon in der Ferne auf dem anderen Berg Steinfischbach liegt. Hinter der Kläranlage, jenseits der B8 geht ein guter Weg im malerischen Tal stets auf Steinfischbach zu. Dieser Ort hat einige malerische Winkel, die den Fotoapparat locken. Geradewegs durch den Ort hindurch, ganz rechts oben in die Industriestraße einbiegen, an deren Ende halb links durch den Wald bis man -nach einem Waldstück- wieder auf den U-Weg kommt, den wir links zurück zur Tenne führt. (Die Tour war wohl ähnlich lang, wie die originale Ausarbeitung der Karte.)



***

Die beiden Etappen (Wörsdorf- Idstein und Idstein bis Alteburg über Dasbach, aber auch Mauloff, Seelenberg und Oberreifenberg) sind wir wiederholt auf anderen Touren gegangen,

deshalb werden wir UNSERE 2. Etappe bei Alteburg bis Glashütten (5,5km) und Glashütten bis Rotes Kreuz, Heidenkirche (4km) nehmen..
(hin und zurück, so weit wie man eben in 3 Stunden -einfach- kommt. Heftrich besitzt in der Nähe von Altenburg, dem Römerkastell einen Parkplatz, den werden wir anlaufen. (Rettungspunkt RUED 257) Heftrich ist allemal besser anzufahren als Idstein, das wir nicht mehr durchwandern wollen.)

Nun, vom Römerkastell sieht man nichts, eher eine große Wiese mit einem gelegentlichen Markt, wo viel reserviert ist.

Parkplatz Altenburg
Die Tour hat auch ein paar kleine Fallen, wie das so ist. 1. Die Tour ist nicht so gerade, wie man lt. Karte denken sollte- es geht recht gut zur Sache. (Fortgeschrittene oder erprobte Wanderer = 500mtr Höhenunterschied wollen überwunden werden) 2. Kurz vor Glashütten ist eine feine Aussichtsstelle, links und rechts von unserem Weg, von dem wir aus dem Tal aufwärts kamen, ist je eine Bank.
Der Rückweg (oben auf der Höhe, dem Ziel, das Rote Kreuz ist eine Wirtschaft, wer mag.. der Anstieg dahin ist sehr lang und steil - vorher bitte ausruhen.
Der Heimweg im Tal, wo die sehr großen Weiden sind, hat geschwind eine "Ehrenrunde" parat- hier bitte nochmal genau nach den Schildern sehen. An einer Stelle ist ein Hochsitz umgefallen, wo das Limes-Weg-Schild angebracht ist. Etwas weiter ist aber noch eines auf einem Weidepfosten aufgemalt.
Wir sind - wie immer 7 Std unterwegs gewesen, was auf 20km hindeutet, wie der Roller ermittelt hat.

Das Weltkulturerbe Limesweg ist doch auch was, oder?

Gemacht am 13.Mai, an einem warmen, aber nicht zu heißen Tag.



PS: Wir hockten still auf der Bank und schauten ins Tal, hinter uns zogen die Wolken ebenso in Richtung Tal - da kam in seltsamem, steilen Anflug ein großes Flugzeug ins Sichtfeld, das plötzlich rechts andrehte um seine "Schleife" zu fliegen. Nun kam ein seltsamer, heftiger Wind - direkt entgegen dem Zug der Wolken. Dieser Wind, der schon länger in unserem Garten zu bemerken ist, der den ganzen Sommer anhält - kam ganz klar und eindeutig vom Flugzeug. (Danach flaute er ab und blieb weg, das Wetter bestimmte wieder die Szenerie.) Heftrich liegt im Taunus schon ein wenig höher und hinter dem Taunuskamm in der Talsenke liegt der Frankfurter Großflughafen mit bald einer halben Million Flugbewegungen im Jahr, mit bald 60 Millionen Fluggästen. Frankfurt Airport Der gerade abgestürzte Airbus A400M (Militärtransporter) kann bis 50 Tonnen Treibstoff an Board haben, der Passagierflieger A380 bis 320.000 Liter - alles ohne Katalysator in den empfindlichsten Luftzonen verbrannt. Wo bleibt hier der Umweltschutz, haben die Reisenden ihr Gewissen für die Zeit der Flugreise "auf Eis" gelegt?! Wir schauen uns seit Monaten im Pay-TV eine Serie über Flugzeugabstürze und deren Ursachen, bzw. Aufklärung an - das kann ich jedem anraten, sehr lehrreich: Unglaublich, wie viele bereits abgestürzt sind!

***

Die 3. Etappe wäre demnach von Rotes Kreuz bis Seelenberg (5km) und Seelenberg-Tenne. (5km)
(hin und zurück)

(Diese Tour lassen wir aus, weil die Strecke schon mehrere Male bekannt wurde, ggf. später mal wieder irgendwann..)

***


Wanderrundtour2:




Villmar - Selters - Wolfenhausen Streckenlänge 34km

Tourenaufteilung in die Tages-Etappe nebst Kommentar-Text folgt

Diese Streckenabschnitte sind uns schon von früheren Wanderungen gut bekannt-
bis auf die Strecke von Villmar Galgenberg (P) bis kurz vor Kleinweinbach (L Weg) Diese Wege sind nicht gerade leicht, dh. es sind genug Steigungen drin..: 1,2 km sind es vom Anfang es Waldwegs an der L3323, dort wo die Straße eine 45Grad Kurve nach rechts Richtung Aumenau zeigt, nachdem die K435 dort gerade eingemündet ist. (P) Geradeaus auf der Höhe in den Wald -immer schnurgerade 1,2km weit bis man zu einer Kreuzung kommt, wo drei Wege abgehen. (spitzwinkling rechts, 45Grad rechts -das ist unser L Weg- und geradeaus, wo es zur L3063 geht) Dieser L Weg führt durch den Wald nach Langhecke, bis zum Galgenberg bei Villmar (7,5km) Die einfache Strecke wäre demnach 8,7km - knapp 18km hin und zurück.

alte-heer strasse.de/Auf%20Goethes%20Spuren.htm
Alte Heer - oder Hessenstraße.

***

Von der Wanderrundtour2 habe ich mal ein Filet-Stückchen abgeschnitten, das uns eben am besten paßt:
Rund um Langhecke, auf den Spuren des Schinderhannes !
Wir parken vor dem Hof Waldeck, kurz vor Langhecke, die L3063 von Wolfenhausen her kommend, am Wald. Von dort geht der L - Weg direkt in den Wald, über die Höhe hinweg, wo -unverwechselbar- mehrere Wegweiser sind. Dort zeigt dieser nach links, Richtung Langhecke. Der Weg ist gut beschildert und hat interessante Stellen - eine davon ist der Tennisplatz, wo man ebenso hätte parken können..
Über die Hauptstraße hinweg geht das L weiter auf angenehmem Waldweg bis zur K468, darüber hinweg die Höhe haltend in weiten Schlingen bis ans Ende des Waldes, dort rechts ab, ein Stückchen die Straße L3063 (nach Villmar-Aumenau) hinweg, genau zwischen den beiden großen Bauernhöfen hindurch, über die Bahnbrücke, rechts haltend gegen die Fließrichtung der Lahn Aumenau entgegen. Dort auf die Brücke, über die L3063 - linker Hand am Lokal vorbei und rechts aufwärts die Leistenbachstr. bis hinter das Schützenhaus, hinter welchem der Schinderhannes - Weg beginnt. (Nicht irritieren lassen, er macht ein paar seltsame Schleifen, bis er eine Etage höher waagrechten Weges in die richtige Richtung (Langhecke) zeigt. Von dort aus kann man sich auch nicht mehr verlaufen bis auf die ordentlich steile Anhöhe der anderen Straßenseite bis zur Lichtung, wo halblinks im Tal Kleinweinbach wäre. Geradeaus ist ein gerader hoher Umsetzermast. Dort rechts in den Wald, wo der schnurgerade Weg (Schinderhannes) wieder zum Auto zurück führt.
Gegangen am 26. Oktober 2015 Wetter leichter Wind, sonnig, ca 15-16 Grad. Wanderzeit ca 5 Stunden (ohne Pause) Eher eine leichtere Tour mit einem längeren Anstieg von ca 150mtr Höhenunterschied auf dem Rückweg.


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Wanderrundtour3:




Usingen - Anspach Streckenlänge 38km

Tourenaufteilung in die Tages-Etappe nebst Kommentar-Text folgt

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Wanderrundtour4:




Schmitten - Weilrod Streckenlänge 38km

Tourenaufteilung in die Tages-Etappe nebst Kommentar-Text folgt

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Wanderrundtour5:




Rund um Hasselbach Streckenlänge 29km

Tourenaufteilung in die Tages-Etappe nebst Kommentar-Text folgt

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Wanderrundtour6:




Rund um Bad Camberg Streckenlänge 44km

Tourenaufteilung in die Tages-Etappe nebst Kommentar-Text folgt

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20 Stunden wandern soll ein Kilo Körperfett abbauen (7000 Kalorien)


Wanderrundtour7:




Weilmünster und Umgebung Streckenlänge 37km

Tourenaufteilung in die Tages-Etappe nebst Kommentar-Text folgt

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Zurück zur Wandern 2

Zurück zur Wandern 1

Die Anfänge unserer Wanderei sind:
Wanderparkplätze
35 Touren im Taunus
20 Touren im Westerwald

Empfehlungen:
naturpark-tau nus.de/#naturpark/
naturpark-rhe in-westerwald.de/

Die Höhe oder der Taunus und seine Geschichte,
sowie persönliche Erinnerungen an vergangene Zeiten aus unserem Dorf
sind weitere Themenfelder, die recht tief ausgebaut sind.
(Ein wenig Zeit zur Lektüre wird wohl nötig sein)

Unser täglicher (beinahe täglich) Spaziergang ist 4,5km lang- das ergibt mind. eine der typischen 20km - Wanderungen in der Woche. Ab und an ist das Wetter so schlecht,daß wir daheim bleiben müssen - dafür haben wir unsere ausgleichenden Wanderungen. Rechne ich realistisch die jährliche Geh-Leistung, komme ich auf 1825km.
800 Kilometer lang:
https://www.jakobs weg.de/caminofrances/
Von Wien bis nach Santiago di Compostella sind es 2500km..
https://www.camin osantiago.eu/jakobsweg-laenge/
Na ja, es kostet wohl pro Person mindestens 50 Euro (Essen, Übernachtung) und wenn man am Tag 15km -man muß bedenken, daß diese dauerhaft durchgehalten werden müssen- wären das 166 Tage bis die Strecke 2500km geschafft ist. Mal 50 Euro am Tag -sparsamst gelebt- sind 8.333 Euro für die Tour ohne Rückreisekosten! (alte Preise)
Unsere eigene Laufleistung sollte auch für die Zeit außerhalb der Wandersaison genügen - oder?

Viele Begebenheiten der alten Zeit verschwinden auf ewig, weil das Leben der kleinen Leute damals bestenfalls in alten Ortschroniken beschrieben wurde.
Diese Chroniken sind nur regional zu haben gewesen, in ganz kleinen Auflagen gedruckt, ggf. noch in der Stadtbücherei zu entdecken.
So verschwindet manches im Dunkel der Vergessenheit und was bleibt?
Jahreszahlen von Schlachten, Feldzüge, große Feldherren,
Herrscher, Dichter, Denker, Politik oder Revolutionen -
und Völkerwanderungen werden im Unterricht der Schulen zur Genüge vermittelt.
(Huldigungen gewissenloser Verbrecher)
Wie die Mehrzahl der "Gemeinen" lebte, erfährt niemand mehr.
Wie waren deren tägliche Sorgen, wie sahen die Familien aus, wie war das Zusammenleben im Dorf?
Die Sichtung der Bücher erforderte viel Zeitaufwand, zumal der Fokus auf den kleinen Leuten sein
und die der Umstände der äußerlichen Einflüsse möglichst im Hintergrund oder ausgeklammert werden sollten.
Die Sichtung sehr sehr vieler alter Wälzer und Recherchen von Schriften, deren Autoren schon lange nicht mehr leben, war mit ein wichtiges "ehrenamtliches" Anliegen:
Wer durch Mittelhessen wandernd unterwegs ist,
sich genügend Zeit läßt, die alten Häuser zu betrachten, auch mal mit den Einwohnern zu reden,
etwas Hintergrundinformationen zu erforschen, der weiß was ich meine:
Wir leben in einer begnadeten Zeit, wo man Zeit für solche Dinge hat - nutzen wir sie!
Das Wandern unter uralten Eichen, vorbei an der alten verfallenen Mühle am Bach in einem Tal,
wo sich Hase und Fuchs gute Nacht sagen, entlang alter Fernwanderwege bis zur Rast auf einem Felsen
mit schönem Weitblick - läßt die Seele baumeln.
Etwas Wasser, derbe Stullen aus selbstgebackenem Brot, ein gutes Ei und ein Gürkchen oder Apfel-
was will man mehr?
Ihr glaubt gar nicht, wie weit alle Sorgen, die Politik, Schulnoten, Kontoauszüge,
Zickenalarme und Fahrzeugstau's sich entfernt haben - so weit wie der Mond..

tus1905se elbach.de/aktionenderfsg.htm
(Woanders wird anders gewandert - Massen mögen wir nicht..)

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