plaetzchenwolf - 20 Touren nach "Wandern im Taunus"
Landfotografie



20 Touren im Lahn-Dill-Bergland.
(Westerwald-Rundwege)
lahn-dill-bergland.de/


Vom Naturpark Lahn-Dill-Bergland erarbeitet, von mir kommentiert.

Die Touren im Westerwald sind deutlich besser ausgeschildert, als jene im Taunus!

((Die noch nicht gemachten Touren dieser Seite werden wir für uns entsprechend abändern,
dass sie nicht mehr als ungefähr 12 Kilometer -Kurzwanderungen- lang werden und auch z.T. anderen Wegezeichen folgen und ovale Rundwege bilden -
auf diese Weise kommen noch ein paar neue Ideen dazu.))

Tour 1:
Lahnhöhen Extratour, von Biedenkopf aus 35,8km

(Empfehlung in Etappen), Anstieg, 1453mtr, 10Std.
(Diese Tour wird noch -abgewandelt- irgendwann gemacht)


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Tour 2:
Extratour Boxbachpfad von Wiesenbach,

16,2km, Anstieg, 639mtr, 5Std.

Diese Tour war von Anfang an ganz problemlos, die Beschilderung war sehr gut.
Mit vielen guten bis sehr guten Panoramen und mit sehr vielfältigen Eindrücken der Fichten-
bis Buchenwald-Abschnitte,
guten und wandertechnisch interessanten Wegen.
In Wiesenbach war gleich ein längerer Anstieg, der aber gut zu bewältigen war und nicht zu sehr geschlaucht hat.
Die Windmühlen wurden gerade aufgebaut, so hat uns eine Sicherheitsfirma um die Bergkuppe herum gelotst-
ausgesprochen freundlich und hilfsbereit geführt.
Auf diese Weise ist die Tour ein wenig länger geworden, was aber kaum auffiel und wenn, dann nicht negativ.
Nachfolgend ein paar Eindrücke, um nicht zu viel zu verraten -
die anderen Bilder sind in der Bildergalerie verschwunden.
Ach ja, unterwegs waren extrem viele und sehr leckere Himbeeren und sogar Blaubeeren zu finden ..
Immer wieder zu bemerken: Inzwischen kommen uns die Westerwald-Touren besser ausgeschildert vor, als die des Taunusclubs.

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Tour 3:
Extratour Hörlepanoramaweg,

von Oberdieten/Oberhörlen/Sportplätze, 15,6km, Anstieg 515mtr, 4,5Std.


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Tour 4:
Eine Geistertour?
Lustig, diese Tour ist nicht im Verzeichnis aufgeführt.. eben menschlich!

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Tour 5:
Extratour Haubergtour,

vom DGH Weidelbach, 22,8km, Anstieg 858mtr, 5,5Std.
(Christi Himmelfahrt 2013, die Tour ist getan und wir sind von der -fast- perfekten Beschilderung begeistert.
Die Macher der Tour haben damit alles übertroffen, was wir bislang an Mühewaltung
in dieser Richtung gesehen haben.
Die Aussicht, die Abwechslung und auch die Begehbarkeit waren prima.
Das war mit Sicherheit eine unserer schönsten Touren!
(Die Zeiten stimmten auch, 5,5Std. reine Gehzeit)
Der Start ist gegenüber dem Parkplatz am DGH, ein wenig Richtung Ortsmitte, dann links.
(Die Beschilderung macht alles weitere- achtet bitte auf die grünen LW
(Lahnwanderweg, das Symbol schaut wie ein WW aus)
auf weißem Grund,
die mit dem grünen Hintergrund führen andere Wanderungen)

Verirr-Baum:
An einer Stelle kann man sich verlaufen, weil der Pfeil eher geradeaus zeigt,
es muß aber rechts abwärts, den breiten Weg entlang gehen..
(Dieser Verirr-Baum ist ca 50 mtr von der 1. Köhlerei entfernt, geht man in Pfeilrichtung der Tour)
Das Parken ist gut gelöst


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Tour 6:
Extratour Steinperfer Runde,

vom Wanderheim Steinperf, 12,9km, Anstieg 510mtr, 3,5Std.



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Tour 7:
35719 Lixfeld, Gemeinde Angelburg.


Extratour Hirzenhainer Höhenflug, von Segelflughalle
Hirzenhain oder Kirche in Lixfeld, 13,9km, Anstieg 540mtr, 4 Std.

www.myheimat .de/angelburg/natur/lahn-dill-berglandpfad-extratour-hirzenhainer-hoehenflug-d42045.html
www.wanderinstitut .de/premiumwege/hessen/extratour-hirzenhainer-hoehenflug/
Startpunkt ist die evangelischen Pfarrkirche bei Lixfeld.
4,5 Stunden haben wir am 28.3.2014 gebraucht.
Die Tour war wieder vortrefflich ausgeschildert.
Bis auf einen Umweg wegen Baumfällarbeiten, für die der Touren-Planer nichts kann,
war es eine wunderbare Strecke, mit vielen Weitblicken und strahlendem Sonnenschein.
Der mittelkräftige Wind muss im Westerwald sowieso IMMER mit einberechnet werden,
sonst wär's nicht der Westerwald ;)
"Hui Wäller - allemol!"
Ein paar Bilder nur, damit nicht zu viel verraten wird..

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Tour 8:
Extratour Eschenburgpfad,

von Friedhof Nanzenbach, 9,1km, Anstieg 396mtr, 3Std.



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Tour 9:
Extratour Streuobstroute,

von Dautphe Bürgerhaus, 8,8km, Anstieg 160mtr, 2,5Std.

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Tour 10:
(20.9.2012)
Extratour Dernbachwiesen,

vom Dernbachtal aus,
zwischen Herborn-Seelbach und Mittenaar-Ballersbach, 14,4km, Anstieg 545mtr, 4Std.
Man muß nach Herbon-Seelbach einfahren um von dort zum W-Punkt
(Infotafeln, "Portal" genannt) zu gelangen.
Den Punkt haben wir erstmal nicht gefunden und sind statt dessen von der 255 gegenüber dieses Ortes gestartet,
von der Blauen Brücke aus hochwärts den Zuwanderweg mit den blauen Streifen auf weißem Grund,
der dann später in den eigentlichen Wanderweg überging:
Grüne Streifen auf weißem Grund.
Die Tour war sonst gut zu finden, mittelschwer vom Anspruch und fein von der Landschaft.
Vor Sinn kommt ein längerer Abstieg, wo kurz vor einem Wiesental (Pferde) sich ein paar Wege kreuzen -
der richtige Weg ist hier eher ein guter Pfad, der etwas versteckt an der Wiesenaue entlang geht.
Oberhalb Herborns war die Straße deutlich und lange zu hören.
Sehenswert und dennoch empfehlenswert!
14,4km plus 2x2km Zuwanderweg= 18,4km. Incl. Pausen und Zuwanderweg 5 Stunden.

Eine empfehlenswerte Tour - hui Wäller - allemol!

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Tour 11:
Extratour Kuckucksweg,

vom Kanzelstein Gasthof Eibach, 11,8km, Anstieg 464mtr, 3,5Std.

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Tour 12:
Extratour Köhlerweg,

vom Kohlenmeiler am Ortsrand von Dreisbach, 12,4km, Anstieg 382mtr, 3,5Std.


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Tour 13:
Extratour Bickener Ritterspuren,


vom alten Dreschplatz in Bicken, 6,9km, Anstieg 247mtr, 2,5Std.


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Tour 14:
Extratour Hohe Straße, vom Naturerlebnispfad Eisemroth,


13,7km, Anstieg 511mtr, 4Std.


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Tour 15:
Extratour Hochzeitsweg, vom Parkplatz am Aartalsee,

11,6km, Anstieg 301mtr, 4Std.


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Tour 16:
Extratour Postraubroute,

vom Kornhaus Mornshausen, 13,8km, Anstieg 362mtr, 4Std.


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Tour 17:
Extratour Schauinsland,

vom DGH (Dorfgemeinschaftshaus) Reimershausen,
16,8km, Anstieg 354mtr, 4,5Std. Wir gingen zuerst talwärts.

Um es vorweg zu sagen, die Tour war richtig prima, sehr gut beschildert und abwechslungsreich,
etwas vom Viehtrieb eines Ökobauern, über Erbsen, Klee, Kartoffel, Dinkel, Hafer,
Tagetes und Primeln ging- nicht nur Weizen und Mais und Raps!
Oberhalb des Weges vom "schwarzen Loch" kommend, ist eine T-Gabelung
mit linksseitig über dem Weg angebrachtem Wanderschild
(immer nur dem grünen Zeichen auf weißem Grund folgen),
die mißverständlich war.
Wir gingen geradeaus am Wald hochwärts, oben rechts auf den Forstweg,
dort immer geradeaus bis zum richtigen Weg.
(Wir hätten s.o. rechts gehen müssen.)
Gut, ein Beinbruch was das nicht, wir hatten ja den richtigen Weg im Auge.
Wie kam das?
Weil am Wald oben auf der Höhe etwas wie ein Wanderschild glänzte,
was aber eine Wild-Salzleckstelle war.

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Tour 18:
"Extratour Zweiburgen",


vom Freibad Groß-Altenstädten, Schloßpark Hohensolms, 12,2km, Anstieg 310mtr, 3,5Std.
(Dort werden wir eine Königsberg - Schleife, vermutlich bis zur Obermühle - einbauen,
dann sind es wieder die bei uns üblichen 20 Kilometer).

( Gegangen am 7.7. 2016, Stunden: 6 , mittlere Kondition stimmt.)
Diese Tour muß ich etwas deutlicher beschreiben, weil - typisch für Wander-Touren -
die Beschilderung nicht so unbedingt zuverlässig ist:
Immer wieder werden Wege umgebaut, verlegt oder verändert und die Karten sind schon viele Jahre alt, wenn man sie druckfrisch kauft.
Wir parkten nahe dem Schwimmbad, fanden das Wanderportal und gingen den kleinen tollen Hang-Weg
bis zur Groß-Altenstädtener Heide, wunderbar.
(dort ist ein Wanderbuch zum Eintragen an einer Sitzgruppe)
Dann an den Windmühlen und ihren Infotafeln vorbei, haben auf der Aussichtsbank mit Tisch gegessen,
mit wunderbarer Aussicht auf Hohensolms.
dann ging der prima beschilderte Weg bis zu einem Parkplatz an der Straße L3053 ,
wo gegenüber der Bushaltestelle ein Mehrfachwegweiser aus Holz steht.
Dort geht der Weg hoch zum kleinen steinernen Aussichtsturm Altenberg.
Diesen haben wir besucht (gesamt 1km Umweg) und wieder retour gegangen.
An dem Wegweiser sind wir in den Wald eingebogen und fanden fortan keinen der grünen Wellen auf weißem Grund,
welcher diese Strecke die ganze Zeit begleitete.
Der Weg geht gut und fast eben am Berghang in sanftem Linksdrift weiter, bis irgendwann eine Wegekreuzung ist.
Links ginge es nach Hohensolms, (übrigens findet Go ogle Maps Groß Altenstädten Altenberg gut,
dort auf Satelliten-Ansicht schalten..)
Wir sind dort geradeaus (X14) abwärts weiter im Wald gegangen,
weil der Abstecher nach Königsberg gemacht werden sollte, damit die Tour 20km lang wird.
Wir kamen an Wiesen im Tal heraus, bei Kirschbäumen
(lecker) bis zu einer kleinen geteerten Straße, die sich zum Ort hin teilte.
Wir gingen rechter Hand aufwärts und fanden großartige Panoramen vor-
überhaupt ist der ganze Ort sehenswert.
Bis zur Kirche, oben auf dem Dorf ging unser Marsch, dann links bis auf die höchste Bebauung
bis zur L3474, wo wir auf dem dortigen Bürgersteig bis auf die Höhe gekommen sind.
(Aussicht und Abweg zur Moritzburg, die wir nicht besucht haben)
Dann ging es ein kleineres Stück an dieser Straße entlang - bis kurz vor die Kreuzung zur L3053,
wo gegenüber der - oh Wunder - Wanderweg weiter ging, als wäre nichts geschehen.
Die Beschilderungen führte ruhig durch die Gemarkung,
praktisch von hinten herum nach Hohensolms zum kirchlichen
Begegnungszentrum - ehem. Burg - durch den Ort und malerischen Fachwerkhäusern,
die in die Stadtmauer einbebaut sind- abwärts, wo man bereits -ein wenig links unten-
Groß Altenstädten sehen kann. (Aussicht)
Dort leitet die Beschilderung trickreich über die L3053 .. um dann wieder zu verschwinden.
Weg ist sie.
Wir wählen den mittleren, geteerten Höhenweg auf weiter Flur,
etwas oberhalb des Friedhofes, an ein paar Gärten vorbei
und an Feldern bis zum Sportplatz.
Danach geht es als geschotterer Waldweg weiter bergab.
Unten ist die Bebauung am Bach vor uns und der Weg gabelt sich.
Die Wanderwegbeschilderung führt uns nach rechts und ..narrt,
weil das der Rundweg nach Hohensolms wäre ;)
wir müssen also nach links gehen, um ein seltsames herab- oder herunter gekommenes Hotel herum,
dort an der Wegegabelung links gehen, dann kommt man genau am Wanderportal am Startpunkt Schwimmbad heraus.



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Tour 19:
Extratour Viertälerweg,

vom Parkplatz Friedhof Bad Endbach, 16,2km, Anstieg 557mtr, 4,5Std.

Diese Tour am 30.7.2013 war eine besonders angehme, abwechslungsreiche,
sehr gut beschilderte und geführte Tour mit gut mittlerem Konditionsanspruch.
Einige Steigungen waren ziemlich lang, aber durch die gute Streckenführung nicht langweilig.
Wir haben allerdings 6 Stunden gebraucht, was durch kleinere Neugierigkeiten
und ein wenig Kreislauf bei der schwülen Luft des Tages (der einzige Tag in Wochen der Sommerhitze,
der laue Wanderluft hatte- zuvor hatte es kräftig geregnet)
Die Abkühlung der Füße im Mini-Bach ist immer eine willkommene Sache ;)
Wir starteten vom Wanderportal (Das diesmal nur aus einem Schilderbaum bestand -
gleich bergan und nicht durch das kleine Wiesental.

Los gehts.. rechts davon ist eine Schranke
mit Hinweis auf eine Gaststätte-
dort müssen wir lang- der Hinweis des Wandersymbols
grün auf weißem Grund war dort nicht so leicht zu finden.


Schön wärs, wenn Mitte der Tour ein paar Bänke oder gar eine Sitzgelegenheit mit Tisch zu finden wäre ;)

***

Tour 20:
Gladenbacher Berglandring,

Verdi-Zentrum Gladenbach, 16,2km, Anstieg 520mtr, 4,5Std.
Wir sind keine Renn-Wanderer und schauen mal hier, mal da- verweilen ab und zu und genießen -
so wird das schon mal eine Stunde länger: 5,5Std.
Die Tour war sehr schön, abwechslungsreich und mit vielen Fachwerkbauten in zwei Dörfern,
wo man eine kleine Extrarunde drehen sollte, um ein paar feine Eindrücke zu gewinnen.
Große Aussichtsecken und sogar ein kleiner Turm ergänzen das rundum gelungene Tageswerk,
dessen Streckenverlauf ausgezeichnet ausgeschildert war.
(Tipp- das Wanderportal erreicht man durch die Schlesierstraße, dann zur Schloßallee, nördlich des Fleckens)

***

http://www.wester waldverein.de/

http://www.wester wald.info/
Die 7 Regionen des Westerwalds -interaktiv-

***

Wandern im Ferienland Lahn Dill (Günter Hebel)
Die weiteren Touren dieses Buches machen wir nicht mehr,
weil sich durch die Flurbereinigung so viel geändert hat,
die Beschreibungen einfach nicht mehr aktuell sind.
(Wir kaufen nur noch 1:25.000er Wanderkarten oder Geographische Karten
und gestalten künftig unsere Touren selbst - die Anregungen dazu sind mir selbst eingefallen.
Aus diese noch nicht gemachten Touren auf dieser Seite werde ich ca 20km (Vollwanderung) lange oder 10-12km (Kurzwanderungen) lange Strecken machen.
Wir raten niemanden dazu, nur mit dem Wanderbuch auf Tour zu gehen,
weil sich die Strecken ändern, Schilder verschwinden oder Holzfällerarbeiten
eine abgeänderte Streckenführung erforderlich machen - OHNE Detailkarte ist das unmöglich!)

***

Tour 1 Die Vier-Türme-Wanderung bei Wetzlar.
14km 3,5 Stunden.

Diese Tour mußten wir ein wenig abfälschen, weil das Buch daheim liegen geblieben war.
Man wird halt älter und schusseliger!
Nun sind wir am 6.6.2014 am Hochzeitstag 6,5 Stunden marschiert -
schätzungsweise 18-20km sind zusammen gekommen,
weil wir über das Mühlental in Nauborn gelaufen sind.
Eine sehr schöne und ruhige Strecke.

3 von diesen Türmen haben wir erwischt, der Bismarckturm war zu weit ab,
zumal die Hitze über 26 Grad ging, die an diesem Tag herrschte.
Dafür sind wir den Kirschenwäldchen-Aussichtsturm hochgekraxelt..


***

Tour 8 Waldwanderung zur Dianaburg
14km 3,5 Stunden (mit Pause halt länger- gegangen am 18.10.2013)

Diese Touren aus alten Büchern sind freilich immer recht mit Vorsicht zu genießen,
weil sich in all den Jahren so einige Wege geändert, rekultiviert
und umgeleitet wurden- alte Routen haben ihre Beschilderung verloren
oder eine Grube (Tagebau) hat sich ausgeweitet.
So kann auch schon mal ein Weg im Nichts enden und weite Strecken müssen zurück gelaufen werden,
um einen Ersatzweg zu suchen.
Ein wenig fühlt man sich wie ein Scout oder Pfadfinder.

Diese Tour ist ein wenig "Freestyle", weil viele Wegzeichen
nicht mehr da sind oder kaum mehr zu erkennen waren- hier heißt es aufgepasst
und mit Wanderkarte auf Tour zu gehen, was wir für angebracht halten.

Die Kirche zu Leun haben wir noch gut gefunden,
sie kommt nach der abknickenden Vorfahrt gleich linker Hand
eine kleine Straße aufwärts - wo hinter der mächtigen Kirchhofmauer rechts hoch
zum Friedhofsparkplatz das Auto gefahrlos abgestellt werden kann.
Nun gehen wir wieder zur Straße an der Friedhofsecke,
dort rechter Hand immer aufwärts, wo jenseits der Bebauung
der geteerte Weg in einer S-Kurve an zwei Sportanlagen (links liegend) vorbei aufwärts geht,
bis weit in den Wald hinein- immer noch weiter auf den Berg,
wo danach eine große Lichtung kommt.
Uralte Eichen (unter Natur- und Denkmalschutz) stehen dort an diesem wohl heiligen Ort.
Wir fanden den Weg zufällig, der im Büchlein steht nicht, weil die Wegemarkierung nicht da war.
(Auf dem Rückweg war sie da- aber gut 200mtr weit im Wald)
Wir hätten als dort an der Kreuzung links den breiten geschotterten Weg nehmen müssen
um dann später VOR dem Hof Heisterberg rechts aufwärts dem vom Autor vorgesehenen Weg zu nehmen.
Wir gingen an diesem heiligen Ort mit der Kreuzung aber weiter geradeaus hoch den Hang-
noch weit bis über den Sattel des Berges, ein wenig abwärts,
dann mündet dieser breite Weg an einer Kreuzung.
(Alles im Wald)
Nun nach links- wo ab und zu immer mal wieder die richtigen Zeichen auftauchen
(warum auch immer).
Vorbei an einem Steinbruch, den man nur an den Warntafeln erahnt, noch immer leichter bergan,
im Zweifel den Weg bergan nehmen, wo ein verschämtes, uraltes Schild auf die "Dianaburg" hinweist.
Dort geht es nochmal hurtig nach oben bis zum Ziel,
das unmittelbar vor dem Erreichen gesondert markiert ist.
Auf dem kl. felsigen Burgplateau ist nur der Turm und ein zerfallenes Nebengebäude zu sehen,
drei Feuerstellen und das wars.
Auf der ganzen Tour ist nur eine einzige zerfallene Bank.. und dann diese miserabele Beschilderung..
Wir haben dort auf den Baumstümpfen Platz genommen und gegessen-
dann ging das große Suchen los- weil der Weg auch noch schlecht beschrieben ist.
Zwei Wege sind sich -nach dem Burggestein- gegenüber, der eine ist mit 3 roten Punkten gekennzeichnet,
(diese 3 roten Punkte finden sich später auch an dem Gutshof wieder)
der fast die Richtung des Anmarschweges hatte, der zweite gegenüber ging Richtung Ehringshausen oder Stockhausen.
(Nur auf der Wanderkarte zu sehen)
Den 2. Weg nahmen wir abwärts bis zur Kreuzung und dort links den Weg
mit den gelben Gas-Pfosten immer weiter folgend entlang, bis zu einer sonderbaren Waldwegekreuzung,
die einen Hauptweg geradeaus, links hoch einen halb zerfallenen
und rechter Hand eine Wegebucht mit 2 weiteren Wegen hatte.
Auf einem Baum inmitten der 2. weiteren Wege ist das Wegesymbol mit dem Winkel
nach oben in schwarz- dort sind wir halb rechts -nicht ganz rechts- eingegangen.
Wieder stets dem Weg folgend bis zur "7Wege-Kreuzung",
die in Wirklichkeit nur 6 Wege hatte -
dort links den waagrecht verlaufenden, breiten Weg nehmen.
Nun wird irgendwann ein Bach kommen, auf dessen rechter Seite
(links ginge noch ein Weg, über den Bach und auch dort entlang)
wir bleiben- an Abzweigen immer geradeaus.
Auf gutem Weg talwärts sieht man die Gebäude des Gehöfts auf der anderen Bachseite,
dann folgt ein feiner Teich und Fahrwege einer 3er Kreuzung.
Wie das Buch richtig schreibt, geht es linker Hand durch das Gehöft hindurch
und immer auf dem direkten geraden Pfad weiter geradeaus-
ab und zu taucht mal ein L Schild auf, vom Lahnwanderweg, dem wir folgen bis Leun.
Wie durch ein Wunder landen wir dort, wo wir zuvor den Weg nicht fanden,
am heiligen Ort, der Lichtung mit den uralten Bäumen.



***

Tour 13 Über den Knoten bei Arborn
war unsere erste Tour aus diesem Heftchen. ( 27. August 2013)
Die Strecke war bis zum Baüm auf seinem heiligen Platz, wo eine Kapelle gestanden haben soll -
heute mit Hinweis und Kruzifix - gut und einfach beschildert.
Grundsätzlich wäre es besser gewesen, dem Leonhard Hörpel-Weg
mit seinem klein quadratischen Schild in roter Schrift zu folgen,
denn er war identisch dem der Beschreibung des Buches.
Der Startplatz in Arborn war mittig des Dorfes Richtung Talseite, das Dorfgemeinschaftshaus,
wo genügend Parkplätze sind.
Eine Stelle (erst nach dem Knoten) ist etwas schwerer zu finden:
"..kurz bevor unser Weg auf die Landstraße Arborn Mengerskirchen stößt"
Besser wäre:
Etwa an der Stelle, wo man die obige Straße erkennen kann,
geht links ein schlecht zu sehender Wiesenpfad ab
in das Wäldchen, wo an dessen Rand ein heimeliger Waldpfad rechts,
dann immer geradeaus- entlang, schließlich über diese Straße
(aber auf der Höhe)- geradewegs auf einen geteerten Weg führt..
Auf dem später -nach der Kapelle und dem waldseitigen Wiesenweg kommt der Hasenweg,
dem wir nicht ganz über die Höhe, sondern oben dem rechter Hand abgehenden Weg folgen,
sonst wäre das Wort "Bergflanke" (Buch) falsch gewesen - in den Hochwald.
Hier heißt es aufgepasst, denn nach ein paarhundert Metern links geht der Leonhard Hörpelweg ab.
(Wir sind geradeaus weiter, gingen rechts eine Schneise bergab,
(Geradeaus wäre die alte Beschreibung gewesen, was aber wegen des neuen Grubenabschnittes nicht möglich war)
die für einen Weg gehalten wurde - in Schlangenlinien den jeweils abknickenden Forstwegen talwärts.
(Warum? Weil sich der Tagebau gehörig auf etliche Gruben ausgeweitet hatte und div. Wege
bergamtlich gesperrt hat) So kamen wir durch die Grubenanlage hindurch -immer nur auf erlaubtem Weg,
der nachher über Förderbänder führte- rechts auf gut geteertem Weg bergan,
oben auf der Höhe nach links bis zur Abzweigung ins Tal rechter Hand, wo wir in .... Winkels landeten!
(Dort ist ein Bauernhof, wo die röm. III auftauchte.
Der Ausgang des Dorfes auf der anderen Talseite -
am Teeladen vorbei, immer geradeaus - führte zurück.
Die Wanderkarte ist unerlässlich, besonders bei älteren Wanderbüchern,
wo sich im Laufe der Jahre einiges ändern kann!)
Nach einigem Suchen ging es freihand
auf der gegenüberliegenden Talseite bergan und in großem Bogen
um diese Grubenanlage herum, der röm. III folgend bis endlich dieser Leonhard Hörpel Weg kam,
dem man folgen konnte.
Achtung, die Schilder sind an dieser Ecke schon recht zugewachsen.
Nach Nenderoth, von dort geht es fast waagrecht
in langem grünem Plan Weg geradeaus nach Arborn zurück.
PS: Die Tour war sehr anstrengend, wegen unseres Umweges - aber sehenswert und abenteuerlich.
Aber durch die Entdeckung, daß dieser Leonhard Hörpelweg identisch dem IIIer ist,
bis kurz vor dem Ort Nenderoth,
wo er rechts ab und weitere Tal geht, wir aber geradeaus und dann links müssen, ging es.
Sonderlich sehenswert fanden wir (alle Orte) nicht, dh. Fachwerkfreunde kommen nur bedingt auf ihre Kosten.


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Kartuschen - Thema: Claus Lichtfelde 1,


Eine Fortsetzungsgeschichte, rein fiktiv.


Der selbständige Karossieriebauer und Fahrzeug Restaurator in Büttenfeld hatte eine alteingesessene Firma
mit 3 Angestellten, eine im Büro und zwei in der Werkstatt.
Claus Senior war rührig und bekannt für gute Arbeit an den zum Teil recht wertvollen Fahrzeugen, die man in seine Obhut gab.
Er arbeitete mit einem Sattler Hand in Hand, der in der Nachbarschaft angesiedelt war und sein Freund genannt werden konnte.
Seine Präzisionsarbeiten an den Karosserien fanden beim Tüv-Prüfer immer volle Anerkennung und Empfehlung.
Billig war Claus freilich nicht, aber was zählen schon ein paar Mark,
wenn es um einen 50 Jahre alten Wagen geht, der auch noch selten oder sehr selten geworden ist?
Claus schaute auf, als ein Kunde in die Halle rief:
"Claus, haben sie bitte mal einen Augenblick Zeit?"
Jaja, gab er zur Antwort, bitte warten sie im Büro bei Frau Frank, ich komme bald.
Er ließ niemals eine Arbeit einfach fallen, weil sich dabei sehr leicht Fehler einschleichen.
Claus vertrat diese Ansicht immer und bei jedem Kunden und Mitarbeiter, ja selbst vor seiner Frau.
Der fein gekleidete Herr in seinem Jaguar MK2 mit 3500ccm in britisch Green aus dem Jahr 1952 fiel überall auf,
der vor der Halle wartete.
Es war der Abgeordnete und Unternehmerverbandsvorsitzende Ledermann.

Im Büro wurde er in die Lounge geführt und mit feinem Teegebäck und englischem Tee begrüßt, wie immer.
Dort lief gerade ein Länderspiel und so war es dem Kunden nicht langweilig.
Ledermann schätzte diesen kurzweiligen Service dieser Werkstatt,
die von außen recht unscheinbar wirkte und durch eine Tuja-Hecke von 2mtr Höhe von dem Gehweg und Straße abgeschottet war.
Man sollte nicht sehen, daß sich wertvolle Dinge auf dem Grundstück befinden !
Nicht mal ein Schild ließ auf eine Werkstatt deuten, der Betrieb sah eher nach einem ehemaligen Bauzulieferer
oder nach einer kleinen Schmiede aus.
Div. solcher Schmiede-Einzelstücke standen dort auf Betonplatten montiert, als Anschauungsexemplare -
oder als Gesellenstücke -
mit veralterten Mustern an Waschbetonplatten und Geländern,
so daß kein zufälliger Besucher sich dafür interessierte und einfach weiter ging.
Der recht ungepflegte Parkplatz mit seinen blauen Plastik-Regenfässern tat ein Übriges,
die gezielt plaziert worden sind- mit Agaven und ähnlichen Urlaubsmitbringseln oder
must have- Überbleibsel der 70iger Jahre bepflanzt.
Auch war die Fassade des Anwesens in die Jahre gekommen, was deutlich zu sehen war.
Zwei gebogene Straßenlaternen mit Leuchtstoffröhren rundeten das ältliche Bild ab.
Die Einfahrt war mit einer stabilen uralten Schranke gesichert, die nur mit Sprechverkehr von innen geöffnet wurde.
Hinten raus war das Büro und die Lounch, gepflegter japanischer Garten, ein Teich, Koi-Karpfen und Springbrunnen.
Claus Lichtfelde und seine Frau Henriette nebst Claus Junior, der gerade in den Abi-Klausuren steckte,
bewohnten die weitläufige Loftwohnung mit Blick auf diesen herrlichen Ziergarten.
Hinten raus war alles tiptop und erregte die Bewunderung der Kunden, die eine eingeschworene Gemeinschaft bildeten.
Sie trafen sie bei Oldtimer-Rallys und auf dem Golfplatz.
Jeder kannte jeden, alle waren per "du" und kannten sich gut.
Neue Kunden kamen nur auf Empfehlung, so hat Claus Lichtfelde niemals Reklame oder Anzeigen schalten müssen.
Büttenfeld war war nur ein Ortsteil von Gernshofen und ziemlich unbekannt.
Das war der letzte Teil der "Tarnung", auf die man hier großen Wert legte.
Diebesbanden aus ganz Osteuropa ziehen quer durch das Land, weiße Transporter mit Gebimmel und 4 sehr wachen Augen,
die alles und jedes Ding ins Visier nehmen -
oft genug nicht nur ins Visier..
..so war eben die neue Zeit und man lebte darin.
Die alte Corvette von 1962 wurde gerade von einer Dame aus Wuppertal abgeholt,
die mit ihrer Freundin nach Sylt fahren wollte.
Gerade ist der Wagen fertig geworden, die letzten Polituren sind getan, der Monteur legte eben die Watte ins Regal.
Claus sagte:
Isabelle- hier ist dein Flitzer, paß nur gut darauf auf, sonst gibt es Ärger!
Das hat auch mein Kumpel P. Older gemeint, den sie eben mit dem Transporter vom Hof fahren sahen-
die Lackiererei empfiehlt sich und läßt grüßen !
Falls es dich interessiert, ich habe gerade eine Corvette aus dem Jahr 1963 herein bekommen,
der Wagen ist in Californien angemeldet gewesen und wurde von einem Schauspieler gefahren.
Aus Erstbesitz!
Diesen Wagen machen wir immer zwischendrin, er wird also noch gut ein Jahr brauchen..
"Halte den Wagen für mich reserviert, meine Freundin ist ebenso begeistert davon wie ich!"
Na gut, meine Claus, dann lege ich eine Reservierung in den Wagen- die Restauration soll wie immer sein,
also das volle Programm?
"Selbstverständlich!"
Ok, kein Problem.
Er wußte ganz genau, die Inhaberin einer Modeboutique-Kette hat mit Geld kein Problem.
Der nächste -volle- Container lief auf dem Hof ein, ein leerer Überseecontainer wurde abgeholt.
Tschüß Herbert, danke für deine Arbeit und nimm dir aus der Werkstatt noch eine Flasche mit!

Claus und ein Monteur öffneten den frischen Container, nachdem der Fahrer den Hof verlassen hatte und besahen sich den Kauf aus Argentinien, der ein paar Wochen unterwegs war.
Einen DKW F91 Sonderklasse mit Cabriodach und einen Camaro von 1971.
Zwei feine Schnäppchen, die allerdings in einem typischen Oldtimer-Zustand waren.
Der große alte Stapler hob diesen Container in die Reihe der anderen vier, die mit jeweils 2 Wagen gefüllt
quasi auf Halde stehen.
Lichtfelde hatte genügend Reserven, um nicht auf den Pfennig achten zu müssen und jagte in seiner Freizeit
sozusagen als Hobby im Internet nach diesen Fahrzeugen.
Inzwischen war sein Name in der Szene bekannt, so daß keiner Angst um sein Geld haben mußte.

Fortsetzung auf Seite Claus Lichtfelde 2

Claus Lichtenfelde Junior. Eine Fortsetzungsgeschichte über etliche Seiten, als Kartusche ausgeführt. Lektuere






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