Wanderbilder



Hin und zurueck - Wandertouren, Wandern Seite 2

Unser neues Wandern im Taunus und Westerwald -
noch genussvoller auf das Wesentliche reduziert!

(Willkommen auf der Wandern Seite 2
als Fortsetzung von Wandern, erste Seite )

1 .. manchmal auch durch kleine Staedte.
2 .. Anreise mit zwei Sitzen.
3 .. Naschwerk unterwegs, direkt im Wald.
4 .. Sommer-Erfrischung gefaellig?
5 .. wieder eine Pause !
6 .. und noch eine..
7 .. mach mal Pause !
8 .. das haelt gesund, aber nur Mahlzeit pro Tour!
9 .. Abends wird ein wenig gekocht.
10 ..Pause mit Fernblick.
11 ..Abends gibt es Kraeftigung. (Aber bitte mit Hof-Eiern)
12 ..unterwegs zum Ziel.
13 ..ah- ein feines Cafe, ausnahmsweise genehmigt.
14 ..noch liegt die Ausruestung im Kofferraum.
15 .. s-foermige Ruhebank, eine feine Sache.
16 .. auf dem Weg vom Feldberg.
17 .. daheim in Weilburg.
18 .. am Meerpfuhl bei Usingen
19 .. Blick in den Vordertaunus.
20 .. hier gibt es noch viel Fachwerk und alte Hoefe.

20 spezielle Bilder - wichtiger ist das selber sehen und entdecken ;)

GPS und Wanderbuecher sind bei uns so ueberfluessig wie ein Kropf
oder LED beleuchtete Sportschuhe oder Huete mit Propeller oder Trittsiegel vom Wolf
weil (uns) die alten Fernwanderweg-Markierungen vollkommen reichen.

Diese Seite ist die Weiterfuehrung unserer Freude am Wandern,
die keine gefuehrten Touren aus Buechern hat und sich nur an alten Fernwanderwegen orientiert.
Die Grundlage dazu sind detaillgenaue Wanderkarten (1:25.000)
Die Laenge der Wanderungen wird bei idealen 20 Kilometern liegen. (2x10km)

Auf diese Weise habe ich zig und zig neue Wanderungen zur Verfuegung
und kann die feinsten Stuecke davon heraus picken.

Die Vesper besteht aus selbstgebackenem Brot, einem Ei, Guerkchen und 1,5Ltr Wasser.
Einkehren werden wir bestenfalls im Cafe oder Eissalon, jede Vesper dauert ca eine halbe Stunde
und ist in der Gesamtzeit der nachfolgenden Tourenangaben enthalten.

Andere Leute machen Touren nochmal anders, wie der Hessische Rundfunk (HR4) so schoen zeigt: Rieslingtour Manche fahren mit der Bahn retour, andere werden abgeholt- wie auch immer, Hauptsache raus in die Natur!

Strassen, Steilhaenge, sehr viele und grosse Tagebaue und Gruben, auch Autobahnen und militaerische Sperrgebiete oder Staedte versperren den Weg. Die Hin-und-Zurueck-Wege werden vermutlich oefter folgen, wodurch sich dann sehr sehr viele neue Wanderungen ergeben.
Der Rueckweg wird wohl ohne besondere Aufmerksamkeit und Suche nach den Schildern gehen, mehr Genuss, mehr Sicht, mehr Gelassenheit.. Fernwanderwege haben keine Marschrichtung, die regionalen Wege mit Fuchs oder Hirsch etc. gekennzeichnet, jedoch schon- hier sollte man richtig herum gehen, sonst werden die Schilder leicht uebersehen.
Auf diese Weise haben wir nun eine richtig "Unzahl" von Wandertouren vor uns- z.B. die Apfelroute in Etappen, die sich durch den Taunus zieht, den Limespfad und viele andere.. also wird es kuenftig nicht mit Rundwegen, sondern mit Streckenetappen weiter gehen.

Tipp: Aeltere Zeitgenossen, wo wir inzwischen auch zu zaehlen, haben immer mal wieder ein paar Beschwerden durch Fehlbelastung- und leichteren Verstauchungen- hier half "Tr anspulmin" zuverlaessig am besten, eine Salbe, die eigentlich zum Inhalieren und zur Brusteinreibung gedacht ist. Diese auf die schmerzenden Gelenke eingerieben hilft meisten schon nach der 1. Anwendung ueber Nacht. Nicht teuer und sehr ergiebig.

Immer schoen abwechselnd, mal im Taunus, mal im Westerwald wandern- wir wohnen genau an der Grenze der Regionen, an der Lahn.
Die Wanderungen an der Lahn selbst - mit Hin- oder Rueckfahrt mit der Bahn, die direkt daran entlang faehrt, wird wie Gold aufgehoben: Wer weiss, ob man immer mit dem Auto zu den Wanderorten fahren kann,- so bleiben immer ein paar feine Reserven: Von der Quelle bis zur Muendung sind es immerhin 244 Kilometer, die man in Tages-Etappen bewandern koennte.

Unser Wandergebiet liegt also in der Mitte Hessens.

Tracking und Wandern entwickelt eine Art "inneres Auge", das ein Ziel verfolgen laesst.. manchmal fast mit gleichmuetiger Unbeirrbarkeit, was zum Erfolg und zur Zufriedenheit fuehrt.

Ich lese einiges von Naturparks, von wilden Tieren und auch von Beutegreifern- wehe, wenn die Rehe und Wildschweine ueberhand nehmen- da bleibt kein Ast, bleibt kein Trieb verschont- alles wird ratzputz weggemacht bis zur Heide - am Ende verhungern auch die Rehe.

Unsere "Just for Fun" - Gesellschaft droht mit ihren Bikes, Skipisten, Rennstrecken -legal oder illegal- mit dem wachsenden Massentourismus die Natur nachhaltig kaputt zu machen. Edel-Fess-Muehlen, "Konferenz-Hotels", Golf- und Privatflugplaetze, Hauptsache es macht Spass. Die Leute rennen selbst noch in der Freizeit irgendwelchen "Zielpunkten" und "Rekorden" nach, mit Marathon- und "Iron-Man"- Treffen. Alles findet in Clubs statt, einzelne ruhige Wanderer werden wie Ausserirdische angesehen.. man faehrt mit dem "SUV" zum Laufen, Hundeverein, Nordic-Walking, Tennis, Fussball und wer weiss wohin noch- selbst wenn diese Treffen nur wenige hundert Meter von der Wohnung entfernt sind!

Ich lese von den "Wildcam's", die wohl doch und ganz offensichtlich von den wilden Tieren wahrgenommen werden, ganz im Gegensatz zu dem, was die Hersteller versprechen. Wilde Tiere fuehlen sich davon gestoert- und.. auch die Menschen, die sich beobachtet fuehlen von Spannern aus der Jaeger-Ecke. (Man kann nicht mal mehr hinter den Baum pinkeln, ohne an diese Dinger denken zu muessen) Jaeger sind stolz auf ihren Mut und ihr Jagdglueck: Vom Hochsitz aus, mit dem Gewehr im Anschlag ist das wohl keine Kunst und auch nicht gerade heldenhaft -oder?

Wanderer und Sportler sind mit immer mehr elektronischen Hilfsmitteln und Unterhaltungsgeraeten unterwegs in eine neue Abhaengigkeit- aber kein Mensch merkt's..

Ein weiteres duesteres Kapitel sind Zoos und Tierparks, wo die Insassen nur noch koerperlich anwesend sind, ansonsten aber laengst aufgegeben haben, auch nur noch andeutungsweise natuerlich leben zu duerfen. Wie sollen z.B. Woelfe, Wildschweine, Hirsche oder Baeren ihr Sozialverhalten erarbeiten, das ihre Instinkte seit undenklichen Zeiten vorgibt? In diesen Zellen ist ihr Geist irgendwo im Niemandsland.. ein fuer mich total unhaltbarer Zustand. Es waere dann schon besser fuer die Kreatur, nur noch ausgestopft "anwesend" sein zu muessen. (irgendwie erinnert mich deren Schicksal an das Buero) Ein echtes Trauerspiel.

Auf dieser Seite ist also eine etwas abgewandelte Art der Wanderei angestossen, die bekannten alten Wanderwegebezeichnungen folgt, nach drei Stunden eine (selbstmitgebrachte) Brotzeit hat und dann den Heimweg antritt: Mit einer anderen Perspektive als auf dem Hinweg und mit einer deutlich geographisch erweiterten Reichweite gegenueber Rundtouren. Mit ruhigerer Gangart, kleineren Schritten und nicht so weit ausladendem Marsch-Tempo, was letztlich sehr viel gesuender ist und zufriedener macht.
Wandern ist Genuss und kein Sport, Erleben statt Rennen und Erfahrung statt Punkte-Sammeln - ohne nach "Erfolgen" zu heischen, einfach so.. Bewegung in freier Natur mit dem Ziel, einen Tag mit und in der Natur zu verbringen..

Und nun viel Spass und stille Einkehr in die Touren, die so einfach wie moeglich geschildert und zu begehen sein sollen..

( Wer mag, kann ja bei meiner -ebenso einfachen- Kocherei hereinschauen oder sich daheim selbst am Wein versuchen, der ganz natuerlich und ohne Chemie geht: Spagate zwischen alt und neu. )

Es faellt auf, dass durch frisch gefallenes Laub die Waldwege oft nicht oder kaum mehr kenntlich sind, was das Wandern in dieser Zeit z.T. beschweren kann. Die Dunkelheit ist im Wald schneller zu spueren, die Schilder schon nach 16.00 kaum mehr auffindbar.



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Den alten Dreier von Mengerskirchen nach Wilsenroth

2x12km, diesmal aber hin und zurueck den gleichen Weg, weil hier Rundwege nicht planbar sind.

Dem Weg der weissen roem. III auf schwarzem Grund folgen. Beginnend in Hessen, ein wenig durch Rheinland Pfalz, dann wieder nach Hessen..
Diese Tour wurde am 6. Oktober 2014 gemacht und dauerte 6,5 Stunden. 15-17 Grad, wolkig mit Aufheiterungen, Morgens noch mit Nebel, ganz leichter Wind.
In Langendernbach kann man von dem Weg schon mal etwas abirren- man orientiert sich dann an der Kirche, unter welcher der Weg entlang geht. Vor der Kirche ist eine Baeckereifiliale. Desgleichen im alten Rathaus in Neunkirchen. Der Weg war auf dem Rueckweg zwar bekannt, aber brachte schon andere Eindruecke beim Blick. Einige lange Anstiege lassen ein wenig das Tempo reduzieren. Oberhalb Langendernbachs sind einige Baenke mit Fernsicht. Wir kamen bis zum Friedhof oberhalb von Wilsenroth. (Von dort waeren nochmal 1,5 -einfach- hinzugekommen, wenn das "ewige Eis" in Dornburg gesehen werden sollte, dort waren wir jedoch erst kuerzlich, so dass wir hier lieber retour gingen) Eine ruhige und entspannende Tour, viele Eindruecke, eine gute Beschilderung, wie von den alten Wanderwegen zu erwarten! (PS Wir sind nach der Tour noch zum Blutspenden gefahren- so anstrengend war diese also eher nicht.. Bilder sind mit QS738 bis zum Bild QS758 ansteuerbar. )

Wer "nur" 20km gehen moechte, sollte bei dem Direktvermarkter vor der Anhoehe nach Wilsenroth kehrt machen, das ist dicke genug: Die Tour ist nicht sonderlich anspruchsvoll, aber in Langendernbach geht es ein ganzes Stueck recht heftig nach oben..

Interessant: Unterwegs trafen wir vor ihrer Werkstatt zwei Maenner, die uns ansprachen und nach dem Ziel erkundigten - sie aeusserten den Wunsch, alles liegen zu lassen und lieber mitgehen zu wollen.. - so spontan geht das freilich nicht, die Arbeit kann nicht liegen bleiben. Wandern als Urlaub setzt sich langsam, aber sicher immer weiter durch! Das naechste Festbabbeln kam bald, mit einem Schaeferhundezuechter, wo wir glatt eine halbe Stunde im Gespraech waren. (Beide Zeiten sind aus den angegebenen Zeiten heraus gerechnet) Er meinte, dass andere Hundefreunde auf dem Vereinsplatz den Schaeferhunde-Haltern gerne den "Vorwurf" machen, sie wuerden ihre Hunde "wie Kinder" erziehen und diese "womoeglich in der Wohnung und im Wohnzimmer schlafen lassen".. und "nur deshalb wuerden diese fuer ihre Halter durchs Feuer gehen". Naja, so ein Schaeferhund ist freilich die "S-Klasse" unter den Hunden, wie ein Diensthundefuehrer der Polizei einmal gesagt hat - nach einem laengeren Gespraech am Rande der Frankfurter Dippemess.

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Quer durch den Goldnen Grund

Am 14. Oktober 2014 gegangen, bei restlichem Morgennebel und feinem Aufklaren und auf dem Rueckweg mit Sonne. Die Tempeaturen bis 17 Grad. Der Rettungspunkt 262 ist von vor Woersdorf auf die hohe Strasse, auf den Radweg R6 verlegt worden. Selbst neueste Karten sind nicht immer aktuell. Die Tour ist in 6 Stunden zu schaffen - wir haben 7 (incl. ca 40Min Pausen) gebraucht, weil wir uns vorgenommen haben, das Tempo bergauf zu drosseln, was eindeutig gesuender ist. Die erste laengere Steigung geht aus Esch heraus, die 2. nach Woersdorf, dann noch eine deftige vor Goersroth. Die Tour ist aber nicht sonderlich anstrengend, eher so mittel, wenn man entsprechend langsam geht, was die Knie spuerbar schonte = Wir rennen nicht, sondern wandern ! (Genuss statt Kilometerfresserei)
Ziemlich genau 2x10km lang und immer dem liegenden, schwarzen "U" nach, dem Fernwanderweg. Von Esch an der B8 nach Goersroth ueber Woersdorf. An der L3274 , unmittelbar bei dem Ort kann man umdrehen- dann sind die 10km einfach erreicht. (Wir haben in Goersroth noch eine kleine Runde gedreht, zumal dort auf der Hoehe eine wunderbare Fernsicht ist und eine Bank fuer die Vesper.
Die Bilder gehen von QS759 bis QS792.jpg.
Das Symbol liegendes U auf schwarzem Grund findet man zwischen Post und Kirche leichter. Geparkt werden kann nahe beim Bach, unter dem Bauhof und unter dem Altenheim sicher genug fuer unsere kleine goldene Kugel ;)
Anmerkung: Die kleinen, rot gezeichneten Wege sind leicht mit Hoehenmarkierungen zu verwechseln und wenn es sich um Wege handelt, sind durch die Gebietsreform oftmals Wegfaelle zu bemerken oder die Bauern haben den Weg sonstwie abgesteckt oder umgepfluegt. Im Wald kann man sich darauf ueberhaupt nicht verlassen: Wildruhezonen und Rekultivierungen haben inzwischen den Weg verschwinden oder zuwuchern lassen - das Abirren in ein Seitental ist extrem leicht passiert, wenn diese Stellen umgangen werden sollen. Auf freiem Feld mit freier Sicht kann man sich auch mal querbeet orientieren- das geht eben im Wald nicht! Man glaubt nicht, wie leicht- gerade bei dieser Tour, die Fliessrichtung der Gewaesser in die Irre fuehren kann, wenn experimentiert wird bei den Touren. (Deshalb bin ich auf die Hin- und Zurueck-Touren auf alten Fernwanderwegen gekommen, die eine wunderbare Sicherheit bieten und auf dem Rueckweg den Sinn baumeln lassen, weil man nicht staendig auf die Zeichen oder auf die Karte sehen muss)
Von nun an gibt es bei uns keine Experimente mehr. Auf dem Rueckweg, wo der Ort Esch schon zu sehen war, direkt am Waldausgang, sind wir links frei Schnautze ins Tal gegangen, weil das Ziel eben bereits in der Ferne sichtbar war. (links rum statt rechts herum, wo der Weg mit dem liegenden U durch ein neues Baugebiet mit matschigen Wegen und riesigen LKWs und Baugeraeten gefuehrt hat.) Baugebiete sind ueberhaupt so ein Ding, das auch Fernwanderwege neu leiten laesst.

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Von der Kaisereiche nach Westerburg

..am 19. Oktober 2014 (Sonntag) gegangen, bei Morgennebel und strahlendem Sonnenschein danach, ca 15-20 Grad- Es waren genau 20km bis zum Ziel, dann nochmal einen halben Kilometer zur Burg. (in einer Querstrasse darunter ist uebrigens ein Cafe) Die Tour ging von der Kaisereiche am nordwestl. Ortsrand (P) oberhalb Rennerod's der schwarzen Ziffer 6 (stueckweise auch R9A) genau gegenueber des Parkplatzes jenseits der L298 geradeaus in den Wald. Die Tour war leichter, bis auf zwei matschige Stellen auf gutem und ausgebauten Wegen, direkt gegenueber des (P) geht es geradeaus an den Eichen vorbei. Man kommt dann auf freier Flaeche an an einer T-Gabelung an, wo der 6er uns nach links verlaesst, wir aber den roem. II nach rechts ein kurzes Stueck bergab folgen, um dann nach links bis kurz vor den Wiesensee/Golfplatz zu gelangen. Dort geht der IVV-PW links recht steil, aber geteert- hochwaerts bis zur Eiche auf der Hoehe (immer noch der roem. II) dort rechts am Waldrand entlang bis nach Westerburg. Dort liegt links auf dem Berg die Burg.
Bilder von QS793 bis QS829.jpg

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Von der Kaisereiche zum Salzburger Kopf

Mit neuem Strohhut ;), begangen am 9. April 2015. 17 Grad, strahlender Sonnenschein, leicht diesig. Die Tour war technisch anspruchslos, aber das Gegenteil davon bei den Ansichten. 6,5 Std. incl. Pause.
Die Tour geht von der Kaisereiche am nordwestl. Ortsrand bei der Kaisereiche (P) -Rennerod- den Weg mit der schwarzen Ziffer 6 -nach den 3 Eichen unmittelbar nach rechts leicht bergan- nach (stueckweise auch R9A) zum Rettungspunkt 5314-497 bei Neustadt nach Salzburg (8km) von dort auf den Weg mit der schwarzen I. nach rechts zum Salzburger Kopf mit seinen Skianlagen gehen.(Rettungspunkt 5314-453) von dort wieder retour auf dem gleichen Weg. (Wir haben ein paar kleine Abaenderungen gemacht, wenn ein geteerter Weg war, sind wir etwas abseits davon auf Wiesenwegen spaziert. Vom Galgenberg bis zum Salzburger Kopf geht ein Hoehenrundweg als Exkurs- den haben wir freilich mitgemacht. Kurz nach dem Start geht es im Zickzack durch eine Muellanlage- nicht erschrecken- das ist nicht so schlimm und bald ist man wieder im Wald..
Bilder von QS933 bis QS983.jpg

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Naturpark Rhein-Taunus von Kesselbach gehts los (nahe Idstein)


Der Weg wird gefuehrt vom Fernwander - liegenden U ueber Hennethal nach Holzhausen Rued156 (Idstein goersroth Kesselbach) 2x10km Strecke.
Bilder von QS bis QS .jpg (Tour ist noch nicht gemacht. Es ist die 3. Tour 2015)

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Apfelroute von Koeppern /Taunus bis ins Oberstedter Feld

- 2x13km- 8 Stunden lang, immer incl. Pausen- am 1. November 2014 begangen, ein erstaunlich mildes Wetter lockte. Wie in diesem Jahr immer haarscharf zwischen den Wettern- immer mind. 2 Wettervorhersagen in Beobachtung! (Morgens um 7 vor dem Fruehstueck war es noch sackdunkel und neblig, die Reifen der Autos rauschten- als ich diese Zeilen schrieb; juenger werden wir nicht mehr- also raus aus der Koje und ran an den Kaffee, die Brote schmieren und gut belegen, das Wander-Ei und den Apfel dazu legen, schliesslich ist es die Apfelroute,die lockt - auch wenn die Baeume dort bestimmt schon laengst abgeerntet sein werden)

Leider war es neblig und.. es blieb neblig, aber nicht sonderlich kuehl. Nachmittags wurde es schnell dunkel, wir gingen ab dem Friedhof schon sehr abendlich zum Auto zurueck- als Trost gelang ab und zu ein Blick in manche Haeuser, was wir immer als nettes Gimmick ansehen.
Die Tour ist komplizierter zu gehen, deshalb will ich diese einmal ganz explizit schildern. Von einem Apfelsymbol, wie die Wanderkarte anpries, konnte ich nichts sehen, nur von einem blauen Punkt mit einer Art Wuermchen darunter- davon aber gleich mehr. Die Tour war landschaftlich sehr reizvoll, sie fuehrte durch alte Apfelwiesen (leckere Sorten- ein paar lagen noch im Gras), vorbei an Baechen, Wiesengruenden, durch Waelder- ab und zu eine flache Ortsberuehrung, in einem Ort durch den alten Ortskern. Vorbei an feinen Haeusern, durch einen Golfplatz, Vereinsgrundstuecken aller Art.

Wir kamen von der L3041 von der Lochmuehle und bogen nach rechts in das Industriegebiet ab. In der Otto-Hahn-Str. waren gute Parkstreifen. Diese Strasse ist schon in der Richtung gelegen, wo unser Start sein sollte; Nordwestlich der Bebauung, moeglichst nahe am Wald zum Koepperner Tal.
Fast die Fortsetzung dieser Strasse, leicht abwaerts nach Westen fuehrte zur kleinen Kreuzung, so rechts ein Radweg aufwaerts und hinter der Bebauung ein Wiesenweg entlang geht, diesen Weg geradeaus nahmen wir. An dessen Ende kommt der alte Friedhof, wir gehen links an diesem vorbei, hinab zum Ort. Nun die Kspersburgstrasse entlang, bis links abwaerts ein waldiger Fussweg immer weiter dem Koepperner Tal mit seinen alten Wasseranlagen zu. Ueber einen Wendehammer hinweg, weiter talwaerts, links liegen ein paar hohe Reihenhaeuser, dort rechts vorbei bis unten am Bach ein Teerweg gegen die Fliessrichtung des Erlenbachs dort entlang fuehrt. Hochzeitswiese und Muehlengrund, dann eine Bruecke ueberqueren, die vor einem Landschaftsgaertner ist. Um dessen Anwesen -rechter Hand bergan- gehen. Nun taucht das Symbol braunes Blatt auf. Oben vor der Vitos Waldklinik ist ein Bahnuebergang, den wir ueberqueren um nach rechts den Teerweg zu nehmen. Noch ein paar Haeuser zu Linken, dann gehts hinter der grossen Weide links bergan. Oben auf der Hoehe folgen wir nun immer dem gruenen und schwarzen Balken nach links, um diese ausgedehnte Klinikanlage herum auf dem Waldweg "Niederweidenbacher Grenzweg" abwaerts. Nun folgen -immer gerade den Symbolen gruener Balken folgen- die Rettungspunkte HG1, HG2 an der Bebauungsgrenze zu Friedrichsdorf und HG3 am Kirdorfer Feld bei Bad Homburg. (Reitplatz) Nun ist auch das Symbol blauer Apfel mit Wurm angebracht, das hinter den Sportanlagen ueber die Parkplaetze hinab zur Unterfuehrung der B456 (Saalburgstrasse) zum Golfplatz fuehrt, an dessen oberen Ende der Weg etwas hindurch zum Luxusgebiet des OT Dornholzhausen und da hindurch geht. Nach dem Landgraf-Friedrich-Platz geht unser Weg rechts durch den Wald den (abweichenden laengeren) Weg. Lindenallee, alte Pappen-Fabrik, hinter dem rechte Hand liegenden Angelteich rechts zum Gestuet Erlenhof den schoen gepflasterten Weg gehen- vor diesem Anwesen halb links den Weg durch den Wald mit seinen uralten Baumbestaenden. Rechts die Koppeln, links geht der Weg dann vor einem Tuempel ab bis zur Elisabethenschneise. Dort links ein Stueckchen bis Zum Wasserhaus, dort rechts abzweigen, geradeaus -linker Hand am Baum mitten auf einer Wegekreuzung vorbei in den Ort Oberstedten, Klauer-Kuchen (Unternehmen) vorbei. Kreuzallee bis zum Wanderclub, Sportanlage, Hauptstrasse abwaerts dann rechts in die Schreiergaerten mit den Obstwiesen, am Bebauungsrand unterhalb entlang auf bezeichnetem Weg bis zum Ziel, die Bank vor der Bruecke ueber die B456.


Zur Sicherheit schildere ich den Weg nochmal RUECKWAERTS, weil ich diesen Verlauf, ohne sondere Beruecksichtigung auf die wechselnden Symbole- akribisch nach links und rechts notiert hatte.. Sicherheit geht vor und vermeidet jeden Frust: Wir sitzen auf der Bank, satt und zufrieden. Gehen von dort geradeaus an den links liegenden hohen Hecken der seltsamen Vereine entlang. Rechter Hand sind Felder. Links liegt dann die Bebauung von Oberstaedten, man liest: "Haeuserweg". Danach im Tal geht halbrechts unser Teerweg durch Obstwiesen zu den Schreiergaerten. Im Ort links die Hauptstr. abgehen, der Beschilderung folgen: "zu den Sportanlagen", den Furtweg hinein. Vorbei am Wanderclub, Kreuzallee, dem Schild "Klauer-Kuchen" nach geradeaus den Teerweg in den Ortrand, immer geradeaus bis zum Wasserhaeuschen, das rechts liegt. Wir sind nun an der Elisabethenschneise, der wir kurz links folgen, um dann gleich wieder rechts in in den Wald abbiegen. (rotweisse Fahrzeugsperre) Dem schoenen Waldweg entlang, wo links ein Waldtuempel liegt, vor uns eine grosse Koppel, dort rechts den noch schoeneren Waldweg am Gestuet vorbei bis zur Strasse. Dort nach links der Apfelroute am Fischteich vorbei gehen. Kriehslers-Muehle (Pappfabrik) Tannenwaldweg - halb rechts den Gueldensoellerweg geradeaus, Lindenalle blauer Apfel links in die Dornholzhaeuser Str. bis auf die Platte, links Valkenierstr entlang bis zur Feuerwehr Dornholzhausen, nach rechts die Victor-Achard-Str, durch den Golfplatz, vor der B456, die man schon sieht, links steil ab die Unterfuehrung unter dieser hindurch, geradeaus am Baseballclub vorbei, hochwaerts durch die Parkplaetze, hinter den Sportanlagen rechts am Schuetzenhaus und an den Pferden vorbei, an der Kreuzung geradeaus den Wiesenweg nehmen, der mit Fussweg-Schildern versehen ist: "Friedrichsdorf 4,5km". An der Bank rechts den Teerweg abwaerts, an der Kreuzung links "nach Friedrichsdorf 3,4km" Schotterweg bis zum HG3 am Fortschulungszentrum, wo der tolle Lanz-Traktor steht. Wir halten uns aber trotzdem nicht lange auf und gehen weiter aufwaerts, das Zentrum rechs lassend -weiter. Am Forsthaus vorbei gehen. Halblinks dem schwarzer Weg. Fast auf der Hoehe im Wald geht der Apfelweg rechts ab- wir gehen aber geradeaus dem gruenen Balken nach ! Beim Wege-Stern geradeaus auf dem gruenen Balken weiter. Leicht bergan zum HG2, geradeaus bergan. Radweg zum HG1 den Teerweg (Lochmuehlenweg) ueber die Hoehe, geradeaus abwaerts, vor dem Haus am Wald (zum Krankenhaus gehoerig) links, etwas bergan. (Niederweidenbacher Grenzweg). Hinter dem Wasserhaeuschen auf der Hoehe rechts abwaerts- unten, hinter der Weide (Koppel) nach rechts dem feinen Waldweg entlang bis zum Teerweg, ueber die Schienen, gleich rechts abbiegen in den Wald, wo wir den linkeren Weg abwaerts nehmen, hinter dem Landschaftsgaertner entlang ueber die Bruecke, dort rechts den Teerweg -mit der Fliessrichtung des Baches- Symbol braunes Blatt- vor den weissen Reihenhaeusern links hoch dem Waldrand entlang. Ueber den kl. Wendehammer immer aufwaerts weiter, ueber eine Querstrasse hinweg geradeaus -Koepperner Tal- Waldweg weiter bergan. Oben an der Kaspersburgstr rechts gehen. Am Ende kommt eine Kreuzung, links der Friedhof. An diesem gehen wir aufwaerts, um diesen herum nach rechts, hinter der Bebauung entlang den Wiesenweg weiter bis wir kurz vor der Otto-Hahn-Str. sind, unserem Parkplatz..


Bilder: QS830 bis QS854.jpg

+++ Nach dieser Tour haben wir beschlossen, nach 3 Stunden -diesmal ruhigerer Gangart, was die Hueft- und Kniegelenke schont- anzuhalten und die Brotzeit zu uns zu nehmen, ein wenig zu pausieren, dann wieder zurueck zu gehen. Egal ob des Zieles oder Punktes, den wir ansteuern wollten. Inzwischen haben wir genug von "Events" und touristischen Punkten, dass ein Erreichen dieser Dinge total nebensaechlich geworden ist. 3 Stunden einfache Gehzeit sind optimal, das entspricht 8-10km. Der Rueckweg in gleicher Laenge steht schliesslich auch noch an.. Wir muessen niemandem mehr etwas beweisen - und: Wenn man zu grosse Schritte macht, geht man zu schnell, was wiederum bedeutet, dass durch den Mund geatmet wird, was ein hohes Erkaeltungsrisiko bedeutet !
Die Vorschaubilder zur Galerie 3 - die Wanderseite.
Unser Tipp:
Langsamer gehen, kleinere Schritte waehlen, nach 3 Stunden etwas essen und den Rueckmarsch antreten. Wandern soll schliesslich Freude an der freien Natur sein und nicht zur Rekord-Jagd ausufern - oder? +++



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Hohenstein-Tour

, wie ueblich 2x10km lang. (3. Tour im Jahr 2015, gemacht am 15.4. ) Der Nachbarort von Goersroth ist Kesselbach, dort nehmen wir den bekannten Fernwanderweg mit dem liegenden U auf schwarzem Grund, der jenseits der B417 beginnt- ueber Hennethal nach nach Holzhausen (ueber Aar) Rued 156, dort wird wieder ein Schlingel durch das Dorf getan - es koennte ja sein, dass ein Cafe geoeffnet hat ;)
Nee, alles tote Hose..
Naeheres zur Tour: Direkt an der B417, die erste Einfahrt ins Baugebiet nehmen, dort kann man parken- mit Blick auf die Bundesstrasse- weil darunter her die Unterfuehrung mit dem liegenden U beginnt ;)
Parallel zur 417 geht der Weg ein Stueck an Kesselbach vorbei, dort sind gleich jenseits der Strasse ein paar Supermaerkte, wo man sich ggf. mit Proviant eindecken kann. (Vorsicht, die Motorrad-Raser ignorieren zuweilen die Ampel) Das liegende U geht aber entgegengesetzt weiter.
Um es gleich zu sagen: Die Orte sind nicht sonderlich sehenswert, hoechstens Hennetal, wo aber nur der Weg interessant ist, den wir sowieso gehen wollen. Wenn das Ende der Tour in weiter Fernsicht im Wiesental vor uns liegt, kommen wir gerade aus dem Wald. Einfach rechts am Waldrand ein paar Meter gehen, dort steht eine Ruhebank mit feiner Aussicht. Hier kann man den Rueckweg mit einer kleinen Schleife gehen: Statt exakt den gleichen Weg zurueck, gerade aus am Waldrand weiter bis ins Feld, nach der Infotafen Hohenstein rechts vor dem naechsten Wald zwischen den Feldern auf ausgebautem Weg abwaerts bis dieser sich wieder mit dem liegenden U trifft. Dort links -weiter abwaerts- folgend nach Hennetal..
(Wir sind durch Holzhausen den beschwerlichen langen Weg geradeaus, hinweg ins Tal gegangen - es war nicht lohnenswert. Wenn man das erst einmal weiss und den Umstand bedenkt, dass der Hinweg die ganze Zeit bergab geht- ist die Verwunderung ob des ellenlangen Anstiegs auf dem Heimweg nicht mehr so gross. Die Tour war aber sehr schoen und ruhig und die Wege waren prima beschildert. Deshalb sind wir 7 Stunden unterwegs gewesen -ohne Pause- mit der kuerzeren Ruhebank-Route waeren es 6 Stunden plus Pause)
Bilder von QS987. bis QS999.jpg und Q6-Q9.jpg (neue Galerie ist angefangen)

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35796 Graeveneck, ueber die Weil - die 1. Tour im Jahr 2015, am 17.3. !


Die erste Tour 2015 geht von zuhause ab - 3 Stunden in eine Richtung, 3 Stunden retour. (Wir wollen in Form kommen und sehen, wie weit man genau mit dieser Methode kommt. Die geographische Richtung ist Nord-Ost: Die Tour war tatsaechlich gut 6 Stunden plus Pause)
Wer von der L3023 von Weilburg kommt, faehrt nach dem Wald rechts den geteerten Weg zum Sportplatz und kann dort sein Auto abstellen.
Dann geht es den gleichen geteerten Weg zurueck bis ueber die L3023, direkt den geraden Weg in den Wald hinab, der an der Foerster Horn Huette und dem kl. Teich rechter Hand vorbei geht. (Gemarkung Pflanzengarten) Anders als bei Google zu sehen, kommt nach der Huette von links der L (Lahnhoehenweg) und der Weg mit dem Pfeil, die beide bergab gehen bis zur Gabelung. (rechts geht der Lahnhoehenweg und der PfeilWeg weiter, geradeaus der Wanderweg mit weissem Dreieck auf weissem Grund, den wir waehlen- dieser geht dann ueber eine schmale urige Bruecke der Weil... nach kurzer Strecke geht es ueber die Weilstrasse, den gegenueberliegenden Hangweg nach oben- und von dort an immer hangseitig um lange schmale Schluchten. Die Route ist gut beschildert mit dem linierten Dreieck auf weissem Grund. Oberhalb des Weiltales - unten sieht man die Fabrik Arnold liegen- dann gehts ueber der Tanzschule am Erbstollen die halbe Strecke bis Kubach aufwaerts, um dann links hinter einem weissen Neubau links Richtung Weilburgs Oberstadt ab. (Unterhalb des Altenheims und der Lehrerfortbildung und der Spielmann-Schule) Bis zur Frankfurter Strasse, diese hinab. Unten an der Landtorapotheke kann man (was ich empfehle) halb links durch das Landtor und von dort den unmittelbar danach rechts abgehenden Treppenweg aufwaerts durch den Schlossgarten gehen. (Den sollte man besichtigen, ggf. auch das Schloss) Dann an den Eis-Salons vorbei (Dort kann man auch bei der Metzgerei etwas aus der Hand essen oder geht in eine der Lokalitaeten). Anschliessend den gleichen Weg (Dreieck) retour. (Wir kennen die Stadt sehr gut und so sind wir lieber ueber die Oberlahnbruecke (an der Apotheke der Frankurter Str. folgend) am Bahnhof vorbei, ( nach der Bruecke rechts ab die Bahnhofstr.) Immer weiter bis zur Ahaeuser Bruecke, dort drueber und rechter Hand (am linken Lahnufer) den Leinpfad nach Weilburg zurueck. (Schleuse besichtigen) Von dort entweder bei der Oberlahnbruecke die Frankfurterstr . aufwaerts oder links der Schleuse ueber den Bahnuebergang ein kurzes Stueck den Karlsberg hoch, dort rechts einen Trampelpfad bis oberhalb des Tunnels gehen, wo eine Bank ist. (Rast) Dieser Weg muendet wieder in der Frankfurter Str. dort hochwaerts. Gegenueber ist der Kalvarienberg, ein interessanter geschichtl. Ort. Wir gingen also dem Dreieck nach zurueck, kamen wieder an die Weil (durch einen wunderbaren Wald mit zwei Mini-Bruecken) an das Wehr der Weil mit der Weilbruecke. Nun kann man wieder den Hang hoch zur Foerster Horn Huette oder -- wie wir gingen, links die alte Bahntrasse den planebenen Weg nach Freienfels. Dort ist der alte Bahnhof. Dort gehen wir links an 3 Haeusern entlang bis zur Gabelung. Links eine kl. Bruecke zum Ort und Muehle, rechts ins Neubaugebiet- ein Stueckchen nach links, dann gleich wieder rechts den Weg durch den Wald steil aufwaerts auf gutem Weg den Berg an. Oben angekommen, gehts immer gerade aus, links liegt der Wald, rechts ein grosses Feld. Dann kommt die L3023, die ueberquert wird um nach einem kurzen Schlenker geradeaus weiter den schnurgeraden Feldweg mit Aussicht auf Graeveneck zu folgen. In der Ferne, halb rechts liegt der Sportplatz (Ausgangspunkt) , der aber erst im Ort Graeveneck erreicht werden kann: Erste Strasse rechts gehen, immer geradeaus am Wasserhaeuschen vorbei aufwaerts geht der Weg gerade zum Sportplatz...
Bilder von QS910 bis QS926.jpg

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Weitere Touren folgen garantiert.. immer abwechselnd im Taunus und im Westerwald, so wird es immer schoen abwechslungsreich sein. Man glaubt es kaum, aber 10-20km weiter ist meistens auch die Landschaft eine deutlich andere !

Am 19.Oktober 2014 kam im Hessen Fernsehen ein Bericht einer Sportwander-Gruppe, die angeblich 18 Stunden unterwegs war und dabei 77 Kilometer zurueckgelegt haben will. Wer's glaubt wird seelig, wer es nicht glaubt, kommt auch in den Himmel.. (Nach 20-22km gibt es rote Stellen an den Waden und am Schienbein und dort wo die Struempfe sind. Nach 25-26km kommen diese roten Stellen bis zu den Oberschenkeln, dann tun auch die Knie schon etwas weh, der Ruecken schmerzt und die Huefte beschwert sich. Wir koennen uns in keiner Weise vorstellen, wie diese aelteren Knaben- es waren hauptsaechlich Graufelle, aber auch ein paar juengere Maenner dabei, die als einzige durchgehalten haben- diese Probleme nicht ebenso haben sollen..) Davon abgesehen ist das kein Wandern mehr, das ist eher Sport-Gehen oder Jogging etc. Wandern ist Geniesen der Natur und die Freude daran, das Innehalten, ein wenig fotografieren und etwas rasten und nicht sammeln von irgendwelchen Stempeln in einem Buechlein, um beweisen zu koennen, was man alles geschafft hat. Heute ist wohl alles "Wettbewerb" und Konkurrenz?! Wir empfinden diesen Trend als sehr traurig und arm - diese Leute verpassen das Schoenste im Leben und foltern sich selbst. Wir werden die Welt nicht aendern, aber nennen darf man das wohl.

26. Oktober, die Umstellung von der Sommer- zur Winterzeit (Realzeit) ist gekommen. Nun muss man eine Stunde vorher mit einsetzender Dunkelheit beim Wandern rechnen. Bei der letzten Wanderung, am 19. Oktober war noch lange Morgennebel- von den Baeumen tropfte das Wasser in den Kragen. Ein paar Tage spaeter und es wird noch deutlicher und laenger nass-kalt sein. Ab dieser Zeit sind Teetrinken und Nachmittags-Ausfluege angesagt.


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Vorwort:
Nun folgt eine absolute Premium-Tour, die schoenste, die wir bisher gemacht haben. Der Anspruch ist deutlich hoeher, dh. das Wetter sollte trocken sein, der Wanderer standfest und mit gutem Kreislauf, weil eine ca 1,2km lange Strecke eine Art halbe Klettertour bedeutet. Mit fest eingebauten Seilen und auch ein paar gute Tritt-Eisen, schmal und steil im Hang, mit zuweilen hohen Stufen, die schwachen Knien schon zu schaffen machen koennten. Man kann diese Strecke jedoch auch umgehen- es ist also alles drin (Weltende-Pfad) Die unterschiedlichen Arten der Wege waren richtig abwechslungsreich und spannend! (Diesen Weg sind wir bestimmt nicht zum letzten Mal gegangen)

An der Nister entlang, von Heimborn bis Marienthal (Premiumwanderung).

Wie ueblich 3 Stunden in eine Richtung, Pause, zurueck auf gleichem oder parallelem Pfad: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass nur ein einziger Kilometer parallel von dem Hinweg eine ganz andere Topographie sein kann!
Gegangen am 7. Mai 2015, trocken, sonnig/ hohe Bewoelkung. 6,5 Stunden.
Links und rechts der Nister im Westerwald ergeben sich einige Wege, die den Hin- und Rueckweg interessanter gestalten lassen, deshalb werden ab dem Mai 2015 die Beschreibungen erst NACH der Tour erfolgen, die wir konkret gegangen sind. Wir nehmen nur Wanderwege, die gruen durchbrochen eingezeichneten sind auch Fahrwege, die sollte man meiden. Nun steht der immer weiter verbesserten Wanderei nichts mehr im Wege !
Also:
Die B414 fuehrt uns nach Heimborn. Im Talgrund fliesst die Nister, jenseits der Bruecke geht es zum Friedhof- kurz davor ist ein Wanderparkplatz. Dort geht ein feiner Weg nach dem Kloster Marienstatt - gegen die Fliessrichtung des kl. Flusses. Mit der Fliessrichtung wollen wir wandern. So ging es ueber die Strasse dem Westerwaldsteig nach bis Allhausen, dort ueber die Buecke nach rechts- dort beginnt die Kletterei- (man haette auch einen bequemeren Weg links ab nehmen koennen) Spitzkehre, Sonnenberg (hier oben kann man sich wieder treffen) Kohlhardt, Racksen, Marienthal. (ehem. Kloster) Der Rueckweg war der Marienpfad, die einfachere Strecke ueber Nassen und Issert - bei Stein-Wingert muss man ein wenig aufpassen, weil der Weg wohl ein wenig verlegt worden ist. So kommt man zur oben im Hang gelegenen Strasse, dort etwas rechts aufwaerts gehen. Hier sieht man schon die Bank und das Zeichen 4, den Marienpfad, der streckenweise auch mit einer weissen 1 versehen ist. Oberhalb dieser Strasse geht es -wieder so gut bezeichnet, wie die ganze Tour, auf dem 4er in den Wald.. auf der linken Seite der Wisper bis zum Startpunkt zurueck. (Ab und an ein kurzes Stueck auf der Strasse)

Bilder von S150 bis S249.jpg

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Die Anfaenge unserer Wanderei sind:
Wanderparkplaetze
35 Touren im Taunus
20 Touren im Westerwald
Empfehlungen:
Naturpark Taunus
Naturpark Rhein - Westerwald



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Beim Westerwald-Touristik-Service TF 02602/30010 oder info@westerwaldsteig.de in Montabaur kann man kostenfrei ein gutes Handbuechlein bestellen, das 235km - 16 Wander-Etappen hat. Mit Uebernachtungs- und Ess-Moeglichkeiten, Bus-Fahrzeiten und vielen anderen nuetzlichen Hinweisen versehen !


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Aus der Friedberger Chronik: "Das Wesen einer Landschaft erkennt nur der ganz, der in ihr beheimatet ist, denn nur er besitzt jene Liebe und Aufmerksamkeit, die noetig sind, um alles an einer Landschaft zu sehen; nicht nur das Grosse, Bedeutende, Auffallende, sondern auch alle jene stillen, verschwiegenen, anspruchslosen und abseitigen Zuege an ihr, die der Fremde leicht uebersieht und in denen doch ihr eigentlicher Charakter verborgen liegen kann. Die deutschen Mittelgebirgslandschaften haben ja mit keinem Pomp aufzuwarten, sie ueberwaeltigen den Beschauer nicht durch irgendeine Grossartigkeit.. "

"Aber der Mensch dieser Mittelgebirgslandschaft liebt gerade das Umgrenzte, Massvolle, Gestalthafte der Landschaftsgliederung, diese Wiesentaeler, Waldsaeume, schoen geschwungenen Bergruecken, denn diese Landschaft ist gleichsam in sich schon wohnlich, sie laed zur Siedlung ein, sie bietet Geborgenheit und Schutz. Dieser Charakter der Landschaft formt auch den ihr zugehoerigen Menschen, und bis in die Dichtung hinein kann man die Spuren davon finden. "

"Man steht mit dem Ruecken gegen die schattige Tiefe der Waelder und hat vor sich die ebene Weite der goldenen Getreidefelder mit ihren Baumgruppen und Doerfern, ihren Feldwegen und wilden Hecken, und man spuert, wie in der Seele dieser Landschaft das Dunkle und Dumpfe ueberwunden wird und das Helle und Erleuchtende Gewalt gewinnt, bis zu jener Feier des Lichtes, der Gestalt und der Vollendung, wie sie den Dichtern des hessischen Landes eigen ist."

"Eines muss natuerlich noch beruecksichtigt werden, das fuer die Physiognomie einer Landschaft von grosser Wichtigkeit ist: Das Ausmass ihrer geschichtlichen Fortentwicklung. Jeder weiss, wie sich das Gesicht unserer Staedte und Doerfer seit einigen Jahren veraendert hat. Was wir noch vor nicht langer Zeit als diese oder jene Stadt, als dieses oder jenes Dorf kannten, das bildet heute nur noch den Kern dieser Siedlung, um die sich ein Kranz neuer Wohn- und Industrieviertel gelegt hat, und auch der Kern selbst ist durch Umbau, Strassenverlegungen und Hochhaeuser veraendert, so dass er manchmal kaum mehr wiederzuerkennen ist. In stillen Waldtaelern, in denen wir frueher auf stundenlangen Wanderungen keinem Menschen begegneten, liegen heute moderne Dorfsiedlungen. an einsamen Talhaengen, auf deren sonniger Grasnarbe frueher die geheimnisvoll-dunklen schlanken Wacholderbuesche gediehen, sind heute ganze Reihen von Wochenendhaeusern errichtet, oder mitten in einer Flucht von Getreidefeldern erhebt sich eine Industrieanlage mit ihren turmhohen Schornsteinen. Das mag manchmal fuer den ueberraschten Beschauer bestuerzend sein. Aber der in dieser Landschaft Geborene und dort Angesiedelte weiss das Neue einzugliedern. Es kann schon manchmal sein, dass es verletzt, aber es toeetet nicht. Der Geist der Landschaft ist immer noch lebendig und ueberwindet die Hemmnisse. Er weiss sich verstaendlich zu machen, und es gibt auch immer noch Gegenden der urspruenglichen Form, wo es ihm vergoennt ist, seine reinste Sprache zu reden. Die hessische Landschaft ist in dieser Beziehung immer noch unendlich reich. Sie hat ihre bezirke hoechster staedischer Modernitaet, und sie hat noch weitese Bezirke ungestoerter Natursamkeit, wo das Auge bis an den Horizont kaum eine Spur menschlicher Siedlung seht. So ist es ein Land gluecklicher Zusammenklaenge von Alt und Neu, ein wahrhaft menschliches Land."



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