plaetzchenwolf - Kochen und Ernährung -

..wie das so ist im Leben, kommen immer wieder neue Sachen dazu..






Kochen und Ernährung




2020 Kartusche: Fertiggerichte als Alternative?
Heute leben viele als "Singles" oder Witwer/en und sind für diese modernen Fertiggerichte dankbar, die es inzwischen zahlreich auf dem Markt gibt. Ich denke dabei nur nebenbei an Dosenkonserven, sondern in erster Linie an versiegelte komplette Essen, z.T. mit Fleisch und Sauce, Kartoffelpüree oder Nudeln oder Reis, das Gemüse ist gleich mit dabei.

Die Preise sind sehr moderat, von 1,30 Euro für 300gr Nettogewicht bis 3 Euro für 450gr Nettogewicht.
Wer sich für einen Mix entscheidet, wird also bei 2,20 Euro angekommen sein, die für eine solche Mahlzeit zu zahlen ist. (Jahr 2019/20)
Man bietet inzwischen sogar Abos an, die auf den neuen Bestellplattformen forciert werden.
Schön für Leute, die nicht mehr so gut zu Fuß sind - das Essen wird fertig ins Haus gebracht durch die Post!
Nehmen wir also an, daß dieser Mix-Preis von 2,20 x 30 Tage gleich 66 Euro für eine Person ist, so hat man sehr viel Geld gespart und sehr viel Zeit gespart an Kocherei und Einkauf und Strom, denn die Zubereitung in der Mikrowelle dauert nur sehr kurze Zeit, entgegen dem mühsamen und langen Zubereitungszeiten auf dem Herd.
Hinzu kommt, daß man die Spülmaschine nicht mehr braucht - noch ein Wasser- und Strom sparender Faktor.
Einzig der "gelbe Sack" wird stärker belastet als zuvor, aber die Schalen sind ja ineinander stapelbar und ergeben dann -beim Mix - zwei festere Blöcke.
Ich kenne einen Fall, wo gerade "abnehmen angesagt" ist und gerade auch für solche Leute ist eine genaue Kalorienangabe auf der Packung eine sehr vernünftige Lösung, die das Selbermachen eben niemals schaffen kann. (Man ist bei diesen Fertiggerichten auch nicht mehr in Versuchung die Reste zu futtern oder "Nachschlag" zu nehmen !)
Selbst als "Paartherapie" ist so eine Auswahl an zig und zig Fertiggerichten, die sich lange im Kühlen halten, sinnvoll: Nicht jeder mag Fleisch, mancher ißt eben nicht so gerne asiatisch etc.
Die Rezensionen unseres "Falles" s.o. sind fast durch die Bank sehr positiv ausgefallen, was mich sehr erstaunt hat.
Für eine Einzelperson ist diese Lösung gut, aber wenn man zu Zweit ist, ist das wieder deutlich teurer, als selbst gekocht. Wie die Zutaten - besonders das Fleisch - aussieht, könnte man auf den Gedanken "Separatorenfleisch" kommen, wie ein paar Rezensenten auf dieser Online-Plattform meinten. Mit den Vitaminen schaut es -logisch- auch nicht so toll aus.

Auf alle Fälle gut zu lagern und für Verlegenheitsessen allemal gut genug. (Was man von den Dosen-Konserven als Fertiggerichte nicht sagen kann)

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2020 Kartusche: Haferflocken

(Die Guten)
Sättigen gut und halten vor, sie senken den Cholesterinspiegel, halten einen gesunden Blutzuckerspiegel und helfen bei Magen- und Darmproblemen, fördern schöne Haut und haben einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt sowie an den enthaltenen Mineralstoffen und den Vitaminen B1 und E, für ein stabiles Immunsystem.
Man kann freilich auch ein Brot mit Haferflocken backen!
Ein ziemlich gutes und duftendes Brot wird das allemal..
(Mit dem heutigen Bäckermurks geben wir uns nicht zufrieden!)

Guten Appetit !

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Soll man Vitamin C in reiner Form zu sich nehmen?

Diese Frage beschäftigt wohl jeden irgendwann mal.

So fand ich folgende Hinweise:
"Vitamin C in höheren Dosierungen, die nur das „Existenzminimum“ sichern und sogar das Leben verlängern, die Intelligenz steigert, eine verbesserte Wundheilung bringt, vor Krebs schützt und vieles mehr.. Vor allem sogenannte halbstaatliche Wissenschaftler werfen ihren Beitrag, wenn es darum geht, das Vitamin C in Mißkredit zu bringen mit schlechten oder möglicherweise sogar gekauften Studien unter das Volk, was sich nicht verwundern darf, denn die Anerkennung der Wirkungen des Vitamin C würde das sehr profitable Geschäft mit Medikamenten bei chronischen Krankheiten treffen, weshalb die Ärzteschaft, die Krankenkassen und der Gesetzgeber dies seit 80 Jahren zu verhindern weiß." (Lobbyismus)

Andere "Studien" behaupten, daß Vitamin C Vergabe die Krebsrisiken beim Mann um 140% erhöhe und besonders beim Prostatakrebs kontraproduktiv wirke.. "Das Onko-Gen erbB2 Genprodukt bewirkt, dass krankhaft deformierte Zellen, nicht wie beim gesunden Menschen zerstört und vom Körper als Zellmüll entsorgt werden, sondern sich auf eine Reise durch den gesamten Körper begeben.."

Lt. Wikipedia sind die Anzeichen oder Symptome allgemeine Müdigkeit, Leistungsschwäche, Infektanfälligkeit und schlechter Wundheilung, wenn Vitamin C fehlt.

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Rezensionen, Vergustierungen, Beurteilungen, Kritiken, Gemecker



Es war bei uns auf dem Land immer üblich, daß der "Topfgucker" ein wenig geschnuppert hat - mit viel Glück durfte auch "verkostet" werden - je nachdem wie Mutti "drauf war".

Heute kochen viele Männer und das gerne, als Hobby sozusagen und so kam die "Verkostung" stärker ins Blickfeld - schier um den Koch über den grünen Klee zu loben. Wehe wenn nicht!

Heute sind alle Eingeladenen oder Familienmitglieder zu aller erst am nölen, meckern, nörgeln oder wie man heute sagen wird - am "Rezensieren". Und das auch noch ungefragt - einfach so, um seine "positive Kritik" los zu werden. (Positive Kritik wäre eigentlich ein Lob, aber loben will man heute nicht mehr, das ist unmodern geworden- Kritik als solche ist eben negativ, also nölen.)

Marcel Reich Ranicki, der Literaturkritiker, den ich sehr schätzte, sagte mal:
"etwass andrres als kritttisierrrn hab ich nicht gelernt, hättns mich nicht fragnnn mögen!"

Und schon wären wir bei der unglaublich komplizierten Kunst es jedem recht machen zu wollen..

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Wir halten es doch besser mit herkömlichen Essen, das folgende ist einer meiner typischen "Nachtgedanken" gewesen:
Röstzwiebel / Champignon Brät mit Honig auf Kartoffelbrei mit Dillspitzen, innen drin ein einfacher Camembert zu 79 Cents.





Das hat allemal gemundet - guten Appetit !


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September 2020: Es wurde in jeder zehnten Probe Hepatitis-E in Schweinefleisch und Schweineleber nachgewiesen. Von Metzgereien und Supermärkten hat man diese Viren gefunden, die bei MANCHEN Patienten akutes Leberversagen auslösen KÖNNEN.

Bei fünf Prozent der Leberproben und 13 Prozent der Leberwürste hat man diesen Erreger gefunden..

Was bedeutet das für uns "Verbraucher"?

Nun, daß man seine Wurst und das Fleisch wohl doch lieber auf dem Heidehof kaufen sollte.. zwar teurer, aber keine Massenzucht und keine Infektionsweg durch Transporte oder Kontamination in den großen Schlachthäusern? Aber auch das scheint mir frommer Selbstbetrug zu sein, denn die Haltungsbedinungen sind - bis auf sehr sehr wenige Einzelfälle (Heidehof) alle gleich. Der Tierarzt kommt und es wird munter gespritzt. Verluste kann sich keiner leisten.. (Nachtrag- man hat von Großzuchtanlagen dieses Hofes gehört, die "im Osten" sein sollen..)

Meine Vermutung ist, daß diese Krankheitskeime von verdorbenem oder halb verdorbenem oder minderwertigem Futter stammen könnten.. auch hier spielt der Preis die Musik und da punktet der Heidehof, der ausschließlich eigen angebautes Futter verwendet.
(Ob das stimmt kann man nur hoffen, wissen weiß man es nicht!)

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Wo sind die 30gr hin?

Spannend sind heutzutage die Wurstverpackungen zu lesen, wo die verrücktesten Dinge aufgelistet sind:

34% Schweineleber, Schweinefleisch, Speck, 9% Kalbfleisch, Kaliumiodat, Speisesalz, Zucker, Traubenzucker, Gewürzextrakte, Verdickungsmittel Guarkernmehl, Antioxidationsmittel,Natriumascorbat, Konservierungsstoff Natriumnitrit, - manchmal, je nach Sorte auch Buchenrauch und Reifekulturen.

71-74% sind lt. Hersteller Fleischsorten, was ist mit dem Rest? 26-29% Gewürze wohl kaum - was also dann? Nehmen wir mal an, daß der Anteil an Bindemittel und dem Würzkram 10% ausmacht- dann sind immer noch ca 16% ungeklärt.
Die Packung(en) haben 200gr Inhalt - die ich leider nicht gewogen habe - vielleicht wiegt die Verpackung mit?!

Wie auch immer, die abgepackten Wurstqualitäten werden immer schlechter - gemeiner Geschmack, viel zu viel Fett und Chemie.
Wir haben -für uns DIE Lösung gefunden: Beim Bauernhof oder besser gesagt, beim Direktvermarkter geht es noch anders zu. Es ist mehr richtig gutes Fleisch in der Wurst. Die Tiere sind aus alten Rassen gekreuzt und werden artgerecht gehalten und stressfrei -ohne Transporte- geschlachtet. Das kostet seinen Preis, aber es lohnt sich. Auch hier muß ich sagen, dass nicht jede Wurst schmeckt, aber die meiste aber schon! (Man soll sowieso Fleisch und Wurst reduzieren) Nachtrag: Die nächsten gelieferten "Qualitäten" dieses Hofes haben uns wieder davon weg gebracht - schade !

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600gr Schweineschnitzel fuer 3,99 Euro?
Karl-Josef Laum ann ist Arbeitsminister in Nordrhein-Westfalen -in seinem Bericht über Kontrollen in den NRW-Schlachthöfe hat er gesagt: "Unangemessene Lohnabzüge, mangelhafter Arbeitsschutz und unwürdige Unterkünfte". Die Schlachthöfe arbeiteten mit "schwer nachvollziehbaren Firmenstrukturen, dem häufigen Einsatz von Werkvertragsnehmern sowie der vorwiegend anzutreffenden Beschäftigung von Arbeitskräften aus Osteuropa".

Dicht an dicht sollen diese Arbeiter in ihren Unterkünften leben, so hört man.

Die Kunden freuen sich in der Coronakrise über fallende Fleischpreise und politisch will man diese künstlich hoch ziehen, damit dem "Tierwohl" gedient werde.
Nur 1,44 Euro pro Kilo würde an die Erzeuger gehen, so heißt es, der Rest ist Logistik, Schlachterei, Steuer und Gewinne.
Deshalb heizt sich die Gier der Unternehmer auf, auf Subunternehmer zu setzen, die wiederum Subunternehmen beschäftigen, bis kein Mensch mehr einen Überblick hat. (So geht viel an der Steuer vorbei und an der Verkaufstheke zahlt der Dumme die Zeche, welcher sich vom Schäfchen-Image eines "Heidehofes" einlullen lässt))

Nach meiner festen Überzeugung wird auch der doppelte Fleischpreis NICHTS an den Zucht- und Aufzuchtbedingungen ändern, auch nicht an den Schlachtmethoden.. da wette ich!

Wir? Ich denke, daß wir den Löwenanteil beim Bauerhof in der Heide abholen - wir sind den Massenkram leid und konsumieren lieber weniger, dafür aber von artgerecht aufgezogenen oder gehaltenen Tieren, die auch noch alte Rassen sind.. dort gibt es auch Geflügel und Gemüse und .. sogar Käse!

(Zu denen kommt der Hausmetzger, also ohne Schlachthof)

Aber das gehört vermutlich auch in den Bereich des "Glaubens", wie der an die Regionalität des Metzgers in Wolfenhausen, zu dem wir nun gekommen sind. (preislich in etwa bei der Apotheke)

Bald danach sind wir auch von diesem Metzger weg, weil man so manches hört in Bauern- und Erzeugerkreisen.

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Melonen aus Süddeutschland oder Bayern, wo es immer heißer wird und immer mehr regnet - eine ideale Kombi für neue Ideen..

https://www. gmx.net/ magazine/panorama/suedfruechte-suedbayern-kurze-transportwege-geschmack-34978060

Freilich sind die Lohnkosten in Deutschland höher, weil andernorts die Asylsuchenden zum Billigstlohn ernten und hier im Land vollreif geerntet werden kann, was viel bessere Qualität verspricht. (Die Melonen aus den Südländern sind lange unterwegs, werden also halb reif geerntet und werden bis zum Verzehr "notreif". (wer selbst Tomaten zieht, kennt den Unterschied- der heftig ist.)

Also für die gute Idee und die bessere Qualität lieber etwas tiefer in die Tasche greifen - sooft ist man diese Früchte nicht, daß ausgerechtet daran gespart werden müsste: Man kauft so viel Mist über das Jahr..!

Ich drücke diesem innovativem Bauern beide Daumen, daß sein Plan aufgeht!

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2020 Kartusche: Fleischfresser gezüchtet?

Die eine Seite der modernen Menschheit kümmert sich um gesunde Ernährung, andere um "ganzheitliche" oder vielseitige, die nächste Gruppe will das pure Fleisch-Essen postulieren um abzunehmen. Jeder behauptet seine Methode funktioniert.

Aber ist es wirklich sinnvoll nur vegan zu kochen und div. Nahrungsmittelergänzungsmittel zu schlucken, um keine Mangelernährung zu erleiden? (für viel Geld)

Aber ist es wirklich sinnvoll nur Fleisch und Fisch zu essen und seinen Darm damit zu schädigen, weil Ballaststoffe fehlen? (für viel Geld)

Vom Blutdruck mal ganz zu schweigen?
Man darf dabei nicht vergessen, daß wir keine Urmenschen mehr sind, die mit der Jagd und der Sammelei ihr Überleben sicherten, also ständig mit körperlicher Bewegung unterwegs sein mußten. Heute wird überwiegend im Sitzen gearbeitet und das stundenlang.. dazu kommen Süßigkeiten und Alkohol. Und wir wollen auch nicht mehr so früh sterben wie unsere Vorfahren, sondern noch mit über 80 mobil sein..

Wir sind beide Blutspender und treiben Gymnastik, gehen jeden Tag eine Stunde flotten Schrittes und essen Mischkost, wie schon die Urgroßmutter sagte:

Iß von allem etwas, aber nicht zuviel!

Aber wir leben in einer Zeit der Extreme und das halte ich für ein Problem in sich, das man nicht so einfach therapieren kann.

Allen Thesen zum Trotz, daß sich der heutige Mensch erst durch den Verzehr von Fleisch so entwickeln konnte, bleibt die Tatsache bestehen, dass wir ein "Allesfressergebiß" haben und keines wie die Caniden..

Fleisch ja, aber in Maßen und als Beilage, nicht umgekehrt !
Auf der Schlusslichtseite habe ich eine längere und weiterführende Kartusche zu diesem Thema.

Ich halte die reißerischen Aufmacher wie "Powergemüse" und "Fit durch Fleisch" für reine Lobbyarbeit, Beutelschneiderei. Davon und von der überbordenden Verdummungswerbung halte ich nichts und werfe Prospekte gleich weg.
Man darf sich nicht ständig fremd beeinflussen lassen, sondern muß seinen eigenen Weg gehen.
Die Vereimerungen kommen aber auch von der Religion und von der Politik, wo zwar Mitwirkung gefordert, aber nicht gewünscht ist, weil Verstand und Bodenhaftung nichts gegen die Gier und Machtgeilheit ausrichten können. Weder mit noch ohne Wahlbeteilung werden wir rasiert - wetten?!

Es gibt -zum Glück- aus positive Beispiele von Menschlichkeit:
Der immer gescholtene M icosoft Besitzer Bill G ates hat 100.00 Millionen US-Dollar - zur Bekämpfung des Corona-Virus gespendet, wie fast 100 amerikanische Milliardäre, die bald die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke hergaben. Diese wunderbaren Signale sind es, die mir den Glauben an die Menschheit erhalten. https: // givingpledge.org/
Da ist es schon passiert und er trampelt in das nächste Fettnäpfchen und macht sich für die Atomkraftwerke stark, angeblich aus Umweltschutzgründen. Ist das alles noch zu fassen?

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#Anhang: Fake Kaese?





Man muss bald aufpassen, dass man die Tupferschüssel wo der "Kaese" drin gelagert wird, nicht mitißt - geschmacklich würde das wohl kaum auffallen..

Man muß darauf achten, daß Milch oder Käse auf der Verpackung steht, denn das ist durch die Lebensmittelverordnung geschützt. Ansonsten ist mir aufgefallen, daß man bei der irrwitzigen Menge an "Kleingedrucktem" der Ramsch vor den Augen verschwimmt. (Was mir durchaus den Verdacht aufkommen lässt, daß der "Verbraucher" resigniert und jeden Schrott kauft)

Sicher weiß man nie, was an der Käsetheke zuvor ausgepackt worden ist, die Hülle der feinen und sehr teuren Käsesorten wird man wohl nicht zu Gesicht bekommen und .. kauft blind. Deshalb kaufe ich nur vom Hersteller abgepackten Käse aus der Kühltheke.

Zwei Dinge sind mir aufgefallen:
1. der Preis, 2. das Schmelzverhalten.
Ich meine dabei sagen zu koennen, dass Fakekäse seltsam schmilzt und nach dem Abkalten hart wie Plastik wird.
Gerade heute, am 14.Juli 2019 habe ich einen ganz bekannten "Bauernbergkäse" einer Privatkäserei gegessen, der ganz genau wie der von der Konkurrenz schmeckt und wie anderer Gummi-Käse vom Diskounter zum halben Preis..

Ich?
Bei mir kommt nur noch Camembert und Handkäse in Betracht, der nachreift und Höhlenkäse oder Tilsitter, die Angaben über die Lagerzeit haben, sowie holländischer Käse am Stück: Edamer, Gouda, Maasdamer und Amsterdamer, die geschnittenen Sorten lasse ich im Regal liegen - fertig. (Frischkäse und Rahmkäse kann man ebenfalls noch gut kaufen)

"ALTS Artikel 19 Ausnahme vom Erfordernis eines Zutatenverzeichnisses (1) Ein Zutatenverzeichnis ist bei folgenden Lebensmitteln nicht erforderlich: Käse, Butter, fermentierter Milch und Sahne, denen keine Zutat zugesetzt wurde außer für die Herstellung notwendige Milchinhaltsstoffe, Lebensmittelenzyme und Mikroorganismen-Kulturen oder für die Herstellung von Käse — ausgenommen Frisch- oder Schmelzkäse — notwendiges Salz"

So gehe ich davon aus, dass dieser Passus auf Wurst UND Käse zutrifft, die so rein wie möglich hergestellt werden. (Was sich nur wenige Anbieter zu trauen scheinen)
Woran liegt das?
Nun, nach meiner ganz persönlichen Meinung wird heute überall Billigzeugs verklappt und das kann man eben nur mit Chemie zusammen pappen, dass dieses nicht gleich auffällt..

Im "Corona-Jahr" 2020 haben wir unseren Schnittkäse nur noch über das Internet bezogen und sind sehr gut damit gefahren. (Kleine Vermarkter, Bioprodukte und Manufakturen)

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#Anhang: Wahrheit und Klarheit bei der Wurst



Ein heißes Eisen ist die Deklaration bei Wurstwaren, die eine Unmenge an seltsamen E-Inhaltsstoffen haben und noch seltsamere Würzmischungen, viel Nitritpökelsalze, ob diese für Dosenwurst nötig sind oder nicht, ist den Herstellern und der EU egal. Der Hersteller will sich keiner "Strafverfolgung" aussetzen, die durch die Regelungswut Brüssels nochmal doller geworden ist und kippt in JEDE Wurst faktisch-praktisch die gleiche Chemiemischung.

Spannend wird es erst, wenn man einmal eine "Blindverkostung" ansetzt, wenn mehrere Leutchen am Tisch sitzen..:
Augen zu - Mund auf - was ißt du gerade ?

Nach meiner festen Meinung und nach zig und zig solcher Verkostungen und zig und zig Versuchen "wertigere Produkte" zu kaufen, auch vom Biobauernhof oder Direktvermarkter - voll in die Hose gegangen.. schiere Geldverschwendung!

Deshalb kaufe ich Wurst nur noch beim Diskounter oder von der "gläsernen Produktion" ( w iltmann) die günstig ist und gut punktete. Ein regionaler Grossmetzger - ein paar Orte weiter - ist zwar teuer, wo der Preis angemessen ist; gute und traditionelle Wurstwaren, die man am Geschmack erkennt, haben eben ihren Preis. (G rasmehr Hausmacher Wurstsorten)

Faktisch ist der Begriff Käse und Wurst nicht klar geregelt. Aus welchen Zutaten diese Dinge hergestellt werden, bleibt noch immer ein Geheimnis, die Kunst des Metzgers, Wasser schnittfest zu bekommen. So mancher Fensterkitt wird als Käse verkauft, so manches Plagiat als Wurst. Heute ist man sogar schon weiter: Veganer Käse, vegane Wurst. Pure Chemie mit seltsamen pflanzlichen Zutaten, die oft genug vom anderen Ende der Welt in Mengen heran geschafft werden müssen. Und die Verbracher sind so doof, daß sie den Dreck bevorzugt kaufen, den fleißige Chemielaboranten zusammen gewürfelt haben. Es gibt kaum noch echte Lebensmittel und das finde ich widerlich.

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Erfreuliche Schulgärten !

Mit Stolz und Bewunderung sehen wir zuweilen unterwegs in die hübsch angelegten Lehr-Gärten der Schule, die vorbildhaft angelegt sind.

Mit einer Ecke, wo man ungestraft "Feuerchen" machen kann und um diese gepflasterte Vertiefung herum sind Baumstücke, die wie Stühle - in sicherem Abstand zum Feuer, hin gestellt worden sind. Alles ist gut beschriftet, jedes Kraut benannt, Kartoffeln sorgsam in Reihen gepflanzt, mit einem Weidenstöckchen - Zaun wird das Ganze eingefriedet. Sogar mit einem Holztürchen, welches vermutlich im Werkunterricht gebaut worden ist.

Heute sieht man kaum noch Gärten bei den Häusern, niemand möchte die Plage mit dem Gemüse auf sich nehmen, das mal gut und mal schlecht wächst. Ich denke da an unser Stangenbohnen-Desaster, das die letzten Jahre keinen Ertrag mehr brachte. Ob das durch die Trockenheit oder die Nähe zum Flughafen kam, kann man nicht sagen. Auf alle Fälle hat sich das Wetter geändert. Im Supermarkt kostet das Gemüse nicht viel und so gebe ich mich zufrieden damit.

Den Kindern die FÄHIGKEIT zum Gärtnern mit auf den Weg zu geben, ist quasi ein "DOS - Programm" in den Köpfen und ergänzt in anschaulicher Weise den Naturkunde- Koch- und Werkunterricht - nebenbei ist "Team-Arbeit" zu erlernen, sowie "haptisches" Geschick zu trainieren.

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Nun kommt etwas Besonderes: In der Bucht habe ich Gläser Auberginenpüree "Domaschnaja" a 540gr zu je 3,99 Euro incl Fracht gekauft, weil gleich 4x ohne und 4x mit Knoblauch gekauft worden sind. (normal 4,99) Was macht man damit? Nun, ich habe 250gr Reis gekocht, ins Sieb geschüttet, im gleichen Topf ca 80gr Schinkenwürfelchen in gut Olivenöl angedünstet. Dann kam dieses Auberginenpüree hinzu, etwas rühren und den Reis wieder in den Topf- noch ein paarmal gut verrühren und fertig ist das Essen für 3 Personen. Den feinen Geschmack wird man als unaufdringlich und appetitlich empfinden, da bin ich mir sicher.

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2020 Kartusche: Skandal, 30% der Anbaufläche..

..wird für weggeworfene Lebensmittel verschwendet!
Die Überschriften sind "alamierend", so die Presse immer wieder vollmundig und dennoch "forscht" man nicht richtig nach, weil vielleicht der wahre Verursacher der Verschwendung heraus kommen könnte: Der Handel und die Gastronomie, die bis zum Schluß der Öffnungszeit das volle Angebot fahren wollen.

"Die Schätzungen sind noch immer nicht genau genug, weil viele wichtige Einflußgrößen nicht berücksichtigt: Bildung, Nachhaltigkeitsbewusstsein und kulturelle Unterschiede zum Beispiel und Region, Einkommen oder Art der Verbraucher.."

Seltsamer Weise tritt die Information hier seit Jahren praktisch auf der Stelle und hinter der "Schlag"-Zeile kommt nicht mehr viel an Inhalt.

"Was wir aus den Ergebnissen lernen können, ist, daß die weggeworfene Menge eindeutig positiv mit dem Einkommen korreliert", sagt man in der Uni Göttingen dazu. Ach was, wer hätte das gedacht?

Man vermutet, daß die Verschwendung am Wohlstand liegen könnte, so sei ein täglicher Ausgabensteil von 6,15 Euro pro Kopf der Punkt ab welchem die Verschwendung stark ansteigt..
Und das, wo ein Päckchen Zigaretten schon so viel kostet..
..aber das steht auf einem anderen Blatt.
Rechnen wir doch mal hoch: 30 Tage x 6,15 Euro gleich 184,50 Euro Lebensmittelkosten im Monat - das ist normal, wie ich das sehe. (Man darf nicht den ganzen Warenkorb bedenken, wo viele andere Haushaltsartikel enthalten sind, von der Seife bis zum Toilettenpapier oder Aftershave, T-Shirts, Gewürze, Getränke etc.)

Wir sind zu zweit und haben eben genau diese reinen Lebensmittelausgaben, werfen aber NICHTS weg, weil man angebrochene Packungen einfrieren oder am nächsten oder übernächsten Tag noch geschickt in einem anderen Essen verarbeiten kann. Ob das eine Frage der "Bildung" ist, kann ich nicht sagen, denn ich habe keine hohe Schulbildung erreicht. Die Bildung des Lebens erschien mir schon immer viel wichtiger und nach dieser wirft man Lebensmittel einfach nicht weg, das wäre ein Sakrileg wider die Natur.

Das kann man freilich in einer Universität nicht begreifen, kein Forscher wird das jemals verstehen - deshalb geben die meiner obigen These -eher aus dem Bauch heraus- recht.

"Statt angenommene 109kg wirft jeder Deutsche 220kg Lebensmittel im Jahr weg!"
Das glauben die Forscher und zehn andere nicht - oder?
Das wird eben so sein, dass die wichtigsten "empirischen Daten" nicht aus der Luft gegriffen, sondern analysiert gehören: Wo kommen die Lebensmittel her, die auf dem Müll landen? Sind die Erzeuger und die Händler und die Verpacker mit in dieser Auflistung verschwunden? Dann würden diese Zahlen ein ungerechter Pauschalvorwurf sein und hätten daneben gegriffen, will man die Verschwender wirklich an der Wurzel packen.

An der Wurzel kann man nicht packen, weil der Kunde mit seiner gekauften Ware machen kann was er will und an der Wurzel kann man den Verpacker nicht erwischen, weil immer Schwund passiert bei einer solchen Vermarktungskette. An der Wurzel kann man den Erzeuger nicht packen, weil hier ebenso Verderbnisse passieren können, die unbeabsichtigt passieren. Schimmelpilze und Fehlwuchs etc. (nicht vermarktungsfähige Früchte wären da ein Punkt und die Subventionswirtschaft der EU) Diese Dinge sind nicht berücksichtigt worden, d.h. angegeben, ob diese in den Werten enthalten sind oder nicht - da wette ich. Ebenso die Kantinen und Krankenhäuser, Altenheime, Tagungszentren und was es noch alles in dieser Art gibt.

Wir sehen also, dass Bildung alleine nicht ausreicht, um den wahren Grund und Ursache der weggeworfenen Lebensmittel zu erfassen - aber so ist das mit den Wissenschaftlern, die greifen sich immer eine Klammer aus den Gegebenheiten heraus und wühlen darin herum, ohne über den Tellerrand schauen zu wollen - weil das eben unbequem ist. Das nennt man "Studie".

Ganz sicher gibt es Verschwendervölker, die eben eine Wegwerfmentalität haben - das schwappt unwillkürlich auch zu uns über, schlimm im Nonfood-Bereich, aber langsam und sicher auch bis in den Foodbereich hinein. In unserem Land wird eigentlich immer schon dagegen gearbeitet - was sich aber immer weiter erzieherisch abschwächt, wo SUV und Fernreisen oder anderer häuslicher Luxus eine Überlegenheit über alles und jedes einschleppen. Die Rentensituation schafft Doppelverdienerhaushalte, wo am meisten verschwendet wird.

Getreu dem Motto: "Platz da, jetzt komm ich" oder "Wer umweltbewusst lebt, hat nur kein Geld für Verschwendung" So habe ich die Zeit gesehen und konnte diese Meldung eben nicht unkommentiert lassen: Wir konsumieren ca 1kg Lebensmittel am Tag, also 30kg im Monat, ergo 360kg im Jahr - würden wir diese 220kg wegwerfen, die man uns vorwirft, wären wir deutlich schlanker - oder?

Die Gastronomie - Branche muß umlernen..

.. so lese ich gerade, die Bediensteten würden gnadenlos ausgebeutet und arbeiteten 10 Std. am Tag.
Ein ausgelernter Koch würde keine 2000 Euro brutto im Monat verdienen, so ein Spitzenkoch zur Lage der Branche.
Er fordert die 4 - Tagewoche, a 10Std.
"Die Konsumenten - müssen umdenken. Das fängt damit an, uns an reale Preise zu gewöhnen, dass ein Wiener Schnitzel "Minimum 28 Euro, eher Richtung 30 Euro kostet".
Diese fiktiven Preise wären noch immer "ein Nullsummenspiel", bei welchem keine 2,50 Euro Gewinn verblieben..

Soweit die Meldung am 6.11.2019.
Ich finde, daß die Gastronomen die Lebensmittel günstiger einkaufen können als wir Supermarktkunden.
Zudem dürfen sie lt. Gesetz abgelaufene Lebensmittel -ohne Deklaration- verwenden,
wenn diese noch gut sind.
Ich denke, es liegt mehr am mangelnden kaufmännischen Geschick, dass Restaurants und Gaststätten wenig besucht sind, vielfach auch an der Qualität, an der Sauberkeit und vor allen Dingen an der Freundlichkeit der Inhaber und des Personals.

Die Essen sind meistens 0/8/15 - Ware,
die lieblos zubereitet ist und schnell schnell -plink- auf den Teller kommt.
Zudem sollte man sich zur lieben Angewohnheit werden lassen, rund um die Gaststätte zu gehen: Dort stehen die dicken Wagen, die alle bezahlt werden wollen und.. es muffelt schlimm aus den Lüftungsrohren. Die Toiletten sind auch ein Punkt, die man sich zuerst anschauen sollte, bevor die Bestellung getan wird.

Ich gebe mal ein Beispiel, was die Zutaten wirklich kosten:
1.557gr Prager Braten, mit Schwarte, gegart von E chtgut kostet 6,91 Euro. Spitzenqualität!
Versiegelt -länger haltbar im Kühlschrank- im E deka-Markt gekauft.
Ich schneide diesen auf der Brotschneidemaschine, serviere eine feine Sauce darauf, reiche Knödel dazu und Rotkraut aus dem Glas. (die Qualität ist dem der Restaurants, wo wir bisher waren, allemal ebenbürdig) Ihr könnt nun ausrechnen: 10 Personen haben an diesem Braten je 155gr, eine großzügige Portion, der Rest an Beilagen sind Pfennigbeträge: 12 Knödel 69 Cents, 79 Cents ein Glas Rotkraut (das billige ist das beste!) Nehmen wir mal an ich brauche 3 Gläser Rotkraut und 3 Päckchen Knödel fuer 10 Leute, dann wäre die Rechnung folgende: 2,40 Euro Rotkraut, 2,10 Euro die Knödel, 7 Euro das Fleisch, 1,50 Euro die Jägersauce = 13 Euro oder 1,30 Euro pro Portion oder Person.

Diese Bratenscheibe ist dem Schnitzel mehr als ebenbürdig und ohne verdeckte Panaden-Fette, die Küche wird praktisch kaum verschmutzt und alle werden bestens satt. (Was im Lokal nicht immer der Fall ist.)

Die Varianten sind fast unendlich, der Essen die man daraus machen kann. Rotkraut ist nur ein Beispiel an Beilagen gewesen. So ein Brokkoli kostet auch nicht viel !

Also ist 28-30 Euro für ein Schnitzel total überzogen, bei diesen Preisen geht niemand mehr essen, der die Zeche aus eigener Tasche zahlen muß. (So bleiben nur noch die Spesenritter)

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Ein "normaler" Einkaufstag

Zwei volle Wagen im Supermarkt, die alles beinhalten, was eine Familie so braucht, sind im kleinen Smart verschwunden.
Zwei Wagen? Ja, denn die Kinder und Enkel haben öfter das Bedürfnis bei uns "essen zu gehen" - zum Nulltarif versteht sich.
So ist 1,5kg Braten, 3kg Hähnchenschenkel, 3kg Tiefkühlgeflügel und ein Sack Kartoffeln, Zwiebeln, riesige Kohlrabi und einen Sack Karotten, einige Konserven und Getränke - die üblichen Hygieneartikel, Nudel und wer weiß was sonst noch - im Autochen verschwunden. Vergessen habe ich dabei meine Naschereien ganz und gänzlich..

An der Fleischtheke bin ich einen Kochtipp losgeworden, an der Tiefkühltheke ebenso, da kam eine Gruppe betreuter Kinder mit zwei Erzieherinnen, die den Kleinen "Hähnchennuggets" schmackhaft machen wollten:
"Hmmm lecker, Hääääääähchennugggggggets! Die wollt ihr doch bestimmt gerne essen?"
Unschlüssigkeiten bei den Kleinen, ein Bub fragte:
"Was ist denn da drin?"
Ich hing mich in das Gespräch, wie beiläufig während mein Einräumen in den Wagen weiter ging:
"Fette, Haut, Schlachtabfälle, Flügelspitzen, Sterze, dicke Panade aussen herum mit nochmal Fett.."
Ihh! Riefen spontan einige der "Kids", der Bub schüttelte sich, als ich meinte: Du wolltest es wissen..
Da gab ich den Tipp doch besser frischen Hähnchenschenkel zu kaufen, die gerade im Angebot waren: 3kg zu 4,99 Euro !
"Etwas würzen, im Bratschlauch zubereiten, das macht keine Umstände und keinen Dreck, das Fleisch ist auf jeden Fall viel besser mehr deutlich mehr dran..!
Die Betreuerinnen bedankten sich, nahmen das Angebot und die Kinder freuten sich auf Hähnchenschenkel. (Was auch ein kleines "gesellschaftliches Ereignis" ist.)

Als wir an die Kasse kamen, meinte ein "alternativ" aussehender dürrer Mann mittleren Alters entsetzt:
"Kaufen sie nur einmal im Jahr ein?"
Nicht so ganz, antwortete ich, warten sie nur, bis die Kinder eingefallen waren und dann ist davon nicht mehr allzuviel übrig!

Wir marschierten zum Parkplatz, räumten den Smart ein und irgendwie fühlte ich mich beobachtet- eine Frau vor einem dickeren Auto schaute verdutzt zu, wie die Heckklappe locker zu ging und der ganze Kram in der winzigen Fuhre verschwand.

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Induktionsfehlkaeufe ! (Und Tipps)

Dieses Thema hat bestimmt noch niemand aufgegriffen:
Dickwandige solide Kochtoepfe, namhafte Hersteller oder nicht ist dabei ganz egal, preisen ihre Stuecke als "Induktionsgeeignet" an.
Die Kaeufer und meinetwegen auch Kaeuferinnen machen das, was sie immer machen:
Sie kaufen, weil auf der Verpackung das Praedikat fuer diese Herdsorte zu lesen ist.
Daheim merken sie nichts, weil der Topf auf dem neuen Herd funktioniert.
Nun aber komme ich mit meinem Magneten und merke, dass der Topf unten nur schwach anzieht, am Rande ueberhaupt nicht.
Und so "begreift" die Induktionsplatte den Topf eben nur schwach magnetisch. (Ferromagnetismus)
Ich stelle einen unserer Toepfe auf den neuen Herd unseres Sohnes und siehe da, das Wasser wird sehr viel schneller heiss und der Topf surrt.
Wieder was gelernt und das gebe ich Euch gerne weiter, liebe Leserschaft.

P.S.
Die gute alte Gusspfanne oder die Stahlblechpfanne und der alte Braeter gehen auch auf dem Induktionsherd prima. (Geschrieben 2019, ca 12 Jahre nach unserem Induktionsfeld-Kauf) Viele Leute werfen ihre alten Toepfe, Pfannen, Braeter und Tiegelchen etc. weg, weil das der Verkaeufer geraten hat und kaufen den ganzen Satz Utensilien neu: Das bringt guten Umsatz.

Die Induktionstechnik hat sich bei uns bestens bewaehrt,
sie ist etwa mit der Geschwindigkeit eines Gasherdes vergleichbar.
Schnell herab regelbar, so kocht nichts ueber.

Tipp:
Bitte bei uebergekochten Toepfen NICHTS abwischen, sonst brennt der Kram ein.
Erst wenn der Herd kalt ist, mit normalem Spuelwasser abwischen und mit dem Geschirrtuch abtrocknen,
dann ist das Kochfeld sehr pflegeleicht.
Hin- und herziehen und ueber die Platte zerren sollte man die Toepfe nicht, das verkratzt die Glasplatte.

(Beim Kauf der neuen Küche war der W MF Edelstahl - Topfsatz mit Glasdeckeln gleich mit dabei- wie praktisch)

PS Ich habe den Herd -wie immer- selbst angeschlossen und das ohne Drehstrom zu haben: Bei uns sind nur 2x220V und Erdung vorhanden bei 20Ampere absicherung. Auch das hat sich anschließen lassen und der Herd klappt fix und gut. (Das muß man anhand des Schaltbildes VOR dem Kauf abklären. (A EG Electrolux)

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2020 Kartusche: Der Schnippel-Tag !

Gesundes Gemüse, frisch am Morgen gekauft, wird in der buntesten Mischung eingeforen:
Zuccini, Auberginnen, Kohlrabi, Wirsing, Blumenkohl, Suppengemüse-Packungen mit Lauch, Möhren, Sellerie, Paprika, Weißkraut, Rotkraut und was sonst das Herz noch begehrt, landet in der Gefriertüte und kann - ohne zu blanchieren - jederzeit händchenweise entnommen werden, um z.B. in der Wokpfanne oder im Heißluftgarer oder in der Pfanne mit div. kleinen Fleischsorten oder auch ohne - zu einem schnellen Mahl bereitet zu werden.
Das Tiefkühlfahrzeug ist viel zu teuer und am Nachmittag im Supermarkt kaufen hat nur Nachteile. Z.B. bleibt nur das über, das tausend Leute angegrabbelt haben - nicht nur ethnische Hintergründe, sondern auch manche Einheimische machen das gerne. Morgens gibt es die dicken tollen Kohlrabi, zart und zum gleichen Stückpreis wie die kleinen zu späterer Stunde.
Das mache ich auch mit Champignons sehr gerne, die dann geschnitten eingefroren werden und jederzeit parat sind:
Nicht anbraten, sondern noch gefroren in die Sauce geben, das gibt einen wunderbar vollen Pilzgeschmack ! (nicht zuvor auftauen, sonst werden die Pilze schwarz)
Das Gemüse wird bei mir NICHT blanchiert.

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Kartuschen - Thema: Hausmacher Wurst?



Wer gute Hausmacher Wurst sucht, wird nach einigen Versuchen aufgeben: Gleich zu welchem Preis und gleich von welchem Anbieter auch immer, die Qualität ist lausig, die Preise sind hoch und höher. Die Zutaten sind irgendwie alle aus der gleichen Würzbatterie, zumindest kann ich keinen Unterschied erlesen. Inzwischen ist ein Onlineanbieter so weit gegangen, um allen Klagen den Boden zu entziehen und hat einen "Haftungsauschluß" unter die Produkte gebastelt:

"Haftungsausschluss: Obwohl wir uns stets um die Richtigkeit der Produktangaben auf unserer Internetseite bemühen, kann es mitunter vorkommen, dass Hersteller ihr Zutatenverzeichnis ändern. Die Produktverpackung und zugehörigen Dokumente enthalten möglicherweise Angaben, die über die auf unserer Internetseite gemachten Angaben hinausgehen und/oder sich von ihnen unterscheiden. Sämtliche Produktangaben auf unserer Internetseite werden allein zu Informationszwecken bereitgestellt. Wir empfehlen Ihnen, sich nicht allein auf die Angaben zu verlassen, die auf unserer Internetseite angezeigt werden, sondern sich vor Gebrauch bzw. Verzehr der Ware stets auch sorgfältig die Etiketten, Warnhinweise und Anleitungen durchzulesen, die mit der Ware geliefert werden. Sollten Sie Sicherheitsbedenken gleich welcher Art haben oder weitere Angaben zur Ware wünschen, lesen Sie bitte sorgfältig die Angaben auf den Etiketten und der Verpackung und wenden sich an den Hersteller. Die Angaben auf dieser Internetseite können eine fachkundige Auskunft Ihres Arztes, Apothekers oder einer anderen medizinischen Fachkraft nicht ersetzen. Bei Fragen zur Verträglichkeit, zu Risiken oder Nebenwirkungen der Einnahme oder Anwendung des Produktes wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. Unsere Beschreibungen und sonstigen Angaben zu den Waren dienen nicht dem Zweck der Diagnose, Behandlung, Heilung oder Vorbeugung einer Krankheit oder eines Gesundheitszustandes. Ama zon.de haftet nicht für ungenaue oder unrichtige Produktangaben seitens der Hersteller oder sonstiger Dritter. Ihre gesetzlichen Ansprüche bleiben unberührt. "

Heute wird alles zum Rechtsfall und so kommen medizinische Gutachten dazu, wenn jemand mit seiner Gesundheit Probleme bekommt nach dem "Genuß" dieser Wurstwaren aus der Dose. (Die -blind verkostet- eher weich und gewürzt schmecken und nicht nach Wurst)

Die Unmenge an chemischen Zusatzstoffen lassen in mir den Wunsch aufkommen, die Dose am besten ungeöffnet zu entsorgen oder erst gar nicht zu kaufen.
Früher brauchte man den Quatsch nicht in die Wurst mengen, es waren nur natürliche Gewürze und nur so viel Salz nötig, um den Geschmack abzurunden. Heute nimmt man Salze um die Haltbarkeit zu garantieren, was bei der Vollkonserve eigentlich nicht nötig wäre - aber warum tut man das? Nun, um den fehlenden Fleischgeschmack zu übertünschen...

Im Jahre 2019 habe ich fast den letzten Versuch aufgegeben, gute Dosenwurst zu kaufen und - das könnt' ihr mir glauben - dabei habe ich quer durch die Republik Dosenwurst zu mir kommen lassen. Mit Grausen abgewandt, kaufe ich die Hausmacher Wurst nur noch frisch von der Supermarkt-Theke und lege den Dosenvorrat im Keller mit diesen 400gr Golddosen (Supermarkt) an - zusätzlich "Frühstücksfleisch" aus dem Glas und billige 125gr Dosenwurst aus Thürigen. (89 Cents) Letztlich ist man damit allemal besser bedient und braucht keine 5,99 Euro an Fracht zu bezahlen. Die Direktvermarkter vor Ort sind übrigens in meiner obigen Rezension dabei gewesen. Teuer und lausig.

Produkt-Rezensionen 2021

Richtig gute hausmacher Wurst -frisch versiegelt- gibt es beim Diskounter wie im Supermarkt. Die Preise gehen heftig auseinander, die Qualitäten sind dabei fast gleich.
-Siehe Produktrezensionen auf meiner Seite-
Dosen kann man in diese Sache inzwischen vergessen. (Als Bevorratung ist die 400gr Golddose besser geeignet)

Nachtrag 2021 - auch die schmecken nur noch nach Salpeter und Salz.

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Kartuschen - Thema: Fleischerzeuger



Die Probleme der Bauern sind zum Teil hausgemacht zum anderen Teil die Auswirkungen der europ. Union.
Statt Tiere artgerecht zu halten - macht man "Outsourcing" bei den Stadien der Tierentwicklung und kommt bei einem Verbot von Tiertransporten an das eigene Stolperseil. Nov. 2019 brechen die Preise für Kälber total ein, weil das System in sich fehlerhaft gestrickt ist. Subventionen, steuerliche Gründe und freilich auch personelle, desgleichen umwelttechnische Rahmenbedingungen in anderen europ. Ländern helfen den legalen Schieberbanden viel Geld zu verdienen. Aus Bauern wurden Agrarier, die nur noch Knöpfchen drücken wollen, viel absetzen, abschreiben, Subventionen erbeuten, weit vor dem Berufsstolz oder Tierethik wird nur noch an das schnelle Geld gedacht. Im Gespräch mit Bauern vor Ort weiß ich, daß die Probleme noch tiefer liegen: Bioware bringt mehr Geld ein, ist aber mit dem Kreuz behaftet, daß bei Krankheiten der Bauer keine Antibiotika einsetzen darf - das Tier leidet oder stirbt. Da gibt es in der Landwirtschaft aber genug landwirtschaftliche Betriebe (so nennt man das heute), die mit Antibiotika mästen, also als Kraftfutterzusatz sehen, damit die Tiere schneller schlachtreif werden - und genau das ist die Crux der Mastbetriebe im Ausland, die von hier aus nicht kontrolliert werden können. Deshalb diese Auslagerungen von Zucht- Mast- und Schlachtbetrieben. (Outsourcing, Subunternehmen)

Der "Verbraucher", früher mal König Kunde genannt, hat keinerlei Einfluß und wird auch durch die EU nicht vertreten, soweit mir bekannt, sondern durch Lobbyisten vereimert. Das ist so, als würde die Mafia über die Notenbank herrschen.

Die Sache ist noch differenzierter zu sehen, wenn man die Lupe näher hält: Der Kunde ist sehr unterschiedlich, der das Fleisch zur Ernährung benötigt (von Gemüse und Obst kann man -ohne Pharma- oder Nahrungsergänzungsmitteln zuzuessen - nicht leben, auch der Gemüseanbauer braucht Chemie, sonst fault alles oder Schädlinge verderben die Ernte.):
Der einkommensstarke Kunde kann vom Biohof kaufen und sich dort verarschen lassen ohne wirkliche Kontrolle der Herkunft des Fleisches oder der Wurst, der Kunde mit weniger Geld muß rechnen und versucht mit seinem Geld jeden Monat über die Runden zu kommen.
Der Landwirt arbeitet immer mehr im Nebenerwerb und will seine Feld- und Stallarbeit so schnell wie möglich machen, mithilfe moderner Technik und die ist teuer. So versklavt sich der Erzeuger den Geldgebern und so zahlen die Kunden die Zinsen dafür mit. Da aber Fleisch aus dem Ausland eingeführt werden darf, werden die Preise immer mehr gedrückt - das läßt den Landwirt bei uns an seine Grenzen kommen und so schließt ein Hof nach dem anderen. (Wie mir ein Bauer sagte, sind die Vorgaben der Schlachtung heute so streng, dass nur noch Großbetriebe diese erfüllen können - auch das sind Preis-Macher und so sitzen diese Schlachtereien gerne in Polen, in einem Land, das zwar ständig fordert, aber Abkommen nicht so gern beachtet) Die offenen EU Grenzen sind eigentlich nur für Gewinnler ein Segen, die Bevölkerung freut sich nur bei den Urlaubsfahrten daran - mehr Spaß haben die Ganoven dabei.

Ich sehe die Direktvermarkter und Biohöfe nicht als Alternative für uns Kunden an, weil sie mehr Probleme aufwerfen als beseitigen und mit der Qualität hapert es trotz der verrückt hohen Preise leider auch.

Der Kunde möchte gerne mehr zahlen, wenn das Tier artgerecht gehalten, das Gemüse sachgerecht gezogen wurde und da bitte sehr im eigenen Land. Statt dessen wird importiert, auch da wo es keiner sieht und merkt, umdeklariert und so wird aus einem osteurop. Käfigtier geschwind ein "Deutsches Markengeflügel". Solange solche Gaunereien durch die Lobbyisten durchgedrückt werden können, habe ich ein Problem mit der ganzen Lebensmittelerzeugung.

Die Zahl der "Verbraucherinnen und Verbraucher" wächst ständig, die vielen Menschen wollen ernährt werden und so kommt das Rad nicht aus der Furche heraus:
Wurde man hart Ordnung schaffen, was künstliche Befruchtung, Tierethik und Transporte, Schlachtung und Methodik, schadstoff freie Erzeugung etc. anbelangt, dann würden Betuchte gut bei den Biobetrieben kaufen, der Großteil der Bevölkerung die Ernährung drastisch umstellen müssen um nicht krank zu werden.

Im Corona-Jahr 2020 ist unsere Versorgung besser denn je geworden: Dem Internet sei Dank, ob in der Bucht oder bei Am azon, wir finden inzwischen zu Direktvermarktern, die man nicht bitten muß, die verkaufen WOLLEN. Ein Novum, das muß ich sagen.. die Qualität ist deutlich besser als im Supermarkt und auch deutlich besser als beim kleinen Metzger. Aber aufgepasst, mit etwas Glück kann man eine Metzgerei finden, die regionale Tiere bezieht, die auf der Weide standen und keine langen Transportwege hatten. Nach sehr langem Suchen habe ich einen solchen gefunden!
Kurz hinterher: Zurück marsch marsch - auch dieser mogelt in erheblichem Umfang, indem er "zukauft" und zwar vom großen Schlachthof! So bleibt nur nur der Heidehof - ist ja auch genug.. zurück marsch-marsch- auch hier habe ich seltsame Qualitäten geliefert bekommen, die - da wette ich - auf keinen Fall Bio waren..

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2020 Kartusche: Schweinefleisch-Qualitäten heute.

Wenn Koteletts zwar schön zart und dick sind, aber nach nichts mehr schmecken, dann haben wir es mit den neuen Qualitäten zu tun. In 6 Monaten schlachtreif und deshalb bringt das Fleisch keinen Geschmack mehr. Verstärkend kommt hinzu, daß die Kunden mageres Fleisch wollen - Fett ist aber nun mal der Geschmacksträger.. Schnitzel und Braten kann man genau so vergessen: Entweder man ißt kein Fleisch mehr oder schwenkt auf Rindfleisch oder Schafsfleisch um - das mag aber auch nicht jeder, weil zuweilen ein strenger Eigengeschmack ist, wie beim älteren Schwein, dessen originalen Geschmack kaum noch einer kennt.

Wir haben schon alle Einkaufsquellen ausprobiert und irgendwie sind alle gleich im Geschmack, aber sehr unterschiedlich im Preis. Deshalb ist mein -erhärteter- Verdacht nahe, daß sämtliche Anbieter bei den gleichen Züchtern kaufen. Niemand kann es sich leisten, ein Vieh länger durchzufüttern als bis zum maximalen Gewinnpunkt. Nur die Würzung und kunstvolle Verarbeitung (so das noch einer kann) ist heute ausschlaggebend, nicht mehr das Fleisch.
Unser Metzger im Supermarkt war da sehr ehrlich und so kaufe ich weiter dort - aber lasse das Hackfleisch frisch durchkuttern, aus gutem Rindfleisch und ausgesuchtem Schweinefleisch - mit Schwerpunkt auf Rindfleisch. Das hat seinen Preis, aber wir essen eben seltener und weniger davon. Flankierend kaufe ich Hähnchenschenkel, Bio-Hühner, Entenbrust oder Hasen, sowie Putenkeulen.

Nachtrag 2021: Auch der Frischtheken-Trick hat nicht mehr überzeugt- wer weiß, was im Hinterstübchen tatsächlich durchgekuttert wurde. (Meine beiden ausgesuchten Braten wohl eher nicht) Deshalb kaufe ich nur noch 500gr gemischtes Hack -abgepackt.

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Der Schluss - Akkord - Bio Eier Rückruf


rueckruf-bio-eiern-al di-lidl-kaufland-betroffen-

Schon zum 2. Mal in diesem Jahr 2018 gibt es einen Rückruf von Bio - Eiern !
Wieder aus dem Norden des Landes - beim ersten Mal waren die Eier aus Holland und wurden mit deutschem Label verkauft.
Das hat nichts mit der Hitze zu tun, weil die Läden heute alle klimatisiert sind.
Vielleicht sollten Eier generell bei Kühlschrank-Temperatur gelagert sein?
Wir machen das auf alle Fälle.
Salmonellen sind jedoch eine Form der Erkrankung bei Geflügel,
was durch mangelnde Hygiene und durch Enge der Haltung übertragen wird.
Bio hin, Bio her- wenn dagegen nichts gegeben wird, hat der Eierverkauf ein Problem -
denn Bio beinhaltet eben, daß den Hühnern keine Chemie oder Antibiotika verabreicht werden darf
und da gehts los.. wenn dann noch Gewinn erwirtschaftet werden soll,
hat man eben das Risiko, das durch enge Haltungsbedingungen passiert.

Wir kaufen seit Jahrzehnten nur die Eier vom Schwartenberger Hof,
den wir über die Lahn hinweg auf der Höhe sehen können.
Ab und an holen wir die Eier auch direkt von dort,
meistens aber im nahen Kaufladen - beide wollen leben:
Die Sache mit der "Nachhaltigkeit" ist immer auch eine regionale Frage.

Nachtrag: Heute wollen die wohl keine Kunden mehr auf dem Hof haben - vermutlich ein Personalproblem,
deshalb also die gleichen Eier vom nahen Kauf, einem Mini-Supermarkt,
wo man auch andere Produkte regionaler Erzeuger kaufen kann.


Funktional Foods

„functional food“, also "funktionelle" Lebensmittel, gibt es seit gut zehn Jahren auf dem Markt und das weltweit. Man sagt diesen eine große Zukunft voraus.

Diese Meldung ist ein Fake, sondern der Hintergedanke der großen Nahrungsmittelkonzerne:
Seit Gen-Saaten und entsprechend abgestimmten Spritzmittel auf dem Markt sind, will nun die Industrie die Kontrolle über die Nahrungsmittel im Ganzen erhalten.
Zuerst wird die "Liebe Verbraucherin" und der "Verbraucher" gelockt mit Zusatznutzen - z.B. um "Nahrungsergänzungsmittel" in Form von Pülverchen und Tabletten oder Tees nicht mehr extra kaufen zu müssen und mit der Dosierung, vor allem mit der richtigen Dosierung der Vitamine und Mineralstoffe keine Fehler zu machen..

..aber nicht nur dies, sondern auch mit heilenden oder schützenden Wirkungen bei Diabetes oder Magen- Darm- Blasen- Gelenkkrankheiten, bei Gefäßverkalkungen und tausend anderen Lebensrisiken oder bereits eingetretenen Erkrankungen Linderung zu verschaffen.

Wäre es nicht fein, wenn der Brokkoli gleichzeitig einen Stoff enthielte, der gegen Herzerkrankungen schützt oder zumindest das Herz stärkt? Wie wäre es mit Steaks - die vegan oder halb vegan gegen Artrose oder Gicht helfen?

Wenn sich diese "funktional Foods" erst einmal im Supermarkt durchgesetzt oder zumindest etabliert haben, dann gerät der Erzeuger unter Druck, vergleichbar mit dem Bio-Wahn und muß handeln. Das bringt den multinationalen Pharmakonzernen die Kontrolle über die Ernährung der Menscheit - als Zukunftvision.
Böse gedacht könnte das auch die Geburtenkontrolle.. ob beworben oder heimlich?
Wie auch immer, wenn ein riesiger Waschmittelhersteller auch Süßigkeiten -sehr namhafte- herstellt, habe ich keine Fragen mehr.

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Kartuschen - Thema: Hackfleisch?



"Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten man das Produkt keinesfalls konsumieren. Man kann es in den Li dl-Filialen zurückgeben und bekommt den Kaufpreis erstattet – auch ohne Kassenbon."
Alles schön und gut, aber die heutigen Massenwaren sind freilich immer in Gefahr, daß durch die Abpackung, die Produktion oder wie auch immer -mit Metall,- oder Kunststoff-Splitter kontaminiert werden, weil alles rasend schnell gemacht wird.
Was nützt es, wie in obigem Fall, daß "kontrolliertes deutsches Qualitätsfleisch" verwendet wird, wenn bei der "Convenience-Firma" Pannen passieren?
Das ist nur ein einziger Fall, im Oktober 2019, der hier ein wenig als Beispiel dienen soll.
2020 und 2021 waren etliche dieser Rückrufe..
Ein anderes Ding:
"Die gesetzliche Vorschrift der Deklaration greift nicht, wenn nur einzelne Zutaten eingefroren waren, nicht aber das gesamte Endprodukt. Bei Mariniertem gelte das Fleisch nur als Zutat des Endproduktes..! "
Man kann sich -z.B.- beim Gyros oder Gulasch der Metzgertheke nicht sicher sein, welche Bestandteile bereits eingefroren waren. Das kann spannend werden, wenn man dieses daheim als Vorrat einfrieren will.
Putensteaks oder Hähnchenspieße etc. dürfen auf keinen Fall schon einmal eingefroren gewesen sein, wenn sie in der Theke feilgeboten werden.

Ich gehe diesem Treiben aus dem Weg, indem ich einen Rinderbraten kaufe, wenn er im Angebot ist und nehme einen gleich schweren Schweinebraten dazu. Dann bitte ich die Verkäufer dieses zusammen zwei Mal durchzukuttern.

Das ist zwar gut 25% teurer als fertiges oder gar abgepacktes Hack, es geht aber auch nicht ein und scheidet keine Wasser- und Fettmengen aus; Netto hat man mehr.

Auf diese Weise erhalte ich ein sehr hochwertiges Hackfleisch -gemischt- mit exakt dem Fettgehalt, der gerade gebraucht wird.

Nachtrag 2021: Das geht nur da, wo man den Kutter und den Verarbeitungsgang SEHEN KANN!
Lebenmittelwarnung .de ist ein empfehlenswertes Portal, in dem man sich VOR DEM EINKAUF informieren sollte.

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November 2020: Wir trafen auf der Spazier-Runde zwei "Erzeuger" von Rind- und Schweinen. Das Gespräch war durchaus beeindruckend und bestätigte in weiten Teilen meine Vermutung und auch die Aussagen unseres Metzgers von gut 30 Jahren; Es gibt nur 3 Qualitäten und die werden gestempelt. "Es gibt nur 2 Metzger in der Gegend, die von umliegenden Bauern kaufen und das sind die größten Säuhunde die es gibt: Metzger handeln die Bauern herab, sprechen von einer größeren Mengenabnahme, bezahlen erst einmal nur 3 Schweine, die sie sich sorgsam ausgesucht habe - auf dem Rest bleiben wir dann sitzen und können sehen, wie wir diese Tiere vermarkten, bevor sie zu viel Fett ansetzen und unverkäuflich werden!" Die Beiden erzählten weiter: "3,50-3,89 Euro Netto- oder Schlachtgewicht - nicht Lebendgewicht! - des Tieres als Kilopreis werden für Rinder bezahlt - für Schweine nur 84 Cents!"

Die Diskounter und Ketten werden immer wieder von der Presse als "Preisdrücker" gebranntmarkt, aber die Metzger sind wohl noch schlimmer und das nennt niemand!

Die Herkünfte sind egal, weil die Haltungsbedingungen gleich sind - angeordnet durch die EU - ebenso die Schlachtbedingungen. Der Spielraum für die Erzeuger ist verdammt gering dabei. Die Metzger und Supermärkte etc. bekommen das Vieh bald alle nur noch von den Großschlachtereien, weil die kleinen diese Vorschriften nicht einhalten können. Die EU schert sich nicht um ethische Dinge, die Erzeuger können diese eben so wenig erfüllen, weil die Gewinnmarge immer dünner wird. (Die Preise für den Endverbraucher klettern jedoch, sowie es der Markt hergibt) Angebliche Direktvermarkter "kaufen zu" - was schon alles aussagt. Fazit: Die Lobbyisten in Brüssel wollen alles vereinheitlichen, standardisieren, von der Herkunft entkoppeln- wie damals im Ostblock, sogar mit 5 Jahresplänen und ähnlichem Kram. Die Bauern murren nicht offen, weil sie genug "Prämien" zugeschoben bekommen. Das alles ist eine riesige Sauerei - auch ohne Schweine.


"Die Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebsinhaber wurden ursprünglich als Teilausgleich für die Absenkung der Stützpreise für wichtige heimische Agrarerzeugnisse eingeführt, um den landwirtschaftlichen Betrieben auch weiterhin ein auskömmliches Einkommen zu sichern. "
So steht es im Gesetz und der Irrwitz geht weiter:
https://www. agrar-fischerei-zahlungen.de/Suche
Hier den Namen des Landwirtes eingeben und wenn dieser kommt, auf den Namen tippen, dann erscheinen die von der EU gezahlten Prämen. (Die höher sind, als ein Rentner im Jahr erhält.. dazu kommt, daß Bauern Unternehmer sind und Steuern zahlen - also viele Dinge absetzen können, was ein Rentner wohl eher nicht kann..)

Es ist somit keine schlechtes Gewissen zu befürchten, wenn man günstige Fleischprodukte kaufen will: Den Bauern hat man kleinlaut werden lassen, weil er genug Subventionen abgreift - wenn einer dieser Leute einen Rand riskiert und sich aufspielen will - greife ich zu diesem Argument. (Bauern, Jäger und Förster möchten der Bevölkerung am liebsten den Spaziergang durch Wald und Flur verbieten, das wissen wir aus etlichen Gesprächen unterwegs - wir wohnen auf dem Land)

In diesem denkwürdigen Gespräch ging es u.a. auch um die Wölfe und Luchse etc. und um den "Wolfsverriss" am Vieh. Dabei kam heraus, daß sich die Pferdehalter gegenseitig die Weidezaungeräte und die Jäger gegenseitig die Wildcams klauen..

Wie auch immer, mein Verdacht, daß durch Subventionen oder Hilfen an Nutztierhalter die Weidezäune bezuschußt werden und so mancher Verriss durch Wölfe eher krankes Vieh gewesen ist, das man auf diese Art und Weise bezahlt bekommt - wurde wieder einmal mehr erhärtet !

***

Als Resümee aus der "Verbraucher"-Sicht darf ich den Faden noch ein wenig weiter spannen:
Familie X hat Kinder und die wollen "glückliche Kühe" und frei laufende Hühner und Schweine und Enten und Gänse sehen. Sie fahren also zum Schlunzbachhof, dem Direktvermarkter in der Nähe und sehen.. Unordnung, Unrat hier und da und denken sich: Na ja, so einen großen Betrieb kann man nicht so hochsauber halten. Der Hof wirbt mit der Besichtigung der Ställe durch eine Glasscheibe und da schaut alles recht gut aus- bis auf die enge Haltung der Tiere. Die Hühner laufen frei im Gehege, wie die Gänse und Enten. Aber es sind jeweils nur ein Dutzend Tiere. Sie betreten den Hofladen und stehen erst einmal allein herum, bis jemand kommt. Die Hausfrau schaut sich nach den Preisen um und ist geschockt: Das geht mit dem Haushaltsgeld nur zusammen, wenn man streckt und sich reckt. Die Kids raffen ein paar lose Eier in den 10er Karton, Vater nimmt sich 4 Dosen Hausmacher Wurst mit, Mutti kauft etwas "Wurzelgemüse" und Eiernudeln - bei Salat hört der Spaß auf, denn den gibt es nur in der Saison. Aus der Fleischtheke noch 3 Stücke und ein wenig Aufschnittwurst und Käse. Noch ein Säckchen Kartoffeln und geschwind ist ein Batzen Geld dahin.

Daheim wird ausgepackt und nachgerechnet - hups! Der Supermarkt wäre die Hälfte billiger gewesen, aber was solls, wir wollen ja "Tierwohl" und "artgerechte Haltung" und "Ökologischen Landbau ohne Chemiekram" haben und das kostet nun mal Geld, viel Geld. (Warum eigentlich? Diese Art des Landbaus war früher überall, weil es noch keine Chemie gab..) Wie auch immer, das Fleisch hat nicht lange gehalten, zumal die Knochen mitgewogen wurden..

Die Vorräte sind also schnell verbraucht und das Haushaltsgeld wird bei 3 Kindern sehr schnell knapp - also ist man versucht, den fehlenden Rest für den Monat im Diskounter zu holen, weil selbst der Supermarkt zu viel Geld haben will..

Nun wird "blind verkostet" und "vergustiert" am Familientisch; die Sachen vom Direktvermarkter und die aus dem Billigladen, neben denen aus dem Supermarkt. Das wird mit Kindern zu einem hochinteressanten Spiel!

Niemand schmeckt einen signifikanten Unterschied, weder beim Gemüse noch beim Obst noch beim Fleisch noch bei der Wurst oder dem Käse. Woran liegt das? Die Frage blieb erst einmal offen, bis Mutti meinte: Die haben nur ca ein Dutzend Hühner und im Laden ist ein ganzer Stapel an 30 Stück Paletten aufgebaut.. das müssen aber fleißige Tiere sein! Vater meint: Die haben 10 Kühe und ein paar Dutzend Schweine - woher kommt also die Menge Fleisch? Die Tier wachsen so schnell nun auch wieder nicht.. und der Kundenparkplatz war recht voll - hinter der Theke stehen 3 Bediener, wenn es gegen Mittag geht. Ein Mirakel, ein Wunder - niemand scheint darüber nachzudenken und jeder kauft und zahlt blindlinks. Die meisten Kunden suchen sich die Waren aus, ohne zuvor auf den Preis zu sehen, wie in den kleinen Metzereien. Des Rätsels Lösung auf der Kundenseite ist da, wo Gutverdiener nicht auf den Pfennig achten müssen. Wer gerademal ein mittleres Einkommen hat, muß jedoch ziemlich eng rechnen.

Ein paar Monate später subsummiert sich das Defizit in einen sehr sichtbaren Bereich hinein, was dem Familienkonto nicht gut tut.

Durch Zufall kommt Mutti in ein Gespräch mit "Insidern" dieser Branche und erfährt, daß man einen "Streichelzoo" und eine "Wohlfühl-Oase" auf dem Hof brauche, sonst könne man heute nicht überleben. Diese Show-Zonen sollen eine heile Welt zeigen und Abends kommen dann die Zulieferer, wie zum Supermarkt oder zum "kleinen Metzger an der Ecke" und liefern Paletten an Obst und Gemüse und Fleisch und Wurstwaren oder Käse ab. Die Direktvermarkter streichen also den Gewinn des Zwischenhandels ein und schlagen gut 50-100% auf die Warenpreise auf.

Die Familie dachte an einen Zufall oder Scharlatan, aber auch der 3. Versuch bei den Mitbewerbern dieses Bio-Hofes zeigte das gleiche Ergebnis.

Danach hat man die Waren wieder im Supermarkt gekauft - immer noch besser als beim Diskounter? Wer weiß? Es gehört schon viel "Glauben" dazu in der heutigen Zeit um zufrieden zu sein - und "Wissen" macht eher ärgerlich. (aber dem Haushaltsgeld hilft es ganz enorm, besonders wenn man eine Familie durch zu füttern hat)

***

Das schlechteste Fleisch und auch das teuerste haben wir bei einem Direktvermarkter in einem Stadtteil Weilburgs. Viele Knochen, viel Fett und zäh war es auch noch. (Gekauft als Rind- und Schweinefleisch) Nebenbei hat er einen Gnadenhof für Pferde betrieben -wer weiß schon so genau wie Pferdefleisch schmeckt? Die Wurst hatte allemal einen seltsamen Geschmack.. So genau will man das alles gar nicht wissen- wir zogen unsere Konsequenz aus solchen Vorkommnissen.

***

An dieser Stelle möchte ich einen Schlußakkord setzen:


Es wird ständig über "Marktwirtschaftliche Notwendigkeiten" schwadroniert, ohne jedoch den Hort neuer dirigistischer Maßnahmenkataloge zu bedenken: Die EU. Wäre Marktwirtschaft tatsächlich so zwingend, kämen die Subventionen an die Landwirtschaft weg vom Tisch. (In Notzeiten einmal ausgenommen, wozu nicht diese "Corona-Krise" zählt, sondern Naturkatastrophen und Mißernten)

Beim "kleinen Metzger" zahlen wir die "marktgerechten Preise", das ist wohl wahr - er, der Metzger jedoch partizipiert von den Subventionen indirekt und auf geradezu raubritterliche Art und Weise, indem die Erzeuger kaum die Kosten decken können mit den Erlösen für das Vieh und die Milch etc. Die Bauern sind gezwungen den Preis zu akzeptieren, der ihnen geboten wird - von Marktwirtschaft keine Spur. Wäre Marktwirtschaft in diesem Sektor, käme die Gewinnspanne des Metzgers - von traumhaften 900% wieder auf das Normalmaß herab: Maximal 50% und der Erzeuger hätte seinen gerechten Anteil um "artgerechte Haltung" und "Umweltfreundlichkeiten" und "ohne große Transportwege" etc. arbeiten zu können.

Ohne Zuschüsse, ohne Subventionen und dafür freies Austarieren der Preise.
Ich denke, daß hier eine ganze Reihe von Leuten ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben und sich an den Zuständen der alten DDR orientieren - mehr auf jeden Fall als an der Marktwirtschaft, die von der Konkurrenz lebt- die bekanntlich das Geschäft belebt. Wir brauchen keine Lobbykraten oder EU-Bürokraten, sondern einen lebendigen Handel und Wandel.

Weg mit den Totengräbern der Vernunft!

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