Landfotografie

#Falsche #Ente im Maisfeld



Ob dieses Essen eine "Ente" ist oder nicht-
ist jedem Esser selbst ueberlassen ;)

Ein Rezept fuer 4 Personen.

Man nehme 500gr Gyros und 400gr frische grobe Bratwurst,
deren Braet ausgedrueckt wird.
In einer Schuessel wird alles zusammen mit 1/2 Tasse Semmelbroesel,
einem (Voll) Ei und 1EL Jodsalz gruendlich gemischt.
In die Pfanne kommt Olivenoel- nicht viel- weil das Braet genug Fett zieht...
...und das gemischte Braet, das -sorgfaeltig-
zu frikadellengrossen KUGELN geformt wird.
(Bei mir ergab die Masse 10 Kugeln)
Nun auf voller Stufe mit geschlossenem Deckel anbraten,
dann auf 3/4 stellen und zirka alle 5 Min wenden.

(Garzeit 20-30Min, angenehm rundum braun sollen die Kugeln sein,
damit sie auf dem Gemuesebett "gut kommen";
Das Auge isst bekanntlich mit!)

An dieser Stelle nochmal:
Wenn die Pfanne richtig fein bruzzelt und umdrehen angesagt ist,
sollte man die Platte fix auf ganz kleine Stufe schalten,
einen Moment warten und erst dann den Deckel oeffnen -
so bleibt alles sauber.
Nach dem Wenden natuerlich wieder auf volle Kraft...

Inzwischen wird der Saft von 3 Dosen (a 425gr) Mais in einen Topf getan,
eine halbe Tasse Wasser zugegeben und mit dem Schneebesen ein Paeckchen
Sommer-Gemuese-Suppe eingeruehrt.
Nun kommt der Mais dazu, ein paar Butterflocken (ca 1-2EL).
Mit geschlossenem Deckel und maessiger Hitze wenige Minuten erhitzen,
wobei oft umgeruehrt werden muss, sonst haengt es an.

Serviere:

Ein breites rundes Bett Mais auf dem flachen Teller anrichten,
darauf mittig 2-3 dieser Kugeln legen.
(Wer mag kann vom Anbratfett noch einen Loeffel darueber geben)



Guten Appetit!


Don Penne, ein extrem einfaches Essen fuer 2 Personen


Wer hat nochmal, wer will noch nicht? Ein Alternativ-Rezept,
das es in sich hat und wahrlich nicht viel kostet, das jeder Anfaenger schafft
und das trotzdem wunderbar elegant satt macht:
Man nehme 250gr Penne Rigate, ins Kochwasser kommt ein Lorbeerblatt
und 1 knapper EL Rosmarin, 1 TL Thymian.
(Etwas kochen lassen, erst dann die Nudeln zugeben,
damit sich die Kraeuter gut entfalten koennen.
Diese werden hinterher an den Nudeln haften- also bitte nicht abschrecken!)
2 Dosen Sardinen ohne Haut und Graeten oeffnen, desgleichen ca 140gr Tomatenmark bereit halten.
Die Nudeln sind also bissfest- und werden in eine Seihe abgeschuettet.
In den nun leeren Nudeltopf kommen die Zutaten- bitte MIT dem Oel,
2 Messerspitzen Nelkenpulver, 1 guter TL Salz, etwas Thymian.
Dieses kurz bei groesserer Hitze ganz leicht anbraeunen,
dabei staendig mit dem Kochloeffel ruehren.
Eine knappe Tasse Wasser auffuellen, gut verruehren, die Nudeln zugeben,
nochmals sehr gruendlich unterheben, bis sich die Sauce gut verbunden hat.
Platte ausschalten und servieren.
Am besten mit einer Scheibe Schmelzkaese und ein paar Kruemel frischen Thymian oder Oregano darauf.

Guten Appetit ! (Kostet ca 1 Euro pro Person)

Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.




DON PENNE

underconstruction

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Kartuschen - Thema: Landwirtschaft

Seit ich denken kann, begegnet mir das Thema Landwirtschaft,
nicht weil meine Eltern Bauern gewesen waeren, eher aus dem Leben im Dorf.
Das Thema "Geschichtliches" hat diese Thematik von den Grundfesten her beleuchten helfen.
Zuerst war der Jaeger und Sammler, dann folgte die Sesshaftigkeit,
dann der planmaessige Anbau von Gemuesen und Getreiden und die Haustierhaltung.
Ohne auf Details einzugehen, wie die 3 Felderwirtschaft -
war es bis Ende des WKII so, dass jede Landwirtschaft "biologisch"
"oekologisch" oder "dynamisch" war;
Es gab keine Chemie auf den Feldern und keine Massentierhaltung.
Dann folgte die Mechanisierung und die Pflanzenschutzmittel, kuenstlicher Duenger etc.
Heute verdammt man diesen Schritt und geht zur "Biodiverifikation" und "Alternativen Landbau" ueber,
der im Grunde genau das Gleiche ist, wie in frueheren Zeiten,
das aber diese Bio-Freaks nicht wahrhaben wollen ;)
Der Grund ist klar:
Man moechte ein Premium-Segment der Ernaehrung fuer Besserverdiener etablieren,
das sich -nach und nach- zum Massentrend zu entwickeln scheint,
weil der "Verbraucher und die Verbraucherin" Angst gemacht bekommt
und sich vor schleichender Vergiftung durch diese chemischen Hilfsmittel fuerchtet,
wie die Kirche Angst vor dem Teufel und dem Fegfeuer macht
oder Versicherer Angst vor Katastrophen und Unfaellen machen..

Wie auch immer, wer etwas auf sich haelt, ist nicht mehr "Bauer",
auch nicht mehr "Landwirt" oder "Landwirtschaftsmeister",
sondern laengst "Agrarier" mit Studium und Laborkenntnissen.
Die Zukunft wird die Agrarindustrie bringen, die Anlagegesellschaften gehoert,
welche Agrarfachleute wie Meister und Ingenieure in den Fabriken beschaeftigt..

Heute bereits wird mehr am PC "erwirtschaftet" durch Spekulation und Subvention
als auf dem Feld durch den saisonbedingten Verkauf der Produkte an den Abnehmer.
Dieser Abnehmer war frueher direkter, es waren die Muehlen und die Metzger,
die Genossenschaften und kleinen Gemueselaeden bis zu den Endkunden direkt.
Heute sind die Abnehmer Lebensmittelketten und Muehlengesellschaften..
Die Anonymisierung der Herstellung und Herstellungsprozesse der Produkte
und Zwischenprodukte hat einen hohen Dynamisierungsgrad erreicht,
der schon lange die Entfremdung von der Herstellung,
den Wachstums- und Aufzucht oder Haltungsbedingungen der Lebensmittel brachte,
dass die Kinder denken, die Milch kommt aus der Tuete oder von der lila Kuh,
kaum eines weiss, wo Bananen wachsen oder aus welchem Material das Brot gemacht wird,
was das Schnitzel einmal gewesen war..

Der Trend zurueck zu "Oeko" ist eigentlich nur die Sehnsucht nach der "heilen Welt",
wo gruene Wiese und friedlich grasende Rinder, frei laufendes Gefluegel und unbelastete Lebensmittel waren.
Wo der Bauer gemuetlich mit der Pfeife im Mund am Kachelofen den Winter verbrachte,
der Knecht den Stall versorgte und alles tat, was man ihm sagte.
Dass diese Welt in wohl nur sehr seltenen Faellen so heile gewesen ist,
hoert der Traeumer und die Traumtaenzerin nicht,
sie wollen partout Oekologie betreiben und ihr eigenes Ding machen.
Und da fangen die Probleme an - mit den Behoerden,
den vielen Vorschriften unserer Ueberregulierung,
den Genossenschaften, den Abnehmern und den Umweltvorgaben und der Steuer,
der eigenen Alterssicherung und der Krankenversicherung und
der bald folgenden totalen Abhaengigkeit von der Bankenwelt,
die den Rest an Gewinn auffrisst.

Die Kunden kommen mit der Erwartung, ein perfektes Produkt vorzufinden
und werden schnell enttaeuscht, wenn sie auf Direktvermarkter oder Biolaeden kommen.

Diese "traditionelle Landwirtschaft", die mit ihren Giftspritzen dabei war noch noch ist,
kann ich eher als "technologische" und nicht als "traditionelle" bezeichnen,
weil die alte Landwirtschaft ueber die Jahrtausende bereits "oekologisch" war.
Der neueste Trend ist gen-manipuliert und rationalisiert und industrialisierter Landbau -
ein ungesundes Toppen der Chemie-Landwirtschaft.

Allerdings spritzt ein kaufmaennisch denkender Bauer oder Agrarier nicht mehr,
als unbedingt noetig:
Zugekaufte Hilfsmittel sind teuer und mindern den Gewinn !

(Das gibt mir Hoffnung, dass wir nicht auf Bio-Laeden angewiesen sind, um uns gesund ernaehren zu koennen)



Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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