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Ein wenig über mich :


Harald

Die Ruhe sei dem Menschen heilig, nur Verrückte habens eilig!

Die Zeit hat sich gewandelt in den vielen Jahren; eigentlich ist technisch und gesellschaftlich kein Stein auf dem anderen geblieben.
Es liegt nicht an mir zu urteilen, ob man in den 1950iger Jahren
lieber hätte leben wollen als heute.
War es gar menschlicher als heute - im Jahr 2021?

Heute bin ich der Opa und das ist nur mit der entsprechenden Portion Humor zu schultern - denn das Alter ist nichts fuer Feiglinge..

Heute ist vieles leichter, manches aber auch sperriger geworden, obwohl es den Leuten sozial- oder wirtschaftlich viel besser geht.
Man könnte jedoch meinen, daß mit wachsendem Wohlstand auch der Neidkomplex größer geworden zu sein scheint.
Früher ging es nicht so studiert zu in der Bevölkerung, es wurden wohl aber auch weniger dumme Sachen gemacht:
Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.
Ob in der Politik oder Wirtschaft wird richtig viel Mist gebaut, der teuer wieder erwirtschaftet werden muß,
ob Boni oder Zuverdienste oder sündhaft teure Beraterverträge..
..die Welt scheint aus den Fugen.
(Vielleicht geht mit der Blickhöhe die Bodenhaftung verloren?)
Der Berg kreißte und gebar.. eine Maus?
Bin ich mit 70 überhaupt noch "kompetent" genug zu wählen oder auch nur zu kommentieren?
Nicht so ganz, denn der Optimist, für den ich mich halte, gewinnt letztlich immer,- das Lachen auf seiner Seite;
von Kindesbeinen an war es wohl meine Bestimmung, aufzuheitern.

Meiner Frau und mir sind Vereine, Parteien und Religionen total fremd -
Gesinnungsterror, Vorschriftenwut, Mitläufertum und "smarte" Schleicher, aber auch "Toxiker" etc.
laufen bei uns gegen die buchstäbliche Wand - wir bleiben lieber in unserem "Paralleluniversum",
das wir in den 46 gemeinsamen Jahren aufgebaut haben.

Im Grunde bin ich eher ein etwas konservativer Pragmatiker,
der auch schon mal "visionär" sein kann, bestimmt jedoch kein Duckmäuser - aber auch kein typischer Protestler
oder gar "Intellektueller", bewahre;
im Alter eher skeptisch geworden, versuche jedoch meinen Basis -Optimismus zu bewahren.
Das ist der Grund, mit dem Jahr 2020 keine Nachrichten mehr zu konsumieren und nur noch mein eigenes Ding durch zu ziehen.
Wir bewahren Bodenhaftung und brauchen viele Dinge nicht, zum Beispiel Reisen und Spekulationen und Prestige und Gier jedwelcher Art auch immer.

Das Leben auf dem Dorf haben wir ganz gezielt gewählt,
weil hier statt Anonymität Vertrautheit ist, relativ zumindest, auch wenn man manche Leute weniger mag als andere.
Man kennt sich und wenn es nur vom Sehen ist und entbietet dem Anderen selbstverständlich einen Gruß.
Ziemlich offen:
Mit etlichen Leuten sprechen wir auf der täglichen Hunde-Runde,
mal über das Wetter, mal über die Gesundheit oder was es gerade im Ort Neues gibt.
Man erfährt von Schicksalen anderer, ob ein Umbau des Hauses stattfindet
oder jemand im Rollstuhl sitzen muß oder eine Krebsoperation oder Unfall erlitten hat,
es wird gefragt wie es dem oder jenem geht, den man schon lange nicht mehr sah..
..man erfährt, wenn jemand zugezogen oder weggezogen ist,
ob ein Haus zum Verkauf steht und man lernt neue Bewohner kennen,
die zuerst einmal die typisch städtischen Berührungsängste verlieren müssen -
das gelingt nicht bei jedem, aber bei vielen.
Fast alle der Fremden aus anderen Ländern wollen jedoch fremd und unter sich bleiben,
was wir nicht gut oder traurig finden:
Wenn man woanders hin zieht, sollte man versuchen so zu leben wie die Einheimischen - oder zumindest nicht wie ein Fremdkörper zu sein.
Das ist weniger eine Frage von Religion oder Herkunft, als vielmehr eine der Mentalität
oder der freundlichen Gesinnung / Grundeinstellung.
Erschreckend, wie hier so mancher untergeschlüpft ist, der uns zuvor "systemisch" als "Klassenfeind" beschimpft hat..
von hinter dem "eisernen Vorhang", wie das damals lautete.
Wir wurden unterwandert und das ist noch nicht vorbei, das geht immer weiter !
Etliche beklagen dadurch den Verlust von Heimat;
wichtig ist, daß man das Gefühl hat, nicht allein zu sein,
daß gewisse Sorgen und Ängste - die im Alter ganz spezifisch werden -
bis zu einem hohen Maße teilen und damit trösten kann:
Uns ereilt alle das Ende, zuvor kommen diverse Gebrechen und die Vita der Kinder und Kindeskinder,
die man mit Sorge betrachtet.
Man spricht über gemeinsame Bekannte, Schulkamaden, Freunde oder einfach mit und über Dorfbewohner,
denen es nicht so gut geht und das hilft schon sehr.
Es geht jeder bereichert aus einem solchen "Dorftratsch", der eher Anteilnahme ist - als Neugier - heraus, weiter seines Weges!
Die neue Zeit verändert, wie sie das schon immer tat, aber es geht in den letzten Jahren deutlich schneller damit voran -
man erkennt die alte Dorfstruktur schon lange nicht mehr und auch die Bewohner sind andere geworden, städtischer ohne Zweifel.
Und so wird auch der Dorfklatsch - wenn auch nicht bereits abgestorben, so doch deutlich zweigeteilter werden:
Die "Alten" geraten zunehmend unter sich, manche reden noch miteinander.. andere sehen sich als was "besseres" an,
.. wir gleiten dabei leicht in die "gute alte Zeit" ab und sehen die neue Entwicklung mit gemischten Gefühlen.
(Die typischen Distanz- oder Bildungsbürger lasse ich mal außen vor)
Früher wußte man manches noch nicht, heute weiß man vieles nicht mehr -
der beliebte Trend des "Hinterfragens" ist keine Einbahnstraße, das kann man als Älterer durchaus auch noch tun
und denkt mit Bedenken an die Zukunft.

Danke für die Aufmerksamkeit und bleibt gesund und guter Dinge !

***

Wir hören jeden Tag eine Stunde Schallplatten - das "bringt runter" und macht entspannt, ruhig und zufrieden.
Ohne jede Nachrichtensendung seit 1.1.2018 - wunderbar!

Typ 1951

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Typ 1951

"Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt!"
(Ringelnatz)






Am Rande bemerkt.

Die Frage nach dem "woher kommt mein Name" oder "von welchen Leuten stamme ich ab" tritt heute so ganz und gar in den Hintergrund, ja sie wird fast rundweg abgelehnt. Dabei geht es mir -diesmal ganz persönlich- eigentlich nur darum, mich selbst zu erkennen und zu ahnen, warum diese oder jene Eigenschaft in mir ist. In dieser Zeit gerät vieles an Überlieferungen in die Bücher, die still verstauben und nicht mehr in die Herzen der Nachkommen. Wer von den Jungen kennt noch die Namen der Urgroßeltern und woher diese kamen, welche Arbeit die taten und wie sie lebten? Was ist ein Leinenweber? Ich halte diese Herkunfts- oder Ahnenforschung für fundamental, wenn man sich seine eigenen Charaktermerkmale zu erklären versucht. (wieso brause ich leicht auf oder warum ist jemand schwermütig oder lacht gerne, hat diese oder jene Begabung?) Viele dieser Gründe sind mir die Arbeit wert gewesen, meine Seiten ins Web zu stellen und dabei geradezu Bibelstärke an Scripts getan zu haben, die eeeewig lange und zigmal korrekturgelesen werden, damit die Fehler halbwegs entfernt werden. So ist das, wenn alles allein gemacht werden muß.

Bas Rhin
http: //postleitzahl.de.mapawi.com/frankreich/1/arrondissement-de-selestat-erstein/3/5/mussig/67600/37821/
www .stadte.co/frankreich/stadt_mussig_67600.html
Elsass
(Das deutet auf eine noch sehr viel ältere Besiedlung hin, als untenstehend vermutet,
woher sich die Ausdrücke Wackes und Boche erhalten haben.)
www. facebook.com/pages/Mussig/103798029658533?fref=ts
Es ist wahrscheinlich, dass die Herkunft unseres Namens von Musikanten kommen könnte, die mit Napoleons Truppen durch Europa zogen. Namen sind Schall und Rauch. Bei den heutigen Formen des Zusammenlebens wird sich auch die Familienforschung erledigt haben, weil sich niemand mehr dafür interessiert. Diese Erkenntnis hat meine Nachforschungen einschlafen lassen, die bis zu einem Sir Cybrinna Asher im frühen 18.Jhd. geführt hatten, der war bei der brit. Armee bei Hannover und hat seine Liebschaft, das Mädel Namens Hase sitzen lassen.. Die Dokumente oder besser die Kopien davon und die selbstgeschriebene Herkunftsrolle darf jeder Verwandte einsehen und auch kopieren. So mancher findet auf diese Weise seine Ahnen wieder- oder zumindest deren Geschwister.

Wie auch immer, ich spreche fränkischen Dialekt, den Rudolf Dietz damals als "Missingsch" bezeichnete, also mit städtischem Einschlag. (Aus "Die schönsten Gedichte in Nassauischer Mundart" 1975 herausgegeben, Seite 13)

Übrigens gibt es im Elsaß eine Stadt mit dem Namen "Müssig" - sehr interessant - vermutlich ist der Ursprung unseres Familien-Namens dort zu suchen !

Zum Thema meiner Abkunft bin ich auch weiter gekommen; meine Physiognomie ist halb Richtung "Holder", nach meinem Urgroßvater, dessen Hasenbratenrezept auf meinen Seiten rekapituliert wurde. (Holder, Hulda, Frau Holle, Erdgöttin, also vermutlich einer der ältesten Namen der Region) Mit den Müssigs habe ich schon optisch wenig Ähnlichkeit.. (Und halb Richtung Gleim, das war der Mädchenname meiner Oma - bei der Recherche bin ich bei dem Skyiners Cheftrainer Sebastian Gleim gelandet, der unserem Sohn sehr ähnlich sieht..)





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