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Ein wenig ueber mich :


Harald

Die Zeit hat sich gewandelt in den letzten 60 Jahren, die mir denkend zurueck liegen.
Eigentlich ist technisch und gesellschaftlich kein Stein auf dem anderen geblieben.
Es liegt nicht an mir zu urteilen, ob man in den 1950iger Jahren
angenehmer leben konnte oder heute - im Jahr 2019.
Heute bin ich der Opa und das ist nicht leicht zu nehmen
oder nur mit der entsprechenden Portion Humor zu schultern.
-Das Alter ist nichts fuer Feiglinge-
Heute ist vieles leichter, manches aber auch sperriger
und vor allen Dingen deutlich weniger optimistisch geworden,
obwohl es den Leuten viel besser geht als frueher.
Man koennte meinen, dass mit wachsendem Wohlstand
auch der Neidkomplex groesser geworden zu sein scheint.
Nun lebe ich fast wie ein Fossil alter Tage,
umgeben von hochgebildeten Leuten, die auf mich herab sehen,
aber mehr als genug dumme Sachen veranstalten.
Frueher ging es nicht so studiert zu in der Bevoelkerung,
es wurden wohl aber auch weniger dumme Sachen gemacht:
Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.
Heute klingt alles "english" und akademisch,
ist aber immer noch der gleiche Murks,
nur viel komplizierter als ehedem - in allen Dingen.
Der Berg kreißte und gebar.. eine Maus?
Nicht so ganz, denn der Optimist, fuer den ich mich halte,
gewinnt letztlich immer,- das Lachen auf seiner Seite.

Ich nehme mal das einfache Beispiel "Pendeln"-
frueher ist man mit der Bahn "auf Arbeit" gefahren,
konnte in der Bahnhofskneipe nach Feierabend noch ein Glas Bier trinken bis der Zug kam.
(Dort gab es selbstverstaendlich eine Toilette)
Und heute?
Jeder faehrt mit dem eigenen Wagen in den Stau,
gibt ein Schweinegeld dafuer aus und ist schon durch
die taegliche Pendelei fix und fertig,
weil das alles viel laenger dauert als die Bahn plus Gaststaettenbesuch..
(Im Auto ist keine Toilette, -hoffentlich- kein Bier, keine frische Luft)
Bank- und Autohaus reiben sich die Haende,
denn bei jeder Unaufmerksamkeit wird es richtig teuer!

Ich war mit dem Auto Fern- und Schichtdienstpendler und brauchte
gut 2 Stunden zuhause, bis wieder auf privat geschaltet war..
..meistens war der Wagen schneller kaputt als abbezahlt,
was nicht unbedingt zufrieden machte:
Morgens im Dunkeln starten, 2 Std. einfache Fahrzeit einkalkulierend,
8,5 Std. speditive Arbeit, Abends die gleiche Tour zurueck und das meistens schon im Dunkeln..

Was gegen frueher besser ist, fragt man sich schon manchmal:
Das Lohnniveau in der Stadt war schon immer deutlich besser,
so goennte man sich einen Urlaub,- bis Weihnachten waren Schecks einzuloesen.
Der Erholungswert war schon nach der 1. Arbeitswoche wieder dahin.

Die Kinder kamen und wurden gross, bald standen sie auf eigenen Fuessen und.. sie pendeln.

Die Enkelchen koennen mit meinen Erzaehlungen "von frueher"
so viel anfangen, wie mit einem Historiendrama.. nichts.

Heute lernt man wohl Algebra und Fremdsprachen vor der Uhr und dem Essen mit Messer und Gabel.

(Wieso ist das Besteck so stumpf und fleckig?)

Niemand interessiert die Bohne, wer die Vorfahren waren,
Bullemie-Learning und Ellenbogen, oft genug auch
die Herkunft (Protektion) sind angesagte Mittel
um den "Aufstieg" zu schaffen - der Rest zaehlt nicht mehr.
Selbst einfachste Hoeflichkeitsformen werden uebergangen,
wenn sich das nicht in einen persoenlichen Vorteil muenzt..

Im Alter von bald 69 Jahren muss man Mittler zwischen der alten und der neuen Zeit sein, Optimist und Mutspender, anders geht das nicht.
Das ist eigentlich der Hauptgrund, mich mit einer persoenlichen Webseite "aus dem Fenster zu lehnen", wie man das heute sagt.
Das hat sehr viel Zeit gebraucht, zumal ich als Spaeteinsteiger eigentlich noch nie etwas mit dem Internet zu tun hatte.
Es macht mir eine geradezu unbaendige Freude zu sehen,
dass sich so viele Besucher meiner Seiten eingefunden haben.
Das haette ich nie fuer moeglich gehalten, genau wie die Zahl der geleisteten Blutspenden, die wir Beide geschafft haben.
Beides zusammen aber nie mit dem Blick auf "Rankings",
sondern eher aus einer uns typischen Beharrlichkeit heraus.
Meine Frau und ich ziehen das durch, wenn wir einmal mit einem Projekt begonnen haben.
Sie strickt leidenschaftlich gerne Strümpfe in den unterschiedlichsten Arten und ich stricke an der Homepage..
(Viel anders als ein Strickmuster ist Html nicht)
Das sind so die typischen Winterarbeiten, in der schönen Jahreszeit sind wir im Garten und auf längeren Spaziergängen mit dem Hund. (Gut 1800km im Jahr)

***

Ein paar Steckenpferde halten die Homepage am Laufen,
wo schon der Namenspatron vor 7 Jahren zuvor in die ewigen Jagdgruende entschwand,
der eigentlich auch der Anfang dieses Webauftrittes war.
Etwas Fotografie, meine Kochereien und die Weinbereitung
sind noch immer der Garant fuer ein Fortbestehen von "plaetzchenwolf.eu und .de",
nachdem wir allen Nachrichten entsagen:
Kein Radio, kein TV - nur der abendliche Pay-Film
und unsere "Vintage" - Stereokiste mit den LP's
und eine Menge Buecher sind der Unterhaltungsteil.
Trotzdem dringen noch einige Meldungen durch, wenn man Mails abholt und auf der Vorschau
der Mist ins Auge springt, an dem man nichts, aber auch rein gar nichts aendern kann.
Weder mit noch ohne Wahlteilnahme.
Deshalb ist das Thema Politik nach der laengeren "Geschichtlichen Exkursion" beendet,
die aus Neugier auf den Wanderungen in uraltem Besiedlungsgebiet des Taunus begann:
Wie lebten die Leute zu alten Tagen?
Im Geschichtsunterricht war immer nur von "Schlachten", Kriegen und Herrschern, "Feldherren", Jahreszahlen zu hoeren -
und das auch nur "epochal" geboten,
mit gefaerbten Darstellungen - ohne die "Gemeinen" auch nur zu erwaehnen.
Nach und nach entstanden weitere kleine Themenfelder,
die ganz einfach aufgenommen werden "mussten".
"Buntheit" ist nicht immer nur "Multikulti", was uns hier so ganz und gar nicht gefaellt.
(Keinesfalls aus einem "Vorurteil" heraus, sondern aus entsprechenden Erfahrungswerten)
Man treibt es heute so bunt, dass diese Dinge schon weh tun und man unwillkuerlich an eine feindliche Uebernahme oder Aliens denken muss.
(Als parteiloser Basisdemokrat steht man auf verlorenem Posten, weil die Strategen, Seilschaftler, Lobbyisten heute das Sagen haben.)
Mir geht es ganz sicher nicht um eine Selbstdarstellung,
sondern darum Mut zu machen, Mut fuer ein neues Hobby,
Mut die Wahrheit zu sagen, Mut um Verdummung entgegen zu treten,
Mut und Hoffnung auf eine gute Zukunft fuer UNSERE Kinder und Enkel.

***

Danke fuer die Aufmerksamkeit und bleibt gesund und guter Dinge !

***

In diesem Sinne will ich 2020 weiter machen..

Typ 1951

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Am Rande bemerkt.

Die Frage nach dem "woher kommt mein Name" oder "von welchen Leuten stamme ich ab" tritt heute so ganz und gar in den Hintergrund, ja sie wird fast rundweg abgelehnt. Dabei geht es mir -diesmal ganz persoenlich- eigentlich nur darum, mich selbst zu erkennen und zu ahnen, warum diese oder jene Eigenschaft in mir ist.

Bas Rhin
http: //postleitzahl.de.mapawi.com/frankreich/1/arrondissement-de-selestat-erstein/3/5/mussig/67600/37821/
www .stadte.co/frankreich/stadt_mussig_67600.html
Elsass
(Das deutet auf eine noch sehr viel aeltere Besiedlung hin, als untenstehend vermutet,
woher sich die Ausdruecke Wackes und Boche erhalten haben.)
www. facebook.com/pages/Mussig/103798029658533?fref=ts
Es ist wahrscheinlich, dass die Herkunft unseres Namens von Musikanten kommen könnte, die mit Napoleons Truppen durch Europa zogen. Namen sind Schall und Rauch. Bei den heutigen Formen des Zusammenlebens wird sich auch die Familienforschung erledigt haben, weil sich niemand mehr dafür interessiert. Diese Erkenntnis hat meine Nachforschungen einschlafen lassen, die bis zu einem Sir Cybrinna Asher im fruehen 18.Jhd. geführt hatten, der war bei der brit. Armee bei Hannover und hat seine Liebschaft, das Maedel Namens Hase sitzen lassen..

Wie auch immer, ich spreche fränkischen Dialekt, den Rudolf Dietz damals als "Missingsch" bezeichnete, also mit städtischem Einschlag. (Aus "Die schönsten Gedichte in Nassauischer Mundart" 1975 herausgegeben, Seite 13)


Uebrigens gibt es im Elsass eine Stadt mit dem Namen "Müssig" - sehr interessant - vermutlich ist der Ursprung unseres Familien-Namens dort zu suchen !

Diese Stadt im Elsass sollte fuer uns hier ein Wallfahrtsort werden, das ergibt sich von selbst. 3,5 Std. oder 329 Kilometer von uns entfernt geht noch, eine oder zwei Uebernachtung(en) ist aber mindestens noetig um einen Eindruck zu gewinnen. A3 - A67 - A5 Karlsruhe - Badenbaden - Offenburg abfahren von der Autobahn nach - Endingen am Kaiserstuhl - D424 nach Marckolsheim - Heidolsheim nach Müssig, 1150 Einwohner ist eigentlich keine Weltstadt. Baldenheim waere der naechst groessere Ort. Hessenheim heisst ein Ort in der Naehe. Aha. Hessen! Die Verbindung wird immer deutlicher.
Endingen am Kaiserstuhl -knapp 10.000 EW- waere die guenstigere Uebernachtungsmoeglichkeit in einem Hotel aus dem Jahr 1715 .. auch aus sprachlichen Gruenden bestimmt die bessere Wahl. Man wird sehen, wir sind frei und ungebunden.

Der Tourenbericht wird hier an dieser Stelle eingepflegt.

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Wie auch immer, mein Bestreben im Web ist NICHT zu moralisieren oder als Weltverbesserer aufzutreten, das koennte mir im Ruhestand egal sein, denn die paar Jahre werde ich bequem absitzen koennen - nee, es geht mir um das Wachruetteln, noch mehr um das Hinterfragen von fadenscheinigen Dingen, die letzten Endes nicht viel bringen. "Brauche ich das noch oder kann das weg?" Die Sache mit meiner Homepage soll eigentlich mit einem Augenzwinkern betrachtet sein, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, auch wenn die Meldungen zuweilen die Freude am Leben vermiesen, die uns so umfluten. DER OPTIMISMUS und der Blick nach vorne laesst Griesgraemigkeit und Rechthaberei in den Hintergrund treten und irgendwann einmal und vielleicht zu einem leichteren Leben anhalten..
..einige meiner Themen haben in den Medien bereits einen interessanten Nachhall erfahren - mehr wollte ich nicht erreichen. (Das ist allemal mehr als durch Wahlen oder Mitgliedschaft in dieser oder jener Organisation oder Partei auch nur denkbar gewese waere, das ist meine feste Meinung) Mir geht es ausschliesslich darum anzuregen und positiv zu beeinflussen, was aus meiner Sicht in Schieflage geraten zu sein scheint.

Gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter..







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Als "Uboot" habe ich mein bestes Grillbrot-Rezept "Champinale" veröffentlicht.. ein Geheimtipp!

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Beipackzettel oder Kleingedrucktes.. Ein Abenteuer der besonderen Art ! Bei mir wurde leichter Bluthochdruck festgestellt, mit 68 Jahren nicht ungewöhnlich. Also kam ein entsprechendes Medikament in Form winziger weißer Tabletten, die nun "regelmäßig" eingenommen werden sollen. Der Blutdruck steigt erfahrungsgemäß erst am Nachmittag an, um dann bis Mitternacht seinen Zenit zu haben - danach beruhigt sich das Ganze bis zum Morgen. Die alten Blutdruckmessgeräte sind dabei tauglicher als die elektrischen, zumindest nach der Genauigkeit der Messung. Ausser Krebswachstum ist im Beipackzettel alles drin, was an Nebenwirkungen auftreten KANN, eine unglaubliche Anzahl an möglichen Krankheitsbildern - das Risiko eine davon zu bekommen, scheint mir fast schlimmer zu sein, als der erhöhte Blutdruck selbst. (Solange dieser nicht dauerhaft über 150 zu 90 liegt, was bei mir knapp der Fall war, bei meiner Frau jedoch höher lag, die dabei eine Langzeitmessung verpasst bekam, die alle 20 Minuten aufzeichnete- interessant dabei war, dass die Werte sehr schwankten, aber letztlich zu hoch ausfielen, also nicht zu übergehen waren. Beispiel: Heute Morgen hatte ich 83 zu 138, 1 Std. später 94 zu 150, also doch ein halbes Tablettchen.) Das Ziel, so der Arzt, sei 120-140 oberer und 70-90 der unterer Blutdruck. Die Tablettchen hätten Langzeitwirkung von 24Std., so sagt er und die Dosierung liegt eben speziell in der Stärke der Erkrankung, die mehrfach gestaffelt bewertet wird. Ich bin immer noch für mich selbst verantwortlich, also messe ich nur noch zwischen 16 und 17 Uhr und entscheide dann, ob eine halbe Tablette nötig ist oder nicht. (1/2Std. dauert es, bis die Wirkung kommt) Wie gesagt, das ist meine persönliche Einschätzung der Lage, kein gesundheitlicher Tipp. Der Arzt ist wichtig, damit die Sache nicht außer Kontrolle gerät. Früher sagte man, daß der Blutdruck 100 plus Alter sei, was aber heute vehement abgestritten wird. Meine Frau und ich sind schon viele Jahre Blutspender, nur am Rande bemerkt und haben bislang noch keine Medikamente angeben müssen, - diese Tablette ist also neu für uns. Ich schreibe diese Kartusche aus dem Grunde, weil erhöhter Blutdruck nicht weh tut und so unbemerkt zum Schlaganfall oder Hirneinblutung führen kann. Wir sind Wanderer und gehen jeden Tag gut eine Stunde recht flott, machen täglich Gymnastik und essen und trinken moderat. An der Lebensführung liegt der Altershochdruck also eher nicht.. Mein Rat an die Leser dieser Zeilen: Wenn die Adern an der Handoberfläche oder an der Stirn stärker zutage treten, sollte man den Blutdruck messen lassen! (Ebenso bei ständigem Frösteln) Mein persönlicher Reim darauf ist die Tatsache, daß man im Alter kleiner wird, die Bandscheiben schrumpfen, so staut sich der ganze Körper ein wenig und somit auch die Blutgefäße. Nachlassende Elastizität derselben kommt dazu, was man z.B. auch an Krampfadern sehen kann, wenn die Venenpumpen nicht mehr so gut funktionieren. Ein weiteres Thema wären Gefäßablagerungen, die als weitere Risikofaktoren im Raum stehen. Der alte Römer Cato mit seinem weisen Spruch.. "Rem tene, verba sequentur!" In seinem Landgut Tusculum kannte er die Landwirtschaft und die geraden Worte wohl. .. wäre ein Politiker nach meinem Geschmack - oder doch nicht?!








2020 Kartusche: Meine Erkenntnis

Die Achtung vor der Natur, die Suche nach dem Verbindenden, sollte vor dem Trennenden stehen, die Suche nach den Gemeinsamkeiten uns Menschen selbstverständlicher sein, als die Suche nach dem Unterscheidenden, das der ewige Zwist der Glaubensgemeinschaften ist und der stete Grund für schlimmes Leid ..

*** Seltsame Dinge: "Predigt zum Totensonntag", eine Kartusche auf Reihenweck6 und eine Kartusche auf Rezepte für Zwei sind diesem Thema gewidmet.








2020 Kartusche: Haferflocken

(Die Guten)
Sättigen gut und halten vor, sie senken den Cholesterinspiegel, halten einen gesunden Blutzuckerspiegel und helfen bei Magen- und Darmproblemen, fördern schöne Haut und haben einen hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalt sowie an den enthaltenen Mineralstoffen und den Vitaminen B1 und E, für ein stabiles Immunsystem.
Man kann freilich auch ein Brot mit Haferflocken backen!
Ein ziemlich gutes und duftendes Brot wird das allemal..
(Mit dem heutigen Bäckermurks geben wir uns nicht zufrieden!)

Guten Appetit !

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2020 Kartusche: Kostenschwelle und Vernunft

Wir hören von der CO2 Steuer und fragen uns, weshalb davon der Flugbetrieb unbelastet bleiben soll, wir zahlen Kraftfahrzeugsteuer und wundern uns, weshalb SUVs und Pickups -trotz der sehr viel höheren Belastung der Verkehrswege und Verengung des Parkraumes so billig dahin kommen. Wir erfahren, daß man für Repräsentations- oder Dienstfahrzeuge (ich meine jene, die größer als nötig sind) keinen Obolus zahlen muß, ja der Größenwahn sogar steuerlich absetzbar ist.. und wundern uns, daß "der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor" nun tot ist, weil die ideologischen Träumer gemerkt haben, daß ein Akku keinesfalls umweltfreundlich ist, nimmt man alle Faktoren bis zur Recyclingfähigkeit zusammen. Der Umstieg auf Wasserstoff scheint plausibel, ist aber ebenfalls sehr energieintensiv, so daß von Umweltfreundlichkeit keine Spur mehr bleibt; die Größe und das Gewicht der heutigen Fahrzeuge wird immer mehr verschlingen und der Wahn, der Schnellste sein zu müssen. (Prestige und Beschleunigung und Markenideologie) Der Wert des Menschen sollte sich nicht länger über die Marke und den Preis eines Wagens nach aussen äußern, sondern durch seine fachliche, soziale oder menschliche Kompetenz - davon sind wir weiter entfernt als ehedem. Mir geht es nicht um Gleichmacherei, sondern um die Umwelt und unsere Lungen - es wird allerhöchste Zeit Signale zu setzen. Dazu gehört nicht alleine die Größe und Art des fahrbaren Untersatzes, sondern auch dessen Nutzung: Die Zahl derer, die jeden Meter innerorts fahren statt zu laufen, die Zahl derer, die ihre Kinder von der Bushaltestelle oder vom Bahnhof abholen ist nicht mehr Stand der Dinge: Das machen inzwischen ALLE. Dieser extreme Ziel- und Quellverkehr verschleißt nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Straßen sehr viel schneller und so kommen zusätzliche Kosten auf die Bewohner zu - vom Abrieb der Reifen und dem Ultrafeinstaub kann man längst schon nicht mehr absehen und auch nicht davon, daß die Flugbetriebe immer und immer schlimmer anwachsen - mit Bug- und Heckwellen, die man auf der Terrasse spüren kann. (70km vom Flughafen entfernt) Alles ohne Katalysator oder Feinstaubfilter! Schwarzer Rauch kommt aus dem Schornstein der Schreinerei - ohne Filter, Holzheizanlagen werden sogar noch bezuschußt.. (ohne Filter) Fasse ich alles zusammen, sind die Maßnahmen der Regierung schierer punktueller Aktionismus oder Förderung der jeweilig intervenierenden Industriesparte - mehr nicht. Die "Kids" werden immer schlapper, weil sie das Laufen nicht mehr gewohnt sind und ständig durch die Gegend gekarrt werden "müssen", um an diesem und jenem Event teilzuhaben. Die Kinder sind überbemuttert und deshalb zu 50% (wie ich gerade lese) mit psychischen Problemen belastet. Mein Rat an Leute, die zuviel Geld haben: Spendet es an soziale Organisationen und laßt euch öffentlich dafür ehren, denn das bringt viel mehr Ansehen, als mit einem Nobelhobel gegen die Verkehrsrichtung auf dem Bürgersteig zu parken. (seit langer Zeit ein deutlicher Trend, wenn das Aufmerksmkeitsheischen nicht mehr so recht funktioniert) Merke: Bescheidenheit und Vernunft und Umweltdenken wird als "klein klein" oder als "arm" eingestuft..
wir legen Fahrten zusammen und fahren so selten wie möglich mit dem kleinsten Wagen, der für zwei Personen ausreicht und fahren diesen, solange es irgend geht..
(Würden wir eine bessere Infrastruktur haben, hätten wir gar kein Auto nötig!)

Meine Idee wäre die Umlegung von Umweltsteuern auf kostenfreie Nahverkehre und nicht deren Verbringung in fremde Resorts, weil das keine Vernunftsteuer sondern einen Strafsteuer wäre. Noch haben wir das Neandertal nicht überwunden und wundern uns über die globalen Veränderungen, unvernünftig wie die Tiere, denen man den Wald abgeholzt hat!

Es tut mir leid, aber das musste ich einfach benennen, damit meine Kinder und Enkel eines Tages nicht sagen können: Du hast es gesehen und nichts gesagt, wie alle anderen.. (Noch kann ich artikulieren und das muß ganz einfach sein, auch wenn mir der Glaube an die Vernunft der Mitmenschen immer mehr abnimmt) Ich gehöre inzwischen zu den letzten Vermittlern der alten Zeit und dieser Verpflichtung muß ein wenig Genüge getan werden, auch wenn dies eher Ärger als Freunde einbringt.

Jeder hat so seine Prägungen aus früher Kindheit heraus - heute fiel mir ein, daß mir Strom, Plastik, die Farben Gelb und Grün und Hunde und auch Katzen eigentlich immer nahe gelegen haben. Menschenansammlungen niemals.

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"Uboot-Kartusche"

Ein paar Sinnsprüche.

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Haben und nichts geben, ist in manchen Fällen schlechter als stehlen.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916)

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Wer großzügig ist, wird öfter Glück haben, wer knausrig ist, dem wird Knausrigkeit widerfahren..

Meine eigene Lebenserfahrung.

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Mann mit zugeknöpften Taschen, Dir tut niemand was zulieb: Hand wird nur von Hand gewaschen; Wenn du nehmen willst, so gib!

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

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"Was ist das Leben? Es ist das Aufleuchten eines Glühwürmchens in der Nacht. Es ist der Hauch des Büffels im Winter. Es ist ein kleiner Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert."

Ein Häuptling der Blackfood-Indianer ( Crowfoot 1890)

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"Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche"

(Ha nnes Jae nicke, Schauspieler)

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Wie werden wohl die Sprüche unserer Weisen und Poeten klingen, wenn wir von den Aliens vollends übernommen worden sind?

(Unbekannt)

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Mach net bluß
(von Ludwig Nies)
Mach net bluß, wat annern mache,
Tou net, wat en jeder tout!
Freieweg besorg dei Sache,
Stracks-gradaus es recht un gout!
Tou dei Ranze selwer trage,
un marschier net stets am Schwanz!
Tapper guck dem Muß en't Aage;
un was sein muß, dat tou ganz!

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Neulich habe ich einen guten Sinnspruch gefunden, auf einem alten Wandteller:

Ein bißchen mehr Friede
und weniger Streit,
ein bißchen mehr Güte,
und weniger Neid,
ein bißchen mehr Wahrheit immerdar
und viel mehr Hilfe bei Gefahr.
Ein bißchen mehr Kraft und nicht so zimperlich,
und viel mehr Blumen
während des Lebens,
denn auf den Gräbern
sind sie vergebens !

***

„Das Geheimnis der Veraenderung besteht darin, die ganze Energie darauf zu konzentrieren, Neues aufzubauen, statt Altes zu bekaempfen.”

Sokrates

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"Eine Chronik schreibt nur derjenige, dem die Gegenwart wichtig ist" (Goethe)

"Wer die Vergangenheit nicht ehrt, verliert die Zukunft, wer seine Wurzeln vernichtet, kann nicht wachsen!"
(Hundertwasser)

(Dieses letzte Zitat nehme ich als Antwort auf Gender und Multikulti)