plaetzchenwolf - Mich Seite

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Ein wenig ueber mich :


Harald

Die Zeit hat sich gewandelt in den vielen Jahren, die mir denkend zurueck liegen.
Eigentlich ist technisch und gesellschaftlich kein Stein auf dem anderen geblieben.
Es liegt nicht an mir zu urteilen, ob man in den 1950iger Jahren
angenehmer leben konnte oder heute - im Jahr 2019.
Heute bin ich der Opa und das ist nicht leicht zu nehmen
oder nur mit der entsprechenden Portion Humor zu schultern.
-Das Alter ist nichts fuer Feiglinge-
Heute ist vieles leichter, manches aber auch sperriger
und vor allen Dingen deutlich weniger optimistisch geworden,
obwohl es den Leuten viel besser geht als frueher.
Man koennte meinen, dass mit wachsendem Wohlstand
auch der Neidkomplex groesser geworden zu sein scheint.
Nun lebe ich fast wie ein Fossil alter Tage,
umgeben von hochgebildeten Leuten, die auf mich herab sehen,
aber mehr als genug dumme Sachen veranstalten.
Frueher ging es nicht so studiert zu in der Bevoelkerung,
es wurden wohl aber auch weniger dumme Sachen gemacht:
Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.
Heute klingt alles "english" und akademisch,
ist aber immer noch der gleiche Murks,
nur viel komplizierter als ehedem - in allen Dingen.
Der Berg kreißte und gebar.. eine Maus?
Nicht so ganz, denn der Optimist, fuer den ich mich halte,
gewinnt letztlich immer,- das Lachen auf seiner Seite.



Die Enkelchen koennen mit meinen Erzaehlungen "von frueher"
so viel anfangen, wie mit einem Historiendrama.. nichts.

Heute lernt man wohl Algebra und Fremdsprachen vor der Uhr und dem Essen mit Messer und Gabel.

(Wieso ist das Besteck so stumpf und fleckig?)

Niemand interessiert die Bohne, wer die Vorfahren waren,
Bullemie-Learning und Ellenbogen, oft genug auch
die Herkunft (Protektion) sind angesagte Mittel
um den "Aufstieg" zu schaffen - der Rest zaehlt nicht mehr.
Selbst einfachste Hoeflichkeitsformen werden uebergangen,
wenn sich das nicht in einen persoenlichen Vorteil muenzt..

Im Alter von 69 Jahren muss man Mittler zwischen der alten und der neuen Zeit sein, Optimist und Mutspender, anders geht das nicht.
Das ist eigentlich der Hauptgrund, mich mit einer persoenlichen Webseite "aus dem Fenster zu lehnen", wie man das heute sagt.
Das hat sehr viel Zeit gebraucht, zumal ich als Spaeteinsteiger eigentlich noch nie etwas mit dem Internet zu tun hatte.
Es macht mir eine geradezu unbaendige Freude zu sehen,
dass sich so viele Besucher meiner Seiten eingefunden haben,
obwohl meine Intentionen eher ein wenig schwermuetig zur "guten alten Zeit" anhaengen,
deren Reste ich noch habe erleben duerfen.
Unser Dorf wird mir zunehmend fremder, je mehr wir "international" geworden sind.
Aber die Zeiten tun bekanntlich das, was sie immer schon taten: Sie aendern sich!

Ein paar Steckenpferde halten die Homepage am Laufen,
wo schon der Namenspatron vor 8 Jahren zuvor in die ewigen Jagdgruende entschwand,
der eigentlich auch der Anfang dieses Webauftrittes war.
Etwas Fotografie, meine Kochereien und die Weinbereitung
sind noch immer der Garant fuer ein Fortbestehen von "plaetzchenwolf.eu und .de",
nachdem wir allen Nachrichten entsagen:
Kein Radio, kein TV - nur der abendliche Pay-Film
und unsere "Vintage" - Stereokiste mit den LP's
und eine Menge Buecher sind der Unterhaltungsteil.
Trotzdem dringen noch einige Meldungen durch, wenn man Mails abholt und auf der Vorschau
der Mist ins Auge springt, an dem man nichts, aber auch rein gar nichts aendern kann.

Mir geht es ganz sicher nicht um eine Selbstdarstellung,
sondern darum Mut zu machen, Mut fuer ein neues Hobby,
Mut die Wahrheit zu sagen, Mut um Verdummung entgegen zu treten,
Mut und Hoffnung auf eine gute Zukunft fuer UNSERE Kinder und Enkel.

***

Danke fuer die Aufmerksamkeit und bleibt gesund und guter Dinge !

***

Typ 1951




Am Rande bemerkt.

Die Frage nach dem "woher kommt mein Name" oder "von welchen Leuten stamme ich ab" tritt heute so ganz und gar in den Hintergrund, ja sie wird fast rundweg abgelehnt. Dabei geht es mir -diesmal ganz persoenlich- eigentlich nur darum, mich selbst zu erkennen und zu ahnen, warum diese oder jene Eigenschaft in mir ist.

Bas Rhin
http: //postleitzahl.de.mapawi.com/frankreich/1/arrondissement-de-selestat-erstein/3/5/mussig/67600/37821/
www .stadte.co/frankreich/stadt_mussig_67600.html
Elsass
(Das deutet auf eine noch sehr viel aeltere Besiedlung hin, als untenstehend vermutet,
woher sich die Ausdruecke Wackes und Boche erhalten haben.)
www. facebook.com/pages/Mussig/103798029658533?fref=ts
Es ist wahrscheinlich, dass die Herkunft unseres Namens von Musikanten kommen könnte, die mit Napoleons Truppen durch Europa zogen. Namen sind Schall und Rauch. Bei den heutigen Formen des Zusammenlebens wird sich auch die Familienforschung erledigt haben, weil sich niemand mehr dafür interessiert. Diese Erkenntnis hat meine Nachforschungen einschlafen lassen, die bis zu einem Sir Cybrinna Asher im fruehen 18.Jhd. geführt hatten, der war bei der brit. Armee bei Hannover und hat seine Liebschaft, das Maedel Namens Hase sitzen lassen..

Wie auch immer, ich spreche fränkischen Dialekt, den Rudolf Dietz damals als "Missingsch" bezeichnete, also mit städtischem Einschlag. (Aus "Die schönsten Gedichte in Nassauischer Mundart" 1975 herausgegeben, Seite 13)


Uebrigens gibt es im Elsass eine Stadt mit dem Namen "Müssig" - sehr interessant - vermutlich ist der Ursprung unseres Familien-Namens dort zu suchen !

Diese Stadt im Elsass sollte fuer uns hier ein Wallfahrtsort werden, das ergibt sich von selbst. 3,5 Std. oder 329 Kilometer von uns entfernt geht noch, eine oder zwei Uebernachtung(en) ist aber mindestens noetig um einen Eindruck zu gewinnen. A3 - A67 - A5 Karlsruhe - Badenbaden - Offenburg abfahren von der Autobahn nach - Endingen am Kaiserstuhl - D424 nach Marckolsheim - Heidolsheim nach Müssig, 1150 Einwohner ist eigentlich keine Weltstadt. Baldenheim waere der naechst groessere Ort. Hessenheim heisst ein Ort in der Naehe. Aha. Hessen! Die Verbindung wird immer deutlicher.
Endingen am Kaiserstuhl -knapp 10.000 EW- waere die guenstigere Uebernachtungsmoeglichkeit in einem Hotel aus dem Jahr 1715 .. auch aus sprachlichen Gruenden bestimmt die bessere Wahl. Man wird sehen, wir sind frei und ungebunden.

Der Tourenbericht wird hier an dieser Stelle eingepflegt.

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Zum Thema meiner Abkunft bin ich auch weiter gekommen; meine Physiognomie ist halb Richtung "Holder", nach meinem Urgroßvater, dessen Hasenbratenrezept auf meinen Seiten rekapituliert wurde. (Holder, Hulda, Frau Holle, Erdgöttin, also vermutlich einer der ältesten Namen der Region) Mit den Müssigs habe ich schon optisch wenig Ähnlichkeit.. (Und halb Richtung Gleim, das war der Mädchenname meiner Oma - bei der Recherche bin ich bei dem Skyiners Cheftrainer Sebastian Gleim gelandet, der unserem Sohn sehr ähnlich sieht..)








Wie auch immer, mein Bestreben im Web ist NICHT zu moralisieren oder als Weltverbesserer aufzutreten, das koennte mir im Ruhestand egal sein, denn die paar Jahre werde ich bequem absitzen koennen - nee, es geht mir um das Wachruetteln, noch mehr um das Hinterfragen von fadenscheinigen Dingen, die letzten Endes nicht viel bringen. "Brauche ich das noch oder kann das weg?" Die Sache mit meiner Homepage soll eigentlich mit einem Augenzwinkern betrachtet sein, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, auch wenn die Meldungen zuweilen die Freude am Leben vermiesen, die uns so umfluten. DER OPTIMISMUS und der Blick nach vorne laesst Griesgraemigkeit und Rechthaberei in den Hintergrund treten und irgendwann einmal und vielleicht zu einem leichteren Leben anhalten.. Gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter..





Unheimliche Begebenheiten



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Als "Uboot" habe ich mein bestes Grillbrot-Rezept "Champinale" veröffentlicht.. ein Geheimtipp!

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"Uboot-Kartusche"

Ein paar Sinnsprüche.

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Haben und nichts geben, ist in manchen Fällen schlechter als stehlen.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916)

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Wer großzügig ist, wird öfter Glück haben, wer knausrig ist, dem wird Knausrigkeit widerfahren..

Meine eigene Lebenserfahrung.

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Mann mit zugeknöpften Taschen, Dir tut niemand was zulieb: Hand wird nur von Hand gewaschen; Wenn du nehmen willst, so gib!

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

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"Was ist das Leben? Es ist das Aufleuchten eines Glühwürmchens in der Nacht. Es ist der Hauch des Büffels im Winter. Es ist ein kleiner Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert."

Ein Häuptling der Blackfood-Indianer ( Crowfoot 1890)

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"Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche"

(Ha nnes Jae nicke, Schauspieler)

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Wie werden wohl die Sprüche unserer Weisen und Poeten klingen, wenn wir von den Aliens vollends übernommen worden sind?

(Unbekannt)

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Mach net bluß
(von Ludwig Nies)
Mach net bluß, wat annern mache,
Tou net, wat en jeder tout!
Freieweg besorg dei Sache,
Stracks-gradaus es recht un gout!
Tou dei Ranze selwer trage,
un marschier net stets am Schwanz!
Tapper guck dem Muß en't Aage;
un was sein muß, dat tou ganz!

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Neulich habe ich einen guten Sinnspruch gefunden, auf einem alten Wandteller:

Ein bißchen mehr Friede
und weniger Streit,
ein bißchen mehr Güte,
und weniger Neid,
ein bißchen mehr Wahrheit immerdar
und viel mehr Hilfe bei Gefahr.
Ein bißchen mehr Kraft und nicht so zimperlich,
und viel mehr Blumen
während des Lebens,
denn auf den Gräbern
sind sie vergebens !

*** Unheimliches ***

„Das Geheimnis der Veraenderung besteht darin, die ganze Energie darauf zu konzentrieren, Neues aufzubauen, statt Altes zu bekaempfen.”

Sokrates

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"Eine Chronik schreibt nur derjenige, dem die Gegenwart wichtig ist" (Goethe)

"Wer die Vergangenheit nicht ehrt, verliert die Zukunft, wer seine Wurzeln vernichtet, kann nicht wachsen!"
(Hundertwasser)

(Dieses letzte Zitat nehme ich als Antwort auf Gender und Multikulti)

Meine Erkenntnis

Die Achtung vor der Natur, die Suche nach dem Verbindenden, sollte vor dem Trennenden stehen, die Suche nach den Gemeinsamkeiten uns Menschen selbstverständlicher sein, als die Suche nach dem Unterscheidenden, das der ewige Zwist der Glaubensgemeinschaften ist und der stete Grund für Konflikte und Kriege und schlimmes Leid seit ewiger Zeit.







Orthografie Seltsamkeiten



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Der Unverbesserliche.

Man fragte mich:
Heißt’s fragte oder frug?
Ich sagte drauf:
Ich wähle immer fragte,
Da man ja auch statt sagte nicht spräch’ sug,
was schlecht dem Ohr und Sprachgebrauch behagte.

Der Andre sprach:
Ich werde draus nicht klug,
man sagt doch auch nicht schlagte oder tragte?
Ich sprach:
Ausnahmen sind nur schlug und trug;
doch tug, rug, zug und wug noch keiner wagte.

Nun wird der Zweifel, der bisher sie nagte
und plagte – und nicht etwa nug und plug –
behoben sein, ob richtig frug, ob fragte?

Der Andre sprach:
Sie haben recht, und schlug sich an die Stirn,
als ob ihm Licht nun tagte.
Verzeihen sie, dass ich so töricht frug.

(Der Verfasser ist leider unbekannt - ca 1900)

Das wäre mal ein Tipp an unsere heutigen Moderatoren in TV und Radio wert ? (habe ich getan)

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