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Wer F5 drückt, wird ein neues Bild aus einer ganz besondern Auswahl sehen können. Viel Spaß dabei !

Ein wenig ueber mich :


Harald

Die Zeit hat sich gewandelt in den letzten 60 Jahren, die mir denkend zurueck liegen.
Eigentlich ist technisch und gesellschaftlich kein Stein auf dem anderen geblieben.
Es liegt nicht an mir zu urteilen, ob man in den 1950iger Jahren
angenehmer leben konnte oder heute - im Jahr 2019.
Heute bin ich der Opa und das ist nicht leicht zu nehmen
oder nur mit der entsprechenden Portion Humor zu schultern.
Heute ist vieles leichter, manches aber auch sperriger
und vor allen Dingen deutlich weniger optimistisch geworden,
obwohl es den Leuten viel besser geht als frueher.
Man koennte meinen, dass mit wachsendem Wohlstand
auch der Neidkomplex groesser geworden zu sein scheint.
Nun lebe ich fast wie ein Fossil alter Tage,
umgeben von hochgebildeten Leuten, die auf mich herab sehen,
aber mehr als genug dumme Sachen veranstalten.
Frueher ging es nicht so studiert zu in der Bevoelkerung,
es wurden wohl aber auch weniger dumme Sachen gemacht:
Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.
Heute klingt alles "english" und akademisch,
ist aber immer noch der gleiche Murks,
nur viel komplizierter als ehedem - in allen Dingen.
Der Berg kreißte und gebar.. eine Maus?
Nicht so ganz, denn der Optimist, fuer den ich mich halte,
gewinnt letztlich immer,- das Lachen auf seiner Seite.

Ich nehme mal das einfache Beispiel "Pendeln"-
frueher ist man mit der Bahn "auf Arbeit" gefahren,
konnte in der Bahnhofskneipe nach Feierabend noch ein Glas Bier trinken bis der Zug kam.
(Dort gab es selbstverstaendlich eine Toilette)
Und heute?
Jeder faehrt mit dem eigenen Wagen in den Stau,
gibt ein Schweinegeld dafuer aus und ist schon durch
die taegliche Pendelei fix und fertig,
weil das alles viel laenger dauert als die Bahn plus Gaststaettenbesuch..
(Im Auto ist keine Toilette, -hoffentlich- kein Bier, keine frische Luft)
Bank- und Autohaus reiben sich die Haende,
denn bei jeder Unaufmerksamkeit wird es richtig teuer!

Ich war mit dem Auto Fern- und Schichtdienstpendler und brauchte
gut 2 Stunden zuhause, bis wieder auf privat geschaltet war..
..meistens war der Wagen schneller kaputt als abbezahlt,
was nicht unbedingt zufrieden machte:
Morgens im Dunkeln starten, 2 Std. einfache Fahrzeit einkalkulierend,
8,5 Std. speditive Arbeit, Abends die gleiche Tour zurueck und das meistens schon im Dunkeln..

Was gegen frueher besser ist, fragt man sich schon manchmal:
Das Lohnniveau in der Stadt war schon immer deutlich besser,
so goennte man sich einen Urlaub,- bis Weihnachten waren Schecks einzuloesen.
Der Erholungswert war schon nach der 1. Arbeitswoche wieder dahin.

Die Kinder kamen und wurden gross, bald standen sie auf eigenen Fuessen und.. sie pendeln.

Die Enkelchen koennen mit meinen Erzaehlungen "von frueher"
so viel anfangen, wie mit einem Historiendrama.. nichts.

Heute lernt man wohl Algebra und Fremdsprachen vor der Uhr und dem Essen mit Messer und Gabel.

(Wieso ist das Besteck so stumpf und fleckig?)

Niemand interessiert die Bohne, wer die Vorfahren waren,
Bullemie-Learning und Ellenbogen, oft genug auch
die Herkunft sind angesagte Mittel
um den "Aufstieg" zu schaffen - der Rest zaehlt nicht mehr.
Selbst einfachste Hoeflichkeitsformen werden uebergangen,
wenn sich das nicht in einen persoenlichen Vorteil muenzt..

Im Alter von 68 Jahren muss man Mittler zwischen der alten und der neuen Zeit sein, Optimist und Mutspender, anders geht das nicht.
Das ist eigentlich der Hauptgrund, mich mit einer persoenlichen Webseite "aus dem Fenster zu lehnen", wie man das heute sagt.
Das hat sehr viel Zeit gebraucht, zumal ich als Spaeteinsteiger eigentlich noch nie etwas mit dem Internet zu tun hatte.

***

Ein paar Steckenpferde halten die Homepage am Laufen,
wo schon der Namenspatron vor 7 Jahren zuvor in die ewigen Jagdgruende entschwand,
der eigentlich auch der Anfang dieses Webauftrittes war.
Etwas Fotografie, meine Kochereien und die Weinbereitung
sind noch immer der Garant fuer ein Fortbestehen von "plaetzchenwolf.eu und .de",
nachdem wir allen Nachrichten entsagen:
Kein Radio, kein TV - nur der abendliche Pay-Film
und unsere "Vintage" - Stereokiste mit den LP's
und eine Menge Buecher sind der Unterhaltungsteil.
Trotzdem dringen noch einige Meldungen durch, wenn man Mails abholt und auf der Vorschau
der Mist ins Auge springt, an dem man nichts, aber auch rein gar nichts aendern kann.
Weder mit noch ohne Wahlteilnahme.
Deshalb ist das Thema Politik nach der laengeren "Geschichtlichen Exkursion" beendet,
die aus Neugier auf den Wanderungen in uraltem Besiedlungsgebiet des Taunus begann:
Wie lebten die Leute zu alten Tagen?
Im Geschichtsunterricht war immer nur von "Schlachten", Kriegen und Herrschern, Jahreszahlen zu hoeren -
und das auch nur "epochal" geboten,
mit gefaerbten Darstellungen - ohne die "Gemeinen" auch nur zu erwaehnen.
Nach und nach entstanden weitere kleine Themenfelder,
die ganz einfach aufgenommen werden "mussten".
"Buntheit" ist nicht immer nur "Multikulti", was uns hier nicht gefaellt.
(Keinesfalls aus einem "Vorurteil" heraus, sondern aus entsprechenden Erfahrungswerten)
Man treibt es heute so bunt, dass diese Dinge schon weh tun.
(Als parteiloser Basisdemokrat steht man auf verlorenem Posten, weil die Strategen, Seilschaftler, Lobbyisten heute das Sagen haben.)
Mir geht es ganz sicher nicht um eine Selbstdarstellung,
sondern darum Mut zu machen, Mut fuer ein neues Hobby,
Mut die Wahrheit zu sagen, Mut um Verdummung entgegen zu treten,
Mut und Hoffnung auf eine gute Zukunft fuer UNSERE Kinder und Enkel.

***

Danke fuer die Aufmerksamkeit und bleibt gesund und guter Dinge !

***



Mach net bluß
(von Ludwig Nies)
Mach net bluß, wat annern mache,
Tou net, wat en jeder tout!
Freieweg besorg dei Sache,
Stracks-gradaus es recht un gout!
Tou dei Ranze selwer trage,
un marschier net stets am Schwanz!
Tapper guck dem Muß en't Aage;
un was sein muß, dat tou ganz!

***

Neulich habe ich einen guten Sinnspruch gefunden, auf einem alten Wandteller:

Ein bißchen mehr Friede
und weniger Streit,
ein bißchen mehr Güte,
und weniger Neid,
ein bißchen mehr Wahrheit immerdar
und viel mehr Hilfe bei Gefahr.
Ein bißchen mehr Kraft und nicht so zimperlich,
und viel mehr Blumen
während des Lebens,
denn auf den Gräbern
sind sie vergebens !

***

„Das Geheimnis der Veraenderung besteht darin, die ganze Energie darauf zu konzentrieren, Neues aufzubauen, statt Altes zu bekaempfen.”

Sokrates

In diesem Sinne will ich 2020 weiter machen..

Typ 1951

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www. l-camera-forum.com/topic/114993-porsche-diesel/page/2/




Am Rande bemerkt.

Die Frage nach dem "woher kommt mein Name" oder "von welchen Leuten stamme ich ab" tritt heute so ganz und gar in den Hintergrund, ja sie wird fast rundweg abgelehnt. Dabei geht es mir -diesmal ganz persoenlich- eigentlich nur darum, mich selbst zu erkennen und zu ahnen, warum diese oder jene Eigenschaft in mir ist.

Bas Rhin
http: //postleitzahl.de.mapawi.com/frankreich/1/arrondissement-de-selestat-erstein/3/5/mussig/67600/37821/
www .stadte.co/frankreich/stadt_mussig_67600.html
Elsass
(Das deutet auf eine noch sehr viel aeltere Besiedlung hin, als untenstehend vermutet,
woher sich die Ausdruecke Wackes und Boche erhalten haben.)
www. facebook.com/pages/Mussig/103798029658533?fref=ts
Es ist wahrscheinlich, dass die Herkunft unseres Namens von Musikanten kommen könnte, die mit Napoleons Truppen durch Europa zogen. Namen sind Schall und Rauch. Bei den heutigen Formen des Zusammenlebens wird sich auch die Familienforschung erledigt haben, weil sich niemand mehr dafür interessiert. Diese Erkenntnis hat meine Nachforschungen einschlafen lassen, die bis zu einem Sir Cybrinna Asher im fruehen 18.Jhd. geführt hatten, der war bei der brit. Armee bei Hannover und hat seine Liebschaft, das Maedel Namens Hase sitzen lassen..

Wie auch immer, ich spreche fränkischen Dialekt, den Rudolf Dietz damals als "Missingsch" bezeichnete, also mit städtischem Einschlag. (Aus "Die schönsten Gedichte in Nassauischer Mundart" 1975 herausgegeben, Seite 13)


Uebrigens gibt es im Elsass eine Stadt mit dem Namen "Müssig" - sehr interessant - vermutlich ist der Ursprung unseres Familien-Namens dort zu suchen !

Diese Stadt im Elsass sollte fuer uns hier ein Wallfahrtsort werden, das ergibt sich von selbst. 3,5 Std. oder 329 Kilometer von uns entfernt geht noch, eine oder zwei Uebernachtung(en) ist aber mindestens noetig um einen Eindruck zu gewinnen. A3 - A67 - A5 Karlsruhe - Badenbaden - Offenburg abfahren von der Autobahn nach - Endingen am Kaiserstuhl - D424 nach Marckolsheim - Heidolsheim nach Müssig, 1150 Einwohner ist eigentlich keine Weltstadt. Baldenheim waere der naechst groessere Ort. Hessenheim heisst ein Ort in der Naehe. Aha. Hessen! Die Verbindung wird immer deutlicher.
Endingen am Kaiserstuhl -knapp 10.000 EW- waere die guenstigere Uebernachtungsmoeglichkeit in einem Hotel aus dem Jahr 1715 .. auch aus sprachlichen Gruenden bestimmt die bessere Wahl. Man wird sehen, wir sind frei und ungebunden.

Der Tourenbericht wird hier an dieser Stelle eingepflegt.

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Wie auch immer, mein Bestreben im Web ist NICHT zu moralisieren oder als Weltverbesserer aufzutreten, das koennte mir im Ruhestand egal sein, denn die paar Jahre werde ich bequem absitzen koennen - nee, es geht mir um das Wachruetteln, noch mehr um das Hinterfragen von fadenscheinigen Dingen, die letzten Endes nicht viel bringen. "Brauche ich das noch oder kann das weg?" Die Sache mit meiner Homepage soll eigentlich mit einem Augenzwinkern betrachtet sein, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, auch wenn die Meldungen zuweilen die Freude am Leben vermiesen, die uns so umfluten. DER OPTIMISMUS und der Blick nach vorne laesst Griesgraemigkeit und Rechthaberei in den Hintergrund treten und irgendwann einmal und vielleicht zu einem leichteren Leben anhalten..
..einige meiner Themen haben in den Medien bereits einen interessanten Nachhall erfahren - mehr wollte ich nicht erreichen. (Das ist allemal mehr als durch Wahlen oder Mitgliedschaft in dieser oder jener Organisation oder Partei auch nur denkbar gewese waere, das ist meine feste Meinung) Mir geht es ausschliesslich darum anzuregen und positiv zu beeinflussen, was aus meiner Sicht in Schieflage geraten zu sein scheint.

Gestern standen wir vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter..










Beipackzettel oder Kleingedrucktes.. Ein Abenteuer der besonderen Art ! Bei mir wurde leichter Bluthochdruck festgestellt, mit 68 Jahren nicht ungewöhnlich. Also kam ein entsprechendes Medikament in Form winziger weißer Tabletten, die nun "regelmäßig" eingenommen werden sollen. Der Blutdruck steigt erfahrungsgemäß erst am Nachmittag an, um dann bis Mitternacht seinen Zenit zu haben - danach beruhigt sich das Ganze bis zum Morgen. Die alten Blutdruckmessgeräte sind dabei tauglicher als die elektrischen, zumindest nach der Genauigkeit der Messung. Ausser Krebswachstum ist im Beipackzettel alles drin, was an Nebenwirkungen auftreten KANN, eine unglaubliche Anzahl an möglichen Krankheitsbildern - das Risiko eine davon zu bekommen, scheint mir fast schlimmer zu sein, als der erhöhte Blutdruck selbst. (Solange dieser nicht dauerhaft über 150 zu 90 liegt, was bei mir knapp der Fall war, bei meiner Frau jedoch höher lag, die dabei eine Langzeitmessung verpasst bekam, die alle 20 Minuten aufzeichnete- interessant dabei war, dass die Werte sehr schwankten, aber letztlich zu hoch ausfielen, also nicht zu übergehen waren. Beispiel: Heute Morgen hatte ich 83 zu 138, 1 Std. später 94 zu 150, also doch ein halbes Tablettchen.) Das Ziel, so der Arzt, sei 120-140 oberer und 70-90 der unterer Blutdruck. Die Tablettchen hätten Langzeitwirkung von 24Std., so sagt er und die Dosierung liegt eben speziell in der Stärke der Erkrankung, die mehrfach gestaffelt bewertet wird. Ich bin immer noch für mich selbst verantwortlich, also messe ich nur noch zwischen 16 und 17 Uhr und entscheide dann, ob eine halbe Tablette nötig ist oder nicht. (1/2Std. dauert es, bis die Wirkung kommt) Wie gesagt, das ist meine persönliche Einschätzung der Lage, kein gesundheitlicher Tipp. Der Arzt ist wichtig, damit die Sache nicht außer Kontrolle gerät. Früher sagte man, daß der Blutdruck 100 plus Alter sei, was aber heute vehement abgestritten wird. Meine Frau und ich sind schon viele Jahre Blutspender, nur am Rande bemerkt und haben bislang noch keine Medikamente angeben müssen, - diese Tablette ist also neu für uns. Ich schreibe diese Kartusche aus dem Grunde, weil erhöhter Blutdruck nicht weh tut und so unbemerkt zum Schlaganfall oder Hirneinblutung führen kann. Wir sind Wanderer und gehen jeden Tag gut eine Stunde recht flott, machen täglich Gymnastik und essen und trinken moderat. An der Lebensführung liegt der Altershochdruck also eher nicht.. Mein Rat an die Leser dieser Zeilen: Wenn die Adern an der Handoberfläche oder an der Stirn stärker zutage treten, sollte man den Blutdruck messen lassen! Mein persönlicher Reim darauf ist die Tatsache, daß man im Alter kleiner wird, die Bandscheiben schrumpfen, so staut sich der ganze Körper ein wenig und somit auch die Blutgefäße. Nachlassende Elastizität derselben kommt dazu, was man z.B. auch an Krampfadern sehen kann, wenn die Venenpumpen nicht mehr so gut funktionieren. Ein weiteres Thema wären Gefäßablagerungen, die als weitere Risikofaktoren im Raum stehen. Der alte Römer Cato mit seinem weisen Spruch.. "Rem tene, verba sequentur!" In seinem Landgut Tusculum kannte er die Landwirtschaft und die geraden Worte wohl. .. wäre ein Politiker nach meinem Geschmack - oder doch nicht?!








2020 Kartusche: Meine Erkenntnis

Die Achtung vor der Natur, die Suche nach dem Verbindenden, sollte vor dem Trennenden stehen, die Suche nach den Gemeinsamkeiten uns Menschen selbstverständlicher sein, als die Suche nach dem Unterscheidenden, das der ewige Twist der Glaubensgemeinschaften ist und der stete Grund für schlimmes Leid ..

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