Landfotografie


Hessewahl


Ein Rezept fuer 4 Personen.
Ein "etwas anderes" Essen, mit dem bei mir die Grillsaison eroeffnet wird,
(1.1.2009) darf ich euch heute vorstellen!

Man gebe den Inhalt einer 850ml Dose Ravioli mit "Fleisch in der Sauce" - nicht die billige Sorte -
und den eines Glases schwarze Oliven ohne Kern
in eine hoehere Mixerschuessel, zerkleinere alles mit dem "Zauberstab".
Nun folgt der Inhalt (850ml) "gewuerfelte Karotten", der zuvor abtropfen lassen wurde.
An Gewuerzen: 1 EL Jodsalz, 1 EL schwarzen groben Pfeffer, 1 EL Thymian und 1/4 Tasse gutes Olivenoel,
das prima emulgiert.
Nochmal gut durchmixen und in eine saubere schoene Schuessel umfuellen.
Garniert wird diese Beilage (in der Schuessel) mit hartgekochten Eiern,
die vertikal geviertelt und vorsichtig als halbe (!) Eihaelften am Rand garniert werden.
Das Auge ist ja bekanntlich mit...

Der Thymian war in getrockneten Zustand, deshalb sollte die Beilage gut 1Std durchziehen.

Der Grill wird mit groben 1a Bratwuersten bestueckt und (pro Person 2 gerechnet),
die dann in aller Ruhe "zustossen" koennen.

Die Zusammensetzung dieser Beilage erraet wohl kaum einer...

Einfach, schnell und gut!


Alternativ-Essen fuer 2 Personen "Bronco"


Man nehme 1kg Stangenbohnen oder auch Buschbohnen, die zuerst von Faeden
und von den kl. Enden befreit werden. Je nach Dicke in mehr oder weniger
kurze Stueck schneiden und mit einer grob in Scheiben geschnittenen Zwiebel
und 3 Knoblauchzehen in den Topf geben, zu 3/2 des Inhalts mit Wasser befuellen.
Einen knappen EL Salz, 2 EL Bohnenkraut zugeben. Nun 4-500gr fertiges Gyros
auflegen und 4 geschaelte und gewuerfelte Kartoffeln darauf- Deckel schliessen.
Ankochen und herabschalten auf halbe Kraft. Alles gut unterheben.
Nach ca 30 Minuten ist das Essen fertig und kann serviert werden.
Ein kraeftiger und schmackhafter Bohnentopf.
Guten Appetit..

Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.




underconstruction

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***



Kartuschen - Thema: Ziergraeser, Einkaufstipp

Wir hatten vor, unseren Garten
mit den neuen modernen Ziergraesern oder Schilfarten zu versehen,
damit der haessliche Anblick des Nachbargrundstuecks gemildert wird.
Diese Graeser werden von 1mtr, 1,5mtr, 2mtr und 2,5mtr bis zu 3,5mtr hoch!
Es lohnt sich also, diese ganz gezielt einzusetzen.
Die Preise sind nicht gerade gering, weil dann doch einige Straeucher zusammen kommen,
um einen missliebigen Grenzzaun zu verdecken.
Wir hatten Glueck:
Im November ziehen sich die Graeser zurueck, sie sehen nicht mehr so ansehnlich aus,
sind im Markt kaum mehr zu verkaufen - und deshalb werden sie preisreduziert angeboten.
Wir haben alle fuer die Haelfte des vorherigen Kaufpreises bekommen -
mit einer sehr freundlichen und kompetenten Beratung im Gartencenter (Limburg, Staffelerstr)
Durch diese Beratung wurden Enttaeuschungen vermieden,
die durch nicht oder nicht ganz winterharte Pflanzen gekommen waeren..
Wir haben 14 Pflanzen gekauft und viel Geld gespart,
weil die Kunden "Augenmenschen" sind
und weniger attraktive Ware nicht kaufen,
nicht mal zum halben Preis !
Wie auch immer, unsere erbeuteten Graeser sind in verschiedenen Sorten
und koennen sich bis zum Fruehjahr akklimatisieren und sofort loslegen.

(Die im Fruehsommer gekauften dagegen sind in voller Pracht im Topf angeboten
und muessen sich dann daheim eingepflanzt, erst einmal erholen
und schwaecheln - bis sich sich nach relativ kurzer Zeit in die Winterruhe verabschieden..)



Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







***





Willkommen auf der 3. Seite Graeveneck !


(Unser Wohnort, ein Dorf mit ca 900 Einwohnern im Taunus, an der Lahn)



http://www.maptier.de/routenplaner.php?c=27959_Graeveneck

Es gibt immer wieder was Neues- und wer weiss,
was uns auf dieser Seite spaeter noch so alles erwarten wird!
Wir reden mit einigen Leuten unterwegs ganz spontan,
was man frueher Dorfklatsch nannte.
Eigentlich ist das heute eher ein "Schlafstaedten-Plausch",
weil das Dorfleben in einem vorstaedtischen Charakter gewichen ist,
mit ein paar Schrebergaerten, die auch immer weniger werden.
So mancher "Kuenstler" tuermt Geroell auf und freut sich - naja,
wem's gefaellt, manche wollen doch eher etwas verkaufen
und wollen deshalb in Vereinen Fuss fassen.
Beides ist nicht mein Ding, weil der Ruhestand unabhaengig macht.
Ein schoener Luxus:
Meine Seite wird niemals fuer irgendwelche Reklame eingesetzt werden,
auch nicht fuer Lebenskuenstler.
Das Geborgenheitsgefuehl in einem kleinen Ort zu leben,
fern der Arbeitsstaette mit ihrem Druck und Stress,
wird immer verlockender, je groesser der Druck in der Stadt wird.
Hier bei uns ist die Ruhe noch heilig.
(Zumindest fuer die meisten Leute)
Kommunikation ist sehr wichtig, deshalb ist der Plausch und das Internet mir so lieb geworden.

Ende des Vorwortes.

Erstaunlich finde ich, dass sich der Umweltschutzgedanke beim Flug- und Strassenverkehr nicht durchsetzen will - bei uns auf dem Dorf gibt es Kandidaten, die zigmal am Tag mit dem Auto fahren, obwohl sie laengst in Rente sind. Entweder fahren die fuer jeden M aggiwuerfel extra oder fahren eine Hacke und Korb spazieren.. man weiss es nicht. Eigentlich koennten diese Leute einen "Shuttle-Service" aufbauen, dann koennten Bahn und Bus eingespart werden.. Diese Personen fahren immer, bei jedem Wetter und scheinbar ziellos umeinand', mit dem Auto oder altem Traktor bis zum ehem. US-Transporter aus der Zeit des WKII - bevorzugt auf Feldwegen, wo auch die Jagdpaechter und Nabu-Freunde jeden Meter fahren, selbst zum Sportplatz und zu Bus und Bahnstation wird gefahren. Ueber die kreuz-und-quer-Parkerei habe ich mich eigentlich schon ausgelassen, dennoch darf an dieser Stelle der Wink an die Gemeindeverwaltung gesetzt sein, dass man hier ordentlich viel Geld abgreifen und so zur Verkehrssicherheit beitragen koennte.

Die gesellschaftlichen Veraenderung bringen Waesche auf den Leinen am "heiligen Sonntag", zuweilen als arge optischen Kontamination fuer die Nachbarn oder Passanten.

Deutlich verbessert hat sich die Freude am Plauschen, was mit dem Tratsch nichts mehr zu tun hat:
Es ist eher eine Anteilnahme am Mitbewohner des Dorfes, den man -mehr oder weniger gut- kennt.
Das verbessert die Lebensqualitaet allemal, weil auch schon mal kleine Hilfsleistungen vermittelt werden koennen. Wenn einer auf den anderen schaut, dann ist deutlich mehr Sicherheit und Vorbeugemassnahme gegen Einbruch, Diebstahl und soziale Vereinsamung getan. Es ist sehr wichtig in einem Dorf, das sich im Lauf der Jahrhunderte immer und immer veraendert hat und anpassen musste, dass man ein Gemeinsamkeitsgefuehl durch den selbstverstaendlichen Gruss staerkt. Die Konkurrenzsituation der Menschen in den Vereinen wird das eher nicht schaffen. Durch diesen selbstverstaendlichen Gruss zeigt man die Achtung und Beachtung vor und zu dem Gegenueber auf althergebrachte Weise. Sicher mag nicht jeder jeden leiden, das liegt in der Natur der Sache - Hilfe sollte aber selbstverstaendlich sein, wenn diese gebraucht wird. Leider kann man weder Separatismus noch Neid verhindern, auch das ist wohl dem Menschen inne.

An dieser Stelle moechte ich anregen, dass mit den Leerstaenden an Haeusern und vor allen Dingen Schuppen und Scheunen etwas passieren muss..
Man koennte am besten neuen Wohnraum schaffen oder diese Dinge abreissen und als freie Grundstuecke verkaufen. Hier sind die Baubehoerden gefragt, neue Wege zu erarbeiten !
(Die Zeiten haben sich geaendert, die Landwirtschaft ist eine vollkommen andere geworden, die Bewohner der Orte haben neue Einkommensquellen gefunden)

Die "Kommunen" (Gemeinden) sollten neu zusammen gelegt werden,
am besten den naechsten Stadtverwaltungen zugeschlagen sein.
Das wird deutlich zur pecuniaeren Entlastung der Bewohner und des Landes fuehren.
So muss eine grundlegende Neuordnung erfolgen, die auch Stellen- und deren Dotierungen deutlich herab nivelliert. Das darf kein Tabu-Thema sein, denn mit den so freiwerdenen Resourcen kann man die Neugestaltung der Orte locker finanzieren.

Wir schreiben den 30. 3. 2018, Karfreitag und was sieht mein Blick aus dem Fenster? Gleich mehrfach haengt die Waesche auf den Leinen in den Gaerten.. irgendwie war das damals anders..

Am "Karsamstag" werden "Ostergaertchen" gemacht - wo ich gerne mal gewusst haette, wer sowas macht. Junge Leute sind das bestimmt nicht mehr, zumindest nicht in der heutigen Zeit. Angetrunkene werden es sein, die Pylonen von Baustellen entfernen und woanders aufstellen, alten Leuten schwere Blumenpoette wegnehmen und weit ab verschleppen. (Die werden andere Leute beauftragen muessen, um diese Sachen wieder an die richtige Stelle zu bringen, meistens bleiben diese Dinge lange stehen) Diesen seltsamen Brauch halte ich fuer ueberkommen, weil Sachbeschaedigungen und gefaehrliche Eingriffe in den Wegeverkehr nicht lustig sind, Manipulationen an Fahrzeugen sind teuer und zuweilen (Reifendruck) lebensgefaehrlich. Vielleicht sollten ein paar beherzte Leute diese Nacht wachen und die Taeter enttarnen und anzeigen?

April 2018, eine Gruppe junger Maenner geht am Haus vorbei und unterhaelt sich - bei meinem leichten Morgenschlaf werde ich wach und schaue aus dem Fenster. Sie reden ruhig in Hochdeutsch, keine Spur mehr von Platt oder Dialekt. Diese Gruppe kam wohl aus dem neueroeffneten Gasthaus zum Lahnfelsen, das -wie fast alle ehemaligen deutschen Lokalitaeten- an Fremde verpachtet wurde. (Griechen?) Immerhin haben "wir" im Dorf endlich wieder eine Gastronomie zu bieten, die wohl auch modernisiert worden ist. (Besonders interessant fuer Besucher von weit her, die eine Uebernachtungsmoeglichkeit suchen, -auch im benachbarten Wirbelau ist eine solche Gaststaette -zum Lahntal- ein Hallo nach Kanada!)

Man muss wohl studiert haben, um eine solche Formulierung zu packen:

"Bekanntmachung Gemeinde Weinbach
Gemaess Paragraph 58 Abs. 1 , 5 HGO lade ich im Benehmen mit dem Gemeindevorstand die Mitglieder der Gemeindevertretung der Gemeinde Weinbach zur 14. oeffentlichen Sitzung fuer
Donnerstag, den 19.04.2018, 19:30 Uhr
in das Sitzungszimmer der Gemeinde Weinbach im Rathaus ein. "

Hier auf dem Dorf ist was los!
Sowie schoenes Wetter ist, kommen sie wieder, unsere Herumbrummer mit Hobbytraktoren, Motorraedern, Wohnmobilen, Cabrios und Sportwagen aller Art, viele mit "getunten" Auspuffanlagen und aufgedrehten Stereoanlagen. Quads und Kanu-Transportern - obendrueber brausen Sportflieger, dazu bellen die vielen neuen Kleinsthunde in aggressiver Manier, von denen immer mehr Frauen gleich zwei Stueck halten. Ein Krach wie auf dem Jahrmarkt oder wie damals, als die US-Panzer (1960iger Jahre) durchgedonnert sind und dazu bimmelt der Schrottsammler und der Metzger und das Baeckerauto, andere parken aus Jux und Dollerei ihre Vorzeigestuecke auf der Strasse um, damit alles gut gesehen wird. Die Voegel sind ebenfalls wie wild dabei, ihr Brutgeschaft -lautstark- zu vollziehen. ES IST FRUEHLING und 25-28 Grad an diesem 20. April 2018 Freitag, am fruehen Nachmittag, wo sich offenbar viele Leute frueher frei genommen haben. Die Rasenmaeher unterlegen dieses Konzert - wir werkeln wie verrueckt seit Tagen im Garten - Wo ist das Eis-Auto?

Am Wochenende ist so viel Verkehr wie in der Stadt!

Die Zahl der ueber 80-Jaehrigen hat sich vervielfacht, wenn man die Zahlen aus dem Jahr 1960 zugrunde legt. Die Leute werden immer aelter, trotz verseuchter Umwelt, wie die Gr uenen das formulieren. Wenn ich mir Bilderserien des Weiltal-Marathons ansehe, sind wohl 3/4 der Mitmacher aus dem Altenheim ausgebuechst - eine interessante Entwicklung !

Die Kinder kennen die kleinen Baeche mit ihren verborgenen Spielplaetzen aber wohl noch, in denen so herrlich im Matsch gespielt werden kann. (Waeschbach, untere Sichelbach)
Diese Spielecken sind fuer die gesunde Entwicklung der "Kids" sehr wichtig, wie wir anhand unserer drei Enkelkinder sehen koennen, die wir gerne dorthin begleiten, wenn sie zu Besuch kommen.

Wir gehen die grosse Runde von Graeveneck ueber den Fuerfurter Weiher durch das Dorf, um den Friedhof herum ueber die beiden Zufahrtsstrassen in den Wiedschen Wald, retour ueber die beiden Aussiedlerhoefe des Herrenfeldes nach Hause. Unterwegs haben wir 4 (!) laengere Gespraeche, 2 mit Graeveneckern, 2 mit Fuerfurtern - die man wohl an Dorftratsch bezeichnen koennte. Irgendwo zwischen Austausch, Neugier und Teilnahme, bauen diese zwischenmenschlichen Beziehungen auf. Ganz besonders alte Leute sind sehr dankbar dafuer, dass sie noch immer "fuer voll" genommen werden und am Leben anderer teilhaben duerfen. Ich mag das und bin immer dabei, wenn es um "Reklame" fuer solche Babbeleien geht. Das unterscheidet -ganz siginifikant- Staedter von Dorfbewohnern ! Die Themen? Ach, die gehen von der Gesundheit ueber Nachbarn, vom Wetter bis Politik, vom Garten oder seltsame Dinge der Kommunalverwaltung bis zu Kochrezepten.. man erfaehrt wer sich scheiden lies, wer gestorben ist und wer wo welches Haus gekauft oder verkauft hat - es ist alles dabei. Klar, die kleine Wandertour hat sich dadurch zeitlich verdoppelt - aber was macht das schon? Nebenbei haben wir fuer die naechste 20km Wandertour geuebt und bleiben in Form. Andere fahren mit dem Oldtimer-Traktor vorbei und gruessen mich trotz meiner Zeilen im Web, die inzwischen doch schon viele Leute zu kennen scheinen, besonders freundlich !
(An dieser Stelle einen freundlichen Gruss zurueck - ich "besitze" zwar nur "virtuelle" Traktoren, davon aber eine ganze Menge auf meinen Seiten, die ich deshalb mache: Warum soll von unserem Dorf nichts im Web zu finden sein? Also geht es bei mir unverdrossen weiter, auch wenn in Graeveneck nicht gerade weltbewegende Dinge passieren -zum Glueck!)

In unserem sympathischen Dorf ist immer was los, auch wenn es auf den ersten Blick ziemlich "tot" ausschaut- die Leute fahren eben lieber, als dass sie laufen - koennte man denken. Wir treffen jedoch immer wieder Wagemutige, die tatsaechlich auf eigenen Fuessen unterwegs sind, denn auf Breitreifen. Man sieht alte Maenner mit alten Traktoren, die sich hupend nach der Ausfahrt verabschieden, den leckeren Dunst hat man noch lange in der Nase - ab und an heizt ein "Huehnerschreck" (Motorrad) vorbei, zuweilen ebenfalls in Pulks - der alte Fritz als Cowboy - Helfer der Pferdefrau, so trappeln 4 Pferde von Koppel zu Koppel - die total angestiegene Freude an seltsamen Zwerghunden, die man in 2er Anordnungen am liebsten hat, weil die einen so schoenen Chor bilden - bis sie vor lauter Hysterie heiser geworden sind. Begleitet wird das Konzert ab und an von der Pantomimengruppe der Gemeinde und dem Auto-Tuer-schlag-mich-zu-so-fest-du-kannst - Bass in vielfaeltiger Intonierung. Begleitet durch Grillgerueche bis zu seltsamen Asia-Kuechenduensten mit lautstarkem -ganztaegigen- Geschnatter in koreanisch. Kuenstler haben wir auch genug - vom Wahrsager bis zum Baumstamm-Pavillion - Bauer, Glaskuenster, Eventkuenstler, Nabu-Baumschneide - Uebende und sogar Weinfeste ! Sportfreude vom Turnen ueber Tennis zum Fussball, der Campingplatz und die Kanu-Freunde sorgen fuer lautstarke Randmusiken ! Zwischendrin die tollkuehnen Maenner in ihren fliegenden Kisten, die versuchen so schnell und so laut wie moeglich durch den Ort zu heizen. Eigentlich fehlt nur noch eine Tribuene, damit die Zuseher Beifall klatschen koennen ..
Inzwischen ist in Hamburg der Flughafen tot gewesen, weil ein Kurzschluss das ganze Stromnetz lahm gelegt hat fuer 2 Tage! Das waere in Graeveneck nicht denkbar, weil bei uns viele Leute Stromaggregate haben und.. Elektriker, die ihr Fach gelernt haben.. tja, auf dem Land muesste man leben, dort kann man alles, ausser Hochdeutsch und.. parken ! Nun sag' mal einer, dass bei uns nichts los ist !
Ein Bierfest kam dazu und die Fliegerei des Rhein-Main-Flughafens, die sich -geschaetzt- verdoppelt hat. Zumindest sind die Flugzeuge groesser und tiefer und noch oefter dabei, einen kraeftigen oszillierenden Wind zu produzieren. Wir sitzen praktisch in Abgaswolken der Bug- und Heckwellen von Grossraum-Flugzeugen und das bei einer Luftlinie von ca 60-70km Entfernung..
Rund um einige Maisfelder wurden Sonnenblumen gepflanzt - ein Novum! Die Hohe Strasse wird neu gemacht - zuerst einmal zwischen Kirschofen und der Abfahrt Graeveneck. (Juli 2018)
Das grosse Haus der "Russlanddeutschen" steht schon lange zum Verkauf, die Wirtschaft wurde von einer Griechin uebernommen oder gepachtet, wie ich das sehe, sind inzwischen drei Jaeger aus dem Ruhrpott bei uns wohnhaft und von dem geplanten Brueckenneubau ist noch immer nichts zu sehen.. und gut 7 Bauplaetze im Ort sind noch immer frei! Die alte Pauly-Wirtschaft zerfaellt weiter und niemand kuemmert sich darum, genau wie das alte Raiffeisengebaeude - das zum Verkauf stand und dann verpachtet wurde. (Steht heute leer) Dafuer laeuft die Hebammenpraxis und die Stahlkuechenproduktion gut - gut so, das schafft Steuern in die Gemeinde, genau wie die vielen Pendler..

Die Huskies jaulen am heissen Sommertag - 30 Grad - im Chor:
Ein langezogenes "Huuuuuuu ooouuuuuuh" und als "Background" die "2.Stimme" folgt in hohem Ton und schnellerem Wechsel: Auuuu wauuuu wauuuu wauuu wauuu ..
das klingt recht gespenstig und schallt aus dem Hof der Schendels herueber zu uns auf die Terrasse wie ein Kontakt zu den Ahnen in den "ewigen Jagdgruenden", die schon so viel aelter sind als der christliche "Himmel".

Ueberhaupt haben wir noch immer guten Kontakt zu den Hunden im Dorf, besonders zu den dicken Brummern - (Ausnahmen bilden ein paar seltsame kleine Hunde) die sich regelmaessig durchkneten lassen. (Was sich deren Besitzer eher nicht trauen)

In der besten und trockensten Zeit macht die Strassenbaufirma 7 Tage Urlaub; alle Geraete stehen verwaist herum und ab und an kurvt ein weisser Transporter mit seltsamen Leuten darin - unter Umgehung der Sperren ueber diese Strasse!
https://mobil.hessen.de/pressemitteilungen/l-3323-fahrbahnsanierung-zwischen-weinbach-gr%C3%A4veneck-und-weilburg-kirschhofen
Offenbar wird vom Land zu gut bezahlt, dass zu wenig Druck zur Fertigstellung ist - so fahren sehr sehr viele Autos grosse Umwege ueber das Weiltal oder die kaputte Lahnbruecke ueber den zu engen Ort Wirbelau, die gefaehrliche Runkeler Strasse ueber den noch gefaehrlicheren Hasselbacher Stock nach Weilburg. Unglaublich sowas - eben Schilda !? Nicht ganz, zur Ehrenrettung der Strassenbauer lese ich folgende Meldung:

https://www.hessenschau.de/wirtschaft/drohen-uns-noch-mehr-staus-und-baustellen-sieben-antworten,stau-hessen-baustellen-100.html

Einige Zeitgenossen haben die Sperrschilder weggehoben und sind ueber die noch nicht fertige Strasse gefahren, ein weisser Transporter ist sogar ueber die abgefraeste Fahrbahndecke gehumpelt - unglaublich diese Ignoranz.
(Wir gehen dort oft spazieren und sehen solche Dinge - die nur eben einen ganz kurzen zeitl. Abschnitt darstellen - vermutlich fahren eine ganze Menge Typen durch die Sperrungen)

http://www.fnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Neue-Lahnbruecke;art680,1936691

Unterdessen stoppt die Stadt Runkel (Wirbelauer Interessen) den Neubau der maroden Graevenecker Lahnbruecke.

Mittendrin soll die Weiltalstrasse aus "sportlichen" Gruenden gesperrt werden, weil sich viele Leute austoben wollen. (Wo dann der Strassenverkehr rollen soll, ist mir schleierhaft - so ist das eben in Schilda: Motorisierte Fahrzeuge duerfen diese Weiltalstrecke von 30km nicht befahren an diesem Sonntag, wohl aber E-Biker - wie seltsam ist das denn?)

Erschreckend ist, dass sich nicht mal die eigene Tochter ruecksichtsvoll genug zeigt, um den Buergersteig vor dem Friseur-Salon frei zu halten, obwohl 3 Parkplaetze auf dessen Hof frei waren.. "Wieso denn, man kann doch noch durch?!" (Sie ist 3x mit dem Kinderwagen zugange gewesen und hat selbst wie ein Rohrspatz geschimpft, wenn alles ruecksichtslos zugeparkt wurde und sie mit dem Wagen auf die Strasse ausweichen musste. Nebenbei bemerkt habe ich diesen Friseurbesuch auch noch gesponsert..)

Uebrigens: Ueber das Abstimmungsergebnis zur "Befoersterung der Gemeinde Weinbach" habe ich NICHTS finden koennen.. sehr sehr seltsam diese Art der "Buergerinnen und Buergerinformation" !

Vor der Wahl ist Fototermin und alle haben ihr kuenstliches Laecheln aufgelegt, das sehr viel mehr einem Grinsen eines Haifischs vor dem Biss aehnelt - als echte Freundlichkeit vermittelt, auf die man sich verlassen kann, welche Vertrauen weckt. Jeder weiss, was dann folgt: Von oben herab wird regiert. Das Kalb hat wieder einmal mehr seinen eigenen Metzger gewaehlt..

Strassenverkehrsverhaeltnisse sind das heutzutage: Eine dickes schwarzes Auto wendet, kurvt auf die andere Strassenseite, faehrt total auf den Buergersteig und eine dicke schwarz gekleidete Frau steigt aus und geht.. zur Frisoese, deren 3 Parkplaetze .. leer waren! Zuvor ist ein 45-50j. Mann (nicht koerperbehindert) mit einem dicken Luxuswagen ueber die Kreuzung gefahren, gegen die Fahrtrichtung auf den Buergersteig, der somit ganz und gar blockiert war - um sich am Automaten ein Paeckchen Zigaretten zu ziehen. (Aussteigen musste er aber dennoch) Anschliessend, nun kommt der naechste Hammer - fuhr er entgegen der Fahrtrichtung auf der falschen Seite an der Verkehrsinsel vorbei - vermutlich ist er wieder nach Hause gefahren, eine Rundfahrt sozusagen. (Er wohnt genau 5 Haeuser weiter.) Der Grabenkrieg um die Parkplaetze war ja schon immer, nun aber wird wohl angezeigt, wie wir heute vernommen haben. Von Runkel aus - das muss man sich mal vorstellen - kommt die Ordnungsamtsperson angefahren, um Strafzettel auszustellen. (Runkel liegt fuer uns ideologisch auf dem Mond und von den Kilometern her gut 15 Kilometer einfach. Nun scheint das Ordnungsamt in Weinbach gaenzlich brach zu liegen, um den ruhenden Verkehr haben die sich wohl noch nie gekuemmert, dabei waere das eine so tolle Einnahmequelle gewesen !)

Nun - ueber die Strassenverkehrsverhaeltnisse in der neueren Zeit habe ich lange genug geschrieben - das soll erst einmal reichen.

Ab und an faellt mir immer nochmal was ein, was in meiner Kindheit im Dorf Graeveneck war - so z.B. der Lokl - Baecker, der mit dem Korb von Haus zu Haus ging und seine Waren feilbot - von meiner Mutter als sehr praktisch empfunden, weil 3 Kinder und der Haushalt und Garten doch eine ganze Menge Arbeit machten, so war wenigstens der Weg zum Baecker eingespart.

Bei passender Gelegenheit frage ich die aelteren Zeitgenossen einmal, ob damals am Sonntag frische Broetchen zu haben waren..

Ganz ganz schwach ist in mir die Erinnerung an das alte Leiter/Schlauchhaus und der Durchgang von der Lamber zum Konsum in der heutigen Lahnstrasse (damals Hauptstrasse). Die alten Kellereingaenge mit Treppe aufwaerts unter der Scheune zu Paulys Wirtschaft, die Viehwaage und andere typische Dinge der alten Tage des Ortes - im Gespraech mit der Tante Heidrun (die ist zwar "nur" 10 Jahre aelter als ich) kommen nochmal Dinge aus einer anderen Sicht zutage. Zum Beispiel vom Elend der Frauen, die von der Hebamme betreut wurden, die wohl aber mit div. koerperlichen Bedingungen nicht so ganz zurande gekommen sein muss. So waren einige behinderte Kinder im Ort, die in der N azizeit einfach "fortgeschafft" worden sein sollen - zur Genese, wie es hies. Erstaunlich finden wir, dass wir durch die Tante Heidrun einen kleinen neuen "Waeldchen-Weg" erleben durften:

Wir kommen von der Waeschbach die Kalkbrenner - Hohl hinauf bis kurz vor die Manufaktur, dort gleich 180 Grad links schwenken und dem gepflegten Rasenweg entlang, der bald leicht rechter Hand schwenkt - hinter der Pferdeweide entlang parallel zum unteren Neuen Weg und dem oberen Sonnenweg - geradewegs bis unter den neuen Friedhof.

Schoen angelegt und wirklich sehens- und gehenswert !

https://www.kerkerbachbahn.de/startseite/lahntalbahn/bf-gr%C3%A4veneck/

Obiger Link fuehrt zum Verein Kerkerbachbahn und zeigt Bilder der alten Aufbereitung (Eisenerz) bei Graeveneck. (Diese Bilder sind sehr sehr selten geworden, schoen dass sich Heimatkundler derart einsetzen - weil sich immer weniger Leute an dieses Industrie-Denkmal erinnern)

***

Meine Trauer um die zugeschuetteten oder abgerutschten Wege durch das Gebueck von der Bahnhofstrasse in das Unterdorf und zur Lahnbruecke ist noch immer da, weil es einfach zu traurig ist: Frueher war es kein Akt, dass die Gemeinde sich um diese Pfade kuemmern konnte und heute, in den ach so guten Zeiten muss sogar der Weg von der Lahnstr. zur Bahnhofstr. an privat verkauft werden !

Wie auch immer, hier die Wege des Gebuecks:
Gegenueber der Verkehrsinsel in der Bahnhofstr. Hoehe Wingerstr. Einfahrt

(die nicht nur vollkommen nutzlos, sondern sogar gefaehrlich ist, wenn man aus der Wingertstr. in die Bahnhofstr. nach Richtung Weilburg einfahren will )

begann der Fussweg zum Gebueck.
Direkt hinter der Stuetzmauer der Bahnhofstr. ging der Pfad abwaerts. Unterhalb des ehem. Kukowski-Hauses war der alte Luftschutzbunker (nur ein Tunnel) - dann ging es bis zur Weggabelung- rechter Hand fuehrte der Weg aufwaerts bis zur schoenen Aussichtsbank, die frueher mal richtig gut angelegt war. Von hier kann man die Graevenecker Lahnbruecke, die Muehle auf der anderen Lahnseite und das Hofgut Schwartenberg sehr schoen sehen. Von dort aus kam man durch einen Durchlass der Leitplanke der Bahnhofstr. entweder nach links abwaerts bis zum Bahnhof und den Haeusern in der Au oder direkt ueber die Bahnhofstr. zur Treppe, die aufwaerts zum Sackgassenteil der Wingertstr. fuehrt. Geht man im Gebueck bei der Abzweigung links abwaerts, kommt ein kleines Brueckchen, wo der steile Weg links im Hang unter den Haeusern der Lahnstrasse bis zu einem Aussichtspunkt hinter dem Bauernanwesen K unkler geht, hier ist ein Durchgangsweg zur Lahnstrasse, die abwaerts ueber die Waeschbachbruecke, direkt dahinter links einen Wiesenweg bis zur Wuestung (Wuestding) aufwaerts offenbart. Die Leute sind hier frueher zum Bahnhof gegangen, was eine ziemlich Abkuerzung gewesen ist. Man konnte im Gebueck aber auch -vor der kleinen Bruecke- im rechten Hang abwaert bis zur Lahnbruecke kommen. Dieser Weg wurde auch von Anglern gerne genutzt, aber auch von den beiden Anwesen jenseits der Lahn, die zu Graeveneck gehoeren. Waere ich juenger, waere der Erhalt dieses Weges ein interessantes Unterfangen, vermutlich ein Kampf gegen Behoerden-Windmuehlen, zumal sicher umfangreiche Baumassnahmen noetig waeren, den schon damals staendig abrutschenden Weg zu sichern.

***

Ab und an faellt mir nochmal was ein, was "frueher so war" - z.B. hatte ich einen alten Schulranzen, der noch mit zwei Riemen zuhielt, statt mit Klipsen. Eine Schiefertafel und Schwamm und Kreidestift war nur im ersten Schuljahr darin.

***

Wer erinnert sich noch an das Auto, das herum fuhr und eine unglaubliches Sammelsurium an Waren mit sich fuehrte? Von der Haarbuerste ueber Besen, Toepfe bis zu Fruehjahrsblumen im Toepfchen war alles dabei? Die Dorfbewohner nannten das wohl 99 Pfennig Auto? (Genau weiss ich das nicht mehr)

Der alte Friedhof an der Ecke Friedhofstr - Schulstrasse hatte damals noch die Gusseisen-Kreuze mit den Emaille-Ovalen und manche Graeber waren mit Ketten umzaeunt, weissem Kies und anderen Dingen, die uns Kinder faszinierten. (leider durften wir alleine dort nicht hin)

***

Das Haus der Elektro-Schmidts wurde verkauft an eine Familie aus dem Unterdorf, die in dem Haus von der Familie Baetis (oder Baethis) wohnte, die weggezogen war.

Nach und nach sterben die Alten weg und hinterlassen deutliche Luecken.
In der umgebauten Werkstatt von Kappes-Leinert zum Wohnhaus wohnten die jungen Kukowskis, die spaeter nach Kanada ausgewandert sind - der nachfolgende Tierarzt darin ist noch aktiv.

Zum wiederholten Mal wird der Kirmes- oder Bolzplatz vor dem Dorfgemeinschaftshaus ausgebaut und begradigt- vermutlich wegen irgendwelcher Vorschriften, die mit der Verankerung des Festzeltes zusammen haengen.

Die freien Bauplaetze im Ort sind noch immer nicht bebaut - vermutlich haben die Leute schlicht kein Geld mehr.

7. August, am Nachmittag: Es rumpelt und roehrt auf der Strasse und so schaue ich aus dem Fenster - einer der neuen Superaudis mit vier Auspuffrohren roehrt buchstaeblich laut wie ein bruenstiger Hirsch im Wald in langsamer Fahrt die Mittelstr. hinab- eine junge Frau am Steuer und.. auf deren Schoss war ein Kleinstkind im Alter von vielleicht einem halben Jahr, das die Haende am Lenkrad hatte.. (Ein kurzer Bremser an einem der beiden Verkehrsinseln -wenn Gegenverkehr kommt- und das Kleine waere am Lenkrad eingequetscht worden. Mir schaudert vor so viel Dummheit !)

Das Haus der Russlanddeutschen, die weggezogen sind, steht doch noch leer, die evtl. Kaeufer sind wohl abgesprungen. Die Pauly-Wirtschaft und spaetere Fluechtlingsunterkunft steht noch immer leer und modert vor sich hin. Das Haus der Lehrerin Kroener neben dem "neuen" Friedhof (der gerade abgewickelt wird) ist schon wieder in neue Haende uebergegangen und wird gerade ausgebaut, das Grundstueck neu angelegt.

11.8.2018 - auf dem Spielplatz an der Lindenstr. in Graeveneck ist der Walnussbaum gefaellt worden - der Stamm sah keinesfalls morsch aus und alt war der Baum auch noch nicht. Vermutlich haben sich die Anwohner beklagt, dass Blaetter und Nuesse aufzukehren sind oder die Gemeinde wollte die Blaetter nicht aus dem Sandkasten darunter entfernen. Wie auch immer, die unreifen dicken Nuesse liegen nun auf dem Spielplatz herum und ein paar Aeste - der Rest ist weg. Der Baum ist tot, er fiel im fruehen Morgenrot.. (Wenn die Kommunen solche Aktionen starten, dann sind die "vorgeschriebenen" Faellzeiten fuer Baeume und Heckenschnitt etc. wohl egal) Im Gespraech mit Emil habe ich erfahren wieso der Baum ab musste - weil beim Sturm ein dicker Ast ab fiel und der kl. Baum aus dem Gleichgewicht war - sagt er. (Ca 35cm Stammstaerke hatte der Walnussbaum)

Diese seltsame "Befoersterung" ist wohl sang- und klanglos totgeschwiegen - und so bleibt alles beim Alten.

Die Traktorenfreunde feiern am Sonntag ihre Zusammenkunft, laut knatternd und toesend mit viel Dieselqualm in der Luft - nicht genug, es wird auch noch lautstark mit verbotenen Fanfaren gehupt..

Der Festplatz ist neu eingeebnet worden, damit die Vorgaben des Zeltverleihers eingehalten werden koennen. Mit groesserem Equipment und Vermessungen wurde eine Flaeche aufgeschuettet. Zur Taunusstrasse hin ist nun ein leichte Boeschung entstanden und zur Bahnhofstr. hin ebenso- das kann was werden, wenn die ersten Besoffenen hinab stuerzen.. wie auch immer, das Festzelt scheint beliebter zu sein als die Gemeindehalle direkt gegenueber.

Es ist immer wieder interessant, wie sehr die Meinungen der Leute auseinander gehen - jeder legitimiert sich irgendwie selbst - die Weltbilder sind oft total andere - auch das ist ein Teil des heutigen Individualismusses, von dem auch ich ein Stueckchen bin.

Die Fortsetzung der Seite ueber unser Dorf wird sich auf wesentliche Dinge beschraenken -
aber auch das kann in den Jahren noch genug Stoff bringen,
welcher inzwischen schon viele Leser gefunden hat - auch in Uebersee.

Ein hearty howdy nach Canada und in die USA !



Der Schluss - Akkord mit privaten Themenwelten.. unsere Gemeinde




Unsere kleine Grossgemeinde (4500 Einwohner) hat vor, den vom Hessenforst bestellten Foerster billiger durch einen eigenen zu gestalten, welcher allerdings dafuer eigens eingestellt werden muesste. (Noch ein Hochstudierter) Nun ist durch eine Partei angeregt worden, einen Buergerentscheid zu machen, was denn auch noch (ein Wunder) gemacht wurde. Interessant und bezeichnend finde ich den Textinhalt des Wahlaufrufes, den ich fuer kontraer halte.. was aber nur durch meine geringe Bildung so aussehen mag. (Ich bin gespannt, wieviele der "lieben Buergerinnen und Buerger" das ebenso falsch verstanden haben werden, die aber durch die seltsamen Abrechnungen der Kommune schon ein wenig geuebt sind)

22.Juni 2018 - heute habe ich der Gemeinde auf ein ellenlanges Mailing mit seltsamen Paragraphen zur Weitergabe der Meldedaten und deren sehr sehr vage Einspruchsmoeglichkeit geschickt:
"Herzlichen Glückwunsch! Der Datenschutz ist auf den Kopf gestellt, weg-bürokratisiert oder akademisch verbeutelt und hintergangen.. Was hat die Gemeinde meine oder unsere Daten weiterzugeben oder weiter zu verkaufen?! Unglaublich so was - die Hintergründe dazu sind mir sehr verdächtig und könnten als niedere Beweggründe (Gewinnung von Einnahmen durch Werbungsförderung mit vertraulichen Einwohnermeldedaten durch interessierte Firmen) gesehen werden. Die Umstände dieses verquirlten Gemeinde-Pamphlets sind wieder typisch. Demokratisch ist das nicht, wenn sich die Juristerei faktisch gegen uns Einwohner richtet."








Der Schluss - Akkord - Steckenpferde: Neugliederung Verwaltung


Aus meiner Sicht ist eine Neuordnung der kommunalen Verwaltung(en) noetig geworden, die Gruende dazu waeren fast zu unuebersichtlich anzufuehren - deshalb hier nur die dringendsten:

Vernetzung, Rationalisierung, Buergernaehe durch mehr Mitsprache.

Die kleinen "Grossgemeinden" sind nicht sehr effektiv, weil die Verwaltung viel zu viel Geld kostet.
Jede dieser kleinen Verwaltungseinheiten hat den gleiche umfaenglichen Apparat und entsprechende Organisation zu tragen und das muss nicht sein: Wir werden um weitere Zusammenlegungen in betriebwirtschaftlich sinnvolle Groessen schaffen muessen und dazu gehoert eine vernuenftige Vernetzung und dies nicht nur unter den Verwaltungsteilen und anderen Gemeinde-Konstrukten, sondern in besonders dringender Art und Weise auch mit den Buergern:
Diese koennten - statt Gemeiderat, dessen es dann nicht mehr bedarf - online zur Abstimmung kommen:
Eindeutiges und einmaliger Account interessierter Buerger oder Innen, der nur einmal pro Person sein darf, mit dem man sich dann einloggen und wo man unter JEDEM der aktuellen Themen abstimmen kann:
Ja / Nein / Enthaltung.
Das ist heute kein Problem mehr, mehr Demokratie in das Land zu tragen, wenn man nur wollen wollte..
..und genau da haben die Crux: Es sind nicht unbedingt Demokraten am Ruder und deshalb gehoert auch darueber abgestimmt!
Solange dieser Anfang nicht gemacht ist, sehe ich schwarz fuer die Demokratie und das ist bestimmt nicht politisch gemeint..






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