plaetzchenwolf - Chili con Carne Versionen mit Endrezept Monterrey




Chili con Carne

(hier waere wichtig zu sagen, dass man erst die Varianten dieses Rezeptes durchlesen sollte,
bevor man sich fuer das geeignete entscheidet..)

Ein Klassiker, neu aufgelegt und fuer den kostenbewussten Esser gedacht.
Ein Rezept fuer 4 Personen:

2 Tassen Olivenoel (nicht zuvor erhitzen) in den Topf fuellen,
2x 500gr Hackfleisch halb und halb einlegen, 3 grosse Gemuesezwiebeln
(kleingeschnitten) zugeben und 3 Knoblauchzehen, 2 Lorbeerblaetter,
4 EL Thymian, 2 EL Chili trocken, grob gemahlen.
Ca 1/4 Std bei grosser Hitze anduensten, ab und an wenden.
Nun eine 425gr Dose rote Bohnen, eine 425gr Dose Mais
und ein Glas billiges Letscho (680ml) in den Topf,
3 El Jodsalz zufuegen und erhitzen, nicht mehr kochen!
Gut umheben und servieren- guten Appetit!

Schmackhaftes Essen muss nicht teuer sein.
Ich wette, dass sich so manches Zeug, das bislang in der Gastronomie bestellt wurde,
dahinter verstecken kann, zumal man von diesen Portionen satt wird...
Etwas strecken oder erweitern kann man das auch noch,
indem eine grosse (850gr) Dose Bohnen statt der kleinen genommen wird-
das erhoeht den Preis um ca 30 Cents, nicht mal 10 Cents pro Person mehr...

Gestern habe ich mal ein klassisches Rezept des Chili con Carne ausprobiert,
das im Internet geistert:
Mit 750-800gr Rinderhack, - gut mit Zwiebelstueckchen 3 El Chiligranulat
und Knoblauch in einer Mischung aus Distel- und Rapsoel angebraeunt,
eine 140gr Dose Tomatenmark verruehrt,
mit einer Tasse schwarzen Kaffee aufgefuellt,
mit 2 EL Oregano, Salz, einer 850gr Dose rote Bohnen, 2 Dosen a 425gr Mais eingegeben.
Gut verruehrt und nur noch heis werden lassen...
ggf. 2 TL Zucker zugeben um abzurunden...

Das kam gut an ! (Fuer 4 Personen)
Dabei moechte ich anmerken, dass Olivenoel nicht immer der Weisheit letzter Schluss ist
und nicht ueberall so unbedingt der "Bringer" ist !
Bei der 2. Version kam die Oelmischung gut,
dadurch wurde der Geschmack ein wenig klarer und nicht so sehr mediterran.

Heute am Samstag habe ich eine Verbesserung anfuegen koennen:
Einen Loeffel Thymian mehr, also statt 2 nunmehr 3 Stueck, keinen Zucker.
Das Chiligranulat und das Salz in 2x500gr gemischtes Hackfleisch eingeknetet.
(Die Reihenfolge bleibt:
OeL in den Topf, das geknetete Hackfleisch dazu, bei voller Hitze 10 Min anbraeunen,
dann die Zwiebeln/Knoblauch dazu, nochmal 10Min bei 1/2 Hitze,
dann Thymian zutun und mit dem Gemuesesaft und vor allen Dingen EINEM GANZEN Kaffeepot
(2 Tassen) guten, kraeftigen Kaffee abloeschen und gut verruehren,
dann das Gemuese zugeben und auf kleiner Hitze nochmal 10 Min zugeben)
Das letzte Rezept ist am besten angekommen -
das gibt einen dicken schweren Topf, der wie ein Ragout kommt, nicht wie eine Suppe...

Vorletzte Version:
2x 500gr gemischtes Hackfleisch aus der Packung nehmen, mit 2 EL Chiligranulat
und 4 EL Thymian (getrocknet) verkneten und mit zwei Lorbeerblaettern
in einer halben Tasse Rapskernoel -bei voller Hitze- gut anbraten.
2 dicke Zwiebeln, 6-8 Knoblauchzehen schaelten und grob schneiden und zugeben,
einige Minuten mitschmoren lassen.
1EL Jodsalz zugeben und mit dem Gemuesesaft einer Dose 850ml rote Bohnen
und der von 2 kl. (425ml) Dosen Mais
und einem grossen Pott guten kraeftigen Kaffee abloeschen -
gut den Ansatz vom Topfboden mittels Holzkochloeffel loesen.
Nach einer Weile das Gemuese zutun, umruehren und abschmecken.. fertig !

Pfannen-Chili !


Die neueste Variante Chili con Carne ist fuer zwei Personen gedacht
und so einfach, wie irgend denkbar: Puristischer geht es nicht mehr.
400gr Rinderhack mit 2 in Wuerfel geschnittenen Zwiebeln, 1 EL Chiligranulat
und 1 EL Jodsalz gut verkneten.
In die beschichtete Pfanne gut Rapskernoel geben und das Fleisch
-in dickere Flocken gezupft- bei 3/4 Hitze 30 Minuten knusprig braten.
(bei geschlossenem Deckel und gelegentlichem Umruehren)
Nun eine 850ml Dose rote Kidney Bohnen -mit Saft- mittig in die Pfanne geben,
eine 425er Dose Mais -mit Saft- auf die Bohnen geben und den Deckel fuer die naechsten 10 Min schliessen.
Serviert wird in der Pfanne und mit dem flachen Vorlageloeffel auf den Tellern angerichtet.
(Das Auge isst bekanntlich mit)

Anmerkung:
Bitte zeitig zubereiten, damit das Essen noch etwas ziehen kann.
Abschmecken nicht vergessen- manchmal muss noch etwas Thymian oder Chili oder Salz nachgegeben werden!
(Das Fleisch faellt mal so mal so aus) Inzwischen gehe ich dazu ueber,
in den Fleisch-Teig die Gewuerze gleich mit einzuarbeiten.
So verteilt sich der Geschmack noch besser !
Neulich habe ich -versehentlich- das Lorbeerblatt weggelassen:
Es ist vom Geschmack her bei diesem Essen nicht noetig.


Zum End-Rezept Chili con Carne "Monterrey":



So setze ich nun (fuer 3 Personen) 500 gr gemischtes Hackfleisch
mit 1 flach angehaeuften EL Chiligranulat,
(ich bevorzuge selbst eingelegtes Chilioel, aus eben diesem Granulat und Rapskernoel)
1EL Jodsalz, 4 EL Thymian,
3 groesseren, gehackten Zwiebeln und 6 Knoblauchzehen an:
Alles gut durchkneten und in grosszuegig Rapskernoel bei voller Hitze
und gelegentlichem Ruehren 1/4 Std anbraten.
Dann mit einer grossen Tasse guten Kaffee abloeschen (zwei normale Tassen)
- eine 850ml Dose Kidneybohnen uns zwei Dosen a 425gr Mais zugeben.
(Jeweils der ganze Inhalt, mit Saft)
Alles gut unterheben, heiss werden lassen und servieren.



- Guten Appetit !


(Nun ist es so, dass Fleisch nun mal nicht gleich Fleisch ist,
so manches hat doch nicht so ganz den vollen Geschmack- was tun?
Ich rate bei diesen Essen gerne dazu, einen Fette-Bruehe-Wuerfel hinein zu broeseln,
nochmal unterzuheben- das reicht meistens schon.)



Gespraech an der Fleischtheke: Sie koennen das Fleisch auch selbst kuttern, haben sie denn einen guten Fleischwolf zuhause?
- Ja, aber dem gebe ich das nicht, denn der schluckt das sofort runter ohne zu kauen..

Ich lese von den alten Mexikanern, die Chili con Carne eher "Chili con Cane!
(Cane/is, lat. Hund) genannt haben muessen:
Kleine Nackthunde und Huehner war die "Fleischlieferanten",
die geschnetzelt, mit allerlei Gemuese und Zwiebeln, Chili und Kraeutern
eher eher Art Goulaschsauce gemacht haben muessen -
Bohnen waren wohl der geringste Anteil darin!





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*** Nachgetragen ***

Winterzeit, Glühweinzeit ! Ich würze den Glühwein niemals, die beiden Tassen fuer uns kommen in die Mikrowelle bei 800Watt fuer 1,55 Minuten und fertig ! Selbstverständlich mache ich diesen "Winzerglühwein" selbst aus eigenen Rezepturen. Da weiß man was man hat ! (z.B. niemals eine blaue Zunge und niemals einen dicken Kopf)







#Anhang: Alternative Brotbelaege gesucht?




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Es geht aber auch ganz anders:
Fischkremes div. Geschmacksrichtungen, z.B. Kaviar, Lachs, Sardellen, Hering, Krabben, Thunfisch und Konsorten halte ich fuer eine gesunde Ergaenzung oder Alternative, genau wie Raclette-Kaese, der in dicken Scheiben kommt. Wer es mag, wird mit gut reifem Handkaese nur wenige Kalorien, aber viel Eiweiss zu sich nehmen. Neben guter selbstgemachter Fruchtmarmelade eignet sich auch Honig und Kunsthonig und aehnliche Produkte, besser aber Erdnusskreme als Nuss-Nougats. Streich- und Frischkaese gehoeren bei uns immer dazu.

Ich biete jeden Morgen Kaese, Wurst, 2 Sorte Marmelade an - auf gutem Brot, das meine Frau selbst backt, in Scheiben schneidet und einfriert. So hat man portionsgerecht die richtige Menge parat. (Mikrowelle zum Auftauen)

Ein Fruehstuecksei am Sonntagmorgen hat noch keinen umgebracht..

Phantasiereiche Brotaufstriche veganer Art, wie Mango Papaya oder Spinat Walnuß etc. sind geschmacksache; für uns sind sie prima, weil sie Käse und Wurst ersetzen können. A lnatura war bisher die beste Wahl - aber auch hier muß man auf der Hut sein vor Palmfetten. Im Web kann man sehr gut vergleichen und diese Dinge im Vorfeld ausgrenzen. (A mazon)

Auch wenn man heute Gegenlaeufiges liest, halten wir das Fruehstueck fuer das Sprungbrett in den Tag !

(Es wird uns immer das gut bekommen, was man mit Appetit zu sich nahm - die "Cholesterin-Gurus" hat man inzwischen als Windeier enttarnt, also "Entwarnung" gegeben)



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Was wäre wenn?

Was wäre, wenn man allen reichen Leuten das Vermögen, das über 1 Million Dollar hinaus ginge, konfiszieren würde oder jene diese Summen freiwillig spendeten, um armen Leuten (weltweit) damit zu helfen? (das sollte denn auch für Grund- und Immobilienbesitze gelten)

Nehmen wir einmal an, es würden sich Personen oder Organisationen finden lassen (was ich bezweifele), die wirklich ideologiefrei diese gewaltigen Summen verteilten?

Was würde danach geschehen?
Die Reichen würden den Unterschied von zuvor kaum bemerken, der Lebensrhythmus wäre wohl gleich - (Das hässliche Wort "Rhythmus" könnte man endlich auch mal modernisieren - z.B. in "Ritmus"..) das Leben der ehemals Mittellosen oder Armen wäre total auf den Kopf gestellt!

Vermutlich würden 90% der Empfänger sehr viel Geld für unsinnige Dinge verjubeln, statt in die Zukunft zu investieren - und wären bald wieder genau so arm wie zuvor. Die klügeren 10% hätten sich selbständig gemacht oder sich mit Landwirtschaft oder Fortbildung ein sicheres Standbein suchen.

Der globale Umsatz aber, der würde kräftig boomen und .. wieder sehr viel Geld in die Kassen der Geldspender (ob mit oder gegen den Willen) fließen lassen. Die Folge ist klar: Die Mächtigen werden wieder mächtiger, die Masse der Armen wieder arm und bedürftig. Der kurze Hype käme den Zwischenträgern und Händlern zugute, die wiederum ein paar neue Reiche - oder zumindest einen Eintrag in die Mittelschicht bringen könnte.

Und wieder sind wir dabei, die Gründe für diese Kluft zu suchen - ich sehe diese in den Mentalitäten, weniger in der Klassen- oder Staatenzugehörigkeit. Es ist aber so, daß gewisse Mentalitäten in gewissen Regionen vorwiegen, was klimatisch und religiös geformt worden war oder noch immer wird. Mentalitäten sind ein deutlicheres Unterscheidungskriterium als die Hautfarbe oder Nationalität, auch wenn sich Schnittmengen zeigen. Wie zwiespältig Hautfarbe/Herkunft/Mentalität zeigen kann, sehen wir in den USA recht eindrucksvoll.

Ist es also sinnvoll oder human, wenn Reiche mit den Armen teilen?