Schattenseite 1


Mit dieser Seite beginnt die Auslaufzone meiner Homepage,
die wie eine Einbahnstrasse durch 70 Stationen verlaeuft.
Am Ende jeder dieser Seiten wird zur naechsten verlinkt mit dem "enter" - Button.



***




Tomatenketchup kauft man nicht, sondern macht ihn selbst !

Dabei ist alles sooo einfach.
Ich nehme den Saft dieser 425ml Dose "Mexico Mix"
(es hätte auch jeder andere Gemüsesaft aus der Dose sein können)
und gebe ein TL Zucker dazu und so viel Tomatenmark,
wie nötig ist um die gewünschte Konsistenz zu bekommen.
(Gemixt wird mit dem Schneebesen)
Wer mag kann Currypowder zugeben, das hat und diesmal ganz besonders gemundet -
auch hier ist die Menge reine Geschmacksache !
Ein paar einfache weisse Bratwürstchen aus der Kühlpackung und fertig ist das schnelle Mittagessen.
(35 Cents kostet so ein Würstchen - pro Person rechne ich 2 davon das wären 70 Cents
und dann nochmal 40 Cents fuer eine halbe Dose dieses Gemüse-Mixes = 1,10 Euro pro Person)

Dieses Gemüse muss man nicht würzen oder salzen.

Alternativ: (ohne Salz oder Zucker)
Tomatenmark aus der Tube in ein Schaelchen druecken,
mit dem Schneebesen nach und nach etwas Gemuesebruehe zugeben - fertig !
(Das toppt allemal alle gekauften Produkte)

Guten Appetit !

***

Kartuschen - Thema: Mogelpackungen

Ganz spannende Preiserhoehungen ergeben sich durch diese neuen Verpackungen, ob Kartons, Glaeser oder Dosen,-
die Firmen behalten die Preise bei und geben weniger Produkt in die Ware;
in einem Fall der ital. Pastasaucen waren das 32% Preisaufschlag
durch die Verringerung des Inhaltes von 530 auf 400gr !
Der Hersteller sprach von "immer mehr Einpersonenhaushalten, denen man Rechnung tragen wolle" - aha,
aber den vollen Preis fuer die Familienmenge nehmen!
Inzwischen sind so viele Hersteller auf diesen "Zug aufgesprungen",
dass man wie ein Schiesshund aufpassen und nachrechnen muss.
Das koennen wohl nur noch die Aelteren: Kopfrechnen ist gefragter denn je..
Dann kommt man leicht dahinter, dass die Grosspackung oder
das "Sonderangebot" keinesfalls guenstiger ist-
und wenn, dann nur fuer den Hersteller !
Inzwischen machen meine Frau und ich uns einen Spass daraus,
diese Dinge zu enttarnen und herzhaft darueber zu lachen,
wenn Leute mit riesigen Klopapierpackungen in den Einkaufswagen zugange sind,
die letztlich sogar teurer waren, als die kleineren Packungen zu kaufen..
Die sogenannten "Abtropfgewichte" sind wichtig bei dem Produkt aus dem Glas,
das darf man nie verwechseln, wenn Gurken, Gemuese oder Wuerstchen gekauft werden.
Bei Fisch in der Dose gehen die Preise heftig auseinander,
ohne dass die Qualitaet auch nur einen Deut besser waere -
oft genug steckt ein und derselbe Hersteller dahinter.
Von Fertiggerichten aus der Kuehltheke will ich nicht mal erst anfangen,
das waere eine unglaubliche Menge an Informationen,
die diesen Rahmen total uebersteigen wuerde -
angefangen bei den seltsamen Inhaltsangaben chemischer Art
bis zu verkappten oder getarnten Zusatzstoffen,
die fuellen oder verlaengern oder ausschmuecken sollen.
Moeglichst billiger Inhalt, moeglichst bunte Verpackung, dann wird alles verkauft !

"Iss nichts, was du nicht aussprechen kannst!"

Garantiert keine Mogelpackung ist mein Wuschelkraut - einfach mal probieren ;)



***



Kartuschen - Thema: Gerechte Preise

An dieser Stelle moechte ich mich einmal "stark machen" fuer gerechte Preise im Lebensmittelbereich !
Ich meine dabei wirkliche Lebensmittel und keine industriellen Kunstprodukte,
die wie Lebensmittel aussehen, in Wahrheit aber ein Wunderwerk der Chemie sind..

Mein ganzes Leben war ich auf dem Land, nicht als Bauer, aber dennoch ein wenig mit "der Scholle" verwurzelt:
Meine Eltern hatten am Haus einen Garten, in welchem allerlei wuchs - Bohnen, Moehren,
Sellerie, Erbsen, Kraut, Lauch und einige Kraeuter,
Beerenfruechte allerlei Sorten und etwas Obst an kleinen Halbstamm-Baeumchen.
Der Ertrag war so lange wunderbar, wie der Garten neu, dh. der Boden noch nicht ausgelaugt war.
Spaeter kamen grosse Torfballen aufs Land, die verteilt und untergegraben wurden.
Ein wenig Kunstduenger wurde darauf gestreut und im Fruehjahr wurde das Land,
bzw. die Beete bestellt, also eingesaet oder gekaufte Pflaenzchen gesetzt,
die mit dem "95 Pfennig Auto" kamen, ein Transporter mit hinten offener Warenpraesentation,
ueber die man eine Plane stuelpen konnte.
Dieser Wagen hatte allerlei kleine Dinge fuer den taeglichen Gebrauch dabei,
Siebe, Tassen, Kaffeefilter, Kuechenmesser, Zitronenpressen und wer weiss was noch alles.
Als diese Torf-Kunstduengung immer noch nicht ausreichte,
hat mein Vater fuer das kommende Jahr einfach "Puddel", dh. Jauche aus dem 3-Kammer-System
der hauseigenen Klaeranlage auf das Gartenland ausgebracht.
Dafuer gab es einen Zinkeimer mit seitlicher Befestigung fuer einen langen Holzstiel.
(viel spaeter wurde dieses 3-Kammer-System, das regelmaessig "ausgefahren" werden musste,
durch die zentrale Klaeranlage des Dorfes abgeloest und verfuellt)
Er meinte:
"Das hat man frueher immer so gemacht, als es noch keine Klaeranlagen gab -
und die Leute sind trotzdem alt geworden"
Wir Kinder fanden das immer sehr eklig - meine Mutter war irgendwie immer verschwunden,
als eine solche Aktion anstand.
Gut, sie hatte alle Haende voll zu tun, weil die Waschmaschine vielleicht schon erfunden war,
aber bei weitem noch nicht in jedem Haus stand !

In diesem Spaetherbst also, als die Gemuese laengst alle abgeraeumt waren,
bekann wieder eine dieser Stinke-Aktionen.
Der Brei wurde auf dem Land verteilt, das zuvor grob umgegraben worden war.
Als der erste Frost kam, hat Vater das Land "gekelkt", mit Kalk bestreut,
damit der Boden nicht "sauer" wurde.
Die Apfelbaeume waren zuvor gegen den "Frostspinner" mit einem Band umwickelt
und dieses mit einer Art Leim bestrichen worden,
damit diese kleinen gemeinen Raupen sich nicht im Baum festsetzen und nach der Bestaeubung der Blueten im Kerngehaeuse landen konnten.
Es war so, dass Mehltau der Feind der Stachelbeeren war, die Erdbeeren wollte der Hund fressen..
..die Voegel waren scharf auf alles was bluehte.
(Das war der Dank, dass wir sie den Winter hindurch gefuettert hatten)
Irgendwann hat Vater die Aepfel vom Fachmann spritzen lassen, sonst haetten wir die Ernte so manchesmal vergessen koennen.

Will heissen:
So ein Obst- und Gemueseanbau kostet vieeeel Zeit und Geduld
und ohne Chemie waechst es zwar auch, geht aber gleich wieder ein
oder ist verhutzelt oder schaut wegen Schaedlingsbefall oder Schimmel oder Faeulnis nicht so gut aus.
Niemand wuerde Aepfel kaufen, die Schorf haben und wenn es nur ein wenig ist -
es waeren Ladenhueter.
Die EU nennt das "nicht verkehrsfaehig".

Es mag mir mancher erzaehlen, dass man mit Naturmedizin einiges wett machen kann,
aber beileibe nicht so effektiv und auch nicht so sicher.
Ernteausfaelle kann sich ein Privatmann leisten, ein Bauer jedoch nicht !

Nun komme ich endlich zu dem Punkt, der diese "Kartusche" fuellen wird:
Diese Spritzmittel (Funghizide, Pestizide, Herbizide - gegen Pilze, Schaedlinge und gegen Unkraeuter) sind wichtig und teuer,
weshalb sie von den Landwirten sparsam eingesetzt werden.
(mehr als noetig wird keiner nehmen, es gibt ganz genaue Anleitungen,
die zu beachten sind, sonst ist auch dieses -optisch makellose Produkt-
nicht verkehrsfaehig, weil man diese Stoffe nachweisen kann.
Ueber eine Hoechstmenge je Mittel darf auf keinen Fall in der Frucht verbleiben.)
Das ist nicht nur beim Obst und Gemuese oder Getreide,
sondern auch in der Viehzucht der Fall!

So ein "Erzeuger" hat recht hohe Kosten fuer Maschinen, Grund- und Gewerbesteuern,
Krankenkassenbeitraege und Sozial- und Unfall- oder Verdienstausfallversicherungen zu bezahlen,
sonst ist er schnell Pleite, sollte ihn eine Krankheit heimsuchen.
Wie jeder andere muss er seine Lebenshaltungskosten fuer sich und seine Familie leisten -
das tut er aus dem Erloes (dem Nettoerloes) seiner Produktverkaeufe.

Die Eu mit ihren Vorschriften ist ein weiteres Kreuz, das zwar Subventionen fuer dies und das gewaehrt,
was aber umstaendlich und langatmig beantragt und geprueft werden muss.
Dafuer macht die EU auch Vorschriften ohne Ende und schickt Kontrollen vor Ort
oder laesst diese durch die Massenabnehmer sicherstellen.

Raffinierte Bauern greifen Subventionen für brachliegende eigene Felder ab - ca 300 Euro pro Hektar und pachten sich anderes Land dazu und bauen an wie bisher..

Kontrakte mit anderen Laendern geben dann den Anlass, mehr Milch oder Fleisch fuer den Export zu produzieren-
durch ein Embargo gegen das Abnehmerland entsteht schnell ein "Milchsee", "Butter- oder Fleischberg",
welcher teuer zentral eingelagert werden muss.
So kann selbst die Landwirtschaft noch politisch werden !
Die Preise fuer Milch purzeln zur Zeit auf etwas ueber 20 Cents fuer den Liter an den Erzeuger,
was freilich gerade mal die Haelfte der Kosten herein holt.
Schafft der Bauer die Kuehe wieder ab, hat er grosse Verluste, weil das zu dieser Zeit alle Bauern versuchen..
..kurz danach kann der Tanz wieder von vorne beginnen und es wird Milch knapp, weil neue Abnehmer dazu kamen.

Die "Wertschoepfungskette" erspare ich uns bei dieser Art von Betrachtung zu diesem Thema,
das ist mir zu akademisch.
Wichtig ist, dass der (An)Bauer sein Geld bekommt,
damit er uns mit Lebensmitteln versorgen kann.
Was aber ist ein gerechter Preis fuer landwirtschaftliche Produkte?
Ich sage mal: Wenn etwas regional angebaut und regional vermarktet wird,
darf das auf keinen Fall teurer sein, als das von weit her transportierte Lebensmittel !
(Und genau da wird viel gesuendigt)
Es kann nicht sein, dass Kartoffeln aus Aegypten billiger sind,
als solche aus dem Nachbardorf oder aus "Deutschen Landen", wie es so schoen heisst.
Die "Verbraucherinnen und Verbraucher" haben es nicht immer in der Hand,
den heimischen Erzeugern ein sicheres Einkommen zu ermoeglichen-
die Loehne sind heute staerker in "unten" und "oben" geteilt worden.
So mancher muss ganz schoen rechnen, besonders in jungen Familien,
die KEIN studiertes Gehalt bekommen.

Schnell greift man eben doch zum preiswerteren Pack Moehren / Kartoffeln oder Fleisch.
Beim Fleisch ist es zudem so, dass das teure nicht das bessere Stueck sein muss!
(Das wuerde hier zu weit fuehren, das hat mit den fast gleichen Haltungsbedingungen
und mit nur wenigen Qualitaetsunterschieden zu tun)
Das Premiumsegment (Iberico und auch Bensheimer) lasse ich mal aussen vor.
Man darf auch nicht vergessen, dass der Kaufpreis bereits die Fracht und Verpackung,
sowie die Mehrwertsteuer beinhaltet, wenn auch mit einem reduzierten Satz fuer Lebensmittel,
nicht zu vergessen der Handelsaufschlag, damit wir alles bequem im Laden kaufen koennen.

Viele Dinge werden nur in Uebersee erzeugt, ich nenne mal Kaffee, Kakau, Gewuerze -
die sind eben bei uns nicht zu erzeugen.
Wir Kaeufer halten uns hier an das Etikett der Ware und hoffen, dass der Erzeuger "fair" abgefunden,
sein gerechtes Einkommen und Auskommen davon haben wird.
(Das ist wie bei den Spenden als notleidende Kinder in Afrika, man hofft,
dass nach dem Abzug der Verwaltungskosten noch ein paar Groschen dort unten ankommen)

Eine direkte "Erfolgskontrolle" dieses "transfairen" Handels gibt es aber nicht - leider!

Das Regulativ des Wettbewerbs schlaegt durch die Diskounter z.Zt. deutlich weniger arg zu,
ohne Diskounter waeren alle Waren klar teurer,
weil dann mehr Kartell als Wettbewerb die direkte Folge waere.
Wir sehen das deutlich bei sogenannten "Alternativen" oder "Bio" - Laeden,
die sehr deutliche Preisvorstellung haben -
dort gehen wohl nur wenige und wieder - studierte Gehaelter - einkaufen.
Der Massenmarkt wird davon nicht beruehrt.

Mit diesen Zeilen moechte ich den Erzeugern ein wenig helfen,
dass ausser "biologischem Anbau" der "konventionelle Landbau" eher verstanden wird.

(Uebrigens ist diese heute als "konventionelle Landbau"
bezeichnete ertragsoptimierte Bewirtschaftung die Nachfolge der alten Landwirtschaft,
die noch ohne Spritzmittel und ohne Gen-Manipulation arbeitete..
frueher war also ALLES "bio" und genau jene Schicht,
die heute den "konventionellen Landbau" verteufelt,
hat die Modernitaeten in der Chemiebranche hochgebracht und sehr gut daran verdient.. und letztlich aus dem Begriff "konventioneller Landbau"
einen Chemie-Landbau gemacht.
Das Verrückte an der Sache ist, dass auch das wieder die gleichen Akademiker waren,
die mit seltsamen Vorgaben und Richtlinien gaengeln und Biolaeden forcieren)



***







*** Einfacher Wurstsalat ***

Heute ist wenig Zeit- so gebe ich etwas Essig und Oel und Salz Curry-Pulver und Pfeffer und ein paar Spritzer M aggiwuerze und einen TL Honig in die Salatschuessel, eine sehr klein gehackte Zwiebel und einfache Fleischwurst. Das kann erst einmal ziehen - dann kommt eine 850ml Dose Weisse Suppenbohnen dazu, etwas von dem Wasser abschuetten.. als Variante koennte man noch eine Salatgurke - klein geschnitten - oder ein Aepfelchen zutun.

Geschmeckt hat es allemal!





***

Nur Spiegeleier?



Die 1970iger Jahre hatten nicht nur mit Hotpants und guten Schlagern und Italien - Urlauben glaenzen koennen,
sondern auch mit einfachen Rezepten..
wobei zu sagen waere, dass meine Frau in diesen Hosen viel besser aussah, als diese halben Huehner auf dem Link ;)

Eine abgewandelte Form des 1970iger Jahre - Spiegelei Brotes habe ich heute auf dem Speiseplan:
Ich nehme guten Streich- oder Frischkaese, am besten mit Kraeutern, der auf die Brotscheiben gestrichen wird.
(Nicht zu duenn, gell?)
Dann kommen 2 Scheiben einfachen gekochten Schinken - dabei soll es der billige sein, der saftig ist und vollkommen ausreicht.
Ein Guerkchen zur Verzierung, etwas frische Petersilie und die Eier, tja die Eier, die sind immer ein besonderes Ding!
Gute Eier vom Hof, das ist schon mal ganz wichtig und pro Person drei Stueck.
Ich gebe Rapskernoel in die Pfanne, dann die Eier, die langsam und sorgfaeltig gebraten werden - dabei entsteht kaum Kruste, das Eigelb bleibt noch soweit fluessig, dass das Eiweiss fest ist.
Gewuerzt habe ich mit etwas Salz auf dem Eigelb,
ueber die ganzen Eier kommt eine gute Prise gefriergetrockneter Dill (Dillspitzen) und Pfeffer aus der Muehle.
Diese Spiegeleier kommen also auf den Schinken.
Preiselbeeren runden das Bild optisch gut ab, denn das Auge isst bekanntlich mit.
(Ob daher die Augenbutter kommt, die man sich am Morgen ausreiben muss?)
Wie auch immer, mir war die zigste Version dieses einfachen Essens diesen Anhang allemal wert.
Wir freuen uns immer darauf und essen mit Appetit -vermutlich auch mit einem Glas Bier dazu,
denn heute wird nicht gefahren !
(Aber ein Mittagsschlaefchen gehalten)



Guten Appetit !




***

Der Schluss - Akkord:
Herbst 2018 - Backwaren werden teurer


"Es ist sagenhaft, dass sich der Bauernverband um die Backwarenpreise kuemmert" meinte der Baecker-Sprecher.
Dieser Bauernverband hat behauptet, dass sich der Weizenpreis schon verdoppeln muesste, damit das Broetchen einen Cent teurer werden wird..
Ganze 205 Euro zahlt der Mueller dem Bauern fuer eine ganze Tonne (1000kg) Weizen - der Mueller berechnet fuer 100kg nunmehr 5 Euro mehr, das macht bei einem Broetchen wohl nur 0,5 Cents aus - trotzdem wollen die Baecker statt 37 Cents bald 40 Cents fuer ein Broetchen nehmen, weil 2018 ein schlechtes Verkaufsjahr gewesen sei und sie "haendisch arbeiten" muessten und hoehere Loehne zu bezahlen haetten etc.

"haendisch" ist ein ziemlich linkischer Ausdruck, dabei ist in den heutigen Backstuben fast alles automatisch geregelt, wie in einer Fabrik- das sieht man schon an den Noppen unter den Broetchen !

Vielleicht ist es eher so, dass der teure Wagen des Backstubenbesitzers und die teure Backstrasse bezahlt werden wollen?
(Vielleicht auch die apotheken-maessige Luxusausstattung des Ladens?)

Im Grunde beklagt man schon im Vorgriff, wie bei Phantom-Schmerzen die "schlechte Ernte" (was sich bislang immer sehr relativiert hat) und den Verdienstausfall wegen der Hitze, es fehlt nur noch der Problem-Wels, dann ist alles komplett um einen satten Preisaufschlag zu rechtfertigen..

In den Schnullen-Vierteln und wohlhabenden Orten gehen die Leute trotz hoher Preise und immer lausigerer Qualitaet zum Baecker, sie wechseln ggf. zum Promi-Baecker und stehen wohl gerne in der Schlange: "Ach ja Frau Doktor, man hat es eben nicht leicht, gell? Sagen sie bitte ihrem Mann, ich komme gleich nach auf den Golfplatz!"

Wir gehen schon lange in keine Baeckerei mehr und backen unser Brot und Broetchen selbst, ohne Chemie-Cocktail !

huffingtonpost.de/2014/08/13/billig-broetchen-wahrheit_n_5673833.html

brotexperte.de/brotzutaten/zusatzstoffe-im-brot/

Die Baecker haben so viele Eigentore geschossen, dass uns dieser Schritt seit Jahrzehnten am Herzen liegt..

***

Kartuschen - Thema: Projekt ungarischer Gulasch-Kessel




So, nun habe ich endlich meine ungarische Goulasch-Kanone bestellt, das Ding wird mit Holz geheizt und hat ein neckiges Rohr mit Haeubchen obendrauf. Der urige Topf schaut aus, als waere er hundert Jahre alt und aus der Pusta ;) Ich werde freilich auch ein Bild davon zeigen - versprochen!





Jetzt muss ich nur noch ab und ein Holzbuendelchen einkaufen, damit etwas daheim ist
(2 Kilo grobes, gemischtes Gulasch habe ich bereits eingefroren..
das wird dann langsam und schonend aufgetaut)






Bilder wurden am Samstag, den 3.12.2016 gemacht, einem Tag vor dem 2. Advent.. uebrigens ist die selbstgemachte Wuerzung immer besser als das Fertiggewuerz, selbst wenn es vom guten Hersteller kommt. Falls man kein rechter Geschmack kommen will, empfehle ich FetteBruehe-Wuerfel (2-3 je nach Topfmenge) Wie auch immer - die Gaeste sind mit dem Rest des Gulasch und mit einem unserer frisch gebackenen Brote nach Hause gefahren..

*** Die Pressholz-Briketts haben sich bewaehrt, das haette ich nicht gedacht! Die waren besser als das trockene Ofenholz, die Hitze wurde gut gehalten und sie brannten sauber ab.. (gut zu lagern, keine Holz-Wurmgefahr etc.) ***

An ein gutes Kesselgulasch gehoert nur Paprika-Pulver und Salz und Pfeffer - das sollte genuegen !

Die Menge des Gulasch wurde nach der Garzeit von 2,5Std durch Verdunstung reduziert. Der Geschmack war genial - einfach ein derbes Brot dazu und fertig !

Es muss nicht gleich der Notfall eintreten, dass unser Stromnetz zusammenbricht
oder ein Atomschlag das Land trifft- Gulasch werde ich bestimmt auch in Friedenszeiten machen ;)
Einen Berg grobe Fleischstuecke, viele Zwiebeln zwei drei Lorbeerblaetter und ungarisches Paprika-Pulver..
gulaschkessel-onlineshop.de/kesselgulasch-rezept
Oder mein einfacheres Rezept? 2.Rez.dieser Seite

***

Ich werde dieses Rezept selbstverstaendlich einfacher gestalten:
Butterschmalz und 2 Kilo gemischtes Gulasch, 1 Kilo Zwiebeln, 1 Knolle Knoblauch, 1 Glas Letscho, 1-2 Tassen gewuerfelten Sellerie, scharfes Paprika - Pulver, Salz und Kuemmel sollte genuegen.
Zubereitung: Zwiebeln in Butterschmalz anschwitzen, Fleisch zugeben und nochmal anschwitzen, Gemuese dazu und Gewuerze und mit Wasser auffuellen, dass alles bedeckt ist. Bei kleiner Flamme ca 2 Std. schmurgeln lassen und dann abschmecken..
Ich denke das wird mit den selbstgebackenen Broten oder Baguettes gut munden!

*** Prost Neujahr ! *** Start ***

Am Neujahrstag 2019 habe ich frueh morgens mein Grillbrotchen gebacken:
Die Backroehre auf 30 Grad (Umluft) einschalten, das Backblech mit Backpapier auslegen und in der Roehre erwaermen.
500gr Mehl -550 und 405 Type gemischt- 1 EL Weizenbackmalz, 1 EL Salz, 1 EL Zucker, 1 Hefewuerfel und 300ml Wasser.
Zuerst habe ich das Wasser in einen Ruehrtopf getan, dann die kleinen Zutaten mit dem Schneebesen verruehrt,
dann das Mehl abgewogen und mit einem Essloeffel langsam eingeruehrt, bis alles fest wurde.
Loeffel sauber machen, dann mit der Hand rundherum feste druecken, dann in den Haenden kneten,
immer wieder etwas Mehl zugeben, bis der Teig homogen ist und nicht mehr klebt.
Auf ein Holzbrett habe ich etwas Mehl bestaeubt.
Nun kann man den Teig in der Hand heraus drehend ziehen, bis dieser eine Wurst ergibt -
diese wird nun auf dem bemehlten Brett gerollt, bis sie die Laenge des Backbleches hat.
Mit diesem Brettchen gehts zur Backroehre, schwups und schon ist das Brot auf dem Blech,
wo ca 1Std. bei 30 Grad "gegangen" werden darf.
Der Teig wird sich bis dahin fast verdoppelt haben.
Auf 220 Grad fuer 33 Minuten backen.

Wenn das Brot ausgekaltet ist, kann man es gut auf der elektr. Brotschneidemaschine in dickere Scheiben schneiden und schoen auf einer Schale anrichten.

Es nieselt und ist nur ein paar Grad "warm", der Wind geht spuerbar und es ist nasskalt - brr !
Ich stelle kuehn den Sonnenschirm auf und darunter den ungarischen Gulaschtopf, so dass der Schornstein
darunter vorbei geht.
Ein paar Holzscheite, ein Zuendwuerfel und Streichhoelzer, etwas Rapskernoel zum Ausreiben des Topfes, ein Pfund Butter kommt da hinein.
In einem 10ltr Eimer habe ich mitgebracht:
1kg Schweinegulasch, 1kg Rindergulasch (am Vorabend aus der Truhe geholt und kuehl auftauen lassen),
500gr frisches Suppengemuese, bestehend aus einem Stueck Sellerie, 1 Stange Porree (Lauch),
eine Knolle Knoblauch, etwas Petersilie und ca 4 Moehren - alles schoen sauber putzen und etwas in Scheiben schneiden.
Ca 5 EL Thymian, ca 5 EL scharfes Paprika-Pulver, ca 2 EL mildes Paprikapulver, 3 EL Salz, etwas schwarzen Pfeffer und.. 4 M aggiwuerfel (fette Bruehe oder gekoernte Bruehe)
2kg grob geschnittene Zwiebeln! (Richtig gelesen)

Die Gulaschstuecke bitte gross lassen und alles zusammen in den Gulaschtopf geben, ordentlich Feuer
unter dem Kessel machen und ab geht die Post !

Man kann dieses Gulasch auf keinen Fall mit dem in der Kueche gemachten Gulasch vergleichen,
der Geschmack ist unnachahmlich, weil gut 5kw Heizleistung den grossen Pott zum Brodeln bringen
und das stundenlang, so dass das Wasser immer wieder aufgefuellt werden muss..

Fuer diesen grausligen Morgen habe ich mir 1ltr Husten/Erkaeltungstee in der Thermoskanne gemacht,
der zwischendrin aus der Gluehweintasse gegen die Kaelte anging..

Der 10ltr Eimer mit dem Fleisch und Gemuese war nun geleert und wurde fast voll mit warmem Wasser befuellt,
welches nach der kurzen Anbratphase des Topfinhaltes (immer fleissig rund herum ruehren!)
aufgefuellt worden ist, so wird eine feine Sauce entstehen!
Ca 2 Std. dauert die Garzeit locker, so viel Zeit muss man mitbringen und.. ein Flaeschchen Bier.
Bald kamen die drei anderen Hausbewohner und der Hund dazu.
Der Koeter war schlau - er stand genau vor der Ofenklappe und hat sich das Fell waermen lassen -
freilich "musste" auch dieser Gast verkosten!
Fast zum Ende der Garzeit habe ich ein Glas Letscho zugetan, um den Geschmack abzurunden.
Mein Sohn meinte: Der Geschmack war auch ohne Letscho wunderbar - es ist halt immer alles reine Geschmacksache.

Ein wenig seltsam geschaut haben alle, als sie mich mit der dicken Jacke unter dem Sonnenschirm im
Nieselregen stehen sahen ;)

(Diesen Riesenpott schafft niemand, wir haetten glatt nochmal so viele Personen sein koennen -
macht nix, die Reste werden eingefroren oder am naechsten Tag gegessen - ggf. mit Kartoffeln, Knoedeln oder Nudeln.

*** Prost Neujahr ! *** ENDE ***

Ich rufe einen heimischen Holzhaendler an, an dessen Holzplatz im Nachbardorf wir schon oft vorbei gegangen sind. Er ist nicht dran, ich spreche auf den Anrufbeantworter. Nun sah ich seinen Lastwagen vor uns fahren - wir wollten in die gleiche Richtung und so fuhr ich hinterher. Bei der Post hielt er und ich fragte nach Ofenholz. "Ach sie sind das, ich habe den AB abgehoert, aber zu antworten hatte ich keine Gelegenheit" Was kostet ein Meter ofenfertiges Holz? "75 Euro ohne Fracht, das kann vor das Haus geschuettet werden". Ich haette gerne einen Raummeter davon - "..das lohnt sich fuer mich nicht, tut mir leid". Gut - so habe ich im Baumarkt mein Brennholz schoen gebuendelt im Saeckchen gekauft - es war gerade im Angebot 12,5kg fuer 2,49 Euro. 4 Pakete habe ich gerade mal geschwind mitgenommen. Wenn dieses nicht gut gewesen waere, haette ich es im Internet gekauft: A mazon 30kg fuer 12 Euro frei Haus. (So passiert es immer, wenn ich heimische Unternehmen bevorzugen will!) Nach und nach baue ich einen angenehmen Vorrat auf, man weiss ja nie wozu das mal gut sein kann. (Holz wird bekanntlich nicht schlecht, wenn es richtig gelagert wird) Immer und immer wieder muss ich an das Buch "Blackout" denken! Nun werde ich mein Mini-Holzlager deutlich hoeher stapeln und habe auf alle Faelle genug da, wenn es noetig wird. Gut getrocknetes Holz aergert die Nachbarn viel weniger als zu frisches !

Uebrigens:
Buche/Eiche wiegt im frisch geschlagenen Zustand ca. 1200 kg/fm (Festmeter); runtergetrocknet auf 20 % ca 750 kg.

Vor 10 Uhr im HR4 (13.10.2016) kam ein Beitrag ueber eine Frau, die "Schnippelparties" macht: Was an Gemuesen nicht vermarktungsfaehig ist, wird eingesammelt und mit Hilfe einer Gulaschkanone in ein schmackhaftes Essen verwandelt- wie man hoert, hat sie gute Resonanz ! (Ich komme auch gerade von der frisch gekauften Gulaschkanone, die mit feuerfestem Dichtmaterial auf "West-Qualitaet" gebracht werden konnte) Wie auch immer der "gute Laune Sender" hat gepunktet.. ach ja: Nebenbei habe ich Knoblauch, eine Schlangengurke und Kartoffeln geschnippelt ..
(Es gibt Bad-Nauheimer Kartoffelsalat, siehe Rezept-Seite)

Buendelholz vom Baumarkt ist billiger, als im Wald mit entsprechendem Equipment Holz zu holen - letztlich kommt dabei eine huebsche Stange Geld zusammen. Das lohnt bei meinem sehr geringen Bedarf nicht. Heute habe ich ca 5 Zentner fertig getrocknetes Ofenholz und Holzbriketts und Anmachholz parat liegen.



(Von diesen Holz-Span-Briketts werde ich noch 6 Buendel nachkaufen)



Diese Holzspan-Briketts sollen auch im Sommer fuer so manches Kesselgulasch parat sein,
vermutlich gibt es diese Brennstoffe nur zur Heizsaison- also vorsorgen !





***

Kartuschen - Thema: Folienbraten !



***

"Wo sind all die Jahre hingegangen" singt Mary Roos, da kam schon der Hoerergruss im Radio,
wo dem "lieben Opa und Schwiegervater" zum 65. Lebensjahr gratuliert wird "Heimaterde".
Die Frage ist nur, ob sich der Gute schon mal mit dieser Heimat-Erde anfreunden soll, die ihn bald bedeckt..
Da kommt auch schon die naechste Meldung am 17.4.2017 um 08.30 Uhr:
Strassensperrung in Mengerskirchen wegen querstehender LKW im Steigungsbereich wegen Neuschnee..
Das ist nicht weit von uns weg, waehrend es hier regnet - endlich, nach langer Trockenheit.
Der Braten ist schon in der Roehre, ein 2,5kg schwerer Putenschlegel, gewuerzt nach Art meines Urgrossvaters.
Thymian, Nelken, Lorbeerblaetter, Wacholderbeeren, Salz, mildes Paprika-Pulver, Zwiebeln und Knoblauch.
Etwas Curry-Powder habe ich zusaetzlich zugefuegt, das haelt den oftmals seltsamen Putengeschmack im Zaum:
Das Ergebnis ist
-nach deutl. ueber 2 Std bei 180 Grad Umluft im Bratschlauch-
sehr wild-aehnlich, aber ohne den typischen gemeinen Geschmack..
Der Schlegel wird sauber tranchiert und in der Sauce eingebettet, was an diesem Tag verzehrt werden wird.
(Den Rest der Keule werde ich einfrieren und kann daraus einige Nudelsalate zaubern,
wo diese Fleisch in Wuerfelchen geschnitten Einzug halten wird-
oder als ganze Fleischscheiben - je nach Gusto.
Das Ding war beim nahen Kauf vor Monaten im Angebot - fuer 9,98 Euro greife ich da gerne zu.
Als Beilage nehme ich nur ein einfaches, ganz billiges Glas Rotkraut, das ist mild und so gut gewuerzt,
dass man das unmoeglich besser hinbekommen kann:
Einfach im Topf anwaermen, nichts drum nichts dran nichts dabei - so wird man auch nicht fett ueber die Festtage.
(Selbst die Sauce halte ich so gering wie moeglich - der Grundstock kommt aus der Folie und muss nur noch etwas angedickt werden)



Die Folie wird vorsichtig (heisser Dampf) oben aufgeschnitten, das Fleisch mit ZWEI Fleischgabeln
heraus geholt und auf die Tranchierplatte gelegt-
dann wird mit dem Topflappen an beiden Seiten der Folie angefasst und die Bruehe in einen Topf laufen lassen.
Die Kueche bleibt sauber, auch die Roehre und das Backblech !
(Bei mir gibt es keine Sauerei in der Kueche, weil ich das selbst wegmachen und wegspuelen muss)

Und wie das duftet -herrlich !





***



Der Schluss - Akkord - Paleo Diaeten?


Man liest heute so viel ueber Diaeten, jede hat ihr eigenes "unfehlbares" Rezept fuer ein "gesundes Leben".

Inzwischen sind viele dabei nur noch schieres Fleisch essen zu wollen, andere essen aus "ethischen" Gruenden nur noch vegan, sie unterscheiden sich fast sektiererisch in feinere Haarspaltereien, aehnlich wie bei Religionen.

Da werden Mangelernaehrungen durch die Einseitigkeit eben mit "Nahrungsmittelergaenzungen" zu sich genommen, in Tablettenform oder Puelverchen.
Schick sind alle Nahrungsmittel und Grundstoffe (Soja), die rund um die Welt gekarrt werden muessen und - je exotischer die Fruch ist, um so "gesuender" schon diese zu sein.

Man gibt sich wie ein Guru und futtert nur noch bestimmte Dinge, dann hat man einen "Habitus" erreicht und alle schauen bewundernd, wie auf einen Fakir, der auf dem Nagelbrett hockt.

Je weiter die Wissenschaft kommt, um so aelter werden die Menschen - es verbringen aber immer mehr Leute den Rest ihres Lebens in Demenz oder geistiger Umnachtung - ist das ein Fortschritt?

Ich finde, dass man die alten Ernaehrungsregeln ruhig mehr beherzigen sollte - oder wie schon die Urgrossmutter sagte:
Iss von allem etwas, aber nie zuviel !

Gut, die Urgrossmutter hat nicht studiert - also wird sie von den Nachkommen nicht mehr so recht fuer voll genommen..





***

Kartuschen - Thema: Junkfood

Ein besonders heisses Eisen ist dieses Junkfood - wie alles, was irgendwie angelsaechsisch ausgedrueckt wird, ein schwammiger Begriff.. der wohl von Gastrokritikern erdacht worden sein soll.
Man soll es nicht gleich verstehen und das bringt Umsatz und .. ordentlich Fett auf die Taille!
Zu diesem Thema gibt es so viel im Web, dass ich mir die naehere Ausarbeitung dazu sparen kann:
Fast Food !

Der Gegenpol dazu faengt mit A wie Apfel an - eine gute Ersatzmahlzeit kann mit einem guten Apfel getan sein,
ein Apfel ist gesund, waechst im heimischen Raum und ist fast das ganze Jahr hindurch zu kaufen,-
durch perfekte Obstlagerung.
Statt Limo sollte man Wasser - am besten Mineralwasser MIT etwas Kohlensaeure trinken, das hat alle wichtigen Spurenelemente und wird - im Gegensatz zu "stillem Wasser" NICHT bestrahlt, um haltbar zu sein.
Wer stets vor dem Mittag- und Abendessen ein Glas sprudelndes Mineralwasser trinkt, isst bedeutend weniger!
Wer sich angewoehnt selbst den Kochloeffel zu schwingen (aus diesem Grunde habe ich meine Rezepte erdacht) - der spart eine unglaubliche Kalorien-Menge!
Ich will hier nicht auf Feinheiten der Kocherei eingehen, nur so viel, dass man immer nur so viel essen soll, wie man an diesem Tag an Bewegung hatte..
Viel Bewegung - mehr essen, wenig Bewegung wenig essen.
Tipp: Nicht aufregen, wenn mal wieder etwas im Keller vergessen wurde, denn jede Treppenstufe hilft der Venenpumpe gesund zu bleiben und dem Koerper Kalorien zu verbrennen..
Nochmal: Lieber ein Spiegelei auf einer Scheibe Brot - daheim gemacht - als einen Hamburger in der Frittenbude kaufen !
(Selbst kochen ist billiger und gesuender und man weiss, dass das Oel oder Fett nicht alt und ranzig ist ;) -zudem ist viel Salz in vielfacher Hinsicht gesundheitsschaedlich ! )

An dieser Stelle moechte ich unseren Diaettag pro Woche empfehlen..
(Damit kann man 1-1,4kg reduzieren,- an einem Tag !)

***

Ich glaube es kaum, aber jede dieser tollen und zarten Kohlrabi kostete 49 Cents!
(Jan.2019)
Seltsam, dass gerade die nahrhaften und leckeren Gemuese so guenstig sind.
Vielfaeltig kann man diese zubereiten -meine Frau macht eine Bechamelsauce dazu
Spiegeleier und Kartoffeln.

Unser Sohnemann, der laengst erwachsen ist und in der eigenen Wohnung lebt, hat bei uns gegessen
und geschimpft: "Wenn wir am Abend in die Supermaerkte gehen, finden wir nur die kleinen Kohlrabi,
zum gleichen Geld wie diese schoenen dicken, weil eben die Rentner und andere Leute,
die tagsueber Zeit haben, laengst aussortiert haben..!"
Freilich hat er recht, denn uns verwundert es auch, dass dieses Gemuese nicht nach Kilopreisen
berechnet wird - bis dahin nehmen wir uns die "schoenen Dicken", logisch - oder?!
(Der Sohn hat sich Frikadellen dazu gewuenscht- aus allerbesten Zutaten gemacht,
womit er sich "schadlos" gehalten hat.)
Meine Seiten duerfen gerne auch mal lustig sein, denn das Leben ist zuweilen traurig genug..

Juni 2019: Es kostet der Bund schoene grosse und butterweiche Radieschen 29 Cents !
So extrem billig muesste das eigentlich nicht sein - oder?
Wenn man Melonen kauft, koennen die mal nach Kilo und mal nach Stück berechnet werden;
irgendwie seltsam - die Krautkoepfe werden immer nach Kilopreis verkauft.
Dabei fiel mir auf, dass neue Kartoffeln im Handel sind, die eher unmoeglich aus unserem
Land gekommen sein koennen - es stand nur der Name des Abpackers drauf und ..
"nach der Ernte behandelt" - womit, das frage ich mich dann schon, denn
frische neue Kartoffeln faulen leicht.
Solange es die alten Lagerkartoffeln gibt, kaufe ich diese, weil deutlich mehr Geschmack darin ist.
Und nochmal: Gekeimte Kartoffeln sind NICHT gesundheitsschädlich, wie man uns heute weissmachen will,
sonst waeren wir hier schon lange tot!
















*** Nachgetragene Dinge ***

Die Filmempfehlung, ein Dreiteiler oder Miniserie "To the End of the Earth",
ein Segelschiff auf dem Weg von England nach Australien.

***





Impressum

Button







*** Nachgetragen ***

Nie mehr Fett oder Salz nehmen, als unbedingt noetig, lieber nochmal nachsalzen beim Abschmecken - abschmecken rate ich immer an! Wenn versehentlich zuviel gesalzen wurde, hilft Mehl: Im Schuettelbecher etwas KALTES Wasser mit einem oder zwei Essloeffel Mehl schuetteln -mischen- und schnell unterruehren.