Schattenseite 2



Na also, nun ist schon die 2. Schattenseite entdeckt.
Ihr habt also den Button gefunden!
Heute sagt man wohl "willkommen zurück!"

***



Schattenseiten Kartusche: "Wandern "

Ein Wanderer aus Deutschland ist auf einem Wanderweg in den österreichischen Alpen abgerutscht
und 30 Meter tief in den Tod gestürzt.
Das Unglück sei am Dienstagnachmittag in dem Ort Lech nahe Bludenz passiert,
so die Meldung in der Presse.
Ein Wanderer, der alleine auf schwerem Pfad unterwegs war
und .. 80 Jahre auf dem Buckel hat!
Ist das denn noch zu fassen?
Irgendwann ist auch das Thema "Wandern" an seiner natürlichen Altersgrenze angekommen
und selbst wenn man sich noch "fit" fühlt,
sind die Knochen, Bänder, Gelenke eben..
80 Jahre alt und entsprechend brüchig.
Manche Zeitgenossen können oder wollen das nicht einsehen.
Bei obigem Mann ist der Sturz tödlich ausgegangen,
es hätte aber auch die Krankenkassen hundertausend Euro an langen Operationen
und Reha-Maßnahmen kosten können -
daran denkt in dem heute so angesagten Ego niemand
oder kaum jemand.. so freut sich (heimlich) die Rentenkasse.
Das soll nicht bedeuten, dass ich als 68-Jähriger pietätlos wäre,
als vielmehr verständnislos:
Irgendwann muß man doch einmal etwas vernünftiger werden - oder?
Am gleichen Tag hat ein 79Jähriger 2 Frauen und einen Hund mit seinem SUV getötet, eine Garage geschrottet
und sich selbst schwer verletzt..
Zuvor ist ein anderer Greis mit seinem Motorflieger abgestürzt, ein andere ist mit einem Privatjet notgelandet..
Auf "der Wiesn" feiern Besoffene fröhliches Chaoten-Treffen..

***

*** Eine kleine Auflockerung, Lektuere ..einfach mal so !





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Nachgetragene Rezepte: Viva Italiano I !

Man mache seinen Wein selbst, dann beisst er weder im Magen noch im Portemonaie..
..fuer dieses Essen nehme ich den Standard-Roten, der aus 1ltr Roten Traubensaft, 1ltr Sauerkirschsaft, 1ltr Schwarzen Johannisbeersaft und 800gr Zucker auf die 5ltr Gaerflasche kommt. Der Wein ist genau so, wie man ihn vom Geschmack, Farbe und Geruch des Weines aus Venezien - Grado - Gorizia - kennt, wie der in einer Strassen-Trattoria ausgeschenkt wurde.. (auch wenn sich mein Wein ganz anders zusammensetzt, die Zutaten wird keiner erraten - der Preis?
Ca 3,70 Euro fuer 5Liter, also 74 Cents der Liter oder ca 15 Cents fuer das Glas.

Das Essen dazu ist eine Ueberraschungs-Pasta, die ich wie folgt bereitet habe:
(2 Personen)
250gr Spaghetti bissfest kochen, mit einem EL Thymian zusammen.
In die Schuessel-Teller gab ich je eine halbe Dose Tintenfisch, eine halbe Dose Sardinen mit Haut und Graeten -letztere entfernen- und einer halben Dose Miesmuscheln in pikanter Tunke. (Ich habe zuvor ueberall etwas von der Bruehe abgeschoepft, zuviel muss nicht sein) Je eine kl. handvoll gruene Oliven und ein wenig Kaese. Darauf kommen die heissen Spaghetti und werden NICHT umgewendet. Das darf dann am Tisch getan werden, wenn der Kaese geschmolzen und der "Aha-Effekt" kommt.

Wie das durftet und schmeckt - das haette gerade am Hafen in Grado oder Triest serviert worden sein..
.. und glaubt mir, wir kennen Italien aus den Jahren vor dem Euro ziemlich gut,
unsere Urlaube waren meistens 4 Wochen lang und gerne mit Kontakten.

Nur bei mir ist es vieeeel billiger - ca 2 Euro pro Person plus 15 Cents fuer den Wein,
der vollkommen ohne bissige Haltbarkeitsstoffe auskommt.
Guten Appetit !

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Nachgetragene Rezepte:

Nachgetragene Rezepte: Viva Italiano II!

Man mache seinen Wein selbst, dann beisst er weder im Magen noch im Portemonaie..
..fuer dieses Essen nehme ich den Standard-Roten, der aus 1ltr Roten Traubensaft, 1ltr Sauerkirschsaft, 1ltr Schwarzen Johannisbeersaft und 800gr Zucker auf die 5ltr Gaerflasche kommt. Der Wein ist genau so, wie man ihn vom Geschmack, Farbe und Geruch des Weines aus Venezien - Grado - Gorizia - kennt, wie der in einer Strassen-Trattoria ausgeschenkt wurde.. (auch wenn sich mein Wein ganz anders zusammensetzt, die Zutaten wird keiner erraten - der Preis?
Ca 3,70 Euro fuer 5Liter, also 74 Cents der Liter oder ca 15 Cents fuer das Glas.

Das Essen dazu ist eine Ueberraschungs-Pasta, die ich wie folgt bereitet habe:
(2 Personen)
250gr Spaghetti bissfest kochen, mit einem EL Thymian zusammen.
Nun gebe ich Olivenoel in die Pfanne, schuette das Oel von 3 Dosen "Sardinen mit Haut und Graeten" ab, das brauchen wir heute mal nicht und hebe die Fischlein sorgfaeltig aus den Dosen, waelze diese in Mehl und brate die Sardinen im Olivenoel kurz aus- etwas Zitrone und Salz drueber und auf die Spaghetti damit. Das Olivenoel kommt darauf - es wird als Sauce gebraucht. Das schmeckt wunderbar !

Wie das durftet und schmeckt - das haette gerade am Hafen in Grado oder Triest serviert worden sein..
.. und glaubt mir, wir kennen Italien aus den Jahren vor dem Euro ziemlich gut,
unsere Urlaube waren meistens 4 Wochen lang und gerne mit Kontakten.

Nur bei mir ist es vieeeel billiger - ca 1,40 Euro pro Person plus 15 Cents fuer den Wein,
der vollkommen ohne bissige Haltbarkeitsstoffe auskommt.
Guten Appetit !



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Nachgetragene Rezepte: Dolomitenschnitte



Heute war Garten-Tag und da soll das Essen schnell gehen.
Kein Problem, mir faellt immer was Neues ein:
Ich roeste -ohne Oel oder Fett- in der T eflonpfanne Brotscheiben an, auf die dann Tomatenmark gestrichen wird. Belegt mit Kaese - egal welcher - und etwas Olivenoel zwischen den Brotscheiben, gare ich bei halber Hitze etwas bei geschlossenem Deckel nach, damit der Kaese schoen schmilzt. (Es lohnt sich, wenn man diesen etwas zuvor aus dem Kuehlschrank genommen hat, damit er schon mal zimmerwarm wird) Ein wenig garnieren und fertig.. die evtl. Variationen waeren nochmal recht zahlreich denkbar; mit Knoblauch oder Sardinen oder ein wenig frischen Kraeutern - heute war eben "einfachst" dran. An dieser Stelle rate ich zum jungen Gouda, der ist pikant und frisch im Geschmack, eigentlich ein idealer Kaese fuer viele Dinge!
Guten Appetit !

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Nachgetragene Rezepte: " Broetchenbrot "


Grob und ganz frisch geschnitten - zum Grillgut passend, ersetzt es locker die Baquettes ..




Man kann das auch mit der elektr. Brotmaschine schneiden und einfrieren..

Das Brot war alle und meine Frau am Fensterputzen - also backe ich geschwind ein neues Brot, weil keines mehr in der Truhe ist. (Wir schneiden das selbstgebackene Brot nach dem Erkalten in Scheiben und frieren diese portionsweise ein.) Ich moechte ihren Brotrezepten nicht hinein arbeiten und nehme also meine Wunderbroetchen- Rezeptur, in der blauen Kartusche und backe schlicht ein Brot davon.
Meine Devise ist dabei: So einfach wie moeglich und so effizient wie denkbar.
Zuerst mehle ich das Backblech ein und schalte den Backofen auf 30 Grad Celsius.
Dann 1 Wuerfel Hefe, einen EL Salz und einen EL Zucker, einen EL Weizenbackmalz in 300ml Wasser verquirlen.
Dann wird 500gr Weizenmehl Typ405 dazu gegeben, mit dem Essloeffel, der zum Abmessen war, untergehoben und dann mit eingemehlten Haenden verknetet.
Das grob geformte Brot kommt fix in die warme Roehre, wo es sich 1 Std ausruhen darf um dann bei 220 Grad fuer 31 Minuten gebacken zu werden..

Rezension meiner Frau: Schmeckt genau wie Broetchen, ist aber praktischer zu belegen.



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Kartuschen - Thema: Parmesan - Ersatz

Wer kennt das nicht? Man kauf Parmesan im Tuetchen und bekommt etwas, was nicht so recht schmelzen will - wer weiss, was da drin ist..
Man kauft teuren Parmesan am Stueck und eine teure Reibe dazu und was ist ?
Es will einfach kein richtiger Geschmack auf der Gabel entstehen - schlapp und muede.
Ich kenne Parmesankaese aus dem Sueden Italiens von vor 30 oder 40 Jahren und der war so ganz und gar anders als dieser recht geschmacksneutrale Kaese, den man heute kaufen kann. Der echte alte Parmesan war wohl sehr viel laenger gelagert, er war fast staubig trocken, fein gerieben. Der heutige, selbst wenn 12 Monate gereift auf der Packung steht, ist eindeutig noch viel zu feucht.
Der Ur-Parmesan war wohl der Pecorino, den die roemischen Soldaten schon dabei gehabt haben sollen und der schmeckt metallisch, kraeftig, sahnig, pikant. (Vermutlich ist die verwendete Milch von Kuehen, Ziegen und Schafen - in wechselndem Mischungsverhaeltnis gelaufen, was gerade zur Verfuegung war - altbaeuerlich eben.)
Ob man heute dem Massengeschmack huldigen will oder einfach nur an der Qualitaet zugunsten von Massenproduktion spart, bleibt sich gleich: Parmesan kann man vergessen, wenn nicht gerade "Pecorino" auf der Packung steht, was sehr selten geworden ist.
Egal wie lange die Lagerzeiten sind - schlapp bleibt schlapp und das merkt man erst, wenn der Kaese in der Pasta schmilzt.

Deshalb gehe ich dazu ueber guten Tilsitter auf die Nudeln zu geben oder Kraeuterkaese oder Gouda - wobei guter Kaese auch bei diesen Sorten nicht immer gegeben ist - inzwischen ist man wohl vom "Analogkaese" wieder ein Stueck abgerueckt, was selbst beim Diskounter eine spuerbare Qualitaetsverbesserung gebracht hat.

Als Geheimtipp darf ich den Blauschimmelkaese nennen, der sich gut auf der Pasta macht - man nimmt auch nicht viel davon und so ist der Preis sehr viel guenstiger als jeder Parmesan, den man im Laden bekommt. Und der beste Blauschimmelkaese kommt nicht aus Bayern, sondern aus Daenemark !



Alternativ kann man auch guten Tilsitter und Gouda und aehnlichen Kaese nehmen, ja sogar Kraeuter- oder Knoblauch-Streichkaese, welche allesamt sehr viel mehr konkreten Geschmack auf der Gabel haben, als das, was man unter "Parmesan" verkauft..

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..und wer da meint, mit A mazon besser und guenstiger Parmesan kaufen zu koennen, dem sei gesagt, dass Versuch kluch macht- 50 Euro fuer das Kilo Kaese und dann kommt da von 6,90 bis 16 Euro Fracht drauf ! Die Rezensionen sind gerne gefaked und lesen sich recht duemmlich an. (z.B. "dieser Kaese nicht nicht so hart" - hallo, bei altem Parmesan?) Deshalb rate ich inzwischen auch von ausl. Direktanbietern ab, weil hier ordentlich abgegriffen wird. Am besten ist es wohl, man vergleicht in den Supermaerkten oder sucht nach Alternativen zu den ausl. Original-Spezialitaeten.. das kommt daher, dass die ganze Welt - von arabischen Oelscheichs bis US-Amerikaner, Kanadier und Norweger bis Chinesen sich inzwischen Mittelmeer-Spezialitaeten leisten koennen. Woher sollen die Lebensmittel kommen?
So viel Anbauflaechen sind in Spanien, Portugal, Italien und Griechenland nicht vorhanden, zumal die zuerst ihre eigene Bevoelkerung versorgen muessen.. als wird getrickst und gefaelscht und gemogelt und husch-husch gearbeitet, womoeglich mit Milch aus Deutschland, um beim Kaese zu bleiben.

Selbst denken spart Geld und macht froh ! Lektuere







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Kartuschen - Thema: Sinnlichkeit des Kochens, 6. Teil

Essen ist Freude und Entspannung, man kann moderne Sachen nachkochen, muss das aber nicht tun -
wichtig ist die Entspannung und die Kreativitaet, manchmal aber ist ein aelteres Gericht das,
was Waerme und Heimeligkeit verspricht.

Hacksteak mit Gemuese

Ich habe noch Moehren eingefroren und auch Champignons, Hackfleisch halb und halb - das ist schon mal eine gute Basis.

So wird zuerst das Hackfleisch etwas gesalzen, mit Maioran, zwei gehackte Knoblauchzehen und Pfeffer aus der Muehle gewuerzt und gut durchgeknetet.

Flach - wie ein Steak ausgeformt, wird es ruhig und bei geschlossenem Deckel von beiden Seiten gut in Rapskernoel (gibt gut Farbe) angebraten.

Dabei achte ich darauf, dass der Gar - Grad evtl. Keime abtoetet.

Hausfrauen haben Hackfleisch schon immer mit den Haenden geknetet - keine hat jemals Handschuhe dabei getragen.

In wenig Wasser gare ich die Moehren etwas vor.
In einem Topf erhitze ich Butter und braeune darin eine gehackte Zwiebel, streue das mit 1-2 EL Mehl ab (das Butter-Zwiebelgemisch sollte leicht bedeckt werden, am besten einfach frei Schnautze und aus dem Handgelenk heraus einstreuen) und giesse etwas von dem Moehrenwasser dazu,- sofort gut verruehren, bis eine festere Konsistenz entsteht, die dann noch mit Dillspitzen, Salz und Pfeffer und einem halben Fette-Bruehe-Wuerfel abgeschmeckt wird.

Nun werden die Moehren abtropfen lassen und zusammen mit den geschnittenen, tiefgekuehlten Champignons in die Sauce gegeben, wo bei kleiner Hitze der gewuenschte Gargrad angestrebt wird. (Vorher gut verruehren)

Ueberhaupt ist dieses Rapskernoel mein Ding, es ist sehr zaehfluessig, also von hochwertiger Viskositaet, gut im Geschmack - man kann es nur da nehmen, wo Lebensmittel "gesund" gefaerbt ausschauen sollen, braeunlich oder gut angebraten. In Salaten oder Maionaisen ist es nicht gut - da ist ein neutrales Oel, wie das Disteloel besser.



Auf das Hacksteak habe ich ein Wuerfelchen "B resso feine Kraeuter" gelegt, das kam gut an.

Na bitte - was war doch keine Arbeit und ist garantiert kein Ladenhueter..

Wer beim Kochen entspannt, hat etwas fuer alle Sinne, - Liebe geht bekanntlich durch den Magen!

Selbstverstaendlich muss meine Frau den Tisch weder eindecken noch abraeumen.

(Ich gebe damit nur zurueck, was ich Jahrzehnte von ihr bekommen habe)

Noch ein Wort zu den Champignons:
Es reicht vollkommen, wenn diese gar ziehen, die sollen nicht zulange schmoren, dann bleiben sie dick und saftig..

Ich kaufe bei jedem Einkauf ein Paeckchen weisse Champignons und friere diese gleich in grobe Scheiben geschnitten ein. Auf diese Weise habe ich immer etwas da und muss nicht extra aus dem Haus, wenn mal eine besonders gute Sauce gemacht werden soll. (Manchmal haben wir Lust auf gute Knoedel- dazu reicht eine Jaegersauce mit Champignons und ein wenig Schinkenspeck vollkommen aus)

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere



Man koennte auch etwas Muskatnuss hinein reiben - ich verzichte heute darauf, wie so oft, weil dieses Gewuerz -selbst in kleineren Mengen- nicht sonderlich gesund ist, ab wenigen Gramm bereits giftig wird:
Vergiftungserscheinungen koennen bei einem erwachsenen Menschen bereits dann auftreten, wenn er 4 Gramm Muskatnuss zu sich genommen hat. Dies koennen Schweissausbrueche, Kopfschmerzen, Uebelkeit und Gleichgewichtsstoerungen sein, manche bekommen dadurch auch Rauschzustaende. Bei Kleinkindern kann es bei dieser Menge sogar zu lebensgefaehrlichen Vergiftungserscheinungen kommen. Groessere Mengen Muskatnuss (20 Gramm und mehr) koennen zu schweren Delirien fuehren (Halluzinationen, Orientierungslosigkeit, Gedaechtnisstoerungen), die ueber mehrere Tage anhalten.





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Kartuschen - Thema: Salz oder kein Salz?

Wir essen alle zu viel Salz, das in praktisch allen Lebensmitteln
-in Mengen- verarbeitet wurde.
(Wie div. Zuckerstoffe)
Man entkommt diesen Salz - und Zuckermengen nicht, weil vieles unter ganz unverstaendlichen Bezeichnungen auf den Etiketten steht: Eigentlich muesste bei jedem Einkauf ein Vergleich mit den E-Liste stattfinden, was letztlich kaum noch ein Produkt in den Wagen bringen wuerde..
Das soll in dieser Kartusche nicht das Thema sein, sondern eher
Salz oder kein Salz beim Kochen von Beilagen, wie Reis, Nudeln und Kartoffeln.

Wie oben schon angeklungen, moechte ich Salz so oft reduzieren, wie moeglich!

Bei Nudeln ist mir das gelungen, hier verwende ich kein Salz im Kochwasser.
Bei ungeschaeltem Reis ebenfalls-
aber bei Basmati oder anderem geschaelten Reis
schmeckt man den Unterschied deutlich,
hier gebe ich Salz ins Kochwasser.
Bei "Salzkartoffeln", wie der Name schon sagt - wird Salz zugegeben.
Ich lasse bei diesen geschaelten und geviertelten oder halbierten
Kartoffeln das Salz weg und habe das noch nicht vermisst.
Bei Klößen gehoert unbedingt Salz ins Kochwasser,
damit diese aufschwimmen koennen und besser zusammen halten,
dh. sich nicht aufloesen.

Zum Thema Nudeln noch eine Bemerkung:
Ohne Salz, aber auch ohne Oel im Kochwasser -
dafuer mit etwas Thymian, das gibt noch etwas Geschmack.
Ich schuette die Nudeln danach in eine Seihe in der Spuele,
schrecke diese dann NICHT mit kaltem Wasser ab,
sondern serviere sofort.
(So haftet die Sauce viel besser)
Wenn ein Nudelsalat gemacht werden soll, muss man freilich kalt abschrecken..

Salzen:
Bitte angewoehnen, die Speisen moeglichst erst beim Abschmecken zu salzen,
dann braucht man deutlich weniger..
Salz bindet Koerperwasser, was Gewicht auf die Waage bringt,
das zeigt unser woechentlicher Diaettag eindruckvoll!




Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Kartuschen - Thema: Teurer Gluten - Verzicht

verzicht-auf-weizenmehl-hat-fuer-gesunde-kaum-vorteile

Lange genug vereimert die Nahrungsmittelindustrie die Bevoelkerung, hofiert von hysterischen Gesundheitsaposteln - nun kommt die Wahrheit heraus. (2017)

Nur wenige Zoeliakie-Patienten nuetzt der Verzicht auf Gluten wirklich, aber inzwischen gibt es kaum ein Lebensmittel, das nicht mit "glutenfrei" beworben wird !

(Sogar Kaese, wo sowieso noch nie Gluten enthalten war-
wir werden von der Werbung systematisch verdummt)

Dieser Verzicht auf Gluten spart auch KEINE Kalorien ein.

Wir in Deutschland schiessen immer irgendwie ueber jedes Mass und Ziel hinaus ..

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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#Anhang: Soziale Unterschiede



Jeder Gang durch die kleine Kreisstadt zeigt es deutlich:
Die sozialen Unterschiede werden immer grasser, da ist eine "Tafel" eingerichtet, die sich wohl grosser Beliebtheit oder zumindest Zustroms erfreut, ein Second-Hand-Laden, wo man alles bekommen kann, wo auch viele Leute zu sehen sind und Billig-Ketten fuer Food und Fastfood sind wie Pilze aus dem Boden geschossen. Damals - vor eben 50 Jahren, gabe es noch Konditoren, Baecker, Delikatessenlaeden, Fischgeschaefte und Kaeselaeden, viele Bekleidungsgeschaefte und selbstaendige Metzger, die Baecker haben noch selbst gebacken. Heute ist alles Standard - gehobenerer und niedriger in Filialketten angeboten. Wer also vom Parkplatz am Rollschiff an den Toren der Stadt aufwaerts zur Innenstadt geht, wird bald merken: Jeder parkt moeglichst nahe am Laden, auch wenn nur ein Broetchen zu "transportieren" ist. Keiner traegt eine Einkaufstasche bis zum Parkdeck, der irgendwo einen Parkplatz fuer das immer dicker werdene Fahrzeug hat finden koennen.. nun laufen wir also und sehen vor uns ein Frau, ca 35 Jahre alt und ein Maedchen, von ca 13-14 Jahren - sie tragen tatsaechlich zu Fuß mehrere Tueten voller Klamotten zum Second - Hand - Laden. Auffaellig war der Geruch nach Unsauberkeit, die jene Beiden hinter sich her zogen. Ein alter Mann flaetzt sich mit ausgestreckten Beinen auf einem Sitzgruppen Stuhl vor dem Eissalon. Dort hat er seinen Kaffee genommen. Da haelt ein Auto, der Fahrer laesst das Fenster herab und unterhaelt sich mit dem Sitzenden. Dahinter staut sich der Verkehr. Das ging eine Weile, dann fuhr das Auto weiter. Frueher waere gehupt worden, heute ist das zu gefaehrlich geworden.. das Passbild habe ich mir versagt, das eigentlich fuer den neuen Personalausweis gebraucht wuerde - im Laden sahen mich dunkle Gestalten an. Nix wie weg! Der andere Fotoladen war zu, wie so viele Geschaefte der kleinen Kreisstadt. Bei anderer Gelegenheit in einer anderen Stadt wird das nochmal probiert - es eilt ja nicht. Heute noch ein Laden, Morgen schon Leerstand. Die Verkaeuferinnen fuehlen sich zunehmend herabgesetzt, gerade als Frauen, aber auch bereits wegen ihres Berufes. Die Stadt ist unsicher geworden, so dass bereits zivile Polizisten eingesetzt werden muessen, wie sie uns erzaehlen. "Die klauen wie die Raben" - gut, dass wir nicht oft in die Stadt muessen. Wieder hat ein Laden dicht gemacht, der Lieblingsladen meiner Frau. Aus Altersgruenden. Vor dem Laden wandeln verhuellte Figuren herum, wie in Marrakesch. Wieder wird die Stadt aermer, wieder kommt weniger Umsatz und weniger Steuern in die Stadtkassen. Aber es gibt ja noch das Internet. Ein rasender Lieferant bremst in zweiter Reihe, springt aus dem Wagen und liefert ein Paket ab- der dunkelhaeutige junge Mann ist schon wieder auf dem Sprung - Verkehrsregeln? Fehlanzeige, die Polizei schaut weg oder faehrt einen andere Strasse ein. Fettiger Dunst des neuen Doenerladens zieht durch die enge Gasse der Altstadt, die Einheimischen sind an den Stadtrand gezogen - lieber im anonymen Mietblock, als in der Altstadt wohnen, wo kaum mehr Deutsch gesprochen wird.









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Die Kartusche im Jahr 2020: Erfolge



Meine kleine Weinbereitung daheim hat wohl starke Erfolge in Hamburg, wo man an zig Stellen davon gekostet hat.

Die Leute sind die gekaufte Chemie-Plörre leid, auf die man blaue Zunge und einen dicken Kopf und Aufstossen bekommt.

Mir soll es recht sein, daß nun die Sache noch stärker ins Rollen kommt und "logistische Problem" mit dem Wein nach Hamburg zu fahren eigentlich durch diese Rezeptveröffentlichung nicht nötig sind. (gut 500km Entfernung)
So bekommt jeder ganz genau mit, was Wein wirklich ist..

Mich freut das sehr !

Die Weine sind das eine Thema, die einfache Kocherei - die auch noch preiswert sein muß, ist das andere.
Mir geht es nicht um eine "Selbstdarstellung" oder um Bekanntheit, sondern nur darum, Dinge zu hinterfragen, die fadenscheinig sind. Einige dieser Sachen war eben mein Ding, ins rechte Lot zu rücken und allzu hochnäsige Fachleute zu enttarnen. (Des Kaisers neue Kleider-Effekt)
Was sich zusätzlich bei den Themen "Glauben", "Geschichte" oder "Sozialem" oder "Politik" herum treibt, ist auch nicht von schlechten Eltern: Hier habe ich vieles infrage gestellt.
Es war mir unmöglich diese Dinge stillschweigend zu übergehen.
So wuchs die Homepage eben auf 707 Seiten an, wo nur noch ein Schwung Wanderungen nachgereicht werden wird, so mir die Gesundheit bleiben wird, diese noch abzulaufen, die schon vorgedacht und hier eingefügt worden sind.
Und wie das so ist, wenn man erzählt, kommt man vom Hundertste ins Tausendste, bastelt ein paar fiktive Storys dazu und schon wurden weitere 70 Seiten "fällig", die als "Schattenseiten" eine kleine "Entdeckung" für die Leser sein sollen. Schwups waren 777 Seiten im Raum, die nun nur noch ein wenig weiter ergänzt werden. Die Seitenzahl will ich nicht erhöhen:
Bis auf eben diese neuen Kurzwanderungen (aus Altersgründen) und auf ein paar evtl. neu erfundene Rezepte oder Haushaltstipps ist ja auch alles längst fertig geworden, in diesem September 2019.

Aus diesem Webauftritt erwächst KEINERLEI Gewinn, im Gegenteil, dieses Steckenpferd kostet Geld.





Unser Taunus ist vielfaeltig interessant,
Die kleine alte Fotovitrine
Die Landfotografie Story ,
Der Wald, Bildthema,
Die Felder, Bildthema ,
Fachwerk in Hessen, Bildthema ,
Wasser ist Leben, Bildthema ,
Oldtimer Traktoren, Bildthema ,
Bildserie Wald im Jahresverlauf



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Kartuschen - Thema: Die Natur schützt sich selbst


25.9.2019: "Die Erwärmung macht den Gletschern der Welt zu schaffen.
Das nächste Schmelz - Opfer wird wohl der Planpincieux auf dem Mont Blanc sein.
Spezialisten befürchten, dass sehr bald ca 250.000 Kubikmeter Eis abbrechen könnten. "

"Weltklimarat sendet alarmierenden Bericht zu Meeren und Eisflächen.
Jener warnt eindringlich:
Bis 2050 würden jährliche Wetterkatastrophen in Millionenstädten Realität.
Frankreichs Staatspräsident Emman uel M acron zeigte sich durch den Bericht "geschockt".

"Wo ist das Eis, fragt sich der Jäger auf Grönland, meine Schlittenhunde laufen durch Wasser,
wo alles tief gefroren sein müsste?"

"Prima, wenn sich die Erde erwärmt, brauchen wir nicht mehr zu heizen und es ist trotzdem schön warm"
oder auch
"Das macht meine Klimaanlage ganz automatisch"
oder
"Wir brauchen neue Straßenbeläge, weil schon wieder ganze Strecken gesperrt wurden,
weil die Autos ins Rutschen kommen -
der Teer weicht auf, die Gummimischungen der Reifen sind zu weich"
oder
"alle Plaste - Sachen auf der Terrasse wabbeln"
oder
"wer keine Ahnung hat, soll einfach mal die Fresse halten!"
oder
"ich bin schon über 70, das juckt mich nicht mehr- deshalb verzichte ich doch nicht auf die Bangkok - Reise"
oder
"Mein Kind hustet nur noch, ich mache mir Sorgen"
oder
"Mein Pickup-Truck verbraucht 30 Liter auf 100km, na und? Ich kann es mir leisten!"
oder
"schon wieder ist mir ein Pferd auf der Weide kollabiert"
oder
"euer Umweltgeheul interessiert mich nicht die Bohne"
(Meinen Webkommentare dazu, so sind sie halt - unsere Mitmenschen)

Es ist so viel die Rede vom Umweltschutz und es wird auch viel getan.
Man sammelt den Müll, statt diesen in die Gegend zu werfen,
recycelt oder arbeitet die Stoffe wieder auf, die man neu formen kann.
Filteranlagen und Katalysatoren wurden erfunden und eingebaut,
die Rahmenrichtlinien haben wohl ganzen Heerscharen von Gesetzesbastlern über Jahre Arbeit gegeben.
Die Heizungen wurden nur noch lau eingestellt, man fuhr langsam auf schmalen Rädern durch die Gegend
und mied unnötige Strecken, fuhr dafür mit dem Rad, so oft es ging.
Es wurde auf jede Kleinigkeit geachtet und schon den Kindergartenkindern das umweltgerechte Verhalten beigebracht.
Was man nicht sah oder sehen wollte, waren die vielen weltweiten Krisengebiete
und Kriegseinsätze, brennende Kohle- und Erdöl- und Gasfelder, brennende Wälder und..
den immer ärgeren Flugbetrieb, der von allen Problemen nicht berührt wurde
und über alles hinweg brummte - Tag und Nacht.
Wo viel los ist, ist viel Wirtschaft und wo diese ist,
verdient man gut und das lockt Abenteurer aus aller Welt an,
ganze Familien überrannten die Grenzen zum Land, wo Milch und Honig fließt.
Wo so viele Menschen leben, entsteht noch mehr Dreck als jemals zuvor
und noch mehr Bedürfnisse, die alle befriedigt werden wollen.
Jeder will Luxus, jeder will in Urlaub fahren oder fliegen, jeder will Spanplattenmöbel und Wohnungen,
Plaste-Becher mit Joghurt drin, immer tollere Autos und Entertainment etc.
Auf diese Weise sind erst die Gletscher, dann das Grönland-Eis geschmolzen,
bald kamen die Polkappen nach, weil immer mehr Wälder in zig Regionen der Welt in Brände ausbrachen,
weil die Schäden durch die anhaltenden Dürren unübersehbar wurden - oder angefacht wurden,
schier aus Gier um Land und Bodenschätze.
Sogar für Windräder und neue Startbahnen wurde kräftig gerodet.
Umweltschützer wurden dann immer militanter,
flogen aber selbst durch die Gegend und fuhren mit spritfressenden Allradwagen herum,
wenn es die Öffentlichkeit nicht sah.
Der "Otto Normalverbraucher" ahnte eher die Zusammenhänge der "globalen Erwärmung",
weil "er" schon immer sparen und haushalten mußte.
Sicher, so sagte er sich, hat es schon immer Erwärmungszyklen gegeben,
aber so schnell wie diesmal - nee,
da werden wohl wir Menschen sehr zur Beschleunigung beigetragen haben..
was immer dieser "Normalo" dachte, ob einzeln oder in Gruppen oder 3/4 der Menschheit,
war den oberen "Zehntausend" herzlich egal.
Gestern wie heute und morgen.

Die Zeit verging, die Menschen zogen in die Zonen der Erde,
wo man noch leben konnte und ließen in Mengen ihre Urheimaten zurück:
Leer, verwüstet, ausgebrannt, geplündert und kahl.

Nun war die totale Überbevölkerung in den gemäßigten Regionen die Folge.
Das Wasser wurde aufbereitet, Trinkwasser bekam eine neue Bedeutung als Industrieprodukt.
Kläranlagen schafften ihre Arbeit längst nicht mehr und so ergossen sich riesige Kloaken ins Meer,
Flüsse, auf denen dereinst Schiffe fuhren und wo Fische drin schwammen..

Niemand ging nach draussen ohne Atemschutz und viele starben an zugesetzten Lungen,
die Feinststaub in Mengen enthielten und so den Gasaustausch unmöglich machten.

Die Sonne war immer länger bedeckt und so heizte sich die Atomosphäre weiter auf.
Erdspannungen endluden sich mehr denn je in Beben, Vulkane brachen aus.
Riesentanker fingen Feuer, die "Mutter der Schlachtschiffe"
steckte in kilometerweiten Bimsstein fest, der auf den Meeren schwamm.
Flugzeuge blieben auf dem Boden, weil die Triebwerke schon beim Start verstopften.

Die wichtigen Leute haben sich bald auf ein paar Atolle gerettet,
die ein erträgliches Klima und einigermaßen saubere Luft hatten.
Bald war auch dort alles mit Atom- oder Überlebensbunkern und Villen zugebaut.
Anfänglich gab es dort sogar noch ein paar Fische im Meer, bald aber nicht mehr,
als die "Lobster und Jacobsmuschel" -Fresser kamen.

Die enormen Temperaturunterschiede ließen neue Polkappen entstehen,
das Magnetfeld der Erde war nur ein wenig verschoben worden.
Dort, wo der Nordpol war, ist nun Wasser und dort wo die Nordsee war, beginnt das Polareis.
Wieder ist Grönland verschwunden, diesmal ganz und gar.
Baltische Staaten und England ebenso - weg und versunken wie Atlantis.

Das Eis des Südpols wanderte Richtung Neuseeland und Australien - zumindest ein ganzes Stück.
Einst bewohnbare Zonen waren wüst, ein Teil der antarktischen Landfläche war das neue Grönland geworden..
Langsam kam die Erde wieder zur Ruhe und die Fische begannen sich zu vermehren,
bildeten amphibische Formen und begannen das Land zu erobern,
riesige Farnwälder entstanden, Moore und die Insekten kamen wieder.

Zuerst waren wohl die Stechmücken, dann kamen die Menschen ;)
Bis dahin ist aber viel,
ja sehr viel Zeit vergangen und so sendeten die Götter ihre Boten aus, um die Erde zu besiedeln.
Atlantis nannte sich diese Kultur, sie soll von den Atollen gekommen sein..
seltsame Leute mit weißen Kitteln und ohne ein Haar am Körper, kalkweiß,
dürr und groß und sie sprachen in einer synthetischen Wissenschaftssprache, oft nur in Kürzeln.
Sie vermehren sich nur geplant, in Vitrofertilisation,
damit der IQ der Masse ständig steigt.
Männer werden als Kind schon "kupiert", damit keine unerwünschte Vermischung passieren kann.
Das Wort Familie wurde zur Wohneinheit umgedacht, als 5 köpfige Gruppe.
Die Kinder zog man in speziellen Bildungsstätten auf.
Das Leben unter der Erde erforderte ganz neue Formen des Zusammenlebens,
das nun bald auch wieder an der Oberfläche in Kolonien erprobt werden soll.
Aus den Villen der Atolle hat man große Labore gemacht und unterirdische Wohnanlagen.
Die wissenschaftlichen Pläne der Vergangenheit wurden gerettet
und so startete man auf den Atollen im Verborgenen durch..

Die neue Zeit.
Stechmücken, Ratten und Menschen haben überlebt, keine Frage.
Die mögliche Urbarmachung der Erdregionen wurde erforscht,
man segelte mit automatischen Segelbooten die Meere ab,
schickte Forscher an Land, nahm Proben und Messungen vor.
Da sich der Äquator mit den leicht veränderten Polkappen verschoben wurde,
änderte sich auch die subtropische Feuchtzone und die gemäßigte Zone
- mit den Ergebnissen begannen die Berechnungen und Besiedlungspläne zu wachsen.
Bald hatte man die Satelliten wieder elektronisch eingefangen und begann mit der vernetzen Kommunikation der Kolonien.
Die Amphibien wurden erschlagen, die Fische hat man gelassen, ansonsten gab es keine Tiere mehr, nur Insekten,
die zur Bestäubung gebraucht wurden.
Die Menschen sind Veganer geworden und alle zu Wissenschaftlern.
Man hatte es geschafft, die Menschheit züchtete sich selbst und so war der zuvor falsch verstandene Begriff "Rasse"
nun auch auf den Homo Sapiens anwendbar.
Sogar das Thema "Streitkultur" hat man kanalisieren können
und in multimedialen Liveschaltungen zum Sport und Wettbewerb gemacht.
Das Thema "sexuelle Interessen" hat man ganz einfach heraus gezüchtet, genau wie der Hang zu Agressionen.
Tägliche Gruppengymnastik ersetzte den Sport, genau kalorienberechnet.
Dicke Menschen gehörten der Vergangenheit an und wurden in den Datenbanken archiviert, wie Monster angesehen.
Sie brachten Sonnenkollektoren mit in die Kolonien, erzeugten Strom und bauten die Techniken aus.
Ein steriler Typus Mensch brauchte keine Partei und keine Regierung,
der neue Sport Diskussionskultur in der Vernetzung hat alle Differenzen gleich an der Wurzel beseitigen können.
Die Gendatenbanken riefen jeden auf, den man für geeignet hielt
und so begann die Fortpflanzung und Kinder und Erziehung "outgesourct" zu laufen:
Wenn eine Kolonie Kinder "bestellte", kamen eben "fertig erzogene" 15jährige zur "Lieferung".
Statt Namen gab die Erzeugergruppe unverwechselbare Kürzel als Tattoo und als Chip unter die Haut mit auf den Lebensweg:
T3751M (Typ -Erstellungszahl- Maskulin)
oder T28031F (Typ -Erstellungszahl- Feminin)
In der Datenbank war dann den Insidern die "Mischung" ersichtlich, wenn beide Zahlen eingegeben wurden -
zur Erforschung von Krankheiten.
Man nannte sich untereinander eben nur mit den beiden Endziffern:
Hallo 37 oder wie geht es dir, 78?
Man rätselte über die Begriffe "Liebe, Beziehung, Eifersucht" und diskutierte ohne Erfolg darüber..
Die Lebenserwartung wird wohl bei über 150 Jahren gelegen sein,
weil harte körperliche Belastungen vermieden und Gymnastik gefördert, exakt ernährt wurde.

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Überraschungen parat ! Lektuere

Aber wie geht es weiter, werdet ihr euch wohl fragen -
die Entwicklung zur vollkommenen Kontrolle des menschlichen Geistes und dann auch noch die der Natur,
das wird auch einer noch so versierten Techniker-Schar eher nicht gelingen.
Da haben wir die Biodynamik, das war wir Menschen als "chaotisches System" bezeichnen,
das eine kubische Denkweise all zu gerne aus ihrem Ordnungswahn heraus fordern will..
..und so werden die Kolonien wohl irgendwie "gefummelt" und "geschummelt" haben
und heimlich eigenen Nachwuchs -in der von unserer Natur
vorgegebenen hormonellen Steuerung- großgezogen haben.
Aus Hormonen wird Liebe und Verlangen, Eifersucht und .. Religion.
Niemand, auch die chinesische Zentrallenkung nicht,
kein Cia oder wie diese "Scientologen" sich alle nennen,
wird die totale und dabei dauerhafte Kontrolle über die eigene Spezies haben!
Jeder Totalisarismus ist nur von kurzer Dauer, dann bricht die Natur sich ihren Lauf.
Bald wuchsen seltsame Wildpflanzen, kamen neue Tierarten - die alle genau untersucht werden mussten.
Nutztiere wurden gehalten, Eier, Milch und Fleisch verspeist.
Die Mangelerscheinungen, denen man mit Pillen halbwegs bei kam, waren plötzlich weg.
Die Menschen konzentrierten sich nun um Erkennung und Bekämpfung von Krankheiten und Seuchen,
Schädlingen und die Zucht von Gemüse, Obst und Getreidearten.
Bald gaben die Wissenschaftler die zentrale Züchtung der Menschenrasse "hyprid" auf
und überließen dieses Resort wieder den Familien,
die nun wieder aus Mann und Frau in Einehe aufgebaut war.
Die alten Religionsschriften aus den Archiven wurden in der bekannten Online-Diskussion "entgiftet"
und quasi friedlich und ausschließlich privat gemacht,
jeder professionelle Versuch andere davon zu überzeugen,
wurde mit Zwangsarbeit bestraft.
Öffentliche Gebetshäuser waren danach für alle Gläubigen, gleich welcher Religion sie angehört haben.
Die Gläubigenquote ist dann aber nie über ein Prozent gekommen,
weil sich beim letzten Untergang kein Gott blicken ließ, weder Jehova noch Budda oder Allah.
Langsam spannte sich die Menschheit in alle bewohnbaren Zonen aus,
anfänglich in sehr dünner Besiedlung, später wurden sie immer mehr-
bis man bei einer Milliarde weltweit
einen Schluss-Strich zog in einer freiwilligen Geburtenkontrolle.
Noch immer gab es keine Regierung, keine Polizei, kein Militär, keine zugelassenen Religionsführer.
Der oder die Dorfälteste - Städte waren nicht erwünscht -
richteten alleine über die Missetaten.
Als großes gesellschaftliches Ziel, da war man sich einig,
wurde die Resourcenschonung, die Bescheidenheit und Gesundheit festgeschrieben.

Wem dieser Ausgang der Geschichte zu langweilig ist,
kann bei der Beibehaltung der Zuchmethoden oder bei der Bevölkerungsexplosion weitermachen
was jeweils vollkommen andere Ausgänge in die Story bringen würde!

Konkurrenz, Wettbewerb, Lobbyismus, Religion sind die Unkräuter der Zivilisation - zumindest aus meiner Sicht -
die bereits durch den Schulsport und gegenseitige Protzereien gefördert werden.. und in Geiz, Gier, Geltungssucht etc. münden und letztlich auch vor Mord und Kriegen nicht zurück schrecken.
Religionen kochen ihr Süppchen darauf um an Macht und Einfluß zu gelangen - und
so ernähren "Schafe" die "guten Hirten" mit.. wie bequem!





***




peter
Der Hund war bei jedem Spaziergang mit dabei -
und ist dabei 14,5 Jahre alt geworden und natuerlich gestorben.
Seit ueber 7 Jahren ist er leider nur noch "virtuell" auf dieser Seite -
aber bei allen Familienmitgliedern absolut unvergessen, als der Namenspatron meines Webauftritts.
Sogar noch unterwegs bei anderen Hundefreunden als absolut berechenbar in Erinnerung.
Auf seinem Grab habe ich eine kleine Negropole eingerichtet.






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