Landfotografie


#Convenience Gemuese und der Vorrat im Keller


An dieser Stelle darf ich mal etwas PRO Halbfertigprodukt "werben", das oftmals besser oder genau so gut ist, wie aus frischen Produkten bereitet. Nicht nur dann brauchbar, wenns mal schnell gehen soll, sondern auch, um eine sinnvolle Bevorratung zu haben.
(Das wird heute wieder gewuenscht und empfohlen..)
Ich kann nur fuer meine Kueche und meine Vorratsecke sprechen:
Wirsing, Rosenkohl, Gruenkohl im Glas oder Dose sind wunderbar, wenn sie richtig zubereitet werden- NICHT kochen, sondern erst einmal eine "Mehlschwitze" machen..
Mehlschwitze:
Gehackte Zwiebeln, in etwas Oel oder Butter leicht braun anroesten, Mehl einstreuen, ein klein wenig braeunen, dabei immer tuechtig ruehren und mit KALTEM Wasser abloeschen und sofort verruehren. Abschmecken mit ein wenig Salz und Pfeffer, ggf. - einen halben fette Bruehe Wuerfel einstreuseln. Erst danach kommt das Gemuese aus dem Glas dazu, das nur vorsichtig erhitzt und umgehoben wird.
Es empfiehlt sich das Wasser aus dem Gemueseglas in einen Becher ablaufen zu lassen und dieses ANSTELLE des kalten Wassers zu verarbeiten.
Auf diese Weise kann man sehr schnell eine schmackhafte Beilage machen, deren Herkunft kaum einer erraet.

Zu obigen Kohlarten sollten Erbsen und Moehren, div. Bohnenarten und auch Brechbohnen und Mais vorraetig sein, die ebenfalls auf diese Art zubereitet werden koennen.

Diese Seite soll die getrockneten Huelsenfruechte und erst recht nicht die frischen Gemuese vom Speiseplan verdraengen - hier auf dieser Seite geht es um die schnelle - und vor allen Dingen immer verfuegbare- Kueche.

Es lohnt sich, die verschiedenen Marken auszuprobieren - ich habe festgestellt, dass gerade bei Rotkraut die Marke mit dem Namen eines weibl. Pferdes -4 Buchstaben- am besten war. (Apfelrotkohl sollte immer im Keller sein- selbstbereitet macht dieses Gemuese eine Riesenschweinerei) Nachwuerzen war da nicht noetig - einfach OHNE Mehlschwitze erwaermen.

Bei "Mex icomix" oder Mais, auch mit Bohnen gemischt- kann der Ansatz auch anders gemacht werden:
Olivenoel, Knoblauch, Chiliflocken - ohne Mehl.

Alle diese Gemuese koennen zur Gemuesepfanne ausgebaut werden, indem etwas Schinken- oder Wurstwuerfel mit angeroestet werden, ob mit Mehlschwitze oder beim suedlaendischen Rezept ohne diese.
Ob mit Salz- oder Bratkartoffeln oder Brot dazu, ist eine Zeit- oder Geschmacksfrage. So ein suedlaendische Gemuesepfanne mit Weissbrot ist prima, eine nordlaendische mit Bratenstueckchen und Graubrot ist auch lecker:

Wichtig ist, dass man etwas im Haus hat und nicht fuer jeden Kleinkram einkaufen fahren muss.. deshalb habe ich Kichererbsen, gruene und gelbe Erbsen, Erbsen und Moehren, Rote Bohnen, Schwarze Bohnen, Riesenbohnen, Weisse Bohnen, Brechbohnen, Mais, Maismix, Gruenkohl, Rotkohl, Wirsing, Rosenkohl, Sauerkraut, Linsen, Paprika ganz und in Streifen, Sellerie, Rote Bete, Spargel, Moehren gewuerfelt, Moehrensalat, Tomaten gehackt und als Mark, Schwarzwurzeln, Gurkensticks und ganze Gurken, Kuerbis, mind. 4 Sorten Oliven, Letscho, Birnen, Aprikosen, Ananas, Kirschen, Apfelmus, Stachelbeeren, Mirabellen, gut 15 Sorten Fischkonserven und Wurst/Fleischkonserven im Kellerregal. Zusammen mit allen denkbaren Haushalts- und Toiletten/Hygieneartikeln und Backmischungen, Oele, Essige, Saucen, Milch, Kaffee, zig Teesorten, Nudeln, Reis, Saefte, Wasser, Bier - ergibt sich ein recht umfangreiches Sortiment, das durch ein paar Fertig-Toepfe ergaenzt wird: Ravioli, Feuertopf, Erbsen- und Linsentopf hat sich bewaehrt, wenn man vom Wandern kommt und die Lokale ihren Ruhetag hatten..
(Dabei sind die preiswerten Marken eindeutig besser als die Edelmarken gewesen!) Dass Kartoffeln und Zwiebeln und Knoblauch, Gries, Haferflocken, Kapern, fetter Speck und der uebliche Haushaltskram dazu gehoeren, ergibt sich von selbst. Zum Trocknen haengen immer 1-2 groessere Salami im Keller, damit sie schoen muerbe und reif werden.
Wichtig ist bei der Vorratshaltung, dass nicht nur die persoenlichen Vorlieben, sondern auch das Haltbarkeitsdatum Beachtung finden - schon beim Einkauf will alles ein wenig durchdacht sein - mal ist hier etwas guenstiger, mal dort, mal beim Diskounter - die Preisunterschiede sind beachtlich, die Qualitaetsunterschiede geben so manches Mal Ueberraschungen, genau wie die Fuellmengen.
Die meisten geschilderten Produkte sind 1-2, manche auch 2-3 Jahre haltbar.


Der Hauptteil des Vorratsregals
Auf der linken Seite ist noch eines, wo Haushalts- und Hygiene- und Reinigungsartikel, Kartoffeln, Zwiebeln und luftgetrocknete Wurst, Reis, Nudeln, Brotmischungen, Mehl, Tueten, Folien, Wasser, Bier etc. lagert.

Nicht nur die Convenience-Produkte oder Halbfertigwaren sind vom allgemeinen Trend alles und jedes zu faken betroffen- von Fotos zu bewegten Bildern oder Werbeabbildung aller Art, gefaelschter Schmuck und Markenartikeln im Sportsektor und jene vom Designer bis zum Kaese, Wein und anderen Lebensmitteln ist alles aufgebrezzelt und nicht mehr echt. Das wird wohl keiner mehr zurueckdrehen, wenn aus Gewinnsucht aus wenig viel gemacht werden, wenn die Rohstoffe nichts mehr kosten sollen. Man muss schon ganz stark sein, um beim Essen nicht staendig daran zu denken: Ist das noch echt, irgendwie schmeckt es nach nix? Alternativen gibt es eher keine und wenn, sind sie so unverschaemt teuer, dass die Verhaeltnismaessigkeit nicht mehr gewahrt ist: Gewinnsucht laesst gruessen. (Kleine Metzger, kleine Baecker machen auch nur noch schlappe Massenware, aber zu hohen Preisen, Direktvermarkter will ich nicht mal erst ansprechen- dort wird nach unserer Erfahrung mehr geneppt als sonstwo) Nun haben wir also den "Raclette-Kaese" zu 59 Cents fuer 100gr gekauft, der im fertigen Paeckchen von 2,48-3,79 Euro / 400gr kostet und exakt genau so ist wie das 59 Cents Angebot gekauft und verwenden es so, als waere es echter Kaese. Nur nicht darueber nachdenken, dann geht es einigermassen. Das gilt fuer Kaese viel mehr als fuer den beruehmten "Schummelschinken", der nur gepresst wurde. Schlimmer ist es schon beim "Grillsteak" oder "Kammbraten", der inzwischen immer die gleichen "Marmorierungen" hat - zusammengefuegt aus kleinen Stuecken und mit Hilfe eines weissen Pulvers, das eigentlich zur Wundheilung gedacht war, verklebt zu einem feinen Stueck Fleisch. Ist das nun gut und sinnvoll oder eklige Gaunerei? (Ethisch sinnvoll, weil alles vom geschlachteten Tier Verwendung finden sollte, uebel von daher, dass der "Verbraucher" getaeuscht wird und das nicht mal zu merken scheint, wie die Verkaufszahlen beweisen) Die Liste koennte ich beliebig fortsetzen und vom falschen Kaviar, der zuerst aus "Seehasenrogen" und heute aus Algen "gewonnen" wird, von der Aufschnittwurst, die ein interessantes Recyclingprodukt ist, von den tiefgekuehlten Fischprodukten mit den interessanten Panaden, vom Kaffee mit der "Crema"- wo ein Viertel irgendwelche Stoffe aufschaeumen, bis zur Salami, die durch Bakterien richtig gefaehrlich werden kann: Aus gefrorenem Fleisch mit viel Nitritpoekelsalz, das die gesunde Fermentation behindert. - Die "Bewaesserung" durch Klaeranlagen-Einleitungen in Spanien sind auch nicht gerade vertrauensbildend- das betraf hauptsaechlich Exportgemuese.. so floss die Sch.. direkt um den Salat oder die Paprika herum! Die Erdbeeren aus China sind wohl auch nicht ungefaehrlich, um es mal verharmlosend zu sagen. Also auch bei Gemuese auf die Herkunft achten oder darauf hoffen, dass das Eindosen oder Einwecken die Keime vernichtet hat. (Die Sch.. waere nicht mal das Thema, tueckig wirds, weil so viele Hormone und Antibiotika in den Nahrungsmittelkreislauf zurueck fliessen, von Schwermetallen nicht mal angefangen.) Selbst der staendige Wechsel von Speisen mit Zutaten von wechselnden Anbietern ist heute kein Garant mehr, auf der "sicheren Seite" zu sein, weil einige Anbieter oder weltweite Konserne vom Waschmittel ueber Schokolade und Suppen bis zum Katzenfutter alles herstellen, was man sich denken kann. Die Nahrung ist voll in der Hand von Chemikern und deren gewinngierigen Auftraggebern und deren "Investoren". So ist das nun mal. (Gaststaetten und Metzgereien und Baeckereien muessen erst mal den ganzen Fuhrpark und den Maschinenpark "einfahren") Was darf man heute noch essen? Meine Antwort ist einfach: Alles, nur nicht darueber nachdenken und niemals Pressemeldungen zu diesen Themen lesen - es gibt nur noch saubere Lebensmittel, wenn man sie selber macht oder um es mit der heiligen Schrift zu sagen: Unrein wird man nicht durch das, was in den Mund hinein geht, sondern durch das, was daraus hervor kommt.

Wer aber nun dennoch oder trotzdem so sauber wie moeglich essen will, kommt um Konserven kaum herum, weil die bestimmt sehr flott und mit so wenig Stoffen wie denkbar verarbeitet werden. Vollkonserven brauchen keine Haltbarkeitsstoffe, sie brauchen nicht "begast" oder bestahlt zu werden, sind nicht so lange in Kuehlhaeusern und auf LKWs bis zur Verarbeitung. Was ich schon alles an "Hausmacher" Wurst versucht und verworfen habe, geht auf keine "Kuhhaut" - meistens war der Preis total abgehoben und angesichts der Qualitaet und des Geschmackes eher Nepp. Ob frisch oder in der Dose war dabei egal. Desgleichen kann man bei der Fleischwurst erleben, wo gerne der "etwas bissige" Geschmack reklamiert wird, der von Phosphaten kommt. Nun ist noch ein Fakt zu bedenken: Frueher wurde das Fleisch warm verarbeitet, heute ist es meist sehr heruntergekuehlt- das bringt ganz andere Resultate- inzwischen werden tiefgekuehlte Schweinehaelften verwurstet, wie ich gehoert habe. Bei den anfaenglichen "Convenience-Products", wie Tuetensuppen/Saucen bis zu fertigen Leberkloese in der Folie kann ich nichts Negatives vermelden, was den Geschmack und den Preis anbelangt. So manche Suppe im Gastgewerbe schmeckt auch nicht anders: Dort sollen bis zu 80% diese fertigen Waren Verwendung finden..

Als Beispiel fuer die "Convenience-Kocherei" ist dieses Rezept:
Eine Billigpackung "Knoedel halb und halb" der weissen Sorte nach Vorschrift in ganz genau 750ml kaltem Wasser mit dem Schneebesen einruehren und 10 Minuten quellen lassen, aber mit 3 EL Dillspitzen als Zugabe- zubereiten. In das Knoedelwasser, das nicht kochen, sondern nur leicht wallen darf, kommen 3 EL Salz. (Wenn die Knoedel von alleine hoch kommen und sie langsam zu drehen beginnen, sind sie gar und koennen mit dem Schaumloeffel entnommen und auf die Servierschale kommen.) In einer Pfanne 2 gehackte Zwiebeln 2 gehackte Knoblauchzehen, ein gutes Stueckchen Butter und ordentlich Leberkaese-Wuerfel -nicht zu klein- leicht anbraeunen. (jetzt koennte ich mit einigen Gewuerzen arbeiten, was aber zu Gunsten der groesstmoeglichen Einfachheit nicht gemacht wird) - jetzt ein Pfund geschnittene, tiefgekuehlte Champignons zugeben und bei geschlossenem Deckel und halber Kraft garen lassen. (ca 1/4Std) - Zum Schluss mit einfacher Jaegersauce (Diskounter reicht) abbinden, etwas Pfeffer aus der Muehle zutun, wenden und noch 5 Min ruhig fertig garen. Dazu gibt es fertigen Krautsalat aus der 1 KG Plastikdose, deren restl. Inhalt eingefroren war (geht prima, braucht aber seine Zeit um aufzutauen) 2 Loeffelchen "Waldpreiselbeeren" (Diskounter) dazu und ein guter "Wildbret-Ersatz" steht auf dem Tisch, der sehr gut ankam.
(An Gewuerzen kamen in Frage: Nelken, Thymian, Maioran, Kuemmel, Paprikapulver, Pfeffer, Wacholderbeeren, Lorbeerblatt- die kaemen gleich zu Anfangs dazu - was aber nicht jeder mag, weil die beim essen z.T. herausgefischt werden muessten - zudem ist bei diesem Essen die Garzeit nicht so lang, als dass diese Gewuerze gut zum Tragen kaemen. Diese Bemerkung ist nur der Vollstaendigkeit halber gemacht, falls mal ein Braten nach Wild-Art gemacht werden soll)

Knoedel selbst zu machen, ist eine Riesenschweinerei und dauert entsprechend lange in der Vorbereitung - den geringen Geschmacksvorteil schenke ich mir und greife lieber zur Fertigpackung, die von den Qualitaeten differieren - wenn die Beilagen milde im Geschmack sind, empfiehlt sich die bessere Sorte, ansonsten reicht die billige, die man auch mit div. Dingen fuellen kann, genau wie echte, selbstgemachte!

30.1.2013 - mein Sohn hat recht: Kartoffel-Puerree ist heute so gut geworden, dass es den klassischen Kartoffel-Brei, heute "Stampf" genannt, geschmacklich ersetzen kann. Die Zubereitungsanleitung enthaelt wohl etwas zu viel Wasser, das kann man im haptischen Selbstversuch ggf. etwas reduzieren, damit die Konsistenz dem Stampf aehnlicher wird. Die Puerree-Portionen-Anzahlen sind sehr optimistisch angegeben, statt fuer 4 Personen sind es eher nur zwei Portionen ausreichende Mengen, die sich in dem Beutel befinden. Zusammen mit guter Milch und etwas guter Butter, die sowieso fuer einen Kartoffelbrei oder Stampf gebraucht werden und etwas Salz, ggf. Muskatabrieb - kommt ein sehr brauchbares Ergebnis zustande. (Die Marken sind wohl Geschmacksache - lt. Sohn schmecken die meisten gleich gut, die Preise und Mengen gehen aber heftig auseinander. Er bevorzugt inzwischen eindeutig die Diskounterqualitaeten, die auch noch deutlich mehr Inhalt haben!) Heisses Wasser kann man auch im Teekocher machen, die Zubereitung muss nicht im Topf, sondern kann in der Schuessel erfolgen, was nicht nur besser aussieht, sondern auch ein Umfuellen und zusaetzliches Spuelen erspart. Die durch den viel laengeren Kochvorgang beim echten Stampf gesparte Energie ist auch nicht von schlechten Eltern- zumal die Strompreise stark klettern. Kartoffeln schaelen und kleinschneiden faellt aus, der Preis ist letztlich nicht mal mehr halb so hoch - dh. pro 4 Personenmenge ist 50 fuer das Puerree, ueber 50 Cents -ca 1,5KW- fuer Strom (nicht nur die Platte, sondern auch die Abzugshaube brauchen Energie) billiger= 1 Euro pro Essen gespart, plus ca 20 Minuten an Zeit gespart, wenn ich den Wasserkocher abrechne, sind immer noch 90 Cents gespart. Gut, ein paar chemische Zusaetze sind darin, die Oxidation verhindern- das ist inzwischen in vielen Lebensmitteln enthalten, die sonst nicht lagerfaehig waeren. Spassig gemeint: Fuer den Preis des Kartoffelstampfers haetten wir ein ganzes Jahr Kartoffelpuerree kaufen koennen ;) und letztlich besteht auch echter Kartoffelstampf nur aus einer Menge Staerkemehl und Wasser.. so gesehen, sind echte Kartoffeln viel zu schade, um sie zu zerkochen und Stampf daraus zu machen! (Kartoffeln geben viel mehr her, wenn sie als Puffer oder Bratkartoffeln oder als Salzkartoffeln gemacht werden)

Ein viertel und ein achtel Liter (also 3/8 oder 375ml) Wasser im Kaffee-Kocher zu erhitzen, Milch 1/8 und nochmal die Haelfte davon (also ca 180ml) hat sich bei der Zubereitung inzwischen bewaehrt- mit Butter und guter Milch, etwas Muskatabrieb und ein TL Salz. (alles fuer ein Paeckchen, die angebliche vier Personen Portion) Die billigste Variante des Puerree war richtig gut, wo "3x4 Portionen" angepriesen werden. Witzig, das zu einem Preis von 65 Cents!

Rezept: Uebriggebliebenes Kartoffel - Puerree eignet sich grundsaetzlich - egal ob echter Stampf oder vom fertigen Puerree - als Ersatz fuer Butter auf dem Abendbrot: Ein paar dekorative Kaese- oder Wurst- oder Schinkenstueckchen darauf plaziert und es wird zum Party-Brot, das bestens ankommt ! Auf diese Art kann man auch einen leichten Touch von Pizza daraus aufstreuen, oder Scheibchen von restlichem Braten, Huehnchen oder was auch immer -dekorieren. Mit etwas frischer Petersilie wird das zum "Hochgenuss".

Kartoffelpuerree ist sehr vielseitig und kann auch mit Waldheidelbeeren oder Preiselbeeren mit deftigen Beilagen a la Waldmann bereichert werden.
Noch ein Tipp: Nachdem das Puerree fertig ist, kann man noch etwas getrocknete (fertige) Roestzwiebeln unterheben - das ist nochmal ein Touch mehr. Oder VOR der Zubereitung getrocknete Dillspitzen unterruehren..
Nach dem Puerree-Essen die Teller und Bestecke ein wenig abspuelen, dann bleiben garantiert keine Reste mehr nach dem Spuelvorgang:
Der Kleberanteil in Kartoffeln ist bekannterweise sehr hoch.
Nun zeichnen sich doch Unterschiede ab, die qualitativer oder geschmacklicher Art sind. Die vom gelb-blauen Diskounter sind wohl doch nicht so gut angekommen. Der Preis ist aber mit Sicherheit nicht das Hauptkriterium- was sehr vewundert. Allen gemein ist, dass die Mengenangaben sehr optimistisch sind, dh. ein Erwachsener wird mit 2-3 angegebenen Portionen auskommen. Man wird nicht drumherum kommen, von mehreren Laeden die jeweils guenstigsten Packungen zu kaufen.. Diese kleine Muehe wird sich bestimmt lohnen!

Moderne Zeiten, moderne Essen - es waere ja auch schlimm, wenn man das nicht verbessern koennte! So wird nun auch bei uns fertiger Kartoffelbrei zum festen Bestandteil werden - zumal die Kartoffeln zum Ende des Winters immer recht teuer werden. Die Puerree-Packungen lassen sich gut bevorraten und ergaenzen so das Nahrungsmittel-Angebot im Vorratsregal, zusaetzlich zu den Nudeln und den Kloesen und dem Reis, den Huelsenfruechten und Konserven.

Convenience-Food spart bares Geld, das sich heute in den Gas- und Stromrechnungen ganz ordentlich bemerkbar macht- mit wachsender Tendenz.. Diese Art der Kocherei ist mehr als Behelf fuer Tage gedacht, an denen weniger Zeit zur Verfuegung ist, nicht fuer immer !
Grundsaetzlich halte ich den Gestank um manche Bruzzelbude herum als die beste Werbung, lieber selber taetig zu werden und den unbekoemlichen Kram dort zu lassen..

http://de.lifestyle.yahoo.com/fotos/10-lebensmittel-die-sie-besser-nicht-essen-sollten-slideshow/
" Tomaten sind deswegen bedenklicher als andere Lebensmittel in Dosen, da ihre Saeure das BP-A regelrecht herausloest. " Das kann man umgehen, indem Papierverbund-Pack - Passierte Tomaten genommen werden!
Was glaubt ihr wohl, wird in der Pizzeria, Gaststaette, Kantine oder im Restaurant verwendet?!
Inwieweit die Aussagen dieser Kampagne nicht doch auf die "Quote" zurueckgefuehrt werden kann, weiss ich nicht. Der Gedanke an die Sensationslust scheint mir nicht abwegig zu sein, weil diese reklamierten Rueckstaende bei der Produktion teuer eingesetzt werden muessten- exakt das, was der Hersteller oder Erzeuger vermeiden will. Viel bedenklicher finde ich, dass der irrwitzige Flugbetrieb KEINEN Katalysator und KEINEN Russ-Filter hat.. gerade diese Partikel sind Feinstaub und lungengaengig! (Von der unglaublichen Menge an verbrannter Atemluft mal ganz zu schweigen)

Ihr seht, das Thema gibt einiges her- deshalb wird hier vermutlich noch so manches nachgetragen werden:

Es soll schnell gehen und zum fertigen Kartoffelpuerree werden Beilagen gesucht? Kein Problem: Pro Person eine 65Cents-Dose einfache Wurst aus der 125gr Dose in grobe Scheiben schneiden, - entweder kurz anbraten oder panieren und kurz braten oder einfach mit etwas Dressing ueberziehen - fertig. Eigentlich passt alles dazu- billiger Spargel aus dem Glas (79Cents) mit Hollaendischer Sauce- es ist halt immer Geschmacksache. Moehrensalat aus dem Glas oder frischen Chinakohl- der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Bei dem Convenience-Gedanken ist wichtig, dass man etwas im Haus hat und nicht extra einkaufen muss, wenn jemand etwas anderes essen moechte! (Effektiv betrachtet sind solche Extrafahrten teuerer als das Essen selbst)

Die Schneekatastrophe in den USA zeigt wieder mal deutlich, wie wichtig bevorratete Lebensmittel sein koennen: In solchen Faellen sind die Laeden schnell leer. Die Kontrolle des Vorrats zuhause ist aber immer nach dem Haltbarkeitsdatum noetig werden, damit nichts verdirbt. Der Gratis-Nutzen eines Vorratsregals ist, dass man wegen einer Zutat, manchmal nur eine Kleinigkeit- extra losfahren muss. Jede Fahrt kostet Geld (meistens mehr, als die Zutat gekostet haette) und belastet die Umwelt.

18.2.2013: Nun gibt es bei R ewe ein Kartoffelpuerree, das 1,09 Euro kostet, in dem bereits ALLE Zutaten drin sind, dh. keine Milch, kein Salz, keine Butter mehr zutun! (Die Mengenangaben sind allerdings sehr optimistisch: Jeder der drei Beutel ist angeblich fuer 3 Personen gedacht, ich sage mal: Knapp fuer 2 Erwachsene. Wie auch immer, das Puerree schmeckt richtig gut und taugt allemal zur Bevorratung. Zu diesen Preis kann ich das Puerree niemals selbst machen. Meine Empfehlung!

Wir haben heute - trotz Pferdefleisch-Skandals - Cervelatwurst, Blockwurst, fertige Lasagne 2x 1kg und Ros(t)bratwuerstchen gekauft.. Den anderen Kunden ging es ganz genau so- keiner ist von seinen Kaufgewohnheiten abgewichen. Wenn Schnee angesagt ist, fuellen wir das Vorratsregal auf - sicher ist sicher. Man darf nicht immer nur meckern und sich von der Quoten-Presse verrueckt machen lassen: Die Lebensmittel sind wirklich nicht teuer und sie sind eines- perfekt. Also Augen zu und durch - was schmeckt schmeckt halt, egal was die Nachrichten sagen. Deklariert gehoert es halt richtig, das waere mein Kritikpunkt.

Fertige Spaghetti- oder Pasta-Sauce im Glas sind ueberfluessig, weil diese Saucen so schnell selbst zu machen sind, wie das Aufwaermen dieser fertigen Produkte dauert. Frisch ist -zumindest hierbei- immer besser. (Zudem ohne Streckmittel wie Moehren, die in einer Spaghettisauce nun wirklich nichts zu suchen haben) Das Thema "Pasta" ist auf meinen Rezeptseiten bis zur Erschoepfung behandelt.

Heute werden viele Leute ziemlich genau rechnen muessen, deshalb mein Tipp, ganz besonders auf die neuen Fuellmengen zu achten:
So mancher Hersteller moechte so eine Preiserhoehung durchdruecken.

Preiswerte Kaese- und Wurstwaren vom Diskounter sind auf keinen Fall schlechter als vom kleinen Metzger oder von der Fleischtheke des Supermarktes- man oeffnet die Plastikverpackung, laesst das Produkt ein wenig "atmen", tupft es sauber ab und serviert auf einem schoenen Teller, garniert ein wenig. Das kommt immer wunderbar an und schaut sehr viel wertiger aus. Man kann auf diese Weise gut ein Viertel der Haushaltskosten einsparen, ohne auf Qualitaet und Frische verzichten zu muessen. Das habe ich lange ausprobiert und weiss auch, dass die Haltungsbedingungen der Tiere vor der Schlachtung und im Kuhstall gleich waren - egal ob bei teueren oder guenstigen oder billigen Waren. (Den Test kann jeder machen: Einfach mal bei einem Biohof oder Staatsdomaine reinschauen, dann einen einfachen, modernen Bauernhof besichtigen, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt- das oeffnet die Augen und zeigt, dass die Presse und das TV nur Quote machen wollen- mehr nicht)

Zum Thema "fertiges" Kartoffelpueree: Die Rezepturen muessen ganz genau eingehalten werden, sonst wird es nichts. So kann von Packung zu Packung, von Firma zu Firma abweichende Prozedere verlangt werden. Das ist bald muehsamer als einen Kartoffelstampf aus richtigen Kartoffeln herzustellen, der allemal besser schmeckt. (Selbst als Notnagel moechte ich inzwischen auf das fertige Pueree verzichten)

Nudeln der besseren Preisklasse- so um 1,40-1,50 Euro fuer 500gr sind deutlich besser als Diskounterware, die hoeheren Preislagen (bis 2,80 Euro) haben sich dagegen nicht verifizieren koennen.

Der Gold-Dosen-Vorrat (Rindfleisch, Schweinefleisch, Schmalzfleisch) und der ebenfalls 400gr grossen Dosen Hausmacher Wurst guter Art sind bei 20 Stueck im Regal. (Die sind lange haltbar und so kann man manchen Einkauf ueberlisten und spaeter stattfinden lassen, weil damit ggf. auch Mittagessen gemacht werden koennen, deren Zutaten nicht unbedingt gleich erraten werden)
Die Vorraete sollten sich also immer nach den Beduerfnissen der Familie richten - geschickt eingekauft, spart man viel Geld, wenn Dinge gekauft werden, die am Ablauf-Tag sind. (Entweder sofort einfrieren, das geht durchaus- oder gleich verwenden)

Champignons und Suppengemuese immer im Angebot kaufen und ein paar Portionen einfrieren! (Genial fuer Suppen und Saucen)

Das Thema selbstgemachte Marmelade passt sehr gut zu dem Gedanken dieser Seite.
Desgleichen der selbstgemachte Kraeuterquark, der uns selbst im dicksten Winter gelungen ist: Mit getrockneter Petersilie, Schnittlauch und Dillspitzen.. (40% Speisequark)

Bei der Vielzahl der chemischen Inhaltsstoffe heisst es inzwischen: Aufgepasst. Selbst Wurstdosen vom kleinen - uns sehr teuren - Metzger ist viel seltsames Zeugs drin, was eine Vollkonserve nicht noetig haette !
Da sind diese Golddosen ja noch besser !
Selbst in der alten Wurst (Dauerwurst, aale Worscht) sind Rotmacher verbaut, die mir nicht geheuer sind, besonders bei diesem hohen Preis nicht..
Man kann sich behelfen, indem Bauchscheiben langsam in der naechsten Eintopfsuppe mitgegart und dann abgekuehlt und gleich eingefroren werden. Das ergibt viele feine -quergeschnittene- Scheiben, die keine Chemie brauchen und trotzdem genug Geschmack und Kraft auf das Brot geben. Desgleichen kann man eine Braten aus dem Angebot in der Folie langsam bei 180 Grad etwas laenger gart und entspannen laesst- in feine Scheiben schneiden.
Uns faellt auf, dass die Fabrikware bekannter Wursthersteller besser ist ist das Angebot vom kl. Metzger, der fast alles auch nur aus der Folie holt..

Fertigkonserven sind fuer Notfaelle, wenn der Strom einmal fuer laenger ausfallen sollte - auch hier muss man aufpassen, dass die chemischen Aufputscher den sinnvollen Gebrauch einer Vollkonserve nicht entstellen.

Erdnussbutter, Pflaumenkonfituere oder Quetschehoink kauft man am besten - bevorratet sollte das schon sein, das gehoert unverzichtbar dazu.

Brot backen wir laengst nur noch selber - das ist sehr viel besser als alles, was man kaufen kann - probiert es mal, die Muehe ist nicht viel, der Erfolg aber garantiert!

Die Einlager-Mengen haben wir kraeftig reduzieren muessen - weil die Familie kleiner geworden ist: Die Kinder sind nun laengst erwachsen und haben ihren eigenen Haushalt. Trotzdem ist eine gewisse Vorratswirtschaft sinnvoll- wie schnell ist mal jemand krank oder etwas passiert, was keiner absehen konnte. Zudem kann man Angebote besser nutzen, wenn Vorraete angelegt werden.
Wie meine Folien-Kocherei zeigt, kann eingefrorenes Suppengemuese sehr guten Geschmack an die Essen bringen. (Nicht blanchieren, einfach putzen und schneiden, in kleineren Portionen einfrieren: Lauch, Moehren, Sellerie- etwas Petersilie, aber auch Champignons, wenn diese gerade im Angebot waren)

Zur sinnvollen Bevorratung gehoert auch, dass der Kuehlschrank so eingeraeumt werden soll, wie die Haltbarkeiten der Artikel sind; der Mindesthaltbarkeitsaufdruck ist wichtiger, als das momentane Verlangen. Was laenger haltbar ist, gehoert nach hinten, wie im Laden. So wird nichts mehr schlecht, nicht verdirbt mehr.

Kleine Glaeschen von Moehrensalat oder Oliven (die breiteren Glaeser, ca 340gr - ca 69 bis 89 Cents) kann man spuelen und aufheben- die sind ideal fuer die selbstgemachte Marmelade, die viel besser als die gekaufte ist. Auf diese Weise kommt man sehr guenstig an immer neue Glaeser dafuer..

Ich bin immer mehr der Meinung, dass sich Mogeleien bei teuren Produkten lohnen, bei billigen eher nicht.

Bei Erbsen- Linsen- und Bohnensuppen lohnt sich die frische Zubereitung fuer bis zu 2 Personen nicht, die einfachen 850ml Dosen sind wirklich nicht schlecht. Wenn man bedenkt, dass diese Suppen ewig kochen und dann mehr kosten, als so mancher Braten.. Meine Erfahrung mit den "feineren" Marken sind dagegen nicht gut; Ja oder die Weissen oder vom Diskounter ist vollkommen ok - ueberhaupt sollte man Notfallkonserven vorraetig haben. (Fuer den Fall, dass eine Krankheit die Fahrt zum Laden schwierig oder unmoeglich macht, aber auch fuer einen evtl. Stromausfall oaehnl.)

Mineralwasser (am besten Medium, denn "stilles Wasser" muss bestrahlt werden, damit es haltbar ist!) mit Kohlensaeure ist von sich aus haltbar, es kann bevorratet werden. Fuer alle Faelle sollte ein Pack (6 Flaschen a 1,5Ltr) vorraetig sein. Desgleichen div. Saefte, wovon Apfel- und Apfelsinensaft der wohl beste sein mag. (Bei Apfelsaft ist die Blindverkostung so gelaufen, dass der billige vom Diskounter (100% Saft-Qualitaet) genau so gut war, wie jener vom teuren Anbieter. )

Vollkonserven sind ohne Haltbarkeitsstoffe lagerfaehig - dh. von Gemuesen ueber Fisch - zu Wurstkonserven ist eine jahrelange Haltbarkeit garantiert.

Reis, Kartoffeln und Nudeln sind ebenso jahrelang haltbar, Pumpernickel gibt es auch in Dosen - allemal eine gute Notloesung, wie Knaeckebrot und Muesli, hochwertige Marmeladen und Erdnuss-Butter, haltbare Milch, Obstkonserven etc.

Kerzen und Streichhoelzer oder Feuerzeuge, ggf. ein Espitkocher oder kl. Kartuschenkocher mit Brennmaterial, div. Taschenlampen, deren Zustand immer wieder ueberprueft werden muss, sind bei uns Standard, desgleichen ein 20Ltr Kanister mit Benzin fuer das Auto.

Hier geht es weiter mit Vorraeten fuer den Fall des Blackout

Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.



Button

Startseite - Mich - Impressum - Rezepte -