Landfotografie

Sweet Corn


Ein Rezept fuer 4 Personen.

Einfach und fix bereitet ist dieses Essen:

1000gr feine weisse Bratwurst oder 2 x 400gr in Scheiben schneiden,
mit 3 kleineren gehackten Zwiebeln in etwas Olivenoel gut anbraten
und mit einem Glas Natur - Letscho ( 680gr) abloeschen,
eine Dose Mais (425gr) incl. Saft zugeben,
etwas Pfeffer aus der Muehle und nachsalzen,
nicht mehr weiter garen, damit die Gemuese bissfest bleiben.
Alles unterheben und fertig ist das Ragout oder Wurstgoulasch.

In der Zwischenzeit Fusilli (500gr) mit einem Lorbeerblatt bissfest kochen,
abschuetten (nicht abschrecken, sondern mit 1/4 Tasse Olivenoel umheben)
und gleich servieren.

Das kommt immer an, ist mild und deftig zugleich.
Guten Appetit!


Eine Alternative gefaellig? Bitte sehr:

Dischi Volanti a la Orto.

(lat. Horto -aus dem Garten- von Hortus,i, der Garten.)
Fuer 3 Personen rechne ich 500gr Dischi Volanti
(groessere kreisrunde Muschelnudeln; pasta di semola die grano duro a lente essiccazione)
, die bissfest gegart werden.
Die Sauce habe ich so gemacht: Grosszuegig Rapskernoel in den groesseren Topf geben,
2 grob geschnittene Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 1 Lorbeerblatt, 1EL Rosmarin, 3EL Maioran,
1EL Salz, schwarzen Pfeffer aus der Muehle bereithalten.
500gr gemischtes Hackfleisch kneten
und bei kraeftiger Hitze im Topf mit den Zwiebeln in dem Oel kurz anbraten.
Dann kommen die Gewuerze dazu, 1 Beutel -ca 5-700gr Suppengemuese, bestehend aus Lauch,
Sellerie, Moehren, die in aehnliche Stuecke wie fuer eine Gemuesesuppe
geschnitten worden sind, sowie ca 2-300gr geschnittene Champignons.
Mit einer Tasse Gurken-Einlegewasser und nochmal etwas Wasser (halbe Tasse) auffuellen.
Bei geschlossenem Deckel ca 1/4 Std. bei mittlerer Hitze garen und abschmecken.
(Vermutlich muss nichts mehr nachgewuerzt werden)
Die Sauce ist danach mit relativ wenig Fluessigkeit und mit noch
deutlich konsistenten Gemuesestuecken, das Highlight auf den Nudeln, da bin ich mir sicher.
Der Geschmack? Ganz leicht saeuerlich, pikant das Gemuese, kraeftig das Hackfleisch im Hintergrund.
Guten Appetit!

(Die Zutaten kaufe ich grundsaetzlich nur dann, wenn sie im Angebot sind.
Portionsweise eingefroren ist immer was parat, was geschickt kombiniert werden kann.
(Fuer Suppen und Saucen) Die Gemuese sind zuvor gewaschen und geputzt und geschnitten worden.
Die Champignons sollte man nur trocken abwischen und in Scheiben schneiden, bevor sie eingefroren werden.
Das Hackfleisch ist am besten in der CO2 Packung
(rechteckig, frisch) kaufbar, der nahe Kauf punktete hier am ehesten.
Die Qualitaet ist auf keinen Fall schlechter als vom "kleinen" Metzger
oder von der Supermarkttheke, mit dem Vorteil, dass es weitestgehend keimfrei ist
und als ungeoeffnete Packung gleich eingefroren werden kann.
Abends spaet aus der Kuehltruhe genommen, kuehl gelagert- ist am Vormittag das Hackfleisch gut zu verarbeiten.
Packung oeffnen, den unten liegenden Papierstreifen entfernen,
in der Packung fix durchkneten, damit die Kutter-Spuren nicht mehr zu sehen sind.
(Preise: 2,29 Euro fuer 500gr, gemischt oder halb und halb. Feb.2014)

Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.




underconstruction

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Kartuschen - Thema: Zuwendungen

So manches Auto "verunglueckt" aus "bislang ungeklaerten Gruenden",
so mancher ist "suizidgefaehrdet", nur fragt man sich warum,
wo es uns doch immer besser geht ?!
Finanziell besser oder durch das soziale Netz abgesichert
oder vom "Wohlfuehleffekt" her, das sind total andere Ansaetze zu diesem Thema "Zuwendungen".
Ich finde, dass der Spruch schon noch gilt:
"Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!"

Diese menschlichen Zuwendungen sind wichtig,
heute noch noetiger als frueher,
wo die Sorgen um die Ernaehrung und das einfache Leben vorrangig gewesen sind.
Die gesellschaftliche Kaelte kommt aus einem guten Einkommen?
So einfach will ich es mir nicht machen -
ich wuerde sagen hier ist die Thematik in zwei Hemisphaeren geteilt:
In die, welche trotz viel Geld noch mehr wollen und solchen,
welche zuarbeiten muessen, um ueberhaupt ueber die Runden zu kommen.

Alte Menschen sind heute ganz allein gelassen oder ins Altenheim abgeschoben,
wo Gefuehlskaelte ganz automatisch kommt, durch knappes Personal zum Beispiel,
weil heute jede Institution, sogar das Miet - Wohnen ganz generell auf Kommerz ausgelegt ist.
Damit nicht genug, diese "Gewinnerwartungen" werden so in die Kalkulationen von Unternehmen gesetzt,
dass der Unternehmensgewinn sich nicht mehr nur aus dem Saldo ergeben,
sondern als statischer Punkt eingebaut werden.
Deshalb rutschen Firmen in die roten Zahlen, was nur durch Personaleinsparungen
und Steuervermeidungstricks kompensiert werden kann.

Die Familien und die Heime haben folglich immer weniger Zeit
fuer "menschliche Waerme" und Zuwendungen oder Aufmerksamkeiten dieser Art.
Die "speditive Abwicklung" ist heute Standard geworden, obwohl immer mehr Menschen auf der Welt herum laufen.
Ich sehe diese Zeilen als Aufruf an ein grundlegendes Umdenken der Art des gesamtgesellschaftlichen Kontextes:

Deckelung von Spitzengehaeltern, Subventionierung von Beschaeftigung,
damit moeglichst allen Menschen das Recht
auf nicht diskriminierende Arbeit einklagbar zugestanden wird,
was eigentlich schon im Grundgesetz verankert ist.

Auf diese Weise wird die Sache zum Selbstlaeufer,
weil Menschen mit dauerhaften Beschaeftigungsverhaeltnissen
keine Soziallasten mehr sind und sogar Steuern zahlen,
Kredite aufnehmen und diese auch zuverlaessig abbezahlen koennten..

Investitionen im Binnenmarkt halte ich fuer sehr viel wichtiger als jede Art von Globalisierung und Europaeisierung !

Dauerhafte Perspektiven sind mutmachend und Sicherheit,
der Garant fuer demokatische, selbstbewusste Leute:
Inzwischen scheint mir die Mehrheit der Bevoelkerung
Zuwendungen oder Trost noetig zu haben..

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Gesellschaftlicher Wandel



Wir sind Dorfbewohner und das aus und mit Ueberzeugung, deshalb faellt bei einem der seltenen Stadtbesuche eben ein arger gesellschaftlicher Wandel oder Niedergang auf, der sich in teilw. Verslumung der Innenstaedte, sowie einem fremdsprachigen Anteil der Bewohner zeigt, der beaengstigende Ausmaße angenommen hat. Die heimischen Toene sind laengst in der Minderheit, man fuehlt sich fremd im eigenen Land oder zu Gast im fernen Orient.

Anhand der Stadt Wetzlar oder Limburg oder Hadamar oder Buedingen oder Usingen oder sonstwelche umliegenden mittleren Staedte, kann man - es muss also nicht mal eine Metropole wie Frankfurt / Main als Beispiel genommen sein, kann man im Laufe der Jahrzehnte einen steten Niedergang der kleinen Geschaefte (was nichts mit dem Internet zu tun hat, denn diese kleinen Unternehmen sind dort recht praesent und aktiv) und heimischer Cafe's und Lokale und Gastwirtschaften - beobachten.

Der gesellschaftliche Wandel ist nicht nur im Publikum der Fussgaengerzonen zu sehen, sondern ueberall.
Wir sind auf dem Wege zu einem 2. Indien zu werden, wenn Europa auf diesem Weg weiter machen wird.
Kastensysteme, Religionsdruck, Ueberfuellung, Soziallasten werden die Zukunft bestimmen, nicht mehr Wahlen oder die wilden Versprechungen irgendwelcher Parteien, sondern die Prediger oder eben deren jeweiligen Konkurrenten, womit div. mafiose Strukturen die Oberhand gewinnen koennten.
(Wer gut schmiert, der gut fiehrt)
Die Summierung von Baeckerei-Filialen bestimmter Ketten ist verdaechtig und auch die Zahl von Italo-Gaststaetten jeder Art und Groesse, die nur nach aussen hin noch etwas mit diesem Land zu tun haben. (Hinter den Theken stehen die buntesten Herkuenfte)
Die babylonische Sprachverwirrung wird durch die Behoerden und offiziellen Stellen gestuetzt, wenn sogar Formulare in allen moeglichen Sprachen zur Verfuegung gestellt sind. Subkulturen breiten sich aus, niemand muss sich "anpassen", weil es genug von jeder Sorte in jeder etwas groesseren Stadt gibt.
Und genau diesen Eindruck wollte ich schildern, der deutlich auffaellt- in diesem Februar 2018.
Wir waren froh, nach 5 Stunden in Wetzlar wieder zuhause angekommen zu sein - im kl. Taunus-Dorf mit seinen 900 Einwohnern.. immerhin haben wir noch ein paar Lokalitaeten deutscher oder einheimischer Betreiber gefunden, in der Stadt Goethes !
Suppenkueche und Armenkaufhaeuser "zieren" die Stadt in ihrer eigentlich wichtigsten Fussgaengerpassage, wo auch der Wochenmarkt ist. Ueberall auf den Bank-Gruppen sitzen fremdlaendische Maenner herum, viele rasseln unverdrossen mit ihren Gebetsketten und schauen feindseelig, wenn man sie erblickt. Frauen oft nur in Begleitung aelterer Buben oder von ihren Maennern, angetan mit seltsam wallenden Gewaendern, wie in Aladin und die Wunderlampe oder wie in Indien. Man denkt spontan an Fasching, aber es ist nicht lustig angedacht. In den Wohnlagen Verkehrszustaende fast wie in Napoli oder anderen suedlichen Staedten, Unrat, Abfall in den Hof- und Hauseingaengen der alten Haeuser, alte Fahrzeuge ohne Nummernschilder, unordentliche Vorhaenge, schief haengende Roll-Laeden, vergammelte Fassaden. Ethnische "Supermaerkte" mit fremden und deutschen Aufschriften. Jugendliche rasen mit Fahraedern nebeneinander her durch die Gassen, ein Sattelzug aus der Tuerkei hat den ganzen Gehweg zugestellt, weil links und rechts der Hauptstrasse in Hermannstein sich ein tuerkischer Reifenhaendler etabliert hat, neben einem Asia-Imbiss und gammeligen Haeusern mit fremden Namen, rausgerissenen Briefkaesten und kaputten Treppen..
Tut mir leid, aber Verschleierte gehoeren hier nicht her - wir sind froh, dass die Frauenrechte durchgesetzt worden sind und Religionsterror verbannt wurde, die Rueckstaendigkeit ueberwunden - sollen wir nun eine 2. Reformation durchleiden muessen?!
700 Sozialpaedagogische Fachkraefte fuer die Schulen hat Hessen 2018 eingestellt - warum nur?!
Sind wir evtl. zu "kulturellen Modernisierungsverlierern" geworden, wie es eine Partei formuliert, vor der es mir ebenso Angst und Bange wird:
https://www.gmx.net/magazine/politik/afd-frauen-haertesten-32818074
Wer diese Zustaende begruesst, muss uns Einheimische richtig hassen.. "morituri te salutant"?
Meine Frau brachte es wieder einmal auf den Punkt: "Man hat ein mulmiges Gefuehl in der Stadt."





Der Schluss - Akkord - Steckenpferde: