Landfotografie

Sommer-Garten, ein Essen fuer 3 Personen.



Drei kleinere Kohlrabi sind der Grundstock.
Diese werden gewaschen und geschaelt,
alle Blaetter und auch die Schalen aufheben.
Die Abfaelle in einem Topf mit wenig Wasser aufkochen und bei mittlerer Hitze 20 Min garen lassen.
Die Kohlrabi selbst werden klein gewuerfelt und kommen in die Salatschuessel.
(beim Schneiden merkt man schon, wo "holzige" Stellen sind- die sind etwas glasiger
und sollten abgeschnittenw erden) 1 kleine Dose -425gr- rote Bohnen, 1 Dose -425gr- Mais
werden abtropfen lassen (Die Fluessigkeit auffangen und aufheben) und zugegeben.
3 Scheiben billigen Leberkaese (der einfachste reicht vollkommen dafuer) in grobe Wuerfel schneiden.
3 EL getr. Thymian, 3 EL Oregano, 1 EL Jodsalz, etwas Pfeffer aus der Muehle,
einen guten Schuss Olivenoel und Rotwein- oder Weissweinessig nach Geschmack zugeben.
(Lieber erst einmal wenig, nachwuerzen kann man immer noch) Alles gut unterheben.
Inzwischen sind die Kohlrabi-Reste ausgekocht, und werden aus der Bruehe gefischt
und in den Bio-Eimer gegeben. In die -fast klare und abgekaltete- Bruehe kommt
nun der Saft der beiden Dosen, ggf. noch etwas Wasser und 2 Tuetchen billige
Fertigsuppe Typ "Spargelcreme", die mit dem Schneebesen eingearbeiet werden-
fix aufwallen lassen und nach Vorschrift kurz garen. (Immer mit dem Schneebesen ruehren..
Das gibt eine feine und kraeftige Suppe, deren Herkunft niemand ahnen wird
- besonders dann nicht, wenn man noch etwas gute Butter** zugibt!
(Der Salat sollte gut 1-2 Std. vor dem Verzehr durchziehen)
Guten Appetit!

Asia Reis mit Pilzhaschee, fuer 2-3 Personen


Ich nehme 250gr ungeschaelten Natur-Reis, der etwas weicher gekocht wird.
500gr gemischtes Hackfleisch wird mit 2 EL Rosenpaprika, 2 gehackten Zwiebeln und 4 Knoblauchzehen, 1 EL Salz durchgeknetet und bei geschlossenem Deckel und gelegentlichem Umruehren 1/4 Std. bei voller Hitze angebraeunt. Dann kommen ca 100-150gr Champignons dazu, die auch tiefgeforen sein koennen. Mit ca 1/4Ltr Rotwein aufgefuellt, gart das Haschee nochmal 1/4 bei halber Hitze vor sich hin.

Der Reis wird mit etwas geraspeltem frischen Ingwer, einem halben EL Salz und einem EL Currypowder und einem EL (Essloeffel) x-beliebige gute -rote, wegen der Farbe- Marmelade vermengt.
Ich richte auf den Tellern einen Rand aus Reis auf, das Haschee kommt mittig hinein.
Guten Appetit !



Nun muss ich zu obigem Bild sagen, das mir nur sehr wenige Champignons waren, eigentlich haetten in dem Haschee mehr sein sollen. Zu dem Reis: Ich habe ein Stueckchen frischen Ingwer geschaelt, ungefaehr daumengross und eine halbe Moehre - ebenfalls geschaelt und auf der gleichen groeberen Reibe gerieben. Man kann in der Schuessel den Ingwer, die Karotte, 1 EL rote Marmelade, 1 gehaeufter EL Currypuder, einen halben EL Salz vermischen und den noch heissen, abgeseihten Reis darauf geben und gruendlichst untermischen. Serviert wird dann wie auf dem Bild zu sehen - das Auge isst bekanntlich mit. Was soll ich sagen, das Essen kam sehr gut an - auf diese Weise kann man den Ingwer (gegen Erkaeltungen) auch zu sich nehmen. Schmackhaft und frisch!

500gr gemischtes Hackfleisch reicht auch fuer 4 Personen, wenn man 4 dicke Zwiebeln plus 4 Knoblauchzehen nimmt- dann haette ich das Haschee eben mit M ondamin etc. angedickt;
dann freilich mit 500gr Reis und die doppelte Menge an Karotten und Ingwer etc.

Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.


underconstruction

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Kartuschen - Thema: "Massentierhaltung"

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vorurteile-alle-gegen-die-massentierhaltung-13341798.html

Woher soll das Fleisch kommen, wenn in unserem Land die Masstierhaltung (fachlich: Intensivtierhaltung) verboten werden soll?

Aus dem Ausland?

Wir wissen alle, dass so gut wie keine artgerechte Haltung versucht wird - lassen wir mal 2-3% der Tierhalter auf "humane" Weise handeln.. die Erzeuger werden sich wohl umstellen muessen, wenn es nach dem Willen der Politik geht.

(Wo ich mich gerne anschliessen kann)

Wir koennen nicht staendig mehr Menschen im Land haben und immer weniger Fleisch konsumieren, wo der Konsum von 84 auf 60kg im Jahr bereits geschrumpft ist..

Bauern rechen rational, was ihr gutes Recht ist - dabei geht der Tierschutz jedoch leicht verloren.

Und genau da sehe ich den Ansatzpunkt - ohne Gesetze und Verordnungen und vor allem Kontrollen - geht es (leider) nicht !

So harmlos wie die Bauernlobby im Fernsehen auftritt, so ruecksichtslos ist sie gegen die Tiere - wir leben auf dem Land und wissen was los ist.

Das Equipment muss bezahlt werden, die Bankzinsen ebenso, die Anforderungen an Geraet und die Gewinnerwartung wird immer hoeher, weil auch die Ausbildungsstaende immer hoeher werden; die vielen chemischen Produkte, Bodenanalysen, Materialkunde, neue biologische Forschungserkenntnisse bis zum Tierseuchengesetz erfordern heute ein hohes fachliches Wissen, das man frueher so in dieser Art nicht mal erahnt hat..

..deshalb sind die Bauern ebenfalls hinter einer Verguetung ihrer Arbeit her, die sich mit anderen studierten Berufen messen kann - plus der unternehmerischen Risiko-Praemie, was zusammen das ergibt, was ich unter "Gewinnerwartung" in der Rentabilitaetsrechnung finde.

Sehr schnell ist mal bei der "industriellen Lebensmittelproduktion" gelandet, wenn sich der Betrieb rentieren soll.

Am Endverbraucherpreis liegt es nicht unbedingt, sondern eher am Abgabepreis oder an den Einfuhrsperren fuer Billigfleisch:
Egal wo der "Verbraucher oder Verbraucherin" ihr Fleisch kauft - ob in dem CO2-Pack im Supermarkt oder beim lieben kleinen Metzger um die Ecke, ist gleich. Sie alle beziehen das auf gleiche Weise gehaltene Vieh.

Beim Metzger kostet das Hackfleisch halb und halb dann eben keine 4 -4,50 Euro das Kilo, sondern geschwind ueber 10 Euro - wobei das nur die Benzdichte erhoeht - mehr nicht - die Tiere werden ganz genau so gehalten und nach Rentabilitaet geschlachtet.

Durch den Kauf beim teuersten Anbieter wird sich (leider) nichts aendern - nur durch gesetzliche Vorgaben und Kontrollen.

http://www.spiegel.de/thema/massentierhaltung/

"Bio" schneidet dabei auch nicht besser ab, soviel scheint nun langsam klar zu werden.

https://www.tierschutzbund.de/spendenprojekt-massentierhaltung.html

Man kann Geld spenden - aber ob sich dadurch etwas aendert, daran habe ich arge Zweifel.

https://www.bund.net/themen/landwirtschaft/
"Wenn schon Fleisch, dann Wildfleisch" aha, diese Bund-Forderung oder Tipp ist echt seltsam, weil dadurch der Bestand in den Waeldern noch weiter ansteigt (jetzt schon problematisch) - was die Waelder kaputt beissen wird. Zudem ist Wildfleisch nicht gesund, sondern nach dem Tschernobyl arg belastet -zusaetzlich ist die Gefahr von Keimen und Finnen bei Wild sehr viel hoeher als beim Nutzvieh.

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https://www.edeka.de/nachhaltigkeit/verantwortungsvolle-nutztierhaltung/tierwohl/initiative_tierwohl.jsp

Die "Initiative Tierwohl" wird wohl nur so eine neue Art von "Label" sein, das mehr Placebo als echte Verbesserung ist.

http://initiative-tierwohl.de/

Ob es teure Hochglanz - Kampagnen bringen, daran habe ich meine Zweifel: Pro Kilogramm verkauftem Fleisch gehen ganze 4 Cents an die Organisation, die davon (falls nach den Verwaltungskosten noch etwas bleibt) Geld an die Erzeuger, die dem Tierwohl dienen..)

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Meckern kann jeder,
aber Vorschlaege sind wohl eher selten zu finden - so wage ich mal einen Anfang:
Die artgerechte Haltung mit fachlich kompetenten Tierhaltern waere der Anfang.
(Artgerecht bedeutet Auslauf und wuehlen, scharren, grasen duerfen, die Haltungsgruppen muessen stimmen - etc.)
Die Fuetterung muss artgerecht sein, dh. kein Fertigfutter aus Soja und Co fuer Wiederkaeuer.
Biogasanlagen verhindern Futtermittelanbau !
Exporte verhindern eine Reduktion der Viehbestaende und vermehren die Nitratbelastung im Grundwasser.
Ich bin fuer eine neue Form von vertraglicher Partnerschaft im Landbau - wo einer Futtermittel erzeugt, der andere mit diesem Futter sein Vieh fuettert - in enger Zusammenarbeit. Der dritte Landwirt kuemmert sich um die Getreideversorgung der Bevoelkerung, ohne auf den Export zu schauen. (Dort sollten nur die evtl. Ueberschuesse hin gelangen)
Der Ansatz muss tief geschnitten sein, ohne dabei auf Subventionen aus Bruessel zu schielen, die vermutlich sowieso bald auslaufen werden:

Die Planungen der EU erinnern mich sehr an die alte DD R und die ist mit ihren "5-Jahres-Plaenen der Sollerfuellung" bekanntlich bankrott gegangen.. ! Lektuere







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