Landfotografie

#Rice Samoa



Ein Rezept fuer eine Person, das beliebig erweiterbar ist und gut ankommen wird:
Ungeschaelten Naturreis kochen und unter kaltem Wasser kurz abschrecken und abtropfen lassen.
(Pro Person rechne ich ca 100gr Trockengewicht)
Einen gehaeuften EL einfachste Salatmaionaise mit 2 EL Ananas-Saft,
2 TL Currypowder, 2 TL Jodsalz in der Schuessel mit dem Schneebesen verruehren.
Zwei hartgekochte Eier in Wuerfel schnippeln und gut unterheben.
Ein Viertel einer Salatgurke in kleine Wuerfel schneiden und zugeben,
ein Viertel einer (zuvor abtropfen lassen)
Dose Ananas-Stuecke hinzu und alles gut vermischen.
Nun nur noch eine Scheibe einfachen gekochten Schinken
in schmale Streifen schneiden und grob unterheben und servieren..
Guten Appetit !

Kartoffel-Moehren-Hackbaellchen-Suppe


Ich nehme Hackfleisch halb und halb, gebe eine leichte Prise Chiliflocken darueber-
aber nur ganz wenig- und einen EL Salz. 3 EL Maioran
und verknete das Fleisch, forme kleine Baellchen daraus
und lege es in ca 1,5 Ltr Knochenbruehe mit einem Lorbeerblatt
und zwei in Scheiben geschnittenen Zwiebeln.
Alles aufkochen und ca 1/4 Std leicht kochen lassen.
Nun Moehren und Kartoffeln schaelen und putzen,
auf der Reibe mit grober Einteilung in Streifen reiben.
Diese kommen nun in die Bruehe mit dem Fleisch,
2 EL guten Weissweinessig dazu und bei mittlerer Hitze 10 Minuten garen.
(Ein klein wenig bissfest darf das Gemuese noch sein)

Nachwuerzen ist bei diesem Essen unerlaesslich,
nicht nur weil die Mengen frei geaendert werden koennen,
sondern auch, weil sich die Zutaten unterschiedlich verhalten.
(Mal saugen sie auf, mal weniger, mal ist das Fleisch besser, mal nicht.)
Selbstverstaendlich haette man auch noch etwas Sellerie zugeben koennen..




underconstruction

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Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.



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Kartuschen - Thema: ..hee Frollein !

Der Refrain des Schlagers laesst alte Zeiten nochmal aufleben,
in denen man "Frollein" rief, dann die Bedienung im Lokal sogleich kam.
Desgleichen im Ladengeschaeft.
Das stammt noch aus der Zeit, als in Buergerfamilien Dienstboten selbstverstaendlich waren.
Dieses Fraeulein, das Determinativ oder Verkleinerungsform von Frau
ist in vielfacher Weise bezeichnend gewesen:
Eine Frau war etwas anderes als eine Dame
- das wurde klar unterschieden -
ausser bei einer "heiligen Frau",
die in gewisser Weise eine Sonderstellung einnahm.
Diese Zeiten sind vorbei, ohne dass es in gleichem Atemzug
jemals zu einem "Maennlein" gekommen waere.
(Nur das waere korrekt, denn "Herrlein" wuerde ich logischerweise auf einen Herrn beziehen)
Dieses "Fraeulein" zu rufen waere heute recht ungezogen,
desgleichen der Ruf nach einer anderen geschlechtlichen Bezeichnung,
wenn diese alleine steht:
"Frau", "Herrin", "Dame" oder gar "Domina" - alles scheint nun unpassend bis schrill!
Ist die Bedienung ein Mann, ist dies ein Kellner - schon mal was "besseres".
Aber auch hier gilt:
Einfach "Herr" oder gar "Mann" zu rufen, erscheint uns abstrus.
Ein verlegenes "Hallo" scheint den meisten Maennern - wohl auch den Frauen
die einfachste Rufform zu sein, wenn man etwas haben oder bedient werden moechte.
Ueberhaupt wird heute kaum noch jemand "bedient", eher abgefertigt.
Manche rufen - eh wie je: Bedienung !
Das kommt ueberhaupt nicht gut an.
Denn "dienen" will niemand, weil das als Herabsetzung empfunden wird.
Frueher ein ehrbarer Beruf, heute verachtet?
Es kommt immer auf die Sichtweise an,
aus dem Blickwinkel der "Herrschaft" war das normal,
aus dem des Personals staendige Demuetigung,
die meistens in Resignation muendete.

Wie auch immer - frueher war der Kunde "Koenig",
dann wurde dieser zum "Konsumenten",
danach (man achte auf die Herabstufung..) zum "Verbraucher".
Wie eine Gluehbirne oder Gasherd.
Die "Fachkraefte" in den Laeden sind heute 400-Euro-Auffuellerinnen geworden,
in der Gastronomie werden wohl auch nur noch "Angelernte" taetig sein.
So wenden sich die "Verbraucher" oder "Gaeste"
mit einem halb - verlegenen "Entschuldigen sie bitte"
an die Bedienungen,
als muessten sich sich fuer ihr Dasein oder Kaufwillen entschuldigen..

Andere verbale Querschlaeger arbeiten tuechtig weiter an den heute so beliebten - oder galoppierenden Sexifizierungen von Anreden, liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Schuelerinnen, liebe Schueler etc. Hauptsache die Rede wird ausgefuellt!

Um nochmal auf den Kartuschen-Titel zu kommen:
"hee Frollein"
Bei der Anbahnung zum "Date" waere das eine fatale Anrede und koennte bestenfalls bruellendes Gelaechter oder Kopfschuetteln ausloesen - bei unseren Schlagern wird das wohl geduldet und ruhig angehoert.

Heute ist die Weiblichkeit genau so ausgebildet wie wir Maenner und genau so angesehen im Beruf oder Profession- wenn dann jemand zu seiner Ingenieurin oder Aerztin:
"hee Frollein" ruft, was dann?!

(Jeder der das "Glueck" hatte, unter einer weibl. Vorgesetzten zu arbeiten,
wird wissen was ich meine und das hat sich eher verschlimmert als eingeregelt!)

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Nachgetragene Rezepte: Prager Braten mit Roestkartoffeln

(Roh geroestete Bratkartoffeln sind viel besser als solche aus gekochten Kartoffeln)






Diesen Braten kaufe ich versiegelt bei E deka, recht guenstig,
und in einer exzellenten Qualitaet.
(Mit Schwarte und gegart - diesen Braten friere ich gleich ein,
denn er ist nicht immer im Angebot zu 6 Euro fuer das 1,5kg Stueck -wovon immer genug Reste bleiben, die dann meistens am naechsten Tag im Nudelsalat landen oder aber fuer 2x4 Personen servieren.)
Nun hole ich dieses Stueck am Vorabend aus der Truhe und lasse es -
noch immer original verpackt - kuehl auftauen.
Auf der Brotschneide-Maschine werden nicht zu dicke Scheiben aufgeschnitten
und auf der Fleischplatte angerichtet.
Inzwischen mache ich mit ordentlich viel Zwiebeln und etwas Knoblauch,
einem Lorbeerblatt und 4 Wacholderbeeren einen ordentlichen Grundstock
in Rapskernoel gut angebraten, dann mit Rotwein abgeloescht
und ruhig bei kleiner Flamme gut eine halbe Stunde garen lassen.
In dieser Zeit schaele ich Kartoffeln und zwei Zwiebeln.
Die Zwiebeln in Ringe schneiden und mit ordentlich Rapskernoel in die Bratpfanne geben.
Die Kartoffeln werden in kleine Stuecke geschnitten - so gross wie zwei Zuckerwuerfel.
Dann kommt der Glasdeckel auf die Pfanne, die Platte stelle ich auf volle Kraft,
bis der erste Braeunungsgrad erreicht ist.
Dann hat die Dunstabzugshaube was zu tun, wenn mit dem Holzpfannen-Wender
rundherum sorgfaeltig umgeschichtet wird.
Wieder kommt der Deckel drauf und weiter gehts mit voller Power.
Dreimal muss das gemacht werden, dann kommt der Deckel ab und die Bratkartoffeln
sind schon als solche zu erkennen - sie dunsten nun aus, bekommen einen El Salz,
einen El Paprikapulver und einen TL Currypowder uebergestreut.
Ich warte mit dem Wenden, bis die Kartoffeln richtig angebraeunt sind.
Nach zweimaligem Wenden nehme ich ein groesseres Stueckchen heraus und probiere es.
(Wenn das Messer leicht hindurch geht, ist das Essen fertig,
wenn nicht, wird halt nochmal gewendet und das war auch schon die ganze Kunst
dieser Bratkartoffeln, vor welcher sich viele fuerchten)

Ich wuensche guten Appetit bei diesem einfachen und doch sehr schmackhaften Essen!

(Eine weitere Variante waeren diese Bratenscheiben ohne Sauce,
aber mit -warmem oder Speckkartoffelsalat)

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Das blaue Thema: Urlaub zuhause




Heute fliegt und brummt jeder herum, dass es nur so rasselt und kracht.
Urlaub scheint nur weit weg denkbar und erstrebenswert zu sein- dabei kennen viele Leute ihren eigenen Wohnort und seine Umgebung, geschweige denn die Region gut genug !
Meine Wanderseiten sind so deutlich, dass der Erholungswert direkt mit Haenden greifbar wird.
Weg vom Verkehr, weg vom "Check in", weg vom Stau, weg vom "Fruehstuecksbuffet" und dem Anstehen nach diesem und jenem Ding.
Wir sind in den Waeldern und Hoehen einsam unterweg, um uns herum nur die Voegel, ab und zu etwas Wild.
Wir sehen deutlich mehr Wild als Wanderer oder Spaziergaenger !
Hier setzt man sich auf eine schoene Bank, mit Aussicht und geniest das gute selbstgebackene Brot, das noch nicht "Chiabatta" ist und lange vorhaelt.
Wenn die 20km Wanderung -so weit gehen unsere Touren meistens- um die 5,5 Std. dauern, ist man rechtschaffen muede und hat keine Probleme -daheim im eigenen Bettchen, wo keine seltsamen Tierchen sind- einzuschlafen.

Essen und trinken wie bei Muttern kostet nicht viel und man weiss genau was man zu sich nimmt, ohne Trinkgelder bezahlen und den Kellner am A... lecken zu muessen, bis dieser endlich mal kommt, um die Bestellung aufzunehmen. Diese Buckelei muss nicht sein - wir werden auch nicht an einen Tisch zugewiesen, wir nehmen uns den Platz auf der Terrasse selbst und wer uns nicht passt, der kann gerne wieder gehen ;)
Diese Freiheit hat man nur daheim - Ausfluege koennen nach allen Seiten hin unternommen werden, dafuer habe ich die Seite Taunus gemacht, wo Tipps gezeigt werden, was in unserer Region sehenswert ist.

.. und der Umwelt tut es gut, wenn wieder einer weniger die Luft verpestet mit 308gr CO2 pro Person und Flugkilometer - ohne Kat versteht sich ..

PS: Wir sind frueher mit dem Wohnwagen ziemlich weit gefahren und haben kraeftig dafuer gezahlt und sind geneppt worden, wo es nur ging - das haben wir die letzten 20 Jahre nicht vermisst, wo nur noch zuhause geurlaubt wird! (Fuer diese Idee braucht man keinen eigenen Garten, es reicht auch ein Balkon)

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