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Kartuschen - Thema: Buchempfehlungen



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Das naechste Buch liegt auf dem Schemel:
"Raetsel der Menschheit" ein Bildband ISBN 1-40547-897-7
"ungeklaerte Wunder und geheimnisvolle Erscheinungen" - leider ohne Jahresangabe.
Schoen geschrieben, kurze Beitraege, interessant gestaltet mit wunderschoenen Bildern.
Auf Seite 54/54 verstieg sich der Autor dazu "Voelkisch rassistisches Interesse an germanischen Kultstaetten"
zu schreiben und triefte weiter mit "..in die Naehe von faschistischem Gedankengut" zu betiteln.
Nun ist Faschismus etwas anderes als ein vielleicht aus ideologischen Gruenden ueberstiegenes Interesse
an alten Sagen und Kultstaetten, die sind sehr sehr viel aelter als die 13 Jahre "1000jaehriges Reich",
das von einem Machthaber "mit Wurzeln" angefuehrt wurde.
Schriftsteller koennen zuweilen eher faschistoide Zuege haben, wenn sie alles in einen Topf werfen.
Hier scheint die Umerziehung nach dem Krieg kraeftig Blueten zu treiben oder eine typische Studentendenke?
Seite 64/65 erwaehnt, dass frueher Kathedralen
ueber die Kraftorte der Kelten gebaut worden seien,
sowie von einer Jungfrau mit Kind wie schon in Chartres verehrt wurde - 100 Jahre vor Christi Geburt !
Seite 113 - der elektrische Mensch, Mysterien und Wunder, Aura und Strom- auf einem Bild lies ein Mann
ein magisches Seil schweben, nur durch seine Koerperelektrizitaet - ich sehe auf der Fotografie
klar einen feinen Faden,rechts von den Knoepfen bis ueber das Sakko,dort rechts am Knopfloch.
Das Wunder der Stigmata ist ebenso schraeg - Kreuzigungen waren so, dass durch die Handwurzel
Naegel geschlagen wurden und nicht durch die Handflaeche, wie bei den Heiligenbildern zu sehen..
Seite 118 der Koelner Kaiser Barbarossa nahm die heiligen Drei Koenige zum Anlass, den Priestern mitzuteilen,
dass diese drei Koenige zuerst dem Heiland gehuldigt haetten - also habe er Anspruch VOR den Priestern..
Das Buch ist recht aufschlussreich.
Seite 217 "aber nicht nur die Religionen, auch der GEMEINE VOLKSGLAUBEN geht von einem Leben nach dem Tod aus"
Seite 234 Lt. dem heiligen Ambrosius ist das Einhorn (Weisses Pferd mit Horn) das Symbol Christi..
Seite 263 "nicht ich, sondern dein Glaube hat dich geheilt"
Seite 269 Schamanen gleich Heilende.
Seite 282 Der Papst hat die heilige Katharina von Siena im Jahr 1430 exhumieren und zerteilen lassen -
als Reliquien vergeben - was 400 Jahre spaeter nochmal zerteilt worden sein soll..
Seite 286 Seltsame Sichtungen und Erzaehlungen von Alters her - Ufos?
Seite 299 Engl. Atomtests in Suedaustralien von 1953-1963 -
die Aborigines seien wie Tiere behandelt worden.
Voelkermord?
Seite 310 Zitat:
"Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklaeren laesst"
(Marie von Ebner Eschenbach 1830-1916)

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Das naechste Buch hatte ich eigentlich vorgezogen,
weil zwei lehrreiche Werke hintereinander ein wenig zuviel des Guten waeren:
Also kommt "Limit", ein richtig dickes Taschenbuch mit ueber 1200 Seiten dran -
aus dem Jahr 2009 von Frank Schaetzing, ein Roman mit Weltraumcharakter.
An belangloser, langweilig, langatmiger und bezugsfreier Schilderung kaum zu ueberbieten,
wo es eigentlich recht gut anfing- 30 Seiten habe ich geschafft, noch 2 Seiten drangehaengt und
zigmal dabei eingenickt. Mist.

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Judith Lennox, "die geheimen Jahre" aus dem Jahr 2004 - hier habe ich ueberhaupt keinen Ansatzpunkt
finden koennen- ob die Texte aus x-beliebigen anderen Stellen fremder Buecher stammen
oder ob es sich dabei um einen Frauenroman handeln mag,
ist mir verborgen geblieben - weg damit.

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Das naechste "Werk" stammt von Thomas Gifford "Gomorrha" aus 1996, - unmoeglich zu lesen.
Mir ist dieser seltsame Autor schon wiederholt aufgefallen, weshalb ich auch das 2. Buch,
"Assassini" von 1990 nicht mal erst angefangen habe, schon auf der 1. Seite ist klar, dass
dieser Thomas Gifford ein anderer sein muss, als jener, der das Buch "Protector" geschrieben hat.

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Das naechste Buch ist wieder ein Roman, von John Katzenbach, "Die Rache" aus dem Jahr 1989
Spannend, gut geschrieben, empfehlenswert.

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Der naechste Roman ist von Dan Brown, "Das verlorene Symbol" aus dem Jahr 2009.
Es liest sich leicht und ist gut verstaendlich, angeblich mit Fakten gespickt und mit Tatsachen,
wo wohl nur die Handelnden fiktiv sind..
..mehr als zu erwarten, ergaben sich einige -an Wahnsinn grenzende- Selbstueberschaetzungen
der amerikanischen Denkungsart - aber auch einige interessante Erkenntnisse ueber die inneren Kraefte.

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Das naechste Buch aus dem Jahr 1990/91 ist vom Autor des "Paten", Mario Puzo,
"Der vierte K." - ein Buch ueber den Irrwitz von Terror und zu reich geborenen Kindern.
Es liest sich gut, wie zu erwarten, ist aber (wie einige Romane)
mit grundlosen sexistischen Ausdruecken und
Beschreibung in zu drastischer Deutlichkeit ausgeschmueckt,
die das Buch und das Thema sicherlich nicht noetig gehabt haette..
..aber: Hier kann man viel ueber die Zustaende in Amerika lernen und ueber die Auslegung von Religion.
Gut gemacht, gut lesbar, aufschlussreich - sollte man gelesen haben !

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Das naechste Buch kommt von Donna Leon "Blutige Steine", Commissario Brunettis vierzehnter Fall,
ein Roman aus dem Jahr 2000-2006.
Rezension: Schoen zu lesen, gut zu verstehen, sehr empfehlenswert - ganz schraeg auf
einige politische Geschehnisse reflektierend:
So manche Entscheidung "derer da oben" erscheint in neuem Licht.

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Das naechste Buch auf dem Schemel "Freunde" von Hans Herlin, aus dem Jahr 1974.
Es scheint mir ein Krimi zu sein, auf dem Einband steht nichts, kein Vorwort oder so.
Warten wir's ab..
so besonders verstaendlich ist der Inhalt nicht gerade, aber auch nicht schlecht.
Das Vorwort hat es in sich:
"Wer ein einziges Mal das Strahlen des Gluecks auf dem Gesicht
eines geliebten Menschen gesehen hat, weiss, dass es fuer einen
Menschen keine andere Berufung geben kann, als dieses Leuchten
auf den ihn umgebenden Gesichtern hervorzurufen..
und der Gedanke an das Unglueck und die Nacht,
womit wir durch unser bloßes Darsein die Gemueter der Menschen erfuellen,
denen wir begegnen, zerreisst uns das Herz."
(Albert Camus, Tagebuch 1942-1951)
Leider ging dem Schreiber nach 107 Seiten die Luft aus, zumindest aber mir;
Banalitaeten besserer Leute muss ich mir nicht antun, das ist oede.
(Das Buch ist durchgefallen)

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Schon wieder ein neues Buch auf dem Schemel:
"Das erste der sieben Siegel" von John F. Case aus dem Jahr 1998.
Ein Triller - mal sehen !
Mist - weg damit..

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Dagegen war das naechste Buch ein geschichtlicher Bringer, wo vieles aus orginalen Berichten
korrigierte, was durch political correctness verzerrt worden
und bis heute eigentlich nie berichtigt worden ist.
"Sie kommen!" von Paul Carell - am 6.Juni 1944 an der Normandie..
(Li ngenverlag, Ullrich Stein)
Ein imposantes Werk, gut geschrieben, es macht selbst dieses abstossende Thema verdaulich.
Fuer geschichtlich Interessierte und solche, die eben dieses "political correctness" hinterfragen.

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Nun ist ein vollkommen anderes, sehr dickes Buch an der Reihe:
Ein Roman von Maeve Binchy "der gruene See", aus dem Jahr 1996 / 2000 - gut zu lesen,
unterhaltsam gemacht und gut verstaendlich.
(Es geht um eine Aussenseiterin in einem irischen Dorf)

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Weiter mit den Buchrezensionen..

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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#Anhang: Kleine Wunder



Dass wir heute so viele kleine Wunder geniesen koennen,
nehmen nur wenige Menschen wahr- so richtig erst, wenn eine Erkrankung hat
und im Schrank Tabletten findet oder im Regal abgepackte Milch.
Die Vorratshaltung ist immer ratsam, wenn man mal nicht so gut drauf ist um einzukaufen.
Sogar Brot gibt es in Dosen - fertige Essen, die zwar einfach sind, aber nahrhaft.
So guenstig kann keiner kochen, wie Konserven in den Geschaeften angeboten werden.
Strom kommt aus der Steckdose, Waerme aus dem Heizkoerper, ohne dass man dafuer Holz hacken
oder erst einmal im Wald Aeste sammeln muesste, wie das frueher war.
Wir werden mit Unterhaltung und Neuigkeiten versorgt und viele kleine Wunder
um uns herum erleichtern das Leben.
Dass man Mineralwasser und Saefte und Bier in der Flasche
kaufen konnte, ist noch nicht so lange her!
(Im Gegensatz zu Wein)
Heute sind Fische und Gefluegel, Fertige Essen, Gemuese aller Arten bis Pommesfrites
und Speiseeis in den Kuehltruhen der Geschaefte - bis daheim in die eigene hinein -
sogar frei Haus lieferbar !
Niemand spricht ueber das Leitungswasser, das in guter Qualitaet ins Haus kommt,
von dem kleinen Wunder der Klaeranlagen und Wasserspuel-Toiletten,
von der Muellabfuhr und vielen anderen Dingen des taeglichen Lebens..
..an dieser Stelle meinen Dank fuer diese kleinen Wunder !

Die Uebersicht der Anhaenge







Das blaue Thema: Freude am Wandern.

Wer sich ein Vergnuegen der besonderen Art goennen moechte,
dem raten wir zum Wandern in der Region.



Das Tourenbuechlein sollte aber mit einer speziellen Wander-
oder Topographiekarte begleitet, weil Wege ab und an geaendert werden
und mit der Beschreibung nicht mehr ueberein stimmen
oder es sind weitraeumigere Rodungs- und Holzfaell-Arbeiten im Gange,
die ein Durchkommen unmoeglich machen: Durchgangsverbot.



Unterwegs trifft man auf Info-Tafel:



Wichtig ist, dass man keine weite Anfahrt hat -max. eine Stunde
hat sich als praktikabel erwiesen.
Laengere Fahrten bringen schnell in Zeitnot,
weil die Wandertouren meistens 5-6 Stunden dauern.
(Wer will schon im Dunkeln durch unbekanntes Gebiet stapfen
und mit der Taschenlampe herum funzeln?)

Wir parken am liebsten bei einem Wanderportal
oder auf einem Wanderparkplatz mit entsprechendem Rettungspunkt.
Am besten ist es, wenn das Auto etwas im Schatten
und sicher genug geparkt werden kann.
Das vermeidet Aerger schon im Vorfeld.



Gute und bequeme Wanderschuhe halten ein paar Jahre,
selbst bei intensiver Nutzung.
Wasserdicht sind die auch, denn matschige Stellen oder feuchte Wiesen gehoeren dazu.





Die schoensten Wanderungen sind die, welche Orte oder gar Staedte meiden.
Kleine historische Dorfkerne sind manchmal eine Augenweide, Speckguertel jedoch nicht.





Ein gesundes Fruehstueck mit Apfel, Gurke, Ei
und selbstgebackenem Brot, -
genuegend Wasser (1,5ltr pro Person) sollte schon dabei sein.



Man sieht so manches seltsame Ding, so manchen Aspekt,
der nur beim Wandern gesehen wird.
Selbst das Fahrrad ist hierfuer viel zu eilig:

























Regenkleidung (zusammengerollt im Rucksack) dabei zu haben,
ist immer sinnvoll.
Die gute Laune verdirbt Regen nicht..



Meistens ist man ganz alleine auf weiter Flur,
die Wege sind heute selbst Einheimischen kaum bekannt,
weil wir am liebsten die Touren nach den Flurkarten machen.



Kleine Pausen erhalten die Gesundheit,-
nur Verrueckte haben es eilig oder
"wollen Kilometer machen"!





Im Wald sind wir sehr oft, mal im Westerwald, mal im Taunus.
Hier ist nur noch Stille - ab und zu ein Stueck Wild..







Wir vergessen sie auf Aussichtspunkte zu gehen..



Versucht es doch auch einmal - mit unseren Wanderseiten
als Anleitung duerfte das kein Problem sein.
Man muss ja nicht gleich mit 20km einsteigen, am Anfang tun es 5-6 Kilometer auch!
Als Einstieg hatten wir diese Wanderparkplaetze
mit ihren bunten Symbolen, Hirsch- oder Fisch-Weg..



..bevor es wieder nach Hause geht.