Landfotografie

#Weilburger #Rollschiff


Der Grundstock dieses Essens fuer 4 Personen sind 1kg saubere Kartoffeln,
die (ungeschaelt) in knapp 1cm dicke Scheiben geschnitten,
mit Rosenpaprika (mild/suess) und etwas Salz bestreut,
und roh in der Pfanne geroestet werden.

(3/4 Hitze, bedeckt garen.
Vor dem Wenden die Platte herabschalten, damit es nicht so spritzt) 2 weichgekochte Eier (pro Person) werden die gruene Sauce verzieren:

450gr Rahmspinat in einer Schuessel auftauen lassen,
1/2 Tasse Olivenoel, 1/2 Tasse mildes Gurkenwasser,
1El grober schwarzer Pfeffer 5 EL getr. Oregano, 3 klein gehackte krumme Gurken
(aus dem Glas) 1EL Jodsalz, 4 klein gehackte Knoblauchzehen,
1 kleingeschn. Tomate werden dazugegeben
und mind. 2 Std bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Wer mag kann noch etwas (1 EL) gekoernte Bruehe
oder einen Wuerfel (Fette Bruehe) zugeben- sehr fein!

Die Sauce ganz sanft -ca 20Min- koecheln lassen, nicht kochen-
oefter umruehren.

Die gut geroesteten Kartoffelscheiben (Gar ? Messerprobe !)
flaechig auf dem Teller verteilen und quer mit der Sauce ein Bett
fuer die Eier anrichten,
die halbiert einen schoenen Farbkontrast geben.

Guten Appetit!

Funghetto Pasta


Pasta bissfest kochen, in eine Seihe abschuetten
und mit dem Deckel des Topfes abdecken, damit sie warm bleiben.
(nicht abschrecken, ohne Oel, ohne Salz kochen)
Grosszuegig Olivenoel in den (gleichen) Topf geben, eine gehackte Zwiebel,
2 Knoblauchzehen, etwas Thymian, schwarzen Pfeffer und Salz,
sowie eine Portion geschnittene Champignons.
(Tiefgekuehlt, die Menge ist Geschmacksache, es muss nicht so furchtbar viel sein)
Bei voller Hitze und staendigem Ruehren anbraten- wenige Minuten reichen -
dann kommen die Nudeln dazu, die gruendlich untergehoben werden.
Servieren mit Pecorino (Parmesan aus Schafskaese)

Guten Appetit bei diesem recht leichten, guenstigen und angenehmen Essen.

Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.




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Kartuschen - Thema: Der Managertyp

Sein Vater hatte das Geld, um ihm so viel Nachhilfe zu bezahlen,
wie noetig, um den Jungen durch die Schulen zu pauken.
An den Schulverein zahlte Papa viel Geld, er kannte den Direktor ganz gut aus dem Verein und aus der Partei,
sie gingen schliesslich zusammen zur Jagd.

Der Junge wurde sehr frueh Mitglied in der Partei,
wo auch schon sein Vater und Grossvater waren.
Er wurde zu Wohltaetigkeitsversammlungen mitgenommen, welch "der Club",
so eine Art Untergruppe der Freimaurer regelmaessig gab.
"Armen Leuten helfen" hies die Devise, "gutes tun" und dafuer "Loyalitaet" ernten.

Der Junge machte ein Praktium bei einem Freund des Vaters, nebenbei studierte er Volkswirtschaft.
Als er damit fertig war, hatte er immer noch keine Lust auf Arbeit und studierte Juristerei.
Sein "Doktorvater" half ihm gut dabei zu promovieren - auch er war ein Jagdgenosse Vaters..
So ausgestattet, ging er auf Anraten seiner "Vaeter" zur Visagistin,
zum Herrenausstatter und zur Kniggeschule, machte einen Tanzkurs lernte Selbstverteidigung und Rhetorik..

Ein neuer Mensch entstand, der mit allen Wassern gewaschen war -
er "kam hoch" in der Partei,
wurde ueberall eingeladen und war beliebt und begehrt.
Er wusste sich zu bewegen und zeigte seine - makellosen Bleaching - Zaehne gerne im sonnenstudiogebraeunten Gesicht.
Unangenehme Konturen hat er durch den Chirurgen unauffaellig beseitigen lassen -
von nix kommt nix !

Er war perfekt gestylt, ausweichend und gerissen agierend.. aalglatt.

Den ersten groesseren Posten bekam er - wie seltsam - durch "Berufung",
nicht etwa durch eine profane Bewerbung.
Er wurde "ernannt" und avancierte zum Junior - Manager eines namhaften Webanbieters,
zu einem "Meinungsforschungsinstitut", das frueher mal mit Buechern und Schallplatten Klinken putzte,
bald war er aufgerufen, fuer die Partei "wichtigere Positionen" zu begleiten..
Im Amt angekommen hat er "die Kontakte" gut gehalten
und waere dann - falls das "Stimmvieh" oder ein anderes Pech unguenstig waere -
geschwind in einem der globalen Konzerne gelandet.
Ganz oben, versteht sich, man ist schliesslich unter sich, trifft sich auf Gesellschaften,
auf dem Opernball und Meetings rund um die Welt wie auf einer riesigen Party.
Man kennt einander und empfiehlt sich gegenseitig weiter:
Wer sagt, dass es den Olymp nicht mehr gibt,
in dem Saenger und Schauspieler nur die Clowns sind..?!



Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Das Wort zum Montag; Kultispeech



Die Kids lernen bereits im Kindergarten English, das ist auch gut so, denn sonst werden sie bald die Nachrichten und Meldungen nicht mehr verstehen, die tagtaeglich auf uns einstroemen. (Ob diese den Sinn der Nachrichten verstehen, mag ich nicht beurteilen)
Fakt ist, dass der Herr die babylonische Sprachverwirrung aus Zorn ueber die Menschen ausschuettete und so im Radio verkuenden lies:
"Tuerkischer Friseur in Kauffungen gibt Beduerftigen einen Gratis-Haarschnitt, das Projekt "Barbar-Angel" ist ins Leben gerufen"
"Do-nazimi-da", das wurde zigmal wiederholt, damit auch alle Hoererinnen und Hoererinnen das nachsprechen koennen, bedeutet "Guten Morgen" auf Koreanisch. Ich habe dabei weniger als das jetzige Olymipia dort in Korea, als an die unangenehmen Nachbarn gedacht, die aus diesem Land zu uns ins Nachbarhaus gezogen sind.
Guten Morgen heisst dieses Do-nazimi-da, einfach nur guten Morgen. Man darf gespannt sein, was da alles sonst noch folgen wird an Sprachkurs fuer die modernen Leute im Land.
Das "Speed-Dating" wird inzwischen von der Feuerwehr als "Akquise" gebraucht, um den Nachwuchs zu gewinnen, der wohl allerorten fehlt..
..der Herr schickte auch Nil-Gaense zu uns und wer weiss welche Fremdlinge noch - nun will die Stadt diese an den Badeplaetzen des Mains abschiessen.
Der Herr hats gegeben, die Stadtmuetter habens genommen.. "bunt" treibens die da oben wohl immer doller, sprach er, aber nicht der liebe Gott, sondern der Pfarrer und der Poli-Ticker.







Das blaue Thema: Hotelpreise und der Versuch einer Analyse




Ein Kommentar unter der Meldung, dass Genf die hoechsten Preise in Europa habe,
wo 242,90 Euro durchschnittlich pro Person und Nach bezahlt werden muessen:

"Ich habe 20 Jahre in der Touristik gearbeitet.
Staendig wachsende Umsatzzahlen, staendig steigende Fluggastzahlen,
jedes Jahr kommen neue Kreuzfahrtschiffe dazu, uvm.
Nein, es sind nicht nur 'die da oben' , es ist tatsaechlich die breite Masse,
bei denen in der Tat Geld und Zeit dafuer da ist.
Woher sollen sonst diese staendig steigenden Zahlen kommen?
Wenn ich mir das Klientel hochwertiger Reisen in den 20 Jahren ansehe,
so waren das Selbststaendige, Beamte, Lehrer im oeffentlichen Dienst,
Angestellte in der Industrie, Pensionaere und Rentner
(ist tatsaechlich so, viele mit Betriebsrenten),
Angestellte von Behoerden, Banken, Versicherungen, Mediziner,
Mitarbeiter von Universitaeten und aus der Forschung, IT-Kraefte, Handwerker.
Am Ende der 'Nahrungskette', vorzugsweise mit Billigurlaub oder Last-Minute-Reisen, standen Angestellte aus dem Einzelhandel und Teilzeit - Jobs."

Mich wundert das nicht, zumal im oeffentlichen Dienst eine Jobmaschine unerhoerter Art entstanden ist, seit die Verakademisierung Einzug gehalten hat!

Hier wird nichts nach "Angebot und Nachfrage" abgehandelt, wenn es um die Zahl der Bewerber und dem Aufgabenbereich und die tatsaechliche Nutzbarmachung akademischer Grade geht, so wird diese Jobmaschine immer doller und dreister - eine Gesetzes-Fegmuehle von "Vorgaben" macht das moeglich.

Vom Thema "Umweltschutz" und Reisen will ich an dieser Stelle nicht mal anfangen nachzudenken: Nach mir die Sintflut !

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