Landfotografie

Das Rezept Hitzeblitz

(fuer kalte Tage)

Das Jahr 2010 hatte im Januar und Februar eine heftige Schneesaison und heuer wieder -
ein paar Tage vor Weihnachten, was mehr als genug Winterbilder fuer mein Online-Album brachte.
Schneeraeumen ist eine Art Wintersport, die an den Kraeften zehrt-
also fix getan, schnell einkaufen gefahren und anschliessend in Windeseile ein schmackhaftes Essen gemacht,
das die Kaelte vergessen laesst:
(Incl. Vorbereitungszeit ist das Essen in 30 Min auf dem Tisch und kostet -
abhaengig von den Zutaten
- zwischen 1,50 - 2 Euro pro Person)

Hitzeblitz! (3 Personen)
Weisswein aus dem eigenen Keller in die Gluehwein-Poette gefuellt,
ab damit in die Microwelle bei 900Watt fuer 2 Minuten. (Gewuerze sind total unnoetig)
Inzwischen wird Nudelwasser mit einem Lorbeerblatt einem Essloeffel Thymian aufgesetzt -
und Gluehwein getrunken..
Die 500gr Cellentani (oder Penne) in den Topf und bissfest garen -
abschuetten in eine Seihe, den Deckel des Topfes darauf, damit sie schoen warm bleiben.
Nun in den Nudeltopf eine gute halbe Tasse Olivenoel, 3 kl. Dosen Anchovis oder Sardinen
(mit dem Oel) geben, 3 Teeloeffel Thymian, 3 Teeloeffel Jodsalz,
3 Teeloeffel schwarzen Pfeffer aus der Muehle und 3 Teeloeffel Oregano geben,
den Inhalt eines Glases Oliven zutun und auf voll Hitze stellen,
kurz umruehren - die Nudeln darueber, einen guten Spritzer guten Rotweinessig hinein,
einen Moment warten und alles gut umheben.
Serviert auf dem flachen Teller, mit Messer und Gabel.
Das Essen duftet nach Sueden, ist schoen heiss
und macht zusammen mit dem Gluehwein muerbe fuer ein Nickerchen..
PostScriptum:

Davon hat selbst der Plaetzchenwolf einen ganzen Teller gegessen- bis auf ein paar Oliven.
(Gluehwein mochte er nie)

Falsches Gulasch mit Nudeln


Ein paar eingelegte Grillsteaks sind noch in der Truhe und ich moechte aber lieber Gulasch..
Kein Problem, einen Beutel* Suppengemuese und eine in Ringe geschnittene Zwiebel werden in Rapskernoel angeduenstet, dazu kommen die in grobe Stuecke geschnittene Bauchfleisch- Grillstuecke. Deckel drauf und ca 1/4 garen, dann mit etwas Wasser auffuellen, ein wenig Salz dazu- weiter ist keine Wuerzung und auch kein Andicken noetig. (Bei kleiner Flamme waehrend der Garzeit der Bandnudeln weiter kochen lassen)
Nun nur noch ein wenig garnieren und fertig.
(den Rest Karottensalat aus dem Glas hatte ich noch vom Vortag uebrig)



* Suppengemuese wird nur gekauft, wenn es im Angebot ist- ohne zu blanchieren geputzt und klein geschnitten portionsweise eingefroren. In diesem Falle war es die Menge von ca 1/2 Liter.


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Kartuschen - Thema: Smart Home

Jeder vierte Deutsche nutzt die Technologie angeblich bereits.
Der 9. Januar 2007 gilt als Geburtsstunde des Smartphones.
Heute sind die mobilen Nervensaegen nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken.
Rund zwei Drittel der deutschen Bevoelkerung gehen mittlerweile ueber das Smartphone ins Netz.
Und ein angeblich wachsender Anteil nutzt diese Geraete auch, um damit die Technik im eigenen Haus zu steuern.
Mittlerweile laesst sich angeblich "ein erheblicher Teil" der Haustechnik mobil darueber und ueber Tablets regeln und steuern
von Elektrogeraeten, wie Kuehlschraenke, Rollaeden bis hin zur Heizung.
Das Interesse in Deutschland am vernetzten Heim ist angeblich gross, ich glaube das nicht.
Eine seltsame "Smart Home Studie der Gesellschaft fuer Konsumforschung" behauptet sowas.
(Vermutlich von der Industrie gesponserte "Fake-Meldung" oder "postfaktische" Behauptung nach Art von "Statistiken" huebsch gerechnet ..
72 Prozent der Bundesbuerger seien demnach von dem Konzept Smart Home ueberzeugt.
(Ich denke eher an einen "Zahlendreher": Vermutlich sind 72% der Elektroinstallateure davon ueberzeugt)
"Rund ein Viertel besitzt bereits ein Smart-Home-Produkt."
(Ich kenne niemanden, der so etwas nutzt, mit dem man angeblich die "Energieeffizienz" und die "Sicherheit" verbessern kann)
Angeblich moechten 49 Prozent in Ueberwachungssysteme investieren - haha, warum also die heftige Reklametrommel?
"Jeder Dritte setzt auf intelligente Haushaltsgeraete wie per App gesteuerte Waschmaschinen und Trockner."
Nee, die meisten kaufen Billig-Geraete, weil das mit den Reparaturen nicht wirklich funktioniert und schon mal gar nicht rational ist..
" So laesst sich schon vom Arbeitsplatz der Waschgang starten, zuhause wartet dann die saubere Waesche. "
(Oder das Chaos - denn dann darf kein Strom ausfallen und nichts dazwischen kommen, wie Eingriffe ins Lan oder Ueberspannung oder Viren, Kabelbraende, die man sonst -bei Anwesenheit bereits im Anflug haette entdecken koennen - etc.)
"Vor allem in Sachen Energieeffizienz machen sich die Smart-Home-Systeme bezahlt."
In tausend Jahren nicht! Die sind schneller kaputt, als dass sie sich bezahlt machen..
"Erhebliches Einsparpotenzial bieten zum Beispiel Heizthermostate,
die die Temperatur einzelner Raeume regeln, oder intelligente Stromzaehler",
erklaert die Frau von der Landesbausparkasse, die gerne neue Kredite dafuer verkaufen moechte.
(Energiesparen faengt im Kopf an und am Heizungsknopf gehts weiter, an der Zentalheizung sind weitere Begrenzungsmoeglichkeiten vorhanden - warum also in "intelligente" Techniken setzen, die sich erst einmal sehr teuer bezahlen lassen?
Die Sache mit den neuen Stromzaehlern ist nochmal ein weiteres Ding, auf das ich hier nicht naeher eingehen will - nur soviel: Man kann die von aussen manipulieren!
"Wer ohnehin energetisch saniert, sollte an entsprechende Smart-Home-Loesungen denken."
Ich bin der Meinung, dass schon das Wortungetuem "energetisch sanieren" auf einen Scheine-Wechsel vom Kunden zum Handwerker hinweist..
..zudem glaube ich nicht, dass ein derart verkabeltes Haus ueberhaupt noch zu verkaufen waere, sollte man sich davon trennen wollen oder muessen !
Weiter geht die Verdummung:
"Mit reiferen Technologien werden die Loesungen auch erschwinglicher:
Komplizierte und teure Systeme sind pragmatischen Loesungen gewichen.
Die meisten Geraete lassen sich ueber eine einzelne App steuern.."

Pragmatisch sind ganz andere Loesungen, als hochpreisig aufzuruesten..
Ob verkabelt oder nur ueber Funk gesteuerte Komponenten im ganzen Haus vernetzt, gehen die Preise schell auf 20-30.000 Euro hoch..
Weder Funkheizkoerperthermostate noch ein mittels APP gesteuerter Kuehlschrank machen irgendeinen Sinn.

Was waere, wenn sich der Herd einschaltet und man im Stau steht und das Ding nicht fix wieder ausschalten kann, weil im Tunnel oder in der Baustelle ein Funkloch ist oder das lausige Smartphone wiedermal einen leeren Accu hat oder.. der Junge nebenan sich einen Scherz als Gelegenheits-Hacker erlaubt..?

Stell dir vor, du kommst nach Hause und das Garagentor steht sperrangelweit auf, das Licht geht an und aus, die Rollaeden hoch und runter, die Rouladen sind noch roh und der Kuehlschrank bestellt ueber das Internet palettenweise Joghurt..
.. eine tolle Idee, wie aus dem Tollhaus.
(Auf den Gedanken, dass moderne Einbrecher diese neuen Techniken zum leichteren Eindringen nutzen koennten, kommt wohl niemand?)

Schilda ist ueberall ! Lektuere







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