Landfotografie

#Herings-Toepfchen



Diesen Salat bitte mind. 2-3 Std vor dem Verzehr zubereiten, alle Stunde einmal umheben-
abgedeckt bei Zimmertemperatur ziehen lassen.

Der Ansatz dieses Herings-Toepfchens ist ein anderer, der Geschmack ist ebenso neu,
deshalb dieses weitere Herings-Stip-Rezept.
Dieses Essen fuer eine Person ist wieder sehr leicht zu machen und gut zu bevorraten,
ist gesund und bekoemlich.
Eine Packung (250gr) Matjesfilets (einfache Sorte) 1 kl. Apfel, 1 Guerkchen,
eine kl. Zwiebel und ein Glas (250gr) Knoblauchsauce "guenstig aber gut" sind der Grundstock.
Die Zwiebel schaelen, der Laenge nach halbieren, auf die Schnittflaechen legen
und Laengsstreifen schneiden, die dann quer geschnitten - feine Wuerfel geben.
Die Haelfte des Glases Knoblauch-Sauce in die Schuessel geben, die Zwiebelstueckchen dazu,
eine klein geschnittene krumme (eingelegte) Gurke,
den Apfel in kl. Streifen schneiden , 1TL Salz,
1TL schwarzen Pfeffer aus der Muehle zugeben und alles gut unterheben.
Nun das Oel aus der Fischpackung in den Komposteimer ablaufen lassen,
den Fisch mit einem scharfen Messer in appetitliche Streifen schneiden und unter den Salat heben.
Dazu kann man Pellkartoffeln oder Baquette reichen.
Das schmeckt ganz einfach gut...

Alternativ-Rezept Pasta Verde


Fuer 3 Personen brauche ich 500gr Nudeln, die bissfest gekocht
und dann in der Seihe abgeschuettet werden - nicht abschrecken, sondern mit dem
Topfdeckel zudecken,damit sie huebsch warm bleiben.
Nun gehts im leeren Nudeltopf weiter: Grosszuegig Olivenoel eingeben,
eine handvoll geschaelte und grob geschnittene Knoblauchzehen, 2 EL Kapern,
1EL Thymian, 1EL Rosmarin, 1EL Oregano und 2 EL getrockneter Schnittlauch.
Es koennen auch andere Kraeutermischungen in den Topf, auch frischer,
gehackter Schnittlauch, ein wenig Basilikum, Estragon -
dem Belieben sind kaum Grenzen gesetzt.
Nun frischen schwarzen Pfeffer aus der Muehle dazu -
nicht zu wenig und 3/4 EL Salz.
Das Ganze kraeftig anduensten, die Nudel darauf -
eine halbe Tasse Wein darauf und alles sehr gruendlich
mit dem Holzkochloeffel vom Boden her loesen und vermischen.
Platte ausschalten und mit frisch geriebenem Pecorino
(Schafs-Parmesan) sehr grosszuegig auf dem Teller ueberstreuen.


underconstruction

Seiteninhalt ausdrucken



Button

Startseite - Mich - Impressum - Rezepte -


Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.



***



Kartuschen - Thema: Raclettini

Meine Versuchskueche hat wieder ein neues Essen fuer Euch, liebe Leserinnen oder liebe Leser parat, das eher eine Empfehlung als ein Rezept ist:
Ich habe auf 2 Scheiben Mischbrot auf den Teller gelegt, jeweils (ohne Butter) Raclette-Kaese (diese dickeren Scheiben, 400gr zu 2,49 Euro) belegt
und darauf halbe frische Champignons verteilt.
Ich rate hierbei den Kaese abzuschmecken, manchmal sollte man etwas Salz darauf streuen - bei Ed eka - Kaese ja, bei L idl Kaese - nein.
Nun kommen die Teller in die Mikrowelle - 300 Watt bei hoechstens einer Minute - wenn der Kaese verlaeuft, bitte schnell ausschalten und servieren !

Die Sache ist unglaublich flott und macht gut satt und zufrieden..

Man glaubt nicht, wie gut das duftet!

Wir nehmen freilich seit langer Zeit nur noch das selbstgebackene Brot, das zuvor nicht getoastet wurde, damit es leicht mit Messer und Gabel gegessen werden kann, ohne dass etwas vom Teller springt..

Alternativen gibt es immer: Statt Champignons haette ich auch von diesen netten kleinen Schinkenwuerfelchen nehmen koennen, die es im 2x125gr Doppelpack zu ca 1,60 Euro ueberall zu kaufen gibt- ein wenig davon auf den Kaese streuseln und fertig.. Da man nur wenig von diesen Schinkenwuerfelchen braucht, friere ich diese gleich ein, auf diese Weise hat man immer etwas da und muss nicht auf das Haltbarkeitsdatum achten !

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







***





Dichte dunkle Bohnensuppe, ein 2-Tage-Essen fuer je 2-3 Personen





Keine Zeit fuer lange Kochzeiten? Diese Ausrede lasse ich nicht gelten - man kann waehrend des Fruehstuecks ankochen und dann herunter schalten - an der Suppe passiert da nichts, was ein Eingreifen noetig machen wuerde. So kann man sich in aller Ruhe ins Bad begeben.. oder Hausarbeit machen.

Heute mache ich wieder meine beliebte dichte dunkle Bohnensuppe - aus ueberwiegend roten -getrockneten- Bohnen, (500gr) die ich nie zuvor einweiche, sondern on thy fly zusammen mit allen Zutaten in aller Ruhe koche.

Um 7 Uhr Morgens habe ich angefangen mit den Vorbereitungen, 15 Minuten spaeter konnte auf Stufe 4,5 (von 9) herab geschaltet werden.
Um 09.30 Uhr habe ich die geschnittenen 8 Kartoffeln zugetan, ein wenig Thymian und Salz nachgetan.
Die Bohnen sind schon bald weich gewesen.

Um zehn nach Zehn war die Suppe gar, wurde eingedickt und abgeschmeckt.
Der 1/4Ltr Rotwein kam nach dem Abschalten der Platte dazu.

Doch nun zum Prozedere des Rezeptes:
Zuerst kommt in den Topf Wasser, 4 Wacholderbeeren, 1 dicke suess-sauer eingelegte Gurke, 2 Lorbeerblaetter, 2 EL Thymian, ein fette Bruehe - Wuerfel, 1 El Salz, schwarzen Pfeffer, eine Nelke. Dann 2-3 grob geschnittene Zwiebeln und eine halbe Knolle Knoblauch, 500gr gemischtes Hackfleisch, das zuvor gut durchgeknetet worden ist. (Damit die Kutter-Strukturen weg gehen) Das Fleisch etwas zerflocken, damit es nicht zu grosse Klumpen bildet. Nun die Bohnen hinein, hochkochen und auf halber Kraft garen. Es empfiehlt sich in der Anheizphase ab und zu umzuruehren, damit der Eiweiss-Schaum nicht aus dem Deckel quillt. Das kann locker 1,5Std dauern, eine Garprobe ist immer noetig, weil die Bohnen unterschiedlich sein koennen. (Bei mir sind div. Sorten in einem Glas versammelt) Ca 20 Minuten vor dem Ende der Garzeit gebe ich drei geschaelte und in kleine Stuecke geschnittene Kartoffeln dazu. (Diese 30 Min muss man aber nicht allzu ernst nehmen, es macht ueberhaupt nichts, wenn die Kartoffeln etwas zerfallen, wichtig ist, dass die Bohnen richtig gar sind) Wenn diese gar sind, wird abgeschmeckt. Diese Suppe dicke ich gerne mit neutralem dunklen Saucenpulver ein - das muss jedoch nicht sein. Man kann auch ein Glas Rotwein zugeben - ganz wie es beliebt. Man kann diese Suppe auch mit Rindswurst machen, die dann in dickere Scheiben geschnitten - das Hackfleisch ersetzt oder mit einen ordentlichen Stueck gutem Doerrfleisch oder dicker Rippe. Die Suppe schmeckt eben immer etwas anders und das hat ja bekanntlich auch seinen Reiz ! Meine Ideen sind stets flexibel und reichen oft fuer 2 Tage, wenn man den Rest gut kuehlt. Am naechsten Tag kann man die Suppe mit einer Scheibe Kaese darauf ueberbacken, aehnlich wie ein Auflauf.

2x guten Appetit !
PS:
Die Lorbeerblaetter sollte man nach dem Garen entfernen, sonst zieht zuviel davon in die Suppe.
Man kann die Gewuerze auch in ein Saeckchen geben.
Den evtl. Weinzusatz nur in die 1. Suppe geben, dh. die beiden Portionen trennen und den 2. Topf gut kuehlen!
(Wie bei allen Huelsenfruechten geraet es sonst schnell in Gaerung)

(Huelsenfruechte sind sehr gesund und foerdern die Verdauung, auch wenn diese zuweilen laut werden kann..
der Darm muss etwas zu tun haben!)

Die Uebersicht der 1. Anhaenge-Seite

Die Anhaenge der 2. Uebersichtsseite

Die Anhaenge der 3. Uebersichtsseite







Stadtchronikel 9


Uebersicht:


Anhang Thema: Stadtchronikel 1 Diez an der Lahn

Anhang Thema: Stadtchronikel 2 Braunfels / Lahn

Anhang Thema: Stadtchronikel 3 Frankfurt am Main

Anhang Thema: Stadtchronikel 4 Pompeji

Anhang Thema: Stadtchronikel 5 Limburg

Anhang Thema: Stadtchronikel 6 Trier

Anhang Thema: Stadtchronikel 7 Speyer

Anhang Thema: Stadtchronikel 8 Frankfurt/M

Anhang Thema: Stadtchronikel 9 Husum





Vor mir liegt die Stadtchronik oder besser "Beitraege zur Husumer Stadtgeschichte".
Heft 9 von 2004, mit dem Tagebuch eines Pfarrers und eben deshalb habe ich dieses Buechlein gekauft.

Zuvor ist die Rede von Ebio, einem im April 1591 als Ibsen oder ebsen geborenen Mann,
der sein Leben als Kantor in Husum zugebracht hat, statt diesen Posten als Sprungbrett
fuer den Pfarrer- oder Lehrerberuf zu nutzen -
er blieb so ganz ein Gegensatz zu seinen Kantoren-Kollegen und lehrte 57 Jahre lang nach eigener Methode.
Die Kinder gingen damals freilich noch alle in die Gottesdiensste und kannten folglich die Lieder,
die dort gesungen wurden - das war die Basis, wo das Verstehen der Texte in Latein,
die Erzeugung von der Tonleiter, Tonhoehen, Tonwerte, Tondauer hat er sehr praktisch erklaert,
bevor die Fachbegriffe nach und nach dazu gelehrt wurden.
Diese Methode klingt sehr modern, fuer die damalige Zeit war das wohl revolutionaer.
Ebio hat auch nie versucht "weiter zu kommen", sondern konzentrierte sich
ganz auf das praktische Ergebnis, das Komponieren
und Umstellen von Liedern zum ganzheitlichen Verstaendnis.
Er war wohl ein sehr geachtetes Unikum, kam auf der Karriereleiter nicht weiter,
dennoch bekam er mehr Geld, als seine Stellung gab, weil man ihn an der Schule halten wollte.

1465 erhielt Husum vom daenischen Koenig Christian I. die Erlaubnis fuer eine eigene Gerichtsbarkeit und Befestigung durch Holzpalisaden.
1472 versuchten die Husumer die Stadtrechte zu erreichen und so kam der erfolglose Aufstand
gegen Koenig Christian I, angestiftet durch dessen Bruder, Graf Gerhard VII,
Graf von Oldenburg. Christian hat darauf im Jahr 1472 den Ort einnehmen lassen.
Amtmannes von Ahlefeld und der Stallmeister Tede Feddersen erbaten
die Vernichtung des Fleckens zu unterlassen, es kam aber dennoch eine Brandschatzung,
der Verlust aller Privilegien und die Hinrichtung von rund 70 Einwohnern und der Anfuehrer
und die Ausweisung unerwuenschter Personen, was den Ort in seiner Bluete hart traf.
Wieder war ein adliger Zwist der Grund fuer Not, Vertreibung und Ungerechtigkeit.
Die harte Strafsteuer an den daenischen Koenig wuerde erst 1878 abgeschafft.

1603 bekam Husum die Stadtrechte, der Krieg zwischen Daenemark und Schweden fand in Schleswig Holstein, wo Husum liegt, den Westfaelischen Frieden.

Dieses Stadtchronikel wird eine Besonderheit haben,
das Tagebuch eines Pfarrers, 1753-1837,
das mit einer Art Gedicht beginnt.
Der fromme Kirchenmann hatte mit seiner 2. Frau
eine Predier-Witwen-Stiftung gegruendet,
wir gewinnen zum 19.Jhd. hin einen Eindruck in sein Leben,
das binnen 14 Wochen ihm Frau und zwei Kinder raubte.
"Beitraege zur Husumer Stadtgeschichte Heft 9 von 2004" zu erstehen.
Das ca 140 Seiten starke Buechlein in feinem Druck
ist leider schon wieder ausverkauft -
wohl mit einigem Glueck ist es mir gelungen ein Exemplar kaeuflich zu erwerben.
Es ist mir aus urheberrechtlichen Gruenden nicht ratsam erschienen,
den Text abzuschreiben.
Solange es noch einen Verlag gibt, der dieses Heft vertreibt,
soll dieser auch den Lorbeer daraus haben.

https://www.verlagsgruppe.de/produktdetails/product/beitraege-zur-husumer-stadtgeschichte-heft-9-2004.html

http://archiv-friedrichstadt.de/famfindbuch.pdf

http://www.husum.de/Leben/Freizeit-Kultur/Stadtgeschichte

https://www.yumpu.com/de/document/view/8281938/die-husumer-scharfrichterdynastie-moller-husum-stadtgeschichte

http://www.husumer-stadtgeschichte.de/

https://www.goruma.de/Staedte/H/Husum/Stadtgeschichte.html

https://www.shz.de/lokales/husumer-nachrichten/der-wert-der-erinnerung-id19011841.html

Seite 75 des Buechleins ist die Rede vom "untergang des sagenhaften Handelsortes Rungholt.
Anno 1362 war eine Sturmflut so stark, dass der Ort Rungholt weggespuelt wurde
und ein direkter Zugang zum Meer fuer Husum entstand.
Im 15. -16Jhd. wurden die Waren umgeschlagen und nach Flensburg gebracht,
fuer den Weitertransport in die Ostsee-Bestimmungsorte per Schiff.
So wurde die gefaehrliche Umfahrung Skargens vermieden.
Seite 78 lese ich von den Abgaben auf Strandgut.
Im Kellergewoelbe des Herrenhauses, das vermutlich aelteste Haus im Ort
mit besonderen Rechten ist ein Kellergewoelbe mit "Zwistkoepfen" aus Sandstein,
die wohl jene streitenden adligen Brueder darstellt.
9mtr unter der Erde und 45mtr lang, bis zu 5mtr hoch
soll das 7 teilige Tonnengewoelbe sein, das mit zugemauerten Kammern
und einem geheimen Gang zu dem Franziskaner- Kloster haben soll.
Spaeter wurde die Anlage fuer eine Bauerei genutzt, dann alles privat verkauft.
Seite 87 nennt die Einwohnerzahlen - im Jahr 1939 waren es 14tsd.
und heute 21tsd.
Um 1964 hat Husum bereits 4 Millionen DM im Jahr als Zuschuss des Bundes benoetigt
fuer den laufenden Haushalt.
Seite 89 die Eingemeindung zweier Orte.
Seite 112 erzaehlt von der Pockenschutzimpfung durch den Amtsarzt Dr. Tholen,
was die Kindersterblichkeit halbierte.
Seite 121 bringt einige Literaturhinweise auf die Stadt Husum.
Seite 126 ein seltsam schoenes Gedicht:

Gelb ist der Sand,
der durch meine Haende glitt,
gruen das Gras,
auf dem ich laufen lernte,
rot das Haus,
in dem ich wohnte,
blau das Auto,
in dem ich davon fuhr.
(Sina Tornow)

Seite 130 behandelt die Tatsache deutscher Auswanderer nach Daenemark, wo es heisst:
"Der buergerliche deutsche Auswanderer ist unter staerkerem Anpassungsdruck gewesen als die Angehoerigen niederer Schichten"
(Das koennte auf alle spaeteren Einwanderer, Immigranten oder Fluechtlinge nach Deutschland ebenso zutreffen)
Seite 132-137 sind interessante Abhandlungen bezueglich Zwangsarbeiter
in der Ruestungsindustrie des 3. Reiches zu lesen, Seite 136:
1945 wurden zwei Orte zwangsgeraeumt, die weithin frei einsichtig waren.
In die Haeuser wurden Polen verfrachtet.
Die Besitzer der Haeuser haben alles zuruecklassen muessen.
Dann durften sie wieder nach Hause,
ihre durch Vandalismus stark beschaedigten Anwesen wieder herzurichten.
Doch bald setzten die Besatzer, die Englaender Russen hinein,
wieder mussten die Besitzer der Haeuser beider Doerfer alles zuruecklassen.
Ein Dorf hatte zuvor 400 Einwohner, dort kamen 900 Polen unter.
Im anderen Dorf waren es zuvor 320 Einwohner,
dort kamen 1500 Polen unter.
In den Haeusern waeren zwischen 30-60 Menschen untergebracht !
Diese haben alles rundherum gepluendert und ruiniert,
in einer richtigen Zerstoerungswut, wie berichtet wird.
Als diese ehem. Kriegsgefangenen wieder weg waren -
teils Richtung Ostsee, teils nach Kanada ausgewandert -
haben die verzweifelten Hausbesitzer beider Orte
noch viele Jahre auf geldliche Hilfen warten muessen.

Ich habe mich entschlossen,
in eigenen Worten dieses Tagebuch des Pfarrers in einem gesonderten blauen Thema unterzubringen.
Dem Interessierten wird das Original empfohlen,
mir geht es nur um einen Ueberblick der Geschehnisse vergangener Tage.

***
Ein passendes Sonderthema:

Angst vor der eigenen Kultur,
hier ein Liederreigen aus dem Jahr 1817 wurde als "N azilieder" diffamiert,
weil dieses 3. Reich sich Lieder aus vergangenen Tagen aneignete,
die aus dem deutschen Sagen-Denken entstanden sind.
(Also sehr viel aelter, denn von 1817 und da gab es noch kein "N azireich",
das kam 116 Jahre spaeter - rechne ich mal hoch:
Das jetzige Jahr 2018 plus 116 Jahre - 2134 was wird wohl die Presse ueber uns sagen,
wenn wir das Jahr 2134 schreiben?)
Martialisch,ja, aber.. hier wurde eine phobische,
an den Genderismus lehnende "Denke" zur Dauerzensur allen "deutschtuemelnden" Ueberlieferungen,
ob Dichtung oder Lieder, Sagen oder Maerchen - eingefuehrt,
die fuer das Volk selbstverleugnend ist.
Nun frage ich einmal:
Sind wir ueberhaupt noch "deutsch"?
Hat der Saenger recht (diesmal doppeldeutig) wenn er den Kritikern antwortet:
"Ich bin nicht schwarzbraun, ihr Haselnuesse! "
Ihm waere es immer nur um das Volkslied gegangen:

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_83437536/ueberraschung-von-heino-nazi-geschenk-blamiert-nrw-heimatministerin.html

Dieser voreilende Gehorsam treibt zuweilen seltsame Blueten, aber was will man machen?
Ich habe die Welt nicht gemacht und zum Glueck diese unseelige Zeit nicht erleben muessen.
Den zwangsweise durch die Nachfolger der Besatzungsmaechte verordneten Verlust
aller deutscher Kultur kann man nur bedauern,
so arm ist ein Volk noch nie aus einem verlorenen Krieg hervor gegangen.
Sind wir -inmitten des vereinten Europas- am Ende der Nationalstaatlichkeit angekommen,
die Laender rundherum um Deutschland schwelgen aber weiterhin in "Vaterlandsliebe"?
Wir kranken an der "politischen Korrektheit", einer typisch linken Erfindung,
die uns uebergestuelpt worden ist, zur Schadenfreude all derer,
die Deutschland noch nie mochten.
(Davon gibt es mehr innerlandes als ausserhalb - die eigene Presse entpuppt
sich dabei als geifende Eiferer des "political correctness",
einer Art Hirnwaesche fuer Andersdenkende, wie damals in der D DR,
wo die Leute "auf Linie gebracht" worden sind:
Wir bestrafen uns im uebereifrigen Gehorsam - wie immer -
bereits selbst, bevor es andere tun..)
Soll verstehen wer will, dieser sympathische Saenger hat die Sache mit Humor aufgenommen -
einen Orden hat er fuerwahr nicht noetig !
(Meine Frau bemerkte am Fruehstuecktisch zu diesem Thema:
"..und was ist mit Wagner, diesen Wagner-Festspielen? "
Was ist mit den Inschriften des Niederwald-Denkmals bei Ruedesheim,
das uns als Besucherfamilie entsetzt hatte?
Dieser duestere Typ von Komponist soll doch ein gluehender Verehrer des Desposten gewesen sein?
Wieso wird das nicht auch verboten?
Wieso darf akzeptiert werden, dass sich die Kirche nicht von ihren eigenen
und von den Greueltaten-Beihilfen distanziert hat?
Die Antwort ist einfach, weil diese Festspiele eben nur eine bestimmte Sorte Mensch anschaut.
Aber wehe, wenn diese Heringsbaendiger zuviel Macht bekommen..)
Die Journalisten in obigem Beispiel sind ueber die Grenzen des Anstandes getreten,
weil somit praktisch alle zig tausend Jahre des "Deutschtums",
wenn ich das mal so nenne- was aber eher die gesamte Ueberlieferung
aller Menschen im deutschsprachigen Raum unmoeglich werden laesst.
So geht das nicht, nicht wegen 13 Jahren H itler-Regime..
wir haben das gleichen Identitaets - Problem wie die Rocker,
die als Kinder der tuerk. Einwanderer hier bei uns in Deutschland nach einer eigenen Identitaet suchen:
"Osmanen Germania" ist doppelt falsch,
weil Deutsche nur im Ausland als "Germanen" bezeichnet wurden
und "Osmanen" sind das Opfer-Volk, das von den Turk-Staemmen unterwandert
und uebernommen wurde, was das Osmanische Reich untergehen lies.
Geschichte, Osmanisches Reich.
Das Selbstbewusstsein junger arbeitsloser Deutscher und junger arbeitsloser Tuerken
in Deutschland wird eben durch seltsame Vereinigungen gestaerkt,
die sich krampfhaft an diesen alten heroischen Vorbildern orientieren.
Das die Presse daraus macht - siehe oben - ist eindeutig Sensationsmache, mehr nicht.
In diesem Falle besonders auffaellig linkslastig.
24.3.2018: Linkslastig sind auch die Tricks der Wetzlarer Stadtverwaltung die Stadthalle
an die N pd nicht vermieten zu muessen, was nach der Satzung eigentlich selbstverstaendlich waere.
Diese Verwaltung hat aus Brandschutz- und Rettungsvorsorge Maengel diese Parteiversammlung
nicht erlaubt, jedoch schon, dass die Gegner dieser -vom Verfassungsschutz freigegebenen- Partei
auf den Strassen gegen einen solchen Parteitag eine "Demonstration" stattfindet.
Das ist sehr einseitig politisch beeinflussend - wenn diese Partei tatsaechlich gefaehrlich oder auch nur undemokratisch waere, haette man die laengst verboten.
Geht aber nicht, weil ausl. "Kulturvereine" mindestens genau so "rechts" sind, wie diese Partei.
Religions-Rechts ist das gleiche Ding: Intolerant und feindlich gegen Andersdenkende.
Hups - da waeren die linken Demonstranten ebenfalls in der gleichen Reihe !
So wie das ausschaut, muessen wir endlich einmal klar ausdiskutieren, was denn "erlaubt"
werden kann und von wem etwas "verboten" werden darf und warum.
Wuerde man alle alten Texte "gendern" und "auf Linie" bringen,
duerfte es keine Geschichtsbuecher mehr geben, weil auch diese "auf den Index" gehoeren,
sowie sie die wahre Vergangenheit -aller Voelker- kundtun.
Jedes Volk hat "Dreck am Stecken" und die korrekte Aufrechnung der russ. Revolution,
den Indianer-Abmetzeleien, den roemischen Eroberungskriegen
und Hi tlerdeutschland will keiner wirklich wagen..
da die Geschichte der Menschheit in der Vergangenheit geschehen war,
koennen wir Geschehenes nicht mehr aendern.
Es wird nicht viel helfen, wenn wir Liedtexte verbieten,
die aus der Vergangenheit her ruehren, denn durch Verbote werden sie noch interessanter.
Wie wir an den Ostblockstaaten sehen koennen,
ist der Kommunismus und somit auch die "linke Denke" nicht ohne kritische Texte,
die ganze Staatsform des Kommunismus ging schlicht und einfach pleite,
an sich und ihrer eigenen "Herrschaft des Proletariats" kaputt, es war auch nur eine Kader-Diktatur,
die ohne staendige Ueberwachung und Hirnwaesche der Menschen ihre Sache
laengst schon vorher verloren gehabt haette - mehr nicht.
Dieser Nachrichtenmacher ist also nur ein versprengter Kommunist?
Wer weiss.. ein heute typisches, wenn auch drastisches Beispiel von Nachrichten-Manipulation war es allemal:
Denke ich daran, dass diese neuen Studierten auch die Geschichtsbuecher schreiben,
dann wird es mir ganz anders.
Sicher ist, dass ich mir diese "Nachrichten" bestimmt nicht mehr antun werde und dieses Portal meide.

Gelegentlich denke ich wohl, dass statt der Gesetze und Regierungserklaerungen
das Lied von G odewind "Dat du mien Leevsten buest" vollkommen reichen taet'
- das Leben koennte so leicht und freundlich sein -
aber eben nur koennt und taet, weil die da oben das alles viel viel besser wissen als wie ich..
der heilfroh sein wird, wenn das Thema "Geschichtliches" mit diesen Stadtchronikel abgeschlossen ist.
(Ich habe mir verboten schon vorher aufzustecken..)







Das blaue Thema "Tagebuch eines Pfarrers, modern erzaehlt"

***

Hartmann Herr ward er genannt, sein Glueck stehet in Gottes Hand im Thueringer Land.

Anno 1785 hat mir, Friderich Ludwig Herr,
Pastor von Cating das Buch nach meinen aelteren Bruedern gab,
in welchem durch des Vaters Hand so mancher Eintrag stand.

Nach einer anhaltenden Durchfallerkrankung im Neujahr 1772
war Vater sehr entkraeftet, mit Muehe hielt er seine letzte Predigt
nach 31 Jahren im Amte, nach einer innerlichen Verhaertung
erlag er um Trinitatis dem Tode mit etwas ueber 64 Jahren.
Ein friedsamer und treuer Israelit ist er gewesen.
Seine Frau starb im April an den Folgen des Kindbettes.
Mein Bruder lernte bei der aeltesten Schwester meines Vaters
2. Ehemanns, den Kaufmannsberuf.
Meine Schwester wurde schon mit 3 Jahren zu den Grosseltern gebracht,
sie lernte fleissig, bekam mit 16 Jahren ein Geschwuer an den Hals,
nach dem Tode des Grossvaters 1765 kehrt sie geschwaecht
durch Auszehrung und Wassersucht
und starb vor dem 25. Lebensjahr an Schwaeche.
Mein zweiter Bruder verlebte 15 Jahre mit mir,
lernte Baecker, heiratete und bekam 3 Kinder,
wovon eines im Alter von nur 3 Monaten starb.

Meine eigene Geschichte war so, dass der Anfang meines Studium
durch die Sterbefaelle belastet war.
Latein, Philosophie, Theologie, einen weiten Weg
bis zum Pastor habe ich getan, nachdem auf Michaelis 1779
das Candidaten Examen im Oberconsistorio zu Gottorf ueberstanden
und die vacante Stelle in Cating angetreten werden konnte -
nach einiger Zeit von 11 Wochen zur Ordination.
1783 versprach ich mich der Tochter
des Closterpredigers Luetzen zu Husum, Demoiselle Anna Christina zum Manne.
Meine Frau hatte gerade das ihrige in unser Haus gebracht,
als ich zu Gast bei Verwandten war-
die Kunde kam, dass mein Haus durch Blitzeinschlag brannte -
gerade durch das Fenster in das Zimmer, in dem ich sonst arbeitete.
Die Brandversicherung hat den Schaden zum Glueck beglichen.
Dieser Versicherung trat ich gerne bei, zumal der Nachbar gerne raucht und trinkt.

Nach der Zeit in einem Mietverhaeltnis meldete sich unser Sohn an,
er kam und ging nach einem Tage wieder..
1789 bekamen wir eine Tochter geschenkt.
Mein Bruder bekam einen Sohn, dann erlitten sie eine spaetere Todgeburt.
1791 bekamen sie ein Toechterchen.
Oktober 1792 bekamen wir einen Sohn, dann bekam mein Bruder eine Tochter.
Fieber und eine Wurmkrankheit raffte unsere Tochter Margaretha Dorothea
dahin im Jahre 1794. Sie wurde nur 5 Jahre alt.
"Oh meine suesse Doris, der Himmel vereinige uns wieder auf ewig!"

Pfingsten 1794 starb meine Frau an trockenem Husten und am Gram
und den Tod der Tochter, sie wurde nur 44 Jahre alt.
"O meine beste Freundin, ewig belohne dir Gott deine gegen mich bewiesene Liebe!"
1795 starb unser einziger Sohn mit zweieinhalb Jahren,
er wurde bei der Beerdigung seiner Schwester krank am Schleimfieber.
"Gott! Wie hart sind diese Schlaege!
Auch das letzte nimmst du mir.
Noch vor einigen Monaten umarmte mich die beste Gattin,
liebkosten mir zwei zaertliche Kinder und jetzt bin ich allein -
doch Gott ist bei mir"

1795 nahm ich die Schwester meiner Frau, Anna Luetzen zur Gattin,
die schon waehrend unserer Ehe bei uns wohnte.
11 Jahre hatten wir Zeit, uns schaetzen und lieben zu lernen.
Im Hause des Schwiegervaters haben wir geehelicht.
1796 starb die Frau meines Bruders Peter Hinrich Herr,
nach einer vergnuegten und gesegneten Ehezeit von 17 Jahren
mit 4 Kindern im Alter von 40 Jahren.
Sie konnte ihr Ende spueren und gerade noch ihre Kinder segnen,
wo sie bald sanft entschlummerte.
Wegen der 4 Kinder heirate mein Bruder im gleichen Jahr sein 2. Frau
und sie bekamen bald eine Tochter dazu.

Nun hatte ich innerhalb 14 Wochens meine Frau und beide Kinder verloren,
lebte in einem feuchten zugigen Haus.
Ich hatte Grund zu glauben, dass dieses Haus Ursache daran gehabt haben koennte.
Nach einigem beruflichen Suchen wurde mir die Stelle des Pastors
in Uelsby und Fahrenstedt zuerkannt.
Nach 20 Jahren in Cating nahm ich dort den Abschied von meiner Gemeinde.
1802 bekam mein Bruder eine Tochter, der Mensch denkt und Gott lenkt.

Meine Schwiegereltern waren zu uns gezogen und wurden immer aelter,
als sie uns baten nach Husum zurueck zu ziehen.
So ging ich mit 200 Reichtaler im Jahr in Pension
und mit der Familie zurueck - und rufe aus:
"Herr ich bin viel zu gering aller der Barmherzigkeit und Treue,
die du an mir getan, Dir befehle ich meine Wege,
auf dich hoffe ich, du wirst es auch fernerhin wohlmachen".

Nacheinander wurden meinem Bruder 4 Soehne geboren und 4 Soehne wieder genommen.
"Der Herr hat sie gegeben, der Herr hat sie genommen".
Mein aeltester Bruder starb bald darauf kinderlos,
seine Gattin folgte kurz darauf.
"Moege die Gnade und das Wohlgefallen Gottes in ewig begleiten!"
1810 wurde meinem juengeren Bruder wieder eine Tochter geboren,
zwei Jahre spaeter ging auch der Bruder dahin.
Im Alter von 60 Jahren, an einer aehnlichen Krankheit
wie der Begruender des Tagebuches gestorben.
"Moege der Segen des Vaters auf ihm ruhen.
Dir aber, mein geliebter Bruder, ist gewiss jetzt recht wohl,
wer weiss, wie bald ich dir nachfolge und dann sehen wir uns wieder!"

Durch die hohen Kriegssteuern konnte ich unser Haus nicht laenger halten
und bezog ein Haus auf dem Land als Ruhesitz,
gerade noch rechtzeitig um etwas an Erbe fuer die Nachkommen zu retten.
1816 starb die Tochter meines Bruders Peter.
Meinem Brudersohn wurde ein Knabe geboren,
die Verehelichung der beiden aeltesten Toechter meines Bruders kam.
Wir zogen von Roedemis nach Husum, weil mir der Wind gesundheitlich nicht gut tat.
Das hin und her ziehen zwischen beiden Wohnsitzen wurde zu unbehaglich,
weshalb wir in Husum blieben.
Die 3. Tochter des verstorbenen juengeren Sohnes heiratet
und bekam bald einen gesunden Knaben, bald eine Tochter.

Nach und nach kamen Kindeskinder zur Welt,
es starb die aelteste Tochter meines Bruders mit 69 Jahren.
Es starben Kinder aus der Verwandtschaft in jungen Jahren,
die juengste Tochter meines Bruders heiratete.

Der Verfasser starb im Juni 1837,
seine 2. Frau ueberlebte ihn um 11 Jahre.
Als Candidat der Theologie fuehre ich, Peter Hinrich Herr
als geliebtes Erbe weiter, solange es Gott gefaellt.
(Pastor Friedrich Ludwig Herr verlebte seine letzten Tage in Ruhe)

***




. .