Landfotografie


Eine Variante des #Szegediner #Goulasch


Szegediner Gulasch oder Krautfleisch ist ein Gulasch mit Sauerkraut und Sauerrahm.
Zur Zubereitung nach klassischem Rezept werden Zwiebeln
in Schweineschmalz geduenstet, mittelgrosse Wuerfel
von Rind- oder Schweinefleisch - auch gemischt - zugegeben und angebraten,
mit etwas Essig und Wasser abgeloescht,
mit reichlich Rosenpaprika gewuerzt und eine Zeit lang geschmort.
Anschliessend werden Sauerkraut (etwa halb so viel wie Fleisch)
und Kuemmel hinzugefuegt und weiter gegart.
Gegen Ende werden noch Sauerrahm oder Creme fraiche
und zerdrueckter Knoblauch untergeruehrt.
Nach der Zugabe des Sauerrahms sollte der Gulasch
nicht mehr weiterkochen.
Serviert wird Szegediner Gulasch mit Kartoffeln oder Weissbrot als Beilage.


"Montafon", ein Sommer-Kartoffelsalat als Alternative?


4 Personen: Man koche am Abend 2kg Kartoffeln, abschuetten, kalt stellen. Am naechsten Tag eine Schlangengurke in Scheiben schneiden, 2 Paeckchen Salatkraeuter Typ Mediterran und etwas Pfeffer, 1 EL Salz dazu. Nun ein halbes 500gr Glas (also 250gr) einfachste Salatmaionaise (nicht Delikatess, die ist nicht so wuerzig) dazu, noch 2 in ganz kleine Stueckchen geschnittene reife Tomaten dazu und alles gut vermischen. (Die Gurken haben in der folgenden Bearbeitung Zeit etwas Wasser zu ziehen) Nun die Kartoffeln schaelen und lagenweise in Scheiben geschnitten NUR EINMAL LEICHT untergehoben. Kuehl, nicht kalt stellen bis zum Verzehr!
Dazu gibt es nach Lust und Laune- kalte Wuerstchen, gegrillte Koteletts, gekochte Ei-Haelften, Backfisch oder was auch immer. Ich bevorzuge eine Dose Hering in Tomatensauce dazu, die einfachste Sorte langt vollkommen, die zu 79 Cents. (Die ist manchmal besser als die teuere Marke) Es ist alles eine Geschmacksfrage!

Die Kosten? 30 Cents die Tomaten, 1,11 Euro die Kartoffeln, 49 Cents die Gurke, 40 Cents die Maionaise und 30 Cents die Wuerzung - also 2,60 Euro fuer 4 Personen gleich 65 Cents pro Person.. mit der Dose Fisch eben gerade mal 1,35 Euro pro Person. (Dafuer gibt es in der Bruzzelbude nicht mal eine Bratwurst..)

Hand aufs Herz- dieser Salat war eher fuer 2 Personen mehr..
Deshalb ist auch noch was uebrig geblieben. Kuehl gelagert ist das mit dieser Maionaise kein Risiko. Am naechsten Tag habe ich etwas Gyros dazu gemacht und eine Banane- das sah interessant aus auf dem Teller und hat trefflich geschmeckt!

underconstruction

Seiteninhalt ausdrucken



Button

Startseite - Mich - Impressum - Rezepte -


Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.



***



Kartuschen - Thema:
"Direktvermarkter", ein chronologischer Erfahrungs - Blog


Wir hoeren die Nachrichten und lesen die Lebensmittelwarnungen, haben Bedenken bei der industriellen Nahrungsmittelproduktion, wo Junkfood, Fastfood, Katzenfutter und Schokoriegel vom gleichen Hersteller kommen.
Die Unmenge an Halb- und Fast-Fertigwaren, "Convenience-Products" und seltsame Fertig-Wuerzmischungen aller Art, ob fuer den privaten Bereich oder fuer Metzger- Baecker- Lebensmittelindustrie im weitesten Sinne ist, wird alles leichter und verfuegbarer gemacht.
Diese hohe Spezifikationsrate hat nicht nur die Gefahr von markttechnischen Zentralisierungen bis zur Monopolstellung in sich, sondern auch eine sehr viel hoehere Allergiker-Quote in der Bevoelkerung bewirkt.
So mancher Wuerzstoff oder so manche Zutat in Lebensmitteln ist eigentlich nicht fuer den menschlichen Verzehr geeignet, es sind Ersatz- oder Austauschstoffe, Fuellmaterialien oder Gewuerze, die einer speziellen Dosierung beduerfen, um nicht gesundheitsschaedlich zu sein.
So fahren Tanklaster herum, die "Trockenstabilat" aus Schlachtabfaellen behinhalten, das (legal, EU Gesetze) der Wurst und anderen Lebensmitteln -vermutlich besonders den Tiefkuehl-Fertiggerichten oder Dosensuppen zugesetzt werden darf.. als Bindemittel oder Streckmittel.. weil der Kunde angeblich Billigwaren bevorzugt.
Nun ist es aber tatsaechlich so, dass hoeherpreisige Produkte bekannter Marken keinesfalls besser sind, als die "No-Name-Produkte" der Diskounter oder Supermaerkte. NUR deshalb greift der (denkende) Kunde lieber zum Billigprodukt - denn wenn etwas billig ist, braucht man sich nicht so zu aergern, als waere fuer den gleichen Murks viel Geld ausgegeben worden..

(Zudem wird garantiert die Fleischfabrik und der Grossmetzger in allen Produktionsschritten, von der Schlachtung bis hin zum Endprodukt oefter und gruendlicher kontrolliert, als ein kleiner Krauterer.. da bin ich mir sicher.)

Mancher "Verbraucher", wir erinnern uns an den "Koenig Kunden" oder den garstigen Ausdruck "Konsumenten", geht deshalb lieber zum "Bauern":
Dieser "Bauer" ist heute eher Agraringenieur, manchmal mit Doktorgrad und so sind denn auch dessen Ansprueche an sein Gehalt, was sich -zusammen mit den Kleinmengenverkaeufen- zu einem saftigen Produktpreis stapelt.
Der Kappeskohl oder der Salat oder das "Wurzelgemuese" kostet dann eben mal 2-3x so viel wie im normalen Laden! (Vom Kaese will ich nicht mal anfangen, da waere ein angegliedertes Kreditinstitut fast ratsam)
Die Wurst ist wunderlich different in der Wuerzung und Qualitaet, von mal zu mal anders - mal gut mal mies, wie der Metzger gerade "drauf" war.
Dieses Zeichen individueller Wuerzung ist in sich ja gut, aber das hat -s.o- auch so seine Tuecken.
Wir haben schon Landwirte im Diskounter ganze Steigen Milch, desgleiche Eisdielen- und Doenerbudenbesitzer ganze Einkaufswagen voll Zutaten durch die Kasse schieben sehen.
So mancher Direktvermarkter spielt ein Idyll vor, das den Naiven an eine heile Welt denken laesst- das macht aber nur sehr kurzfristig froh:
Nach und nach kommt man dahinter - 30 Huehner hat der Hof, verkauft aber jeden Tag hundert Eier - merkscht was?!
"Biodiversifikatoren" im Web haben gestanden: "Etwas gemogelt wird ja immer"

Wir kaufen Eier auf dem Bauernhof- die Inhaberin meinte: Eier esse ich nur frisch, dann schmecken sie am besten.
(Nee, erst wenn sie 14 Tage kuehl gelagert wurden - das ist unsere Meinung dazu)
Wie auch immer - vermutlich ist das eher eine "Glaubensfrage".
Die selbe Person hat zeitgleich total versalzene Wurst als "biologisch" verkauft, mit Unmengen an -vermutlich ebenfalls fertig gekauften- Gewuerzen, allen voran Nitritpoekelsalz. Und das bei Vollkonserven ! (Wo Salz absolut nicht noetig ist, denn diese Dosen sind Jahre haltbar) Und diese Diskrepanz scheint die gute Frau offenbar nicht zu bemerken: Einesteils ist sie sehr feinschmeckerisch veranlagt und allergisch gegen alles Moegliche, weshalb sie mit den eigenen Huehnern ueberhaupt angefangen hat und dann der Fauxpas mit der versalzenen Wurst, die sie als "vollkommen in Ordnung und richtig - so wollte ich, dass sie schmeckt.."

Diese und sehr aehnliche Erfahrungen haben wir bei allen bisher ausprobierten Direktvermarktern gemacht.
Bei dem "kleinen Metzger um die Ecke" finanziert man den Benz - die Qualitaet der Waren ist - wenn ueberhaupt, nur sehr sparsam besser als im Supermarkt.

Nun habe ich den letzten Direktvermarkter abgesaegt: Es gab immer Hinweise bis zum Verweis, dass "dieses verfluchte Kleingeld" nur mit "grossen Schwierigkeiten oder gegen hohes Entgelt ueberhaupt abgenommen" werden wuerde.. Heute haben wir richtig den Kopf gewaschen bekommen, weil wir uns "erdreistet haetten mit so viel Kleingeld im Beutelchen die Kartoffeln zu bezahlen" (Selbstbedienung, Briefkasten als Geldeinwurf). Ich habe 1 Euro in Klein- und Kleinstmuenzen und den Rest in 50Cent und 1 Euro Stuecken abgezaehlt, bis eben diese 5 Euro zusammen waren) Diese Direktvermarkter oder Nebenerwerbslandwirte tun gerade so, als haette man dabei mit Falschgeld oder gar nicht bezahlt. Nun muss ich sagen, dass wir bei diesem Hof den total ueberteuerten Obstbrand, Obstsaefte, viele Kartoffeln und Eier gekauft haben und .. die versalzene Wurst. Ich meine, dass diese Direktvermarkter lausige Geschaeftsleute sind, denen man es als Kunde niemals recht machen kann. Die rotzen ueber die Internetkaeufer ab, verkaufen aber selbst gerne dort in den Platformen, wie sie selbst immer mal wieder stolz verkuenden. Und in den Diskountern sieht man diese Leute auch fleissig einkaufen. Ich verstehe dabei die Welt nicht mehr !

Nebenbei hat man auch seit laengerem kein "freilaufendes Biohuhn" mehr in dem Gehege des Hofes gesehen - wo haben die ihre Huehner eigentlich? Im Keller?
Wie auch immer, man betonte, dass ein Verkaeufer auf keinen Fall "jede beliebige Menge an Kleinstgeld annehmen muesse, das sei eine Zumutung" !
Nun, die 10 Euro - wovon gerade mal 2 Euro "Kleinstgeld" waren, sind eigentlich nicht "jede beliebige Menge", sondern ein ganz normales, ein gueltiges Zahlungsmitten - oder habe ich da was falsch verstanden?
http://www.n-tv.de/ratgeber/Wie-viele-Muenzen-sind-erlaubt-article12770251.html
Selbst wenn ich (die genaue Zusammensetzung des Zahlbetrags ist mir nicht mehr bekannt) 10 Stueck 1 Cent, 10 Stueck 2 Cent, 6 Stueck 5 Cents, 2 Stueck 20 Cents, 2 Stueck 50 Cents und 4 Stueck 1 Euro und 2x 2 Euro bezahlt haette, waeren das 36 Muenzen an Kleingeld gewesen und KEINE 50 Muenzen, deren Annahme garantiert wird vom Gesetzgeber.. allerdings muss der Verkaeufer nicht jedem Kunden etwas verkaufen.

Was haben die uns die ganzen Jahre mit markigen Spruechen verarscht mit ihren Direktvermarkter- und Bio-Gequarke. Ich wette, dass nichts von alldem haltbar ist, unterzieht man diese Aussagen einer analytischen Betrachtung.

Was machen wir nun?
Wir kaufen lieber wieder beim Diskounter und im Supermarkt,
die koennen uns mal beim Goetz von Berlichingen ;)

Als begeisterte Wanderer kommen wir viel herum und kennen in weitem Umkreis jedes Kaff -
wir reden mit vielen Leuten und sehen viel, manchmal zu viel.
Die Haltungsbedingungen der Tiere sind ueberall gleich, nur das Getoese um die spaeteren Produkte, die feilgeboten werden sind eben andere.
Und wenn Bauer Eins sein Feld spritzt und der Biobauer nebenan nicht, macht die Biene und der Wind sofort an der Feld-Grenze kehrt ;)

Heute, am 7.11.2011 waren wir in der Stadt unterwegs und haben zum Spass mal bei zwei Banken nachgefragt:
Selbstverstaendlich kann man Klein- und Kleinstgeld in jeder Menge einliefern und das (gebuehrenfrei) dem Konto gutgeschrieben bekommen. Zudem ist noch ein Automat mit Kleingeld-Rollen aufgestellt, wo man solches gegen Scheine kaufen kann. Das ist also ueberhaupt KEIN Thema. Was sich diese Direktvermarkter(innen) bei dem Anpfiff gegen uns gedacht haben, entzieht sich unseres Verstaendnisses,
zumal wir gut und regelmaessig gekauft und dabei sicher nicht auf den Pfennig geschaut haben !

Meine Frau entdeckte auf dem beim Bauern frisch gekauften Eierkarton dessen Namen und Datum und.. " 10 St. M - Eier, 2 Euro " - (So haben die also ihre Eier anderswo vermarktet) Aha, dann haben wir die ganze Zeit zuviel bezahlt: 2,40 Euro, jede Woche 40 Cents zuviel.. und dann eine solche dreiste Behandlung, mir bleibt die Spucke weg.

Die Erfahrungen mit Direktvermarktern begannen schon sehr viel frueher, als bei uns der erste Hof Rindfleisch vermarktete. Das dort gezuechtete Rind wurde dort zerlegt und im Bundle verkauft, dh. man konnte sich die Stuecke nicht aussuchen. Der Preis war nicht billig, dafuer gab es Knochen und Suppenfleisch, wenig Gulasch und noch weniger Braten oder ein zusammenhaengendes Stueck Fleisch. Letztlich war das ein teurer Braten, normalpreisiges Suppenfleisch und viel zu teure Knochen. (mal davon abgesehen, dass die Wurst irgendwie seltsam schmeckte, die auf diesem Hof zu kaufen war - ich habe immer gehofft, dass das mit den vielen Pferden -die ebenfalls dort zu sehen waren- nichts zu tun hatte)

Ein anderer Superlandwirt nennt sich Bauer Bull und betreibt eine Metzgerei nahe der Bundesstrasse - die Wurst schmeckt nach nicht viel und kostet richtig viel Kohle - na super, da kann man auch gleich die Billigwurst kaufen, die gerade im Supermarkt im Angebot ist.

Wenn wir heute das Wort "Biobetrieb" oder "Direktvermarkter" hoeren, denken wir an ueberhoehte Preise, schlampige Leute, hutzelige kleine Krautkoepfe, Goldpreise fuer Kaese und bittstellende Kundschaft. Nee, das muss nicht sein.

Weitere Direktvermarkter - Erlebnisse waeren:
Wild vom Jaeger, Fleisch vom Biohof, Dammwild vom Bauern -
ueberall ergab sich das gleiche Bild,
der Kunde war immer Bittsteller ohne jedwelche Rechte,
der jeden beliebigen Preis fuer oft sehr fragwuerdige Produkte zu zahlen hatte-
beim leisesten Nachfragen war der Aerger programmiert.
Ein altes Restaurant in Braunfels hatte einen guten Fasan angeboten -
aber der war voller Schrotkugeln,
heute ist auch dieses Haus in auslaendischer Hand.
Ein Wildschweinstueck OHNE Beanstandungen war in Wiesental bei Ziegenberg,
zwischen Usingen und der A5.
Hier nehme ich an, hat die Koechin den Braten zuvor in Buttermilch eingelegt.
Das ist ein alter Trick bei Wild.

Wie auch immer,- wenn irgendwo "guenstiges Fleisch" von "ganz speziellen Rindern"
oder Schweinen angeboten wird, halte ich Vorsicht fuer angebracht.
Das werden immer Mogelpackungen sein, mit vielen Knochen.

Ich rate dazu, meine "wilden Putenkeulen" zu probieren,
wenn der Wildgeschmack als Abwechslung zum Schweinebraten gesucht wird.
Hier weiss man was man hat- auch wenn es ein wenig Muehe macht, das zuzubereiten.
(Mit etwas Uebung und meiner Anleitung gelingt das bestimmt:
Billig ist diese Alternative zu dem Luxusbraten auch noch ..)

Grundlos ist diese Kartusche nicht geschrieben worden !

Unsere kleine Eierwanderung:
(Die Eier schmecken prima und freundlich ist es dort auch.)
Ueber die Lahn hinweg ist ein Traditionshof, der wenig mit Bio zu tun hat, aber sein eigenes Getreide fuettert (moeglichst selten Futter zukaufen mag, weil das Geld kostet) - dort holen wir unsere Huehner und die Eier. Das ist ein Spaziergang von fast 6 Kilometern, das Lahntal hinab und zum Hof bergan und retour: Von Graeveneck die Bahnhofstrasse bis ueber die Lahnbruecke, dort am Wendeplatz rechts in den Wald, dort gleich wieder links aufwaerts, oberhalb der Wirbelauer-Strasse durch den Wald. (Den uralten Gruben - Weg schneide ich gerne etwas frei, wenn er zuwuchert) Dann geht es ueber die Wirbelauer-Strasse hinweg in den geteerten Wirtschaftsweg zum Hof Alt-Schwartenberg. (der hat eine Webadresse und Ladenoeffnungszeiten, die man vorher ansehen sollte, falls sich da was aendert.)

Leider haben wir beide nicht mehr erlebt, wie die Schweine auf einem Bauernhof herum laufen durften, Huehner sind noch lange frei gewesen- heute ist alles eingesperrt und abgeriegelt, wird so schnell wie moeglich gemaestet. Hier sehe ich den falschen Weg der "Erzeuger"- einfach neue (alte) Normen einfuehren, natuerliche Vermehrung der Tiere, Artenvielfalt und Artenschutz beachten und gleich vor Ort verkaufen oder im nahen kleinen Orts-Supermarkt. Das kann man mit allen Nutztieren so machen, denen ein wuerdiges Aufwachsen und Leben zusteht. Niemand muss Kalbfleisch oder Mastpouladen oder Grillhaehnchen essen, niemand "Jungschweinebraten" kaufen, das halte ich als Hobbykoch fuer einen Irrweg, der kontraer zur Zivilisation steht. Ganz sicher wird das Fleisch teurer werden, ganz sicher aber auch sehr viel schmackhafter und wertiger. Niemand muss ein ganzes Kilo Fleisch in sich hinein stopfen - kein Riesenschnitzel, sondern kleiner und weniger und seltener konsumieren. Das ist auch fuer die Oekologie und auch uns, wo keine zusaetzlichen Hormone oder Antibiotika aufgenommen werden, zutraeglicher sein ! Zu meinem grossen Bedauern hatten meine Eltern keinen Bauernhof, mir haette das sehr gelegen.

Meine Frau meint: Mit den kleinen Metzgern ist es wie mit den Direktvermarktern - wenn Kritik geaeussert wird, ist die Freundschaft schnell aus. Die Qualitaet stimmt in den wenigsten Faellen, leider und wenn, dann zu utopischen Preisen !

Nun ist auch noch unser letzter Direktvermarkter (Der Gefluegelhof jenseits der Lahn, Hofgut Alt Schwartenberg) weggebrochen - wir standen vor seiner Tuer, klingelten (weil die Ladentuer immer verschlossen ist) - und niemand hat geoeffnet, obwohl Geschaeftszeit war. Nun gut, dann kaufen wir unsere Eier eben im Supermarkt..

Im Radio HR4 kam um 10.45 Uhr am 23.11.2016 folgende Meldung: "Auch wenn durch eine Einstallungspflicht die Huehner fuer bis zu 11 Wochen nicht mehr nach draussen duerfen, kann dennoch das Verkaufspraedikat "von freilaufenden Huehnern" verwendet werden.." (Eine Zuhoerin hatte diesbezueglich angefragt. In dieser Zeit der Vogelgrippe darf man Eier nicht mehr roh verzehren (in Maionaise etc.), sondern sollte diese kochen oder backen. VOR dieser elenden Kaefighaltung, die durch die Freilauf-Haltung ersetzt wurde (nur auf Druck versteht sich) - war eine natuerliche Haltung des Federviehs ganz selbstverstaendlich. Irgendwann wurden die "Eierfabrikanten" (eigentlich waeren das die Hennen, hier aber ist der Hofbesitzer gemeint) - gierig und wollten noch schneller Geld verdienen. Das beweist schon die Antwort eines Huehner-Schlitzohrs, der in dieser Sendung zu Wort kam: "..was heisst schon Freilandhaltung, die Tiere wollen auch lieber im Warmen sitzen, ich kann sie ja nicht zwingen nach draussen in den Regen zu gehen.."

Ich sehe die Zukunft der Direktvermarkter nicht, sondern eher im Verkauf von hochwertigen Bioprodukten dieser Erzeuger in den kleinen oertlichen Supermaerkten:
Die Zufahrten zu den Hoefe sind oft katastrophal, einspurig -dh. nur mit Risiko befahrbar und der Anblick eines Herstellungsbetriebes mit all seinen Besonderheiten schreckt die Kunden eher ab. Die oft mangelnde Einsatzbereitschaft und Freundlichkeit des Direktvermarkter-Personals laesst mehr als nur zu wuenschen uebrig. Das ist in den Supermaerkten zwar anonymer, aber auch steriler - dh. weniger garstig. Die Bereitstellung einer geeigneten Verkaufsflaeche kostet die Direktvermarkter nicht wenig Geld und Aufwand - einfacher dagegen ist es, gleich in den nahen Markt zu liefern !

Inzwischen habe ich von LKW Fahrern gehoert, die "riesige Mengen Eier" vom Grossmarkt zu Direktvermarktern oder Hofguetern bringen..

Wir selbst haben gesehen, wie beim Direktvermarkter
grosse Kartonage-Mengen von R ewe standen..
Beim Blindverkosten konnten wir KEINEN Unterschied zwischen denen vom kl. Direktvermarkter, vom Gutshof und von denen mit dem Aufdruck "R ewe" feststellen. (ausser im Preis: Statt 2,45 Euro nur 2,19 Euro) Billig-Eier kaufen wir nicht. Beim naechsten Einkauf waren Eier mit dem Stempel "NL" (Holland) in der R ewe-Packung - deshalb haben wir wieder zu den Eiern vom nahen Gutshof gegriffen; So kann man ein klein wenig regionale Zugehoerigkeit zeigen, auch ohne bei den Bio-Leuten zu kaufen.

http://www.testberichte.de/testsieger/level3_backen_kochen_eier_977.html
Offenbar interessieren sich viele Leute fuer Tests und Verkostungen, es gibt viele Kriterien dafuer, wohl aber keine klaren Richtlinien?

Hier wird es ganz klar:
https://www.lebensmittellexikon.de/e0000140.php
Eigentlich duerfte man nur Eier der Stempelung "O" und "DE" kaufen,
weil hier die Schnaebel der Tiere nicht gestutzt werden duerfen
und weil sie garantiert Auslaufmoeglichkeiten haben..
und wo auch keine maennl. Kueken geschreddert werden.
Ich werde das beim naechsten Einkauf (im Supermarkt) beherzigen.

Zudem:
Wir hatten immer die leeren Eierkartons mitgenommen und anstandslos die Eier damit wieder nach Hause genommen - nach den gesetzlichen Verordungen ist das nicht zulaessig, aus hygienischen Gruenden, was mir einleuchtet -
auch wenn man das "schon immer so gemacht hat"..

http://biowahrheit.de/index.htm
Meine Zweifel sind auch an obiger, erschuetternder Seite angebracht, die wohl von militanten Veganern stammen. Sicher, sie haben in vielen Dingen recht, aber in vielen auch nicht ! Bio ist nicht gleich "besser", das duerfte inzwischen klar geworden sein. Der Glauben, ja der Glauben, der gehoert doch eher in die Kirche und nicht in den Einkaufsladen, wo man sich fuer dumm verkaufen laesst durch markige Werbung (Bio hat auch Werbung, Vegan hat auch Werbung!) und ueberteuerte Lebensmittel mit fadenscheinigen Erzeugungsbedingungen..

Hier muss man oder moechte ich Abstriche machen:
Unsere Lebensmittelerzeugung ist nicht so schlecht,
wie man sie anhand von Negativbeispielen pauschalisieren moechte, um einem ideologischen (natur- und artfremdem) Denken zu genuegen.. Einzelfaelle sind nie die Regel, auch wenn noch so viel Dampf drumherum gemacht wird.

Was kaufe ich denn nun?
Das weiss niemand zu sagen - denn ueberall, wo man mal naeher hinter schaut, trifft man auf Ungereimtheiten..

Nehmen wir mal an, wir essen alle nur noch "fleischlos", was dann?
Ein Teil unserer Kultur, das Nutzvieh - wird aussterben:
Kein Lederguertel oder Schuhe, (alles nur noch Plastik)
kein Haehnchen, Schnitzel, Braten, keine Weihnachtsgans, keine Putenbrust, keinen Doener oder Kebab, keine Salami auf der Pizza, keine Wurst und keine Milch,
keine Sahne und keinen Kaese !
(Selbst das Speiseeis waere nur noch aus Kunstkram)
Aber auch keine Forellen, Kabeljau, Hering oder Muscheln, keine Krabben und Garnelen - nix.
(Nur noch plastifizierte Kunstprodukte aus oho und aha, irgendwie biochemisch und biomechanisch "zusammengefuegt".)
Was ist denn das fuer ein Leben?
Ich hatte "Koernertanten" als Kolleginnen - nee, danke, so wollte ich nicht werden!

Was also sollten wir tun?
Mit den Wahlen kann man wohl nichts aendern oder gar verbessern, egal was gewaehlt wird.
Wir koennen aber Initiativen staerken, die sich fuer den Tierschutz und vor allen Dingen fuer scharfe Kontrollen bei den Erzeugern stark machen, die Kontrolleure und Instanzen sollten nicht mit denen unter einer -ob kommunal oder ueberregional- unter einer Decke stecken, die gerade regieren.. also muessen auch diese Leute streng kontrolliert werden !

Gerade da sehe ich einen hohen Handlungsbedarf, - denn alle Bauern sind auch gleichzeitig im Jagdverband, ob sie wollen oder nicht.. und diese Bauernverbaende haben einen viel zu hohen Einfluss in Berlin und in Bruessel !

Es geht in Wahrheit nicht um die artgerechte Haltung oder biologische Erzeugung, sondern einzig um Subventionen und um die "Gewinnerwartung", die immer hoeher geschraubt wird.

Wie auch immer - wir weigern und inzwischen auch nur noch nochmal zu einem Direktvermarkter zu gehen -
diese Bloeße darf man sich als Kunde wohl nicht geben:
Was nicht in den drei von uns bevorzugten Supermaerkten zu haben ist, kaufen wir nicht.

16.12.2016 - heute sahen wir im Supermarkt den Leiter der Metzgerei einen Stapel Eierkartons aus dem Regal des Marktes holen - wir sehen uns ja oft und so habe ich gefragt: Sagen sie mal - haben sie deutliche Unterschiede bei den Eiern bemerkt, sind die einen besser oder die anderen Eier? Nee, die sind alle gleich im Geschmack, der Unterschied liegt nur in den Haltungsbedingungen, wenn ueberhaupt.. ich mache, so sagt er weiter, die Eierwurst und Eiersalate daraus. (Er hat die billigen nicht genommen, sondern die zu 2,19 die Packung von "guenstig und gut".) Anschliessend habe ich gleich mal ein 10er Karton eingeladen: Schmeckt ebenfalls nach .. nix, weder frisch noch 14 Tage spaeter. Kein bisschen Geschmack.

Ich mag nunmehr zusammenfassen, dass die Eierhoefe stinkefaul sind:
Die haben Platz ohne Ende, lassen aber ihre "alternativ" gehaltenen Huehner nur an einer Stelle ins Freie, obwohl der Kaefig rund um die Scheune und auf den freien Flaechen "wandern" koennten. Die sind so faul, dass die Viehcher nicht mal frisches Heu oder Gras oder Gemuesereste bekommen - Fertigfutter und basta. Um die Hoefe herum sieht es meistens aus, "wie bei Hempels unterm Sofa" - halbe Messis, die einfach alten Kram und halbzerfallene Buden auf dem Grundstueck stehen lassen, statt diese Flaechen frei zu raeumen um mehr Platz fuer "Bodenhaltung" zu haben.

Fazit: Wir koennen nichts kontrollieren oder nachpruefen - wir muessen uns blind darauf verlassen, was auf den Eierkartons geschrieben ist. (s.o.) Beim naechsten Einkauf hole ich die Eier vom Diskounter - mal sehen, ob diese wenigstens etwas nach Ei schmecken.. (Ansonsten brauche ich auch kein Fruehstuecksei mehr kochen- schmeckt eh alles nach nix)

Nun habe ich jeweils einen 10er Karton Eier vom L idl geholt, einmal Bio-Eier zu 2,59 Euro, dann "freilaufende" zu 2,09 Euro und einmal billige zu 1,09 Euro. Die teuersten waren die kleinsten (M) die billigen waren gross (L). (Jan.2017) Die Blindverkostung gab den Bioeiern - ob beim Diskounter oder im Supermarkt gekaufte, auch solchem vom alternativen Hof - die Note "geschmacksneutral". Die mittelpreisigen Eier, ob vom Diskounter oder Supermarkt kam die Note ganz leicht nach Ei schmeckend zu, den billigen Eiern vom Supermarkt die Note "geschmacksneutral", die billigen Eier vom Diskounter L idl die Note "deutlich besser". Das kann doch nicht sein - oder?! Wir wuerden gerne 3 Euro fuer den 10er Karton Eier ausgeben, wenn wenigstens ein geschmacklicher Unterschied bestehen wuerde..

Die Frage nach den Haltungsbedingungen muss vor Ort geklaert werden, was NICHT moeglich ist, da alles hermetisch verriegelt ist. (Es ist ja nicht immer die Vogelgrippe unterwegs, hier geht es wohl eher darum, dass niemand sieht, was wirklich abgeht - ob beim Oeko-Bio-Alternativen-Konventionellen Betrieb.) Desgleichen ist es in der Schweinehaltung immer wieder nur darum gegangen, etwas zu vertuschen.

Ich betone nochmal: Der Verbraucher ist nicht die Crux, dieser wuerde gerne mehr zahlen, wenn nachweislich natuerlichere Haltungsbedingungen, "Glasnost" und Wahrheit hinter den Produkten zu spueren waere.. (Wir wohnen seit vielen Generationen auf dem Land und so ist auch der Kontakt zu diesem und jenem Fachmann und Erzeuger, auch zu Haendlern, Metzgern und Jaegern - diese Kontakte jedoch werden durch die weiter fortschreitende Anonymisierung der Produkte und besonders deren Vertriebsorganisationen zunehmend unmoeglich.)

Fazit: Es ist ein reiner Zufall, wenn man ein besseres Produkt erwischt - vollkommen unabhaengig vom Preis und wo es erstanden worden ist.

Beim Diskounter L idl gibt es fuer 2,59 Euro 10 Stueck M - Eier "Bio - Organic aus kontrolliert oekologischer Erzeugung." ist geschmacklich am besten gewesen. Und wieder steht "NL" auf dem Ei, fuer Niederlande. Das ist doch zum Haareraufen. Die naechstbesten Eier waren fuer nur 1,09 Euro aus deutschen Landen - aber ohne Oekobezug. Was machen wir? Wir kaufen die billigen Eier- traurig aber wahr. (Wir wuerden gerne 3 Euro fuer die Packung zahlen, wenn die Eier entsprechend waeren..)

Die "Eierfrage" haben wir noch lange nicht geklaert, soviel wurde uns klar.
Beim letzten Einkauf kam eine Packung L-Eier zu 2,45 Euro des Eierhofes in den Einkaufswagen, der Luftlinie gerechnet nicht weit weg ist, aber auch solche L - Eier (meistens um obigen Preis herum) von anderen Anbietern, die in Deutschland produzieren.

Nun wissen wir auch, warum so wenig Leute zu den Direktvermarktern gehen ..

..wir gehen wieder die "Eierwanderung" ueber die Lahn, weil die Eier, die dort direkt verkauft wurden, geschmacklich besser und guenstiger waren als im Laden vom gleichen Erzeuger?

Wir sind nochmal pragmatischer geworden, weil keiner gerne vor verschlossenen Tueren stehen
oder das Gefuehl haben mag, als Kunde zu stoeren:
Wir fahren den wenige Kilometer entfernten "N ahkauf" an und holen unsere Eier dort:
Mal von obigem Bauernhof, mal von einem anderen Anbieter, wenn nur noch diese im Regal sind..
..die Qualitaet ist allemal besser, als frisch vom Direktvermarkter, weil Eier frisch nicht schmecken
und weil eher nur die braunen Eier (Huehnerrasse) schmecken.
Auf diese Weise ist ein Eierkauf ganz sicher geworden - wenn auch ggf. ein paar Cents teurer-
der Laden will schliesslich auch leben.
Einen weiteren Aspekt in dieser Betrachtung kam Anfang Maerz 2017,
anlaesslich einer kleinen Wanderung mit den Enkelchen am Kallenbach entlang,
wo ein Biohof mit vielen Huehnern dabei ist - seit 3,5 Monaten eingesperrt,
wegen Vogelgrippe: Der Plaetz fuer die Tiere ist allemal viel enger
als bei einer "konventionellen" Haltung und keinen stoert's ?!
Doch, der Bauer ist traurig darueber, weil die weiten Wiesen rundherum nichts nuetzen,
die Tiere in ihren transportablen Schuppen festsitzen muessen, weil es das Gesetz so will.

***

Gestern Abend (9.6.2017) kam im NDR 21.15 Uhr eine Sendung ueber Bauern, "Ackern bis zum Tod".
Es wird nah erklaert, weshalb immer mehr Bauern oder Landwirte aufhoeren muessen.
Letztlich laeuft alles darauf hinaus, dass die EU mehr Probleme macht als alles andere-
was nicht so ganz stimmt, denn der Vorschriften-Wust, der Landwirtschaft so verwaltungsintensiv
und kostentraechtig werden laesst, ist nicht alleine auf der EU gewachsen.
Der Vater des Vorzeigebauern war noch Pacht-Landwirt und hat sich hochgearbeitet,
der Sohn hat den Bauernhof zu einem Fast-Industriebetrieb mit 180 Kuehen ausgebaut.
Dazu gehoert eine ausgedehnte Felderwirtschaft, "damit die Kuehe mit eigenen Produkten ernaehrt werden",
was vollkommen richtig ist - hier weiss er was drin ist - aber es ist auch billiger,
als Fertigprodukte von der Genossenschaft zu kaufen.
In die Direktvermarktung sind sie eingestiegen und hatten einen Laden im Ort,
auf dem Hof eine Gaststaette und ... viele Sorgen, viele Schulden, staendig Angst,
dass die Bank nicht mitmacht.
Ihr kleiner Sohn (12) hilft schon laengst mit, wenn er nicht zur Schule muss oder Hausaufgaben macht.
An Urlaub sei nicht zu denken, so jammerten sie vor der Kamera - klar, wie denn auch?
Im Laden und Abends in der Gaststaette sind zusaetzliche Kraefte eingestellt,
was nochmal Verwaltungsarbeit und Kosten verursacht.
Die Kunden praesentierten sich stolz vor der Kamera zu diesen Dreharbeiten
hielten drei kleine Einkaufstueten hoch und meinten - naja, es hat 120 Euro gekostet,
dafuer wissen wir aber wo die Tiere her sind.
Es war also richtig heftig teuer und ob der Geschmack besser ist, wage ich zu bezweifeln.
Wir haben schon so einiges ausprobiert in dieser Richtung und sind von den Direktvermarktern
bald wieder abgekommen, weil Unfreundlichkeit und oder Nepp und keine besseren Lebensmittel
dabei heraus kamen - die gleichen E-Inhaltsstoffe verbaut wurden, wie in der Fabrikware.
Aber solange noch genug Wohlhabende und gut gestellte Rentner das Geld haben,
wird das noch trendig ausgebaut, beim "kleinen Metzger" oder "Bioladen"
oder "auf dem Wochenmarkt" und beim Direktvermarkter zu kaufen..
..solange man den Glauben daran hat oder gesehen wird.
Nun sind sie versucht, moeglichst auf vielen Hochzeiten zu tanzen,
wie man so schoen sagt, damit einige Standbeine den Betrieb ueber Wasser halten, wenn es mal eng wird.
Das ist gut nachzuvollziehen, aber waere es nicht sinnvoller, Direktvermarktung so aufzuziehen,
dass verschiedene Anbieter ihre Produkte bei jeweils allen anderen Anbietern der Region anzubieten?
Das gaebe mehr Vielfalt und jeder der Cooperative brauchte nur ein gutes Produkt selbst herstellen.
Auf diese Weise kaeme deutlich mehr Verbreitung und Bekannheit dazu, mehr Erfahrung und Sicherheit ebenso.
Einige Probleme sind allerdings hausgemacht-
man will unbedingt modern sein, vorzeigbare Geraetschaften haben, "mitschwimmen" koennen,
was auch ein Stueck Prestige ist - und da kommen die Bankster ins Spiel, mit ihrer Sicherheitspolitik,
die eher Willkuer ist, weil diese selbst in der letzten Krise gewaltig mitgezockt haben !
(Mit Kundengeldern und vom Staat aus der Klemme geholfen bekamen)
Der Bauer ist nun ueber den Landwirt zum Agrarier geworden, zum Betriebswirt und Chemiker in einer Person.
Das kann nicht gut gehen, zumal der globale Wettbewerb die Preise verzerrt.
Die Leute in diesem Bericht waren schwer abgemergelt, ziemlich kaputt gearbeitet und mit den Nerven blank.
Diesen Spagat kann keine baeuerliche Familie schaffen, das muesste jedem klar sein.
10 Cents unter der Kostendeckung bei jedem Liter Milch, das ist nicht richtig und das darf auch nicht sein:
Wir zahlen fuer den halben Liter gute H-Milch 69 Cents, die Differenz bleibt in der Molkerei.
Milch muss abgeholt und verarbeitet und verpackt und vertrieben werden, auch das kostet seinen Preis-
aber 1,38 Euro fuer den Liter im Verkauf und 38 Cent im Einkauf - da stimmt was nicht !
(Trotz baumdicker Vorschriftenkataloge der Europ. Gemeinschaft und unseren Gesetzgebungen)
Deshalb sehen viele Agrarbetriebe die Direktvermarktung als Rettung an -
wo der Kunde gerne 1 Euro fuer den Liter guter regionaler Milch zahlt.
Desgleichen halte ich es nicht fuer richtig, dass Mehl so billig verkauft wird -
ein Kilo darf ruhig einen Euro kosten -oder?
Mit dem Geld waere die Region mit gesunden Bauernhoefen leichter machbar - oder auch nicht,
weil dann noch fettere Geraetschaften und Traktoren angeschafft wuerden.
In der Landwirtschaft gehoert Nachwuchsfoerderung betrieben:
Seit Jahrzehnten studieren die Bauern-Kinder und verschwinden irgendwo in der Stadt!
(Die Alten wurschteln dann noch ein paar Jahre weiter bis der Ehepartner stirbt,
dann wird alles verkauft - beim Teilen sind dann die Kinder wieder da !)

Ein "gentechnikfreier" Erzeuger wirbt recht aggressiv fuer seine Produkte, Fleisch und Wurst
in Direktvermarktung auf dem "H eidehof" in unserer Gegend.
"Wintergerste dann Erbsen, Tritikale, Raps und Weizen wirken sich positiv auf den Geschmack aus.."
Triticale sind kein natuerliches Produkt.

Im Radio kam die Meldung, dass man in Giessen einen "Trans fair-Laden" habe,
wo Ehrenamtliche Produkte aus aller Welt verkaufen, die unter "fairen" Bedinungen
erzeugt worden waeren.
Heute jedoch sei das Thema "mafiafreie" Erzeugung oder Produktion in Italien gewesen -
es sollen wohl dort Bauern sein, die jungen Leuten ihres Landes faire Bedinungen
und eine Ausbildung zukommen lassen.
Diese wuerden ohne die wohl typischen Verbindungen arbeiten, was die Waren
arg verteuert - 12 Euro fuer eine einfache Flasche Wein, 2,79 fuer 500gr Nudeln-
die von einem Pfarrer ins Leben gerufene Sache laeuft..
..wo du nicht bist, Herr Jesu Christ, da schweigen alle Floeten.
2 Euro Aufpreis fuer ein Pfund Nudeln - das muss mir erst mal einer erklaeren.
Den Preis fuer diesen Wein will ich nicht hinterfragen, Wein ist heute ein sehr deeeeeeehnbarer Begriff.
Nun ist diese Mafia ein heimlicher oder unheimlicher Verbund von Gewalt und Genossenschaft -
aehnlich wie die der Lobbyisten in Bruessel oder wo diese Burschen noch hocken -
die unser aller Geschicke verhandeln - aehnlich wie TTIP und CETA,
Geheimverhandlungen, deren Inhalt niemand erfaehrt.
Wo liegt also der Unterschied?
Gerade ein Pfarrer sollte wissen oder ahnen, dass mit seiner Organisation
aehnliche Zusammenhaenge existieren - ob die Vatikanbank oder die Sache mit den Spekulationen um
Burger-Rinderfarmen in Suedamerika - heilig ist das nicht!



***




! Glauben gehoert in die Kirche, nicht in die Kueche ! Lektuere







***

.