plaetzchenwolf - Reiseintopf mit Hühnchen und Gemüse / Ital. Funghi Pasta /Wärmender Hagebutten Tee
Landfotografie

Reiseintopf mit Huehnchen und Gemuese


(Rezept fuer 4-5 Personen, gute Esser.)

Reiseintoepfe sind sehr beliebt und einfach zu machen,
kosten nicht viel - wenn man weiss wie...

In einem groesseren Topf werden 4 kraeftige Haehnchenschenkel
mit Wasser bedeckt, zwei fette Bruehe-Wuerfel zugetan,
ein wenig Geraeuchertes
(ein halbes geraeuchertes Bratwuerstel oder 2 Scheiben rohen geraeucherten Schinken),
das in Stueckchen geschnitten wurde, gibt eine interessante Note.

Ein paar Minuten kraeftig kochen (immer bedeckt)
und runterschalten auf 2/3 Flamme und gut siedend garen,
bis sich am unteren Gelenk das Fleisch leicht zu loesen beginnt.

Nun ausschalten und etwas "entspannen" lassen.
Die Haehnchenschenkel entnehmen und zum tranchieren zur Seite legen.
Nun den Naturreis (ungeschaelt) mit 3 EL Jodsalz in dem gleichen Wasser kochen-
(diesmal etwas weicher werden lassen)
Der Topfinhalt wird nun durch eine Seihe abgeschuettelt,
so dass die Fluessigkeit in einem Behaeltnis aufgefangen wird-
sie wird fuer die Suppe noch gebraucht...
(Diese Bruehe muss noch etwas aufgefuellt werden,
damit das Gemuese gar werden kann-
in der Mischung vorhandener Rosenkohl sollte halbiert werden, mit er zeitgleich gar wird.
Das tiefgekuehlte Suppengemuese ist sehr schnell bissfest gegart, bitte aufpassen!)
Der dritte Arbeitsschritt nimmt den leeren Suppentopf,
wo die aufgefangene Suppe wieder eingetan wird,
in dem nun das tiefgekuehlte Suppengemuese
(1kg ca 1,39Euro) bissfest (!) gegart wird.

Nun kommen die tranchierten Fleischstuecke und der Reis dazu,
mit etwas Liebstoeckel (Fluessigwuerze) und Petersilie
(am besten frisch) abrunden und nochmal abschmecken..

Der Eintopf ist fertig und kann serviert werden-
guten Appetit !

Der grosse Vorteil dieser Zubereitungsart ist, dass der Herd sauber bleibt,
nur wenig Spuelkram verursacht wird und vor allem,
dass jede Zutat exakt den richtigen Garungsgrad aufweist!

Italienische Funghi-Pasta


(Fuer 2 Personen)
Man nehme 250gr Nudeln - ich bin mit Penne sehr zufrieden,
man kann auch eine andere groessere Sorte nehmen -
und 250gr Champignons, egal ob frisch oder eingefroren.
Die Nudeln bissfest kochen (ohne Oel, ohne Salz, nicht abschrecken)
und in die Seihe abschuetten, mit dem Topfdeckel abdecken.
Nun in den leeren Nudeltopf grosszuegig einfaches Olivenoel geben,
1 fein gehackte Zwiebel, eine halbe Knoblauch-Knolle, geschaelt, gehackte
Zehen. 1EL Thymian, 1EL Rosenpaprika, 1 Lorbeerblatt, etwas Pfeffer aus der Muehle
und die 250gr geschnittene (sonst nichts dran machen) Champignons in den
Topf geben und bei grosser Hitze ein paar Minuten unter staendigem Ruehren anschwitzen.
Wenn die Pilze leicht zu schrumpfen beginnen, die Nudeln zutun,
alles sehr gut verruehren, Platte ausschalten, einen knappen EL Salz zugeben
und einen leichten Schuss guten Essig.
(Ich nehme am liebsten Weisswein-Essig).
Gut verruehren und auf flachen Tellern mit einem Melisse oder Minz-Blatt servieren.

Guten Appetit - diese Art Pilzessen kommt garantiert sehr gut an..



***



Kartuschen - Thema:
Waermener Hagebuttentee

Die waermenden Winter-Tee's sind immer beliebt,
Fruchttees muessen nicht aus dem Ausland importiert werden:
Heimische Fruechte sind ueberall in der freien Natur zu finden,
sie sind gesund und bei weitem weniger belastet, als angezogene !
Die Hagebutte ist vielfaeltig wertvoll und gesund.
Ich werde in diesem Oktober selber sammeln und auf dem Heizkoerper trocken.
Dabei wird das Samengehaeuse entfernt und nur die Frucht selbst genommen.
Das dauert zwar alles ein wenig und es kostet auch ein wenig Arbeit-
aber man hat dafuer ein gesundes Produkt,
das lange Freude machen wird.


Frisch gepflueckt, vor dem Vortrocknen auf den Heizkoerpern..

Dann habe ich in muehsamer Kleinarbeit die Bluetenzipfel abgeschnitten und das Gehaeuse aufgebrochen und fuer eine Stunde bei 50 Grad (Umluft, Doerrstufe) in die Roehre gesteckt, anschliessend wieder auf die Heizkoerper zurueck gestellt.



Dagegen ist in den Teebeuteln eher nur weniger Wertiges
und faerbende Fremd-Pflanzenblueten eingebaut..

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







***







Was gibt es Neues ?

Hier kommt der versprochene Endpunkt meiner Weinbereitung:
Nach div. Blindverkostungen ändere ich die Rezepturen geringfügig ab:

Nun werden zwei Weißweine gemacht:
1. Apfelwein aus 3ltr billigem Apfelsaft und 1kg Zucker auf die 5ltr Flasche,
2. Weißwein aus 2 Liter teuren weißem Traubensaft von der Kelterei und wieder 1kg Zucker.

3. Rotwein aus 1Ltr billigem roten Traubensaft und 1ltr billigem Schwarze Johannisbeere und 1kg Zucker.
4. Rotwein aus 1Ltr billigem roten Traubensaft und 1ltr billigem Sauerkirschsaft und 1kg Zucker.

(Die "billigen" Säfte sind 100%, immer KLARE Sorten, nie "naturtrübe" und werden aus Konzentrat gemacht,
man bekommt sie überall im Handel. Die Säfte der Kelterei sind direktgepresste Qualität)

Wie gesagt, diese Resultate kamen aus den Blindverkostungen als beste Lösungen heraus.
(Und glaubt mir, ich habe alles ausprobiert, was man nur ausprobieren kann:
Cranberry wurde deshalb aus dem Programm genommen, weil die Süße extrem blieb, auch nach der Vergärung)

An dieser Stelle wiederhole ich gerne meinen Glühwein-Tipp:
Ungewürzt!
Zwei 0,2ltr Glühwein-Tassen (Modell Weihnachtsmarkt) zu 2/3 mit eigenem Wein füllen,
mit Wasser bis zum Eichstrich nachfüllen,
in der Mikrowelle (Angaben für 2 Tassen) 1,55 Minuten bei 800 Watt erhitzen.
Das gibt kein schweres Gefühl im Magen, wärmt prima und.. man kann eine Tasse mehr trinken.
(Kein dicker Kopf, weil keine Chemie, kein Alkoholproblem, weil mit reduziertem Rezept bereitet)





Button

Startseite - Mich - Impressum - Rezepte -


Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.







*** Nachgetragen ***

Überflüssige Versicherungen sollte man ausmisten, kündigen und an gut sichtbarer Stelle einen Zettel hängen, damit man sich daran erinnert und sich nicht -wie so oft- die Versicherer tot stellen und die Antwort schuldig bleiben, um den nächten Kündigungstermin zu verschleppen und man wieder eine ganze Zeit länger blechen muss. (Eigene Erfahrungswerte über 50 Jahre hinweg)









Was gibt es Neues ?



***

Das Jahr 2021 ist das 2. Pandemie - Jahr in Folge und lässt mich weiter nachdenken, rezensieren und verkosten.
Und Blindverkostungen mit 4 Personen machen. Das Ergebnis:

1. Edler Weißwein aus 2x 1Ltr weißer Traubensaft ( 1kg Zucker) von der nahen Kelterei,
2. Hausmann's Apfel-Wein aus 3 Ltr. billigem Apfelsaft (100%) 1kg Zucker,
3. Der Starke Rote - aus 2 ltr rotem Traubensaft vom Diskounter (100%) 1kg Zucker
plus 1/2ltr schwarzer Johannisbeersaft damit die Farbe mehr ins Bordeaux geht.
Der Rote sollte gut ausgegoren sein, d.h. er wird länger auf der Hefe bleiben.
4. Sowie ein echter hessischer Äppelwoi aus purem billigem Apfelsaft -ohne Zucker.

(Das Optimieren der Saftqualitäten hat fast 50% Geld eingespart,
wobei weniger der Preis als der "break even point" der Blindverkostung des fertigen Weines
die Triebfeder war - ganz im Gegensatz zur Blindverkostung der Säfte selber..was uns sehr verwundert hat.)

Vier Sorten sollten genügen - oder?
Ca. 80 Cents kostet im Schnitt der Liter meiner Weine,
von denen man NIE den berüchtigten "dicken Kopf" bekommt.

Viel Spaß beim Ausprobiern!


*** Der Hauswein ist grundsätzlich flexibel - nur Mut - ein roter Ansatz ergibt einen rose'-farbenen Weißwein ***