Reihenweck 85



Der Schluss - Akkord -
Letzte Rettung oder Umweltschutz mitgedacht !


Es ist laengst 5 nach 12 Uhr, das Thema Umweltschutz geraet immer mehr zur Hilfsaktion fuer die Natur und fuer uns selbst.

Wuerde man wirklich ernst machen mit dem Thema Umweltschutz, sollte -verifizierbar und gerecht- nach dem Verursacherprinzip JEDES Verkehrsmittel ganz neu bemessen und besteuert werden muessen.
Diese Mammutaufgabe ist aber schulterbar und gangbar:
Die Kriterien waeren: 1. Abgase, 2. Laerm, 3. Resourcenverbrauch und Recyclingfaehigkeit, 4. Verbrauch an Energie - wobei jede Form der Energie bedacht werden muss, die nicht "nachhaltig" ist.
Diese Nachhaltigkeit darf nicht so ausfallen, dass man wertvolle Ackerboeden mit Mais bepflanzt und immer mehr duengt, damit immer mehr Mais waechst, den man zu Gas oder Strom machen kann..
Die Fliegerei gehoert derart hart besteuert, dass endlich einmal denen im Flieger die Augen traenen und nicht immer nur den Leuten auf dem Boden vom Gestank und Laerm und Wind, den diese Dinger verbreiten.

Wir sollten darueber nachdenken, dass auch das Trinkwasser immer knapper werden wird - durch den Klimawandel und durch immer mehr Menschen !

Es wird Zeit, dass viele neue Seen angelegt werden, die Hochwasser zurueckhalten und langsam in den Untergrund abgeben. Diese neuen Seen in Brachgebieten sollten einen Biotop-Teil haben, der die Anlage reinigt - aber auch eine Bademoeglichkeit fuer die Anwohner: Das erhoeht die Lebensqualitaet und der Drang in den Urlaub zu fahren oder zu fliegen wird nachlassen. Durch diese neuen Wasserflaechen wird auch die Luft gereinigt und mit Feuchtigkeit gesaettigt.

Die Vokabel "Abfaelle" muss ein Fremdwort werden - es ist fast alles wiederverwendbar, wenn sich die Forschung und Entwicklung mit diesen "nachwachsenden Rohstoffen" befasst:
Wir importieren eine riesige Menge Gueter, die irgendwann mal "entsorgt" werden muessen:
Diese jetzige Abfallstoffe gehoeren nicht nach Afrika gekarrt, sondern hier bei uns im Land getrennt und in neue Rohstoffe verwandelt - wir sind ein Land fast ohne Rohstoffe: Es wird Zeit umzusteuern !








Schluss-Akkord: Ueberflutungen mitten in Deutschland


https://www.hessenschau.de/panorama/aufraeumarbeiten-nach-jahrhundert-unwetter-laufen,gewitter-aufraeumarbeiten100.html

"Jahrhundert-Unwetter" hat in kurzer Zeit bis zu 100 Liter Regen pro Quadratmeter gebracht.
Dabei sind Keller vollgelaufen, Mauern eingestuerzt und Strassen breit ueberschwemmt worden.
Bis zu 35cm hoch lag der Hagel in den Strassen, war die Meldung.
"Kein Lebender kann sich hier daran erinnern, dass es schon einmal so schlimm war."

https://www.hessenschau.de/panorama/starkregen-spuelt-schlamm-durch-dorf---zum-vierten-mal-in-vier-tagen,edelsberg-schlammlawinen-100.html

https://www.hessenschau.de/panorama/ueberschwemmungen-und-eine-evakuierung-nach-unwettern,unwetter-190.html

Innerhalb weniger Tage und Wochen waren so viele Ueberschwemmungen und Schlamm-Lawinen in den Orten, wie seit Menschengedenken nicht mehr.

Parallel dazu starten und landen immer mehr Flugzeuge von immer mehr Flughaefen und immer mehr Menschen nutzen den Flieger.. keine Minute ohne Fluglaerm !

Die Winde haben sich veraendert, wir haben nun Monate lang Ostwind, der frueher nur ein paar Wochen war.

Nun koennte man noch ganz andere Schlussfolgerungen daraus ziehen:
Die Versicherer muessen - soweit diese "Erweiterte Naturgefahren" ueberhaupt mitversichert sind, den Geschaedigten den Schaden bezahlen. Nun ist aber die Sache so, dass die alten Brandversicherungen nicht mehr existent sind und als Nachfolger die Sp arkassenversicherungen haben, die viele Klauseln heraus genommen und Risiken fuer sie milderten. Die Lasten bleiben in weiten Teilen den Versicherungsnehmern. Wenn, wie in obigem Fall Ueberflutungen sind, wird sich kaum eine Interessensgemeinschaft der Geschaedigten auf den Weg machen um -professionell- nach den Ursachen oder Verursacher forschen lassen, weil das viel zu teuer waere. Die Versicherer aber, die werden sehr wohl versuchen den Schaden auf andere abzuwaelzen - auf die Bauern, die sehr viel Mais anbauen um damit Silage oder heute eher Biogasanlagen damit zu betreiben. Diese Maisfelder sind es, die die Boeden nicht festhalten koennen und so schwimmt der Mutterboden einfach weg, wenn ein entsprechend starkes Gewitter kommt. Wir sehen das direkt vor Ort in den Mittelgebirgen am besten. Somit steigt der Versicherungsbeitrag fuer die Landwirte - was wieder zu einem Umdenken fuehren koennte -aber wie gesagt- koennte:
Wenn nur Privatleute betroffen sind, werden diese wieder einmal mehr die Nettozahler oder Opfer bleiben !

Damit ist das Verursacherprinzip der Umweltveraenderungen nicht mal nur bei den Flugzeugen zu suchen, die immer mehr und immer groesser werden, nicht nur bei der Landwirtschaft oder den Flaechenversiegelungen durch immer mehr Haeuser und immer breitere Strassen, sondern auch hier: Die riesigen Kraftwerke schleudern staendig Verdunstungswolken aus den Kuehltuermen in die Atmosphaere - unablaessig - wie weit sich diese kuenstlichen Wolken auf das Klima auswirken will niemand wissen, niemand untersuchen, genau wie ein Verursacherprinzp durch die Fliegerei, die wie eine heilige Kuh staendig weiter gefuettert wird. In den Aufsichtsraeten hocken Politiker, die aber niemals persoenlich haftend ihrer Aufsichtspflicht nachkommen, obwohl das Land Anteilseigner an Flughaefen und an Autowerken ist.. und warum ist das so?
Weil es fuer die Politik und Parlamentarier keine Kontrolle gibt.

https://www.gmx.net/magazine/panorama/wetter/wetter-aktuell-unwettergefahr-westen-norden-32991028

https://www.gmx.net/magazine/panorama/wetter/unwetter-deutschland-dramatische-lage-saarland-32991284

https://www.gmx.net/magazine/panorama/wetter/unwetter-deutschland-hamburg-schwer-getroffen-32958272

https://www.oberlahn.de/29-Nachrichten/nId,208415,Thementag-Starkregen-in-Weyer.html

https://www.gmx.net/magazine/panorama/unwetter-deutschland/unwetter-sorgen-chaos-flugreisende-32993214

Diese Meldungen koennte ich endlos fortsetzen..









Das rote Thema ist heute: Sicherungspflicht des PKWs

Wer wegen des Sommers Hitze die Autoscheibe einen Spalt offen laesst, kann mit Bußgeld rechnen, weil er sein Fahrzeug nicht genuegend gegen Diebstahl oder Einbruch geschuetzt hat.
"lt. Paragraph 14 Abs. 2 der STVO muss das Fahrzeug gegen unbefugte Benutzung geschuetzt sein. Diebe oder Jugendliche sollen nicht in Versuchung kommen, evtl. eine Spritztour mit dem so ungesicherten Fahrzeug zu machen. Die Polizei hat zwei Moeglichkeiten, wenn sie eine offene Scheibe bei einem geparkten Wagen sieht: Sie verwarnt den Besitzer mit nur 15 Euro Bußgeld oder sie laest das Fahrzeug zur "Eigentumssicherung" abschleppen."
(Was das kostet, kann sich jeder ausmalen)

Nicht gesagt wurde, was bei einem Hund im sommerlichen Auto gemacht wird - Kinder sollte man sowieso niemals alleine im Wagen lassen - was aber immer wieder gemacht wird..

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Das blaue Thema : Harald's Wunderbroetchen !





Wie werden "Haralds Wunderbroetchen" zustande gekommen sein?
Nun, durch Frechheit siegt !

Ich tue so, als haette ich vom Backen nie was gehoert und fange ganz neu an:
Zuerst mehle ich das Blech ein, schalte die Backroehre auf 30 Grad Celsius, das Blech wird so mitgewaermt..
150ml kaltes Wasser habe ich mit einem Hefewuerfel verquirlt.
250gr Weizenmehl Typ 405 (das billigeste) mit einem TL Zucker, einem halben EL Weizenbackmalz und einem halben EL Salz zusammen in die Hefebruehe getan, mit dem Essloeffel grob verruehrt bis alles fest wird. Dann mit der Hand geknetet - ggf. noch etwas Mehl zutun, bis die Konsistenz nur noch wenig an den Haenden haengt. (Haende einmehlen)
Dann wird wild losgekugelt und ab mit den Dingern in die Roehre, wo sie sich ca 1 Std. ausruhen koennen und dann wird bei 220 Grad bei 30 Minuten gebacken ..

Mehr ist da nicht. Aufgeschnitten mit dem scharfen Kuechenmesser, damit die zarte Struktur nicht zerrissen wird.
Knusprig, sandig, weich, duftig, angenehm im Hand- und Mundgefuehl - einfach ein Genuss !
Guten Appetit !

*** Haralds Wunderbroetchen ***




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Ich wollte schon immer viel lieber Macher als Kritiker sein, egal wobei.



*** "die Gedanken sind frei" ***







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Wir sind inzwischen fast wie ausgestopft, sollte man meinen, wenn die Schlagzeilen gelesen werden.
Ideologisch ueberfrachtet, umgedreht und neutralisiert, wie paralysiert oder gelaehmt in der Meinungsaeusserung, geplaettet und mundtot gemacht.
Die Wurzeln sind lange weg, dazwischen waren schwere Krankheiten (Adel und Kaiser, Kriege und Despoten), die eine Gemeinschaft als Volk abgetoetet haben, das frueher sowieso nur sehr kleinraeumig war und keinesfalls ein ganzes Bundesland oder gar ganz Deutschland inne hatte.
Die Unterschiede zwischen den Mentalitaeten der Staemme waren immer schon sehr arg und so bekaempfte man sich staendig, wie Tacitus schreibt.
Heute dehnen sich seltsame Kulturen aus, seltsame Ideologien und seltsame Leute, die man Akademiker nennt.

Leben ist Wandel, keinesfalls Bestaendigkeit, Leben ist Veraenderung - wer oder was sich nicht anpassen kann, geht unter !

Es zaehlt nur noch die Lobby, die Gruppe, die Region - rette sich wer kann oder man baut sich ein Lebens- Biotop auf, das sich von den anderen unterscheidet..

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Der Schluss - Akkord - Klimaaktives Fruehstueck


"Vielfaeltig - Hessisch - Nachhaltig: So wollen wir leben"
Das Motto des 5. Hessischen Tages der Nachhaltigkeit am 6. September 2018 will Nachhaltigkeit im ganzen Land lebendig werden lassen..

Klimaaktives Fruehstueck und vielen Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit werden im Mehrgenerationenhaus der Gemeinde Loehnberg geboten, es werden bei einem klimaaktiven Fruehstueck viele Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit geboten..

Das klingt ja alles wunderbar, aber Kaffee wird es dabei eher nicht geben, denn dieser muss ja von weit her zu uns kommen - also gibt es Muckefuck. Die Broetchen vom Baecker, der alle moegliche chemische Ding verbaut hat, Eier vom Biohof zu Mondpreisen und Muesli mit Haltbarkeitsstoffen oder- netten kleinen Bewohnern drin.
Wie ich unsere Koernerfutterer kenne, fahren alle mit dem eigenen SUV dort zum Mehrgenerationenhaus,- erst im Stau, dann auf den verstopften Parkplatz. Niemand laeuft, alle fahren. Diese Art der "Nachhaltigkeit" wird nur das Autohaus und die Tankstelle freuen, die Natur und die Anwohner, die mit diesem Event nichts zu tun haben, sicherlich weniger.. (Das sind alles Spielverderber, wo doch schon mal so ein tolles Ding durchgezogen wird -vermutlich mit Sackhuepfen und Eierlaufen - wo drauf sich dieses "Vielfaeltig" bezieht, kann man sich denken)






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Kartuschen - Thema: Gesundheit und Tee

Die ungemuetliche Jahreszeit laesst immer wieder froesteln,
besonders wenn man laengere Zeit lesend im Sessel verbringt.
Freilich kann und sollte man nicht zu viel Coffein zu sich nehmen,
so bleibt "nur" noch der Fruechte-Tee.
Diese Fruechte-Tees aber sind oft von recht lausiger Qualitaet,
wenn man sie im Supermarkt kauft - auch bekannte Marken schuetzen (leider) nicht vor Enttaeuschungen.
Im Tee-Laden schaut es schon besser aus, aber hier muss man schon recht ordentlich in den Geldbeutel greifen -
so ein Paeckchen ist schnell alle.

Teebeutel sind nicht so gehaltvoll (wie auch, es ist ja nur wenig darin), wie loser Tee.

Wir haben uns zwei hohe Porzellan Tee-Tassen mit Siebfilter und Porzellan - Deckelchen zugelegt, mit Rosenmuster.
Ein unauffaelliges Metallregal, das den Heisswasserbereiter und die Teemaschine und Kaffeemaschine traegt,
sowie alles, was man fuer die Kaffee- und Teebereitung braucht:
Div. Filter, Tassen, Tee- und Kaffeesorten, Kanne und auch eine Dose mit grossen Kandis.
Mit etwas Ausschmueckung schaut das ganz gut aus und macht Laune auf ein heisses Getraenk.

Man glaubt gar nicht, wie das die Seele belebt, wenn man zuvor froestelte.
Neulich haben wir Hagebutten in der Natur gesammelt und getrocknet -
der Tee daraus schmeckt so ganz und gar anders,
als die mit Hibiskusblueten aufgepeppten Sorten, die man so kaufen kann.







Im Web gibt es viele Rezepte fuer Tees aus Brombeerblaettern und aehnlichem -
im naechsten Jahr werde ich diese wohl auch sammeln..

Seit Jahren haben wir im Garten 3 Sorten Pfefferminze -
die ordentlich getrockneten Blaetter werden grob gerieben
und in eine lichtundurchlaessige Dose gepackt.
Der Geschmack ist unnachahmlich und grossartig - versprochen !
(Es lohnt sich allemal, Pfefferminze im Blumentopf zu ziehen, die man meistens 2x ernten kann,
bevor sich die Pflanze zur Winterruhe begibt)

Zu erwaehnen ist noch unser Salbei, ebenfalls aus dem Garten -
auch dieses Kraut lohnt sich allemal,
weil wir schon aus der Apotheke halbe Fakes verkauft bekamen
und aus diesem Grunde zu Selbsthilfe gegriffen haben.



Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Kartuschen - Thema: Rot- oder Weisskraut?



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http://hessenschau.de/tv-sendung/video-24040.html
Sogenannte Crowd - Worker gehen Billigarbeit nach und verdienen zwischen 50 - 660 Euro im Monat
fuer durchschnittlich 14 Stunden Arbeit in der Woche.
Manche sprachen allerdings von ueber 12 Stunden am Tag, weil sie staendig am Smartphone oder Tablet sitzen und ueberall diesen kleinen Taetigkeiten nachgehen. Was steckt dahinter? Nun die Firmen vergeben immer mehr "Jobs", wie Markt- und Objektbeobachtungen und Recherchen an solche Crowdworker, das ist viel billiger als fest angestellte Leute vor Ort zu schicken. Zusaetzlich sind sehr viel tiefere Eingriffe in den Arbeitsmarkt zu befuerchten, wenn Fachleute im Ausland - so ebenbei - Jobs bei der Bewaeltigung bestimmter Teilaufgaben annehmen, um ihr Gehalt aufzubessern. Das wird sogar im Urlaub und auf dem Klo und in dem Hotelzimmer oder am Pool gemacht.. die Gewerkschaften befuerchten ein Abwandern von fester Beschaeftigung ins Web: Das waere der Tod der Sozialsysteme und Krankenkassen ! Moderne Tageloehner oder was? Warum machen diese Leute das, den anderen das Einkommen zu klauen? Aus Langeweile oder aus Gier? Ich fuerchte, dass diese Crowdworker sich als "Single" furchtbar langweilen und deshalb nach irgendeiner sinnvollen Beschaeftigung suchen..



Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Kartuschen - Thema: Veraenderungen

Leben ist Veraenderung, - dessen wird man sich bewusst,
wenn gerade eine Zeitungsfrau gefeiert wird,
weil sie einen Rehbock vergibt,
fuer den "besten Saenger" der Schlagerbranche.
So kann man eine flaechendeckende Werbung betreiben,
die auch noch von der Steuer abgesetzt werden kann..
Morgen wird es ein Schokoladehersteller oder eine Oelfirma sein,
die ueber die Boerse
(die zuvor fusioniert hat und weltweit Ratingagenturen betreibt)
ganze Staaten kaufen kann..
Die dann eingesetzten Politiker koennten Schauspieler oder Schlagersaenger sein,
die dann ihre Texte vortragen.
Im HR4 kam am 18.11.2016 um 07.40
"Schlager ist geil, der Florian Hufeisen hat einen Rehbock gewonnen".
Am "Vorlesetag" oder am Tag des Vorlesens im Radio gebracht,
laesst mich das an die "kulturelle Weiterentwicklung" denken,
die aus der stark gewachsenen Akademisierung zu kommen scheint..

Irgendwann wird in der Weltlotterie ein Kleinstaat zu gewinnen sein
oder ein altes Russenuboot mit Benzin und Besatzung fuer 10 Jahre?

Wahlen werden wie Feste gefeiert, mit vielen Faehnchen und Cheerleaders und Monstertrucks,
Softeis und Tombola..

Schoene Zeiten kommen auf uns zu !
"Schlager ist geil" ist wohl bezeichnend fuer unsere jetzige Kultur.
Du willst nicht wissen, was morgen kommt..



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Kartuschen - Thema: Haare und Gras

Sowie es draussen feucht ist, es regnet oder diesig -
waechst der Rasen wie wild.
Wachstum ist immer gut, das hilft der Industrie, weil die Rasenmaehermesser stumpf werden durch den Dauereinsatz und ab und zu geht auch mal ein solcher Maeher kaputt - prima !

Interessant finde ich, dass parallel zu diesem Rasen-Wachstum die Haare und die Fingernaegel wachsen - auf jeden Fall staerker als in trockenen Zeiten..

Ich will jetzt nicht zum "Verschwoerungstheoretiker" werden, aber sagt doch mal selbst:
Ist das nicht seltsam oder irgendwie verdaechtig?

Auch das freut die Wirtschaft, weil dann wieder neue Rasierklingen, Rasierapparate, Haarschneidemaschinen und Nagelscheren gekauft werden - die Friseure werden auch nicht boese sein, wenn alles wuchert ..

Irgendwie ist das im Paradies bereits vorgedacht worden: Ohne Eva waere der Adam wohl nie "verfuehrt" worden und wuerde heute auf einem riesigen Berg Geld sitzen, fuer das er keine Verwendung haette.. ;) (Den letzten Satz muss meine Frau ja nicht erfahren- psst!)

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Kartuschen - Thema: Gerechte Preise

An dieser Stelle moechte ich mich einmal "stark machen" fuer gerechte Preise im Lebensmittelbereich !
Ich meine dabei wirkliche Lebensmittel und keine industriellen Kunstprodukte,
die wie Lebensmittel aussehen, in Wahrheit aber ein Wunderwerk der Chemie sind..

Mein ganzes Leben war ich auf dem Land, nicht als Bauer, aber dennoch ein wenig mit "der Scholle" verwurzelt:
Meine Eltern hatten am Haus einen Garten, in welchem allerlei wuchs - Bohnen, Moehren,
Sellerie, Erbsen, Kraut, Lauch und einige Kraeuter,
Beerenfruechte allerlei Sorten und etwas Obst an kleinen Halbstamm-Baeumchen.
Der Ertrag war so lange wunderbar, wie der Garten neu, dh. der Boden noch nicht ausgelaugt war.
Spaeter kamen grosse Torfballen aufs Land, die verteilt und untergegraben wurden.
Ein wenig Kunstduenger wurde darauf gestreut und im Fruehjahr wurde das Land,
bzw. die Beete bestellt, also eingesaeht oder gekaufte Pflaenzchen gesetzt,
die mit dem "95 Pfennig Auto" kamen, ein Transporter mit hinten offener Warenpraesentation,
ueber die man eine Plane stuelpen konnte.
Dieser Wagen hatte allerlei kleine Dinge fuer den taeglichen Gebrauch dabei,
Siebe, Tassen, Kaffeefilter, Kuechenmesser, Zitronenpressen und wer weiss was noch alles.
Als diese Torf-Kunstduengung immer noch nicht ausreichte,
hat mein Vater fuer das kommende Jahr einfach "Puddel", dh. Jauche aus dem 3-Kammer-System
der hauseigenen Klaeranlage auf das Gartenland ausgebracht.
Dafuer gab es einen Zinkeimer mit seitlicher Befestigung fuer einen langen Holzstiel.
(viel spaeter wurde dieses 3-Kammer-System, das regelmaessig "ausgefahren" werden musste,
durch die zentrale Klaeranlage des Dorfes abgeloest und verfuellt)
Er meinte:
"Das hat man frueher immer so gemacht, als es noch keine Klaeranlagen gab - und die Leute sind trotzdem alt geworden"
Wir Kinder fanden das immer sehr eklig - meine Mutter war irgendwie immer verschwunden, als eine solche Aktion anstand.
Gut, sie hatte alle Haende voll zu tun, weil die Waschmaschine vielleicht schon erfunden war,
aber bei weitem noch nicht in jedem Haus stand !

In diesem Spaetherbst also, als die Gemuese laengst alle abgeraeumt waren,
bekann wieder eine dieser Stinke-Aktionen.
Der Brei wurde auf dem Land verteilt, das zuvor grob umgegraben worden war.
Als der erste Frost kam, hat Vater das Land "gekelkt", mit Kalk bestreut, damit der Boden nicht "sauer" wurde.
Die Apfelbaeume waren zuvor gegen den "Frostspinner" mit einem Band umwickelt und dieses mit einer Art Leim bestrichen worden,
damit diese kleinen gemeinen Raupen sich nicht im Baum festsetzen und nach der Bestaeubung der Blueten im Apfelkern landen konnten.
Es war so, dass Mehltau der Feind der Stachelbeeren war, die Erdbeeren wollte der Hund fressen..
..die Voegel waren scharf auf alles was bluehte.
(Das war der Dank, dass wir sie den Winter hindurch gefuettert hatten)
Irgendwann hat Vater die Aepfel vom Fachmann spritzen lassen, sonst haetten wir die Ernte so manchesmal vergessen koennen.

Will heissen:
So ein Obst- und Gemueseanbau kostet vieeeel Zeit und Geduld
und ohne Chemie waechst es zwar auch, geht aber gleich wieder ein
oder ist verhutzelt oder schaut wegen Schaedlingsbefall oder Schimmel oder Faeulnis nicht so gut aus.
Niemand wuerde Aepfel kaufen, die Schorf haben und wenn es nur ein wenig ist -
es waeren Ladenhueter.
Die EU nennt das "nicht verkehrsfaehig".

Es mag mir mancher erzaehlen, dass man mit Naturmedizin einiges wett machen kann,
aber beileibe nicht so effektiv und auch nicht so sicher.
Ernteausfaelle kann sich ein Privatmann leisten, ein Bauer jedoch nicht !

Nun komme ich endlich zu dem Punkt, der diese "Kartusche" fuellen wird:
Diese Spritzmittel (Funghizide, Pestizide, Herbizide - gegen Pilze, Schaedlinge und gegen Unkraeuter) sind wichtig und teuer,
weshalb sie von den Landwirten sparsam eingesetzt werden.
(mehr als noetig wird keiner nehmen, es gibt ganz genaue Anleitungen,
die zu beachten sind, sonst ist auch dieses -optisch makellose Produkt-
nicht verkehrsfaehig, weil man diese Stoffe nachweisen kann.
Ueber eine Hoechstmenge je Mittel darf auf keinen Fall in der Frucht verbleiben.)
Das ist nicht nur beim Obst und Gemuese oder Getreide,
sondern auch in der Viehzucht der Fall!

So ein "Erzeuger" hat recht hohe Kosten fuer Maschinen, Grund- und Gewerbesteuern,
Krankenkassenbeitraege und Sozial- und Unfall- oder Verdienstausfallversicherungen zu bezahlen,
sonst ist er schnell Pleite, sollte ihn eine Krankheit heimsuchen.
Wie jeder andere muss er seine Lebenshaltungskosten fuer sich und seine Familie leisten -
das tut er aus dem Erloes (dem Nettoerloes) seiner Produktverkaeufe.

Die Eu mit ihren Vorschriften ist ein weiteres Kreuz, das zwar Subventionen fuer dies und das gewaehrt,
was aber umstaendlich und langatmig beantragt und geprueft werden muss.
Dafuer macht die EU auch Vorschriften ohne Ende und schickt Kontrollen vor Ort
oder laesst diese durch die Massenabnehmer sicherstellen.

Kontrakte mit anderen Laendern geben dann den Anlass, mehr Milch oder Fleisch fuer den Export zu produzieren-
durch ein Embargo gegen das Abnehmerland entsteht schnell ein "Milchsee", "Butter- oder Fleischberg",
welcher teuer zentral eingelagert werden muss.
So kann selbst die Landwirtschaft noch politisch werden !
Die Preise fuer Milch purzeln zur Zeit auf etwas ueber 20 Cents fuer den Liter an den Erzeuger,
was freilich gerade mal die Haelfte der Kosten herein holt.
Schafft der Bauer die Kuehe wieder ab, hat er grosse Verluste, weil das zu dieser Zeit alle Bauern versuchen..
..kurz danach kann der Tanz wieder von vorne beginnen und es wird Milch knapp, weil neue Abnehmer dazu kamen.

Die "Wertschoepfungskette" erspare ich uns bei dieser Art von Betrachtung zu diesem Thema,
das ist mir zu akademisch.
Wichtig ist, dass der (An)Bauer sein Geld bekommt,
damit er uns mit Lebensmitteln versorgen kann.
Was aber ist ein gerechter Preis fuer landwirtschaftliche Produkte?
Ich sage mal: Wenn etwas regional angebaut und regional vermarktet wird,
darf das auf keinen Fall teurer sein, als das von weit her transportierte Lebensmittel !
(Und genau da wird viel gesuendigt)
Es kann nicht sein, dass Kartoffeln aus Aegypten billiger sind,
als solche aus dem Nachbardorf oder aus "Deutschen Landen", wie es so schoen heisst.
Die "Verbraucherinnen und Verbraucher" haben es nicht immer in der Hand,
den heimischen Erzeugern ein sicheres Einkommen zu ermoeglichen-
die Loehne sind heute staerker in "unten" und "oben" geteilt worden.
So mancher muss ganz schoen rechnen, besonders in jungen Familien,
die KEIN studiertes Gehalt bekommen.

Schnell greift man eben doch zum preiswerteren Pack Moehren / Kartoffeln oder Fleisch.
Beim Fleisch ist es zudem so, dass das teure nicht das bessere Stueck sein muss!
(Das wuerde hier zu weit fuehren, das hat mit den fast gleichen Haltungsbedingungen
und mit nur wenigen Qualitaetsunterschieden zu tun)
Das Premiumsegment (Iberico und auch Bensheimer) lasse ich mal aussen vor.
Man darf auch nicht vergessen, dass der Kaufpreis bereits die Fracht und Verpackung,
sowie die Mehrwertsteuer beinhaltet, wenn auch mit einem reduzierten Satz fuer Lebensmittel,
nicht zu vergessen der Handelsaufschlag, damit wir alles bequem im Laden kaufen koennen.

Viele Dinge werden nur in Uebersee erzeugt, ich nenne mal Kaffee, Kakau, Gewuerze -
die sind eben bei uns nicht zu erzeugen.
Wir Kaeufer halten uns hier an das Etikett der Ware und hoffen, dass der Erzeuger "fair" abgefunden,
sein gerechtes Einkommen und Auskommen davon haben wird.
(Das ist wie bei den Spenden als notleidende Kinder in Afrika, man hofft,
dass nach dem Abzug der Verwaltungskosten noch ein paar Groschen dort unten ankommen)

Eine direkte "Erfolgskontrolle" dieses "transfairen" Handels gibt es aber nicht - leider!

Das Regulativ des Wettbewerbs schlaegt durch die Diskounter z.Zt. ein wenig arg zu,
ohne Diskounter waeren alle Waren deutlich teurer,
weil dann mehr Kartell als Wettbewerb die direkte Folge waere.
Wir sehen das deutlich bei sogenannten "Alternativen" oder "Bio" - Laeden,
die sehr deutliche Preisvorstellung haben -
dort gehen wohl nur wenige und wieder - studierte Gehaelter - einkaufen.
Der Massenmarkt wird davon nicht beruehrt.

Mit diesen Zeilen moechte ich den Erzeugern ein wenig helfen,
dass ausser "biologischem Anbau" der "konventionelle Landbau" eher verstanden wird.

(Uebrigens ist diese heute als "konventionelle Landbau"
bezeichnete ertragsoptimierte Bewirtschaftung die Nachfolge der alten Landwirtschaft,
die noch ohne Spritzmittel und ohne Gen-Manipulation arbeitete..
frueher war also ALLES "bio" und genau jene Schicht,
die heute den "konventionellen Landbau" verteufelt,
hat die Modernitaeten in der Chemiebranche hochgebracht und sehr gut daran verdient..)



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