Reihenweck 58 ; Buchrezensionen die zigste..






Das naechste Buch liegt auf dem Schemel:
"Die Weide am Fluss" heisst der Roman von W. Michael Gear aus dem Jahr 1997 -
ein Archaeologe und Autor schreibt ueber die Fruehgeschichte Amerikas.
Das kann ja nur interessant werden..
leider nicht, es war stuemperhaft geschrieben, viele Namen, mal voll genannt, mal nur der Vorname,
so dass selbst im ersten Kapitel staendiges Nachschlagen noetig war.
Auf Seite 13 der erste Lapsus: 1825 hat einer ein Lagerfeuer zum lodern gebracht, das ueber Nacht
abbrannte und ERST DANN hat er Benzin (woertlich) ins Feuer gegossen.
Mal davon abgesehen, dass das lebensgefaehrlich ist,
gab es damals noch gar kein Benzin.
(entweder ist das ein Uebersetzungsfehler oder Irrtum des Autos - auf alle Faelle schlecht recherchiert)
Deshalb mein Praedikat "stuemperhaft", zumal die Handlung wirr, unplausibel und troege zugleich war - weg damit!

***

Das naechste Werk ist von Vince Flynn "Das Ultimatum" - eine spannende Geschichte um
die Wegraeumung korrupter Politiker in den USA durch eine Gruppe von Leuten, die sich der woertlichen
Umsetzung der Verfassung verschrieben haben.
Nebenbei bemerkt- es liest sich gut, genau gesagt, es war ein 1a Klasse-Buch.

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Das naechste Werk liegt auf dem Schemel:
"Die bleiche Hand des Schicksals", von Julia Spencer-Fleming, ein Kriminalroman aus dem Jahr 2007..
Liest sich gut, ist aber mit sehr sehr vielen Banalitaeten bestueckt, die auf eine recht einfache Denkweise
hindeuten. Zudem ist auf Seite 153 zu lesen:
"..dass Fauen von Natur aus klueger sind als Maenner"
laesst die Autorin eine ihrer Figuren sagen.
Pauschalplattheiten sind eher aergerlich als stimmig, besonders deshalb dass sie selbst eine Frau ist.
Haette ein Mann geschrieben:
"..dass Maenner von Natur aus klueger sind als Frauen" waere das Geschrei gross gewesen!
Wie auch immer - bis auf kleine und frauentypische Wirrnisse hat sich das Buch gut lesen lassen
und war auch interessant, die Handlung war etwas arg strapaziert.

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Das naechste Buch ist ein Roman von Robert Goddard "Dein Schatten dem ich folge",
aus dem Jahr 1986.
Dem Prolog konnte ich zwar nicht folgen, lese aber tapfer weiter.. und schon wird es besser,
als es um einen arbeitslosen Studenten ging, den sein Studienkollege nach Madeira
http://www.madeira-portugal.de/landkarte-madeira.shtml
einlud - nicht ohne Hintergedanken.. welch ein verzwickter Kram, hier muss man seine Gedanken
schon arg zusammen halten. (Zumindest fuer mich, der Krimis eigentlich nicht unbedingt zu folgen vermag)
Das Buch war allemal lesenswert, weil einige Details der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende und
die Zeit um den 1. Weltkrieg herum ganz gut beleuchtet hat.
Die Fragilitaet der familiaeren Sicherheiten ist hier deutlich zutage getreten, wie auch
die ewigen alten Uebel der Menschheit.

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Das naechste Werk ist von Ashley Carrington von 1995 "Der Sohn des Muschelhaendlers", ein Roman
-der irgendwie nach Frauenlektuere klingt- lassen wir uns ueberraschen..
..im Cover klingt es nach dem Buch zuvor.
Aber: Es liest sich gut und ist spannend.
Ein neuer Stapel Buecher aus der Buecherei ist erbeutet - langsam, aber sicher nehmen die
guenstigen Buecher dort ab, dann wird wieder ausgeliehen..

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Und weiter geht's mit dem naechsten Buch - von Erna Luettecke "Band I" "Liebe, Brot und harte Erde"
eine wohl eher regional erhaeltliche Erzaehlung von der Lahn, deshalb im Wetzlar-Druck erschienen.
Spannende Geschichte aus von vor nicht allzulanger Zeit, als die Adelsherren am Abklingen waren..
..gut recherchiert, fein zu lesen, sehr zu empfehlen !
(Ob es mir wohl gelingt Band 2 und 3 zu erbeuten? Vermutlich nicht.)
Wie auch immer, auf Seite 106 ist ein interessanter Hinweis auf ein Gruen-Mus aus Dickwurz - Blaettern
mit Grieben zu finden, das mich doch sehr an Gruenkohl erinnert.
Diese Dickwurz (landlaeufiger Ausdruck) sind grosse Wasserrueben, rot-gelblicher Farbe,
das Stueck wird wohl um die 2-3 Kilo wiegen, frueher als Viehfutter gebraucht
und ueber den Winter in einer Erd-Miete aufbewahrt.
Auf Seite 129 ist ein Hinweis auf Schnetze, wo Aepfel und Birnen und Pflaumen geschnitten
und auf einem Backblech ins Backhaus (Backes) verbracht wurden,
um in der Resthitze nach dem Brot-Backen getrocknet zu werden.
(Auf diese Weise ueber den Winter haltbar gemacht) Besonders interessant ist fuer mich dabei,
dass aus den Schalen der Birnen und Aepfel .. Gelee gemacht worden ist!
(Man hat damals nichts weggeworfen!)

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Das naechste Buch ist von Alice Blanchard,
"Die Gesichter der Wahrheit" aus dem Jahr 1999.
Es geht um das Raetsel verschwundener Kinder..

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Uebrigens hat meine Frau alle, bis auf einen - der von mir als unlesbar rezensierten Romane
gelesen, bzw. wohl problemlos lesen koennen.
Ich bin daran glatt gescheitert, habe nur "Bahnhof" verstanden..

***

Nun habe ich den 1. und den 3. Band "Der Laden" von Erwin Strittmatter jeweils aus dem Jahr 1998
vor mir liegen und anfangen zu lesen:
Ich sage es gleich, der Roman ist eine zu "90% wahre und zu 10% gelogene Geschichte",
wie der Autor selbst schreibt, vor mir liegen - die sich recht schwierig liest,
weil sehr viele dialektische Saetze vorkommen. (Sorben und Slawen)
Die Story selbst ist nicht so tragend, aber die damaligen Lebensumstaende sind um so interessanter.
Das erste Buch zumindest passt in die Rubrik "Geschichtliches" und sollte an den Schulen verlesen werden.
Den 2. Band werde ich vermutlich niemals bekommen und wenn, dann nur mit sehr viel Glueck im Antiquariat:
Nee, aber bei A mazon habe ich es sofort gefunden, fuer den unglaublichen Preis von 1 Cent !
(plus 3 Euro Versandkosten, wovon nur 1 Euro Porto auf der Verpackung zu lesen war,-
d.h. der Verkaeufer hat 2,01 Euro an der Transaktion verdient - mehr nicht.)
Das habe ich mir bestellt, damit eine sichere Abfolge gelesen und rezensiert werden kann.
(Das Dialektische wiederum ist nichts fuer meine Frau, da muss sie passen)
Nun liegen sie also alle drei vor mir, die leckeren Buecher, die ich nicht hergeben werden.

Der Autor ist so gut, dass ich gleich die naechste Triologie von A mazon fuer ca 15 Euro
(gut gebraucht) gekauft habe:
"Der Wundertaeter" (1555 Seiten) - so, der Winter kann kommen.

20.11.2017 habe ich den 2. Band "Der Laden" gelesen und bin noch immer begeistert
von den Histoerchen, die da auf mich eingeprasselt sind..
ein feines Werk!
Die naechste Triologie "Der Wundertaeter" wird aber nicht gleich danach gelesen,
sondern wie Gold aufgehoben und erst einmal andere Buecher vorgeschoben..

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Nun ist ein fiktiver Roman an der Reihe, Abwechlung muss eben sein!
"Code Zero" von Stel Pavlou aus dem Jahr 2006.
Eine Bohrinsel in verbotenem Gebiet zwischen dem Suedpol und Neuseeland
geraet in seltsame Gefahren..
Spannend gemacht und gut geschrieben, freilich ist manches an den Haaren herbei gezogen,
auf Seite 71/72 sind jedoch einige seltsame religioese Zusammenhaenge offenbart,
Seite 78 laesst die Assoziation Atlantis / Antarktis aufkommen, die immer wirrer wird
und in obskuren Dingen muendet.. gut gemacht, aber maessig im Abgang, wuerde der
Weinfreund dazu meinen. Wie auch immer, die Sache mit der Achsverschiebung der Erde
"eiern" ist auch ein seltsames Ding - die Sonne ging im Dezember gut 1/4 weiter im Sueden auf,
d.h. die Achse Ost-West ist ein Viertel mit
dem Osten nach Norden gewandert.
Schon daher, nicht nur durch die Rotation der Erde um die Sonne
in elliptischer Bahn
ergibt sich eine andere Entfernung zur Sonneneinstrahlung.
Aus dieser Sicht (Physik) ist das Buch durchaus interessant.

***

Das naechste Werk ist von Anne Perry "In feinen Kreisen", eine Detektiv-Story aus dem Jahr 2001..
Spannend bis zum Schluss, ein sehr gut lesbares Buch.
Mehr als dass es die Umstaende in der viktorianischen Zeit Englands anklingen laesst,
moechte ich nicht verraten ..

***

Das naechste Werk ist von Patricia Shaw "Insel der gluehenden Sonnen", aus dem Jahr 2005.
In diesem Buch geht es um Verfehlungen des alten Englands, das Deportationen als
Umsiedlungen Strafgefangener (aus oft niedrigem Anlass) nach Australien behandelt..
..ich werde sehen, was es damit auf sich hat!
(Spannend und aufruehrend, die Verbrechen des viktorianischen England sind gut beleuchtet worden)

***

Das naechste Werk heisst "Menetekel", ein Thriller von Raymond Khoury aus dem Jahr 2012.
..schade, das war eigentlich ein interessantes Thema - aber wenn sich Namen und Namen und Namen
seitenlang dahin ziehen, die mal Vornamen, mal Nachnamen der Personen, dann beide zusammen fuer
nichtige Belanglosigkeiten und nichtigen Kleinkram, der mit der eigentlichen Handlung so viel wie Wasser
in der Suppe zu tun haben, gebe ich auf:
Nach Seite 92 war Schicht im Schacht- weg damit !
Das vorherige Buch war dafuer so dominant im Kopf, dass "Menetekel" eindeutig zu flach war.
(Gewogen und -trotz der 637 Seiten- als zu leicht empfunden)
Anmerken moechte ich, dass meine Frau gegenteiliger Meinung ist -
sie kommt wohl mit diesen Wirrnissen besser zurecht!

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Das naechste Buch heisst "Airframe", ein Roman von Michael Crichton aus dem Jahr 1997.
Dieses Buch ist wieder spannend, auch fuer Technik-Freaks.
Auf Seite 142 steht ein guter Spruch, den man endlich mal auf die Politik anwenden sollte:

"Wer Qualitaet haben will, braucht Aufsichten- bei Lebensmitteln,
bei der Trinkwasserversorgung, im Flugverkehr und selbst an den Boersen gibt es eine Flugaufsicht.." (Sinngemaess)
Wieso unsere Politiker nicht ueberwacht und kontrolliert werden,
dass keine Gewogenheiten, Bestechungen, Zuverdienste und aehnliche Dinge passieren,
entzieht sich meinem Verstaendnis, desgleichen wieso keine Anwesenheitspflicht in den Parlamenten passiert,
hier waere eine Refa-Neuorganisation noetig, wenn diese Leute
ihren weiteren Verpflichtungen damit nicht auf die Reihe kriegen -
bei der Fliegerei geht es doch auch?!
Zudem zeigt dieses Buch wieder einmal sehr deutlich auf die Zustaende der Unterhaltungsbranche,
wie sie mit ihren Schlagzeilen die Zuschauer verdummt.. lesenswert !

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Der Film "The Kings Speech" ist ueber zwei Stunden lang und -- keiner ist eingeschlafen,
im Gegenteil, er war sehr interessant, lehrreich und trotzdem spannend genug.
Unbedingt empfehlenswert!
(Story: Der stotternde Koenig George aus England, der Vater der jetzigen Elisabeth)

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Der Film "Die Auswanderer" / "Das neue Land" ist eine 2teilige Auswanderersage- Inhalt:
Schweden zogen nach Amerika. Aufruehrend und drastisch erzaehlt werden
die kompletten Lebensverhaeltnisse des 19.Jhds.
** Dazu moechte ich den Kommentar setzen, dass die Ureinwohner, die Indianer zwar roh und rauh waren,
deren Hass gegen die weissen Einwanderer kam aber nicht von ungefaehr:
Die Jagdgruende wurden denen weggenommen durch die amerikanische Regierung,
die diese aufteilten in Parzellen, die dann von den Siedlern "ganz legal"
erworben wurden.
Die Ureinwohner sahen das wohl etwas anders - nur weil sie keine "Papiere" (des weissen Mannes)
vorweisen konnten, wurden sie quasi fuer "illegal" gehalten.
(Lex, legis, das Gesetz, lat.) Zusaetzlich zu dieser Filmempfehlung moechte ich sagen,
dass bei uns in der heutigen Zeit - ich rechne nun einmal alle Zuwanderer in unser Hessen oder Deutschland ein,
nie etwas wirklich Sinnvolles gebracht haben - ausser den Unternehmen,
die dadurch Billigarbeitskraefte bekamen.
Die normale, lohnabhaengige Bevoelkerung bekam eher Konkurrenz und mehr Leistungsdruck,
die Gewerkschaften weniger Macht und Einfluss.
Die Vermischung hat -wenn man von den damaligen (deutschen) Kriegsfluechtlingen mal absieht,
hat mit den Neubuergern eher nicht stattgefunden, vielmehr eine "Kiezbildung"
der jeweiligen Fremden, die meistens fremd geblieben sind,
weil sie sich uns nicht eingliedern mussten und das auch nie wollten.
Diese Einschaetzung wird in weiten Teilen der Bevoelkerung gehalten, eben in solchen,
die mit offenen Augen durch das Land gehen.
Und auch in dem oben erwaehnten Film ist das Endergebnis aehnlich enttaeuschend.

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Das naechste Buch "Sacramentum" handelt wieder einmal von den seltsamen Kirchen-Interna, geschrieben von Simon Toyne und ist auch dem Jahr 2007 .. mal sehen!
Es fing spannend an bis zur Mitte, flaute dann ab, kam wieder etwas in Schwung - wobei die Plausibilitaet doch ziemlich litt. Meine Frau fand das Werk wohl schwieriger zu lesen..

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Meine besondere Empfehlung: Shutter Island ein Film ueber zwei US - Marshalls, die mit dem Boot auf eine Gefaengnisinsel kommen, um Ermittlungen anzustellen - dort sind gefangene psychisch kranke Insassen mit dubiosen Aerzten..

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Das naechste Werk heisst "Maniag, Fluch der Vergangenheit", von Preston u. Child, ein Thriller , eine "Pendergast" Story. Meine Rezension:
Bei Seite 63 bin ich eingeschlafen - was anfaenglich nach einer einigermassen glaubwuerdigen Story aussah, entpuppte sich mehr und mehr zu einer Personality-Show ohne jeden Tiefgang, angefeuert von einer Bemerkung des "FBI-Agenten" zu einer Direktoriumssekretaerin: "Landpomeranze, aus der Unterschicht, die sich halbwegs hochgearbeitet hatte" - dann folgte ein Schlagabtausch der beiden Beteiligten, der noch halbwegs witzig war: "Was macht die Farm zuhause?" - die Antwort: "es sieht so aus, als waeren die Schweine bruenftig!" Dann versank der Krimi wieder in leeren Fuellmaterialien, wie die Schilderung der Anzuege, der Haare und der Zaehne, angedeuteten und ausgebauten charakterlichen Schilderungen der Personen und deren Umfeld, wann sie wo ausgingen und viele Nebensaechlichkeiten, die jede Handlung abrutschen lassen, egal wie spannend der Teig ist. Dieser Teig ist jedoch zu duenn und laeuft quasi unter der Tuer hindurch- weg mit dem Buch, dafuer ist mir meine Zeit zu schade.
Selbstverstaendlich werde ich die Bemerkung meiner Frau nennen, wenn sie das Buch gelesen hat.. - irgendwie hat sie es klaglos "verschluckt", ohne Murren.

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Das naechste Buch "Die schwarzen Wasser von San Marco" schrieb Richard Duebell im Jahr 2002. Die Handlung sind dunkle Machenschaften alter Seilschaften in Venedig - klingt nicht gerade toll -mal sehen.. obwohl eine ganze Seite mit den handelnden Personen als Glossar gesetzt worden ist, bin ich auf seite 13 praktisch "entgleist", weil keine Klarheit mehr vorhanden war. So ein Unsinn - weg damit.

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Der Film "Welt am Draht" aus dem Jahr 1973, aufgearbeitet im Jahr 2010, ueber 4 Stunden langer Zweiteiler fing gut an, bis zum 2. Teil, wo sich die typische Wirrnis in sich selbst fing und das Thema verfehlte und in einer zaehen Suppe von Belanglosigkeiten wieder ausspie - sinnlos verplemperte Zeit ! (Uns waren schon die Auszeichnungen und Filmfoerderungen suspekt, denn damit verbinden wir nur Murks)

***

Nun ist mein Lesematerial aufgebraucht, bis auf eine Triologie von Strittmatter "Der Wundertaeter":
Anspruchsvoll geschrieben, man muss bei diesem Schriftsteller den Kopf einschalten, was ich gerne tue.. auf alle Faelle gegen die letzten beiden Buecher eine Wohltat! (Es geht nicht um Kilometerfresserei, sondern um den Genuss und dieser ist bei diesem Autoren allemal gegeben, auch wenn das Einlesen ein "Zeitchen" dauern mag.) Ein Ausflug in die sprachliche Vergangenheit, in eine laengst vergangene Lebenswirklichkeit aus der Sicht der kleinen Leute.

Interessant ist hier die Darstellung der direkten Lebensumstaende waehrend des "3 .R eichs", wie sich die Brut erhob und sich zum "Sprachrohr des Volkes" aufschwang - wo jeder jeden denunzierte, wie spaeter in der "D DR" in aehlicher Weise. Hier kann man recht gut die Hintergruende durch einen wortgewandten Zeitzeugen erfahren.
Schon aus diesem Grunde ein lesenswertes Werk - aber nicht nur aus diesem Grunde (Zustaende des H itlerreiches) sondern auch um die der ganze Militaerkultur seit der deutschen Kaiser, die mir sehr suspekt und schraeg vorkommen. "Jedient Mann?" Auch die Umtriebe gegen die Juden sind dort schon laengst zu spueren gewesen - wobei man nicht vergessen darf, dass diese die Zuendschnur gelegt haben und heute noch legen: Das Volk der Juden ist zugleich auch das auserwaehlte Volk und die Religion, also dreimal gut und dreimal erhaben ueber andere Voelker und Religionen - dass das nicht gut gelitten ist, hat auch Schrittmacher gut erkannt und beschrieben.. intolerant ist auch diese Religion, wie alle anderen allemal!

Interessant ist die Behauptung auf Seite 53, dass Goethe im Alter "pressefeindlich" gewesen sein und auch keine Zeitschriften oder Zeitungen mehr gelesen haben soll. Dem ging es damals schon wie uns heute: Gleichgeschaltete Verlautbarungen sind eben keine Pressefreiheit, der man glauben koennte !

Fazit: Die Triologie ist nur fuer Leute interessant, die hinter die DDR-Gruendung schauen wollen, die Handlung selbst ist z.T. diffus oder konfus, also leicht wirr, jedoch nie unverstaendlich - bei weitem nicht so gut wie die Triologie "Der Laden", den ich behalte, "Der Wundertaeter" wird abgegeben an den naechsten Interessierten.

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So ein nerviger Schlager "Na und" geht mir gehoerig auf den Zeiger. Das Nachblaettern im Web zeigte, dass das wohl ein "Berliner Rocker" gesungen hat - eher ein Riesenbaby, ein Weich-Jammer-Ei mit Trotzkopf. Furchtbar - jedesmal, wenn dieses Lied im Radio gespielt wird, flitze ich zum Ausschalt-Knopf..

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Suffragette, Taten statt Worte, ein sehr erschuetternder Film zur Frauenrechtsbewegung in England um 1912-1916.
Es hat -im Nachspann zu sehen- viele viele Jahre gedauert - zuletzt bis 1971 in der Schweiz, bis Frauen das Wahlrecht bekamen, in Saudi Arabien hat man 2015 dieses Recht in Aussicht gestellt, nicht jedoch umgesetzt. Nun kommen aus dem Orient und Afrika wieder Maenner ins Land, die Frauen nichts zugestehen. Es geht wieder rueckwaerts, je mehr davon zu uns gelangen.
http://www.filmstarts.de/kritiken/222967.html
Gesehen bei A mazon P rime.
Praedikat: Unbedingt sehenswert, dabei schlaeft bestimmt niemand ein.

Auffallend finde ich die Parallele der Suffragettenbewegung zu der bisher fruchtlosen Forderungen nach direkter Demokratie, die auf verdaechtig aehnliche Widerstaende bei den Machtmenschen stoesst. Ueberhaupt ist die wirkliche Mitbestimmung auf sehr sehr duennen Beinchen gestellt, in "diesem unserem Land". Manchmal noch bin ich fast stolz auf die "Beurteilung" eines Vorgesetzten: "Er stand Problemen zwar offen, manchmal jedoch uneinsichtig gegenueber" Soso, naja, da haben wir den Salat - kein Wunder, dass auch die Kinder und die Enkelchen etwas stoerrig reagieren, wenn sie meinen, etwas besser nicht zu koennen. "Einsicht" zu haben in etwas waere Verstehen in ein von Gott gegebenes Ding, in eine physikalische Groesse oder so. Was aber, wenn - wie so oft - Vorgesetzte irrten und der Bedienstete die Situation retten will? Nun ist das schon so lange her, vermutlich lebt der Einsicht-Geber laengst nicht mehr.

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Der Film "GOLD" (gesehen bei A mazon P rime) war spannend und zeigte nebenbei die boesartige Rolle von Boerse und ihren Spekulanten, vom Treiber der Bankster - nicht verpassen! (Spaetestens nach diesem Film und der letzten Meldung in der Presse, dass ein Mega-Gau an Spekulationsverlusten bei den Banken und Sparkassen ins Haus steht, den die Steuerzahler aufs Auge gedrueckt bekommen, werden Sparer wach werden)

https://www.gmx.net/magazine/wirtschaft/cum-ex-cum-cum-geschaefte-ueberhaupt-32742556

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Die Filmserie "Die Waltons" ist schon sehr viel aelter; irgendwann haben wir die mal gesehen als unsere Kinder noch klein waren, gedreht wurde diese Serie schon ein paar Jahre vorher. Eine ruhige Unterhaltung, aber keinesfalls lasch ist die Schilderung des Amerikas in der Zeit der Rezension anhand einer Familiensaga, nach einem Tagebuch aus einer Baptistenfamilie. Die etwas andere Abendunterhaltung ist sehr beruhigend gegen den gewalttaetigen Kram, den man sonst so sehen kann - besser als Nachrichten und politische Diskussionen allemal ! Fuer unser Gemuet sehr angenehm, genau wie "Hoer mal wer da haemmert" (Tooltime), - von beiden Serien haben wir alle Staffeln in je einer Box erstanden. Ich kann diese Unterhaltung nur empfehlen !
Eines der Highlights ist z.B. eine Szene mit dem Jungprediger, der zu Besuch kam - hier kann man wunderbar sehen, wie Religionsbesoffenheit ausschauen kann ! (Religions-Trunken reicht da nicht mehr)

Nun, jeder ahnt schon, dass auch diese Filmserie ideologisch verbraemt ist, also arg beeinflusst von der jeweiligen politischen Stroemung oder besser Machtmenschen-Fegmuehlen. Diese Dinge gab es nicht erst im 3.Reich, sondern auch auf dessen "Feindgebieten", sondern lange, lange zuvor im Kaiserreich, bei den Kleinstaaten-Fuersten, bei ALLEN Kirchen und Religionen. Die Sucht dieser Machthaber alles im Griff zu haben, alle Menschen dirigieren zu koennen, wie es gerade passt, ist allenthalben und latent vorhanden bis zum heutigen Tag. Dazwischen kamen die Siegermaechte mit jeweils ihrer eigenen Ideologie, der "entnazifizierung", es entstand die "Antifa" im Osten, die "Schufa" im Westen. Das hat nichts miteinander zu tun? Oh doch, letztlich sind die Maechtigen immer am Druecker, egal wie sich das "Lenkungsinstrument" gerade nennt oder besser benannt wurde von den Ideologen auf und zu allen Zeiten. Hier lohnt es sich, Strittmatter mit seiner Triologie "Der Wundertaeter" zu lesen, aber bitte aufmerksam, dann wird so manches klarer, was heute die Ideologen der "alternativen, gruenen, oekologischen" Ecke ueber uns gestuelpt haben. Vermutlich sind hier Germanisten dabei gewesen, die von der Pike auf lernten, wie man uns Dussel lenkt.. und sagt mir nur nicht: Das trifft mich nicht, ich bin kritisch eingestellt! Nee, wer in der Kirche hockt und sich von Pfarrer alsfort als "Schaf" bezeichnen laesst, ist das vermutlich auch.. Langsam kommt das, schleichend, allgegenwaertig und ueberall zu allen Zeiten, immer raffinierter untergeschoben, bis es aussieht, als waere es unsere eigene Meinung und dann gehen wir damit zu den Wahlen! (Tweider heisst jetzt Twigks, sonst aendert sich nix)

In dieser Filmserie ist auch ein Beispiel einer "hoeheren Tochter" oder einer solchen aus "gutem Hause", die mit ihrem Packard-Luxus-Cabriolet einfach mal so die rote Ampel missachtete - aus einer Laune heraus oder um den John-Boy kennen zulernen und touchierte dessen Wagen.. die Szenerie zeigt wunderbar, wie auch heute die Leute mit Geld sich ueber alles hinwegsetzen und laecherlich zu machen versuchen, was "kleinen Leuten" elendige Muehe und Last bedeutete.. der kleine Wagen des Johnboy wurde weggeschleudert und ein Reifen am Buergersteig zerfahren. Glueck gehabt - aber das haette auch anders ausgehen koennen: Zum Beispiel mit dem 250km/h schnellen SUV, wenn dieser einen Kleinwagen von der Ueberholspur der Autobahn draengt - nur mal so. Sicher werden wir die Machtmenschen niemals sozialisieren koennen, weil sie das Recht kaufen und so auf ihrer Seite haben - aber reden und schreiben darf man darueber. (Noch, man ist aber schon dabei, die Meinungsfreiheit zu beschneiden)

Diese Filmserie werde ich unserer Tochter weitergeben, damit die drei Enkelinnen diese ansehen koennen - als ein Stueck Bodenhaftung und sauberer und sehr vielschichtiger Unterhaltung..

***

Das naechste Buch heisst "Ploetzlicher Todesfall" von j.k. Rowling aus dem Jahr 2013, ein Roman. (Schaun' wir mal!)

Nun, es war Bockmist - meine Frau kommt damit klar, ich nicht.

***

Meine ausdrueckliche Empfehlung das Lied von: Linda He sse - D+B+E+A (Du bist ein Arschloch)

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Der naechste Roman -von Orkun Ertener- "Lebt" ist mir vollkommen unverstaendlich,
der naechste Roman -von Bente Porr "Moriac" ebenso,
der naechste Roman -von John Boyne "Haus der Geister" desgleichen,
der naechste Roman -von Werner Kopacka- "Die Wueste" leider auch.
Somit sind meine Buchvorraete erschoepft, ich auch.

***

Entnervt schliesse ich diese Rubrik "Buchrezensionen" ab und begebe mich demnaechst in die Buecherei, um wieder nach den vertrauten Ortschroniken oder naturwissenschaftl. Buechern zu schauen, die keiner Rezension beduerfen, weil sie einfach und lesbar geschrieben sind. (Deren Autoren haben hochtrabende oder verquirlte Ausdrucksweisen nicht noetig..)

Ich werde die Flinte nicht ins Korn werfen und diese Flops verdauen, denn die Stadtbuecherei hat noch so viel zu bieten - schaun' wir mal!

Die Wartezeit versuesse ich mir mit drei Werken:
Haas - v. Kienle "Lateinisch-Deutsches Woerterbuch von 1952, Din A4,
Rubenbauer - Hofmann: "Lateinische Grammatik" von 1989
und mit
"Groessere Lateinische Grammatik" von Dr Karl Eduard Putsche aus dem Jahr 1850 -
dort lag ein viertel Zettel drin:
" FDGB Verwaltung der Sozialversicherung
Gueltigkeit innerhalb 10 Tagen nach Ausstellung
121093010 Stempel der Behandlungsstelle
Name Vorname Geburtsjahr Datum (nicht ausgefuellt)
Naugersdorf S..unleserich (Wohnanschrift)
Darunter im Feld:
Batteriedienst Mildner 2559 und noch ein unleserlicher Name.
Auf der Rueckseite die Zahlen 2625 und 5227

Es ist schon recht interessant, was man so alles in den Buechern findet !
Diese FD GB
ist wohl der Gewerkschaftsbund der spaeteren DD R gewesen,
das wuerde auch zum Ausgabeort des Buches passen:
Jena. Der Autor ist wohl aus Weimar gewesen.

Nun ja, diese 3 Werke werden nun durchforstet -
zum wiederholten Mal, man vergisst doch immer so einiges !

Vermutlich ist es zu viel, wenn ich versuchen wuerde eine Simple-Grammatik aus dem Lateinischen zu basteln, weo Nominative, Substantive in einen Topf geworfen, weder dekliniert noch konjungiert werden, nur mit der Nennform der Zahl- und Bindewoerter plus Pluralform zu finden? (Freilich mit klarer Einteilung von Maskulin, Feminin, Neutrum) Vermutlich waere es auch mir zuviel, weil ich mir vorgenommen habe, nur noch Wandern und Kochen mit den Anhang- Seiten fortzufuehren und weder links noch rechts noch gesellschaftlich noch politisch um die Ecke zu schauen. Irgendwann ist mal genug und sowie es draussen waermt, wollen viele Dinge im Garten getan sein.. also nehme ich die Grammatik -mit leichtem Grummeln- hin wie sie eben ist. (Sollen sich andere Leute darueber die Koepfe zerbrechen)

Die Kopfgeburt "Neuer Lesestoff" hat sich aufgetan und kommt als "Stadtchronikel" zur Welt, eine 14 teilige Anhang-Serie, die sich mit dem Leben der Stadtbewohner dereinst befasst.. dazu werde ich einige Buecher lesen duerfen ! (Soviel steht schon mal fest: Mir sind die geschichtl. Buecher und die Romane genug geworden)

***

Inzwischen lese ich nur noch lat. Buecher, - die neuesten sind:
Livius, Ab urbe condita und Seneca "die Ausgeglichenheit der Seele", Seneca "Briefe an Lucilius ueber Ethik", "Latein ist tot, es lebe Latein", die Macht der Rede und Cicero, Redner, Staatsmann, Philosoph - von Wilfried Stroh, den ich schon aus der Vox Latina der Uni Saarbruecken kannte. Mit Sicherheit werden noch einige aehnliche Werke folgen - langweilig wird mir nicht, zumal noch die Grammatik-Buecher (zum wiederholten Mal) durchgeackert werden - wider das Vergessen..


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Zeitungssterben



http://www.hessenschau.de/wirtschaft/frankfurter-rundschau-und-fnp-vor-verkauf,fnp-rundschau-100.html
Der Trend laeuft schon seit vielen Jahren, die Zeitungen sind am nieder gehen, die gedruckten Nachrichten haben so arge Konkurrenz bekommen, die auch noch viel schneller reagiert:
Es ist wie ein Dammbruch und erinnert an die vielen technischen Revolutionen seit 1900, die Eisenbahn, das Auto, das Flugzeug etc.
Alles ist mal veraltert und bevor es zur "Nostalgie" wird, wird es meistens fuer eine Rettung zu spaet sein.
Und das ist wohl der springende Punkt, die Aktualitaet:
Heute werden per "App" die "News" aufs "Handy" geschickt und das sogar mit kurzen Filmsequenzen, top aktuell und fassfrisch vom Manipulator.
In der Zeitung liest man diese Nachrichten eben einen Tag spaeter, dafuer zahlt man aber richtig Geld dafuer: 38 Euro im Monat. Wenn ich bedenke, dass mein Webzugang aehnlich viel Geld kostet, scheint mir die Zeitung zu teuer. Freilich, sie muss zugestellt werden und das bei Wind und Wetter und die Zusteller wollen schliesslich auch leben..
..zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust.
Denke ich an den VDK, die wohltaetigen Spenden, Vereinsmitgliedschaft, Fernsehzeitung, GEZ, zusaetzliches Pay-TV, den Automobilclub (ohne den die heutigen Autos kaum mehr auskommen), die Versicherungen, den Rechtsschutz fuer das Haus und das Auto und die Personen etc. etc., dann wird das alles schnell teurer als die Haushaltskosten!

Zum Zeitungssterben:
Die Umwelt wird es allerdings danken, dass weniger Papier verbraucht wird- ohne Frage, denn die Abwaesser aus dieser Produktion sind nicht ohne.

Irgendwo werden eben Abstriche gemacht, zuerst schaut man den Versicherungsordner durch und merkt entnervt, dass eine "rechtzeitige" Kuendigung des Vertrags nicht mehr moeglich ist - das kostet ein weiteres Jahr an "Praemien". (Auf Kulanz braucht man nicht zu hoffen, auch wenn kein Schadensfall eingetreten ist, die ganzen Jahrzehnte hindurch) Dann kommt wohl dieser oder jener kleine Kostenfaktor s.o. in den Blick und schon geht es los: Brauchen wir die Fernsehzeitung noch, wo doch nur noch Mist kommt? Die Zeitung ist als naechstes Ding dran - es braucht seine Zeit, so ein Tageblatt zu lesen und Zeit haben immer weniger Leute: Die taegliche Pendelei zur Arbeit frisst viel von der Freizeit auf und je mehr Menschen auf der Strasse sind..
..und so sammeln sich die Tageszeitungen auf dem Stapel neben dem Lesesessel, nicht gerade ideal fuer "Aktualitaet".

Jeder kennt das: Wer seine Tageszeitung mit in den Betrieb nimmt, ist schnell im Verdacht ein "Faullenzer" zu sein, der die Zeit totschlagen will- dabei ist Information sehr wichtig. (Das sieht der Kollege und auch der Chef nicht)
Manche pluecken nur den Sportteil heraus, andere moegen diese Dreingabe ueberhaupt nicht. (wie ich)
Das soll schon ein wenig erklaeren helfen, warum die Zeitungen sterben.







Und nochmal Buchrezensionen..


Haas - v. Kienle "Lateinisch-Deutsches Woerterbuch von 1952, Din A4,
ist die ersten 10 Seiten lesbar, ja sogar sehr empfehlenswert, was diese seltsamen Begriffe "Arier" und "Indogermanen" gut erklaert. Danach bis Seite 48 wird es pedantisch sektiererisch in Sachen Grammatik und Phonetik, das ist nicht mein Ding. Vor so viel Kleingeist gruselt es mir immer wieder. Danach geht es als normales Woerterbuch mit weitergehenden Erlaeuterungen weiter. Immerhin habe ich den Plautus als Autor wieder in Erinnerung, eine Spur, der es sich zu folgen lohnt. (Als Gegenpol zu den verquirlten Hochgestochenheiten)

"Groessere Lateinische Grammatik" von Dr Karl Eduard Putsche aus dem Jahr 1850 - ist nur auf dem ersten Drittel sinnig, wenn man die Grammatik auffrischen moechte.


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Ein ausgeliehenes Buch aus der Buecherei zu Weilburg "Menschen und Staedte an Neckar, Lahn und Main" Koehler Herford 1980 ist so schoen geschrieben, dass ich es bei Am azon gerade nachbestellt habe, damit dieses in der Familie herum gereicht werden kann - gerade die Kinder und Enkel sind ganz versessen auf die alten, schaurig schoenen Sagen des Lahntals. Um es kurz zu machen - 3,56 Euro incl. Fracht. Du meine Guete, warum sind gute Buecher so billig? Auf alle Faelle moechte ich dieses Werk ganz warm ans Herz gelegt haben: Gerade aus den alten Sagen und Geschichten wird das Wesen der Menschen aus alter Zeit wieder lebendig, fuehrt uns in einen sanften Strudel der Gefuehle hinein, die kein Film bieten kann.

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Noch einen Nachtrag zu der gekauften Filmserie "Die Waltons", wo das Leben einer Familie in der Rezessionszeit in Virginia erzaehlt wird - die Religionsbesoffenheit der Baptisten kommt hier sehr schoen heraus, besonders in den etwas spaeteren Staffeln. Das zeigt mir wieder einmal mehr, dass Religion schnell zum Fanatismus werden kann, der Frauen wohl tiefer befaellt als Maenner, wie eine schlimme Krankheit, ein Hirnwurm. Wie auch immer, die ganzen Staffeln sind in einem Schuber und der geht spaeter an unsere Tochter, damit sie es sich -zusammen mit Mann und den drei Maedels anschauen kann. Ich halte diese Hinwendung zum historischen Kontext heute fuer eine dringende Sache. Weiter geht es: Vorletzte Staffel wurde in weiten Teilen oede und langweilig, weil John-Boy durch einen vollkommen unpassenden Typen ersetzt wurde, die Serie geriet zum Krampf. (Wie fast bei allen Serien) Ab und zu gewinnt die Sache nochmal an Schwung, es ist wohl die Handlung ausgegangen. Interessant sind dennoch die Zustaende der damaligen Zeit und wie die USA unter diesem verdammenten Krieg gelitten haben. Das tut mir sehr leid, auch wenn ich und nicht mal meine Vorfahren etwas dafuer konnten. (denen wurde nur befohlen, die hatten nichts zu melden, zumal keiner von denen auch nur das Abitur hatte, also kein Offizier werden konnte) Man kann durch die Filmserie "Die Waltons" sehr gut die Ueberheblichkeit der Militaers erleben, die wohl in allen Laendern der Welt aehnlich ist. Von dem Serien-Ueberdruss ist auch "Hoer mal wer da haemmert" nicht ausgenommen.. Wir geben diese beiden Serien sowieso weiter, deshalb werden auch die letzten Waltons tapfer angeschaut.

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Ach, was haben mir die Latein-Buecher so gefehlt - geschwind nochmal welche nachbestellt um genuegend "Munition" fuer die Stunden auf Terrassinien zu haben. (Diese Buecher veraltern garantiert nie..)

Epistulae morales ad Lucilium. Liber V Briefe an Lucilius ueber Ethik. 5. Buch von Loretto, Franz

Reclams Universal-Bibliothek Nr. 1846: De tranquillitate animi / ueber die Ausgeglichenheit der Seele von Heinz Gunermann

Ab urbe condita. Auswahl aus dem Gesamtwerk: Text (Latein) (Aschendorffs Sammlung) von Mueller, Armin

Weiter sind noch auf der "Wunschliste" - Rom wurde bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut !

Latein ist tot, es lebe Latein!
Kleine Geschichte einer grossen Sprache von Wilfried Stroh und Guenter Mattei

Latein lebt: Von der Schoenheit einer nutzlosen Sprache von Nicola Gardini, Stefanie Roemer

Noch ein Buch von Wilfried Stroh, das ich bei mir eingemeinden werde:
"Cicero, Redner, Staatsmann, Philosoph" mit 128 Seiten.

Sowie die CD Sammlung:
Rom - The Complete Collection [11 DVDs] In der Hauptrolle Kerry Condon, Lindsay Duncan (DVD)

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Beitraege zur Husumer Stadtgeschichte heisst das naechste Werk, von der biografischen Skizze des Lebens des Husumer Kantors Matthias Ebio, ueber die Tagebuchaufzeichnungen des Pastors Friderich Ludwig Herr bis zu Berichten ueber die erste Pockenschutzimpfung in Husum vor 200 Jahren..

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Diese Buchrezensionen sind nun abgehandelt.

Der Science Fiction Film " Aftermath " sollte Pflicht sein fuer ALLE Politiker, Lehrer und Pfarrer, eben all die jenigen, welche immer zum Krieg getrieben haben. Der Film erzaehlt ganz netto und aeusserst drastisch und direkt von den Auswirkungen des Atomschlages auf dem platten Land in den Weiten Amerikas. Die Einschlaege sieht man nur von weiter Ferne - aber die Auswirkungen kommen postwendend. Ein einziges Haus hat einen Keller .. mit typischer einfachster Holzdecke darueber. Die Menschen sterben nicht nur, sie verrecken buchstaeblich elendig. Viele Menschen werden buchstaeblich zum Tier.

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Der Schluss - Akkord - Verschleuderte Gelder


Das Land Hessen muss sparen und hat kein Geld- dennoch wird mit viel zu viel Geld um sich geworfen, wenn es im die Spitzenkraefte in Bildung und Lehre geht:

"Im Juni 2008 wurde ihr der mit 15.000 Euro dotierte 1822- und Universitaetspreis fuer exzellente Lehre an der Goethe Universitaet verliehen. Im Jahr 2009 folgte der mit 150.000 Euro dotierte Hessische Hochschulpreis fuer Exzellenz in der Lehre fuer eine Hochschulprofessorin und ihre Arbeitsgruppe" ("Verliehen heisst nicht, dass sie das Geld zurueck geben muss ;) )

Aufgefallen ist mir dieser Artikel erst, als nun die S PD in Hessen eine solche Kraft in den Wahlkampf holen will. (Dieser Partei faellt aber spaet ein, dass sie die ganzen Jahre irgendwas versaeumt zu haben scheint- denn die Gr uenen sind. lt. Umfrage bereits gleichauf mit der einstigen "Arbeiter-Partei")
Morituri te salutant !





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Wasser - Geier



https://www.gmx.net/magazine/news/privatisierung-kampf-ums-wasser-32775070

Nach dem Strom, Gas, Schiene und Post nun auch noch die Wasser-Geier ?
Privatisier schicken Professoren ins Rennen, wenn es um die Argumentation pro Privatisierung des deutschen Trinkwasserpotentials geht.
Pleite-Kommunen sind pleite, weil sie in sozialistischer Misswirtschaft viel zu hohe Gehaelter an ihre Spitzenleute zahlen, die sich auch noch -in vollkommener Unfaehigkeit oder Unwissenheit kaufmaennischen Grundwissens- von Privatunternehmen ueber den Tisch ziehen lassen. Ich will hier nicht einmal persoenliche Vorteilsnahme unterstellen, wenn gewisse Firmen grosse Auftraege erhalten, die anschliessend stets irrational teurer werden, als im Voranschlag ausgewiesen.. diese Pleitekommunen suchen dann nach Geldguellen und geben die Wasserquellen, die als alte Almende jedem Bewohner gehoeren, in fremde Haende - was ich fuer einen sehr gefaehrlichen Vorgang halte, fuer die Buerger und fuer die Demokratie.
Wenn das so weiter geht, werden wir durch unsere Studierten und ihre Fegmuehlen aus dem Land getrieben - so schaut das aus, zumindest aus meiner Sicht:
Nun tobt der Kampf ums Wasser und wer der Verlierer ist, kann man jetzt schon wissen:
Der Anlieger und Bewohner, der als Wasserabnehmer zum Wasserkunden wird - die Aktionaere reiben sich schon mal die Haende, waehrend die Taeter abtauchen, wie damals beim hess. Ministerpraesidenten Ko ch, der in die Bauwirtschaft gegangen ist, dort aber wegen Unfaehigkeit bald wieder draussen war. Nun gilt es zu klaeren, was er evtl. als Gewogener alles waehrend seiner Amtszeit verbockt hat. Da gibt es aber keine Kontrolle und keine Untersuchung - schade!

Ich bin gespannt, wie dann das Wasserreinhaltegebot durch die global Players umgangen werden wird -
Wer gut schmiert, der gut fiehrt -
wie im Sueden, wo die Mafia regiert - keinen Deut anders wird das werden!

Wo wir gerade dabei sind - hat Mafiatum etwas mit der Waerme zu tun?
Kommt durch die globale Erwaermung auch dieses Unwesen zu uns, mitsamt schraeger Religionsdespoten von dort?
Ach wo, die sind laengst schon da, die bekommen nur enorme Verstaerkung und das ohne Grenzen,
weder dingliche noch mentale - es ist ein Damm gebrochen und das geht nicht gut aus.

Mir zeigen diese Zustaende nur einmal wieder mehr denn je zuvor:
Mit Studierten in der Regierung wird Politik zum Druck gegen die eigene Bevoelkerung, zur Despotie:
Wenn diese sich so vehement fuer die Rechte der eigenen Bevoelkerung wie fuer die der Fremden einsetzen wuerden, wuerde manches menschlicher werdern. (Auch die Gesetze) Aber was passierte, als die Studiertenquote immer hoeher wurde? Die Gleichgeschlechtlichkeiten sind explodiert, wie die Verquickungen zu privatwirtschaftlichen Interessen. Bei jedem kleinen Staatsbediensteten haette so was zur sofortigen Entlassung gefuehrt - aber oben, da geht die Post ab! Vielleicht haette Kopfrechnen besser als Algebra gegen die ebenfalls explodierenden Staatsschulden geholfen?

Vernunft und gesunden Menschenverstand kann man nicht studieren, genau so wenig wie Bodenhaftung; uebertriebene Gehaelter haben immer zur Abgehobenheit gefuehrt, nie zu mehr Kompetenz in der Sache. Zustaende sind das, wie im alten Rom..

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Der Kampf um das Lebensmittel Wasser hat weitere Begierlichkeite geweckt:
Inzwischen wurden Wohnungsbaugesellschaften von "Global Players" auf diesem Sektor und aus dem Grossfinanz-Bereich aufgekauft um.. die Gewinne zu maximieren, wie man so treffend sagt..
die Folge ist, dass die Mieten auf jede nur denkbare juristische Art und Weise hochgeschraubt werden.
Eine weitere Daumenschraube an denen da unten von denen da oben, von denen, die unsere Politik in Wirklichkeit an den Eiern halten und pressen, bis kein Tropfen mehr heraus kommt..



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