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Kartuschen - Thema: Wirtschaftereien
Man folgt heute der "Gewinnmaximierung", der "Gewinnerwartung" und der "Rendite" weit mehr als der
Gleichberechtigung, der Demokratie oder dem Leben schlechthin.
Noch in Diensten, erfuhr ich die sogenannte "Refa", welche hinter
den Tätigen lauerte, um evtl. "Stillzeiten" aufzuzeichnen, damit der Betrieb noch "effizienter" arbeitet,
jeder Einzelne ständig dauerhaft unter Last steht.
(Mal davon abgesehen, daß die Verwaltung und die Chefs keinesfalls darin eingebunden wurden und ganz abgesehen
von der Historie dieser Organisation, die mehr als fadenscheinig scheint - die Beweggründe sind mir eingängig,
aber nicht die Methoden der Umsetzung oder Durchsetzung)
Ihren Weiterschritt sehe ich in der Arbeitgeberorganisation und danach -als Blüte sozusagen-
den Lobbyismus in Brüssel, der sogar entscheidend an den übergeordneten Gesetzeswerken mitwerkelt
-das geht in einer auf Menschenrechten und demokratischen, freiheitlichen Normen gegründeten Gemeinschaft
eigentlich überhaupt nicht..
Feb. 2026 höre ich davon, daß der Amerikanismus (Asien ist auch nicht menschenfreundlicher) die 48 Stundenwoche
-wieder durch die trickreiche akademische Hintertür- einführen will.
Die Firmen- und Staatenlenker aller Sorten sind freilich sakrosankt und werden niemals von der Refa beobachtet
und auch nicht zu verrückten Zeiten ins Büro geordert.
Wer es zu etwas gebracht hat, bestimmt wo es hin geht- selbst Gewerkschaftbosse sind ähnlich gestrickt und
die Leute -selbst in linkischen- Parteien..
Früher ging alles nicht ganz so schnell, der Kunde hieß noch nicht "Verbraucher" und war noch "König",
heute ist der "Konsument" lästig, sowie er oder sie Kritik übt, auch wenn diese berechtigt ist.
Unternehmer hatten Verantwortung für die Beschäftigten und ihre Familien, heute wird man geheuert
und gefeuert wie auf dem Viehmarkt.
Mein persönlicher
"break even point" ist die Unterscheidung zwischen:
"Brauche ich das noch oder kann das weg?" bringt immer mehr gute Früchte durch die dadurch entstehende innere Ruhe,
die ich jedem nur anraten kann:
Man muß dem Nachbarn nichts "beweisen" und auch keinen Überholer abhängen,
im Betrieb nicht auf den höchsten Posten rutschen - die Familie und das eigene Wohl braucht keine Angebereien
und auch keine "must have's".
Weg von der Gier, hin zum "gönne könne" soll mir ein Leitspruch bleiben.
Und da beschloss ich, die Homepage nun doch abzuschließen und mich anderen Steckenpferden zu widmen.
Z.B. Schwedenkrimis, Hundespaziergänge, Ausflüge mit meiner Frau, ein wenig Arbeit auf dem Grundstück..
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