Herbstgedanken



Die Zeit des Jahres ist fortgeschritten, die Blätter fallen.
Morgendlicher Nebel zieht vom Flußtal in Dorf,
die letzten Äpfel werden von den Wiesen abgefahren.
Wie die Vegetation altern auch wir mit der Zeit -
und Zeitchen vergeht wie alles vergeht,
damit Neues erwachsen und erblühen kann..
Längst sind uns die Täler und Höhen, Flüsse und Wälder
von Taunus und Westerwald so vertraut,
dass man immer wieder auf irgendwann begangene Wege trifft.
Wie alte Bekannte grüßen sie uns huldvoll -
na, ihr seit aber auch älter geworden in den Jahren !
Inzwischen stellen sich Beschwerden ein;
unsere Körper beginnen sich zu wehren gegen die Belastung -
wir werden deutlich bescheidener und langsamer wandern müssen,
sollen Arztbesuche vermieden oder hinaus gezögert werden.
Überraschend kam dieser Rückschnitt der Beweglichkeiten nicht -
langsam, aber sicher kam auch zu uns -
der Herbst !

***



Die Zeit vergeht so schnell, aus Kindern werden Leute,
Enkel wachsen und reifen heran -
die eigenen Kindern gruseln sich vor den ersten grauen Haaren auf ihren Köpfen.

Alles hat seine Zeit, es nützt nichts auf einen Himmel zu setzen,
welcher nur eine fromme Idee einer Religion war;
Trost findet man auch in der Natur selbst, der alles untergeordnet ist.



Wie welke Blätter fallen wir alle eines Tages vom Baum des Lebens herab -
und das ist nicht traurig, wenn man sein Leben gelebt hat.

Der Rest des herbstlichen Lebensabschnittes jedoch sollte man ruhig und zufrieden angehen.
Die Hast des Erwerbslebens und die Zeit mit den Kindern ist vorbei,
aus der Pflicht wurde die Kür!



Die Früchte des Lebens sind im Kopf



und in den Kindern und deren Nachkommen.



Die Saat ist gelegt.



Die Ruhe bestimmt unser Leben.



Der Weg führt zurück in's Dorf !



Welche Türen sich auch immer auftun - wir werden es noch früh genug erfahren - nur keine Eile !
























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Im Herbst durch den Wald..

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