plaetzchenwolf - Kurzwanderungen IV

Kurzwanderungen IV Am Wiesbach entlang.


Wir parken am P der B456 von Weilburg aus VOR Grävenwiesbach
Von dort durch durch den Wald bis Mönstadt,
grosszügig um diesen Ort herum südlich zum Wiesbach, dort bachaufwärts bis nach Grävenwiesbach,
ca Ortsmitte treffen wir den Kittenbach, dem wir aufwärts (Norden) folgen
und vor der B456 nach links zum P zurück.
So war der Plan. Nun ist es aber so,
daß die Häuser schon 20 und mehr Jahre alt sind, die im Neubaugebiet stehen
und auf der Wanderkarte NICHT verzeichnet sind.
Zwischenzeitlich waren mindestens 2 Gebietsreformen, die so manchen Weg haben verschwinden lassen,
weil die Bauern eben aus 2 Feldern eines gemacht haben.
Feld da, Weg weg oder abgesperrt weil eine Kuhweide daraus wurde.
Also wird wir durch das schöne Waldstück am Schießberg, um den Wald rechter Hand steil hinab zum Welschbach
gegangen, dort darüber und links ab -bachaufwärts etwas oberhalb im Wald an der Flanke entlang gegangen.
Das war auch ein schöner Weg.
So kamen wir in Mönstadt heraus und mußten durch den Ort.
Von nun an ging es nur noch an der Straße entlang, bis zum Neubaugebiet Grävenwiesbach.
Dieses Gebiet war nicht unser Ding und die hochnäsigen Leute auch nicht.
Also gingen wir links bergan, immer geradewegs auf die Windmühlen zu, nordwärts also Richtung Parkplatz zurück.
Gegangen am 31. März 2021 von 11 bis 14.20 Uhr bei schönem Frühlingswetter, 23 Grad, 12Std. Sonne, 12 Kilometer!























Kristallklare Bächlein!

Über die Jahre ist uns aufgefallen, daß sich die Gewässerqualität deutlich verbessert hat,
seit überall Kläranlagen und neue Techniken dazu verbaut worden sind.
Die Streuobstwiesen sind wieder im Kommen, auch die Imker mit ihren Bienenstöcken,
wenn auch die vielen Nistkästen lächerlich wirken, - besonders am Waldrand.
Die "Trockenmauern" werden heute fast hysterisch betrieben, scheinen aber nutzlos zu sein.
(Zumindest nach unseren Beobachtung, - wir haben dort noch nie
eine Amphibie oder Lurch gesehen, sondern nur dort, wo niemand was gemacht hat.
Auch wir haben so eine Art "Trockenmauer" im Garten.
Wesentlich besser ist Efeu - daran erfreuen sich viele Insekten und Vögel!)

Efeu selbst ist ein gefährliches Ding, weil es die Fassade kaputt machen kann.
(Wir haben gerade eine teure Sanierung hinter uns und dennoch
den Efeubewuchs an der Giebelseite gelassen;
dieser wurde mit Blechen eingedämmt, damit nichts in die Balken wächst.)




Kartuschen - Thema: Smartphones

Die Funktionen der heutigen "tragbaren Fernsprecheinrichtungen", zwischendrin mal "Handy" genannt, diesem englischen Wort, das wohl der Englaender kaum versteht- bis zum heutigen "Smartphone" sind undurchschaubar:
Von Zusatzfunktionen wie Taschenlampe, Hoehenmesser, Schrittzaehler, Messenger, Internet, Satellitenortung, TV, Radio und wer weiss was sonst noch - bis zum "einfachen Telefonieren" ist alles drin!

Klingt toll, ist aber eher ein nerviges Ding, wenn man ueberall unterwegs "erwischt" werden kann - beim Einkauf, auf dem Klo - in Sitzungen und Lehrgaengen, beim Spaziergang oder Wanderung..

Man kann von unterwegs "Das Wetterangebet" (Woertlich vom Moderator im HR4 08.06 Uhr am 23.1.2017) abrufen, damit die Vorhersage mit der Wirklichkeit verglichen werden kann..

Nun koennte man "noergeln", dass eine neue Art "elektronischer Fussfessel" in der Tasche ist - aber wer will schon auf die Segnungen der modernen Technik verzichten?
So war das auch bei der Einfuehrung der deutschen Hochsprache durch Martin Luther oder den Gebruedern Grimm, wo sich immer mehr "Dingeldeins" an deren Fersen hefteten, um eine "Grammatik" zu basteln, die sich hieb- und stichfest an der Antike -buchstaeblich orientierte.
Ich moechte ab und an einmal die Frage aufwerfen: Braucht man das wirklich?
Heute, wo jeder auf dem Smartphone schreibt wie er oder sie will?
Wo nicht mal Moderatoren zwischen Dativ und Genitiv unterscheiden koennen oder wollen?

Wie auch immer, theoretisch und auch praktisch koennten alle Daten der Handys, mit Bewegungsprofilen, was angeklickt, was gesagt oder angesehen oder gespeichert worden ist, Bankdaten, Passwoerter, wer wo Mitglied ist, persoenliche Gesundheitsdaten bis zu Bewerbungsunterlagen und Zeugnisse - alles ist mehr oder weniger auf dem Smartphone oder in der Cloud (Wolke, externe Datenspeicherzusammenfassungen) zu finden.

Wie auch immer, theoretisch oder auch praktisch koennte alle Daten der Smartphones gesammelt, aufgearbeitet und verkauft werden - die Werbung und andere "Dienste" werden das wohl auch laengst tun..

Ich denke da an Krankenkassen, Onlineverkaeufer, Parteien, Marktforschungsinstitute und .. Diebe, weil so ausgeforscht werden kann, welches Auto da und da parkt oder wo gerade eine Wohnung voruebergehend verwaist ist.

Der Buerger macht sich selbst "glaesern" ! Lektuere..darauf wird's hinauslaufen, aber wer will bei dieser Kaelte schon nach draussen?







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2020 Kartusche: Mobile Stromladesäulen, der Irrsinn der Woche !
Der große Automobilhersteller will in seinem Konzept "mobile Stromladesäulen" anbieten, die wie eine "Powerbank" für Smartphones funktionieren.
Diese ca telefonzellengroßen Ladestationen sollen dort aufgestellt werden, wo das Netz nicht ausreichend ist, aber dennoch E-Cars geladen werden sollen.
Soweit so gut.
Denkt man daran, dass in Deutschland 200 Kohlekraftwerke abgeschaltet werden sollen - zu den (veralterten) bereits stillgelegten Atomkraftwerken (und in China 10.000 neue Kohlekraftwerke gebaut wurden) - dann wird es buchstäblich "spannend".
Wir lassen den gesunden Menschenverstand oder den der Laien - ganz einfach mal außen vor und rekapitulieren:
Der Strom wird irgendwo hergestellt.
Die relativ kurzlebigen Accus werden auch irgendwo hergestellt (mit knappen Resourcen) und zum Assembler gebracht. Dann wird der mobile Ladeapparat konfiguriert und geladen, mit LKWs zum Aufstellort gebracht, mit dem Internet verbunden, damit man erkennt wenn das Ding leer wird..
Erst dann können die Kunden dort Strom tanken - wie das bezahltechnisch geregelt wird, lasse ich mal außen vor.
Von nun an ist eine LKW - Flotte mit Akkuladestationen ständig bundesweit unterwegs, von den Kraftwerken zu den Aufstellorten. Die Fahrer müssen sich mit der Software auskennen, zumindest soweit, daß sie die Ortung und den geldlichen Abgleich kontrollieren können.
Der dabei verbrauchte Diesel für die LKW, die Kontrolleure, das Finanzieren der Akkustationen, die umweltproblematische Herstellung dieser Akkus und das spätere Recycling muß bedacht sein (das Akku-Leben hängt von den Ladezyklen ab!) und hier scheint mir wieder einmal mehr einer der typischen akademischen Fehler eingezogen zu sein, unter denen das Land -zunehmend- krankt.

Sicherlich wäre ein Kleinstwagen mit Vespaantriebseinheit und Industriealkoholbefeuerung letztlich viel sinnvoller, umweltfreundlicher und sicherer- aber das lasse ich mal außen vor.

***



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"Uboot-Kartusche"

Der Grund für unsere neuen Kurzwanderungen war wohl zuerst das Alter und die Bequemlichkeit, dann wurde der neue Haushund dazu.

Die Vielzahl an Wegen in unserer Heimat an der Lahn, die für Touristen ein gutes Ziel ist, erfrischt und begeistert immer wieder. Hier muß man nicht mit dem Auto fahren, um am Wanderziel anzukommen - es geht gleich von zuhause los.

Erweiterte Touren kann man mit dem Zug machen und vom Zielbahnhof nach Hause zurück wandern.

Zuweilen schnalle ich den Wanderrucksack auf und wir gehen damit zum "nahen Kauf", der ca 4km entfernt ist. Hin und zurück sind 8km auch schon eine kleine "Wanderung" - oder nicht?
Wir können diese neuen "Touren" sehr empfehlen:
Gut 300x im Jahr gehen wir raus und absolvieren dabei gut 6km im Schnitt - also 1800km im Jahr - das ist mehr als der Camino hin und zurück ausmachen würde !






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