plaetzchenwolf - Twister / Frankensueppchen




Twister !


Jeden Tag ein anderes Essen auf den Tisch zu bringen ist nicht so einfach..
Heute ist Resteverwertung angesagt!

Der Anfang:
1 Dose Ravioli
von einem etwas besseren Hersteller, wo mehr Tomatensauce enthalten ist-
in eine grosse Salatschuessel geben,
dann ein halbes Glas einfache Salatmaionaise zugeben,
1 gehaeufter EL Jodsalz, eine halbe Tasse getrockneten Schnittlauch,
ein Tuetchen (trocken, Fertigmischung) Salatkraeuter -
wobei man variieren koennte
zwischen "mediterran" und "Garten",
sowie 2EL groben Pfeffer.
Nun mit dem Handmixer vorsichtig die Masse
MIT den Raviolis
in relativ kleine Stuecke zerhacken.
Auf diese Weise werden auch die Gewuerze gut untergemischt.
Nun kommt der Inhalt einer 425gr Dose "ganze Champignons",
das Fleisch* und 2 Stueck 80gr Dosen "Calamares en sua Tinta" hinein.

500gr Gabelspaghetti (grosse Hoernchen) bissfest kochen, abschrecken und zugeben-
gut unterheben.

Ein recht ungewoehnliches, schnelles und deftiges Essen,
dessen Basis oder Grundstock so schnell niemand erraet!

Garniert mit frischer Petersile und Tomatenscheiben kommt das gut an..

Guten Appetit!

***


Ein Alternativ-Rezept gefaellig?
Wie waere es mit dem

"Frankensueppchen"


(Gut fuer 4 gute Esser)?
1 Kilo Moehren putzen, 2 grosse Zwiebeln schaelen, 3 Kohlrabi schaelen.
Die Moehren in dickere Scheiben schneiden, die Zwiebeln ebenso,
die Kohlrabi in Scheiben und aus diesen Wuerfel schneiden.
Alles mit zwei fette Bruehe Wuerfeln und zwei Lorbeerblaetter in einen grossen Topf geben.
(Die guten Blaetter der Kohlrabi -ohne Stiel- mit hinein geben und mitkochen,
die bleiben in der Suppe als farblicher Kontrast und koennen gut mitgegessen werden)
300gr Packung Gelderlaender Bauchfleisch
in kleine feine Streifchen schneiden
(Das geht in halbgefrorenem Zustand am besten) und zutun.
Nun nur noch eine halbe Tasse Gurkeneinlegewasser (suess-sauer) und einen guten TL Salz.
Mit Wasser soweit auffuellen, bis alles gut bedeckt ist.
Ankochen und leicht kochend ca 40 Minuten garen lassen.
(Messerprobe an einem grossen Stueckchen machen, es darf noch leicht bissfest sein)
Von diesem Essen bleibt kein Rest- versprochen!

Der Preis? 3,50 Euro fuer das Franken-Sueppchen.
(Ausserhalb der Saison ein wenig teuerer)

Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.



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*** Nachgetragen ***

Bei Schupfen und Erkaeltung empfehle ich diese preiswerten Kosmetik-Tuecher, die man nach Benutzung wegwirft- hier geht weniger Material verloren als bei Papiertaschentuechern und es ist hygienischer, als nochmal hinein zu schniefen..

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#Anhang: Aesop



Bildname

Das Lamm und der Wolf

Ein Lämmchen löschte an einem Bache seinen Durst. Fern von ihm, aber näher der Quelle, tat ein Wolf das gleiche. Kaum erblickte er das Lämmchen, so schrie er:

„Warum trübst du mir das Wasser, das ich trinken will?“

„Wie wäre das möglich“, erwiderte schüchtern das Lämmchen, „ich stehe hier unten und du so weit oben; das Wasser fließt ja von dir zu mir; glaube mir, es kam mir nie in den Sinn, dir etwas Böses zu tun!“

„Ei, sieh doch! Du machst es gerade, wie dein Vater vor sechs Monaten; ich erinnere mich noch sehr wohl, daß auch du dabei warst, aber glücklich entkamst, als ich ihm für sein Schmähen das Fell abzog!“

„Ach, Herr!“ flehte das zitternde Lämmchen, „ich bin ja erst vier Wochen alt und kannte meinen Vater gar nicht, so lange ist er schon tot; wie soll ich denn für ihn büßen.“

„Du Unverschämter!“ so endigt der Wolf mit erheuchelter Wut, indem er die Zähne fletschte. „Tot oder nicht tot, weiß ich doch, daß euer ganzes Geschlecht mich hasset, und dafür muß ich mich rächen.“

Ohne weitere Umstände zu machen, zerriß er das Lämmchen und verschlang es.

Das Gewissen regt sich selbst bei dem größten Bösewichte; er sucht doch nach Vorwand, um dasselbe damit bei Begehung seiner Schlechtigkeiten zu beschwichtigen.

(Jede Aehnlichkeit mit heutiger Politik wäre rein zufällig.)

Vom Vortag sind 500gr Dicke Brustspitze uebrig,
(Von einer "Sauer Brueh" oder klaren Suppe)










2020 Kartusche: Weniger ist mehr!

Urgroßmutter sagte immer:
"Iß von Allem etwas, aber nie zuviel!"
Da lag sie sehr nahe an den heutigen Erkenntnissen, weil man immer weniger weiß, was in den Lebensmitteln verbaut worden ist. Chemie in allen Ecken, Kunst- oder Fakeprodukte haben den Markt längst überrollt und nur noch an wenigen Stellen trifft man auf handwerkliche Produkte. Alles Fabrik, alles husch-husch und wo "Käse" drauf steht, ist ein Kram drin, den man eigentlich als Abfallprodukt bezeichnet.
Mein heutiges Thema geht jedoch etwas in die andere Richtung:
Weniger würzen, aber mit gründlichem Abschmecken - das ist heute angesagt. Weniger Salz, weniger Glutamat - man muß nicht auf alles verzichten, aber eben weniger davon nehmen. Das gilt für alle Genußmittel ebenso.
Wer ein Jahr mehr Salz als nötig zu sich nahm, wird das am heftig angestiegenen Blutdruck merken. Das hatten wir gerade erst, obwohl wir beide Blutspender sind. Also nicht salzfrei, sondern salzarm kochen, viel Bewegung und weniger Alkohol. (Salz und Alkohol haben die unangenehmen Eigenschaft, daß sie schleichend höher dosiert werden)
Nach wenigen Tagen der halben Enthaltung ist der Blutdruck wieder ok!

Jahr 2020 hat und sehr viel bessere Käsequalitäten gebracht, von einer kleinen Sennerei in Südtirol.. (Dem Internet sei der Dank)





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