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Unser altes #Brotrezept


Unser altes Brotrezept ist mir im Web wiederbegegnet, das moechte ich euch nicht vorenthalten:

Brotrezept


(Verbesserte Version, ich hatte den Essig vergessen!)

1 Portion Sauerteig
1,5ltr Roggenschrot (grob) oder 1ltr feinen Schrot
2 Wuerfel Hefe
700gr Roggenmehl
600gr Weizenmehl
ca 6EL Jodsalz m. Calzium (schwache Wuerzkraft)
UND EINEN LOEFFEL ESSIG (als Emulgator)
Den Sauerteig mit dem Schrot und ca 1,75ltr Wasser am Vortag ansetzen
und nach 12Std kraeftig durchschlagen.
Sauerteig muss 24Std stehen.
Vom fertigen Sauerteig (so macht man uebrigens Sauerteig) ca 100gr fuer
die kommenden Brote abnehmen (Herrmann)
u. im Kuehlschrank aufbewahren.
Hefe mit Sauerteig und Salz verruehren. Beide Mehle hinzufuegen und zu
einem geschmeidigen Teig verarbeiten durch Ruehren.
In der Schuessel etwas andruecken um die Konsistenz zu pruefen, die zaeh
, aber nicht trocken sein darf und nicht zu nass.
(wenn der Teig an den Haenden klebt ist er zu nass.)
ggf. mit Wasser oder Weizenmehl auf die richtige Konsistenz bringen.
Nun von der Schuessel auf die Anrichte und kraeftig durchwalken, ruhig
und mit Beharrlichkeit, dann auf 2 gleiche Stuecke teilen,
in Leibe -rund oder laenglich -formen und auf das Backblech legen,
das wir vorher gut mit Weizenmehl bestreut haben.
(Muster sind Geschmacksache- manche druecken Waben,
anderen Rillen hinein- ab und zu schneide ich
mit dem Kuechenmesser Wellen ein..)
In dieses Brot kann man freilich jede Art von Saemlingen einarbeiten-
auch nach dem Teilen des Brotes; Z.B. Sonnenblumenkerne oder Kuemmel-
bei Sesamkoernern muss man diese ueber Nacht gut einweichen lassen;
Achtung, die saugen viel Wasser, deshalb gut bedeckt halten.
Die fertigen beiden Brote mit einem Tuch abdecken und gehen lassen-
nicht zu lange, sonst laufen sie auseinander.
(Je nach Raumtemperatur 1Std ca)
Wir vereinfachen die Sache, indem die Brote sogleich in die Backroehre
kommen und diese auf 40-50 Grad ca 10min- lang geschaltet und wieder
ausgeschaltet, bis die Brote gut rund geworden sind...
(Den Backofen dann aber bitte nicht mehr oeffnen, sonst fallen die Brote wieder zusammen.)

Den Backofen stellen wir nun auf Ober- und Unterhitze bei 200Grad
und auf 70Min. (Vorheizen nicht noetig)
Am Duft merkt man schon: Ahh bald fertig!
Nun nur noch die Roehre ausschalten und die Klappe einen Spalt
breit oeffnen, damit die Brote langsam auskuehlen koennen.
Bei uns werden halbe Brote in Tueten eingefroren,
Abends der Truhe entnommen und im Stein-Brottopf aufgetaut.
(Antikmarkt, leider nicht ganz billig: Damals 80Dm)
Die daraus gemachten Schnitten halten lange und beugen vorzeitigem Hungergefuehl vor!
Variieren kann man aufs Vielfaeltigste:
Mit Paprika, mit Pfeffer, mit allen moeglichen Koernern...
Viel Erfolg und guten Hunger!

(Was wir noch nicht ausprobiert hatten, waere diese Rezept einen Essloeffel Weizenbackmalz
beizugeben.. das muesste gut gelingen)

Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.


underconstruction

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Kartuschen - Thema: Roh geroestete Bratkartoffeln

Immer wieder wundern wir uns ueber Fernsehkoeche, die ein riesiges Spektakel ueber die Bratkartoffeln veranstalten, als waere das eine geheime Wissenschaft, unheimlich schwierig und langwierig und aufwaendig und ueberhaupt..

Meine Seiten wenden sich vorrangig an Anfaenger, Neulinge der Kueche, die neugierig leben und auch mal einen Rat annehmen koennen:

So gebe ich meine Bratkartoffeln zum Besten, die ganz einfach sind und auch nicht lange brauchen..

Selbstverstaendlich roh geroestet, denn wir sind ja keine Stuemper oder Resteverwerter - gell?!

Ach ja - ehe ich es vergesse: Nicht lachen - ich lese viel im Web und weiss wo es klemmt - deshalb sind meine Rezepte recht detailliert beschrieben.

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Man nehme: Eine beschichte Pfanne mit Deckel.
Einfaches Olivenoel in der Pfanne eingeben- rundrum, mittig noch etwas, so dass der Boden leidlich vom Oel bedeckt wird.
Nun 2 Zwiebeln schaelen und in Ringen geschnitten ins Oel geben. Mit 2 Knoblauchzehen macht man das auch in gleicher Weise.
Nun werden Kartoffeln -ueberwiegend festkochend- (Sorte) geschaelt und halbiert und nochmal halbiert, bis kleine Stuecke entstanden sind, die etwa so gross sind wie ein doppelter Zuckerwuerfel. (Hauptsache ist, dass sie fast gleich gross sind)

Die Pfanne hat sich schon zu 3/4 gefuellt und nun kommt der DECKEL DRAUF und die Platte wird eingeschaltet. (3/4 Hitze)
Abzugshaube auf Stufe eins.
Nach ca 5 Minuten schalte ich die Abzugshaube auf Stufe 2 und oeffne den Glasdeckel der Pfanne, hebe mit dem hoelzernen Pfannenheber sorgsam rund herum einmal um, schliesse den Deckel.
Ca alle 5 Minuten wiederhole ich das Prozedere, bis gut 20 Minuten ins Land gegangen sind - nun wird etwas Salz und Pfeffer aus der Muehle auf die Kartoffeln gegeben und ein letztes Mal vor dem Servieren unter- und umgehoben..

Das Bild zeigt die Kartoffeln nach ca 5 Minuten, nach dem 1. Wenden.



Das kann jeder ganz leicht nachmachen - dazu isst man frischen Salat mit ordentlich Milch in der Sauce.

(Man kann nach dem Wuerzen auch noch ein paar Eier auf die Kartoffeln schlagen, nochmal wenden und hat eine Variante, die immer gut ankommt. Ich habe auch schon Schinkenwuerfelchen dazu gegeben, das kommt ebenfalls gut an)

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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