Landfotografie

#Rezepte301



Es wird Zeit fuer die Pasta,
die Akzente setzen und nach Jahrzehnten Erfahrung auf einen extremen Minimalismus Wert legen wird.

Die Rezeptmengen sind immer fuer 2 Personen
(Gute Esser- evtl. Reste schmecken auch Abends noch gut)
und beginnen bei jedem Essen so:

*** 250gr Nudeln *** (die Sorte ist euch ueberlassen,
ich habe wirklich zig Sorten staendig auf Vorrat.. !) bissfest kochen
und in der Seihe abschuetten,
mit dem Topfdeckel zudecken, damit sie schoen warm bleiben..

(Wenn das Wasser beginnt truebe zu werden werden die Nudeln gar-
aber bitte ohne Oel oder Salz im Wasser kochen, nicht abschrecken!)

In dem gleichen Topf, wo zuvor die Nudeln drin gekocht wurden,
werden sodann die Saucen gebaut-
nach deren Fertigstellung kommen die Nudeln wieder zurueck in den Topf,
um (bei Spaghetti mit 2 Kochloeffeln) gut durchgemischt
und dann heiss serviert zu werden!

Der Trick bei diesen Italo-Essen ist, dass die Sauce gut verteilt ist,-
dh. man sich nicht zu viel (kalorientraechtige) Sauce auf den Teller nimmt.
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Das Saucen-Dressing wird nun in dieser Art gemacht, die erstaunlich variabel ist:
In Oel kommt etwas Tomatenmark, Oliven, Knoblauchzehen, Kraeuter -
wie Thymian, Rosmarin, Estragon, Basilikum - Fisch oder Schinken, Salami oder Auberginnen,
Gurken in kleine Wuerfel geschnitten, bei groesserer Hitze unter staendigem Ruehren geduenstet,
aber nicht gebraeunt. Dann abgeloescht, abgeschmeckt.
Die Nudeln hinein, noch ein paarmal wenden und gleich servieren..
so bleiben die Zutaten knackig und frisch, die Aromen sind gerade aufgegangen.
Mit etwas Uebung kommt der Spass - wetten?

Kaese muss nicht sein, die Saucen schmecken auch ohne diese zusaetzlichen Dickmacher,
die heutzutage auch noch gefaked sind.

Kraeuter nehme ich am liebsten getrocknet, weil diese besser zu dosieren
und zu bevorraten sind.

Olivenoele und andere empfindliche Hochwert-Oele bitte niemals vorher erhitzen,
sondern immer zusammen mit den anderen Zutaten, die schon vorbereitet sein sollten,
damit der Wechsel vom Nudelkochen zur Saucenbereitung "fliegend" geschehen kann..

Waehrend die Nudel kochen, bitte immer mal umruehren, manche Sorten haengen gerne ein wenig an -
zwischendurch wird der Tisch gedeckt..

Wiki zeigt euch viele Nudelsorten, im Supermarkt gibt es gut 30 Sorten -
also bitte Mut zeigen und immer mal ein Paeckchen unbekannter Art mitnehmen
(fuer die folgenden Rezepte sind etwas groessere Sorten geeignet, also keine Suppennudeln nehmen:
Von einem Paket Nudeln zu 500gr kann man zwei meiner Basta-Pasta bereiten, den Beutel einfach mit einem Gummiring verschliessen.) - Nudeln sind bei richtiger Lagerung sehr lange haltbar. Beste Erfahrungen habe ich mit Sorten aus den neuen Bundeslaendern.

25.10.2012: Weltnudeltag !
Auf welche krummen Gedanken die Leute kommen.. unglaublich.



Wer sich fuer weitere Themen interessiert, ist hier gut aufgehoben.



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Kartuschen - Thema: Sinnlichkeit des Kochens, 1. Teil

Heute moechte ich die "Sinnlichkeit" des Kochens in einer Kartuschen-Serie von vierzig Folgen beginnen.

Der Gedanke war, dass man beim Kochen schoen "runterkommen" kann und schon bei der Vorbereitung entspannen darf.

Dazu gehoert eine gewisse innere Einkehr, die bestenfalls mit leiser Musik - keine Ablenkung haben sollte.

Heute also soll es einen waermenden Moehrentopf geben, denn es ist nieselig draussen und um die Null Grad, Nebel haengt in der Luft und Frauchen hat die Waermeschlappen an, sie hat sich einen heissen Tee gemacht und sitzt lesend im Ohrenbackensessel, die Fuesse hoch gelegt. Die Heizung brummt und trotzdem ist ihr kalt.

(Sie hat lange genug fuer die Familie gekocht und geniest nun die Freizeit)

Nun gut, ich packe das Kilo Moehren (aus heimischen Landen) aus, schneide die Zipfel ab, schaele die Moehren mit dem Sparschaeler.

Wenn man schon mal dabei ist, kommen auch gleich die paar Kartoffeln dran, die in einen solchen Topf nun mal hinein gehoeren - die haben auch noch die Zusatzfunktion, dass sie schon etwas zerfallen, bevor die Moehren bissfest sein, das macht den Fond saemiger.

Die Zwiebel kommt zuerst in den Topf - in groben Ringen.

Etwas Rapskernoel und einen Schuss - vorsicht nicht zuviel - Chilioel.
(Dieses Disteloel wurde mit Chiliflocken, kein Pulver- laengere Zeit in einer extra Flasche ziehen lassen)

So, das schaut doch schon mal ganz gut aus.



Ein paar Rindswuerstchen sind mir auch noch zugelaufen, die warteten in der Kuehltruhe auf ihren grossen Einsatz - ich schneide grobe Stuecke daraus und gebe die gleich mit dazu, sowie die Zwiebelringe etwas braun geworden sind:
(Man haette auch mildes Doerrfleisch nehmen koennen - hier muesste die Salz-Menge in der Andickung ggf. reduziert werden)
Auf das Gemuese damit !
(Wenn die Wuerste nicht tiefgefroren sind, wuerde ich die in der Haelfte der Garzeit des Gemueses zutun, sonst platzt die Haut auf.)

Die Platte wird auf 3/4 Kraft gestellt, wenn es rundherum dampft,
auf 1/2 Kraft zurueck schalten.



Inzwischen nehme ich mein Schuettelglas (Einfach ein gespueltes Wurst- oder Marmeladenglas nehmen, weil diese Schuettelbecher aus Plaste von 11 bis es laeut' halten)
Ins Schuettelglas kommen 3 EL Weizenmehl, 1 EL Salz, 1 EL gefriergetrocknete Dillspitzen und einen guten Schuss Fluessigwuerze)
Diese Andickung nehme ich erst kurz bevor serviert wird- ein paarmal wenden und fertig ist das Essen - das war doch nun wirklich kein Hexenwerk - oder?



Mit etwas Uebung ist die Vorbereitung in ca 15 Minuten gemacht, die Garzeit betraegt ca 20-25 Minuten. Dabei ist das bisschen Tischdecken auch schon drin..



Mir reicht es, wenn das Essen gut ankam und mit Appetit gefuttert wurde ;)

***

Das war der 1. Streich, doch der naechste folgt sogleich:

Sinnlichkeit des Kochens 2. Teil
Sinnlichkeit des Kochens 3. Teil
Sinnlichkeit des Kochens 4. Teil
Sinnlichkeit des Kochens 5. Teil
Sinnlichkeit des Kochens 6. Teil
Sinnlichkeit des Kochens 7. Teil

*** ENDE ***





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