Landfotografie

Pasta Domodossola


Dieses Rezept fuer 4 Personen ist die Weiterentwicklung (kalorienreduziert)
der "Pasta nach Strassenmaedchenart" von der ligurischen Kueste Italiens,
wo Bekannte ein Lokal hatten.
Damit ist mir wohl das bisher beste meiner Spaghetti-Saucenrezepte gelungen !
Man nehme:
500gr gute Hartweizengries-Spaghetti.
In das Wasser im Nudeltopf kommen drei Lorbeerblaetter und 1 EL Thymian.
Bevor die Nudeln hinein kommen, sollte das Wasser ca 2-5 Min kochen,
damit die Gewuerze frei werden.
Kein Oel und kein Salz zugeben.
In den Saucentopf (bitte etwas groesser waehlen) kommt der Inhalt
einer kl. Dose Sardinen (ohne Haut u. Graeten)
und einer kl. Dose Makrelen (jeweils MIT dem OeL) in den Topf.
Zwei gehaeufte EL Oregano, einen gehaeuften EL Thymian, 1 TL Basilikum (alles getrocknete Kraeuter),
1 EL Jodsalz, 1 gehaeuften TL Chiligranulat (kein Pulver),
ca 140gr. Tomatenmark (dopio) und eine 425ml Dose Tomaten, (ganze Sorte,
die nur grob zerteilt wird), 2 Streifen Gurkensticks
(kleingeschnitten) sowie 5 Knoblauchzehen, grob geschnitten und den abgetropften Inhalt
eines Glases (oder die Menge einer guten Tasse)
gruene Oliven. (Mit oder ohne Stein)
Diese Saucenmasse gut 5 Min bei 3/4 Hitze und staendigem Umruehren duensten
(OHNE extra Oel zuzugeben) -nun mit einer Tasse Wasser abloeschen.
Nun die Hitze auf 1/3 reduzieren und mit einer 425ml Dose (ganzer Inhalt)
"Erbsen, fein" auffuellen, ab und an mal umruehren und zugedeckt koecheln lassen.
(Vorsicht, Tomatensaucen spritzen zuweilen)
Nun kommen die Spaghetti in das Wasser - bis diese bissfest gegart sind, ist die Sauce fertig.
Auch Spaghetti sollten oft genug geruehrt werden, damit sich keine Straenge bilden.
Inzwischen mal fix pro Person eine 1/3 Tasse Kaese reiben:
Ich bevorzuge einen wilden Mix von den Sorten,
die gerade im Kuehlschrank sind- selbstverstaendlich auch Parmesan.

Die Zubereitungszeit bis zum Servieren dauert keine 30 Min.
Dieses sehr schmackhafte, recht leichte und wenig saeurehaltige Essen
ist bekoemlich und kommt garantiert immer an.
Guten Appetit !

Nudel und Haschee-Sosse nach Hausmanns Art fuer 3 Personen


Ich nehme 500gr gemischtes Hackfleisch, das etwa gleiche Volumen gehackter Zwiebeln, 1 EL Salz, 2 EL Maioran, eine gute Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, 4 Knoblauch-Zehen und mische alles gut zusammen.
Das kommt in den Bratschlauch (wie immer- erst eine Seite zuknoten, dann rein damit, andere Seite zuknoten, oben zwei kl. Einschnitte, damit das nicht platzt und ohne Vorheizen in die Roehre) Bei 200 Grad 1 Stunde brutzeln lassen. Inzwischen wird das Nudelwasser -mit einem EL Thymian- aufgesetzt und so zeitgleich die Nudel (am besten die einfachen, gedrehten - ca 300-350gr) gegart und in der Seihe abgeschuettet (ohne abzuschrecken) - bis das Fleisch fertig ist. Die Folie mit Topflappen anheben, einseitig die Zubindung abschneiden und vorsichtig in die Saucenschuessel gleiten lassen.
Ja, was soll ich sagen, das Essen ist fertig. Wer mag, kann noch eine Scheibe Schmelzkaese nehmen- das war es auch schon ;)
Kein Dreck, keine verspritzte Kueche - die Hausfrau lacht: Sooo einfach haette ich mir das all die Jahre auch machen koennen!

Guten Appetit..

(Man kann freilich statt Maioran auch Thymian nehmen - das ist eine reine Geschmacksache, vielleicht kommt dieses Essen dann noch wuerziger)


underconstruction

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Kartuschen - Thema: Investitionen

Das Thema Geldanlagen oder Investitionen in Windanlagen, Aktien, Anleihen, aber auch das in Grundstuecke und Haeuser oder Wohnungen ist staendiges Betreiben der Agitatoren der Branchen, die sich daran gesund stossen wollen.

"Br aas wehrt sich gegen die Uebernahme gegen einen New Yorker Grosskonzern" - warum geht ein heimisches Unternehmen mit einem derart guten Ruf an die Boerse? Nun, weil das Management den Hals wohl nicht voll genug bekommen kann und "expandieren" wollte.. So haben Firmen ihre Selbstaendigkeit in weiten Teilen abgetreten - fatal fuer die Zukunftsfaehigkeit.

Dieses eine einzige Beispiel soll genuegen, waere da nicht noch die Bahn, die jedes Jahr 4 Milliarden (!) Steuergelder frisst, obwohl das "Unternehmen" laengst "privatisiert" worden ist.. hier stossen viele Interessen aufeinander, - die der kleinen und groesseren Anleger und die des Staates und die der privaten Zug-Eigner-Firmen, die durch die Zerschlagung der alten Struktur der Staatsbahn entstandenen Teil-Firmen (Schienennetz, Stromversorgung, Rollendes Material, Bahnhofe und wer weiss was sonst noch alles) hat seltsame Luecken gebracht, die geschickte Geier fuer sich als Geldquelle gefunden zu haben scheinen.

Mir geht es hier in dieser Kartusche jedoch um die Sinnfaelligkeit von privaten Investitionen, nicht um das Sparbuch, sondern um die Rahmen weit darueber hinaus, was die lebensnotwendigen Ruecklagen uebersteigt.
Wer zu zweit arbeiten ging, hat viel Rente zur Verfuegung und kommt zuweilen auf den Gedanken das ueberfluessige Geld irgendwo "festzulegen", wo es mehr Zinsen bringen soll, als unter dem Kopfkissen..

(Das trifft auf voll arbeitende Paare mit guten Einkommen ebenso zu)
So wird ein Haus gebaut, das dann nach dem die Kinder erwachsen und ausgezogen sind, viel zu gross ist.
Vermieten? Verkaufen? Leerstand des halben Hauses?
Das Finanzamt schlaegt dann allemal zu und der Aerger mit den Mietern, die heute hohe Ansprueche hart durchsetzen und den Versicherungen und den zusaetzlich verstopften Rohren, den Rennovierungskosten nach dem Auszug der Mieter, die viel Geld auffressen, was muehsam zur Seite gelegt wurde.
Da habe ich das Thema "Messi" und "Mietnomaden" oder "ethnische" Seltsamkeiten, wie das Grillen auf dem Wohnzimmerboden und das Schlaechten von Schafen in der Badewanne, dem anschliessenden "entsorgen" von Schlachtabfaellen in der Muelltonne im Sommer - nicht mal angedacht. (Haben wir schon alles erlebt, ich schreibe das garantiert nicht aus dem hohlen Bauch heraus!)
Das alles bringt seltsame Probleme, die ohne das Haus und ohne diesen Ueberschuss an Geld erst gar nicht entstanden waeren.
Vielleicht waere ein Leben nach dem "break even point", dh. nur so viel arbeiten, wie zum angenehmen Leben noetig - der bessere Weg gewesen?
"Eigentum verpflichtet" hat man frueher gesagt, heute koennte man meinen, Eigentum versklavt:
Alles muss instand gehalten werden, staendig ist irgendwas zu reparieren und zu erneuern!
Ob also diese Investitionen sinnvoll sind oder grober Unfug an der eigenen Gesundheit, mag jeder fuer sich beurteilen..

Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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