Reihenweck 71


Heute gibt es:
Tomaten-Pueree und Pizza-Fleischkaese.
(Diesen Fleischkaese kaufe ich immer in doppelter Menge, die Haelfte wird eingefroren)
Etwas Schnelles und Einfaches, prima an einem Garten-Arbeitstag!


Guten Appetit !

P fanni Pueree, 200ml Wasser kochen lassen, ein wenig Salz, etwas kalten Ketchup und etwas Chilioel zutun,
mit dem Kochloeffel das Pulver einruehren, 2 Min warten, nochmal kurz durchruehren - fertig.

***

"12 Beitraege zum Thema Bauern suchen eine Zukunft"
http://www.ardmediathek.de/tv/Bauer-sucht-Zukunft-wie-Landwirte-ums-/Thema?documentId=45544346
Dazu darf ich sagen, dass die Bauern selber an den Zustaenden schuld haben-
weil sie zu sehr EU - hoerig geworden sind, sie schauen mehr nach Subventionen aller Art
als auf eine eigene Vermarktungsstrategie zu setzen.
Der Vorschriften-Wust von den Saatgutherstellern und Giftspritzenproduzenten erstickt
jede Art von Eigeninitiative bereits im Keim, dazu kommen jede Menge staatl. Vorschriften,
aus denen heftige Kosten erwachsen.
Dabei waere die regionale Vermarktung im naechsten Supermarkt bestimmt kein Problem,
denn das wird bereits in den Anfaengen getan - und das recht erfolgreich.
(Besser als in den Hoflaeden)
Die Zukunft der Bauern ist sehr gut, wenn sie richtig angepackt wird:
Milch und Butter und Kaese wird immer gekauft, auch wenn regionale Produkte teurer sind,
weil bei den "Verbrauchern" Qualitaet zaehlt.
Wenn die Preise nicht zu ueberzogen sind, sind am Markt durchaus 20% mehr mehr zu erzielen
als beim Diskounter ueblich ist.
Aber: Die Bauern schlagen preislich sehr heftig zu, wenn es um Direktvermarktung geht:
Kleine Mengen und hohe Betriebsausgaben, die sich aus Investitionen und Lohnkosten und Steuern
und Gewinnerwartungen zusammen setzen.
Heute sind die Maschinen ein hoher Preisfaktor, wobei Prestige eine nicht geringe Rolle zu spielen scheint.
(Neben dem tatsaechlichen Nutzen)
Auf den Hoefen ist viel Gammel zu sehen, statt Pflege, die eine totale Neuanschaffung ersparen koennte.
"Klein klein" ist zum "no go" geworden, je dicker und groesser um so wohler fuehlt sich der Bauer.
(Aus meiner Sicht sind die Landwirte selbst an ihren Umstaenden schuld, ich lebe auf dem Land
und kenne die Landwirtschaft schon von Kindesbeinen an)
Kleine Betriebe sterben zunehmend aus, weil der Nachwuchs lieber studiert und irgendwo anders arbeiten will,
als im heimischen Stall - auch hier liegt ein Versaeumnis der Bauern vor,
die ihre eigene Arbeit oder Berufung nicht genug wertschaetzen !
Und diese Wertschaetzung faengt schon bei der Sauberkeit des Hofes an -
dann an der Pflege der Geraetschaft und dem menschlichen Umgang mit den Tieren,
die Achtung vor der Kreatur und der Natur, die beide nicht aus Gewinnsucht heraus mit zuviel Chemie
behandelt werden sollten !
(Deshalb ist die Landwirtschaft so gesundheitsgefaehrdend)
Es ist wirklich nicht einzusehen, dass ein Kilo Mehl 50 Cents kostet, wo die Leute
jede Menge Geld fuer Reisen und Autos ausgeben - die Kohle ist da, man muss nur plausibel erklaeren,
dass gesunde Nahrungsmittel ihren Preis haben.
(Verbraucheraufklaerung, Selbstkontrolle statt Bevormundung der Bauern, Einbindung in den Verbraucherschutz,
denn ohne den Verbraucher braucht man keine Bauern !)
Ich sehe fuer die Zukunft eine ganz andere Agrarwirtschaft als die Industrialisierung:
Zuenftigen Bauernkaese, gute und nicht uebersalzene und mit "E-Stoffen" ueberfrachtete Wurst,
gesunde Mehle vom Erzeuger, sauberes Gemuese vom Hof - mehr braucht man eigentlich nicht mehr zu sagen!
(Die Kunden backen Brot und Broetchen zunehmend selber, weil die Baecker eher Chemiker geworden sind)
Wenn also der Nachwuchs keinen Bock hat, die Alten nicht mehr koennen, sollte eine Loesung gefunden werden,
wo die Landwirtschaft an interessierte Personen auf Rentenbasis abgetreten werden kann.
(Damit die Bauernrente fliesst, muss der Hof sowieso ueberschrieben oder abgegeben sein)
Die Kinder der Bauern werden eben sehr viel weniger erben, wenn sie nicht bereit sind den Hof zu halten.

Waere ich Landwirt (ohne dass die Eltern etwas hinterlassen, ist dieser Traum nie zu verwirklichen gewesen)
wuerde nur eine von der EU unabhaengige Vermarktung und Anbau in Frage kommen!
Klein anfangen, mit einfachem Geraet, ohne SUV und Flugreisen, ohne Protzkram -
aber mit echten Lebensmitteln, die direkt und fair angebaut werden.
Dazu gehoeren aber einige Schulungen in Sachen biologische Schaedlingsbekaempfung und Duengung,
Lebensmittelproduktion und Buchhaltung -ohne geht es nicht mehr.
Eben das sollte der baeuerliche Nachwuchs zeitig lernen, statt Geige und Algebra -
dann ist die Versorgung der Bevoelkerung mit gesunden Lebensmitteln kein Thema mehr.

Weg von den vielen Vorschrift, weg von den Subventionen,
weg von der Herrschaft der Chemiekonzerne, weg von der EU.

Bis jetzt ist es so, dass teure Lebensmittel nicht unbedingt besser sind als billige!
Die Verifikation der Wertigkeiten ist kaum noch moeglich, das erlebe ich bei jedem Einkauf:
Es gibt nur wenige Qualitaetsstufen beim Fleisch und ob Kaese noch Kaese ist, bleibt der Phantasie mehr
ueberlassen als dem Gaumen..

***

Frueher bekamen wir vom Lehrer gesagt, wenn wir mit irgendeiner "schicken" Kopfbedeckung
in die Schule kamen:
"Habt ihr Laeuse?" oder "willst du dein Maeusenest warm halten?"
Selbstredend wurde die Kopfbedeckung abgenommen, sonst waere Eckestehen gewesen..
..heute ist das Kopftuch angesagt, selbst im Klassenzimmer!
(Eigentlich gilt die Kopfbedeckung in geschlossenen Raeumen und im Haus als unschicklich -
wenn Fremde das tun, ist wohl alles erlaubt..)

***

Zu allem Ueberdruss kommt das Lied im Radio: "ha ha ha hatschi alef omar, ha ha ha hatschi alef omar"
so oft und in voller Auspraegung und Begeisterung, dass mir ganz schlecht wird.
Ich halte es lieber mit dem Lied von T om As tor: Flieg kleiner Adler flieg in die Freiheit.
(Darin wird auch der Rat gegeben, dass dieser "kleine Adler" sich auch mal wehren muss -
genau das wird am naechsten Sonntag passieren, wenn die Bu ndestagswahlen sind)

***

Heute gibt es wieder einmal eines meiner einfachen Essen fuer gut 3 Personen:
Nudelsalat in der zigsten Ausfuehrung!
Ich nehme 200 - 250gr Nudeln, 3 Eier, ein Glas (250ml) fertige Grillsauce "Cocktail",
2 Dosen Thunfisch in Sonnenblumenoel.
Weitere Zutaten sind frei waehlbar- ich habe noch ein Glas Schwarzwurzeln im Regal, das bald ablaeuft-
also den Inhalt abtropfen lassen, die Abschnitte kuerzer schneiden und alles nur eine halbe Stunde vor dem Verzehr
zubereiten, sonst saugen die Nudeln zu viel Sauce auf.
(Von der Flasche Cocktailsauce nehme ich gut die Haelfte- der Rest geht in den Kuehlschrank, irgendwann
die Woche wird gegrillt)
Wir haben noch genug frische Petersilie - also hinein damit und auch zur Dekoration.



Guten Appetit!

Bei der weiteren Ausschmueckung eines solchen Salates sind kaum Grenzen gesetzt -
jeder macht es so, wie er oder sie mag - mal mit Fisch, mal mit Fleischresten (Braten, Grillstuecke, Wurst)
eben was gerade im Kuehlschrank oder Vorratsschrank "weg muss".
Weggeworfen wird bei uns nichts - ehrlich!
Wer hat es erfunden?
Die Alternativen?
Die Biodiversifikatoren?
Die Direktvermarkter?
Die "Tafel" oder gar die Schweizer?

***

"Mein Koffer fuer meine letzte Reise" anlaesslich des 20jaehrigen Jubilaeums der Notfallseelsorge Limburg-Weilburg,
ist ein durchaus interessantes Ding, wo 30 Freiwillige mitgemacht und einen solchen Koffer zusammengestellt haben;
somit ein ganzes Stueck ihrer Persoenlichkeit preis gaben.
" Der Tod befreie von irdischen Dingen, gehoert er gleichsam zum Leben dazu.."
Die Blumigkeit pastoraler Phantasie kennt kaum Grenzen ;)
" Der Koffer fuer die letzte Reise auch ein kulturelles Phaenomen,
als seine Grossmutter schon recht frueh den kompletten Ablauf ihrer Beerdigung geplant hatte,
wird im Rahmen der Ausstellung deutlich,
dass dieser in der heutigen Zeit einer "Reise" gleichgesetzt wird."
Naja, da ist ein Politiker beim Besuch dieser Ausstellung ins Prosa-Eck gesprungen und ueber jedes Ziel hinaus..
In Wirklichkeit interessiert ein solcher Koffer eher die Schatzsucher aus dem Verwandtenkreis ;)
der Rest fliegt geschwind in den Muell.
(Schaut euch -liebe Leserinnen und Leser- einmal genau an, was mit den Fotoalben passiert,
die von den Verstorbenen hinterlassen wurden...)

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Kartuschen - Thema: Flugwahnsinn

In einem Fernsehbeitrag kam die Steigerungsrate des Flugverkehrs
zur Sprache, wo jedes Jahr 5% Steigerung des weltweiten Flugverkehrs erwartet werden:
schon jetzt sind jeden Tag eine Million Menschen in der Luft - in 20 Jahren werden sich
sich diese Zahlen verdoppelt haben !

Dabei geht es nicht mal nur um den Laerm, sondern auch um die gefaehrlichen Winde,
die durch die immer fetter werdenden Fluggeraete entstehen,
die das ganze Klima in Schieflage bringen:
Kilometerweit Abstand ist noetig, sonst geraet das nachfolgende Flugzeug ins Trudeln,
so arg sind die Stroemungen !

Wenn ich bedenke, dass nicht einmal Katalysatoren oder Schalldaempfer in diesen
fliegenden Oeloefen mit Turboantrieb verbaut sind, straeubt sich die Gerechtigkeit in mir:
Wieso muessen andere Motor-Fahrzeuge diese Dinge unbedingt verbaut haben, wo oben
die "Freiheit wohl grenzenlos" ist und in den "Pfuetzen Benzin schwimmen" DARF?
Diese gigantische Zahl an taeglichen Fluegen schaut auf der Grafik aus wie
ein Armeisenhaufen und das veraendert selbstverstaendlich in allererster Linie
genannt, unser Klima, das von allen Umweltschuetzern heute so beschworen wird.
Seltsam, dass das Thema Fliegen nie zur Sprache kommt!
Hier sehe ich eine schlimme Verlogenheit und Volksverdummung.

Ein Transatlantikflug frisst schon mal hundertausende Liter Kerosin..
..und wenn es einem alten Spacken von Passagier gesundheitliche Probleme bringt,
muss die Maschine notlanden und dabei Sprit ablassen, weil Landungen mit weniger Gewicht erfolgen muessen,
sonst zerbricht das Fahrwerk des Flugzeuges, das dafuer nicht ausgelegt ist..
..der Trend ist heute, dass Greise unbedingt Weltreisen machen muessen, z.B. nach Asien
um ihr sexuelles Muetchen zu kuehlen.
Flugmangos braucht auch kein Mensch, weder Rennwagen noch Pferde oder militaerisches Geraet
muessen um die Welt geflogen werden, wenn jeder mit seinem Arsch daheim bleibt, wird
das Weltklima und der Weltfrieden und die Zufriedenheit wieder besser - wetten?

Wir muessen auch nicht jeden Asien-Billig-Kram kaufen - zudem dieser ueberfluessige
kurzlebige Mist auch mit dem Schiff verschickt werden koennte..

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_82655348/airbus-muss-wegen-verdaechtigem-geruch-umkehren.html
Obiges Beispiel ist typisch: "Rauchentwicklung, Flugzeug muss umkehren".
(Kein Wort davon, dass tausende von Litern Mineraloel "abgelassen" werden mussten!)

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Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat ! Lektuere







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Der Schluss - Akkord - Das Mais Sakrileg.


Die Ueberschwemmungen in den Orten werden immer mehr, die von Feldern umgeben sind.

Wo Sandboeden sind, ist Mais besser geeignet, die die Struktur der Blaetter den Regen direkt auf die Pfahlwurzeln leitet und hier bei uns, wo ueberwiegend Lehmboeden vorherrschen, fuehrt das zu Ausschwemmungen von Erdreich, das sich dann sturzbachartig ueber die Wege bis zu den Haeusern kommt. Hohe Schaeden sind zu beklagen und das schon seit Jahren..

Die pflichtversicherten Hausbesitzer (Brand- und Schadensversicherung oder Elementarschadensanteil darin) werden hoehergestuft oder aus diesem Passus heraus geworfen, wenn sich ein solcher Ueberschwemmungsschaden wiederholt.
Die Bauern werden nicht zu Kasse gebeten, zumindest von der Gemeinde oder vom Land nicht und auch von obiger Pflichtversicherung nicht, solange niemand gegen die Verursacher der Ueberschwemmungen klagt. Hier werden Gutachten noetig und eine Sammelklage der Betroffenen.
Das Geld fuer einen solchen langen Rechtsstreit wird kaum jemand haben..
..und so sind die Haus- und Grundstuecksbesitzer alleine gelassen und stehen buchstaeblich im Schlamm und Geroell.

Nun muss ich zum Maisanbau noch etwas loswerden:
Bei uns in Hessen wird der meiste Mais zur Gas- oder Stromerzeugung angebaut, nicht fuer die Nahrung von Mensch und Tier !

Das halte ich fuer ein schlimmes Vergehen, fuer ein Sakrileg und Totalversagen der Aufsicht und Politik.

(Es faellt so viel Guelle und Faekalien ueberall an, dass man diese Dinge endlich als Wertstoffe begreifen und in Gas und Strom umwandeln koennte. Wertvolle Ackerflaechen mit Mais und aehnl. Fruechten anzubauen und so den Boden auszulaugen, anschliessend wieder mit grossen Mengen Duenger und Guelle zuzupflastern, halte ich fuer einen gefaehrlichen Unsinn, der unser Grundwasser verdreckt.

Frueher wurden Brunnenvergifter hart bestraft, heute bekommen sie Subventionen !

Ich finde, dass hier ein dringender Handlungsbedarf besteht.








Kartuschen - Thema: Rechner muessen immer schneller werden !

Seit vielen Jahren muessen die Rechner (PC, heute Tablet) immer schneller werden, um im Web zurande zu kommen.

Wo liegt die Ursache dieser Entwicklung?

Als ein User der ersten Stunden kann ich sagen, dass die Betriebssystem zuerst nur Browser bekamen, die "textbasiert" waren, dh. keine Bilder anzeigen konnten.
Dann kam das "OS", das Betriebssystem (Mittler zwischen Hard- und Software) nicht mehr klar mit den Anforderungen, weshalb immer wieder neue Betriebssysteme noetig waren - mit neuen Browsern, die eigentlich laengst schon den Status von Betriebssystemen haben, weil sie so maechtig und dick geworden sind:
Hier fliessen die unterschiedlichsten Formate an Bildern und Film-Standards und Textformate und Scripts zusammen, hier sind pdf Formate und Mime und MP3/MP4 Regeln und einige andere seltsame Sachen eingebaut, um dies oder das ueberhaupt anzeigen zu koennen..

So wird der Browser schwer wie das Betriebssystem selbst, das wiederum noch mehr aufgeblasen werden muss, um die ganzen Schnittstellen aufzufangen und weiterzuleiten an das End-Programm, das ueberhaupt in der Lage ist, Filme oder Musik spielen zu koennen..

Freilich haben pdf und Anti-Viren-Programme und Optimierungstools, Bildsoftware und Browserhersteller und andere Lizenzen die "Berechtigung" durch den User ueber sein Betriebssystem "nach Hause telefonieren" zu duerfen ..

Nicht nur diese Umstaende, dass "Multitasking", wie z.b. Musik hoeren und gleichzeitig zu surfen ordentlich viele Resourcen verbrauchen, sie verbrauchen somit auch mehr Strom - weil die Prozessoren oder "Hardware" immer leistungsfaehiger werden musste..

Ich sehe die Crux am allerehesten da, wo die Homepages der Anbieter mit immer und immer mehr Werbung ueberfrachtet werden, noch mehr und mehr Juckel-Videos, die am Rand oder unten mitlaufen - ungefragt, ungewollt erregen sie die Aufmerksamkeit der Nutzer und genau das ist es, was die Werbung will: Aufmerksamkeit.

Seltsame Prostata- und Potenzmittel, Schlankheitskapseln, etwas gegen Tropenkrankheiten, Reiseveranstalter, Autowerbung, Suessigkeiten, Getraenke, Psycho-Fritzen und wer weiss was sonst noch alles unsere Augen taeglich kontaminiert mit einem unsaeglichen Wust an Mist..

Das macht den schnellsten Rechner langsam und den besten Browser schlapp, weil dieser auch noch Daten sammeln muss und alles und noch viel mehr oder weniger heimlich - speichert. Selbstverstaendlich nur aus "statistischen Gruenden", die wollen nichts boeses tun: Wie ein Hund, der nicht beisst, der will nur spielen..

Nein, hier ist viel Kohle im Spiel, es geht immer nur ums Geld - und Adressen und Surfverhalten und Kundendaten bringen Geld - es gibt wohl kaum Firmen, die das nicht kaufen wollen ..

..und der doofe Kunde? Na, der kauft eben einen schnelleren Rechner mit einem neuen Betriebssystem, das auch noch bezahlt werden will- denn das alte Betriebssystem kommt weder mit dem neuen Browser noch mit der neuen Hardware klar ;) klar?

Inzwischen ist es schon eine Wissenschaft, den Browser sauber halten (damit dieser nicht lahm und lahmer wird) oder den Gefahren im Web aus dem Weg gehen zu wollen, was mir eine gesonderte Seite wert ist: System

Internet-Nutzer am Wickel der Werbung ! Lektuere







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Kartuschen - Thema: Lebensfreuden

Mit diesen "Lebensfreuden" ist es ein schleichender Prozess, der ins "aus" fuehren kann, wenn man nicht aufpasst.
Von der Erwartungshaltung der Eltern bis zur -meist materiellen- eigenen Erwartungshaltung und der dann bald folgenden Liebschaft, an die man bestimmte Erwartungen hat, auf der beruflichen Huehnerleiter, die meisten kurz aber beschissen erscheint bis ins Rentenalter sind viele kleine Selbsttaeuschungen eingebaut.

So wie ein vergessener Tannenbaum am Strassenrand im Januar, so ging auch die Tanzstunde vorbei, die Ausbildung(en), der berufliche Werdegang.

Die Zeit mit den Kindern verging schnell, die lange Zeit des Alters, das zum Glueck noch gemeinsam ist, laesst so manches Ding rekapitulieren, wie man so schoen in gebildeten Kreisen zu sagen pflegt.

So manche Erkenntnis kommt erst spaet, wie auch die verbale Schlagfertigkeit.

Die Lebensfreuden jedoch kann ich leicht auf einen Punkt bringen:
Es waren eigentlich nicht die Urkunden, Ernennungen - sondern mehr die kleinen Sachen, das kleine Transistorradio zur Konfirmation, das erste eigene Fahrrad, die Stunden auf der Schaukel und die mit dem Brennglas.
Lebenserfahrung waere eher das Wort fuer die schulische Zeit, die aeusserst schleppend war, Lebensfreuden sind etwas anderes gewesen, etwas ganz natuerliches, einfaches, aber fundamentales Ding, das dauerhaft im Oberstuebchen blieb.

Was geformt hat, war nicht der Katechismus, nicht die gebildeten Leute, sondern die Naehe zur Natur, die mir eigentlich immer blieb- selbst in Zeiten, als dieser Kontakt durch die technische Art der Arbeit und die vielen Stunden im Auto recht abstrakt wurde.

Kaum war ich ausserhalb der Metropole im Wald, auf halber Stecke nach Hause in den Hintertaunus war mir wohler.
Die kuerzere Zeit, in der ich in Frankfurt wohnte, war grausam, die Stadt empfand ich als Outpost, als einen Strafvollzug, der auch noch freiwillig angetreten worden war !
Stumpfe Menschen, triste Haeuser, triste Stimmung, tristes Leben, das Wohnen- wie im Huehnerstall so eng war auch das Gewerk geregelt.
Wie oft sucht man im Leben nach dem, was Freude macht und so war auch ich gefangen vom der Sehnsucht nach mehr Geld, mit dem man sich alle Wuensche erfuellen koennte- haette man es denn endlich in Haenden ! Kaum in Haenden, war es auch schon wieder weg..

Die Lebensfreude war eindeutig eher beim Beobachten der eigenen Kinder zu sehen, wie sie sich am liebsten mit Sand, Erde und Wasser vergnuegten - statt mit teurem Spielzeug, das gehaeuft im Kinderzimmer war.

Die ganze Fadenscheinigkeit eines "Aufstiegs" wurde mir recht frueh bewusst, wir bekamen die Kinder zeitig in unserem Leben.

Ohne Geld geht es nicht, aber Geld kann man nicht zur Verwirklichung von Lebensfreude verwenden, wenn man vom kurzen Strohfeuer des Erwerbs von Konsumguetern bis zur Selbstverstaendlichkeit des Besitzes und zu dessen baldigen schalen Geschmack den "nachhaltigen" Wert der Dinge betrachtet.

Objektiv beleuchtet ist Zufriedenheit der Schluessel zur Lebensfreude, "Glueck" ist, wenn man diese Erkenntnis nicht nur gewonnen, sondern tatsaechlich konkret umzusetzen bereit war - was ein schwieriger Schritt gegen alles ist, was uns rundherum umgibt !

Wer erst einmal innerlich frei geworden ist, kann ueber das Gehacke und Gezaenke und Gerenne nur noch lachen:

Es kann ein armer Mensch, der gerade das Noetigste hat, mehr an Lebensfreude haben, wenn er im Park die bunt fallenden Blaetter beobachtet und den Voegeln zuschaut, die Menschen beobachtet - als jener Bankmensch im Mass-Anzug, der wie ein aufgescheuchtes Huhn in "Zeitnot" herum rennt und noch schnell "dies und das" zu erledigen..

Lebensfreuden ergeben sich auch zufaellig, wenn man unterwegs mit irgendwelchen wildfremden Leuten am Zaun ins Gespraech kommt und viele Gemeinsamkeiten oder aehnlich gelagerte Erlebnisse tratscht - ohne Eile, mit Aufmerksamkeit zuhoeren lernen ist ein weiterer Punkt anderen Leuten Kraft und Trost geben zu koennen: Wie oft erleben wir bei unseren Wanderungen, dass beide Seiten gestaerkt und bestaetigt aus solchen Gespraechen hervor gehen !

Lebensfreude ist, wenn man Kindern und Hunden zusieht, wenn sich jemand freut, dass er oder sie gegruesst wurde - viele Menschen nehmen ihre Mitmenschen kaum mehr wahr!
(Was besonders in Lebensmittelgeschaeften zu erleben ist, aber auch sonstwo, wenn niemand mehr hilfsbereit ist und lieber wegschaut)

Was ich mit Sicherheit sagen kann ist, dass ich es nie "zu etwas gebracht" habe, lege ich den Elle der wichtigen Leute an.
Was ich aber mit Sicherheit sagen kann ist, dass es mir nie langweilig war, mir nie die Lebensfreude gefehlt hat.

Deshalb versuche ich diesen Grund-Optimismus zu Papier zu bringen -vielleicht hilft es ja dem einen oder der anderen LeserIn..

Was ist der Mensch, wenn er am Ende steht?
Ist er die Summe seines Vermoegens?
Ist er die Summe seiner Erfahrungen, die durch Alzheimer in Gefahr geraten koennen, wie Geld im Tresor?
(Das trifft Bettler, Angestellte, Saenger und Professoren gleichermassen, die Lebenskuenstler und Naturfreude werden es eher ahnen als die wichtigen Leute mit ihrer dann vollkommen nutzlosen Bildung, die sich in dieser Art als Zeitverschwendung zeigte: Time out, Game over!)

Ich finde, der Mensch ist die Erinnerung bei anderen Menschen, die ein hoffentlich ueberwiegend freundliches Erinnern ist oder wird!

Ich weiss, dass ich nichts weiss, deshalb weiss ich immer noch mehr als andere Leute, die nicht wissen, dass ich auch nichts weiss ! Lektuere.. und das ist der Kern der allermeisten Sprueche, mehr ist da nicht, ob von Philosophen, Kritikern, Kirchenleuten oder anderen Spassvoegeln !







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Kartuschen - Thema: KI

In Japan hat es den Anfang genommen;
30% der Bediensten einer Versicherung sollen durch die "KI" (kuenstliche Intelligenz" ersetzt werden, raffinierten Computerprogrammen, die nach der Art von Telefon-Warteschleifen-Vermittlungen arbeiten.
(Mehr kann ein Computer nicht, nur mal so in Erinnerung gerufen)

Was ist also mit den Leuten, die dadurch "freigesetzt" worden sind?
(Die mit Sicherheit niemals die hoeheren Positionen, mit denen man richtig Geld sparen koennte - treffen wird, sondern immer nur die kleinen Angestellten, die bisher die wirkliche Arbeit gemacht haben.)

Das wird einen weltweiten Boom geben auf dieses Computerprogramm und dann auf die Arbeitsaemter.

Die Arbeitslosen werden wenig Geld haben um Konsum zu betreiben, sie werden sich wohl kaum noch ein neues Auto leisten koennen oder eine Versicherung abschliessen:

So beisst sich die Katze in den Schwanz und treibt die Steuern hoch.

So "intelligent" ist diese "KI" wohl doch nicht.

Herr schmeiss Hirn vom Himmel.

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Kartuschen - Thema: Mail an den Rundfunk

Der Rundfunk will am Sonntag eine Sondersendung ueber eine Familie machen, die mit ihren 4 Kindern Weltreisen macht - Schlittenhunderennen und wer weiss was sonst noch -
Hauptsache weit:

"Bezueglich der Sendung am Sonntag ab 11 - der spezielle Gast,
der mit seinen Kindern Weltreisen macht.
Ich finde, dass der Konkurrenzdruck in den Schulen
mit dem enormen Prestige-Gehabe ueberhand genommen hat:
Wenn die Lehrerin oder der Lehrer fragt,
klingt es deutlich an - nicht ob,
sondern wo denn der Familienurlaub gewesen ist.
Je weiter um so besser, um so hoeher ist selbst bei
den Kleinsten das Ansehen in der Gruppe.
Ob die Kinder diese weiten Reisen machen wollten oder nicht,
steht nicht zu Debatte.
Vielleicht waeren sie besser bedient gewesen,
wenn sie daheim oder in der nahen Heimat
am Bach ein Wasserrad haetten bauen koennen
oder Pferde- oder Huehner fuettern,
einen Hang hochkraxeln oder im Sand buddeln ...
(Ohne extreme Urlaubshitze und fremden Sprachen, die einsam machen)
Selbstverstaendlich rede ich wieder mal nur aus dem Bauch,
bin ja nur Vater und Opa..
..ich bin mit den Enkelchen (3) durch den Ort gezogen
und habe dies und das erklaert, etwas Geschichte, den Friedhof,
das Leben im Bach - Wiesen, Gaerten - der Hochmut im Neubauviertel,
dort wo die Akademiker wohnen - schlaegt schon von weitem entgegen:
Deren Kinder bleiben immer separat, die Spielplaetze bleiben leer..
Ich moechte nicht, dass noch mehr einer ohnehin
schon recht kranken Gesellschaft suggeriert wird,
dass weite Reisen die besseren Reisen sind.
Kein Mensch spricht vom Umweltschutz, wenn es um Flugreisen geht:
In so einen A380 gehen wie viel Liter Kerosin - na?
Ratet mal!
(380.000 Liter, die auch noch bei "kritischen Landungen"
einfach so "abgelassen" werden duerfen, -
ueber Kindergaerten, Gewaessern, Waeldern, Staedten..
Selbstverstaendlich alles ohne Schalldaempfer,
ohne Katalysator !)
Umweltschutz beginnt mit dem Nachdenken."

Ende der Mail.

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Kartuschen - Thema: Moderne Milchwirtschaft

Eine Marktsendung kam im TV - es ging um Milchpreise.
Die armen Bauern kommen mit ihren Milchanteil nicht aus, sie nagen am Hungertuch!
Zaehe Verhandlungen mit den Milchabnehmern,
den Molkereien waren zu sehen und staendig war die Rede davon,
dass sie aufhoeren muessen, weil sie mit 60 Kuehen nicht mehr konkurrenzfaehig seien -
dann kam der Laster des Viehaufkaeufers und so wurden die armen muhenden Dinger abgeholt.
Ein Bild des Grauens, wenn sie mit ihren verzuechteten,
uebergrossen Eutern sich die Laderampe hoch quaelten.
Die guten Bauern sind mit der Mistgabel hinter den Tieren her - sehr romantisch!
Das war genau das Bild, das wir hier auf dem Land von den Bauern haben -
dreckig, skrupellos und dreist, ruecksichtslos gegen die Kreatur und gegen den Kunden.
Untereinander total zerstritten und trotzdem spinnert.
Die arme Baeuerin im Fernsehen fuhr einen riesigen neuen Schweden SUV,
hatte ein teures Outfit, frisch gestylte und mehrfarbig getoente Haare
und war die ganze Zeit am jammern.
Der Vertreter der Grossmolkerei hatte einen noch hoeherpreisigen SUV
der schwaebischen Edelmarke und jammerte auf der anderen Seite
des Verhandlungstisches in der Luxusherberge.

Worueber jammerten beide Parteien?
Nun, die Uebertechnisierung, die sich beide Teile selbst eingebrockt haben:
Ueberall allerteuerste Automaten, Maschinen, Equipment vom Feinsten und Neuesten!
Hohe Investitionen allerorten in allen Ecken!
Man war stolz darf, praktisch ohne Mitarbeiter oder Menschen auszukommen,
die ja so furchtbar teuer waeren und die man sich nicht leisten koenne..
Ohne an den Zinsdienst an die Banken zu denken - wer verleiht schon zum Nulltarif? -
waren in den bewegten Bildern Horrorkredite zu erahnen.
Dann kamen die ultramodernen Riesentraktoren
mit Satellitensteuerung und doppelten Turboladern und Klimaanlage,
die man mit einem Finger lenken kann..
..jeder dieser Boliden sollte moeglichst groesser sein,
als der des Nachbar-Bauern !
(Das sehen wir auf den Wanderungen alles eindrucksvoll bestaetigt)
Wenn ein Supermarktbesitzer auf diese -baeuerliche Weise- arbeiten wuerde,
waeren die Artikel nochmal sehr viel teurer oder er ginge sehr schnell baden.
Kaufmaennisches Denken scheint den Bauern ganz abzugehen -
inzwischen ist die typische "Bauernschlaeue" eher einer Risikokultur gewichen,
die morgens am PC mit Boersenspekulationen
und Marktbeobachtungen und Subventionserwartung zugange ist -
und damit mehr "erwirtschaftet", als mit Milch und Feldfruechten.
Bauern bringen sich selbst an den Tropf der EU,
indem deren seltsame Forderungen des "globalen Marktes" erfuellt werden muessen.
Und genau da liegt die Crux - wer sich diese Subventionen einstecken will,
muss auch deren Bedingungen erfuellen - und das kostet Geld !
(Weil die seltsamsten Investitions - Vorgaben eingehalten und kontrolliert werden muessen)
Ueber solche Sachen reiben sich die Bankster die Haende !

Die Bauernseite drohte den Molkereien,
notfalls wieder ueber Berlin nach Italien die Milch zu verkaufen,
wenn sie nicht einlenken und hoehere Preise zahlen..
..ach, in Italien zahlt man wohl mehr
und das trotz des Zwischenwirtes in der Hauptstadt- sehr seltsam.
(Hier stinkt es nach Subventionspolitik)

Zwischen EU und Banken, Maschinenindustrie und Abnehmern eingeklemmt,
reagieren die Landwirte hysterisch und fahren zu Protestzuegen in die Staedte.
(Alle huebsch in ihren bequemen Sesseln des Supertraktors -
niemand laeuft mehr von diesen Leuten - genau wie daheim!)
In dieser Zeit, die die lange Reise zum Ort des Protestes auf den eigenen Raedern gekostet hat,
haetten sie auch ihre angeblichen Zeitdruecke im Stall abbauen koennen..
Wen immer man von diesen Selbstaendigen hoert,
arbeitet man dort 25 Stunden am Tag,
man muss auch mal was zugeben koennen.. ;)
Um stundenlang beim Friseur zu hocken, war wohl genug Zeit..
Einige versuchen die Direktvermarktung -
mit lausigem Erfolg, wie mir scheint.
Und warum ist der Erfolg so duenn?
Das habe ich auf obigem Link versucht dazustellen.

PS:
Wir haben bei dem letzten Einkauf (Nov.2016)
30 Cents mehr bezahlt fuer ein Paeckchen Butter,
wir sind nur zu zweit und so kaufe ich die 1/2 H-Milch Paeckchen der teuersten Molkerei -
es geht den meisten Kunden NICHT um ein paar Cents, wenn die Tiere vernuenftig gehalten
und alles in unserem Land unter menschlichen Bedinungen erzeugt wuerde..
Die angebliche Kostenfalle der Bauern haben diese selbst verschuldet !
Was fehlt, ist die Einsicht, dass die Arbeitskraft Mensch billiger ist,
dass die Natur einzig ist und erhalten werden muss
und Direktvermarktung kundenfreundlich sein sollte.
Mit Horrorpreisen kann man niemanden anlocken!
(Zumal die Anbau- und Haltungsbedingungen schon lange nicht mehr natuerlich sind,
also die Angebote der daraus erzeugten Lebensmittel nahezu gleich sind)
Ich rate bei ALLEN Lebensmitteln zur Blindverkostung,
dagegen unterwegs zu den Vermarktern die Augen um so mehr aufzumachen,
dann wird schnell klar,
warum deren Preisvorstellung oder Gewinnerwartungen so hoch sein muessen!
Landwirtschaftliche Subventionen gehoeren abgeschafft, genau wie die EU,
dann wird sich alles ganz schnell regeln -
desgleichen muss man nachschauen, ob die Abschreibungs-
und Absetzmoeglichkeiten ueberdrehter Technisierung und Protz
von der Steuer so weiter gehen koennen..




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