plaetzchenwolf - Riedelbach Schloss Neuweilnau Wanderung
Landfotografie



Von Riedelbach zu Schloss Neuweilnau, Burg Altweilnau an der B275


Auch diese Wanderung harrt noch ihrer Ausführung !

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Der Schriftsteller, Demokrat und Leiter der landgraeflichen Regierung,
Isaak von Sinclair, beschrieb die (Bad) Homburger Verhaeltnisse 1793 so:
"Homburg ist immer der Ort, der einzig in seiner Art ist:
denn er ist vielleicht der einzige a proportion seiner Groesse,
wo so wenig Aborigines und so viele Fremdlinge aus allen Zonen sind,
die oft das Spiel des Schicksals waren und alle sehr heterogen und oft originell sind.
Das Schoense dabei ist, dass das Staatsband, das sie zusammenhaelt,
so lax ist, dass sie sich nicht aneinander abschleifen;
jeder duenkt sich sein eigener Herr und behaelt seine Ecken und Eigenheiten bei!"



Das Wandern geht weiter





*** Nachgetragen ***

Von den Japanern sollen wir das Blätterbad im Wald, von den Skandinaviern das "Hygge-Philosophieren" lernen, mit bunt bestrichenen Zimmerdecken als belebendes Element in der Wohnung. Man soll sein Brot wieder selber backen - haben diese Schreiberlinge von uns abgeschaut? Diese Dinge sind bei uns seit vielen Jahren Standard, da denkt sich niemand mehr was bei..

Die Werbebranche wird nicht müde, uns irgend einen Kram aufzuoptrieren, nur damit der Ramsch noch zeitig vor Weihnachten (2020) gekauft wird.

Normalerweise werfe ich diese Hefe, Broschüren, Werbung und Kataloge, bunte Beilagenzeitungen etc. sofort weg, aber manchmal landet es z.T. doch im "Teezimmer", wo wir unsere ruhige Zeit im Ruhestand verleben. Mit Ohrenbackensesseln und Fußschemel, Tee und Gebäck, Kerzen und anderen Lichtern, nach Laune mit einer über 600 LP umfassenden 45j. Stereoanlage, die vier großvolumige Boxen hat, mit je 3 Lautsprechern. So klingt es wie im Konzertsaal - wie lange haben wir nun schon keine Radio- und Fernsehprogramme mehr konsumiert! (Der abendliche Pay-TV-Film rundet den Tag ab) Weiterhin ist viel Lesen und Webstöbern dabei, - Langeweile oder schlechte Laune haben wir nie. Für diese Erkenntnisse braucht man keine Skandinavier und keine Japaner, das wissen wir schon lange und kauen unsere Spekulatius - Plätzchen schon im Oktober.

Am Vortag zum Totensonntag lese ich, daß "wir uns vom Nikolaus verabschieden können, wegen Corona". Aha, das hat doch die Ostzone damals auch so gemacht - oder täuscht mich die Erinnerung an die "Jahresendfigur mit Flügeln?" Das Narrenschiff ist noch in voller Fahrt, dem Irrwitz schlägt keine Stunde und jeden Tag wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben!





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Filmempfehlung Chef, eine Soap



Erzaehlt wird die Story eines Chefkochs, dem viele in die Suppe spucken, bis er die Nase voll hat von der Bevormundung und .. von Social Networks, wo er zufaellig hinein geraet - zu viel will ich nicht verraten, nur soviel:
Eine wunderbare Geschichte, die man sich auch mit Kindern anschauen kann, auch wenn "boese" Ausdruecke verwendet werden. Aber so ist eben das Leben, es gibt nicht nur Klosterschueler !
Es ist einiges ueber die Essenszubereitung in Lokalen zu sehen, viel von Verhaltensmustern und vom Leben hinter den Kuechentueren der Lokale, von Restaurant-Kritikern etc. gesehen haben wir den Film auf P rime.

Besonders beeindruckt hat uns die Auswirkungen der sogenannten "social" Networks, wo sehr unsoziale, ja richtige verbale Giftschleudern und menschliche Wracks ihre Bestimmung gefunden haben, die mit allen moeglichen Tricks gegen die Schienbeine treten. Dabei wird geholzt, dass die ganze Suppe verdorben wird - bei F ratzebuch sind schon 16,8% weniger User eingetragen und dieser Abwaertstrend wird steil weiter gehen, weil nicht aktiv von Seiten der Betreiber (es gibt eine ganze Menge dieser Social Networks) dagegen gegangen wird. Statt dessen wollen diese Herrschaften lieber Werbeflaeche verkaufen als den Menschen Unterhaltung bieten. Ein gutes Beispiel des menschlichen Hauen und Stechens verbaler Art ist das weiterleiten von Kommentaren - teils werden kopierte nichtoeffentliche Antworten oeffentlich vom Empfaenger mitsamt seinem Kommentar dazu gepostet und .. alle koennen es lesen und reagieren. Das bringt ganz schnell einen "shitstorm" und die betroffene Person ist "fertig und unten durch". Viele User gehen inzwischen zu "W hatsapp", was aber - in der Auswirkung - schnell zum "flamen" und gesellschaftl. Aechtung fuehren kann. Viele nutzen diese Plattformen um sich etwas aus dem Fenster zu lehnen, was auch ich gerne tue, andere wollen ganz einfach Geld durch Werbung verdienen - was die groessere Gruppe ist und auch der unheimliche Sinn hinter diesen Gruendungen. Milliarden Dollar werden damit verdient - manchmal mehr, als die Ruestung des Landes ausmacht. In diesem Atemzug moechte ich nur ganz kurz auf die Hackordnung in diesen Foren und Groups eingehen, die immer sogleich Typen haben, die sich hervorheben und bald alles dominieren, wie in den Vereinen (das ist einer der Gruende, weshalb wir in keinen Vereinen sind). In diesen Veranstaltungen geht es um Doppelidentitaeten, um Fake-Identitaeten, man antwortet sich zuweilen selber - manche gehen dabei so raffiniert vor, dass sie fuer jede dieser Identitaeten ein Muster notiert haben, vermutlich mit speziellen Schreibfehlern und Bildern und Kontakten, wobei freilich immer wieder neu ins Internet gewaehlt werden muss, wenn ein Identitaetswechsel gemacht wird - damit die Sache nicht auffliegt. Ich habe einige dieser Leute erwischt und die haben das nur selten zugegeben: "Es ist doch alles nur ein Spiel" - das allerdings fix zu harten Stalking - Angriffen und erbitterten Gegnerschaften fuehren kann. Warum das so ist, kann ich vielleicht am besten mit dem Trend der Menschheit zu Wettbewerb erklaeren, der nicht nur Produkte, sondern auch sportliche Leistungen bis zum Konkurrenzkampf der Gartenanlagen etc. in sich fuehrt und jede, aber auch absolut jeden Kontakt zu anderen Personen zu einem "Schwanzvergleich" werden laesst. Ob auf der Autobahn, im Betrieb, im Sportverein oder in jeder Bastelgruppe, vom Haekeln bis zum Modellschiff..

Fazit: Wer sich in die Oeffentlichkeit begibt, kommt darin zu Schaden - wenn nicht sehr, sehr vorsichtig agiert wird. Manche koennen damit umgehen und sind "Beta", wer jedoch zu "Alpha" neigt, traegt bald schlimme innere Verletzungen davon, wenn er oder sie nicht obsiegt.. und es wird immer eine oder einen geben, der staerker ist - ob selbst oder im Verbund mit anderen. (Siehe Doppelidentitaeten oder durch "Freunde", die wie Woelfe im Rudel kaempfen und auch "Baeren" erlegen koennen, weil diese eben "Einzelkaempfer" sind)

Ich wundere mich immer, wie solche Berichterstatter ihr Abi, geschweige denn das Studium geschafft haben..

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2021 Kartusche: Despotismus sucht Differenzierungsingenieure.


Du liebe Zeit, wieviele Parteien und Unterströmungen und Abspaltungen und Kombinationen
haben die Zeiten und vor allen Dingen diese Spaltungskünstler (Schismatiker) gedanklicher Schubladen akademischer Prägung
an seltsamen Sachen zustande gebracht!
Dabei denke ich auch an alle möglichen Religionen und Abspaltungen und Paralleluniversen der Gottes-Idee seit den Anfängen der Menschheit bis heute!
Und wenn wir schon bei dem Begriff "Gottes-Idee" sind, dann kann man auch gleich die der Demokratie,
des Kommunismus und die der Machtlegitimation durch den "Adel" mit ins Boot holen,
also Oligarchentum und Despotentum und Faschismus- es gibt viele Worte dafür,
wie man die Menschen um sich herum zu Leistungen und Taten bringen oder zwingen kann,
damit man selbst bequemer, mächtiger und reicher leben kann, ohne viel dafür zu tun..
..und genau da sehe ich die Triebfeder für haarkleine Unterscheidungen in Partei- und Religionslandschaft(en):
Jeder kleine Kalle-Wirsch will an den Trog, um sich und die Seinen satt fressen zu lassen.
Um dieses Ziel zu erreichen, muß man eben zum anderen Paralleluniversum Unterscheidungsmerkmale finden und etablieren, ein Trittbrett allemal.
Ich möchte hier nicht von den Gewerkschaftsführern reden, die sind hinlänglich in ähnlicher "Menschenfreundlichkeit" unterwegs, wie wohl die meisten Spendenorganisationen.

Warum ist man nicht so ehrlich und nennt diese Leute Diversifikatoren und die anderen Machtmenschen Potentaten?
Jeder ist geneigt, mit Fremdworten etwas zu erklären, was man in der eigenen Sprache genau so oder besser sagen könnte?
Wie wäre es mit:
Spaltpilze und Drachen und Machthaber und Verkünder?
Wer das als "Beleidigung" auffasst, ist eigentlich selber daran schuld, denn im Wortsinne ist das durchaus stimmig und wahr.

Wie lange hat die Römische Kirche vom "Unfehlbarkeitsdogma" gesprochen?
Wer zwingt uns nach den Buchstaben des (stets und immer willkürlichen) Gesetzes zu leben?
Was kennzeichnet Despoten?

Es fehlen in allen Bereichen "geplante Obsoleszenzen", Sollbruchstellen in den Strukturen, damit bei Fehlleistungen, Ausuferungen oder faschistoiden Mutationen ein Nothalt gegeben ist.

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Kartuschen - Thema: Claus Lichtfelde 34,


Eine Fortsetzungsgeschichte, rein fiktiv.


"Meine Damen und Herren, wir wollen keine Opposition im herkömlichen Sinne sein,
keine Flügelpartei und auch kein Koalitionspartner, wir sind angetreten,
um die Mitte der Gesellschaft neu zu sammeln"

Annas Rede ging gerade über den Nachrichtensender, für welchen Claus tätig ist.

Die Redezeit wurde exklusiv eingeräumt von der Partei,
weil innerparlamentarisch solche Dinge nicht mehr unterzubringen gewesen sind.
Sie fuhr fort:
"Wir sind keine Radikalen jedwelcher Art, sondern ganz normal Steuerzahler mit ganz normalen Gehältern,
die jeden Tag ihr Gewerk tun - unauffällig und ohne zu einer "Demo" zu gehen.
Wir akzeptieren immer wieder die wirren rigiden Gesetze, die mit heißer Nadel gestrickt
und mit so vielen Lücken versehen worden sind,
daß jeder windige Anwalt diese aushebeln kann, wenn der Klient genügend Geld hat.
Wir fordern Gerechtigkeit für alle und die muß man lesen und verstehen können.
Deshalb halten wir dirigistische Anordnungen, die nicht von allen Bürgern ganz klar verstanden
und akzeptiert werden, für sittenwidrig und wir werden dagegen vorgehen -
Gesetz für Gesetz, Anordnung für Anordnung, Verfügung für Verfügung, Edikt für Edikt
und wie die Wortschöpfungen alle sein mögen.
Wir sind keine Kinder, die man willkürlich bevormunden kann, wir beginnen uns zu wehren!"
Nach einer kurzen Pause fuhr sie fort:
"Wir wollen eine Zukunft für UNSERE Kinder und kein Aufnahmelager für die ganze Welt sein -
so groß ist unser resourcenarmes Land nicht, daß wir den Weihnachtsmann spielen können,
wir müssen an die Zukunft denken und wollen auch kein Eldorado für radikale Religionen sein,
mit deren seltsamen archaischen und frauenfeindlichen Regeln, keine neuen Machos und so weiter.
Wenn wir das geschafft haben, wird auch der neue braune Sumpf austrocknen und diejenigen,
die diesen Leuten die Steigbügelhalter sind - die ewig gestrigen Kommunisten,
die in verkappter Form überall eingesickert sind!"

Anschließend wurde dazu aufgerufen, das Webportal zu besuchen,
um sich eine klare Meinung zu allen Punkten des Parteiprogramms bilden zu können.

Für diesen Spot hat der Sender gutes Geld bekommen und war schnell in aller Munde.
Die etablierten Parteien fanden diese "Beeinflussung" einen "Skandal",
aber das ist eben genau jenes Ding, wovon die Presse lebt..
die sich auch gleich darauf gestürzt hat, um die Worte zu demontieren.
Eine Woche später hatte sich die Zahl der Parteimitglieder verdreifacht !
Die Partei dankte ihren ehemaligen Mitarbeitern, die sich derart engagiert hatten
und versprach eine Helferposition im Falle der Arbeitslosigkeit, "von der man leben kann".

Zuhause angekommen, haben die Beiden erst einmal zwei Tage geruht und sich die Pizza kommen lassen..
Rolf bekam eine Wurst - denn bei dem Wort "Pizza" kam irgendwie die Zunge ein wenig seltsam hervor.
Er schaute Oliven an wie Spinnen..

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Unterdessen brütete Claus Senior an einem Ausstiegsszenario, denn man wird ja nicht jünger und irgendwann
hat man(n) mal genug geschraubt und gearbeitet.
Er wollte diese Lösung aber nur mit Henriette gemeinsam erarbeiten und nicht über's Knie brechen,
wie man so schön sagt.
So vergingen die Tage und immer weitere Anfragen kamen an sie heran-
mal wurde ein spezieller Wagen gesucht, mal sollte ein Fahrzeug aufgearbeitet werden.

Inzwischen hat sich die Werkstatt ausschließlich um Mercedes Wagen W108, W114, W116 und W123 beworben.
Carl war dabei, sich einen Namen in dieser Selektion zu machen, denn ohne eine gewisse Selektion wird die Arbeit zuviel.
Andere Marken und Sonderfahrzeuge oder Nutzfahrzeuge hat er weiter geleitet an seine Mitbewerber.
Dieser Gedanke kam nicht von ganz ungefähr, Claus hatte zuvor einige Kontakte zu den anderen Werkstätten,
die mit Oldtimern betraut sind.
So teilte man sich den Kuchen und hatte also keine Konkurrenz mehr zu befürchten und die Auftragsmenge
wurde tatsächlich kaum geringer, weil jeder jedem neidlos entsprechende Kunden zuschob.
Das hat Claus auf dem Onlineportal deutlich gemacht und die Namen der ehemaligen Konkurrenten und deren Marken genannt.

Die Selektionsfahrzeuge, wie er seine Intention nannte,
kamen aus etlichen Ländern.
Wieder half der Logistiker mit seinen Transportverbindungen und stellte nur mehr einen Container auf den Hof, für den ein paar Tamarisken weichen mußten.
Diese Übergangslösung wurde durch die fast vollständige Überbauung durch eine Stahlkonstruktionshalle vor der Werkstatt abgelöst,
Wo die Wagen nun hübsch aufgereiht und abgedeckt wurden.
Drei Wagen übereinander, wie in einem Regal:
Die Fahrzeuge wurden auf zwei verbundene Schienen geschoben,
diese mit einem schweren Gabelstabler in die Parkposition gebracht.
Nur langsam reiften die oft stark mitgenommenen Wagen zu Schmuckstücken heran, die man so nirgendwo bekam.
Der rote Borgward Isabella TS hat schnell einen Liebhaber gefunden!
Er und seine Frau fuhren .. mit dem 450 Smart Diesel herum,
auch auf dem Oldtimertreffen - wo zuerst nur Gespött kam,
bis den Leuten die Vorzüge des Microcar klar wurden.
"Zu wichtigen Treffen und Ausfahrten kommen wir freilich mit einem unserer Glanzstücke, versprochen!"

Und so kam das auch:
Der Möbellaster fuhr im Konvoi mit den Oldtimern - ein echtes Glanzstück.
Wer sich näher dafür interessierte, dem zeigte man im Innern die Fracht:
Einen W108, 280S in stahlblau Metallic mit feinem Velourpolster..
Mit H Kennzeichen und tiptop restauriert, wie neu.
Der Wagen wurde - als typisches Highlight - per Gebotskasten
versteigert und alle waren - wie immer - sehr gespannt,
wer sich diese Beute schnappen wird.
Einige sahen Carl "schief an", weil er sich in Richtung "Youngtimer" versteift hat,
andere bewunderten seinen Mut und Entschlossenheit, "Nägel mit Köpfen zu machen"
und seinem Geschmack und Gefühl Ausdruck zu verleihen - auch wenn dadurch der Umsatz geringer werden würde.


Fortsetzung auf Seite Claus Lichtfelde 35

Claus Lichtenfelde Junior. Eine Fortsetzungsgeschichte über etliche Seiten, als Kartusche ausgeführt. Lektuere






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