plaetzchenwolf - Wanderung zur Weil und zur Lahn
Landfotografie




Lahn und Weil.


Die Tour ist gut 14km lang und hat 5 Stunden (mit Kind 6 Stunden) gedauert.
(Weil es so viel zu sehen und bestaunen gab-
sogar kleine Hoehlen in Felsen im Pflanzengarten)
Wunderschoen in der Auspraegung und nicht all zu schwer.
Gegangen am 9.August 2016.
Wir starten in Graeveneck und gehen zum Sportplatz,
von dort ueber die hohe Strasse inweg in den Wald,
dort abwaerts (Pflanzengarten) an der Foerster Horn - Huette vorbei bis hinab ins Tal
- unten in der letzten (links) Kurve geht der Wanderweg geradeaus den kl. steilen Hang hinab
zur alten Bahntrasse, die heute Radweg ist.
Dort rechts ein paar Meter, dann links ueber die Weil (Trampelpfad.)
Nach der schmalen Bruecke rechts die Aue ueber die Wiese entlang
bis dieser Pfad ueber die Weilstrasse geht.
Dort rechts den Hang hoch, bis nach ein paar Schleifen der Weg
linker Hand in der Bergflanke
fast waagrecht verlaeuft.
In weiteren Schleifen und guter Beschilderung (Symbol Dreieck).
Der Weg muendet in einem Wegestern, dort leicht und ganz kurz rechts,
dann gleich wieder links
in fast gerader Linie einen breiteren Trampelpfad weiter
auf die ersten Haeuser Weilburgs zu, die von Ferne zu sehen sind.
Wir treffen auf einen geteerten Weg und gehen diesen abwaerts zum Erbstollen.
Dieser stoesst nach ein paarhundert Metern auf die Weilstrasse und Eisenbahnstrecke.
Wenig linker Hand geht unter dem Bahndamm ein Durchlass,
den wir nehmen um dann links in den Leinpfad an der Lahn nehmen.
Nach 3 Kilometern kommt die Fussbruecke von Kirschofen nach Odersbach -
wir gehen einfach darunter hindurch bis eine weite Schleife links
um das Dorf und um den Sportplatz herum fuehrt.
Wir gehen die 1. Strasse ins Dorf, bleiben unten und gehen dann langsam aufwaerts
am alten Schulhaus vorbei bis auf die Hoehe.
Am neuen Brunnen rechts halten bis zum Ortsrand, geradeaus in die Gemarkung,
eine kleine Senke,
ein paar Weiden, eine S-Kurve bis zum Waldrand diesen guten Weg
weiter gehen bis oben hin - dort,
kurz im Wald, gehen wir rechts den Hoehenweg -wieder in der Hangflanke-
bis nach Graeveneck zurueck.



Das Wandern geht weiter









*** Nachgetragen ***

Zivilisation, Kultur, Religion

Zu diesem Thema, ein Dauerbrenner sozusagen, haette ich noch etwas nachzutragen:

Jede Religion ist auch "Lebensweise" oder "Kultur", deshalb entstehen die Probleme, die man weltweit spuert.

Patriachat oder Machotum passt nicht zur Emanzipation, Gehorsam gegen Gott nicht zur Demokratie und Toleranz nicht zum Glauben.

Wenn diese Tatsachen nicht erkannt werden, ist entweder unfriedliche Absicht im Spiel oder Dummheit.

Am Beispiel des Heiligen Sankt Jacob de Compostella wird deutlich, wie der Kampf der Kulturen in die Zeit wirken kann. Der Einfall der Mauren wurde damals von christlicher Seite zurueckgeschlagen und das bis heute unverhohlen gefeiert. Man mag das unchristlich nennen oder Verteidigung des zuvor von den Christen in gleicher Weise eingenommenen Gebietes, Fakt ist, dass zwei Kulturen immer nur Subkulturen und eine dauerhafte Trennlinie bilden. Wenn heute also "Wallfahrten" oder "Pilgertouren" dorthin unternommen werden, ist das freilich auch eine Provokation gegen die vertriebenen Mohammedaner, dessen Glaubensrichtung diese Mauren angehoerten und heute noch als deren Nachfahren anhaften. (Auch wenn alle drei "mosaiischen Religionen" den gleichen Ursprung haben)









Was gibt es Neues (Dez 2020) ?

Was macht die Pandemie Covid mit uns!

Jede Menge Erlasse, Edikte, Verfügungen, Gesetze, Anordnungen und wer weiß was sonst noch
an seltsamen Wortschöpfungen ist auf uns hernieder geprasselt.
Hohe Strafen, Verweigerer, Befürworter, Phantasten und Fanatiker, voreiliger Gehorsam und das Gegenteil davon,
jede Menge Vorschriftenmacher, die aus den "2. Reihen" zu stammen scheinen. (oder von Möchtegernkanzlerkandidaten)
Sind die Menschen im Land zu gehorsam, zu obrigkeitsgläubig oder bedürfen sie einer strengen Führung,
ähnlich der Art, wie seinerzeit die Kirchen mithilfe der Büttel oder Schultheiße
mit Gewalt und Strafen wider einfache Mitmenschen durchknüppeln ließen?
Gut, diese Zeiten sind vorbei, - was aber blieb ist die Machtgeilheit und das Duckmäusertum,
zwei Gegensätze, die einander brauchen, um existieren zu können.
Dazu gehört freilich auch der Wettbewerb, jenes Instrument des Kampfes jeder gegen jeden,
das schon ganz früh im Leben beigebracht wird.
Wie überrolle ich andere und wie gelangt man schnell an die Spitze?
Heute ist alles Wettbewerb, gerade auch im Sport, welcher nur dadurch zu leben scheint.
Die gesundheitlichen Aspekte - wie Turnvater Jahn sie vermitteln wollte -
gerieten vollends in den Hintergrund vor Klassifizierungen und Rangordnungen und Teamgeist -
das nächste schräge Phänomen, das offensichtlich zum Teil zumindest - widersprüchlich ist;
Rang und Team sind Gegensätze und sie bleiben es - auch wenn das Gegenteil gepredigt wird.
Heute zählt die Rangordung, die Stellung innerhalb eines Gefüges, das immer künstlich gemacht worden ist.
So sind die Mitmacher in Clubs und Vereinen und lernen als erstes sich unterzuordnen.
Vereine, so meine Recherche, kommen wohl aus dem Fränkischen -
zuvor gab es solches in unserem Land wohl nicht.
Heute sagt man, zwei Deutsche nichts Eiligeres zu tun hätten, als einen Verein zu gründen.
Es gibt nichts, worüber man keinen Verein setzen könnte,
keine Freizeitaktivität ohne Verein oder Sportgruppe -hierarchisch darüber die Verbände.
Überhaupt werden die Hackordnungen und Graduierungen und Ränge sehr umkämpft.
Das ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft, so wird man nicht müde zu formulieren -
und gerade diese Sache hat durch Corona und seine seltsamen Regeln einen bitterbösen, ja fundamentalen Dämpfer erhalten.

Schluß mit Oktoberfest, mit Weihnachtsmarkt, mit Sylvesterfeier, mit Osterfest und Pfingstfahrten,
mit Feiern und Jubel-Trubel-Heiterkeit, Küsschen links und Küsschen rechts, Pressebällen, Opern und Kino -
mit Massentourismus und Flugreisen, riesigen Familien- und Hochzeitsfeiern..

Wir hier sind in keinem Verein, wenn man von freiwilligen Fördermitgliedschaften absieht-
und das ist gut so- ein wenig Schadenfreude ist freilich mit dabei!
(Unterordnung ist nicht unser Ding, genau wie Menschenansammlungen aller Art)

Wie auch immer - wenn wir dieses ganze Medienszenario in ein paar Jahren betrachten, werden die Köpfe geschüttelt,
da bin ich mir sicher- wie ein Narrenschiff, das sonst nur noch im "Glauben" sein Pedant findet..








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Kartuschen - Thema: Claus Lichtfelde 35,


Eine Fortsetzungsgeschichte, rein fiktiv.


Rolf war in dieser Zeit beim Nachbar geblieben und freute sich auf die Rückkehr seiner Leute.
Nun ging das ruhige Leben weiter und keiner vermißte die Politik, nicht ein wenig!
Unterdessen war die breite Diskussion angestoßen und im Partei-Portal ging es rund, daß die Schwarte krachte.
Ehemalige oder Noch-Mitglieder anderer Parteien versuchten aufzumischen, was aber diesemal nicht gelungen ist.
Die Argumente dieser "Agenda", die nach und nach, über viele Jahre angelegt, abgearbeitet werden sollte, sind eben viel zu stichhaltig und dringlich.
Die negativen Veränderungen in der Gesellschaft sprechen Bände und wenn diese weiter ignoriert werden, gerät das Land ins Chaos oder wird einer feindlichen Übernahme einheim fallen.

Genug von diesem Mist, so Anna zu Rolf, wir sind sooo müde und müssen uns dringend regenerieren - am besten auf einem ausgedehnten Spaziergang.
Am nächsten Morgen sind sie mit einem kleinen Rucksack gewandert, direkt über die Höhe bis ins nächste Tal, um den kleinen See herum, haben an der Pommesbude gefuttert (rot weiß) und Rolf "nahm" mit guten Zureden eine Bratwurst (ohne Senf und ohne Kunstbrötchen)
Der Hund ging freilich alleine, die kurze Stadtleine lose umgehängt, schnuffelt hier und mal da, trottete in einer unglaublichen Ruhe mit den Beiden.
Die Vögel sangen, die Luft lau und duftig, auf der Wiese am Waldrand ein Reh mit seinem Kitz, das kurz aufschaute - Rolf interessierte sich nicht dafür und blieb immer auf den Wegen. Ab und an blieb er stehen und "pointete", d.h. er winkelte eine Vorderpfote an und drehte den Kopf Richtung Wild und ging fast geräuschlos weiter hinter den Wanderern her, mal vorweg, wie eben die Geruchseindrücke kamen.
Claus schnitze sich aus Haselnuß Wanderstöcke, die daheim mit Waffenöl imprägniert wurden.
Mit Muster verziert und Schlaufen versehen - jedes Stück ein Unikat, ohne Metallspitze und deshalb leiser im Gebrauch.
(Er hat die Stöcke ein paar Zentimeter länger gehalten, dann laufen die sich in zig Jahren noch nicht so ab, daß sie ersetzt werden müssten)
So kamen sie zuweilen durch kleine Orte und ab und an auch mit älteren Leuten ins Gespräch, die gerade auf dem Grundstück arbeiteten.
Wer -unbekannter Weise- mit den Leuten spricht, dem entgegnen sie vorurteilsfrei und reden sich manches von der Seele, was sie selbst Angehörigen nicht immer zu sagen bereit gewesen wären. So zum Beispiel auch die gesellschaftlichen Veränderungen, angstvoll thematisiert oder gesundheitliche Aspekte.. eben auch aktuelle politische Themen, was den Gesprächspartnern gerade unter den Nägeln brennt.

Unsere beiden haben sich später Notizen gemacht und der Parteispitze überspielt,
damit die Lage vor Ort nochmal deutlicher wird - es wird längst als "5 nach 12" empfunden, was sich gerade abspielt und als gegen die Bevölkerung gerichtet angesehen wird..
Wir wollen kein Kaiserreich und auch keine DDR mehr haben, so war der Tenor, wenn man unterwegs mit den Einwohnern sprach.
Seltsam, so meinte Anna, daß man mit den Zugezogenen niemals ins Gespräch kommt!
Man könnte an den alten Zukunftsfilm denken, wo die Aliens aus den Kohlköpfen wuchsen und quasi Replikate der Einwohner herstellten..
na ja, sagte Claus, so schlimm wird es hoffentlich nicht und lachte.
Rolf knurrte dumpf und das bedeutete Unheil oder Besuch, das oft genug gleichbedeutend war.
Und schon klingelte es.
Anna schaute lieber erst einmal durch den Türspion und sah einen unbekannten Mann am Hauseingang,
der sich nach allen Ecken umschaute.
Sie öffnete nicht und verhielt sich still.
Zu Rolf machte sie ein psst, still und er hörte mit dem leisen Knurren auf.
Dann war der Mann wieder weg und sie meinte:
Es wird der Klapperstorch gewesen sein, denn mir wird so komisch im Bauch herum
und schon war sie in der Toilette.
Man war schon fast "in guter Hoffnung", wie man das nennt.
Was lange dauert, wird hoffentlich gut!

Nach einigen Wochen ging sie zum Arzt, aber er konnte ihr keine Hoffnung machen.
Enttäuscht wandte sie sich wieder ihrer Arbeit zu.
Bald kam ein Schreiben von der Bank, daß man das Haus hätte besichtigen wollen, aber es habe niemand geöffnet.
Auf Nachfrage hin bestätigte der Immobilienbeauftragte,
dass die Partei alle diese Häuse zum Verkauf angeboten habe.
Am nächsten Tag sind beide zur Bank gefahren und haben den Grundbucheintrag vorgelegt.
Man schüttelte nur den Kopf und entschuldigte sich:
"Was im Augenblick politisch passiert, ist schon abenteuerlich und hat nichts mehr mit dem Land nach dem Krieg zu tun-
die Wiedervereinigung hat alles ins Rutschen gebracht und seitdem haben wir keinen Halt mehr finden können."

Weitere zwei Wochen passierte nicht viel, dann wurde Annas Bauch ein wenig rund.
Langsam, aber sicher wuchs das Kind heran und sollte "Sara" heißen.
Rolf hat die Veränderung sehr wohl gespürt.
Instinkte sind machmal wie besseres Denken, weil sie nicht von so vielen Wenns und Abers kontaminiert werden.
Durch die viele Kritik, die man allerorten hat und hält, ist die einfache Sache immer mehr in den Hintergrund gekommen.

Der Nachbar hat ihr auf den Kopf zugesagt:
"Passen sie auf mit der Gartenarbeit, das ist nicht gut für sie!"
Wieso, das tue ich doch immer!
"Sie wissen schon, in diesen Umständen ist schnell was passiert"
Hat Claus etwas gesagt?
Nein, das spürt man, wir haben selbst Kinder groß gezogen,
ein paar zuviel, das hat meine Frau vermutlich früher gehen lassen.
Sie war einfach ausgelaugt und müde.
Gut, sagte sie, ich passe auf und lasse es langsamer angehen mit den ganzen Arbeiten.


Fortsetzung auf Seite Claus Lichtfelde 36

Claus Lichtenfelde Junior. Eine Fortsetzungsgeschichte über etliche Seiten, als Kartusche ausgeführt. Lektuere






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