plaetzchenwolf - Wanderung an der Dill, von der Quelle zur Muendung
Landfotografie



Die Dill von der Muendung bis zur Quelle


Die Idee:

Bei Dahlheim bei Wetzlar muendet die Dill in die Lahn.
Parkplatz von der Altenbergerstr. zum Bodenfeld. TC Wetzlar.
Kleinaltenstaedten als Etappe?
Zwischen Berghausen und Werdorf hindurch, zwischen Ehringshausen und Daubhausen hindurch - Etappe?
Durch Katzenfurt und Edingen, zwischen Autobahn und Sinn hindurch bis Herborn. Etappe?
Durch den Ort Burg, Niederscheld, hier aufpassen,
die Dill geht direkt bei der B277,
der Meerbach und Luetzelbach gehen dort in die Dill. Eine Etappe?
Zwischen A45 und Haiger hindurch, an der L3044 und Dill entlang,
dann aber der L3442 nach an div. Unternehmen entlang
(Waffelbaecker, Bremsenhersteller), nach Fellerdilln - eine Etappe?
Rechter Hand an dem Ort Dillbrecht vorbei, noch immer an der L3442 entlang nach Offdilln,
ausserhalb des Ortes an einer Abzweigung verlassen wir diesen Strassen-Bezug
in der Ortung und gehen Richtung Norden,
am Wald und Dill entlang, wo nach einer langen Linksschleife die Dill nahe der Landesgrenze
Nordrhein-Westfalen / Hessen entspringt.

Die Etappen wurden genau ausgelotet und so bequem wie moeglich als Tagestouren
-hin 2 Std und zurueck 2 Std- gemacht,
in der Art der Kerkerbach-Kallenbach-Strecke.

(Die Strecke von der Lahnmuendung bis Hermannstein war uns etappenweise laengst bekannt,
dort sind wir mit dem Hund schon oefter zugange gewesen, auch von dort bis zu den Giessener Seen,
weil unsere Autoinspektion in Hermannstein gemacht wird
und die dauert heute bekanntlich ziemlich lange..
..so sind wir nach allen Richtungen abmarschiert, um die Zeit zu ueberbruecken.
Selbstredend waren auch einige Altstadt-Bummel dabei, das bietet sich gut an. Heute, 2019 jedoch nicht mehr, die Fremdheit und Leere macht keinen Spaß mehr.)

***

Die konkrete 1. Tour:

Im Rahmen einer Auto-Inspektion hatten wir viele Stunden Zeit
und so ging die erste Tour
nicht von der Muendung in die Lahn aus,
(Stadion Wetzlar, diese Ecke ist uns schon zigmal unter die Fuesse gekommen)
sondern vom Autohaus Ni ls und K raft in Hermannstein,
jenseits der Hermannsteinerstrasse rechts unter dem Knoten der B277 hindurch,
immer gegen die Fliessrichtung des Fluesschens..

Donnerstag, den 02.02.2017 ca 08.45 Uhr Start.
Wir kamen bis Werdorf
und sind dann ein paar Strassen
oberhalb der Hauptstrasse Asslars wieder zurueck gegangen.
5 Stunden waren wir dafuer unterwegs - bei ca 5 - 7 Grad Celsius.
Hin nach Werdorf 3 Stunden, exklusiv der Pause, dann 2 Stunden zurueck.
Dennoch ging es gut und wird als angenehme Saison-Start in Erinnerung bleiben.



***

2. Tour:

Der naechste Wanderabschnitt dieser Dill-Tour wird bei Werdorf beginnen,
ueber Ehringshausen, Dillheim und Katzenfurt
bis nach Edingen gehen, kurz vor Sinn.

..wir legen uns dabei nicht fest, sondern gehen so weit,
bis 2-3 Stunden voll sind, dann geht es wieder zurueck zum Auto.

Gegangen am 14.8.2017 an meinem Geburtstag - den ich seit Jahren nur noch auf diese Weise feiere,
von 09.50 bis 16.40 Uhr, Anspruch: Lang und holprig..
eine 3/4 Std. kuerzer waere gesuender gewesen,
es war zum Schluss doch recht heiss und schwuel.
Auch hier ist eine Karte noetig,
weil durch die Fluss-Schleifen mancher Weg zur Sackgasse wird,
wenn falsch abgebogen wird.

Wir gingen bis nach Sinn -
Edingen bis zur Bruecke ueber die Dill und in einer Schleife wieder zurueck.

Uns faellt immer wieder auf, wie in den Liedern so sehnsuchtsvoll gesungen wird,
unterwegs schaut man uns verwundert und neidisch nach, wenn unsere Wandertouren
gegangen werden - gute Laune ist kein Zufall, die muss man sich ein wenig verdienen:
Wir haben vor langer Zeit den "Urlaub" an den Nagel gehaengt und wandern nur noch ..



***

Die 3. Tour:
Von Edingen bis Herborn

Die Tour ist gegangen am 22.9.2017 von 10.00 Uhr bis 15.40 Anspruch:
Leichter, aber schoen!

Wir haben beim Dorfgemeinschaftshaus (auf der Hoehe) geparkt, dort geht
davor haben die Goetter eine lange Lichtung (sumpfig) eingebaut,
die man zuvor bergan ueberwinden muss.
Dann gingen wir dem roten 1er Hessenweg entlang.



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Die 4. Tour:
Von Hoerbach ueber die historische Altstadt Herborns.. Richtung Dillenburg war geplant,
Wir haben uns aber klar fuer einen Gang von

Fellerdilln (P an der Gemeindehalle) bis zur Quelle oberhalb Offdilln,
nahe an der Grenze der Bundeslaender Nordrhein Westfalen und Hessen


gegen die Fliessrichtung- entschieden,
weil die Staedte Haiger, Herborn, Dillenburg
derartig ueberfremdet sind, dass uns das Gruseln kommt..
Industrie, Mietbloecke, Multikulti tun wir uns nicht an;
das ist genau die Stoerung, die man bei einer Naturwanderung nicht haben moechte.
(Deshalb ist diese Tour nicht als vorletzte sondern als letzte an der Reihe)
Bei dem Gang von Fellerdilln aus kann man sich gut aussuchen, ob man auf der linken oder rechten
Seite der Dill laufen moechte - was klar und eindeutig eher zur Quelle fuehren muss,
als sich auf die recht wirren Waldwege zu verlassen, die von Offdilln aus dorthin fuehren.

Die Tour ist gegangen am 13 von 09.30 bis 15.30 Uhr Anspruch: Mittel,
weil eine lange und eine kuerzere Steigung zu bewaeltigen war (7%) -
ich schaetze 22km als Tourenlaenge, 6 Stunden.

Wir gingen links der Fliessrichtung bis Offdilln, dort bis zur letzten Haeuserreihe oben,
nach rechts rund um den Berg - unter uns zur rechten hinter den Wiesen die Dill,
hinter dem Weier kommt eine Gabelung, diese geradeaus - immer noch rechts die Dill.
Spaeter geht es linker Hand den Berg an - sanft, aber lange und bestaendig bis das
handgemachte Schild "Dillquelle" mit Pfeil nach rechts kommt.
Von da sind es noch ca 300mtr.
Anschliessend geht es wieder retour bis zum Schild, dort rechts aufwaerts
bis links eine Lichtung schimmert (dauert recht lange) - dort links hinein in die
wunderbare GINSTER-HEIDE oberhalb Offdillns, wo wir zwischen der Heide und dem Wald
bis zur Kreuzung kommen und links ab gehen.
Von dort an immer gerade talwaerts, auch wenn der Weg eng wird..
Tolle Aussicht hat man allemal.
Unten im Dorf wieder ueber die kl. Bruecke und rechts den Weg retour.
(Auf dieser Tour trafen wir nur nette Leute,
ganz anders als in den vielen staedtischen Gebieten dieser Gegend)



heimatundgeschichtsvereinoffdilln.de/harro-sch%C3%A4fer/
Hauberge und Ginsterheide



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Kuenftig werden wir staedtische Bebauungen meiden, weil deren Durchquerungen
die Wanderfreude verderben - bestenfalls kleine Doerfer kommen dafuer in Betracht.

Das Wandern geht weiter






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Kartuschen - Thema: Homepage - Arbeiten



Ihr, geneigte Leser und Leserinnen wollt bestimmt nicht wissen, wie oft ich diesen Webauftritt bearbeitet habe, bevor er diese Form angenommen hat!
Die 777 Seiten sind oder besser wären ein Buch von fünffacher Bibelstärke geworden, rechne ich die Zeilen hoch - zumindest nach der Anzahl der Buchseiten.. die Scrips sind dann doppelt so viele Zeilen lang.
Mit Sicherheit wares es der "Korrekturlesungen" 10 ? Stück, was arges Durchhaltevermögen bedeuten kann. Nicht jeder Tag ist gleich. Mir geht es um die gute Unterhaltung, Hobby und auch um Kritik, wenn mir diese nötig scheint.
Das hat man da oben nicht gerne, besonders nach der Wiedervereinigung hat sich da einiges verschlechtert, was genannt werden muß.
Nachdem der Webauftritt 6,5 GB groß geworden war, mußte ein "Schnitt" gemacht werden, was viele überkommene oder ähnliche Bilder löschen und Verlinkungen in ungeahnter Zahl "tot" laufen lassen mußte. Alleine die Löschung der Thumbnails der 7 großen Galerien bedeutete nicht wenig Arbeit - aber so ist das eben, wenn man aktuell bleiben will.

8 Tage vor Weihnachten (2019) und 8 Tage danach, dann werde ich es zeitig bis zum neuen Jahr geschafft haben, mich durch alle Seiten gegraben und die Korrekturen an den Nagel gehängt zu haben.

Altvater Goethe sagte dereinst -und das war mir der Ansporn zum Abschließen der Seiten- wo "nur" noch 38 Seiten für 2020 frei gehalten sind:

"So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig, man muß sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen das möglichste getan hat."

In diesem Sinne gute Unterhaltung und eine schöne Zeit !

PS
Juni 2020 ist die nächste und letzte Korrekturlesung zu einem Zehntel geschafft.. immer und immer wieder tauchen Fehler auf.

Bis Ende 2020 werden alle Klarheiten beseitigt sein, es ist immer was zu tun und eine lebendige Seite fordert eben ihren Tribut: Zeit, viel Zeit! (Die Korrekturlesungen werden vermutlich noch weit ins neue Jahr gehen)

Der wichtigste Punkt ist inzwischen die Aktualisierung, der alle politischen und fast alle gesellschaftlichen Kartuschen zum Opfer fielen. Dies ist ein ganz besonderes Jahr und dem möchte ich Tribut zollen. Bei uns auf dem Lande ist eben alles etwas anders. Gut so!






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Kartuschen - Thema: Was gibt es hier zu sehen?

Mein Webauftritt hat Kümmernisse um ein Schulkochbuch, das Würzbüchlein, ein wenig Genealogie, wohl auch soziale Dinge und soziologische, einige Verbesserungsvorschläge, Nachdenkliches, Besinnliches mit Selbstbetrachtungen, Zeitgeschichtliches, Historisches, Geschichtliches bis zu den Anfängen der Menschheit, Stereotechnisches, viel Landleben, Sprachgeschichtliches, Minimalistisches, die Vorratshaltung zuhause, Gesundheitliches, Biblisches, Freizeitliches, Direktvermarktererfahrungen, Lebensmittel, Experimentelles, Brot- Pizza- Brötchenbacken, Strassen/Luftverkehr, BBQ/Grillen/Smoken/Gulaschkessel, Elektro-Garküche auf der Terrasse, meinen Blutspendeaufruf, Hochstapler/Rosstäuscherbegkämpfung, Natur und ihre Heilkräfte, Witziges, Dekoratives, Energiesparen, Gestalterisches, Wandern in der Region, Wein-Sekt-Methbereitung, Kochen und kalte Platten, Schallplattenpflege und Erwerb, Religiöses, Politisches, Umweltschutz, Gesellschaftliche Entwicklung, Garten, Kräuter, Landschaftsfotografie und Technik, Schäferhund, Smart, Haus, Technik, Kurzgeschichten, Fiktion, Psychologische Aspekte, Heimat-Dorf-Region, Sagen und Erzaehlungen, Basteleien, Haushalt und Einkauf, Lebensmittel - Produkt und Praxistests, Film- und Buchrezensionen, Computer - Internet - Websicherheit - Homepage - Hobby, Unterhaltendes, Grammatisches, Numismatisches, Satirisches, Tipps und Tricks, Humoriges, Gedanken zur direkten Demokratie, Familie, Freizeit, Ausflugtipps, Marmelade, Haus und Grundstück, Schulisches und so manche kleine Stütze oder Lebenshilfe oder auch Optimismus und viele Buch,- Produkt- und Filmempfehlungen zu bieten. Langeweile gibt es woanders und fertig, ja fertig werden meine Seiten wohl nie, da sie allesamt flexibel erweiterbar ausgelegt sind ***

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*** Die Sonderthemen-Ecke hat immer noch ein paar Ueberraschungen parat *** Lektuere

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Kartuschen - Thema: Claus Lichtfelde 39,


Eine Fortsetzungsgeschichte, rein fiktiv.


Es kam soweit, daß das Parlament den Rücktritt erkärte und Neuwahlen ausschrieb.
Bis dahin sollte eine Notregierung eingesetzt werden, die aber keine Reformen einläuten durfte.
Als die Wahlen gehalten wurden, hatten die Beiden ihr Hörbuch längst fertig und nahmen sich alte Sagen,
Mythen und Märchen vor, über jene sie ein besonderes Hörbuch heraus bringen wollten.
Ihr Sponsor war davon angetan und so stand dem nichts mehr im Wege.
Es sollte etwas ganz Besonderes werden, mit seltenen schönen Stücken aus unserem Kulturkreis,
die man nicht so leicht auftreiben kann - hier waren sie alle versammelt und für die Neuzeit gerettet.

Die Wahlbeteiligung fiel auf ein Drittel ab, die Parteien hatten kaum noch Mitglieder
und gerieten finanziell ins Wanken, sie hatten Angst, daß ihre Sponsoren wieder für Schlagzeilen sorgen würden
und sahen davon ab, Gelder zu nehmen. Dennoch blieb die Gewogenheit wie ein Kaugummi kleben.
Im Parlament waren trotzdem kaum neue Gesichter zu sehen, sondern nur "reuige Mienen" und "Schuldbekenntnisse"
und wer diese am rührseeligsten vortragen konnte, hatte die Sympathien - sind wir nicht alle kleine Sünderlein?
Bald war wieder alles beim Alten, die Koalitionen wurden "geschmiedet" und mit nur einem Drittel der Wählerstimmen
ging der alte Trott weiter - noch stiller und noch verschwiegener.
Die Austrittswelle hatte alle Parteien auf ein Zehntel der Mitglieder schrumpfen lassen.

An den Stammtischen war bald wieder das Thema Fußball Nummer 1 und der politische Kram geriet in den Hintergrund.
Die alten Schleimereien waren nur stiller, aber noch ganz genau so vorhanden, wie zuvor:
Es ist die demokratische Pflicht zur Wahl zu gehen, wurde skandiert und man sprach offen von der "Wahlpflicht".
Hohe Geldstrafen sollten die Leute wieder zur Wahlbeteiligung treiben, wie das "Stimmvieh" eben getrieben werden musste.
Später sind alle Wählerinnen und Wähler, so die offizielle Korrektsprechweise,
die man aus dem Osten übernommen hatte, zur Urne gegangen.
Zuerst waren die meisten Wahlzettel ungültig, "irgendwie haben die Leute was falsch verstanden",
so der Tenor der Macher und als dann die Wahlmaschinen aufgestellt wurden, waren diese sehr schnell kaputt,
sind auf unerklärliche Weise immer wieder ausgefallen und konnten nicht so schnell repariert werden,
daß eine ordnungsgemäße Wahl denkbar war.

Auf die Schnelle hat man die Wahlzettel wieder eingeführt und eine 3. Wahl stattfinden lassen,
wo niemand mehr teilnahm - weil die Veröffentlichung des Termins verbockt wurde.

Der Weg zur "Allparteien-Übergangsregierung" wurde zur Dauereinrichtung..
.. die etliche Jahre lang gehalten sein sollte.
Geschickte Leute klebten weiter an ihren Sesseln und bauten den gleichen Mist und hatten die gleichen Gewogenheiten und..
"Nebeneinkünfte", weshalb sie kaum mehr im Parlament aufkreuzten- es fehlte die Zeit dazu!

Tante Lore verstarb plötzlich und unerwartet und Onkel Hans war schon länger ein Pflegefall -
so kam den Beiden das Haus in Bad Zwischenahn als Erbe zu.
Sie berieten und verkauften letztlich das Häuschen der Partei und zogen zum Onkel, der von den Beiden gepflegt und betreut wurde.
Anna bekam noch einen Jungen und betrieb nebenbei das Wollgeschäft / Strickwarenladen in dem Hause weiter.
Der kleine Klaus interessierte sich für alles, was irgend zu schrauben war..
Das begeisterte den Großvater nochmal mehr, als daß einfach nur ein weiteres Enkelchen zur Welt kam!
"Ich sage dir, Henriette, der Junge wird mal ein guter Schrauber - wir müssen noch eine Weile aushalten.
Ich biete ihm schon mal eine Lehrstelle an!"
Und so kam es, daß Klaus bei Claus mit Claus zu Besuch war und .. ölverschmiert am Kaffeetisch ankam - über beide Ohren lachend!
Dann verstarb Onkel Hans und hinterließ nur ein paar Schulden, weil die Unkosten des Ladens weiter liefen, während er da lag und nichts mehr tun konnte.
Die Steuer will ihren Teil, egal wie!
Ansonsten war das Stadthaus frei von Schulden.
Die Kinder spielten in dem gut angelegten Hinterhof, der wie ein kleines Paradies eingerichtet wurde.
Wer hier wohnt, braucht keinen Urlaub und eigentlich auch kein Auto, die Verbindungen sind gut und mit dem Rad kommt man überall hin.
Rolf machte den Umzug klaglos mit- weil seine Familie dabei war.

Fortsetzung auf Seite Claus Lichtfelde 40

Claus Lichtenfelde Junior. Eine Fortsetzungsgeschichte über etliche Seiten, als Kartusche ausgeführt. Lektuere






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