plaetzchenwolf - Penne Kombinationen - viele Möglichkeiten




Penne Rigate - Kombinationen, ganz allgemein.


Die italienischen Nudeln "Penne Rigate" sind bestens geeignet mit der deutschen Tradition
der ordentlichen Saucen-Portion - fertig zu werden:
Damit kann viel Sauce gegabelt werden!
Viele Gemüse- oder Fisch- und Fleischstückchen haften an den einzelnen Nudeln.
(Wer Nudeln nach dem Garen mit Öl beträufelt, sollte wissen: Die Sauce haftet dann nicht mehr so gut)
(Nicht nur die Sauce, sondern auch der Käse!)
(Ich bin der Meinung, daß man Parmesan auf dem Teller nicht unterheben sollte, sondern oben schmelzen lassen,
dann ist der Geschmack unverfälscht und die Sauce ebenso)
Eine wunderbare Basis, die immer bißfest auf den Tisch kommen sollte
und welche mit unglaublich vielen Zutaten kombiniert werden kann,
die man nach Herzenslust und auch mal mit ein wenig Mut ausprobieren sollte!

Immer alles in ca bohnengroße Stückchen schneiden,
egal um welche Zutat es sich handelt, damit der oben beschriebene Effekt greift!

Schlangengurken, Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Auberginnen, Spinat,
ob frisch oder aus dem Glas, ob Mixed Pickles oder ähnliches,
ob Fisch jeder Art bis Calamares oder Pulpa,
ob Rindfleisch, Pute, Huhn oder Schweinefleisch, sogar Eier sind denkbar.

So bunt wie möglich, wobei der Fleischanteil immer der kleinste sein sollte.
Ideal ist 2/3 Nudeln, 1/3 Gemüse - die Hälfte des Gemüseeinteils
an Fleisch, das nur als Geschmacksverstärker dienen soll.

Die Idee ist, daß wieder ein Gericht mit geringem Fleischanteil entsteht,
das variabel und schmackhaft genug ist,
um es mit dem Kotelett oder Schnitzel aufnehmen zu können:
Wir essen schon viel zu viel Fleisch!

Das Grundrezept ist klar:

Penne al dente kochen, nicht abschrecken, sondern nur abtropfen lassen.

*** Ein-Topf-Technik, die einfach viele Esser bedienen kann... ***

Olivenöl, das zuvor niemals erhitzt werden darf,
mit allerlei klein geschnittenen Zutaten gleichzeitig dünsten,
wobei Fleisch einen kleinen "Vorsprung" von ca 1/4 Std haben muß- aus hygienischen Gründen.
Diese Zutaten emulgieren unter umrühren,
werden gewürzt und mit den Nudeln aufgefüllt,
gut untergehoben und vom Feuer genommen....

Diese Essen kommen sehr gut an und sind leicht verdaulich,
haben genügend Balaststoffe, Mineralien und Vitamine,
da nichts verkocht wird.

Guten Appetit und viel Spaß damit!

Ein kleiner Trick mit feiner Wirkung:
Tomaten-Penne kann man mit einem Päckchen guten Quark vermengen,
eine oder zwei Scheiben Schmelzkäse sind auch sehr gut,
zuvor aber die Platte ausschalten!

Ein Penne-Essen kann man bereits "vorwürzen"
und so kommt die südliche Sonne noch schneller auf den Teller !
Hier ein Beispiel - Rezept für 4 Personen:
500gr Penne mit zwei Lorbeerblättern zusammen bißfest kochen-
in der Zwischenzeit in einer Tasse 1EL Thymian, 2EL Oregano, 1TL Estragon,
1TL Basilikum, etwas schwarzen Pfeffer und zwei Messerspitzen Nelkenpulver,
1 TL Jodsalz mischen.
Ca 140gr Tomatenmark und 500gr gehackte Tomaten,
zwei Farben an Oliven -Menge nach Geschmack oder Verfügbarkeit- 500gr Quark bereitstellen.
Die Nudeln in die Seihe abschütten und mit dem Topfdeckel abdecken.
Nun in den leeren Nudeltopf ordentlich Olivenöl -
am besten gleich mit ganzen eingelegten Knoblauchzehen, großzügig eingeben,
das Tomatenmark und die Gewürze aus der Tasse zugeben,
kurz auf volle Hitze schalten und unter ständigem Rühren mit dem Holzkochlöffel
leicht anbräunen, mit einer Tasse Wasser und den gehackten Tomaten ablöschen.
Die Hitze auf halbe Kraft reduzieren und unter Rühren ein paar Minuten garen lassen.
Jetzt kommen die Nudeln dazu, die gründlich unter die Sauce -oder umgedreht?- gehoben werden.
Platte ausschalten und den Quark unterheben.
Nun ist das Essen servierfertig. Guten Appetit!

***

Der Toni Mars hall (HR4 06.15 27.1.2013 -Sonntagfrüh- gemeldet) soll -sinngemäß- gesagt haben:
"Was ist denn an den Schlagertexten so banal?
Die Oper- und Operettenstücke sind auch nicht anders,
wenn man aufmerksam zuhört..
dort kommt auch mindestens zehn mal hintereinander ich liebe dich vor-
wir Schlagerleute wollen die Leute nur unterhalten und froh machen,
durch das vom Alltag abgelenkt werden, die Lieder sollen gefallen - mehr nicht.
Ich bin die Unterscheidung so was von leid,
wo einige immer wieder von guter oder schlechter Musik unterscheiden wollen
und daraus eine Art Physik machen"
Das sehe ich auch so, das kann auch auf meine Kocherei zutreffen!
Unterhaltung, Essen und Trinken sind Grundbedürfnisse,
die sehr unterschiedlich sein können -
meinen Beitrag dazu habe ich mit der Veröffentlichung der Rezepte getan..

Ganz wichtig ist mir dabei, daß mit möglichst geringem Aufwand und ohne,
daß große Spülberge übrig bleiben,
schnell und schmackhaft ein Essen auf den Tisch kommt, das alle gerne essen.

Aber es ist heute vieles ganz anders geworden-
da lassen Hundefreude ihr Zamperl ständig durch das frische Getreidefeld rennen,
da wird auf dem Gehweg- gegen die Verkehrsrichtung- geparkt,
da fahren die meisten Leute jeden Meter, selbst wenn sie nur 100mtr vom Geschäft entfernt wohnen..
Egal, ich kann und will die Welt nicht retten, das wird mit mit 70 nicht mehr gelingen.

***

Eine nette Variante -

PustaPenne,

ein Rezept für 4 Personen:
500gr Penne bißfest kochen (mit 2 Lorbeerblätter) und abgedeckt in der Seihe warten lassen,
bis im gleichen Topf mit ordentlich Olivenöl 500gr Kassler-Braten, der in Würfel geschnitten wurde,
einer dicken Zwiebel (auch in groben Würfeln) und 8 Knoblauchzehen, 2 EL Thymian,
1 TL Chiligranulat - 1/4 Std bei halber Hitze und gelegentlichem Umheben- angeschwitzen.
Oliven -Menge und Art was gerade da ist- zugeben, ein kl. Dose rote Bohnen (vorher abschütten)
ein Glas Letscho (580ml) einen halben EL Salz zugeben und gut heiß werden lassen,
dann die Nudeln zugeben, gründlich unterheben.
Anschließend ein Päckchen einfachen Quark gut unterheben und gleich servieren.
Guten Appetit !

9 Jahre nach diesem Rezept liegen gut 3kg div. Käsesorten im Kühlschrank-
es läuft immer wieder darauf hinaus, daß eine gute Soße keinen Käse braucht
und wenn man dieses "Topping" haben möchte, sollte man den Käse vor dem Verzehr nicht unterheben,
sondern oben drauf lassen:
NUR so ist der Käsegeschmack zu merken und die Soße wird nicht verfälscht!

***

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*** Nachgetragen ***

Erkältungszeit und alles tut weh! Ich rate schon bei den ersten Anzeichen einen ganzen Liter heißen Tee anzusetzen - am besten mit 2 Teebeutel "gegen Erkältung" oder "Husten" und einen Teebeutel mit Thymiantee - heiß getrunken, gut eingewickelt und ggf. (haupts. bei Frauen) mit Wärmeschuhen an den Füßen, trotzt man dem Anflug schon ganz gut ! Bewährt sich sich Salbei, Pfefferminze und Ingwer, dieser Tee wird dann abgeseiht und umgefüllt in die Thermoskanne. (Spitzwegerichsaft ist gut und auch dieses Extrakt aus Veilchenwurzeln mit dem afrikanisch klingenden Namen, das teuer ist und sich wohl als Fake entpuppt hat, wer wer dran glaubt, dem wird es wohl helfen) Man kann im Teesieb auch Gewürz-Thymian aufgießen, ca 1 gehäuften TL - das ist antiseptisch und hilft gut bei schweren Erkältungen.. ich nehme gerne noch zwei Messerspitzen reines Vitamin C in den Tee. (Gibt es im Internet, wo sonst?)









*** Nachgetragen ***

Wenn Saucen nicht so recht schmecken wollen, kann man etwas gute Butter dran tun oder einen M aggiwürfel - bei Tomatensaucen einen Teelöffel Zucker oder eine Prise (Messerspitze) Nelkenpulver oder etwas Zitrone oder etwas Zucker.







#Anhang: Kochtipp



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Es gibt immer nochmal kleine Tricks und Kniffe, die man als Hausmann dazu erfindet - schier aus praktischen Gründen und freilich auch aus Faulheit:

Eintopf mache ich gerne früh, weil diese Essen lauwarm am besten schmecken.
Also stelle ich den heißen Topf mit Deckel auf ein Holzbrett, lege die feuchten Abtrockentücher darauf, so daß der Topf lange warm bleibt. Danach sind die Tücher trocken und können in den Wäschekorb. Zwei Fliegen mit einer Klappe !

Selbst auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole:
Erbsen, Bohnen, Linsen und Co immer nur ankochen, dann mit halber Kraft kochen, sonst dauert die Garzeit länger !

Hülsenfrüchte sind Superfood..

Wenn - aus irgend einem Grunde der Eintopf mal nicht schmecken will - was am Fleisch, aber auch am Gemüse liegen kann, das saisonal immer etwas anders ausfällt, gebt einfach einen fette Brühe-Wuerfel dazu. (Das sieht ja keiner und es schmeckt)







"Grundwasser ist noch immer zu niedrig"!
Die langfristige Tendenz ist leider negativ, trotz anscheinend häufigerem Regen als vor Corona (Flugverkehre).
Woran liegt das?
Ich würde sagen, daß sich vom Jahr 1900 bis 2000 die Zahl der Menschen um fast 50% vergrößert hat.
Daß sich die Hygienebedingung drastisch verbessert hat (Wasserverbrauch)
Daß sich das Komfort-Maß heftig nach oben geschraubt hat - (Pools, tägliches Duschen, Schwimmbäder)

Rechne ich einmal den Wasserverbrauch unserer Städte hoch, die täglichen vielfachen Duschvorgänge und die zig mal am Tag laufende Wasserspülung etc., Autowaschanlagen, Zoos, Botanische Gärten, bewässerte Alleebäume, Klimaanlagen, Kühltürme,- dann braucht man sich nicht zu wundern, daß das Wasser aus einer sehr weiten Umgebung angesaugt werden muß, um diesen Anspruch zu befriedigen.
Diese um 50% gestiegene Menge an Bewohnern muß zusätzlich in Sachen Ernährung (Wässerung von Gemüse/Obst, Konserven, Papierproduktion, Stahl etc) geschultert werden.
In den Städten ist alles "versiegelt", zugepflastert - und so sickert kaum noch Regenwasser in die Böden..
Ist der sinkende Grundwasserspiegel dann noch verwunderlich?

Selbst wenn "Ökologen" den Wasserverbrauch der Bevölkerung so drastisch verteuern, daß nur noch ein Bruchteil verbraucht werden würde, wird das mit Sicherheit die Verschwendungssucht der Machtmenschen kaum tangieren - wetten?! Vorbildfunktion kann man heute "total knicken"!








Post Scriptum:

Versteppung durch Pferde?


Mir fällt schon seit einigen Jahren auf, dass die Versteppung der Weiden (Hessen) deutlich zugenommen hat.

Die so gelobte Artenvielfalt und satten Wiesen verschwinden dort, wo zu viele Pferde gehalten werden.

Die Weide-Besitzer bekommen sogar Geld von der EU dafür, daß Pferde oder Schafe darauf stehen!

Solche derart bis zu den Wurzeln abgenagte Flächen können sich nur noch sehr schwer und über Jahre hinweg regenerieren - zur Blüte kommt das Gras garantiert nicht mehr und kann sich ergo auch nicht selbst fortpflanzen.

Wir sehen eine Art "Magerrasen", selbst dort, wo immer sattes dichtes und hohes Gras stand- das erst nach dem Samen geerntet wurde.
Viele Leute denken dabei an den Klimawandel, dabei ist dieses Phänomen hausgemacht..
..im Gegensatz zu den Hundehaltern zahlen Pferdebesitzer nicht mal Steuern für diese bodenverdichtenden Hoppeler !

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